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Blitzer und Radarfallen – Diese Messgeräte gibt es in Deutschland

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 8. Oktober 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Alles rund um die Geschwindigkeitsmessung

Blitzer und Radarfallen werden in Deutschland zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt.
Blitzer und Radarfallen werden in Deutschland zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt.

Wenn der Wecker überhört wurde und die Zeit knapp wird, dann tritt der eine oder andere Autofahrer gern mal auf die Pedale, um noch rechtzeitig den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn das Glück nicht auf der eigenen Seite steht, dann wird das schnell zu einem teuren Vergnügen, wenn ein Blitzer den Fahrer inmitten der Fahrt erwischt. Und dann heißt es, auf den Bußgeldbescheid mitsamt den Blitzer-Strafen warten.

Der folgende Artikel informiert Sie nicht nur über Bußgeld, Punkte und Fahrverbote, die Sie gemäß aktuellem Bußgeldkatalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu erwarten haben, wenn Sie von einem Blitzer erwischt wurden. Er stellt Ihnen auch umfassende Informationen in Bezug auf die Funktionsweise von einem Blitzer zur Verfügung.

Welche Regelungen finden sich im Rahmen der Geschwindigkeitsmessung in Deutschland? Welche Blitzer-Modelle gibt es? Wie verlässlich ist eigentlich ein Geschwindigkeitsmessgerät und wann lohnt sich ein „Blitzer-Einspruch beim Blitzer-Anwalt“? Ab wann schnappt ein Blitzer zu und wo liegt die Toleranz beim Blitzen? Und schlussendlich: Welche Blitzerwarner existieren für den Fahrer und welche davon sind legal und welche illegal?

Kosten für Blitzer

Die Kosten für Blitzer sind je nach Vergehen unterschiedlich. Wenn Sie geblitzt wurden und Näheres über die einzelnen Blitzer-Strafen wissen wollen, wählen Sie bitte hier die passende Kategorie aus:

Diese Blitzerarten gibt es

Verkehrs­radaranlagenMultanova 6F Digital, TRAFFIPAX Speedophot, TRAFFIPAX Micro-Speed 09, TRAFFIPAX Speedoguard, M5 Radar, Mesta 208, Radarfallen
Lichtschranken­messgeräteESO µP80, ESO ES 1.0, ESO ES 3.0, ESO ES 8.0
Videonach­fahrsystemeProvida Vidista, Provida 2000, CG P50e (Videostoppuhr), VKS 3.0, Police-Pilot, VIDIT VKS 3.01
Geschwindigkeits­messgeräte mit Induktions­schleifen bzw. mit Koaxial­kabel­messungTruvelo M4², TRAFFIPAX TraffiPhot S, TRAFFIPAX TraffiStar S 330, VDS M5 Speed, Traffipax TraffiStar S 540
Section Control
LaserLaser Patrol, LAVEG, LTI 20.20 TS/KM, LR90-235/P, Riegl FG21-P, TraffiPatrol, TraffiPatrol XR, TraffiStar S350, Leivtec XV2, Leivtec XV3
Ampel­blitzerMultanova Multastar C
Abstands­messungVSTP, VAMA, Brückenabstandsmessung, Abstandskontrolle
LidarPoliScan Speed, PoliScan M1 HP, PoliScan F1 HP
AllgemeinMobile Blitzer, Stationäre Blitzer, Schwarzlichtblitzer

FAQ: Blitzer

Welche Verkehrsordnungswidrigkeiten können Blitzer aufdecken?

Radarfallen und Blitzer werden eingesetzt, um Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstöße oder Abstandsunterschreitungen aufzudecken. Die Geräte werden sowohl mobil als auch stationär genutzt.

Liefern Blitzer immer richtige Messergebnisse?

Es kann vorkommen, dass ein Blitzer ein verfälschtes Messergebnis anzeigt. Daher sollten Sie jeden Bußgeldbescheid genau prüfen und ggf. gegen die Sanktionen vorgehen.

Wie kann ich gegen die falsche Messung eines Blitzers vorgehen?

Sie haben innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt Zeit, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie hier.

Sinn und Zweck vom Blitzer

Blitzer bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts
Blitzer sollen innerorts an Gefahrenstellen für Sicherheit sorgen

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt in §3 deutlich vor: „Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsmessung durch Blitzer soll genau hier einhaken. Ziel ist es, die Verkehrsteilnehmer auf das Einhalten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu überprüfen und im Notfall zu sanktionieren, um so die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten und eine Gefährdung durch eine erhöhte Geschwindigkeit zu mindern.

Tatsächlich gehört eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt zu der Hauptunfallursache (die Hälfte der Todesopfer wegen unangepasster Geschwindigkeit kamen auf Autobahnen ums Leben) und gemäß der Statistik des Kraftfahrbundesamtes (KBA) zu der am häufigsten begangenen Ordnungswidrigkeit. Alleine im Jahr 2011 hat der Blitzer auf den deutschen Straßen rund 2,9 Millionen Mal zugeschlagen. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgrund des hohen Gefahrenpotentials auch hohe Strafmaßnahmen vorsieht. Dabei muss bedacht werden, dass nach der Punktereform das Punktekonto insgesamt auf maximal 8 Punkte ansteigen kann und somit jeder Punkt umso schwerer wiegt.

Blitzen innerorts und außerorts – Mit diesen „Blitzer-Strafen“ müssen Sie rechnen

Zu schnell gefahren? Übersehen einen Blitzer? Regeln missachtet? Welche Strafe für zu schnelles Fahren kommt auf den Fahrzeughalter zu? Ist ein „Blitzer Autobahn“ günstiger als ein „Blitzer innerorts“?

Zunächst muss festgehalten werden, dass Bußgeld, Punkte und Ausmaß der Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaften strenger ausfallen als außerorts. Begründet wird dies mit der höheren Gefährdung, die innerorts entsteht. So sehen die Blitzer Kosten aus für:

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wer innerorts geblitzt wurde, dessen Konto in Flensburg als auch das private Konto werden schwerer belastet. Innerorts sieht die StVO eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h vor. Werden hier schöne Blitzer-Fotos vom Fahrer gemacht, kann der Ärger nach dem Einsehen vom Bußgeldbescheid sehr groß sein. Sind Sie mit über 20 km/h über der zulässige Höchstgeschwindigkeit vom Blitzer erwischt worden, haben Sie bereits mit Blitzer-Kosten von einem Punkt und 80 Bußgeld zu rechnen. Bei über 30 km/h sind es nicht nur zwei Punkte im Sündenregister, hier wird zusätzlich das erste Fahrverbot von einem Monat verhängt. Die Höchststrafe, die die Blitzer-Tabelle vorsieht, entsteht dann, wenn Sie innerhalb geschlossener Ortschaften über 70 km/h zu schnell gefahren sind. Das Resultat sind zwei Punkte, 680 Euro Bußgeld und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt für ein Pkw gemäß der Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, auf Autobahnen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vorgesehen, wenn Schilder, Wetter- und Straßenverhältnisse oder ähnliches dem Fahrer nichts anderes nahe legen.

Wer hier mit über 20 km/h bis 25 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von einem der verschiedenen Blitzer-Typen geblitzt wird, hat hier bereits mit dem ersten Punkt in Flensburg zu rechnen sowie einem Bußgeld von 70 Euro. Bei über 40 km/h kommt neben dem Bußgeld von 160 Euro und zwei Punkten auch das erste Fahrverbot von einem Monat hinzu. Ein teurer schneller Spaß wird es für Bleifüße, die über 70 km/h unterwegs sind. Die Blitzer-Strafen sind hier: 2 Punkte in Flensburg, 600 Euro Bußgeld und 3 Monate Fahrverbot.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist stets auch von äußerlichen Gegebenheiten abhängig. So heißt es in §3 der StVO: „Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen“. Beträgt beispielsweise die Sicht bei Nebel lediglich 50 Meter, so darf der Fahrer auch nicht schneller als 50 km/h fahren. Es darf immer nur so schnell gefahren werden, dass der Autofahrer in der Lage ist, innerhalb der übersehbaren Strecke anzuhalten. Auch hier muss sonst mit Bußgeld, Punkte und Fahrverbote gerechnet werden.

Nach dem Blitzer: Punkte und Fahrverbot im Detail

Wurden Sie von einem Blitzer erwischt, drohen ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.
Wurden Sie von einem Blitzer erwischt, drohen ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, hat mit verschiedenen Kosten zu rechnen. Welche das sind, sehen Sie in unserem kurzen Überblick über alle Blitzer-Strafen in Form von ersten Punkten und Fahrverboten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen:

  • 1 Punkt: Innerorts und außerorts ab 21 km/h
  • 2 Punkte: Innerorts ab 31 km/h und außerorts ab 41 km/h
  • 1 Monat Fahrverbot: Innerorts ab 21 km/h und außerorts ab 26 km/h
  • 2 Monate Fahrverbot: Innerorts ab 51 km/h und außerorts ab 61 km/h
  • 3 Monate Fahrverbot: Innerorts ab 61 km/h und außerorts ab 70 km/h

Erste Geschwindigkeitsbeschränkung bei 140 km/h
Zwischen Hannover und Braunschweig auf der Bundesautobahn 2 wurde für wenige Zeit ein Versuch gestartet, eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 140 km/h festzulegen. Diese Strecke gilt als die erste Strecke, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorsah, die über der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h liegt.

