Kfz-Gutachten – Hilfe vom Gutachter beim Schadensnachweis

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Informationen zum Gutachten nach einem Verkehrsunfall

Bei einem Unfallschaden ist in der Regel ein Kfz-Gutachten nötig

Bei einem Unfallschaden ist in der Regel ein Kfz-Gutachten nötig

Kfz-Gutachten dienen dem Schadennachweis im Verkehrsunfallbereich.

Der Textbeitrag informiert, …

  • dass Haftpflicht- und Kaskoschaden zu unterscheiden sind,
  • warum Geschädigte im Regelfall bei einem Unfallschaden ein Kfz-Gutachten vorlegen müssen,
  • warum Gerichte auf der Grundlage von Schadensgutachten entscheiden.
  • Wer beauftragt den Gutachter?
  • Welche Personen kommen als Unfallgutachter in Betracht?
  • Wie bewertet der Gutachter das Auto?
  • Warum Schadengutachten Grundlage der fiktiven Abrechnung sind.
  • Was kostet ein Gutachten für ein Auto?
  • Lassen sich Kfz-Gutachten anfechten?

Weitere Informationen zum Thema Kfz-Gutachten:

Unterschied Haftpflichtfall/Kaskoschaden

Bei der fremdverschuldeten Beschädigung seines Fahrzeuges erhält der Geschädigte vom Unfallgegner und dessen Haftpflichtversicherung die zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands an seinem Fahrzeug erforderlichen Kosten bis zu maximal 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert erstattet (Haftpflichtfall). Im Teilkasko- und im Vollkaskobereich erhält der Versicherungsnehmer seinen Fahrzeugschaden nur bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes ersetzt. Unterschiede ergeben sich, wenn Sachverständige mit einem Kfz-Gutachten beauftragt werden müssen.

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Warum müssen Geschädigte im Regelfall bei einem Unfallschaden ein Gutachten vorlegen?

Das Schadengutachten erstellt ein Kfz-Sachverständiger

Das Schadengutachten erstellt ein Kfz-Sachverständiger

Wie es im Zivilrecht allgemein üblich ist, muss der Geschädigte beweisen, welchen Schaden er konkret erlitten hat. Der eigene Vortrag, das Fahrzeug sei beschädigt, genügt nicht, um einen zuverlässigen Nachweis zu führen. Der eigene Sachvortrag genügt insbesondere dann nicht, wenn der Unfallgegner den behaupteten Schaden bestreitet oder im Kaskofall ein Schaden behauptet wird, der nicht ins Bild passt. Gerade in Verkehrsunfallsachen kommt es darauf an, ein bestimmtes Schadensbild dem konkreten Unfallgeschehen zuzuordnen und auszuschließen oder überhaupt einen Unfallhergang aufzuklären.

Da der Schadennachweis gerade in Verkehrsunfallsachen Sachkompetenz erfordert, muss regelmäßig für das Auto ein Gutachten durch einen Kfz-Sachverständigen erstellt werden. Haftpflichtversicherer machen ihre Entschädigungsleistung bei größeren Schäden immer von der Vorlage eines Gutachtens nach einem Unfall abhängig. Ist die Schuldfrage klar, erfolgt die Unfall-Abrechnung nach Gutachten. Lediglich bei Bagatellschäden von im Einzelfall bis zu 750 € im Haftpflichtfall und 2.000 € im Kaskobereich akzeptieren die Versicherer den Kostenvoranschlag einer Kfz-Werkstatt mit Fotografien des Schadens. Höhere Schäden erfordern ein Sachverständigengutachten.

Das Schadensgutachten ist auch als Wertgutachten zu verstehen, wenn es darum geht, den Wiederbeschaffungswert zu bestimmen.

Im Kaskobereich kann es vorteilhaft sein, wenn der Kfz-Halter sein Fahrzeug, unabhängig von der Schadenshöhe, in einer Vertragswerkstatt des Versicherers vorfährt und dort reparieren lässt. Die Feststellungen der Vertragswerkstatt werden dann meist als verbindlich und vertrauenswürdig anerkannt. Ein Kfz-Gutachten erübrigt sich. Teils sehen Kaskoversicherungsverträge die Werkstattbindung sogar ausdrücklich vor.

Gerichte entscheiden auf der Grundlage des Schadensgutachtens

Da der Verkehrsrichter im Streitfall eine Entscheidung treffen muss und nicht jeder Partei vorbehaltslos glauben kann, ist er gleichermaßen auf die Feststellungen eines Kfz-Unfall-Gutachters angewiesen. Dabei ist das Gericht nicht verpflichtet, ein eigenes Kfz-Gutachten einzuholen. Vielmehr kann es sich mit der Vorlage des Schadensgutachtens eines Kfz-Sachverständigen durch den Geschädigten begnügen, zumindest solange nicht Anhaltspunkte für gravierende Mängel bestehen oder der Unfallgegner die Feststellungen des Unfallgutachters nicht bestreitet. Dann kann das Gericht vom Schadensgutachten des Geschädigten ausgehen.

Ein gerichtliches Gutachten gebietet sich auch dann, wenn der Unfallgegner ein eigenes Gutachten in Auftrag gab und dieses zu einem abweichenden Ergebnis führt.

Wer beauftragt den Gutachter?

