Blitzer und Radarfallen – Diese Messgeräte gibt es in Deutschland

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Alles rund um die Geschwindigkeitsmessung

Blitzer und Radarfallen in Deutschland

Blitzer und Radarfallen in Deutschland

Wenn der Wecker überhört wurde und die Zeit knapp wird, dann tritt der eine oder andere Autofahrer gern mal auf die Pedale, um noch rechtzeitig den gewünschten Ort zu erreichen. Wenn das Glück nicht auf der Seite steht, dann wird der Plan gekreuzt: Der Blitzer erwischt den Fahrzeughalter inmitten der Fahrt. Und dann heißt es, auf den Bußgeldbescheid mitsamt den Blitzer-Strafen warten.

Der folgende Artikel informiert Sie nicht nur über Bußgeld, Punkte und Fahrverbote, die Sie gemäß dem aktuellen Bußgeldkatalog zu erwarten haben, wenn Sie von einem Blitzer erwischt wurden. Er stellt Ihnen auch umfassende Informationen in Bezug auf den Blitzer zur Verfügung. Welche Regelungen finden sich im Rahmen der Geschwindigkeitsmessung in Deutschland? Welche Blitzer-Modelle gibt es? Wie verlässlich ist eigentlich ein Geschwindigkeitsmessgerät und wann lohnt sich ein „Blitzer-Einspruch beim Blitzer-Anwalt“? Ab wann schnappt ein Blitzer zu und wo liegt die Toleranz beim Blitzen? Und schlussendlich: Welche Blitzerwarner existieren für den Fahrer und welche davon sind legal und welche illegal?

Kosten für Blitzer:

Die Kosten für Blitzer sind je nach Vergehen unterschiedlich. Wenn Sie geblitzt wurden und Näheres über die einzelnen Blitzer-Strafen wissen wollen, wählen Sie bitte hier die passende Kategorie aus:

 
Besondere Informationen zu Blitzer und Radarfallen:

Diese Blitzerarten gibt es:

VerkehrsradaranlagenMultanova 6F Digital, TRAFFIPAX Speedophot, TRAFFIPAX Micro-Speed 09, M5 Radar
LichtschrankenmessgeräteESO µP80, ESO ES 1.0, ESO ES 3.0
VideonachfahrsystemeProvida Vidista, CG P50e (Videostoppuhr), VKS 3.0,
Police-Pilot, VIDIT VKS 3.01
Geschwindigkeitsmessgeräte mit InduktionsschleifenTruvelo M4², TRAFFIPAX TraffiPhot S, TRAFFIPAX TraffiStar S 330, VDS M5 Speed, Traffipax TraffiStar S 540
Section Control
LaserLaser Patrol, LAVEG, LTI 20.20 TS/KM, LR90-235/P, Riegl FG21-P, TraffiPatrol, Leivtec XV2, Leictec XV3, PoliScan Speed
AmpelblitzerMultanova Multastar C
AbstandsmessungVSTP, VAMA, Brückenabstandsmessung

Sinn und Zweck vom Blitzer

Blitzer bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Blitzer sollen innerorts an Gefahrenstellen für Sicherheit sorgen

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibt in §3 deutlich vor: „Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird“. Die Geschwindigkeitsmessung durch Blitzer soll genau hier einhaken. Ziel ist es, die Verkehrsteilnehmer auf das Einhalten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu überprüfen und im Notfall zu sanktionieren, um so die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten und eine Gefährdung durch eine erhöhte Geschwindigkeit zu mindern.

Tatsächlich gehört eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt zu der Hauptunfallursache (die Hälfte der Todesopfer wegen unangepasster Geschwindigkeit kamen auf Autobahnen ums Leben) und gemäß der Statistik des Kraftfahrbundesamtes (KBA) zu der am häufigsten begangenen Ordnungswidrigkeit. Alleine im Jahr 2011 hat der Blitzer auf den deutschen Straßen rund 2,9 Millionen Mal zugeschlagen. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgrund des hohen Gefahrenpotentials auch hohe Strafmaßnahmen vorsieht. Dabei muss bedacht werden, dass nach der Punktereform das Punktekonto insgesamt auf maximal 8 Punkte ansteigen kann und somit jeder Punkt umso schwerer wiegt.

Blitzen innerorts und außerorts – Mit diesen „Blitzer-Strafen“ müssen Sie rechnen

Zu schnell gefahren? Übersehen einen Blitzer? Regeln missachtet? Welche Strafe für zu schnelles Fahren kommt auf den Fahrzeughalter zu? Ist ein „Blitzer Autobahn“ günstiger als ein „Blitzer innerorts“?

Zunächst muss festgehalten werden, dass Bußgeld, Punkte und Ausmaß der Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaften strenger ausfallen als außerorts. Begründet wird dies mit der höheren Gefährdung, die innerorts entsteht. So sehen die Blitzer Kosten aus für:

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wer innerorts geblitzt wurde, dessen Konto in Flensburg als auch das private Konto werden schwerer belastet. Innerorts sieht die StVO eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h vor. Werden hier schöne Blitzer-Fotos vom Fahrer gemacht, kann der Ärger nach dem Einsehen vom Bußgeldbescheid sehr groß sein. Sind Sie mit über 20 km/h über der zulässige Höchstgeschwindigkeit vom Blitzer erwischt worden, haben Sie bereits mit Blitzer-Kosten von einem Punkt und 80 Bußgeld zu rechnen. Bei über 30 km/h sind es nicht nur zwei Punkte im Sündenregister, hier wird zusätzlich das erste Fahrverbot von einem Monat verhangen. Die Höchststrafe, die die Blitzer-Tabelle vorsieht, entsteht dann, wenn sie innerhalb geschlossener Ortschaften über 70 km/h zu schnell gefahren sind. Das Resultat sind zwei Punkte, 680 Euro Bußgeld und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt für ein Pkw gemäß der Straßenverkehrsordnung eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, auf Autobahnen ist eine so genannte Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vorgesehen, wenn Schilder, Wetter- und Straßenverhältnisse oder ähnliches dem Fahrer nichts anderes nahe legen.

Wer hier mit über 20 km/h bis 25 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von einem der verschiedenen Blitzer-Typen geblitzt wird, hat hier bereits mit dem ersten Punkt in Flensburg zu rechnen sowie einem Bußgeld von 70 Euro. Bei über 40 km/h tritt neben dem Bußgeld von 160 Euro und zwei Punkten auch das erste Fahrverbot von einem Monat hinzu. Ein teurer schneller Spaß wird es für Bleifüßer, die über 70 km/h unterwegs sind. Die Blitzer-Strafen sind hier: 2 Punkte in Flensburg, 600 Euro Bußgeld und 3 Monate Fahrverbot.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist stets auch von äußerlichen Gegebenheiten abhängig. So heißt es in §3 der StVO: „Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen“. Beträgt beispielsweise die Sicht bei Nebel lediglich 50 Meter, so darf der Fahrer auch nicht schneller als 50 km/h fahren. Es darf immer nur so schnell gefahren werden, dass der Autofahrer in der Lage ist, innerhalb der übersehbaren Strecke anzuhalten. Auch hier muss sonst mit Bußgeld, Punkte und Fahrverbote gerechnet werden.

Nach dem Blitzer: Punkte und Fahrverbot im Detail

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, hat mit verschiedenen Kosten zu rechnen. Welche das sind, sehen Sie in unserem kurzen Überblick über alle Blitzer-Strafen in Form von ersten Punkten und Fahrverboten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen:

  • 1 Punkt: Innerorts und außerorts ab 21 km/h
  • 2 Punkte: Innerorts ab 31 km/h und außerorts ab 41 km/h
  • 1 Monat Fahrverbot: Innerorts ab 31 km/h und außerorts ab 41 km/h
  • 2 Monate Fahrverbot: Innerorts ab 51 km/h und außerorts ab 61 km/h
  • 3 Monate Fahrverbot: Innerorts ab 61 km/h und außerorts ab 70 km/h

Erste Geschwindigkeitsbeschränkung bei 140 km/h
Zwischen Hannover und Braunschweig auf der Bundesautobahn 2 wurde für wenige Zeit ein Versuch gestartet, eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 140 km/h festzulegen. Diese Strecke gilt als die erste Strecke, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorsah, die über der eigentlichen Richtgeschwindigkeit von 130 km/h liegt.

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Geblitzt – Alles rund um Blitzer in Deutschland

Es war das Jahr 1959, als in Deutschland erstmalig die Geschwindigkeit auf den Straßen mittels technischer Mittel überwacht und sanktioniert wurde. Seitdem haben sich unterschiedliche Blitzer-Typen zur Geschwindigkeitsmessung entwickelt. Welches Geschwindigkeitsmessgerät findet sich im Blitzer Repertoire der Polizei? Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Geschwindigkeitsmessgeräte und ihre jeweilige Technik vor und sagen Ihnen, worauf Sie zu achten haben.

Mobiler Blitzer

Mobiler Blitzer

Mobiler Blitzer

Unter mobilen Blitzern werden diejenigen Blitzer aufgefasst, die mobil in einem Fahrzeug mitgeführt werden können und gern von der Polizei für kurzzeitige Einsätze genutzt werden. Stationäre Blitzer haben nämlich den Nachteil, dass Autofahrer nur im Sichtbereich des Geräts die Geschwindigkeit drosseln. Ein mobiler Blitzer soll hier Abhilfe schaffen und durch sein allgegenwärtiges Überwachungspotential einen erhöhten Druck ausüben. Auf diese Weise soll der Fahrzeugfahrer schließlich dazu angehalten werden, die Höchstgeschwindigkeit nicht nur bei einer Blitzergefahr einzuhalten, sondern nachhaltig. Unter diesem Gesichtspunkt wird bei der Polizei entsprechend vermehrt auf mobile Blitzer gesetzt. Diese bedienen sich der Radar- und Lasertechnik oder einer Lichtschranke. Im Zuge des technischen Fortschritts ist es diesen Blitzern möglich, mithilfe der Digitaltechnik als „Blitzer ohne Blitz“ zu fungieren.

Welche Blitzer-Modelle bzw. Messgeräte mobiler Blitzer gibt es und wie funktionieren Sie? Welche Blitzer-Warner können bei welchem Geschwindigkeitsmessgerät helfen? Darüber erhalten Sie im Folgenden einen kurzen Überblick:

Die typische mobile Radarfalle

Als Deutschland mit der Überwachung der Geschwindigkeit auf den Straßen begann, bedienten sich die Behörden der Radartechnik. Auch heute noch stellt diese Radartechnologie einen festen Bestandteil der Blitzer zur Geschwindigkeitsüberwachung dar. Dabei befinden sich die Geschwindigkeitsmessgeräte entweder in einem mobilen Auto oder sind an einem Stativ am Fahrbahnrand befestigt. Die mobilen Radarmessungen stellen in Deutschland die am häufigsten verwendete Methode zur Geschwindigkeitsüberwachung dar.

  • Funktionsweise: Der Blitzer funktioniert mithilfe des sogenannten Doppler-Effekts, benannt nach seinem Entdecker, dem österreichischen Mathematiker und Physiker, Christian Doppler. Das Geschwindigkeitsmessgerät sendet Radarstrahlungen aus, die das Fahrzeug treffen und von diesem reflektiert werden. Diese Signale werden wiederum vom Radargerät aufgenommen und ermöglichen die Berechnung der Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Autos. Ist der Fahrer zu schnell gefahren, werden Blitzer-Fotos geschossen.
  • Mängel: Sind mehrere Fahrzeuge hintereinander unterwegs, die einen niedrigen Abstand zueinander aufweisen, kann die Messung nicht mehr gebraucht werden. Auch ist diese Methode der Geschwindigkeitsmessung nicht vor Fehlern gefeit, z.B ist der Winkel der Messung entscheidend. Auch können Reflexionen das Ergebnis verzerren. Daher lassen Sie im Zweifelsfall das Foto von einem Sachverständigen begutachten.
  • Abstand vom Blitzer: Die Reichweite beträgt bei diesem Blitzer etwa 40 Meter.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.
  • Blitzer-Kosten: Etwa 50 000 Euro
  • Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner

Laser – die neueste Mode

Laserpistole, oder auch Laserfernglas genannt, ist ein Blitzer, der sich zur Geschwindigkeitsmessung dem Laser bedient.

  • Funktionsweise: Wie bei der Radartechnik wird auch hier gesendet und reflektiert. Dabei handelt es sich um Lichtimpulse, die das Auto treffen und reflektiert werden, wodurch schließlich die Geschwindigkeit des fahrenden Autos ermittelt werden kann. Die Laserpistole kann derweil von der Polizei auch in Verbindung mit einer Videokamera verwendet werden. Bei dieser Blitzer-Art wird das Auto von einem Beamten am Fahrbahnrand verfolgt.
  • Mängel: Auch dieses Geschwindigkeitsmessgerät ist fehleranfällig. Denn die Verlässlichkeit des Ergebnisses ist abhängig von der Haltung des Polizeibeamten. Ist der Winkel hierbei nicht richtig oder werden während der Geschwindigkeitsmessung Bewegungen gemacht, ist das Ergebnis bereits verzerrt. Da in der Regel keine Blitzer-Fotos gemacht werden, ist der Nachweis hier schwieriger. Meist wird das Auto nach der Geschwindigkeitsmessung angehalten.
  • Abstand vom Blitzer: Der Messbereich beträgt hier bis zu 300 Meter.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent.
  • Blitzer-Kosten: Etwa 20 000 Euro
  • Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner oder Laserstörer bzw. Laser Jammer

Lichtschrankenmessung und Helligkeitssensoren

Auch die Lichtschrankenmessung erfreut sich in Deutschland zunehmender Verbreitung.

  • Funktionsweise: Bei der Lichtschranke werden am Straßenrand jeweils an beiden Seiten der Fahrbahn ein Sender und ein Empfänger aufgestellt, die durch einen Lichtstrahl miteinander verbunden sind. Durchfährt ein Auto diesen Lichtstrahl, wird der Lichtstrahl unterbrochen. In der Regel durchfährt ein Auto mehrere Lichtstrahlen und durch eine Weg-Zeit-Berechnung wird letztlich die Geschwindigkeit des Autos berechnet. Bei den Helligkeitssensoren ist hingegen der Aufbau nur an einer Seite der Straße nötig. Dabei handelt es sich um eine graue flache Box mit fünf Linsen, die am Fahrbahnrand aufgestellt ist. Die verschiedenen Linsen errechnen dabei die Helligkeitsprofile eines vorbeifahrenden Autos und ermitteln anhand dieser Werte die Geschwindigkeit. Bei den Helligkeitssensoren handelt es sich um Geschwindigkeitsmessgeräte, die auf einer digitalen Messung beruhen, die sich gerade für Messungen in Kurven eignet. Dabei werden jeweils Blitzer-Fotos geschossen.
  • Mängel: Der wirkliche Schwachpunkt stellt hier die Funkverbindung zur Kamera dar. Sie kann eventuell durch einen Lichtschrankenstörer Blitzer-Fotos verhindern.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Toleranz ist in der Regel 3 Prozent
  • Blitzer-Kosten: Etwa 170.000 Euro
  • Blitzer-Warner: Lichtschrankenstörer, Radarwarner hier nicht anwendbar

Police-Pilot-System als Polizei-Blitzer

Dabei handelt es sich um eine Messung mittels eines zivilen Polizeifahrzeugs, ein „Polizei-Blitzer“. Diese Geschwindigkeitsmessung wird meist auf Autobahnen angewandt.

  • Funktionsweise: Das Police-Pilot-System wird im Fahrzeug eingebaut und besitzt einen geeichten Tacho und eine Videokamera. Das Polizeiauto fährt dabei dem zu messendem Fahrzeug auf einer Strecke nach, die Verfolgung wird auf Video festgehalten und die Geschwindigkeit mittels Tacho errechnet.
  • Mängel: Das Amtsgericht Lüdinghausen hatte in einem Urteil vom 27. März 2007 festgestellt, dass das Gerät nicht korrekt geeicht war.
  • Toleranz vom Blitzer:Der Toleranzabzug beträgt hier in der Regel 10 Prozent bei einem gleichbleibenden Abstand zum gemessenen Auto. Wird der Abstand zum Auto vergrößert, beträgt der Toleranzwert 5 Prozent.
  • Blitzer-Kosten:Es entstehen hohe Kosten durch Anschaffung und Installation des Provida Systems. Außerdem müssen ausreichend Fahrzeuge vorhanden sein.
  • Blitzer-Warner:Höchstens am Fahrzeug erkennbar. Im Zweifelsfall kann ein Sachverständiger sich das Video anschauen und ggf. Besonderheiten beispielsweise wegen des Abstands oder etwaiger Bedienungsfehler feststellen. Ansonsten eine hohe Beweiskraft.

