Verkehrspsychologische Beratung in der Probezeit

Von Dörte, letzte Aktualisierung am: 5. September 2019

Worum geht es in einer verkehrspsychologischen Beratung?

Eine Teilnahmeaufforderung für eine verkehrspsychologische Beratung während der Probezeit erhält man nach dem zweiten A-Verstoß
Eine Teilnahmeaufforderung für eine verkehrspsychologische Beratung während der Probezeit erhält man nach dem zweiten A-Verstoß

Eine verkehrspsychologische Beratung kann in der Probezeit auf jeden zukommen, der wegen Ordnungswidrigkeiten oder Verkehrsstraftaten aufgefallen ist und wegen dieser auch rechtskräftig belangt wurde.

Verstöße und Ordnungswidrigkeiten werden in der Probezeit in Katalog-A-Verstöße und Katalog-B-Verstöße unterteilt, wobei ein Katalog-A-Verstoß immer die Verlängerung der Probezeit zur Folge hat.

Ist ein Fahranfänger während der Probezeit nach einem A-Verstoß und absolviertem Aufbauseminar erneut mit einem A-Verstoß oder zwei B-Verstößen auffällig geworden, erhält er eine schriftliche Verwarnung sowie eine Empfehlung, an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Dieser Empfehlung sollte innerhalb von zwei Monaten entsprochen werden. Allerdings ist die Teilnahme freiwillig und daher mit Kosten verbunden.

FAQ: Verkehrspsychologische Beratung

Was ist eine verkehrspsychologische Beratung?

In einer verkehrspsychologischen Beratung sollen die Ursachen für ein falsches Verhalten im Straßenverkehr erörtert und Lösungswege für eine zukünftige Verbesserung gefunden werden.

Wann wird eine verkehrspsychologische Beratung angeordnet?

Wer sich bereits den zweiten A-Verstoß bzw. den dritten und vierten B-Verstoß in der Probezeit leistet, wird schriftlich verwarnt und erhält die Empfehlung, an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Die Teilnahme erfolgt also auf freiwilliger Basis.

Was kostet die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung?

Bei einer verkehrspsychologischen Beratung liegen die Kosten bei ca. 300 Euro. Je nachdem, für welchen Anbieter sich Fahranfänger in der Probezeit entscheiden und ob eine Fahrverhaltensbeobachtung durchgeführt werden soll oder nicht, kann dies den Betrag beeinflussen.

Trotz freiwilliger Teilnahme handelt es sich bei der verkehrspsychologischen Beratung nach § 2a Abs. 7
Straßenverkehrsgesetz (StVG) um eine gesetzlich geregelte Maßnahme. Der betreffende Paragraph besagt Folgendes:

In der verkehrspsychologischen Beratung soll der Inhaber einer Fahrerlaubnis auf Probe veranlasst werden, Mängel in seiner Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten zu erkennen und die Bereitschaft zu entwickeln, diese Mängel abzubauen.

Um einen Anreiz zur Teilnahme zu schaffen, werden weitere Verstöße innerhalb der Teilnahmezeit nicht sanktioniert. Das heißt, dass wenn jemand während der verkehrspsychologischen Beratung eine weitere Ordnungswidrigkeit, die keine Straftat darstellt, begeht, er nicht bestraft wird.

Bis zur Punktereform 2014 war es möglich, mit der Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung zwei Punkte erlassen zu bekommen. Dies geht nun nicht mehr. Durch die Teilnahme an dieser Beratung können keine Punkte abgebaut oder andere Strafmilderungen erreicht werden. Ein Punkteabbau ist erst nach der Probezeit möglich.

Entscheidet sich ein Betroffener gegen die Teilnahme, entstehen erst einmal keine Nachteile. Allerdings kann die zuständige Behörde bei mehreren Verstößen und nicht gezeigter Einsichtigkeit zur Annahme gelangen, dass ein Fahranfänger in der Probezeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges ungeeignet sein könnte. Tritt dieser Fall ein, kann die Behörde auch ein Fahreignungsgutachten anordnen.

Was beinhaltet eine verkehrspsychologische Beratung?

