Geschwindigkeitsüberschreitung

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts (Pkw):

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*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts (Pkw):

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts (Pkw mit Anhänger):

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts (Pkw mit Anhänger):

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Weitere Bußgelder für Pkw mit Anhänger finden Sie in unserem Anhänger-Bußgeldkatalog.

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts (Lkw über 3,5 t):

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Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts (Lkw über 3,5 t):

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Weitere Bußgelder für die Geschwindigkeitsübertretung mit dem Lkw finden Sie in unserem Bußgeldkatalog „Lkw-Geschwindigkeit“.
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Strafen bei spezifischen Verkehrssituationen:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbot
Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)Geschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)20 €
Geschwindigkeit trotz Bahnübergang,
besonderen Verhältnissen auf Straßen oder schlechten Sichtverhältnissen nicht angepasst
100 €1
... mit Gefährdung 120 €1
... mit Sachbeschädigung145 €1
Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand80 €1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss behindert wurde20 €
Radarwarn- oder Laserstörgerät betrieben oder betriebsbereit mitgeführt75 €1zusätzlich Beschlagnahme und Vernichtung des Gerätes möglichzusätzlich Beschlag- nahme und Vernichtung des Gerätes möglich

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

Geschwindigkeits­überschreitung nach § 3 Abs. 1, 2 & 4 StVO

Mit dem Auto bei hoher Geschwindigkeit unterwegs? Das Unfallrisiko steigt durch die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Mit dem Auto bei hoher Geschwindigkeit unterwegs? Das Unfallrisiko steigt durch die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Deutsche Autofahrer nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht allzu genau und Rasen kann fast schon als Volkssport angesehen werden. Denn es gibt kein anderes Vergehen, das so oft für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und so hagelt es tagtäglich Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote.

Doch ein Vergehen gegen das Tempolimit ist kein Kavaliersdelikt und kann schnell eine teure Angelegenheit werden.

Aber mit welchen Strafen müssen Temposünder rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und einer außerorts? Und was ist besonders für Fahranfänger wichtig, die 20, 10 oder 5 km/h zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung liefert viele wichtige Informationen und Antworten.

Welche Höchstgeschwindigkeit gilt außerorts?

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Der Bußgeldkatalog unterscheidet eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts und eine Übertretungen des Tempolimits innerhalb von Ortschaften. Doch welche Geschwindigkeit ist außerorts überhaupt erlaubt?

Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften liegt laut § 3 Absatz 3 Ziffer 2 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) bei 100 km/h (für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen), darüber hinaus gilt für Kfz-Fahrer auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

Hierbei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders vorgegeben, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit, also keine fest definierte Geschwindigkeitsbegrenzung. Stehen hier jedoch Schilder, die eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgeben, so ist diese verbindlich, die Empfehlung der Richtgeschwindigkeit ist aufgehoben. Doch viele Autofahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben, entsprechend werden diese auch häufig geblitzt – außerorts wie innerorts.

Wer bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist und auf der Autobahn geblitzt wurde, muss für den Verstoß laut Bußgeldkatalog zwischen 10 Euro und 30 Euro Bußgeld zahlen. Wer noch schneller unterwegs ist, muss mit deutlich höheren Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

Wird ein Fahrer außerorts mit 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit und mehr geblitzt, blüht ihm zudem ein Fahrverbot. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Detail die jeweils drohenden Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote) die der Bußgeldkatalog bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts bereithält.

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Spezielle Informationen zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts:

Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Bußgeldkatalog

Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Bußgeldkatalog „Geschwindigkeitsüberschreitung“. Einfach auf das Bild klicken.

Welche Höchstgeschwindigkeit gilt innerorts?

Wer innerorts geblitzt wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Vergleich zu einem Verstoß außerorts laut Bußgeldrechner und -katalog mit höheren Bußgeldern rechnen.

Der Grund hierfür ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften ein anderes Gefahrenpotenzial vorliegt als außerorts. § 3 Absatz 3 Ziffer 2 StVO schreibt innerorts eine zulässige Höchstgeschwindigkeit für Pkw, Motorrad und alle anderen Kraftfahrzeuge von 50 km/h vor.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts kann es schnell richtig teuer werden, wobei für Verkehrssünder, die bis zu 20 km/h zu schnell waren, Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro fällig werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot wegen geringer Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Verstößen noch nicht vor.

Doch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h und mehr überschritten, werden die Bußgelder sprunghaft höher und obendrein drohen Punkte in Flensburg.

Ab 31 km/h zu schnell innerorts winkt dann spätestens das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat ausgesprochen wird. Der Bußgeldtabelle können Sie die jeweiligen Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote) aus dem Bußgeldkatalog für die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts entnehmen.

Zu schnell gefahren und geblitzt? Innerorts wie außerorts werden durch fest installierte (stationäre) Blitzer die jeweiligen Strafen für ein Geschwindigkeitsvergehen ermittelt und geahndet – sowie durch mobile Geschwindigkeitsüberwachungen mittels Lasermessung.

Geschwindigkeitsüberschreitung in besonderen Verkehrssituationen

Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsüberschreitungen aber noch weitere Sanktionen vor, die sich auf spezifische Verkehrssituationen beziehen.

Wer beispielsweise an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell gefahren ist, muss mit einem höheren Bußgeld wegen unangepasster Geschwindigkeit rechnen. In dem genannten Beispielen wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Ebenfalls teuer wird es, wenn sich ein Fahrer durch zu schnelles Fahren in der unmittelbaren Nähe von Kindern, älteren oder hilfebedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann drohen als Sanktion laut Bußgeldkatalog 80 Euro und ein Punkt.

Aber auch, wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist und die erlaubten 50 km/h um 10 km/h überschreitet, bekommt laut Bußgeldrechner ein Bußgeld in Höhe von 15 bis 20 Euro aufgebrummt. Mit Schneeketten dürfen Sie im Übrigen weder innerorts noch außerorts schneller fahren als 50 km/h (§ 3 Absatz 4 StVO).

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung über 60 km/h droht ein Bußgeld zwischen 600 bis 680 Euro und obendrein gibt es noch zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht geblitzt zu werden – innerorts oder außerorts – und Bekanntschaft mit den laut Bußgeldkatalog oder Bußgeldrechner drohenden Sanktionen zu machen, rüsten sich viele Autofahrer mit einem entsprechenden Radarwarner aus, was aber ebenfalls verboten ist und ein Bußgeld selbst ohne Geschwindigkeitsüberschreitung nach sich zieht. Unsere Bußgeldtabelle zeigt häufige sonstige Geschwindigkeitsvergehen und nennt die jeweiligen Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regelungen durch die StVO

Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit stark beeinflussen.

Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit stark beeinflussen.

