Geschwindigkeitsüberschreitung

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h10 €eher nicht
… 11 - 15 km/h20 €eher nicht
… 16 - 20 km/h30 €eher nicht
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*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h15 €eher nicht
... 11 - 15 km/h25 €eher nicht
... 16 - 20 km/h35 €eher nicht
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... 31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
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*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

Strafen bei spezifischen Verkehrssituationen:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbot
Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)Geschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)20 €
Geschwindigkeit trotz Bahnübergang,
besonderen Verhältnissen auf Straßen oder schlechten Sichtverhältnissen nicht angepasst
100 €1
... mit Gefährdung 120 €1
... mit Sachbeschädigung145 €1
Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand80 €1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss behindert wurde20 €
Illegale Kraftfahrzeugrennen
... als Teilnehmer400 €23 Monate3 M
... als Veranstalter500 €
Radarwarn- oder Laserstörgerät betrieben oder betriebsbereit mitgeführt75 €1zusätzlich Beschlagnahme und Vernichtung des Gerätes möglichzusätzlich Beschlag- nahme und Vernichtung des Gerätes möglich

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

Umfassender Ratgeber zum Thema Geschwindigkeits­überschreitung

Mit dem Auto bei hoher Geschwindigkeit unterwegs? Das Unfallrisiko steigt durch die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Mit dem Auto bei hoher Geschwindigkeit unterwegs? Das Unfallrisiko steigt durch die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Deutsche Autofahrer nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht allzu genau und Rasen kann fast schon als Volkssport angesehen werden. Denn es gibt kein anderes Vergehen, das so oft für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und so hagelt es tagtäglich Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote.

Doch ein Vergehen gegen das Tempolimit ist kein Kavaliersdelikt und kann schnell eine teure Angelegenheit werden.

Aber mit welchen Strafen müssen Temposünder rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und einer außerorts? Und was ist besonders für Fahranfänger wichtig, die 20, 10 oder 5 km/h zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung liefert viele wichtige Informationen und Antworten.

Welche Höchstgeschwindigkeit gilt außerorts?

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Der Bußgeldkatalog unterscheidet eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts und eine Übertretungen des Tempolimits innerhalb von Ortschaften. Doch welche Geschwindigkeit ist außerorts überhaupt erlaubt?

Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften liegt laut § 3 Absatz 3 Ziffer 2 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) bei 100 km/h (für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen), darüber hinaus gilt für Kfz-Fahrer auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

Hierbei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders vorgegeben, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit, also keine fest definierte Geschwindigkeitsbegrenzung. Stehen hier jedoch Schilder, die eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgeben, so ist diese verbindlich, die Empfehlung der Richtgeschwindigkeit ist aufgehoben. Doch viele Autofahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben, entsprechend werden diese auch häufig geblitzt – außerorts wie innerorts.

Wer bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, muss für den Verstoß laut Bußgeldkatalog zwischen 10 Euro und 30 Euro Bußgeld zahlen. Wer noch schneller unterwegs ist, muss mit deutlich höheren Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

Wird ein Fahrer außerorts mit 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit und mehr geblitzt, blüht ihm zudem ein Fahrverbot. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Detail die jeweils drohenden Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote) die der Bußgeldkatalog bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts bereithält.

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Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Bußgeldkatalog "Geschwindigkeitsüberschreitung". Einfach auf das Bild klicken.

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Welche Höchstgeschwindigkeit gilt innerorts?

Wer innerorts geblitzt wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Vergleich zu einem Verstoß außerorts laut Bußgeldrechner und -katalog mit höheren Bußgeldern rechnen.

Der Grund hierfür ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften ein anderes Gefahrenpotenzial vorliegt als außerorts. § 3 Absatz 3 Ziffer 2 StVO schreibt innerorts eine zulässige Höchstgeschwindigkeit für Pkw, Motorrad und alle anderen Kraftfahrzeuge von 50 km/h vor.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts kann es schnell richtig teuer werden, wobei für Verkehrssünder, die bis zu 20 km/h zu schnell waren, Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro fällig werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot wegen geringer Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Verstößen noch nicht vor.

Doch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h und mehr überschritten, werden die Bußgelder sprunghaft höher und obendrein drohen Punkte in Flensburg.

Ab 31 km/h zu schnell innerorts winkt dann spätestens das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat ausgesprochen wird. Der Bußgeldtabelle können Sie die jeweiligen Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote) aus dem Bußgeldkatalog für die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts entnehmen.

Zu schnell gefahren und geblitzt? Innerorts wie außerorts werden durch fest installierte (stationäre) Blitzer die jeweiligen Strafen für ein Geschwindigkeitsvergehen ermittelt und geahndet – sowie durch mobile Geschwindigkeitsüberwachungen mittels Lasermessung.

Geschwindigkeitsüberschreitung in besonderen Verkehrssituationen

Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsüberschreitungen aber noch weitere Sanktionen vor, die sich auf spezifische Verkehrssituationen beziehen.

Wer beispielsweise an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell gefahren ist, muss mit einem höheren Bußgeld wegen unangepasster Geschwindigkeit rechnen. In dem genannten Beispielen wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Ebenfalls teuer wird es, wenn sich ein Fahrer durch zu schnelles Fahren in der unmittelbaren Nähe von Kindern, älteren oder hilfebedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann drohen als Sanktion laut Bußgeldkatalog 80 Euro und ein Punkt.

Aber auch, wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist und die erlaubten 50 km/h um 10 km/h überschreitet, bekommt laut Bußgeldrechner ein Bußgeld in Höhe von 15 bis 20 Euro aufgebrummt. Mit Schneeketten dürfen Sie im Übrigen weder innerorts noch außerorts schneller fahren als 50 km/h (§ 3 Absatz 4 StVO).

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung über 60 km/h droht ein Bußgeld zwischen 600 bis 680 Euro und obendrein gibt es noch zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht geblitzt zu werden – innerorts oder außerorts – und Bekanntschaft mit den laut Bußgeldkatalog oder Bußgeldrechner drohenden Sanktionen zu machen, rüsten sich viele Autofahrer mit einem entsprechenden Radarwarner aus, was aber ebenfalls verboten ist und ein Bußgeld selbst ohne Geschwindigkeitsüberschreitung nach sich zieht. Unsere Bußgeldtabelle zeigt häufige sonstige Geschwindigkeitsvergehen und nennt die jeweiligen Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regelungen durch die StVO

Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit stark beeinflussen.

Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit stark beeinflussen.

Zu schnelles Fahren, egal ob innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften, zählt nach Angaben des Statistischen Bundesamts zu den häufigsten Unfallursachen. Zudem sind Geschwindigkeitsüberschreitungen zugleich auch der am häufigsten registrierte Verstoß gegen durch das Verkehrsrecht vorgegebenen Verkehrsregeln – was nicht zuletzt auch den flächendeckenden Geschwindigkeitskontrollen zu verdanken ist.

Umso erschreckender ist es, dass viele Pkw-Fahrer oft gar nicht immer wissen, welche Höchstgeschwindigkeiten erlaubt sind, wenn Ihnen nicht gerade alle zehn Meter ein Schild die Richtung weist.

Um sein Wissen zum Thema Geschwindigkeit und Höchstgeschwindigkeit aufzufrischen, finden Sie im Folgenden den § 3 StVO, der alle Regelungen zur Geschwindigkeit enthält. Demnach gilt:

(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.

(2a) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen

1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h,
2. außerhalb geschlossener Ortschaften

a) für

aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen,
bb) Personenkraftwagen mit Anhänger,
cc) Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie
dd) Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger,

80 km/h,

b) für

aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t,
bb) alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie
cc) Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen,

60 km/h,

c) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t 100 km/h.

Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen (Zeichen 330.1) sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295) oder durch Leitlinien (Zeichen 340) markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.

(4) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.“ (§ 3 StVO)

Zu Schnell unterwegs: Wann droht ein Fahrverbot?

Geschwindigkeitsüberschreitung: Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.

Geschwindigkeitsüberschreitung: Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat sofort Angst um seinen Führerschein. Doch ab wann gibt es für Temposünder ein Fahrverbot? Und wie lange ist der „Lappen“ bei welcher Geschwindigkeitsübertretung innerorts oder außerorts weg? Der Bußgeldkatalog sieht bei der Geschwindigkeitsüberschreitung klare Regelungen vor und so wird bei folgenden Verstößen ein Fahrverbot ausgesprochen:

  • ein Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • zwei Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • drei Monate Fahrverbot ab 61 km/h innerhalb bzw. über 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg

Im Folgenden finden Sie noch weitere detaillierte Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog:

Fahrverbot: Innerorts zu schnell gefahren

Zugegebenermaßen muss ein Fahrer schon ziemlich schnell in geschlossenen Ortschaften unterwegs sein, damit er seinen Führerschein aufs Spiel setzt und ein Fahrverbot ausgesprochen bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt laut Bußgeldrechner den Führerschein für einen Monat abgenommen. Das wären also in einer Tempo-50-Zone satte 81 km/h.

Obendrein gibt es ein Bußgeld von 160 Euro sowie zwei Punkte. Ebenfalls ist ein Kfz-Fahrer seinen Führerschein für einen Monat los, wenn er mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. In diesem Fall sieht die Bußgeldtabelle zuzüglich 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte vor. Wer die Höchstgeschwindigkeit um 51 bis 60 km/h überschreitet und geblitzt wird, muss mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es drei Monate Fahrverbot. Hinzu kommen natürlich noch jeweils empfindliche Bußgelder sowie Punkte in Flensburg. Folgende Übersicht zeigt noch einmal, wann bei Geschwindigkeitsverstößen innerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird und wie hoch es ausfällt:

  • mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts müssen Sie den Führerschein zeitweise abgeben?

Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts müssen Sie den Führerschein zeitweise abgeben?

Der Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts verrät, dass der Führerschein ab einer Geschwindigkeitsübertretung von 41 km/h und mehr eingezogen wird. Genau wie bei den Tempovergehen innerhalb geschlossener Ortschaften wird auch in dieser Bußgeldtabelle mit steigender Geschwindigkeit die Sanktionen empfindlicher.

Wer mit 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren ist, muss für einen Monat seinen Führerschein abgeben, hinzu kommt noch ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro sowie zwei Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und geblitzt wird, erhält gemäß Bußgeldkatalog ein Fahrverbot für einen Monat zuzüglich 240 Euro Bußgeld und zwei Punkte.

Zwei Monate muss ein fahrer dagegen auf die Fahrerlaubnis verzichten, wenn er mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Fälle kommen natürlich noch ein hohes Bußgeld sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht verdeutlicht noch einmal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsvergehen außerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte
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Sonderfall: Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechten Sichtverhältnissen

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei Nebel und anderen Sichtbehinderungen ist besonders gefährlich.

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei Nebel und anderen Sichtbehinderungen ist besonders gefährlich.

Die StVO schreibt bei schlechter Sicht aufgrund von widrigen Witterungs­bedingungen wie Nebel, Regen oder Schneefall eine Geschwindigkeits­anpassung vor, um die Sicherheit im Straßenverkehr nicht zusätzlich zu gefährden. Demnach liegt dann die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h.

Wer trotz eingetrübter Sichtweite zu schnell fährt und dabei geblitzt oder anderweitig ertappt wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot rechnen.

So wird die Fahrerlaubnis für einen Monat eingezogen, wenn trotz schlechter Sicht- und/oder Straßenverhältnisse

  • die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts bei 31 bis 40 km/h lag
  • die Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts bei 41 bis 50 km/h lag

Mit steigender Geschwindigkeit fallen auch die Sanktionen im Bußgeldkatalog höher aus und so kann der Führerschein bei 71 km/h und mehr bis zu drei Monate eingezogen werden.

Darüber hinaus kann auch dann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn Fahrer innerhalb eines Jahres zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h auffallen. In diesem Fall gelten sie als Wiederholungstäter spielt es dann auch keine Rolle, wenn die einzelnen Verstöße selbst nicht zum Fahrverbot geführt hätten.

Wann tritt das Fahrverbot in Kraft?

Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, jedoch ist es dem Betroffenen für die Dauer des Fahrverbots verboten, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird bei Fahrern, die in den letzten zwei Jahren bereits ein Fahrverbot ableisten mussten, gemeinsam mit dem Bußgeldbescheid rechtskräftig. Der Führerschein muss mit Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbots bei der Ordnungsbehörde abgegeben werden. Mit der Abgabe des Führerscheins beginnt die Verbotsfrist, Fahrzeuge im Verkehr zu führen.

Hinweis: Betroffene können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selbst wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass innerhalb von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Dann gelten sie für die Verkehrsbehörden nämlich als Ersttäter. Wer trotz Fahrverbot ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt, begeht gemäß §21 StVG eine Straftat. Dieses Vergehen wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe geahndet.

Absehen von Fahrverbot

Höheres Bußgeld statt Fahrverbot nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung? Das ist nur im Einzelfall möglich.

Höheres Bußgeld statt Fahrverbot nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung? Das ist nur im Einzelfall möglich.

In Ausnahmefällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wobei es immer vom jeweiligen Einzelfall abhängt und ob die Begründung objektiv nachvollziehbar ist. Ein „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße eintauschen lässt, gibt es natürlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber dennoch verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, in denen die Verhängung des Fahrverbots – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Geldbuße – zurückgenommen wurde. Zu den Fallgruppen gehören:

  • das sogenannte Augenblicksversagen
  • die Existenzgefährdung bei Selbstständigen
  • der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigten
  • extrem langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Urteil
  • notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung
  • besondere persönliche Umstände
  • besondere Umstände des Einzelfalls bei der Tatbegehung
  • Vorliegen eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Temposünder sollten sich darauf aber niemals verlassen, dass eine dieser Begründungen auch tatsächlich zur Aufhebung der Entscheidung führt, da Gerichte nur in Ausnahmefällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefahr seiner beruflichen Existenz als Grund angibt, bekommt in der Regel den Hinweis, dass zunächst auch der Jahresurlaub eingesetzt werden kann oder alternativ auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen.

Im Einzelfall können sich Betroffene an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden. Zudem kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivberatung mildernd auf das wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung verhängte Fahrverbot auswirken, falls der Richter davon überzeugt ist, dass sich der Betroffene zukünftig im Straßenverkehr vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, wird zur Kasse gebeten. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 km/h, mit 20 km/h oder gar mit 40 km/h zu schnell unterwegs waren, wird vom Bußgeldkatalog eine entsprechende Sanktion vorgegeben. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell gefahren und geblitzt: Was kommt jetzt?

Laser & Blitzer: Die Geschwindigkeitskontrolle findet mit zahlreichen Messgeräten statt.

Laser & Blitzer: Die Geschwindigkeitskontrolle findet mit zahlreichen Messgeräten statt.

Es kommt darauf an, mit welcher Methode die Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde:

Wurde das Vergehen im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle mit Laserpistole gemessen oder durch Videoaufzeichnung aus einem Auto heraus – meist auf Autobahnen der Fall – wird der Fahrer direkt danach angehalten und noch vor Ort über die Sanktionen aufgefordert. Ein Verwarngeld (bis 55 Euro) können die Fahrer häufig schon vor Ort zahlen.

Über ein Bußgeld werden sie schriftlich in Kenntnis gesetzt. Wer nach einer Verwarnung nicht gleich bezahlen will oder kann, bekommt einen Bußgeldbescheid postalisch zugeschickt. Dann treten aber auch wie beim Bußgeld zusätzlich Gebühren und Auslagen zu den Kosten für die Geschwindigkeitsüberschreitung hinzu.

Alternativ wird zu schnelles Fahren durch stationäre Blitzer auf Film festgehalten. In diesem Fall erhält der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bußgeldbescheid von der Verwaltungsbehörde.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die laut Bußgeldkatalog mit maximal 55 Euro geahndet wird, bekommt der Fahrzeughalter häufig zunächst einen Verwarnungsbogen zugeschickt. Wer dem Verstoß zustimmt und das fällige Verwarngeld innerhalb der festgelegten Frist bezahlt, muss keine weiteren Konsequenzen befürchten und die Angelegenheit darf als erledigt betrachtet werden.

Wenn der Fahrzeughalter das Verwarngeld jedoch nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist bezahlt oder mit dem Vorwurf nicht einverstanden ist, dann wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. An der Höhe der Buße ändert dieses Verfahren jedoch nichts, wobei aber zu beachten ist, dass aufgrund von Verwaltungskosten der zu bezahlende Betrag am Ende erheblich höher ausfallen kann, als das eigentliche Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Liegt die laut Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung zu verhängende Sanktion bei mehr als 55 Euro, so erfolgt die automatische Einleitung des Bußgeldverfahrens. Dem Beschuldigten wird dann oft zunächst ein Anhörungsbogen zugesandt, in dem er sich zu dem Vorwurf äußern kann.

Geblitzt: Wie viel Toleranz wird abgezogen?

Bei jeder Messung einer Geschwindigkeitsübertretung wird eine gewisse Toleranz gewährt.

Bei jeder Messung einer Geschwindigkeitsübertretung wird eine gewisse Toleranz gewährt.

Da die Messgenauigkeit von Blitzsystem zu Blitzsystem unterschiedlich ausfallen kann, wird vom gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz abgezogen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird – ganz gleich, ob der Tempoverstoß durch einen Laser, Blitzer oder eine Videoaufzeichnung festgestellt wurde.

Als Faustformel können sich Autofahrer folgende Toleranz-Regelung merken:

  • Bei stationären Blitzer-Anlagen werden 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Messungen von über 100 km/h werden von der Geschwindigkeit 3 Prozent als Toleranz abgezogen.

Im Vergleich zu Videoaufzeichnungen aus fahrenden Fahrzeugen haben stationäre Blitzer grundsätzlich eine geringere Toleranz. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die von einem Fahrzeug per Video festgestellt wird, meist höher aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, während es bei höheren Geschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Unter Umständen und bei besonders ungenauen Messverfahren kann der Toleranz-Abzug noch größer ausfallen.

Tacho längst nicht immer ganz genau

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass selbst bei modernen Autos die Tempoanzeige nie ganz genau funktioniert. Entsprechend kann der Blick auf den Tacho für Fahrer immer nur einen ersten Richtwert geben, wenn sie schnell die Toleranz ermitteln wollen. Generell ist es so, dass die meisten Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene anzeigen und ein paar Prozentpunkte abweichen.

Ein Tacho darf dabei auch laut Gesetz nie weniger anzeigen als die gefahrene Geschwindigkeit, was übrigens von den Fahrzeugherstellern garantiert werden muss.

Als Alternative zum Tachometer kann ein Blick auf das Navigationsgerät helfen, welches in der Regel genauere Angaben bietet und somit in Sachen Toleranz einen besseren Richtwert darstellt.

Den Toleranzabzug nehmen die Behörden jedoch selbstständig vor. Er ist entsprechend in dem jeweiligen Bußgeldbescheid aufgeführt und erfolgt nicht erst auf Hinweis durch den Beschuldigten.

Zu schnell unterwegs mit LKW und Omnibus

Für Lkw gelten besondere Begrenzungen bei der Geschwindigkeit.

Für Lkw gelten besondere Begrenzungen bei der Geschwindigkeit.

Die StVO sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung durch LKW oder Omnibusse empfindlichere Sanktionen laut Bußgeldkatalog vor. Die Geschwindigkeit von 50 km/h in geschlossenen Ortschaften dürfen auch LKW mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und darüber hinaus sowie (Kraft-) Omnibusse nicht übertreten. Bei Überschreitungen von 16 bis 25 km/h innerorts droht schon ein Bußgeld in Höhe von 80 bis 95 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsklassen differenziert. So dürfen kleinere LKWs mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Omnibusse maximal 80 km/h schnell fahren, während für schwergewichtige LKWs mit mehr als 7,5 Tonnen höchsten 60 km/h erlaubt sind.

Letztere Geschwindigkeitsbegrenzung gilt übrigens auch für Omnibusse, in denen nicht für jeden Fahrgast ein Sitzplatz angeboten werden kann.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Omnibusse ohne Anhänger ebenfalls bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Voraussetzungen erfüllt, wie beispielsweise das Vorhandensein von einem Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf getrennten Kraftfahrstraßen und Autobahnen auch 100 km/h fahren.

Doch genau wie bei Autofahrern halten sich längst auch nicht alle LKW- bzw. Busfahrer an die Tempovorgaben, so dass in den genannten drei Bereichen auch immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Mit welchen Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu rechnen ist, verdeutlicht unser Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung von LKWs und Omnibussen.

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog:

  • bis 10 km/h zu schnell – 20 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 30 Euro Bußgeld
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 140 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Lkw unterliegen außerorts strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Lkw unterliegen außerorts strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog:

  • bis 10 km/h zu schnell – 15 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 25 Euro; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 70 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 70 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, ein Punkt, Fahrverbot möglich*
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

* Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, wenn es innerhalb eines Jahres zu zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Stichtag gilt die Rechtskraft des ersten Bescheides.

LKW mit gefährlichen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann sind folgende Sanktionen möglich:

  • bis 10 km/h zu schnell – 35 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 60 Euro, ein Punkt; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 360 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 760 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
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LKW mit gefährlichen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen außerorts überschritten, dann können folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog drohen:

  • bis 10 km/h zu schnell – 30 Euro
  • bis 15 km/h zu schnell – 35 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 400 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 560 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Fahranfänger

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Beim Autofahren in der Stadt müssen Sie besonders aufmerksam sein.

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Beim Autofahren in der Stadt müssen Sie besonders aufmerksam sein.

Gerade Fahranfänger, die sich noch in der „Bewährungszeit“ befinden, sollten bedenken, dass ihnen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb der Probezeit zusätzliche Sanktionen drohen, als Autofahrern, die ihre Probezeit bereits hinter sich haben.

Mit den strengeren drohenden Konsequenzen für die Dauer der Probezeit, die zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins läuft, sollen vor allem junge Fahrer bzw. Fahranfänger zu einem achtsameren Fahren bewegt werden, zumal diese statistisch gesehen aufgrund der Unsicherheit und Unerfahrenheit häufig Unfälle verursachen oder durch zu schnelles Fahren auffallen.

Fahranfänger, die sich erstmals einen schwerwiegenden Verstoß (Kategorie A) oder zwei weniger schwerwiegende Verstöße (Kategorie B) leisten, müssen ein Aufbauseminar besuchen und zudem verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Doch wann drohen Fahranfängern Probezeit-Maßnahmen nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung?

Nicht nur ein Bußgeld droht bei Geschwindigkeitsübertretung: Was Fahranfänger wissen müssen

Zu schnelles Fahren kann sowohl zur Gruppe der schwerwiegenden als auch zur Gruppe der weniger schwerwiegenden Verstöße gehören. Entscheidend dabei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung der junge Fahrer geblitzt wurde.

  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um einen A-Verstoß und entsprechend muss der Fahranfänger mit Maßnahmen rechnen.
  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von nicht mehr als 20 km/h mit dem PKW oder nicht mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um einen B-Vertoß und entsprechend muss der Fahranfänger nur dann mit zusätzlichen Maßnahmen rechnen, wenn er bereits einen B-Verstoß auf seinem Konto führt (oder sich schon in der verlängerten Probezeit befindet).

Grundsätzlich können Tempoverstöße nur dann zu den vorgesehenen Maßnahmen in die Probezeit führen, wenn sie so schwerwiegend sind, dass es zu einem Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg kommt. Das ist immer dann der Fall, wenn

  • eine Verkehrsstraftat oder
  • eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro vorliegt.

A-Verstöße: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Vorsicht, Führerscheinneulinge: Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann die Verlängerung der Probezeit bewirken.

Vorsicht, Führerscheinneulinge: Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann die Verlängerung der Probezeit bewirken.

In der Kategorie A der schwerwiegenden Verkehrsverstöße, von denen bereits einer zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören etwa Verkehrsstraftaten wie:

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Nötigung (beispielsweise durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Autobahn)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (beispielsweise durch illegale Autorennen)

Darüber hinaus zählen auch die viele Ordnungswidrigkeiten zu den A-Verstößen wie beispielsweise:

B-Verstöße: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

In Kategorie B der weniger schwerwiegenden Verstöße, von denen erst bei zweien Probezeit-Maßnahmen zu befürchten sind, gehören beispielsweise:

  • Fahren mit ungesicherter Ladung oder Überladung
  • Fahren mit abgefahrenen Reifen
  • Geschwindigkeitsübertretung mit weniger als 20 km/h
  • Mitnahme von Kindern ohne Kindersitz

Sie sollten sich nicht von der Bezeichnung „weniger schwerwiegend“ täuschen lassen, da auch diese Verstöße im Einzelfall tragische Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Maßnahmen greifen?

Wer während der Probezeit durch zu schnelles Fahren aufgefallen ist (einmal mit mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit weniger als 20 km/h), den erwarten spezielle Probezeit-Maßnahmen, wobei insgesamt drei Stufen zu unterscheiden sind.

  • Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstöße) wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre verlängert und zudem die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.
  • Wer nach der Teilnahme am Aufbauseminar erneut durch einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße auffällig wird, bekommt eine Verwarnung ausgesprochen. Zudem wird dem Fahrer die freiwillige Teilnahme einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen, die aber nicht verpflichtend ist. Werden noch vor dem Ende des Aufbauseminars Verstöße begangen, gibt es noch keine dieser Maßnahmen. Stattdessen soll abgewartet werden, ob sich beim Fahranfänger das Verkehrsverhalten durch die Teilnahme am Aufbauseminar verbessert.
  • Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Verwarnung erneut auffällig wird (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstoß), bekommt die Fahrerlaubnis entzogen.

Auch wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung für das Aufbauseminar vorlegen kann, muss damit rechnen, dass der Führerschein im Zweifel entzogen wird.

Raserei im Ausland: Welche Strafe bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung droht

Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ähneln sich in Europa.

Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ähneln sich in Europa.

Wer mit dem Auto auf Reisen ist, drückt gerne mal stärker aufs Gaspedal. Doch das sollte sich jeder Autofahrer zweimal überlegen. Nicht nur, weil das Unfallrisiko sich erhöht, sondern auch, weil im Ausland das Bußgeld-Niveau meist deutlich höher ausfällt als bei uns. Das trifft auch auf zu schnelles Fahren zu. So reißt sich der ein oder andere Urlauber mit einem Verstoß schnell ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse.

Bußgelder für zu schnelles Fahren oft deutlich teurer

Während der Bußgeldkatalog in Deutschland für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h maximal 35 Euro Bußgeld vorsieht, liegen die Sätze im Ausland teilweise wesentlich höher. Ein paar Beispiele gefällig?

Werfen wir einen Blick in die Schweiz. Hier muss ein Fahrer mindestens 145 Euro zahlen, wenn er 20 km/h schneller fährt als erlaubt. Doch auch im beliebten Urlaubsland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich härter sanktioniert als hierzulande. Es werden mindestens 170 Euro aus der Urlaubskasse fällig. Wenn man sich bei Dunkelheit zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien noch einmal um ein Drittel höher aus.

Europäische Bußgeld-Spitzenreiter bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung sind aber wieder einmal die skandinavischen Länder. So werden in Schweden mindestens 290 Euro, in Norwegen sogar 480 Euro Bußgeld fällig. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Österreich kann bei mehr als 50 km/h ebenfalls schon mal empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. Entsprechend sollten Sie sich immer mit den wichtigsten nationalen Verkehrsvorschriften des Urlaubslandes vertraut machen, bevor Sie die Reise antreten. So können Sie unliebsame Überraschungen und Stress vermeiden.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen Ausland

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen im europäischen Ausland:

  • Belgien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Bosnien-Herzegowina Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 335 Euro
  • Deutschland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 240 Euro
  • Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 800 Euro
  • Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell 14 Tagessätze
  • Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell 1.500 Euro
  • Griechenland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Großbritannien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.990 Euro
  • Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann im Ausland zu weit höheren Bußgeldern führen.

    Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann im Ausland zu weit höheren Bußgeldern führen.

  • Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 80 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 80 Euro
  • Island Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 90 Euro
  • Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 530 Euro (Mindestbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)
  • Kroatien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro
  • Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro
  • Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 290 Euro
  • Luxemburg Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro
  • Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 70 Euro
  • Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 45 Euro
  • Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 160 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 510 Euro
  • Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro
  • Österreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro
  • Polen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 100 Euro
  • Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 450 Euro
  • Schweiz Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 150 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze
  • Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 130 Euro
  • Slowakei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Slowenien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 600 Euro
  • Tschechien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 55 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 75 Euro
  • Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 190 Euro
  • Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man im Ausland fahren?

Während auf deutschen Autobahnen auf vielen Abschnitten keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist, sieht es auf dem Rest des Kontinents doch deutlich anders aus und genau wie beim Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsüberschreitungen herrschen auch hier teils strengere Regeln.

In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, während die Beschilderung in Schweden höchstens 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich zeigt, dass die Höchstgeschwindigkeit für Pkw auf der Autobahn in den meisten Ländern (beispielsweise Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt.

Viele weitere Länder gestatten dagegen auch eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind und entsprechend noch keine zwei Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Autobahnen höchsten 110 km/h fahren.

Auf Landstraßen gilt dagegen in vielen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h über die Ländergrenzen hinweg nahezu Standard ist.

Bußgeld bei Geschwindigkeitsüberschreitung: Schnell zahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal im Ausland beim zu schnellen Fahren erwischt und geblitzt wurde, kann zum Teil bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Bezahlung einen Rabatt auf die Geldbuße bekommen.

Ein gutes Beispiel ist Italien, wo nur die Mindestbuße zahlen ist, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. Nach einer Geschwindigkeitsüberschretung in Frankreich gibt es dagegen einen Rabatt auf die Buße, wenn der Betroffene diese innerhalb von 15 Tagen ausgleicht. Spanien und Griechenland stellen schnell zahlenden Verkehrssündern die größten ‚Ersparnisse‘ in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Nachlass, wenn Sie innerhalb von 10 Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Spanien) das Bußgeld begleichen.

Statistik: Verkehrsunfälle durch zu schnelles Fahren

Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung stellt die häufigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Autofahrer, wobei Männer doch fast viermal so viele Verstöße begehen wie Frauen. Das belegen auch die alljährlichen Zahlen und Statistiken vom Kraftfahrt-Bundesamt.

  • Häufigste Ordnungswidrigkeit bei Männern: Geschwindigkeitsüberschreitung (2.117.000 Verstöße)
  • Häufigste Ordnungswidrigkeit bei Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (626.00 Verstöße)

Doch auch wenn vielen Autofahrer das Tempolimit innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften ein Dorn im Auge ist und eine lästige Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Gründe, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit sinnvoll ist.

Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen. So wurde allein im Jahr 2015 unter allen Verkehrsunfällen mit Personenschaden 47.024 auf nicht angepasste Geschwindigkeiten zurückgeführt. Das entspricht etwa 12,8 Prozent.

Deutlich schlimmer sieht es beim Tatbestand der Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn aus, wo fast jeder zweite Verkehrstote auf eine solche zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge fällt auf, dass eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeit häufig die Ursache für Verkehrsunfälle ist.

Allein die Daten des Statistischen Bundesamtes und des KBA verdeutlichen, dass eine Geschwindigkeitsüberschreitung zu den Hauptursachen für Straßenverkehrsunfälle zählen. Entsprechend ergeben sich auch der Sinn und die Daseinsberechtigung eines Tempolimits.

Wie aus weiteren Berichten zur Unfallentwicklung auf deutschen Straßen hervorgeht, ist vor allem bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Unfallrisiko fast doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wobei auch hier die erhöhte Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache ist.

356 Kommentare

  1. Stefan sagt:

    bin innerhalb eines Jahr schon 2mal ausserorts(26km/h zu schnell) geblitzt worden.
    Muss mein Führerschein für1Monat abgeben.
    Wurde jetzt ein drittes mal geblitzt, wieder ausserorts 26km/h zu schnell.
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      die Bußgeldbehörde darf die Maßnahmen individuell je nach Fall abgeben. Aus diesem Grund kann sich beispielsweise das Bußgeldkatalog erhöhen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Simone sagt:

    Hallo liebes B.Team, ich bin zu schnell gefahren ? wurde außerorts innerhalb von zwei Wochen geblitzt einmal mit 133 und einmal mit 121 (Toleranz ) schon abgezogen auf einer 80 iger Autobahnstrecke. Was könnte an Strafe auf mich drauf zu kommen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simone,

      für die erste Überschreitung drohen ein Bußgeld von 240 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Für den zweiten Verstoß drohen ebenfalls 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot sowie ein Bußgeld von 160 Euro. Da Sie allerdings innerhalb eines Jahres zweimal um mehr als 26 km/h zu schnell gefahren sind, können Sie als Wiederholungstäter eingestuft werden. Dafür kann ein zusätzlicher Monat Fahrverbot oder ein höheres Bußgeld verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Mike sagt:

    Grüße sie,

    ich wurde am Ende einer 80er Zone, die innerhalb von 10 Metern in eine 60er Zone übergeht, geblitzt..Der Blitzer an sich stand kurz nach dem 60er Schild..
    Ist das zulässig, noch dazu in einer Kurve, so dass das 60er Schild tatsächlich erst sehr spät zu bemerken ist..?
    Merci und MFG
    Mike

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      je nach Bundesland gelten verschiedene Regelungen zum nötigen Abstand. Es könnte sich also lohnen, die Bestimmungen für das entsprechende Bundesland zu ermitteln.

      Hallo William,

      wir können uns die Höhe des Bußgeldes nicht erklären – zwar können Bearbeitungsgebühren von bis zu 28,50 erhoben werden, doch auch dann kämen keine 200 Euro Bußgeld zusammen. Es empfiehlt sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Uwe sagt:

    Hallo Bußgeld-Team,

    ich wurde heute in einer 80iger Zone auf der Autobahn mit 110 km/h geblitzt.
    Was kommt da so auf mich zu?
    Besten Dank und viele Grüße
    Uwe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h außerorts müssen Sie mit einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld von 80 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Wolfgang h. sagt:

    Heute bekam ich einen Anhörungsbogen. 90kmh statt 60km in einer Baustelle auf der Autobahn gefahren. Ich habe schon 4 Punkte, was habe ich zu erwarten? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      wir gehen davon aus, dass Sie außerorts fuhren. In diesem Fall würden bei einer Überschreitung von 30 km/h 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg anfallen. Sollten Sie innerhalb der letzten 12 Monate bereits einmal um mehr als 26 km/h zu schnell gefahren sein, kann auch ein Monat Fahrverbot verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Simone sagt:

    Hallo, ich hab da mal noch eine Frage. Ich wurde geblitzt auf der Autobahn bei angeblichen Tempolimit von 80 kmh , aber an diesem bestimmten Feststellungsort (km x) sind keine 80 kmh Limit. Nun meine Frage , kann ich dagegen Einspruch einlegen oder ist das nicht bindend dieser bestimmte Feststellungsort? LG Simone

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simone,

      grundsätzlich können Sie gegen einen jeden Bußgeldbescheid innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen. Ob dies in Ihrem Fall sinnvoll ist, kann Ihnen ein Anwalt sagen – wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. R. A. Adil sagt:

    Hallo.
    bin gestern auf der B3 mit 140 wo 100 erlaubt waren geblitzt worden. Habe meinen Führerschein schon seit 2010.

    Ich habe auch (2 Punkte Alte Punkt System) (1 Punkt Neue punkt system) im Flensburg von Feb 2014.

    Mit welcher Strafe muss ich rechnen mit Toleranzabzug? und wenn kommt noch ein punkt von gestern dann wie lange bleibt diese punkten im Flensburg?

    mfg
    Adil

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie müssen mit einem zusätzlichen Punkt und einem Bußgeld von 120 Euro rechnen. Da Sie insgesamt vier Punkte in Flensburg haben werden, bekommen Sie vom Kraftfahrt-Verkehrsamt eine Ermahnung und einen Hinweis auf ein Fahreignungsseminar – mit diesem können Sie einen Punkt abbauen.
      Informationen zu den Verjährungsfristen von Punkten finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/punkteverfall/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • R.A.Adil sagt:

        Sie meinen bekomme ich ingesamt 4 punkten in Flensburg? Weil von alte punkte system ich habe 2 punkten und es wird zur 1 umgerechnet wegen neue system… dazu kommt noch ein punkt von diese jahr… so ingesamt 2 punkten in Flensburg oder ich habe falsch verstanden?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          da haben wir Sie missverstanden (wir gingen von zwei „alten“ und einem „neuen“ Punkt aus). In diesem Fall sollten Sie tatsächlich nu zwei Punkte in Flensburg haben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Mirek sagt:

    Hallo,
    ich habe dieses Jahr meinen Führerschein abgeben müssen, weil ich
    auf der Autobahn zu dicht aufgefahren bin (allerdings ist jemand vor
    mir auf die Spur gezogen, so dass der Mindestabstand nicht eingehalten
    wurde). Jetzt wurde ich auf der Autobahn geblitzt. Ich bin ca. 105
    km/h bei 100 erlaubten gefahren und plötzlich hat es geblitzt kurz
    darauf habe ich ein 60 km/h Schild gesehen. Ich kann nicht sagen ob
    noch 100, 80 oder 60 gewesen ist. Was kann mir blühen, wenn ich im
    schlimmsten Fall 41 – 50 km/h zu schnell gewesen bin? Es war gegen
    1:30 Uhr auf der A46 bei Wuppertal. Noch habe ich keinen Bescheid
    bekommen, aber da ich in meinem Beruf auf das Auto angewiesen bin
    möchte ich meinem Arbeitgeber sobald wie möglich bescheid geben.
    Vielen Dank.

    Leider finde ich nirgends eine Antwort für diesen Fall.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mirek,

      gemäß Bußgeldtabelle drohen Ihnen bei einer Überschreitung von 41 – 50 km/h außerorts zwei Punkte in Flensburg, 160 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. buki sagt:

    Hallo,
    ich wurde mit 81km/h innerorts in einer 50 km/h zone geblitzt ich bin mir nicht sicher was auf mich zukommt da es auf diversen anderen seiten anders beschrieben ist. könnte man da ggf. etwas machen um ihn anzufechten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Buki,

      je nach Toleranzabzug müssen Sie meinen einem Punkt und 100 Euro Bußgeld, oder mit 2 Punkten, 160 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen. Bei der Frage, ob sich ein Einspruch lohnt, kann Ihnen ein Rechtsanwalt weiterhelfen – wir dürfen leider keine Rechtsberatung anbieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Frederik sagt:

    Hallo

    Ich habe vor Kurzem auf einer zweispurigen Landstraße eine Polizeistreife mit 155 km/h statt 120 überholt. Kann ich hierfür angezeigt werden, auch wenn meine Geschwindigkeit nicht gemessen wurde?

    Danke im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frederik,

      wenn es keine Beweismittel gibt, wird es schwierig Ihnen den Geschwindigkeitsverstoß nachzuweisen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Florian sagt:

    Hallo,
    ich wurde innerhalb von 12 Monaten zwei mal mit mehr als 25km/h (26 & 27km/h) zuviel geblitzt und sitze gerade meine 1 Monatige Strafe ab.
    Am Wochenende darf ich meinen Führerschein wieder abholen und mir stellt sich nun die Frage, mit welchen Strafen muss ich rechnen wenn ich wieder gelitzt werde… Ich fahre ca 35000 km im Jahr und die Wahrscheinlichkeit, das man mal ein Schild übersieht ist nicht gerade gering…
    Gibt es hier eine klare Regelung mit welchen Strafen ich rechnen kann wenn ich 7-20km/h, 21-26 km/h oder noch schneller unterwegs bin? Oder ist das reine Ermessenssache der zuständigen Stelle?

    Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      in der Tat liegt dies im Ermessen der Behörden. Die Wiederholungstäterregel greift erst, wenn sie mehr als zwei Mal um mehr als 25 km/h zu schnell fahren. Allerdings kann auch bei geringeren Verstößen der Tatbestand der Beharrlichkeit geltend gemacht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Daniel K. sagt:

    Guten Tag!
    Ich bin einmal im alten jahr am 31.12.2015 geblitzt worden innerorts wo 50 erlaubt wahren mit 15 kmh zu viel das war im Sauerland oberhundem.
    und heute am 12.012016 bin ich auch innerorts gebltzt worden mit ca 10 kmh zu viel.in Herne. das sind zwei verschiedene Sachen mit was kann ich da rechnen???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      für den ersten Verstoß müssen Sie mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen, für den zweiten verstoß mit einem Bußgeld von 10 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Schild schlecht lesbar sagt:

    Hallo,

    ich wurde kürzlich auf einer Bundesstr. außerorts und nachts geblitzt mi ca. 85kmh und habe ca. 25 kmh zuviel gehabt. Knackpunkt ist das ich ortsfremd war und das Schild nicht lesen konnte. (Wohne selbst 150 km weiter weg und bin da erstmalig gefahren)
    Aus Rüsselsheim heraus kam ein 80er Schild – dann etwas später noch eines (Was ich aber nicht richtig erkennen konnte weil es zum Teil durch Schnee unkenntlich war, da stand dann 60 drauf wie sich im nachhinein herausstellte)
    Ich war jedoch fest in der Annahme das da auch 80 draufsteht. Es war wie gesagt außerorts auf einer Bundesstr. und es gab ersichtlich auch keinen Grund weshalb man von 80 auf 60 reduzieren sollte.
    Schnee auf dem Boden war kaum, nur an den Schildern hat er sich festgesetzt. Lohnt sich da ein Einspruch ?
    Und wie könnte ich beweisen das es so war – am nächsten Morgen war dann wohl wieder Tauwetter …

    Grüße Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      auch wenn Sie ortsfremd sind, gilt es die angegebene Geschwindigkeit einzuhalten. Bezüglich der nicht Lesbarkeit des Schildes, ist es zum empfehlen, dass Sie sich bei dieser Frage an einen Rechtsberater wenden, da wir keine Rechtsberatung geben können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. mooooooo sagt:

    Hey, habe heute einen Anhörungsbogen der polizei bekommen, wegen einem Blitzer(26km/h zu schnell außerorts nach Toleranzabzug) mit welcher Strafe muss ich rechnen und steht mir ein Fahrverbot bevor wenn ich ca. vor 2-3 Monaten schoneinmal Außerorts(Kraftfahrstraße) zu schnell unterwegs war aber unter 20km/h nach Toleranzabzug. Strafe war auch nur ein kleines Bußgeld von der Stadt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo mooooooo,

      wenn Sie nicht als Wiederholungstäter durch noch weitere Verstöße innerhalb des Jahres mit 26 km/h gelten, wird Sie wahrscheinlich ein Bußgeld von 80 € erwarten und 1 Punkt in Flensburg. Gelten Sie schon als Wiederholungstäter oder wird Ihr vergehen als Beharrlichkeit eingestuft, kann es im schlimmsten Fall zu einem Fahrverbot kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Sylvia W. sagt:

    Hallo…
    Ich habe da mal eine Frage.
    Ich wurde im letzten Jahr Innerorts mit 10 km/h und Anfang Januar 2016 auf der Autobahn mit 28 km/h (nach Toleranzabzug)zu schnell geblitzt.Muss ich jetzt mit einem Fahrverbot rechnen und wird die Probebetrieb verlängert? (Befinde mich noch für 8 Monate in der Probezeit)

    Liebe Grüße Sylvia

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sylvia,
      ab 21 km/h zu schnell in der Probezeit haben Sie einen A-Verstoß begangen. Dies bedeutet, dass Ihre Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert wird und Sie ein Aufbauseminar absolvieren müssen. Mit einem Fahrverbot müssen Sie in der Regel jedoch nicht rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Nikita sagt:

    Hey
    Ich hab da mal eine Frage
    Ich musste bereits ein Aufbauseminar machen im letzten Jahr
    Und ich würde Gesten wieder geblitzt mit ca 32 zu schnell ( genau weis ich es nicht wie viel es zu schnell waren ) innerorts
    Was passiert jetzt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nikita,

      leider reichen Ihre Aussagen nicht aus, Ihre Situation komplett nachzuvollziehen. Für das Vergehen (32 km/h zu schnell) drohen ein Bußgeld von 160 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Heike sagt:

    Ein Hallo an die Redaktion von bussgeldkatalog.org….
    Ich wurde am 26.10.2015 im Ortsbereich also zulässige Geschwindigkeit 50 km/h aus einem VW Bus her geblitzt. Auf meinem Tacho war eine Geschwindigkeit von 78-80 km/h zu lesen (genau weiß ich nicht, da ich nach Nachtschicht und nach nur 3 Std. Schlaf einen wichtigen Arzttermin hatte). Bis heute habe ich keinen Bussgeldbescheid erhalten. Nun meine Frage: Wie lange haben die Behörden Zeit das/die Bussgeld/Strafe einzufordern und mit welchem Stafmaß kann ich rechnen?
    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heike,

      bei bis zu 30 Km/h zu viel, kann ein Bußgeld von 100 Euro und 1 Punkt in Flensburg anfallen. Sofern die Verjährungsfrist durch einen Anhörungsbogen nicht unterbrochen wurde, liegt diese bei 3 Monaten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Noch einmal Heike sagt:

        Erst einmal vielen Dank für die Information. Einen Anhörungsbogen habe ich nicht erhalten, also kann ich jetzt davon ausgehen, dass Ding ist gegessen.
        LG Heike

  18. Julia sagt:

    Hallo, ich wurde vor nicht ganz zwei Wochen in Österreich auf der Autobahn von hinten geblitzt, das Navi hat 130 Km/h angezeigt, es war jedoch anscheinend wegen Nebel auf 100 Km/h beschränkt, wobei ich nirgends einen Hinweis gesehen habe.
    Ich bin maximal 130 km/h gefahren (noch keine Toleranz abgezogen), wenn nicht sogar langsamer, auf welche Strafe kann ich mich maximal einstellen? Und wie lange dauert es etwa, dass ich den Bußgeldbescheid zu mir nach Deutschland geschickt bekomme?

    Liebe Grüße
    Julia

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julia,
      in Österreich gibt es keine einheitliche Bußgeldtabelle. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Österreich wird ab 20 km/h zu schnell mit einem Bußgeld von 30 Euro aufsteigend geahndet. Mit welcher Strafe Sie genau rechnen müssen, wird im Einzelfall entschieden. Wann der Bescheid bei Ihnen eintrifft, hängt von vielen Faktoren ab und kann daher nicht genau festgelegt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Niko sagt:

    Hallo, ich habe mein Führerschein jetzt 6 Monate gestern war ich bei meiner Schwiegermutter und als ich dann heimfahren wollte habe ich gemerkt dass der Tacho auf null ist und sich nicht mehr bewegte. Anschließend rufte ich gleich bei meiner Werkstatt an und sagte bescheid und sie sagten ich soll kommen. Als ich dann auf den weg war zack wurde ich innerorts geblitzt das ist mein erster Verstoß ich weiß auch nicht wie schnell ich war da der Tacho nicht ging ich vermute ich war 20-30kmh zu schnell. Die werkstatt kann bezeugen dass der Tacho nicht ging und ich war ja gerade auf den weg zur Werkstatt. Was erwartet mich jetzt und habe ich eine chance ohne Strafe davonzukommen?

    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niko,

      was genau auf Sie zukommen wird ist angängig von der vorgegebene Geschwindigkeit und ob Sie innerorts und außerorts gefahren sind. Dies wird in Ihrem Bußgeldbescheid aufgeführt werden, den sie erhalten. ob und wie Sie dagegen vorgehen sollte, bezüglich Ihres kaputten Tachos, sollten sie mit einem Anwalt absprechen, da dieser Ihnen für Ihren speziellen Fall eine Rechtsberatung geben kann. Wir können ihnen dazu keine Empfehlung aussprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. H. A. sagt:

    Hallo.
    Bin in der nähe Köln auf der Autobahn (Baustelle: 10kmh erlaubt) mit 155-160kmh geblitzt worden.
    Ich lebe in der Schweiz und frage mich was auf mich zukommen wird.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo H.A.,

      wenn Sie meinten, dass 100 km/h erlaubt waren und Sie somit 60 km/h überschritten haben, dann kommt ein hohes Bußgeld nach dem deutschen recht auf Sie zu. Dies könnte bis zu 400 Euro betragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Florian sagt:

    Hallo
    Beim ersten A-Verstoß musste ich ein Aufbauseminar absolvieren.
    Beim zweiten A-verstoß habe ich eine empfelung zur Teilnahme eines fahrpsychologisches Training bekommen.(was ich nicht gemacht habe)
    Beim dritten A-Verstoß musste ich mein Führerschein für 1 Monat abgeben.
    Jetzt wurde ich Außerorts erlaubte 80 , 116km/H gefahren .

    Was wird jetzt auf mich zukommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      im schlimmsten Fall kommt ein hohes Bußgeld, ein Führerscheinentzug auf Sie zu und evtl. müssen Sie je nach ermessen der Behörde an einer MPU teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Ludwig sagt:

    Guten Tag, ich wurde heute am 21.02.16 mit 121km/h in einer 80er Zone gelasert. Ich habe bereits 4 Jahre Probezeit und ein Aufbauseminar angefangen. Dies sollte bis Ende März beendet sein. So hab ich abzüglich Toleranz 37km/h zu viel. Ich habe jedoch bereits einen A Verstoß begangen im letzten Jahr Juli. Von daher kann ich mir nicht genau erklären was jetzt auf mich zu kommt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ludwig,

      generell müssen Sie mit einem Punkt in Flensburg und 120 Euro Bußgeld rechnen. Da Sie jedoch innerhalb der verlängerten Probezeit den zweiten A-Verstoß begangen haben, wird Sie wahrscheinlich eher der Entzug der Fahrerlaubnis erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Michele sagt:

    Hallo, ich wurde vor ca 3 Wochen innerorts mit 22 zu viel geblitzt und gestern wieder mit ca 20 zu viel mit was muss ich rechnen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michele,

      für Ihr erstes Vergehen müssen Sie ungefähr mit 80 Euro Bußgeld und einem Punkt rechnen. Bei Ihrem zweiten Verstoß kommt es darauf an, ob Sie inner- oder außerorts geblitzt worden sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Markus sagt:

    Ich wurde am 14..02.2016 auf der Autobahn mit 122 kmh (bereits Toleranz abgezogen ) im Bereich von 110 geblitzt. Der Tempomat war auf 120 Kmh eingestellt und seine Funktion ist 100 %ig genau. Somit würden nach Abzug der Toleranz 116 bzw. 16 Kmh Geschwindigkeitsüberschreitung herauskommen.
    Laut Bußgeldrechner bekommt man für 22 kmh zuviel = 75 € und 1 Punkt
    alles unter 22 kmh = 30 € und keinen Punkt.
    Muss ich für ein anzweifeln der Messung direkt Rechtsbeistand aufsuchen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      maßgebend sind vermutlich die Werte, die von der Polizei ermittelt worden sind. Einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid können Sie natürlich ohne Rechtsbeistand einlegen. In komplexeren Situationen ist es allerdings sinnvoll mit einen Anwalt zu sprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Zaen sagt:

    Hallo ich wurde gestern am 27.2 mit 120kmh geblitzt ich weiß nicht ob 60 oder 80 erlaubt waren und ich bin auch noch in der ProbeZeit und durch die Arbeit bin ich auf meinen Führerschein und mein Auto angewiesen da ich ausliefere was kann ich tun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zaen,

      warten Sie auf den Bußgeldbescheid, was Ihnen letztlich wirklich vorgeworfen wird. Bei 40 km/h zu schnell sind es 120 Euro Bußgeld und ein Punkt und bei 60 km/h zu schnell 240 Euro und zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Ihre Probezeit verlängert sich um zwei Jahre und Sie müssen zur Nachschulung, falls dies Ihr erster A-Verstoß ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Olga sagt:

    Hallo,

    ich wurde gestern zum 2ten Mal innerhalb 2 Monaten geblitzt, in Zone 30.

    Erstes Mal bin 10 km/ h zu schnell gewesen. 15€ Strafe bezahlt.
    Gestern bin zwischen 10 und 20 km/h zu schnell gewesen … ( bereue natürlich
    Zu tiefst, war kein Absicht)

    Fahre seit 12 Jahren und bisher gab es keine Punkte , Strafen oder Fahrverbot..

    Muss ich mit dem Fahrverbot rechnen?

    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Olga,

      ein Fahrverbot wird hier wahrscheinlich nicht anfallen, sondern eher ein zusätzliches Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Jurez sagt:

    Hi.ich wurde gestern Abend auf B3 Richtung Marburg in 100 Zone mit 89km/h geblitzt mit LKW. Aber in der gleiche zeit, auf das hoche meinen Führerhaus überholte mich das PKW. Was kommt auf mich zu.
    Mfg.Jurez

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jurez,

      LKW bis 7,5 Tonnen dürfen auf Bundesstraße 80 km/h fahren. Schwere LKW nur 60 km/h. Nun kommt es darauf an, wie schwer Ihr Fahrzeug ist bzw. welche Höchstgeschwindigkeit auf Sie zutrifft. Schauen Sie einfach in die Tabelle für Geschwindigkeitsverstöße bei LKW.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Zoki sagt:

    Hallo, ich bin vor par Tagen geblitzt worden , es war Innenorts und die Geschwindigkeit war über 31 km/h zu viel , ich bin ein Profifahrer und habe jetzt Angst das mein Führerschein ein Monat weg ist , kann mann dar was machen das mein Führerschein bei mir bleibt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zoki,

      unter bestimmten Umständen ist es möglich, ein Fahrverbot durch ein höheres Bußgeld zu ersetzen. Ob dem stattgegeben wird, liegt jedoch im Ermessen der Behörden. Eine entsprechende Anfrage sollte mit einem Anwalt getätigt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Veronika K. sagt:

    Hey, ich wurde heute 23.3 Nähe Waldkirchen in Niederbayern in der 80er Zone Außerorts mit ca 20km/h zu schnell beblitzt. Ich bin noch in der Probezeit muss ich meinen Führerschein abgeben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Veronika,

      Ihren Führerschein müssen Sie nicht abgeben. Sie erwartet aber ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Patrick S. sagt:

    Bin mit 20-30 km/h zu flott in einer 30 Zone geblitzt worden. Ist auch kein Problem, zahl ich gerne und der eine Punkt lässt mich auch völlig kalt. Ist das erste mal nach mind. 10 Jahren…wer Mist macht soll auch dafür gerade stehen. Hab keine Punkte und das Geld tut mir auch nicht weh.

    Wenn der Anhörungsbeischeid kommt werden wir ihn ausfüllen, sofern nötig und die Übersendung des Photos beantragen um zur „Ermittlung des Fahrers beizutragen“. *grins

    Entstehen hier weitere Kosten (für das Bild) oder ist das mit den Gebühren schon beglichen ??? Geht mir nur darum die Behörden etwas zu beschäftigen, sonst nichts 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      wenn Sie geblitzt wurden, dann liegt das Foto in der Regel dem Bußgeldbescheid bei oder es ist ein Link angegeben unter dem Sie das Blitzerfoto einsehen können. Der Bußgeldbescheid wird meist unabhängig vom Anhörungsbogen verschickt. Fragen bezüglich des Fotos können Sie an die zuständige Behörde richten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Happywoman sagt:

    Hallo,
    ich bin gestern von einer mobilen Polizeikontrolle angehalten worden. Sie haben behauptet, ich sei 21 kmh zu schnell gefahren (kann sein). Sie wollten € 35,- sofort kassieren. Ich habe in bar gezahlt und eine rosafarbene Quittung bekommen. Hinterher habe ich mich gefragt, ob die Polizisten Bargeld annehmen dürfen.
    Wohne in Bayern, falls das Ländersache ist.
    Habe ich mich verarschen lassen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Happywoman,

      durch Ihre Zustimmung zum genannten Vorwurf ist das Bußgeld zu bezahlen. Die Bezahlung kann (bis 35 Euro) bar erfolgen oder es wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Letzteres ist oft mit zusätzlichen Verwaltungsgebühren verbunden.

      Die Höhe des Bußgeldes entspricht dem aktuellen Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Matze sagt:

    Hallo,

    ich bin in einem Verkehrs beruhigten Bereich (10km/h) mit 34 km/h geblitzt worden abzüglich der 3Km/h Toleranz 31Km/h sind es 21Km/h zuviel.Stimmt es 80Euro und einen Punkt?Mein Navi zeigte mir aber32 Km/h an und dies bin ich auch gefahren laut Tacho.Dazu kommt das es altes Kopfstein Pflaster war.Habe ich da eine Chance wenn ich den Befragungsbogen ausfülle auf Minderung?

    Danke schonmal

    Mfg,

    Matze

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matze,

      das Bußgeld scheint in diesem Fall korrekt zu sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Tobias sagt:

    Hallo, ich wurde wahrscheinlich innerorts auf einer Umgehungsstraße geblitzt. Dort waren nur 70 erlaubt, ich war bei 85. Es handelte sich hierbei um eine mobile Blitzeranlage. Nun sind schon fast 2 Monate vergangen und ich habe (zum Glück) noch keinen Brief erhalten.
    Daher wollte ich fragen, in welchen Zeitraum eine Zusendung dieses Briefes überhaupt möglich ist? Habe mal irgendwo gelesen, dass es bis zu 3 Monaten dauern kann, stimmt das?
    Vorab Danke schon mal für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      die zuständige Bußgeldbehörde hat tatsächlich drei Monate Zeit Ihnen den Bußgeldbescheid zu zustellen. Diese Frist gilt ab dem Tag, an dem Sie das Vergehen begangen haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Heide sagt:

    Hallo,

    ich wurde Anfang September 2015 geblitzt und bin nach Toleranzabzug genau 30km/h (außerorts in 100er-Zone) zu schnell gewesen. Leider ist mir das am Wochenende (also Ende April 2016) in der Nacht wieder passiert. Noch ist kein Bescheid da, aber die Angabe wird zwischen 20 und 30 km/h zu viel (nachts 22-6 Uhr in einer 30er-Zone) liegen.

    Womit muss ich rechnen? Falls es wichtig ist: Ich bin schon seit etlichen Jahren aus der Probezeit heraus.

    Viele Grüße
    Heide

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heide,

      sofern Sie mit weniger als 26 km/h zu schnell gefahren sind, droht ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg. Fuhren Sie um mehr als 26 km/h zu schnell, erhöht sich das Bußgeld auf 100 Euro und neben dem Punkt in Flensburg müssen Sie mit einem Monat Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Konrad J. sagt:

    Ich bin innerorts 31 km/h zu schnell nach Abzug der Toleranz beblitzt worden mit einer 1 Woche alten stationären Blitzanlage und habe einen Anhörungsbescheid bekommen. Ich habe o Punkte in Flensburg und die Toleranz wurde nicht explizit angegeben. Soll ich auf den Anhörungsbogen reagieren und hätte ich eine Chance auf eine höhere Toleranz zu kommen um 1 km/h heruntergestuft zu werden und somit in die Kategorie bis 30 km/h ohne Fahrverbot komme?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Konrad,

      der Toleranzabzug erfolgt standardisiert und muss nicht zwingend angegeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Alexander sagt:

    Schönen Tag

    Ich bin heute in Gedanken gewesen und bin gleichzeitig neben einem Fahrzeug gefahren was ein Stück vor mit fuhr sprich versetzt dann blitzte es habe ich jetzt was zu erwarten also wir waren beide zu schnell anscheint…..

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      in der Regel wird durch einen Blitzvorgang nur ein Fahrzeug erfasst. Es gibt jedoch auch schon Geräte, die die Geschwindigkeit von zwei nebeneinander fahrenden Fahrzeugen korrekt messen und dem richtigen Fahrer zuordnen können.

      Warten Sie am besten ab, ob ein Bußgeldbescheid an Sie verschickt wird. Kommt keine Post, müssen Sie sich keine Gedanken mehr machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Peter sagt:

    Weiß jemand ob es rechtlich zulässig ist, dass eine Geschwindigkeitsübertretung, die normalerweise mit 80 € geahndet wird aufgrund früherer „Delikte“ auf 180 € (einschl. Bearbeitungsgebühr) angehoben werden darf?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      in der Tat sind für Wiederholungstäter höhere Strafen möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. alex sagt:

    ich bin am so. in einer 70ger Zone geblitzdingst. mit so 100 km/h ausserorts
    allerdings völlig ortsfremd und mit ensetzendem Graupelschauer…ich konnt echt kurtz nichts erkennen….und hab auch sofort die fahrt verzögert…den blitz hab ich aber schwach wahrgenommen.

  39. Marc sagt:

    Hallo,

    wurde neulich auf der Autobahn mit 33 km/h zu viel geblitzt.
    100 war erlaubt, tolleranz schon abgezogen!
    Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,
      in der Regel kommen in diesem Fall ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg auf Sie zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Rich sagt:

    Hallo, ich war Beifahrer. wir wurden innerorts in Haserich mit so 15 kmH zu viel gehoppelt geblitzt. welche strafe drojht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rich,
      als Beifahrer müssen Sie mit keiner Strafe rechnen. Auf den Fahrer kommt in der Regel ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Veronika sagt:

    Hallo
    Ich habe den Führerschein bf17 und wurde 1 mal geblitz mit 16 kmh zu schnell 1 mal abstand gemessen mit 115kmh und abstand von 24 m das heist ich habe schon was „angestellt“. Mir wurde erzählt das letzte s in einer 60 Zone geblizut wurde und i bin aber so 62 63 gefahren, wenn was wäre und ich nochmal geblitzt werde wird mir dan der Führerschein genommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Veronika,

      Sie haben mit dem Abstandsverstoß einen A-Verstoß begangen. Dafür drohen 100 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg, die Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Bei einem weiteren A-Verstoß oder zwei B-Verstößen wird Ihnen der Führerschein entzogen. Da die Geschwindigkeitsüberschreitungen weniger als 21 km/h zu viel betreffen, sollte zum jetzigen Zeitpunkt kein Führerscheinentzug drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. guilli sagt:

    hallo…
    ich musste dieses jahr mein führerschein für ein monat abgeben, weil ich letztes jahr 2 x zu schnell gefahren bin…
    nun hab ich wieder mist gebaut, und bin 35 zu schnell gewesen, (2x), muss ich wieder für ein monat abgeben, oder sollte ich schlimmeres erwarten???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      je nachdem, ob der Verstoß innerorts oder außerorts begangen wurde müssen Sie mit einem oder zwei Monaten Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Maik sagt:

    Guten Tag,

    ich würde mich freuen, wenn ihr mit als Experten helfen könntet. Mir ist wohl das größte Missgeschick überhaupt passiert. Ich war auf dem Weg von Hannover nach Hamburg. Hatte extremen Terminstress und habe daher nicht 100%ig auf die Geschwindigkeit geachtet. Daher wurde ich 2x innerhalb von 11 km geblitzt. Zweimal mit exakt 27km/h zu viel. Soviel ich weiß wäre wahrscheinlich bis 26km/h gar nichts passiert. Gut aber so ist es nunmal. Leider ist es nun nicht der selbe Bezirk. Ich habe daher einmal Post vom Heidekreis und einmal aus Harburg bekommen. Wie soll ich nun vorgehen? Ich lese immer mal wieder das in solchen Fällen die „Tateinheit“ greift und nur der höhere Verstoß geahndet wird. Aber wer entscheidet das? Soll ich jetzt einfach beide Bescheide „annehmen“ und warten was passiert? Regelt sowas dann direkt Flensburg? Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. Grüße
    Maik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,
      da es uns nicht erlaubt ist, eine Rechtsberatung zu geben, würden wir Ihnen empfehlen, sich mit diesen Fragen an einen Anwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Timur sagt:

    Hallo,

    ich wurde auf der Autobahn in einer 100 Zone mit 130-135 km/h geblitz und befinde mich noch in der Probezit.
    Womit muss ich rechen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Timur

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Timur,

      wenn Sie als Fahranfänger mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 30 km/h geblitzt wurden, droht Ihnen nicht nur das Bußgeld über 120 Euro, sondern auch ein Punkt in Flensburg. Da es sich hier um einen A-Verstoß in der Probezeit handelt, müssen Sie außerdem an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Gregor sagt:

    Hallo ich wollte Fragen ob es jetzt ein unterschied gibt, wenn ich unter 21 Jahre alt bin aber aus der Probezeit raus bin, sprich, ob ich jetzt auch mit 21+ geblitzt werden kann ohne Probezeitverlaegerung?

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gregor,

      sollten Sie bereits aus der Probezeit raus sein, so kann diese auch nicht mehr verlängert werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. thomas sagt:

    Hallo,

    ich wurde letztes Jahr im Oktober auf der Autobahn mit 39km/h zu schell „gefilmt“. Daraufhin habe ich eine Geldstraffe und ein Punkt bekommen. Letzte Woch wurde ich außerhalb der geschlossener Ortschaft „gelasert“ und war 34km/h zu schell. Muss ich jetzt meinen Führerschein abgeben?

    Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      da könnte passieren. Hier wird von beharrlicher Pflichtverletzung gesprochen. Im Ratgeber zum Thema Wiederholungstäter erfahren Sie mehr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Kaja sagt:

    Ich wurde gestern außerhalb der Ortschaft geblitzt. 70 km/h war zugelassen, meine Geschwindigkeit war etwa 80 km/h. Ich bin Ausländerin mit ausländischem Fahrzeug. Kann ich eventuelles Bußgeld in Deutschland bezahlen, oder muss ich auf den Bußgeldbescheid mit Extrakosten warten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kaja,

      ist ihr Wohnsitz in Deutschland, sollten Sie hier die Zustellung des Bußgeldbescheids abwarten. Haben Sie Ihren Wohnsitz jedoch im Ausland findet in der Regel keine Vollstreckungsverfolgung statt, es sei denn es liegt ein Vollstreckungsabkommen zwischen Deutschland und Ihren Heimatland vor.
      Auch bei der Wiedereinreise nach Deutschland kann ein rechtskräftiger Bußgeldbescheid vollstreckt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Kaub sagt:

    Hallo ich bin Marius bin noch in der probezeit und würde heute geblitzt in der Baustelle und es waren 80 erlaubt und ich bin 90 gefahren. Auf was kann ich mich freuen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marius,

      wenn Sie innerhalb der angekündigten Baustelle schneller gefahren sind, trotz der Ankündigung durch ein Schild, kann im schlimmstenfalls ein erhöhtes Bußgeld drohen. Dies liegt dann meist in der Höhe bis zu 100 Euro und es droht ein punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Cornelia M. sagt:

    Ich wurde heute außerorts mit 30km/h zu viel geblitzt. Ende 2015 ist mir das auch schon passiert. Jetzt habe ich gelesen, dass es zu einem Fahrverbot kommt, wenn man innerhalb eines Jahres 2x mit dieser überhöhten Geschwindigkeit geblitzt wurde. Stimmt das, oder zählt das Kalenderjahr, in dem man geblitzt wurde?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cornelia,

      in der Tat droht ein zusätzlicher Monat Fahrverbot, wenn Sie zweimal innerhalb eines Jahres mit mehr als 26 km/h geblitzt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Piotr sagt:

    Hallo, ich wurde im August außerhalb einer Ortschaft mit 64 km/h zu schnell gefahren. 60 waren erlaubt. Jetzt habe ich einen Brief bekommen das ich 880 + 44 Gebuhr + 3,50 Auslagen+ 927 Euro zahlen soll . Mir kommt die Strafe sehr hoch vor. Kannst. Jemand etwas dazu sagen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Piotr,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in diesem Maße, mit 60 km/h zu schnell, ist das Bußgeld in der Tat korrekt. Es ist auch nicht zu hoch angesetzt, da aufgrund einer enormen Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmer diese Überschreitung üblich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Piotr sagt:

    Gesamtbetrag = 927,50 Euro

  52. Bashir sagt:

    Meinen Führerschein habe ich seit 2013
    Ich wurde letzte Woche Innerorts mit 27 km/h zu schnell geblitzt.
    Vor gut 2 Jahren wurde ich mit „Handy am Steuer“ erwischt und meine Probezeit wurde verlängert.
    Was kommt auf mich zu?

    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bashir,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 27 km/h innerorts stellt einen sogenannten A-Verstoß dar. Wer einen derartigen Verstoß innerhalb der verlängerten Probezeit begeht, dem droht die Entziehung der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Ingo sagt:

    Guten Abend,
    ich wurde von der Polizei im Landkreis Goslar auf einer Landstrasse angehalten, da ich mit 24 km/h zu viel gelasert worden bin, wo 70 km/h erlaubt waren. Laut Bußgeldbescheid war dieses innerhalb einer geschlossenen Ortschaft in einem Fußgängerbereich. Fakt ist aber, dass es außerhalb geschlossener Ortschaften auf einer Landstrasse war, wo man mich gelasert hat.

    Nun hat man mir eine Geldbuße von € 170,00 auferlegt (inkl. Gebühren € 198,50) mit dem Vermerk, dass das Bußgeld aufgrund der Voreintragungen im Fahreignungsregister angemessen erhöht worden ist. Normal wären € 80,00 mit 24 km/h zu viel innerorts.

    Nun meine Fragen:

    a) Würde das an dem Bußgeld etwas ändern, ob nun innerhalb einer Ortschaft im Fußgängerbereich, oder außerhalb einer Ortschaft auf einer Landstraße?

    b) Ist es rechtens, wegen Voreintragungen die Strafe mehr als zu verdoppeln?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ingo,

      Es macht stets einen Unterschied, ob eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts oder außerorts stattgefunden hat. Wenn Ihnen vorgeworfen wird, dass Sie innerhalb einer Ortschaft zu schnell gefahren sind, obwohl es außerhalb war, könnte dies eine Begründung für einen Einspruch sein. Dazu sollten Sie sich im Zweifel an einen Anwalt wenden. Die Erhöhung der Strafe ist grundsätzlich rechtens. Bei fahrlässigem Verhalten bis zu 500 Euro und bei Vorsatz sogar bis zu 1.000 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Daniela sagt:

    Hallo,
    ich wurde in Italien geblitzt, erlaubt waren 70 und ich war mit ca. 110 unterwegs (außerorts). Was erwartet mich jetzt abgesehen vom Bussgeld ? Auch Punkte oder evtl. Führerscheinentzug in Deutschland ? Oder Fahrverbot nur in Italien (bin oft aus beruflichen Gründen dort).Vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniela,
      seit 2010 gibt es in Italien ein Punktesystem, welches auch für europäische Touristen gilt. Das Punktekonto besteht aus 20 Punkten, wobei je nach Schwere des Verstoßes 1-10 Punkte abgezogen werden. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf das deutsche Punktekonto. Auch ein Führerscheinentzug in Deutschland ist in der Regel nicht möglich. Sollte ein Fahrverbot verhängt werden, so gilt dies nur in Italien. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Ratgebertext zum Bußgeldkatalog Italien.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Ludwig sagt:

    Hallo, ich wurde neulich innerorts bei erlaubten 50 km/h mit 80km/h (ohne Toleranzabzug) geblitzt mit Handy am Ohr und un-angeschnallt. Auf welche Kosten darf ich mich vorbereiten und droht ein Fahrverbot? Werden die Bußgelder erhöht, wenn man schon Punkte in Flensburg hat?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ludwig,

      für einer Geschwindigkeitsüberschreitung zwischen 26 und 30 km/h innerorts müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie einem Punkt in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Für das Handy am Steuer fällt ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro an und für einen nicht angelegten Gurt kann ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro sowie ein Punkt drohen. In Ihrem Fall ist es auch möglich, dass die Verstöße in Tateinheit gesehen werden, und sich das Gesamtbußgeld erhöht.
      Sie müssen hier den Bußgeldbescheid abwarten, um die genaue Höhe des Bußgeldes und etwaiger Punkte oder Fahrverbote zu erfahren.
      Bußgelder werden, oft dann auch erhöht, wenn es sich um Wiederholungstäter handelt. Haben Sie Punkte wegen eines anderen Verstoßes, haben diese in der Regel keinen Einfluss auf das Bußgeld für diesen neuen Verstoß.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Maxi sagt:

    Hallo,

    ich wurde am 24.08.16 mit 21 km/h außerorts zuviel geblitzt, habe einen Punkt und 70 Euro Strafe zahlen müssen.

    Heute (09.11.16) wurde ich leider wieder geblitzt mit ca. 55 in einer 30-Zone.

    Muss ich meinen Führerschein abgebeben?

    Danke und Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maxi,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung zwischen 21 und 25 km/h innerorts zieht kein Fahrverbot nach sich. Wenn Sie aber innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein in jedem Fall einen Monat lang abgeben und gelten laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Ümüt sagt:

    Hallo. Ich wurde heute beim Ortsausfahrt 30er Zone mit 89 geblitzt und bin in der Probezeit. Was kommt auf mich alles zu? Ich würde gerne wissen ob ich auch mein Lappen behalten kann und dafür eine höhere Strafe zahlen. Weil arbeite als Automobilkaufmann und das kann ich mir nicht erlauben.

    Danke für die Rückmeldung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ümüt,

      hier drohen ein Bußgeld von 280 €, Fahrverbot von 2 Monaten und zudem die Teilnahme an einem Aufbauseminar. Zudem kommt es zu einer Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Stefan sagt:

    Hallo, ich wurde innerhalb geschlossener Ortschaft mit 62 laut Tacho geblitzt und 30 war erlaubt. Geblitzt wurde auf einer Klappbrücke, und die 30er Zone war nur für 200 Meter angegeben. Grund war angebliche Schleudergefahr.

    Was droht mir jetzt an Strafe ? Kann es sein, dass mir Vorsatz vorgeworfen wird?
    Hab seid fünfeinhalb Jahren den Führerschein und wurde vorher noch nie geblitzt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,
      32 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften werden laut Bußgeldkatalog mit 160 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot geahndet. Sollte Ihnen Vorsatz vorgeworfen werden, kann das Bußgeld sogar verdoppelt werden. Dabei handelt es sich jedoch in der Regel um eine Einzelfallentscheidung. Wir würden Ihnen empfehlen, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Claudia sagt:

    Hallo, bin heute auf der A 113, also noch innerorts mit ca 101kmh geblitzt worden. Normalerweise sind hier immer 80 erlaubt, hab dann aber gesehen, das auf 60 reduziert war, da es geregnet hat. Droht mir jetzt ein Monat Fahrverbot?
    Es fuhr noch ein Auto rechts neben mir, kann ich Glück gehabt haben und nichts kommt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Claudia,
      in diesem Fall wären Sie 41 km/h zu schnell gewesen, was innerorts mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot von einem Monat geahndet wird. Ob nicht Sie, sondern das Fahrzeug neben Ihnen geblitzt wurde, können wir Ihnen leider nicht beantworten. Wir würden Ihnen empfehlen, einen möglichen Bußgeldbescheid abzuwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Philipp sagt:

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu der Angabe innerhalb eines Jahres. Ich bin im Oktober 2015 mit 26kmh und im Oktober 2016 mit 29kmh ausserorts geblitzt worden. Gilt das als Jahr oder wird hier jeweils das Kalenderjahr betrachtet?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Philipp,
      es geht nicht um das Kalenderjahr, sondern um einen Zeitraum von 12 Monaten. Aus diesem Grund ist es durchaus möglich, dass Sie nun als Wiederholungstäter gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Philippe sagt:

        Hallo,
        ich habe jetzt den Bescheid bekommen und noch eine Frage ob sich der Einspruch lohnt.
        Ich bin an 18.10.2015 und 28.10.2016 mit je 26 km/h Zuviel Außerorts geblitzt worden und soll jetzt für 1 Monat abgeben.

        Vielen Dank für das Feedback.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Philippe,

          ob ein Einspruch erfolgversprechend ist, können wir nicht beurteilen, da wir keine Rechtsberatung anbieten. In diesem Fall kann Ihnen ein Anwalt weiterhelfen, da diese die Sachlage abschätzen und Sie diesbezüglich beraten kann.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Thomas H. sagt:

    Hallo,
    ich wurde im August diesen Jahres, mit Österrreichischem Kennzeichen, in Hessen innerorts mit 66 km/h geblitzt. In einem Zeitungsbericht von Mitte August geht hervor das ich als Ausländer einen Bußgeldbescheid unter euro 50,- nicht zu bezahlen brauche. Bußgeldbescheid Ordnungsbehörde Euro 35,-.
    Jetzt bekamm ich aber Post vom Regierungspräsidium. Mit Gebühr und Auslagen Euro 63,50 . Frage mussich jetzt bezahlen oder nicht.

    Klein Info für alle Tirol Urlauber und Durchreisende: Auf der Inntalautobahn gilt Tempo 100. Wegen der Luftgüteverordnung ( IGL) sind die Bußgelder bei überhöter Geschwindkeit doppet so hoch als sonst.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,
      normalerweise können Bußgelder erst ab einer Grenze von 70 Euro innerhalb des europäischen Auslandes von den zuständigen Behörden eingetrieben werden. Zwischen Deutschland und Österreich existiert jedoch ein bilaterales Abkommen, weshalb Bußgelder bereits ab 25 Euro vollstreckt werden können. Gemäß § 90 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) kann im schlimmsten Fall sogar ein Vollstreckungsverfahren auf Sie zukommen, das mit einer Haftstrafe verbunden ist, wenn Sie nicht zahlen. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeber zum Thema „Strafzettel aus dem Ausland“.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Izabela sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog,

    ich wurde grad eben von 2 Polizeibeamten angehalten die hinter mir fuhren.. Grund sei das ich an einem Fußüberweg (Zebrastreifen) ein Person nicht ermöglicht habe über den Zebrastreifen zu laufen. Doch das problem an der Sache ist, nachdem ich auf dem Zebrastreifen war mit meine 4 achsen, kam nach 3 Meter auf der Rechtenseite, eine Fußgängerüberführung und da kam er von nichts raus und wollte über den Fußgängerweg laufen. Wie gesagt das geschie nachdem ich mit meinem Fahrzeug 4 achsen auf dem Fußgangüberweg drauf war. So gesehen war noch kein Person vor mir, wo zu sehen war das jemand über den Fußgängerweg laufen wollte.

    Kann ich da ein widerspruch einlegen??

    Ich würde gerne ein Bild schicken, damit man Realistisch den Fall im Blick hat. Aber geht nicht 🙁

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Izabela,

      Sie haben stets die Möglichkeit, einen Einspruch einzulegen. Es ist allerdings fraglich, in wie weit dieser erfolgreich ist. Grundsätzlich müssen Sie stets an einen Fußgängerüberweg mit einer gewissen Vorsicht heranfahren. Da in Ihrem Fall zwei Polizisten die Situation bezeugen können, könnte ein Einspruch zurückgewiesen werden. Sollten Sie gegen einen Bescheid vorgehen wollen, könnte sich der Weg zum Anwalt empfehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. anis sagt:

    hallo

    ich wurde letzten zwei monate 2xmal geblitzt worden beide waren über 26 km/h innerorts und ausserort..ich arbeite an eine überführungsdienst und ist auf meine führerschein angewesen..ich nehme an das ich fahrverbot kriege ..ich wollte einspruch legen und möchte doppelte geld strafe bezahlen so das ich kein fahrverbot kriege..lassen die das gelten?

    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo anis,

      Sie können immer Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen. Da laut Ihrer Schilderung noch keine Bescheide bei Ihnen eingegangen sind, sollten Sie den Eingang dieser abwarten. Sollten Sie ein Fahrverbot erhalten, empfehlen wir Ihnen sich an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Sie bezüglich der Erfolgsaussichten eines Einspruchs sowie für eine Umwandlung eines Fahrverbot beraten. Welche Entscheidung die zuständige Behörde treffen wird, können wir nicht beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  64. Ela sagt:

    Hallo,
    ich wurde innerorts (50kmh erlaubt) mit 20 – 25 Kmh zuviel geblitzt. Habe mein Lappen seit fast 1 Jahr. Nun meine frage : Was kommt auf mich zu ? lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ela,

      Ihnen droht ein Bußgeld von 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Da Sie noch in der Probezeit sind, kommen eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar hinzu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Charly sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren von Bussgeldkatalog,

    ich wurde vor paar Tagen außerorts, mit 80km/h auf meinem Tacho geblitzt…
    50km/h waren erlaubt .. was ich leider erst im Nachhinein gesehen habe.

    Mein Problem ist, da ich mein Früherschein seit 2013 besitze, und schon ein Aufbauseminar + MPU hinter mir habe, weiß ich nicht was mir jetzt blüht ..?

    Mit freundlichen Grüßen
    Charly 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Charly,

      eine weitere MPU ist aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung zwar möglich (sofern Sie gehäuft wegen Geschwindigkeitsverstößen auffällig geworden sind), aber relativ unwahrscheinlich. Ihnen droht ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Andy sagt:

    Hallo, ich wurde außerhalb mit 96 in einer 70-er Zone geblitzt. Im Katalog steht nun „in der Regel“ Fahrverbot nur bei wiederholten Vorkommen… muss ich mit Fahrverbot rechnen?, es gab keinen Verstoß in den letzten 3 Jahren. Danke und Grúß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andy,
      nur wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begangen haben, gelten Sie als Wiederholungstäter. Da Sie sich in den letzten drei Jahren keinen Verstoß geleistet haben, sollte normalerweise kein Fahrverbot auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Henry sagt:

    Hallo,

    Gelten grüne ortsschilder – für innerorts oder außerorts – dort herrscht ein Tempolimit von 50

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henry,
      grüne Ortsschilder zeigen in der Regel lediglich an, dass sich rechts oder links davon eine Ortschaft befindet. Es gilt die zuvor angegebene Geschwindigkeit auf der jeweiligen Straße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. jo sagt:

    Hallo ich bin 30km/h zu schnell gefahren und war am Handy :%
    Gelten hier die 100€ für Geschwindigkeitsüberschreitungen und die 60€ fürs Handy oder ist irgendwas Extra?
    Danke

  69. Ben sagt:

    Hallo,
    in Sachsen ist der Mindestabstand eines Blitzers zur Geschwindigkeitsbegrenzung mit 150 m geregelt, wie ich herausgefunden habe. Wenn das Gerät nun in einer Entfernung von 30-50 m misst und selbst relativ genau 150 m hinter der Begrenzung steht würden doch die 150 m Abstand unterschritten werden und die Messung somit ungültig werden oder?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ben,

      die Richtlinien der meisten Bundesländer sehen die Einhaltung eines bestimmten Mindestabstands der Geschwindigkeitsmessung zu dem Verkehrsschild vor, das die Geschwindigkeit beschränkt. Dementsprechend sollte allein der Abstand zum Verkehrsschild entscheidend sein. Für weitere Informationen sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Akin sagt:

    Bin ausversehen in einer 30 Zone 50 gefahren und befinde mich noch in der Probezeit. Was kommt auf mich zu, wenn ich tatsächlich geblitzt worden bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Akin,

      wenn Sie wirklich nur 20 km/h zu schnell waren, bleibt es bei einem Bußgeld in Höhe von 35 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  71. Dennis sagt:

    Hallo

    Vor einigen Wochen wurde ich mit 50 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts geblitzt worden, daraus folgte 1 Monat Fahrverbot und eine Geldstrafe (der Einspruch vom Anwalt läuft aktuell noch).
    Gestern habe ich Post bekommen con der Polizei, da dort eine Anzeige wg gefährlichem Überholmanöver gegen mich erstattet wurde. Sollte in dieser Sache zu meinen Lasten entschieden werden, mit welcher Strafe kann ich rechnen? Könnte dies zu FÜhrerscheinentzug oder nur zu Geldstrafe führen?
    Gruss, Dennis

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      welche Sanktionen festgelegt werden, hängt davon ab, wie das Überholmanöver bewertet wird. Der Tabelle auf https://www.bussgeldkatalog.org/ueberholen/ sind weitere Informationen zu entnehmen. Handelt es sich beispielsweise um ein Überholen bei unklarer Verkehrslage und Überholverbot, drohen ein Bußgeld von 150 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei zusätzlicher Gefährdung sind sogar Geldstrafe, Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Rico sagt:

    Hallo, hab hier schonmal einen Kommentar verfasst der gelöscht wurde.
    Kurze Story: ich wurde im Jahr 2016 im Juli und im August geblitzt auserorts je 34 zu viel. Ein Fall wurde fallen gelassen, also hatte ich einmalig 120 Euro und 1 Punkt. (Hatte vorher keine Punkte), deswegen sollte ich auch noch kein wiederholungstäter sein, weil bei einem Fall nur der Anhörungsbogen kam und kein Bußgeldbescheid.

    Etwas später als ein halbes Jahr hats leider richtig geblitzt, in einer 50er Zone war ich ca 120 kmh schnell in etwa, weik ich spät dran war.
    Normalerweise sind dort 70 aber da war eine Baustellenausfahrt und 50.
    Ein Anhörungsbogen kam bisher noch nicht, inzwischen sind 8 Wochen vergangen.
    Mit was habe ich zu rechnen? Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rico,

      für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h innerorts müssen Sie mit einem Bußgeld von 480 Euro, 2 Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen. Da Sie aufgrund der Überschreitung vor einem halben Jahr als Wiederholungstäter gelten, addiert sich noch ein zusätzlicher Monat Fahrverbot hinzu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Christian sagt:

    Hallo,
    ich wurde gelasert und danach Rausgewunken.

    Jedoch war ich mit dem Auto von meinem Vater unterwegs.
    Sie haben meine Personalien aufgenommen.

    Meine Frage ist jetzt wer Bekommt den Brief vom Verstoß?

    mit freundlichen Grüßen
    Christian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      da Ihre Personalien aufgenommen wurde, sollten Sie den Bescheid erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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