Welche Konsequenzen hat ein A-Verstoß in der Probezeit?

Diese 11 A-Verstöße sollten Sie kennen!

Ein A-Verstoß in der Probezeit hat weitreichende Konsequenzen.

Ein A-Verstoß in der Probezeit hat weitreichende Konsequenzen.

Es gibt wohl kaum etwas, das die Freude über den frisch erworbenen Führerschein schmälern kann. Endlich frei und unabhängig von den Eltern oder öffentlichen Verkehrsmitteln können junge Menschen Freunde besuchen, Einkäufe erledigen, oder allein zur Schule oder Universität fahren.

Wäre da nicht die zweijährige Probezeit, die seit dem 1. November 1986 von jedem Fahranfänger durchlaufen werden muss. Da Führerschein-Neulinge oft ihre eigenen Fähigkeiten überschätzen und leichtsinnig handeln, soll das Risiko von Unfällen im Straßenverkehr durch den Führerschein auf Probe verringert werden.

In dieser Zeit werden Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) strenger geahndet und der Führerschein kann schneller wieder eingezogen werden, als den jungen Menschen lieb ist. Zudem werden Vergehen in zwei Kategorien eingeteilt:

  1. schwerwiegende Vergehen (A-Verstöße)
  2. weniger schwerwiegende Vergehen (B-Verstöße)

Welche Zuwiderhandlung als A-Verstoß gewertet wird, mit welchen Konsequenzen Fahranfänger nach einem A-Verstoß rechnen müssen und inwiefern die Probezeit davon betroffen ist, können Sie in diesem Ratgeber nachlesen. Zusätzlich stellen wir Ihnen die gängigsten 11 A-Verstöße vor.

Was wird in der Probezeit als A-Verstoß angesehen?

Im Rahmen der Probezeit gelten für viele Verstöße besondere Sanktionen. In Anlage 12 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) ist genau festgehalten, was als A-Verstoß und was als B-Verstoß angesehen wird.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine Auflistung der bekanntesten 11 A-Verstöße:

Die bekanntesten A-Verstöße: Welche Vergehen gehören dazu?

Die bekanntesten A-Verstöße: Welche Vergehen gehören dazu?

  1. Missachtung des Rechtsfahrgebotes: Haben Sie z. B. das Rechtsfahrgebot in Kurven, an Kuppen, beim Überholtwerden oder bei Gegenverkehr nicht beachtet, handelt es sich um einen A-Verstoß. Ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg kommen hier auf Sie zu.
  2. Geschwindigkeitsüberschreitungen: Überschritten Sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h oder mehr, haben Sie sich ebenfalls einen A-Verstoß geleistet. Das Bußgeld liegt bei 70 Euro (außerorts) bzw. 80 Euro (innerorts). In beiden Fällen wird außerdem ein Punkt fällig.
  3. Abstandsvergehen: Beträgt der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug weniger als 5/10 des halben Tachowertes, wird dies ebenfalls al A-Verstoß gewertet. Ein Punkt in Flensburg sowie ein Bußgeld von mindestens 75 Euro ist Ihnen hier sicher.
  4. Verstöße beim Überholen: Das Überholen im Überholverbot wird beispielsweise mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft. Doch auch wenn Sie außerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholen, gilt dies als A-Verstoß. Der Punkt bleibt auch in dieser Situation bestehen, hinzu kommt ein Bußgeld von 100 Euro.
  5. Missachtung der Vorfahrt: Um einen A-Verstoß handelt es sich ebenfalls, wenn Sie die Rechts-vor-Links-Regelung nicht beachtet haben und es in diesem Zuge zu einer Gefährdung im Straßenverkehr kam. Die Konsequenz besteht aus einem Punkt und einem Bußgeld von 100 Euro.
  6. Abbiegevergehen: Nehmen Sie keine Rücksicht auf Fußgänger, während Sie abbiegen und gefährden diese dadurch, geht es um ein Bußgeld von 70 Euro und einen Punkt. Der A-Verstoß ist Ihnen hier sicher.
  7. Verstöße auf der Autobahn: Wer auf der Autobahn eher durch Ungeduld als durch Rücksichtnahme auffällt, handelt sich ebenfalls schnell einen A-Verstoß ein. Benutzen Sie z. B. den Seitenstreifen zum schnelleren Vorankommen, wird dies mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet.
  8. Alkohol am Steuer: Als Fahranfänger haben Sie sich an die Null-Promille-Grenze zu halten. Tun Sie dies nicht, haben Sie einen A-Verstoß begangen und werden mit 250 Euro Bußgeld sowie einem Punkt in Flensburg belangt.
  9. Vergehen am Bahnübergang: Auch an einem Bahnübergang wird Ungeduld bestraft: Wenn Sie trotz geschlossener Schranke den Bahnübergang überqueren, stellen Sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere eine Gefährdung dar. Daher wird dieser A-Verstoß mit einem Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkten sowie einem dreimonatigen Fahrverbot sanktioniert.
  10. Verstöße an Fußgängerüberwegen: Fahren Sie zu schnell an einen Zebrastreifen heran, den gerade ein Fußgänger im Begriff war zu überqueren, kostet Sie dies 80 Euro Bußgeld und einen Punkt. Es handelt sich auch hier um einen A-Verstoß. In der Regel kommt es außerdem darauf an, wie schnell Sie gefahren sind.
  11. Fahren ohne Begleitperson beim Führerschein ab 17: Wer sich in der Probezeit ohne Aufsichtsperson hinters Steuer setzt, muss mit einem Bußgeld von 70 Euro sowie einem Punkt rechnen. Dieser A-Verstoß kann im schlimmsten Fall sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr nach sich ziehen.

Wann handelt es sich außerdem um einen A-Verstoß?

Führerschein auf Probe: Ein A-Verstoß kann auch mit dem Strafgesetzbuch in Verbindung stehen.

Führerschein auf Probe: Ein A-Verstoß kann auch mit dem Strafgesetzbuch in Verbindung stehen.

Einen A-Verstoß haben Sie sich außerdem geleistet, wenn Sie eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch (StGB) begangen haben. Oft führen diese auch zum Entzug der Fahrerlaubnis.

Beispiele für einen A-Verstoß gegen das StGB sind laut FeV:

  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • Unterlassene Hilfeleistung
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr
  • Fahrlässige Körperverletzung
  • Fahrlässige Tötung
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Fahren im Vollrausch
  • Nötigung
Als A-Verstoß gegen das Straßenverkehrsgesetz (StVG) wird außerdem laut FeV das „Führen oder [die] Anordnung oder [das] Zulassen des Führens eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis, trotz Fahrverbots oder trotz Verwahrung, Sicherstellung oder Beschlagnahme des Führerscheins“ angesehen. (Quelle: Anlage 12 FeV)

Womit muss beim Führerschein auf Probe nach einem A-Verstoß gerechnet werden?

Neben den für alle Kraftfahrer geltenden Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog erwarten Fahranfänger gerade nach einem begangenen A-Verstoß noch weitere Sanktionen. Sie müssen sich also warm anziehen: Ein A-Verstoß führt automatisch dazu, dass die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert wird. Zusätzlich müssen auffällig gewordene Fahranfänger ein sogenanntes Aufbauseminar besuchen.

Die Kosten für ein Aufbauseminar belaufen sich auf ungefähr 250 bis 400 Euro. In Gruppen von bis zu 12 Teilnehmern wird der begangene A-Verstoß eines jeden Teilnehmers noch einmal durchgesprochen, um den Ursachen für beispielsweise zu schnell gefahrene km/h auf den Grund zu gehen. Ein Aufbauseminar können junge Autofahrer in speziell dafür zugelassenen Fahrschulen absolvieren. Bei einem A-Verstoß wegen Drogen oder Alkohol ist die Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar vorgeschrieben, bei dem Psychologen anwesend sind.

Haben frisch gebackene Autofahrer immer noch nicht aus ihren Fehlern gelernt, obwohl die Probezeit um zwei Jahre verlängert wurde und sind beispielsweise erneut 21 km/h oder mehr zu schnell gefahren – haben also bereits zwei A-Verstöße in der Probezeit begangen – dann folgt eine schriftliche Verwarnung. Zusätzlich wird die Teilnahme an einer freiwilligen verkehrspsychologischen Beratung empfohlen.

Nach dem dritten A-Verstoß bzw. dem zweiten A-Verstoß in der verlängerten Probezeit hilft auch Bitten und Betteln nicht mehr: Der Führerschein wird entzogen. Was dann folgt, ist eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten. Ungefähr drei Monate, bevor diese abläuft, können Fahranfänger einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen.

27 Kommentare

  1. Jana sagt:

    Hallo, ich habe eine Bußgeldbescheinigung bekommen, da ich erwischt wurde beim Überholen vor einem Bahnübergang. Ich bin 17, sprich noch in der Probezeit.
    Zählt das als A-Verstoß und muss ich ein Aufbauseminar machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jana,

      das Überholen am Bahnübergang zählt in der Tat als A-Verstoß. Sofern Sie beim Überholvorgang eine mögliche Gefährdung des restlichen Straßenverkehrs ausschließen konnten, hat der Verstoß allerdings keine probezeitrelevanten Folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Arthur sagt:

    Hallo,

    ich wurde bereits 2x geblitzt in einer 30 Zone mit 5-20 km/h zu viel bin noch in der Probezeit hat das irgendwechle Konsequenzen und wie oft darf man geblitzt werden wenn man unter 21km/h zu viel ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Arthur,

      in der Regel ist eine Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h als B-Verstoß. Bei einmaligen B-Verstoß drohen außer dem Bußgeld keine weiteren Konsequenzen. Bei einem zweiten B-Verstoß kommt es in der Regel zu einer Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre und einer Anordnung eines Aufbauseminars.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Hannah sagt:

    Hallo ich hatte vor einem Monat einen Verkehrsunfall, Vorfahrtsmissachtung. Ich habe ein Bußgeld von ca 100 Euro zahlen müssen und einen Punkt bekommen. Mit was muss ich rechnen? Auch mit dem abgeben meines Führerscheins? War noch nicht auffällig.

    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hannah,

      in der Regel wird ein Fahrverbot oder ein Führerscheinentzug mit dem Bußgelbescheid oder einem behördlichen Schreiben mitgeteilt. Der begangene Verstoß wurde durch das Bußgeld und den Punkt bereits geahndet. Es ist nicht anzunehmen, dass weitere Sanktionen folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Sophie sagt:

    Hallo,
    Ich habe vor kurzem einen Unfall gehabt, wo die Polizei meinte ich hätte den verursacht, weil ich zu schnell gefahren bin, jetzt habe ich ein schreiben bekommen. Ich soll ca. 170€ zahlen und bekomme einen Punkt. Meine Frage ist: Muss ich mit eine Nachschulung rechnen? Bin noch in der Probezeit.
    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sophie,

      in der Regel wird bei einem solchen Verstoß in der Tat die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet. Dies sollte auf Ihrem Bußgeldbescheid stehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Mert sagt:

    Hallo,
    Ich habe meinen Führerschein am Dezember im Jahr 2013 gemacht
    Ich habe einen Aufbauseminar hinter mir (bin noch 1 Jahr in der Probezeit bis Dezember 17)
    Ich hab in meiner Probezeit Verlängerung einen Punkt bekommen wegen zu schnelles Fahren (140 in der 100 Zone, Die folgen waren wenn ich mich nicht irre 160€ und 1 Punkt) und heute wurde ich von der Polzei angehalten und es hat geschneit und ich hatte dummerweise meine Sommerreifen drauf, was noch zu einem Punkt wird. Meine Frage welche Folgen hat das jetzt ? Ich hab bei Ihnen auf der Seite gelesen, dass das kein A Verstoß ist. Aber konnte mich nicht richtig informieren.
    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mert,

      üblicherweise wird das Fahren ohne geeignete Bereifung als B-Verstoß gewertet. Bei einem B-Verstoß in der verlängerten Probezeit haben Sie in der Regel keine weiteren Konsequenzen neben dem Bußgeld und dem Punkt zu erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Christian F. sagt:

    Hallo, ich bin in der Probezeit und habe vor kurzen einen Unfall durch Missachtung des Halt.Vorfahrt gewähren- Schild gebaut. Die Konsequenzen waren ein Punkt + 120€ Busgeld + Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre. Der Beamte sprach von einem Aufbauseminar, habe jedoch nicht mitbekommen ob freiwillig oder pflicht. Personen kamen nicht zu schaden. Heute kam die Rechnung des Busgeldes per Post, jedoch stand auf dem Schreiben nichts mit Aufbauseminar. Kommt da noch was oder nicht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      beim ersten A-Verstoß wird Ihre Probezeit verlängert und Sie müssen zum Aufbauseminar – das ist soweit korrekt. Außerdem fällt die übliche Buße an. Über die Probezeitmaßnahmen müssten Sie entsprechend informiert werden. In dem Schreiben sollte dann auch stehen, innerhalb welcher Frist das Seminar erfolgen muss. Im Zweifel können Sie aber nochmal bei der Führerscheinstelle nachfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Emily sagt:

    Hallo, ich bin in der Probezeit und habe soeben eine rote Ampel überfahren. Da sie aber kurz bevor ich über die Haltelinie gefahren bin, auf rot umschaltete, müsste es noch unter der 1 Sek. sein.
    Was erwartet mich da jetzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Emily,

      dabei handelt es sich um einen A-Verstoß. Ihre Probezeit sollte sich um 2 Jahre verlängern. Zudem sollten Sie eine Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar erhalten. Der Verstoß selbst wird mit einem Punkt in Flensburg und 90 Euro Bußgeld bestraft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. David K. sagt:

    Hallo ,

    Bin noch in der normalen 2. Jahre Probezeit drin und hatte einen Rotblitzer wo ein Anhörungsbogen kam und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort weil ich ein Fahrradständer ausversehen mitgenommen habe , was ich wieder repariert habe so gut es ging und das auch auf Video hab , eh ich auf Arbeit gefahren bin , nur vergessen Polizei zu informieren.

    Womit muss ich komplett rechnen ?
    Was sind die Folgen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David K.,
      was insgesamt nun auf Sie zukommen wird, können wir Ihnen leider nicht sagen, da uns nicht alle Einzelheiten bekannt sind. Zudem bedarf es in solchen Fällen meist einer individuellen Einzelfallentscheidung. Grundsätzlich werden die von Ihnen begangenen Verstöße wie folgt geahndet:

      Haben Sie eine rote Ampel überfahren, so richten sich die Ahndungen danach, wie lange die Ampel schon auf Rot stand. Da Sie außerdem eine Sachbeschädigung verschuldet haben, erhöhen sich die Sanktionen: Unter einer Sekunde werden im Regelfall 240 Euro und zwei Punkte in Flensburg fällig. Hinzu kommt ein Fahrverbot von einem Monat. War sie bereits länger als eine Sekunde rot, kommen normalerweise 360 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot auf Sie zu. Bei dem Überfahren einer roten Ampel handelt es sich zudem um einen A-Verstoß, was eine Probezeitverlängerung von zwei auf vier Jahre sowie den Besuch eines Aufbauseminars nach sich zieht.

      Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort wird gemäß § 142 StGB mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft. Weitere Punkte, ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis sind ebenfalls möglich. Wir würden Ihnen empfehlen, eine mögliche Verhandlung abzuwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Kathrin sagt:

    Hallo,

    ich bin noch in der Probezeit und habe vor kurzem einen Linksabbiegerunfall mit Sachschaden gehabt. Die Polizei sagt dass ich schuld bin. Strafe 85 € + Verlängerung der Probezeit(lt Polizei). Kommt da noch etwas auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kathrin,
      neben einer Probezeitverlängerung von zwei auf vier Jahre müssen Sie normalerweise außerdem mit der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen. Haben Sie den Unfall verschuldet, so hat Ihr Unfallgegner Anspruch auf Schadensersatz von Ihrer Versicherung. Eine Höherstufung ist daher ebenfalls möglich. Sind Sie abgebogen, ohne Entgegenkommende durchzulassen, müssen Sie grundsätzlich mit einem Bußgeld in Höhe von 85 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. biene sagt:

    Hallöchen,
    mein Sohn 19 Jahre alt missachtet mit dem Firmenwagenn die vorfahrt (er sagte,von rechts kam nix),Unfall naklar.erst wohl nur Blechschaden ,jetzt plötzlich fahrlässige Körperverletzung (die Dame hat schleudertrauma)
    Mein Sohn mit probefüherschein…….. (scheiße!!!!!!!!!!!!)
    Was kommt auf ihn zu?
    Danke fürs antworten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo biene,

      bei einem Unfall während der Probezeit richten sich die Sanktionen nach dem zugrunde liegenden Verstoß. Eine pauschale Aussage kann daher nicht getroffen werden. Wird der Verstoß als A-Verstoß gewertet, sind neben dem Bußgeld sowie etwaigen Punkten eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Teilnahme an einem Aufbauseminar vorgesehen.

      Da es sich hier um einen Unfall mit Personenschaden handelt, ist es ratsam einen Anwalt hinzuzuziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Kito sagt:

    Hallo,

    Zu meiner Geschichte. Ich wurde in der Probezeit von der Polizei aufgehalten und zu einem Drogentest gedrängt.
    Dieser zeigte sich positiv auf THC also Blutentnahme!

    Jetzt wurde das Verfahren eingestellt weil ich unter dem Grenzwert von 1,0ng/ml liege ,nur 0,85.

    Ich kiffe nicht stand aber in der Disco wo so was wohl gemacht wurde!

    Ps.Hab mir vorher niemals was zuschulden kommen lassen und bin schon 36 Jahre alt.

    Vielen Dank..

  12. Paule sagt:

    Hallo,
    bei meiner Tochter liegt ein A Verstoß vor 2Jahre alt. Aufbauseminar hat stattgefunden zwischenzeitlich nichts mehr passiert.
    Vor 1 Woche einen wohl selbstverschuldeten Unfall gebaut wobei dieser nicht durch überhöhte Geschwindigkeit oder Überholen verursacht wurde. Beifahrer und Fahrer wurden leicht verletzt und es wurde kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet. Womit muss Sie rechnen ?
    Mfg.
    Paule

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paule,

      was genau auf Ihre Tochter zukommen wird, hängt unter anderem davon ab, welches Fehlverhalten zu dem Unfall geführt hat. Aus diesem Grund können wir Ihre Frage so nicht beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Gregor sagt:

    hallo,

    Als ich heute morgen auf dem Weg zur Schule gefahren bin würde ich geblitzt aber ich bin sogar weniger als erlaube 50 km/h gefahren (40) ungefähr die Ampel war orange und als ich über die Halte Linie gefahren bin hat es plötzlich geblitzt. Anscheinend ist die Ampel auf rot gesprungen als ich schon hinter der Ampel war.
    Habe mir schon im Internet paar Sachen durchgelesen wegen geblitzt werden wenn es rot ist. Das ist ein A-Verstoß soweit ich gelesen haben aber der erste.

    Hier mit meine Frage was kann auf mich zu kommen…?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gregor,

      ein Rotlichverstoß gilt als A-verstoß. Dieser führt zu einer Verlängerung der Probezeit, außerdem müssen Sie ein Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Kathrin sagt:

    Das ist der deutsche perfekte Verwaltungsbürokratismus!
    Daß da dann heute kein Jugendlicher mehr Lust auf’s Autofahren und Führerschein hat, ist doch logisch!
    Schon allein durch Unerfahrenheit können leicht Verstöße entstehen. Die Folgen sind dramatisch, wenn man tausende von Euro durch Kurse oder einen neuen Führerschein verliert!
    Die Autoepoche neigt sich, auch wegen dieser vollkommenen Totregulierung der Staatsbürokraten, langsam dem Ende zu!
    Früher hatte man noch Spaß am Autofahren, heute steht man bei jedem Kilometer mit einem halben Fuß im Gefängnis oder vor der Pleite!
    Armes Deutschland! Dekadente Staatsbürokraten führen dieses Land in den Ruin und in den Untergang!

  15. Paule sagt:

    @Kathrin
    Jeder hat die Möglichkeit das zu tun was er möchte und nach über 40 Jahren Feuerwehrdienst …..naja glaube du weißt was ich meine. Die Strafen finde ich dadurch beding in Ordnung nur das Verhalten seitens der Behörden nicht, man muss vor Strafe aufklären und das macht die Polizei nicht…..

    VG
    Paule

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