Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist

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Entzug der Fahrerlaubnis? Hinweise zu Sperrfrist, Wiedererteilung, Kosten und Co.

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Ist ein Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell unterwegs, droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Beide Maßnahmen können jedoch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eintreten. Auch wer mehrfach mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss ein Fahrverbot oder den Führerscheinentzug befürchten. Eines davon ist jedoch weitreichender, langwieriger und kostenintensiver als das andere.

Die Unterschiede und die Folgen beider Maßnahmen sollen in diesem Ratgeber erklärt werden. Was Sie tun können, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, lesen Sie außerdem in diesem Artikel.

Informationen zum Führerscheinverlust:

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben oder er Ihnen gestohlen wurde, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Führerscheinverlust, wie und wo Sie einen neuen Führerschein beantragen können.

Führerscheinentzug versus Fahrverbot

Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen, die das deutsche Straßenverkehrsrecht regelt. Die beiden schwersten Maßnahmen im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Am Rande soll hier auch der Freiheitsentzug als Folge von schweren Vergehen im Strafrecht erwähnt werden, welcher auch als Maßnahme im Rahmen des Straßenverkehrs angeordnet werden kann.

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Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem dienen sie der Verkehrserziehung der Verkehrsteilnehmer und sollen durch ihre besondere Schwere abschrecken. Die Strafen sind besonders für Vielfahrer ärgerlich, welche aus beruflichen Gründen auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dennoch sind die Maßnahmen unerlässlich für das reibungslose Verhalten im Straßenverkehr.

Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung auf 3 Monate. Das Fahrverbot ist auf die Zeiträume einen Monat, 2 und 3 Monate beschränkt.

Ein Fahrverbot kann nur mindestens für einen Monat und höchstens für 3 Monate verhängt werden.

Sie müssen zwar auch Ihren Führerschein abgeben, jedoch ist die Wiedererteilung hier einfacher gestaltet. Nachdem Ihnen ein Delikt zur Last geworfen wird, weshalb ein Fahrverbot verhängt wird, haben Sie in der Regel 2 Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht, werden der Bußgeldbescheid und das damit verhängte Fahrverbot rechtskräftig. Prinzipiell haben Sie vier Monate Zeit, um den Führerschein abzugeben. Diese Vier-Monats-Frist besteht jedoch nur, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre nicht schon einmal Ihren Führerschein verloren haben. Das Dokument muss bei der im Bußgeldbescheid genannten Stelle abgegeben werden. Dies kann eine zuständige Behörde oder auch die hiesige Polizeidienstelle sein. Wer nicht von der Vier-Monats-Frist Gebrauch machen kann, muss seinen Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung abgeben.

In der Zeit des Fahrverbots darf kein Fahrzeug bedient werden. Auch Mofas, für die kein Fahrausweis benötigt wird, dürfen nicht gefahren werden. Sollten Sie dies dennoch tun und Sie werden kontrolliert, können Sie mit

  • einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr,
  • einer Geldstrafe oder
  • dem Entzug der Fahrerlaubnis

rechnen.

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen

Der Fahrausweis kann nach Ablauf des Fahrverbots per Post, also per Nachnahme, verschickt werden. Dieses Verfahren ist aber mit einer Gebühr für den Versand verbunden. Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrausweis direkt bei der Behörde bzw. Institution abzuholen, bei welcher er auch abgegeben wurde.

Der Führerscheinentzug

Das Gegenteil zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Maßnahme wird auch Führerscheinentzug genannt, obwohl es juristisch richtig ist, von einer Führerscheinabgabe zu sprechen. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die „Aberkennung“ der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, schwere Unfallflucht oder aufgrund der Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister.

Beim Fahrverbot wird der Fahrausweis, also das Dokument per se, abgegeben. Der Führerscheinentzug oder Führerscheinverlust definiert das „Abgeben“ der Erlaubnis, Fahrzeuge führen zu dürfen.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. Zusätzlich wird eine Sperrfrist verhängt. Diese beträgt mindestens 6 Monate und definiert den Zeitraum, in dem keine neue Fahrberechtigung beantragt werden darf. Etwa 3 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Jedoch kann sie in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung, oder eine Nachschulung für die jeweiligen Führerscheinklassen zu nennen.

Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet:

  1. Entzug der Fahrerlaubnis per Gericht: Nach einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist verhängt. Nach Ablauf kann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.
  2. Entzug der Fahrberechtigung per Führerscheinstelle: Nach einem schweren Vergehen im Straßenverkehr, beispielsweise nach dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg, prüft die Führerscheinstelle etwaige Bedingungen, unter denen die Neuerteilung geknüpft ist.

Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Die Beamten können den Fahrausweis bereits vorläufig einbehalten, wenn die Beamten „Gefahr in Verzug“ sehen. Dieser Begriff kommt aus dem Verfahrensrecht und bezeichnet die Befugnis der zuständigen Behörden, den Führerschein vorläufig zu entziehen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Schaden eintreten würde. In diesen Fällen kommt es häufig zum vorläufigen Führerscheinverlust:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit Tötung oder schwerer Verletzung eines Menschen oder Verursachung eines bedeutenden Schadens an fremdem Eigentum
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Vollrausch

Weiterer Ratgeber zum Thema:

Führerscheinentzug: Ab wann ist der „Lappen“ weg?

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann aus verschiedensten Gründen angeordnet werden. In diesem Kapitel werden die meisten Gründe aufgezählt. Außerdem sollen hier auch die möglichen Folgen erläutert werden, damit Sie rechtzeitig wissen, was auf Sie zukommt.

Drogen und Alkohol: Führerscheinentzug

Wer Alkohol trinkt und sich an Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund führte der Bund empfindliche Strafen für dieses Vergehen ein. Die höchste Maßnahme ist der Führerscheinentzug wegen Alkohol.

Die Promillegrenze liegt zwar bei einem Wert von 0,5. Gefährdet eine Person jedoch den Verkehr und andere Teilnehmer, kann sie bereits ab 0,3 Promille zur Rechenschaft gezogen werden. Neben einer Freiheits- oder Geldstrafe ist auch die Entziehung der Fahrberechtigung eine mögliche Folge des Vergehens.

Die absolute Fahruntüchtigkeit ist gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille gegeben. Hier droht sofort der Führerscheinentzug bei Alkohol.

Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen, auch wenn nur geringe Mengen an Alkohol im Blut nachgewiesen werden.

Die Folgen einer Fahrt unter Alkohol und Drogen sind häufig die Teilnahme an einer MPU und/oder der Führerscheinverlust. Die Themen Cannabis und Führerschein werden auch oftmals in Verbindung gebracht, wenn es darum geht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall und die hiesigen Behörden an. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet wird.

Der Führerscheinentzug wegen Alkohol droht nur bei besonders schweren Vergehen oder Wiederholungstätern. In der Regel wird „nur“ ein Fahrverbot verhängt. Beim Führerscheinentzug wegen Drogen ist dies jedoch anders. Hier kommt es häufiger zu dieser schwerwiegenden Maßnahme.

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Zusätzlich kann zur Wiedererlangung des Führerscheins, also wenn Sie Ihren Führerschein verlieren, ein sogenannter Abstinenznachweis gefordert werden. Hierbei müssen Sie in einem bestimmten Zeitraum, regelmäßig zu Tests, um nachzuweisen, dass Sie keine Drogen oder Alkohol konsumiert haben.

Fahrverbote werden im Gegensatz zum Führerscheinentzug wegen Alkohol bereits ab dem ersten Verstoß gegen die Promillegrenze verhängt. Hierbei handelt es sich um ein Fahrverbot von einem Monat. Beim zweiten und dritten Vergehen muss bereits mit einem Fahrverbot von 3 Monaten gerechnet werden. Die Staffelung der Fahrverbote ist bei Drogen am Steuer gleich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel „nur“ Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen. Besonders hart trifft es Wiederholungstäter.

Fahrverbote werden ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 41 km/h außerorts und mindestens 31 km/h innerorts verordnet.

Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des FahrverbotsInnerorts - Führerscheinentzug abAußerorts - Führerscheinentzug ab
1 Monat31 km/h41 km/h
2 Monate51 km/h61 km/h
3 Monate70 km/h70 km/h

Zusätzlich kann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn ein Fahrzeugführer an illegalen Autorennen teilnimmt. Das Bußgeld bei diesem Vergehen liegt bei 400 Euro.

Wiederholungstäter werden besonders hart bestraft. Grundsätzlich gilt: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dies um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h.

Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich. Vielfahrer bzw. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden. Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen. Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen:

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast benötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter „Gnade“ walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Diese Fallgruppen haben sich oftmals „bewährt“, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird. Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden.

Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden. Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden.

Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist. Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat.

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat, zu fahren. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw zu verlieren. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat.

Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden.(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung)

Führerschein verloren nach dem Rotlichtverstoß

Auch ein Rotlichtverstoß stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Beim Überfahren einer roten Ampel können Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Fahrradfahrer oder Fußgänger entstehen. Aus diesem Grund werden bei diesem Vergehen auch Fahrverbote verhängt. Wer bereits eine rote Ampel überfährt und eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Führerscheinentzug von einem Monat bestraft werden. Diese Regelung gilt bereits bei einem Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel unter einer Sekunde rot anzeigte.

Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende „dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet“ (§ 315c Strafgesetzbuch). Von letzterem wird gesprochen, wenn der Wert der Sachbeschädigung in der Regel 750 Euro übersteigt.

Wird eine Ampel überfahren, welche schon länger als eine Sekunde rot anzeigte, können in manchen Fällen sogar eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und die Entziehung der Fahrberechtigung die Folge sein. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an, nach der beurteilt wird, welche Folge der Fahrer zu befürchten hat und ob der Führerschein verloren wird.

Auch hier hat der Fahrer, dem die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, Optionen, um diesem zu entgehen. Die größte Fallgruppe stellt hier das Augenblickversagen dar. Es sind Gerichtsurteile bekannt, bei dem der Angeklagte beweisen konnte, dass er in Folge von

  • Irritationen,
  • Verwechselungen oder
  • zeitweiliger, einfach fahrlässiger Unaufmerksamkeit wegen einer Ablenkung

gehandelt hat. Die Chancen bei diesen Fällen steigen, wenn die Zeiträume zwischen dem Aufleuchten des roten Lichts und dem Überfahren der Haltelinie größer werden. Hier geht das Gericht davon aus, dass der Fahrzeugführer nicht grob pflichtwidrig handelte, sondern wegen der eben genannten Folgen den Rotlichtverstoß verursachte.

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Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Das Bayrische Oberlandesgericht urteilte jedoch bei einem Fall, bei dem der Angeklagte Fahrer blindlings dem Vordermann folgte und so über die rote Ampel fuhr, dass hier nicht von einem sogenannten Mitzieheffekt ausgegangen werden kann. Das bedeutet, dass bei diesem Grund dennoch der Fahrausweis entzogen werden kann.