Geblitzt – Alles rund um Blitzer in Deutschland

Es war das Jahr 1959, als in Deutschland erstmalig die Geschwindigkeit auf den Straßen mittels technischer Mittel überwacht und sanktioniert wurde. Seitdem haben sich unterschiedliche Blitzer-Typen zur Geschwindigkeitsmessung entwickelt. Welches Geschwindigkeitsmessgerät findet sich im Blitzer Repertoire der Polizei? Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Geschwindigkeitsmessgeräte und ihre jeweilige Technik vor und sagen Ihnen, worauf Sie zu achten haben.

Mobiler Blitzer: Flexibel einsetzbar

Unter mobilen Blitzern werden diejenigen Blitzer aufgefasst, die mobil in einem Fahrzeug mitgeführt werden können und gern von der Polizei für kurzzeitige Einsätze genutzt werden. Stationäre Blitzer haben nämlich den Nachteil, dass Autofahrer nur im Sichtbereich des Geräts die Geschwindigkeit drosseln. Ein mobiler Blitzer soll hier Abhilfe schaffen und durch sein allgegenwärtiges Überwachungspotential einen erhöhten Druck ausüben. Auf diese Weise soll der Fahrzeugfahrer schließlich dazu angehalten werden, die Höchstgeschwindigkeit nicht nur bei einer Blitzergefahr einzuhalten, sondern nachhaltig. Unter diesem Gesichtspunkt wird bei der Polizei entsprechend vermehrt auf mobile Blitzer gesetzt. Diese bedienen sich der Radar- und Lasertechnik oder einer Lichtschranke. Im Zuge des technischen Fortschritts ist es diesen Blitzern möglich, mithilfe der Digitaltechnik als “Blitzer ohne Blitz” zu fungieren.

Welche Blitzer-Modelle bzw. Messgeräte mobiler Blitzer gibt es und wie funktionieren Sie? Welche Blitzer-Warner können bei welchem Geschwindigkeitsmessgerät helfen? Darüber erhalten Sie im Folgenden einen kurzen Überblick:

Die typische mobile Radarfalle

Mobile Blitzer - Fluch für Autofahrer und Segen für Behörden: Was können die Messgeräte?
Mobile Blitzer – Fluch für Autofahrer und Segen für Behörden: Was können die Messgeräte?

Als Deutschland mit der Überwachung der Geschwindigkeit auf den Straßen begann, bedienten sich die Behörden der Radartechnik. Auch heute noch stellt diese Radartechnologie einen festen Bestandteil der Blitzer zur Geschwindigkeitsüberwachung dar. Dabei befinden sich die Geschwindigkeitsmessgeräte entweder in einem mobilen Auto oder sind an einem Stativ am Fahrbahnrand befestigt. Die mobilen Radarmessungen stellen in Deutschland die am häufigsten verwendete Methode zur Geschwindigkeitsüberwachung dar.

  • Funktionsweise: Der Blitzer funktioniert mithilfe des sogenannten Doppler-Effekts, benannt nach seinem Entdecker, dem österreichischen Mathematiker und Physiker, Christian Doppler. Das Geschwindigkeitsmessgerät sendet Radarstrahlungen aus, die das Fahrzeug treffen und von diesem reflektiert werden. Diese Signale werden wiederum vom Radargerät aufgenommen und ermöglichen die Berechnung der Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Autos. Ist der Fahrer zu schnell gefahren, werden Blitzer-Fotos geschossen.
  • Mängel: Sind mehrere Fahrzeuge hintereinander unterwegs, die einen niedrigen Abstand zueinander aufweisen, kann die Messung nicht mehr gebraucht werden. Auch ist diese Methode der Geschwindigkeitsmessung nicht vor Fehlern gefeit, z.B ist der Winkel der Messung entscheidend. Auch können Reflexionen das Ergebnis verzerren. Daher lassen Sie im Zweifelsfall das Foto von einem Sachverständigen begutachten.
  • Abstand vom Blitzer: Die Reichweite beträgt bei diesem Blitzer etwa 40 Meter.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.
  • Blitzer-Kosten: Etwa 50 000 Euro
  • Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner

Blitzen per Laser – die neueste Mode

Laserpistole, oder auch Laserfernglas genannt, ist ein Blitzer, der sich zur Geschwindigkeitsmessung dem Laser bedient.

  • Funktionsweise: Wie bei der Radartechnik wird auch hier gesendet und reflektiert. Dabei handelt es sich um Lichtimpulse, die das Auto treffen und reflektiert werden, wodurch schließlich die Geschwindigkeit des fahrenden Autos ermittelt werden kann. Die Laserpistole kann derweil von der Polizei auch in Verbindung mit einer Videokamera verwendet werden. Bei dieser Blitzer-Art wird das Auto von einem Beamten am Fahrbahnrand verfolgt.
  • Mängel: Auch dieses Geschwindigkeitsmessgerät ist fehleranfällig. Denn die Verlässlichkeit des Ergebnisses ist abhängig von der Haltung des Polizeibeamten. Ist der Winkel hierbei nicht richtig oder werden während der Geschwindigkeitsmessung Bewegungen gemacht, ist das Ergebnis bereits verzerrt. Da in der Regel keine Blitzer-Fotos gemacht werden, ist der Nachweis hier schwieriger. Meist wird das Auto nach der Geschwindigkeitsmessung angehalten.
  • Abstand vom Blitzer: Der Messbereich beträgt hier bis zu 300 Meter.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.
  • Blitzer-Kosten: Etwa 20 000 Euro
  • Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner oder Laserstörer bzw. Laser Jammer

Lichtschrankenmessung und Helligkeitssensoren

Auch die Lichtschrankenmessung erfreut sich in Deutschland zunehmender Verbreitung.

  • Funktionsweise: Bei der Lichtschranke werden am Straßenrand jeweils an beiden Seiten der Fahrbahn ein Sender und ein Empfänger aufgestellt, die durch einen Lichtstrahl miteinander verbunden sind. Durchfährt ein Auto diesen Lichtstrahl, wird der Lichtstrahl unterbrochen. In der Regel durchfährt ein Auto mehrere Lichtstrahlen und durch eine Weg-Zeit-Berechnung wird letztlich die Geschwindigkeit des Autos berechnet. Bei den Helligkeitssensoren ist hingegen der Aufbau nur an einer Seite der Straße nötig. Dabei handelt es sich um eine graue flache Box mit fünf Linsen, die am Fahrbahnrand aufgestellt ist. Die verschiedenen Linsen errechnen dabei die Helligkeitsprofile eines vorbeifahrenden Autos und ermitteln anhand dieser Werte die Geschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren handelt es sich um Geschwindigkeitsmessgeräte, die auf einer digitalen Messung beruhen, die sich gerade für Messungen in Kurven eignet. Dabei werden jeweils Blitzer-Fotos geschossen.
  • Mängel: Der wirkliche Schwachpunkt stellt hier die Funkverbindung zur Kamera dar. Sie kann eventuell durch einen Lichtschrankenstörer Blitzer-Fotos verhindern.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent
  • Blitzer-Kosten: Etwa 170.000 Euro
  • Blitzer-Warner: Lichtschrankenstörer, Radarwarner hier nicht anwendbar

Police-Pilot-System als Polizei-Blitzer

Dabei handelt es sich um eine Messung mittels eines zivilen Polizeifahrzeugs, ein „Polizei-Blitzer“. Diese Geschwindigkeitsmessung wird meist auf Autobahnen angewandt.

  • Funktionsweise: Das Police-Pilot-System wird im Fahrzeug eingebaut und besitzt einen geeichten Tacho und eine Videokamera. Das Polizeiauto fährt dabei dem zu messendem Fahrzeug auf einer Strecke nach, die Verfolgung wird auf Video festgehalten und die Geschwindigkeit mittels Tacho errechnet.
  • Mängel: Das Amtsgericht Lüdinghausen hatte in einem Urteil vom 27. März 2007 festgestellt, dass das Gerät nicht korrekt geeicht war.
  • Toleranz vom Blitzer:Der Toleranzabzug beträgt hier in der Regel 10 Prozent bei einem gleichbleibenden Abstand zum gemessenen Auto. Wird der Abstand zum Auto vergrößert, beträgt der Toleranzwert 5 Prozent.
  • Blitzer-Kosten:Es entstehen hohe Kosten durch Anschaffung und Installation des Provida Systems. Außerdem müssen ausreichend Fahrzeuge vorhanden sein.
  • Blitzer-Warner:Höchstens am Fahrzeug erkennbar. Im Zweifelsfall kann ein Sachverständiger sich das Video anschauen und ggf. Besonderheiten beispielsweise wegen des Abstands oder etwaiger Bedienungsfehler feststellen. Ansonsten eine hohe Beweiskraft.

Messen mit der Stoppuhr?
Wie steht es eigentlich mit der Ermittlung der Geschwindigkeit von fahrenden Autos mittels einer Stoppuhr? Zugegeben, angesichts des modernen technischen Zeitalters hört sich die Methode veraltet und unzuverlässig an. Doch ist sie rechtlich zulässig. Findet sie in Deutschland im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung noch Verwendung? Die Antwort darauf: Tatsächlich ist diese Methode noch zulässig. Aber wegen der im Vergleich zwischen Mensch und Technik unzuverlässigen menschlichen Reaktionsfähigkeit, findet diese Methode kaum noch Verwendung.

Feste Blitzer bzw. stationäre Blitzer

Stationäre Blitzer sind Einheimischen meist schnell bekannt.
Stationäre Blitzer sind Einheimischen meist schnell bekannt.

Die Box am Straßenrand, die wie eine Ampel mit zwei Linsen aussieht, kann ein Starenkasten mit Radarstrahlen sein.

  • Funktionsweise: Der stationäre Blitzer funktioniert nach der oben bereits erläuterten Radarmethode, weist allerdings einen Wirkungsbereich von 40 Metern auf. Überschreitet ein Fahrzeug die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, werden Blitzer-Fotos vom Messgerät geschossen.
  • Mängel: Auch hier gelten die Mängel, die bei den mobilen Radarmessgeräten dargelegt wurden. Sind mehrere Autos hintereinander im kurzen Abstand unterwegs, ist die Messung nichtig.
  • Toleranz vom Blitzer:Die Toleranz beträgt hier zwischen 3 bis 5 Prozent.
  • Blitzer-Kosten: 65.000 Euro
  • Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner

Induktionsschleifen

Zwar werden Induktionsschleifen vor allem im Rahmen eines Rotlichtverstoßes angewandt, aber das Messgerät im weiteren Sinne kann auch zur Geschwindigkeitsüberwachung genutzt werden.

  • Funktionsweise: Die Induktionsschleifen sind mehrere Zentimeter tief in der Erde angelegte Streifen. Durchfährt ein Auto die Induktionsschleifen, ändert sich die Magnetisierung der jeweiligen Induktionsschleifen. Aus den der zeitlichen Differenz der Schleifen kann der feste Blitzer schließlich die Geschwindigkeit ermitteln.
  • Mängel: Gilt als zuverlässig. Die Fahrbahn muss jedoch gut sein.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Unsicherheit bei der mechanischen Einstellung der Länge der Messbasis (Abstände der Sensoren) darf nicht zu einem Fehler größer 0,5 % des richtigen Wertes führen (PTB).
  • Blitzer-Warner: Oft sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahn zu erkennen. Der Radarwarner funktioniert hier nicht.

Piezosensoren

Diese Messtechnik bedient sich der Piezoelektrizität, die durch Verformung und der Messung der Spannung funktioniert. Die bekanntesten Geräte, welche mit dieser Technik ausgerüstet sind, werden von der Firma Jenoptik GmbH hergestellt. Ein Beispiel hierfür ist der Traffipax TraffiStar S 540.

  • Funktionsweise: Bei diesem Blitzer zur Messung der Geschwindigkeit werden auf der Fahrbahn Piezo-Kabel angelegt mit einem Abstand von je einem Meter zueinander. Fährt ein Auto über diese Kabel, wird beim Auffahren und Runterfahren je ein Spannungsimpuls ausgelöst. Anhand aller drei Kabel kann der stationäre Blitzer schließlich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermitteln.
  • Mängel: Gilt als zuverlässig. Einzig die Fahrbahn muss entsprechend gut sein.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Bewegung des Kabels bei normalen Überfahrten darf die Messbasis höchstens um 0,5 % des Nennwertes verändern (PTB).
  • Blitzer-Kosten: Je nach Breite der Fahrbahn und der erforderlichen Länge ab 50.000 Euro bis 250.000 Euro
  • Blitzer-Warner: Oft sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahn zu erkennen

Toleranzabzug beim Blitzer

Wie bereits aufgefallen ist, ist die Toleranz beim Blitzen abhängig vom Messgerät. Verschiedene Blitzer weisen unterschiedliche Toleranzgrenzen auf. Dies hängt mit der unterschiedlich starken Genauigkeit und Zuverlässigkeit der jeweiligen Messgeräte zusammen. Die Toleranzgrenzen werden derweil von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt. In jedem Fall handelt es sich bei dem jeweiligen Messgerät um ein geeichtes Messgerät. Dabei müssen Blitzer nach einiger Zeit nachgeeicht werden. Gemäß der Eichbehörden müssen nämlich rund 15 Prozent der Messgeräte wieder zur Reparatur. Innerorts und außerorts gelten allerdings immer dieselben Toleranzwerte. Der Toleranzabzug auf der Autobahn ist demnach genauso groß wie innerhalb einer Ortschaft. Damit Sie die verschiedenen Toleranzgrenzen im Überblick haben, stellen wir Ihnen diese im Folgenden zusammenfassend dar:

Blitzer Toleranz für Radar-, Laser- und Lichtschrankenmessverfahren

  • Hier werden 3 km/h für Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen
  • Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Geschwindigkeit abgezogen

Blitzer-Toleranz für Provida

  • 5 %, mindestens 5 km/h

Zusammenfassung: Diese Toleranz wird bei einem Blitzer abgezogen

Die Grafik zeigt anhand von Rechenbeispielen welche Toleranzwerte verschiedene Methoden zur Geschwindigkeitskontrolle haben und wieviel Kilometer pro Stunde vom Messergebnis abgezogen werden können.
Die Grafik zeigt anhand von Rechenbeispielen welche Toleranzwerte verschiedene Methoden zur Geschwindigkeitskontrolle haben und wieviel Kilometer pro Stunde vom Messergebnis abgezogen werden können.

Können auch nicht-geeichte Messgeräte verwendet werden?

Auch nicht-geeichte Messgeräte können zur Geschwindigkeitsmessung verwendet und die Ergebnisse auch vor Gericht dargelegt werden. Allerdings gelten hier dann nicht die üblichen Toleranzgrenzen. Die Toleranzen sind in diesem Fall erheblich höher. Entscheidend ist hierbei das Urteil des Richters.

Abstand zum Blitzer: Wann darf geblitzt werden?

Sie fahren mit 130 km/h auf der Autobahn. Plötzlich taucht ein Schild oder Lichtsignal auf, das Ihnen eine weit geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. So schnell können Sie als Fahrer nicht auf die Pedale drücken, ohne eine Gefährdung der Verkehrssicherheit darzustellen. Wie sehen in diesem Rahmen die Regelungen aus? Wie lange wird dem Fahrer die Zeit bzw. der Weg gewährt, um seine Geschwindigkeit an die Vorschriften anzupassen? Und wo darf schließlich der Blitzer stehen?

Abstand zum Blitzer: Die Richtlinien der Bundesländer in Deutschland sehen vor, dass dem Fahrer bis zur Anpassung seiner Geschwindigkeit ein Weg von mindestens 150 bis 200 Metern gewährt wird, und zwar ab dem Zeitpunkt der veränderten Geschwindigkeitsbeschränkung.

Blitzer von hinten – Wann gelten Blitzer-Fotos als ungültig?

Wenn der Blitzer ausgelöst hat und Blitzer-Kosten anstehen, muss die Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen werden. Dies geschieht anhand der verschiedenen Messgeräte und schließlich auch anhand der Fotos bzw. den Videosequenzen. Dabei reicht es nicht aus, wenn allein das Fahrzeug identifiziert wurde. Denn grundsätzlich haften bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht die Fahrzeughalter, sondern die Fahrzeugführer. Daher dienen die Blitzer-Fotos auch als Beweismaterial. Ein Blitzer von hinten, das heißt Blitzer-Fotos, die den Fahrzeugführer nicht erkennen lassen (Heckfoto), sind daher in Frage zu stellen und nicht mehr üblich, da sie den Fahrzeugführer nicht eindeutig identifizieren.

Dieser Umstand begünstigt insbesondere die Motorradfahrer. Da das Kennzeichen eines Motorrads hinten am Fahrzeug angebracht ist, können Motorradfahrer im Falle eines Blitzers nicht eindeutig identifiziert werden. Einen speziellen “Motorrad-Blitzer” gibt es derzeit noch nicht. Erst, wenn der Motorradfahrer auf frischer Tat ertappt und angehalten wird, kann er zur Verantwortung gezogen werden.

Gibt es eine Blitzer-Attrappe?

Blitzer-Attrappen existieren tatsächlich. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Attrappe, die von Privatpersonen aufgestellt wird, welche sich um die Einhaltung der Geschwindigkeit bemühen. Auf öffentlichen Plätzen ist eine solche Blitzer-Attrappe von Privatpersonen nicht erlaubt. Allerdings kann rechtlich nicht dagegen vorgegangen werden, wenn diese auf Privatgrundstücken aufgestellt werden.

Mehr dazu:

Ist es erlaubt, anstatt einer echten Radarfalle eine Attrappe aufzustellen?

Immer wieder berichten die Medien über Anwohner, die Raser in Wohngebieten auf eigene Faust abschrecken wollen und daher einen falschen Blitzer aufstellen. Aber ist eine solche Vorgehensweise überhaupt erlaubt oder machen sich die Verantwortlichen strafbar? In unserem Ratgeber erfahren Sie es! » Weiterlesen...

Blitzer-Warner – Welche Methoden sind für Autofahrer erlaubt und welche nicht?

Angesichts der technischen Entwicklungen unserer Zeit gab es nicht nur Fortschritte im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung und der Geschwindigkeitsmessung. Vielmehr ist auch ein technischer Fortschritt zu erkennen, der sich zum Nachteil der Messgeräte vollzogen hat und der die Fahrzeughalter davor schützen und den entsprechenden Blitzer melden oder stören soll. Auf diese Weise bleibt es dem Fahrer erspart, auf einem der Blitzer-Fotos abgebildet zu werden und er kann sich die Blitzer-Kosten sparen. Doch wo liegen hier die Grenzen? Welche Blitzer-Warner sind erlaubt und welche nicht? Gibt es hier eine rechtliche Grauzone, die gern genutzt wird? Im Folgenden werden wir Ihnen einige diese Blitzer-Warner vorstellen und ihren rechtlichen Status aufklären.

Die Blitzerwarner-App

Ein Handy kann als Radarwarner fungieren.
Ein Handy kann als Radarwarner fungieren.

Es existieren Apps für alle möglichen Dinge mit allen nur erdenklichen Funktionen. Auch eine Blitzer-App wird in den Stores angeboten. Die verschiedenen Blitzer-Apps werben damit, als Radarwarner zu fungieren und den Fahrer rechtzeitig vor einem Blitzer oder einer zivilen Polizeiüberwachung zu warnen. Wer die Blitzerwarner-App als einen verlässlichen Radarwarner verwenden möchte, der braucht vor allem eine Internetverbindung. Auf diese Weise werden die Daten über die verschiedenen Blitzer stetig aktualisiert. Die Meldungen werden derweil von der Internet-Community bekanntgegeben und es wird nur vor den Blitzern gewarnt, die für den eigenen Weg relevant sind. Praktisch und geldsparend.

Tests haben gezeigt, dass die Blitzerwarner-App sich vor allem für stationäre Blitzer eignet. Feste Blitzer werden schnell erkannt und dem Fahrer wird eine rechtzeitige Warnung durchgegeben. Ein mobiler Blitzer bereitet der Blitzerwarner-App allerdings mehr Probleme. Diese Schwäche hängt derweil mit der Struktur der Blitzer-App zusammen. Denn erst, wenn ein mobiler Blitzer rechtzeitig von der Community erkannt und durchgegeben wird, kann der Fahrer entsprechend handeln. Wie sieht es mit der Legalität der Blitzerwarner-App aus? Hier wird argumentiert, dass die App als Radarwarner angesehen wird und daher illegal ist.

Die Radarwarner

Radarwarnanlagen sind im Internet zugänglich. Der Blitzerwarner erkennt die Strahlung, die vom Geschwindigkeitsmessgerät gesendet wird und warnt den Fahrer entsprechend, wenn eine solche Strahlung registriert wird. Wie sieht es mit der rechtlichen Lage bei diesem Blitzerwarner aus?

Ein Radarwarner darf rechtlich gesehen gekauft werden, allerdings während der Fahrt nicht verwendet werden. Wird der Fahrer mit diesem Blitzer-Warner erwischt, drohen ihm Blitzer-Kosten in Höhe von 75 Euro und ein Punkt im Sündenregister von Flensburg.

Der Laser Jammer

Laser Jammer sollen als Blitzerwarner gegen Geschwindigkeitsmessgeräte im Rahmen der Lasertechnik dienen. Den Laserpistolen soll es durch diese Geräte nicht möglich sein, die Geschwindigkeit zu messen, weil die Lichtstrahlen, die die Messgeräte aussenden, vom Laser Jammer gestört werden und auf diese Weise keine Geschwindigkeitsmessung erfolgen kann. Auch diese Methode ist rechtlich nicht erlaubt und hat sowohl Bußgeld als auch Punkte in Flensburg zur Folge.

Die Blitzer-Fotos verzerren oder unerkennbar machen

Da die Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen werden muss und dies in der Regel mittels Blitzer-Fotos geschieht, finden sich Maßnahmen, die dazu dienen, die Fotos der Blitzer nicht erkennbar zu machen. Dabei kann das Kennzeichen vom Fahrzeug unkennbar gemacht werden. Dies geschieht beispielsweise mithilfe einer reflektierenden Schicht am Kennzeichen selbst. Diese Methode ist nicht nur wenig effektiv, sondern fällt als “Kennzeichenmissbrauch” in Deutschland gemäß §22 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) unter einer Verkehrsstraftat. Außerdem sind Fälle bekannt, bei denen Personen mit einem Gegenblitz auf den Blitz reagierten. Auch diese Methode ist nicht erlaubt und ebenfalls wenig effektiv.

Das Navigationsgerät als Blitzer-Warner

Das Navigationsgerät kann ebenfalls wie die Blitzerwarner-App dazu verwendet werden, rechtzeitig vor Radarfallen zu warnen. Nicht nur feste Blitzer sind hier eingespeichert, sondern ebenfalls Plätze, an denen häufig mobile Blitzer stehen. Die Präventivfunktion ist nützlich und ideenreich. Allerdings fällt auch das Navi als Blitzer-Warner in den illegalen Bereich. Führen Sie ein Navigationsgerät mit sich im Fahrzeug, das als Blitzer-Warner dient, ist allein dies schon illegal.

Der Blitzer-Marathon wird eingeführt – Abzocke oder Geniestreich?

Wirtschaftlichkeit von Blitzern: Durch die Geschwindigkeitsmessung können hohe Einnahmen generiert werden.
Wirtschaftlichkeit von Blitzern: Durch die Geschwindigkeitsmessung können hohe Einnahmen generiert werden.

Der erste Blitzer-Marathon begann am 10. Oktober 2013 und wurde mit 14.700 Polizisten und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitsmessung bundesweit eingeführt. Doch welchen Zweck verfolgt solch eine Aktion und erzielt sie die gewünschte Absicht?

Die Meinungen hierzu gehen in unterschiedliche Richtungen. Viele sehen in der Einführung des Blitzer-Marathons nur eine weitere Form wirtschaftlicher Abzocke der Fahrzeugführer. Und der Gedanke ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Damit Sie eine ungefähre Vorstellung haben, wie viele Messgeräte in Deutschland im Einsatz sind und welche Gelder im Rahmen von Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Kassen der Länder landen, hier ein kleiner Überblick:

  • Blitzer in Berlin: In Berlin sind 130 Blitzer im Einsatz, die jährlich eine Summe von etwa 700.000 Euro an Blitzer-Strafen einbringen.
  • Blitzer auf der A2: Auf der A2 wird fleißig geblitzt. Hier soll der Blitzer pro Tag etwa 660 Fotos schießen. Der Stadt Bielefeld bringt das jährlich fast 6 Millionen Euro Bußgelder ein.
  • Blitzer in München: Die Stadt München hat es geschafft, mit einem einzigen Blitzer – an der richtigen Stelle eingesetzt  – über 85.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ertappen und eine Summe von rund 1,74 Millionen in die Stadtkasse zu bringen.

Welchen Städten kommen Blitzer am meisten zu Gute?

Interessant ist ein Vergleich der unterschiedlichen Summen, die die jeweiligen Städte im Rahmen der Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen einnehmen konnten. Im Folgenden haben wir zehn Städte aufgelistet, welche 2011 folgende Summen aus Verwarn- und Bußgeldern erwirtschafteten:

  • Köln: 30,1 Millionen Euro
  • Hamburg: 30 Millionen Euro
  • Stuttgart: 15,2 Millionen Euro
  • München: 13,3 Millionen Euro
  • Bielefeld: 10,7 Millionen Euro
  • Leipzig: 10,4 Millionen Euro
  • Duisburg: 10,1 Millionen Euro
  • Lübeck: 4,1 Millionen Euro
  • Chemnitz: 3,6 Millionen Euro
  • Flensburg: 1,8 Millionen Euro

(Quelle: www.statista.de)

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit tatsächlich?

Die Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Blitzer ist nicht nur am reinen Gewinn der Bußgelder festzumachen. Um die Frage nach der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit sachgemäß zu beantworten, darf nicht nur der Bruttogewinn an Bußgeldern hinzugezogen werden. Zu bedenken ist weiterhin, dass Unfälle aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen die Nummer 1 der Unfälle auf den deutschen Straßen darstellen. Vielmehr errechnet sich die Wirtschaftlichkeit durch Einsparungen im Rahmen von Versicherungsgeldern, die aufgrund der Folgen eines Unfalls entstehen.

Helfen Blitzer dabei, die Autofahrer zu mäßigen?

Natürlich hängt die Effektivität der Blitzer und der Geschwindigkeitsüberwachung als solche auch von dem Benehmen und der Denkweise des Einzelnen ab. Wer nicht bereit ist, die Gefahr zu erkennen, die von seinem Verhalten ausgeht und sich regelmäßig vom Blitzer erwischen lässt, den wird man nur schwer bändigen können und vielmehr als das übliche Sanktionsrepertoire bleibt da nicht übrig. Daher bleibt dem Gesetzgeber keine allzu große Wahl als die Geschwindigkeitsüberwachung und die Technik der Geschwindigkeitsmessgeräte weiterhin voranzutreiben und auf diese Weise zu versuchen, die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

Lohnt sich nach dem Blitzer ein Einspruch?

Sie wurden geblitzt, wollen den Blitzer-Strafen entgehen und wissen nicht, ob sich ein Einspruch lohnt bzw. sinnvoll ist? Wann einen Blitzer anfechten? Ob Sie nach dem Blitzer einen Anwalt engagieren sollten, hängt von dem jeweiligen Fall ab. Je nach Geschwindigkeitsmessgerät und Umständen kann ein Einspruch da durchaus sinnvoll sein. Ahndungen im Rahmen von Geschwindigkeitsüberschreitungen gehen nicht nur mit einem hohen Bußgeld einher. Sie können außerdem bis 3 Punkte in Flensburg erhalten. Dabei ist zu bedenken, dass das gesamte Punktesystem nur 8 Punkte umfasst. Außerdem ist Fahrverbot in der Länge von drei Monaten zu befürchten. Gerade Fahrer, die beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, sollten sich ihre Chancen daher ausrechnen lassen und einen Einspruch in Betracht ziehen. Doch wann lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?

Ist bei der Messung durch einen Blitzer ein Einspruch möglich?
Ist bei der Messung durch einen Blitzer ein Einspruch möglich?

Im Folgenden fassen wir hilfreiche Hinweise für Sie zusammen:

  • Halten Sie sich vor Augen, dass auch die Beamten nicht fehlerfrei sind. Daher hinterfragen Sie jeden Bußgeldbescheid.
  • Tatsächlich wird jeder zehnte Bußgeldbescheid zu Unrecht ausgestellt
  • Zu den falsch ausgestellten Bußgeldbescheiden gehören viele, die Folge einer falschen Geschwindigkeitsmessung sind.
  • Gerade bei einem Blitzer von hinten, das heißt bei so genannten Heckfotos, sollten Sie eine Beratung in Betracht ziehen
  • Bedenken Sie, dass Sie für den Einspruch lediglich zwei Wochen Zeit haben. Achten Sie daher auf einen rechtzeitigen Einspruch.
  • Ideal ist es, wenn Sie rechtschutzversichert sind. Die Kosten können gerade dann in die Höhe steigen , wenn die Meinung eines Sachverständigen vonnöten ist.

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Blitzer und Radarfallen – Diese Messgeräte gibt es in Deutschland
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333 Kommentare

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  1. Jan sagt:

    Guten Morgen,

    ich würde gerne erfahren, ob es in NRW einen Mindestabstand zwischen einer festen Blitze und einer mobilen Blitze gibt bzw. geben muss? Hintergrund ist der, dass ich von einer mobilen Radarfalle geblitzt wurde, die höchstens 200 Meter hinter der festen Blitze positioniert war. Ist es zulässig, innerhalb eines derart geringen Abstands zwei Messungen durchzuführen? Ist das nicht Abzocke, selbst wenn man nur von einer der beiden Blitzen erwischt wurde?

    Viele Grüße und danke für die Hilfe schon einmal im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      wenn die Geschwindigkeit zwischen zwei sehr knapp hintereinader positionierten Blitzern erhöht war, wird die Tat wohl als Tateinheit gewertet, dann müssen Sie nur ein Bußgeld entrichten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Mario sagt:

    Hallo zusammen,

    ich würde heute auf meinem Motorrad von einem mobilen Blitzer (Auto) mit 15 km/h zu viel geblitzt.
    Nun wurde ich gerne wissen ob diese auch von hinten blitzen bzw. ob mich ein Bußgeld erwartet.

    Vielen Grüße und danke im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      es gibt in der Tat Blitzersysteme, die auch Motorradfahrer erfassen können. Zudem kann es sein, dass sich in dem Auto ein Beamter befand, der Ihr Kennzeichen notiert hat. Jedoch kommt dies immer auf den individuellen Fall an, weshalb Sie nun auf den Bußgeldbescheid warten sollten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Raffael sagt:

    Guten Tag,
    vllt können Sie helfen :)
    In wie fern ist es geregelt, dass Geschwindigkeitsmessgeräte IN Anhängern, Pfeilern, Leitplanken, oder Mülltonnen versteckt werden dürfen?
    Hörte mal, dass dies in der BRD angeblich nicht zulässig sei.

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Raffael,

      es gibt verschiedene Länderrichtlinien, die dies erlauben bzw. verbieten. In Bayern beispielsweise dürfen die Blitzer nicht getarnt werden (z.B. Tarnnetze darüber). Diese Richtlinien bestimmen auch, ab wie vielen Metern ein Blitzer vor oder nach einem Verkehrsschild stehen darf. In einigen Bundesländern ist es also durchaus erlaubt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Sven sagt:

    Hallo wurde vorher mit dem Motorrad ich glaube innerorts geblitzt war ein Dorf auf dem Land dachte ich bin schon wieder draußen und gemütlich vor mir her gefahren da hat’s geblitzt auf meinem Tacho stand 80kmh. 50kmh waren wohl erlaubt mit was muss ich Rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      je nachdem, wie schnell Sie waren und nach Abzug der Toleranz müssen Sie mit einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. Hinzu kommt noch ein Punkt in Flensburg. Sollte dies Ihr zweiter Verstoß über 25 km/h innerhalb von 12 Monaten sein, kann ein Fahrverbot drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Sandra sagt:

    Gelten die 150m Abstand zum Schild auch innerorts? Und gibt es einen Unterschied bei dem Bußgeld zwischen normalen 30 und 30 wegen Schule?
    Liebe Grüße:)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      jedes Bundesland hat hier eigene Richtlinien. Es gibt auch Bundesländer, bei denen keine Meterangabe festgelegt wurde. Zwischen beiden Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es keinen Unterschied.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Tobias sagt:

    Hallo

    Hier meine Frage. Wenn mehrere Blitzer im Abstand weniger Meter aufgestellt werden, ist das dann als Tateinheit anzusehen? Und warum macht man das, so viele Blitzer in geringem Abstand aufzustellen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      ein Blitzer soll Verkehrsteilnehmer dazu anhalten, sich an die Höchstgeschwindigkeit zu halten. Da viele Fahrer für einen Blitzer abbremsen und danach wieder auf das Gaspedal treten, sollen weitere Blitzer auch diese Fahrer “belehren”, die Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. In der Regel ist dies als Tatmehrheit anzusehen. Sind die Messpunkte jedoch nur einige Meter voneinander entfernt, kann auch von einer Tateinheit ausgegangen werden. Dies beurteilt jedoch jede Führerscheinstelle individuell.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Nadine sagt:

    Hallo,

    Ich wurde vorgestern mobil geblitzt.
    Erlaubt waren 70, da es bergab ging hatte ich ca. 80 drauf. Geblitzt wurde von oben von der Brücke. Da es 2 Brücken hintereinander waren, konnte man den Blitzer nicht sehen.
    Ist es erlaubt von der Brücke zu blitzen wenn man keine Chance hat den Blitzer zu sehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nadine,

      neben Geschwindigkeitsmessungen können von Brücken auch Abstandsmessungen durchgeführt werden. Näheres können Sie dem Bußgeldbescheid entnehmen. Es ist durch das Gesetz nicht vorgegeben, dass ein Blitzer für den Fahrer vorab erkennbar oder einsehbar sein muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.de

  8. Saygin sagt:

    Hallo ich bin innerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden, nach toleranzabzug 56km/h also 6 km/h schneller, allerdings war der Blitzer etwa 30-50 meter vor ausserhalb geschlossener Ortschaft wo 70 km/h erlaubt ist. Ist der standort der Blitzer rechtens??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Saygin,

      der Blitzer an dieser Stelle ist zulässig: Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt bis zum Ende des Gebots.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. D.W. sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute in Köln Wahn (Wahner Heide) geblitzt kurz nach einem Überholvorgang 70km/h sind zulässig gewesen und wegen des Überholvorgangs war ich am beschleunigen, durch die Sichtung des mobilen Blitzers konnte ich noch bremsen fürchte das ich dennoch mit ca. 80-90km/h erwischt wurde, habe bereits vor fast 2 Jahren ein aufbauseminar wegen Geschwindigkeitsüberschreitung machen müssen als Auflage vom Straßenverkehrsamt.
    Verlängerung Probezeit um 2 Jahre inkl.!
    5 Punkte aktuell vorhanden von 8 möglichen!

    Was kommt da auf mich zu?

    Gruß

    PS: Es ging Stark Bergab und der Blitzer stand in der Senke am tiefsten Punkt der strecke!!
    Bin Rechtsschutzversichert!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie befinden sich demnach noch in der verlängerten Probezeit. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von 10, bzw. 20 Km/h liegt kein A Verstoß vor, Sie müssen demnach lediglich mit einem Bußgeld zwischen 15 und 35 Euro rechnen. Sollten Sie jedoch mehr als 20 km/h zu schnell gefahren sein, liegt ein A-Verstoß vor und Sie bekommen eine Verwarnung und die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. u. Creemer sagt:

    Hallo,
    Mein Eindruck ist das auf dem Land immer mehr geblitzt wird. Daher meine Frage ob die Gemeinden selber die Bussgelder behalten dürfen oder an wen müssen diese abgeführt werden. Daran anschliessend ,wenn ja , seit wann ist es geändert worden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dies ist je nach Bundesland unterschiedlich. Dem eingenommenen Geld stehen Ausgaben (Personal, Geräte, Beseitigung von Vandalismus etc.) entgegen. Diese betragen je nach Region etwa 70 bis 90 Prozent. Der geringe Teil, der übrig bleibt, wird in die Verkehrsprävention gesteckt. Manchmal kommt dies auch der Haushaltskasse für Soziales zu, wodurch beispielsweise Hartz IV-Empfänger finanziert werden. Weitere Informationen kann Ihnen bestimmt die zuständige Bußgeldstelle erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Hüseyin sagt:

    Hallo,
    Ich bin in der probezeit doch leider verlängerte sich dies um 2 Jahre, und bekam schon die 2.verwarnung pyschlogische beratung, wie lange kann die Probezeit verlängern?
    Ich wurde auf der Autobahn außerorts bei einer 80er Zone geblitz, meiner Meinung nach war ich bei 103kmh nun meine frage, ist es 3kmh Toleranz oder doch eher 5?
    Es war ein blitzer der stand, keine Art von der Polizei oder eher eines vom versteckten autos..
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hüseyin,

      die Probezeit kann sich nur einmal um zwei Jahre verlängern. Es werden 3% Toleranz abgezogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. D. krahmer sagt:

    Hallo zusammen,

    gibt es in Ba.-Wü. eine Verwaltungsvorschrift, die die Verweildauer mobiler Blitzer an 1 Stelle begrenzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in dieser Angelegenheit hilft Ihnen eine Anfrage bei der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg weiter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Susanne B. sagt:

    Hallo,

    Leider hat es mich heute auch mal erwischt.
    Ich wurde kurz vor Ortsausgang ( Ca 20-30m ) vor dem Schild, mit Ca. 78kmh geblitzt ( erlaubt50kmh) meine Frage ist, ist es rechtens so nah vor dem Ortsausgang zu blitzen?

    Fühl mich echt mies, bin auf meinen Führerschein angewiesen und empfinde es an der Stelle echt als Abzocke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,

      das kommt auf die jeweilige Landesrichtlinie an. Jedes Bundesland erstellt eigene Richtlinien, wie weit vor oder hinter einem Schild geblitzt werden darf. Aus diesem Grund sollten Sie möglicherweise einen Anwalt konsultieren, der in Ihrem Bundesland tätig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Hendrik sagt:

    Hallo,
    Wurde heute geblitzt mit ca 75 (erlaubte 50 innerorts). Es war ein mobiler blitzer in einem silbernen Caddy. Laut meinem Vater ein blitzer von der stadt und somit müsste ich keine angst vor punkten etc. haben. Ich bin in der probezeit und diese 25 km/h würden ja evt ein Führerschein entzug nachsich ziehen. Hat mein Vater recht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hendrik,

      auch wenn der Blitzer tatsächlich der Stadt gehören sollte, ist der Bußgeldbescheid gültig. Lediglich Blitzer, die von privaten Firmen oder Personen betrieben werden, führen unter Umständen nicht zum Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Gizem sagt:

    Hallo,

    Ich wurde am Montag in der 30 er Zone mit 77kmh geblitzt. nach fünf Jahren mein erster blitzer. ich war durch personlichem krankheitsgrund in eile. Habe auch ein ärztliches Attest. ist es möglich drum Rum zu kommen?

    Danke im voraus. :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gizem,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Johannes sagt:

    Hallo,
    Ich wurde heute geblitzt.
    Auf einer Strecke, wo 30 erlaubt sind, ist eine kurze Strecke von etwa 80 Meter als Spielstraße gekennzeichnet. Der Blitzer befand sich etwa auf halber Strecke in der Spielstraße. Ist diese Radarkontrolle überhaupt gültig, wenn sie sich so nahe an dem Schild befindet, welches Schrittgeschwindigkeit vorschreibt.
    Habe etwas von einem Mindestabstand: Biltzer – Schild gehört.
    Geblitzt wurde ich in Baden-Württemberg.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johannes,

      in der Tat gelten je nach Bundesland verschiedene Mindestabstände. Allerdings greifen diese bei sogenannten “Geschwindigkeitstrichtern” – die eine graduelle Herabsetzung der Geschwindigkeit erwirken – und an Gefahrenstellen nicht. Die Messung sollte in Ihrem Fall also durchaus gültig sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Wolfgang sagt:

    Hallo,
    niemand wird in der Lage sein, die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten, wenn man nicht ständig unterhalb der zulässigen Geschwindigkeit fährt. So genau kann man ja nicht den Tacho ablesen. (evtl. 45km/h statt 50km/h)
    Deshalb die Frage: Welche Überschreitung der Geschwindigkeit wird allg. noch toleriert, ohne den üblichen Messfehler einzubeziehen?
    Beispiel: Ortschaft 50km/h erlaubt. Tatsächlich gefahren: 53,05km/h minus 3km/h Messtoleranz = 50,05km/ ;
    also eine Überschreitung von 0,05km/h und man bekommt ein Bild zugeschickt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      das ist je nach Blitzermodell unterschiedlich, weshalb keine genauen Aussagen dazu gemacht werden können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Wolfgang sagt:

        Das war eigentlich nicht meine Frage.
        Es ist zwar schon mindestens 40 Jahre her, als ich die Arbeit der Geschwindigkeitsüberwacher mal beobachten konnte.
        Im Stadtgebiet waren die bekannten 50km/h zugelassen. Das Überwachungsgerät war so eingestellt, dass bei 56km/h ein Alarm ausgelöst wurde und der Sünder vor Ort noch zur Kasse gebeten wurde.
        Dem Verkehrsteilnehmer wurde also ein Überschreitungslimit von 5km/h eingeräumt, was ich für eine angemessene Verfahrensweise halte.
        Darauf zielte meine Frage ab, ob man auch heute noch ähnlich verfährt.

  18. Jessika sagt:

    Hallo,

    Die freundin(die in Frankreich lebt) von meinem Bruder(der in Luxemburg lebt) ist ohne Führerschein geblitzt worden mit dem Auto meinem Bruder..
    muss mein Bruder jetzt auch Bußgeld bezahlen?

    Danke im voraus. :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jessika,

      gemäß § 31 StVZO ist der Fahrzeughalter für die ordnungsgemäße Benutzung seines Fahrzeugs verantwortlich. Ihm drohen also ebenfalls Strafen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Patrick sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute mit +- 100km/h bei erlaubten 80 km/h geblitzt, außerorts auf der Autobahn, wo eine spur gesperrt war. Zudem bin ich noch in der probezeit.

    welche folgen wird das für mich haben?
    (bestenfalls/ schlimmstenfalls)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      bestenfalls sind Sie nach Abzug der Toleranz weniger als 21 km/h zu schnell gefahren. Dann bekommen Sie ein Bußgeld von 30 Euro. Waren Sie jedoch um mehr als 21 km/h zu schnell, drohen 80 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. icke sagt:

    Wurde geblitzt mit 7 kmh zu schnell , habe aber auch noch telefoniert . werde ich zweimal bestraft ???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      nein. In diesem Fall gilt die sogenannte Tateinheit. Das bedeutet, dass Sie lediglich für den schwereren Verstoß geahndet werden. In Ihrem Fall ist das der Handyverstoß. Dafür drohen ein Punkt in Flensburg und 60 Euro Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Nitro sagt:

    Hallo
    Ich wurde mit dem Motorrad geblitzt aus den Auto heraus ,aber die Beamten hab sehr komisch geparkt nicht parrallel zur Straße sondern wie wenn man schräg irgendwo am Straßenrad parkt

    Meine Frage gibt es Normen wie dieses Fahrzeug zu stehen hat wenn ja würde mich über alle optionen und weiteren input freuen

  22. Dieter G. sagt:

    Hallo,
    sehr geehrtes bussgeldkatalog.org Team.
    Ich bin innerhalb einer Woche zweimal geblitzt worden.Einmal mit Laser außerhalb geschlossener Ortschaft, erlaubt waren 60 Km/H,ich wurde nach Toleranzabzug mit 104 Km/h geblitzt. Kosten 160 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
    2.) Außerhalb geschlossener Ortschaft auf einer Bundesstrasse, erlaubt waren 100 Km/h , ich bin mit 135Km/h geblitzt worden nach Abzug. Alles klar und gut, hab es auch eingesehen und zugegeben.
    Meine Frage: Was passiert wenn ich die Geldstrafe nicht bezahlen kann?
    Ich bin 56 Jahre alt,seit 13 Jahren Frührentner mit wenig Rente hatte bisher keine Auffälligkeiten im Strassenverkehr.
    Muß ich dann ins Gefängnis?
    Vielen herzlichen Dank für ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Dieter G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      wenn Sie nachweisen können, dass Sie die Summe nicht am Stück erbringen können, ist in der Regel eine Ratenzahlung möglich. Bei Nichtzahlung droht in der Tat im schlimmsten Fall eine Erzwingungshaft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Khudeda sagt:

    Hallo,
    Mein Freund hat meinen Blitzerbrief erhalten, da ich mit seinem Auto gefahren bin. Ich bin 21 kmh ausserorts zu schnell gefahren, somit erhalte ich einen Punkt. Er hat zwar angegeben, dass ich die Fahrerin zu dem Zeitpunkt war, allerdings nicht meine Adresse. Außerdem hat er dazu vermerkt, dass der Bußgeldbescheid an seine Adresse geschickt werden soll. Ist dies möglich? Erhalte ich nun auch eventuelle Bescheiden o.Ä. oder wird wird man den Bescheid nur an ihn schicken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      der Bescheid sollte dennoch bei Ihnen eintreffen – die Behörden schicken den Bußgeldbescheid an die Adresse des Schuldigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Amal sagt:

    Hallo
    Ich wurde heute beim Wenden auf einer 30 Zone vom Polizei Auto geblitzt. Bin glaube ich 20 kmh zu schnell gewesen. Ich mußte beschleunigen da der Verkehr sich nährt.
    Darf man das? Und muß ich mit einem Punkt rechnen?
    Danke euch

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Amal,
      welche Strafe Ihnen blüht, ist abhängig vom konkreten Vorwurf. Haben Sie gewendet ohne Entgegenkommende durchzulassen, droht Ihnen ein Verwarngeld von 20 Euro. Haben Sie dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, erwarten Sie ein Bußgeld von 70 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg. Vor dem Wendevorgang ist der umliegende Verkehr genauestens zu beobachten. Erst, wenn sich die Möglichkeit ergibt, dürfen Sie Ihr Vorhaben vorsichtig und regelkonform umsetzen. Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h werden innerorts 35 Euro Verwarngeld angeordnet.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. ursula r. sagt:

    Hallo,

    ist es erlaubt, zwei Blitzer im Abstand von 4 Km aufzustellen ?
    Ich bin im Abstand von 2 Minuten 2 mal geblitzt worden. Muß ich dann 2 mal Strafe zahlen ?
    Es ist aber nur ein Foto mitgeschickt worden.