Messen mit der Stoppuhr?
Wie steht es eigentlich mit der Ermittlung der Geschwindigkeit von fahrenden Autos mittels einer Stoppuhr? Zugegeben, angesichts des modernen technischen Zeitalters hört sich die Methode veraltet und unzuverlässig an. Doch ist sie rechtlich zulässig. Findet sie in Deutschland im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung noch Verwendung? Die Antwort darauf: Tatsächlich ist diese Methode noch zulässig. Aber wegen der im Vergleich zwischen Mensch und Technik unzuverlässigen menschlichen Reaktionsfähigkeit, findet diese Methode kaum noch Verwendung.

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Feste Blitzer bzw. stationäre Blitzer

Feste Radarmessung

Stationärer Blitzer

Stationäre Blitzer

Die Box am Straßenrand, die wie eine Ampel mit zwei Linsen aussieht, kann ein Starenkasten mit Radarstrahlen sein.

  • Funktionsweise: Der stationäre Blitzer funktioniert nach der oben bereits erläuterten Radarmethode, weist allerdings einen Wirkungsbereich von 40 Metern auf. Überschreitet ein Fahrzeug die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, werden Blitzer-Fotos vom Messgerät geschossen.
  • Mängel: Auch hier gelten die Mängel, die bei den mobilen Radarmessgeräten dargelegt wurden. Sind mehrere Autos hintereinander im kurzen Abstand unterwegs, ist die Messung nichtig.
  • Toleranz vom Blitzer:Die Toleranz beträgt hier zwischen 3 bis 5 Prozent.
  • Blitzer-Kosten: 65.000 Euro
  • Blitzer-Warner: Schutz durch Radarwarner

Induktionsschleifen

Zwar werden Induktionsschleifen vor allem im Rahmen eines Rotlichtverstoßes angewandt, aber das Messgerät im weiteren Sinne kann auch zur Geschwindigkeitsüberwachung genutzt werden.

  • Funktionsweise: Die Induktionsschleifen sind mehrere Zentimeter tief in der Erde angelegte Streifen. Durchfährt ein Auto die Induktionsschleifen, ändert sich die Magnetisierung der jeweiligen Induktionsschleifen. Aus den der zeitlichen Differenz der Schleifen kann der feste Blitzer schließlich die Geschwindigkeit ermitteln.
  • Mängel: Gilt als zuverlässig. Die Fahrbahn muss jedoch gut sein.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Unsicherheit bei der mechanischen Einstellung der Länge der Messbasis (Abstände der Sensoren) darf nicht zu einem Fehler größer 0,5 % des richtigen Wertes führen (PTB).
  • Blitzer-Warner: Oft sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahn zu erkennen. Der Radarwarner funktioniert hier nicht.

Piezosensoren

Diese Messtechnik bedient sich der Piezoelektrizität, die durch Verformung und der Messung der Spannung funktioniert. Die bekanntesten Geräte, welche mit dieser Technik ausgerüstet sind, werden von der Firma Jenoptik GmbH hergestellt. Ein Beispiel hierfür ist der Traffipax TraffiStar S 540.

  • Funktionsweise: Bei diesem Blitzer zur Messung der Geschwindigkeit werden auf der Fahrbahn Piezo-Kabel angelegt mit einem Abstand von je einem Meter zueinander. Fährt ein Auto über diese Kabel, wird beim Auffahren und Runterfahren je ein Spannungsimpuls ausgelöst. Anhand aller drei Kabel kann der stationäre Blitzer schließlich die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ermitteln.
  • Mängel: Gilt als zuverlässig. Einzig die Fahrbahn muss entsprechend gut sein.
  • Toleranz vom Blitzer: Die Bewegung des Kabels bei normalen Überfahrten darf die Messbasis höchstens um 0,5 % des Nennwertes verändern (PTB).
  • Blitzer-Kosten: Je nach Breite der Fahrbahn und der erforderlichen Länge ab 50.000 Euro bis 250.000 Euro
  • Blitzer-Warner: Oft sind die Induktionsschleifen auf der Fahrbahn zu erkennen

Toleranzabzug beim Blitzer

Wie bereits aufgefallen ist, ist die Toleranz beim Blitzen abhängig vom Messgerät. Verschiedene Blitzer weisen unterschiedliche Toleranzgrenzen auf. Dies hängt mit der unterschiedlich starken Genauigkeit und Zuverlässigkeit der jeweiligen Messgeräte zusammen. Die Toleranzgrenzen werden derweil von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt. In jedem Fall handelt es sich bei dem jeweiligen Messgerät um ein geeichtes Messgerät. Dabei müssen Blitzer nach einiger Zeit nachgeeicht werden. Gemäß der Eichbehörden müssen nämlich rund 15 Prozent der Messgeräte wieder zur Reparatur. Damit Sie die verschiedenen Toleranzgrenzen im Überblick haben, stellen wir Ihnen diese im Folgenden zusammenfassend dar:

Blitzer Toleranz für Radar-, Laser- und Lichtschrankenmessverfahren

  • Hier werden 3 km/h für Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen
  • Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden 3 % von der Geschwindigkeit abgezogen

Blitzer-Toleranz für Provida

  • 5 %, mindestens 5 km/h

Können auch nicht-geeichte Messgeräte verwendet werden?

Auch nicht-geeichte Messgeräte können zur Geschwindigkeitsmessung verwendet und die Ergebnisse auch vor Gericht dargelegt werden. Allerdings gelten hier dann nicht die üblichen Toleranzgrenzen. Die Toleranzen sind in diesem Fall erheblich höher. Entscheidend ist hierbei das Urteil des Richters.

Abstand zum Blitzer: Wann darf geblitzt werden?

Sie fahren mit 130 km/h auf der Autobahn. Plötzlich taucht ein Schild oder Lichtsignal auf, das Ihnen eine weit geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit vorschreibt. So schnell können Sie als Fahrer nicht auf die Pedale drücken, ohne eine Gefährdung der Verkehrssicherheit darzustellen. Wie sehen in diesem Rahmen die Regelungen aus? Wie lange wird dem Fahrer die Zeit bzw. der Weg gewährt, um seine Geschwindigkeit an die Vorschriften anzupassen? Und wo darf schließlich der Blitzer stehen?

Abstand zum Blitzer: Die Richtlinien der Bundesländer in Deutschland sehen vor, dass dem Fahrer bis zur Anpassung seiner Geschwindigkeit ein Weg von mindestens 150 bis 200 Metern gewährt wird, und zwar ab dem Zeitpunkt der veränderten Geschwindigkeitsbeschränkung.

Blitzer von hinten – Wann gelten Blitzer-Fotos als ungültig?

Wenn der Blitzer ausgelöst hat und Blitzer-Kosten anstehen, muss die Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen werden. Dies geschieht anhand der verschiedenen Messgeräte und schließlich auch anhand der Fotos bzw. den Videosequenzen. Dabei reicht es nicht aus, wenn allein das Fahrzeug identifiziert wurde. Denn grundsätzlich haften bei Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht die Fahrzeughalter, sondern die Fahrzeugführer. Daher dienen die Blitzer-Fotos auch als Beweismaterial. Ein Blitzer von hinten, das heißt Blitzer-Fotos, die den Fahrzeugführer nicht erkennen lassen (Heckfoto), sind daher in Frage zu stellen und nicht mehr üblich, da sie den Fahrzeugführer nicht eindeutig identifizieren.

Dieser Umstand begünstigt insbesondere die Motorradfahrer. Da das Kennzeichen eines Motorrads hinten am Fahrzeug angebracht ist, können Motorradfahrer im Falle eines Blitzers nicht eindeutig identifiziert werden. Einen speziellen „Motorrad-Blitzer“ gibt es derzeit noch nicht. Erst, wenn der Motorradfahrer auf frischer Tat ertappt und angehalten wird, kann er zur Verantwortung gezogen werden.

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Gibt es eine Blitzer-Attrappe?

Blitzer-Attrappen existieren tatsächlich. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Attrappe, die von Privatpersonen aufgestellt wird, welche sich um die Einhaltung der Geschwindigkeit bemühen. Auf öffentlichen Plätzen ist eine solche Blitzer-Attrappe von Privatpersonen nicht erlaubt. Allerdings kann rechtlich nicht dagegen vorgegangen werden, wenn diese auf Privatgrundstücken aufgestellt werden.

Blitzer-Warner – Welche Methoden sind für Autofahrer erlaubt und welche nicht?

Angesichts der technischen Entwicklungen unserer Zeit gab es nicht nur Fortschritte im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung und der Geschwindigkeitsmessung. Vielmehr ist auch ein technischer Fortschritt zu erkennen, der sich zum Nachteil der Messgeräte vollzogen hat und der die Fahrzeughalter davor schützen und den entsprechenden Blitzer melden oder stören soll. Auf diese Weise bleibt es dem Fahrer erspart, auf einem der Blitzer-Fotos abgebildet zu werden und er kann sich die Blitzer-Kosten sparen. Doch wo liegen hier die Grenzen? Welche Blitzer-Warner sind erlaubt und welche nicht? Gibt es hier eine rechtliche Grauzone, die gern genutzt wird? Im Folgenden werden wir Ihnen einige diese Blitzer-Warner vorstellen und ihren rechtlichen Status aufklären.

Die Blitzerwarner-App

Handy als Radarwarngerät

Frau nutzt Handy als Radarwarner

Es existieren Apps für alle möglichen Dinge mit allen nur erdenklichen Funktionen. Auch eine Blitzer-App wird in den Stores angeboten. Die verschiedenen Blitzer-Apps werben damit, als Radarwarner zu fungieren und den Fahrer rechtzeitig vor einem Blitzer oder einer zivilen Polizeiüberwachung zu warnen. Wer die Blitzerwarner-App als einen verlässlichen Radarwarner verwenden möchte, der braucht vor allem eine Internetverbindung. Auf diese Weise werden die Daten über die verschiedenen Blitzer stetig aktualisiert. Die Meldungen werden derweil von der Internet-Community bekanntgegeben und es wird nur vor den Blitzern gewarnt, die für den eigenen Weg relevant sind. Praktisch und geldsparend.

Tests haben gezeigt, dass die Blitzerwarner-App sich vor allem für stationäre Blitzer eignet. Feste Blitzer werden schnell erkannt und dem Fahrer wird eine rechtzeitige Warnung durchgegeben. Ein mobiler Blitzer bereitet der Blitzerwarner-App allerdings mehr Probleme. Diese Schwäche hängt derweil mit der Struktur der Blitzer-App zusammen. Denn erst, wenn ein mobiler Blitzer rechtzeitig von der Community erkannt und durchgegeben wird, kann der Fahrer entsprechend handeln. Wie sieht es mit der Legalität der Blitzerwarner-App aus? Hier wird argumentiert, dass die App als Radarwarner angesehen wird und daher illegal ist.

Die Radarwarner

Radarwarnanlagen sind im Internet zugänglich. Der Blitzerwarner erkennt die Strahlung, die vom Geschwindigkeitsmessgerät gesendet wird und warnt den Fahrer entsprechend, wenn eine solche Strahlung registriert wird. Wie sieht es mit der rechtlichen Lage bei diesem Blitzerwarner aus?
Ein Radarwarner darf rechtlich gesehen gekauft werden, allerdings während der Fahrt nicht verwendet werden. Wird der Fahrer mit diesem Blitzer-Warner erwischt, drohen ihm Blitzer-Kosten in Höhe von 75 Euro und ein Punkt im Sündenregister von Flensburg.

Der Laser Jammer

Laser Jammer sollen als Blitzerwarner gegen Geschwindigkeitsmessgeräte im Rahmen der Lasertechnik dienen. Den Laserpistolen soll es durch diese Geräte nicht möglich sein, die Geschwindigkeit zu messen, weil die Lichtstrahlen, die die Messgeräte aussenden, vom Laser Jammer gestört werden und auf diese Weise keine Geschwindigkeitsmessung erfolgen kann. Auch diese Methode ist rechtlich nicht erlaubt und hat sowohl Bußgeld als auch Punkte in Flensburg zur Folge.

Die Blitzer-Fotos verzerren oder unerkennbar machen

Da die Geschwindigkeitsüberschreitung nachgewiesen werden muss und dies in der Regel mittels Blitzer-Fotos geschieht, finden sich Maßnahmen, die dazu dienen, die Fotos der Blitzer nicht erkennbar zu machen. Dabei kann das Kennzeichen vom Fahrzeug unkennbar gemacht werden. Dies geschieht beispielsweise mithilfe einer reflektierenden Schicht am Kennzeichen selbst. Diese Methode ist nicht nur wenig effektiv, sondern fällt als „Kennzeichenmissbrauch“ in Deutschland gemäß §22 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) unter einer Verkehrsstraftat. Außerdem sind Fälle bekannt, bei denen Personen mit einem Gegenblitz auf den Blitz reagierten. Auch diese Methode ist nicht erlaubt und ebenfalls wenig effektiv.

Das Navigationsgerät als Blitzer-Warner

Das Navigationsgerät kann ebenfalls wie die Blitzerwarner-App dazu verwendet werden, rechtzeitig vor Radarfallen zu warnen. Nicht nur feste Blitzer sind hier eingespeichert, sondern ebenfalls Plätze, an denen häufig mobile Blitzer stehen. Die Präventivfunktion ist nützlich und ideenreich. Allerdings fällt auch das Navi als Blitzer-Warner in den illegalen Bereich. Führen Sie ein Navigationsgerät mit sich im Fahrzeug, das als Blitzer-Warner dient, ist allein dies schon illegal.

Der Blitzer-Marathon wird eingeführt – Abzocke oder Geniestreich?

Wirtschaftlichkeit von Blitzereinnahmen

Gleichen die Einnahmen die Kosten für die Blitzer wieder aus?

Der letzte Blitzer-Marathon begann am 10. Oktober 2013 und wurde mit 14.700 Polizisten und 8500 Stationen zur Geschwindigkeitsmessung bundesweit eingeführt. Doch welchen Zweck verfolgt solch eine Aktion und erzielt sie die gewünschte Absicht?

Die Meinungen hierzu gehen in unterschiedliche Richtungen. Viele sehen in der Einführung des Blitzer-Marathons nur eine weitere Form wirtschaftlicher Abzocke der Fahrzeugführer. Und der Gedanke ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Damit Sie eine ungefähre Vorstellung haben, wie viele Messgeräte in Deutschland im Einsatz sind und welche Gelder im Rahmen von Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Kassen der Länder landen, hier ein kleiner Überblick:

  • Blitzer in Berlin: In Berlin sind 130 Blitzer im Einsatz, die jährlich eine Summe von etwa 700.000 Euro an Blitzer-Strafen einbringen.
  • Blitzer auf der A2: Auf der A2 wird fleißig geblitzt. Hier soll der Blitzer pro Tag etwa 660 Fotos schießen. Der Stadt Bielefeld bringt das jährlich fast 6 Millionen Euro Bußgelder ein.
  • Blitzer in München: Die Stadt München hat es geschafft, mit einem einzigen Blitzer – an der richtigen Stelle eingesetzt  – über 85.000 Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ertappen und eine Summe von rund 1,74 Millionen in die Stadtkasse zu bringen.

Welchen Städten kommen Blitzer am meisten zu Gute?

Interessant ist ein Vergleich der unterschiedlichen Summen, die die jeweiligen Städte im Rahmen der Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen einnehmen konnten. Im Folgenden haben wir zehn Städte aufgelistet, welche 2011 folgende Summen aus Verwarn- und Bußgeldern erwirtschafteten:

  • Köln: 30,1 Millionen Euro
  • Hamburg: 30 Millionen Euro
  • Stuttgart: 15,2 Millionen Euro
  • München: 13,3 Millionen Euro
  • Bielefeld: 10,7 Millionen Euro
  • Leipzig: 10,4 Millionen Euro
  • Duisburg: 10,1 Millionen Euro
  • Lübeck: 4,1 Millionen Euro
  • Chemnitz: 3,6 Millionen Euro
  • Flensburg: 1,8 Millionen Euro

(Quelle: www.statista.de)

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit tatsächlich?

Die Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Blitzer ist nicht nur am reinen Gewinn der Bußgelder festzumachen. Um die Frage nach der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit sachgemäß zu beantworten, darf nicht nur der Bruttogewinn an Bußgeldern hinzugezogen werden. Zu bedenken ist weiterhin, dass Unfälle aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen die Nummer 1 der Unfälle auf den deutschen Straßen darstellen. Vielmehr errechnet sich die Wirtschaftlichkeit durch Einsparungen im Rahmen von Versicherungsgeldern, die aufgrund der Folgen eines Unfalls entstehen.

Helfen Blitzer dabei die Autofahrer zu mäßigen?

Natürlich hängt die Effektivität der Blitzer und der Geschwindigkeitsüberwachung als solche auch von dem Benehmen und der Denkweise des Einzelnen ab. Wer nicht bereit ist, die Gefahr zu erkennen, die von seinem Verhalten ausgeht und sich regelmäßig vom Blitzer erwischen lässt, den wird man nur schwer bändigen können und vielmehr als das übliche Sanktionsrepertoire bleibt da nicht übrig. Daher bleibt dem Gesetzgeber keine allzu große Wahl als die Geschwindigkeitsüberwachung und die Technik der Geschwindigkeitsmessgeräte weiterhin voranzutreiben und auf diese Weise zu versuchen, die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

Lohnt sich nach dem Blitzer ein Einspruch?

Sie wurden geblitzt, wollen den Blitzer-Strafen entgehen und wissen nicht, ob sich ein Einspruch lohnt bzw. sinnvoll ist? Wann einen Blitzer anfechten? Ob Sie nach dem Blitzer einen Anwalt engagieren sollten, hängt von dem jeweiligen Fall ab. Je nach Geschwindigkeitsmessgerät und Umständen kann ein Einspruch da durchaus sinnvoll sein. Ahndungen im Rahmen von Geschwindigkeitsüberschreitungen gehen nicht nur mit einem hohen Bußgeld einher. Sie können außerdem bis 3 Punkte in Flensburg erhalten. Dabei ist zu bedenken, dass das gesamte Punktesystem nur 8 Punkte umfasst. Außerdem ist Fahrverbot in der Länge von drei Monaten zu befürchten. Gerade Fahrer, die beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, sollten sich ihre Chancen daher ausrechnen lassen und einen Einspruch in Betracht ziehen. Doch wann lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?

Einspruch einlegen bei falscher Geschwindigkeitsmessung

Lohnt sich bei Blitzern ein Einspruch?

Im Folgenden fassen wir hilfreiche Hinweise für Sie zusammen:

  • Halten Sie sich vor Augen, dass auch die Beamten nicht fehlerfrei sind. Daher hinterfragen Sie jeden Bußgeldbescheid.
  • Tatsächlich wird jeder zehnte Bußgeldbescheid zu Unrecht ausgestellt
  • Zu den falsch ausgestellten Bußgeldbescheiden gehören viele, die Folge einer falschen Geschwindigkeitsmessung sind.
  • Gerade bei einem Blitzer von hinten, das heißt bei so genannten Heckfotos, sollten Sie eine Beratung in Betracht ziehen
  • Bedenken Sie, dass Sie für den Einspruch lediglich zwei Wochen Zeit haben. Achten Sie daher auf einen rechtzeitigen Einspruch.
  • Ideal ist es, wenn Sie rechtschutzversichert sind. Die Kosten können gerade dann in die Höhe steigen , wenn die Meinung eines Sachverständigen vonnöten ist.
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279 Kommentare

  1. s.müller sagt:

    Ich wurde aus einen Müllsack ,der im Straßengraben an einer Landstraße stand ,(Lasermessung)gemessen.Ist das den erlaubt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Müller,

      die aktive Tarnung eines Blitzers ist nicht gestattet, man darf den Blitzer nur möglichst unauffällig in die Umgebung eingliedern, also beispielsweise im Gebüsch versteckt. Das Verbergen des Blitzers in einem Müllsack klingt grenzwertig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Melaniekuchen sagt:

        Ich weiß nicht ob ich den Kommentar jetzt richtig abschicke aber ich finde keine andere Möglichkeit. Ich wurde im Oktober das erste mal geblitzt mit 62km/h innerorts. Jetzt wurde ich Anfang Dezember nochmal geblitzt und das kann ich mir wirklich nicht erklären weil ich wirklich aufpasse. Auf jeden Fall waren es diesmal 60 km/h innerorts. Kann mir nun eine Strafe drohen weil ich so schnell hintereinander geblitzt wurde?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Melaniekuchen,

          Sie werden auf jeden Fall ein Bußgeld zahlen müssen. Bei einer Überschreitung von 10 km/h zu viel, fällt in der Regel kein weiteres Strafmaß an, sofern nicht weitere Verkehrsdelikte vorliegen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. W. Rasp sagt:

    Hallo, wurde gestern nach mehr als 10 jahren mit 82km (60 km erlaubt ) auf der Autobahn innerhalb einer Baustelle bei der Auffahrt Marktbreit geblitzt.
    Eine langgezogene Rechtskurve der Autobahn, bedingt einen Katapultartigen Start bei der Auffahrt, da sich vor dieser Kaum jemand an die Geschw.begrenzung hält.
    Ca. 200 m nach der Auffahrt dann der Blitzer, der Fast unmittelbar am Fahrbahnrand stand. Es war noch dunkel und der Rote Blitz blendete mich noch einige Zeit.
    Die Stelle war sehr eng und der Blitzer sehr nah. Keine 2 m vom Auto weg.
    Frage, darf wirklich überall geblitzt werden und ohne Mindestabstand?
    Wenn vor der Auffahrt geblitzt worden wäre, könnte ich das ja noch verstehen.
    Gruss W.R.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Rasp,

      es existieren Richtlinien bezüglich des Aufstellens von Blitzern. Diese sollen beispielsweise nicht in einer zu geringen Entfernung zu einem Verkehrsschild angebracht werden. Ob die Messung gültig ist oder nicht, muss jedoch im Einzelfall entschieden werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Selma sagt:

    Hallo. Mein Freund wurde mit meinem Auto heute Abend geblitzt, ich weiß nicht ob es innerorts oder außerorts war, b27 von Stuttgart nach Ludwigsburg.. Nach dem 80 Blitzer kommt die Fahrbahn die verängt ist und da wurde er aus einem Auto geblitzt. Er ist meines Erachtens 118 km schnell Gefahren und erlaubt sind 60 km. Was kommt auf ihn zu oder auf mich? Da ich ja die Fahrzeughalterin bin. Vielen lieben dank.

  4. Tippmar sagt:

    Hallo – mein Mann wurde innerorts mit 9 km/h zuviel (nach Abzug Toleranz) in Chemnitz geblitzt.
    Das Bussgeld von 15,00 € ist da auch völlig o.k.
    Wir selbst wohnen in Stuttgart.
    Nun haben wir einen Bussgeldbescheid mit 15,00 € Bussgeld + 25,00 € Gebühr + 3,50 € Auslagen = 43,50 € erhalten.
    Ist es rechtens, dass die Kosten für Gühren und Auslagen fast doppelt so hoch sind, wie das eigentliche Bussgeld.
    Es ist auch das erste Schreiben, welches wir erhalten haben.
    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Mit freundlichen Grüßen M.T.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Höhe der Bearbeitungsgebühren und Auslagen ist regional unterschiedlich. Eine Summe von 25 Euro ist jedoch normal.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Bertholine sagt:

    Hallo!
    Ich wurde heute geblitzt beim spur wechsel am rote ampel nach der Haltelinie. Ich bin fahranfängerin wie denken sie dass eine solche verhalten gewertet wird?
    Mit freundlichen grüssen

  6. Vicco sagt:

    Guten Tag Liebes bussgeldkatalog.org 🙂

    Mal blöde frage und zwar hab jetzt meine Anhörung zum Bußgeldverfahren bekommen alles soweit vorhanden Bild von mir und vomr Fahrzeug ( gegen mittag aber verdammt dunkel sieht wie nacht aus o0 )

    Naja das eigentlich Problem ist es ist keine genaue angabe vorhanden wo ich genau geblitzt wurden bin ( selbst Googel gibt mir keine genaue angabe wo es war )
    ist das denn Rechtens ? Bab A4 km 48.530 Aachen-Dresden ist die angabe wo es passiert sein soll

    komme aber mit Normalen Mitteln nicht zu einem Ergebnis wo es passiert sein soll :p

    Wär es deswegen ratsam das ich wiederspruch einlegen würde ?
    Laut schreiben ist es Ausserorts passiert und wären 70 Euro und 1 Punkt wär ( keine Probezeit mehr 😀 ) ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vicco,

      wir können Ihnen hier keine Rechtsberatung anbieten. Ob es sinnvoll ist, Widerspruch einzulegen, können wir aus Ihrer Schilderung nicht folgern. Hierzu müssten Sie einen Anwalt ansprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. mariella sagt:

    Hallo,

    ich bin an 2 aufeinander folgenden Tagen auf der Autobahn geblitzt worden. Beim ersten Mal 23 km/h zu schnell und beim zweiten Mal 37 km/h zu schnell. Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?

    Mit freundlichen Grüßen

  8. Denis sagt:

    Hallo, ich bin Innerorts Geblitzt worden doch der Blitzer sowie die weiteren Geräte wurden versteckt durch eine art Tüten somit waren sie fast unsichtbar ist das trotzdem noch gültig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denis,

      hierbei verfahren die einzelnen Bundesländer unterschiedlich. Ein vorsätzliches Verstecken gilt anders als ein „zufälliges“ Verstecken durch natürlich vorhandene Begebenheiten häufig als unzulässig. Doch ob die Messung nun an Gültigkeit verliert, das können wir Ihnen nicht klar sagen, da es hierzu im Laufe der Jahre sehr widersprüchliche Gerichtsurteile gab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Cytosolische Mutante sagt:

    Hallo liebes Bußgeld.org Team,

    Zunächst einmal großes Lob für eure sehr informative und übersichtliche Seite, auf der man sehr einfach und schnell alle Informationen rund um das Thema Bußgeld finden kann.

    Eine Sache habe ich allerdings nicht finden können: vor der 2014er Reform gab es ein Fahrverbot, wenn man innerhalb eines Jahres zweimal mit mehr als 21 km/h erwischt wurde (glaube das bezog sich auf außerhalb geschlossener Ortschaften).
    Sieht der aktuelle Bußgeldkatalog etwas vergleichbares vor?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      vielen Dank für Ihre freundlichen Worte!

      In der Tat gibt es auch nach der Reform im Mai 2014 ein Fahrverbot von einem Monat für diejenigen, die zweimal innerhalb eines Jahres eine Geschwindigkeitsüberschreitung von ab 26 km/h begangen haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. haru sagt:

    Hallo Bußgeldkatalog team,

    Sehr gut gegliederte und tolle, informative Seite. Habe alles durchgelesen.

    Allerdings ist mir aufgefallen, dass eine sache nicht geklärt ist. Das ist mir passiert.

    Darf die Polizei bergab fahrende blitzen.
    Die Gegebenheiten sind folgend:
    Innerorts gibt es in Dortmund eine Straße mit einer Art senke. Also es geht stark bergab und genauso steil wieder bergauf. Jeder wirtschaftlich denkende Autofahrer nutzt den Moment des schwungs um auf der anderen Seite den Hügel wieder raufzukommen. Man spart bremse und Sprit und wird bergab 10 km schneller, kontrolliert natürlich.
    Nun sitzen die Beamten am ende des Hügels und blitzen durchgehend alle den Hügel bergab fahrenden an dessen potentiell effektivsten Punkt.
    Stark abbremsen ist möglich ja. Von hinten schießen ja neue Autofahrer nach, bedingt Verkehrssicherheitsfördernd.
    Man wird mit dem Spruch des Beamten verabschiedet, „das nächste mal fahren sie besser nicht so schnell.“
    Ich komme nicht aus Dortmund, war einfach baff dass mich nach 10 Jahren sorgenfreier Autofahrt so etwas grenzwertIG Wegelagerer-Räuberei ereilt.

    Also dürfen bergab fahrende, die physikalisch gesehen automatisch etwas schneller fahren geblitzt werden? Wieso blitzen sie nicht diejenigen die den Hügel raufgekommen sind?

    Viele liebe grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      auch bergab darf geblitzt werden. Sicher wirkt das auf Autofahrer unfair, da sie das Gefälle „ausnutzen“ wollen. Doch trotzdem darf eine Geschwindigkeitsüberschreitung nicht passieren. Der Gesetzgeber könnte sich ja auch dafür entscheiden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit an dieser Stelle zu erhöhen. Anscheinend ist die Gefahr eines Unfalls an dieser Stelle aber gegeben, weswegen Autofahrer langsamer fahren sollen und weswegen diese auch geblitzt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Helmut Schleicher sagt:

    Ich wurde am17.11.14 zweimal im
    Abstand von 6 min geplitzt.
    Einmal mit 11 km/h und einmal mit
    Mit 6 km/h dafuer soll ich 25 € und
    10 km/h bezahlen. meine Frage ist
    ob das Rechtens ist.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Schleicher,

      Sie haben zwei kurz aufeinander folgende Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen, die jedoch sehr moderat waren. Auch die Geldstrafe bleibt demzufolge im eher kleinen Bereich. Es ist rechtmäßig, dass Sie zweimal hintereinander gemessen wurden. Sollten Sie Zweifel an der Aussagekraft des Beweisfotos haben, können Sie sich dieses in der zuständigen Behörde ansehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Armin sagt:

    Guten Tag,

    ich bin beim Abbiegen auf eine Hauptstraße mit 8km/h
    zu schnell geblitzt worden.
    Das Gerät sei ein Leivtec xv3 gewesen, daß laut Amt dies könne.
    Ist so eine Messung erlaubt und kann die überhaupt richtig sein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Armin,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann bereits in dieser Größenordnung festgestellt werden. Sie können bei der Behörde Akteneinsicht beantragen und sich den Eichschein des Gerätes ansehen. Ist dieser aktuell, können Sie davon ausgehen, dass das Gerät korrekt funktioniert. Auf folgender Informationsseite können Sie weiteres zum Leivtec XV3 nachlesen: https://www.bussgeldkatalog.org/blitzer/leivtec-xv3/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Christine sagt:

    Mir ist heute etwas total blödes passiert. Ich stehe als erster an einer roten Ampel und will links abbiegen. Der Blitzer steht auf der gegenüberliegenden Seite. Während ich darauf warte dass die Ampel für mich grün wird, habe ich mich durch irgendein Lichtsignal auf der gegenüberliegenden Seite (dort gibt es einen Bahnübergang) irritieren lassen und bin ca. 3 Meter vorgefahren, obwohl die Ampel für mich noch immer rot war. Dabei habe ich die erste Kontaktschwelle überfahren und den Blitzer ausgelöst.
    Sofort als ich meinen Irrtum bemerkt hatte bin ich die 3 Meter wieder zurückgefahren. Dabei hat der Blitzer erneut ausgelöst.
    Eine Gefährdung hat durch mich zu keiner Zeit stattgefunden.
    Was für eine Strafe erwartet mich jetzt ??
    Vielen Dank für eine Antwort

  14. Yavuz sagt:

    Hi ich wurde am 20.11.2014 in einer 30 er zone mit 30 zu viel geblitzt 2 wochen spâter in einer 50 er zone mit 25 zu viel geblitzt krieg ich da fahrverbot und das mit 30 er zone ich bin von der autobahn auffahrt gekommen und von 80 wurde auf einmal 30 er zone das ist ein misst

  15. Manuela sagt:

    Hallo. Ich bin innerorts lt Tachometer 80 gefahren statt 50. Es ist ein neuer fester blitzer. Zudem hatte ich auch noch das Handy am ohr. Was kommt auf mich zu? Bzw dürfen die mich für beide taten bestrafen ?

  16. Frederic sagt:

    Mich würde einmal etwas anderes interessieren: Ich habe heute bei uns auf einer vielbefahrenen Landstraße eine Leica Leivtec XV3 gesehen, welche sich knapp einem Meter über dem Boden an einer Kreuzungsecke befand.

    Zum einen würde mich interessieren, wie es sich dabei mit dem Abstand zwischen zwei Autos verhält, wie groß muss dieser sein, dass ein Auto nicht durch ein vorausfahrendes verdeckt wird?

    Wie verhält es sich zudem mit der Kontrolle an einer Kreuzungsecke? (also vom Fahrer aus gesehen hinter der Kreuzung? Es könnte doch theoretisch jederzeit ein anderes Auto aus der Seitenstraße einscheeren…

    Können Sie dazu etwas sagen?

    Besten dank…

    Frederic

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frederic,

      falls Sie die Unterseite zum Leica Leivtec XV3 noch nicht gesehen haben, möchten wir Sie zunächst darauf verweisen: https://www.bussgeldkatalog.org/blitzer/leivtec-xv3/
      Ihre Fragen beschreiben tatsächlich verschiedene Situationen, in denen es zu Messfehlern kommen kann. Jedoch ist die Technik heute soweit ausgereift, dass die meisten Fehlerquellen durch technische Innovationen umgangen wird. Messungen werden also beispielsweise nur dann ausgelöst, wenn nicht zwei Autos gleichzeitig das Messfeld passieren. Es kann aber trotzdem, z.B. in den von Ihnen erwähnten Szenarien, immer zu Fehlern kommen. Hier müssen dann die einzelnen Messungen beispielsweise mithilfe des Beweisfotos überprüft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. lutzi sagt:

    wie nah am straßenrand müssen mobile blitzer aufgebaut sein oder können sie auch etwas entfernt aufgestellt werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lutzi,

      damit die Messungen korrekt sind, gibt es hierfür in den Bedienungsanleitungen der Blitzer Hinweise. Es gibt Blitzer, die sogar in einer Entfernung von über 100 m zur Messstelle aufgestellt werden müssen, damit die Messung korrekt ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Sylvia sagt:

    Hallo, mein Mann wurde heute auf einer landesstrasse geblitzt und zwar ist das ein Stück von Carmen 300 m das auf 70 km/h begrenzt ist . Er ist mit 15 km/h zu schnell gefahren aber meine Frage darf dort überhaupt geblitzt werden ? Ich dachte man hat ca 150 bis 200 m bis zur drosselung und der Blitzer hier stand genau in der Mitte des Abschnitts !
    Lg und danke schön mal jetzt für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sylvia,

      normalerweise werden die Blitzer in einem gewissen Abstand zu einer Geschwindigkeitsbeschränkung aufgestellt, so dass die Fahrer genug Zeit haben, sich an die neue Geschwindigkeit anzupassen. Pflicht ist das jedoch nicht. Eventuell können Sie aber gegen einen derartigen Bußgeldbescheid Einspruch erheben und dabei den Standort des Blitzers erwähnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Caren sagt:

    Auf dem „Beweisfoto“ zur Anhörung (126kmh bei erlaubten 100kmh ) sind deutlich zwei PKW mit Kennzeichen zu sehen, ist das Foto als Beweis überhaupt gültig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Caren,

      maßgeblich ist vor allem, ob der Fahrer auf dem Foto einwandfrei zu erkennen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie auch ohne Anwalt einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid formulieren. Ansonsten ist dies auch möglich, wenn Zweifel daran bestehen, dass das Beweisfoto ein angemessenes Beweismittel darstellt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Uwe Strehl sagt:

    ich wurde in einem Baustellenbereich außerorts geblitzt.Die Baustelle war mit Ampelschaltung(4 min. Umlauf) und 30km/h beschildert.Innerhalb dieser Baustelle(rund 700m) war noch eine Geschwindigkeitsreduzierung(rund 30m) auf 10km/h ausgewiesen obwohl sich die Baustelleneinrichtung und die Verkehrssituation nicht änderte.Im Amtsdeutsch heißt das doch Heimtücke zumal der Fahrer durch die angegebene Umlaufzeit im Sinne des Verkehrsflusses angehalten wird die Baustelle mit 30km/h zu durchfahren. Meine Geschwindigkeit betrug nach Abzug der Tolleranz dann glücklicherweise noch 31km/h.Danke für die Antwort und schöne Feiertage.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Strehl,

      hier können Sie die Bußgeldtabelle zur Geschwindigkeitsüberschreitung einsehen: https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/
      Dass die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb weniger Meter stark hinabgesetzt wurde, ist in der Tat ein Verfahren, das den Verkehrsfluss stören kann und Fahrer „überrumpelt“. Falls Sie einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen, dann sollten Sie dies erwähnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Daniel sagt:

    Ich wurde vor kurzem von einem Autoblitzer erwischt.
    Da es Berg-auf ging habe ich natürlich etwas beschleunigt um gegen die Steigung zu fahren, jedoch als Fahranfänger noch nicht so richtig den dreh raus mit dem sensiblen Gaspedal.
    Als ich merkte das ich schon ein paar Km/h über dem Limit bin ging ich vom Gas um ausrollen zu lassen und genau dann wurde ich geblitzt.
    Frage ist nun, was für folgen kommen könnten. Es waren zwischen 5 und Maximal 10 Km/h zuschnell.
    Kann man da irgendwie argumentieren? Bin da gerade irgendwie ziemlich sauer da ich ansonsten immer das richtige tempo habe und mir jetzt dieser Berg zum Verhängnis werden soll.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      bei dieser doch sehr moderaten Geschwindigkeitsüberschreitung fallen nur geringe Strafen an; eventuell sind Sie nach dem Abzug der Toleranz bereits wieder „im grünen Bereich“. Nichtsdestotrotz ist auch eine kleine Geschwindigkeitsüberschreitung ein Verstoß gegen die Höchstgeschwindigkeit. Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie aber natürlich immer einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Robert sagt:

    Hallo;

    Ich wollte nur mal wissen ob es zulässig ist, dass ein Blitzer in einen Weihnachtsbaum versteckt ist ?

    Falls nicht wie kann man sich gegen einen Bußgeldbescheid wehren ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      generell verboten ist dies nicht, aber in vielen Bundesländern wird das aktive Verstecken eines Blitzers nicht gern gesehen.
      Um sich gegen einen Bußgeldbescheid zu wehren, den Sie für ungerechtfertigt halten, erheben Sie Einspruch gegen diesen. Dies ist in Eigeninitiative oder mit der Hilfe eines Anwalts möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Bryon sagt:

    Hallo ich bin Omnibus Fahrer.
    Heute währen des rects abbiegen bin ich geblizt geworden.ich durch wann gelb aber wegen gegen verkehr musste ich langsam fahren.was kann ich rechnen??
    Grüss Bryon

  24. Lars sagt:

    Bei mir wurde das Bußgeld verdoppelt mit Begründung des „vorsätzlichen Überschreitens. Ich glaube, keiner fährt „aus Versehen“ und wozu brauchen wir dann Bußgeldkataloge und Richttabellen? Wo findet man diesen Passus im Gesetz oder Bußgeldkatalog? Wie sind die Aussichten eines erfolgreichen Einspruchs? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lars,

      wir dürfen Ihnen hier keine Rechtsberatung anbieten. Ihre Fragen können sicher schon beim Beratungsgespräch bei einem Verkehrsanwalt geklärt werden. Da das Erstgespräch oft kostenlos und unverbindlich ist, sollten Sie sich dort informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Felix locke sagt:

    Hallo ich wurde Grad geblitzt von einem Ampel blitzer (hat 2 mal geblitzt war aber eigentlich nicht zuschnell und die Ampel war eigentlich noch gelb).was habe ich zu erwarten ?Ich bin noch in der Probezeit. LG aus leipzig

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Locke,

      auf dem Beweisfoto, welches der Ampelblitzer gemacht hat, ist vermerkt, wie lange die Ampel bereits rot bzw. gelb war. Wenn Sie über die gelbe Ampel gefahren sind, zieht das ein Bußgeld von 10 bis 15 Euro nach sich. Auf den Führerschein hätte dies keine Auswirkungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Andreas sagt:

    Hallo, Team Bussgeldkatalog,

    Ich bin heute in Schleswig – Holstein auf der Autobahn gefahren. Da ich mittels eingebauter Freisprechanlage telefoniert hatte, ist mir keine Geschwindigkeitsbegrenzung aufgrund fehlender Fahrbahnmarkierung aufgefallen – leider erst viel zu spät. Nachdem ich die Geschwindigkeit reduziert hatte, bemerkte ich hinter mir ein Fahrzeug der Autobahnpolizei mit dem Kennzeichen SN, dass mir dann noch ca. 5 min hinterhergefahren ist. Während dieser Zeit hatte ich den Tempomat eingeschalten mit ca. 15km/h mehr als erlaubt. Ich wurde von den Beamten nicht angehalten. Nach einiger Zeit hat das Polizeifahrzeug die Autobahn verlassen.

    Nun die Frage: angenommen, es wurde eine Messung vorgenommen, kann ich von einem Fahrzeug der Autobahnpolizei aus einem anderen Bundesland, welches mich nicht angehalten hat etc., rechtlich einwandfrei nachträglich belangt werden und eie wäre in diesem Fall die Begründung?

    Vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      wenn Sie nicht direkt danach angehalten worden sind, dürften Sie in der Regel auch keinen Bußgeldbescheid erhalten. Es ist egal, aus welchem Bundesland die Beamten kommen. Ein Beweisvideo reicht in der Regel aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Patrick sagt:

        Warum darf die Firma Polizei eigens gedrehte Videos als “ Beweismittel “ verwenden, aber wenn man als Privatperson eine Straftat filmt, wird dieses vor Gericht nicht akzeptiert.
        Wo ist der Sinn?
        Wenn da zwei gelangweilte Beamte hinter mir fahren, die behaupten, ich sei zu schnell gefahren, ich kann aber anhand eines eigenen Filmnachweises beweisen ( man errechnet die Zeitabstände zwischen den Leitpfosten ) , dass ich kaum überhöht und dauerhaft, also mindestens fünf Minuten, zu schnell gefahren bin, der wer langsam fährt hat etwas zu verbergen, zu schnell gefahren bin, dann bekamen die Beamten Recht, da sie immerhin zu zweit waren und vier blinde Augen sehen bekanntlich mehr als ich mit meinen nur zwei Augen und einem Videobeweis.
        Dann bekommt man von denen erklärt, dass man doch dagegen angehen könnte, das sagen die einem mit einem verzückten Lächeln im Gesicht, mit dem Vermerk, dass dies wesentlich teurer werden wird als das zu erwartende Bußgeld und es sinnvoller wäre zu zahlen.
        So kommt man auch zu Geld

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Patrick,

          für die Gültigkeit eines Videobeweises gibt es strenge Richtlinien, insbesondere beim Nachweis von Geschwindigkeitsverstößen durch Nachfahren. Sollten Sie sich ungerecht behandelt fühlen, ist natürlich der Weg zum Anwalt überlegenswert. Er kann Ihnen auch mitteilen, welche Aussichten auf Erfolg Sie haben. Fraglich ist noch, wie Sie zu Ihrem Video gekommen sind. Wurde dieses mit Dashcam aufgenommen, ist es wichtig, dass dazu die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten wurden. Unter Umständen kann solch ein Video für weiteren Unmut sorgen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Melanie sagt:

    Guten Morgen,
    ich wurde gerade in einer 30 Begrenzung (wegen Baustelle auf der Gegenfahrbahn) geblitzt, obwohl ich, laut meinem Tacho als ich dann draufschaute, diese 30 gefahren bin. Das Fahrzeug hat aus der Heckscheibe geblitzt, stand in meiner Fahrtrichtung, halb auf der Fahrbahn und halb auf dem Bürgersteig. Könnte es sein, dass durch die Schräglage des Autos, der Blitzer nicht richtig auslöst und schon bei falscher Geschwindigkeit blitzt? Oder wird beim Enstellen des Blitzers zum „Überprüfen“ geblitzt?
    Haben Sie vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Mit freundlichen Grüßen
    Melanie

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melanie,

      in der Regel haben diese Geräte einige technische Fehler. Sie sollten abwarten, bis ein Bußgeldbescheid kommt. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt sich ein Anwalt, mit dem Sie gemeinsam Einspruch dagegen erheben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Werner sagt:

    hallo,
    ich bin heute bei uns bergauf innerorts gefahren an einer stelle wo unmittelbar danach der ortsausgang ist, nun habe ich das schild schon gesehen (eine leichte kurze dazwichen und ein haus verdeckt das schild von unten kommend) woraufhin das rote licht anging und ich geblitzt worden bin da ich schon beschleunigt habe, der abstand vom mobilen blitzer (ein auto was beide seiten geblitzt hat und auf der linken seite stand) zum ortsausgang schild hat etwa 50m abstand gehabt, ist den so etwas rechens wen der blitzer den berg rauf am gefälle gestellt wird ? habe auch auf der rückfahrt das auto noch stehen sehen, es sitzte auch hinten jemand im auto der irgend etwas nach vorne hin festgehalten hat, andere autofahrer haben auch angehalten und fotos gemacht vom auto und lage, meine genaue frage bezieht sich halt daraus ob die mit solchen autos bergauf stehen dürfen und der abstand (bundesland sachsen laut i-net 150m abstand) von 50m etwas komisch ist, sollte man so etwas anfechten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Werner,

      grundsätzlich lohnt sich ein Einspruch, da die Geräte viele Messfehler besitzen.

      Die Abstandsbegrenzung bezieht sich auf den Abstand vom Schild der Geschwindigkeitsbegrenzung zum Blitzer. Also der Abstand zwischen dem Schild, welches die 50 km/h angezeigt hat und dem Blitzer. Damit Sie Zeit haben, um Ihre Geschwindigkeit anzupassen. Grundsätzlich dürfen mobile Blitzer auch am Berg stehen. Dies ist auch häufig der Fall, weil hier viele Autofahrer beschleunigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Werner sagt:

        habe heute den bescheid bekommen, 30kmh zu viel bei einen toleranzabzug von 3kmh. habe da noch eine frage, dürfen den die fahrzeuge (mobile-blitzer) in einer einfahrt zu einen haus stehen und darüber hinaus nicht grade, also z.b. stand das fahrzeug nach links abgeneigt (was man auf einen bild was ich gemacht habe auch gut sichtbar ist), könnte man so etwas bei anfechten angeben oder ist das legal das die autos so stehen dürfen, laut bild ist die eingebaute kamera eine „SPH digital“ gewesen. danke ihnen für die antworten.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Werner,

          die Blitzer dürfen in einer Hauseinfahrt stehen. Falls Sie der Meinung sind, dass die Messung nicht korrekt war, können Sie Einspruch einlegen und dann auch angeben, dass der Blitzer nicht gerade da stand.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. C. Göpfert sagt:

    Grüß Gott. Ich bin am 6.1. von Hamburg nach München gefahren und sei 2x (1x in Hessen und 1x in Bayern) je mit 26 bezw. 28 km/h zu schnell geblitzt worden (in Hessen Laser, in Bayern Einseitensensor mobil ES3.0).
    Muß ich jetzt automatisch mit 1 Monat Fahrverbot rechnen? Das würde mich beruflich besonders hart treffen, da ich Landarzt bin.
    Ich versteh auch die eine Überschreitung nicht, da ich eigentlich immer mit Tempomat fahre und die Geschwindigkeit mir dem Navi gegenkontrolliere. Bei der zweiten Überschreitung in Bayern hatte ein vorausfahrendes Fahrzeug aus mir unbekanntem Grund ständig die Geschwindigkeit zwischen 60 und 80 km/h gewechselt. Als dann auf der Bundesstraße 25 zw. Nördlingen und Donauwörth ein Überholstreifen kam, wollte ich überholen. In dem Moment beschleunigte der Fahrer des vorausfahrenden PKW, und wie ich exakt auf gleicher Höhe war, kam der rote Blitz. Kann beim Nebeneinanderfahren von 2 PKWs bei einem Einseitensensor ES3.0 eine exakte Messung möglich sein?
    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Göpfert,

      insgesamt müssen Sie mit 160 Euro und 2 Punkten in Flensburg rechnen. Laut Verkehrsgesetz zählen Sie als Wiederholungstäter. Es könnte daher ein Fahrverbot auf Sie zukommen: https://www.bussgeldkatalog.org/wiederholungstaeter/.

