ESO ES 3.0 - Blitzer & Radarfallen 2018

ESO ES 3.0 – Funktionsweise vom Hersteller nicht offengelegt

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →

Messungen mit dem Lichtschrankensystem

Das Lichtschrankensystem ESO ist in Deutschland für die Geschwindigkeitskontrolle zugelassen.

Das Lichtschrankensystem ESO ist in Deutschland für die Geschwindigkeitskontrolle zugelassen.

Auch wenn sich Fahrer in der Regel an die erlaubte Geschwindigkeit halten, so können Umstände doch dazu führen, dass dieser schneller als gewohnt unterwegs ist. Wird der Fahrer geblitzt, kann der Verstoß gegen das Verkehrsrecht schnell mal mehrere hundert Euro an Bußgeld, Punkte oder gar ein Fahrverbot kosten.

Einer der Blitzer, auf den die Polizei bei der Messung der Geschwindigkeit zurückgreift, ist der ESO ES 3.0. Dabei handelt es sich um das erweiterte Modell des ESO ES 1.0. Der ESO-Blitzer und seine Messung gilt allgemeinhin als zuverlässig. In einigen Fällen können gemessene Werte aber als nichtig betrachtet werden. Wann dies genau der Fall ist, wann es lohnend wäre, einen Rechtsanwalt einzuschalten und was Sie über den Einseitensensor ES 3.0 wissen sollten, darüber informieren wir Sie im Folgenden.

Das Messverfahren mit dem ESO 3.0 und seine Funktionsweise

Das Messgerät ESO 3.0 zählt zu den Lichtschrankensystemen, die im Rahmen der mobilen Geschwindigkeitsmessung zum Einsatz kommen. Für die Messungen werden Sensoren verwendet, die eine Lichtschranke bilden. Anders als sein Vorgängermodell ESO 1.0 hat dieses Messgerät insgesamt fünf Sensoren. Drei der Helligkeitssensoren sind auf der einen Seiten der Fahrbahn in einem Abstand von 25 cm zu einer aufgelegt. Die anderen zwei Sensoren sind schräg versetzt angelegt. Durchfährt nun ein Fahrzeug die Lichtschranken der Sensoren, erstellen diese jeweils ein Helligkeitsprofil. Die Messungen werden an einen Rechner weitergeleitet, der das Tempo in km/h im Rahmen einer Weg-Zeit-Messung ermittelt.

Bei der Messung wird zusätzlich ein Foto erstellt. Dieses erfolgt aber nicht dann, wenn das Fahrzeug die Lichtschranken durchfährt, sondern einige Meter nach der Messlinie.

ES 3.0 Messfehler – Worauf Sie beim Bußgeldbescheid achten sollten

ESO ES 3.0: Ein Anwalt kann Sie bezüglich der typischen Fehler dieses Blitzers beraten.

ESO ES 3.0: Ein Anwalt kann Sie bezüglich der typischen Fehler dieses Blitzers beraten.

Sollten Sie zu Hause mit einem Bußgeldbescheid überrascht werden, merken Sie sich, dass nicht jeder Bußgeldbescheid einwandfrei ist und auch das Messverfahren selbst, in unserem Fall mit dem Einseitensensor ES 3.0, verschiedenen Messfehlern unterliegen kann.

Gerade für Berufsfahrer und weil Geschwindigkeitsdelikte nach dem Verkehrsrecht und dem Bußgeldkatalog mit hohem Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot einhergehen, kann sich eine Überprüfung als lohnend erweisen. Für jene, die auf den Führerschein angewiesen sind, kann unter Umständen auch ein etwaiges Fahrverbot in eine Geldstrafe umgewandelt werden. Im Folgenden einige Tipps, auf was Sie bei der Messung mit dem ESO-Blitzer achten sollten.