In der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) wird im § 38, §71 und Anlage 12 die verkehrspsychologische Beratung behandelt und erläutert. Laut dieser soll in einer verkehrspsychologischen Beratung

[…] der Inhaber der Fahrerlaubnis veranlasst werden, Mängel in seiner Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten zu erkennen und die Bereitschaft zu entwickeln, diese Mängel abzubauen. […]

Während der Beratung wird für den Teilnehmer kein verkehrspsychologisches Gutachten erstellt.
Während der Beratung wird für den Teilnehmer kein verkehrspsychologisches Gutachten erstellt.

Die Beratung muss durch einen Diplom-Psychologen, der amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater ist, durchgeführt werden. Die Beratung erfolgt in drei oder manchmal auch vier Einzelgesprächen an drei verschiedenen Tagen. Diese Gespräche müssen zusammen eine Gesamtdauer von vier Zeitstunden haben, wobei jeweils eine Stunde zur Vorbereitung und eine Stunde zur Nachbereitung darin mit eingeschlossen sind.

Die Termine kann der Teilnehmer individuell mit dem Gutachter vereinbaren, allerdings darf die Gesamtdauer vom ersten bis zur letzten Termin 14 Tage nicht unterschreiten, aber auch nicht länger als vier Wochen betragen.
Wenn es der Berater für notwendig hält oder wenn der Autofahrer es wünscht, kann eine verkehrspsychologische Beratung auch Fahrproben beinhalten oder andere Maßnahmen, die das Verhalten des Teilnehmers im Straßenverkehr aufzeigen.

Die Ergebnisse aus den Gesprächen sowie aus den Maßnahmen während einer verkehrspsychologischen Beratung in der Probezeit sind nur für den Betroffenen bestimmt. Sie dürfen nicht weitergegeben werden.

Der Teilnehmer erhält eine Teilnahmebestätigung – diese ist allerdings kein verkehrspsychologisches Gutachten. Diese Bestätigung kann dann bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde, die die verkehrspsychologische Beratung empfohlen hat, vorgelegt werden. Durch den Stempel und die Unterschrift des Psychologen gilt diese Bescheinigung als amtliches Dokument.

Zum Abschluss erfolgt keine Prüfung, so dass eine verkehrspsychologische Beratung auch nicht bestanden werden muss. Die Bescheinigung dient lediglich dem Nachweis der Teilnahme. Die Gespräche während der verkehrspsychologischen Beratung sollen die Einstellung des Fahranfängers zum Straßenverkehr überprüfen und gegebenenfalls Lösungen und Wege aufzeigen, wie zukünftig ein verkehrssicheres Verhalten erreicht wird.

Um einem Teilnehmer Gründe für seine Verkehrsauffälligkeiten näher zu bringen, müssen sich Teilnehmer und Berater mit den persönlichen Bedingungen für die Auffälligkeiten gründlich auseinandersetzen. Hierzu gehören zum Beispiel Anregungen zum Nachdenken über das Fehlverhalten im Straßenverkehr oder wie individuell mit Zeitdruck umgegangen wird. Gespräche über die Selbsteinschätzung gegenüber Risiken sind ebenso Teil der Beratung, wie auch die Analyse ob beim betroffenen Teilnehmer Gefühle eine große Rolle spielen.

Es kann durchaus sein, dass die Lebensgestaltung und Auffälligkeiten im Straßenverkehr miteinander verbunden sind. Eine verkehrspsychologische Beratung kann hier eventuell auch eine Hilfestellung bezüglich dieser Zusammenhänge sein, da es für Einzelpersonen oft auch schwierig ist diese selbst zu erkennen.

Die Inhalte der Gespräche sind bei einer verkehrspsychologischen Beratung nicht vorgeschrieben. Das Ziel soll jedoch immer die Auseinandersetzung mit dem Verhalten im Straßenverkehr sein. Auf welchem Wege dies geschieht, ist dem Betroffenen und dem Berater selbst überlassen.

Was ist für eine verkehrspsychologische Beratung notwendig?

Für die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung müssen bestimmte Vorrausetzungen erfüllt werden, daher muss der Teilnehmer zum ersten Gespräche folgende Unterlagen mitbringen:

  • einen gültigen Personalausweis oder Pass
  • einen aktuellen Auszug des Fahreignungsregisters
  • den Nachweis über das entrichtete Beratungsentgeld – Einzahlungsbelege beziehungsweise den Überweisungsbeleg

Des Weiteren wird zwischen dem Berater und dem betroffenen Autofahrer ein Beratungsvertrag für den Zeitraum der verkehrspsychologischen Beratung geschlossen. In diesem Vertrag wird unter anderem auch festgehalten, dass alle besprochenen Inhalte vertraulich behandelt werden.

Für eine verkehrspsychologische Beratung wird zwischen Teilnehmer und Berater ein Beratervertrag abgeschlossen.
Für eine verkehrspsychologische Beratung wird zwischen Teilnehmer und Berater ein Beratervertrag abgeschlossen.

Darüber hinaus können auch Verhaltensregeln im Vertrag festgehalten werden, so etwa auch, dass der Teilnehmer nüchtern erscheint und die Kosten vor Beginn der eigentlichen Beratung beglichen wurden.

Was kostet eine verkehrspsychologische Beratung?

Da die Teilnahme an der Beratung freiwillig ist, muss der Teilnehmer die Kosten für die verkehrspsychologische Beratung tragen. Die Kosten für eine Beratung während der Probezeit in drei Sitzungen zu jeweils einer Stunde finden sich bei etwa 300 Euro wieder.

Die verkehrspsychologische Beratung außerhalb der Probezeit

Autofahrer außerhalb der Probezeit, die Ihren Führerschein aufgrund von Verkehrsvergehen abgeben mussten, können als Teil der Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung ebenfalls freiwillig an einer verkehrspsychologischen Beratung teilnehmen.

Seriöse MPU-Vorbereitungskurse werden von Diplom-Psychologen mit verkehrspsychologischer Ausbildung geleitet. Diese müssen jedoch nicht amtlich anerkannt sein, da es bei den Kursen lediglich um die Vorbereitung auf die MPU handelt.

In diesem Fall kann die verkehrspsychologische Beratung ein Teil von mehreren Maßnahmen sein, die ein auffällig gewordener Autofahrer absolvieren muss, um seine Fahrerlaubnis wiederzuerlangen.

Diese Beratung hat daher nichts mit der Beratung für Fahranfänger zu tun.

Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (67 Bewertungen, Durchschnitt: 4,31 von 5)
Loading...
Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

29 Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

  1. Hermann sagt:

    Was kostet

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hermann,

      eine verkehrspsychologische Beratung in der Probezeit kostet in der Regel ungefähr 300 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Tuna sagt:

    Ist es nun freiwillig oder ein muss?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tuna,

      ich nehme an, dass Sie mit “es” die verkehrspsychologische Beratung meinen. Wie Sie dem obigen Text entnehmen können, erhalten Sie nach dem ersten A-Verstoß bzw. nach zwei B-Verstößen in der verlängerten Probezeit eine Empfehlung für die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Das Wort “Empfehlung” impliziert, dass Sie an der Beratung teilnehmen können, aber nicht müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Bboy sagt:

    Moin,

    Ich ging ohne Vorbereitung zur mpu. Diese geben mir zum Ende meines Gutachten Schreibens eine Fazit zur verkehrspsychologischer Hilfe.

    Muss ich nur zur Hilfe oder zur Hilfe und wiederholt zur mpu ?

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bboy,

      die zuständige Behörde kann Ihnen hierüber Auskunft erteilen und Sie dementsprechend beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Kim sagt:

    Hallo,

    Ist diese Beratung Teil/Vorbereitung einer mpu oder besteht kein Zusammenhang?

  5. Marina sagt:

    Guten Tag
    Ich habe schon verlängerte probezeit.
    Habe am 9.8
    2013 meinen Führerschein bestanden aber könnte den erst am 12.8 abholen.
    Jetzt wurde ich heute mit über 20 geblitzt.
    Wenn ich jetzt Post bekomme für eine Empfehlung der Teilnahme am verkehrspsychologischen Beratung. Muss D
    Ich dies machen oder nicht oderreicht es wenn ich die Strafe bezahle?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marina,

      handelt es sich um den insgesamt zweiten A-Verstoß, erhalten Sie eine Teilnahmeempfehlung für eine verkehrspyschologische Beratung. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung – Sie müssen also nicht zwingend daran teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Azer sagt:

    Hallo,
    Und zwar ivh wurde schon mal geblitz habe dafür 1 Punkt bekommen und meine Probezeit wurde verlängert also habe auch an Aufbauseminar teilgenommen. Nach der Teilnahme der Aufbauseminar habe ich 1 Punkt bekommen weil mit meinem handy am steuer war. Der nächste pubkt war jz 50 Zone mit 80 kmh gefahren.

    Was für strafen werden auf mich zu kommen und was muss ich machen kann mir da jemand helfen.

    Mit freubdluchen Grüßen

    AZER

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Azer,

      in der Regel erfolgt bei einem dritten A-Verstoß, neben den üblichen Sanktionen, direkt der Entzug der Fahrerlaubnis. Da eine Geschwindigkeitsüberschreitung von min. 21 km/h in der Probezeit als A-Verstoß gilt, wird dies wohl auf Sie zukommen. An dieser Strafe werden Sie im Regelfall leider nichts ändern können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Marvin sagt:

    Hallo,
    muss ich bei meinen zweiten A Verstoß mit einer weitern Probezeitverlängerung rechnen?. Und hat es irgendwelche Vorteile an diesem Seminar teilzunehmen für einen evt. weitern B oder A Verstoß.
    Vielen Dank für eure Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marvin,

      die Probezeit kann nur einmal verlängert werden. Nach dem dritten A-Verstoß erfolgt dann der Entzug der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Marvin sagt:

    Guten Tag,

    wie sieht es aus wenn man bereits an einem Aufbauseminar (ungefähr 1jahr her, aufgrund von 23 kmh zu viel) teilgenommen hat und jetzt mit Handy am steuer – nicht telefoniert nur drauf geschaut erwischt wurde? Ich werde also das Bußgeld von 100€zahlen müssen und eine Aufforderung an einem freiwilligen Beratungsgespräch bekommen, wenn ich dieses aber nicht mache bzw. ablehne, was passiert dann mit dem punkt?

    Mit freundlichen Grüßen

  9. Tim sagt:

    Hallo,
    ich werde wahrscheinlich bald eine Empfehlung für ein Verkehrspsychologisches Gutachten bekommen. Welche Vorteile hat es für mich dieses zu machen, ausser Problemfindung? Kann dadurch die Höhe des zu zahlenden Bußgeldes o.ä. verändert werden?

    MfG
    Tim

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tim,

      das Bußgeld wird nicht verringert, lediglich Ihre eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer kann dadurch verbessert werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Ingo H. sagt:

    Guten Tag,
    heute bekam ich Post von meiner absolvierten MPU vom 24.08. negativ.
    Ich soll nun ein Gutachten von einem Diplom Verkehrspsychologen beibringen die belegt ob “kontrolliertes Trinken“ bei mir möglich ist oder ein Abstinenznachweis erbracht werden muss. Muss ich anschliessend mit dem Gutachten zur FFS und noch mal zur MPU Prüfung?

  11. Reifenbauer sagt:

    Hallo ,
    Ich habe anfag 2019 einen punkt in der brobezeit erhalten ,diese woche fange ich das aufbauseminar an ,und ich soll bei rot gefahren sein und bekomme jetzt noch ein punkt.. heist das ich werde verwarnt plus Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung,…?
    Werde ich gezwungen daran teilzunehmen ..? Kann ich auch eubfach sagen danke für die empfehlung aber nein danke und einfach warten bis die verlängerte probezeit abläuft..?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Reifenbauer,

      es handelt sich um eine Empfehlung, daher müssen Sie nicht daran teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Rico sagt:

    Hallo,
    ich habe einmal beim Aufbauseminar Teilgenommen wegen 26 km/h zu viel.
    Habe dann einen kleinen Unfall gehabt und 1 Punkt bekommen. Desweiteren 1 Punkt ein Monat vorablauf der verlängerten Probezeit.
    Wird mir der Führerschein entzogen werden ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Rico

  13. Melvin sagt:

    Hallo,

    Ich habe 2018 ein Unfall gehabt, ein Auffahrunfall der würde mit einer Verwarnung von 35€ bezahlt.

    Im Oktober 2018 bin ich bei nicht angepassten Witterungsverhältnisse durch eine Kurve gefahren und gegen die Leitplanke gefahren.

    2019 im Januar Erfolgte dann wegen dem Unfall im Oktober ein Aufbau Seminar den ich absolviert habe.

    Nach ungefähr 3,5 Monaten bin ich über eine rote Ampel gefahren, die Beamten sagten das ich 2 Monate Fahrverbot + 2 Punkte und ein Bußgeld von 200€ bezahlen muss

    Meine Frage ist weil ich im Oktober 2018 1 Punkt bekommen habe wegen dem Unfall und jetzt 2 Punkte bekommen habe wegen der roten Ampel insgesamt 3 Punkte.

    Bekomme ich Bescheid das ich mein Führerschein abgeben muss für 2 Monate
    Und eine Empfehlung verkehrspsychologische Beratung,
    Muss ich dahin und wird das in mein Fall schlimmer aus gehen ??

    Es steht ja mit einem Zeitraum von 2 Monate was bedeutet das?

    Mit freundlichen Grüßen

    Melvin

  14. Claudia sagt:

    Hallo,
    Bringt die Teilnahme an einen Verkehrspsychologischen Gespräch etwas an meinen Urteil? Sprich wenn ich teilnehmen und noch eine Ordnungswidrigkeit vergehe wird mein Führerschein auch abgenommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Claudia,

      die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung kann positiven Einfluss auf künftige Entscheidungen nach Verkehrsverstößen haben. Dies ist allerdings kein MUSS.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Nadim sagt:

    Hallo,
    Ich habe im Jahr 2016. 29 km/h mehr Geschwindigkeitsstrafe.
    1 Punkt weg, Strafe, Aufbauseminar, und 2 Jahre Probezeit verlängert. das wird im März 2020 enden.
    Heute habe ich einen Brief an mehr Geschwindigkeit erhalten.
    Ausserhalb geschlossener Ortschaften um 23 km/h mehr. nach Toleranz.
    Begrenzte Geschwindigkeit: 80 km/h.
    was könnte Konsequenz sein, Strafe, Punk und psychologische Beratung. oder nur Strafe…
    und muss ich mich psychologisch beraten lassen und wie viel kosten.
    41 Abs. 1 iVm Anlage 2, 49 Stvo: 24 StVG; 11.3.4 Bkat
    Mit freundlichen Grüßen
    Nadim

  16. Lisa sagt:

    Hallo, meine Tochter ist noch in der Probezeit. Vor ca. 2 Monaten hat sie beim links abbiegen in eine Hauptstraße ein von rechts kommendes Fahrzeug übersehen. Sie war der Meinung, es wäre nichts passiert und ist weiter gefahren, da die Fahrerin des anderen Fahrzeuges auch weiter fuhr. Diese hat dann wohl zu Hause doch einen leichten Schaden festgestellt und ging im Nachhinein zur Polizei. Jetzt stand unerlaubtes entfernen vom Unfallort im Raum. Dieses Verfahren wurde jedoch eingestellt. Mein Tochter erhielt eine Strafe und einen Punkt. Diese Tage kam dann noch von der Führerscheinstelle die Anordnung eines Aufbauseminars, was sie bisher aber noch nicht absolviert hat. Gestern ist meine Tochter dann in einer Kurve bei regennasser Fahrbahn ins schleudern geraten und kam auf die Gegenfahrbahn. Ein ihr entgegen kommendes Fahrzeug ist ihr dann ins Auto gefahren. Beiden ist nichts passiert. Die Unfallgegnerin klagte dann nach einiger Zeit aber über Schmerzen in der Brust. Die Polizisten meinten, dass wäre jetzt nichts tragisches, 1 Punkt und 150€ Bußgeld. Evtl. noch fahrlässige Körperverletzung. Jetzt meine Frage, was kann da von der Führerscheinstelle noch auf sie zu kommen?
    MfG Lisa

  17. Kerri2 sagt:

    Hallo hatte schon Aufbausiminar und über Jahre später wurde ich geblitzt mit 3 km über 20 =23 innerorts,danach mit 7 über 20 = 27 = also der dritte A verstoß in der verlängerten Prophezeit = Fahrerlaubnis Enzug,Jetz 3 Monate Sperre,wenn ich jetz gleich Fahrerlaubnis beantrage ,krige ich den gleich wieder ???ich habe keine weitere Eintragungen nirgendwo. Bitte eine positive Anwort ..danke MfG

Verfasse einen neuen Kommentar

Tipp: Im Bußgeldkatalog Forum erhalten Sie noch schneller eine Antwort auf Ihre Frage! Hier gelangen Sie zum Forum...


Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2019 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.