Über uns – Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.

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VFBV – Dieses Kürzel steht für Transparenz im Verkehrsrecht.

Im März 2014 gründete der Anwalt Mathias Voigt den Verband für bürgernahe Verkehrspolitik. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Fragen und Unklarheiten aus dem Verkehrsrecht zu beantworten und zu beseitigen. Dabei liegen dem Verband nicht nur Pkw-Fahrer am Herzen. Auch Fußgänger, Lkw- oder Radfahrer werden mit Informationen versorgt. Denn gerade unter den zuletzt genannten Gruppen herrscht oft Unwissenheit bezüglich ihrer Rechte und Pflichten im Straßenverkehr.

Schwer verständliche Bußgeldkataloge als Ausgangssituation

Hintergrund der Gründung war, dass Mathias Voigt bei seiner täglichen Arbeit als Anwalt erkannte, wie viel Unklarheit bezüglich des Verkehrsrechts besteht. Besonders der Bußgeldkatalog des Kraftfahrtbundesamtes schien für die meisten Menschen nur schwer verständlich. Fragen aus dem Verkehrsrecht zu klären, war für Bürger also kompliziert und zeitaufwendig.

Um diese Situation zu verbessern rief Mathias Voigt die Informationsplattformen www.bussgeldkatalog.org und www.bussgeldrechner.org ins Leben.

Aufdeckung von problematischen Gerichtsurteilen im Verkehrsrecht

Außerdem erkannte Mathias Voigt auch bei der Anwendung des Verkehrsrechts einige Missstände. Durch die Aufdeckung dieser Fälle möchte der Anwalt Verkehrsteilnehmer aufklären und so vor vermeidbaren Sanktionen schützen.

Beispielsweise ist nur den wenigsten bekannt, dass sie auch als Fußgänger ihren Führerschein riskieren, wenn sie sich nach einer Feier betrunken auf den Heimweg machen. Obwohl sie sich in diesem Fall extra nicht ans Steuer eines Fahrzeugs setzen, um nicht gegen das Verkehrsstrafrecht zu verstoßen, laufen Fußgänger dennoch Gefahr ihren Führerschein zu verlieren. Denn, weisen Ordnungshüter bei ihnen eine Blutalkoholkonzentration von über 1,6 Promille nach, kann das zuständige Gericht trotzdem eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen.

„Solch ein Urteil basiert auf der Annahme, dass einmaliges Auffälligwerden ein Indiz für eine ausgeprägte Alkoholproblematik sei. Hier wird eine Kausalität unterstellt, die sich in den wenigsten Fällen belegen lässt – eine gefährliche Entwicklung im deutschen Verkehrsrecht.“ (Mathias Voigt, Rechtsanwalt und Vorsitzender des VFBV)

Die medizinisch-psychologische Untersuchung stellt eine schwere Prüfung dar. Laut Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen haben die MPU im Jahr 2004 weniger als die Hälfte der Teilnehmer positiv abgeschlossen. Besteht der Betroffene die Untersuchung nicht, muss er seinen Führerschein abgeben. Ein auf den ersten Blick unschuldiger Fußgänger kann seinen also Führerschein schnell verlieren. Zusätzlich erwarten ihn dann auch noch zwischen 340 und 740 Euro Kosten für die medizinisch-psychologische Untersuchung.

Mehr Transparenz im Verkehrsrecht

Verkehrsteilnehmer können sich auf den zum Verband gehörenden Online-Portalen www.bussgeldkatalog.org und www.bussgeldrechner.org schnell und einfach informieren. Beide Webseiten bieten umfassende Bußgeldtabellen, Bußgeldrechner und Ratgeber, die fortlaufend aktualisiert werden. Jede Änderung des Kraftfahrtbundesamtes wird schnellstmöglich publiziert. Die Aufbereitung durch den VFBV macht den Bußgeldkatalog somit auch für Rechtslaien verständlich.

Eigens erhobene Umfrage- und Studienergebnisse runden das Informationsangebot ab. So konnten sich im April die Besucher der Webseite www.bussgeldkatalog.org zur damals bevorstehenden Punktereform im Mai 2014 äußern. Die Auswertung der Umfrage ergab, dass beispielsweise über die Hälfte der Teilnehmer europaweite Bußgeldregelungen als Erleichterung der Autofahrten zwischen EU-Staaten begrüßen würde. Der Großteil stimmte überdies völlig oder teilweise zu, dass Deutschland die medizinisch-psychologischen Untersuchungen verbessern und standardisieren müsste. Zudem glaubten etwa 50 Prozent der Teilnehmer, dass „Blitzermarathons“ vor allem Geld in die Kassen der Länder bringen.

65 Kommentare

  1. Krüger sagt:

    Schön guten Abend
    Habe heute ein Strafzettel bekommen wegen falsch parken auf Behinderten Parkplatz die Polizei Behörde hat den Zettel wieder in seine Jackentaschen gemacht hat es sich für mich dann erledigt wenn er den Zettel in seine Tasche gemacht hat was heißt das für mich ist es damit erledigt
    Hoffe sie können mir weiter helfen
    Gruß frau Krüger

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frau Krüger,

      sofern Sie den Bußgeldbescheid nicht erhalten haben, können Sie ihn schwerlich bezahlen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie bei Ihrer örtlichen Bußgeldstelle nachfragen, ob dort ein Bußgeldbescheid gegen Sie bearbeitet wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Tino sagt:

    Hallo,

    ich hab iirgendwo von dieser Regelung zum Fahrverbot wg. Beharrlichkeit gehört. gibt es das im Neuen Gesetz immernoch? bin jetzt das zweite mal dieses Jahr mit 26 zu viel in die Falle gerauscht.

    Lg Tino

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tino,

      ja, die Vorschriften bezüglich Beharrlichkeit gibt es nach wie vor. Sie müssen damit rechnen, nun ein einmonatiges Fahrverbot zu erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Jagoda sagt:

    Hallo ,
    ich soll beim Ausparken ein Farzeug beschädigt haben.
    Ich habe es aber garnicht gemerkt und bin weiter gefahren . Jemand hat mein Kennzeichen aufgeschrieben und ich habe jetzt ein Brief von der Polizei bekommen .
    ich bin noch in der Probezeit womit muss ich jetzt rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jagoda,

      es liegt Fahrerflucht vor. Dieses Vergehen ist eine Straftat. Dementsprechend wird vor der Gericht ein Strafmaß festgelegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Dajo sagt:

    Hallo,
    erstmal eine Lob , die Seite gefällt mir sehr gut, ihre Ausführungen sind sehr ausführlich und verständlich, sehr hilfreich, super.
    Was mir nur aufgefallen ist (vielleicht liege ich auch falsch) aber: beim Punktesystem schreiben Sie dass Fahranfänger immer zu einem Aufbauseminar müssen sobald Sie 1 Punkt bekommen.
    Bei den Beispielen zu den A und B-Verstößen für die Fahranfänger ist unter B-Verstoß das „Telefonieren am Steuer“ aufgeführt. Bei B-Versößen sind es aber 2 Verstösse nötig um einen Aufbauseminar machen zu müssen.
    Man bekommt allerdings auch 1 Punkt dafür, was Ihrer Aussage widerspricht !!!
    Ist das eine Ausnahme, bei welcher man trotz der Punke als Fahranfänger , in der Probezeit, nicht zum Aufbauseminar muß und aus welcher rechtlicher Quelle geht die Aussage hervor ??

    Freundliche Grüsse

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dajo,

      vielen Dank für Ihr Feedback!
      Es ist richtig, dass es einige Ausnahmen gibt, bei denen trotz eines Punktes in Flensburg noch nicht sofort ein Aufbau-Seminar besucht werden muss. Die rechtliche Grundlage hierfür, die maßgeblich ist, die die Fahrerlaubnisverordnung (FeV). In Anlage 12 sind die verschiedenen Verstöße aufgezählt und werden in ihre Kategorie eingeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Chiraz sagt:

    Hallo,
    Darf man bei der Verkehrszeichen 214 wenden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie dürfen dort nur wenden, solange kein übermäßiger Verkehr auf der entsprechenden Straße herrscht, und Sie beim Wenden niemanden behindern oder gefährden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Sven R. sagt:

    Hallo, hier in Hagen kann mir weder die Polizei noch die Führerscheinstelle im Rathaus die Ausnahmereglung für die Füherscheinklasse AM bestätigen die besagt, dass man mit einem Führerschein der am 2015 bestanden wurde, einen Motorroller der mit 50 km/h in der Betriebserlaubnis ausgewiesen ist, aber vor 2001 gebaut wurde, fahren darf. Bei Ihnen ist die Führescheinklasse AM aber so aufgeführt. Was stimmt denn nun. Darf mein Sohn das Kleinkraftrad mit 50 kmH und 50 ccm , Baujahr 1995 fahren? Und wenn ja, wie kann er das einem Polizeibeamten während einer Kontrolle beweisen? Gibt es eine Amtlich beglaubigte Bescheinigung oder einen Paragraphen den er dem Polizeibeamten nennen kann. Ich befürchte das ich hier in Hagen regelmäßig einen Rechtsstreit führen müsste. Mit freundlichen Grüßen Sven R.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      Krafträder, die erstmals vor dem 31. Dezember 2001 zugelassen wurden und einen Hubraum von maximal 50 ccm haben, sowie eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 45 km/h und 50 km/h fahren können, dürfen Sie mit einem AM-Führerschein fahren. Die entsprechende Gesetzeslage finden Sie in der Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr, § 76 Übergangsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Lalelu sagt:

    Hallo,
    Hätte da mal so neh Frage, bin gestern glaube ich geblitzt worde erst 70kmh gelaunt, dann sofort 50kmh und dann kam der Blitzer, weiß aber nicht ob es mich erwischt hat, weil kein Licht kam, kann ich irgendetwo anrufen um das herauszufinden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      momentan bleibt Ihnen nur abwarten. Der Bußgeldbescheid – falls einer kommt – müsste innerhalb von drei Monaten bei Ihnen eintreffen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Julia sagt:

    Hallo!

    Wir sind innerorts (50 km/h erlaubt) mit ca 80 km/h geblitzt worden.

    Ab wie viel km/h-Überschreitung gibt es ein Fahrverbot und was passiert genau?

    Danke!

  9. Sven S. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe eine allgemeine Frage zum Bußgeldkatalog zum Tatbestand 179 bzw. 179a.
    Können Sie mir exakt erläutern, was unter dem Tatbestand 179 und dem Tatbestand 179a im Bußgeldkatalog zu verstehen ist?
    Ist ein am Zugelassenen Auto korrekt montiertes Autokennzeichen vorne und hinten, dass keine HU-/ sowie Stadtplakette enthält, ein Verstoß gegen den Tatbestand 179 oder 179a BKatV?
    Was bedeutet genau der Text aus dem Tatbestand 179a im BKat: „nicht wie vorgeschrieben ausgestaltet oder angebracht ist“?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      ja, dieses Vergehen gehört zu den beiden Tatbeständen. In Paragraph 10 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung finden Sie die Pflichten des Fahrzeugführers zu diesem Bußgeld. Ein Kennzeichen muss beispielsweise schwarze Beschriftung auf weißem Grund zeigen. Zudem gibt der Paragraph an, wie das Kennzeichen richtig angebracht werden muss. Wer dagegen verstößt, muss mit diesen Tatbestandsnummern rechnen. Mehr Infos finden Sie auch hier: https://www.bussgeldkatalog.org/autokennzeichen/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Max sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Busgeldbescheid wegen über rot fahren mit dem Fahrrad über 200€ erhalten. Bei Ihnen steht 100€. Ist meine Summer zu hoch? Sollte ich Einspruch erheben?

    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      das Bußgeld kann sich verdoppeln, wenn Sie die Tat vorsätzlich begangen haben. Dies müsste in der Regel auch im Bußgeldbescheid als Begründung zu finden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Jörg R. sagt:

    An die Redaktion von bussgeldkatalog.org,

    vor 2 ½ Jahren habe ich die Kennzeichen für mein Auto erworben.
    Nachdem anfänglich leichte bräunliche Verfärbungen am hinteren Kennzeichen auftraten ist es mittlerweile braun verfärbt.
    Bin ich verpflichtet dieses Kennzeichen zu wechseln, und wenn ja wer trägt die Kosten für Zulassungsplakette und TÜV-Plakette.
    Die Rechnung für das Anfertigen der Kennzeichen habe ich noch.

    Freundliche Grüsse

    Jörg

  12. Stjepan sagt:

    £ 42 Abs.2 £ 49 StVO £ 24 StVG £ 132 BKat …Was hat das zu bedeuten mit wieviel Bußgeld soll ich rechnen?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stjepan,

      das sind Paragraphen, die Sie mit dem begangenen Delikt verletzt haben. Das Ihnen vorgeworfene Delikt müsste auch im Bußgeldbescheid zu finden sein. Auf dieser Seite finden Sie die Bußgelder dazu, sobald Sie wissen, was Ihnen zur Last gelegt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Stefanie sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Punkt aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitung im Mai erhalten.
    Demnächst wird noch ein Punkt aufgrund von Vorfahrtsmissachtung auf mich zukommen. Muss ich somit den Führerschein abgeben, da ich innerhalb von 2 Jahren 2 Punkte bekommen habe?

    MfG

    Stefanie

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      den Führerschein müssen Sie erst bei 8 Punkten in Flensburg abgeben. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Sie ein ein- bis dreimonatiges Fahrverbot bekommen. Ob dies passiert, hängt vom begangenen Verstoß ab. In der Regel wird dieses erst bei Verstößen verhangen, die mit zwei Punkten (auf einmal) bestraft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. rene sagt:

    hallo bin lkw Fahrer 40 t wurde vorige Woche von der poliezei kontrolirt es wurde festgestel das mein Führerschein abgelaufen ist seit dem bin ich zuhause war heute beim Arzt zur Untersuchung alles o.k anschliesend war ich beim straßenverkehrsamt es ist alles beantrakt worden und bezahlt nun soll ich bis zu 14 tage auf ein bescheit von Flensburg warten. sofiel zeit habe ich nicht mein Urlaub ist am freitag zuende. meine frage ist was kann getan werden um den vorgang zu beschleunigen .bevor ich meine arbeit verliere. danke rene

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rene,
      die Erzeugung eines neuen Führerscheins dauert in etwa drei Wochen. Sie haben die Möglichkeit, ihn schneller zu erhalten, indem Sie ihn per Expressversand bzw. als Direktzustellung beantragen. Der Fahrlaubnisbehörde geht er dann ca. nach 4 Tagen zu und wird Ihnen anschließend unmittelbar zugestellt.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Neron sagt:

    Hallo,
    Gestern würde ich angehalten, und mein Kind war in einer Kinderschalle (kindersitz) aber leider nicht eingeschnallt. Die Polizisten haben auf geschrieben das ich.
    Ohne jeden Sicherung Gefahr bin. Da ich in der Probezeit bin und schon mal aufbausemienar gemacht habe. Weiß ich nicht was auf mich zukommt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Neron,

      das befördern eines Kindes ohne jede Sicherung wird mit einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld von 60 Euro. Dabei handelt es sich um einen B-Verstoß. Ein weiterer B-Verstoß führt in Ihrem Fall zur Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. E. Faust sagt:

    In Ihrem Bußgeldkatalog geben Sie an, dass man bei parken auf dem Geh- oder Radweg (ohne Behinderung anderer), € 15,- zu bezahlen hat. Das ist wohl nicht ganz richtig, da ich ein Verwarnungsgeld über € 20,- für selbiges Vergehen erhalten habe. Andere Bußgeldrechner, sowie Bußgeldkataloge im Internet weisen ebenfalls € 20,- aus, sodass ich davon ausgehe, mein Bescheid ist richtig.
    Wenn Sie also schon einen Bußgeldkatalog veröffentlichen, dann bitte mit richtigen Zahlen.

    MfG

    E. Faust

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Faust,

      leider können wir den entsprechenden Fehler nicht feststellen. Auf dieser Seite finden Sie die Bußgelder für das Parken: https://www.bussgeldkatalog.org/halten-parken/
      Womöglich verwechselten Sie die Begriffen „Parken“ und „Halten“.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Susanne sagt:

        Liebe Redaktion,
        ich habe ein ähnliches Problem. Laut Strafzettel mit Kennzeichnung 112402 sind 20€ fällig.
        Laut Tatbestandskatalog sind es jedoch nur 15 € (siehe Tabelle Nr. 712031 und Seite 5), wobei dann in einer anderen Auflistung im Tatbestandskatalog 20€ stehen (Seite 98/0). Ihr Bußgeldrechner spuckt nach Eingabe auch 15€ aus und auf Ihrer Seite unter dem Reiter zum Bußgeldkatalog stehen 20€.

        Ich kenne mich nicht mehr aus. Was ist denn nun richtig?

        Beste Grüße
        susanne

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Susanne,

          das Parken auf einem Geh- oder Radweg kostet gemäß Bußgeldkatalog 20 Euro.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Ivi L. sagt:

    Hallo
    Darf die Polizei immer von mir ein Alkoholtest verlangen , oder darf ich jederzeit ablehnen !?
    Was passiert wenn ich ablehne?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie haben das Recht, einen Alkoholschnelltest bei der Polizeikontrolle zu verweigern. Allerdings kann die Polizei einen Alkoholtest (Bluttest) richterlich anordnen lassen, wenn sie einen Verdacht auf Alkohol am Steuer hat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Chiara sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hat man nach einem unverschuldeten Auffahrunfall auch dann das Recht auf Inanspruchnahme eines Fachanwaltes für Verkehrsrecht, wenn die gegnerische Versicherung am Telefon erklärt, dass es sich um eine 100%-ige Schadenübernahme durch sie handelt?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chiara,

      grundsätzlich können Sie sich in Deutschland immer rechtlichen Beistand nehmen – in diesem Fall scheint allerdings kein Streitpunkt vorzuliegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Hubert K. sagt:

    an alle Leser,
    betreff:MPU ist der größe Staatlicher Betrug am Bürger,denn kein
    Verkehrspsychologe ist fähig einen Menschen fehlerfrei zu machen,
    und zudem ist das Gutachten nur auf annahmen geschrieben,
    nur das Intressiert unser Politiker nicht,es geht nur ums abzocken der Bürger.

  20. Kevin H. sagt:

    Hallo
    Ich habe eine frage meine Probezeit für Pkw wurde um 2 Jahre verlängert ich wurde erneut geblitzt Inerorts mit 50 in einer 30 Zone von Ordnungsamt Angestellten ist das erlaubt bzw was kann ich jetzt erwarten was passiert. ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      bei der Geschwindigkeitsüberschreitung handelt es sich um einen A-Verstoß – fuhren Sie jedoch nicht um mehr als 20 km/h zu schnell, drohen keine Probezeitmaßnahmen, sondern lediglich die üblichen Bußgelder.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Benjamin sagt:

    Hallo,
    ich wurde heute geblitzt in einer 80 Zone. Das Problem ich weiß nicht ob ich 100 oder 110 km/h gefahren bin. Ab 105km/h würde ich einen punkt bekommen und Nachschulung plus Probezeitverlängerung. Aber ich hatte schon einmal die Probezeitverlägerung und hab jetzt noch 2 jahre davon übrig. Hab ich dann wieder 4 jahre oder passiert was schlimmeres wie zum Beispiel Führerscheinentzug ?

    Mfg Benjamin
    Danke schon mal.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benjamin,

      ab 21 km/h zuviel haben Sie einen zweiten A-Verstoß. Die Probezeit wird dadurch nicht erneut verlängert. Sie erhalten neben den normalen Strafen eine Verwarnung und eine Empfehlung zur teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Im Text zum Thema erhalten Sie weitere Informationen. Zum Entzug der Fahrerlaubnis kopmmt es beim dritte A-Verstoß.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.

  22. Michael sagt:

    zum Thema Beamtenbeleidigung Zitat aus dem Magazin deutsche-Anwaltsauskunft!
    Juristisch gibt es diesen Sonderfall aber nicht. „Die Beamtenbeleidigung ist in Deutschland kein besonderer Straftatbestand“, sagt Rechtsanwalt Prof. Dr. Rainer Hamm vom Deutschen Anwaltsverein (DAV). Das heißt: Wenn man einen Beamten beleidigt, gelten die gleichen gesetzlichen Regelungen wie bei jeder anderen Person – egal ob Chefarzt oder Busfahrer.
    Das wird bei euch anders dargestellt?

    Grüße
    ML

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      das ist korrekt. Einen eigenen Straftatbestand „Beamtenbeleidigung“ gibt es nicht, allerdings fallen die Strafen für Beleidigungen gegen einen Beamten erfahrungsgemäß höher aus und werden auch eher zur Anzeige gebracht. Von daher ist die „Beamtenbeleidigung“ eher ein Sonderfall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Markus sagt:

    Meine frage habe vor nicht ganz 2 jahren ein Abbauseminar besuchen müssen wegen zu hoher geschwindigkeit über 21 kmh (2te mal)zu schnell wurde jetzt ausserhalb mit 30 kmh zu schnell geblitzt werde ich meinen Führerschein nun wieder abgeben müssen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      bei dem Fall kann nach dem Ihrem speziellen Einzelfall gewertet werden. Die Behörden könnten somit auf Beharrlichkeit Ihrerseits setzen und im schlimmsten Fall müssten sie dann nochmal Ihren Führerschein abgeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Micha sagt:

    Zu meiner Sache ich hatte 2008 eine Führerscheinentzug mit einer BAK von 1,7% nach erfolgreicher MPU Neuerteilung der Fahrerlaubnis 2009.
    2015 würde ich mit einer AAK von 0,7 angehalten, Busgeldbescheid erfolgte 500€ Strafe 1 Monat Füherscheinentzug und 2 Punkte. Wiederspruch wurde eingelegt das Verfahren läuft aktuell noch. Das erste Vergehen ist meines Erachtens noch in der 10jahrigen Tilgungsfrist so das der Bußgeldbescheid sich doch eigentlich verdoppelt dies ist aber nicht erfolgt die Strafe ist wie bei einem Erstvergehen. Muss ich mit einer Erneuten MPU rechnen ? LG Micha

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      eine MPU liegt immer im Ermessen der Behörden und ist bei Wiederholungstaten grundsätzlich möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Tahmaz sagt:

    Guten Tag,
    es geht um einen Blitzer mit 32 km/h zu schnell.
    Außerorts.

    Heute ist der letzte Tag meiner Probezeit.
    Geblitzt wurde vor etwa 2 Wochen.

    wenn ich morgen meine Daten angebe passiert nichts mit aufbauseminar, verkängerung der Probezeit etc…?
    wegen ein paar Tage lohnt es sich nicht mich dieser Tat zu bekennen?! ansonten wäre es für mich kein problem….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tahmaz,
      es macht in der Regel keinen Unterschied, wann Sie sich zu dem Verstoß bekennen. Relevant ist der Zeitpunkt, in dem Sie den Verstoß begangen haben. Die zuständige Behörde kann nachvollziehen, ob Sie sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Probezeit befanden und wird Ihnen die entsprechenden Strafen dafür auferlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Ned sagt:

    Ich bekomme Bussgeldbescheid,
    das ist nicht das Problem, sondern,
    es ist nicht unterschrieben wie es sein soll laut BGB § 125 und laut BGB § 126 § 1/4.
    Wie soll das ganze legal und rechtswirksam werden?

    So ein schreiben stellt sogar laut StGB § 270 und § 270 1/4 eine Straftat dar.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ned,

      diese Paragraphen beziehen sich eher auf Verträge. Ein Bußgeldbescheid muss nicht handschriftlich unterschrieben sein. Meist ist der Vermerk auch erwähnt, dass der trotz maschineller Erstellung rechtswirksam ist. der Bußgeldbescheid ist daher rechtsgültig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Frau M. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe bereits seit längerem beobachtet, wie einer der Nachbarn (Eigenheim) auf der Straßenseite gegenüber sein Putzwasser vom Hausputz, Fahrradputz oder vom Felgen-/Reifen sauber machen immer in den Gulli auf der Straße entsorgt. Darf man dass in einigen bayrischen Gemeinden? Ich dachte immer, das gehört in den eigenen Abfluss.

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frau M.,

      auch in Bayern ist dies nicht gestattet und kann mit einem Bußgeld zwischen 25 bis zu 500 Euro belegt werden. je nach Mitte, Stoff und Menge, welche abgeführt wird. Sie können sich auch noch näher darüber informieren, auf dieser Tabelle zur Umweltverschmutzung der einzelnen Bundesländer: https://umwelt.bussgeldkatalog.org/wasserverschmutzung/#bay

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Herr J. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Im Bezug der neuen a2 Regelung (nicht mehr als 96ps)die evt. In Kraft tritt habe ich eine Frage.

    Ein Freund hat sich ein Motorrad Gekauft (98ps offen) die auf 48ps gedrosselt ist. Den a2 Führerschein wird er in Kürze absolvieren.

    Da aber die offene Leistung (2ps mehr als 96ps ) >50% der gedrosselten Leistung ist dürfte er sie, laut der Regelung nicht fahren.

    Mit welchen Folgen muss gerechnet werden wenn er angehalten wird, und die Polizei es herausfindet?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr J.,

      der geschildterte Tatbestand entspricht dem „Fahren ohne Fahrerlaubnis“. Dabei handelt es sich um eine Straftat. Deshalb droht entweder eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Herr Stolpe sagt:

    Hallo,

    darf ein stationärer Blitzer 10 Meter nach Ende eines Beschleunigungsstreifens einer Autobahnauffahrt die Geschwindigkeit kontrollieren? Die Auffahrt mündete direkt in einer Autobahnbaustelle, wobei das Tempolimit auf 40kmh begrenzt war. Darf ich in diesem Falle den Beschleunigungsstreifen nicht kurzfristig in seinem Sinne nutzen (60 kmh), um mich reibungslos in den fliessenden Verkehr einzureihen und die nachfolgenden Fahrzeuge nicht auszubremsen? Hätte hier ein Einspruch Erfolgschancen?

    Danke schon mal im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Stolpe,

      diesbezüglich können wir Ihnen keine Rechtsberatung geben. Daher sollten Sie sich mit dieser Frage an einen Rechtsberater wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Tobias sagt:

    Guten Tag,

    ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
    Ich habe 2-3 Aufffälligkeiten in Kurzer Zeit gesammelt und muss mit einem längeren Fahrverbot rechnen, wenn alles schief gehen sollte.

    1.geblitzt außerorts 46km/h (2Punkte, 160€ und 1 Monat Fahrverbot)
    hier habe ich pers. einen Antrag gestellt (bisher ohne Rückmeldung) auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand und auf Erlass des Fahrverbotes durch die Zahlung einer höheren Geldbuße

    2. doppel Blitzer (Rote Ampel länger als 1 Sek. und dabei 28km/h zu schnell innerorts)
    Hier wurde ich erst vom Arbeitgeber drauf hingewiesen und erhielt noch keine Unterlagen seitens der Stadt
    Hinweis: kurz vorher (30min.) wurde ebenfalls eine Geschwindigkeitsübertretung festgestellt mit 10km/h zu schnell
    Die Fotos sind zur doppelBlitzer Aktion sind sehr undeutlich und ich kann mich kaum erkennen, sodass ich dies gern einem Anwalt übergeben möchte, denn als Außendienstmitarbeiter hängt mein Job davon ab.

    Frage: Was kann mir im schlimmsten Fall passieren?
    Rein laut Bußgeldkatalog ( 5 Punkte, 3 Monate und Geldstrafe ) jedoch sagte man mir aufgrund der nah beieinander liegenden Verstöße, sei mir 6 Monaten bis zu einem Jahr etc. zu rechnen sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    T.R.

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      diese Angaben sind nicht korrekt. Ein Fahrerlaubnisentzug von 6-12 Monaten tritt in der Regel erst bei 8 Punkten ein.
      Bezüglich der Fotos kann es unter Umständen sein, dass die Bilder auf dem Anhörungsbogen unscharf sind, der Behörde aber Bilder in einer besseren Auflösung vorliegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Hele sagt:

    Hallo Bußgeld-Team,

    ich habe seit längerem ein Rollerfahrer der um 3.15Uhr wahrscheinlich zur Frühschicht fährt. Der Roller weckt mich und meine Frau regelmäßig auf. Wir leben in einer 30 Zone und die Hauptstraße ist bisschen länger und hat eine Ampel weshalb der Rollerfahrer wohl immer bei uns vorbeifährt. Was kann man dagegen tun? Wie laut dürfen die Roller überhaupt sein?

    Mit freundlichem Gruß
    Hele

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hele,

      genaue Antworten dazu kann Ihnen das für Ihren Bezirk zuständige Ordnungsamt geben. Ein Anruf dort wird Ihre Fragen beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Dennis sagt:

    Guten tag, ich wurde sonntag morgen mit 1,5 Promille in Atemalkohol angehalten, das war das erst vergehen und bin noch in der probezeit. Mit was muss ich rechnen und wird mein Führerschein ganz weg genommen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      Sie könnten sich dadurch wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar gemacht haben (§ 316 des Strafgesetzbuches). Hier droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. In der Probezeit gilt zudem ein absolutes Alkoholverbot. Der Verstoß dagegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die Probezeit verlängert sich auf 4 Jahre und es ist ein Aufbauseminar zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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