Wer Grund zu der Annahme hat, dass bei der Geschwindigkeitsmessung Fehler aufgetreten sind, kann mit einem Einspruch gegen den Blitzer eventuell Erfolg haben. Diesen muss er dann binnen 14 Tagen einreichen, da andernfalls der Bescheid rechtskräftig wird. Um Hilfe beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zu erhalten, können Sie jederzeit einen Anwalt einschalten. Sie können den Einspruch allerdings auch selbst einlegen.
Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →
  • Mehrere Fahrzeuge auf einem Bild: Wie bei seinem Vorgängermodell ist die Gültigkeit einer Messung der Schnelligkeit des Fahrzeugs vor allem dann gefährdet, wenn mehrere Fahrzeuge auf dem Foto abgebildet sind. Ist dies nämlich der Fall, kann der gemessene Wert nicht mehr eindeutig einem Fahrzeug zugeschrieben werden. In diesem Fall können die Betroffenen die Beratung vom Rechtsanwalt in Anspruch nehmen.
  • Nicht sachgemäß durchgeführte Messung: Die Messung, die mit ESO-Blitzer erfolgt, kann auch dann zweifelhaft sein, wenn sie insgesamt nicht als ordnungsgemäß angesehen werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn zum Beispiel das Messverfahren nicht durch dafür geschulte Beamte durchgeführt wurde. Diese kennen in der Regel die genauen Anweisungen bzw. die Bedienungsanleitung vom Hersteller und achten entsprechend auf obligatorische Vortests. Auch kann der Bescheid wegen des Gebrauchs einer veralteten Software durch einen Rechtsanwalt erfolgreich angefochten werden. Der ESO 3.0 bedarf in der Regel aber keiner extra Eichung, weil es sich bei der Messung um ein standardisiertes Messverfahren handelt
  • Ungenaues Messprotokoll: Ist die gesamte Messung und sind all die notwendigen Angaben im Rahmen der Messung nicht im Messprotokoll dokumentiert, so kann auch hier unter Umständen erfolgreich gegen den Bußgeldbescheid angegangen werden, angefangen von der Eignung der Fahrbahn bis hin zur Auswertung der Fotolinie. Die Messung der Geschwindigkeit des Fahrzeugs muss detailliert protokolliert werden. Aus der Fotolinie und dem Protokoll muss hervorgehen, dass die Bedienungsanleitung des Herstellers befolgt wurde.

Gerichtliche Beschlüsse zu den Messungen des ESO ES 3.0

Zwar wird das Messverfahren der ESO-Blitzer gemeinhin als standardisiert angesehen, aber dem stimmen nicht alle Gerichte zu. Da der Hersteller bislang nicht die gesamte Funktionsweise vom Einseitensensor ESO ES 3.0 offengelegt hat, haben einige Gerichte die Messergebnisse entsprechend als nicht rechtlich verwertbar erachtet und den Betroffenen Recht zugesprochen. Hierzu gehören zum Beispiel die Amtsgerichte Saarbrücken (Urteil vom 20.09.2011), Kaiserslautern (14.03.2012) und Landstuhl (03.05.2012). Der zuständige Sachverständige konnte das Ergebnis aufgrund dieses Mangels nicht vollständig bestätigen. Ein genaues Messprotokoll und eine Fotolinie änderten nichts an dem Urteil.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (49 Bewertungen, Durchschnitt: 4,27 von 5)
Loading...

59 Kommentare

  1. Johann K. sagt:

    Fahre seit 54 Jahren unfallfrei und noch nie eine Anzeige oder Punkte bekommen.
    30 Jahre LKW und den Rest als Busfahrer.
    Muß jetzt 98,00€ bezahlen und einen Punkt.
    Beweismittel: Gemessen mit ES3.0 Film-Nr.415_1 Bild-Nr.079.
    MfG.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      bei den Bußgeldern richtig es sich in der Regel nicht danach, ob Sie davor bereits durch Vergehen im Straßenverkehr aufgefallen ist. Wenn Sie der Meinung sind, dass der Bußgeldbescheid fehlerhaft ist, könnte es sich lohnen, Einspruch dagegen einzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Jens sagt:

