Einspruch gegen Bußgeldbescheid – Auch Behörden unterlaufen Fehler

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Wann lohnt sich ein Einspruch?

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen

Als Beispiel sind hier Fahrer, die sich noch in der Probezeit befinden, anzuführen. In der Regel dauert es etwa sechs bis neun Monate nach dem Widerspruch des Bußgeldbescheids, bis ein Termin beim Amtsgericht zugeteilt wird.

Besitzt der Betroffene eine geschickte Verteidigung, kann sich das Verfahren um Monate verlängern.

Die Verjährungsfrist ist spätestens nach zwei Jahren abgelaufen, sodass Fahranfänger sich damit dem Aufbauseminar oder der Entziehung des Führerscheins entziehen können.

Dies ist auch für Berufskraftfahrer wichtig, um sich einem Fahrverbot zu entziehen.

Widerspruch einlegen lohnt sich auch, wenn der Bußgeldbescheid fehlerhaft ist. Durch die Presse werden außerdem immer wieder Fälle von fehlerhaften Bußgeldbescheiden oder falschen Messungen aufgedeckt, wie zum Beispiel in einer Reportage vom WDR vom 02.06.2014:

Die wichtigsten Inhalte der Reportage auf einen Blick:

  • Ab Minute 27:23: „Weil es bei Redarmessungen Fehler geben kann, muss der Mitarbeiter [Polizeibeamte] im Auto die ganze Zeit aufmerksam beobachten, ob seine Geräte korrekt arbeiten. Wenn es blitzt, muss er die Messung bestätigen. Gewährleistet ist eine sorgfältige Kontrolle also nur, wenn die Geräte auf manuell eingestellt sind. Doch die grüne Lampe zeigt mir [dem Reporter], hier läuft Automatikbetrieb. […] Das könnte für die Stadt den Vorteil haben, dass mit weniger Mitarbeitern mehr Verkehrssünder geblitzt werden können. Doch so kann es passieren, dass falsche Messungen zu Ungusten der Fahrer nicht bemerkt werden.“
  • Ab Minute 30:52: Aussage von Hans-Peter Grün (Sachverständiger zur Überprüfung behördlicher Messergebnisse): „Ein Fehlerpunkt […] ist immer der Messbeamte und das ganz Wesentliche ist der Kenntnisstand des Messbeamten. Wir erleben immer wieder, dass Messbeamte wenig Kenntnis von ihrem Messverfahren und von der richtigen Bedienung des Messgerätes haben.“
  • Ab Minute 38:41: Interview mit Verkehrsanwalt. Frage des Reporters: „Angenommen, da sind jetzt zehn Fälle, zehn Autofahrer, die geblitzt worden sind. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne von denen gar nicht zahlen müssen?“
    Antwort Verkehrsanwalt: „Wie ich auch von spezialisierten Kollegen weiß und auch aus meiner eigenen Erfahrung, dürfte die Quote so zwischen 30 und 40 Prozent liegen […]. Die Abwendung des Fahrverbots dürfte bei Ersttätern zwischen 60 und 70 Prozent liegen.“

Weitere Fälle fehlerhafter Bußgeldbescheide oder Verfahren wurden auch durch andere Journalisten aufgedeckt. In der folgenden Tabelle erhalten Sie darüber einen Überblick:

Quelle Zitat URL Datum
„Defekter „Blitzer“ in Schwerte – Käfer war Ursache für Fehler […] Dadurch löste der Blitz bei jedem Fahrzeug aus, das über die Kontaktschleifen fuhr – und zwar unabhängig von der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit. […] Natürlich bleibt aber der Kreis bei seinem Versprechen, dass die komplette Serie gelöscht wird. Angst vor einem Knöllchen muss also niemand haben, der gestern Vormittag an der Hörder Straße in Schwerte geblitzt wurde.“ Zum Artikel 22.06.2016
„Autofahrer, die in Neunkirchen von einem stationären Blitzer fotografiert wurden, sollten mögliche Bußgeldbescheide anfechten. […] Der Saarbrücker Verkehrsrechtsexperte Georg Sauber hat empfohlen, Bußgeldbeschiede nach Blitzer-Fotos stationärer Blitzer in Neunkirchen anzufechten.“ 28.04.2016
WAZ - der Westen Blitzer-Panne auf A40: Darum wurden viele Autos zu Unrecht geblitzt […] fälschlicherweise von den neuen Laser-Messegeräten geblitzt worden waren: Auf den elektronischen Anzeigetafeln über der Autobahn in Fahrtrichtung Duisburg war Tempo 100 ausgeschildert, doch viele Fahrer, die nach eigenen Angaben langsamer gefahren sind, wurden von den Kontrollgeräten dennoch fotografiert (wir berichteten). Am Montag versicherte die Stadt als Blitzer-Betreiber: Wer sich an das Tempolimit von 100 km/h gehalten hat, dem drohe selbstverständlich kein Bußgeld, so Stadtsprecherin Jeanette von Lanken.“ Zum Artikel 29.02.2016
Süddeutsche Zeitung „Für den Freistaat ist sie ein Goldesel, für Autofahrer eine Falle: die Geschwindigkeits-Messstelle auf der Autobahn A 9 bei Garching-Süd in Fahrtrichtung München. Nachts gilt auf dem breit ausgebauten Streckenabschnitt Tempo 100, wovon Tausende Autofahrer überrascht werden oder das Limit einfach ignorieren – sie werden dann aus einer Schilderbrücke heraus geblitzt. Wie sich nun herausgestellt hat, müssen Betroffene die erteilten Bußgeldbescheide und Fahrverbote aber nicht akzeptieren, denn die Blitz-Anlage entsprach über ein Jahr hinweg nicht der Norm.“ Zum Artikel 22.01.2016
Thüringer Allgemeine „Bei der Installation mobiler Mess-Anlagen werden vielfach Fehler gemacht. […] Mal ist der Neigungswinkel zur Fahrbahn falsch justiert. Mal ist die Eich-Plakette abgelaufen. Und manchmal wird das Blitzgerät von Personen aufgestellt, die zwar geschult sind – nur nicht speziell für den gerade benutzten Gerätetyp. […] Und circa 30 Prozent der Bußgeldbescheide enthielten Fehler bei der Messung oder der Fahrerfeststellung.“ Zum Artikel 11.11.2014
Westfalen-Blatt „Aufgrund fehlerhafter Abstandsmessungen auf Autobahnen in Ostwestfalen-Lippe, dem Hochsauerlandkreis und dem südlichen Niedersachsen sind falsche Bußgeldbescheide verschickt worden. […] Offenbar hat ein Polizist die Abstände der Fahrzeuge falsch berechnet. Warum, sei unklar. Es handele sich um das Fehlverhalten eines einzelnen Sachbearbeiters“ Zum Artikel 07.08.2014
Augsburger Allgemeine „Ist das Bild unscharf, oder der Fahrer nicht gut zu erkennen, weil etwa das Gesicht ganz oder teilweise verdeckt ist, besteht die Möglichkeit auf einen Freispruch.“ Zum Artikel 15.06.2014
Focus Online „Bedienen darf die Messgeräte nur qualifiziertes Messpersonal. Das geht so weit, dass nach der Eichordnung seinerseits ordnungswidrig handelt, wer ein Messgerät aufstellt, anschließt, handhabt oder wartet, ohne diese Voraussetzungen zu erfüllen. […] So weitet sich der Radius des Laserstrahls ab Entfernungen von 300 Metern deutlich auf. Dadurch kann unter Umständen nicht ausgeschlossen werden, dass der Messwert von einem anderen Fahrzeug stammt, das sich rechts oder links, vor oder hinter dem anvisierten befand. […] bei einspurigen Fahrzeugen sind Messungen schon ab 100 Metern unsicher. […] Messungen mit dem Lasergerät Riegl FG 21 sind nicht standardisiert, wenn zugunsten des Betroffenen davon auszugehen ist, dass er während eines Überholvorgangs mit einem Seitenabstand von nur 60 Zentimetern von einem anderen Motorrad überholt wurde. Auch dann kann es eine falsche Zuordnung geben.
[…] Rund 20 Prozent der Bußgeldbescheide sind fehlerhaft, weil bei ihrem Erlass die Frist für die Verfolgungsverjährung bereits abgelaufen war, andere formelle Mängel bestehen oder das Blitzerfoto nicht die für eine sichere Fahreridentifizierung notwendige Qualität hat.“
Zum Artikel 16.04.2014
Bild-Zeitung mehr als die Hälfte aller Messungen (56 Prozent) verlief falsch! […] Acht Prozent (1183 Fälle) waren nachweislich technisch fehlerhaft! […] [Bei 25% war die] Beweisführung in der Bußgeldakte mangelhaft (Die Mängel waren in einem Maße erheblich, dass das Messergebnis aus technischer Sicht nicht nachvollziehbar war. Ein Bußgeldbescheid hätte nicht erlassen werden dürfen.) […]“ Zum Artikel 14.10.2013
Hamburger Abendblatt Nur jeder dritte Strafzettel für Raser wird auch zurecht verteilt. […] Ungenaue Tempomessungen, Verwechslungen von Fahrzeugen und stümperhafte Auswertungen durch die Bußgeldstelle.“ Zum Artikel 16.03.2009
Die Welt 80 Prozent aller Bußgeldbescheide sind fehlerhaft […] Die Fehler […] reichten von unkorrektem Messgeräteaufbau bis hin zu Fahrzeugverwechslungen.“ Zum Artikel 17.03.2009
RP-Online „Insgesamt gab es 3421 Fälle, in denen falsche Bußgeldbescheide verschickt wurden.“ Zum Artikel 27.02.2009
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Widerspruch einlegen – Das ist zu beachten

Möglichkeiten Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen

Welche Möglichkeiten gibt es, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen?

