Fahrverbot umwandeln – Ein höheres Bußgeld anstatt das Auto stehen zu lassen

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Umwandlung von einem Fahrverbot: Wann ist das möglich

Die Umwandlung von einem Fahrverbot ist meist nur in Ausnahmefällen möglich.

Ist der Bußgeldbescheid erst einmal da, wird vielen Autofahrern klar, welche Probleme im Beruf und Privatleben mit einem Fahrverbot auf sie zukommen werden.

Daher sind Überlegungen, wie sie ein Fahrverbot umwandeln und eine andere Strafe ableisten können, nachvollziehbar. Dennoch soll das Fahrverbot dazu dienen, den Autofahrer zu disziplinieren, damit zukünftig keine Verstöße gegen das Verkehrsrecht und die Straßenverkehrsordnung (StVO) begangen werden.

Die Strafe soll jedoch nicht den Verlust des Arbeitsplatzes oder die Verschlechterung der wirtschaftlichen Existenz bedeuten. Doch ist es so einfach möglich, ein Fahrverbot zu umgehen und durch ein höheres Bußgeld seinen Führerschein nicht abgeben zu müssen? Und wem wird eher eine Geldstrafe anstatt einem Fahrverbot zugestanden?

Im nachfolgenden Ratgeber haben wir Informationen zur Umwandlung vom Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe zusammengefasst.

Fahrverbot umwandeln: In eine höhere Geldstrafe. Wie geht das?

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Ein Fahrverbot umwandeln, z.B. in ein höheres Bußgeld, ist nur dann möglich, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen. Wurde der Fahrer geblitzt, ist bei Rot über die Ampel gefahren oder wurde er mit Alkohol hinterm Steuer erwischt, dann muss er in der Regel den Führerschein abgeben. Die Regeln bezüglich eines Fahrverbots legt in Deutschland auch der Bußgeldkatalog fest. Wann Fahrer den Führerschein abgeben müssen, hängt vom Vergehen ab. Auch für wie lange, ob einen Monat oder drei, wird durch die Art der Ordnungswidrigkeit bestimmt.

In Einzelfällen ist es jedoch tatsächlich möglich eine Geldstrafe zu zahlen, anstatt ein Fahrverbot ableisten zu müssen. Allerdings sind die Anforderungen, wann dies angewandt wird, sehr hoch. Möchten Betroffene ein Fahrverbot umwandeln lassen, empfiehlt sich, einen Anwalt hinzuzuziehen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann beratend zur Seite stehen, prüfen, ob die Möglichkeit zur Umwandlung besteht und dann das Anliegen vor Gericht vertreten.

Meist wird die Umwandlung von einem Fahrverbot in eine Geldstrafe auch nur bei Ersttätern angewandt. Oft wird dies als „sich vom Fahrverbot freikaufen“ oder als „Fahrverbot verkaufen“ bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist. Ist das verhängte Fahrverbot zum Beispiel das erste gegen den betroffenen Kraftfahrer, ist eine Geldstrafe statt Fahrverbot denkbar.

Dennoch sind die Voraussetzungen unter denen Fahrer ein Fahrverbot umwandeln (in eine höhere Geldstrafe) können oft schwierig zu erfüllen.

In folgenden Fällen ist eine Umwandlung von einem Fahrverbot allerdings eher unwahrscheinlich:

  • wenn es sich um einen Verstoß mit Alkohol und Drogen am Steuer handelt
  • Wiederholungstätern
  • es sind Punkte in Flensburg eingetragen

Strafen, die 1 Monat Fahrverbot bedeuten, umwandeln zu lassen, ist daher nicht so einfach möglich.

Fahrverbot umwandeln: Eine gute Begründung ist gefordert

Das Freikaufen von einem Fahrverbot gibt es nicht.

Das Freikaufen von einem Fahrverbot gibt es nicht.

Um ein Fahrverbot umwandeln zu können, bedarf es einer guten Begründung. Zunächst muss gegen den Bußgeldbescheid Einspruch erhoben werden. Dann muss ein Anwalt dem Gericht gut darstellen können warum eine Umwandlung in diesem Fall notwendig ist.

