Probezeit und Fahranfänger

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Bußgeldkatalog Probezeit

BeschreibungAuswirkung
Verkehrsvergehen, das ein Bußgeld von mindestens 60 Euro nach sich ziehtVerlängerung der Probezeit um 2 Jahre
A-Verstoß in der Probezeit (z.B. Unfallflucht, Nötigung, Trunkenheit, Rotlichtverstoß, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überholen im Überholverbot, Abstandsvergehen)A-Verstoß in der Probezeit (z.B. Unfallflucht, Nötigung, Trunkenheit, Rotlichtverstoß, Geschwindigkeits- überschreitungen über 21 km/h, Überholen im Überholverbot, Abstandsvergehen)
Einmaliger A-Verstoß Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre & Anordnung eines Aufbauseminars
A-Verstoß in der verlängerten Probezeit Verwarnung & Empfehlung der Teilnahme an verkehrspsychologischer Beratung
Zweiter A-Verstoß in der verlängerten ProbezeitEntzug der Fahrerlaubnis
A-Verstoß mit Alkohol oder Drogen Teilnahme an besonderem Aufbauseminar für Fahranfänger
B-Verstoß in der Probezeit (z.B. abgefahrene Reifen, falsche Ladungssicherung, Parkvergehen auf Kraftfahrstraßen, Handy am Steuer)
Einmaliger B-Verstoß keine Verlängerung, kein Aufbauseminar
Zwei B-Verstöße Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre & Anordnung eines Aufbauseminars
B-Verstoß und anschließend A-Verstoß Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre & Anordnung eines Aufbauseminars
Zwei B-Verstöße in der verlängerten Probezeit Verwarnung, Empfehlung der Teilnahme an verkehrspsychologischer Beratung
Weitere zwei B-Verstöße in der verlängerten Probezeit Entzug der Fahrerlaubnis

Ratgeber: Fahranfänger in der Probezeit

Bestimmungen des Bußgeldkatalogs für die Probezeit

Bestimmungen des Bußgeldkatalogs für die Probezeit

Hat man die Führerscheinprüfung bestanden, ist die Freude groß. Doch die Freude wird zumindest ein bisschen getrübt, da für Fahranfänger bzw. junge Autofahrer eine Probezeit gilt. Diese hat eine Dauer von zwei Jahren, in der sich Führerscheinneulinge peinlichst genau an das Verkehrsrecht und die in Deutschland geltenden Verkehrsregeln halten sollten. Andernfalls drohen zusätzlich zu den allgemeingültigen Strafen des jeweiligen Bußgeldkatalogs ein kostspieliges Aufbauseminar für Fahranfänger oder eine deutliche Verlängerung der Probezeit.

In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, warum es eine Probezeit überhaupt gibt, welche Verstöße bzw. Unfallursachen die häufigsten sind, mit welchen Konsequenzen und Maßnahmen bei Verkehrsverstößen beim Führerschein auf Probe zu rechnen ist und wie sich laut Bußgeldkatalog die Strafen für Fahranfänger und Fahrern außerhalb der Probezeit unterscheiden.

Warum gibt es eine Probezeit für Fahranfänger?

Fahranfänger auf Probe

Fahranfänger auf Probe

In den ersten zwei Jahren bekommen Fahranfänger den Führerschein auf Probe. Die Bewährungsphase wurde von der Bundesregierung am 1. November 1986 eingeführt und am 1. Januar 1999 um den Zusatz erweitert, dass sich die Probezeit bei einem PKW-Führerschein von zwei auf vier Jahre verlängert, wenn sich der Führerscheinbesitzer einen schwerwiegenden Verkehrsverstoß geleistet hat. Der Sinn der Probezeit ist dabei ganz einfach: Denn gerade unter Fahranfängern gibt es immer wieder schwere Unfälle, die durch die Einführung der Probezeit reduziert werden sollen. Zum einen sind die hohen Unfallzahlen der Unerfahrenheit der Fahranfänger geschuldet, zugleich sollen die frischen Führerscheinbesitzer verstärkt sensibilisiert werden.

Vor allem Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Alkoholfahrten tauchen in der Gruppe der Fahranfänger nach wie vor überdurchschnittlich häufig auf. Entsprechend gelten für Fahranfänger, die in der Probezeit geblitzt werden, verschärfte Regelungen. Zudem gilt für junge Fahrer unter dem 21. Lebensjahr die Null-Promille-Grenze, während die Grenze für Fahrer über 21 Jahre derzeit bei 0,5 Promille liegt. Ist die zweijährige Probezeit ohne besondere Vorkommnisse bestanden, gelten für die Führerscheinbesitzer im Falle von Verstößen die gängigen Regelungen und Strafen im Bußgeldkatalog.

Wie Statistiken belegen, überstehen mehr als 80 Prozent der Fahranfänger die Probezeit ohne Vorkommnisse. Jeder Führerscheinbesitzer muss die Probezeit nur einmal durchlaufen.

Probezeit beim Führerschein mit 17

Die Probezeit beim Führerschein mit 17 ist identisch zu der „normalen“ Probezeit eines jeden Fahranfängers. Wer sich an die Verkehrsregeln der StVO hält, hat die Probezeit nach zwei Jahren bestanden. Wer in Deutschland „Begleitetes Fahren“ beantragt, fährt auch dann unter einer zweijährigen Bewährung, wenn zuvor der Führerschein der Klasse A1 gemacht wurde.

Der Führerschein mit 17 verlängert jedoch die Probezeit nicht. Das heißt: Wer mit 16 bereits seinen Führerschein gemacht hat und sich somit schon seit einem Jahr in der Probezeit befindet, dessen Probezeit beträgt bei Bestehen der Führerscheinprüfung für begleitetes Fahren auch nur noch ein weiteres Jahr. Im Alter von 18 Jahren wäre die Probezeit des Fahranfängers dann beendet.

Beim normalen KFZ-Führerschein für PKW (Klasse B) wird durch die Probezeit des Klasse A1-Führerscheins die erneute Bewährungszeit sogar gänzlich aufgehoben.

Unabhängig vom Führerschein mit 17 bzw. dem „Begleiteten Fahren“, muss eine wichtige Regelung beachtet werden: Denn wer ohne Sondergenehmigung, die ohnehin nur in den seltensten Fällen erteilt wird, ohne einer der eingetragenen Begleitpersonen mit dem Auto fährt und erwischt wird, muss den Führerschein zwar nicht abgeben, allerdings sieht der Bußgeldkatalog einen Bußgeldbescheid in Höhe von 70 Euro sowie 1 Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg vor. Zudem muss an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilgenommen werden.

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Die Begleitperson beim Führerschein mit 17 darf überdies maximal einen Punkt in Flensburg haben.

Probezeit-Verkürzung

Von 2004 bis Ende 2010 hatten Fahranfänger die Chance, die zwei Jahre andauernde Probezeit zu verkürzen. Hierfür war die freiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger, das in bestimmten Fahrschulen angeboten wurde, erforderlich. So ließ sich die Probezeit um ein Jahr verkürzen. Doch diese Regelung galt nur in bestimmten Fällen und wurde nur in einigen Bundesländern angeboten.

Gründe für die Probezeit-Verlängerung

Gründe für die Probezeit-Verlängerung

Probezeit-Verlängerung

Führerscheinneulinge, die sich schwere Verkehrsverstöße bzw. wiederkehrende Verkehrsverstöße leisten, müssen mit einer Verlängerung rechnen. In diesem Fall wird die Probezeit von zwei auf vier Jahren verdoppelt. Hierbei kommt es aber immer darauf an, um welche Art von Verstoß es sich handelt. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Vergehen zu einer Verlängerung führen. Entscheidend ist, dass nur dann die Probezeit für den Führerschein verlängert wird, wenn der Verkehrsverstoß einen Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg nach sich zieht. Das ist immer dann der Fall, wenn:

  • ein Bußgeldbescheid laut Bußgeldtabelle (Regelsatz) von mindestens 60 Euro ausgestellt wird
  • eine Straftat im Verkehr begangen wurde

Hat ein Fahranfänger den Führerschein auf Probe und leistet sich eine Ordnungswidrigkeit, dessen Bußgeldbescheid mit einem Regelsatz von weniger als 60 Euro geahndet und daher auch nicht in Flensburg registriert wird, hat dies keine Relevanz für die Führerscheinprobezeit. Demnach führen beispielsweise Verkehrsdelikte wie

  • eine Missachtung der Vorfahrt ohne Gefährdung
  • eine Überschreitung der Parkzeit an einer Parkuhr
  • eine Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit mit einem PKW von nicht mehr als 20 km/h

zu keiner Verlängerung. Verkehrsverstöße, die einen Einfluss bzw. eine Verlängerung der Probezeit nach sich zu ziehen, werden grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt:

  • schwerwiegende Verstöße (Katalog A)
  • weniger schwerwiegende Verstöße (Katalog B)

Fahranfänger, die sich einen einzigen Katalog-A-Verstoß leisten, müssen mit Maßnahmen rechnen. So verlängert sich die Probezeit um zwei weitere Jahre und es muss an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilgenommen werden. Dagegen führen „erst“ zwei Verstöße aus dem Katalog B zu einer Maßnahme. Auch wenn Fahranfänger sich erst ein B-Delikt leisten und danach mit einem A-Delikt im Straßenverkehr auffällig werden, müssen sie mit den Konsequenzen rechnen.

Katalog A: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

In der StVO gibt es eine klare Regelung, welche Zuwiderhandlungen dem Katalog A zugehörig sind und von denen bereits ein Verstoß eines Fahranfängers zu Maßnahmen führt:

  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Unfallflucht, unterlassene Hilfeleistung)
  • Nötigung (z. B. durch dichtes Auffahren auf der Autobahn mit Betätigen der Lichthupe)
  • gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (z. B. durch illegale Autorennen)
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Fahren unter Drogeneinfluss
  • fahrlässige Tötung oder Körperverletzung
Schwerwiegende Verkehrsverstöße in der Probezeit

Schwerwiegende Verkehrsverstöße in der Probezeit

Darüber hinaus handelt es sich auch bei den meisten Ordnungswidrigkeiten um A-Delikte, wie folgende Beispiele aus dem Bußgeldkatalog aufzeigen:

  • Gefährdung anderer durch Vorfahrtmissachtung oder Fehler beim Abbiegen
  • Missachtung des Rotlicht an einer Ampel
  • Geschwindigkeitsübertretungen (Probezeitmaßnahmen greifen jedoch erst bei Tempoüberschreitungen von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder um mehr als 15 km/h mit einem LKW)
  • Überholen im Überholverbot
  • zu geringer Sicherheitsabstand bei mehr als 80 km/h (weniger als halber Tachowert)
  • Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot
  • Missachtung von Haltezeichen der Polizei
  • Falschverhalten an Zebrastreifen
  • Falschverhalten an Schulbussen

Katalog B: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Zu den weniger schwerwiegenden Verkehrsverstößen, zu denen erst noch ein weiteres Delikt zu Maßnahmen der Probezeit führen, zählen u. a.:

  • Fahren mit abgefahrenen Reifen
  • ungesicherte Ladung
  • Gefährdung durch ein nicht vorschriftsmäßig abgesichertes liegengebliebenes Fahrzeug
  • Mitnahme von Kinder ohne die vorgeschriebene Rückhalteeinrichtung (Kindersitz)
  • Parken auf Kraftstraßen und Autobahnen, wo keine Parkerlaubnis besteht
  • Termin zur HU (Hauptuntersuchung) überziehen um mehr als acht Monate
  • Telefonieren mit einem Handy ohne das Nutzen einer Freisprechanlage
  • Behinderung von Polizeibeamten, Feuerwehr und Notarztwagen

Hier sollten sich junge Autofahrer und Führerscheinnovizen nicht von der Bezeichnung „weniger schwerwiegend“ in die Irre führen lassen. Denn trotz dieser etwas verharmlosenden Bezeichnung, sind diese Verstöße selbstverständlich immer auch gefährlich und können im Einzelfall tragische Folgen nach sich ziehen.

Regelungen für die Verlängerung der Probezeit

Regelungen für die Verlängerung der Probezeit

Regelungen für die Verlängerung der Probezeit

Das Verkehrsrecht in der StVO sieht für Verstöße von Fahranfängern folgende Stufenregelung vor:

  • Bei einem Katalog-A-Verstoß oder zwei Katalog-B-Verstößen wird von der Führerscheinstelle eine Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger verordnet. Zugleich verlängert sich die Probezeit automatisch um zwei weitere Jahre. Die Verlängerung der Probezeit für den Führerschein kann rechtlich nicht angefochten werden.
  • Bei einem erneuten Katalog-A-Verstoß oder zwei Katalog-B-Verstößen während der (verlängerten) Probezeit, erhält der Führerscheinneuling eine schriftliche Verwarnung. Darüber hinaus wird die Empfehlung ausgesprochen, innerhalb von zwei Monaten an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Diese Teilnahme ist jedoch nur freiwilliger Natur und mit Kosten verbunden. Punkte können Fahranfänger in einem Aufbauseminar nicht abbauen. Das ist erst nach der Probezeit möglich.
  • Bei einem erneuten Katalog-A-Verstoß oder zwei Katalog-B-Verstößen, trotz Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger und trotz schriftlicher Verwarnung, wird der Führerschein entzogen. Es folgt eine sogenannte Sperrfrist, welche mindestens 6 Monate andauert. Etwa 3 Monate vor Ablauf der Sperre kann der Führerschein erneut beantragt werden.

Aufbauseminar für Fahranfänger: Kosten, Dauer, Inhalt

Ein Aufbauseminar für Fahranfänger wird in der Regel von besonders zugelassenen Fahrschulen angeboten und durchgeführt. Die Kosten betragen zwischen 250 bis 400 Euro. Zum Inhalt der Seminare, die in Gruppen mit bis zu zwölf Teilnehmern durchgeführt werden, gehört das Besprechen der begangenen Verkehrsverstöße. Zudem wird versucht, den Teilnehmern für die Zukunft ein verkehrsgerechtes Verhalten zu vermitteln. Das Seminar hat eine Dauer von neun Stunden und ist im Normalfall in vier Blöcken mit jeweils 135 Minuten aufgeteilt. Weitere Bestandteile sind eine Fahrprobe mit dem Fahrschullehrer. Eine gesonderte Prüfung ist von den Teilnehmern nicht zu erbringen. Für die Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger gibt es eine entsprechende Teilnahmebescheinigung. Wenn diese innerhalb einer vorgeschriebenen Frist vorgelegt wird, wird der Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis wieder erteilt. Wenn beim Verkehrsverstoß Alkohol und/oder Drogen im Spiel waren, muss ein besonderes Aufbauseminar absolviert werden, welches von hierfür speziell zugelassenen Psychologen durchgeführt wird.

Was soll das Aufbauseminar für Fahranfänger bewirken?

Sinn und Zweck des Aufbauseminars ist, dass der Fahranfänger (also Verkehrsteilnehmer in der Probezeit) die Ursachen für sein falsches Verhalten im Verkehr erkennt. Zudem sollen mit fachlicher Hilfe durch einen Fahrlehrer und/oder Verkehrspsychologen entsprechende Strategien entwickelt werden, sodass Wiederholungen vermieden werden.

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Sind Fahranfänger eine Gefahr?

Fahranfänger in der Probezeit: Eine Gefahr im Straßenverkehr?

Fahranfänger in der Probezeit: Eine Gefahr im Straßenverkehr?

Im Schnitt machen jedes Jahr rund 130.000 junge Menschen den Führerschein. Der Großteil dieser Führerscheinnovizen begibt sich direkt nach dem Bestehen der Führerscheinprüfung hinters Steuer und wird zum aktiven Verkehrsteilnehmer. Doch der Besitz des Führerscheins sowie ein eigenes Auto machen aus einem Fahranfänger noch lange keinen versierten, routinierten Kraftfahrer. Genau das Gegenteil ist der Fall und aufgrund fehlender Fahrpraxis und Erfahrungen ist bei Fahranfängern das Unfallrisiko besonders hoch, wie durch zahlreiche Statistiken bewiesen wurde. So kam beispielsweise eine Studie des bayerischen Staatsministeriums des Inneren zu dem Ergebnis, dass ca. 23 Prozent aller Autounfälle mit Todesfolge von jungen Autofahrern zwischen 18 bis 25 Jahren verursacht wurden. Und dabei stellt diese Altersgruppe lediglich 8 Prozent aller Autofahrer dar.

Allein aus diesem Grund braucht über den Sinn oder Unsinn der Probezeit für den Führerschein nicht diskutiert werden. Zumal Fahrschüler während der fahrpraktischen Ausbildungen im Durchschnitt 700 bis 900 Kilometer zurücklegen. Um aber überhaupt über eine gewisse Fahrroutine zu verfügen, benötigen Autofahrer laut dem Fahrlehrerverband Banden Württemberg e.V. in etwa 70.000 gefahrene Kilometer. Alternativ ist die Rede von sieben Jahren Fahrpraxis. Es dauert eben seine Zeit, bis Fahranfänger die verschiedenen und parallel ablaufenden Bewegungsabläufe, die zum Autofahren dazugehören, richtig gut beherrschen.

Gleichzeitiges Kuppeln, schalten und dann auch noch auf die vielen Geschehnisse auf der Straße zu achten, erfordert unbestritten eine gewisse Zeit. Wenn dann auch noch die Musikeinstellung vorgenommen, ein kleiner Snack gegessen oder eine Zigarette angezündet wird, leidet die Aufmerksamkeit sehr stark und es kommt schneller als man gucken kann zu einem Unfall. Darüber hinaus müssen Fahranfänger die Einschätzung der verschiedenen Witterungsbedingungen erst noch richtig erlernen, bis sich eine Routine einschleicht. Denn wie sich Schnee, Regen, Eis oder Nebel auf den Bremsweg oder das Lenkverhalten auswirken und wie man entsprechend seine Fahrweise an diese Faktoren anzupassen hat, ist den meisten Fahranfängern nicht geläufig.

Statistik: Häufige Unfallursachen bei jungen Autofahrern

Geschwindigkeitsüberschreitung, Missachtung der Vorfahrtsregel, Missachtung des Sicherheitsabstandes sowie Fahren unter Alkohol oder Drogen sind „Klassiker“ der Unfallursachen und gehören auch im Lager junger Autofahrer zu den häufigsten Ursachen, wie eine Studie des Fahrerlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. beweist. Im Folgenden finden Sie Zahlen sowie Tipps und Hinweise, wie Fahranfänger (aber auch erfahrene Autofahrer) Unfälle vermeiden können.

In der Probezeit zu schnell gefahren - diese Konsequenzen drohen

In der Probezeit zu schnell gefahren – diese Konsequenzen drohen

Unfallursache: Erhöhte Geschwindigkeit

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind mit Abstand die häufigste Unfallursache. Demnach sind 47 Prozent aller Unfälle auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Dabei unterschätzen Fahranfänger oftmals, dass auch Kleinwagen über eine hohe PS-Leistung bzw. KW-Leistung verfügen und ein schnelles Fahrzeug lässt sich von unerfahrenen Fahrern in unvorhersehbaren Situationen nicht mehr richtig beherrschen. Daher kann der Appell nur lauten, seine Geschwindigkeit der Verkehrssituation anzupassen und am besten den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Doch gerade bei jungen Autofahrern herrscht ein Imponiergehabe, so dass der Reiz und die Neigung, sich als schneller, „cooler“ Autofahrer zu präsentieren, besonders groß ist. Diesbezüglich fehlt es leider viel zu oft an der Vernunft, weswegen es hilfreich wäre, wenn auch Beifahrer den Fahrer in die Pflicht nehmen, nicht so schnell und dafür rücksichtsvoller zu fahren. Es reicht schließlich bereits einmal aus, in der Probezeit geblitzt worden zu sein (mit mehr als 20 km/h zu schnell), um an einem teuren Aufbauseminar teilnehmen zu müssen.

Unfallursache: Missachtung der Vorfahrt

Laut Statistik werden 21 Prozent der Unfälle unter jungen Autofahrern zwischen 18 bis 25 Jahren aufgrund der Missachtung der Vorfahrtsregel begangen. Um die Vorfahrt zu gewähren und keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden, sollten Autofahrer an entsprechenden Kreuzungen erst einmal das Tempo deutlich reduzieren oder – wenn es die Situation/der Verkehr erlaubt – ganz stehen bleiben. Oder sie nehmen Blickkontakt mit dem anderen Verkehrsteilnehmer auf und versuchen sich so über die Vorfahrt zu verständigen. Denn im Verkehr gibt es immer wieder Situationen, in denen die Vorfahrt auf den ersten Blick nicht ganz klar ist.

Missachtung des Sicherheitsabstands

In 18 Prozent aller Unfälle ist die Ursache in einem zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu finden. Das Ergebnis ist der klassische Auffahrunfall. Viele Führerscheinbesitzer in der Probezeit überschätzen ihre Reaktionsfähigkeit oder unterschätzen die eigene Geschwindigkeit. Vor allem bei nasser oder stark verschmutzter Fahrbahn kann sich der Bremsweg schnell mehr als verdoppeln, bis das Auto zum Stehen kommt. Ein Fakt, der vielen gar nicht bewusst ist. Natürlich wird bzw. sollte jeder Autofahrer, der gerade frisch den Führerschein gemacht hat, wissen, dass der Bremsweg bei schneller Fahrt deutlich zunimmt. Doch in der Praxis auf der Straße hat man sich diesbezüglich schnell verschätzt. Achten Sie daher immer auf ausreichend Abstand zum Vordermann, der laut Faustregel mindestens die Hälfte der Tachoanzeige in Metern entsprechen sollte. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass bei einem Auffahrunfall in der Regel der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs die Schuld und somit auch die Kosten trägt.

Alkohol am Steuer

Autofahren unter Alkoholeinfluss oder nach Drogenkonsum ist und bleibt immer noch eine häufige Unfallursache – leider auch bei jungen Autofahrern. In Zahlen ausgedrückt, ereignen sich 14 Prozent der Unfälle von Führerscheinneulingen aufgrund von Alkohol oder Drogen am Steuer. Nicht umsonst gilt für Fahranfänger eine strenge Null-Promille-Grenze, die aber längst nicht jeden abschreckt, obwohl allgemein bekannt ist, dass Alkohol, Drogen aber auch viele Medikamente die Reaktionsfähigkeit bzw. die Fahrtauglichkeit stark einschränken. Auch hier macht sich natürlich die fehlende Erfahrung bemerkbar, da erfahrene Autofahrer selbst leichte, durch Alkohol bedingte Ausfälle immer noch besser kompensieren können. Wer seinen Führerschein auf Probe behalten möchte, sollte sich insbesondere in der Probezeit nie alkoholisiert hinters Steuer setzen.

Während der Probezeit mit Alkohol am Steuer erwischt! Welche Strafen drohen?

Strafen für Trunkenheit am Steuer während der Probezeit

Strafen für Trunkenheit am Steuer während der Probezeit

Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen. Hier müssen besonders junge Autofahrer und Fahranfänger in der Probezeit gehörig aufpassen. Denn laut dem Bußgeldkatalog für Fahranfänger liegt die Promillegrenze nicht wie üblich bei 0,5 Promille, sondern bei 0,0 Promille. Diese Regelung gilt aber nicht nur für alle in der Probezeit befindlichen Führerscheinbesitzer, sondern auch für alle, die noch nicht das 21. Lebensjahr erreicht haben.

Wer gegen die Null-Promille-Grenze verstößt, muss neben der jeweils in der Bußgeldtabelle vorgesehenen Strafe auch zu einem Aufbauseminar für Fahranfänger, wo über die Folgen aufgeklärt wird, die das Autofahren unter Alkoholeinfluss (aber auch Drogeneinfluss) mit sich bringen. Zudem wird sich die Probezeit verlängern, sodass statt der gewohnten zwei Jahre dann vier Jahre auf Probe hinter dem Steuer Pflicht sind. Doch wie sieht das Strafmaß während der Probezeit bis zu 0,5 Promille aus? Laut Bußgeldkatalog müssen Fahranfänger, bei denen ein Blutalkohol von bis zu 0,5 Promille nachgewiesen wird, mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro sowie mit 1 Punkt in Flensburg rechnen, vorausgesetzt es wurde keine Fahrunsicherheit festgestellt. Ältere Führerscheinbesitzer müssen erst ab 0,5 Promille Konsequenzen fürchten.

Der Fahranfänger ist jedoch durch die Punkte in Flensburg auffällig im Straßenverkehr geworden und es muss ein Aufbauseminar für Fahranfänger absolviert werden, außerdem verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre. Sollte der Alkoholwert über 0,5 Promille liegen, drohen neben dem Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit die gleichen Strafen wie bei anderen Verkehrsteilnehmern, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden. In unserem Bußgeldkatalog Alkohol und Drogen am Steuer finden Sie eine entsprechende Bußgeldtabelle sowie einen Bußgeldrechner. Neben empfindlichen Geldstrafen und Punkten ist auch ein Fahrverbot zu befürchten.

Null-Promille-Grenze während der Probezeit: Warum?

Durch die Null-Promille-Grenze für Fahranfänger und Führerscheinneulinge soll die Sicherheit im Straßenverkehr besser gewährt werden. Denn es gibt leider zahllose Beispiele, in denen sich junge Autofahrer nach einem Diskobesuch an- oder betrunken hinter das Steuer setzen und schwere Unfälle verursachen, die nicht selten tödlich enden. Nicht umsonst gehören Alkoholfahrten zu den häufigsten Unfallursachen. Erfahrene Autofahrer, für die die 0,5 Promille-Grenze gilt, haben in gewissen Verkehrssituationen die nötige Routine, die Anfängern natürlich noch fehlt. Aber auch wenn für erfahrene Autofahrer eine höhere Promille-Grenze gilt, sollte man so vernünftig sein und sich niemals hinters Steuer setzen, wenn zuvor Alkohol getrunken wurde – auch wenn es sich nur um vermeintlich geringe Mengen gehandelt hat.

In der Probezeit geblitzt, was ist jetzt zu tun?

In der Probezeit geblitzt, was ist jetzt zu tun?

Geblitzt in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

Viele junge Autofahrer verfallen während der Fahrt mit dem Auto dem Reiz des schnellen Fahrens. Doch eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit kann ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen, wobei aber nicht immer gleich eine Nachschulung droht. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Regelungen, die die StVO für Fahranfänger zum Thema geblitzt in der Probezeit vorsieht.

Übersicht: Geblitzt in der Probezeit und danach

  • Fahranfänger, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit um mehr als 20 km/h überschreiten, müssen nicht nur den fälligen Bußgeldbescheid bezahlen und bekommen 1 Punkt in Flensburg, sondern müssen auch zu einem Aufbauseminar für Fahranfänger. Denn eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h ist ein Verstoß aus dem A-Katalog. Demnach reicht es schon aus, wenn Sie mit 70 km/h durch eine geschlossene Ortschaft fahren, in der höchstens 50 km/h erlaubt sind.
  • Für Führerscheinbesitzer, die ihre Probezeit schon hinter sich haben, sieht der Bußgeldkatalog zwar bei der Höhe des Bußgeldes, Anzahl der Punkte oder ggf. der Länge des Fahrverbots keine andere Regelung vor, doch dafür gibt es nicht gleich eine Nachschulung. Wer jedoch öfter zu schnell unterwegs ist und als Wiederholungstäter auffällig wird, muss ebenfalls an einem Aufbauseminar teilnehmen.
  • Wer in der Probezeit geblitzt wird, aber nur eine Verwarnung ausgesprochen bekommt (bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von unter 20 km/h), muss dagegen keine großen Befürchtungen wegen einer Probezeitverlängerung oder verpflichtenden Teilnahme an einem Aufbauseminar haben. Man sollte es aber als ernstzunehmenden Warnschuss verstehen, zumal es bei einem weiteren Verstoß wegen Geschwindigkeitsüberschreitung kritisch wird. In diesem Fall kommt es zu einer Verlängerung der Probezeit und die Nachschulung steht auf dem Programm. Eine dritte Geschwindigkeitsüberschreitung zieht dann schon ein Fahrverbot nach sich.

Wie hoch das Bußgeld, die Anzahl der Punkte sowie die Dauer des Fahrverbots ausfällt, können Sie in unserem Bußgeldrechner bzw. unserer Bußgeldtabelle aus dem aktuellen Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitung entnehmen. Vor allem Führerscheinneulinge sind gut beraten, sich besonders genau an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

Rote Ampel überfahren in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

Ein Rotlichtverstoß sollte sich möglichst kein Führerscheinbesitzer während der Probezeit leisten. Denn hierbei handelt es sich um ein schwerwiegenden Verkehrsverstoß, der automatisch zur Probezeitverlängerung sowie verpflichtenden Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger führt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern obendrein auch mit Kosten verbunden. Ganz zu schweigen von dem hohen Bußgeld, die der Bußgeldkatalog für das rote Ampel Überfahren vorsieht. Das Mindestmaß beträgt 90 Euro Bußgeld sowie 1 Punkt, kann aber auch im Falle eines Überfahren einer Ampel, die schon länger als 1 Sekunde rot zeigte, bis zu 360 Euro Bußgeld und 2 Punkte führen. Obendrein ist auch immer mit einem Fahrverbot zu rechnen.

Unfall in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

In den Augen des Gesetzgebers zeichnen sich Fahranfänger durch Unerfahrenheit aber auch erhöhte Risikobereitschaft im Straßenverkehr aus. Nicht verwunderlich, dass gerade Führerscheinbesitzer in der Probezeit öfter in Unfälle verwickelt werden. Doch welche Konsequenzen sind zu befürchten? Grundsätzlich muss natürlich unterschieden werden, ob der Fahranfänger den Unfall verursacht hat oder jemand anderes die Schuld trägt. Wer sich den Vorschriften der StVO entsprechend richtig verhalten hat und selbst das Unfallopfer ist, muss keine weiteren Maßnahmen bezüglich der Probezeit befürchten. Anders ist die Sachlage, wenn Führerscheinneulinge Schuld an einem Unfall sind. Denn meist sind es Verkehrsverstöße wie beispielsweise eine Geschwindigkeitsüberschreitung, rote Ampel überfahren oder Missachtung der Vorfahrt, die zu einem Unfall führen. Und sollte es sich bei der Unfallursache um einen so genannten A-Verstoß handeln, dann muss der Fahrer an einem Aufbauseminar teilnehmen und gleichzeitig kommt es zu einer Verlängerung der Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Ansonsten müssen alle Unfallverursacher – egal ob langjährig erfahrener Autofahrer oder Fahranfänger – mit den gleichen Konsequenzen rechnen, die im Bußgeldkatalog Unfall geregelt sind.

394 Kommentare

  1. Rico sagt:

    Hallo,
    Ich bin in der Probezeit und wurde Innerorts mit 10 – 15 km/h zu schnell geblitzt.
    Dazu mit dem Auto meiner Freundin auf das ich nicht versichert bin.
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rico,

      Ihre Freundin ist lediglich der Halter des Fahrzeugs; sie sind der Fahrer. Da Sie keinen Unfall o.Ä. verursacht haben, ist das Thema „Versicherung“ hier irrelevant. Sie müssen mit einem Bußgeld zwischen 15 Euro (bis 10 km/h) und 25 Euro (11 bis 15 km/h) rechnen. Ein Geschwindigkeitsverstoß ist ein A-Verstoß, der aber erst ab einer Differenz von 21 km/h Maßnahmen nach sich zieht. Sie müssen also keine Verlängerung der Probezeit etc. befürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Lukas sagt:

    Ich wurde heute in einer 30er Zone mit etwa 55-65km/h geblitzt da es für mich nicht klar erkennbar war das es sich um einer 30er Zone handelt. Das Auto ist nicht auf mich zugelassen sondern auf eine Person die sich nicht mehr in der Probezeit befindet. Ich befinde mich noch in der Probezeit. Mit was kann ich rechnen und ist es möglich oder ratsam zu sagen ich bin nicht gefahren und die Strafe kann die Person außerhalb der Probezeit für mich übernehmen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      Ihnen drohen 2 Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von 160 Euro, ein Monat Fahrverbot und die Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich in Ihrem Fall, einen Anwalt zu befragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Barbinho sagt:

    Hallo,

    Ich habe heute Post bekommen und sei laut diesem brief ùber eine rote Ampel gefahren sie war länger als eine Sekunde rot. Ich bin noch in der probezeit was habe ich jetzt zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Barbinho,

      da es sich dabei um ein A-Verstoß handelt, müssen Sie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und der Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Hinzu kommen die üblichen Strafen für das Rotlichtverstoß: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Dennis sagt:

    Hallo!
    Ich wurde heute morgen auf einer Straße, auf der nur 30 Km/h erlaubt sind mit 50, vielleicht aber auch etwas unter 50 geblitzt. Was wird passieren?

  5. David sagt:

    Wurde in einer 30er zone mit etwa 50-65 kmh geblitzt ( hab leider nicht aufs tacho geguckt deswegen keine genaue angabe ) jetzt die frage was kommt auf mich zu mit was muss ich rechnen ???
    PS: bin noch in der probezeit und war in einem firmenwagen unterwegs….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      sollten Sie mehr als 20 km/h zu schnell gewesen sein, wird die Probezeit verlängert und Sie müssen an einem kostenpflichtigen Aufbauseminar teilnehmen. Zusätzlich müssen Sie ein Bußgeld zahlen und möglicherweise mit Punkten und einem Fahrverbot rechnen. Das sehen Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/ Ihr Arbeitgeber wird den Anhörungsbogen erhalten, da er Halter des Fahrzeugs ist. Er wird diesen dann vermutlich an Sie weiterreichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Dina sagt:

    Hallo,
    ich wurde beim rot-fahren geblitzt. Dies ist mir leider schon mal passiert, damals wurde meine Probezeit um 2 Jahre verlängert dazu hatte ich ein Aufbauseminar absolvieren müssen und Bußgeld zahlen müssen.
    Also bin ich immer noch in der Probezeit und es ist mir leider ein erneutes mal passiert 🙁 dazu muss ich aber sagen das ich nicht schnell gefahren bin (nicht über 15 km/h).

    Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dina,

      ein Rotlichtverstoß ist ein A-Verstoß. Sie erhalten nun eine kostenpflichtige Verwarnung und eine Empfehlung der Teilnahme an einer verkehrspsychologischer Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. thomas sagt:

    Hallo ich bin über eine gelbe Ampel gefahren die hat aber dann auf rot geschaltet und ich bin um 0,8 Millisekunden über 1 sekunde gewesen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die Straßenverkehrsordnung ordnet an, dass „Gelb“ bedeutet, dass Sie warten und auf das nächste Lichtzeichensignal warten sollen. In diesem Falle sollten Verkehrsteilnehmer also stehen bleiben, sobald dies gefahrlos möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Alexander sagt:

    Guten Morgen,

    Ich würde in diesen Jahr 2 mal geblitzt
    Das erste mal war ich 23 zuviel habe 1Punkt bekommen.
    Würde aber vor 1-2wochen nochmal geblitzt 29kmh mehr als erlaubt schon nach Toleranzabzug was wird jetzt passieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      Sie müssen mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von 100 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Patrick sagt:

    Ich wurde jetzt zum zweiten mal in der Probezeit geblitzt. Der Herr aus dem Fahrzeug meinte es wäre 27 zu viel bei erlaubten 50 km/h (innerorts). Davon wird noch die Toleranz abgezogen. Mein alter Fahrlehrer meinte am Telefon das ich auf jeden Fall meinen Führerschein abgeben muss, da ich beim ersten mal bereits mit 23 km/h zu viel erwischt wurde. Was passiert nun ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      in der Tat gelten Sie erst bei einer wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h als Wiederholungstäter – dafür wird meist ein zusätzlicher Monat Fahrverbot verhängt. In Einzelfällen wird stattdessen das Bußgeld erhöht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Christof sagt:

    Hallo, ich wurde gestern von einem Festen Blitzer geblitzt(50-max53 kmh in einer 30er zone).

    Das Problem ist, dass auf dem Foto wahrscheinlich zu sehen ist das ich ein handy in der Hand habe.
    Was erwartet mich dann?
    Falls ich nicht zu schnell war, was passiert dann mit dem Handy.
    Muss ich dann ein Aufbauseminar machen?

    Geblitzt wurde ich schon öfter, jedoch nie über 21kmh.

    B Verstoß habe ich auch noch keinen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christof,

      in Ihrem Fall gilt die sogenannte Tateinheit. Das bedeutet, das lediglich der schwerere Verstoß geahndet wird. Wenn Ihre Geschwindigkeitseinschätzung korrekt ist, fuhren Sie nach Abzug der Toleranz höchstens 20 km/h zu schnell. Dies wird mit einem Bußgeld von 35 Euro bestraft. In diesem Fall würde für Sie also die Strafe fürs Handy am Steuer anfallen (B Verstoß): 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

      Fuhren Sie doch um mehr als 21 km/h zu schnell, wiegt die Geschwindigkeitsüberschreitung schwerer (A Verstoß), dann bekämen Sie ein Bußgeld von 80 Euro, einen Punkt in Flensburg und eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einen Aufbauseminar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Ronny sagt:

    Guten Morgen,

    Meine Freundin hat seit 1 Jahr den Führerschein und wurde Rot geblitzt,leider weiss Sie nicht ob sie unter 1 Sekunde gewesen ist.Was könnte auf sie zukommen bei den 2 Varianten ( unter 1 Sekunde und über 1 Sekunde?)

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ronny,

      in beiden Fällen droht Ihrer Freundin, da sie sich noch in der Probezeit befindet, eine Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Hinzu kommen ein Bußgeld und Punkte. War die Ampel weniger als eine Sekunde lang rot, sind die 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Leuchtete die Ampel länger rot, drohen 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Fabian sagt:

    Hallo,

    Und zwar wurde ich vor 7 Monaten geblitzt und habe ein Aufbauseminar bekommen welches ich absolviert habe.
    Jetzt zu meiner Frage, wenn ich mit meinen Motorrad erwischt werde und mein db Killer am Auspuff „rausgefallen“ ist was droht mir dort, weil soweit ich gelesen hab gibts dafuer ja keine Punkte mehr ergo sollte ja nix großartiges kommen außer eben die 90 Euro, oder habe ich da was falsch verstanden?

    Grüße

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fabian,
      ein manipulierter Auspuff in der Probezeit gilt als B-Verstoß. Bleibt es bei diesem einen, drohen Ihnen vorerst keine weitere probezeitrelevanten Ahndungen. Was Ihnen hingegen blüht, ist ein Bußgeldbescheid über 90 Euro wegen Fahrens ohne Betriebserlaubnis, da die Umwelt wesentlich beeinträchtigt wird.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Julius sagt:

    Ich musste bereits ein Aufbauseminar besuchen und meine Probezeit wurde verlängert. Heute wurde ich mit ungefähr 10 km/h innerorts zu viel geblitzt.

    Mit was muss ich jetzt rechnen? Bekomme ich eine Verwarnung und eine Empfehlung für eine MPU?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julius,

      Geschwindigkeitsüberschreitungen werden erst ab 21 km/h zu schnell für die Probezeit relevant. Sie sollten also lediglich ein bußgeld bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Chris sagt:

    Hallo, mein Problem ist etwas komplizierter…hoffe dass ich hier noch antworten bekomme..dazu muss ich sagen dass ich mich in der Probezeit befinde..

    Meine Kollegin und ich mussten zu einer Schulung, haben also einen Leihwagen bekommen der auf sie lief..ich bin den Hinweg gefahren.
    Dabei ist es mir passiert dass ich an einer Baustelle überholen wollte, und ein Fahrer von hinten so schnell kam, dass ich ihn nicht gesehen habe, er musste etwas bremsen, passiert ist allerdings nichts..
    Nun kam zu diesem Sachverhalt ein Schreiben mit Anzeige und Co.
    Was erwartet mich und wie sollte ich mich am Besten verhalten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      es handelt sich dabei wahrscheinlich um den Tatbestand des Überholens bei unklarer Verkehrslage mit Gefährdung anderer. Dabei handelt es sich um ein A-Verstoß. Sie müssen also mit einem Punkt in Flensburg, 150 Euro Bußgeld, der Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre und einer Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. llanes C. S. sagt:

    Hallo ich habe schon ein Punkt wegen Geschwindigkeit und meine probezeit wurde verlängert, wurde ich auch wieder geblitz in 100 er zone mit 120 km/h , was kommt jetzt? Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilanes,

      sofern Sie weniger als 21 km/h zu schnell fuhren, erwartet sie keine Probezeitmaßnahme sondern lediglich das entsprechende Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Marcel sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Führerschein seit ca einem halben Jahr.
    Ich wurde vor 2 Monaten mit 14 km/h zu schnell geblitzt. (innerorts, 50 erlaubt)
    Jetzt wurde ich vor ein paar Tagen geblitzt mit (laut Tacho) 65 bei erlaubten 50, auch innerorts.

    Was wird mich nach dem zweiten vergehen erwarten?

    MfG Marcel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      Geschwindigkeitsüberschreitungen von weniger als 21 km/h sind in der Regel nur bei besonderer Beharrlichkeit probezeitrelevant. Sie dürfte also lediglich das entsprechende Bußgeld erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Marcel sagt:

        Vielen Dank,

        wie oft darf ich denn unter 21 km/h geblitzt werden ohne das mir andere Konsequenzen drohen außer Bußgeld?

        Mfg Marcel

        • bußgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Marcel,
          das ist einzelfallabhängig und liegt im Ermessen der Behörde. Leisten Sie sich zu viele – auch geringfügige Vergehen – können Sie wegen Beharrlichkeit belangt werden. Auch ein Fahrverbot steht dann im Raum.
          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Jan sagt:

    Guten Tag
    vor 2 wochen wurde ich mit Handy am steuer erwischt und der Beamte meinte das 1Punkt fällig sei und ca. 60€ bedeutet also (B-verstoß) also keine auswirkungen aber gestern wirde ich geblitzt (unter 21 km/h) gilt das dann als 2ter b-verstoß ? oder komm ich nochmal mit einem hohen puls weg ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      dabei handelt es sich um einen A-Verstoß. Allerdings fallen in der Regel keine Probezeitmaßnahmen an, wenn es Sie um weniger als 21 km/h zu schnell gefahren sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. T.... sagt:

    Hallo, ich habe einen Unfall gehabt als ich eine Rote Ampel überfahren habe, bin in der Probezeit. Habe einen Brief von der Polizei bekommen wo steht 268.50€ strafe, 1 Monat führerschein abgabe und 2 Punkte! muss ich noch mit einen weiteren Brief rechnen wo steht das ich ASF und Nachschulung machen muss ?!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Tat müssen Sie mit einem solchen Dokument rechnen – dies muss nicht auf dem Bußgeldbescheid stehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • T.... sagt:

        Der Unfall war am 03.10 und der Brief von der Polizei(Bußgeldbescheid) kam am 11.11. Wann ungefähr kommt der Brief wo steht mit ASF und Verlängerung der Probezeit? Als ich den Führerschein abgegeben hab hat der Polizist nix gesagt.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          wir können nicht sagen, wann der Brief zugesandt wird. Eine Nachfrage bei der zuständigen Behörde kann Ihnen jedoch Klarheit verschaffen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Sina sagt:

    Hallo,
    ich wurde während der Probezeit mit 22km/h zu schnell geblitzt. Darauf hin habe ich an einem Aufbauseminar teilgenommen. Nun wurde ich nach beenden des Aufbauseminars erneut mit 21km/h zu schnell geblitzt. MUSS ich an diesem fahrpsychologischen Training teilnehmen?
    Und wenn dies meine einzigen Vergehen innerhalb eines Jahres waren, habe ich dann 2 Punkte in Flensburg?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sina,

      Sie müssen nicht an der verkehrspsychologischen Beratung teilnehmen, es handelt sich lediglich um eine Empfehlung. In der Tat hätten Sie in diesem Fall zwei Punkte in Flensburg.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  20. B..... sagt:

    Hallo,
    ich wurde während der Probezeit von einem Rotlichtblitzer geblitzt. Daraufhin bekam ich einen Bußgeldbescheid von 128,50€. Das ist jetzt einige Wochen her und vor zwei Tagen erhielt ich dann einen weiteren Brief, in dem ich dazu angeordnet werde, an einem Aufbauseminar teilzunehmen. Dazu bekam ich noch 1 Punkt und die Probezeit hat sich um weitere zwei Jahre verlängert, obwohl sie in nicht einmal einer Woche zu Ende gewesen wäre.
    Ist da nicht vielleicht etwas durcheinander geraten? Diese hohe Geldstrafe + ASF+ Verlängerung der Probezeit + 1 Punkt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Tat gilt der Rotlichtverstoß als A-Verstoß in der Probezeit – insofern liegen die verordneten Strafen voll und ganz im gesetzlichen Rahmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Max sagt:

    Hallo,
    ich wurde nach meinem Aufbauseminar 2 mal geblitzt einmal mit 9km/h und einmal mit 14km/h.
    Habe nie einen Schrieb erhalten zur freiwilligen Teilnahme an einer Psychologischen Beratung.
    Wurde nun aber ein weiteres Mal geblitzt mit 21km/h zu viel.
    Anhörungsbogen wurde mir schon zugesandt.
    Mit welchen Konsequenzen muss ich jetzt rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      bei dieser Überschreitung handelt es sich um einen A-Verstoß, der Probezeitmaßnahmen zur Folge hat. Sie müssen also mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen die „gewöhnlichen“ Strafen für das Vergehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Chris sagt:

    Hallo ich wurde heute geblitzt und bin in der Probezeit. Ich bin heute über eine orange Ampel gefahren und wo ich drüber war bin ich geblitzt wurden. Mit was ist jetzt zu rechnen? Habe gehört da gibt es diese Sekunden Regel aber ich weiß nicht was bzw wie die das sehen also ich bin nicht über rot gefahren sondern über orange aber wo ich drüber war ist wohl die Ampel auf rot umgesprungen. Was kommt auf mich zu

    LG CHRIS

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      dabei handelt es sich wohl um einen einfachen Rotlichtverstoß (die Ampel leuchtete weniger als eine Sekunde lang rot). Dabei handelt es sich um einen A-Verstoß. Neben 90 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg müssen Sie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und der Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Sven sagt:

    Hallo,
    ich bin mir nicht sicher ob ich gestern den 5.12.2015 auf der Stadtautobahn in Berlin geblitzt wurde. 60 km/h waren erlaubt und bin ca 80 km/h gefahren. Ich musste schon einmal an einem Aufbauseminar teilnehmen. Meine verlängerte Probezeit endet am 09.12.2015. Mit was müsste ich rechnen, was würde auf mich zu kommen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,
      bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 16-20 km/h müssen Sie mit einer Geldbuße von 30 Euro rechnen. Für die Probezeit wird es erst ab 21 km/h relevant.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Bossi1887 sagt:

    Hallo, ein Freund von mir wurde schon 4 x geblitzt immer unter 20 und immer nur 20 Euro bzw 15 Euro Bußgeld.

    Nun wurde er gestern über Rot mit 20 zu viel geblitzt, was wird nun kommen Verlängerung der Probezeit oder sogar entzugs des Führerscheins?

    Er ist noch in der Probezeit und hat die Fahrerlaubnis erst 3 Monate.

    Danke
    Gruß Pascal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bossi1887,
      wenn sich Ihr Freund noch in der Probezeit befindet, wird sich diese um zwei Jahre verlängern, auch ein Aufbau-Seminar kann angeordnet werden. Der Rotlichtverstoß wird allein für sich betrachtet werden. Die Geschwindigkeit ist relativ unerheblich für das Strafmaß. Entscheidend ist, wie lange die Ampel bereits auf Rot umgeschaltet war. In der Bußgeldtabelle „Rotlichtverstoß“ können Sie die möglichen Strafen nachlesen.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Alexander K. sagt:

    Hallo ,

    ich wurde heute in einer 50 Straße (innerorts) geblitzt bin 25 km/h zu schnell gefahren.

    Bin erst Täter! Jetzt ist meine Frage was erwatet mich jetzt? Muss ich jetzt zm Aufbauseminar?

    Mit Freundlichen Grüßen
    Alexander K.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,
      in der Probezeit handelt es sich ab 21 km/h zu schnell um einen A-Verstoß, der eine Verlängerung der Probezeit von zwei auf vier Jahre und die Teilnahme an einem Aufbauseminar zur Folge hat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. David sagt:

    Hallo,

    ich bin in einer 30 ger zone mit 34kmh zu schnell geblitzt worden und mußte ein bußgeld zahlen, 2 punkte, 1 monat fahrverbot, und das aufbauseminar.

    das fahrverbot gilt noch ca.3 wochen. mein problem ist das, dass mir am 1.10.2015 das seminar angeordnet wurde und bis zum 1.12.2015 dafür zeit hatte aber ich kein geld hatte bis heute.

    ich hätte die möglichkeit zum seminar nachholen ab dem 21.1.2016, weil da von mein neuen arbeitgeber das erste gehalt kommt. mein problem habe ich der führerschein stelle persönlich schon erläutert und warte nun auf antwort.

    die frage die sich mir stellt ist behalte ich meinen fs und bekomme die möglichkeit zur nachholung mit einer frist oder wird er mir ganz eingezogen ?

    was könnt ihr mir sagen ?

    mit freundlichen grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      es empfiehlt sich, auf die Antwort der Behörde abzuwarten. Grundsätzlich müssen Sie das Seminar absolvieren, um Ihren Führerschein zurück zu bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Cindy sagt:

    Am 19.12 wurde mein Dienstfahrzeug abgeschleppt ich habe aber 3 Strafzettel unter den Scheibenwischern gefunden. Einer war vom 16.12 der anderen glaube ich vom 17.12/18.12 und am Samstag den 19.12 wurde das Auto abgeschleppt dies stand auf dem anderen Zettel. Ich habe bis jetzt bescheid bekommen das ich 35 euro Strafe zahlen muss, da ich aber zwei Strafzettel am Auto gefunden habe befürchte ich dass ich zweimal zahlen muss und die probezeit verlängert wird. Muss ich dann nur einmal strafe zahlen?
    Lg Cindy

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cindy,

      da wir nicht wissen, wo Sie geparkt haben, ist es schwierig eine genaue Aussage zu machen. Beim Falschparken handelt es um einen B-Verstoß, allerdings können diese wegen Geringfügigkeit ohne Folgen für die Probezeit bleiben. Ihre Probezeit wird vermutlich nicht verlängert. Sollten Sie mehrere Bescheide erhalten und sind unsicher, ob Sie wirklich beide bezahlen müssen, fragen Sie am besten bei der Behörde nach.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Henry sagt:

    Hallo
    Ich hatte am 23.12 einen Unfall… Beim rückwärts einparken ist mein Gegner zwischen meinem Heck und Parklücke durchgefahren … Ich hab/konnte es nicht sehen weil er von rechts kam in die Rückspiegel habe ich natürlich geguckt aber er kam mit 30km/h von rechts und ist dann hinter mir vorbei und wie es der Zufall wollte bin ich rückwärts und habe ihn gerammt .. Polizei war alles da und meinten ich hätte schuld und was erwartet mich nun ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henry,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten – an dieser Stelle verweisen wir auf einen Anwalt. Der Unfall kann allerdings Probezeitfolgen mit sich ziehen – je nachdem, ob er als A-Verstoß oder B-Verstoß gewertet wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Ali sagt:

    Alter Ich wurde in der 30 Zone mit 165 sachen geplitzt was kommt darauf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ali,

      über 70 km/h bedeuten in der 30er-Zone zwei Punkte, 680 Euro und drei Monate Fahrverbot. Da Sie aber über 130 km/h zu schnell waren, wird Ihnen vermutlich Vorsatz vorgeworfen. Das Bußgeld wird daher vermutlich viel höher ausfallen. Da wir selbst noch nicht von solch einem Fall erfahren haben, würde uns interessieren, welche Summe die Behörden tatsächlich verlangen. Wir würden uns freuen, wenn du uns über deinen Fall weiter informierst.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Kevin sagt:

    Was erhalte ich wenn ich meine Führerschein gerade mal 1 1/2 Jahre habe und durch zu schnelles Fahren den Führerschein verloren habe, trotzdem ohne Führerschein gefahren und dabei 1x erwischt ?

    Ich habe jetzt ein Antrag auf den neuen Führerschein gestellt. Ist das richtig das ich (Okt.2015 wurde ich erwischt für das Fahren ohne Führerschein) satte 6 Punkte bekomme ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat und kann mit bis zu drei Punkten geahndet werden. Wieso Sie sechs Punkte haben, können wir leider nicht nachvollziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. David sagt:

    Ich wurde heute geplitzt in der 100er Zone außerhalb Ortschaft und habe 140 oder 150km/h aufbausiminar abgeschlossen und würde 2Jahre verlängert was kann ich erwarten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      sofern es sich dabei um den ersten A-Verstoß seit dem Aufbauseminar handelt, bekommen Sie eine Verwarnung und die Empfehlung zu Teilnahme an einer verkehrspsyschologischen Beratung. Hinzu kommen die üblichen Ahndungen gemäß Bußgeldkatalog.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Meryem sagt:

    Meine Probezeit wurde aufgrund einer geschwindigkeitsüberschreitung verlängert und damals musste ich auch zum Aufbaukurs. Bin kurz vor ablauf der Verlängerten Probezeit mit geschätzen 60km/h in der 30er zone geblitzt worden. Mit was kann ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      sofern es sich um den ersten A-Verstoß in der verlängerten Probezeit handelt, müssen Sie mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen die üblichen Ahndungen für das Vergehen gemäß Bußgeldkatalog.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Felix sagt:

    Hallo ich wurde einmal geblitz auserorts war 85 Statt 60 unterweg, heute wurde mir ein bescheid zugeschick wegen ein Aufbausiminar abzusolvieren. Jedoch wurde ich vorgestern nochmal beblitz in der 30er zone und ich war 50 unterwegs. War hat mich jetzt nach dem Aufbausiminar und es zweiten blitzen zu erwarten?

    Mit freundlichen grüße Felix

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix,
      wenn Sie das Aufbauseminar noch nicht absolviert haben, dann müssen Sie in der Regel lediglich die Strafe für den zweiten Verstoß bezahlen. Es sollten keine weiteren Maßnahmen in puncto Probezeit auf Sie zukommen, da davon ausgegangen wird, dass Sie Ihr Verhalten im Straßenverkehr durch das Aufbauseminar verbessern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Janina sagt:

    Hallo , ich befinde mich in der Probezeit und wurde heute mit 15-20 kWh geblitzt ( standblitzer ) in einer 30 Zone. Ich habe aber durch den Schneefall das Schid übersehen. Was kommt auf mich zu ?
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janina,
      erst ab 21 km/h zu schnell müssen Sie in der Probezeit mit Maßnahmen rechnen. Unterhalb dieser Grenze kommt in der Regel lediglich ein Bußgeld auf Sie zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Bastian sagt:

    Hallo,

    gelten wirklich erst Verstöße mit 40€+ Bußgeld als A- bzw. B-Verstöße während der Probezeit?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bastian,

      in der Tat führen erst Vergehen, die mit einem Bußgeld von 60 Euro belegt sind, zu Probezeitmaßnahmen. Allerdings gelten sie auch darunter als A- bzw. B-Verstoß.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. vincent sagt:

    ich wurde auf dr autobahn bei erlaubten 60 mit ungefähr 100 geblitzt worden.
    was könnte da auf mich zu kommen? bin noch in der probezeit und Bf17.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vincent,

      Sie erwartet sehr wahrscheinlich ein Punkt in Flensburg, ein Bußgeld von 120 Euro und die Verlängerung der Probezeit um bis zu 2 Jahre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Jay sagt:

    Hallo
    Ich wurde jetzt in der verlängerten Probezeit einmal mit 28 kmh zu schnell geblitzt und und dann noch kurz danach über ne rote Ampel gefahren und geblitzt worden (weniger als 1 sek. Rot) hab hab zu dem Zeitpunkt noch keine Verwarnung bekommen
    Was kommt jetzt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jay,

      im schlimmsten Fall droht Ihnen in der verlängerten Probezeit nach zwei A-Verstößen der Entzug der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Thorsten sagt:

    Hallo,

    meine Probezeit geht bis zum 20. Februar 2016 ( ausgestellt wurde der Führerschein am 20.02.2014 ), habe den Führerschein mit 33 Jahren gemacht.
    Nun bin ich am 15.01.2016 auf der B6N geblitzt worden. Ich fahre die Strecke beruflich des öfteren, es war ein Blitzer, der auf einem Parkplatz mobil errichtet wurde, normalerweise gibt es dort keine Begrenzung.

    Tempomat war auf 140 eingestellt, nun wird mir vorgeworfen, 41km/h zu schnell gewesen zu sein.

    Da ich auf meinen Führerschein als Vertriebsleiter im Aussendienst angewiesen bin, wollte ich fragen, womit ich rechnen muss.

    Vielen dank für eine baldige Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Sie wird sehr wahrscheinlich eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre erwarten. Zudem wird ein Bußgeld ab einer Höhe von 120 Euro und 1 Punkt in Flensburg fällig werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Andre sagt:

    Hallo,

    ich bin heute morgen über eine Rote Ampel gefahren. Habe schon ein Aufbauseminar gemacht.

    Mit was muss ich rechnen? (kommt es da auch auf die Zeit an, wie lange es rot war?)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andre,

      Ja, es kommt darauf an wie lange es schon rot war. Sollte die Ampel länger als eine Sekunde rot gewesen sein, drohen 200 Euro, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot und eventuell andere Strafen. Über zusätzliche Strafen entscheidet die zuständige Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. bahar sagt:

    hallo
    ich hab mal eine frage
    ich wurde eben von der polizei angehalten mein sohn 2-jahre war in einem normalen kindersitz (sitzerhöhung) angeschnallt, mein neffe 7-jahre nicht angeschnallt und keine sitzerhöhung und ich war zwar angeschnallt aber der gurt war unter meinem arm.
    was kommt auf mich zu

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bahar,

      es droht zum einen ein Bußgeld von 30 Euro dafür, dass Sie nicht angeschnallt waren und zudem ein weiteres Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg dafür, dass Ihr Neffe nicht angeschnallt war. Es handelt sich bei letzterem um ein B-Verstoß.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Dušan sagt:

    Hallo,
    Ich war innerorts mit meinen zwei Cousins unterwegs und wurde angehalten weil einer der beiden unter 1,50m groß war und keinen Kindersitz hatte.
    30€ Strafe, von einer Anzeige wurde abgesehen.
    Ich wollte fragen ob es sich hierbei um ein Klasse B Verkehrsvergehen handelt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dušan,

      es ist ein B-Verstoß, der aber nicht gewertet wird. Diese wäre erst ab 60 EUR Bußgeld der Fall gewesen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Denise sagt:

    Hallo,
    ich bin noch in der Probezeit und hatte einen Unfall, dabei wurde mir vorgewurfen die Vorfahrt missachtet zu haben. Mit was muss ich rechnen?
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denise,

      vermutlich sind das 120 Euro und ein Punkt. Die Missachtung der Vorfahrt ist ein A-Verstoß. Das bedeutet eine Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre und die Anordnung an einer Nachschulung teilzunehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Andreas sagt:

    hallo,

    bin heute bei gelb über die ampel gefahren doch als mein auto schon zur hälfte drüber war ist rot geworden und ich wurde gebiltz war aber nicht zu schnell

    was kommt jetzt auf mich zu ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      das kann man im Vorfeld nur schwer sagen. Falls Sie doch bei Rot über die Ampel gefahren sind, erhalten Sie ein Bußgeld von 90 Euro und einen Punkt. In der Probezeit gilt dies als A-Verstoß. Demnach wird Ihre Probezeit verlängert und Sie müssen zur Nachschulung. Warten Sie den Bußgeldbescheid ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Jochen sagt:

    Hallo zusammen, ich bin in der Probezeit und heute wahrscheinlich in den USA mit einem Mietwagen geblitzt worden. Die Mietwagenfirma wird das direkt von meiner hinterlegten Kreditkarte abbuchen, das ist mir klar. Meine Frage ist ob das irgend eine Auswirkung auf meine Probezeit hat. Verlängert sich diese? Gibt es Punkte? Oder ist das definitiv ausgeschlossen, egal wie viel ich zu schnell war?
    Vielen Dank.
    MfG
    Jochen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jochen,

      hier wird wahrscheinlich die Kooperation der Behörden eine Rolle spielen. In der Regel ist es jedoch für das nicht europäische Ausland üblich, dass das verordnete Bußgeld bezahlt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Beyza sagt:

    Hallo,
    ich wurde vor 2 Monaten von der Polizei angehalten, da ich am Handy war. Mit welchen Folgen muss ich mit rechnen ? Ich bin noch in der Probezeit.
    Danke im Vorraus 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Beyza,

      das sind 60 Euro und ein Punkt. Es ist ein B-Verstoß. Ist dies Ihr erster B-Verstoß gibt es noch keine weiteren Konsequenzen. Beim zweiten B-Verstoß verlängert sich die Probezeit und Sie müssen zur Nachschulung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Marvin sagt:

    Hallo, ich habe’ne Frage zum A-Verstoß in der verlängerten Probezeit :

    „Muss“ ich an einer verkehrspsychologischen Beratung teilnehmen ???

    Danke für die Beantwortung im voraus !!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marvin,

      die Teilnahme ist freiwillig, da die Beratung auch mit Kosten verbunden ist. Der Gesetzgeber schafft jedoch den Anreiz, dass bei einer Teilnahme weitere Verstöße im Teilnahmezeitraum nicht geahndet werden.

      Grundsätzlich entstehen durch Nichtteilnahme keine Nachteile. Kommt es danach jedoch zu weiteren Vergehen, kann die zuständige Behörde den Eindruck bekommen, dass der betreffende Fahranfänger in der Probezeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges ungeeignet ist. Dann drohen weitere Konsequenzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Tim sagt:

    ich wurde Innerorts mit ca 90 geblitzt und bin in der Probezeit wo normal 50 erlaubt sind was kann mir im schlimmsten Fall drohen bitte um Rückmeldung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tim,

      im schlimmsten Fall drohen Ihnen 2 Punkte in Flensburg, 160 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot. In der Probezeit zudem noch eine Verlängerung um weitere 2 Jahre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Mascha sagt:

    Hallo,
    ich bin bereits in der verlängerten Probezeit, wurde aber im letzten Monat zweimal angehalten wegen Handy am Steuer und wegen Missachtung einer roten Ampel.
    Was kommt jetzt auf mich zu? Muss ich mein Führerschein abgeben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mascha,

      sehr wahrscheinlich müssen Sie ein Bußgeld zahlen und Ihnen wird eine Verkehrspsychologie-Beratung empfohlen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Daria sagt:

    Guten Tag,

    ich stand gestern vor einer roten Ampel und hab mein Handy in die Hand genommen. Dabei wurde ich von der Polizei erwischt, laut dem Polizisten habe ich mehrmals sein Hupen nicht gehört, da ich anscheinend mit „tippen“ beschäftigt war, obwohl ich selber zur Ampel und zum Rückspiegel aufsah.

    Was kommt auf mich zu?

    Vielen Dank für die Info

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daria,

      wenn der Motor lief, dann sind das 1 Punkt und 60 Euro. Das Handy am Steuer zu nutzen, gilt als B-Verstoß. Sollte dies Ihr erster B-Verstoß sein, werden keine weiteren Probezeitmaßnahmen folgen. Ist dies bereits Ihr zweiter Verstoß, verlängert sich die Probezeit auf vier Jahre und Sie müssen zur Nachschulung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Annalena sagt:

    Hallo, ich wurde heute in der 50er Zone bei einem mobilen Blitzer mit ca 75 geblitzt. Jedoch bin ich mir nicht sicher ob ich überhaupt gemeint war weil es zweispurig war und ich auf der linken Spur war und der Blitzer ganz rechts. Bin mir aber nicht sicher ob der rechts neben mir auch zu schnell war und er geblitzt wurde.

    Mit welcher Strafe müsste ich rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Annalena,

      das kommt darauf an, ob es ein Verstoß innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften war. Außerhalb wären das 70 Euro und ein Punkt – innerhalb 80 Euro und ein Punkt. Da Sie vermutlich noch in der Probezeit sind, wird Ihre Probezeit verlängert und Sie müssen zur Nachschulung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Daniel sagt:

    Hallo

    Ich habe durch zu schnelles fahren vor drei Jahren an einen Aufbauseminar Teilgenommen. Da dieses nicht Fristgerecht war, wurde mir die Fahrerlaubnis entzogen. Habe daraufhin meine Fahrerlaubnis neu Beantragt und auch sie auch wieder bekommen mit verlängerter Probezeit.

    Bin heute mit ca 28km zu schnell gefahren in einer 50 Zone innerorts.
    Was habe ich nun zu erwarten ?
    Dies ist nun mein erster Verstoß in der verlängerten Probezeit, bis auf denn 1 Verstoß mit Anordung zum Seminar ist nix weiteres hinzugekommen.

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      Sie werden die übliche Buße für das zu schnelle fahren erhalten und eine Verwarnung mit Empfehlung an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Bei nächsten A-Verstoß müssen Sie mit dem Führerscheinentzug rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Sven sagt:

    Hallo hab kurz vor Ortsausgang zum überholen angesetzt (durchgezogene linie) und beim einschären (nach dem überholvorgang) bin ich wieder über eine durchgezogene linie gefahren. Wurde dabei gefilmt. Nachdem bin ich dauerhaft auf einer 2 spurigen Straße mit ungefähr 140km/h weiter gefahren.
    Mit was muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      alles zum Thema Fahrstreifenbegrenzung mit entsprechender Bußgeldtabelle finden in dem entsprechenden Ratgeber. Wird Ihnen zudem eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorgeworfen?

      Da Sie vermutlich noch in der Probezeit sind, können je nachdem, was Ihnen vorgeworfen wird, Probezeitmaßnahmen (Verlängerung um zwei Jahre, Nachschulung) folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Seda sagt:

    Hallo, ich bin in der Probezeit und wurde das erste mal in einer 30-Zone geblitzt. Ich bin 24km zu schnell gefahren.
    Muss ich den Aufbauseminar besuchen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Seda,

      Sie müssen in der Tat mit der Anordnung zum Aufbauseminar sowie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. ZM sagt:

    Guten Tag,

    ich befinde mich in der verlängerten Probezeit. (Geschwindigkeitsüberschreitung mit 21 km/h – Aufbauseminar)
    Dies ist nun 1 1 /2 Jahre her. In der Zeit wurde ich 2x geblitzt (12km/h & 15km/h zu schnell). Nun wurde ich innerorts mit 24km/h zu viel geblitzt. Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo ZM,

      dies wäre Ihr erster A-Verstoß in der verlängerten Probezeit. Es folgt eine Verwarnung und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Beim zweiten A-Verstoß in der verlängerten Probezeit folgt dann der Entzug der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Kathi sagt:

    Hallo,
    Hab ein kleines Problem, und zwar wurde ich auf der Autobahn 100 km/h mit 106km/h mit dem Handy in der Hand geblitzt.
    Jetzt hab ich aber schon meine Aufbausiminar hinter mir.
    Was genau kommt also auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kathi,

      für das Handy am Steuer gibt es 60 Euro und 1 Punkt, für die Geschwindigkeitsüberschreitung dürfte es bei zehn Euro bleiben. Da dies Ihr erster B-Verstoß in der verlängerten Probezeit. Dies hat zunächst keine weiteren Konsequenzen, da es sich um einen sogenannten weniger schwerwiegenden Verstoß handelt. Beim nächsten B-Verstoß bzw. A-Verstoß erhalten Sie eine Verwarnung und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Lars sagt:

    Hallo liebe Redaktion von bussgeldkatalog.org,

    kurze Frage: Mich haben sie eben mit ca. 65 Innerorts geblitzt… Bin Ersttäter… was habe ich zu erwarten?

    Vielen Dank für die Antwort.

    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lars,
      in der Regel müssen Sie bei 15 km/h zu schnell mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Jan sagt:

    Hallo,

    ich habe Frisch mein Führerschein und habe letztens ein Unfall verursacht.

    Ich bin ca. mit 60 kmh in einer Kurve rein gefahren und anscheinend durch die schlechte Wetter Verhältnisse aus der Kurve raus geflogen.
    Habe kein anderen Teilnehmer gefährdet.(zum glück!!)

    Was Kommt alles auf mich zu ?
    danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      sollten Sie auf alle Verkehrszeichen geachtet haben und gemäß der Geschwindigkeitsrichtlinien gefahren sein, wird dieser Unfall durch die Versicherung abgewickelt und dementsprechend auch die Schäden reguliert.

      Ansonsten richtet sich das Bußgeld je nach der eigentlichen Übertretung der Geschwindigkeit sowie dem weiteren Vergehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Jan sagt:

        Hallo,

        ich bin in einer 50 Zone ca. 60 gefahren und so beim schlechten wetter aus der Kurve raus geflogen.

        Ich habe auch schon ein Brief von der Polizei bekommen dort steht nur ein Bussgeld wegen zu schnell fahren, muss ich mit noch mehr rechnen ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jan,
          in der Regel sollten keine weiteren Strafen auf Sie zukommen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Sascha sagt:

    Hallo,
    wurde heute innerorts mit ca. 65-70 km/h geblitzt (5O Zone, bin noch in der Probezeit) was kommt auf mich zu?

  59. Daniela sagt:

    Hallo!
    Ich habe heute ausversehen einem Polizeiauto die Vorfahrt genommen (Ersttäter) und befinde mich noch in der Probezeit. Was könnte nun auf mich zu kommen?
    Danke im voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniela,

      dies führt in der Regel zu einem Bußgeld von 25 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Dana sagt:

    Hallo!
    Ich habe heute einem Polizeiwagen die Vorfahrt genommen. Ich bin noch un der Probezeit und Ersttäter.
    Was kommt auf mich zu?

    Danke im voraus!

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dana,

      das hängt von den genaueren Umständen der Situation ab. Um einen sogenannten A-Verstoß in der Probezeit handelt es sich, wenn Sie die Rechts-vor-Links-Regelung nicht beachtet haben und es in diesem Zuge zu einer Gefährdung im Straßenverkehr kam. Die Konsequenz besteht dann aus einem Punkt und einem Bußgeld von 100 Euro. Außerdem verlängert sich die Probezeit bei einem einmaligen A-Verstoß um zwei Jahre und es wird zudem ein Aufbauseminar angeordnet. Ob es zu einer „Gefährdung im Straßenverkehr“ kam ist im Einzelfall genauer zu prüfen. Wenn Sie verbindliche Rechtsauskünfte in Ihrem persönlichen Fall einholen wollen, kontaktieren Sie am besten einen Rechtsanwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Maurice sagt:

    Ich bin ihn der verlängerten Prozent weil ich mit 29 kmh außerorts geblitzt wurde nun wir mir von der Polizei noch die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen zu haben.
    Was habe ich zu befürchten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maurice,

      zunächst die klassische Strafe für die Teilnahme an illegalen Autorennen, dass sind ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. (Kam es zur Gefährdung oder zu einer Sachbeschädigung sind es drei Punkte und ein Strafverfahren.) Darüber hinaus handelt es sich um einen A-Verstoß. Sie werden eine Verwarnung und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie im Ratgeber zu illegalen Autorennen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Franzi sagt:

    Hey,

    ich habe meinen Führerschein im Dezember 4 Jahre, musste 2014 bereits ein Aufabauseminar machen, habe 1 oder 2 Punkte bekommen, musste den Führerschein für 1 Monat abgeben und meine Probezeit wurde um 2 Jahre verlängert. Nun wurde ich außerorts mit 121 km/h geblitzt (21 zu viel). Was kommt nun auf mich zu?
    Wenn ich im Dezember aus der Probezeit raus bin und angenommen 2017 nochmal mit 21 zu viel geblitzt werde, ist der Führerschein dann für immer weg, oder wird er mir nur für 1 Monat entzogen?

    LG, Franzi

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franzi,

      für Kraftfahrer, die nicht mehr in der Probezeit sind, gelten dann die gleichen Konsequenzen (Bussgelder, Punkte, etc.) wie für alle anderen Kraftfahrer auch. Dabei wird dann unter anderem auch zwischen einem Geschwindigkeitsverstoß innerorts und außerorts differenziert. Die jeweiligen Folgen können Sie der Tabelle unter

      https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/

      entnehmen.

      Bei Verkehrsverstößen innerhalb der Probezeit wird danach differenziert, ob es sich bei dem Verstoß um einen sogenannten A-Verstoß oder um einen B-Verstoß handelt. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von über 20 km/h ist ein sogenannter A-Verstoß. Wenn dieser innerhalb der Probezeit zum zweiten Mal begangen wird, droht eine Entziehung der Fahrerlaubnis. Ein einmaliger A-Verstoß in der verlängerten Probezeit hingegen zieht eine Verwarnung mit sich und in der Regel eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Sie können die jeweiligen Folgen der Tabelle unter

      https://www.bussgeldkatalog.org/probezeit/

      entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. Dieter sagt:

    Hi,
    wurde heute mit 100km/h in einer Baustelle mit erlaubten 80km/h (Autobahn) geblitzt. Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,
      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h außerorts wird in der Regel mit einem Bußgeld in Höhe von 30 Euro bestraft. Das Fahren mit hoher, nicht angepasster Geschwindigkeit trotz angekündigter Baustelle kann jedoch ein Bußgeld von 100 Euro sowie einen Punkt in Flensburg nach sich ziehen. Wir würden Ihnen empfehlen, abzuwarten, welche Strafe Ihnen letztendlich auferlegt wird. Bei letzterer werden jedoch eine Verlängerung der Probezeit von zwei auf vier Jahre sowie ein Aufbauseminar fällig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  64. Marie sagt:

    Hallo,

    Ich wurde in der verlängerten Probezeit geblitzt in der 30er Zone, war 15km/h zu schnell und habe dabei noch telefoniert. Ein Aufbauseminar musste ich ende 2015 belegen.

    Wird mir der Führerschein entzogen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marie,

      bei den von Ihnen beschriebenen Verstößen handelt es sich um zwei B-Verstöße, wobei das Handy mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt geahndet wird. Da Sie sich in bereits in der verlängerten Probezeit befinden, kann dies durchaus auch als Beharrlichkeit ausgelegt werden. Zwei B-Verstöße während der verlängerten Probezeit können zu einem Fahrverbot führen. Hier sollten Sie jedoch den Bußgeldbescheid abwarten, denn Ihnen die Strafe mitgeteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Nimi sagt:

    Hallo
    Ich wurde in er Probezeit
    1. mit 27km/h Außerorts. (Aufbauseminar + 2 Jahre Probezeitverlänerung)
    2. rote ampel . ( Verwarunung + Verkehrspsychologisches Training emphelung)
    3. mit 18km/h Innerorts. (was wird jetzt auf mich zukommen???)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nimi,

      mit 18 km/h sind Sie noch unter der Punktegrenze. Es werden 35 Euro Bußgeld sein. Beim nächsten A-Verstoß (z. B. 21 km/h zu schnell) wird aber Ihre Fahrerlaubnis entzogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Andy sagt:

    Bin gestern aussserhalb geschlossener Ortschaften geblitz worden und bin noch in der probezeit, ich war ca 47 km/h zu schnell womit muss ich rechnen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andy,

      das sind 160 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. In der Probezeit ist das ein A-Verstoß. Die Probezeit wird auf vier Jahre verlängert und Sie müssen zum Aufbauseminar. Beim zweiten A-Verstoß erhalten Sie eine Verwarnung und beim dritten wird die Fahrerlaubnis entzogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Orhan sagt:

    Hallo,
    vor einer Woche hat mich Polizei gestoppt. Meine 2 Kinder waren zwar in der Kindersitze, aber leider nicht angeschnallt. Ich befinde mich in der Probezeit und hinter mir habe ich ein nicht qualifiziertes Rotlicht-verstoß (mit Rotlicht fase veniger als 1 Sekunde) und Bußgeld in Höhe von 90 Euro habe ich schon bezahlt.
    Mit welchen Rechtsfolgen muss ich nun rechnen ?
    Danke im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Orhan,

      aufgrund des Rotlichtverstoßes und dem Bußgeld wurde Ihre Probezeit um zwei Jahre verlängert. Daher kann diese nicht nochmals verlängert werden. Da Sie mehrere Kinder ungesichert im Fahrzeug mitgenommen haben, kann eine Sanktion von 70 Euro und einem Punkt auf Sie zu kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Orhan sagt:

        Soweit ich weiß folgt die Verlängerung der Probezeit im Fall des qualifizierten Rotlichtverstoßes (mit Rot-fase mehr als 1 Sekunde).
        70 Euro Bußgeld und ein Punkt bekommt man wenn die Kinder ohne je Sicherung transportiert werden, in meinem Fall waren die Kinder in den Kindersitze. Ich denke dass ich mit 35 Euro Bußgeld rechnen muss. Habe ich recht ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Orhan,

          dies ist sehr wahrscheinlich. Allerdings wird Ihnen der Bußgeldbescheid diesbezüglich genau Auskunft geben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Noah sagt:

    Hallo,
    bin noch in der Probezeit und fahre ein Motorrad. Habe einen Sportauspuff mit ABE verbaut. Nun möchte ich gerne den db-Killer rausnehmen. Was würde im Falle einer Kontrolle auf mich zukommen?
    Wird die Probezeit verlängert, oder ist „nur“ ein Bußgeld fällig?
    Danke im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Noah,

      der Ausbau vom db-Killer ist nicht zulässig. Dies bedeutet, dass Sie nach einem Ausbau ohne Betriebserlaubnis unterwegs sind, was ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und auch einen Punkt in Flensburg zur Folge haben kann. In der Probezeit wird dies als A-Verstoß gewertet und bedeutet die Verlängerung der Probezeit im zwei Jahre sowie die Anordnung eines Aufbauseminars.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. Dragan M. sagt:

    Guten tag,
    Folgenes liegt vor
    ich wurde 02.2014 mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt 24 km/h zu viel nach toleranzabzug.
    musste dann zum Aufbauseminar und probezeit um 2 jahre verlängert.
    so jetzt am 07.2016 wurde ich außerorts mit 36 km/h nach toleranzabzug geblitz.
    was sind jetzt nun die folgen führerschein weg oder Verkehrspsychologen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dragan,

      beim 2. A-Verstoß in der Probezeit erhalten Sie eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Die Teilnahme ist jedoch nicht verpflichtend. Der Führerschein wird zu diesem Zeitpunkt in der Regel nicht entzogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Denis sagt:

        hallo Dragan
        darf ich mal fragen was jetzt daraus geworden ist gab es nur ein bußgeld 2 punkte und 1 monat fahrverbot oder haben die den führerschein entzogen