    hi
    hab mal eine frage… muss das ES3.0 Messstelle mit dem Messwagen verbunden sein via Kabel?!?
    Ein Messwagen stand auf einem Parkplatz auf einer Kraftfahrstraße. Angeblich wurde 200 Meter hinter dem Parkplatz erst die Messung gemacht. also Entfernung zum Wagen ca 250m

    mfg Jens

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      hierbei kommt es auf das Modell an. Neue Blitzer dieser Einheit benötigen keine Kabel mehr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Wolf sagt:

    Hallo zusammen,
    Messung auf einer 2 spurigen BAB mit normalem Seitenstreifen. Benutzt wurde die Fahrspur in Fahrtrichtung rechts, wobei mittig in dieser Fahrspur gefahren wurde.
    Abstand des ES3.0 zur Fahrbahn soll 7 Meter gewesen sein, zum Fahrzeug 12,20 Meter.
    Wie passt das zusammen? Der Seitenstreifen ist doch kaum über 2.50 Meter?
    Müssen beide Abstandsdaten schlüssig sein?
    Bitte um Info.
    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      beide Abstandsdaten sind schlüssig. Das Gerät misst den Abstand zum Fahrzeug bis zur Mitte des Wagens. Zieht man also den Abstand zur Fahrbahn vom Abstand zum Fahrzeug ab, dazu noch den Seitenstreifen von etwa 3 Metern, kommt man auf 2 Meter, die nun von der Linie zwischen Seitenstreifen und der Mitte des Fahrzeugs berechnet werden. Jedoch kommt es darauf an, wie die genauen Größen des Seitenstreifens, des Wagens etc. sind. Hierbei kann Ihnen möglicherweise ein Anwalt helfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Ronny sagt:

    Hallo

    Ich wurde auf einer BAB in einer 60er Zone ( Baustelle ) mit 93Km/h geblitzt nach Abzug aller Toleranzen wurden mir
    als Ordnungswidrigkeit 90 km/h Angegeben.

    ich dachte es sind allgemein ca. 7% abzug ?

  5. sina sagt:

    Hallo ich wurde von einem es 3.0 geblitzt. Ich weiß auch wo das war weil ich im Rückspiegel das rote Licht gesehen habe. Allerdings standen die nicht auf meiner fahrseite sondern genau auf der anderen. Mein foto ist von der seite und mein kennzeichnen von hinten. Ist das zu lässig? Ich hatte eher das Gefühl das es dem auto galt das mir entgegen kam. Lg sina

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sina,
      möglicherweise galt der Blitz nicht Ihnen. Warten Sie erstmal ab, ob Sie einen Bußgeldbescheid erhalten. Falls doch, können Sie ggf. immer noch Einspruch einlegen.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Michael sagt:

    Hallo!
    Ich wurde innerorts geblitz, mit 86 km/h, also abzüglich der Toleranz, 33 km/h zu schnell.
    Beim Blitzen wurde ich rechts überholt und dieser Verkehrsteilnehmer wurde 300 m weiter von
    der Polizei herausgewunken, ich konnte weiter fahren. Nun kommt das Foto und Beide Autos sind fast nebeneinander
    auf dem Foto und ich habe unmittelbar nach dem Blitzen auf meinen Tacho geschaut und bin 60 km/h
    gefahren! Ich werde einen Anwalt einschalten, weil ich wirklich Zweifel an der Messung habe!
    MfG Michael

  7. Karl sagt:

    Hallo,
    ich wurde mit eimen ES 3.0 geblitzt in einer Dreißzigzone mit angegebenen 54km/h nach Abzug 51km/h. Ist es möglich, dass Messungenauigkeit auch 4km/h Toleranz möglich wären und ein Widerspruch sinnvoll wäre?