Kann dieser zum Beispiel nachweisen, dass der Betroffene durch ein Fahrverbot seinen Arbeitsplatz oder die wirtschaftliche Existenz verlieren würde, wird dies oft auch als „unzumutbaren Härte“ gewertet. Dann können Gerichte das Fahrverbot in ein Bußgeld umwandeln.

Auch das Argument des „Augenblickversagens“, wie zum Beispiel Wahrnehmungsfehler bei Verkehrsschildern oder eine nicht vorhandene Ortskenntnis, kann unter Umständen dazu ausreichen, ein Fahrverbot in ein Bußgeld umwandeln zu lassen. Auch in diesem Fall wird empfohlen einen Anwalt zurate zu ziehen. Sich „freikaufen“ von einem Fahrverbot ist somit eher selten möglich und hat immer auch eine andere Form der Strafe zur Folge.

Ist die Entscheidung für ein höheres Bußgeld statt Fahrverbot gefallen, bestimmt entweder die Bußgeldstelle oder das Gericht die Höhe.
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54 Kommentare

  1. Daniela sagt:

    Wie hoch ist in etwa die Geldstrafe, wenn ein 1 montiges Fahrverbot zu Bußgeld umgewandelt wird?
    Mein Mann ist betroffen, ist 57 kmh in einer 120 er Zone gefahren hat keine Punkte, braucht beruflich den Führerschein, aber wenn das dann 1000 Euro kosten würde z.b. könnten wir das nicht zahlen, darum wäre es schön im Vorfeld zu wissen was kommen könnte. Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniela,

      das lässt sich im Vorfeld immer sehr schlecht sagen, da viele Faktoren da mit hineinspielen können. Oftmals kommt es aber zur Verdopplung des Bußgeldes. Gegebenenfalls kommen noch Anwalts- und Gerichtskosten dazu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Brigitte sagt:

    Mein Mann Fahrer …ich Beifahrer —auf dem Weg nach Münster vor dem Ortsschild war 70iger Zone , sind wir ca 100 gefahren, der Blitzer war aufgestellt gewesen tief im Gras…und kann man die Strafe falls Führerscheinentzug droht abwandeln da mein Mann den Führerschein beruflich braucht und ich stark Gehbehindert bin und selber kein Auto mehr fahren kann, bin total fertig deswegen da er den Führerschein doch braucht

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Brigitte,

      kommt es zur Androhung des Fahrverbots, kann in Ihrem Fall durchaus der Antrag auf Umwandlung in ein Bußgeld gestellt werden. Dass Ihr Mann den Führerschein beruflich benötigt, ist ein starkes Argument für Ihr Anliegen. Lassen Sie sich bei Möglichkeit auch von einem Anwalt aus dem Verkehrsrecht beraten. Dieser kann Ihnen weitere Tipps zu einem erfolgreichen Antrag geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Alex sagt:

    Hallo,

    Ich bin mit 40 km/h zu schnell gefahren. 60 waren erlaubt. Habe nicht beachtet, dass ab 22:00 Uhr 60 gilt. Sonst nämlich 80. Es war spät und ich wollte mit meinem Kind nach Hause (welches auch krank ist). Ich war auf der Arbeit mein Kind bei meiner Freundin. Nun kann ich den FS nicht abgeben, da ich mitten im Wald wohne. Es gibt keine öffentliche Verkehrsmittel, keine Geschäfte. Auch mit dem Fahrrad ist es eine sehr lange Strecke. Ich könnte weder Lebensmittel kaufen, noch eine medizinische Versorgung meines Kindes sicherstellen. Auch in den Kindergarten könnte ich es nicht mehr bringen (der ist noch weiter weg). Mein Lebensgefährte hat gar keinen FS. Ich bin also für alle Verantwortlich. Punkte in Flensburg dürfte ich keine mehr haben. Gibt es hier eine Chance auf Umwandlung?
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      dies ist eine schwierige Situation. Sofern tatsächlich ein Fahrverbot auf Sie zukommt, muss dieses Verbot auch angetreten werden. Eine Umwandlung ist in seltenen Fällen durchaus möglich. Das ist je nach Einzellfall jedoch entscheidend. Sie sollten sich daher an Ihre zuständige Behörde wenden und diesen die Umstände mitteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Petra L. sagt:

    Hallo….ich habe mit 2 Punkten…1 monat Fahrverbot und 160 euro geldstrafe zu erwarten…kann die geldstrafe nicht bezahlen…ist es besser die geldstrafe in punkte oder Fahrverbot umzuwandeln ?….wie lange muss ich mit der Zustellung warten …das vergehen ist jetzt fast 3 monate her. Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Petra,

      wenn Sie drei Monate nach Ihrem Verstoß keinen Anhörungsbogen erhalten haben, müsste der Verstoß normalerweise verjährt sein. Normalerweise ist es nur möglich, ein Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umzuwandeln. Sie können aber bei der Behörde, welche das Bußgeld verhängt, einen Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung stellen. Dies sollten Sie sofort tun, wenn der Bußgeldbescheid bei Ihnen eintrifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Fuchsi sagt:

    Hallo, ich weiß nicht, ab wann gilt das Fahrverbot? Ich denke ich bin ca 81 km/ h gefahren ….innerorts. Habe im letzten Jahr keine Sache gehabt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fuchsi,

      in der Regel wird im Bußgeldbescheid mitgeteilt, ab wenn ein Fahrverbot angetreten werden muss. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sich an die zuständige Behörde wenden und sich diesbezüglich dort erkundigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Jan sagt:

    Hallo ich bin ca 35 km/h
    Zu schnell bei Zone 50
    Nie Punkte in Flensburg gehabt.
    Ertstäter möglich den Fahrverbot frei zu kaufen wenn man mit den Leuten telefoniert danke im Voraus

  7. Müller sagt:

    Hallo, ich werde alle 2 Jahre wegen Gewschwindigkeitsübetschreitung mit Punkten bestraft,dir dann aber nach spätestens 5 Jahren verjähren
    Akturll habe ich 2 Punkte wegen eiener Gewchwindigkeitsübertretung in 2014.
    Könnte die Behörde da auch mal von Vorsatz oder Wiederholungstäter ausgehn, obwohl der letzte Eintrag schon 2 Jahre zuruckliegt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Müller,

      das ist eher unwahrscheinlich. Gemäß Bußgeldkatalog liegt eine Wiederholungstat vor, wenn innerhalb von 12 Monaten zweimal über 25 km/h zu schnell gefahren wird. Ob mit einem Abstand von zwei Jahren zwischen den Verstößen eine beharrliche Pflichtverletzung begründet werden kann, ist fragwürdig. Natürlich kommt es hierbei stets auch auf die individuellen Umstände und die Einschätzung der Behörden an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Ani sagt:

    Hallo mein Lebensgefährte ist etwa 41 km/h in einer 100 Zone zu schnell gefahren.
    Wir waren mitten im Umzug, bzw. in den letzten Zügen dessen, leben dennoch nicht im selben Haushalt. Er ist selbstständiger Unternehmer und benötigt sein Auto sowohl beruflich als auch privat.
    Ich habe meine Sohn mit in die Beziehung gebracht der noch in den Kindergarten geht und seit 2 Monaten die Diagnose Krebs. Was mit vielen arztterminen verbunden ist.
    Wir sind also auf ihn angewiesen.
    Er war in der Zeit des Vergehens nicht versichert und die Anwaltskosten allein sind sehr hoch um die Umwandlung des Fahrverbotes in ein höheres Bußgeld möglich zu machen.
    Können wir das auch selbst in die Hand nehmen? Wie machen wir das am besten? was sollte man schreiben oder wie formuliert man das was wir wollen.
    Ich bin sehr verunsichert!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      es ist nahezu unmöglich, ohne Anwalt eine Umwandlung der Fahrverbots zu erreichen. Sie müssen genau darlegen, weshalb das Fahrverbot eine unzumutbare Einschränkung bedeutet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Andi sagt:

    Hallo,

    ich wurde am 12.01.2016 mit 26km/h zu schnell geblitzt, ein zweites mal am 06.02.2017 mit 28km/h zu schnell. Jetzt soll ich 1 Monat Fahrverbot bekommen, weil ich innerhalb eines Jahres zweimal mit min. 26km/h zu schnell geblitzt worden bin.
    Meine Frage ist, wie das sein kann? Es liegen dach mehr als 12 Monate dazwischen?

    Danke im Vorraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andi,

      das Jahr beginnt ab Eintritt der Rechtskraft des ersten Bußgeldbescheides, nicht ab dem Datum der ersten Geschwindigkeitsüberschreitung. Aus diesem Grund kann das Fahrverbot gerechtfertigt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Manuel sagt:

    Bin in der 50 Zone knapp 35 km/h zu gefahren ist eine Bundesstraße vierspurig und erst Täter. Was erwartet mich?

  11. Nora sagt:

    Hallo,
    Mein Mann hat ein rumänischer Führerschein und vor kurzem hat er 8 Punkte gesammelt. Die wollen das er verzichtet im DE zu fahren oder denn Führerschein für 6 Monate abzugeben und dann den MPU zu machen. Was hat er für Chancen ?? Er arbeitet als Fahrer.
    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nora,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung bieten dürfen. Ein Anwalt kann Sie beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. nils sagt:

    Hallo,
    Ich wurde letzten freitag auf der Autobahn bei 80kmh mit 130kmh geblitzt zusätzlich Handy am Ohr weil der cheff angerufen hatte…
    Mir drohen 160,- 2 punkte und 1 Monat Fahrverbot punkte habe ich keine und wurde sonst nur mal mit 10-20 zu schnell ausserorts geblitzt.
    Ich bin im Außendienst tätig ich hatte an diesem tag enorm zeit druck und meinen Job habe ich auch los falls es zum verbot kommt, ich brauche somit dringend Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nils,

      da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen, möchten wir Sie bitten, sich in diesem Fall an einen Rechtsanwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Eppo sagt:

    Ich bin win Hollandische busfahrer und bin geblitz bei A7 wo 60 km have ich 96 gefahren!Ich weis nicht wie lange das dauert aber ich brauche mein fuhrerschein fur meine arbeid!Kann mann auch versuchen zu warten bis november weil ich dan 3 monate urlaub hatte!Sorry fur slechte deutsch schreiben!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eppo,

      zunächst in zu beachten, dass das Fahrverbot nur in Deutschland gültig ist. Die deutsche Behörde darf ausländische Führerscheine nicht dauerhaft einziehen. In der Regel wird ein Vermerk auf dem Führerschein angebracht, dem zu entnehmen ist, dass ein Fahrverbot in Deutschland herrscht. In der Regel können Fahrer, die in den letzten zwei Jahren kein Fahrverbot erworben haben, innerhalb der nächsten vier Monate das Fahrverbot antreten. Es auf den November zu schieben, wäre daher nicht möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. rosalinde S. sagt:

    leider muss ich ein 4woechiges fahrverbot ueber mich ergehen lassen,
    ab wann gilt das verbot: ab dem tage der abgabe, z.b 18.6.17 bei der polizei
    oder wenn der fuehrerschein von der polizei nach speyer geschickt wurde und dort
    verwahrt wird. ich bin vollzeit beschaeftigt, habe ab dem 19.6. 3 wochen urlaub, und fahre 1 woche
    mit einem kollegen zur arbeit.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rosalinde,

      in der Regel sollte das Fahrverbot ab der Abgabe bei der Polizei gültig sein. Sie sollten sich darüber noch einmal bei der Polizei erkundigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Jacqueline.B sagt:

    Hallo ich bin auf der Autobahn gefahren und mir ist kurz vorher ein auto vor mir gezogen und wurde mit 117 kmh 3/10 des halben Tachowertes gemessen. Das bedeutet 1 Monat Fahrverbot, allerdings wenn ich dies tun müsste würde ich meine Ausbildung verlieren meine Wohnung dann auch noch und ich würde garnicht mehr von mir weg kommen noch zum einkaufen oder sostiges. Ist es möglich dort das Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe umzuwandeln?

    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jacqueline.B,

      gemäß § 4 Absatz 4 BKatV kann, gegen eine entsprechende Erhöhung des Bußgeldes, von der Anordnung eines Fahrverbotes in Ausnahmefällen abgesehen werden. Ob dies in Ihrem Fall möglich ist, sollten Sie mit einem Anwalt für Verkehrsrecht besprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Beytullah sagt:

    Hallo bin im Ausserorts Autobahn beim 100 km Zulässigen Geschwindikkeit mit 174 geblitzt worden was kann auf mich zukommen bin ersttäter habe keine punkte in flensburg Lohnt sich ein wiederspruch

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Beytullah,

      Sie müssen mit 600 Euro Bußgeld, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen. Ein Einspruch ist immer innerhalb der Frist möglich, allerdings müssen Sie diesen begründen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Nicole E. sagt:

    Guten Tag,

    ich bin mit einem Dienstwagen in der 30er Zone mit ca. 58-62 geblitzt worden. Ich war der Ansicht, dass es sich um eine 50er Zone handelt. Ich bin noch nie geblitzt worden vorher. Können Sie mir sagen, womit ich im schlimmsten Fall rechnen muss? Ist ein Fahrverbot möglich?

    Freundliche Grüße und Danke im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      Sie müssen vermutlich mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Überschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. C. B. sagt:

    Hallo. Ich bin in August geblitzt worden. Ausserorts mit 27 km/h zu viel. In Oktober an einer anderen Stelle auch aber innerhalb geschlossene Ortschaften 27km/h zu viel. Droht mir ein Fahrverbot? Ich brauche den Führerschein unbedingt zum Arbeiten da ich Selbständig im Transportwesen bin. Könnte ich den Fahrverbot in einer Geldstrafe umwandeln?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo C.B.,

      ob Sie ein Fahrverbot erhalten oder nicht, können wir nicht mit Sicherheit sagen, da dies letzten Endes Sache der ausstellenden Behörde ist. Möglich ist es, da Sie nun Wiederholungstäter sind. Ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln wird nur in den aller wenigsten Fällen gewährt. Wenn der Fahrer nachweislich falsch gehandelt hat – wie Sie durch zu schnelles Fahren – sind die Aussichten auf Erfolg ohnehin sehr gering. Wenn es soweit kommen sollte und dies ist Ihr erstes Fahrverbot, dann können Sie den Zeitraum frei wählen. Sollten Sie existenzielle Probleme durch die Sanktion bekommen, sollte ein Anwalt für Verkehrsrecht konsultiert werden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  19. Gärtner T. sagt:

    Ich bin 2016 zu schnell gefahren und geblitzt wurden . Der Bussgeldbescheid(mit angedrohtem Fahrverbot)wurde in eine höhere Geldstrafe umgewandelt(rechtskräftig 5.12.2016). Jetzt bin ich kurz danach erneut zu schnell gefahren und geblitzt wurden. Durch Einspruch wurde ein Gerichtstermin anberaumt der durch div.Form-/ Verfahrensfehler nach einer kurzen Anhörung auf den 19.12.2017 angesetzt wurde.Kann ich das Fahrverbot erneut umgehen ? Für einen wirtschaftlichen Härtefall(Kündigung etc.) sind bei mir alle Vorraussetzungen gegeben.

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gärtner T.,

      die Umwandlung von einem Fahrverbot in eine Geldstrafe wird meistens nur bei Ersttätern angewandt. Es ist ratsam, sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten zu lassen. Dieser soll dem Gericht gut darstellen, warum eine Umwandlung in Ihrem Fall notwendig ist.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  20. M. S. sagt:

    Ich bin heute zu schnell gefahren und möchte gerne das Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umwandeln lassen, da ich auf mein Auto angewiesen bin, da ich zurzeit in meinen Betrieb in der Probezeit bin. Nun der Fall: Auf der Landstraß steht ein Schild 50. Ich musste mich auch auf den hinter mir konzentrieren, da der weit aufgefahren war. Ein kurzer Blick zum Tacho sagt mir 60, was sich nach dem Blitzer als total falsch herausstellte, denn es waren 80. Nun kann ich aber auch nicht sagen, ob ich nach dem Blitzen abgebremst habe oder ich kurz ,,ausrollen“ lassen habe, so dass ich auch 90 oder 95 gefahren bin. Wenn jetzt ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wäre es möglich, dieses umzuwandeln, da ich mich 1. auf den hinter mir konzentriert habe/ konzentrieren musste, 2. ich in der Probezeit bin und auf dass Auto angewiesen bin und 3. dass ich mich unglücklicher Weise wirklich so verguckt habe wegen Punkt 1.

  21. Verzögerung des Bußgeldbescheides seitens der Behörde sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, folgender Sachverhalt liegt vor:

    Eine Person wurde zwei mal innerhalb kurzer Zeit (ca. 2 Wochen Abstabd) bei einer maßgebender Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem mobilen Blitzer aufgenommen. Das erste Mal Betrug die Überschreitung über 30 km/h auf Autobahn. Das zweite Mal Betrug die Geschwindigkeitsüberschreitung über 40 km/h, ebenfalls auf Autobahn. Für die zweite Überschreitung drohen 1 Monat Fahrverbot ohne wenn und aber. Aber für die erste Überschreitung gilt Fahrverbot nur wenn vorher bereits Überschreitung von mehr als 26 km/h vorgelegen hat.
    Nun leider gilt bei dieser Sache auch der Zeitpunkt der Rechtskraft des Bescheides. Die Behörde hat nun einen Bußgeldbescheid über die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung erlassen. Über die erste Überschreitung wurde bisher nur Anhörungsbogen verschickt. Das Problem ist nun, wenn der bereits vorliegende Bescheid in Rechtskraft übergeht wird die Behörde auch im ersten Fall einen Fahrverbot verhängen können.
    Wie kann man die Behörde dazu bringen den Bescheid über die erste Sache möglichst schnell zu erlassen so dass nur ein Fahrverbot erlassen werden kann?

    Mit freundlichen Grüßen
    Alex

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      um sich bei Verkehrsrechtsfragen individuell beraten zu lassen, müssten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden. Wir dürfen keine Rechtsberatung erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Fitim B. sagt:

    Guten Tag

    Mein Name ist Fitim B. ich komme aus Hannover mir wird dem nächst meinen Führerschein entzogen weil ich acht Punkte in Flensburg habe aber ein. Davon gehört nicht mir es wurde jemand mit dem Auto von mein Vater geblitzt den Bußgeldbescheid habe ich auf meinen Namen bekommen obwohl das Auto nicht auf mich zugelassen war weil ich aber zu spät Einspruch eingelegt habe ist das Ding rechtskräftig geworden ich habe zwei Kinder die muss ich jeden Tag zu Schule fahren und wieder abholen ich bin beruflich auf meinen Führerschein angewiesen meine Frau ist schwanger ich würde gern die Strafe in Geld umwandeln ist das möglich bitte um Hilfe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fitim,

      da Sie auf den Führerschein angewiesen sind, sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden, der Sie über die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens beraten kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Sven sagt:

    Guten Tag

    Bußgeldkatalog hat weiter oben auf eine Frage ob man sich freikaufen kann geschrieben es ist nicht möglich !!

    Das stimmt doch überhaupt Nicht was sie hier kommentieren…

    Sicherlich hat der User oben mit Freikaufen ein Wort genutzt was nicht unbedingt das perfekte ist aber ich habe locker flockig ein 1 Monat Fahrverbot in eine Geldstrafe mit Hilfe eines Anwaltes umwandeln können…. locker flockig bedeutend es hat Monate lang gedauert aber war ohne besonders problematische Situationen möglich

    Mein vergehen Außerorts auf einer Schnellstraße 48 Km/h zu schnell und ich bin AD ler

    Ok teuer war das ganze aber es funktioniert!
    Einzelfall werde ich nicht sein also kann man nicht sagen es ist nicht möglich !!

    Und genau das habe sie aber oben gemacht!

  24. Oliver B. sagt:

    Ich bin mit 170 in einer 100 zohne geblitzt worden Autobahn ich bin berufskraftfahrer und auf Führerschein angewiesen sonst droht Kündigung und Existenz verlust

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Oliver B.,

      bitte konsultieren Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht, der Sie dann beraten kann, ob sich das Fahrverbot in ein Bußgeld umwandeln lässt.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  25. Fahrverbot sagt:

    Ich habe nach einer Überschreitung von 42 km/h i.g.O mit einem FV von 1 Monat zu rechnen. Gilt dieses FV nur innerhalb Deutschlands oder könnte ich im Ausland (zB Spanien) in den 4 Wochen fahren?

    Oben schrieb ein schwedischer oder niederländischer LKW-Fahrer, dass er auch ein FV erhielt, der Kommentar dazu war, dass dieses FV nur innerhalb Deutschlands gelte..?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fahrverbot,

      das Fahrverbot gilt in Deutschland. Da Sie aber den Führerschein während dieser Zeit abgeben müssen, können Sie in der Regel nicht im Ausland fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Nora sagt:

    Guten Morgen,
    ich wurde auf dem Weg zur Arbeit in einer Zone geblitzt, in der von 7:00 -14:00Uhr 30km/h und von 14:00 – 7:00 50km/h vorgeschrieben ist. Geblitzt wurde ich mit etwa 55km/h, da ich die 50km/h von 14:00 – 7:00Uhr gedanklich vor Auge hatte.
    Ich befinde mich z.Z. wegen gesundheitlichen Probleme in einer Umschulung und betreue ambulant Menschen mit Beeinträchtigungen. Ohne Führerschein könnte ich die Tätigkeiten des Ambulant Betreuten Wohnen nicht erledigen wovon auch die Umschulung betroffen wäre. Bisher wurde mir noch nie ein Fahrverbot verhängt, besteht da die Möglichkeit, den Fahrverbot in ein höheres Bussgeld umzuwandeln.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nora,

      bitte konsultieren Sie diesbezüglich einen Anwalt für Verkehrsrecht, der Sie in Ihrem Fall beraten und Ihnen ggf. helfen könnte, das Fahrverbot in ein Bußgeld umzuwandeln.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  27. Christin sagt:

    Hallo,
    ich bin in einer 30er Zone geblitzt worden. Ich habe die Geschwindikeit leider um 35 km/h überschritten. Ich war auf dem Weg zur Arbeit, mein normaler Arbeitsweg war gesperrt und ich musste einen anderen nehmen. Ich wußte nicht, das dort nur 30 km/h erlaubt sind, habe das Schild auch nicht gesehen. Nun kam mein Bußgeldbescheid: 2 Punkte, 4 Wochen Führerschein weg und eine Geldstrafe von fast 350 Euro. Das Bußgeld von 160 € wurde lt. Schreiben verdoppelt, da es sich angeblich um Vorsatz gehandelt hat.
    Ich habe wirklich nicht gewusst, dass dort nur 30 km/h erlaubt sind! Darf das Bußgeld also einfach so verdoppelt werden???

    Viele Grüße

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christin,

      bitte konsultieren Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht und lassen sich von diesem beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Rene83 sagt:

    Guten Morgen,
    Ich bin innerhalb der letzten 5 Monate 2 x außerorts geblitzt worden , einmal auf der Autobahn bei 120 mit 159 Km/h und zuletzt nachts außerorts wo 50 war mit 78 km/h. Da ich berufstätig bin und einen Arbeitsweg von 36 km habe bin ich auf den Führerschein angewiesen, dazu kommt das durch ein fahrverbot meine Existenz auf dem Spiel steht , da die Kündigung Vorprogrammiert ist. Ist eine Umwandlung der Strafe möglich ?

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