  70. Laura sagt:

    Hallo,

    ich habe mir für einen Abend für einen Notfall das Firmenauto geliehen, ohne dass meine Chefs etwas davon wussten. Mit meinen 2 sehr betrunkenen Freundinnen im Auto, bin ich dann leider in einer 60er Zone mit 85-90 geblitzt worden (Das licht war orange und grell, ist das normal?). Was erwartet mich nun? Und kann ich den Brief abfangen, ohne dass meine Chefs etwas davon erfahren? Ich bin auf das Auto versichert, sowie 3 weiter Personen. Ich bin leider in der Ausbildung und bei meinem Führerschein noch in der Probezeit.
    Danke im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Laura,

      Sie wird ein Bußgeldbescheid erwarten und im schlimmsten Fall 1 Punkt in Flensburg. Dieser Bescheid wird an die jeweilige Firmenadresse zugestellt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  71. Denis sagt:

    hallo
    ich wurde gestern in der 30 zone mit 64 geblitzt habe aber schon ein aubauseminar hinter mir ichwar ganz im gedanken weil eine bekannte verstorben ist

    wird mir jetzt der führerschein entzogen oder wie ist das ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denis,
      in diesem Fall kommen normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot von einem Monat auf Sie zu. Sollten Sie sich noch in der Probezeit befinden und bereits ein Aufbauseminar hinter sich haben, handelt es sich bei dieser Ordnungswidrigkeit normalerweise um den ersten A-Verstoß in der verlängerten Probezeit. Dieser hat außerdem eine Verwarnung sowie die Empfehlung der Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung zur Folge.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. dennis sagt:

    hallo ich bin 17 in der probezeit habe a1

    wurde mit einem pitbike erwischt,

    kurzfahrto ohne zulassung

    was wird mich erwarten??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      wenn Sie mit einem Fahrzeug fahren, das nicht zugelassen ist, erwartet Sie ein Bußgeld von 70 Euro und ein Punkt. Da Fahren ohne Betriebserlaubnis in der Probezeit als A-Verstoß gewertet wird, müssen Sie außerdem mit einem Aufbauseminar sowie einer Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Denis sagt:

    Wann bekommt man seinen Führerschein wieder wenn er vor ca. 10 jahren wegen zu vieler Punkte entzogen wurde und was muss man dafür zahlen oder machen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denis,

      nach einem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte besteht in der Regel eine Sperrfrist während deren kein Antrag auf Wiedererteilung gestellt werden kann. Liegt außerdem noch eine Anordnung zur MPU vor, muss diese bestanden sein, um den Antrag stellen zu können. Wird diese nicht absolviert, kann ein Antrag auf Wiedererteilung in der Regel erst nach 15 Jahren gestellt werden.

      Welche Voraussetzungen Sie nun erfüllen müssen, können Sie bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde erfragen. Die Kosten sind dann abhängig von diesen Voraussetzungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Slina sagt:

    Hallo,
    Ich wurde gestern in einer 30er Zone mit knapp 40km/h geblitzt (innerorts)Total ärgerlich.
    Allerdings wurde ich 4 Monate vorher auch mit circa 15 zu viel innerorts geblitzt…

    Habe ich eine Probezeitverlängerung zu befürchten??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Slina,

      Probezeitmaßnahmen müssen Sie erst ab 21 km/h zu schnell befürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Max sagt:

    Hallo ich wurde auf einer Bundesstraße mit 141 kmh in einer 100er Zone geblitzt.
    Ich bin in der Probezeit ohne vorherige Verstöße,
    wird mir der Führerschein eingezogen?
    Ich bin Beruflich darauf angewiesen.
    MFG Max

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,
      in diesem Fall kommen normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot von einem Monat auf Sie zu. Zusätzlich handelt es sich bei Ihrer Tat um einen A-Verstoß, was dazu führt, dass Ihre Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert wird und Sie an einem Aufbauseminar teilnehmen müssen. Da Ihnen in den letzten zwei Jahren kein Fahrverbot auferlegt wurde, können Sie sich den Zeitpunkt normalerweise in einem Zeitraum von vier Monaten aussuchen, wann Sie den Führerschein abgeben und sich beruflich darauf einstellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. Marcus sagt:

    In der Probezeit außerorts statt 50 mit 62 Kmh geblitzt und Rot mißachtet….
    Was kann mich erwarten…???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcus,
      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 12 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften wird in der Regel mit einem Verwarngeld von 20 Euro geahndet und hat keine Auswirkungen auf Ihre Probezeit. Das Überfahren einer roten Ampel hingegen wird als A-Verstoß angesehen. Ihre Probezeit wird demnach von zwei auf vier Jahre verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen. Die Sanktionen richten sich danach, wie lange die Ampel schon auf Rot stand, als Sie sie überfuhren. Unter einer Sekunde sind es normalerweise 90 Euro und ein Punkt in Flensburg, über einer Sekunde 200 Euro, zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot, was auf Sie zukommen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Darius sagt:

    Bin vor kurzem angehalten worden von der Polizei,bin 22 kmh zu schnell gefahren – 3 kmh Toleranz macht 19 kmh zu viel hab 35 Euro Strafe gezahlt. Wollte Mal fragen was mir blüht bin noch in der Probe Zeit und hab schon ein Aufbauseminar gemacht wegen zu schnellem Fahren lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Darius,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 19 km/h stellt einen B-Verstoß dar. Sofern dies Ihr zweiter B-Verstoß in der Probezeit war, erfolgt eine Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre sowie eine Anordnung eines Aufbauseminars.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. Ringo sagt:

    Hallo
    wurde gestern Abend von der Polizei angehalten und die haben mir mein Fahrzeug stillgelegt was kommt auf mich zu habe noch 2 Monate Probezeit ?

    -blaue Innenraum Beleuchtung Tacho auch blau beleuchtet
    -tieferlegungsfedern nicht eingetragen
    -Auspuff war ab wegen einem Unfallschaden (war ich selber schuld)
    -Heckstoßstange ist auch ab wegen dem Unfallschaden (war ich selber schuld)
    -Rückleuten sind komplett rot

    bitte um einen rat
    mit freundlichen grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ringo,

      es handelt sich hierbei um ein Fahren ohne Betriebserlaubnis. Vermutlich werden Sie lediglich ein Bußgeld erhalten. Dieses liegt bei mindestens 50 Euro und kann je nach Schwere der Vergehen angehoben werden. Auf die Probezeit wird dies voraussichtlich keine Wirkung haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Alexander sagt:

    Hallo,
    Ich wurde in der verlängerten Probezeit,die nun kurz vor deren Ablaufdatum ist(März 2017),
    Außerorts mit ca. 52 km/h zu schnell geblitzt.
    Laut dem Bußgeldbescheid ist die Strafe bei 240€ und 2 Punkte .
    Zählt das als ein A-Verstoß ?
    oder muss ich durch die 2 Punkte schlimmers erwarten ?
    Es ist mein 2 A-Verstoß in der Probezeit.
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      dies zählt als A-Verstoß. Beim ersten A-Verstoß in der verlängerten Probezeit erhalten Sie eine Verwarnung und bekommen eine Teilnahmeempfehlung für eine verkehrspsychologische Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. Sarah sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine frage, hatte in der probezeit ein a verstoß, und habe ein aufbauseminar besucht, bin gestern mit dem handy am steuer erwischt worden und hatte kein Führerschein dabei, der Polizist meinte 60 euro bußgeld und 1 punkt in flensburg bekommen ich jetzt fahrverbot? Oder sogar den Führerschein abgenommen? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      nein – es wird bei dem Bußgeld und dem Punkt bleiben. Es handelt sich dabei um einen B-Verstoß. Es folgt zunächst also noch keine weitere Probezeitmaßnahme. Für das nicht Vorzeigen des Führerschein kann maximal ein Verwarnungsgeld verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. Gina sagt:

    Hallo,

    hier mal meine Problembeschreibung ich bin im ersten Jahr der Verlängerten Probezeit und wurde gestern leider geblitzt. Bin über eine gelbe Ampel gefahren und plötzlich blitzte es auf. Nun habe ich sorge um meinen Führerschein, welche Konsequenzen kann es haben?
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gina,

      war die Ampel wirklich gelb, sollten Sie mit keinen weiteren Konsequenzen rechnen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  82. Philipp sagt:

    Ich bin heute an einem Polizist in einer 30er Zone mit ungefähr 50-60km/h vorbei gefahren.
    Wurde nicht geblitzt und auch nicht gelasert, er hat mich lediglich vorbei fahren sehen und beobachtet.
    Es ist mit einem Car-Sharing Auto passiert.
    Bin noch in der Probezeit, kann mir was passieren ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Philipp,

      wenn Sie nicht geblitzt wurden und die Beamten Sie nicht angehalten haben, sind in der Regel keine Konsequenzen zu fürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  83. Justin sagt:

    Hallo wurde in der probezeit geblitzt 23 zu viel habe 4 jahre bekomm und aufbauseminar wurde jetzt in 30er zone mit 43 geblitzt und in 60 er zone mit 75 kmh geblitzt alles in der verlaengerten probezeit was kommt auf mich zu und was passiert wenn ich jetzt das dritte mal in der verlaengerten probezeit geblitzt werde unter 20 zu viel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Justin,

      in beiden Fällen bewegen Sie sich im Rahmen eines Verwarnungsgeldes. Das sind jeweils 20-25 Euro. Nachteile für die Probezeit sollte dies nicht haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. Mohammed sagt:

    Ich wurde mit THC im Blut angehalten, des weiteren konnte ein hoher Wert von passivem THC festgestellt werden welcher auf regelmäßigen Konsum schließen lassen konnte. Daher bin ich nun im halbjährigen MPU Programm seit dem 1.2.2017. Ich habe allerdings bis jetzt noch nichts anderes gemacht als zu den Drogenscreenings zu gehen. Welche Maßnahmen muss ich noch ergreifen damit die MPU erfolgreich abgeschlossen werden kann und welche Strafen kommen noch genau auf mich zu?

    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mohammed,

      genauere Informationen können Sie bei der zuständigen Behörde erfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. Finn sagt:

    Guten Tag, habe meinen a1 Führerschein ganz frisch. Mein Motorrad hat jedoch seit 5 Monaten keinen TÜV mehr. Mit welchen Konsequenzen muss ich bei einer Kontrolle rechen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fin,

      ab mehr als vier Monaten drohen 25 Euro Bußgeld, ab acht Monaten sind es aber 60 Euro und ein Punkt. Es handelt sich dann um einen B-Verstoß. Bei einem weiteren B-Verstoß drohen Probezeitmaßnahmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  86. Brian sagt:

    Guten abend liebe Redaktion von Bussgeldkatalog,

    mein Fall sieht so aus:

    Habe verlängerte Probezeit (MPU und Aufbauseminar gemacht). Danach wurde ich mit Handy am Steuer erwischt. Jetzt wurde ich vermutlich mit ca. 160km/h in einer 80er Zone geblitzt (Auf der Autobahn).

    Was kommt auf mich zu ? Jeder Fall ist speziell, deswegen frage ich euch…!

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Brian,

      der Verstoß Handy am Steuer gilt als B-Verstoß, hierfür drohen ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt. Die Geschwindigkeitsüberschreitung gilt hingegen als A-Verstoß. Ihnen drohen hierfür ein Bußgeld von 600 Euro, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Sie erhalten eine Verwarnung und eine Teilnahmeempfehlung an einer verkehrspsychologischen Beratung. Begehen Sie einen weiteren A- oder B-Verstoß, wird Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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