Zu schnelles Fahren, egal ob innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften, zählt nach Angaben des Statistischen Bundesamts zu den häufigsten Unfallursachen. Zudem sind Geschwindigkeitsüberschreitungen zugleich auch der am häufigsten registrierte Verstoß gegen durch das Verkehrsrecht vorgegebenen Verkehrsregeln – was nicht zuletzt auch den flächendeckenden Geschwindigkeitskontrollen zu verdanken ist.

Umso erschreckender ist es, dass viele Pkw-Fahrer oft gar nicht immer wissen, welche Höchstgeschwindigkeiten erlaubt sind, wenn Ihnen nicht gerade alle zehn Meter ein Schild die Richtung weist.

Um sein Wissen zum Thema Geschwindigkeit und Höchstgeschwindigkeit aufzufrischen, finden Sie im Folgenden den § 3 StVO, der alle Regelungen zur Geschwindigkeit enthält. Demnach gilt:

(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.

(2a) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen

1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h,
2. außerhalb geschlossener Ortschaften

a) für

aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen,
bb) Personenkraftwagen mit Anhänger,
cc) Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie
dd) Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger,

80 km/h,

b) für

aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t,
bb) alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie
cc) Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen,

60 km/h,

c) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t 100 km/h.

Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen (Zeichen 330.1) sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295) oder durch Leitlinien (Zeichen 340) markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.

(4) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.“ (§ 3 StVO)

Spezielle Informationen zum Thema Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitung:

Zu Schnell unterwegs: Wann droht ein Fahrverbot?

Geschwindigkeitsüberschreitung: Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.

Geschwindigkeitsüberschreitung: Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat sofort Angst um seinen Führerschein. Doch ab wann gibt es für Temposünder ein Fahrverbot? Und wie lange ist der „Lappen“ bei welcher Geschwindigkeitsübertretung innerorts oder außerorts weg? Der Bußgeldkatalog sieht bei der Geschwindigkeitsüberschreitung klare Regelungen vor und so wird bei folgenden Verstößen ein Fahrverbot ausgesprochen:

  • ein Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • zwei Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • drei Monate Fahrverbot ab 61 km/h innerhalb bzw. über 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg

Im Folgenden finden Sie noch weitere detaillierte Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog:

Fahrverbot: Innerorts zu schnell gefahren

Zugegebenermaßen muss ein Fahrer schon ziemlich schnell in geschlossenen Ortschaften unterwegs sein, damit er seinen Führerschein aufs Spiel setzt und ein Fahrverbot ausgesprochen bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt laut Bußgeldrechner den Führerschein für einen Monat abgenommen. Das wären also in einer Tempo-50-Zone satte 81 km/h.

Obendrein gibt es ein Bußgeld von 160 Euro sowie zwei Punkte. Ebenfalls ist ein Kfz-Fahrer seinen Führerschein für einen Monat los, wenn er mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. In diesem Fall sieht die Bußgeldtabelle zuzüglich 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte vor. Wer die Höchstgeschwindigkeit um 51 bis 60 km/h überschreitet und geblitzt wird, muss mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es drei Monate Fahrverbot. Hinzu kommen natürlich noch jeweils empfindliche Bußgelder sowie Punkte in Flensburg. Folgende Übersicht zeigt noch einmal, wann bei Geschwindigkeitsverstößen innerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird und wie hoch es ausfällt:

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts müssen Sie den Führerschein zeitweise abgeben?

Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts müssen Sie den Führerschein zeitweise abgeben?

Der Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts verrät, dass der Führerschein ab einer Geschwindigkeitsübertretung von 41 km/h und mehr eingezogen wird. Genau wie bei den Tempovergehen innerhalb geschlossener Ortschaften wird auch in dieser Bußgeldtabelle mit steigender Geschwindigkeit die Sanktionen empfindlicher.

Wer mit 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren ist, muss für einen Monat seinen Führerschein abgeben, hinzu kommt noch ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro sowie zwei Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und geblitzt wird, erhält gemäß Bußgeldkatalog ein Fahrverbot für einen Monat zuzüglich 240 Euro Bußgeld und zwei Punkte.

Zwei Monate muss ein Fahrer dagegen auf die Fahrerlaubnis verzichten, wenn er mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Fälle kommen natürlich noch ein hohes Bußgeld sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht verdeutlicht noch einmal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsvergehen außerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte
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Sonderfall: Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechten Sichtverhältnissen

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei Nebel und anderen Sichtbehinderungen ist besonders gefährlich.

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei Nebel und anderen Sichtbehinderungen ist besonders gefährlich.

Die StVO schreibt bei schlechter Sicht aufgrund von widrigen Witterungs­bedingungen wie Nebel, Regen oder Schneefall eine Geschwindigkeits­anpassung vor, um die Sicherheit im Straßenverkehr nicht zusätzlich zu gefährden. Demnach liegt dann die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h.

Wer trotz eingetrübter Sichtweite zu schnell fährt und dabei geblitzt oder anderweitig ertappt wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot rechnen.

So wird die Fahrerlaubnis für einen Monat eingezogen, wenn trotz schlechter Sicht- und/oder Straßenverhältnisse

  • die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts bei 31 bis 40 km/h lag
  • die Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts bei 41 bis 50 km/h lag

Mit steigender Geschwindigkeit fallen auch die Sanktionen im Bußgeldkatalog höher aus und so kann der Führerschein bei 71 km/h und mehr bis zu drei Monate eingezogen werden.

Darüber hinaus kann auch dann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn Fahrer innerhalb eines Jahres zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h auffallen. In diesem Fall gelten sie als Wiederholungstäter spielt es dann auch keine Rolle, wenn die einzelnen Verstöße selbst nicht zum Fahrverbot geführt hätten.

Wann tritt das Fahrverbot in Kraft?

Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, jedoch ist es dem Betroffenen für die Dauer des Fahrverbots verboten, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird bei Fahrern, die in den letzten zwei Jahren bereits ein Fahrverbot ableisten mussten, gemeinsam mit dem Bußgeldbescheid rechtskräftig. Der Führerschein muss mit Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbots bei der Ordnungsbehörde abgegeben werden. Mit der Abgabe des Führerscheins beginnt die Verbotsfrist, Fahrzeuge im Verkehr zu führen.

Hinweis: Betroffene können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selbst wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass innerhalb von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Dann gelten sie für die Verkehrsbehörden nämlich als Ersttäter. Wer trotz Fahrverbot ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt, begeht gemäß §21 StVG eine Straftat. Dieses Vergehen wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe geahndet.

Absehen von Fahrverbot

Höheres Bußgeld statt Fahrverbot nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung? Das ist nur im Einzelfall möglich.

Höheres Bußgeld statt Fahrverbot nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung? Das ist nur im Einzelfall möglich.

In Ausnahmefällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wobei es immer vom jeweiligen Einzelfall abhängt und ob die Begründung objektiv nachvollziehbar ist. Ein „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße eintauschen lässt, gibt es natürlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber dennoch verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, in denen die Verhängung des Fahrverbots – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Geldbuße – zurückgenommen wurde. Zu den Fallgruppen gehören:

  • das sogenannte Augenblicksversagen
  • die Existenzgefährdung bei Selbstständigen
  • der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigten
  • extrem langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Urteil
  • notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung
  • besondere persönliche Umstände
  • besondere Umstände des Einzelfalls bei der Tatbegehung
  • Vorliegen eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Temposünder sollten sich darauf aber niemals verlassen, dass eine dieser Begründungen auch tatsächlich zur Aufhebung der Entscheidung führt, da Gerichte nur in Ausnahmefällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefahr seiner beruflichen Existenz als Grund angibt, bekommt in der Regel den Hinweis, dass zunächst auch der Jahresurlaub eingesetzt werden kann oder alternativ auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen.

Im Einzelfall können sich Betroffene an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden. Zudem kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivberatung mildernd auf das wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung verhängte Fahrverbot auswirken, falls der Richter davon überzeugt ist, dass sich der Betroffene zukünftig im Straßenverkehr vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, wird zur Kasse gebeten. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 km/h, mit 20 km/h oder gar mit 40 km/h zu schnell unterwegs waren, wird vom Bußgeldkatalog eine entsprechende Sanktion vorgegeben. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell gefahren und geblitzt: Was kommt jetzt?

Laser & Blitzer: Die Geschwindigkeitskontrolle findet mit zahlreichen Messgeräten statt.

Laser & Blitzer: Die Geschwindigkeitskontrolle findet mit zahlreichen Messgeräten statt.

Es kommt darauf an, mit welcher Methode die Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde:

Wurde das Vergehen im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle mit Laserpistole gemessen oder durch Videoaufzeichnung aus einem Auto heraus – meist auf Autobahnen der Fall – wird der Fahrer direkt danach angehalten und noch vor Ort über die Sanktionen aufgeklärt. Ein Verwarngeld (bis 55 Euro) können die Fahrer häufig schon vor Ort zahlen.

Über ein Bußgeld werden sie schriftlich in Kenntnis gesetzt. Wer nach einer Verwarnung nicht gleich bezahlen will oder kann, bekommt einen Bußgeldbescheid postalisch zugeschickt. Dann treten aber auch wie beim Bußgeld zusätzlich Gebühren und Auslagen zu den Kosten für die Geschwindigkeitsüberschreitung hinzu.

Alternativ wird zu schnelles Fahren durch stationäre Blitzer auf Film festgehalten. In diesem Fall erhält der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bußgeldbescheid von der Verwaltungsbehörde.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die laut Bußgeldkatalog mit maximal 55 Euro geahndet wird, bekommt der Fahrzeughalter häufig zunächst einen Verwarnungsbogen zugeschickt. Wer dem Verstoß zustimmt und das fällige Verwarngeld innerhalb der festgelegten Frist bezahlt, muss keine weiteren Konsequenzen befürchten und die Angelegenheit darf als erledigt betrachtet werden.

Wenn der Fahrzeughalter das Verwarngeld jedoch nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist bezahlt oder mit dem Vorwurf nicht einverstanden ist, dann wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. An der Höhe der Buße ändert dieses Verfahren jedoch nichts, wobei aber zu beachten ist, dass aufgrund von Verwaltungskosten der zu bezahlende Betrag am Ende erheblich höher ausfallen kann, als das eigentliche Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Liegt die laut Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung zu verhängende Sanktion bei mehr als 55 Euro, so erfolgt die automatische Einleitung des Bußgeldverfahrens. Dem Beschuldigten wird dann oft zunächst ein Anhörungsbogen zugesandt, in dem er sich zu dem Vorwurf äußern kann.

Geblitzt: Wie viel Toleranz wird abgezogen?

Bei jeder Messung einer Geschwindigkeitsübertretung wird eine gewisse Toleranz gewährt.

Bei jeder Messung einer Geschwindigkeitsübertretung wird eine gewisse Toleranz gewährt.

Da die Messgenauigkeit von Blitzsystem zu Blitzsystem unterschiedlich ausfallen kann, wird vom gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz abgezogen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird – ganz gleich, ob der Tempoverstoß durch einen Laser, Blitzer oder eine Videoaufzeichnung festgestellt wurde.

Als Faustformel können sich Autofahrer folgende Toleranz-Regelung merken:

  • Bei stationären Blitzer-Anlagen werden 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Messungen von über 100 km/h werden von der Geschwindigkeit 3 Prozent als Toleranz abgezogen.

Im Vergleich zu Videoaufzeichnungen aus fahrenden Fahrzeugen haben stationäre Blitzer grundsätzlich eine geringere Toleranz. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die von einem Fahrzeug per Video festgestellt wird, meist höher aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, während es bei höheren Geschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Unter Umständen und bei besonders ungenauen Messverfahren kann der Toleranz-Abzug noch größer ausfallen.

Tacho längst nicht immer ganz genau

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass selbst bei modernen Autos die Tempoanzeige nie ganz genau funktioniert. Entsprechend kann der Blick auf den Tacho für Fahrer immer nur einen ersten Richtwert geben, wenn sie schnell die Toleranz ermitteln wollen. Generell ist es so, dass die meisten Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene anzeigen und ein paar Prozentpunkte abweichen.

Ein Tacho darf dabei auch laut Gesetz nie weniger anzeigen als die gefahrene Geschwindigkeit, was übrigens von den Fahrzeugherstellern garantiert werden muss.

Als Alternative zum Tachometer kann ein Blick auf das Navigationsgerät helfen, welches in der Regel genauere Angaben bietet und somit in Sachen Toleranz einen besseren Richtwert darstellt.

Den Toleranzabzug nehmen die Behörden jedoch selbstständig vor. Er ist entsprechend in dem jeweiligen Bußgeldbescheid aufgeführt und erfolgt nicht erst auf Hinweis durch den Beschuldigten.

Spezielle Informationen zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung mit Bus und LKW:

Zu schnell unterwegs mit LKW und Omnibus

Für Lkw gelten besondere Begrenzungen bei der Geschwindigkeit.

Für Lkw gelten besondere Begrenzungen bei der Geschwindigkeit.

Die StVO sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung durch LKW oder Omnibusse empfindlichere Sanktionen laut Bußgeldkatalog vor. Die Geschwindigkeit von 50 km/h in geschlossenen Ortschaften dürfen auch LKW mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und darüber hinaus sowie (Kraft-) Omnibusse nicht übertreten. Bei Überschreitungen von 16 bis 25 km/h innerorts droht schon ein Bußgeld in Höhe von 80 bis 95 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsklassen differenziert. So dürfen kleinere LKWs mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Omnibusse maximal 80 km/h schnell fahren, während für schwergewichtige LKWs mit mehr als 7,5 Tonnen höchsten 60 km/h erlaubt sind.

Letztere Geschwindigkeitsbegrenzung gilt übrigens auch für Omnibusse, in denen nicht für jeden Fahrgast ein Sitzplatz angeboten werden kann.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Omnibusse ohne Anhänger ebenfalls bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Voraussetzungen erfüllt, wie beispielsweise das Vorhandensein von einem Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf getrennten Kraftfahrstraßen und Autobahnen auch 100 km/h fahren.

Doch genau wie bei Autofahrern halten sich längst auch nicht alle LKW- bzw. Busfahrer an die Tempovorgaben, so dass in den genannten drei Bereichen auch immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Mit welchen Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu rechnen ist, verdeutlicht unser Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung von LKWs und Omnibussen.

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog:

  • bis 10 km/h zu schnell – 20 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 30 Euro Bußgeld
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 140 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Lkw unterliegen außerorts strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Lkw unterliegen außerorts strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog:

  • bis 10 km/h zu schnell – 15 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 25 Euro; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 70 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 70 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, ein Punkt, Fahrverbot möglich*
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

* Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, wenn es innerhalb eines Jahres zu zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Stichtag gilt die Rechtskraft des ersten Bescheides.

LKW mit gefährlichen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann sind folgende Sanktionen möglich:

  • bis 10 km/h zu schnell – 35 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 60 Euro, ein Punkt; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 360 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 760 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
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LKW mit gefährlichen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen außerorts überschritten, dann können folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog drohen:

  • bis 10 km/h zu schnell – 30 Euro
  • bis 15 km/h zu schnell – 35 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 400 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 560 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Fahranfänger

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Beim Autofahren in der Stadt müssen Sie besonders aufmerksam sein.

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Beim Autofahren in der Stadt müssen Sie besonders aufmerksam sein.

Gerade Fahranfänger, die sich noch in der „Bewährungszeit“ befinden, sollten bedenken, dass ihnen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb der Probezeit zusätzliche Sanktionen drohen, als Autofahrern, die ihre Probezeit bereits hinter sich haben.

Mit den strengeren drohenden Konsequenzen für die Dauer der Probezeit, die zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins läuft, sollen vor allem junge Fahrer bzw. Fahranfänger zu einem achtsameren Fahren bewegt werden, zumal diese statistisch gesehen aufgrund der Unsicherheit und Unerfahrenheit häufig Unfälle verursachen oder durch zu schnelles Fahren auffallen.

Fahranfänger, die sich erstmals einen schwerwiegenden Verstoß (Kategorie A) oder zwei weniger schwerwiegende Verstöße (Kategorie B) leisten, müssen ein Aufbauseminar besuchen und zudem verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Doch wann drohen Fahranfängern Probezeit-Maßnahmen nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung?

Nicht nur ein Bußgeld droht bei Geschwindigkeitsübertretung: Was Fahranfänger wissen müssen

Zu schnelles Fahren kann sowohl zur Gruppe der schwerwiegenden als auch zur Gruppe der weniger schwerwiegenden Verstöße gehören. Entscheidend dabei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung der junge Fahrer geblitzt wurde.

  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um einen A-Verstoß und entsprechend muss der Fahranfänger mit Maßnahmen rechnen.
  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von nicht mehr als 20 km/h mit dem PKW oder nicht mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um einen B-Vertoß und entsprechend muss der Fahranfänger nur dann mit zusätzlichen Maßnahmen rechnen, wenn er bereits einen B-Verstoß auf seinem Konto führt (oder sich schon in der verlängerten Probezeit befindet).

Grundsätzlich können Tempoverstöße nur dann zu den vorgesehenen Maßnahmen in die Probezeit führen, wenn sie so schwerwiegend sind, dass es zu einem Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg kommt. Das ist immer dann der Fall, wenn

  • eine Verkehrsstraftat oder
  • eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro vorliegt.

A-Verstöße: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Vorsicht, Führerscheinneulinge: Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann die Verlängerung der Probezeit bewirken.

Vorsicht, Führerscheinneulinge: Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann die Verlängerung der Probezeit bewirken.

In der Kategorie A der schwerwiegenden Verkehrsverstöße, von denen bereits einer zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören etwa Verkehrsstraftaten wie:

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Nötigung (beispielsweise durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Autobahn)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (beispielsweise durch illegale Autorennen)

Darüber hinaus zählen auch die viele Ordnungswidrigkeiten zu den A-Verstößen wie beispielsweise:

B-Verstöße: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

In Kategorie B der weniger schwerwiegenden Verstöße, von denen erst bei zweien Probezeit-Maßnahmen zu befürchten sind, gehören beispielsweise:

  • Fahren mit ungesicherter Ladung oder Überladung
  • Fahren mit abgefahrenen Reifen
  • Geschwindigkeitsübertretung mit weniger als 20 km/h
  • Mitnahme von Kindern ohne Kindersitz

Sie sollten sich nicht von der Bezeichnung „weniger schwerwiegend“ täuschen lassen, da auch diese Verstöße im Einzelfall tragische Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Maßnahmen greifen?

Wer während der Probezeit durch zu schnelles Fahren aufgefallen ist (einmal mit mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit weniger als 20 km/h), den erwarten spezielle Probezeit-Maßnahmen, wobei insgesamt drei Stufen zu unterscheiden sind.

  • Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstöße) wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre verlängert und zudem die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.
  • Wer nach der Teilnahme am Aufbauseminar erneut durch einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße auffällig wird, bekommt eine Verwarnung ausgesprochen. Zudem wird dem Fahrer die freiwillige Teilnahme einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen, die aber nicht verpflichtend ist. Werden noch vor dem Ende des Aufbauseminars Verstöße begangen, gibt es noch keine dieser Maßnahmen. Stattdessen soll abgewartet werden, ob sich beim Fahranfänger das Verkehrsverhalten durch die Teilnahme am Aufbauseminar verbessert.
  • Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Verwarnung erneut auffällig wird (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstoß), bekommt die Fahrerlaubnis entzogen.

Auch wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung für das Aufbauseminar vorlegen kann, muss damit rechnen, dass der Führerschein im Zweifel entzogen wird.

Raserei im Ausland: Welche Strafe bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung droht

Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ähneln sich in Europa.

Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ähneln sich in Europa.

Wer mit dem Auto auf Reisen ist, drückt gerne mal stärker aufs Gaspedal. Doch das sollte sich jeder Autofahrer zweimal überlegen. Nicht nur, weil das Unfallrisiko sich erhöht, sondern auch, weil im Ausland das Bußgeld-Niveau meist deutlich höher ausfällt als bei uns. Das trifft auch auf zu schnelles Fahren zu. So reißt sich der ein oder andere Urlauber mit einem Verstoß schnell ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse.

Bußgelder für zu schnelles Fahren oft deutlich teurer

Während der Bußgeldkatalog in Deutschland für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h maximal 35 Euro Bußgeld vorsieht, liegen die Sätze im Ausland teilweise wesentlich höher. Ein paar Beispiele gefällig?

Werfen wir einen Blick in die Schweiz. Hier muss ein Fahrer mindestens 145 Euro zahlen, wenn er 20 km/h schneller fährt als erlaubt. Doch auch im beliebten Urlaubsland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich härter sanktioniert als hierzulande. Es werden mindestens 170 Euro aus der Urlaubskasse fällig. Wenn man sich bei Dunkelheit zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien noch einmal um ein Drittel höher aus.

Europäische Bußgeld-Spitzenreiter bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung sind aber wieder einmal die skandinavischen Länder. So werden in Schweden mindestens 290 Euro, in Norwegen sogar 480 Euro Bußgeld fällig. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Österreich kann bei mehr als 50 km/h ebenfalls schon mal empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. Entsprechend sollten Sie sich immer mit den wichtigsten nationalen Verkehrsvorschriften des Urlaubslandes vertraut machen, bevor Sie die Reise antreten. So können Sie unliebsame Überraschungen und Stress vermeiden.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen Ausland

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen im europäischen Ausland:

    • Belgien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
    • Bosnien-Herzegowina Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
    • Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
    • Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 335 Euro
    • Deutschland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 240 Euro
    • Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 800 Euro
    • Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell 14 Tagessätze
    • Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell 1.500 Euro
    • Griechenland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
    • Großbritannien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.990 Euro
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann im Ausland zu weit höheren Bußgeldern führen.

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann im Ausland zu weit höheren Bußgeldern führen.

  • Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 80 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 80 Euro
  • Island Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 90 Euro
  • Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 530 Euro (Mindestbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)
  • Kroatien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro
  • Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro
  • Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 290 Euro
  • Luxemburg Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro
  • Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 70 Euro
  • Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 45 Euro
  • Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 160 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 510 Euro
  • Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro
  • Österreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro
  • Polen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 100 Euro
  • Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 450 Euro
  • Schweiz Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 150 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze
  • Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 130 Euro
  • Slowakei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Slowenien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 600 Euro
  • Tschechien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 55 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 75 Euro
  • Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 190 Euro
  • Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man im Ausland fahren?

Während auf deutschen Autobahnen auf vielen Abschnitten keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist, sieht es auf dem Rest des Kontinents doch deutlich anders aus und genau wie beim Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsüberschreitungen herrschen auch hier teils strengere Regeln.

In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, während die Beschilderung in Schweden höchstens 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich zeigt, dass die Höchstgeschwindigkeit für Pkw auf der Autobahn in den meisten Ländern (beispielsweise Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt.

Viele weitere Länder gestatten dagegen auch eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind und entsprechend noch keine zwei Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Autobahnen höchsten 110 km/h fahren.

Auf Landstraßen gilt dagegen in vielen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h über die Ländergrenzen hinweg nahezu Standard ist. Werden Sie auf einer Landstraße geblitzt, so erhalten Sie niedrige Sanktionen als innerhalb einer geschlossenen Ortschaft.

Bußgeld bei Geschwindigkeitsüberschreitung: Schnell zahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal im Ausland beim zu schnellen Fahren erwischt und geblitzt wurde, kann zum Teil bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Bezahlung einen Rabatt auf die Geldbuße bekommen.

Ein gutes Beispiel ist Italien, wo nur die Mindestbuße zahlen ist, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. Nach einer Geschwindigkeitsüberschretung in Frankreich gibt es dagegen einen Rabatt auf die Buße, wenn der Betroffene diese innerhalb von 15 Tagen ausgleicht. Spanien und Griechenland stellen schnell zahlenden Verkehrssündern die größten ‚Ersparnisse‘ in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Nachlass, wenn Sie innerhalb von 10 Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Spanien) das Bußgeld begleichen.

Statistik: Verkehrsunfälle durch zu schnelles Fahren

Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung stellt die häufigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Autofahrer, wobei Männer doch fast viermal so viele Verstöße begehen wie Frauen. Das belegen auch die alljährlichen Zahlen und Statistiken vom Kraftfahrt-Bundesamt.

  • Häufigste Ordnungswidrigkeit bei Männern: Geschwindigkeitsüberschreitung (2.117.000 Verstöße)
  • Häufigste Ordnungswidrigkeit bei Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (626.00 Verstöße)

Doch auch wenn vielen Autofahrer das Tempolimit innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften ein Dorn im Auge ist und eine lästige Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Gründe, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit sinnvoll ist.

Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen. So wurde allein im Jahr 2015 unter allen Verkehrsunfällen mit Personenschaden 47.024 auf nicht angepasste Geschwindigkeiten zurückgeführt. Das entspricht etwa 12,8 Prozent.

Deutlich schlimmer sieht es beim Tatbestand der Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn aus, wo fast jeder zweite Verkehrstote auf eine solche zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge fällt auf, dass eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeit häufig die Ursache für Verkehrsunfälle ist.

Allein die Daten des Statistischen Bundesamtes und des KBA verdeutlichen, dass eine Geschwindigkeitsüberschreitung zu den Hauptursachen für Straßenverkehrsunfälle zählen. Entsprechend ergeben sich auch der Sinn und die Daseinsberechtigung eines Tempolimits.

Wie aus weiteren Berichten zur Unfallentwicklung auf deutschen Straßen hervorgeht, ist vor allem bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Unfallrisiko fast doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wobei auch hier die erhöhte Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache ist.

479 Kommentare

  1. Necati K. sagt:

    Hallo zusammen
    Besitze einen schweizerischen Führerschein. Habe den Führerschein seit 11 Jahren. Lebe natürlich auch in der Schweiz.
    Wurde auf der Autobahn mit ca.160 km/h geblitzt wo nur 100 Km/h erlaubt ist.
    Womit kann ich rechnen im schlimmsten Fall?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Necati K.,

      bei einer Überschreitung von 60 km/h außerorts sollten Sie mit 240 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  2. Salina sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit etwa 30km/h zu viel in der 70ger Zone außerorts geblitzt hatte auch noch das Handy in der Hand, bin aus der Probezeit raus und wurde vor 3 Jahren wahrscheinlich das letzte mal geblitzt.

    Weis aber nicht ob das Handy man auf dem Bild sieht.
    Was kommt auf mich zu wenn man das Handy sieht und wenn man es nicht sieht?

    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Salina,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht vorhersagen. Für Ihre Geschwindigkeitsüberschreitung wird in der Regel etwa ein Punkt und 80 Euro plus Bearbeitungsgebühren fällig. Die Handybenutzung am Steuer wird neuerdings mit einem Punkt und etwa 100 Euro Bußgeld geahndet. Wie eine etwaige Verrechnung erfolgt, können Sie dem Ratgeber entnehmen: https://www.bussgeldkatalog.org/geblitzt-mit-handy/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Edi sagt:

    ich wurde mit einem nicht zulassungspflichtigen Anhänger, grünes Kennzeichen, geblitzt. Hatte eine Überschreitung von 17 kmh und soll deshalb 80,00 bezahlen und einen Punkt bekommen.
    Gibt es bei der Strafzumessung einen Unterschied zwischen einem zulassungspflichtigen und nicht zulassungspflichtigen Anhänger?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Edi,

      in der Regel sollten die Strafen sich decken, wenn tatsächlich ausschließlich eine Geschwindigkeitsüberschreitung geahndet wurde.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  4. Markus S. sagt:

    Hallo liebes B. Team,
    Ich wurde außerorts mit 94 (Stand auf dem Tacho kurz nach dem Blitzen) geblitzt. Erlaubt waren hier nur 60. (War allerdings am Ende der 60er Zone so dass das Schild schon sichtbar war und ich beschleunigt habe), (bin seid zwei Wochen aus der Probezeit)
    Mit was für einer Strafe muss ich rechnen ?
    Gruß Markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      bei Ihrem Geschwindigkeitsverstoß wird in der Regel ein Punkt und 120 Euro Bußgeld plus Bearbeitungsgebühren verhängt. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Lorenzo sagt:

    Hallo,

    ich wurde vor 1 1/2 Jahren während der Probezeit geblitzt mit 45 Km/h zu viel auf Tacho, habe dafür 180€ straffe gezahlt musste 1 Monat Lappen abgeben und hatte einen Aufbauseminar hinter mir und jetzt wurde ich nochmal geblitzt mit 29 Km/h zu viel was kommt auf mich zu ?

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lorenzo,

      welche Sanktionen Sie bekommen, hängt davon ab, ob Sie innerorts oder außerorts gefahren sind. Das Bußgeld beträgt dann 100 bzw. 80 Euro, zudem erhalten Sie einen Punkt in Flensburg und ggf. ein Fahrverbot von einem Monat.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  6. Bogdan P sagt:

    Hallo Liebe Redaktion,

    Wurde außerhalb geschlossener Ortschaften das erste mal in meinem leben, nach Toleranzabzug mit 26kmh zu schnell geblitzt.

    Im Katalog steht, „In der Regel“ gibt es ein Fahrverbot nach dem 2. mal mit 26 kmh zu schnell.
    Worauf muss ich mich zum Thema Fahrverbot einstellen? Ich bin nicht mehr in der Probezeit

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bogdan P,

      da dies Ihr erster Verstoß mit über 26 km/h war, sollte auch kein Fahrverbot angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. khan sagt:

    hallo zusammen,

    ich bin innerhald von 12 monaten 3 mal giblitzt(bez. überschreitung 7kmh außerorts, 13 kmh außerorts, und diesmalige überschreitung um 38 kmh zuviel am Autobahn mit cruise kontrol und leider war ich an kamera genau gucken wann es passierte..) und habe zwei mal auto falsch geparkt (jeweils 10 bis 15 euro )
    muss ich ein Fahrverbot erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Khan,

      wie Sie den Tabellen entnehmen können, müssen Sie (abgesehen von einem regulären Fahrverbot ab einer bestimmten Geschwindigkeit) nur dann mit einem zusätzlichen Fahrverbot rechnen, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt. Mehr dazu hier: https://www.bussgeldkatalog.org/wiederholungstaeter/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Jannis sagt:

    Hallo,
    Ich wurde gerade auf dem Rückweg von der Schule geblitzt. Es war innerorts (50 km/h erlaubt) und ich hatte ca 63 km/h auf dem Tacho. Leider bin ich noch ein paar Monate in der Probezeit.
    Was würde da auf mich zukommen?
    Danke schon mal im voraus :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jannis,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung hat nur Auswirkungen auf die Probezeit, wenn sie 21 km/h oder schneller gewesen ist. Darunter fällt lediglich ein Verwarnungsgeld an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Selcan sagt:

    Hallo ,wurde letztes Mal in einer 30 er Zone mit 57 km/h geblitzt und bin noch in der Probezeit .Meine Probezeit ist bald in 3 Monaten fast zuende was könnte auf mich zukommen .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Selcan,

      eine Geschwindigkeitsüberschreiung von min. 21 km/h zu viel in der Probezeit gilt als A-Verstoß, was auf Sie zutrifft. Bei einem ersten A-Verstoß wird neben den üblichen Sanktionen die Probezeit auf vier Jahre verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Stef sagt:

    Bin am selben Tag 2x geblitzt worden (in der Probezeit).
    Beide Male außerorts, das 1. Mal mit 24km/h und das 2. Mal mit 40km/h bei erlaubten 100km/h zu schnell.
    Hatte davor 0 Punkte.
    Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stef,

      die Konsequenzen in der Probezeit hängen stets davon ab, ob Sie die magische Grenze von 21 km/h überschritten haben. Alles bis zu 20 km/h hat nämlich keine Auswirkungen auf die Probezeit, alles ab 21 km/h gilt als A-Verstoß und wirkt sich auf die Probezeit aus.

      Sanktionen:
      1. A-Verstoß: Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre, Teilnahme am Aufbauseminar
      2. A-Verstoß: Schriftliche Verwarnung, Empfehlung zur Teilnahme an der verkehrspsychologischen Beratung
      3. A-Verstoß: Entziehung der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Süheyla sagt:

    Ich wurde leider 2 mal diese woche bei zulässige gesschwindigkeit 100km/h einmal 137km/h und 130 gefahren habe keine probezeit mehr kriege ich Punkte im flensburg und wie viel geldsrafe muss ich bezahlen vielen dank?

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Süheyla,

      welches Bußgeld Sie zahlen müssen und wie viele Punkte Sie bekommen, können Sie der Tabelle in unserem Artikel entnehmen. Sie müssen zudem noch mit einem Fahrverbot rechnen, da Sie als Wiederholungstäter gelten. Weitere Informationen zum Wiederholungstäter finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/wiederholungstaeter/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Klaus K. sagt:

    Ich bin heute außerorts bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 KM
    90 km oder gar 100 Km gefahren.
    Frage: Wird bei einem Bußgeldbescheid von der gemessenen Geschwindigkeit
    ein gewisser Prozentsatz abgezogen…..???
    Und wenn ja welcher Prozentsatz wird angesetzt der ggf von der gemessenen
    Geschwindigkeit abgezogen wird.
    Gruß
    Klaus Kotzian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,

      bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden 3 km/h als Messtoleranz abgezogen.

      Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden 3 km/h als Messtoleranz für den Blitzer abgezogen.

  13. Onavi sagt:

    Hallo zusammen,
    bin im April außerhalb mit 120 Km/h bei eine tempo Limit von 80Km/h geblitzt worden, heute wurde ich mit 65 in eine 50er Zone wieder geblitzt.
    Kann mir jemanden sagen was auf mich kommen kann?

    Danke.

  14. Mona A. sagt:

    Hallo,

    Ich bin noch für 5 Monate in der Probezeit und wurde mit 25 km/h zu schnell auf der Autobahn geblitzt. Zuletzt mit 10 km/h zu schnell vor 7 Monaten auf der Landstraße. Ich habe bis jetzt nur rausgefunden dass ich 70Euro Strafe zahlen muss. Wird meine Probezeit jetzt verlängert oder muss ich ein Aufbauseminar machen? bzw was passiert mit meinem Führerschein?

    LG und vielen Lieben Dank. Mona

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mona,

      bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 21 km/ handelt es sich um einen A-Verstoß. Dieser zieht die Verlängerung der Probezeit sowie die Teilnahme an einem Aufbauseminar nach sich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Kerstin sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute leider auf der A7 FL Richtung Hamburg geblitzt (vor RD Höhe eines Rastplatzes). Ich habe aufgrund der Sonne das Baustellenschild irgendwie nicht so schnell sehen können :( ich weiß nicht wie mir das passieren konnte. Ich weiß auch nicht wie schnell ich genau war ( glaube so 140 km/h) und da war dann erst Tempo 100 und dann 80. Könnt ihr mir vielleicht jetzt schon sagen, ob die bei 100 oder 80 geblitzt haben?! Das wäre super lieb und würde mich evtl etwas beruhigen.
    Habe seit fast 15 Jahre meinen Führerschein und noch keinen Punkt in Flensburg. Muss jeden Tag fast 100 km zur Arbeit hin u. zurück fahren und bin daher auf meinen Führerschein angewiesen.
    Viele Dank schon einmal im Vorwege.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kerstin,

      wir haben selbstverständlich keinen Einblick in behördliche Informationen. Warten Sie den Bußgeldbescheid ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Yve sagt:

    Hallo zusammen. Habe mal eine frage. Ich wurde innerorts in einer 30 zone mit 27 kmh zu viel geblitzt. Jetzt soll ich eine schriftliche aussage abgeben wieso es dazu kommen konnte. Weiß jemand was ich da als grund reinschreiben könnte?

  17. Felix G. sagt:

    Ich bin heute mit ungefähr 20 km/h zu schnell geblitzt worden. Befinde mich noch in der Probezeit und bin mir jetzt unsicher womit ich rechnen muss.
    Danke für alle antworten!

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix G.,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h können Fahranfänger mit einem Verwarnungsgeld von bis 35 Euro erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Kai sagt:

    Moin,
    ich wurde mit einem Sprinter in einer 50er Zone mit 78 km/h laut Navi durch einen mobilen Blitzer geblitzt wurde. Ich bin noch in der Probezeit. Nun ist meine frage, mit welcher Geldstrafe und muss ich mit einem Führerscheinentzug rechnen?

    MfG.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kai,

      die Strafe können Sie sich im Reiter „Bußgeldrechner“ ausrechnen lassen. Der Entzug der Fahrerlaubnis erfolgt nach dem dritten A-Verstoß.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Meinolf sagt:

    Ich wurde letztes Jahr im Oktober mit 21 kmh zu viel in einer 50 Zohne und am 26.05.2018 mit 26 km/h ausserhalb geschlossener Ortschaften in einer 60 km/h Zone geblitzt. Droht mir ein Fahrverbot?

  20. Sinan sagt:

    Ich wurde 2016 mit mehr als 30km/h zu viel geblitzt und habe meinen Führerschein für 1 Monat abgegeben weiterhin wurde meine Probezeit auf 4 Jahre verlängert und ich habe ein Aufbauseminar gemacht.
    Jetzt wurde ich 6/2018 wieder geblitzt innerorts mit 26km/h zu viel muss ich damit rechnen meinen führerschein abgeben zu müssen?

  21. Werner sagt:

    Guten Tag,
    bei uns steht innerorts die Schilderkombination „30“, Achtung Kinder“ und „Mo-Fr 7-9 und 15-17Uhr“. Unser Dorfpolizist hat mir erklärt: Das Tempolimit gilt NUR, wenn die Gefahr „Kinder“ zutrifft („also Kinder zu sehen sind“) – und auch NUR in der angegebenen Zeit.
    Das ist doch Quatsch oder?
    (Ich hatte mich beklagt, weil bei uns im Ort die Kombination „30“ und Achtung Kinder“ steht und sich fast keiner dran hält – ob mal ein mobiler Blitzer oder so eine Tempoanzeige hingestellt werden kann. (Mein Sohn ist 2 Jahre…) Nun ist meine Frau an anderer Stelle mit der selben Kombination geblitzt worden und hat ein Ticket bekommen.
    Was stimmt denn nun?? Please help! Ich glaube, ich hätte mir das vom Dorfpolizisten mal schriftlich geben lassen müssen. Dann müsste meine Frau nun nicht blechen und wir hätten einen Nichtsnutz-Beamten weniger.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Werner,

      innerhalb der angegebenen Zeit ist das Tempolimit zu beachten. Dabei ist es egal, ob tatsächlich Kinder zugegen sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Nieles sagt:

    Hallo ich habe heute einen Brief „ Anhörung im Bußgeldverfahren bekommen“…
    außerhalb geschlossener Ortschaften (50kmh erlaubt) mit 24 km/h (Toleranz abgezogen) zu schnell geblitzt!
    Erwartet mich ein Fahrverbot?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nieles,

      wie Sie der Tabelle unter dem Reiter „Bußgeldkatalog“ entnehmen können, ist nicht mit einem Fahrverbot zu rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Robin sagt:

    Hallo, ich wurde das erste mal geblitzt, Außerorts mit 80km/h in einer 50er Zone. Bin aus der Probezeit raus. Was kommt auf mich zu ?

  24. Mert sagt:

    Hallo,

    mein Freund wurde außerorts auf einer 100er Zone mit 160-170km/h geblitzt welche Folgen wird dies für ihn haben?

  25. Sina sagt:

    Guten Tag, ich bin dieses Jahr bereits einmal geblitz worden (Rotlichtverstoß unter 1 Sekunde, 1 Punkt + 70 €). Nun bin ich heute außerorts mit 26 zu schnell geblitzt worden (Toleranz abgezogen). Das gibt ja auch einen Punkt. Ist der Führerschein nun weg?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sina,

      das können wir Ihnen nicht genau beantworten, da wir die genauen Umstände und Ihre Vorgeschichte nicht kennen. Zudem hängt dies auch von der bearbeitenden Stelle ab. Ein Entzug der Fahrerlaubnis scheint jedoch etwas drastisch, ein temporäres Fahrverbot ist hingegen nicht ausgeschlossen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Kristina sagt:

    Hallo zusammen,

    ich wurde in einer 30er Zone mit 16 KM/H zuviel geblitzt. Der Blitzer stand keine 50 Meter vom 30er Endeschild weg. Da ist doch schon Beschleunigungsphase. Jetzt soll ich 35,00 Euro Bußgeld zahlen. Lohnt sich ein Einspruch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kristina,

      grundsätzlich gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung so lange, bis diese aufgehoben wird. Bis zum von Ihnen so genannten „Endeschild“ müssen Sie also 30 km/h fahren. Inwiefern sich ein Einspruch lohnt, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Julian sagt:

    Hallo zusammen,

    mit einem Mietwagen (PKW) wurde ich auf geschlossener Ortschaften (Autobahn) um 45km/h geblitzt, zulässige Geschwindigkeit war 100km/h und nach Toleranzabzug die Festgestellte Geschwindigkeit ist 145km/h.
    Nun bekomme ich noch kein Bußgeld aber eine Anhörungsbogen.
    Was soll ich damit berechnen? und Fahrverbot?

    MfG. Julian

  28. Norman sagt:

    Hallo liebes Team wollte Mal eure Meinung hören laut eurem Rechner ist es nicht so schlimm ich wurde auf der Autobahn bei erlaubt 130 km/h mit 160 ca geblitzt bin nicht mehr in der Probezeit und hatte sonst auch nichts in den letzten zwei Jahren muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?
    Danke schön mal

  29. Rade sagt:

    Hello
    Ich bin besetzer von C E klasse mit cod 95
    Und ich arbeite Wie berufkraftfahrer
    Bei A3 in baustele ich war geblitzt mit 120 km/h da wo nur 80 ist
    Frage ist was bekomme ich von straffe und was Soll ich machen Wenn ich furoschein abgeben muss.(Ohne furoschein ich kann nicht arbeiten)
    Danke Schon

  30. Uwe L. sagt:

    Hallo,
    habe vor 1,5 Jahren meinen 1 Punkt bekommen und jetzt kommt der 2. dazu!
    Wie ist jetzt die Verfallsdauer geregelt? (Geschwindigkeitsdelikte)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      eine Eintragung für eine Verkehrsordnungswidrigkeit mit 1 Punkt verjährt nach 2,5 Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Franko sagt:

    wurde mit 6 km/h innerhalb geblitzt und es wird beschrieben im Text.

    Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 6 km/h. Zulässige Geschwindigkeit 50 km/h. Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 56 km/h.

    nun meine Frage : wo bleibt da der Toleranzabzug von 3 km/h oder irre ich mich das es diesen Abzug nicht gibt in der Stadt von 3 km/h. Somit müsste ich doch nur 53 km/h gefahren sein und für 3 km/h soll ich dann noch 15 Euro zahlen, wie Hirnrissig sind die denn, da bin ich doch statistisch gesehen langsamer gefahren als ein Fussgänger läuft. (statistisch läuft nämlich ein Fußgänger 4-7 km/h).

  32. ERIKA sagt:

    Ich habe eine etwas andere Frage. Vor meiner Haustür werden immer Motorradrennen gefahren. Ich bin seit vielen Jahren mit dem „Kampf“ um Ruhe und Sicherheit beschäftigt. Meine Frage: Welche Institution erhält, im Fall von Geschwindigkeitskontrollen, usw. die Bußgelder. Gibt es da, je nach „Blitzart“ verschiedene Empfänger?? Suche nach einem positivem Effekt für den Bürgermeister, welcher es in der Hand hat.
    MfG Erika

  33. Chrizz sagt:

    Grüße, wurde heute mit ca 89 in einer 50er Zone innerorts geblitzt.. Habe mir NOCH NIE was zu Schulden kommen lassen..
    Mit 160€ und 2 Punkten muss ich wohl rechnen jedoch verstehe ich das nicht mit dem „ersttäter“ besteht den die Möglichkeit das ich ihn nicht abgeben muss für einen Monat?

  34. Leon sagt:

    Moin, wurde am 31.08 außerorts mit 100 in der 70er Zone geblitzt (Toleranz schon abgezogen). Was ich herrausgefunden habe das ab Oktober bei 30km/h (Nicht mehr wie zuvor ab 31km/h) 1 Monat Fahrverbot dazu kommt. Da ich ja vor Oktober (1 Tag) geblitzt wurde, muss ich trotzdem mit dem 1 Monat rechnen oder „nur“ 1 Puntk & 100€?

  35. Jenny sagt:

    Hallo,
    ich wurde innerhalb von 3 Monaten zweimal geblitzt. Beim ersten Mal war die Strafe 160 Euro 2 Punkte und 1 Monat Entzug der Fahrerlaubnis. Das zweite Mal war in einer 30 er Zone ( geblitzt bei knapp 70 km/h). Noch bevor ich meinen Führerschein abgegeben habe. Zahle ich jetzt wieder 160 Euro, 2 Punkte und verlängert sich der Entzug einfach auf zwei Monate oder fällt die Geldbuße höher aus?

  36. Ecki sagt:

    Hallo.
    wurde auf der BAB in einer 80er Zone mit ca. 120-125km/h laut GPS Daten der Dashcam geblitzt (Hab die Schilder irgendwie gekonnt ignoriert :/ )

    in den letzten 12 Monaten wurde ich 2x geblitzt. alles unter der 20km/h Regel also beides nur Verwarnungsgeld.

    was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ecki,

      als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal mit mehr als 26 km/h zu viel geblitzt wurden. Ein Fahrverbot droht hier also in der Regel nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Furkan E. sagt:

    Hallo,

    ich bin auf der A8 in der 80er Zone mit ca. 130 km/h geblitzt worden. Soweit ich weiß muss ich u.a. mit einem Fahrverbot von 1 Monat rechnen.
    Auch wenn Sie mir natürlich keine genaue Antwort geben können würde ich gerne von Ihnen wissen, ob sich evtl. ein Einspruch lohnen würde. Ich bin bisher noch nie geblitzt worden und habe auch keine Punkte im Verkehrszentralregister. Ich habe schlichtweg das Verkehrszeichen übersehen, da im Abschnitt davor zunächst freigegeben und anschließend auf 120 km/h begrenzt wurde und ich weiterhin von der Begrenzung ausgegangen bin. Auch sonst bin ich noch nie in einen Gesetzeskonflikt verwickelt worden.

    Beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Furkan,

      ob sich ein Einspruch in Ihren speziellen Fall lohnen würde, kann Ihnen am besten ein Anwalt sagen, der sich auf das Verkehrsrecht spezialisiert hat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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