Im Kaskobereich darf der Versicherungsnehmer nicht wie ein bei einem unverschuldeten Haftpflichtschadenfall zur Beweissicherung selbständig ein kostenpflichtiges Sachverständigengutachten im Auftrag geben. Die Versicherungsverträge enthalten regelmäßig Klauseln, wonach Sachverständigengutachten nur bezahlt werden, wenn sie von der Versicherung in Auftrag gegeben werden.

Nicht immer darf der Versicherungsnehmer den Gutachter selbst beauftragen

Nicht immer darf der Versicherungsnehmer den Gutachter selbst beauftragen

Hat der Versicherer nach dem Autounfall den Gutachter beauftragt, ist der Ausgleich der Werkstattrechnung meist unproblematisch. Auch hier ist festzustellen, dass die Schadenskalkulation des Gutachters beim Autounfall nicht immer voll berücksichtigt wird. Teils werden andere Stundenverrechnungssätze in Ansatz gebracht, häufig fehlen zusätzliche Positionen, wie Ersatzteilpreisaufschläge oder Verbringungskosten. Präventiv sollten Werkstatt und Versicherungsnehmer das Gutachten für das Auto nebst Kosten überprüfen, um später nicht mit Kürzungen durch den Versicherer konfrontiert zu werden.

Im Haftpflichtfall darf der Versicherungsnehmer den Sachverständigen hingegen selbst aussuchen. Der Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherung muss die Kosten für das Kfz-Gutachten erstatten. Auch dann, wenn die gegnerische Haftpflichtversicherung ein Sachverständigengutachten eingeholt hat, darf der Geschädigte noch immer einen Gutachter seines Vertrauens beauftragen, dessen Kosten der Haftpflichtversicherer übernehmen muss (KG VersR 1977, 229).

Welche Personen kommen als Unfallgutachter in Betracht?

Idealerweise ist der Unfallgutachter ein „öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“. Seine Feststellungen haben bei Versicherern und im Rechtsstreit vor Gericht einen besonders hohen Stellenwert. Ansonsten benötigt ein Sachverständiger keinen Nachweis seiner Qualifikation. Er ist nicht verpflichtet, einen Sachkundenachweis zu führen. Naturgemäß lassen sich die Feststellungen in einem Kfz-Gutachten weniger bestreiten, je qualifizierter sich eine Person als Sachverständiger ausweisen kann. Kommt es zum Rechtsstreit, kann der Sachverständige als sachverständiger Zeuge in der Gerichtsverhandlung befragt werden. Je sachverständiger er ist, desto glaubwürdiger ist seine Aussage.

Der Versicherungsnehmer sollte grundsätzlich einen Sachverständigen seines Vertrauens beauftragen. Auf den von der gegnerischen Haftpflichtversicherung gerne und oft mit Nachdruck benannten Sachverständigen braucht er sich nicht einzulassen. Allerdings darf dieser das beschädigte Fahrzeug in Augenschein nehmen und die im Gutachten für das Auto benannten Kosten beanstanden.

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Wie bewertet der Gutachter das Auto?

Das von einem Kfz-Sachverständigen erstellte Schadengutachten spricht in der Regel folgende Aspekte an:

  • Beschreibung der technischen Daten des Unfallfahrzeuges
  • Sonderausstattung
  • Beschreibung der unfallbedingten Schäden am Fahrzeug
  • Dokumentation der Schäden durch Fotos
  • Bestimmung des Reparaturweges
  • Kalkulation der Reparaturkosten
  • Ermittlung der unfallbedingten Wertminderung
  • Angaben zu älteren nicht reparierten Schäden
  • Zeitdauer der Reparatur
  • Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges vor dem Unfall
  • Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit der Reparatur (Totalschaden)
  • Ermittlung des Fahrzeugrestwertes nach dem Unfall
  • Unfallbedingte Ausfallzeit

Aus der unfallbedingten Ausfallzeit berechnen sich die Ansprüche des Geschädigten für einen Mietwagen, oder falls er auf ein Ersatzfahrzeug verzichtet, eine Nutzungsausfallentschädigung.

Schadensgutachten ist Grundlage der fiktiven Abrechnung

Die Kosten für ein Unfallgutachten richten sich nach der Schadenhöhe

Die Kosten für ein Unfallgutachten richten sich nach der Schadenhöhe

Die Bedeutung eines Sachverständigengutachtens zeigt sich darin, dass die Feststellung der Schadenhöhe von der Durchführung der Reparatur abgekoppelt wird. Der Versicherungsnehmer kann sein Fahrzeug reparieren lassen, kann es aber auch im unreparierten Zustand belassen, es unrepariert nutzen, verkaufen oder beim Kauf eines anderen Fahrzeuges unrepariert in Zahlung geben (fiktive Schadenabrechnung). Die gegnerische Versicherung muss auf der Grundlage des im Kfz-Gutachten ermittelten Schadenbetrages die ermittelte Schadensumme bezahlen.

Was kostet ein Gutachten für ein Auto?

In Kaskoschadenbereich, in dem der Versicherer den Gutachter selbst beauftragt, zahlt der Versicherer auch die Kosten. Im Haftpflichtfall gehören die Sachverständigenkosten zu dem vom Schädiger zu ersetzenden Sachfolgeschaden. Der gegnerische Haftpflichtversicherer hat dessen Kosten zu übernehmen. Bagatellschäden bis ca. 750 € werden meist ohne Gutachten abgerechnet.

Die Frage, was kostet ein Unfallgutachten, beantwortet sich nach der Schadenhöhe und wird über Tabellen ermittelt. Je größer und komplexer der Schaden und damit die Schadenerfassung, desto höher das Honorar.