      Viele Geräte können Messfehler aufweisen. Aus diesem Grund lohnt es sich, den Bußgeldbescheid abzuwarten und danach abzuwägen, ob Sie Einspruch einlegen möchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. egbert sagt:

    Morgen,
    gestern war ich auf der A9 unterwegs. Am Hermsdorfer Kreuz direkt unter der Brücke und der Abzweigung Gera auf der rechten Abzweigung nach Erfurt auf die A4 wurde ich von einer stationären Blitzeranlage geblitzt. Die erlaubte Geschwindigkeit war 60km/h da man ja rechts eine Abbiegung hatte. Für mich gilt die Frage: darf man an solch einer gefährlichen Stelle überhaupt Blitzen? Durch den Blitz kann es durchaus geschehen das man sich erschreckt und automatisch eine Gefahrenbremsung macht was wiederum zu Auffahrunfällen führen kann.Gehe mal davon aus das ich ca. 20 km/h zu schnell war. Was mich etwas Ärgert- ich bin in diesen Blitzer nur Reingefahren weil ich den Abzweig nicht verpassen wollte und das Schild lesen musste.Dadurch wurde meine Aufmerksamkeit von der Blitzeranlage abgelenkt. Lohnt sich da überhaupt ein Einspruch.
    Vielen dank für ihre Hilfe
    Mit freundlichen Grüßen
    Egbert

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Egbert,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von etwa 30 Euro rechnen. Das Thema, welches Sie ansprechen, führt immer wieder zu Diskussionen. Leider gibt es bis jetzt keine einheitlichen Gesetze dazu. Jedes Bundesland hat eigene Richtlinien.

      Radarfallen funktionieren nicht immer einwandfrei. Der Blitzer, der Sie erfasst hat, könnte Fehler aufweisen, wodurch die Messung anfechtbar wäre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Felix sagt:

    HILFE !!!! Ich wurde vor kurzem geblitzt Roter Ampelblitzer.habe jetzt ein Anhörungsboge bekommen mit Blitzer Foto .Meine Frage da steht nirgends drin ok wie lange die Ampel rot , Behördenfehler oder kommt nochmal ein brief?oder ist das normal meines wissen muss die zeit drauf stehen.Die können mir ja irgendwas vom Pferd erzählen.Bitte um Rat LG und macht weiter so!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix,

      der Anhörungsbogen dient in erster Linie dazu, dass die zuständige Behörde weiß, wer der Fahrer war. Auch, wenn Sie auf dieses Schreiben nicht antworten, wird der Bußgeldbescheid zugesandt, in dem noch einmal alle Daten beschrieben sind. Deshalb wäre es zu empfehlen, dass Sie abwarten, bis der Bußgeldbescheid kommt, um dann weitere Schritte zu planen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Myriam sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog-Team,

    letztes Jahr im November wurde ich in einer 30er Zone geblitzt, 10km zu schnell, nach Abzug der Toleranz, mit einem Einseitensensor. Hab das Foto angefordert. Auf dem Foto ist zu sehen, dass in dem Augenblick, da ich geblitzt wurde gleichzeitig ein Fußgänger vorbei ging. Mein Mann war der Meinung, dass dadurch die Messung nicht mehr korrekt ist. Bei Nachfrage beim ADAC wurde mir das auch bestätigt. Deswegen habe ich Einspruch dagegen erhoben. Das war zwischen den Jahren. Heute, Wochen später bekomme ich wieder eine Anhörung wg. Verkehrsordnungswidrigkeit, diesmal an mich adressiert, das Auto ist auf meinem Mann zugelassen, mit dem gleichen Text wie beim ersten Schreiben. Ich bin der Meinung, dass ich mit einer Stellungnahme von Seiten der Behörde rechnen kann, oder liege ich da falsch? Welche Fristen haben die Behörden einzuhalten um auf ein Einspruch zu antworten? Leider konnte ich auch nirgends ein Beitrag dazu finden, wann die Messung des Blitzgerätes nicht korrekt ist (z.B. wg. Fußgänger). Ich hoffe Sie können meine Fragen beantworten,

    mit freundlichen Grüßen
    Myriam

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Myriam,

      hier liegt sicher ein Fehler der Behörde vor; diese müssen schließlich angemessen auf Ihren Einspruch eingehen. Fragen Sie bei Ihrer Bußgeldstelle nach dem Stand des „Zwischenverfahrens“. Dieses haben Sie eingeleitet, indem Sie Einspruch erhoben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Zafer sagt:

    Guten Abend,

    ich habe noch eine Frage.. Meine Schwester wurde heute Nachmittag geblitzt und wir wollen gerne wissen ob wir die Rechnung nicht vorher begleichen können bzw wo wir die Rechnung begleichen können bevor der Brief per Post ankommt. Also wir würden gerne verhindern, dass der Brief zu hause ankommt und brauchen deshalb dringend Hilfe! Danken im Vorraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      um den Fahrer festzustellen, wird der Halter des Fahrzeuges nun einen Anhörungsbogen erhalten. Eventuell können Sie bei Ihrer Bußgeldstelle einmal nachfragen, wie das weitere Vorgehen gestaltet wird und möglicherweise den Bußgeldbescheid sofort bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Fuchs sagt:

        Ich bin in einer fremdem Stadt geblitzt worden und habe direkt die Bußgeldstelle besucht.
        Dort kann man die Daten des Halters angeben, der die Post erhalten soll…

  34. Susi sagt:

    Hallo,

    ich bin außerhalb geschlossener Ortschaften (Autobahn / erlaubt war an dieser Stelle 100) 29 km/h zu schnell gefahren. Auf das erste Schreiben habe ich alles sofort zugegeben und zügig geantwortet ( wobei die Unterschrift und Versanddatum über eine Woche früher war, als der Brief tatsächlich eintraf). Sofort erhielt ich einen Bußgeldbescheid über 80 €, 3,50 € Auslagen und 25 € Gebühren.
    Die Gebühren empfinde ich als eine Frechheit und nicht gerechtfertigt, somal ich wirklich alles sofort zugegeben habe. Kann ich die Gebühren anfechten bzw. einfach nicht bezahlen. Wie sieht das der Bußgeldkatalog vor?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susi,

      wenn Sie die Gebühren nicht zahlen, kann ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet werden. Die Bearbeitungsgebühren sind in Ihrem Fall nicht ungewöhnlich hoch; eine derartige Gebühr fällt bei einem Bußgeldverfahren immer an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Christian Schmid sagt:

    Hallo,

    im Oktober letzten Jahres wurde meine Freundin in der Ortschaft geblitzt, mit 86 km/h. Gestern hat sie nun ihren Führerschein abgegeben.
    Meine Freundin hat dabei ein wenig mit dem Polizisten geplaudert: Sie ist in der Ortschaft eben gedankenverloren hinter einem Auto hergefahren, ohne auf die Geschwindigkeit zu achten. Gleiches Tempo wie das vorausfahrendeAuto gehalten. Nun meinte der Polizist bei dem sie den Schein abgegeben hat, dass das Foto aus einem fahredem Auto gemacht wurde. Da hinter uns kein Auto war und das Foto von vorne gemacht wurde, gehen wir nun davon aus, dass das Foto aus dem Auto vor uns gemacht wurde.
    Nun meine Frage: Darf das so sein? Darf, auch wenn es die Polizei ist, der Wagen mit dem Blitzer mit fast 90 km/h durch geschlossene Ortschaft fahren, mit dem Ziel, andere Autofahrer zum Zuschnellfahren provozieren? Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Freundin nicht so schnell gefahren wäre, wenn sie allein auf der Straße gewesen wäre. Ich finde diese Methode sehr fragwürdig.

    Grüße,
    Christian Schmid

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Schmid,

      dies wäre in jedem Fall unzulässig, da die Polizeibeamten sich natürlich auch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Frank sagt:

    Hallo,

    Ich wurde heute bei starkem regen geblitzt und ein bekannter von mir meinte das mobile blitzer bei regenwetter nicht eingesetzt werden dürfen da der blitz von den Pfützen am boden reflektiert wird und das Auge schädigen kann. stimmt das?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      dass die Augen geschädigt werden, ist unwahrscheinlich – bei Regen kann es aber tatsächlich zur Verfälschungen der Messergebnisse kommen, da die Regentropfen die Radarsignale der Blitzer falsch reflektieren können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Murat sagt:

    Hallo, ich angezeigt werden ,wenn ich auf einem Privatgrundstück zu schnell fahre und dort geblitzt werde. Zb im Industriepark, in der die StVO gilt. Und gegen was können die mich anzeigen?bekomme ich auch Punkte oder Bußgeld ?

  38. Khalil sagt:

    Was halten Sie von den kürzlich veröffentlichen Urteilen von einzelnen Amtsgerichten,dass ein Foto nicht als Beweis gilt. Soll ich nun auch ohne Rechtsschutz dem Bußgeldbescheid widersprechen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      zur Einschätzung dieses Sachverwalts, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. zero sagt:

    Hallo ich wurde vor 2 wochen auf einer Schnellstraße Frankfurt Oder Richtung eisenhüttenstadt geblizt . So nun meine frage ersten waren es 2 Spuren und in einer Kurve und ein Auto War hinter mir so aber da sind immer 100kmh gewesen nun haben sie nur wegen denn Blitzer auf 80 runtergeschraubt dürfen die das

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ein Schild, welches die Höchstgeschwindigkeit drosselt, sollte nicht in unmittelbarer Nähe zu einem Blitzer aufgebaut werden.
      Eventuell können Sie Einspruch einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Klaus sagt:

    Ja Hallo erst mal
    So ich bin geblitzt worden, was durchaus passieren kann nur es waren noch keine 100mrt.vorm ortsausgangsschild ( was nur auf der linken seite stand,rechts stand ein schild mit 70kmh in gleicher höhe wie das oag.schild ) und in dem ort wohnen noch kein 100 menschen somit liegt im meinen augen auch keine gefahrenstelle vor schon garnicht am ortsausgang und dann noch am einen samstag nachmittag um 16:17 . ich war nach abzug von allem 25kmh zu schnell . so meine frage ist : wie kann ich (in meinen augen) dieser abzocke endgehen
    im voraus : besten DANK

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,

      Sie sollten zunächst abwarten, ob Sie einen Bußgeldbescheid erhalten. Dann können Sie Einspruch erheben. Grundsätzlich gelten die Geschwindigkeitsbegrenzungen für außerorts sobald der Ort verlassen wurde – unabhängig davon ob eine Gefahrenstelle vorliegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Dave sagt:

    Guten Tag

    Ich wurde gestern so gegen 22 Uhr mit 55km/h gelasert. Das Problem ist bloß ab 22 Uhr gilt in diesem Ort 30km/h anstatt 50km/h. Ja jetzt ist meine Frage gibt auch eine Toleranz Zeit? Auf genommen wurde es 22:02 Uhr mit Stehen und Erklärung des Polizisten ergibt sich ja auch noch eine Zeitspanne.

    MfG

    Dave

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dave,

      unseres Wissens existiert eine derartige Toleranz-Regel nicht, da die Anforderungen der Verkehrszeichen verbindlich und damit nicht verrückbar sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Emmy sagt:

    Hallo,
    Bin heute auf einer zweispurigen Straße an einem festen blitzer (blitzt beide Spuren, sowie die auffahrt rechts davon) vorbei gefahren. Hier ist 70. Ich fuhr links, von hinten kam einer sehr schnell angefahren, scherte rechts ein, überholte mich und bremste ab. Während seines bremsens löste die oberste Kamera (für die linke Spur?) aus, sein Wagen befand ist wenige Meter vor dem blitzer, ich ca 20-30m davor. Mein tacho zeigte 75, aus Erfahrung schlägt er ~3kmh drauf. Kann es sein das ich hier geblitzt wurde?? Oder doch eher der überholende?
    Danke schon mal für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Emmy,

      wahrscheinlich wurde derjenige geblitzt, der zuerst in das Radargebiet des Blitzers geriet. Möglicherweise war die Messung auch fehlerhaft, weil eben zwei Autos gleichzeitig in das Radarfeld fuhren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Erika sagt:

    Hallo ich habe da mal eine Frage ich wurde heute geblitzt mit ca 62 km/h ist auch vollkommen inordnung, wäre dies nur nicht passiert als ich Bergab fuhr und beim abbremsen war. Kann man einen einspruch einlegen ?
    lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erika,

      grundsätzlich können Sie gegen einen Bußgeldbescheid immer Einspruch einlegen. Für das bergab-fahren gilt aber keine Sonderregelung, was die Höchstgeschwindigkeit betrifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. sonia sagt:

    Ich wurde mit 80 in 50 er zone geblitzt. Außerdem war die ampel gerade rot geworden.
    in berlin.
    danke

  45. Günther sagt:

    In Berlin hat es mich auf der Hauptstr. in Richtung Markgrafendamm geblitzt mit 56 km/h lauf Anhörungsbogen.

    Ich habe auf dieser in beiden Fahrtrichtungen jeweils 2 spurigen Straße an einer Straßenquerung einen U-Turn vollzogen. Unmittelbar danach stand der mobile Blitzer.

    Wir alle, die wir im Auto sassen, haben nach dem U-Turn kein 30 km/h Schild gesehen, es handelt sich auch nicht um eine 30-iger Zone.

    Kann ich von der Bußgeldbehörde einen Nachweis verlangen, dass ein 30 km/h Schild ordnungsgemäss nach der Einmündung, auf der ich den U-Turn machte, aufgestellt war?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Günther,

      Sie können gegen den Bußgeldbescheid Einspruch erheben; dann wird dieser Sachverhalt überprüft. Falls Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, sollten Sie sich anwaltlich dazu beraten lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. mirko sagt:

    mich würde gerne mal interessieren, ob auf einer strecke von 1 kilometer 3 radar fallen stehen dürfen?

  47. Gitta sagt:

    Hallo,

    leider wurde ich innerorts (ich dachte ich wäre noch ausserorts) auf einer breiten ausgebauten Straße mit 32 km/h zu schnell mit Feststehenden Blitzer geblitzt.
    Ich habe keine Punkte bisher in Flensburg und auch keine anderen vorherigen Verkehrssünden begangen.
    Gestern kam der Anhörungsbogen.
    Erwartet mit ein Fahrverbot?
    Könnte man die Straße umwandeln, da ich beruflich meinen Führerschein täglich nutze?

  48. Stefan sagt:

    Hallo,
    Ich wurde heute in einer dreißiger Zone mit etwa 55 geblitzt. Was sehr ärgerlich ist. Aber dazu kommt noch ich habe dabei telefoniert. Meinenfrage dazu ist. Muss ich jetzt für beides aufkommen oder wird nur ein vergehen geahndet.

    Lg
    Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      die Behörde kann die beiden Vergehen entweder beide sanktionieren oder aber nur eines der beiden – und zwar das mit der höheren Strafe.
      Sie müssen die Entscheidung diesbezüglich abwarten. Jede Bußgeldstelle handhabt das anders.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Andrè sagt:

    Hallo,

    Ich wurde heute durch ein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät geblitzt. Die Messung erfolgte in einer Kommune in Sachsen. Ich las hier schon, dass eine Tarnung mobiler Blitzer nicht gestattet ist. Dieser war mit einer schwarzen Abdeckplane unterhalb der Messeinrichtung versehen. Gibt es denn rechtlich Möglichkeiten, auf Grund dieser Tarnung gegen das Verwarngeld vorzugehen (ca. 15-20 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit) ?

    Danke für die Auskunft ..

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo André,

      leider gibt es gegen getarnte Blitzer keine rechtliche Handhabe. Nur sofern die Messung aufgrund der Tarnung nicht exakt durchgeführt werden konnte, kann ein derartiger Einspruch Erfolg haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Natalie sagt:

    Hallo,

    Mir ist heute Nacht etwas ziemlich dummes passiert,undzwar bin ich unangeschnallt und mit schätzungsweise 30km/h zu schnell Innerhalb der Ortschaft geblitz worden.
    Ich bin noch in der Probezeit und wollte fragen was auf mich zu kommt? Fahrverbot?

    Danke im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Natalie,

      neben den üblichen Konsequenzen gemäß der Bußgeldtabelle wird Ihre Probezeit um 2 Jahre verlängert; außerdem müssen Sie ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Dustin sagt:

    Es gab eine Frage ob es zulässig ist das auf 1km Fahrstrecke 3 Blitzgeräte stehen dürfen, Ihre Antwort war des es kein Gesetz dagegen gibt.
    Allerdings, würde man 3 mal innerhalb 1km geblitzt werden und müßte 3 mal bezahlen, würde man 3 mal für die gleiche Tat bestraft werden, dies wäre jedoch nicht zulässig.
    (3 mal den Führerschein abgeben würde ja auch nicht gehen)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dustin,

      in einem solchen Fall würden die Behören die einzelnen Vergehen wohl in Tateinheit sehen und tatsächlich nur einmal verfolgen, möglicherweise aber das Bußgeld erhöhen, da man von Vorsatz ausgehen kann, wenn ein PKW-Fahrer über einen längeren Zeitraum mit erhöhter Geschwindigkeit fuhr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Julia sagt:

    Hallo liebes Bußgeld.org Team,

    erstmal ein Lob an eure super Seite. Leider habe ich aber mein Anliegen nicht gefunden und wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir weiterhelfen könnt!

    Ich wurde Anfang April 2014 (also nach dem alten Bußgeldkatalog) außerorts mit 36 km/h zu schnell geblitzt. Folge waren 3 Punkte und um die 180 Euro. Nach dem neuen Bußgeldkatalog wurden diese auf 1 Punkt reduziert.

    Nun wurde ich am 18.03.2015 innerorts mit 21 km/h zu schnell geblitzt. Hier war im Bescheid als Beweis ein Foto dabei. Am 19.03.2015 wurde ich ebenfalls innerorts mit 21km/h zu schnell geblitzt. In diesem Bescheid war jedoch kein Beweißfoto dabei.
    Bei beiden Messgeräten (18.03. und 19.03.) habe ich keinen Blitz / kein Licht gesehen.

    Ist dass denn erlaubt, dass der Blitzer kein Licht hat?
    Lohnt es sich in Einspruch zu gehen?
    Was kommt auf mich zu?

    Vielen lieben Dank !!!

    Liebe Grüße Julia

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julia,

      unseres Wissens nach gibt es keine Verpflichtung, dass die Blitzer ein sichtbares Licht beim Messvorgang abgeben. Vielmehr gibt es durchaus Modelle, die „unbemerkt“ blitzen. Ob sich ein Einspruch lohnt, können Sie in einer anwaltlichen Beratung klären, wir dürfen Ihnen hierzu leider keine Auskunft machen. Ansonsten fallen die üblichen Sanktionen laut Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitungen an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Tobias sagt:

    Hallo ich wurde in einem auf 200m Länge begrenzte 30km/h Zone geblitzt.
    In der Orteinfahrt ist eine Insel wo der Verkehr genau in diesem Bereich auf 30 begrenzt ist.
    Bisher war ich der Meinung das in diesem Bereich nicht geblitzt werden darf,
    habe diesen Bereich genutzt um anschließend mit 50km/h die Ortschaft zu passieren.
    Ausgrechnet an einem eiligen Tag wurde ich dort mit 63 km/h geblitzt,
    lohnt hier ein Einspruch?
    Gruß Tobias

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      ob sich ein Einspruch in Ihrem Fall lohnt, können wir Ihnen leider an dieser Stelle nicht darlegen. Befragen Sie hierzu einen Anwalt, dieser kann Ihren Fall professionell bearbeiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Artur sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    würden Sie mir bitte 2 Anfragen beantworten.

    1.) Ist es gesetzlich eindeutig geregelt, das ein Verkehrsteilnehmer geblitzt werden darf. Gleichgültig ob durch feststehende
    Radar Geräte oder mobile Einheiten. Ich selbst habe hierüber keine eindeutigen Informationen im Internet gefunden.
    Allerdings habe ich unter dem Suchbegriff ( Richter spricht Raser frei) hier die Aussage eines Richters gelesen, das es
    keine Rechtsgrundlage dafür gibt, das Autofahrer geblitzt werden dürfen.
    2.) Betrifft den Ort Reiskirchen / Wieseck.
    Seit einigen Wochen steht das Verkehrszeichen 30KM mit dem Zusatz 22:00 bis 06:00 am Ortseingang von Reiskirchen.
    (B 49). Wenn ich von Giessen komme und nach Reiskirchen in den Ort fahre.
    Was dieses Verkehrszeichen bedeutet ist mir schon bekannt.
    Jetzt die Frage hierzu: Etwa 800 mtr. weiter, ebenfalls auf der B49 im Ort Reiskirchen steht dann ein Verkehrszeichen
    30 KM mit dem Zusatz: Gilt nur für LKW. ( Der Zusatz 22:00 bis 06:00) ist hier nicht vorhanden. Hebt nun dieses
    Verkehrszeichen das zuerst genannte auf, für mich als PKW Fahrer oder eben nicht.

    Über eine Antwort ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüssen

    Artur
    19-04-2015

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Artur,

      die Kontrolle der Geschwindigkeit ist eine Aufgabe, die durch die Kommunen und die Polizei wahrgenommen wird und selbstverständlich juristisch zugelassen ist. Es ist allerdings korrekt, dass viele Bußgeldbescheide fehlerhaft sind und deswegen nicht gültig sind.
      Zu Ihrer zweiten Frage: Jeweils das aktuelle Verkehrszeichen ist maßgeblich. Demzufolge gilt die 30er-Begrenzung hier nicht mehr. Da die Situation in Ihrem Fall aber nicht ganz eindeutig erscheint, sollten Sie sich mit der Anfrage an das Ordnungsamt wenden, damit erreichen Sie möglicherweise eine Änderung der Beschilderung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Daniel sagt:

    Hallo,

    ein übervorsichtiger Autofahrer hat vor mir aprupt und mit voller Kraft in die Bremse getreten weil er einen Blitzer sah. Trotz Sicherheitsabstand war es mir nur schwer möglich einen Auffahrunfall zu vermeiden. Ich wäre sogar beinahe in den Gegenverkehr gekommen. Die Frage der Haftung im Fall des Unfalls würde mich interessieren, denn genaugenommen ist der Verursacher der Blitzer, denn, ohne Blitzer kein Bremsen ohne Bremsen kein Unfall. Auch den vorherfahrenden gebe ich keine Schuld da ja jeder normale Mensch bei der Sichtung eines Blitzers mal mehr mal weniger in die Eisen steigt. Warum wird nicht verplichtend vor einem Blitzer mit Schildern gewarnt ? Wenn es wirklich nicht ums Geld geht sondern, wie uns immer weisgemacht wird, darum das wir langsamer fahren dann dürfte so ein Schild doch kein Problem sein, den dieses würde sein Ziel erreichen selbst ohne Blitzer !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      der Verursacher für einen Unfall wäre in einem solchen Fall nicht der Blitzer, sondern die Geschwindigkeitsüberschreitung des Autofahrers.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Stefan sagt:

    Guten Tag liebe Redaktion ,

    ich habe mal ein Frage und zwar bin ich heute durch eine mobile Blitzanlage gefahren .
    Soweit ich es aufnehme konnte hat es nicht geblitzt.
    Meine Frage ist jedoch ich bin im Vorfeld auf die mit dem Blitzer besetze Straße abgebogen und habe stärker beschleunigt .

    Ist es ein unterschied ob mann bei erlaubten 70 kmh mit 80 kmh geblitzt wird oder ob mann gerade stark am beschleunigen ist .

    Meine Angst ist das die Geräte falsch anzeigen durch starkes beschleunigen.

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      die Geräte werden durch die starke Beschleunigung nicht irritiert, sie können trotzdem eine exakte Messung abgeben. Die Beschleunigung hat keinen Einfluss auf die Strafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. kevin sagt:

    Darf ein Blitzer auf einem privatgrundstück stehen ? Gibt es da ein Gesetz für?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      nein, dies müssen Sie nicht dulden, schließlich dürfen die Beamten zur Montage eines Blitzers ohne Ihr Einverständnis Ihr Grundstück gar nicht betreten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. mo sagt:

    bin auf einer großen Hauptstrasse (Kreuzung – innerorts) bei rot über die Ampel gefahren es war gelb und ich war so schnell dann hab ich mehr gas gegeben dann hat es 2 mal geblitzt , das sind die neue Blitzer in kiel …. bedeutet das ,ich würde wegen beiden ( rote Ampel überfahren – und Geschwindigkeitsüberschreitung) geblitzt ? und wird das zu einer höhere Strafe Führen dass, ich so schnell war ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      es liegt in der Hand der Behörden, ob Sie für beide Vergehen eine Strafe bekommen, oder nur für dasjenige Vergehen, welches das höhere Bußgeld nach sich zieht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Lang sagt:

    Sehr geehrtes Redaktions Team, wo im Gesetz steht eigentlich das ich die aktuelle Uhrzeit wissen muss? Bin nach 22 Uhr durch eine 50/30 Zone gefahren, allerdings stand dort keine Uhr so das ich die aktuelle Zeit nicht wusste. Ich habe bereits bei der Behörde gefragt, belam aber nur die Auskunft: ..wir haben sorgfältig geprüft … wollen aber Ihr Geld.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      mit der Auszeichnung durch die Verkehrzeichen, dass dort tageszeitenabhängig langsamer gefahren werden muss, ist der Fahrer verpflichtet, sich entsprechend zu informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Sylvia sagt:

    Hallo ich wurde von einem Blitzer mit tarnnetz geblitzt das ist doch nicht rechtens oder? Und er stand auch noch im Gebüsch mehr verstecken geht doch nicht. Lohnt sich ein Einspruch ? Danke euch

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sylvia,

      es ist nicht verboten, einen Blitzer im Gebüsch zu verstecken. Falls Sie jedoch der Meinung sind, dass das Messergebnis verfälscht ist, sollten Sie die Möglichkeit zum Einspruch in jedem Fall prüfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Lee sagt:

    Hello
    I was a tourist foreign
    rental cars in Germany.
    If I drive over speed limit
    And then return home (my country)
    And I did not pay the fine
    What is wrong with me

  62. Iris sagt:

    Hallo, ich wurde vor ca. 2 Monaten in einer 30-Zone geblitzt. Habe aber noch keinen Bescheid erhalten. Meine Frage lautet: Innerhalb welcher Frist muss mir der Bescheid zugehen?
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Iris,

      spätestens drei Monate nach der Tatbegehung sollten Sie etwas von der Behörde gehört haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. Michael H. sagt:

    Bin innerorts in 30 Metern Entfernung zu den Bahnschinen geblitz worden. Gibt es da wegen elektromagnetischer Störungen seitens der Bahn so etwas wie Mindestabstände, die die Blitzgeräte einhalten müssen?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      sicher gibt es hier Vorschriften, die in den jeweiligen Gebrauchsanleitungen der Geräte zur Geschwindigkeitskontrolle vorgeschrieben sind. Falls Sie der Meinung sind, dass ein Messfehler vorliegt, überprüfen Sie dies, indem Sie einen Anwalt um Hilfe bitten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  64. A.Tek sagt:

    Muss eine Mobilemessung auf einem Asphalt aufgestellt werden oder kann es auch auf einer Erde(Wiese) aufgestellt werden? Hatte mal im Tv gesehen, dass auf einer Erde aufgestellt Blitzes falsche Werte liefern. Somit ist die Messung nicht
    Rechtens?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      das lässt sich so pauschal nicht sagen. Fakt ist: Einige Messungen sind aufgrund von Messfehlern unbrauchbar und damit nicht rechtens. Autofahrer sollten den Einzelfall prüfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Sorger sagt:

    Guten Tag, wie verhalte ich mich, wenn auf dem Foto der Fahrer nicht zu erkennen ist?

    Besten Dank für Ihre Mühen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in diesem Fall können Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Denn auf dem Beweisfoto muss der Täter zu erkennen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Mike A. sagt:

    Hallo Leute!

    Darf ein mobiler Blitzer mit nur einer Person im Fahrzeug, in beiden Richtungen sein Werk vollziehen. Mir ist bekannt, dieser müßte als Zeuge aussagen und das kann er doch nur, wenn er eine Seite kontrolliert. Habe auf dem Rückweg genau neben diesen Fahrzeug angehalten und mit meinen Freund hinein geschaut. Kann ich also aus diesem Grunde wiederspruch einlegen?

    Danke an Euer Team

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können immer gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einlegen, wenn dieser Ihnen ungerechtfertigt erscheint. Grundsätzlich ist am Aufbau der Blitzersituation jedoch nichts auszusetzen, sofern nicht gleichzeitig eine Messung in beiden Fahrtrichtungen vorgenommen wurde. Eine Beantragung der Akteneinsicht könnte hier wertvolle Informationen liefern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Karlheinz sagt:

    Guten Tag,

    ist eine temporäre Verkehrsberuhigung auf 30 km/h innerorts in einer Ortsdurchfahrt zulässig, wenn höheres Verkehrsaufkommen vermutet wird durch die Sperrung einer anderen, ca 2 km entfernten Straße in einer anderen Ortschaft (ebenfalls Ortsdurchfahrt)?
    Auswirkung: An dieser Straße wurde eblitzt, mein Sohn übersah die Beschränkung und erhielt mit über 60 km/h ein 3-monatiges Fahrverbot.

    VG

    KHZ

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit ist bei einem entsprechenden Verkehrszeichen immer zu beachten, da ansonsten gemäß der Bußgeldtabelle ein Bußgeld anfällt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Markus sagt:

    Guten Abend.
    Kurze Schilderung meiner Angelegenheit.
    Zeitpunkt: 21.06.2015
    A3, Streckenabschnitt Kreuz Hanau – Rasthaus Rohrbrunn, Fahrrichtung Frankfurt-Würzburg

    Ich bin gestern auf dem oben genannten Streckenabschnitt gefahren. Mit einer max. Geschwindigkeit von ca. 165 km/h. Plötzlich, wurde auf einen der digitalen Anzeigen, die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h aufgehoben, was auch die Beifahrerin bemerkte. Leider sah ich keine Geschwindigkeitsbegrenzung.
    Gibt es eine Erklärung dafür?
    Wie sollte ich nun weiter vorgehen?

    Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      wenn auf Autobahnen nichts anderes angegeben ist, sollten Sie sich an eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h halten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. Jan sagt:

    Guten Morgen,

    ich würde gerne erfahren, ob es in NRW einen Mindestabstand zwischen einer festen Blitze und einer mobilen Blitze gibt bzw. geben muss? Hintergrund ist der, dass ich von einer mobilen Radarfalle geblitzt wurde, die höchstens 200 Meter hinter der festen Blitze positioniert war. Ist es zulässig, innerhalb eines derart geringen Abstands zwei Messungen durchzuführen? Ist das nicht Abzocke, selbst wenn man nur von einer der beiden Blitzen erwischt wurde?

    Viele Grüße und danke für die Hilfe schon einmal im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      wenn die Geschwindigkeit zwischen zwei sehr knapp hintereinader positionierten Blitzern erhöht war, wird die Tat wohl als Tateinheit gewertet, dann müssen Sie nur ein Bußgeld entrichten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Mario sagt:

    Hallo zusammen,

    ich würde heute auf meinem Motorrad von einem mobilen Blitzer (Auto) mit 15 km/h zu viel geblitzt.
    Nun wurde ich gerne wissen ob diese auch von hinten blitzen bzw. ob mich ein Bußgeld erwartet.

    Vielen Grüße und danke im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      es gibt in der Tat Blitzersysteme, die auch Motorradfahrer erfassen können. Zudem kann es sein, dass sich in dem Auto ein Beamter befand, der Ihr Kennzeichen notiert hat. Jedoch kommt dies immer auf den individuellen Fall an, weshalb Sie nun auf den Bußgeldbescheid warten sollten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  71. Raffael sagt:

    Guten Tag,
    vllt können Sie helfen 🙂
    In wie fern ist es geregelt, dass Geschwindigkeitsmessgeräte IN Anhängern, Pfeilern, Leitplanken, oder Mülltonnen versteckt werden dürfen?
    Hörte mal, dass dies in der BRD angeblich nicht zulässig sei.