    Vielen Dank für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ursula,
      wurden Ihnen denn beide Geschwindigkeitsüberschreitungen zur Last gelegt? Wenn Sie bereits den Anhörungsbogen erhalten haben, müsste das darauf vermerkt sein. In Ihrem Fall könnte es sich um eine Tateinheit handeln. Im Zweifel berät Sie Ihr Rechtsanwalt.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Joel sagt:

    Hallo
    Wurde letztes Wochenende auf der Autobahnbaustelle (80) mit 120 geblitzt.
    Ich bin schweizer und in der Schweiz 2 Jahre auf Bewährung wegen Geschwindigkeitsübertretung.
    Das Auto war glücklicherweise von meinem Schwiegervater (schweizer).

    Somit wird sicher er ein Schreiben bekommen. Was kommt da für ein Schreiben?
    Wird die Schweizerpolizei von dem erfahren und kann er die Schuld auf sich nehmen?

    Wenn nein mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?
    Könnte ja recht teuer werden wenn es auch über die schweizer Behörden läuft….

    Danke und Gruss Joel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joel,
      in der Regel werden Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts von 31 bis 40 km/h mit einem Bußgeld von 120 Euro und 1 Punkt bestraft. Falls Sie innerhalb eines Jahres zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begangen haben, könnte noch ein Fahrverbot von 1 Monat hinzukommen. In Ihrem speziellen Fall ist es jedoch ratsam, einen Anwalt hinzuzuziehen, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Michael S. sagt:

    Guten Tag,
    ich habe nach 8 Monaten einen Bußgeldbescheid bezüglich einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Höhe von 38 km/h bekommen und nun gehört das dieser ungültig sei da ein solcher Bescheid innerhalb von sechs Monaten zugestellt werden muss. Ist diese Information richtig?
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      in der Regel verjährt ein Bußgeldbescheid nach drei Monaten – allerdings kann die Verjährungsfrist durch viele verschiedene Umstände unterbrochen werden. Für eine Einzelfallprüfung empfiehlt sich ein Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Florian sagt:

    Hallo,
    neulich wurde ein Familienfoto aus dem Verkehrsleitsystem auf der Autobahn in Bayern geschossen.
    Heute lag ein Schreiben bezüglich der “Anhörung des Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit” im Briefkasten, allerdings ohne den Fotobeweis. Der Fall ist nicht weiter dramatisch, 1 Punkt und 98,50 Euro. Doch ich hätte sehr gerne die Fotos. Wie kann ich als Privatperson ohne Anwalt diese erhalten?
    Warum druckt man diese mit den heute günstigen Farblaserdruckern nicht einfach mit auf den Bescheid?
    Danke,
    Flo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      häufig wird in dem bescheid eine web- Adresse angegeben, bei der Sie das Bild mit Ihren Daten einsehen können. Meist ist darauf im Schreiben auch hingewiesen worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Polo sagt:

    Hallo,
    ich glaube, heute auf der Autobahn geblitzt worden zu sein, bin mir aber nicht sicher. Die Geschwindigkeitsbegrenzung an der entsprechenden Stelle lag bei 80 km/h, und mein digitaler Tacho zeigte mir in genau dem Moment, als der Blitz auslöste, 92 km/h an. Nach Abzug der Tachovoreilung und der Messgerätetoleranz dürfte also allenfalls eine geringe Überschreitung dabei herauskommen.
    Allerdings fuhr ich auf der rechten Spur der Autobahn, und genau in dem fraglichen Moment wurde ich links von einem wesentlich schnelleren Fahrzeug überholt. Geblitzt hat es allerdings, meiner Wahrnehmung nach, nur ein mal. Kann ein klassischer mobiler Radar-Blitzer zwei Überschreitungen gleichzeitig auf verschiedenen Spuren dokumentieren? Oder kann es schlimmstenfalls passieren, dass ich zahlen muss für die wesentlich höhrere Übertretung meines “Nebenmanns”, weil das Gerät ihn gemessen, aber mich fotografiert hat?
    Früher hieß es ja mal, dass Beweisfotos die ganze Fahrbahnbreite abbilden müssen, um auszuschließen, dass die Messung durch einen Überholer außerhalb des Bildbereichs ausgelöst wurde. Aber wie stellt sich das auf Autobahnen dar?
    Geblitzt wurde mit dem klassischen Radar-Gerät, das auf einem Stativ stand und an einen daneben stehenden Mess-Bus angeschlossen war.

    Danke im voraus!

    P.S.: Ich bin noch nie geblitzt worden und kenne mich daher nicht aus: Wie lange dürfte es denn ungefähr dauern, bis ich Post von der zuständigen Behörde bekomme, wenn überhaupt? Es war eine mobile Messung, die dort wahrscheinlich nur für kurze Zeit gestanden hat, so dass die Aufnahmen theoretisch sofort ausgewertet werden können ….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Polo,

      heutige Messgeräte sind mitunter in der Lage genau zuzuweisen, welches Fahrzeug die Überschreitung beging. Ist dem nicht so, ist die Messung unzulässig. Sollte Sie einen Bußgeldbescheid oder ein Anhörungsbogen erhalten, muss das erste Dokument innerhalb von drei Monaten eintreffen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Peter sagt:

    Muß auf den Beweisfoto das Kennzeichen zu erkennen sein?
    Ich habe 2 Wochen das Auto nicht bewegt, es war 60km von meinen Zuhause in einer
    Garage verschlossen. Ich selber bin zu dieser Zeit mit einem ander Auto(natürlich auch mit anderen Kennzeichen)
    gefahren.
    Danke
    Peter

  31. Toni sagt:

    Hallo ich wurde heute in der 30er zohne mit 66kmh geblitz von einem mobilen blitzer der auf der strasse am burgersteig platziert war. Es hat geregnet und auf dem foto am unteren hälfte des gesichts ist der scheibenwischer zu sehen also mein gesicht ist leicht verdeckt

    Kann ich da dagegen angehen es könnte ja sein das die messung wegen dem regen oder wegen dem scheibenwischer verfälscht worden ist.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Toni,

      leider können wir keine Einzelfallberatung bieten. Ein Rechtsanwalt kann Sie zu den Erfolgsaussichten beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Winfried B. sagt:

    Die ganze Blitzerei ist legalisiertes Raubrittertum des ach so wunderbaren Staates.Und sonst nichts!!
    Bodenwellen wie in Spanien sind viel effektiver,nur bringen die keine Pinunze.

  33. Markus sagt:

    Hallo, bekam heute aus Spanien ein “Asunto” zugesandt wegen Geschwindigkeitsverstoßes. Statt erlaubter 60km/h wurden 70 km/h gemessen, wofür ich nun 100.- EUR zahlen soll. Ihrem Bußgeldkatalog für Spanien entnehme ich jedoch erst ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h und mehr ein Bußgeld von 100.- EUR an aufwärts. Zudem wurde mir der Bescheid direkt von der spanischen Behörde zugesandt und nicht, wie ich an anderer Stelle dem Internet entnahm, wohl pflichtgemäß über eine deutsche Behörde. Ist dieser Bescheid überhaupt rechtmäßig?

    Freu mich über eine Antwort, danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      es könnte sein, dass es einen Aufschlag aufgrund spanischer, gesonderter Gebühren gibt. Daraus könnte sich das erhöhte Bußgeld ergeben. bedenken Sie auch, dass das Verkehrsrecht in Spanien zu dem deutschen Recht variieren kann und demnach auch die Bußgelder unterschiedlich ausfallen können. Eine Kooperation besteht generell innerhalb der EU-Länder, daher ist der bescheid rechtmäßig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Felicitas sagt:

    Bin vor ein paar Tagen durch eine geschlossene Ortschaft mit 1 Ampel, fest installierter Blitzer steht an Ampel. Bin folgsam 50 kmh gefahren, anschließend wohl etwas zu”viel” Gas gegeben ( es geht bergan), dann geblitzt ( mobiles Teil) ca 50 m vor Ortsausgangsschild. Habe eine Verwarnung von 15,oo€ bekommen mit sehr schlechtem “Paßfoto” .
    Habe danach die Entfernung von stationärem u. mobilem Blitzer gemessen per Tacho, es sind ca 150m.
    Ist es erlaubt Blitzer in so kurzen Abständen aufzustellen???
    Freue mich auf eine Antwort, Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felicitas,
      es existieren je nach Bundesland gewisse Richtlinien, in welchen Abständen zum Verkehrsschild Blitzer aufgestellt werden dürfen. Diese Werte bewegen sich zwischen 100 und 200 Metern. In Ausnahmesituationen (wie beispielsweise an einer Gefahrenstelle) darf jedoch davon abgewichen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. David S. sagt:

    Hallo ich wurde heute auf der Autobahn geblitzt mit 160 un es waren 100 nur erlaubt was für strafen wird es bei mir geben
    Bitte um eine Antwort danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      es drohen ein Bußgeld von 240 bis 440 Euro, 2 Punkte in Flensburg und einen oder zwei Monate Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Markus sagt:

    Hallo,
    ich hätte folgende Frage:
    Ich habe heute 2 Bußgeld Bescheide bekommen…
    Und zwar bin ich 2 mal am selben Tag geblitzt worden… Einmal um 15.26 Uhr innerhalb geschlossener Ortschaft mit 10 km/h zu schnell… Und dann auf der Rückfahrt um 19.30 Uhr mit 7 km/h zu schnell an genau der selben Stelle… (Halt nur die andere Fahrspur)
    Muss ich beide bezahlen???

    MFG Markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,
      da Sie zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen haben, müssen Sie auch für beide die Konsequenzen tragen und daher beide bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Fritz sagt:

    Hallo,

    ich bin von einem stationären Blitzer, der sich hinter dem Ortsschild befindet geblitzt worden und im Bußgeldbescheid wird innerorts angegeben, die Entfernung zwischen Ortsschild und Blitzer war gering, aber er steht definitiv außerorts.

    Kann ich etwas dagegen tun?

    Liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fritz,

      grundsätzlich kann jeder innerhalb von 14 Tagen einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen. Ein Anwalt kann einschätzen, ob sich ein Einspruch in Ihrem spezifischen Fall lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Vince sagt:

    Ich wurde auf der BAB 3 vor Köln unmittelbar vor einer Spurverengung geblitzt (weniger als <400m bereits angezeigt) . Auf der rechten Spur fuhr ein Fahrzeug statt der erlaubten 100km/h ca mit 80kmh, so dass ich noch an ihm vorbeifahren wollte. Da wurde ich dann geblitzt. Ist das rechtmäßig vor einer Spurverengung zu blitzen?

  39. Friedrich sagt:

    Ich wurde vor zwei Wochen mit 28 km/h zu viel auf der Autobahn gelasert und wie ich jetzt gestern erfahren musste, wurde ich vor 4-5 Wochen auf der Autobahn mit 30 km/h zu viel geblitzt. Da bisher aber noch keiner von beiden Bescheiden direkt bei mir daheim gelandet ist, wollte ich fragen, wie es sich bezüglich Fahrverbot verhält. Beide Geschwindigkeitsverstöße waren innerhalb von einem Jahr und über 25 km/h, jedoch wusste ich vom ersten bis gestern nichts. Wie sind meine Chancen um ein Fahrverbot drum herumzukommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Friedrich,

      die Wiederholungstäterregel greift in der Regel erst, wenn der erste Bescheid zum Zeitpunkt des zweiten Verstoßes rechtskräftig war. Dies trifft auf Ihren Fall nicht zu – daher sollten Sie ein Fahrverbot umgehen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. anna sagt:

    hallo ich habe gestern auf autobahn in zweite spür mit 100kmh ( wo 120 erlaubt ist )gefahren .auf schnellste spür hat ein auto mich überholt und unter die brücke der blitz hat uns beide autos fotografiert .gibt es kamera auf jede spür oder muss mit strafe rechnen obwohl ich habe die richtige geschwindlichkeit aufgepasst

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo anna,

      ein modernes Messgerät sollte erkennen, dass das andere Auto die Verkehrswidrigkeit begangen hat. Warten Sie erstmal ab – wenn kein Anhörungsbogen bei Ihnen eintrifft, ist alles richtig erfasst worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Katharina sagt:

    Ich würde geblitzt vor einer Schule dort ist dreißig ich hatte bestimmt 29 zu viel jedoch das erste Schild das dreißig zeigt war zu diesem Zeitpunkt von einem Lkw komplett verdeckt zudem ist die Schule nicht einsehbar und es waren Ferien und das zweite schild stand etwas später aber nicht einsehbar da dieses hinter einem Hügel stand nach diesem Schild stand dann das blitzer Auto der Stadt aber so kurz keine 15 Meter von dem zweiten Schild lohnt sich ein Einspruch???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katharina,

      da wir keine Rechtsberatung durchführen dürfen, bitten wir Sie sich in dieser Angelegenheit an einen Abwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Pierre sagt:

    Hallo liebes Bußgeldkatalogteam.
    Folgende Fragen:

    1.
    Ich wurde mit ca 52 kmh nach Toleranzabzug in einer 30er Zone aus einem Fahrzeug heraus geblitzt.
    Jedoch stand das Blitzerfahrzeug beim dem Beamten in der eigenen Hofeinfahrt. Das heißt, der Beamte sitzt eventuell vor seinem Fernseher und freut sich über vorbeifahrende erwischte Fahrzeuge. Ist das überhaupt rechtens? Darf der Beamte den Blitzer von seinem Privatgrundstück aus blitzen lassen?

    2.
    Ist eine Geschwindigkeitsmessung bei Regen / Nieselregen bzw generell bei Witterung zulässig?

    Danke im voraus und beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pierre,

      in der Regel und wenn der Grundstückseigentümer dem zustimmt, können Geschwindigkeitsmessungen von Privatgrundstücken aus durchgeführt werden. Auch bezüglich der Witterungsbedingungen gibt es keine Vorschriften, die Geschwindigkeitsmessungen einschränken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Elisa sagt:

    Hallo, letzte Woche wurde in Bw geblitzt. Und zwar wurde bei uns auf der Ausbaustrecke einer Schnellstraße geblitzt, allerdings von hinten, da wo es nicht mehr weitergeht. Dadurch wird ja nicht erkannt, wer im Auto saß. Kann man da geblitzt werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elisa,

      grundsätzlich muss der Fahrer bestimmbar sein. Ein Foto von hinten hat sicher nicht die Beweiskraft wie ein Foto mit Gesicht. Ein Bescheid kann zwar erstellt werden, es könnte aber Zweifel zur Identität des Fahrers geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Grund sagt:

    Ich bin in einer 60er Zone mit 69 geblitzt worden, nach Abzug der Toleranz stehen 66 zu buche.
    Ich weiß nicht ob das noch Verkehrserziehung ist oder Abzocke.

    Wieviel mehr darf man eigentlich fahren, da die analogen Anzeigen die Geschwindigkeit gar nicht so genau anzeigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Grund,

      generell sollten Sie sich immer an die vorgegebene Geschwindigkeit halten, welche Ihnen vorgegeben wird. Die Blitzer lösen aus, sobald diese überschritten wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Christoph sagt:

    Hallo,
    habe bisschen recherchiert und herausgefunden, dass eignetlich alle mobile Blitzer in Berlin blitzen müssen. Gibt es auch Anlagen, die nicht blitzen? Ich meine von Typ Leivtec oder äquivalente? In der Homepage von Leivtec kann man unter “Referenzliste Deutschland” sehen, dass es keine Leivtec-Anlagen in Berlin gibt. Dann gibt es auch keine mobile Messungen ohne Blitz? Hier geht es nicht um Laser-Technologie, da man da sowieso die Strafe sofort von Polizisten kriegt.
    Vielen Dank im Voraus!
    MfG,
    Christoph

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      wir haben keine Informationen dazu, welche Blitzer und in welchem Umfang diese in Berlin eingesetzt werden. In der Regel wird es in Berlin aber wohl “blitzen”.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Sam sagt:

    Hallo,

    Wie ist das wenn man auf der Autobahn in einer Baustelle mit 110 bis 120 geblitzt wird, bei 80. Dazu kommt das man nicht angeschnallt ist und gerade auf das Handy geguckt hat. Werden alle 3 Vergehen gewertet oder nur das schlimmste?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sam,
      da Sie sich drei Vergehen geleistet haben, werden in der Regel auch alle drei Vergehen geahndet. Es wird nicht differenziert, bei welchem Vergehen es sich um das schlimmste handelt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Chris sagt:

    Hallo, ich wurde 3x innerhalb eines Monats geblitzt 2x 20 kmh zu schnell 1x 25 welche Folgen drohen mir ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      das kommt drauf an, wo der Verstoß stattgefunden hat. innerorts oder außerorts. Entsprechend wären das zweimal 35 bzw. 30 Euro und einmal 80 bzw. 70 und ein Punkt. Da die Verstöße noch keine Rechtskraft haben, sollte Beharrlichkeit noch kein Thema sein. In diesem Fall wären auch höhere Strafen möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Moritz sagt:

    Hallo bin auf der Autobahn in Baustellenbereich(10km Länge & 3 Spurig) mit 15 km/h (~95 statt 80)zuviel geblitzt worden. Wie wird das geahndet? 100 Euro und ein Punkt oder normale 15 km/h außerorts?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Moritz,

      in der regel wird dies mit 100 Euro und 1 Punkt in Flensburg belegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Mathias sagt:

    Hallo,hier in der Stadt wurden neue 50 bei nässe Schilder montiert, bin mir aber nicht sicher ob diese schon hingen, ich wurde innerorts bei erlaubten 7o km/h (50 km/h bei nässe) abzüglich der Toleranz mit 64 km/h von einem mobilen Blitzer-Fahrzeug geblitzt. Die Straße war zwar feucht, es hatte aber zu derzeit nicht geregnet. Gibt es eine Regelung wie stark die Fahrbahn durch Wasser beeinträchtigt sein muss, bevor der Blitzer auf 50 km/h eingestellt werden darf? ..und/oder wo informiere ich mich am besten über den Montage Zeitraum bezüglich der Schilder? LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mathias,

      ein “Bei Nässe” – Schild findet nur dann Anwendung, wenn die gesamte Fahrbahn mit Wasser bedeckt ist. Feuchte Straßen oder vereinzelte Pfützen zählen grundsätzlich nicht. Ziehen Autos eine Sprühfahne hinter sich her, deutet das aber definitiv auf Nässe hin.

      Zum Aufstelltag der Schilder können Sie sich bei dem zulässigen Ordnungsamt bzw. der Stadtbehörde informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Nicole sagt:

    Hallo, in Stuttgart in den Cannstatter Strasse stehen 2 Laserblitzsäulen im Abstand von circa 300Meter. Es handelt sich um eine 3spurige Strasse auf welcher durchgehend 50Km/h erlaubt sind. Nun meine Frage: Sofern beide Säulen auslösen, zählt dies dann als ein oder zwei Vergehen? Die Geräte stehen wie gesagt keine halbe Minute Fahrweg auseinander

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,
      in einem solchen Fall müsste in der Regel je nach Einzelfall entschieden werden, ob es sich um Tatmehrheit oder Tateinheit handelt. Bei letzterem wird nur ein Vergehen gewertet, bei Tatmehrheit wären es dementsprechend zwei.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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