Standardmäßig ist mit einem absteigenden Prozentsatz in Abhängigkeit von der Schadenhöhe zu rechnen (35 % bei 1.000 € Schaden = 350 € Gutachterhonorar, 7 % bei 20.000 € = ca. 1.400 €).

Die Kosten für ein Kfz-Gutachten in besonders schwierigen Fällen rechnen Gutachter meist nach Stundenhonoraren ab.

Wann werden Gutachten beanstandet?

Der Unfallgegner kann das Kfz-Gutachten anfechten, wenn es der Geschädigte unterlassen hat, die Qualifikation des Sachverständigen zu überprüfen. Der Gegner braucht auch die Kosten eines unbrauchbaren und einseitigen Parteigutachtens nicht zu ersetzen, wenn im Kfz-Gutachten Schäden benannt werden, die nicht vorhanden sind oder nicht im Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. Gleichfalls sind Sachverständigenkosten nicht zu ersetzen, wenn der Geschädigte die Nachbesichtigung durch einen Sachverständigen der gegnerischen Haftpflichtversicherung bewusst verhindert hat.

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45 Kommentare

  1. ELENA R. sagt:

    Hallo!
    Ich fuhr aus dem meinen Hoff und wollte nach rechts weiter fahren, plötzlich wurde ich von links kommenden Auto angefahren.
    Dieses Auto konnte ich wegen links höhen Hecken nicht sehen. Ich wurde schockiert. Die Frau, die meinen Auto angefahren ist, konnte mich aber doch sehen können, weil ich war da schon ca. ein Meter auf die Straße, ich vermute das sie sehr schnell gefahren ist, so nicht mehr gleichzeitig bremsen konnte und mich angefahren. Keine Polizei war von Ort, keine Bilder gemacht.
    Nur halt eine Zettel zusammen gesetzt und Unfall beschrieben, ich habe sie Unterschrieben. Die Frau sollte zu Werkstatt wegen Kostenvoranschlag. Sie hat meine Telefonnummer aufgeschrieben. ich habe meine KFZ-Versicherung darüber informiert. Aber sind 4 Tage schon vorbei, sie meldet sich nicht. Jetzt weiß ich nicht wer der Schuld hat, weil ich habe keinen Auto beschädigt, sondern andere und was soll ich im den Fall beachten und wissen ???
    Vielen Dank für Ihren Antwort und Hilfe in voraus.
    Elena Rath

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elena,

      Sie haben Ihrer Versicherung den Schaden mitgeteilt. Der andere Unfallbeteiligte muss dies auch bei seiner Versicherung tun. Sind Ihnen Name und Kennzeichen das anderen Fahrers bekannt, können Sie den Schaden selbst auch über den Zentralruf der Autoversicherer unter 0800-2502600 melden. Dieser leitet dann die Meldung an die Versicherung des anderen Fahrer weiter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Moritz sagt:

    Hallo, mir ist auf einem Parkplatz jemand rein gefahren, Polizei wurde verständigt und die gegnerische Partei hat den verkehrsverstoss zugegeben.
    Ich bin zu einer Meisterwerkstatt gefahren und die haben dann einen Gutachter bestellt der ein Gutachten zur gegnerischen Versicherung geschickt hat. Das Gutachten belief sich auf eine Schadenshöhe von kann 600€.
    Ein paar Tage später kam ein schreiben von der gegnerischen Versicherung, dass der Schaden übernommen würde aber die Kosten für den Gutachter an mir hengen blieben, da die einschaltung eines Gutachters nicht wirtschaftlich gewesen wäre.
    Jetzt meine Frage, muss die gegnerische Versichung in einem Haftpflichtfall nicht auch Bagatelldchäden übernehmen, oder bleibe ich auf den Gutachterkosten sitzen?
    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Moritz,

      in diesem Fall empfehlen wir Ihnen den Rat eines Anwalts einzuholen. Dieser kann Ihnen für das weitere Vorgehens Hinweise geben zu Seite stehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Daniel sagt:

    Hallo,

    Es soll bei mir nun ein gutachter mein schaden am auto beurteilen. Dieser wurde von der versicherung beauftragt. Nun meine Frage; kann ich wenn ich mit dem gutachten unzufrieden bin, einen anderen gutachter dies beurteilen lassen ? Oder muss ich diesen dann selbst bezahlen ?

    Gruß Daniel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      ein zusätzlicher Gutachter wird sehr wahrscheinlich von Ihnen selbst finanziert werden müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Michael sagt:

    Hallo,
    ich hatte einen Unfall wo der Gegner 100% schuldig ist.Polizeilich ist das aufgenommen worden.
    zur Info , mein Audi A5(Bj 2012) hab ich im März 2015 für 24.500,- gebraucht gekauft.

    Das Fahrzeug befindet sich im Audizentrum,welche mir auch den Gutachter und den Anwalt angeboten haben.
    Der Gutachter hat das Fahrzeug mit einem Wiederbeschaffungswert von 19.000,- bewertet,
    und einen Reperaturaufwand von 24.700,-
    Das Audizentrum sagte mir , es wäre in diesem Fall eine 130% Reparatur welche auch die Versicherrungen übernehmen müssen ….
    Das Auto ist auf Grund der 130%-Regelung kein Totalschaden wurde mir gesagt !

    Wenn ich mein Auto jetzt jedoch nicht reparieren lassen möchte würde ich wohl nur die 19.000,- bekommen abzüglich Steuer , die ich aber bei Neukauf wieder bekommen würde !
    Ich finde es eine Frechheit mich mit 19.000,- abzuspeisen
    Der Anwalt sagte mir , dem Gutachter seinem Verdienst wird Prozentual vom Wiederbeschaffungswert berechnet.Es liege also nicht in seinem Sinne das Fahrzeug niedrig zu bewerten !
    in Ihrem Artike las ich jedoch , daß es vom Reperaturkostenaufwand berechnet wird .

    Jetzt meine Frage :

    wie berechnet sich nun der Verdienst des Gutachters !

    Herzlichen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,
      je nachdem, wie schwer der Schaden am Kfz ist, desto mehr Zeit und Mühen nimmt auch das Gutachten in Anspruch. Aus diesem Grund bemisst sich das Honorar für den Gutachter in der Regel am jeweils vorliegenden Schaden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Stefan sagt:

    Es kam bei einer Ampel zu einem Kontakt mit dem Auto das hinter mir stand. Vermutlich durch zurückrollen. Wir haben die Autos fotografiert, doch lässt sch nicht wirklich etwas beim anderen Auto erkennen. Evtl. ein minimaler Kratzer.
    Es gibt zwar rote Farbe auf dem Auto, aber da ich ein silbernes fahre kann das nicht von mir stammen. Evtl. ist das NUmmernschild etwas verbogen.

    Der Halter des anderen Fahrzeuges meinte er meldet sich bei mir, er müsse das Auto erst anschauen lassen. Wie lange hat er Zeit sich zu melden bis ich sagen kann, sorry der Zeitabstand ist viel zu lange. Da kann sovieles selber noch manipuliert worden sein, bzw. die Schäden sind sicher nicht durchs zurückrollen entstanden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      der Anspruch auf Schadensersatz verjährt nach drei Jahren mit Ablauf des Jahres, in dem der Schaden entstanden ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. ilhami sagt:

    guten habe eine frage mein Bruder ist Kfz Gutachter kann ich bei ihm den unverschuldetem unfall bei ihm abwickeln lassen.?gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilhami,

      grundsätzlich dürfen Sie sich Ihren Gutachter beim unverschuldeten Unfall selbst wählen. Allerdings ist Ihr Bruder von der gegnerischen Seite angreifbar, da ihm aufgrund der familiären Nähe eine fehlende Objektivität vorgeworfen werden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Sylvia sagt:

    Meine Frage: Es gab einen kleinen Unfall beim ein-bzw. ausparken. Verursacher unklar. Die Unfallgegnerin legte meiner Versicherung ohne mein Wissen ein Gutachten des Schadens vor (Polizeiprotokoll: Lackaufrieb- bzw. Lackabrieb) von ca 2000€ Schaden vor, mit Notreparatur. Meine Versicherung die VHV erkannte das Gutachten ohne mein Wissen und Zustimmung an. Davon erfuhr ich erst durch das Hinzuziehen eines Anwaltes nach Monaten. Mir gab die VHV keine Auskunft, die ich immer wieder anmahnte, da ich meines Wissens nach niemanden beim Parken angefahren habe und der Fall strittig war (ich habe ein von Anfang an eine Unfallrekonstruktion gefordert).
    Das Gutachten habe ich zwei anderen Gutachter vorgelegt, die beide bescheinigten, dass Gutachten ist ein „Gefälligkeitsgutachten“ und es werden Schäden benannt, die nicht vom „Unfall“ stammen. Was kann ich gegen solchen Versicherungsbetrug unternehmen, bei dem augenscheinlich die VHV mitspielt?

  8. Sylvia sagt:

    Auch möchte ich noch hinzufügen, das Auto des Unfallgegners ist alt, bisher nicht repariert worden. Es hat noch einen Wert von ca. 660 €. Die hälftigen Kosten aus dem Gutachten wurden aber in Höhe von 735 € übernommen, also eigentlich 1470 €.

    Ersatzfähigkeit von Reparaturkosten bei Übersteigen des Wiederbeschaffungswerts des unfallbeschädigten Kraftfahrzeugs
    BGH
    Die Instandsetzung eines beschädigten Fahrzeugs ist in aller Regel wirtschaftlich unvernünftig, wenn die (voraussichtlichen) Kosten der Reparatur mehr als 30 % über dem Wiederbeschaffungswert liegen. In einem solchen Fall, in dem das Kraftfahrzeug nicht mehr reparaturwürdig ist, kann der Geschädigte vom Schädiger grundsätzlich nur Ersatz der für die Beschaffung eines gleichwertigen Fahrzeuges erforderlichen Kosten, also den Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts, verlangen. Lässt der Geschädigte sein Fahrzeug dennoch reparieren, so können die Kosten nicht in einen vom Schädiger auszugleichenden wirtschaftlich vernünftigen (bis zu 130 % des Wiederbeschaffungswerts) und einen vom Geschädigten selbst zu tragenden wirtschaftlich unvernünftigen Teil aufgespalten werden. Ein vorgerichtlich eingeholtes Sachverständigengutachten hat im Rahmen der Schadensschätzung, die sich grundsätzlich an den Preisen der markengebundenen Fachwerkstatt zu orientieren hat, keine absolute Bedeutung für die Frage, welche Reparaturkosten tatsächlich im Sinne des § 249 Abs. 2 S. 1 BGB ersatzfähig sind.

    Kann denn eine Versicherung, hier die VHV gegen jedes Recht verstoßen? Was kann ich dagegen tun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sylvia,

      auch Ihre Versicherung muss sich an die festgelegten Regeln Ihres Vertrages halten. Die Klauseln des Versicherungsvertrags sind dabei wichtig und entscheidend. Sie sollten sich mit Ihrem anwalt austauschen, welcher Ihre Versicherung kontaktieren sollte. Bei dieser sollte sich erkundigt werden. Denn ohne mit Ihnen in Kontakt zu treten, sollte die Entscheidung nicht übereilt getroffen werden. Dennoch ist es wichtig, dass der der Vertrag durchgesehen wird und die darin enthaltenen Klauseln geprüft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. rafo sagt:

    Hallo erstmall

    Ich hatte einen unfall mir ist jemand in die seite gefahren (war auf der hauptstrasse) und sie ist einfach in mich reingefahren schaden 24,000 euro mit mwst
    Wollte geld ohne mwst also selber reparieren habe das auch getan
    Warte auf das geld von der versicherung seit 4 monaten
    Habe auch einen anwallt hatte bishen probleme da es angeblich zeugen gab die gesehn haben das ich zu schnell gefahren bin blödsinn
    Jetzt habe ich post von meiner bank bekommen und da stand drin das das fahrzeug alsntotalschaden abgerechnet wurde und ich die bank von der versicherung also gegner 3500 euro bekommen haben
    Ich fahre einen neuen mercedes c klasse bj 2015
    und jetzt will meine bank ein nachgutachten das ich das fahrzeug repariert habe und dann erst bekomme ich die 3500 euro
    Was soll ich mit demm geld nur denn scheinwerfer habe ich 1000 euro bezahlt plus noch lakier kosten haube flügel tür stoßstange ganz erlich ich bin seot 4 monaten sehr schlecht gelaunt habe fast nichts mehr von meinem lohn 3000 euro muss auch miete zahlen essen trinken rechnungen zahlen habe mein auto repariert knapp 11 tausend euro was kann ich machen hilft mir bitte einer weiter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rafo,

      in diesem Fall sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, der sich im Versicherungsrecht auskennt. Wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten und empfehlen Ihnen sich hier an einen Versicherungsexperten zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Lena sagt:

    Hallo

    Folgendes: Das Auto unserer Nachbarin steht genau neben unseren. Sie beschuldigt uns einen Lackschaden an ihrem Wagen verursacht zu haben. Wir haben alles abgestritten, weil wir das einfach nicht gewesen sind, es deutet auch nichts darauf hin, wir haben einen alten schaden an unserem Heck (das weiß sie auch) und da man nicht eindeutig den Zusammenhang von unserem Vorschaden zu ihrem Lack – und Kratzschaden erkennen kann, will sie einen Gutachter hinzuziehen. Kann der Gutachter einfach an unserem Wagen, welcher auf einem Privatparkplatz steht, irgendwelche Messungen und Gutachten durchführen? oder müssen wir angefragt werden?

    Danke im vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lena,
      normalerweise hat ein Gutachter nicht das Recht dazu, ohne Anfrage auf privatem Gelände ein Fahrzeug zu untersuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Virginie sagt:

    Guten Tag, ich hatte einen Peugeot 806 bj. 98, mit neuem TÜV und laut Werkstatt in einem sehr guten Zustand. Nun wurde mir an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen. Totalschaden. 1 Nacht musste ich im Krankenhaus bleiben. In der Werkstatt ,wo mein Auto abgeschleppt und geprüft wurde,sagte man mir das mein Auto nun einen schrottrestwert von Ca 1500€ hätte. Nun war der Gutachter da und meinte die Summe die ich von der Versicherung bekomme, wären 1450 Euro. Nun verstehe ich nicht ganz warum ich so wenig bekomme. Das ist doch Kein wiederbeschaffungspreis. Kann ich da Widerspruch einlegen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Virginie,

      Sie haben immer die Möglichkeit, sich mit einem Anwalt für Verkehrsrecht zu beraten. Dieser kann einen möglichen Einspruch mit Ihnen zusammen abwägen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Pascal H. sagt:

    Ich fuhr in der 30er Zone auf meiner Spur Berg auf und hielt vor der Kreuzung an da die Ampel rot war und ich die Kreuzung nicht verstopfen wollte.Als ich dann anfuhr und schon bergabfuhr überholte mich ein anderer Autofahrer der auf die Gegenfahrbahn zog,als aber ein Auto ihm entgegen kam zog er direkt nach recht und fuhr mit links rein trotz bremsen und ausweichen konnte das nicht verhindert werden.
    Klar ist das sie schuld hat nun aber wollte sie kein unfallbogen ausfüllen und sich auch nicht äußern auch nicht vor der Polizei,deshalb meine Frage was soll ich jz tun bin Haftpflichtversichert und fahre ein altes Auto

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pascal,
      da Sie den Vorfall direkt der Polizei gemeldet haben, sollte diese nach der Unfallaufnahme feststellen können, dass Sie den Unfall nicht verschuldet haben. Grundsätzlich haben Sie sowie auch Ihre Unfallgegnerin die Pflicht, den Unfall der Versicherung zu melden. Diese wird dann normalerweise alles weitere in die Wege leiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Tom sagt:

    Hallo!
    Ich suche möglichst aktuelle Gerichtsurteile zum Thema „Qualifikation des Sachverständigen“
    1) Wo steht, daß er den Nachweis nicht zu führen braucht?
    2) Wo steht, daß sein Gutachten abgelehnt werden kann, sofern der Geschädigte sich nicht vorab über seine Qualifikation informiert hat?
    –> Hier beißen sich die Aussagen ein wenig: Wenn der SV keinen Nachweis führen muß und der Geschädigte ihn jedoch vorher anfordern muß – wie soll dies praktikabel sein?