Nach einer Ordnungswidrigkeit hat der Betroffene in der Regel zwei Möglichkeiten. Er kann entweder das Bußgeld zahlen oder Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Einspruch einlegen sollte aber nicht mit Widerspruch einlegen verwechselt werden, da sich ein Widerspruch auf das Sozial- und Verwaltungsrecht beschränkt. Bei Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsrecht sowie im Steuer- und Strafrecht wird immer von Einspruch einlegen gesprochen. Ob sich der Widerspruch gegen das Bußgeldverfahren lohnt, ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Jedoch ist es bei einem hohen Bußgeld mit der Aussicht auf Punkte in Flensburg oder sogar Fahrverbot sowie Ordnungswidrigkeiten innerhalb der Probezeit ratsam.

Ein Einspruch bedeutet allgemein, dass das Verfahren von der Verwaltungsbehörde an den Richter übergeht. Die Einlegung des Einspruchs verursacht zu Beginn keine Kosten, insofern der Betroffene keinen Anwalt zu Rate zieht. Bevor jedoch der Bußgeldbescheid zugestellt wird, gegen den ein Einspruch erhoben werden kann, kommt in der Regel ein Anhörungsbogen per Post. Geschieht dies nach einer Frist von drei Monaten ist der Vorfall verjährt. Bevor der Bußgeldbescheid ankommt, sollten Betroffene noch alle nötigen Informationen sammeln. So lohnt beispielsweise schon ein Blick auf den aktuellen Bußgeldkatalog sowie die Berechnung der zu erwartenden Kosten mittels Bußgeldrechner.

Nutzen Sie unser Muster, um Einspruch einzulegen

Absender:

Max Mustermann
Muster-Straße 123
12345 Muster-Stadt

Empfänger:

Zentrale Bußgeldstelle der Muster-Stadt
Bußgeld-Straße 1
12345 Muster-Stadt

Betreff: Einspruch/Widerspruch/ähnliches Wort

Sehr geehrter Herr XY,
hiermit möchte ich gegen Ihren Bußgeldbescheid vom Datum (exakt) mit dem Aktenzeichen „XYZ“ Einspruch einlegen.
Die Begründung liegt in folgenden Punkten:

[…]

___________________________________
Ort, Datum, Unterschrift

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid: Muster

Muster eines Einspruches gegen den Bußgeldbescheid zum Download

Gerne können Sie dieses Muster zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF- und Word-Format zum Download:

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Der Bußgeldbescheid und was er enthalten muss

Nach dem Anhörungsbogen schickt die Verwaltungsbehörde den Bußgeldbescheid. Wird dieser Bescheid innerhalb von zwei Wochen seit seinem Erlass zugesandt, wird die Verjährungsfrist unterbrochen und somit zurückgesetzt. Damit wird die dreimonatige Verjährungsfrist auf sechs Monate ausgedehnt. Der Bußgeldbescheid muss neben dem konkreten Vorwurf noch weitere Informationen enthalten:

  • Angaben zur Person bzw. zu den Personen, die an der Tat beteiligt waren
  • Die jeweiligen Bußgeldvorschriften und gesetzliche Merkmale des Vorfalls
  • Wichtige Beweismittel
  • Deutliche Benennung der Rechtsfolgen
  • Hinweise, Belehrungen und Aufforderungen

Sobald der Bußgeldbescheid postalisch zugestellt wurde, haben Sie zwei Wochen Zeit, um Einspruch erheben zu können. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem der Bescheid beim Adressaten ankommt. Dabei lohnt es sich, den Briefumschlag aufzubewahren, um den Zustellungszeitpunkt im Zweifelsfall beweisen zu können. Falls Sie zur Lieferung des Bußgeldbescheids nicht Zuhause anzutreffen sind und eine Benachrichtigung durch den Postmann im Briefkasten liegt, gilt der Zeitpunkt, an dem der Bescheid in der jeweiligen Postfiliale niedergelegt wird.

Beispiel:
Kommt der Bußgeldbescheid am Montag, so haben Sie bis zum Montag, 24 Uhr, zwei Wochen darauf Zeit, Einspruch einzulegen.
Wird er am Samstag oder Sonntag zugestellt, endet die Frist auch erst am Montag in zwei Wochen.
Ist das Fristende ein Feiertag, verlängert sich die Zeit bis zum nächsten Werktag, 24 Uhr.

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Wie ein Einspruch übermittelt wird

Widerspruch einlegen müssen Sie bei der Behörde, welche das Bußgeldverfahren gegen Sie eröffnet hat. Sie können den Bescheid auch an eine andere Behörde senden. Jedoch ist diese nicht verpflichtet, die Einspruchserklärung fristgerecht weiterzuleiten. Neben dem postalischen Weg können Sie auch per Fax Widerspruch einlegen. Hierbei gilt der Zeitpunkt, an dem das Faxgerät der Behörde alle nötigen Daten empfangen hat. Derzeit ist die Rechtslage bei der Übermittlung per E-Mail noch recht unklar, weshalb Experten davon abraten.

Eine Unterschrift des Betroffenen ist nicht unbedingt erforderlich, sofern sich aus dem Schreiben erkennen lässt, von wem es stammt. Eine Begründung ist auch nur optional. Falls jedoch stichhaltige Argumente für den Widerspruch sprechen, sollten diese aufgelistet werden.

Der Einspruch ist unzulässig – was nun?

Sofern der Einspruch nicht rechtzeitig oder nicht in der vorgeschriebenen Form eingereicht wurde, kann er als unzulässig deklariert werden. In diesem Fall gibt es noch weitere Möglichkeiten, um das Anliegen vor einem Richter vorzutragen. So können Sie eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen. Damit wird das Verfahren wieder in den Zustand vor dem Verstreichen versetzt. Entscheidet sich die Behörde dafür, den Einspruch als unzulässig einzustufen, können Sie gegen dieses Urteil einen Antrag auf gerichtliche Überprüfung stellen.

Kosten vergleichen beim Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid

Kosten vergleichen beim Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid

Auch im Zweifel oder bei Unsicherheit sollten Sie die Frist für einen Widerspruch nicht verstreichen lassen. Natürlich können Sie jederzeit bis zur Urteilsverkündung den Einspruch zurückziehen. Entscheiden Sie sich für diese Möglichkeit noch vor der Hauptverhandlung, fallen keine zusätzlichen Verwaltungs- oder Gerichtsgebühren an. Auslagen der Verwaltungsbehörde oder des Gerichts sind jedoch in der Regel selbst zu zahlen. Muss das Gericht ein Sachverständigengutachten erstellen, bezahlt der Betroffene dieses selbst.

Die Hauptverhandlung

Der Einspruch wird von der jeweiligen Verwaltungsbehörde auf Stichhaltigkeit geprüft. Dies wird als Zwischenverfahren bezeichnet. Dabei werden eventuelle Zeugen befragt und Beweise gesichtet. In diesem Schritt kann die Verwaltungsbehörde das Bußgeldverfahren zu einem Strafverfahren umwandeln, sobald herausgefunden wird, dass es sich nicht mehr nur um eine Ordnungswidrigkeit handelt.

Entscheidet sich die Behörde zur Aufrechterhaltung des Verfahrens, werden die Akten dem Amtsgericht vorgelegt. Zu einem vorgegebenen Termin darf der Betroffene dann seine Argumente, warum er den Einspruch einlegen wollte, vorbringen. Der Betroffene ist dazu verpflichtet, persönlich zum Gerichtstermin zu erscheinen. Passiert dies nicht, wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig. Sollten Sie ohne eigenes Verschulden fehlen, können Sie auch hier wieder die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen und erneut Widerspruch einlegen.