    Danke!
    Karl

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karl,

      bei stationären Anlagen werden 3 Km/h Toleranz bei Messungen unter 100 Km/h abgezogen. Leider dürfen wir keine kostenlose Rechtsberatung geben. Um abzuklären, ob ein Widerspruch sinnvoll ist, können Sie einen Anwalt im Verkehrsrecht konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Michael sagt:

    Hallo,

    hatte den Fall wie Sina, Blitz von links und von hinten, jedoch bekam ich nun einen Anhörungsbogen.

    ES3.0, Innerorts über die Gegenspur, Bild von links und von hinten.
    Das Gerät war so aufgestellt dass nur die Gegenspur frontal fotografiert werden konnten.

    Die Gegenspur war frei.

    Ist dies rechtens?

    Vielen Dank

    Michael

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      wenn Ihr Gesicht nicht auf dem Bild zu erkennen ist, können Sie den Bescheid anfechten. Die Geschwindigkeitsmessung über die Gegenspur ist aber erlaubt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Marcel B. sagt:

    Hallo , ich wurde mit 125 außerorts in der 70er Zone geblitzt ja ich war noch am überholen kurz vor dem 70er Schild!! Asche auf mein Haupt! Den Blitzer könnte ich beim zurückfahren gut erkennen, es war das eso 3.0 . Eine Kamera in meine Richtung und eine auf der Gegenfahrbahn ! Können die auch mit dem Ding von hinten blitzen oder halt das nur für die andere Fahrbahn??!!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      da die genaue Funktionsweise nicht allzu verbreitet ist, von den eso 3.0., kann hier nicht mit vollster Sicherheit gesagt werden, ob Sie in ihrem fall auch von hinten geblitzt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Rainer sagt:

    bin auf der Autobahn mit Eso geblitz worden, bekam jetzt einen Anhörungsbogen. Trug eine dunkle Sonnenbrille, der Kopf oberhalb der Brille ist durch den Innenspiegel verdeckt, die Mundpartie und Kinn sind durch einen am Innenspiegel hängenden Fanball ca 8cm Durchmesser verdeckt.
    Wie eindeutig muss ich auf dem Bild erkennbar sein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rainer,

      sie müssen eindeutig erkennbar sein. Gibt es berechtigte Zweifel an Ihrer Identität, kann ein Bußgeldbescheid anfechtbar sein. Beachten Sie dazu unseren Ratgeber zum „Blitzerfoto„.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Gerhard Z. sagt:

    Ich wurde nach 60 Meter hinter dem Ortseingangschild mit dem Einseitensensor ES3.0 mit 64 km/h gemessen ist das Rechtens???. Nach wieviel Meter hinter dem Ortseingangsschild darf gemessen werden, in NRW bzw. Kreis Herford

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gerhard,

      in NRW gibt es keine Richtlinien zu den einzuhaltenden Abständen. In anderen Bundesländern variiert der Mindestabstand zwischen 75 und 200 Metern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Rita A. sagt:

    Ich habe heute ein Schreiben wegen Anhörung im Bußgeldbescheid erhalten.

    Am 31.07.16 bin ich in einer 70ger Zone 108 Stundenkilometer (nach Toleranabzug) zu schnell gefahren. Somit habe ich außerhalb der geschlossenen Ortschaft die Geschwindigkeit um 38 Stundenkilometer überschritten.
    Ich bin auf dem Foto gut zu erkennen und auch Halterin des Fahrzeuges.
    Ich wurde mit einem Messgerät Einseitensensor ES3.0 gemessen.

    Als ich geblitzt wurde befand ich mich auf dem Weg zur Arbeit und ich war schon etwas später dran, da der Gottesdienst, den ich vorher besucht habe, etwas länger ging.
    Als ich geblitzt wurde habe ich einen roten Punkt von Waldrand wahrgenommen, so als wenn mich von weitem ein Laserpointer trifft. Es stand auf dieser Strecke weder ein Auto am Fahrbahnrand noch habe ich einen Polizisten oder dergleichen gesehen. Ist das Rechtens aus so weiter Entfernung mit diesem Messgerät geblitzt zu werden?