    Hintergund:
    Der Versicherung kommt Schadenhöhe recht hoch vor, bemängelt jedoch nicht konkret das Gutachten.
    Es wird ein Qualifikationsnachweis des freien SV durch die Versicherung angefordert.
    Es wird eine Gegenbesichtigung des KFZ durch die Versicherung verlangt, wobei das KFZ bereits behelfsmäßig repariert wurde.

    –> MUSS der SV seine Qualifikation darlegen? – Welche Handhabe besteht bei fehlendem Nachweis, jedoch adäquatem Gutachten?
    Vielen lieben Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      der Nachweis dient der Stärkung seiner Glaubwürdigkeit. Er muss ihn zwar nicht führen, erscheint aber unglaubwürdiger, wenn er es nicht tut. Oft werden solche Sachverständigen auch vor Gericht gar nicht erst akzeptiert. Amtliche, staatliche oder auch verbandsanerkannte Gutachter sind dann notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Nicole sagt:

    Hallo. Mir ist eine an mein parkendes Auto gefahren. Die herbei gerufene Polizei nahm nichts auf da diese es nicht für notwendig hielt bei diesem schaden. Also klärte ich das mit der gegnerischen Versicherung der vhv. Ich fuhr zur meiner Werkstatt wo schnell mal Fotos gemacht wurden und keine großen Fragen wie das ganze überhaupt passiert ist. Mir wurde gesagt ein kostenvoranschlag reicht und er schickt das an die Versicherung. Ich bekomme ein „okay“ schreiben das die vhv den Unfallbedingten schaden übernehmen. Also würde darauf hin alles gemacht. 4 Monate später forderte mich die Werkstatt auf über 900 Euro zu bezahlen da die vhv nur die Hälfte zahlt weil ein lackkratzer und die Beilackierung nicht übernommen wird.
    Begründung: der Kratzer kann nicht vom Unfall stammen.
    Meine Fragen:

    Wieso schickt vhv mir dann ein okay schreiben wenn der Kratzer der auch im Kostenvoranschlag steht nicht zum Unfall gehören kann? Die hatten doch Zeit zum prüfen und Bilder lagen auch vor.

    Und wozu fährt man in eine Werkstatt um das von Fachleuten begutachten zu lassen und darauf zu vertrauen was sie da machen? Warum nur ein Kostenvoranschlag und ein Gutachter ? Und wieso wird so schlampig gearbeitet und was mit rein gezählt was nicht vom Unfall stammen kann geschweigeden nachgefragt wie es passierte.
    Die Beilackierung wurde auch ohne meines wissens wärend der Reparatur durch geführt nur der vhv mit geteilt die aber nicht darauf reagierte.
    Das kann doch nicht sein das mir einer an das Auto fährt und ich fast 1000 Euro selber zahlen soll ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      in Ihrem speziellen Fall sollten Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht wenden. Dieser ist auch Experte für Fragen rund um Kfz-Versicherungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Nicole L. sagt:

    Mir ist Montag einer in mein parkendes Auto gefahren. (Bj 2014. grad mal 29000 km und als Neuwagen gekauft)
    Hinten ist die Stoßstange verbogen, zerdellt und natürlich zerkratz und die Rückleuchte angeschramt. Seine versicherung hat seit montag abend nicht auf meine email reagiert und der unfallverursacher musste erst warten bis sein chef aus dem urlaub kam, um heute mit ihm zusammen diese Schadensmeldung auszufüllen.
    Ich habe der versicherung schon angemerkt das ich ein Gutachten haben möchte und den Wertverlust geltend mache da Es der erste unfall an meinem „Neuwagen“ ist.

    Jetzt meine Frage. Angenommen die Versicherung vom Gegner gibt mir das go nicht für Einen Gutachter, was dann? Und was ist wenn der Schaden sich unter 750 euro beläuft aber ich ein Gutachten wollte? Muss ich dann das zahlen obwohl es mein gutes recht ist, da mir ja reingefahren wurde? Wobei ich eh sagen muss eine stoßstange abschleifen, neu grundieren und lackieren geht schon ins geld, und eine rückleuchte kostet auch schon 100 euro.
    Wäre Es ratsam erst mal von einer werkstatt Einen groben kostenvoranschlag einzuholen bevor ein Gutachter bestellt wird? Und schreibt der Gutachter gleich neue autoteile auf oder geht er davon aus das die vorhanden so gut wie möglich repariert werden? Bin im moment echt ratlos weil das seit mehr als 8 jahren mein erster unfall ist, und ich keine ahnung mehr habe wie sowas abläuft. Wird das geld vom Wertverlust auch von der unfallverursacher versicherung gezahlt oder muss man das speziell anfordern? Oder ist das im gesamt Reperatur wert zusammengefasst?

    Vielen Dank für die beamtwortung der vielen Fragen und liebe grüße.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      bei einem Haftpflichtfall dürfen Sie als Geschädigte selbst einen Sachverständigen aufsuchen. Die gegnerische Versicherung muss die anfallenden Kosten dafür tragen. Bei Bagatellschäden (bis etwa 750 Euro) wird kein Gutachten verlangt, weshalb die Versicherung dann auch nicht für die Kosten aufkommen muss. Auch die Wertminderung wird vom Sachverständigen festgestellt und zusätzlich zu den Reparaturkosten erstattet. Da es bei der Schadensregulierung häufig zu Schwierigkeiten kommt, raten wir dazu, einen kompetenten Anwalt um Hilfe zu bitten. Dieser kann Sie bezüglich aller weiteren Fragen beraten. Sie haben Anspruch auf Erstattung der Anwaltskosten, soweit die Beauftragung eines Anwalts für erforderlich gehalten wird. In der Regel ist dies immer der Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Carina sagt:

    Hallo,

    ich bin mit meinem Auto ausversehen rückwärts in eine Hecke reingefahren.
    Ich habe es der Versicherung gemeldet und die Werkstatt hat festgestellt, dass die Bremsleitungen, der Tank und die Achse kaputt sind.

    Ich bin total verzweifelt, weil der Meister meinte, die Versicherung könnte es nicht übernehmen, obwohl ich VollKasko versichert bin.

    Ich brauche dringend mein Auto zurück..

    Die Werkstatt meinte der Schaden wäre sehr hoch und es müsse ein Gutachter kommen…
    Bitte helft mir..

    Übernimmt die Versicherung den Schaden? Habe 300 Euro Selbstbeteiligung…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carina,

      das kommt letztlich auf Ihre Police und die Umstände an. In der Regel trägt die Vollkasko-Versicherung auch selbstverschuldete Schäden, solange diese nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erfolgt sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Garth000 sagt:

    Hallo,
    Mir fuhr auf einem Parkplatz ein Roller in mein Auto rein.
    Rollerfahrerin hab sofort zu, dass es ihr Verschulden war und meldete den Fall ihrer Haftpflichtversicherung.
    Einen Tag später wurde mein Auto von der Gegenversicherung begutachtet und der Schaden geschätzt.

    Das Gutachten war soweit i.O., jedoch wurde mit einem zu geringen Stundensatz und zu wenig Ersatzteilen gerechnet..

    Steht mir in diesem Fall -Gutachten wurde von Gegen-Gutachter ja schon erstellt- das Recht zu, einen Gutachter meiner Wahl/Kostenvoranschlag der Werkstatt meines Vertrauens bei der gegnerischen Versicherung einzureichen? Oder einen neuen Gutachter beauftragen?

    Gerne möchte ich den Schaden dort (Stundensatz ist doppelt so hoch) reparieren lassen und nicht auf meinen Kosten sitzenbleiben.
    Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf schätzungsweise auf die doppelte Summe.

    Wie und wann teilt mir die Gegenversicherung mit, dass die Schuldfrage geklärt ist?
    Lohnt es sich in diesem Streitfall mit einem Anwalt zu arbeiten?

    Vielen Dank für die Hilfe!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Garth000,

      ab einem Haftpflichtfall von etwa 750 Euro muss die gegnerische Versicherung für ein von Ihnen angefordertes Gutachten aufkommen. Sie haben dann das Recht dazu, einen eigenen Sachverständigen mit einem Gutachten zu beauftragden. In einem solchen Fall ist die Beratung durch einen Anwalt stets anzuraten, da die Versicherungen stets versuchen, die Kosten zu drücken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Garth000 sagt:

    Hallo,
    Mir fuhr auf einem Parkplatz eun Roller in mein Auto.
    Rollerfahrerin gab sofort zu, dass es ihr Verschulden war und meldete den Fall ihrer Haftpflichtversicherung.
    EinenTag später wurde mein Auto von der gegnerischen Versicherung begutachtet und der Schaden geschätzt.
    Das Gutachten war soweit i.O., jedoch wurde mit einem zu geringen Stundensatz und zu wenig Ersatzteilen gerechnet.
    Steht mir in diesem Fall – Gutachten wurde von Gegen-Gutachter ja schon erstellt – das Recht zu, einen Gutachter meiner Wahl/Kostenvoranschlag der Werkstatt meines Vertrauens bei der gegnerischen Versicherung einzureichen? Oder einen neuen Gutachter beauftragen?
    Gerne möchte ich den Schaden dirt (Stundensatz ist doppelt so hoch) reparieren lassen und nicht auf meinenKosten sitzen bleiben.
    Der Kostenvoranschlag beläuft sich schätzungsweise auf die doppelte Summe.
    Wie und wann teilt mir die Gegenversicherung mit, dass die Schuldfrage geklärt ist?
    Lohnt es sich in diesem Streitfall mit einem Anwalt zu arbeiten?
    Vielen Dank für die Hilfe!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Garth000,

      Versicherungen spielen gern auf Zeit und versuchen die Kosten möglichst niedrig zu halten. Sie können zwar einen eigenen Gutachter beauftragen. Es kann aber sein, dass die Versicherung die Kosten dafür nicht übernimmt, sondern dass Sie diese selbst tragen müssen. Es kann sich bei Unfall-Streitfällen daher durchaus lohnen, einen Anwalt zu beauftragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Emre sagt:

    Guten Tag
    Hatte einen Unfall gehabt wahr im Recht
    Habe einen Gutachter beauftragt und nach Erhalt des Gutachtens hat der gegnerische Versicherung auch einen Gutachter beauftragt und mein Gutachters Gutachten wahr nicht zu gebrauchen und die wollen jetzt mein Gutachter nicht zahlen weill der hat im Gutachten geschrieben Querdenker kaputt usw.. aber Spur könnte man wieder Werkseinstellungen wieder einstellen mein Gutachter hat mich angerufen und sagte das der gegnerische Versicherung sein Geld nicht zahlen will und will das ich ihm bezahle so steht im gesetzt sagte er mir frage ist muss ich mein Gutachter bezahlen ? Mit freundlichen grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Emre,

      grundsätzlich ist es so geregelt, dass die Versicherung des Unfallverursachers für ein Gutachten aufkommen muss. Eine Ablehnung der Übernahme der Kosten kann allerdings erfolgen, wenn die Kosten als unangemessen hoch bewertet werden. Auch bei Bagatellschäden (Schäden bis etwa 750 Euro) muss die gegnerische Versicherung das Gutachten nicht zahlen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie weitergehend beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Stefan sagt:

    Hallo, ich brauch dringend ihr hilfe,
    ich bin vorgestern in einem geparktes auto reingefahren und bissen gekratzt . Ich hab mit dem besitzer von dem auto gesprochen und der hat mir gesagt dass er das durch einen gutachter machen will (erstmal wusste ich nicht wie das lauft weil das ist erstmal bei mir passiert worden ).
    Heute hat er mir gesagt dass der Gutachter einen totalschaden im wert von 3000 euro festgestellt hat . aber da war nur ein kraten ( bei seinem auto ( golf5) ) und das kann niemand glauben.
    Heute habe ich aber mit meine versicherung gesprochen die ham zu mir gesagt dass wenn notwending ist schicken die zu mir auch eine gutachter dass der , die gegnerversichertes auto prufen kann .
    Jetzt keiner hat mir gesagt wie soll dass gehen , wer den Gutachter zahlt (zuerst hat die Versicherung gesagt dass das uber die Versicherung lauft) aber alles ist total chaos ..

    Konnen sie mir vielleicht raten was ich machen soll , weil die kosten konnen uberhaupt nicht im hohe von 3000 euro festgestellt sein . Und wie ich das am besten machen soll

    Vielen Vielen dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      eins vorweg: Es ist uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Deswegen können wir Ihnen auch nicht zu etwas raten oder abraten.

      Außerdem sind wir keine offizielle Behörde, sondern ein unabhängiger Informationsdienst. Setzen Sie sich am Besten noch einmal mit Ihrer Versicherung auseinander.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  21. Micha sagt:

    Hallo,

    ich habe einen unverschuldeten Unfall. (Ganze linke Seite durch rechtsabbiegendes Fahrzeug aus Nebenstraße verschrammt) Mein Gutachter sagt, dass Fahrwerksteile und Lenkungsteile getauscht werden müssen, weil an den Reifen vorn und hinten sowie an der hinteren Felge Unfallspuren sind. Die Achsvermessung sagt, dass die Geometrie nicht stimmt. Die gegnerische Versicherung lehnt dies ab und will nur 2 neue Reifen bezahlen. Die Spur könne nicht verstellt sein beim Anprall am Reifen. Mein Anwalt zögert, eine Aussage zu machen.

    Wer hat Recht?

    Vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      wir sind ein unabhängiger Informationsdienst und keine offizielle, juristische Behörde. Insofern können wir hier keine Aussage treffen. Bitte setzen Sie sich noch einmal mit Ihrem Anwalt oder Gutachter auseinander.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  22. Stefan sagt:

    Guten Tag,
    ich habe folgendes Problem und würde gerne um Ihre Einschätzung bitten.
    Mir ist auf einem Parkplatz ein Auto in die Front gefahren. Der Unfallgegner hat den Verantwortung dafür eingeräumt.
    Nun habe ich ein unabhängiges Gutachten machen lassen und den Fall auch gleich einem Anwalt übergeben.
    Des weiteren möchte den Schaden nicht reparieren lassen.
    Der Schaden beläuft sich laut Gutachten auf 3200€ Netto bezahlt wurde zuerst 2700€ und dann nach Anmahnung des Anwalts nochmal 100€ sprich bisher wurden 2800€ bezahlt.

    Nun argumentiert mein Anwalt wie folgt:
    – aussergerichtliche Schritte sind ausgeschöpft
    – laut Einschätzung des Anwalts wurden nur technische Abzüge vorgenommen und es wäre fraglich ob der angesetzte Reparaturweg für eine fachgerechte Reparatur erforderlich ist.
    – im gerichtlichen Verfahren kann das nur mit einem gerichtlichen Sachverständigengutachten bewiesen werden.
    – Das Kostenrisiko beträgt hier 2000€
    – Da ich keine Rechtschutzvereinbarung habe würde er von einer Klage absehen.

    Würde mich freuen wenn Sie Ihre Erfahrung hier einfließen lassen könnten.
    Ich habe das Gefühl dass ich hier eher etwas abgewiegelt werde.

    Mit freundlich Grüßen
    Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      es tut uns leid, aber wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Simon H. sagt:

    Welchen Betrag des Gutachtens bekommt man als geschädigter eines Verkehrsunfalls erstattet?

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simon H.,

      die gegnerische Versicherung muss auf der Grundlage des im Kfz-Gutachten ermittelten Schadenbetrages die ermittelte Schadensumme bezahlen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

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