Wegen Temposündern: Blitzer bringen Brandenburg eine volle Landeskasse

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News vom 16.08.2017 um 11:59 Uhr

Blitzer sind in Brandenburg eine gute Einnahmequelle für die Landeskasse.

Blitzer sind in Brandenburg eine gute Einnahmequelle für die Landeskasse.

Brandenburg – 2016 haben Blitzer dem Land Brandenburg deutlich mehr Geld in die Kassen gespült als noch im Jahr zuvor. Die Einnahmen durch Bußgelder stiegen von 43,3 Millionen auf satte 48,7 Millionen Euro. Spitzenreiter in Sachen Buß- und Verwarnungsgelder waren die Temposünder mit mehr als 1,5 Millionen Verstößen im vergangenen Jahr.

Blitzer bringen Brandenburg 2016 Millioneneinnahmen

Radarfallen und Blitzer sind in Brandenburg in einer Vielzahl vorhanden. Das wirkt sich auch auf die Landeskasse aus: Im Jahr 2016 konnten Einnahmen von 48,7 Millionen Euro aus Verwarnungs- und Bußgeldverfahren generiert werden.

Spitzenreiter der Verstöße, die durch Blitzer in Brandenburg aufgedeckt werden konnten, waren Verkehrsteilnehmer, die durch überhöhte Geschwindigkeiten aufgefallen sind. Mit 1,5 Millionen Fällen machen sie den größten Teil der Statistik aus.

Allerdings waren dies nicht die einzigen Missachtungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), die häufig vorkamen. Ein kleiner Auszug der registrierten Fälle je Verstoß:

Diese Statistik geht aus einer am Montag veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Freien Wähler hervor.

Vom Blitzer in Brandenburg erwischt: Ist ein Einspruch möglich?

Wurden Sie von einem Blitzer in Brandenburg erwischt, wird in aller Regel ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Erhalten Sie einen Anhörungsbogen, können Sie sich zu dem Vorfall äußern. In einem Bußgeldbescheid werden Ihnen die Sanktionen mitgeteilt, die gemäß Bußgeldkatalog für Ihren Verstoß verhängt worden sind.

Doch nicht immer sind die Messungen durch Blitzer, ob in Brandenburg oder woanders aufgestellt, korrekt. Unterschiedliche Messfehler können auftreten, wenn die Geräte beispielsweise nicht richtig geeicht wurden oder sie falsch eingestellt waren.

Daher kann es sich in einigen Fällen durchaus lohnen, einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Diesen können Sie binnen 14 Tagen schriftlich an die zuständige Behörde richten. Nutzen Sie als Versandmethode das Einschreiben. Somit können Sie im Zweifelsfall beweisen, dass Ihr Einspruch fristgerecht verschickt wurde.

Sind Sie nicht sicher, ob ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid gerechtfertigt ist, empfiehlt es sich, einen Anwalt für Verkehrsrecht zu konsultieren. Dieser kann Ihnen beratend zur Seite stehen.
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