  13. Markus sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit so einem gerät auf einem 3spurigen Autobahnzubringer geblitzt, der so ausgebaut ist, dass er für einen ortsfremden wie eine Autobahn wirkt´, obwohl es sich nur um eine KFZ-Straße handelt. So hatte ich nach Toleranzabzug 119 statt erlaubter 70 auf dem Tacho. Entscheidend ist für mich: durfte ich annehmen, schon auf der Autobahn zu sein? Über der Fahrbahn waren bereits Autobahn-Ausfahrts-Hinweisschilder angebracht, das eigentliche Autobahnschild kam allerdings erst ca. 200m nach dem Blitzvorgang. Ist das zulässig? So kurz vor dem Beginn der Autobahn, wenn kurz vorher besagte Autobahn-Ausfahrts-Hinweisschulder (700m bis Abfahrt xy) über der Fahrbahn hingen?

    vielen Dank im voraus

    Markus Becker

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      solange eine Straße nicht aufgrund der entsprechenden Beschilderung als Autobahn ausgewiesen wurde, darf ein Verkehrsteilnehmer auch nicht davon ausgehen, es handele sich um eine Autobahn. Die Beschilderungen befinden sich in der Regel kurz vor Beginn der Autobahn.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Jürgen sagt:

    Hallo,
    ich wurde Ausserorts (Höchstgeschwindigkeit 70 km/h ) mit 97 km/h nach Toleranzabzug geblitzt mit einem ES3.0 .
    Das sind 27 km/h zu viel und laut Bußgeldkatalog wären das 80 Euro. Lohnt es sich den Bescheid anzufechten wegen Messfehlern Bedienungsfehler, da ich keine Rechtsschutz habe könnte so ein Widerspruch ja auch abgelehnt werden und dann habe ich auch noch die Gerichts / Rechtsanwaltskosten an der Backe.

    vielen Dank

    Jürgen L.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, können wir keine Aussagen über die Erfolgsaussichten eines Einspruchs treffen. In diesem Fall ist der Rat eines Anwalts notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Jenny sagt:

    Hallo,
    Ich wurde innerorts mit 93km/h (zulässige Geschwindigkeit 60km/h) geblitzt mit einem ESO Blitzer. Die Straße ist zweispurig. Das Foto wurde durch das Beifahrerfenster fotografiert. Es ist so zugeschnitten, dass nur der Fahrer zu sehen ist. Da das Bild direkt von der Seite aufgenommen wurde, kann auch auf dem Vollbild das Kennzeichen des Autos nicht erkennbar sein. Ist dies denn zulässig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      ohne die Aufnahme Ihres Kennzeichens hätte die Behörde Sie nicht als Halterin des Fahrzeuges ausfindig machen können, sprich auf einem anderen Foto müsste Ihr Kennzeichen drauf sein. Sollten Sie nicht eindeutig als Person erkennbar sein, könnte aber unter Umständen ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid Erfolg bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Willy fragt: sagt:

    Bin mit Eso 3.0 und Bußgeldbescheid auffällig geworden. Weil Meßprotokoll und Fotolinie stimmen könnten, will ich als Einspruchsgrund anführen, dass das Lichtschrankensystem mit Blitzersensoren in der Fahrbahn + einem Meßgerät das annschließend die Geschwindigkeit e r r e c h n e t in Deutschland zwar zugelassen ist, aber weil die genaue Funktionsweise vom Hersteller bis heute noch nicht offengelegt wurde, haben viele Richter an Amtsgerichten die Messergebnisse als rechtlich nicht verwertbar erachtet. so z. B. Amtsgerichte in Saarbrücken, Meißen, Landstuhl, Kaiserslauten etc).
    Da ich keine RS Verischerung habe frage ich, ob ich mit dieser Begründung ohne Anwalt vor Gericht gehen könnte?
    Für eine Rat wäre ich sehr dankbar.
    Willy.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Willy fragt,

      wir führen keine Rechtsberatung durch und können entsprechend auch nicht beurteilen, ob ein Anwalt einen Einspruch bzw. ein Verfahren als erfolgversprechend ansehen würde. Wir empfehlen Ihnen sich an eine Einrichtung zu wenden, die eine rechtliche Beratung durchführen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Michael sagt:

    Hallo,

    ich erhielt eine Verwarnung auf Grund einer angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitung um 6 Km/h gemessen mit eso 3.0 in einem Bereich einer etwa 100 m langen S-Kurve. Sind die Geräte auch in Kurven zuverlässig oder bestehen begründete Zweifel daran.

    Vielen Dank
    Michael

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      laut Herstellerangaben kann ESO ES 3.0 die Geschwindigkeit auch in Kurven genau bestimmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Bert sagt:

    ich erhielt einen Busgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h in einer geschl. Ortschaft.
    Das Gerät stand nicht auf dem Gehweg, sonder auf der obersten Stufe eines Gartenzugangs, ca. 50-60 cm höher als der Gehweg. Die Stufe hat eine andere Neigung als die Straße. Mein Haed-Up Display zeigte 71 km/h an. Im Vergleich mit den Messtafeln müsste ein Abzug von ca. 4 km/h noch abgezogen werden, d.h. die tatsächliche Geschwindigkeit wäre 67 km/h.
    Ist eine Fehlermessung af Grund der Aufstellung möglich?

    Vielen Dank für eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bert,

      wir führen keine Rechtsberatung durch und können daher auch nicht beurteilen, ob in diesem Fall eine Messfehler vorliegt oder nicht. In der Regel können Messgeräte an verschiedenen Orten aufgestellt und entsprechend eingerichtet werden. Ob ein Einspruch erfolgsversprechend ist, kann in diesem Fall eventuell ein Anwalt für Sie klären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Andrea sagt:

    Hallo
    ich habe einen Zeugenfragebogen erhalten. Uns wird zur Last gelegt, ausserorts 42km/h zu schnell gefahren zu sein.
    Beweismittel: Sensormessung und Foto, ESO Einseitensensor ES3.0

    Da die Messung nachts ~22:00 stattgefunden hat, ist auf dem Bild, das auf dem Zeugenfragebogen abgebildet ist, nichts zu erkennen. Es zeigt nur einen Kopf von der Seite und der Rest ist „schwarz“, auch das halbe Gesicht ist „schwarz“, d.h. Augenpartie und Mund nur teilweise, Nasenpartie gar nicht erkennbar.

    Ist so ein Bild zulässig ? Bzw. Unterlagen zur Sensormessung habe ich keine erhalten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      wenn Sie einen Zeugenfragebogen erhalten haben und das Bild eine derart schlechte Qualität hat, dann erwartet die Bußgeldstelle Ihre Mithilfe bei der Identifizierung des Fahrers. Zulässig sind solche Bilder, allerdings ist die Beweiskraft eher fraglich, wobei häufig die Originalbilder eine bessere Qualität aufweisen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Martin sagt:

    Habe einen Anhörungsbogen mit dem Vorwurf von 36 km/ in der 30er Zone nach Abzug von Toleranz.
    Allerdings war nur ein Profilbild vom Fahrer und kein Übersichtsbild enthalten.
    Dort könnte vielleicht ein weiteres Fahrzeug erkennbar und die Messung dadurch Zweifelhaft erscheinen lassen.
    Die Verwarnung soll innerhalb einer Woche bezahlt werden, ansonsten droht die Gemeinde mit einem Bußgeldbescheid.
    Kann ich ein weiteres Foto anfordern ohne dabei gleich ein Bußgeldbescheid zu riskieren?
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      wir dürfen keine Rechtsberatung durchführen. Allerdings sollten Sie sich genau überlegen, ob Sie wegen 10 Euro solch einen Aufwand und die Eröffnung eines Bußgeldverfahrens riskieren wollen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Fabian sagt:

    Guten Tag, ich bin mir nicht sicher ob ich geblitzt wurde. Ich bin auf einer Landstraße gefahren, auf der Linken Seite stand ein ES 3.0 Blitzer, der 2 Kameras hatte, eine die in Entgegengesetzter Richtung zeigte, und eine die parallel zur Fahrbahn zeigte, wurde ich geblitzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fabian,

      falls Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden sind, erhalten diese in der Regel einen Bußgeldbescheid.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Angelo sagt:

    Ich wurde auch mit diesem Gerät geblitzt in der 30er zone angeblich mit 37km/h zu viel mit Toleranz 34km/h doch die Geschwindigkeit bin ich nicht gefahren und mein GPS tracker zeigt an dass ich 44km/h gefahren bin zu dem stimmt sie uhrzeit sich nicht

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Angelo,

      grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bescheides Einspruch einzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Fred sagt:

    Einen wunderschönen guten Tag, wurde von einem es 3.0 auserorts geblitzt, bei 100 erlaubten 43 km/h zur Last gelegt bei schon 5 km/h Abzug. Ich benötige meinen Führerschein….
    Es steht auch keine Bild Nummer oder Film Nummer dabei nur Archiv … Ich bin verwirrt, lohnt es sich dagegen Einspruch zu erheben?
    Mfg Fred

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fred,

      ob sich ein Einspruch im Einzelfall lohnt, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen. Sollten sich im Bußgeldbescheid Unstimmigkeiten ergeben, kann dies jedoch generell einen Einspruch begründen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Bernd sagt:

    Bin leider mit dem ES 3.0 geblitzt worden. Sowohl Messgerät, wie auch Kamera standen direkt unter der Leitplanke. Ist das zulässig, oder kann durch die niedrige Aufstellung die Messung ungenau bzw. verfälscht werden, da ja quasi unter dem Fahrzeug gemessen wird ? (Ich fahre ein SUV)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernd,

      grundsätzlich könnte die Messung auch korrekt erfolgt sein. Ob dies der Fall ist, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht nach entsprechender Akteneinsicht für Sie beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Mike sagt:

    Hallo,
    Ich wurde auf einer zweispurigen 70er zone geblitzt, aber eso 3.0 und blitzer standen im Gebüsch, und ich hatte die Geschwindigkeit selbst direkt nach dem Blitz geprüft ohne zu bremsen.
    Jetzt fällt aber laut blitzer die Geschwindigkeit um einiges höher aus. Was kann man da machen lg Mike

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      in diesem Fall empfiehlt es sich, einen Anwalt für Verkehrsrecht zu kontaktieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Andreas sagt:

    Hallo,
    Ich wurde Außerorts bei erlaubten 100 mit 144 vom es3.0 erwischt.
    Mit Toleranzabzug werden mir nun 141 km/h vorgeworfen.(3km/h Abzug)
    Also 41 zu viel und somit Fahrverbot für 1 Monat.
    Mit 3% wären es nur 140 und somit 40 zu viel und kein Fahrverbot.
    Handelt es sich hierbei um „Unwissenheit“ des Sachbearbeiters oder ist die 3% Regel bei über 100km/h eine Kurze

    Danke Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      unseres Kenntnisstandes nach werden bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h drei Prozent Toleranz abgezogen. Bei Ihnen wären das knapp 4 km/h. Sie können gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie diesbezüglich beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Face sagt:

    In der Anhörung zum Bussgeldverfahren ist mit diesem Gerät eine Überschreitung innerorts festgetellt worden. Da nach Abzug von Toleranz 63 kmh in einer 30er Zone vorgeworfen werden, ist es für mich als Fahrzeuginhaber wichtig, die Person festzustellen. Auf dem Beweisfotoausschnitt ist aber die Person nicht einwandfrei zu erkennen. Man sieht einen Brillenträger, ab Nasenansatz bis zum Türrahmen wird Nase und Mund und halber Kiefer aber vom Außenspiegel überdeckt. Ich weiß jetzt vom Bild her nicht wirklich, ob der Fahrer Sohnemann oder Ich Selbst ist. Nach besserem oder anderem Bild wurde gefragt, aber lediglich der aufgeruckte Bildausschnitt in digitaler Form zugesendet und damit gedroht, wenn Ich nicht innerhalb 5 Tagen die Person angebe die Polizei mit weiteren Ermittlungen zur Aufklärung einschreitet. Macht das Gerät nicht mehrere Bilder mit anderen Blickwinkeln?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Face,

      unseres Kenntnisstandes nach wird nur ein Bild vom Gerät gemacht. Hinsichtlich des weiteren Vorgehens wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Verkehrsrecht, da wir an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Tom sagt:

    Hallo,
    ich bin von einem ES3,0 Matrix „geblitzt“ worden. Das Gerät und den „Blitz“ habe ich nicht bemerkt. Die Verkehrssituation (andere PKW auf der Gegenfahrbahn) ist mir nicht mehr in Erinnerung. Meine Fahrtrichtung war stadtauswärts, die Messung wurde laut Bescheid etwa 100m hinter einem Kreisverkehr durchgeführt. Den Kreisverkehr habe ich an der dritte (von 4) Ausfahrt verlassen, muss also entsprechend „langsam“ gewesen sein.
    Gemessen wurden angeblich 71 km/h, die Messtoleranz ist da schon abgezogen. Erlaubt waren an der Stelle 50 km/h.
    Lohnt sich ein Widerspruch? Ist es überhaupt möglich, auf einer so kurzen Strecke (ca. 100m) derartig zu beschleunigen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      inwiefern sich ein Einspruch lohnt, kann am besten ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen. Wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Wolfgang sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit Interesse habe ich Ihren Bericht über die Geschwindigkeitsmessanlage ESO ES 3.0 gelesen. Es fiel mir allerdings auf, dass die von Ihnen geschriebenen Berichte nicht den Tatsachen entsprechen.
    1. Auch bei mehreren Fahrzeugen ist eine Zuordnung möglich, da das Messgerät über Abstandssensoren verfügt. Eine eindeutige Zuordnung ist daher gegeben. Wie in Ihrem Bericht richtig geschrieben, verfügt die ESO 3.0 über 5 Sensoren. 2 dieser Sensoren messen den Abstand zwischen dem Sensor und dem Fahrzeug.

    2. Die ESO ES 3.0 Messanlage unterliegt einer jährlichen Eichung, die durch das zuständige Eichamt durchgeführt wird.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      vielen Dank für Ihren Beitrag. Bezüglich der Anwesenheit mehrerer Fahrzeuge auf dem Bild ist der obige Text so zu verstehen, dass dies ein möglicher Ansatzpunkt für einen Einspruch ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Monika sagt:

    Hallo ich wurde angeblich auch mit dem 3.0 geblitzt, jedoch sah ich keinen Blitz. Auch auf dem Foto erkennt man wohl einen Seitenspiegel aber sonst auch kein Gesicht. Auch kein Nunmernschild wurde mit fotografiert. Lediglich die Polizei, welche plötzlich hinter mir fuhr und dann über eine durchgezogen Linie gefahren ist, um mich anzuhalten sagte ich wäre geblitzt worden aber nur gering und könnte sofort zahlen. Das habe ich nicht getan und nun diesen Schrieb mit den unzureichend Foto erhalten. Soweit ich weiß darf die Polizei solange keine Gefahr in Verzug besteht doch nicht einfach deshalb eine 150€ Ordnungswidrigkeit selbst begehen oder?

Verfasse einen neuen Kommentar

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →