Geschwindigkeitsüberschreitung

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
…bis 10 km/h10 €eher nicht
…11 - 15 km/h20 €eher nicht
…16 - 20 km/h30 €eher nicht
…21 - 25 km/h70 €1Hier prüfen
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über 70 km/h600 €23 Monate3 MHier prüfen

*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
...bis 10 km/h15 €eher nicht
...11 - 15 km/h25 €eher nicht
...16 - 20 km/h35 €eher nicht
...21 - 25 km/h80 €1Hier prüfen
...26 - 30 km/h100 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
...31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
...41 - 50 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
...51 - 60 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
...61 - 70 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
...über 70 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen

*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Strafen bei spezifischen Verkehrssituationen:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbot
Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)Geschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)20 €
Geschwindigkeit, trotz Bahnübergang,
besonderen Verhältnissen auf Straßen oder schlechten Sichtverhältnissen nicht angepasst
100 €1
...mit Gefährdung 120 €1
...mit Sachbeschädigung145 €1
Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand80 €1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss behindert wurde20 €
Illegale Kraftfahrzeugrennen
...als Teilnehmer400 €23 Monate3 M
...als Veranstalter500 €
Radarwarn- oder Laserstörgerät betrieben oder betriebsbereit mitgeführt75 €1zusätzlich Beschlagnahme und Vernichtung des Gerätes möglichzusätzlich Beschlag- nahme und Vernichtung des Gerätes möglich

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

Ratgeber Geschwindigkeits­überschreitung

Auto und Geschwindigkeit

Ein Auto mit einer zu hoher Geschwindigkeit

Deutsche Autofahrer nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht allzu genau und Rasen kann fast schon als Volkssport angesehen werden. Denn es gibt kein anderes Vergehen, das so oft für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und so hagelt es tagtäglich Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote.

Doch ein Vergehen gegen das Tempolimit ist kein Kavaliersdelikt und kann schnell eine teure Angelegenheit werden. 

Aber mit welchen Strafen müssen Temposünder rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts? Und was ist besonders für Fahranfänger wichtig, die 20, 10 oder 5km/h zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung liefert viele wichtige Informationen und Antworten.

Höchstgeschwindigkeit außerorts

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Der Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitung unterscheidet, ob man innerorts oder außerorts zu schnell gefahren ist. Doch welche Geschwindigkeit ist außerorts überhaupt erlaubt?

Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften liegt laut StVO bei 100 km/h, darüber hinaus gilt für KFZ-Fahrer auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Hierbei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders vorgegeben, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit, also keine definierte maximal zulässige Geschwindigkeit.

Doch viele Autofahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben, entsprechend werden diese Autofahrer auch häufig geblitzt – außerorts wie innerorts.

Wer bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, muss für das Vergehen laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts zwischen 10 und 30 Euro Geldstrafe zahlen. Wer noch schneller unterwegs ist, muss mit deutlich höheren Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

Ab 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit wird nicht nur geblitzt, außerorts blüht dem Fahrer dann auch ein Fahrverbot. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Detail das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Bußgeldkatalog Höchstgeschwindigkeit außerorts.

Höchstgeschwindigkeit innerorts

Wer innerorts geblitzt wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Vergleich zum Vergehen außerorts laut Bußgeldrechner mit höheren Bußgeldern rechnen.

Der Grund hierfür ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften ein anderes Gefahrenpotential vorliegt als außerorts. Die StVO schreibt als zulässige Höchstgeschwindigkeit für PKWs innerorts 50 km/h vor.

Zu schnell gefahren und geblitzt? Innerorts werden Geschwindigkeitsvergehen durch fest installierte Blitzer (stationäre Blitzer) sowie durch mobile Geschwindigkeitsüberwachungen mittels Lasermessung festgestellt. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts kann es schnell richtig teuer werden, wobei für Verkehrssünder, die bis zu 20 km/h zu schnell waren, Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro fällig werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Vergehen noch nicht vor.

Doch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h und mehr überschritten, werden die Bußgelder sprunghaft teurer und obendrein gibt es Punkte in Flensburg. Ab 31 km/h zu schnell innerorts winkt dann das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat ausgesprochen wird. Aus der Bußgeldtabelle können Sie das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Bußgeldkatalog Höchstgeschwindigkeit innerorts entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und sonstige Strafen

Hohe Geschwindigkeit

Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit beeinflussen

Der Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen sieht aber noch jede Menge weitere Strafen vor, die sich auf spezifische Verkehrssituationen beziehen.

Wer beispielsweise an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell gefahren ist, muss mit einem höheren Bußgeld rechnen. In den genannten Beispielen wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie 1 Punkt.

Ebenfalls teuer wird es, wenn man durch zu schnelles Fahren in der unmittelbaren Nähe von Kindern, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann lautet das Strafmaß im Bußgeldkatalog 80 Euro und 1 Punkt. Aber auch wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist und die erlaubten 50 km/h um 10 km/h überschreitet, bekommt laut Bußgeldrechner ein Bußgeld in Höhe von 15 bis 20 Euro aufgebrummt.

Werden über 60 km/h zu schnell gefahren, wird man mit 600 bis 680 Euro zur Kasse gebeten und obendrein gibt es noch 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht geblitzt (innerorts oder außerorts) zu werden und Bekanntschaft mit dem Bußgeldkatalog oder dem Bußgeldrechner zu machen, rüsten sich viele Autofahrer mit entsprechenden Radarwarner aus, was aber ebenfalls verboten ist und eine Geldstrafe nach sich zieht. Folgende Bußgeldtabelle zeigt häufige sonstige Geschwindigkeitsvergehen und nennt das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regelungen durch die StVO

Zu schnelles Fahren, egal ob innerhalb geschlossener Ortschaften oder außerhalb geschlossener Ortschaften, ist nach Angaben des ADAC die häufigste Unfallursache. Da ist es wenig verwunderlich, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen zugleich auch der häufigste Verstoß gegen das Verkehrsrecht bzw. die Verkehrsregeln sind.

Umso erschreckender ist es, dass viele PKW-Fahrer oft gar nicht wissen, welche Höchstgeschwindigkeiten erlaubt sind. Um sein Wissen zum Thema Geschwindigkeit / Höchstgeschwindigkeit aufzufrischen, finden Sie im Folgenden den § 3 der StVO, der sich mit der Geschwindigkeit befasst.

Demnach gilt:

  1. Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegen kommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.
  2. Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.
    • 2a) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.
  3. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen:
        – innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge:

    50 km/h

      – außerhalb geschlossener Ortschaften

    • 3a) für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen, Personenkraftwagen mit Anhänger, für Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger: 80 km/h,
    • 3b) für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t, alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen: 60 km/h,
    • 3c) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t: 100 km/h.
  4. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung oder durch Leitlinien markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.
  5. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.

Zu Schnell: wann droht ein Fahrverbot?

Fahrverbot

Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat sofort Angst um seinen Führerschein. Doch ab wann gibt es für Temposünder ein Fahrverbot? Und wie lange ist der Lappen bei welcher Geschwindigkeit weg? Der Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitung sieht klare Regelungen vor und so wird bei folgenden Vergehen ein Fahrverbot ausgesprochen:

  • 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • 2 Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • 3 Monate Fahrverbot ab 61 km/h innerhalb bzw. über 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg

Im Folgenden finden Sie noch weitere detaillierte Strafmaßnahmen aus dem Bußgeldkatalog.

Fahrverbot: Innerorts zu schnell gefahren

Zugegebenermaßen muss man schon ziemlich schnell in geschlossenen Ortschaften fahren, damit man seinen Führerschein aufs Spiel setzt und ein Fahrverbot ausgesprochen bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt laut Bußgeldrechner den Führerschein für einen Monat entzogen. Das wären also in einer 50-Zone satte 81 km/h.

Obendrein gibt es ein Bußgeld von 160 Euro sowie 2 Punkte. Ebenfalls ist man seinen Führerschein für einen Monat los, wenn man mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. In diesem Fall sieht die Bußgeldtabelle zuzüglich 200 Euro Bußgeld und 2 Punkte vor. Wer die Höchstgeschwindigkeit um 51 bis 60 km/h überschreitet und geblitzt wird, muss mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es drei Monate Fahrverbot. Hinzu kommen natürlich noch jeweils empfindliche Geldstrafen sowie Punkte in Flensburg. Folgende Übersicht zeigt noch einmal, wann bei Geschwindigkeitsvergehen innerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird und wie es ausfällt:

  • mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

Der Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts verrät, dass der Führerschein ab einer Geschwindigkeitsübertretung von 41 km/h und mehr eingezogen wird. Genau wie bei den Tempovergehen innerhalb geschlossener Ortschaften wird auch in der Bußgeldtabelle mit steigender Geschwindigkeit das Strafmaß intensiver.

Wer mit 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren ist, muss für einen Monat seinen Führerschein abgeben, hinzu kommt noch ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro sowie 2 Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und geblitzt wird, erhält ein Fahrverbot gemäß Bußgeldrechner für einen Monat zuzüglich 240 Euro Bußgeld und 2 Punkte.

Zwei Monate muss man dagegen auf die Fahrerlaubnis verzichten, wenn man mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Fälle kommen natürlich noch hohe Geldstrafe sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht verdeutlicht noch einmal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsvergehen außerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte

Sonderfall: Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechten Sichtverhältnissen

außerorts autofahren

Außerorts Autofahren kann durch Nebel sehr gefährlich werden.

Die StVO schreibt bei schlechter Sicht aufgrund von widrigen Wetterbedingungen wie Nebel, Regen oder Schnellfall eine Geschwindigkeitsanpassung vor. Demnach liegt dann die Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h. Wer trotz eingetrübter Sichtweite zu schnell fährt und geblitzt wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot rechnen. So wird die Fahrerlaubnis für einen Monat eingezogen, wenn

  • die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts bei 31 bis 40 km/h lag
  • die Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts bei 41 bis 50 km/h lag

Mit steigender Geschwindigkeit fällt auch das Strafmaß im Bußgeldkatalog höher aus und so kann der Führerschein bei 71 km/h und mehr bis zu drei Monate eingezogen werden.

Darüber hinaus kann auch dann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn Fahrer innerhalb eines Jahres zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h auffallen. In diesem Fall spielt es dann auch keine Rolle, wenn einzelne Vergehen nicht zum Führerscheinentzug geführt hätten.

Wann tritt Fahrverbot in Kraft?

Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, jedoch ist es dem Betroffenen für die Dauer des Fahrverbots verboten, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird mit dem Bußgeldbescheid rechtskräftig, wobei der Führerschein nach Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbots bei der Ordnungsbehörde abgegeben werden muss. Mit der Abgabe des Führerscheins beginnt die Verbotsfrist.

Hinweis: Betroffene können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selbst wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass innerhalb von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Wer trotz Fahrverbot ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt, begeht gemäß §21 StVG eine Straftat. Dieses Vergehen wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe geahndet.

Absehen von Fahrverbot

In Ausnahmefällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wobei es immer vom jeweiligen Einzelfall abhängt und ob man die richtige Begründung parat hat. Ein klassische Muster nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße eintauschen lässt, gibt es natürlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber dennoch verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, in denen die Verhängung des Fahrverbots – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Geldbuße – zurückgenommen wurde. Zu den Fallgruppen gehört:

  • das sogenannte Augenblicksversagen
  • die Existenzgefährdung bei Selbstständigen
  • der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigen
  • extrem langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Urteil
  • notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung
  • besondere persönliche Umstände
  • besondere Umstände des Einzelfalls bei der Tatbegehung
  • Vorliegen eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Temposünder sollten sich darauf aber niemals verlassen, da Gerichte nur in Ausnahmefällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefahr seiner beruflichen Existenz als Grund angibt, bekommt in der Regel den Hinweis, dass man zunächst seinen Jahresurlaub einsetzen sollte oder alternativ auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen hat. Im Einzelfall kann man sich an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden. Zudem kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivberatung mildernd auf das Fahrverbot auswirken, falls der Richter davon überzeugt ist, dass sich der Betroffene zukünftig im Straßenverkehr vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, wird zur Kasse gebeten. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 km/h zu schnell, mit 20 km/h zu schnell oder gar mit 40 km/h zu schnell unterwegs waren, wird vom Bußgeldkatalog die Strafe geregelt. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell gefahren und geblitzt: Was kommt jetzt?

geschwindigkeitskontrolle

Die Geschwindigkeitskontrolle findet auch mit elektronischen Messgeräten statt

Es kommt darauf an, mit welcher Methode die Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde.

Wurde das Vergehen im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle mit Laserpistole gemessen oder wurde man durch Videoaufzeichnung aus einem Auto – meist auf Autobahnen der Fall – erwischt, wird man direkt angehalten und noch vor Ort zur Zahlung eines Bußgeldes aufgefordert. Wer nicht gleich bezahlen will oder kann, bekommt einen Bußgeldbescheid postalisch zugeschickt.

Alternativ wird zu schnelles Fahren durch stationäre Blitzer bildlich festgehalten. In diesem Fall erhält der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bußgeldbescheid von der Verwaltungsbehörde.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die laut Bußgeldkatalog mit maximal 35 Euro geahndet wird, bekommt der Fahrzeughalter einen Verwarnungsbogen zugeschickt. Wer dem Verstoß zustimmt und das fällige Bußgeld innerhalb der festgelegten Frist bezahlt, muss keine weiteren Konsequenzen befürchten und die Angelegenheit darf als erledigt betrachtet werden.

Wenn der Fahrzeughalter das Bußgeld jedoch nicht innerhalb der vorgeschrieben Frist bezahlt oder mit dem Vorwurf nicht einverstanden ist, dann wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. An der Höhe des Bußgeldes ändert dieses Verfahren jedoch nichts, wobei aber zu beachten ist, dass aufgrund von Verwaltungskosten der zu bezahlende Betrag am Ende erheblich höher ausfallen kann, als das eigentliche Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Geblitzt: Wie viel Toleranz wird abgezogen?

Da die Messgenauigkeit von Blitzsystem zu Blitzsystem unterschiedlich ausfallen kann, wird vom gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz abgezogen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird – ganz gleich, ob der Tempoverstoß durch einen Laser, Blitzer oder Videoaufzeichnung festgestellt wurde.

Als Faustformel können sich Autofahrer folgende Toleranz-Regelung merken:

  • Bei stationären Blitzer-Anlagen werden 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Messungen von über 100 km/h werden von der Geschwindigkeit 3 Prozent Toleranz abgezogen.

Im Vergleich zu Videoaufzeichnungen aus fahrenden Fahrzeugen haben stationäre Blitzer grundsätzlich eine geringere Toleranz, die bereits bei jedem Blitzer einkalkuliert ist. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei Geschwindigkeitsvergehen, die von einem Fahrzeug per Video festgestellt werden, größer aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, während es bei höheren Geschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Unter Umständen und bei besonders ungenauen Messverfahren kann der Toleranz-Abzug noch größer ausfallen.

Tacho längst nicht immer ganz genau

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass selbst bei modernen Autos die Tempoanzeige nie ganz genau funktioniert. Entsprechend kann der Blick auf den Tacho für Fahrer immer nur einen ersten Richtwert geben, wenn man schnell die Toleranz ermitteln will. Generell ist es so, dass die meisten Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene anzeigen und es ein paar Prozentpunkte Abweichungen gibt.

Ein Tacho darf dabei auch laut Gesetz nie weniger anzeigen als die gefahrene Geschwindigkeit, was übrigens von den Fahrzeugherstellern garantiert werden muss.

Als Alternative zum Tachometer kann ein Blick auf das Navigationsgerät helfen, welches in der Regel genauere Angaben bietet und man somit in Sachen Toleranz einen besseren Richtwert bekommt.

Zu schnell mit LKW und Omnibus

Lkw und Geschwindigkeit

Für Lkw gelten besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen


Die StVO sieht für LKWs und Omnibusse empfindlichere Strafe im Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitung vor. In geschlossenen Ortschaften dürfen LKWs mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und darüber hinaus sowie (Kraft-) Omnibusse maximal 50 km/h fahren. Bei Überschreitungen von 16 bis 25 km/h innerorts droht schon ein Bußgeld in Höhe von 80 bis 95 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg.

Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsklassen differenziert. So dürfen kleinere LKWs mit einem zulässigem Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Omnibusse maximal 80 km/h schnell fahren, während für schwergewichtige LKWs mit mehr als 7,5 Tonnen höchsten 60 km/h erlaubt sind.

Letzte Geschwindigkeitsbegrenzung gilt übrigens auch für Omnibusse, in denen nicht für jeden Fahrgast ein Sitzplatz angeboten werden kann.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Omnibusse ohne Anhänger bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Voraussetzungen erfüllt, wie beispielsweise ein Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf getrennten Kraftfahrtstraßen und Autobahnen auch 100 km/h fahren.

Doch genau wie bei Autofahrern halten sich längst auch nicht alle LKW- bzw. Busfahrer an die Tempovorgaben, so dass in den genannten drei Bereichen auch immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Mit welchen Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) die Sünder zu rechnen haben, verdeutlicht folgender Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung von LKWs und Omnibussen.

LKW / Omnibusse Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann gibt es folgende Strafen

  • bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 20 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 30 Euro Bußgeld
  • 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 140 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – innerhalb: 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

LKW / Omnibusse Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Lkw haben auch außerorts Geschwindigkeitsbegrenzungen

Lkw haben auch außerorts Geschwindigkeitsbegrenzungen

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann gibt es folgende Strafen:

  • bis 10 km/h zu schnell – außerhalb: 15 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – außerhalb: 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – außerhalb: 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*
  • 31 – 40 km/h zu schnell – außerhalb: 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – außerhalb: 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, wenn es innerhalb eines Jahres zu zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Stichtag gilt die Rechtskräftigkeit des Bescheides. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

LKW mit gefährlichen Gütern Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann gibt es folgende Strafen:

  • bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 35 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 60 Euro, 1 Punkt; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 160 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 360 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – innerhalb: 760 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

LKW mit gefährlichen Gütern Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann gibt es folgende Strafen:

  • bis 10 km/h zu schnell – außerhalb: 30 Euro
  • bis 15 km/h zu schnell – außerhalb: 35 Euro;  für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – außerhalb: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 160 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – außerhalb: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – außerhalb: 320 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 400 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – außerhalb: 560 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Fahranfänger

Innerorts müssen Autofahrer besonders aufpassen

Innerorts müssen Autofahrer besonders aufpassen

Gerade Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, sollten bedenken, dass ihnen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung eine härtere Strafe droht, als Autofahrern, die ihre Probezeit hinter sich haben.

Mit den für die Probezeit, die zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins läuft, härteren Sanktionen sollen vor allem junge Fahrer bzw. Fahranfänger zu einem achtsameren Fahren bewegt werden, zumal diese statistisch gesehen oftmals schwere Unfälle verursachen oder durch zu schnelles Fahren auffallen. Fahranfänger, die sich ein schwereres Vergehen (Katalog A) oder zwei weniger schwere Vergehen (Katalog B) leisten, müssen ein Aufbauseminar besuchen und zudem verlängert sich die Probezeit. Doch wann drohen Fahranfängern Probezeit-Maßnahmen in Bezug auf Geschwindigkeitsüberschreitungen?

Geschwindigkeitsübertretung: Was Fahranfänger wissen müssen

Zu schnelles Fahren gehört sowohl zur Gruppe der schwerwiegenden als auch zur Gruppe der weniger schwerwiegenden Vergehen. Entscheidend dabei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung man geblitzt wurde.

  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder um mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um ein A-Delikt und entsprechend muss der Fahranfänger mit Maßnahmen rechnen.
  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von nicht mehr als 20 km/h mit dem PKW oder nicht mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um ein B-Delikt und entsprechend muss der Fahranfänger mit keinen Maßnahmen rechnen.

Grundsätzlich können Tempoverstöße nur dann zu den besonderen vorgesehenen Maßnahmen für die Probezeit führen, wenn sie so schwerwiegend sind, dass es zu einem Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg kommt. Das ist immer dann der Fall, wenn

  • eine Verkehrs-Straftat oder
  • eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro vorliegt.

A-Delikte: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Im Katalog A der schwerwiegenden Vergehen, von denen bereits ein Verstoß zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören Verkehrsstraftaten wie beispielsweise:

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Nötigung (beispielsweise durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Autobahn)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (beispielsweise durch illegale Autorennen)

Darüber hinaus zählen auch die meisten Ordnungswidrigkeiten zu den A-Delikten wie beispielsweise:

B-Delikte: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Im Katalog B der weniger schwerwiegenden Vergehen, von denen erst zwei Verstöße zu Probezeit-Maßnahmen führen, gehören Verkehrsvergehen wie beispielsweise:

Man sollte sich nicht von der Bezeichnung „weniger schwerwiegend“ täuschen lassen, da auch diese Verstößen im Einzelfall tragische Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Maßnahmen greifen?

Wer während der Probezeit durch zu schnelles Fahren aufgefallen ist (einmal mit mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit weniger als 20 km/h), den erwarten spezielle Probezeit-Maßnahmen, wobei man insgesamt drei Stufen unterscheiden kann.

  • Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Delikt oder zweimal B-Delikt) wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre verlängert und zudem wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.
  • Wer nach der Teilnahme am Aufbauseminar erneut durch einen A-Delikt oder zwei B-Delikte auffällig wird, bekommt eine Verwarnung ausgesprochen. Zudem wird dem Fahrer die freiwillige Teilnahme einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen, die aber nicht verpflichtend ist. Werden noch vor dem Ende des Aufbauseminars Verstöße begangen, gibt es noch keine dieser Maßnahmen. Stattdessen soll abgewartet werden, ob sich beim Fahranfänger das Verkehrsverhalten durch die Teilnahme am Aufbauseminar verbessert.
  • Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Verwarnung erneut auffällig wird (einmal A-Delikt oder zweimal B-Delikt), bekommt die Fahrerlaubnis entzogen.

Wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung am Aufbauseminar vorlegen kann, muss damit rechnen, dass der Führerschein entzogen wird.

Raserei im Ausland: Welche Strafen blühen?

Höchstgeschwindigkeiten in Europa

Höchstgeschwindigkeiten in Europa

Wer mit dem Auto auf Reisen ist, drückt gerne mal stärker aufs Gaspedal.

Doch das sollte sich jeder Autofahrer zweimal überlegen. Nicht nur, weil das Unfallrisiko erhöht wird, sondern auch, weil im Ausland das Bußgeld-Niveau meist deutlich höher ausfällt als bei uns.

Das trifft auch auf zu schnelles Fahren zu. So reißt man sich mit einem Verstoß schnell ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse.

Bußgelder für zu schnelles Fahren oft deutlich teurer

Während der Bußgeldkatalog in Deutschland für zu schnelles Fahren mit 20 km/h maximal 35 Euro Bußgeld vorsieht, liegen die Sätze im Ausland teilweise wesentlich höher. Ein paar Beispiele gefällig?

Werfen wir einen Blick in die Schweiz. Hier muss man mindestens 145 Euro zahlen, wenn man 20 km/h schneller fährt als erlaubt. Doch auch im beliebten Urlaubsland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich härter bestraft als hierzulande, werden doch ab 170 Euro aus der Urlaubskasse fällig. Wenn man sich bei Dunkelheit zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien noch einmal um ein Drittel höher aus.

Europäische Bußgeld-Spitzenreiter bei Tempovergehen sind aber wieder einmal die skandinavischen Länder. So werden in Schweden mindestens 290 Euro, in Norwegen sogar ab 480 Euro Bußgeld fällig. Entsprechend sollte man sich immer mit den wichtigsten nationalen Verkehrsvorschriften des Urlaubslandes vertraut machen.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen Ausland

Im Folgenden finden Sie die europäische Bußgeldtabelle und eine Übersicht der Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen im europäischen Ausland.

  • Belgien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Bosnien-Herzegowina Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 335 Euro
  • Deutschland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 240 Euro
  • Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 800 Euro
  • Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell 14 Tagessätze
  • Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell 1.500 Euro
  • Griechenland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Großbritannien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.990 Euro
  • Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 80 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 80 Euro
  • Island Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 90 Euro
  • Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 530 Euro (Mindestbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)
  • Kroatien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro
  • Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro
  • Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 290 Euro
  • Luxemburg Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro
  • Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 70 Euro
  • Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 45 Euro
  • Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 160 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 510 Euro
  • Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro
  • Österreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro
  • Polen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 100 Euro
  • Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 450 Euro
  • Schweiz Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 150 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze
  • Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 130 Euro
  • Slowakei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Slowenien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 600 Euro
  • Tschechien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 55 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 75 Euro
  • Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 190 Euro
  • Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man im Ausland fahren?

Während auf deutschen Autobahnen auf vielen Abschnitten keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist, sieht es auf dem Rest des Kontinents doch deutlich anders aus und genau wie beim Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen herrschen auch hier strengere Regeln.

In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, während die Beschilderung in Schweden höchstens 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich zeigt, dass die Höchstgeschwindigkeit für Pkw auf der Autobahn in den meisten Ländern (beispielsweise Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, viele weitere Länder gestatten dagegen auch eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind und entsprechend noch keine zwei Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Autobahnen höchsten 110 km/h fahren.

Auf Landstraßen gilt dagegen in vielen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h nahezu Standard ist.

Bußgeld: Schnell zahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal im Ausland beim zu schnellen Fahren erwischt und geblitzt wurde, kann bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Bezahlung einen Rabatt auf die Geldbuße bekommen.

Ein gutes Beispiel ist Italien, wo man nur die Mindestbuße zahlen muss, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. In Frankreich gibt es dagegen einen Rabatt auf die Geldstrafe, wenn man diese innerhalb von 15 Tagen ausgleicht. Spanien und Griechenland stellen schnellzahlenden Verkehrssündern die größten ‚Ersparnisse‘ in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Nachlass, wenn man innerhalb von 10 Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Spanien) sein Bußgeld begleicht.

Statistik: Verkehrsunfälle durch zu schnelles Fahren

Zu schnelles Fahren stellt die häufigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Autofahrer, wobei Männer doch fast viermal so viele Verstöße begehen wie Frauen. Das belegen auch die Zahlen und Statistiken vom Kraftfahrt-Bundesamt.

Geschwindigkeitsüberschreitung als Unfallursache

Geschwindigkeitsüberschreitung als Unfallursache

  • Häufigste Ordnungswidrigkeit Männer: Geschwindigkeitsüberschreitung (2.277.000 Verstöße)
  • Häufigste Ordnungswidrigkeit Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (627.00 Verstöße)

Doch auch wenn für viele Autofahrer das Tempolimit innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften ein Dorn im Auge ist und eine lästige Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Gründe, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit sinnvoll ist.

Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen. So wurde allein im Jahr 2012 bei allen tödlich verunglückten Fahrern in 37 Prozent der Fälle eine überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache festgestellt.

Noch deutlich schlimmer sieht es auf den Autobahnen aus, wo fast jeder zweite Verkehrstote auf Geschwindigkeitsüberschreitung zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge fällt auf, dass eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeit häufig die Ursache für Verkehrsunfälle ist. So waren im Jahr 2012 von insgesamt 362.993 Fahrern fast 50.000 durch zu hohes Tempo verunglückt. Erfreulich dabei ist, dass im Vergleich zum Jahr 2009 die Zahl gesunken ist. Damals waren es noch ungefähr 56.000.

Allein diese Werte des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen, dass zu schnelles Fahren bzw. Geschwindigkeitsüberschreitungen die Hauptursache für Verletzungen von Personen bei Unfällen im Jahr 2012 sind. Entsprechend ergeben sich auch der Sinn und die Daseinsberechtigung eines Tempolimits.

Wie aus weiteren Berichten zur „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen“ hervorgeht, ist vor allem bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Unfallrisiko fast doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wobei auch hier die erhöhte Geschwindigkeit die Hauptunfallursache ist.

163 Kommentare

  1. Anne sagt:

    Hey .. ich wurde vor ein paar Monaten in Bielefeld außerhalb einer Ortschaft mit 39km/h zu schnell gefahren. 100 waren erlaubt. Jetzt habe ich einen Brief bekommen das ich 268.39 Euro zahlen soll und ein Monat fahrverbot. Mir kommt die Strafe sehr hoch vor. Kannst. Jemand etwas dazu sagen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anne,

      die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen sehen Sie oben. Wahrscheinlich schlagen die Bearbeitungsgebühren für den Bußgeldbescheid nochmal ordentlich zu Buche.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Karl-Heinz sagt:

        Bin am 01.02.2015 in der nähe von Uetze Niedersachsen auf einer langen geraden ausserhalb einer Ortschaft in einer 50er Zone lt Bescheid mit 40 km/h zuschnell geblitzt worden,was kommt auf mich zu?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Karl-Heinz,

          eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 40 km/h außerorts zieht ein Bußgeld von 120 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg nach sich.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • felix sagt:

      bin in bab-baustelle ca. 10 km/h zu schnell gefahren (wirklich!). vorwurf lautet nun aber: 32 km/h zu schnell. ich gehe davon aus, dass das messgerät falsch gemessen hat. wie kann ich das nachweisen bzw. was/wie muss die gegenseite nachweisen, dass messung i.o. war?

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Felix,

        es kann ein Messfehler vorliegen, in solch einem Fall wird ein Gutachten erstellt. Die Kosten müssen Sie tragen, falls der Vorwurf nicht berechtigt war. Prüfen Sie die Möglichkeit, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Christopher sagt:

    Hallo ich hab mal ne frage da jetzt der neue punkte regeln da sind und jetzt schon bei 8punkte fs entzug ist was heisst das für die die den fs schon länger haben und 10punkte haben wurde die punkte auch halbiert also heisst das das ich jetzt nur noch 5punkte hab

  3. Lucas sagt:

    Hallo,
    Wurde neulich innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 21 kmh zu viel geblitzt. nun wollte ich wissen welche maßnahmen auf mich zu kommen, da ich noch in der probezeit bin.
    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lucas,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein A-Verstoß, weshalb sich Ihre Probezeit um 2 Jahre verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet wird. Außerdem wird bei 21 km/h zu viel ein Bußgeld von 80€ und ein Punkt auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Ralf sagt:

    Hallo,
    wurde heut mit Motorrad in Österreich Außerorts mit 96 km/h zu viel angehalten. Hab ich in Deutschland auch mit einer Bestrafung zu rechnen, wenn ja welche?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      in Deutschland bekommen Sie keine Bestrafung. Das werden die österreichischen Behörden übernehmen. Diese können Sie aber natürlich auch in Deutschland verfolgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Marita Hatarik sagt:

    Hallo

    Ich habe einen Klein-LKW und würde gerne wissen ob ich damit bei Geschwindigkeitsüberschreitungen unter LKW oder PKW falle!

    Grüß Marita

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marita,

      normalerweise sind Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 7,5 t PKWs. In Ihren Fahrzeugpapieren finden Sie eventuell weitere Auskünfte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Sarah sagt:

    Hallo,

    ich bin mir nich sicher ob ich vor zwei Wochen geblitzt worden bin. Gibt es eine Möglichkeit das heruaszufinden? Also wo genau wann welche Blitzer standen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      im Nachhinein ist das schwierig. Sie müssen den Bußgeldbescheid abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Breckow sagt:

    Hallo, wurde heute geblitzt , das Fahrzeug stand in einem Weg , wo die Durchfahrt verboten ist!! Das Fahrzeug ist vom Landkreis. Dürfen die das?

    FG Breckow

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      hierfür können wir Ihnen leider keine pauschale Antwort geben. So spielt es beispielsweise eine Rolle, in welchem Bundesland Sie leben oder ob der Blitzer von der Polizei oder der zuständigen Ordnungsbehörde installiert wurde. Je nachdem kann ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erfolgreich sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Stefan Blass sagt:

    Mein Sohn wurde ausserorts mit 107 (Toleranz bereits abgezogen) bei erlaubten 100 geblitzt. Jetzt kam der Ordnungsbescheid von 10 Euro. Ich finde das absolut übertrieben. Der Aufwand ist grösser als die Ausbeute.

    Mit freundlichen Grüssen

  9. Nicole sagt:

    Hallo ich wurde außerhalb der Ortschaft wo 50 erlaubt sind mit 107 geblitzt da wird dann noch Toleranz abgezogen hab heut den Bußgeldbescheid bekommen 1 Punkt 1 Monat Fahrverbot und 480€ Geldstrafe im Bußgeldkatalog steht 1 Punkt 1 monat Fahrverbot und 240 Euro was läuft hier falsch geh ich davon aus das der Staat mich abzieht und die denken ich bezahl das so oder so

    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      die Geldstrafe kann höher ausfallen, wenn Ihnen beispielsweise vorsätzliches Handeln unterstellt wird. Grundsätzlich können Sie gegen jeden Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. DeeeGeee sagt:

    Hallo,
    Ich wurde heute morgen geblitzt weiß aber nicht genau wie viel höher ich war. Es war in einer 30er Zone. Wie verhält sich das mit den Zusatzkosten von Behördengängen bzw. ab wie viel km/h muss ich überhaupt Bearbeitungsgebühren rechenden bzw. zahlen. Ich wurde dabei aus einem mobilen Fahrzeug geblitzt (kein Streifenwagen).

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Bearbeitungsgebühren fallen immer an, sofern Sie nicht direkt bei der Polizeistrafe die Gebühr entrichtet haben. Sie erhalten demnächst Post und müssen sich zunächst um nichts kümmern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Douglas Carouge sagt:

    Bin mit 23 zuviel Innerorts mit einem Kleintransporter geblitzt worden Strafe 95€ im Anhörungsbogen steht Fahrzeugart PKW im Bußgeldbescheid steht jetzt LKW. Ist das Richtig

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      hier könnte der Bußgeldbescheid tatsächlich fehlerhaft sein. Lassen Sie Ihn durch einen Anwalt prüfen oder legen Sie selbst Einspruch ein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Olaf Kraack sagt:

    Hallo,
    nach welcher Zeit wird ein Punkt wieder gelöscht ?

    MfG Olaf

  13. Daniel sagt:

    Guten Tag!
    Ich bin heute auf der Autobahn bei erlaubten 100!!
    Mit ca.. 145 geblitzt worde auf der Linken spur
    und auf der rechten spur war ein weiterres Auto mit was muss Ich rechnen….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      in diesem Fall fallen die regulären Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitung an, diese können Sie der obigen Tabelle oder unserem Bußgeldrechner entnehmen. Falls die Messung aufgrund des nebenher fahrenden Autos verfälscht wurde, wird in den meisten Fällen gar kein Bußgeldbescheid ausgestellt, da automatisch erkannt wird, dass die Messung nicht korrekt ist. Ansonsten kann ein Blick auf das Beweisfoto Klarheit verschaffen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Mark sagt:

    Hallo,
    ich bin vor ca. 2 Wochen vor Hermsdorfer-Kreuz in einer 130 Zone ca.50 m vor der Geschwindigkeitsaufhebeung(kein Tempolimit mehr) geblitzt worden (ca.170km/h).Kann ich mich gegen diesen Bescheid wehren..??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      ja, natürlich können Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, wenn er Ihnen ungerechtfertigt vorkommt! Sie können auf eigene Faust Einspruch einlegen oder einen Anwalt um Hilfe bitten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Ingrid Hitz sagt:

    Hallo,

    Meine Freundin mit schweizer Kennzeichen wurde auf der Autobahn bei München mit dreissig zu viel bei einer erlaubten Geschwindigkeit von Hundert geblitzt. Mit wieviel muss sie denn ungefähr rechnen?

    MFG Ingrid

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frau Hitz,

      dass Ihre Freundin mit Schweizer Kennzeichen unterwegs war, ändert nichts an der Höhe des Bußgelds. Dieses können Sie der obigen Tabelle oder dem Bußgeldrechner entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Christoph Gerhard sagt:

    Guten Tag,
    ich möchte gerne wissen, was mit meinem Punktekonto geschieht, wenn ich wegen zuvieler Punkte meinen Führerschein für einen Monat abgeben muss? Werden sie gelöscht, oder bleiben Sie stehen?
    Mit freundlichen Grüßen

  17. Giselher S.Krüth sagt:

    Hallo,
    erhielt Bußgeldbescheid über 160€, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot. Okay für mich. Leider erst nach Ablauf der Einspruchsfrist, bat ich die Behörde, das Fahrverbot auf Privatfahrten zu beschränken, weil ich, wegen fehlender anderer Möglichkeiten den Pkw zum Erreichen meines Arbeitsplatzes benötige. Meine Firma bestätigte das in einem Schreiben. Die Behörde lehnte dies ab. Welche Möglichkeit bleibt mir nun noch? Urlaub bekomme ich 2015 nur noch 13 Tage, weil ich ab Juni in Rente bin. Ich bin echt verzweifelt.
    MfG Giselher

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Krüth,

      es ist generell nicht möglich, ein Fahrverbot nur auf private Fahrten zu beschränken. Eine Möglichkeit wäre die Umwandlung des Fahrverbotes in eine Geldstrafe. Dies ist manchmal möglich, wenn die berufliche Existenz auf dem Spiel steht, doch keinesfalls immer erlauben die Behörden dieses Verfahren. Jedoch wäre es eine Möglichkeit, dies einmal in Erfahrung zu bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Schütze sagt:

    Hallo ich habe da mal eine frage bin außerhalb geschlossener ortschaft 26 km zu schnell gewesen bei einander 70 zone jetzt soll ich eine Verdoppelung bezahlen wo im bußgeldkatalog 70 Euro und 1 Punkt steht ist das rechtlich

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wenn die Behörden Vorsatz oder Beharrlichkeit vermuten, dann verdoppeln Sie das im Bußgeldkatalog angegeben Bußgeld. Somit ist das geforderte Bußgeld rechtlich korrekt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Florian sagt:

    Ich wurde in HH in einer 30er zone mit 50 geblitzt.Gibt es unterschiede ob man in einer 30er oder 50er Zone geblitzt wird.Der Bussgeldkatalog unterscheidet nur zwischen innerort und ausserorts?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      richtig, der Bußgeldkatalog unterscheidet zunächst nur zwischen innerorts und außerorts. Es gibt zwar noch einige Sonderregelungen, beispielsweise für Geschwindigkeitsüberschreitungen in einer Spielstraße. Aber für eine 30er Zone gelten die üblichen Vorschriften.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. erik sagt:

    Hallo meine Frage lautet: gilt die 1 Jahresregel für Wiederholungstäter bei Geschwindigkeitsübertretungen nach Kalenderjahr (2014/2015) oder von Übertretung zu Übertretung?

  21. kris sagt:

    Hallo ich wurde außerorts wo 100 erlaubt ist mit ca. 125 geblitzt kann mir jemand sagen was mich erwartet ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kris,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 25 km/h außerorts zieht die in der obigen Bußgeldtabelle aufgeführten Sanktionen nach sich. Sie können aber damit rechnen, dass 3 km/h von dem ermittelten Wert Toleranz abgezogen werden!

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Nora sagt:

    Hallo…….. Ich wurde vor 8 Wochen mit 27 km geblitzt außerorts und jetzt wieder vor eine Woche mit 28 km auch außerorts was kommt jetzt auf mich zu….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nora,

      neben den regulären Sanktionen gemäß der Bußgeldtabelle, kommt bei einer Doppelung einer Geschwindigkeitsüberschreitung von über 26 km/h innerhalb eines Jahres noch ein Fahrverbot dazu, welches 1 Monat umfasst.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Filo sagt:

    Hey :\
    Ich bin letzte woche mit einem Firmenwagen in einer 70er Zone geblitzt worden.
    ..müssten etwa 100 gewesen sein.
    (inner-/ausßerorts? mitte Europabrücke Koblenz einwärts (fester blitzer))

    gestern bin ich wieder mit etwa 15 km zu schnell geblitzt worden, war nicht angeschnallt.

    Ich bin in der Probezeit, was hat mich zu erwarten? :[

    Grüße Lo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      der zweite Geschwindigkeitsverstoß hat auf Ihren Probezeit-Führerschein keinen Einfluss. Der erste allerdings schon, und zwar hat dieser eine Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre sowie die Anordnung zu einem Aufbauseminar zu Folge. Dazu kommen noch die regulären Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Susanne sagt:

    Mein sohn ist zum zweiten mal in einem halben jahr geblitzt worden….erste mal ausserorts mit 28zuviel…100€Strafe. …zweite mal 38zuviel ausserorts. ….womit muss er rechnen…..keine probezeit…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,

      es fallen die Sanktionen an, die Sie der obigen Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts entnehmen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Andreas sagt:

    Hallo ich wurde ende November 2014 geblitzt wie lange dauert es in der regel bis ein bescheid nachhause kommt. Kann es sein das auch nix kommt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      innerhalb von 3 Monaten nach der Tat müssen Sie etwas von der Bußgeldstelle hören, da sonst die Tat verjährt. Möglicherweise ist auch das Beweisfoto des Blitzers von schlechter Qualität oder ähnliches, weswegen kein Bußgeld verhängt werden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Mati sagt:

    In Oktober 2013 habe ich eine radar kontrole gehabt ,denn ich zu schnell gefahren bin .Damals habe ich ein monat fahrverbot und 4 Punkte in flensburg gekriegt .Die waren auf neue fahr systeme abgerechnet und sind auf 2 reduziert .Gestern hat ich eine blizter erwischt wo ich auch Punkte in flensburg bekomme .Was passiert mit den alten Punkten .Werden die in diesen Jahr in Oktober gelöscht ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mati,

      die Punkte, die Sie vor dem 1. Mai 2014, also vor der Punktereform, erhalten haben, werden nach 2 Jahren gelöscht. Bei diesen Punkten gilt die alte Verjährungsfrist. Die neuen Punkte erneuern diese Frist nicht, da beide Delikte nach unterschiedlichen Systemen behandelt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Okan sagt:

    Hallo ich wurde gestern Innerorts in einer 50km/h Zone mit 85km/h geblitzt,
    ich wollte wissen was auf mich zukommt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Okan,

      Sie müssen laut obiger Bußgeldtabelle 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot befürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Lara sagt:

    ich wurde ende Sept mit 23 innerhalb geschl Ortschaft geblitzt (50 erlaubt), das gab ich zum Anwalt für evtl Verfahrenseinstellung wegen Notfall. Hab noch kein Urteil, aber das geht wohl so durch, lt. Anwalt.
    Nun wurde ich Anfang Januar mit dem selben Vergehen geblitzt. Beides während der Arbeit. Beides Notfall. Was für eine Strafe ist evtl zu erwarten? Ich brauche den Führerschein berufliuch (Pflegedienst)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lara,

      das ist immer vom Einzelfall abhängig und entscheidet sich nach Ihren Rechtfertigungsgründen. Grundsätzlich haben nur Notarzt-Einsätze Sonderrechte und dürfen schneller fahren als erlaubt. Aus diesem Grund muss geprüft werden, ob Ihr Patient nicht den Notarzt holen sollte, anstatt andere Unternehmen zu rufen.

      Laut Bußgeldkatalog kommen 80 Euro und ein Punkt auf Sie zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Vladi sagt:

    Hallo,
    ich wurde am 28.10.2014 außerhalb geschlossener Ortschaft mit 14km/h zuviel geblitzt,nach Toleranzabzug. Außerdem mit Benutzung eines Handys.
    Womit muß ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vladi,

      Sie müssen 20 Euro für die Geschwindigkeitsüberschreitung zahlen. Sollte der Blitzer ein kombiniertes Gerät sein und auch Ihr Vergehen wegen des Deliktes Handy am Steuer aufzeichnen, müssen Sie mit einem zusätzlichen Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Karin sagt:

    Mit 77 durch eine Ortschaft, im Bußgeldkatalog steht 80.€,1Punkt und kein Fahrverbot, kann sich da noch was ändern???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karin,

      das ist richtig. Wenn Sie innerorts mit 77 km/h gefahren sind, auf einer Straße, auf der 50 km/h erlaubt sind, kostet es 80 Euro und Sie bekommen einen Punkt. Daran ändert sich in der Regel nichts. Sollten Sie sich noch in der Probezeit befinden, würde sich diese verlängern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Mati sagt:

    hallo, ich habe noch eine frage .Werden die Punkte auf meine konto in Flensburg am den Tag gerechnet am den ich geblitzt worden bin oder am den Tag am den ich mein Strafzettel bezahlt habe .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mati,

      die Punkte werden am Tag, an dem Sie das Vergehen begangen haben, im Fahreignungsregister eingetragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Karl sagt:

    Hallo,

    ich wurde 2013 mit 22kmh zu schnell geblitzt, 2014 mit 24kmh. Dies gab jeweils einen Punkt und 70€ Strafe.

    Jetzt bin ich dieses Jahr nochmal auf der Autobahn mit ca. 22-28 zu schnell geblitzt worden.

    Gilt da jetzt auch dieser Wiederholungtäterparagraph, sprich droht ein Fahrverbot? Oder was erwartet mich nun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karl,

      Sie sind kein Wiederholungstäter im verkehrsrechtlichen Sinne, da Sie hierfür zweimal mit mehr als 26 km/h im Zeitraum von 12 Monaten geblitzt werden müssten. Sie erwartet also ein Bußgeld und Punkte. Diese sehen Sie in unserer Bußgeldtabelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Stefan sagt:

    Hallo
    Ich wurde auf der Autobahn gefilmt erlaubt war 80. vorgewurfener Wert 127 nach abzug der Toleranz. Nun kommen auf mich 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot zu. Da ich aber in Österreich wohne und noch deutsche Ausweise habe sprich Perso und Führerschein.
    Wie verhält sich das jetzt mit den 1 Monat und was passiert mit mein Füherschein da die Strafe ja nur in D zählt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      das Fahrverbot gilt in der Regel dann nur in Deutschland. Sie benötigen jedoch Ihren aktuellen Führerschein, um sich einen österreichischen Führerschein ausstellen zu lassen. In Österreich dürfen Sie dann aber mit einer gültigen Fahrerlaubnis fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Katharina sagt:

    Hallo,

    ich war heute auf der Autobahn unterwegs. Nachdem ich abgefahren bin und an einer roten Ampel halten musste, stieg der Fahrer im Auto vor mir aus, kam zu mir und sagte, er hätte ein Video gemacht, auf dem zu erkennen sei, dass ich zu schnell gefahren bin, das ich Post bekommen würde und „leider“ ein Fahrverbot kriege. Dann stieg er wieder in sein Auto und fuhr davon. Er hat sich weder als Polizist zu erkennen gegeben noch hat er meinen Führerschein kontrolliert. Was soll ich davon halten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katharina,

      haben Sie sich sein Kennzeichen gemerkt? In diesem Fall könnte Ihnen die Polizei mehr Auskunft zum Fahrer geben. Sie sollten jedoch abwarten, bis wirklich ein Bußgeldbescheid kommt. Danach können Sie entsprechende Schritte einleiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Angela sagt:

    Hallo,
    mein Mann wurde innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 79 km/h geblitzt. Erlaubt waren 50 km/h. Nachdem Bußgeldkatalog müsste er 100 € zahlen und 1Punkt in Flensburg bekommen. Warum muss er jetzt 150 € Bußgeld bezahlen?

    Danke für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Angela,

      zusätzlich zum Bußgeld kommen noch verschiedene Gebühren hinzu. Diese können von Region zu Region abweichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Alfons W. sagt:

    Hallo,

    ich musste für einen Monat den Führerschein abgeben. Gilt danach so etwas wie eine Bewährung mit strengeren Auflagen oder gilt die ganz normale Regelung.

    LG Alfons W.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alfons,

      da Sie in der Rubrik Geschwindigkeitsüberschreitung kommentiert haben, gehen wir davon aus, dass Sie Ihr Fahrverbot aufgrund einer erhöhten Geschwindigkeit bekommen haben. In dem Fall müssen Sie beachten, dass Sie innerhalb von 12 Monaten nicht zweimal mit über 26 km/h geblitzt werden dürfen. In diesem Fall wird ein erneutes Fahrverbot verhängt oder ein bestehendes um einen Monat verlängert. Infos zu dieser Regelung lesen Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/wiederholungstaeter/. In der Regel gelten die normalen Bußgelder für Sie. Jedoch kann die Führerscheinbehörde Ihre Fahrerlaubnis entziehen, wenn Sie eine Tat mehrmals in einem gewissen Zeitraum begehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. alina sagt:

    hallo,
    ich habe eine Frage:
    wie wird es eigentlich gerechnet wenn man eine rote Ampel überfährt und dabei zu schnell war?
    Wird es getrennt oder zusammen angerechnet?

    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alina,

      dies liegt im Ermessen der Behörde – beide Fälle sind möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Antonio sagt:

    Hallo zusammen,

    suche eine Kompetente Antwort. Bin vor ca. 1 Monat außerorts bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 Km/h mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 KM/h abzüglich Toleranz geblitzt worden.
    Weiß jemand was für Konsequenzen auf mich zu kommen.
    Danke für die Antwort.

    Antonio

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Antonia,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 bis 30 km/h zieht 1 Punkt und ein Bußgeld von 80 Euro nach sich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Jürgen sagt:

    Hallo,
    ich habe im Januar 2015 über den Vermieter Sixt einen Strafbefehl in spanischer Sprache über 100,– EUR erhalten. Angeblich bin ich auf einer Autopista A45 anstatt mit 100 kmh mit 109 kmh „erwischt“ worden. Kann es sein, dass ein so geringer Verstoss mit 100,– EUR in Spanien geahndet wird? Sixt hat mir zudem für die Bearbeitung der Ordnungswidrigkeit 18 EUR abgebucht. Weis jemand von Euch/Ihnen über die spanischen Regeln Bescheid.
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      einen Bußgeldbescheid auf spanisch müssen Sie nicht bezahlen – denn er muss eigentlich auf deutsch ausgestellt werden. Bitte wenden Sie sich mit dieser Angelegenheit an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. meyvan sagt:

    hallo,

    wurde in Bremen außerhalb geschlossener Ortschaft (zulässige Höchstgeschwindigkeit 50km/h) mit 89km/h; nach Toleranzabzug geblitzt. Erhalte nun einen Anhörungsbogen, wird sich das auf die Bußgeldhöhe auswirken, wenn ich die Überschreitung zugebe oder nicht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      nein, dies wirkt sich nicht auf die Höhe des Bußgeldes aus. Sie müssen sich jedoch im Anhörungsbogen nicht selbst belasten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Marek sagt:

    Moin, ich würde gestern innerorts in einer 30er Zone mit 41 km/h geblitzt und ich wollte wissen ob das Auswirkungen auf meine Probezeit hat, und was auf mich zukommt.
    Lg ✌️

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marek,

      es fallen die üblichen Sanktionen an, die Sie der obigen Bußgeldtabelle entnehmen können.
      Auf die Probezeit hat erst eine Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h Einfluss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Sascha23 sagt:

    Hallo,

    ich wurde innerhalb eines Monats dreimal außerorts geblitzt ?
    Einmal ist mit einem Punkt zu rechnen und zweimal mit „normalen“ Bußgeldstrafen. Hat das sonst irgendwelche Konsequenzen, z.B. Fahrverbot da es ja mehrmals innerhalb kürzester Zeit geschehen ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sascha,

      ja, es kann bei „Vorsatz“ oder „Beharrlichkeit“ ein außerplanmäßiges Fahrverbot verhängt werden, zudem kann das Bußgeld erhöht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Amaro sagt:

    Hallo,
    war letzte mal mit meinen bruder im Auto und was passiert ist kann man sich ja denken, er wurde geblitzt mit genau 21 km/h zuviel finde das jetzt öde so wegen 1 km/h zu viel jetzt einen Punkt zu kassieren da kann man doch mal ein Auge zudrücken ….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      es wird noch eine Toleranz von 3 km/h vom gemessenen Wert abgezogen, somit fällt die Strafe geringer aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Maxi sagt:

    Hallo. Würde sie bitten, um eine Antwort, über mein Vergehen, bin in der Probezeit und wurde schon einmal geblitzt. Folgen: Aufbauseminar, das ich letztes Jahr absolviert habe. Nun wurde ich nochmals geblitzt – 136 km/h – also nochmals ein Punkt in Flensburg und 120 Euro Strafe, dessen bin ich mir bewusst, muss ich nun zu einen Verkehrspsychologen oder ? Kosten ? Bedanke mich schon mal im Voraus über schnellstmögliche Antwort. mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maxi,

      der Besuch von einem verkehrspsychologischen Training ist nicht verpflichtend. Über die Kosten können Sie sich bei einer Fahrschule, die ein solches Training anbietet, informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Björn sagt:

    Hallo zusammen,

    Kann es zu Schwierigkeiten kommen wenn man zu häufig, auch wenn es nur Verwarngelder sind, geblitzt wird oder auch falsch geparkt hat? also beispielsweise im Extremfall 10x in 1-2 Monaten immer mit 10-15 km/h zu schnell geblitzt wird oder zu oft falsch geparkt hat. Kann es dann sein das man irgendwann einen Punkt bekommt oder sogar zur MPU etc. muss?

    Danke

    LG Björn

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      es ist möglich, dass die Behörden dann das Bußgeld aufgrund von „Vorsatz“ oder „Beharrlichkeit“ erhöhen oder ein außerplanmäßiges Fahrverbot aussprechen. Im Extremfall kann auch eine MPU verordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Marc sagt:

    Hallo.
    Ich wurde innerorts bei erlaubten 50 km/h mit 70 – 75 km/h geblitzt. Soweit so gut. Jetzt stand der mobile Blitzer aber in einer Kurve und kurz bevor die erlaubte Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht wird. Kann man diese Umstände irgendwie zu meinen Gunsten auslegen ?

    Danke für die Info

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      Blitzer sollten nicht zu nahe an einem Schild stehen, welches die Geschwindigkeit reduziert. Falls Sie Einspruch erheben, sollten Sie dies auf jeden Fall angeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Jens sagt:

    Hi,

    Ich bin innerhalb 12 Monaten (aber in 2 Kalenderjahren) 2 mal mit über 26km/h ausserhalb geschlossener Ortschaften aber unter 40km/h zu schnell geblitzt worden. Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen? Dazwischen lagen 7 Monate.

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      dieses Fahrverbot aufgrund „Beharrlichkeit“ könnte in Ihrem Fall verhängt werden. Sie können davon ausgehen, dass die Frist bei dem Erhalt Ihres Bußgeldbescheids beginnt, oder aber sobald dieser rechtskräftig wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Mareike sagt:

    Hallo!
    Mein Mann wurde vergangene Woche innerorts (50 km/h erlaubt) mit 27 km/h zu viel geblitzt (Toleranz bereits abgezogen). Er fuhr mit unserem Van (VW T4). Im KFZ-Schein ist er als PKW und NICHT als LKW eingestuft, allerdings liegt das zul. Gesamtgewicht bei 4,5 T. Außerdem führte er unseren Anhänger mit, der eine 100-km/h Plakette aufweist, also gebremst ist. Der erteilte Bußgeldbescheid verordnet 140 Euro Bußgeld, zwei Punkte und 1 Monat Fahrverbot, also die Strafe für Geschwindigkeitsüberschreitungen mit LKW. Ist das richtig? Unser Auto ist doch laut KFZ-Schein ein PKW und kein LKW oder ist hierbei das zulässige Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen ausschlaggebend???

    Mit freundlichen Grüßen, Mareike

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mareike,

      das erhöhte Bußgeld erklärt sich aus dem Umstand, dass Ihr Mann einen Anhänger mitführte. In diesem Fall fallen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung automatisch die Bußgelder für LKW an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Michael b. sagt:

    Hallo,

    bin in der Probezeit und bin in der 30er Zone mit 51 gefahren. Der Polizist sagte zu mir da komme -3 kmh Toleranz dann bin ich 18 kmh zu schnell gefahren. Muss ich jetzt ein Aufbau Seminar besuchen oder eine Nachschulung oder komme ich da nochmal mit einem Blauen Auge davon?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      ja, Sie kommen noch einmal mit einem „blauen Auge“ davon. Außer den üblichen Sanktionen laut Bußgeldkatalog fallen keine weiteren Sanktionen an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Hakan sagt:

    Hallo,

    ich würde bei der A7 mit 49km/h (nach Toleranzabzug) geblitzt und habe jetzt eine Strafe in Höhe von 350 € bekommen, mit folgender Erläuterung. Ich Zitiere „Da sie bereits mehrere geschwindigkeitsregelnde Verkehrsschilder passiert hatten, wurde wegen vorsätzlicher Begehensweise gem. § 3 Abs. 4a Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) die Geldbuße erhöht.“

    Kann man dagegen was machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hakan,

      das Verfahren der Bußgeldstelle ist zulässig. Sie könnten zwar Einspruch einlegen, aber wenden Sie sich zwecks der Prognose für den Erfolg an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Udo sagt:

    Hallo,

    ich bin am Ende einer ausgewiesen 180m langen 30km/h Zone geblitzt worden.
    An die 180m schließt ein 50 km/h Schild an. Der Blitzer Stand 5-10m vor dem 50km/h Schild am Ortsausgang. Ist das Rechtens so kurz vor dem 50km/h Schild den Blitzer zu positionieren? Da man automatisch beschleunigt wenn man das 50 km/h sieht ist man logischerweise immer zu schnell. Vor allem weil kurz danach ein 70km/h Schild kommt.
    Auf der Gegenfahrbahn stand auch ein Blitzer. Auch ca. 10m hinter dem 30km/h Schild.

    Wie verhält sich das mit den 180m für den 30km/h Bereich. Muß der Blitzer innerhalb des Bereiches sein? Sollte ich das nachmessen? Wie ist hier die Rechtslage?

    Viele Grüße

    Udo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Udo,

      gesetzlich ist dies zulässig. Sie hätten die Möglichkeit, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen, sollten die Erfolgswahrscheinlichkeit jedoch von einem Rechtsanwalt vorher abklären lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Jamal sagt:

    Hi, mein Schwiegersohn aus Qatar war über Weihnachten zu Besuch. Er nahm mein Wagen und fuhr innerorts 37Km zu viel. Wie sehen die Reglung für Außlädner die zu besuch sind ?

    Liebe grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jamal,

      für Ausländer, die eine Geschwindigkeitsüberschreitung begehen, gilt dieselbe Bußgeldtabelle wie für Deutsche.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. puka sagt:

    Hallo zusammen, mir wird vorgeworfen außerhalb v. geschlossenen Ortschaften 27 km/h zu schnell gewesen zu sein (toleranzbereinigt). Nun heißt es, daß die Geldbuße aufgrund eines Voreintrags von 80 auf 120 Euro angehoben wird. – Darf das so ein ?

    Gruß,
    Puka

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Puka,

      wenn eine „beharrliche Pflichtverletzung“ vorliegt, dann kann die Geldstrafe erhöht werden. Bei einem einmaligen Voreintrag ist dies aber eher unüblich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Björn sagt:

    Ich habe drei Fragen:
    1. Ich bin im September 2012 außerorts (80 Km/h waren erlaubt) mit 127 Km/h gefilmt worden. Das gab damals 3 Punkte, Geldstrafe und ein Monat Fahrverbot. Im Mai 2013 bin ich auf der Autobahn geblitzt worden. 120 Km/h erlaubt. Ich war 146 Km/h schnell, also 26 Km/h zu schnell und nach der 12 Monateregel: wieder 1 Monat Fahrverbot, Geldstrafe und wieder 3 Punkte nach der alten Regel.
    Nun meine Frage, wieso gab das damals 3 Punkte. Nach der damaligen Regel hätte das doch nur ein Punkt geben müssen.
    2. Jetzt bin ich im Januar 2015 wieder geblitzt worden. Innerhalb geschlossener Ortschaft: 30 Km/h waren erlaubt. Ich war mit 51 Km/h unterwegs. Laut Bußgeldkatalog sind das 80 Euro und 1 Punkt.
    Welche Strafen habe ich zu erwarten? Kann die Behörde hier von der „beharrlichen Pflichtverletzung“ gebrauch machen? Die beiden letzten Ordnungswidrigkeiten liegen 20 Monate auseinander?
    3. Meine 6 „alten“ Punkte wurde in 3 „neue“ Punkte umgewandelt. Mit dem neuen Punkt hätte ich dann 4 Punkte. Welche Strafen erwarten mich jetzt mit 4 Punkten?

    Vielen Dank
    Björn

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      wieso Sie damals drei Punkte bekommen haben, erschließt sich uns nicht. Leider haben Sie nun im Nachhinein auch keine Möglichkeit mehr, dies zu ändern.
      Mit dem Vorwurf der „beharrlichen Pflichtverletzung“ müssen Sie nicht rechnen. Wie Sie ja geschrieben haben, liegen zwischen den beiden Ordnungswidrigkeiten 20 Monate. Eine Wiederholungstat liegt nur vor, wenn der Abstand weniger als 12 Monate beträgt.
      Die 4 Punkte auf Ihrem Konto ziehen keine weiteren Sanktionen nach sich. Kommen noch weitere Punkte dazu, erhalten Sie eine Verwarnung bzw. eine Ermahnung; die Zustellung dieser Dokumente ist kostenpflichtig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. benny sagt:

    Ist es teurer wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit in der 30er Zone geblitzt wird, als in einer 50er Zone ?

  56. Pepsi sagt:

    Hallo zusammen,
    ich war bis jetzt „punktefrei“, wurde jetzt auf der Autobahn bei 120 km/h mit 147 km/h inkl. Toleranzabzug geblitzt, sind 80€+28,50€ Gebühr und 1 Punkt….sowiet okay…..jetzt steht sollte innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft dieses Bescheids erneut eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begangen werden droht Fahrverbot….
    Ist das so richtig? Wodurch kommt das?

    Gruß & schönes Wochenende
    Pepsi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dieses Fahrverbot kann drohen, wenn eine wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung begangen wurde. Diese zählt dann als Wiederholungstat und demzufolge fallen höhere Strafen, unter anderem auch ein außerplanmäßiges Fahrverbot, an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Jenny sagt:

    Hallo,
    mein Bruder ist in der Probezeit und ist leider über eine rote Ampel gefahren. Jetzt muss er ein Aufbauseminar machen, aber in dieser Zeit, als er sich zum Seminar angemeldet hat, ist er in einer Dreißigerzone mit 68km/h geblitzt worden. Was wird auf ihn zukommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      in diesem Fall wird Ihr Bruder zu einem verkehrspsychologischen Training eingeladen, dieses ist aber freiwillig. Kommt es erneut zu einem A-Verstoß in der Probezeit, wird der Führerschein eingezogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Alexander sagt:

    Liebe Redaktion,

    ich wurde innerhalb von zwei Monaten leider dreimal geblitzt mit jeweils, nach Bussgeldkatalog 1 Punkt… (zu meiner Verteidigung, ich fuhr in der Zeit knapp 20.000 km)

    Wird die Strafe, wegen der Wiederholung innerhalb kürzester Zeit, erhöht oder verschärft? Früher glaube ich war das so beim alten System.

    Vielen Dank für ein kurzes Feedback & herzliche Grüße
    Alexander

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      als Wiederholungstat kann eine Geschwindigkeitsüberschreitung gelten, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten mehr als einmal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von über 26 km/h erwischt wurden. Dafür mussten Sie aber zumindest einen Bußgeldbescheid von der ersten Geschwindigkeitsüberschreitung bereits erhalten haben; üblicherweise gilt als Stichtag der Tag der Rechtskraft der ersten Geschwindigkeitsüberschreitung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Heinz sagt:

    Hallo Redaktion,

    Ich fahre seit 8 Jahren ohne Punkte jedoch hab ich geschäftlich im letzten August 2 Fotos, einmal mit 27 und einmal mit 34 zuviel bekommen und dafür 3 Punkte und einen Monat Fahrverbot kassiert.
    Dies hab ich im Dezember abgeleistet – soweit so gut.

    Jedoch hat es mich jetzt auf der A9 mit 47 zu viel wieder erwischt, welches lt. Katalog nochmal 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot wären.

    Meine Frage wäre jetzt ob ich als Wiederholungstäter eingestuft werde und noch einen Monat „on Top“ bekomme?
    Stimmt meine Rechnung mit den 5 Punkten?
    Was ist mit MPU?

    Danke im voraus
    Heinz

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heinz,

      es ist gut möglich, dass Sie einen zusätzlichen Monat Fahrverbot in Kauf nehmen müssen, denn die erneute Geschwindigkeitsüberschreitung kann als Wiederholungstat eingeordnet werden. Zusätzliche Punkte fallen jedoch nicht an, es bleibt also bei den 5 Punkten. Eine MPU ist nicht sehr wahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Julian sagt:

    Moin….
    wurde mit 35 zu viel außerorts geblitzt….laut polizei sollten mich als Strafe 1 punkt und 120 Euro erwarten.. dann kam post 160 euro 2 punkte 1 monat fahrvervobt..
    niemand konnte mir bislang vernünftig begründen wie das zusammen gesetzt wird….
    war ein t 5 bus unter 3,5 tonnen.
    Mir wurde geraten Einspruch einzulegen…das habe ich gemacht und nun sind es gut 2 monate her das ich das letzte mal nachgefragt habe was denn nun sei….
    kann sowas verfallen? Wäre über eure Meinungen sehr erfreut
    danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julian,

      eventuell galt Ihr Bus als LKW und deswegen wurde diese Strafe verhängt. Welche Tatbestandsnummer ist denn im Bußgeldbescheid vermerkt? Nachdem Sie Einspruch eingelegt haben, hat das Zwischenverfahren begonnen, die Behörde prüft also gerade den Bußgeldbescheid und den Einspruch. Mit dem Versand des Bußgeldbescheids ist die Verjährungsfrist auf sechs Monate nach der Tat verlängert worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Stefan sagt:

    Ich wurde vor 4 tagen innerorts in einer dreiziger zone mit ca.60km/h geblizt mit was muss ich rechnen.
    Ich wurde letztes jahr im dezember gelasert (auserorts) erlaubt 80km/h mit 104km/h hat das irgendeine auswirkung auf die jetzige zu erwartende strafe ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      da das erste Vergehen noch nicht rechtskräftig wurde, kann das zweite kaum als Wiederholungstat gelten. Somit erwarten Sie nur die regulären Strafen laut obiger Bußgeldtabelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Nazire sagt:

    Hallo,

    ich wurde auserorts geblitzt und bin 40 kmh zu schnell gefahren erlaubt waren nur 70kmh.

    Meine Probezeit wurde verlängert deshalb endet sie erst im Juli.

    WAS KOMMT AUF MICH ZU :/?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung gilt als A-Verstoß und hat deswegen auf den Probezeitführerschein Einfluss. Beim 2. A-Verstoß droht einem Fahranfänger die Einladung zu einem fahrpsychologischen Training, dieses ist jedoch freiwillig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. stefan sagt:

    Hallo
    ich bin heute mit dem Motorrad auf der Landstraße an einem Aussiedlerhof (ohne Ortsschild eventuell Grünen Namenschild mit 100 geblitzt worden erlaubt sind 70.
    ist das innerorts oder Ausserorts und was erwartet mich?
    stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      normalerweise gilt auf einer Landstraße die Bußgeldtabelle zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts, dort zöge eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h ein Bußgeld von 80 Euro sowie einen Punkt nach sich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  64. Britta sagt:

    Hallo,

    ich wurde am Samstag am Ortseingang mit 80 Km/h geblitzt. Leider ist es nicht das erste Mal. Im Oktober letzten Jahres wurde ich außerorts mit 110 km/h in einer 70er Zone geplitzt (120 Euro, 1 Punkt, kein Fahrverbot).

    Womit muss ich jetzt rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Britta,

      bei einer erneuten Geschwindigkeitsüberschreitung ab etwa 26 km/h können Sie ein Fahrverbot von 1 Monat zusätzlich zu den üblichen Strafen laut Bußgeldkatalog erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. karayilan sagt:

    hallo wollte mal fragen mein Mann ist gesschlossene ortsschafft 65kmh zu schnell gefahren und erlaubt waren 80 kmh festegestellte geschwindikleit nach Toleranzabzug 145kmh mit was fur einer straffe muss er rechnen ;(

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      laut Bußgeldtabelle fällt ein Bußgeld von 480 € an, dazu kommen 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Karin sagt:

    Hallo,
    ich bin mit dem Auto von meinem Sohn innerhalb geschl. Ortschaft mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 33 km/h geblitzt worden. Jetzt hat mein Sohn einen Zeugenbefragungsbogen erhalten. Darauf besteht die Möglichkeit von einem Zeugenaussageverweigerungsrecht gebrauch zu machen.
    Ist eine Verweigerung der Aussage sinnvoll ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karin,

      für eine detaillierte rechtliche Beratung sollten Sie sich an einen Anwalt wenden. Ein Zeuge muss keine Angaben machen, er ist jedoch verpflichtet, eine wahrheitsgemäße Aussage zu machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Iwan sagt:

    Hallo, wurde Heute von einem Mobilen Blitzer erwischt den die ungefähr 500 m vor einem festen Blitzer aufgestellt haben. Dürfen die dass überhaupt? Das war eine 100 Zone außerorts bin 140 km/h mit Tempomat gefahren, was erwartet mich da? Bin nicht in der Probezeit aber hab noch eine Überschreitung Innerorts nach Toleranz 33 km/h zu schnell, da ist das SOS Vehrkersrecht dran.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Iwan,

      gemäß Bußgeldtabelle fällt ein Bußgeld von 120 Euro an, außerdem erhalten Sie einen Punkt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Kai sagt:

    Hallo,

    ich wurde vor ein paar Tagen innerorts in Berlin mit etwa 40 km/h zu viel geblitzt. Der Blitzer befand sich in einem Polizeifahrzeug (normaler Streifenwagen) und dieser stand auf dem Bürgersteig/Radweg (mit Bordstein), wo Park- oder Halteverbot herrscht. Ist das rechtens? Lohnt hier evtl. Einspruch?

    Vielen Dank im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kai,

      Einspruch lohnt sich, wenn das Messergebnis von dem zu erwartenden Wert massiv abweicht; dann ist der Blitzer falsch justiert oder nicht angemessen gewartet worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. manfred sagt:

    wer kennt sich mit Verjährung von Bußgeldern in Australien und Neuseeland
    aus? … der ADAC hatte jedenfalls keine Ahnung!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manfred,

      wird ein Bußgeldbescheid ausgestellt, sollte man nicht mit einer schnellen Verjährung des Bußgeldes rechnen. Im Gegenteil kann das Bußgeld ansteigen, weil weitere Gebühren dazu kommen, wenn man lange Zeit erfolglos an den Betroffenen appelliert, doch nun zu bezahlen. Letztendlich kann ein Vollstreckungsverfahren drohen, lange bevor das Bußgeld verjähren würde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Henrike sagt:

    Hallo!
    Blöder weise bin ich vor zwei Wochen zum dritten mal in 11 Jahren zu schnell gefahren und geblitzt worden. Außerhalb der Ortschaft mit ca. 40/43 km/h zu viel. Ich bin schon Anfang Februar an der gleichen Stelle mit 9 km/h zu viel geblitzt worden. Was kommt auf mich zu und welche Möglichkeiten habe ich? Ich bin beruflich auf meinen Führerschein angewiesen. Naja, Dummheit wird nun mal bestraft…
    Danke für eine Rückmeldung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henrike,

      eine Wiederholungstat liegt hier noch nicht vor, denn die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung lag unterhalb der Grenze 26 km/h. Weitere Konsequenzen als jene aus dem Bußgeldbescheid kommen also nicht auf Sie zu. Sobald Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von über 26 km/h begehen, müssen Sie mit einem Fahrverbot von 1 Monat rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  71. Jeffrey sagt:

    Hallo, habe mal ne Frage wegen meiner Freundin sie hat erst ihren Führerschein vor 3 Monaten bekommen und wurde in der 30zone mit 27kmh zuviel geblitzt schon Abzug der Toleranz. Was kommt denn auf sie zu?
    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jeffrey,

      neben den Sanktionen aus der Bußgeldtabelle wird die Probezeit verlängert und Ihre Freundin muss auch ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Merle sagt:

    Hallo, ich bin jetzt im 4. Jahr der Probezeit.
    Habe 2012 eine Verlängerung, wegen einer bei Rot überfahrener Ampel bekommen.

    Wurde jetzt in 2015 erneut innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 23 km/h geblitzt. Habe daraufhin einen Brief von der Bußgeldstelle bekommen, musste Strafe zahlen & mir wurde vermittelt, dass ich bei einem erneuten A-Verstoß meinen Führerschein entzogen bekomme!
    Der letzte Blitzer war mit dem Auto meiner Mutter.
    Nun ist meine Mutter letztens in der 80 Zone, außerorts, mit geschätzt 130 geblitzt worden.
    Und prompt bekomme ich einen Brief, dass ich die Fahrerin gewesen sein soll! Meine Mutter & ich sehen uns sehr ähnlich, muss ich dazu sagen.

    Was soll ich nun machen?! Wenn die netten Menschen der Bußgeldstelle nicht anerkennen, dass ich es nicht gewesen bin!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Merle,

      in Deutschland gilt eine strikte Fahrerhaftung. Das bedeutet, dass bei einer Verkehrsordnungswidrigkeit wie einer Geschwindigkeitsüberschreitung immer Beweise vorliegen müssen, anhand derer man den Fahrer eindeutig identifizieren kann. Ist dies nicht möglich, darf das Bußgeld nicht verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Heymer sagt:

    Ich habe die Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften, 80 km/h erlaubt, um 47 km/h überschritten. Nun erwartet mich ein Fahrverbot von 1 Monat und eine Geldstrafe. Habe ich Einfluß auf den Zeitraum wann ich den Führerschein abgeben muß?
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ja, Sie können – innerhalb gewisser Grenzen – mit der zuständigen Behörde ausmachen, in welchem Zeitraum Sie Ihren Führerschein abgeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Michaela sagt:

    Hallo, gibt es einen Unterschied bei den Bußgeldern zwischen Außerorts und der Autobahn?
    Bin dort bei Baustellenbeginn mit 24 km//h zuviel geblitzt worden. Direkt am 80iger Schild! Darf der Blitzer eigentlich direkt am Schild aufgebaut sein?
    Nach welcher Vorgabe werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen gesetzt? Ein paar Kilometer weiter ist nämlich eine Baustelle nur auf 100 km/h begrenzt, da fahre ich freiwillig 80 km/h.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michaela,

      die Begrenzungen für außerorts gelten auch auf der Autobahn.
      Die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden dort gesetzt, wo eine erhöhte Geschwindigkeit die Gefahr zu Unfällen birgt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Peter W. sagt:

    Habe gerade auch dank Ihrer Website herausgetüfftelt, dass mein aktueller
    Bußgeldbescheid für 28 km/h zuviel außerhalb geschlossener Ortschaften bei Wiederholungs- und Beharrlichkeitstatbestand mit 170,-€ Bußgeld und 1 Monat Fahrverbot plus 1 Punkt in Flensburg wohl kaum erfolgreich angefochten werden kann.

    Aber für die Zukunft: muss ich denn nun bei jedem Blitzen schon bei der ge-
    ringsten Überschreitung immer wieder mit dem Beharrlichkeitsvorwurf und also
    wieder mit Fahrverbot und Bußgeld, welches über den normalen Regelsatz
    hinausgeht, rechnen? Oder gibt es eine leicht einprägsame Faustregel, die
    einen vor diesen Unannehmlichkeiten bewahrt (z.B. Überschreite nie mehr
    als mit 20 km/h, dann bist du jenseits von gut und böse)?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      der Vorwurf der Beharrlichkeit wird normalerweise erst dann gemacht, wenn ein Fahrer zwei Mal innerhalb eines Jahres eine Geschwindigkeitsüberschreitung von ab etwa 26 km/h begeht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. Antonio sagt:

    Hey,
    Wurde vor 4 Tagen geblitzt und zwar auf der Autobahn +Baustelle 80km/h waren erlaubt, 120km/h bin ich gefahren ohne Toleranz Abzug was wird nun auf mich zukommen ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Antonio,

      es fällt ein Bußgeld von 120 Euro und 1 Punkt an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Rainer sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute in einer 70er Zone geblitzt, in der normalerweise Tempo 100 erlaubt sind (normale Landstraße außerorts). Da es sich um mobile Temposchilder handelte und diese am selben Tage wieder abgebaut wurden, gehe ich davon aus, dass diese nur zum Zwecke der Geschwindigkeitskontrolle aufgebaut wurde.
    Ist sowas überhaupt zulässig und kann man gegen so eine ‚Wegelagerei‘ Einspruch erheben?

    Mfg

    Rainer

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rainer,

      der Gesetzgeber hat grundsätzlich auf allen öffentlichen Straßen die Möglichkeit, Geschwindigkeitskontrollen aufzustellen, bzw. Geschwindigkeitsbegrenzungen festzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. Uwe sagt:

    Hallo,
    Wurde neulich innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 30 kmh zu viel geblitzt. nun wollte ich wissen welche strafe auf mich zukommt, da ich noch in der probezeit bin.
    mfg

    Uwe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      neben den üblichen Sanktionen aus der Bußgeldtabelle müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Probezeit um zwei Jahre verlängert wird, zudem müssen Sie ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Marcel sagt:

    Hallo,

    ich habe mein Führerschein jetzt seit 5 Monaten und wurde gerade in Weilerswist Derkum bei 50 km/h ungefähr mit 75 geblitzt wurden.
    Der Blitzer stand vor einem 70er Schild.
    Ich wurde jetzt das erste mal geblitzt, was kann mich erwarten?

    Mit freundlichem Gruß

    Marcel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      Sie haben einen A-Verstoß begangen, der in der Probezeit dazu führt, dass diese verlängert wird und Sie ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen müssen.
      Zudem fällt auch ein Bußgeld an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. Robin sagt:

    Guten Tag,

    ich wurde heute in Rostock auf dem Zubringer an der Staftautobahn in der 80 Zone von einem mobilen Gerät geblitzt (Position hier https://www.google.de/maps/place/Rostock/@54.1233264,12.0651928,170m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47ac50ac3bdc3837:0xd2f6e3e68f599ec3!6m1!1e1)

    Ich weiß leider nicht wie schnell ich war (ca.110 -120 kmH)

    Zählt der Zubringer als Innerorts oder als außerorts? Es handelt sich um die B103 von Warnemünde Richtung Brandenburg.Meines Erachtens nach handelt es sich hier um eine Kraftfahrstraße und zählt somit als außerorts, auch wenn sie durch die Stadt verläuft.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_103)

    Hintergrund der Frage ist das evtl anstehende Fahrverbot wenn es als innerorts gelten sollte.

    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      das Kammergericht Berlin hat in einem Fall entschieden, dass eine innerstädtische Autobahn bzw. eine Stadtautobahn als innerorts gilt (AZ 3 W S (B) 158/04). Bereits Urteile davor entschieden gleich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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