Die Argumente kann der Betroffene auch ohne Rechtsanwalt vortragen. Hierbei ist zu bedenken, dass ein Rechtsanwalt auch Kosten verursachen kann. Auch wenn das Verfahren gegen den Betroffenen eingestellt wird, muss er die Anwaltskosten selbst tragen. Hier lohnt es sich also, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Falls Sie einen Anwalt zu Rate ziehen, kann dieser auch Akteneinsicht bei der Behörde beantragen und alle gesammelten Beweise dieser sichten. Dabei ist zu beachten, dass die Akteneinsicht nur am Ort der jeweiligen Verwaltungsbehörde unter Aufsicht durchgeführt wird. Der Anwalt kann mittels dieser Einsicht konkrete Aussagen zu den eventuell aufkommenden Kosten sowie Erfolgschancen des Einspruchs machen.

So kann das Urteil beim Amtsgericht ausgehen

Nachdem nun alle Fakten vorgetragen wurden, prüft das Gericht noch einmal den Fall unabhängig von der Verwaltungsbehörde. Bei diesem Verfahren wird das Vergehen auch noch einmal genauer untersucht. Entscheidet sich das Gericht dafür, das Verfahren einzustellen, muss die Staatsanwaltschaft dessen zustimmen. Bei Geldbußen bis zu 100 Euro ist diese Zustimmung nicht erforderlich. Oftmals legt das Amtsgericht dem Betroffenen auch nahe, den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid zurückzuziehen, da der Vorfall aus Sicht des Gerichts aussichtslos ist. Nach der Verhandlung des Gerichts wird das Urteil verkündet. Dieses kann zum Vor- oder Nachteil des Betroffenen ausfallen, also niedrigere oder höhere Kosten als vor dem Einspruch verursachen.

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113 Kommentare

  1. Josef Spytek sagt:

    Ich war auf der A2 mit 107 Km/h unterwegs und mein abstand wurde gemesen 26 m zum vor mir fahrendem Fahrzeug , kann ich Wiederspruch einlegen ?, ich bekamm nur Anhörungsformular.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Spytek,

      erst mit dem Erhalt des Bußgeldbescheids können Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen.
      Im Anhörungsbogen müssen Sie außer Ihren Personalien keine weiteren Angaben machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Jan Z. sagt:

    Ich wurde vor kurzem auf einer Landstraße außerhalb geschlossener Ortschaften mit 131 km/h geblitzt. Nun ist es ja laut Bußgeldkatalog so, dass bei einer weiteren Verfehlung von über 25km/h ein Fahrverbot erteilt werden kann. Ist es eine Kann – oder Mussregelung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      die Behörden haben hier einen gewissen Handlungsspielraum, normalerweise verhängen Sie erst ab einer erneuten Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h dieses außerplanmäßige Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Thomas sagt:

    Bin noch in der Probezeit und aktuell Azubi und habe einen bescheid bekommen wo ich 500 Euro zahlen muss+ droht mir noch 1 monat fahrverbot. Ist es sinnvoll da einspruch einzulegen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      das hängt von Ihrem individuellen Fall ab. Lassen Sie sich bei einem Fachanwalt beraten und prüfen Sie Ihre Möglichkeiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Christian sagt:

    Hallo, mir droht ein Monat Fahrverbot, gibt es Möglichkeiten dass ich sagen kann ja ich sehe das ein und ich könnte sagen statt Fahrverbot nehme ich eine höhere Strafe in Kauf und mache Gegebenfals ein Aufbauseminar!!!!! Brauche mein Führerschein!! und falls ja wie muss ich vorgehen!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      es ist in Ausnahmefällen möglich, ein Fahrverbot in eine hohe Geldstrafe umzuwandeln. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Josef sagt:

    Hallo, bei einer Motorradfahrt wurde ich von einem Beamten rausgewunken der behauptete ich sei mit 134km/h in der 100er Zone unterwegs gewesen, gemessen über Laser, von Kollegen die ganz woanders postiert waren. Bei Abnahme der Daten fragte die Gegenstelle nach meinem Nummernschild… das bedeutet ich wurde einfach so herausgewunken und der Kollege der mich anhielt gab hinterher das Nummernschild bekannt. Jetzt kam der Bußgeldbescheid in entsprechnd hoher Summe. Ist der Bescheid rechtens? Würde ein Einspruch oder Widerspruch in Frage kommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      Sie können Akteneinsicht beantragen und so das Messprotokoll und die Beweisfotos einsehen. Liegen diese nicht vor, kann der Bußgeldbescheid natürlich nicht rechtmäßig sein!

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Katja sagt:

    Ich bin angeblich in einer 30er Zone nach Toleranzabzug 28km/h zu schnell gefahren und wurde aus einem Auto geblitzt. In der Anhörung habe ich ohne Nachzudenken “ja“ bei “Wird der Vertoß zugegeben“ angekreuzt, bin mir jedoch sicher, dass die Messung falsch ist. Nun habe ich mein Bußgeldbescheid erhalten. Lohnt es sich Einspruch einzulegen und wenn ja dann mit Begründung oder ohne ? Kommen zusätzliche Bearbeitungsgebühren auf mich zu ? Mir geht es nämlich hauptsächlich um die Geldstrafe und nicht den Punkt, da ich Studentin bin.
    Danke im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katja,

      das Schuldeingeständnis kann dazu führen, dass der Bußgeldbescheid nun zu Ihrem Ungunsten gewertet wird.
      Es kommen Bearbeitungsgebühren von etwa 30 Euro dazu, das Bußgeld kann aber in Raten bezahlt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Martin sagt:

    Hallo ,

    Ich habe einen einfachen Rotlichtverstoß mit Aussage eines einzigen PM, er sagt ich sei bei Rot gefahren. Ich sage, ich bin es nicht. Im Prinzip steht seine Aussage gegen meine. Bin mir auch nicht bewusst bei Rot gefahren zu sein und habe jetzt den Bescheid bekommen. 150 Euro soll ich zahlen insgesamt. Finde ich ein wenig fragwürdig diese Sache. Lohnt es sich Einspruch einzulegen oder bleib ich am Ende auch noch auf den Gerichtskosten sitzen?

    VG Martin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      die Aussage eines einzelnen Polizeibeamtens genügt als Beweismittel für den Bußgeldbescheid. Ob es Möglichkeiten zum Einspruch gibt, sollten Sie mit einem Anwalt besprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Petra S. sagt:

    Ich habe einen Strafzettel von der Verkehrsüberwachung bekommen. Dagegen habe ich Einspruch erhoben und nicht bezahlt. Dann bekam ich den Bussgeldbescheid und habe gegen den Einspruch per Post erhoben. Angeblich hat die Behörde den Einspruch nicht erhalten. Daraufhin bekam ich einen Brief vom Gerichtsvollzieher. Ich habe nochmals mit der Verkehrs Überwachung gesprochen und die Aussage ist, dass ich bezahlen muss, da die Sachlage geklärt ist. Was soll ich tun? MfG Petra S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Petra,

      da Sie den Einspruch nicht per Einschreiben verschickt haben, können Sie nun nicht nachweisen, dass das Schreiben tatsächlich bei der Behörde einging. Die Einspruchsfrist ist verstrichen und nun wurde ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet. Rechtsmittel können Sie nun keine mehr einlegen, sondern müssen die Geldstrafe bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Stefanie sagt:

    Hallo,
    Ich wurde auf der Autobahn in einer 100km/h Zone mit 160km/h geblitzt.
    Ich bin aber nur so schnell gefahren, weil mich der Fahrer hinter mir dazu regelrecht genötigt hat. Er hatte teilweise nicht mal 10meter Abstand, hat ständig Lichthupe und Blinker benutzt. Ich hatte echt Panik, bin immer schneller geworden, um bei der nächsten Gelegenheit endlich nach rechts ausweichen zu können. Und dabei wurde ich geblitzt. Mein Beifahrer kann das alles bezeugen. Soll ich Einspruch einlegen, sobald der Bußgeldbescheid da ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      Sie können natürlich Einspruch einlegen, aber grundsätzlich entbindet Sie eine Nötigung durch einen anderen Fahrer nicht von Ihrer Pflicht, sich an die angegebenen Geschwindigkeitslimits zu halten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Simon sagt:

    Hallo,
    ich bin italienischer Staatsbürger und wurde neulich für´s „Rot-über-die-Ampel-Fahren“ mit dem Fahrrad wohlgemerkt (!) mit 228€ Bußgeld bestraft. Ich kenne mich leider zuwenig im Strafgesetzbuch Deutschlands aus, aber das ist doch die Höhe oder? 200€ sind die Maximalstrafe bei Autofahrern, oder? Zudem habe ich einen Monat Fahrverbot bekommen. Da lohnt es sich doch, Widerspruch einzulegen oder? Ist der immer mit Kosten verbunden? Die Sache wird noch komplizierter, weil ich Deutschland mit Ende des Monats wieder verlasse und nach Italien zurückkehre. Wie soll ich da nun am Besten verfahren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simon,

      dieses Bußgeld erscheint sehr hoch, hier finden Sie die üblichen Sanktionen für Rotlichtverstöße von Fahrradfahrern: https://fahrrad.bussgeldkatalog.org/rote-ampel/
      Der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid an sich kostet nichts, Anwalt und Gerichtskosten müssen Sie jedoch eventuell bezahlen. Der Bußgeldbescheid wird nicht verfallen, wenn Sie das Land verlassen. Teilen Sie der Behörde unbedingt Ihre neue Adresse mit, so dass man die Korrespondenz fortsetzen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Thomas sagt:

    Bin dienstlich mit Firmenwagen ausserorts bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit 50 km/h mit 91km/h nach Toleranzabzug geblitzt worden; lohnt es einen Anwalt (habe kein Rechtschutz) zu konsultieren um das Fahrverbot abzuwenden (ab 41 km/h 2 Punkte + 4 Wochen Fahrverbot).
    Danke im voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas F.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      das kommt immer auf den individuellen Fall an. Bei einem drohenden Fahrverbot kann es sich lohnen, sich von einem Anwalt beraten zu lassen. Mit ihm gemeinsam können Sie Akteneinsicht beantragen, um so zu sehen, was die jeweilige Behörde gegen Sie in der Hand hat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Doreen sagt:

    Hallöchen.
    Ich bekam heute Brief.
    Wegen nicht an Gurten. Allerdings steht da drin das ich der Führer des Fahrzeugs war, dies stimmt nicht. Ich War Beifahrer. Lohnt es sich da Einspruch zu erheben da es nicht wahrheitsgemäß ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Doreen,

      im Anhörungsbogen können Sie angeben, dass Sie nicht der Täter waren. Dann muss die zuständige Behörde weiter ermitteln und den richtigen Fahrer finden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Vicky Z. sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Bußgeldbescheid aus Italien bekommen (Tatzeit war vor 11 Monaten). Die Tatzeit im Bußgeldbescheid lautet „02.09.2015 um 0,63982 Uhr“. Lohnt es sich, dem Bußgeldbescheid zu widersprechen, da die Uhrzeit falsch ist?
    Danke im Voraus!

    Vicky Z.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vicky,

      in der Regel ist das Einspruchsverfahren mit ausländischen Behörden oft mühsam, weshalb Sie abwägen sollten, ob es sich bei der Summe lohnt. Zudem können Sie überlegen, ob Sie noch einmal einen Anwalt in einem unverbindlichen Erstgespräch dazu befragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Isabell sagt:

    Hallo,
    Ich wurde vor 18 Tagen in der Ortschaft(50)geblitzt mit 75 oder 80 km/h 🙁
    Muss ehrlich sein war das erste Foto in 7 Jahre und bissl spät dran…nun stand aber der Beamte an dem Kasten und ht dran rum hantiert …10 min später waren sie weg. Muss er den nicht im Auto sitzen und die Messung kontrollieren? Ich bin mir unsicher wegen eines Einspruchs. Am Donnerstag sind es 3 Wochen und ich werd bald irre zu warten … wie lange dauert denn sowas? Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Isabell,

      die Behörde hat drei Monate Zeit, um den Bußgeldbescheid zu verschicken. Kommt vorher ein Anhörungsbogen, setzt dieser die Frist zurück und die drei Monate beginnen von vorn. Es gibt verschiedene Messungen mit diversen Geräten. Warten Sie erst einmal ab, bis der Bescheid da ist. Danach können Sie weitere Schritte planen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Stefan H sagt:

    Guten Morgen, liebe Mitarbeiter/innen der Redaktion
    ich habe einen Bußgeldbescheid wegen zu schnellen Fahrens: 100 statt 40 km/h außerhalb.
    Dafür gibt es eigentlich neben 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkten 240 Euro.
    Meine Buße beträgt aber 1 Monat, 2 Punkte und 480 Euro(!)
    Begründung: Da mehr als das Doppelte zu schnell: Hier liegt Vorsatz vor.
    Ich kann aber gut darlegen und begründen, dass es nur grob fahrlässig war.
    Frage: Lohnt sich ein Einspruch, oder werden die im Erfolgsfall möglicherweise ersparten 240 Euro durch die Gerichtskosten wieder aufgezehrt?
    Danke und freundliche Grüße!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      wenn Sie Ersttäter sind, also in den vergangenen zwei Jahren keine weiteren Vergehen begangen haben und eine gute Begründung für das Fehlverhalten haben, ist die Chance höher, das Bußgeld zu reduzieren. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, sollten Sie über einen Anwalt nachdenken – wenn nicht, kann auch eine unverbindliche Erstberatung bei einem Anwalt Klarheit über die Kosten bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Ulrich sagt:

    Ist ein Bußgeldbescheid ohne Nennung des Messgerätes und ohne Angabe der tatsächlich gemessenen Geschwindigkeit (gemeint ist nicht die toleranzbereinigte Geschwindikeitsüberschreitung) überhaupt rechtsgültig. Mir als Betroffenen ist es ohne zusätzliche Anwaltskosten nicht möglich, hierüber Auskunft zu erhalten. Rundungsdifferenzen z.B. können erhebliche Auswirkungen haben, so bei der mir vorgeworfenen toleranzbereinigten Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts von 21 kmh. (70€ Bußgeld 1 Punkt). Bei 20 kmh wären es 30€ und 0 Punkte.
    Es wäre auch mal interessant zu wissen wie statistisch gesehen die toleranzbereinigten Überschreitungen ausfallen. Mich würde nicht wundern, wenn sie mehrheitlich bei 16 kmh, 21 kmh, 26 kmh usw und nicht bei 20 kmh, 25 kmh und 30 kmh liegen würden.

  17. Wissem sagt:

    ich wurde geblitzt in einer stationäre ( GASTO GTC-GS )11 Blitze mit 100 kmh ( nach Toleranz) und nur 70 kmh war erlaubt und ich bin noch in Probezeit , die Foto ist teilweise verdeckt da ich sonnen Brille getragen habe , und die Innen Spiegel hat ein teil verdeckt, kann man nur Nase, Munde und Kinn sehen ,
    ich habe die Anhörung-bogen gerade bekommen , ich wollte ein Einspruch anlegen, wie soll ich vor gehen , ??????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      eine Sonnenbrille reicht in der Regel nicht aus, um den Bußgeldbescheid anzufechten. Wenn Sie Einspruch einlegen wollen, finden Sie in diesem Text ein Muster. Sie haben zwei Wochen nach Erhalt des Bescheides hierfür Zeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Timo sagt:

    Hallo,
    ich habe ein Fahrzeug in einer Umweltzone geparkt ohne Umweltplakette.
    Das geparkte Fahrzeug wurde wohl entdeckt.
    Jetzt wird mir zur Last gelegt, als Führer des Fahrzeugs am Verkehr teilgenommen zu haben (Mit einem Datum und Uhrzeit).
    Und deshalb habe ich einen Bußgeldbescheid bekommen.
    Fakt ist aber, dass es keine Beweise gibt, dass ich das Fahrzeug tatsächlich gefahren habe,
    ich bin lediglich der Halter. Gibt es hier eine Halterhafung?
    Lohnt es sich Einspruch einzulegen?
    Falls ich eine Fahrtenbuchauflage erhalten sollte, ist das egal, das Fahrzeug habe ich abgemeldet.
    Grüße
    Timo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Timo,

      generell kann ein Bußgeld in Höhe von 80€ erhoben werden, wenn Sie keine oder eine falsche Umweltplakette an Ihrem Fahrzeug angebracht haben, unabhängig davon, ob das Fahrzeug fährt oder geparkt ist. Da die richtige Kennzeichnung dem Halter obliegt, muss dieser in einem solchen Fall auch haften.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Jasmin sagt:

    Hallo,
    ich habe 3 Fragen:
    1. Sätze wie “ […] um 16:05 Uhr in auf der [Ort], [Straße] […] „… Ist dies ein Grammatikfehler und kann etwas bei einem Einspruch bewirken?

    2. Wenn das Geschwindigkeitsschild im Moment des Vorbeifahrens verdeckt wurde, kann man da Einspruch einlegen, auch wenn es keine Zeugen gibt?