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Raffael,

      es gibt verschiedene Länderrichtlinien, die dies erlauben bzw. verbieten. In Bayern beispielsweise dürfen die Blitzer nicht getarnt werden (z.B. Tarnnetze darüber). Diese Richtlinien bestimmen auch, ab wie vielen Metern ein Blitzer vor oder nach einem Verkehrsschild stehen darf. In einigen Bundesländern ist es also durchaus erlaubt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Sven sagt:

    Hallo wurde vorher mit dem Motorrad ich glaube innerorts geblitzt war ein Dorf auf dem Land dachte ich bin schon wieder draußen und gemütlich vor mir her gefahren da hat’s geblitzt auf meinem Tacho stand 80kmh. 50kmh waren wohl erlaubt mit was muss ich Rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      je nachdem, wie schnell Sie waren und nach Abzug der Toleranz müssen Sie mit einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. Hinzu kommt noch ein Punkt in Flensburg. Sollte dies Ihr zweiter Verstoß über 25 km/h innerhalb von 12 Monaten sein, kann ein Fahrverbot drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Sandra sagt:

    Gelten die 150m Abstand zum Schild auch innerorts? Und gibt es einen Unterschied bei dem Bußgeld zwischen normalen 30 und 30 wegen Schule?
    Liebe Grüße:)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      jedes Bundesland hat hier eigene Richtlinien. Es gibt auch Bundesländer, bei denen keine Meterangabe festgelegt wurde. Zwischen beiden Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es keinen Unterschied.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Tobias sagt:

    Hallo

    Hier meine Frage. Wenn mehrere Blitzer im Abstand weniger Meter aufgestellt werden, ist das dann als Tateinheit anzusehen? Und warum macht man das, so viele Blitzer in geringem Abstand aufzustellen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      ein Blitzer soll Verkehrsteilnehmer dazu anhalten, sich an die Höchstgeschwindigkeit zu halten. Da viele Fahrer für einen Blitzer abbremsen und danach wieder auf das Gaspedal treten, sollen weitere Blitzer auch diese Fahrer „belehren“, die Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. In der Regel ist dies als Tatmehrheit anzusehen. Sind die Messpunkte jedoch nur einige Meter voneinander entfernt, kann auch von einer Tateinheit ausgegangen werden. Dies beurteilt jedoch jede Führerscheinstelle individuell.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Nadine sagt:

    Hallo,

    Ich wurde vorgestern mobil geblitzt.
    Erlaubt waren 70, da es bergab ging hatte ich ca. 80 drauf. Geblitzt wurde von oben von der Brücke. Da es 2 Brücken hintereinander waren, konnte man den Blitzer nicht sehen.
    Ist es erlaubt von der Brücke zu blitzen wenn man keine Chance hat den Blitzer zu sehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nadine,

      neben Geschwindigkeitsmessungen können von Brücken auch Abstandsmessungen durchgeführt werden. Näheres können Sie dem Bußgeldbescheid entnehmen. Es ist durch das Gesetz nicht vorgegeben, dass ein Blitzer für den Fahrer vorab erkennbar oder einsehbar sein muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.de

  76. Saygin sagt:

    Hallo ich bin innerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden, nach toleranzabzug 56km/h also 6 km/h schneller, allerdings war der Blitzer etwa 30-50 meter vor ausserhalb geschlossener Ortschaft wo 70 km/h erlaubt ist. Ist der standort der Blitzer rechtens??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Saygin,

      der Blitzer an dieser Stelle ist zulässig: Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt bis zum Ende des Gebots.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. D.W. sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute in Köln Wahn (Wahner Heide) geblitzt kurz nach einem Überholvorgang 70km/h sind zulässig gewesen und wegen des Überholvorgangs war ich am beschleunigen, durch die Sichtung des mobilen Blitzers konnte ich noch bremsen fürchte das ich dennoch mit ca. 80-90km/h erwischt wurde, habe bereits vor fast 2 Jahren ein aufbauseminar wegen Geschwindigkeitsüberschreitung machen müssen als Auflage vom Straßenverkehrsamt.
    Verlängerung Probezeit um 2 Jahre inkl.!
    5 Punkte aktuell vorhanden von 8 möglichen!

    Was kommt da auf mich zu?

    Gruß

    PS: Es ging Stark Bergab und der Blitzer stand in der Senke am tiefsten Punkt der strecke!!
    Bin Rechtsschutzversichert!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie befinden sich demnach noch in der verlängerten Probezeit. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von 10, bzw. 20 Km/h liegt kein A Verstoß vor, Sie müssen demnach lediglich mit einem Bußgeld zwischen 15 und 35 Euro rechnen. Sollten Sie jedoch mehr als 20 km/h zu schnell gefahren sein, liegt ein A-Verstoß vor und Sie bekommen eine Verwarnung und die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. u. Creemer sagt:

    Hallo,
    Mein Eindruck ist das auf dem Land immer mehr geblitzt wird. Daher meine Frage ob die Gemeinden selber die Bussgelder behalten dürfen oder an wen müssen diese abgeführt werden. Daran anschliessend ,wenn ja , seit wann ist es geändert worden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dies ist je nach Bundesland unterschiedlich. Dem eingenommenen Geld stehen Ausgaben (Personal, Geräte, Beseitigung von Vandalismus etc.) entgegen. Diese betragen je nach Region etwa 70 bis 90 Prozent. Der geringe Teil, der übrig bleibt, wird in die Verkehrsprävention gesteckt. Manchmal kommt dies auch der Haushaltskasse für Soziales zu, wodurch beispielsweise Hartz IV-Empfänger finanziert werden. Weitere Informationen kann Ihnen bestimmt die zuständige Bußgeldstelle erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Hüseyin sagt:

    Hallo,
    Ich bin in der probezeit doch leider verlängerte sich dies um 2 Jahre, und bekam schon die 2.verwarnung pyschlogische beratung, wie lange kann die Probezeit verlängern?
    Ich wurde auf der Autobahn außerorts bei einer 80er Zone geblitz, meiner Meinung nach war ich bei 103kmh nun meine frage, ist es 3kmh Toleranz oder doch eher 5?
    Es war ein blitzer der stand, keine Art von der Polizei oder eher eines vom versteckten autos..
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hüseyin,

      die Probezeit kann sich nur einmal um zwei Jahre verlängern. Es werden 3% Toleranz abgezogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. D. krahmer sagt:

    Hallo zusammen,

    gibt es in Ba.-Wü. eine Verwaltungsvorschrift, die die Verweildauer mobiler Blitzer an 1 Stelle begrenzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in dieser Angelegenheit hilft Ihnen eine Anfrage bei der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg weiter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. Susanne B. sagt:

    Hallo,

    Leider hat es mich heute auch mal erwischt.
    Ich wurde kurz vor Ortsausgang ( Ca 20-30m ) vor dem Schild, mit Ca. 78kmh geblitzt ( erlaubt50kmh) meine Frage ist, ist es rechtens so nah vor dem Ortsausgang zu blitzen?

    Fühl mich echt mies, bin auf meinen Führerschein angewiesen und empfinde es an der Stelle echt als Abzocke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,

      das kommt auf die jeweilige Landesrichtlinie an. Jedes Bundesland erstellt eigene Richtlinien, wie weit vor oder hinter einem Schild geblitzt werden darf. Aus diesem Grund sollten Sie möglicherweise einen Anwalt konsultieren, der in Ihrem Bundesland tätig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  82. Hendrik sagt:

    Hallo,
    Wurde heute geblitzt mit ca 75 (erlaubte 50 innerorts). Es war ein mobiler blitzer in einem silbernen Caddy. Laut meinem Vater ein blitzer von der stadt und somit müsste ich keine angst vor punkten etc. haben. Ich bin in der probezeit und diese 25 km/h würden ja evt ein Führerschein entzug nachsich ziehen. Hat mein Vater recht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hendrik,

      auch wenn der Blitzer tatsächlich der Stadt gehören sollte, ist der Bußgeldbescheid gültig. Lediglich Blitzer, die von privaten Firmen oder Personen betrieben werden, führen unter Umständen nicht zum Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  83. Gizem sagt:

    Hallo,

    Ich wurde am Montag in der 30 er Zone mit 77kmh geblitzt. nach fünf Jahren mein erster blitzer. ich war durch personlichem krankheitsgrund in eile. Habe auch ein ärztliches Attest. ist es möglich drum Rum zu kommen?

    Danke im voraus. 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gizem,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. Johannes sagt:

    Hallo,
    Ich wurde heute geblitzt.
    Auf einer Strecke, wo 30 erlaubt sind, ist eine kurze Strecke von etwa 80 Meter als Spielstraße gekennzeichnet. Der Blitzer befand sich etwa auf halber Strecke in der Spielstraße. Ist diese Radarkontrolle überhaupt gültig, wenn sie sich so nahe an dem Schild befindet, welches Schrittgeschwindigkeit vorschreibt.
    Habe etwas von einem Mindestabstand: Biltzer – Schild gehört.
    Geblitzt wurde ich in Baden-Württemberg.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johannes,

      in der Tat gelten je nach Bundesland verschiedene Mindestabstände. Allerdings greifen diese bei sogenannten „Geschwindigkeitstrichtern“ – die eine graduelle Herabsetzung der Geschwindigkeit erwirken – und an Gefahrenstellen nicht. Die Messung sollte in Ihrem Fall also durchaus gültig sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. Wolfgang sagt:

    Hallo,
    niemand wird in der Lage sein, die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten, wenn man nicht ständig unterhalb der zulässigen Geschwindigkeit fährt. So genau kann man ja nicht den Tacho ablesen. (evtl. 45km/h statt 50km/h)
    Deshalb die Frage: Welche Überschreitung der Geschwindigkeit wird allg. noch toleriert, ohne den üblichen Messfehler einzubeziehen?
    Beispiel: Ortschaft 50km/h erlaubt. Tatsächlich gefahren: 53,05km/h minus 3km/h Messtoleranz = 50,05km/ ;
    also eine Überschreitung von 0,05km/h und man bekommt ein Bild zugeschickt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      das ist je nach Blitzermodell unterschiedlich, weshalb keine genauen Aussagen dazu gemacht werden können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Wolfgang sagt:

        Das war eigentlich nicht meine Frage.
        Es ist zwar schon mindestens 40 Jahre her, als ich die Arbeit der Geschwindigkeitsüberwacher mal beobachten konnte.
        Im Stadtgebiet waren die bekannten 50km/h zugelassen. Das Überwachungsgerät war so eingestellt, dass bei 56km/h ein Alarm ausgelöst wurde und der Sünder vor Ort noch zur Kasse gebeten wurde.
        Dem Verkehrsteilnehmer wurde also ein Überschreitungslimit von 5km/h eingeräumt, was ich für eine angemessene Verfahrensweise halte.
        Darauf zielte meine Frage ab, ob man auch heute noch ähnlich verfährt.

  86. Jessika sagt:

    Hallo,

    Die freundin(die in Frankreich lebt) von meinem Bruder(der in Luxemburg lebt) ist ohne Führerschein geblitzt worden mit dem Auto meinem Bruder..
    muss mein Bruder jetzt auch Bußgeld bezahlen?

    Danke im voraus. 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jessika,

      gemäß § 31 StVZO ist der Fahrzeughalter für die ordnungsgemäße Benutzung seines Fahrzeugs verantwortlich. Ihm drohen also ebenfalls Strafen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  87. Patrick sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute mit +- 100km/h bei erlaubten 80 km/h geblitzt, außerorts auf der Autobahn, wo eine spur gesperrt war. Zudem bin ich noch in der probezeit.

    welche folgen wird das für mich haben?
    (bestenfalls/ schlimmstenfalls)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      bestenfalls sind Sie nach Abzug der Toleranz weniger als 21 km/h zu schnell gefahren. Dann bekommen Sie ein Bußgeld von 30 Euro. Waren Sie jedoch um mehr als 21 km/h zu schnell, drohen 80 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  88. icke sagt:

    Wurde geblitzt mit 7 kmh zu schnell , habe aber auch noch telefoniert . werde ich zweimal bestraft ???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      nein. In diesem Fall gilt die sogenannte Tateinheit. Das bedeutet, dass Sie lediglich für den schwereren Verstoß geahndet werden. In Ihrem Fall ist das der Handyverstoß. Dafür drohen ein Punkt in Flensburg und 60 Euro Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  89. Nitro sagt:

    Hallo
    Ich wurde mit dem Motorrad geblitzt aus den Auto heraus ,aber die Beamten hab sehr komisch geparkt nicht parrallel zur Straße sondern wie wenn man schräg irgendwo am Straßenrad parkt

    Meine Frage gibt es Normen wie dieses Fahrzeug zu stehen hat wenn ja würde mich über alle optionen und weiteren input freuen

  90. Dieter G. sagt:

    Hallo,
    sehr geehrtes bussgeldkatalog.org Team.
    Ich bin innerhalb einer Woche zweimal geblitzt worden.Einmal mit Laser außerhalb geschlossener Ortschaft, erlaubt waren 60 Km/H,ich wurde nach Toleranzabzug mit 104 Km/h geblitzt. Kosten 160 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
    2.) Außerhalb geschlossener Ortschaft auf einer Bundesstrasse, erlaubt waren 100 Km/h , ich bin mit 135Km/h geblitzt worden nach Abzug. Alles klar und gut, hab es auch eingesehen und zugegeben.
    Meine Frage: Was passiert wenn ich die Geldstrafe nicht bezahlen kann?
    Ich bin 56 Jahre alt,seit 13 Jahren Frührentner mit wenig Rente hatte bisher keine Auffälligkeiten im Strassenverkehr.
    Muß ich dann ins Gefängnis?
    Vielen herzlichen Dank für ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Dieter G.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      wenn Sie nachweisen können, dass Sie die Summe nicht am Stück erbringen können, ist in der Regel eine Ratenzahlung möglich. Bei Nichtzahlung droht in der Tat im schlimmsten Fall eine Erzwingungshaft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. Khudeda sagt:

    Hallo,
    Mein Freund hat meinen Blitzerbrief erhalten, da ich mit seinem Auto gefahren bin. Ich bin 21 kmh ausserorts zu schnell gefahren, somit erhalte ich einen Punkt. Er hat zwar angegeben, dass ich die Fahrerin zu dem Zeitpunkt war, allerdings nicht meine Adresse. Außerdem hat er dazu vermerkt, dass der Bußgeldbescheid an seine Adresse geschickt werden soll. Ist dies möglich? Erhalte ich nun auch eventuelle Bescheiden o.Ä. oder wird wird man den Bescheid nur an ihn schicken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      der Bescheid sollte dennoch bei Ihnen eintreffen – die Behörden schicken den Bußgeldbescheid an die Adresse des Schuldigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  92. Amal sagt:

    Hallo
    Ich wurde heute beim Wenden auf einer 30 Zone vom Polizei Auto geblitzt. Bin glaube ich 20 kmh zu schnell gewesen. Ich mußte beschleunigen da der Verkehr sich nährt.
    Darf man das? Und muß ich mit einem Punkt rechnen?
    Danke euch

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Amal,
      welche Strafe Ihnen blüht, ist abhängig vom konkreten Vorwurf. Haben Sie gewendet ohne Entgegenkommende durchzulassen, droht Ihnen ein Verwarngeld von 20 Euro. Haben Sie dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, erwarten Sie ein Bußgeld von 70 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg. Vor dem Wendevorgang ist der umliegende Verkehr genauestens zu beobachten. Erst, wenn sich die Möglichkeit ergibt, dürfen Sie Ihr Vorhaben vorsichtig und regelkonform umsetzen. Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h werden innerorts 35 Euro Verwarngeld angeordnet.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  93. ursula r. sagt:

    Hallo,

    ist es erlaubt, zwei Blitzer im Abstand von 4 Km aufzustellen ?
    Ich bin im Abstand von 2 Minuten 2 mal geblitzt worden. Muß ich dann 2 mal Strafe zahlen ?
    Es ist aber nur ein Foto mitgeschickt worden.

    Vielen Dank für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ursula,
      wurden Ihnen denn beide Geschwindigkeitsüberschreitungen zur Last gelegt? Wenn Sie bereits den Anhörungsbogen erhalten haben, müsste das darauf vermerkt sein. In Ihrem Fall könnte es sich um eine Tateinheit handeln. Im Zweifel berät Sie Ihr Rechtsanwalt.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  94. Joel sagt:

    Hallo
    Wurde letztes Wochenende auf der Autobahnbaustelle (80) mit 120 geblitzt.
    Ich bin schweizer und in der Schweiz 2 Jahre auf Bewährung wegen Geschwindigkeitsübertretung.
    Das Auto war glücklicherweise von meinem Schwiegervater (schweizer).

    Somit wird sicher er ein Schreiben bekommen. Was kommt da für ein Schreiben?
    Wird die Schweizerpolizei von dem erfahren und kann er die Schuld auf sich nehmen?

    Wenn nein mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?
    Könnte ja recht teuer werden wenn es auch über die schweizer Behörden läuft….