Eine beliebte Rechtfertigung für das Überfahren einer roten Ampel ist der Umstand der Blendung infolge von Sonnenstrahlung oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs in der Dunkelheit. Diverse Gerichtsurteile deuten darauf hin, dass bei diesem Grund nicht von einem Fahrverbot angesehen werden kann. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit der umliegenden Gegebenheiten anzupassen haben.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Auch in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn 3 A-Verstöße bzw. 6 B-Verstöße begangen werden.

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegendes Vergehen, welches beispielsweise Unfallflucht, Nötigung oder Alkohol am Steuer sein kann. B-Verstöße hingegen sind weniger schwerwiegende Vergehen: abgefahrene Reifen, Parkverstöße oder Handy am Steuer. Die Reihenfolge, damit Fahranfänger ihren Führerschein verlieren, ist wie folgt:

A-Verstoß → 1. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit (Verlängerung der Probezeit) → 2. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinverlust

2 B-Verstöße (Verlängerung der Probezeit) → 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit → erneute 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinentzug

Nach der Entziehung der Fahrberechtigung wird eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monate und 5 Jahre andauern. Etwa 3 Monate vor Ablauf der Frist kann der Fahrausweis wieder erteilt werden. Ob dann eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden muss oder an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie einem Aufbauseminar teilgenommen werden muss, ist vom Einzelfall abhängig.

Wird die Fahrberechtigung wieder erlangt, beginnt die Probezeit von neuem. Begeht der Fahranfänger dann Verkehrsvergehen können die Strafen in der Regel höher als gewöhnlich ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug in der Probezeit kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Der Führerschein kann auch verloren werden, wenn ein Fahranfänger nicht am Aufbauseminar teilgenommen hat. Dann geht das Gesetz davon aus, dass er nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Nach der Sperrfrist muss die Fahrberechtigung neu beantragt werden.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Wir wollen möglichst früh kriminelle Karrieren stoppen. Mit dem Entzug der Fahrberechtigung treffen wir die Heranwachsenden, die gerade die Freiheit der eigenen Mobilität erleben, empfindlich und regen zum Nachdenken an. (Hans-Peter Uhl, CSU, im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“)

Als Alternative zur Freiheits- und Geldstrafe wollen die CDU/CSU und SPD den Führerscheinverlust künftig auch bei Straftaten durchsetzen. So könnten Menschen, die einen Diebstahl begehen, bald ihre Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die Diskussion befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium. Der Führerschein kann also nicht verloren werden, wenn Fahrer eine Straftat begehen.

Über 8 Punkte: Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

Sollten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, werden die Punkte nicht verschoben. Sie gelten trotzdem ab dem Tag, an dem das Vergehen begangen wurde.

Nachdem ein Autofahrer 8 Punkte erreicht und den Führerschein verloren hat, folgt die Sperrfrist. In dieser Zeit darf er keine neue Fahrberechtigung beantragen. Sollten Sie in diesem Zeitraum dennoch ein Fahrzeug führen, gilt dies als Fahren ohne Fahrerlaubnis und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch können Sie nach dem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedienen:

  • motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen mit Elektroantrieb, einer Leermasse bis zu 300 kg (inklusive Batterien), einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 500 kg, einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h und einer maximalen Breite von 1,10 m sowie
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler, welche für die Land-und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h erreichen sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, welche mit Holmen gelenkt werden

Zusätzlich zu diesen Fahrzeugen können Sie trotz Führerscheinentzug noch weitere führen. Es gibt Fahrzeuge, welche mit einer gültigen Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Die Voraussetzung der Prüfbescheinigung bilden eine Ausbildungsbescheinigung (wird nach einer gewissen Anzahl an Fahr- bzw. Theoriestunden in einer Fahrschule erlangt) und eine Theorieprüfung. Damit können Sie folgende Fahrzeuge führen:

  • Mofas, also einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (auch ohne Tretkurbeln) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn von 25 km/h,
  • zweispurige und elektrisch angetriebene Mobilitätshilfen, welche durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, sogenannte Segways,
  • Krankenfahrstühle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 10 km/h

Die Sperrfrist beim Führerschein

Nach einem Führerscheinentzug beginnt in der Regel die Sperrfrist vom Führerschein. In diesem Zeitraum darf der Verkehrssünder keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt vom individuellen Fall ab. Die Sperrfrist vom Führerschein wurde eingeführt, damit ein Betroffener, der charakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das Strafgericht gibt also eine Prognose ab, welche Zeit der Angeklagte benötigt, damit eine Besserung aus seinem Verhalten zu erkennen ist. Die Sperrfrist dauert im Durchschnitt etwa 9 bis 11 Monate.

Nach Ablauf der Sperrfrist vom Fahrausweis wird dieser nicht direkt wieder zugestellt. Er muss neu beantragt werden. Weiter können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss.

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Das zuständige Führerscheinamt prüft dann in eigener Verantwortung, was der Angeklagte benötigt, um seinen Fahrausweis wiederzuerlangen bzw. ob der Betroffene die erforderliche Fahreignung zurückerlangt hat, um ein Fahrzeug bedienen zu dürfen.

Wurde der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen, also konnte der Autofahrer in der Zeit keinen Gebrauch von seiner Fahrerlaubnis machen, wird die verbleibende Sperrfrist demnach definiert. Setzt der Richter beispielsweise eine Sperrfrist von 12 Monaten an und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil betrug 6 Monate, muss der Beklagte noch eine Sperrfrist von weiteren 6 Monaten abwarten. Der Zeitraum der vorläufigen Sicherstellung des Fahrausweises wird bereits beim Urteil berücksichtigt.

Die Sperrfrist beginnt in der Regel an dem Datum, an dem das Gericht zum letzten Mal den Sachverhalt des Betroffenen prüfte. Dieser Tag ist für den Anfang der Sperrfrist festgesetzt:

  • Verfahren wurde vor dem Amtsgericht beendet: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung
  • Verfahren wurde mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet1: Datum des Erlasses des Strafbefehls
  • Verfahren wurde in der Hauptverhandlung in einer Berufungsinstanz beendet2: Datum, an dem das Berufungsurteil gesprochen wurde
  • Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil wurde zurückgenommen: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung

1: Dies ist der Fall, wenn kein Einspruch eingelegt wurde bzw. ein eingelegter Einspruch zurückgenommen wurde.
2: In diesem Fall wird die Sperrfrist im Berufungsgericht neu festgesetzt. Zwar wird die vorhergehende Zeit des Führerscheinentzugs in der Regel berücksichtigt, jedoch muss eine Sperrfrist mindestens 3 Monate betragen. So kann es möglicherweise passieren, dass die restliche Sperrfrist auf mindestens 3 Monate verlängert wird.

Die letzte Tatsachenentscheidung des Gerichts wird außerdem bereits zur Sperrfrist vom Führerschein mitgezählt. Erlässt das Gericht das Urteil an einem 16. eines Monats, endet die Sperrfrist am 15. eines Monats.

Ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Die Zeit begründet sich darin, dass die Bearbeitungszeit eines Antrags bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in der Regel sehr hoch ist.

Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Das Mindestmaß der Sperre beträgt ein Jahr, wenn gegen den Täter in den letzten drei Jahren vor der Tat bereits einmal eine Sperre angeordnet worden ist. (§ 69a Absatz 3 StBG)

Die isolierte Sperrfrist

Wenn eine Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann, wird von einer isolierten Sperrfrist gesprochen. Das bedeutet, wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm dennoch eine Sperrfrist verhängt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgeht, dass die Person eine gewisse Zeit warten muss, um eine Fahrberechtigung beantragen zu können.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

  • regelmäßige Trunkenheitsfahrten
  • das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel Überfälle genutzt
  • Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen
  • Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser
  • Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, „wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht“.

Die Sperrfristverkürzung

Nach der Sperrfrist kann der Führerschein beantragt werden

Nach der Sperrfrist kann der Führerschein beantragt werden

Eine verkürzte Sperrfrist ist dann ratsam, wenn Sie beruflich auf den Fahrausweis angewiesen sind. Diverse Institutionen bieten eine Sperrfristverkürzung an. Aber Vorsicht: Nicht an allen Gerichten kann diese erwirkt werden, wenn nicht Schulungsmaßnahmen ergriffen worden sind. Aus diesem Grund ist ein Anwalt zu empfehlen, welcher Auskunft darüber geben kann, bei welchem Gericht die Erfolgschancen hoch sind.

Die Verkürzung der Sperrfrist hängt davon ab, welche Schulungsmaßnahmen Sie ergriffen haben, um dem Gericht eine Besserung des Verhaltens präsentieren zu können. Meist kann die Sperrfrist mit geeigneten Maßnahmen um bis zu 3 Monate verkürzt werden. Hierbei ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Anwalt oder dem Gericht über das Vorhaben der Sperrfristverkürzung zu sprechen. Die Möglichkeit einer Verkürzung wird danach geprüft.

Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn sie mindestens 3 Monate betragen hat. Nach Paragraph 69a Absatz 7 kann sie nach mindestens einem Jahr verkürzt werden, wenn der Betroffene in den letzten 3 Jahren bereits eine Sperrfrist angeordnet bekam.

Führerschein zurück mit der Wiedererteilung

Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 3 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung nach § 20 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) anordnen. Dies kann geschehen, sobald die Behörde der Meinung ist, dass der Betroffene keine erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mehr nach dem Führerscheinentzug besitzt.

Das Ende der Sperrfrist bedeutet also nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Dies kann erst mit einem Antrag auf Wiedererteilung der Fahrberechtigung geschehen. Dazu müssen Sie den erforderlichen Antrag bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen. Diese prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Fahrausweis wiederzubekommen. Meist ist dies die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese fällt in der Regel an, wenn Sie den Führerschein verloren haben, weil Sie die Höchstanzahl an Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg erreicht haben. Ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, weil der Betroffene an einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit leidet, muss zusätzlich ein Abstinenznachweis erbracht werden.

Ob für Sie eine MPU notwendig wird, um den Fahrausweis durch eine Wiedererteilung zurückzubekommen, hängt vom individuellen Fall ab. Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt oder der Fahrerlaubnisbehörde in Kontakt treten. Der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann stattgegeben werden, wenn die Maßnahmen erfolgreich absolviert wurden. Die Kosten und notwendigen Unterlagen müssen auch bei der entsprechenden Behörde abgefragt werden, da auch dies abhängig vom Bundesland ist.

Führerschein zurück ohne MPU?

Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht. Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Ein Betroffener muss sich das folgendermaßen vorstellen: Das Vergehen wird in einer Akte gesammelt. Beim Führerscheinentzug wird dieses Dokument noch zusätzlich in der Akte verwahrt. Fallen Sie bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch bzw. erhalten ein negatives Gutachten, wird auch dieses in der Akte gespeichert. Alle Unterlagen, welche sich hier befinden, können dem Fahrer angelastet werden. 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust tritt die Verjährung bzw. Tilgungsfrist ein. Diese bewirkt, dass die Akte in der Regel gelöscht wird. Das bedeutet, die Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen keine MPU mehr anordnen, da sie praktisch nichts mehr über das Vergehen weiß. Natürlich ist dieses System in der Realität etwas komplexer, dennoch soll es die Sachlage für Verbraucher skizzieren.