    3. Ist eine fehlende Angabe unter „Bemerkungen / Tatfolgen“ zulässig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jasmin,

      in der Regel können Sie Einspruch einlegen, wenn Sie der Meinung sind, dass die Anschuldigung so nicht gewesen ist. Ob es sich jedoch lohnt, muss ein Anwalt beantworten. Grammatikfehler in den Schreiben reichen in der Regel nicht aus, um einen Einspruch zu rechtfertigen. Ein verdecktes Schild macht dieses unwirksam (siehe Urteil vom Oberlandesgericht Hamm mit Aktenzeichen: III-3 RBs 336/09). Zu 3. Es ist wichtig, dass Sie aus dem vorliegenden Bußgeldbescheid heraus erkennen können, was Ihnen genau zur Last gelegt wird. Dabei kann dies auch fehlen, wenn dennoch erkennbar ist, was Ihnen vorgeworfen wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Felix sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    ich habe am 09.09. 2015 eine Verkehrsordnungswidrigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft begangen.
    14 km/h zu schnell bei 50 km/h
    Das Foto ist unscharf und das halbe Gesicht (aber unscharf) ist nur zu erkennen.
    Die linke Gesichtshälfte ist vom Rückspiegel verdeckt
    Das Kennzeichen ist ebenfalls nicht zu sehen
    Bei Beweismittel / Zeugen/ Bemerkungen steht nur

    bei Beweismittel: Foto
    als Zeugen ist niemand benannt

    Ist diese Ordnungswidrigkeitsanzeige rechtsgültig ohne benannten Zeugen.

    Ja oder Nein

    Lohnt es sich bei 25 Euro einen Einspruch einzulegen?

    Was soll ich als Begründung schreiben.

    Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus

    Gruß

    Felix

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Möchten Sie gegen den Bescheid vorgehen, empfiehlt sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Volker sagt:

    Ich habe in einer einspurigen Straße in der Innenstadt vor einer merdizinischen Einrichtung auf dem Radweg gehalten (mit Blinkleuchten). Die wenigen Parkplätze (Parkbuchten) waren belegt. Ich hatte eine 99jährige (!!) alte Dame zu der Einichtung gebracht und wieder abgeholt. Bei der Abholung musste ich jedoch ca. 15 Minuten warten.
    Was ist wichtiger, den (übrigens wenig befahrenen!) Radweg frei zu lassen und die Fahrbahn für den laufenden Verkehr zu blockieren, oder in dieser Situation die Radfahrer „zu behindern“
    Ich bekam auf meinen ersten Einspruch (mit umfassender Schilderung der Situation) eine Standardantwort „……..die Sach- und Rechtslage habe ich erneut über prüft und bin zu der Überzeugung gekommen, dass der Vorwurf zu Recht besteht….“
    Keine Entgegnung auf meine Schildrung der Sachlage!!
    Die genannte Dame feiert übrigens am 21.10.2015 ihren 100sten Geburtstag.

  22. Marta sagt:

    Hallo,

    ich bin am 20.4.15 innerhalb geschlossener Ortschaft 21km/h zu schnell gefahren.

    Am 13.5. bekam ich den Anhörungsbogen zugeschickt, den ich paar Tage später an die Bußgeldstelle zurück geschickt habe.

    Der „erste“ Bußgeldbescheid vom 22.07. kam aufgrund einer Adressenberichtigung nicht an – anscheinend ist er wieder zurück gegangen.

    Nun habe ich diesen erst jetzt, am 08.10. von der Behörde per Einschreiben zugestellt bekommen.

    Normallerweise ist die Sache meines Erachtens verjährt, sehe ich dies richtig?
    Wie soll ich mich Verhalten – Einspruch mit der Begründung bereits Verjährt?

    Bitte um schnelle Rückmeldung.
    Vielen Dank!
    Marta

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marta,

      in diesem Falle sollte die Verjährung erneut unterbrochen sein; immerhin musste die Behörde herausfinden, wo Ihr Wohnsitz ist. Haben Sie die neue Adresse nicht auf dem Anhörungsbogen angegeben, kann ein zusätzliches Bußgeld drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Andreas sagt:

    Hallo Team,

    zusammengefasst:
    – Lasermessverfahren (Riegl FG21-P, S 2100937, geeicht bis Ende 2015, Entfernung 192 m)
    – Landstraße (außerorts)
    – Zone 70 km/h, Überschreitung (abzgl. Tol.) 48 km/h
    – 1 Monat Fahrverbot, 160 €
    – Bußgeldbescheid am 09.10.2015 eingegangen
    – kein Rechtsschtuz

    Frage:
    – Macht Einspruch unter den wirklich Sinn?
    – Welche Aussicht auf Erfolg besteht?
    – An wen könnte ich mich wenden, da ich vermute dass ein Anwalt eine Beratung nicht kostenfrei durchführt?

    Vielen Dank im Voraus
    Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten. Ob sich ein Einspruch lohnt, können Sie beim Anwalt erfahren – unter Umständen ist die Erstberatung kostenfrei.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Davina sagt:

    Hallo,
    Ich bin mir sicher bei orange über die Ampel gefahren zu sein,auf der Straße waren 30 erlaubt,ich bin höchstens 25 gefahren und der fest installierte Blitzer stand auf der anderen Seite der Kreuzung.Hinter mir fuhr auch noch ein großes WoMo rüber und wurde natürlich auch geblitzt. Wenn ich ein Bescheid bekomme, macht Einspruch Sinn?War der Blitzer falsch eingestellt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Davina,

      in der Regel sind Ampelblitzer geeicht und lösen erst dann aus, wenn die Ampel tatsächlich rot leuchtet. Ob sich ein Einspruch in Ihrem Fall lohnt, können Sie bei einem Anwalt in Erfahrung bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Martina B. sagt:

    Hallo,
    ich als Halterin meines PKW’s werde als Führerin des PKW bezichtigt in einer Fussgängerzone geparkt zu haben, wobei zu der Tatzeit mein Mann den PKW dort geparkt hat. Im Anhörungsbogen habe ich von meinem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch gemacht. Bekomme jedoch trotzdem einen Bußgeldbescheid mit der Last das Fahrzeug dort abgestellt zu haben. Wird der Einspruch mit der Begründung, dass mein Mann (Nur den Namen und Anschrift nennen) erfolg haben?

    Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martina,

      dem Einspruch sollte mit dieser Begründung in der tat stattgegeben werden – Ihr Mann würde dann den Bußgeldbescheid bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Martina B. sagt:

        Würde mein Mann sofort den Bußgeldbescheid bekommen oder erst ein Anhörungsbogen? Denn mit meinem Einspruch würde doch der Bußgeldbescheid außer Kraft gesetzt?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          wurde der Anhörungsbogen einmal verschickt, hatten Sie bereits die Chance einer Anhörung. Aus diesem Grund sollte er in der Regel gleich einen Bußgeldbescheid erhalten.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Fink M. sagt:

    Hallo,

    ich würde zweimal innerhalb eines halben Jahres beim einem Abstand von 4/10 geblitzt.
    Bin ich nun ein Wiederholungstäter und droht mir nun ein Fahrverbot?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Bußgeldbehörde kann dies individuell je nach Fall entscheiden. Ist sie der Meinung, dass Sie nicht aus Ihren Fehlern gelernt haben, erhöht sie die Maßnahmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Andreas sagt:

    Guten Tag,
    ich habe Anhörungsbogen wegen Falschparken bekommen. Ich habe einen Einspruch angelegt. Was angeblich nicht gekommen ist. Kein Einschreibe. Danach habe ich Bußgeldbescheid von ca. €48 (Strafe + Kosten) bekommen. Wieder Einspruch. Diesmal ist gekommen und rechtzeitig. Ich habe gleich angezeigt, wer der Fahrer war.
    Wieder Bußgeldbescheid bekommen. Verfahren wurde eingestellt. Kosten €23,5. Hm.. Strafe war €20.
    Lohnt sich wieder einen Einspruch wegen den Gebühren anlegen?
    Ich wurde doch freigesprochen, oder? Und nur der Einspruch von Anhörungsbogen wurde angeblich nicht zugestellt.

    Vielen Dank
    Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      die Gebühren sind dennoch zu zahlen, da die Behörde ja den Bußgeldbescheid per Einschreiben verschickt und Maßnahmen ergriffen hat, um Sie als Täter zu ermitteln.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Dimitri sagt:

    Hallo,

    ich bin mit dem Kraftfahrzeug meiner Eltern unterwegs gewesen und wurde angeblich mit einem Abstand von weniger als 5/10 des Tachowerts (127 km/h) zum Vordermann erfasst. Jetzt hat der Fahrzeughalter (mein Vater) einen Anhörungsbogen bekommen. Dort müssten jetzt nur die Angaben unter 1. gemacht werden – der Rest sind freiwillige Angaben, so wie ich das verstanden habe.
    Jetzt meine Frage: Da die Verjährung 3 Monate nach der Tat beim Fahrer gilt und erst mit einem Bußgeldbescheid/Anhörungsbogen verlängert wird. Habe ich Chancen darauf, dass der Bescheid verjährt ist, bis die Ermittlungen gemacht sind? Der Anhörungsbogen ist ca. eine Woche nach dem angeblichen Verstoß gekommen. Das Beweisfoto zeigt mich, allerdings nicht den Abstand zum Vordermann, ebenso zeigt das Foto gut, dass mein Hintermann in der Heckscheibe sehr gut sichtbar ist. Könnte es sich hierbei um einen Fehler handeln? Ich bin mir nämlich nicht sicher ob ich gerade einmal 26 Meter zum Vordermann eingehalten habe, muss aber dazu sagen, dass sich bei dem Streckenteil dichte Fahrzeugschlangen gebildet haben. Beweismittel sind Foto und Video. Leider ist das Video für mich wahrscheinlich nicht einsehbar.

    Vielen Dank im Voraus

    Dimitri

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dimitri,

      der Anhörungsbogen unterbricht die Verjährungsfrist in der Tat und verlängert sie um weitere drei Monate. Da Ihr Vater verpflichtet ist, innerhalb zweier Wochen zu antworten, wird der Bußgeldbescheid höchstwahrscheinlich nicht verjähren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Cliff sagt:

    Hallo!

    Habe heute als Firma einen Anhörungsbogen mit Fahrerfeststellung erhalten mit der Info das -jemand ;-)- am 24.09.15 mit 34km/h zu schnell außerhalb auf der Autobahn geblitzt wurde. Problem ist das auch ich das gewesen sein könnte, aber bereits am 8.12.14 zu schnell aufgefallen bin und nun ggf. wegen dieser 26km/h Sache einen Monat Fahrverbot bekommen könnte. Hier konnte ich das Verbot nur mit der Dringlichkeit meines Führerscheins in eine erhöhte Geldbusse umwandeln.

    Die Messung ist mit Laser und Foto erfolgt. Haben Sie ggf. einen Tip wie ich um ein evtl. Verbot rumkommen könnte?
    Für sämtliche Hilfe bin ich sehr dankbar da ich den Schein für die Arbeit dringend benötige.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cliff,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich in diesem Fall, einen Anwalt zu konsultieren. Allerdings wird die Umwandlung in ein höheres Bußgeld nur in Ausnahmefällen genehmigt – bei Wiederholungstätern dürfte dies schwierig werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Paul sagt:

    Hallo,

    Habe am 12.11. einen Anhörungsbogen erhalten wo ich angeblich 26km/h zu schnell war ausserorts um ca. 18 Uhr am 26.10. Da war ich in der Arbeit an dem Tag von 14 Uhr bos 22 Uhr. Ein Bekannter ist mit meinem Auto gefahren. Ich kann meine Anwesenheit beweisen über eine Stempeluhr und meinen Kollegen das ich gearbeitet habe. Brauche ich einen Anwalt? Wie soll ich den Anhörungsbogen ausfüllen da es mein erster Anhörungsbogen ist.

    Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paul,

      Sie müssen zumindest Ihre Personendaten im Anhörungsbogen angeben. Sie können zudem Angaben zur Tat machen und den Fahrer des Autos zum Tatzeitpunkt identifizieren. Die Bußgeldstelle wird sich anschließend an diesen wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Gabi sagt:

    Hallo,

    ich wurde wegen zu schnellem Fahren angehalten. Tatvorwurf nach Toleranzabzug 86 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft, zulässige Geschwindigkeit: 60 km/h. Dies ist aber nicht richtig. Ich wurde von einem anderen Fahrzeug rechts noch überholt und es wurde mit einer „Pistole“ geblitzt. Das habe ich dem Beamten auch direkt mitgeteilt. Er meinte aber, dass dies nicht sein kann. Kann ich trotzdem Einspruch einlegen und sollte ich den Einspruch begründen?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gabi,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten. Ein Anwalt kann Ihnen in diesem Fall weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Sabine sagt:

    Habe einen Kostenbescheid 16.11.15 bekommen, darin steht:
    das Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Parkverstoßes am 30.7.15 mit dem PKW stellen wir ein.
    Ihnen werden, als Halter die Kosten des Verfahrens auferlegt, weil die Feststellung des Führers des Kraftfahrzeuges,
    nicht der Verfolgungsverjährung möglich war.
    Ich werde aufgefordert die Kosten des Verfahrens zu tragen.
    Lohnt sich ein Einspruch?
    Vielen Dank im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sabine,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten. Es empfiehlt sich in diesem Fall, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  33. Ulrich sagt:

    Hallo
    Ich habe mit dem Handy während der Fahrt telefoniert. Die Polizei kam mir auf der Gegenfahrbahn entgegen. Im Rückspiegel habe ich gesehen das sie gedreht haben. Ich bin nach einigen Metern rechts rangefahren und habe den Motor ausgeschaltet. Ich habe die Tat nicht geleugnet, da es ja so war. Allerdings werden mit zwei Taten zu Last gelegt, neben das telefonieren am Handy hätte ich einen Fußgängen beim überqueren des Zebrastreifen gehindert. Ich habe gesagt, das ich das nicht wahrgenommen hätte.
    Sie würden Anzeige erstatten gegen die schwere Tat, der Hinderung beim Überqueren des Fußgängers am Zebrastreifen.
    Lohnt es sich hiergegen einen Einspruch einzulegen. Rechtsschutzversicherung ist vorhanden.
    Gruß Ulrich

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ulrich,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten. Ein Anwalt kann für Sie einschätzen, ob sich ein Einspruch lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Karsten neugebauer sagt:

    Guten Abend

    Ich bin bei einer Autobahn Ausfahrt aus der Kurve geflogen.

    In meinen Bußgeldbescheid steht jedoch das ich bei schlechten Wetter Verhältnissen mir nicht angepasster Geschwindigkeit gefahren bin.

    Geregnet hat es nicht, Nebel war auch keiner und geschneit hat es nicht, geregnet hat es 2-3 Stunden zuvor.

    Lohnt es sich dagegen Einspruch einzulegen ?!

    Gruß Karsten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karsten,

      es steht jedem frei, Einspruch einzulegen. Ob sich ein Einspruch lohnt, können Sie bei einem Anwalt erfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Nadine sagt:

    Hallo,

    Ich habe einen Anhörungsbogen erhalten und möchte wissen, ob ich Angaben zur Sache machen soll oder besser nicht.
    Der Rückspiegel verdeckt Augenpartie und Stirn, das Foto ist auch eher unscharf.
    Eine Angabe zur Höhe des Bußgeldes oder Punkten ist nicht gegeben.
    Das ganze ereignete nicht außerhalb geschlossener Ortschaften, erlaubt waren 70, gemessen wurden 91 km/h nach Toleranzabzug.
    Gefragt wird, ob ich Fahrzeugführer war, ob ich Halter bin und ob ich den Verstoß zugebe. Was soll ich beantworten? Oder besser gar nichts?

    Danke schonmal für Ihre Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nadine,

      wir dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen. Solltest Sie rechtliche Fragen haben, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Ansonsten würden wir Ihnen unseren Texte zu den Themen Anhörungsbogen und Zeugenfragebogen empfehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Julia sagt:

      Hallo Nadine,

      dein Kommentar ist schon ziemlich lange her, daher muss ich einfach hoffen, dass du meinen siehst 🙂 Meine Situation ist im Moment genau die selbe wie von dir beschrieben, nur dass ich mit 92 km/h außerorts geblitzt wurde, also nur mit 1 km/h mehr als du. Bei mir verdeckt der Rückspiegel ebenfalls fast die ganze Augenpartie und Stirn, Foto unscharf… Allerdings wurde ich schon vor knappen zwei Monaten geblitzt und nach drei Monaten ist es ja verjährt. Der Anhörungsbogen ging an meine Mutter, da sie als Halter des Autos eingetragen ist.
      Könntest du mir vielleicht sagen, was du gemacht hast? Und wie es bei dir ausgegangen ist? Ich wäre sehr dankbar für deine Antwort 🙂

  36. Yvonne sagt:

    Hallo,
    ich wurde außerhalb geschlossener Ortschaft mit 25 km/h (nach Toleranzabzug) zu viel geblitzt. (Zulässige Geschwindigkeit 60 km/h)
    Im Anhörungsbogen waren zwei Fotos enthalten, eins mit dem Kennzeichen meines Autos (das auch richtig ist) und ein Foto von dem Fahrer (auf diesem Foto handelt es sich aber nicht um mich).
    Kann es möglich sein das dieses Foto verwechselt worden ist?
    Ich habe den Anhörungsbogen zurück geschickt mit der Antwort das ich mich mit dem Beweisfoto nicht identifizieren kann.
    Nun habe ich am 3.12. den Bußgeldbescheid mit Zahlungsaufforderung bekommen.
    Da ich im Außendienst arbeite und nur selten zuhause bin habe ich den Brief erst am 20.12 geöffnet.
    Lohnt es sich jetzt noch Einspruch einzulegen, obwohl die 2 Wochenfrist schon abgelaufen ist?
    (Bußgeldbescheid 98,50 € und 1 Punkt)

    Gruß Yvonne

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yvonne,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung bieten. In der Frage, ob sich ein Einspruch lohnt, kann Sie ein Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. christiane b. sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Bußgeldbescheid über 35,- erhalten, mit dem Vorwurf, am Tag x falsch geparkt zu haben. Am Tag x war ich aber ganz woanders, habe jedoch am Tag x-1 dort geparkt. Lohnt sich der Einspruch und entstehen trotzdem danach Kosten?

    Danke für Ihre Antwort
    Chris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christiane,

      allgemein kann jeder innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Einzelfälle können wir nicht kommentieren, da wir keine Rechtsberatung geben dürfen. Ob sich ein Einspruch in Ihrem Fall lohnt, kann Ihnen ein Anwalt verraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Nico M. sagt:

    Hallo,
    Ich habe ein Bußgeldbescheid bekommen weil ich im absoluten Halteverbot stand. Rund um einen Markt war das Halteverbot auf einer Teilfläche ausgeschildert. Für die Teilfläche waren Schilder aufgestellt, die eine Höhe von 90 cm (Unterkante Schild) hatten. Fährt man auf den Markt sind links und rechts parklücken, das Schild stand auf der linken Seite. Bei der Verwarnung waren Bilder dabei was mein Auto und das Halteverbotschild zeigt. Allerdings gilt dieses Schild nicht für mein Auto, sondern für eine andere Markteinfahrt.

    Meint ihr es macht Sinn Einspruch zu erheben?

    Meine Argumente :
    1. falsches Foto als Beweismittel von der Behörde
    2. Schild zu niedrig
    3. Gilt das Schild nur für die linken haltebuchten, wenn es links aufgestellt wurde.

    Vielen Dank schon mal, wenn was unklar war, erläutere ich es gern näher

    Gruß Nico

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico M.,
      bezüglich dieser Frage eines Einspruchs können wir Ihnen keine Empfehlungen oder Beratung geben. Da eine Rechtsberatung nicht möglich ist, sollten Sie sich daher an einen Fachanwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Melanie K. sagt:

    Hallo,
    Meine Umweltplakette an der Scheibe war nicht identisch mit meinem kennzeichen. Die neue lag jedoch auf dem Armaturenbrett. Ich habe trotzdem ein Strafzettel bekommen. Lohnt sich ein Widerspruch?
    Vielen Dank im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melanie,

      bei Einzelfällen dürfen wir leider keine Rechtsberatung bieten. grundsätzlich kann jeder innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen. Ob sich dies in Ihrem Fall lohnt, kann ein Anwalt beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Céline Q. sagt:

    Ich habe seit September 2015 eine Ausbildung begonnen und seitdem immer Mo und Fr auf dem Parkplatz der Berufsschule geparkt.
    Ich fahre ein Auto mit französischem Kennzeichen, trotzdem der Tatvorwurf:
    „Sie nahmen trotz eines Verkehrsverbots zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigung mit einem Kraftfahrzeug am Verkehr teil. “

    80€ soll ich zahlen. Ich sehe es nicht ein. Laut der Infohotline soll ich 10 Tage warten, in dieser Zeit käme der Brief und dann kann ich Einspruch einlegen.
    Meine Frage nun: Wo soll ich jetzt dann parken bis dieser Brief kommt? Ich kann ja nicht jedes mal 80€ Strafe provozieren??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Céline,

      vermutlich geht es weniger um das Parken, sondern das Fahren ohne entsprechende Umweltplakette. Diese sollten Sie nachrüsten lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Daniela sagt:

    Guten Tag,

    meine Mutter hat auf einem öffentlichen Parkplatz geparkt. Ihr war klar, dass es sich um einen gebührenpflichtigen Parkplatz handelt und sie ist zum nächsten Parkscheinautomat gegangen und hat dort ein Freiticket gezogen (30 Minuten kostenlos). Als sie zum Auto zurückkam, bekam sie trotz Einhalten der zulässigen Parkdauer einen Strafzettel. Der Bußgeldbescheid offenbart folgende Begründung: „Freiticket auf gebührenpflichtigem Parkplatz“. Ist dieses Vorgehen rechtens? Darf ich nicht darauf vertrauen, dass das Freiticket auch gültig ist, wenn die Möglichkeit besteht, eines zu ziehen?

    mit Freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniela,

      da sollten Sie sich genau vom zuständigen Amt informieren lassen, wie die Regelungen für das Freiticket sind. Möglicherweise gibt es dafür zeitliche oder räumliche Einschränkungen, weil einzelne Parkplätze vielleicht nicht mit Freiticket verwendet werden dürfen. Im Zweifel haben Sie aber stets die Möglichkeit zum Einspruch.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Torsten E. sagt:

    Ahoi,

    Bin heute angehalten worden – angeblich mit dem Fahrrad bei Rot über Ampel. Der Vorwurf als solcher ist hanebüchen und kann m.E. auch entkräftet werden. Vermutlich einfach ein beobachtungsfehler der Beamten. Es drohen ja 60 € und 1 Punkt. Punkt ist mir wumpe (habe 0 Punkte in Flensburg, fahre defensiv), die 60 € könnte ich wohl mit Mühen auftreiben 😉 – dennoch ärgerts mich einfach, weil der Vorwurf nicht stimmt.

    Jetzt meine Frage: Welche Zusatzkosten könnten auf mich zukommen, wenn ich erst einmal Einspruch/Widerspruch einlege? gerichtskosten o.ä.? Denn ich frage mich: Soll „ich mich kaufen Tüte voll Ruhe für 60.- €“? Ich habe, offen gesagt, darauf schlicht keine Lust, weil der Vorwurf so absurd ist, will natürlich andererseits auch nicht in Michael Kohlhaas machen. Deswegen: was würde mich ein Einspruch plus dann verlorenem Prozess maximal kosten? Danke

    Torsten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Torsten,

      in der Regel richten sich die Kosten für einen Prozess nach dem Streitwert und nach der Dauer des Prozesses, daher können wir keine pauschalen Angaben zur Höhe der Kosten machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Jürgen K. sagt:

    Mir wird vorgeworfen auf der BAB in Berlin 22km/h zu schnell gefahren zu sein.
    Es gibt nur ein Frontfoto vom Fahrer jedoch keines vom Kennzeichen, das Messgerät wurde nicht genau bezeichnet.
    (Messung mit einem Geschwindigkeitsmessgerät)
    Als Geldbuße wurden 80,00 Euro festgesetzt, der Bußgeldkatalog sieht aber hierfür nur 70,00 Euro vor.
    Hat ein Einspruch Erfolgsaussichten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      wir dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen. In der Regel haben die Fotos im Original eine bessere Qualität und bilden einen größeren Ausschnitt ab. Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Susanne sagt:

    Ich habe heute ein Bußgeldbescheid bekommen, da ich lt. einer Messung angeblich 3/10 des halben Tachowertes dem Vordermann aufgefahren bin. Da dieser Fall bereits 7 Wochen alt ist, kann ich mich an diesen Vorfall nicht genau erinnern. Aber die Messung fand wohl auf einer Brücke statt. Die Autobahn war frei, die Geschwindigkeit war mit 120 km/h passend. Die Strafe sind 160 Euro und es wurde zusätzlich ein Monat Fahrverbot angeordnet (mit 4 Monatsfrist). Mein Problem: ich arbeite in Stuttgart und wohne ländlich bei Heilbronn. Ohne Auto ist es für mich eine 2,5 stündige Fahrt für eine Strecke, wenn ich Bus und Bahn. Außerdem bin ich ansonsten auch von allem abgeschlossen. Gibt es eine Möglichkeit das Fahrverbot in eine höhere Strafe umzuwandeln? Es ist mein erstes Fahrverbot. Bisher habe ich auch keine weiteren Eintragungen – soweit ich weiß – und fahre seit vielen Jahren Unfallfrei.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,

      da wir keine Rechtsberatungen erteilen dürfen, möchten wie Sie bitten sich in diesem Fall an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Ihnen zur Seiten stehen und beurteilen, ob eine Umwandlung möglich ist und welche Schritte unternommen werden müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Wolfgang E. sagt:

    Vielen Dank für den informativen Beitrag! Ich selbst war in meinerPprobezeit in einer Situation, bei der ich anscheinend anders hätte vorgehen sollen. Das nächste mal werde ich mich auf jeden Fall an einen Anwalt wenden!

  46. Thomas sagt:

    Hallo,
    sind die Bußgeldbescheid überhaupt rechtskräftig wenn die Bescheide nicht ordnungsgemäß nach BGB 126 und Vwvg Paragraph 37 unterschrieben sind ?

  47. Sven sagt:

    Hallo,

    die Polizei hat mich wegen parken in zweiter Reihe aufgeschrieben. Mit der Begründung, dass 5 Meter vor mir noch ein Parkplatz frei gewesen sei. Dem möchte ich nicht widersprechen, aber ich habe direkt vor meiner alten Wohnung gehalten, um dort einen schweren Schrank ins Auto einladen zu können. Dieses Vorgehen hat mich mindestens 15 Minuten gekostet. Lohnt es sich Einspruch einzulegen?

    MfG

    Sven

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,
      es ist uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Aus diesem Grund würden wir Ihnen empfehlen, sich damit an einen Anwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Thomas sagt:

    Hallo, im Artikel wird ja von fehlerhaften Messungen und Bescheiden berichtet. Mich würde mal interessieren wie genau die Zeitangabe auf dem Bescheid sen muss, sind hier Toleranzen zulässig?
    mfg Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      der Tatzeitpunkt sollte schon recht genau sein. Wenn Sie beweisen können, dass Sie zum angegebenen Tatzeitpunkt nicht die entsprechende Tat vollzogen haben können, weil Sie nicht zugegen waren, könnte dies ein Einspruchsgrund sein. Im Einzelfall müsste ein Gericht dazu eine Entscheidung treffen. Zu den Erfolgsaussichten kann Sie ggf. ein Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Jacqueline sagt:

    Hallo, ich habe einen Bußgeldbescheid bekommen wegen Rotlichtverstoß mit dem Fahrrad. Situation war folgende: Große Kreuzung, zwei Spuren und ganz rechts eine Bushaltestelle. Ich stand mit dem Rad auf der Bushaltestelle und hatte die Fußgängerampel im Blick. Diese sprang mit der Busampel auf Grün und ich bin los gefahren. Die Ampel für Autos wurde erst später grün, wie mir der Polizist dann mitteilte. 128€ und 1 Punkt. Soll ich Einspruch einlegen? Welche Kosten würden dann auf mich zu kommen? (Keine Rechtsschutzversicherung) Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jacqueline,

      wir können Ihnen leider keine Rechtsberatung anbieten. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen auch weitere Informationen zu den Kosten des Einspruchsverfahrens geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Sebastian sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich wurde am 27.07.2016 mit 27 km zuviel geblitzt.
    Ich war mit einem Mietwagen zu dem Zeitpunkt unterwegs.
    Am 16.11.2016 wurde mir als Fahrer der Bußgeldbescheid, ohne Foto, zugestellt.
    Es würden 107€anfallen.
    Lohnt es sich Einspruch einzulegen, wegen Zeitraum größer als drei Monate und kein beigelegtes Beweisfoto?

    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,
      ein Bußgeldbescheid ist auch ohne Foto gültig. Die Verjährungsfrist für Ordnungswidrigkeiten im Verkehr beträgt drei Monate, daher könnte der Bescheid in Ihrem Fall bereits verjährt sein. Da es sich jedoch um einen Mietwagen handelte, ist es durchaus möglich, dass die zuständige Behörde im Vorfeld einen Anhörungsbogen an den Halter des Fahrzeugs versendet hat, um den eigentlichen Fahrer ermitteln zu können. Dieser Anhörungsbogen unterbricht die Verjährungsfrist und sie beginnt von vorn. Wir würden Ihnen demnach empfehlen, sich in dieser Angelegenheit an einen Anwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Haase sagt:

    hallo, mein bußgeldbescheid, gegen den ich in widerspruch gegangen bin, erhielt nur die festgestellte geschwindigkeit nach abzug der toleranz. aber NICHT die tatsächliche geschwindigkeit und auch nicht, wie viel toleranz abgezogen wurde.
    mir wurde mitgeteilt, dass ich in einer 50 kmh zone innerhalb der stadt mit festgestellter geschwindigkeit abzüglich toleranz 72 kmh gefahren wäre und somit die zulässige geschwindigkeit um 22 kmh überschritten hätte.
    muss die behörde nicht die konkrete tatsächlich gemessene geschwindigkeit und die abgezogene toleranz mitteilen im bußgeldbescheid? es kommt nun zu einer verhandlung wegen dieser lapalie.
    obwohl de richter schon schrifltich bestätigt hat, dass die behörde im bußgeldbescheid nur die festgestellte geschwindigkeit abzüglich der toleranz mitgeteilt hat! meine rmeinung nach ist das nicht rechtens. gibt es dafür eine gesetzliche grundlage bzw. §§ , was der bußgeldbescheid konkret enthalten muss? vielen dank und viele grüße-sabine

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit muss nicht im Bußgeldbescheid stehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Stefan sagt:

    Sehr geehrtes Bußgeldkatalog.org-Team,

    ich bin „geblitzt“ worden und habe innerhalb von drei Monaten einen Anhörungsbogen erhalten. Nach 5 Monaten habe ich einen Bußgeldbescheid erhalten.
    Meine Fragen sind:
    1.Falls ich fristgemäß Einspruch erhebe, endet dann die Strafverfolgung nach der unterbrochenen Verjährungsfrist von 6 Monaten unabhängig von der Antwort der Behörde?
    2. Falls der Einspruch abgelehnt wird, ist dann das Bußgeld nach Verstreichen der 6 Monate trotzdem zu zahlen?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      da Sie den Bußgeldbescheid fristgerecht erhalten haben, ist die Verfolgungsverjährung vom Tisch. Nun hat die Behörde drei Jahre Zeit, das Bußgeld zu vollstrecken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Ema sagt:

    Hallo,
    ich wurde geblitzt innerhalb geschlossener Ortschaften. um 23km/h überschrittete ich die zulässeige Höchstgeschwindigkeit. Festgestellte Geschwindigkeit 73km/h ( nach Toleranzabzug), Zulässige Geschwindigkeit: 50km/h
    Eine Anhörung im Bußgeldverfahren ist per Post angekommen, soll mann außer seine Daten auch der Verstoß und sich als die verantwortlichen Fahrzeugführer zugeben ( sind freiwillige Angaben )?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ema,

      im Anhörungsbogen sind Sie grundsätzlich verpflichtet Angaben zu Ihrer Person zu machen. Angaben zum Tathergang oder zum Vorwurf müssen jedoch nicht gemacht werden. Möchten Sie dies dennoch tun, sollten alle Informationen wahrheitsgemäß angegeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Ines sagt:

    Hallo,

    ein Bekannter hat für mich mein Auto verkauft, der Käufer hat das Auto allerdings nicht umgemeldet und nun trudelt bei mir eine Verwarnung nach der anderen ein. Nun auch der erste Bußgeldbescheid, obwohl ich der Behörde den Kaufvertrag (der leider nur einen Firmennamen enthält) zugeschickt habe.
    Für das Auto habe ich bereits eine „Erklärung über die Veräußerung des Fahrzeuges“ bei der Zulassungsbehörde eingereicht.

    Was habe ich für Chancen, wenn ich Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erhebe?

    Danke und viele Grüße,
    Ines

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ines,

      wenn Sie ein angemeldetes Fahrzeug verkaufen, sollten Sie dies der Zulassungsbehörde sofort mitteilen. Natürlich können Sie Einspruch einlegenund dabei auf die Lage hinweisen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie dahingehend kompetent beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Senn T. sagt:

    Hallo. Bin mit einem LKW 0.6 sek.bei rot über die Ampel. Möchte wissen was mir jetzt droht. Danke im voraus.

  56. Eric L. sagt:

    Hallo un so,

    ich habe einen schriftlichte Verwarnung( 10 Euro) bekommen, in dem mir vorgeworfen wurde, ich hätte in einer Verkehrsberuhigten Strasse auserhalb der Markierungen geparkt. Ich konnte mich nach erhalt des Schreibens(4 Wochen) nicht mehr daran erinnern, und ich hatte auch keinen Strafzettel am Auto.
    So erbat ich mir ein Beweisfoto oä.. Mir wurde wiederum mitgeteilt, es reiche aus wenn ein Beamter als Zeuge dies festgestellt hat, und ausserdem würden auch keine Knöllchen mehr an den Fahrzeugen angebracht?
    Mit anderen Worten kann jeder Hilfspolizist, ob im Dienst oder nicht, Verwarnungsgelder eintreiben wie es Ihm gerade mal so zumute ist…!?

    Beste Grüße

    E.L.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eric,

      tatsächlich muss kein Strafzettel an Ihrem Auto hinterlassen werden. Mitarbeiter nehmen die erforderlichen Daten auf und speichern diese in einem Computer ab. Dies reicht in der Regel als Beweis aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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