Wie also funktioniert das Verfahren: Führerschein zurück ohne MPU? Die 10-jährige Tilgungsfrist hat verschiedene Starttermine, sodass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintreten kann:

  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Start am Tag des ersten Urteils
  • bei Entziehung, Versagung oder Verzicht der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Neu-)Erteilung der Fahrerberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten: Startdatum ist der Tag der Rechtskraft des Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Start der Frist am Tag der Ausstellung der Bescheinigung/beim Verzicht auf die Fahrberechtigung: Frist beginnt am Tag des Zugangs der Verzichterklärung bei der Behörde

Von einer Versagung wird immer dann gesprochen, wenn die Fahrberechtigung aufgrund von einer Erkrankung oder Behinderung entzogen wird. Die Fahrberechtigung geht in diesem Fall davon aus, dass der Betroffene nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.

Die Anordnung der MPU selbst kann nicht verjähren. Jedoch verjährt das Vergehen, weswegen die MPU angeordnet wurde. In der Regel beginnt also die Verjährung nach dem Führerscheinentzug erst mit der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, spätestens jedoch fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung des Gerichts bzw. der Rechtskraft dieser.

Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.

Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen. Ist dies der Fall kann sich die Tilgungsfrist verlängern. Sollten Sie vor dem Ablauf der 15 Jahre einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen, werden Sie zur MPU aufgefordert. Wird die Frist für die MPU nicht eingehalten, versagt Ihnen die Behörde den Fahrausweis und die Tilgungsfrist beginnt von vorn.

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570 Kommentare

  1. Kambez sagt:

    Hallo,
    Ich habe im Juli. 2003 meinen Führerschein wegen Trunkenheit ( 2,6 Pm) am Steuer verloren.
    Im März dieses Jahres bin ich zum Verkehrsamt gegangen um zu fragen ob ich jetzt bis zu meinem Tot damit Leben soll wenn ich meinen Führerschein zurück haben möchte trozdem MPU machen muss? Man hat mir gesegt, nein, entweder MPU ( was auch ider Regel etwa ein Jahr dauert) oder noch zwei Jahre warten.
    Ist es überhaupt rechtens dass man mit 2,6 PM für15 Jahre gesperrt wird????
    Im Voraus herzlichen Dank.
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kambez,

      da das Fahren unter Alkohol ein schwerwiegendes Vergehen im Straßenverkehr ist und zudem Menschenleben gefährdet, ist diese Regelung durchaus berechtigt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Memo sagt:

    Hallo, Mein Führerschein wurde entzogen in der Probezeit wegen schlechtem auffallen ( Blitzer, schnelles fahren )
    hab bis jetzt nur einen punkt bekommen.

    was kommt auf mich zu
    Aufbauseminar?`
    MPU?
    muss ich meine Führerschein nochmal neu machen bei der Fahrschule alles nochmal neu / Theorie wie Praxis ?

    mfg

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Memo,

      die Konsequenzen, die Sie hierbei zu erwarten haben, sind davon abhängig, welche Art von Verstoß Sie begangen haben. Der folgenden Tabelle können Sie diese jeweiligen Konsequenzen in Ihrem Fall entnehmen:

      https://www.bussgeldkatalog.org/probezeit/

      die Redaktion von bussgelkatalog.org

      • Sebastian sagt:

        Hallo,
        habe im Internet Mephedron bestellt – Lieferung wurde falsch zugestellt – Polizei wurde informiert – Hausdurchsuchung – Strafbefehl.
        Bei der Hausdurchsuchung wurde kein Mephedron gefunden, es wurde keine Blut- bzw. Urinprobe durchgeführt.
        Reicht das für einen Führerscheinentzug oder muss mir tatsächlich der Konsum nachgewiesen werden?
        Die beschlagnahmte Substanz kommt für den Konsum logischerweise nicht in Frage aber aus dem email-Verkehr des beschlagnahmten Rechners geht hervor, dass ich auch schon zuvor Mephedron bestellt habe.
        Was ich tatsächlich bekommen habe, ist ja bei den Internetshops aber mehr als fraglich und kann im nachhinein natürlich auch nicht mehr festgestellt werden.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Sebastian,

          in der Regel muss Ihnen der Konsum nachgewiesen werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die genannten Untersuchungen und Entnahmen von Blut- bzw. Urinprobe noch erfolgen. Auch ein ärztliches Gutachten zur Feststellung eines möglichen Konsums kann gefordert werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Gregor sagt:

    Hallo,
    ich hätte mal ne frage und zwar meine Frau hat damals vor 20 Jahren den Führerschein verloren, wegen zu schnellen fahren und einmal mit Alkohol am Steuer und die Punkte haben sich gehäuft. Muss meine Frau komplett den Führerschein neu machen, oder nur MPU oder kein MPU oder kriegt Sie den Führerschein ohne Probleme. Wenn nicht,
    muss meine Frau sich bei Landratsamt (Führerscheinstelle) melden, wenn sie Ihr Führerschein wieder will oder wie läuft das.

    Ich bedanke mich schon im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gregor,

      wenn Ihre Frau in den letzten 20 Jahren nicht auffällig geworden ist (Fahren ohne Führerschein, Punkte etc.) und auch keinen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis gestellt hat, ist eine mögliche MPU (sollte diese angeordnet worden sein) bereits verjährt. Wenn sie den Führerschein wieder haben will, müsste sie beim Landratsamt einen Antrag auch Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Die Behörden entscheiden dann, unter welchen Bedingungen Sie diesen ausgehändigt bekommt. Nach 20 Jahren ohne Fahrpraxis kann es aber sein, dass Fahrstunden bzw. Führerscheinprüfungen verlangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Andrusch sagt:

    Hallo, ich sehe hier mit den 10 oder 15 Jahren nicht durch.

    Zu meinem Fall: Nach Auskunft des KBA liegen meine Entscheidungen seitdem 18.06.2016 in der Überliegefrist. D. h. diese Daten werden nur mir zur Auskunft erteilt.

    Meine Fragen:
    1.) Kann die Fahrerlaubnisbehörde noch einen MPU anordnen? Muss ich bei der Wiedererteilung angeben, weshalb der FS entzogen wurde?
    2.) Kann ich auch eine Ersterteilung beantragen, da im ZFER keine Daten zu meinem früheren FS (vor 1999) hinterlegt sind?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrusch,
      zwar verjähren Punkte in Flensburg für Straftaten nach 10 Jahren, die MPU ist jedoch an eine Verjährung von 15 Jahren gebunden. Daher ist es durchaus möglich, dass die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU an die Neuerteilung der Fahrerlaubnis knüpft. Es ist in der Regel ebenfalls möglich, dass Sie die Gründe für den Führerscheinentzug angeben müssen. Wenn es sich um keine Ersterteilung handelt, sollten Sie dies auch nicht angeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Marc sagt:

    Hallo,

    ich habe 2009 meine Fahrerlaubniss abgeben müssen durch einen Drogendelikt.
    Bin aber leicht verwirrt was ich nun machen soll. In dem damilegen Schreiben stehen 3 Absätze:

    1. Eine neue Fahrerlaubniss darf, unabeschadet der übrigen Vorraussetzungen, erst nach Vorlage eines positiven med.-psychologicschen Eignungsgutachtens erteilt werden.

    2. Nach der Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahreignung ist im Falle der Abhänngigkeit von Berauschenden Mitteln
    (alkohol, BTM u.a) eine MPU untersuchung nur sinnvoll, wenn der nachweis über eine dauerhafte Abstinenz (mindestens ein Jahr) erbracht werden kann.

    3. Darüber hinaus wird aber auch im Falle des Missbrauchs von ‚berauschenden Mitteln eine Vorbereitung, z.B durch ein vorheriges Beratungsgespräch bei einer Begutachtungsstelle für Fahreignung oder bei einem Verkehrstherapeuten, empfohlen, um eine kostenintensive Negative-Entscheidung zu vermeiden. In der Regel ist auch in diesem Fall ein Abstinenznachweis (etwa 6 Monate) zu erbringen, evtl. auch der Nachweis einer (verkehrs-)therapeutischen Aufarbeiteung.

    Meine Frage ist jetzt was trifft da nun zu ? MPU ja oder nein oder nun doch nur punkt 3.?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      für Sie wurde ein MPU angeordnet, die erfolgreich absolviert werden muss. Darüber hinaus wird für ein Jahr ein Abstinenznachweis verlangt. Dieser muss vorliegen bevor die MPU absolviert werden kann.

      Im letzten Punkt wird empfohlen vor der MPU bereits eine Beratung wahrzunehmen, die als Vorbereitung auf die MPU gewertet werden kann. Nehmen Sie an dieser Beratung vor der MPU teil muss dennoch ein Abstinenznachweise von mindestens sechs Monaten erbracht werden.

      Die ausstellende Behörde kann Ihnen bei Fragen zum Vorgehen weitere Informationen mitteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Jörg sagt:

    Hallo,habe 2004 meine Fahrerlaubnis abgeben müssen das ist jetzt 12 Jahre her und wollte fragen ob ich ein Fahrrad mit hielfsmotor oder eine Mofa bis 25kmh fahren darf.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      sofern Sie Ihren Führerschein abgegeben haben, dürfen Sie keine motorbetriebenen Fahrzeuge im Straßenverkehr fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Sven sagt:

    Hallo liebes Bußgeldkatalog-Team,
    ich habe 2005 meinen Führerschein gemacht und hatte einen Führerscheinentzug 2008. Folglich wurde mir ein neuer Führerschein ausgestellt mit Austelldatum 2008.
    Nun wurde mir von einem Familienmitglied die Versicherung meines Autos übertragen.
    Die Versicherung richtet sich nach dem Austelldatum des Führerscheins. Damit gehen mir aber 3-4 SF Klassen verloren.
    Gibt es da eine Möglichkeit das nachweisen zu können? Oder kann man da dann nichts machen?
    Danke und Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      da können Sie nichts machen. Wenn der Führerschein entzogen und neu ausgestellt worden ist, gilt das neue Ausstellungsdatum.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Josef W. sagt:

    Hallo alle miteinander! Bin aus Bad Reichenhall, Bayern. Habe das mit dem FS. eigentlich schon abgehakt.Bin Gott sei dank, und zufällig auf diese Seiten -15 Jahre warten- nach Rechtskraft vom Urteil- ohne MPU den FS wieder erteilen zu lassen. Damals in den 90 ger Jahren hatte ich 3 mal MPU gemacht 2x positiv 1 mal negativ und 1999 den FS nochmal neu bzw. Prüfung gemacht. 2002 am 17.06. wurde das Urteil wegen einer erneuten Trunkenheitsfahrt rechtskräftig. Btm. 2009 hatte ich nochmal unerlaubten Anbau. In den ersten 5 Jahren nach Rechtskraft vom Urteil und auch die letzten 9 Jahre war bis auf das mit dem unerlaubten anbau gar nichts weder verkehrsrelevant noch irgend etwas anderes. Heute war ich im LRA. FS-Stelle und habe einfach mal gefragt. Der Beamte wollte mich auf`s Glatteis führen und hat mir geraten gleich bei der Gemeinde den Antrag zu stellen. Die paar Tage bis die 15 Jahre voll sind, gehen auch noch vorbei. Er sagte Prüfung in jedem Fall. Weis jemand ob dann noch irgend welche Repressalien oder Abstinenz- nachweise erfolgen können. Bin seit längerer Zeit ziemlich fit (E-bike) keinen Alkohol.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      nach 15 Jahren kann keine MPU mehr angeordnet werden. Eine erneute Prüfung ist aber möglich. Abstinenznachweise sind eher unwahrscheinlich, weil die alten Einträge getilgt sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Josef W. sagt:

        Danke für die Antwort. Habe sogar noch das erweiterte Führungszeugnis beantragt und es ist ohne Einträge. Denke auch wenn du ahnungslos den FS bei der Gemeinde beantragst und den Antrag wieder zurückziehst, sagte mir der nette Mann von der Führerscheinstelle, dass ein Aktenvermerk stattfindet und ich glaube, dass du dann trotzdem Schwierigkeiten zu erwarten hast. Kenne auch 2 Fahrlehrer die keine Ahnung haben und das mit den 15 Jahren nicht gewusst haben. Der eine sagte, wenn du mit Btm. was hattest, können die auch nach 15 o. 20 Jahren noch MPU anordnen. Mal sehen, am 17.06.2017 ist es so weit. Macht sich der Mann von der FS-Stelle strafbar, wenn er die alten Sachen in seine Entscheidungen einbringt? Oder mündlich bzw. schriftlich erwähnt? Im Landratsamt wird nichts gelöscht, sogar wenn du mit 13 Jahren beim Schwarz fischen erwischt worden bist. Mache mir jetzt keinen Kopf mehr, warte bis nächstes Jahr und dann schauma amoi wos passiert. Schönen Tag noch und ich schwinge mich auf mein E-bike.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Josef,
          nach Ablauf der Tilgungsfrist wird die Akte in der Regel gelöscht. Von diesem Prinzip her darf die Führerscheinstelle die jeweiligen Vergehen nicht mehr in ihre Entscheidungen miteinbeziehen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Josef W. sagt:

    Hallo, Ich bin’s nochmal aus Bayern. Ist es ratsam nach Ablauf der 15 Jahren (bei mir ist es der 17.6.2017) noch ein paar Tage verstreichen zu lassen bis ich den Antrag stelle? Habe die Befürchtung, dass es evtl. zu Überlagerung kommen könnte!? Wahrscheinlich bin ich zu übervorsichtig oder habe zuviel Angst. Kein Wunder, was ich bereits für Repressalien über mich ergehen lassen musste. Danke+einen schönen Tag

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef W.,

      wann Sie sich entscheiden den Antrag zu stellen, ist Ihnen überlassen. Sind Sie sich unsicher, könnte der Rat eines Anwalts hier eventuell hilfreich für Sie sein. Dieser kann Sie entsprechend beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. J.Thomas sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog.org,

    ich muss jetzt ein Ärztliches Gutachten für die Führerscheinstelle beibringen, ob ich Alkoholabhängig bin. Vorangegangen ist eine Straftat im Privaten Bereich mit Alkohol, nicht aber im Straßenverkehr. Zuvor wurde mir mal vor 18 Jahren wegen Alkohol der Führerschein entzogen im Strassenverkehr. Nach einem Positiven Gutachten, wo keine Abstinenz gefordert wurde, hat man mir alle Führerscheine wieder erteilt. Seit dieser Zeit bin ich nie mehr wieder im Strassenverkehr auffällig geworden, obwohl ich Zigmal konntrolliert wurde. Des weiteren habe ich jetzt schon zum vierten mal meinen Führerschein(LKW/KOM) verlängern lassen, und da wurde auch immer Kontrolliert ob man Suchtproblematiken hat oder nicht. Kein Amtsarzt stellt ein Positives Dokument aus, wenn Alkoholmissbrauch oder schwere Alkoholabhängigkeit vorliegt.
    Ich habe zwar einen Anwalt hinzugezogen, und der meinte ich solle schon zugeben, das ich etwas Trinke. Damit gebe ich zu, so teilte er mir das mit, das ich Alkoholabhängig bin. Und genau da liegt der Hund begraben. Auch wenn ich jetzt weniger Trinke wird das gegen mich verwendet werden. Nach ICD 10 gibt es drei Gruppen von Alkoholabhängigen. Da kann ich ja gleich meinen Führerschein abgeben. Für was dann noch ein Ärztliches Gutachten? Oder habe ich durch das Gutachten Chancen mich nicht einer Abstinenz Auflage zu unterziehen? Und wenn ja, welche Rechtlichen Möglichkeiten habe ich danach mich dagegen zu wehren? Oder sehe ich hier alles nur Schwarz? Danke für die Auskunft

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo J. Thomas,

      das ärztliche Gutachten soll in der Regel die Fahrtauglichkeit und die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr attestieren. Zum Attest gehört bei einem Alkoholvergehen auch ein Abstinenznachweis.

      Wir dürfen keine Rechtsberatung durchführen, daher ist es ratsam, wenn Sie eine weitere Meinung eines Rechtsanwaltes einholen. In der Regel wissen Anwälte welche Vorgehensweise angebracht sind und können Sie dementsprechend auch beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Babsi G. sagt:

    Hallo, ich habe am 21. d.J. meinen FS verloren. 1,0 Promille. Das ist natürlich nicht zu entschuldigen. Ich besaß meinen FS 44 Jahre, unfallfrei. Bei meiner Trunkenheitsfahrt entstand weder Personen – noch Sachschaden. Ich bin weder Schlangenlinien gefahren noch habe ich eine rote Ampel überfahren, ich saß auch nicht mehr im Auto als ein Polizist vorbeikam und den Alkohol roch. Er zog den Führerschein ein , bis heute habe ich keine Anzeige o.ä. bekommen
    Wie lange kann es bis zur Verhandlung dauern ? Was kann auf mich zukommen? Ich habe auch noch keine Punkte in Flensburg. Ich will hier nichts beschönigen, das, was ich getan habe, ist wie gesagt, nicht zu entschuldigen und ich schäme mich dafür, nicht auszudenken, wenn etwas passiert wäre , ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden. Wer kann mir helfen bzw einen Rat geben ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Babsi G.,

      in der Regel sollten Sie, wenn Ihr Führerschein durch die Polizei einbehalten wurde, ein Schreiben von der zuständige Behörde erhalten.
      Überlicherweise wird dies innerhalb von drei Monaten nach dem Vergehen zugestellt. In diesem Schreiben wird dann der Tatvorwurf erläutert.
      In Ihrem Fall können Sie jedoch bei der Führerscheinstelle oder der Polizeidienststelle, die den Führerschein einbehalten hat, nachfragen, was mit Ihrem Führerschein geschehen ist.

      Bei einem erstmaligen Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus kann es auch zur Anordnung einer MPU kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Josef Winkler sagt:

      Hallo Babsi! Geh doch mal zur Polizeidienststelle und frag was los ist. Denke mit 1-3 Monate Fahrverbot und 500-1000 € Geldstrafe maximal bist Du dabei. Mpu. kann ich mir schlecht vorstellen. Erst ab 1.6 promille ,oder wenn etwas passiert ist auch schon mit weniger. Fragen kostet nichts und wenn Du freundlich bist, sind die Polizisten auch hilfsbereit. Viel Glück und probier’s, die kochen auch nur mit Wasser. Gruß aus Berchtesgaden!

  12. Vincenzo M. sagt:

    Hallo Alle!! Ich habe einen riesen Problem und bekomme keine klare Antwort (auch von meinem Anwalt)

    Also, Ich bin Luxemburger Staatsgehörige, Ich habe meine Hauptadresse in Luxembourg, und ein 2 Haus in Deutschland. Mein Führerschein ist Luxemburgisch.

    Ich komme nur jedes 2 Wochenende nach Deutschland um meine Tochter zu betreuen (daher nicht Deutscher Staatsangehöriger). DIe Mutter, hat gegen mir eine Anzeige gemacht, Ich wäre besoffen Auto gefahren. Das Verfahren vom Gericht lautet 1 Jahr Führerscheinentzug, habe jedoch mein Luxemburgischer Führerschein nach 3 Monate zurückerhalten.

    Meine Frage ist als Luxemburgischer Staatsangehörige. Ist es Führerscheinentzug dann MPU Test, oder Fahreverbot, dann anscheinend kein MPU Test.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vincenzo,
      wurde in Deutschland ein Führerscheinentzug verhängt, hat dies in der Regel keine Auswirkungen auf Ihren luxemburgischen Führerschein. In Luxemburg können Sie weiterhin Auto fahren, in Deutschland ist Ihnen dies jedoch verboten. Möchten Sie wieder Kraftfahrzeuge in Deutschland fahren und es wurde eine MPU angeordnet, müssen Sie diese erst bestehen, bevor Sie dort wieder legal fahren dürfen. Bei einem Fahrverbot wird normalerweise keine MPU angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Josef sagt:

      Hallo Vincenzo! Wär gut den Tathergang zu wissen und auch der Atem-bzw.Butalkohol. Gruß aus Bayern!

  13. Thomas sagt:

    Hallo wenn bei einem Wiedererteilung Antrag eine MPU gefordert wird, kann ich den Antrag dann zurückziehen? Und was kostet ein Wiedererteilung Antrag in Baden-Württemberg?
    Gruss Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Sie haben stets die Möglichkeit, einen Antrag zurückzuziehen. An der MPU-Anordnung wird dies vermutlich nichts ändern. Die Kosten variieren je nach Landkreis und Verwaltungsaufwand. Fragen Sie am besten bei der zuständigen Führerscheinstelle nach, mit welchen gebühren Sie rechnen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. chris sagt:

    Führerschein wurde vor ca. 5 Jahren entzogen wg mehrerer Geschwindikeitübertretungen. Habe ihn nie abgegben und war für die Behörden welchen ihn einziehen wollten nie zu erreichen.
    Habe keinen Verlust gemeldet und auch sonst nichts unternommen. Bin nie ohne Lappen gefahren.
    Benötige Führerschein zurück und habe Termin bei Führerscheinbehörde vereinbart. Was erwartet mich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,
      was Sie nun genau erwartet, werden Sie mit Sicherheit bei diesem Termin erfahren. Uns liegen nicht genug Informationen vor, um Ihnen dies mitteilen zu können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Thimo sagt:

    Hallo, hatte 2005 wegen Cannabis am Steuer meinen Führerschein verloren und ihn nach bestandener MPU wiederbekommen, nun bin ich 2016 zu Fuß mit einem joint erwischt worden, ist mein Schein nun entgültig weg oder muss ich noch mal zur MPU oder reichen ggf Abstinenz Nachweise um meinen Schein zu behalten ?

    Vielen Dank um Antwort

  16. joy sagt:

    Hallo ich habe da ne frage.Und zwar wegen der mpu. Muss ich erstmal abwarten bis die Führerscheinstelle mir mitteilt das ich mpu machen muss und dann geh ich zur Vorbereitung und fange mit dem abzietnenz anweis an oder soll ich vorher schon damit anfangen mit den Nachweis?Weiß leider nicht mehr ob ich eins machen muss. Bekomme ich da ne Frist bis wann ich die mpu gemacht habe und mit den nachweisen? Nicht das ich innerhalb in ein halbes jahr mpu bestehen soll und es fielen die ein jährige abzienenzt Nachweis.Bin da total verwirrt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joy,

      in der Regel enthält die Anordnung zur MPU alle Informationen bezüglich der zu erbringenden Nachweise. Ein Abstinenznacheis gehört hier üblicherweise dazu. In der Regel sind auch alle wichtigen Daten und Fristen im Bescheid aufgeführt. Sie sollten hier den Bescheid abwarten und sich gegebenenfalls auch bei der zuständigen Behörde informieren, was Sie zu tun haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Johann sagt:

    Hallo bussgeldkatalog-Team,
    ich bin betrunken mit dem Fahrrad gefahren und wurde kontrolliert (Ergebnis, 2,2). Ich wurde vor Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt, habe aber keine Punkte und keinen Eintrag ins Strafregister bekommen. Das ganze ist 1,5 Jahre her. Vor zwei Monaten habe ich etwas „überraschend“ doch noch eine Anordnung zur MPU bekommen. Da mir dafür nur 6 Wochen Zeit blieben, habe ich es nicht geschafft mich antsprechend darauf vorzubereiten. Nach Rücksprache mit der Prüfgesellschaft, dem Straßenverkehrsamt und meinem Psychologen habe ich entschlossen die MPU nicht anzutreten und mir noch 4 Wochen mehr Zeit zu nehmen. Jetzt habe ich ein Schreiben vom Straßenverkehrsamt bekommen. Wie erwartet wird mir die Fahrerlaubnis nun entzogen, da ich nicht innerhalb der Frist von 2 Monaten die MPU nachweisen konnte.

    Jetzt steht folgendes drunter: „Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass es Ihnen anheim steht, kostenfrei auf die erteilte Fahrerlaubnis zu verzichten.“ Was bedeutet das? Bekomme ich die dann nie wieder? Mein Plan war es eigentlich in 3 Wochen zur MPU zu gehen. Das konnte ich bisher nicht, weil das Straßenverkehrsamt die Unterlagen von der MPU Stelle noch nicht zurück hat.

    Könnt ihr mir weiterhelfen?

    Besten Dank und viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      wenn Sie Ihre Fahrerlaubnis freiwillig abgeben, werden (anders als beim Entzug der Fahrerlaubnis) Ihre Eintragungen im Fahreignungregister nicht gelöscht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Burkhardt sagt:

    Hallo und guten Tag an die Redaktion von bussgeldkatalog.org,
    ich habe einen Stafbefehl wegen fahrlässigen Führens eines Kfz. im Strassenverkehr erhalten, der gemessene Alkoholgehalt betrug 1,32°/oo, der Führerschein wurde einbehalten, ein Blutalkoholtest erhärtete den gemessenen Wert.
    Im o.g. Schreiben wird mir nun eine Geldstrafe in Höhe von 900.- € sowie der Entzug der Fahrerlaubnis mitgeteilt, ebenso wird mir mitgeteilt, dass mir nicht vor Ablauf von 8 Monaten eine neue Fahrerlaubnis erteilt werden kann.
    Ich weiß und mir ist bewußt, dass ich große unverantwortliche Sch…. gebaut habe, was auch durch nichts zu entschuldigen ist. Ich bin seit mehr als 40 Jahren unfallfrei gefahren, habe keinerlei Eintragungen wegen Verkehrsvergehen oder Punkte in Flensburg, hatte auch niemals ein Strafverfahren diesbezüglivh. Ich bin Selbstständig und habe zwei Halbtagskräfte als Angestellte, bin absolut auf das Fahrzeug angewiesen (ja, das hätte ich mir vorher überlegen sollen, stimmt absolut!), wenn ich auf Grund dieses Strafbefehles meine Tätigkeit aufgeben muss, sind drei Arbeitskräfte arbeitslos.
    Gibt es eine Möglichkeit dieses Strafbefehl durch eine Bitte an das Gericht zu ändern, meinetwegen in eine höhere Geldstrafe o.ä.?
    Für eine Antwort währe ich Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallp Burkhardt,

      bitte wenden Sie sich bezüglich Ihres Falls an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen eine Rechtsberatung geben und weitere Informationen erteilen, ob dies in diesem Fall möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Josef W. sagt:

      Hallo Burkhardt! Da hast Du keine Chance. Du kannst froh sein, wenn keine MPU angeordnet wird! In der Regel erst ab 1.6%.
      Außer Du hast Personenschäden oder sonst irgend was krasses verursacht. Möglicherweise kannst Du bei der Führerscheinstelle eine Sondergenehmigung für die Arbeit beantragen. In seltenen Fällen ist das möglich, wenn Du für den Staat arbeitest oder irgend jemanden der einflussreich ist, kennst. Ist kompliziert und in den seltensten, mir persönlich bekannten Fällen, eingetreten. Denen ist das egal ob Du Angestellte hast, oder sonst irgendwie auf Deinen Führerschein angewiesen bist. 8 Monate sind schnell vorbei. Mach es wie ich und kauf Dir ein E-Bike und hör mal eine Zeit lang komplett auf, Alkohol zu konsumieren. Alles gute und denke dran die Zeit arbeitet für Dich.

  19. Manny sagt:

    Hallo,ich habe vor ca.10 Jahren in Frankreich gewohnt und dort den Führerschein gemacht.
    Dieser wurde mir in Deutschland abgenommen,da er zu diesem zeitpunkt in Deutschland Nicht gültig gewesen sein soll.auserdem hatte ich alkohol getrunken.Frage:kann ich diesen Führerschein in Frankreich wieder beantragen auch wenn ich in Deutschland wohne oder brauche ich einen Französischen Wohnsitz…geht das überhaupt?

    Mfg.Manny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manny,
      wir würden Ihnen empfehlen, bei der zuständigen französischen Behörde nachzufragen, ob Sie Ihren Führerschein dort neu beantragen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Feng sagt:

    Hallo,

    ich habe im September 2006 einen Unfall mit 2,46 Promille verursacht. Dabei entstand „nur“ Blechschaden. Ich war noch in der Probezeit. Im Dezember 2006 verurteilte mich das Gericht zu einer Geldstrafe, die abgeleistet wurde sowie den Führerscheinentzug für 2 Jahre. Außerdem wurde eine MPU und ein besonderes Aufbauseminar verordnet. Nichts davon habe ich bislang gemacht.
    In 6 Wochen ist dieses Urteil 10 Jahre her. Habe ich das „Glück“ und kann den Lappen im Januar wieder beantragen?
    VG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Feng,

      nach 15 Jahren wird der Eintrag aus der Akte gelöscht. Danach kann der Führerschein neu beantragt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Andrea sagt:

    Hallo,

    mir wurde im August 1998 wegen Drogenkonsum die Fahrerlaubnis für PKW in Bayern entzogen. Ich hatte damals die Gelegenheit ihn vorher noch freiwillig abzugegeben bevor ihn das Amt einzieht. Es hieß, wenn ich ihn freiwillig abgebe, würde mir das bei einer Wiedererteilung „zu gute kommen“, wo ich heute jedoch so meine Zweifel daran habe, das diese Aussage stimmte, habe es aber damals dann gemacht. Ich habe dann eine 9 monatige Therapie erfolgreich abgeschlossen, was mir allerdings auch zur Auflage bei einem Gerichtsverfahren gemacht wurde. Seit 2000 lebe und arbeite ich in Hessen. Im März 2002 bin ich dann (hier in Hessen) ohne Fahrerlaubnis gefahren und hatte einen Unfall. Ich hatte zu dieser Zeit noch Bewährung aus Bayern offen, habe für das fahren ohne Fahrerlaubnis eine Geldstrafe erhalten, ein Gerichtsverfahren gab es nicht. Die Geldstrafe und alles andere was die Kfz Versicherung noch forderte, wurde bezahlt. Die F-Behörde in Hessen hat vor längerer Zeit (mit meinem Einverständnis) alle Unterlagen von der F-Behörde aus Bayern angefordert und liegen denen auch vor. Da ich den F-Schein nicht unbedingt brauche oder bisher gebraucht habe, habe ich auch nichts weiter unternommen ihn wieder zu bekommen. Eine genaue Auskunft bekomme ich lt. F-Behörde erst wenn ich den Antrag einreiche, vorher machen die nichts. Was ich aber auf jeden Fall machen muss, ist eine praktische und theoretische Befähigungsprüfung beim TÜV, das ist das einzigste was sie mir per Email mitgeteilt haben.

    Kann mir hier jemand eine genauere Auskunft geben was ich definitiv machen muss, sprich MPU, Neuerteilung oder Wiedererteilung usw.?
    Was hat es mit der 15jährigen Verjährungsfrist auf sich? Es ist ja auch eine finanzielle Frage das ganze und ich würde gerne vorher wissen was auf mich zukommt?

    Kann mir hier jemand weiter helfen oder Tips geben?

    Danke schon mal vorab

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      die tatsächlichen Voraussetzungen, die Sie für eine Neuerteilung erfüllen müssen, kann Ihnen nur die Fahrerlaubnisbehörde mitteilen. Ob eine MPU verlangt wird, liegt dann im Ermessen der Behörde. Wurde eine MPU aufgrund des Verkehrsverstoßes angeordnet, muss diese für eine erneute Erteilung des Führerscheins erfolgreich absolviert werden. Diese Anordnung verjährt dann in der Regel nach 15 Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Phil sagt:

    Guten Tag!
    Bei mir geht es um folgendes….
    Und zwar bin ich 2013 mit einer menge von 0,03 cannabiode von der polizei erwischt worden allerdings nicht im straßenverkehr….
    Besaß zu dieser zeit den FS klasse M.
    Habe daraufhin post von der FSS bekommen das ich ein ärztliches gutachten solle das ich auch gemacht habe und negativ war…. dann bekam ich nochmal post von der FSS wegen einer mpu oder ich sollte freiwillig meinen FS abgeben was ich dann auch getan habe! Und habe das erstmal so stehen lassen. Habe dann im laufe der zeit auch post von der staatsanwaltschaft bekommen das dieses verfahren eingestellt wurde! Habe mich dann daraufhin nach längerer zeit (weil ich sie mir nicht leisten konnte) bei der FSS gemeldet wie es denn aussehe wegen einer sperrfrist ob und wie lange da eine vorhanden ist und ob meine mpu aufgeführt ist und was ich machen muss. Da wurde mir dann gesagt das im system lediglich drin steht das ich klasse m bessesen habe…. welchen sachverhalt kann ich daraus jetzt ziehen??
    Bitte um antwort
    Danke und LG

    • Phil sagt:

      Möchte aber Klasse b beantragen da ich gerade dabei bin den führerschein zu machen ist das dann eine Neuerteilung? Und gibt es da dann einen zusammenhang?

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Phil,

        sollte eine MPU angeordnet worden sein, können Sie den Führerschein der Klasse B nur beantragen, wenn Sie die MPU auch absolviert und bestanden haben.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Phil,

      scheinbar müssen Sie eine MPU absolvieren. Setzen Sie sich am besten nochmal mit der Führerscheinstelle in Verbindung, um diesbezüglich Klarheit zu schaffen. Ein Strafverfahren läuft jedenfalls nicht gegen Sie, wie sich aus dem Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft ergibt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Sven sagt:

    Hallo ich habe mal eine Frage mir wurde vor einem Monat der fuhrerschein entzogen da ich 3 a verstoße in der probezeit hatte. 1 mal weil ich ein entgegenkommendes Fahrzeug nicht durch gelassen habe und es zum Unfall kam und 2 mal wegen zu schnellen fahren ca 24 kmh zu schnell. Meine speerfrist beträgt 3 Monate. Habe heute das schreiben bekommen das ich den Führerschein neu beantragen kann. Mir wurde bei Abgabe mitgeteilt das ich mit nichts weiteren als der neu Beantragung und deren kosten zu rechnen habe. Ist dies richtig oder ist eher mit einer mpu zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      grundsätzlich sollte die Beantragung reichen. Die MPU wird in der Regel bei Alkoholverstößen, Straftaten oder nach Erreichen der acht Punkte in Flensburg angeordnet. In Ihrem Fall trifft keiner dieser Gründe zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Herbert sagt:

    Hallo,
    Habe 2006 meinen Führerschein entzogen bekommen (Fahren ohne Fahrerlaubnis in 3 Fällen und 1 mal fahren ohne Pflichtversicherung)  (2 Jahre Fahrverbot) Habe nun nach ca. 10 Jahren meine MPU gemacht und ein positives Gutachten bekommen. Bekomme ich nun nach Vorlage meines positiven Gutachtens meinen Führerschein wieder?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herbert,

      Den Führerschein erhalten Sie nicht einfach zurück, Sie müssen in diesem Fall einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Die zuständige Führerscheinbehörde wird Ihnen dann mitteilen, welche weiteren Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um den Führerschein erneut zu bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Jack sagt:

    Hallo… ich muss so wie es aussieht eine mpu machen. Mein Anwalt meint er könne die abgabe meines Führerscheins hinauszögern. In der Zeit will ich mir mein jetztigen Führerschein in polen schnell umschreiben lassen. Ich habe eine deutsch/polnische Staatsangehörigkeit und dort auch einen zweit Wohnsitz. Wäre es legal?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jack,

      solange noch kein rechtskräftiger Führerscheinentzug stattgefunden hat, können Sie dies mit dem Führerschein machen. Es ist allerdings fraglich, ob Sie mit der polnischen Fahrerlaubnis dennoch in Deutschland fahren dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Anni sagt:

    hallo hab da mal ne frage und zwar musste ich meinen führerschein abgeben die frist für meinen wiederspruch ist jetzt um jetzt stellt sich mir aber die frage kann ich meinen führerschein einfach neu beantragen oder bekomm ich extra noch ne sperrfrist ein bekannter hat seine sperrfrist erst fast 9 monate später bekommen nach dem er seinen führerschein schon abgegeben hat?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anni,
      ein Führerscheinentzug geht grundsätzlich mit einer Sperrfrist einher. Diese kann gemäß § 69a StGB im Regelfall auf mindestens sechs Monate und maximal fünf Jahre vom Gericht festgelegt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Nimo sagt:

    Guten tag, ich muss mein führerschein abgeben wegen gefährdung des strassenverkehr. Drogen und alkohol waren nicht im Spiel. Du Unfall war auf der Autobahn. Meine Frage ist jetzt was mich erwartet nach den sechs Monaten sperrfrist? Muss ich eine mpu machen, oder reicht vielleicht auch eine verhaltenstherapie oder aufbauseminar. Ich hatte noch nie vorher Straftaten im strassenverkehr begangen, sowie mit Drogen oder Alkohol Auffälligkeiten gezeigt. Bitte um schnelle Antwort. Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nimo,

      in der Regel erhalten Sie eine Anordnung zur MPU. Haben Sie ein solche nicht erhalten, muss diese dann üblicherweise auch nicht absolviert werden. Ist die Sperrfrist abgelaufen, können Sie einen Antrag auf Wiedererteilung des Führerscheins bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen. Diese teilt Ihnen dann mit, welche Schritte notwendig sind und was Sie für Voraussetzungen erfüllen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Erdogan sagt:

    habe mein Führerschein vor ca 13 jahren abgeben müssen,wegen med.einnahme ,würde den gerne zurückhaben,ist es möglich ohne MPU?Was muss ich machen?Ich brauch den Fs wegen Beriflichenzukunft!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erdogan,H.

      in der Regel müssen Sie die Neuausstellung des Führerscheins beantragen. Die zuständige Führerscheinstelle wird Ihnen mitteilen, welche notwendigen Schritte Sie unternehmen müssen. Eine Anordnung zur MPU verjährt jedoch üblicherweise erst nach 15 Jahren. Daher sollten Sie her erfragen, ob eine erfolgreiche Teilnahme Voraussetzung für die Neuerteilung ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erdogan,

      warten Sie noch zwei Jahre. Haben sich sich dann in den 15 Jahren keine Ordnungswidrigkeiten zu Schulden kommen lassen, dürfen Ihre Vergehen Ihnen nicht mehr zur Last gelegt werden. Dann funktioniert der Führerscheinantrag auch ohne MPU.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Marcel sagt:

    Sehr geehrtes Bußgeldkatalog

    Ich habe mal eine Frage und zwar wurde mir am 19.05.2016 der Führerschein entzogen wegen 8 Punkte. Habe eine 6 Monatige Speere bekommen. Habe den Antrag noch nicht gestellt!. Muss ich zur der MPU??
    Zu den kommt das Land Niedersachsen hat den mir entzogen bin aber jetzt in anderes Bundesland am wohnen !.

    Würde mich um Rückmeldung freuen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      ob Sie eine MPU absolvieren müssen, erfahren Sie, wenn Sie den Antrag zur Wiedererteilung stellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. göksel sagt:

    hallo ich habe mein führerschein für 6 monate abgegeben wegen 8 punkte voll muss ich mpu machen da ich keine schreiben bekommen habe 6 monate ist bald um keine schreiben nix kann mir jemand was sagen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ob Sie zur MPU müssen erfahren Sie, wenn Sie den Antrag zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Yvonne sagt:

    Hallo ich hatte im Dezember 2015 einen Auffahrunfall und war alkoholisiert. Der Führerschein wurde mir direkt abgenommen nur das Urteil das er weg ist kam er im März 2016 glaube ich. Mein Anwalt konnte es gut regeln und der Richter hat mir keine MPU angeordnet. Jetzt würde ich meinen Führerschein im Februar 2017 wieder bekommen, muss ich da einfach hingehen oder anrufen das ich ihn wieder bekomme?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yvonne,

      Sie müssen einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis bei der zuständigen Führerscheinbehörde stellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Bert G. sagt:

    Hallo,
    irgendwie finde ich das mit den Jahren (Verjährung ) verwirrend.
    Deshalb meine Frage:
    Ich wurde am 07.07.2004 angehalten und hatte 1,5 Prom. Der FS wurde einbehalten.
    Am 19.08.2004 erging dann folgender Strafbefehl:
    Fahrerlaubnis entzogen, FS eingezogen und 18 Monate Sperre plus Geldstrafe.
    Wenn ich Euren Text richtig verstehe:
    Beginnt nach Ablauf der Sperrfrist die Tilgungsfrist. Das wäre also der 19. Feb. 2006. Ich habe damals keine Wiedererteilung beantragt (Mangels Masse) Demnach müsste die Tilgungsfrist am 19. Feb 2016 abgelaufen sein.
    Das heißt ich kann den Führerschein beantragen und mir die MPU ersparen?
    MfG
    Bert

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bert,

      nach Ablauf der Tilgungsfrist sollten Sie in der Tat einen neuen Führerschein beantragen können, ohne eine Anordnung zur MPU zu erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. XENIA F. sagt:

    Hallo
    Habe fahrerflücht begangen keine wurde dabei verletztMeine Führerschein wurde für 8 m8naten entzogen. In den Brief steht DIE VERWALTUNGSBEHÖRDE WIRD ANGEWIESEN, IHNEN VOR ABLAUF VON 8 MONATEN KEINE NEUE FAHRERLAUBNIS ZU ERTEILEN .
    Muss ich MPU machen? ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo XENIA F.,

      zunächst wurde keine Anordnung zur MPU erlassen. Allerdings kann die zuständige Behörde bei einem Antrag auf Wiedererteilung einen Nachweise der Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs verlangen. Dies kann in Form einer MPU geschehen. Ob dies auf Sie zukommt, erfahren Sie in der Regel dann beim Antrag nach dem Ablauf der Sperrfrist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Andreas sagt:

    Hallo
    bin am 6.12.2003 mit 1,18 Promille am Steuer von der Polizei angehalten worden. Mein Führerschein wurde einbehalten. Am 7.02.2004 bin ich ohne Fahrerlaubnis( ohne Alkohol) unterwegs gewesen und die Polizei hat mich wieder angehalten. Die Fahrerlaubnis wurde mir 10.02 2004 vom Amtsgericht wegen Trunkenheit am Steuer entzogen. Jetzt habe ich im Dezember 2016 meine Fahrerlaubnis neu beantragt. Am 06.01.17 erhielt ich ein Brief, in dem mir gesagt wurde, dass untersucht werden soll, ob ich geeignet sei wieder eine Fahrerlaubnis beatragen zu können. Also sprich MPU machen. Meine Frage: ISt es nach so langer Zeit notwendig eine MPU zu machen und muss ich meine Führerschein komplett neu machen nach der bestandenen Mpu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann einen Nachweis der Fähgkeit zum Führen eines Fahrzeugs verlangen. Insbesondere bei Alkoholdelikten kann das der Fall sein. Dies geschieht dann unabhängig von Tatzeitpunkt.
      Es kann durchaus sein, dass sie nach einem gewissen Zeitraum die Prüfungen zum Führerschein wiederholen müssen. Welche weiteren Anforderungen Sie zu erfüllen haben, teilt Ihnen die zuständige Fahrerlaubnisbehörde mit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Dennis sagt:

    Bei mir ist es etwas komplizierter, und zwar habe ich 2005 meinen Führerschein der KLasse M verloren weil ich damals bekifft mit dem Roller gefahren bin -.- dann habe ich etwa 1 Jahr später die Screenings bei der MPU angefangen damit ich meinen Führerschein machen kann. 1 Jahr lang habe ich den Misst mitgemacht. Dann ging die kacke los und zwar bin ich damals umgezogen von Stuttgart nach Waiblingen aber der Termin für die MPU stand schon fest. 2 Wochen vor dem Termin hat sich auf einmal ein Mann von der MPU bei mir gemeldet das meine Akte bei ihnen nicht eingegangen sei und ich solle doch mal an der Führerscheinstelle nachfragen was da los ist. Dann bin ich zu führerscheinstelle in Stuttgart gegangen und hab nachgehagt und die sagten mir das meine akte jetzt nach Waiblingen muss da ich ja jetzt nicht mehr in Stuttgart gemeldet bin. also ab nacch waiblingen -.-. Dort konnte die frau am schalter mir nicht wirklich helfen, sie hat zu mir gesagt ich solle einfach den Führerschein beantragen dann kommt die akte zu denen. Also hab ich das gleich gemacht. 2 Wochen später bekomme ich einen Brief in dem steht das ich 160 euro strafe zahlen muss da ich meinen Lappen beantragt habe obwohl ich noch eine MPU machen muss -.-. Natürlich ist der Termin bei der MPU missglückt und wie ich erfahren habe gilt dies auc´h als durchgefallen. Meine frage ist nun: Hab ich jetzt ein Problem zwecks der 10 Jährigen Sperrfrisst? immerhin hätte ich die 10 jahre jetzt voll da ich nach dem missglückten fall erst mal gar nichts mehr gemacht habe weil mir einfach die Kohle gefehlt hat -.- . Gruss Dennis

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,
      gemäß § 69a des Strafgesetzbuches (StGB) beträgt die Sperrfrist beim Führerschein mindestens sechs Monate und maximal fünf Jahre. Meinen Sie hingegen die Tilgungsfrist von zehn bzw. fünfzehn Jahren, so hat diese von vorn begonnen, als die MPU als durchgefallen galt. Ab diesem Zeitpunkt müssen maximal 15 Jahre vergangen sein, damit die Tat und damit auch die MPU als verjährt gilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Eberhard sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit ca. 1,3 Promille angehalten. Auf der Wache wurde mein Führerschein, leider unüberlegt, beschlagnahmt und nicht sichergestellt. Macht das einen Unterschied in Bezug auf die Dauer der Sperre?

    Viele Grüße
    Eberhard

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eberhard,

      das sollte keinen Unterschied machen. Bei Zweifeln lassen Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Christiane sagt:

    Hallo.
    Ich habe vor 3,5 Jahren meinen Führerschein abgeben müssen, da ich ohnmächtig geworden und auf meinen Vordermann gerollt bin.
    Da ich danach wieder angefangen habe zu studieren,kein Geld hatte und ihn auch nicht brauchte, habe ich mir gedacht ich hole ihn erstmal nicht, schliesslich kostet allein schon die Wiederbeantragung ordentlich Geld. Außerdem hatte ich eh kein Auto mehr.
    Jetzt brauche ich ihn aber wieder. Bei ersten Recherchen habe ich gefunden das ich alles machen muss wie bei einer Erstbeantragung. Aber was genau heisst das denn?
    Danke für Antworten!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christiane,

      Sie müssen zur Führerscheinstelle und dort einen Antrag auf Wiedererteilung stellen. Die Behörde befindet dann über Ihr Anliegen und teilt Ihnen mit, ob Sie noch Dokumente oder Nachweise einreichen müssen. Notwendig sind aber tatsächlich sämtliche Unterlagen, welche Sie bereits beim Erstantrag einreichen mussten, z. B. Lichtbild, Nachweis für einen Erste-Hilfe-Kurs etc. Die genauen Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Führerscheinstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Def sagt:

    Ich habe meinen Führerschein nach einer Fahrt mit 2,2 Promille verloren. Und das völlig zurecht. Mir wurde sofort die Fahrerlaubnis entzogen. Das ist nun 4 Jahre her. Nun möchte ich meinen Führerschein neu beantragen. Vermutlich ist hier definitiv von einer MPU auszugehen?

  39. Susann sagt:

    Liebes BGK-Team,
    ich war gestern bei der LBV in Hamburg. Diese prüft nun innerhalb von sechs Wochen, ob ich den Führerschein zurück bekomme.
    Hab daraufhin hier diese ganzen Einträge gefunden.
    Meine Verhandlung auf Verkürzung der Sperrfrist mit 1,4 Pr. war Mitte November 2016 und ich bin davon ausgegangen,dass ich den Führerschein zu Mitte Februar wieder bekomme.
    Wie kann es nach einer teuren Gerichtsverhandlung mit Anwalt und positiven Abschluss mit Verkürzung um sechs Monate sein, dass eine Behörde sechs Wochen prüft, ob und wie und wann ich den Führerschein wieder bekomme?
    Das klingt so wahnsinnig willkürlich. Und wenn der Beamte meint, ich muss eine MPU machen oder abstinent leben – was würde das bedeuten?

    Danke für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susann,

      die Neuerteilung der Fahrerlaubnis ist stets eine Einzelfallentscheidung. Am besten sprechen Sie nochmal mit der Führerscheinstelle unter Berücksichtigung des Urteils, wie der weitere Verlauf aussehen soll. Hierbei kommt es auch darauf an, ob die Verkürzung an Auflagen geknüpft wurde. Im Zweifel wäre ein Gang zum Anwalt ratsam. Dieser kann Sie in Ihrer individuellen Situation entsprechend beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Josef N sagt:

    Geehrte BGk,

    Ich kam vor 5 Monaten nach Deutschland aus Serbien, habe den serbischen FS der 6 Monate gultig ist also noch einen Monat bei mir. Ich sah bei Ihnen dass in manchen Fallen der serbische FS auch 12 Monate gultig sein kann und mochte Sie fragen wie ich dass beantragen kann und in welchem Fall dass so ist.? Im Internet konnte man lesen dass der serbische FS am 17.Jan.2017 anerkannt wird und ich den deutschen nicht machen muss doch im Landratsamt haben die mich mit einer traurigen Nachricht erwartet. Die Papire wurden nicht unterschrieben, muss man noch ein paar Monate warten. Wissen Sie zufallig wann es ofiziell wird dass ich den serbischen weiterhin benutzen kann, welche Moglichkeiten ich habe um den grossen Kosten aus zu weichen? Bedanke mich in vorraus,
    alles Gute!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      da sich die beiden Länder noch nicht bezüglich dessen abschließend geeignet haben, ist noch keine Aussage möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Michael sagt:

    ich wurde mit einem wert von 1,44 Prom (Alkomat ) angehalten und vor 16 jahren schon mal einen entzug mit 1,22 Prom was kommt auf mich zu ?
    Da ich arbeis mähßig auf einen führerschein angewiesen bin was kann ich tun ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      Ihnen drohen 3 Punkte in Flensburg, die Entziehung der Fahrerlaubnis für mindestens 6 Monate und eine Haft- oder Geldstrafe. Bei der Wiederbeantragung des Führerscheines ist es wahrscheinlich, dass eine MPU angeordnet wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. H. Mario sagt:

    Hallo, habe 1994 meine führerscheinklasse 2 ,wegen zur Höhe punkteanzahl, abgeben müssen. Hatte zwar 2 Jahre später die Chance ihn bei der Dekra nachzuholen , bin aber leider durchgefallen. Aus beruflichen Gründen dürfte ich trotzdem mein FS Kl.3 weiter nutzen. Bin bis heute auch ohne Punkte gefahren. Besteht die Möglichkeit meine alte FS klasse 2 wider zu erhalten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      dies ist nicht möglich. Sie können zum jetzigen Zeitpunkt nur aktuelle Führerscheinklassen erwerben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Hans Joachim sagt:

    Hallo,

    Habe meinen Antrag auf Wiedererteilung Mitte Okt.2016 gestellt nach 6 Wochen kam die Aufforderung, noch eine Bescheinigung nachzureichen.

    Sind 6 Wochen so in Ordnung, ich kenne andere Bearbeitungsfristen.

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans-Joachim,

      die Bearbeitungszeiten der Ämter hängt stark vom gegenwärtigen Arbeitspensum ab. Sechs Wochen sind durchaus im Rahmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Agi sagt:

    Hallo mir wurde der Führerschein von polizei Beamten zu Hause mit Beschluss vom Gericht vorläufig nach Paragraph 111a Abs.1 StPO in Verbindung mit Paragraph 69 Abs. 1 StGB entzogen.
    Zitat: Es sind daher dringende Gründe für die Annahme vorhanden,dass dem Beschuldigten die Erlaubnis zum führen von Kraftfahrzeugen wegen ungeeigneitheit demnächst durch Urteil entzogen wird (Paragraph 69 StGB)weshalb die vorläufige Entziehung geboten ist (Paragraph 111a Abs1 StPO in Verbindung mit 69 Abs 1 StGB)
    Ich möchte gern erwähnen das dies wegen unerlaubten entfernens vom Unfallort angeordnet wurde noch möchte ich gern sagen das ich mich schon zweimal einer Mpu in andern Angelegenheit unterziehen musste einmal vor ca 12 Jahren und die letze war am 30.04.2015 als ich mein Führerschein bekommen hatte beides wegen trunkenfahrt am Steuer .Bitte um Rat was wird mir jetzt passieren muss ich mich jetzt schon wieder einer MPU unterziehen müssen oder kann es sein das ich nur ein Fahrverbot oder ne Sperr Frist bekomme bitte um Hilfe vielen Dank Mit freundlichen Grüßen agi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Agi,

      bei Fahrerflucht handelt es sich um eine Straftat. Es wird ein Richter entscheiden müssen, was von nun an passiert. In der Regel wird bei Fahrerflucht der Führerschein entzogen, nur in leichteren Fällen kann darauf verzichtet werden. Je nach den Umständen ist auch eine MPU möglich. Zudem drohen eine Haftstrafe bzw. eine Geldstrafe. Wir können Ihnen leider nicht mehr zu Ihrer Situation sagen, da wir die Umstände nicht kennen. Angesichts Ihrer beschriebenen Vorgeschichte, sollten Sie sich allerdings auf eine MPU einstellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Sebastian sagt:

    hallo. Ich wurde von der polizei angehalten und musste eine urinprobe abgeben wegen verdacht auf cannabiskonsum.Urinprobe schlug an musste dann mit auf die wache und mir wurde blut abgenommen . Das ergebnis war das was festegesllt wurde aber unter dem grenzwert . Habe es der polizei auch von anfang an gesagt das ich ein ganzes wochenende beim umzug geholfen habe wo cannabis konsumiert wurde dadurch schlug diese probe auch an . Ende vom lied war das die polizei das eingestellt hat da es ja unter derm grenzwert war ( dies habe ich auch schriftlich ) . Ein paar tage später bekam ich post vom straßenverkehrsamt das ich eine chemisch-toxilogische unterscuhung durchführen solle . Habe dort angerufen und gefragt ob man dies in raten zahlen könne da ich leider hartz 4 beziehe und dies nicht sofort bezahlen konnte , daraufhin wurde mir gesagt nein ratenzahlung ginge nicht ich müsse in diesem fall den führerschein abgeben da sie von einer nichteignung eines fahrzeuges ausgehen muss . MEine frage wäre .. muss ich eine MPU machen oder nur eine MU oder würde ich ihn ohne alles wieder bekommen? Mir wurde erst gesagt MPU dann von wem anders MU , bin ziemlich verwirrt hoffe sie können mir helfen.
    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      das weitere Vorgehen wird von der zuständigen Behörde festgelegt, weshalb wir Ihnen leider keine genauen Angaben machen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Ralf sagt:

    Hallo,
    ich bekam meinen FS Sep.08 nach Fahrt unter Alk (2.2 pm) entzogen.
    Nach einer Gerichtsverhandlung wieder ausgehändigt.
    Etwa ein Jahr später stellte die FS-Stelle fest, das es sich damals um einen Wiederholungsfall handelte (ich wurde etwa 2007 mal mit 0.64 erwischt) und so musste ich Ihn im Jan. 2010 wieder abgeben.
    Wann begann die 10 oder 15 Jahresfrist? Wann kann ich den FS ohne MPU wieder beantragen?
    Bin zwar nach Langzeitklinik jetzt seit 16 Monaten abstinent und will das auch uneingeschränkt bleiben, kann aber wegen Grundsicherung die Kosten für Haaranalyse und MPU nicht aufbringen.
    HG, Ralf

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      die 15 Jahre beginnen zu laufen mit der Entscheidung der Behörde, Ihren Führerschein zu entziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Daniel sagt:

    Hallo,
    habe vor ca 11 Jahren meinen Führerschein in der Probezeit wegen zu schnellem Fahren und zu vielen Punkten abgenommen bekommen.
    Was könnte mir im schlimmsten Fall angeordnet werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      das kommt auf die Umstände an. Hatten Sie wirklich 18 Punkte oder wurde Ihnen die Fahrerlaubnis wegen eines dritten A-Verstoßes entzogen? Im schlimmsten Fall kann eine MPU angeordnet werden. Wird darauf verzichtet, wären auch eine erneute Fahrprüfung erwartbar, da nach 11 Jahren und zuvor geringer Fahrpraxis angenommen werden kann, dass Ihre Kenntnisse aufgefrischt werden müssten. Aber auch das muss nicht zwingend der Fall sein. Es geht hierbei ja stets um den Einzelfall. Sicher ist nur, dass Sie den Rest der Probezeit noch ableisten müssen. Das bedeutet, dass wenn Sie den Führerschein zurückbekommen, die anteilige Probezeit noch weiter läuft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Alex sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Mir wurde der Führerschein im Dezember 2016 mit 1,12 Promille im Blut direkt von der Polizei bei einer Verkehrskontrolle abgenommen. Wie lange kann es dauern bis ich das erste Schreiben erhalte? Jetzt ist Anfang März und ich habe noch kein einziges schreiben erhalten wo die Strafe drin steht und wie lange ich den Führerschein abgeben muss. Mit welcher Strafe muss ich rechnen? Mir wurde im Jahr 2012 schon mal der Führerschein für 3 Monate abgenommen wegen zu schnellem fahren.
    Mit freundlichen Grüßen
    Alex

  49. Jenny sagt:

    Hallo, ich wurde gestern abend mit dem Auto angehalten von der Polizei und es wurden 2.0 promille festgestellt. Ich bin noch in der Probezeit und Sie haben mich mit zur Wache genommen und mit den führerschein sofort entzogen.
    Womit muss ich rechnen??
    MPU??
    Führerschein komplett neu machen ?

    MFG jenny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      Fahren Sie mit einem Promillewert ab 1,1 handelt es sich um eine Straftat. Es drohen drei Punkte in Flensburg sowie die Entziehung des Führerscheins, eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Die Probezeit wird auf jeden Fall verlängert, außerdem wird im Normalfall eine MPU angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Thomas sagt:

    Hallo, durch Strafbefehl des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten wurde mir am 26.05.2000 die Fahrerlaubnis entzogen. Es wurde ein Blutgehalt von 2,62 Promille festgestellt. Am 01.12.2010 beantragte ich eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Am 05.01.2011 bekam ich Antwort, ich sollte bis zum 05.02.2011 mitteilen welche MPU-Stelle ich beauftrage, weil ein so hoher Blutalkoholwert nahe legt das, das führen eines Fahrzeugs vielleicht nicht möglich ist. Das habe ich NICHT getan und die Frist ohne Antwort verstreichen lassen. Und somit wurde am 26.11.2011 der Antrag abschlägig beschieden. Mir ist klar, daß ich jetzt wiederum eine Tilgungs-, bzw. Verjährungsfrist habe. Ich bin seit dem Mai 2000 verkehrstechnisch nie mehr auffällig gewesen.
    Nun zu meinen Fragen:
    Wie lange muß ich nun warten bis meine MPU-Verjährung durch ist? 10 oder 15 Jahre nach dem 26.11.2011?
    Oder welches Datum ist denn genau das Datum an dem ich meine Fahrerlaubnis wieder erlangen könnte?
    Spielen andere Straftaten (bei mir unerlaubter Waffenbesitz, ohne Vorstrafen) eine Rolle bei der Neuerteilung?
    MfG Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      ein genaues Datum lässt sich da nur sehr schwer bestimmen. Grundsätzlich beträgt die Tilgungsfrist zehn Jahre, nur wann diese zu laufen beginnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Deshalb wird empfohlen, 15 Jahre zu warten, da der Fristbeginn spätestens nach 5 Jahren ist. In der Regel sind Straftaten, welche nicht unbedingt mit dem Straßenverkehr zu tun haben, ohne direkten Einfluss. Durch besonders aggressiven Verhalten kann aber ein Zweifel an der Fahreignung begründet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Sascha sagt:

    Hallo zusammen
    Arbeite beruflich im Ausland und fuhr alle 2-3wochen nach der Arbeit 1000 km. Nach Hause am 30.4.2016ist mir der Reifen geplatzt auf einer Umgehungsstraße kein Personenschäden kein verkersschaden oder sonstiges passiert im nüchternen Zustand.
    Habe mein Auto StVO gerecht abgestellt mit wahrnblinklicht und Warndreieck abgestellt da mein Akku vom Tel leer gewesen ist bin ich zu nächsten Tankstelle in etwa 2.5-3.5 km. Entvernung gelaufen und hab mein Bruda angerufen um 5::10 und um seine Hilfe gebeten er kam nätürlich mit seiner Freundin aber erst7.30uhr als ich an derTankstelle angekommen bin und mit ihm Tel.hatte holte ich mir 1 Dosen Bier aus dem Kühlschrank und trank sie vor lauter Frust, Müdigkeit, sauer auf die Situation da ich selbst in 30 min zuhause gewesen währe bis er entlieh da war hate ich 5 Dosen Bier getrunken wir wollten denn reifen wechseln und mein Bruda sollte dann
    weiter fahren als wir am Auto angekommen sind stand die Polizei da gegen7.45 weil sie dort fohrbei gefahren ist und da ging das fehrfahren los als ich den Verlauf des Geschehens erzählte nahmen sie mich nach dem Alkohol Test mit zur Wache zur blut Abnahme und einbehattung des führerscheins Ergebnis 1)1,3 -2)1,2 der Beschluss vom Amtsgericht mir wird vorläufig die Fahrerlaubnis entzogen und der Beschluss bewirkt gleichzeitig die Beschlagnahme des Führerscheins wie lange steht nicht drin oder ob nach einem Jahr mehr auf mich zukommt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sascha,

      wenn sich der Fall so zugetragen hat, wäre es vielleicht sinnvoll, einen Anwalt einzuschalten. Dieser kann Sie juristisch beraten und ggf. den Führerscheinentzug abwenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Josef sagt:

    Jetzt bin ich gespannt auf Ihre Antwort! Denke dass Sie sagen, das muss man bei der zuständigen Führerscheinstelle nachfragen. Folgendes: Habe im Juni die 15 Jährige Frist ohne eine Verkehrs relevante Tat bewältigt. Heute erfuhr ich, dass die Sperrfrist die damals verhängt wurde zu den 15 Jahren hinzu gerechnet wird!? Es waren 9 Monate in dem die Führerscheinstelle angewiesen wurde keine neue Fahrerlaubnis auszustellen. Habe auch in diesen 15 Jahren nichts beantragt. Was nun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      die 15 Jahre gelten als maximale Frist. Grundsätzlich sollte die Tilgung bereits nach zehn Jahren erfolgen. Allerdings ist nicht immer klar, wann die Tilgungsfrist beginnt – sie startet aber innerhalb von fünf Jahren nach der Tat. Die Dauer der Sperrfrist sollte daher eher eine untergeordnete Rolle spielen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. phlip sagt:

    Hallo!

    Ich bin Österreicher, habe einen österreichischen Führerschein und wohne in Deutschland.
    Bei mir wurde eine MPU wegen Trunkenheit am Fahrrad (2,03%) angeordnet.
    Bei nicht abliefern einer positiven MPU droht man mir mit kostenpflichtigem Führerscheinentzug, welcher laut
    Anwalt in meinem Fall nicht zulässig ist, sondern nur ein Fahrverbot für Deutschland

    Ich bin verwirrt, was stimmt nun? .

    Ich würde gerne wissen wie lange mein Fahrverbot dauern und mit welchen Kosten (im Brief steht „kostenpflichtiger Entzug der Fahrerlaubnis“) ich rechnen muss bei Nichtabgabe einer MPU (habe dafür eine sehr kurze Frist von 2 Monaten bekommen, mir wurde noch keine Fahrverbot ausgesprochen bzw. der Führerschein entzogen).

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Phlip,

      in der Tat ist es so, dass der Entzug der Fahrerlaubnis nur in dem Land erfolgen kann, in welchem der Führerschein ausgestellt wurde. Allerdings können Sie ein Fahrverbot in Deutschland erhalten. Alles Weitere sollten Sie mit Ihrem Anwalt besprechen, da wir an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Vika sagt:

    Hallo, mein Mann hat im Jahr 2007 sein Führerschein wegen konsum von Amphetamin verloren, also der Gerichtsbeschluss ist vom 31.05.2007. Nun wollte ich wissen ob die Sache schon verjährt ist, weil eigentlich eine 10 Jahre Frist im Gesetz drin steht. Nun verstehe ich nicht warum im Artikel oben 15 Jahre Frist steht. Und ob er einen Antrag auf Fahrerlaubnis stellen kann oder nicht, und unsere Führerscheinstelle wollte uns darüber nicht informieren hat uns nur Broschüren von Mpu Beratungsstellen gegeben.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vika,

      in der Regel können deutsche Verkehrssünder nach 10 Jahren ihren Führerschein ohne MPU wiedererlangen. Die Tilgungsfrist ist jedoch an unterschiedliche Starttermine gebunden. Manche Autofahrer bekommen daher erst nach 15 Jahren ihren Führerschein zurück, ohne eine MPU absolviert zu haben. Geht es um eine strafrechtliche Verurteilung, beginnt die Tilgungsfrist am Tag vom ersten Urteil. Bei Entzug, Verzicht oder Versagung des Führerscheins startet die Frist am Tag der (Neu-)Erteilung. Das Gleiche gilt für die Anordnung einer Sperrfrist. Weitere Informationen erhalten Sie auf https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerschein-ohne-mpu/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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