    Danke und Gruss Joel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joel,
      in der Regel werden Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts von 31 bis 40 km/h mit einem Bußgeld von 120 Euro und 1 Punkt bestraft. Falls Sie innerhalb eines Jahres zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begangen haben, könnte noch ein Fahrverbot von 1 Monat hinzukommen. In Ihrem speziellen Fall ist es jedoch ratsam, einen Anwalt hinzuzuziehen, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  95. Michael S. sagt:

    Guten Tag,
    ich habe nach 8 Monaten einen Bußgeldbescheid bezüglich einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Höhe von 38 km/h bekommen und nun gehört das dieser ungültig sei da ein solcher Bescheid innerhalb von sechs Monaten zugestellt werden muss. Ist diese Information richtig?
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      in der Regel verjährt ein Bußgeldbescheid nach drei Monaten – allerdings kann die Verjährungsfrist durch viele verschiedene Umstände unterbrochen werden. Für eine Einzelfallprüfung empfiehlt sich ein Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  96. Florian sagt:

    Hallo,
    neulich wurde ein Familienfoto aus dem Verkehrsleitsystem auf der Autobahn in Bayern geschossen.
    Heute lag ein Schreiben bezüglich der „Anhörung des Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit“ im Briefkasten, allerdings ohne den Fotobeweis. Der Fall ist nicht weiter dramatisch, 1 Punkt und 98,50 Euro. Doch ich hätte sehr gerne die Fotos. Wie kann ich als Privatperson ohne Anwalt diese erhalten?
    Warum druckt man diese mit den heute günstigen Farblaserdruckern nicht einfach mit auf den Bescheid?
    Danke,
    Flo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      häufig wird in dem bescheid eine web- Adresse angegeben, bei der Sie das Bild mit Ihren Daten einsehen können. Meist ist darauf im Schreiben auch hingewiesen worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. Polo sagt:

    Hallo,
    ich glaube, heute auf der Autobahn geblitzt worden zu sein, bin mir aber nicht sicher. Die Geschwindigkeitsbegrenzung an der entsprechenden Stelle lag bei 80 km/h, und mein digitaler Tacho zeigte mir in genau dem Moment, als der Blitz auslöste, 92 km/h an. Nach Abzug der Tachovoreilung und der Messgerätetoleranz dürfte also allenfalls eine geringe Überschreitung dabei herauskommen.
    Allerdings fuhr ich auf der rechten Spur der Autobahn, und genau in dem fraglichen Moment wurde ich links von einem wesentlich schnelleren Fahrzeug überholt. Geblitzt hat es allerdings, meiner Wahrnehmung nach, nur ein mal. Kann ein klassischer mobiler Radar-Blitzer zwei Überschreitungen gleichzeitig auf verschiedenen Spuren dokumentieren? Oder kann es schlimmstenfalls passieren, dass ich zahlen muss für die wesentlich höhrere Übertretung meines „Nebenmanns“, weil das Gerät ihn gemessen, aber mich fotografiert hat?
    Früher hieß es ja mal, dass Beweisfotos die ganze Fahrbahnbreite abbilden müssen, um auszuschließen, dass die Messung durch einen Überholer außerhalb des Bildbereichs ausgelöst wurde. Aber wie stellt sich das auf Autobahnen dar?
    Geblitzt wurde mit dem klassischen Radar-Gerät, das auf einem Stativ stand und an einen daneben stehenden Mess-Bus angeschlossen war.

    Danke im voraus!

    P.S.: Ich bin noch nie geblitzt worden und kenne mich daher nicht aus: Wie lange dürfte es denn ungefähr dauern, bis ich Post von der zuständigen Behörde bekomme, wenn überhaupt? Es war eine mobile Messung, die dort wahrscheinlich nur für kurze Zeit gestanden hat, so dass die Aufnahmen theoretisch sofort ausgewertet werden können ….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Polo,

      heutige Messgeräte sind mitunter in der Lage genau zuzuweisen, welches Fahrzeug die Überschreitung beging. Ist dem nicht so, ist die Messung unzulässig. Sollte Sie einen Bußgeldbescheid oder ein Anhörungsbogen erhalten, muss das erste Dokument innerhalb von drei Monaten eintreffen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  98. Peter sagt:

    Muß auf den Beweisfoto das Kennzeichen zu erkennen sein?
    Ich habe 2 Wochen das Auto nicht bewegt, es war 60km von meinen Zuhause in einer
    Garage verschlossen. Ich selber bin zu dieser Zeit mit einem ander Auto(natürlich auch mit anderen Kennzeichen)
    gefahren.
    Danke
    Peter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      für eine Identifikation ist das Kennzeichen von Nöten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  99. Toni sagt:

    Hallo ich wurde heute in der 30er zohne mit 66kmh geblitz von einem mobilen blitzer der auf der strasse am burgersteig platziert war. Es hat geregnet und auf dem foto am unteren hälfte des gesichts ist der scheibenwischer zu sehen also mein gesicht ist leicht verdeckt

    Kann ich da dagegen angehen es könnte ja sein das die messung wegen dem regen oder wegen dem scheibenwischer verfälscht worden ist.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Toni,

      leider können wir keine Einzelfallberatung bieten. Ein Rechtsanwalt kann Sie zu den Erfolgsaussichten beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  100. Winfried B. sagt:

    Die ganze Blitzerei ist legalisiertes Raubrittertum des ach so wunderbaren Staates.Und sonst nichts!!
    Bodenwellen wie in Spanien sind viel effektiver,nur bringen die keine Pinunze.

  101. Markus sagt:

    Hallo, bekam heute aus Spanien ein „Asunto“ zugesandt wegen Geschwindigkeitsverstoßes. Statt erlaubter 60km/h wurden 70 km/h gemessen, wofür ich nun 100.- EUR zahlen soll. Ihrem Bußgeldkatalog für Spanien entnehme ich jedoch erst ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h und mehr ein Bußgeld von 100.- EUR an aufwärts. Zudem wurde mir der Bescheid direkt von der spanischen Behörde zugesandt und nicht, wie ich an anderer Stelle dem Internet entnahm, wohl pflichtgemäß über eine deutsche Behörde. Ist dieser Bescheid überhaupt rechtmäßig?

    Freu mich über eine Antwort, danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      es könnte sein, dass es einen Aufschlag aufgrund spanischer, gesonderter Gebühren gibt. Daraus könnte sich das erhöhte Bußgeld ergeben. bedenken Sie auch, dass das Verkehrsrecht in Spanien zu dem deutschen Recht variieren kann und demnach auch die Bußgelder unterschiedlich ausfallen können. Eine Kooperation besteht generell innerhalb der EU-Länder, daher ist der bescheid rechtmäßig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  102. Felicitas sagt:

    Bin vor ein paar Tagen durch eine geschlossene Ortschaft mit 1 Ampel, fest installierter Blitzer steht an Ampel. Bin folgsam 50 kmh gefahren, anschließend wohl etwas zu“viel“ Gas gegeben ( es geht bergan), dann geblitzt ( mobiles Teil) ca 50 m vor Ortsausgangsschild. Habe eine Verwarnung von 15,oo€ bekommen mit sehr schlechtem „Paßfoto“ .
    Habe danach die Entfernung von stationärem u. mobilem Blitzer gemessen per Tacho, es sind ca 150m.
    Ist es erlaubt Blitzer in so kurzen Abständen aufzustellen???
    Freue mich auf eine Antwort, Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felicitas,
      es existieren je nach Bundesland gewisse Richtlinien, in welchen Abständen zum Verkehrsschild Blitzer aufgestellt werden dürfen. Diese Werte bewegen sich zwischen 100 und 200 Metern. In Ausnahmesituationen (wie beispielsweise an einer Gefahrenstelle) darf jedoch davon abgewichen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  103. David S. sagt:

    Hallo ich wurde heute auf der Autobahn geblitzt mit 160 un es waren 100 nur erlaubt was für strafen wird es bei mir geben
    Bitte um eine Antwort danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      es drohen ein Bußgeld von 240 bis 440 Euro, 2 Punkte in Flensburg und einen oder zwei Monate Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  104. Markus sagt:

    Hallo,
    ich hätte folgende Frage:
    Ich habe heute 2 Bußgeld Bescheide bekommen…
    Und zwar bin ich 2 mal am selben Tag geblitzt worden… Einmal um 15.26 Uhr innerhalb geschlossener Ortschaft mit 10 km/h zu schnell… Und dann auf der Rückfahrt um 19.30 Uhr mit 7 km/h zu schnell an genau der selben Stelle… (Halt nur die andere Fahrspur)
    Muss ich beide bezahlen???

    MFG Markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,
      da Sie zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen haben, müssen Sie auch für beide die Konsequenzen tragen und daher beide bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  105. Fritz sagt:

    Hallo,

    ich bin von einem stationären Blitzer, der sich hinter dem Ortsschild befindet geblitzt worden und im Bußgeldbescheid wird innerorts angegeben, die Entfernung zwischen Ortsschild und Blitzer war gering, aber er steht definitiv außerorts.

    Kann ich etwas dagegen tun?

    Liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fritz,

      grundsätzlich kann jeder innerhalb von 14 Tagen einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen. Ein Anwalt kann einschätzen, ob sich ein Einspruch in Ihrem spezifischen Fall lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  106. Vince sagt:

    Ich wurde auf der BAB 3 vor Köln unmittelbar vor einer Spurverengung geblitzt (weniger als <400m bereits angezeigt) . Auf der rechten Spur fuhr ein Fahrzeug statt der erlaubten 100km/h ca mit 80kmh, so dass ich noch an ihm vorbeifahren wollte. Da wurde ich dann geblitzt. Ist das rechtmäßig vor einer Spurverengung zu blitzen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vince,
      es ist rechtmäßig, vor einer Spurverengung zu blitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  107. Friedrich sagt:

    Ich wurde vor zwei Wochen mit 28 km/h zu viel auf der Autobahn gelasert und wie ich jetzt gestern erfahren musste, wurde ich vor 4-5 Wochen auf der Autobahn mit 30 km/h zu viel geblitzt. Da bisher aber noch keiner von beiden Bescheiden direkt bei mir daheim gelandet ist, wollte ich fragen, wie es sich bezüglich Fahrverbot verhält. Beide Geschwindigkeitsverstöße waren innerhalb von einem Jahr und über 25 km/h, jedoch wusste ich vom ersten bis gestern nichts. Wie sind meine Chancen um ein Fahrverbot drum herumzukommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Friedrich,

      die Wiederholungstäterregel greift in der Regel erst, wenn der erste Bescheid zum Zeitpunkt des zweiten Verstoßes rechtskräftig war. Dies trifft auf Ihren Fall nicht zu – daher sollten Sie ein Fahrverbot umgehen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  108. anna sagt:

    hallo ich habe gestern auf autobahn in zweite spür mit 100kmh ( wo 120 erlaubt ist )gefahren .auf schnellste spür hat ein auto mich überholt und unter die brücke der blitz hat uns beide autos fotografiert .gibt es kamera auf jede spür oder muss mit strafe rechnen obwohl ich habe die richtige geschwindlichkeit aufgepasst

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo anna,

      ein modernes Messgerät sollte erkennen, dass das andere Auto die Verkehrswidrigkeit begangen hat. Warten Sie erstmal ab – wenn kein Anhörungsbogen bei Ihnen eintrifft, ist alles richtig erfasst worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  109. Katharina sagt:

    Ich würde geblitzt vor einer Schule dort ist dreißig ich hatte bestimmt 29 zu viel jedoch das erste Schild das dreißig zeigt war zu diesem Zeitpunkt von einem Lkw komplett verdeckt zudem ist die Schule nicht einsehbar und es waren Ferien und das zweite schild stand etwas später aber nicht einsehbar da dieses hinter einem Hügel stand nach diesem Schild stand dann das blitzer Auto der Stadt aber so kurz keine 15 Meter von dem zweiten Schild lohnt sich ein Einspruch???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katharina,

      da wir keine Rechtsberatung durchführen dürfen, bitten wir Sie sich in dieser Angelegenheit an einen Abwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  110. Pierre sagt:

    Hallo liebes Bußgeldkatalogteam.
    Folgende Fragen:

    1.
    Ich wurde mit ca 52 kmh nach Toleranzabzug in einer 30er Zone aus einem Fahrzeug heraus geblitzt.
    Jedoch stand das Blitzerfahrzeug beim dem Beamten in der eigenen Hofeinfahrt. Das heißt, der Beamte sitzt eventuell vor seinem Fernseher und freut sich über vorbeifahrende erwischte Fahrzeuge. Ist das überhaupt rechtens? Darf der Beamte den Blitzer von seinem Privatgrundstück aus blitzen lassen?

    2.
    Ist eine Geschwindigkeitsmessung bei Regen / Nieselregen bzw generell bei Witterung zulässig?

    Danke im voraus und beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pierre,

      in der Regel und wenn der Grundstückseigentümer dem zustimmt, können Geschwindigkeitsmessungen von Privatgrundstücken aus durchgeführt werden. Auch bezüglich der Witterungsbedingungen gibt es keine Vorschriften, die Geschwindigkeitsmessungen einschränken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  111. Elisa sagt:

    Hallo, letzte Woche wurde in Bw geblitzt. Und zwar wurde bei uns auf der Ausbaustrecke einer Schnellstraße geblitzt, allerdings von hinten, da wo es nicht mehr weitergeht. Dadurch wird ja nicht erkannt, wer im Auto saß. Kann man da geblitzt werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elisa,

      grundsätzlich muss der Fahrer bestimmbar sein. Ein Foto von hinten hat sicher nicht die Beweiskraft wie ein Foto mit Gesicht. Ein Bescheid kann zwar erstellt werden, es könnte aber Zweifel zur Identität des Fahrers geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  112. Grund sagt:

    Ich bin in einer 60er Zone mit 69 geblitzt worden, nach Abzug der Toleranz stehen 66 zu buche.
    Ich weiß nicht ob das noch Verkehrserziehung ist oder Abzocke.

    Wieviel mehr darf man eigentlich fahren, da die analogen Anzeigen die Geschwindigkeit gar nicht so genau anzeigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Grund,

      generell sollten Sie sich immer an die vorgegebene Geschwindigkeit halten, welche Ihnen vorgegeben wird. Die Blitzer lösen aus, sobald diese überschritten wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  113. Christoph sagt:

    Hallo,
    habe bisschen recherchiert und herausgefunden, dass eignetlich alle mobile Blitzer in Berlin blitzen müssen. Gibt es auch Anlagen, die nicht blitzen? Ich meine von Typ Leivtec oder äquivalente? In der Homepage von Leivtec kann man unter „Referenzliste Deutschland“ sehen, dass es keine Leivtec-Anlagen in Berlin gibt. Dann gibt es auch keine mobile Messungen ohne Blitz? Hier geht es nicht um Laser-Technologie, da man da sowieso die Strafe sofort von Polizisten kriegt.
    Vielen Dank im Voraus!
    MfG,
    Christoph

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      wir haben keine Informationen dazu, welche Blitzer und in welchem Umfang diese in Berlin eingesetzt werden. In der Regel wird es in Berlin aber wohl „blitzen“.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  114. Sam sagt:

    Hallo,

    Wie ist das wenn man auf der Autobahn in einer Baustelle mit 110 bis 120 geblitzt wird, bei 80. Dazu kommt das man nicht angeschnallt ist und gerade auf das Handy geguckt hat. Werden alle 3 Vergehen gewertet oder nur das schlimmste?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sam,
      da Sie sich drei Vergehen geleistet haben, werden in der Regel auch alle drei Vergehen geahndet. Es wird nicht differenziert, bei welchem Vergehen es sich um das schlimmste handelt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  115. Chris sagt:

    Hallo, ich wurde 3x innerhalb eines Monats geblitzt 2x 20 kmh zu schnell 1x 25 welche Folgen drohen mir ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      das kommt drauf an, wo der Verstoß stattgefunden hat. innerorts oder außerorts. Entsprechend wären das zweimal 35 bzw. 30 Euro und einmal 80 bzw. 70 und ein Punkt. Da die Verstöße noch keine Rechtskraft haben, sollte Beharrlichkeit noch kein Thema sein. In diesem Fall wären auch höhere Strafen möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  116. Moritz sagt:

    Hallo bin auf der Autobahn in Baustellenbereich(10km Länge & 3 Spurig) mit 15 km/h (~95 statt 80)zuviel geblitzt worden. Wie wird das geahndet? 100 Euro und ein Punkt oder normale 15 km/h außerorts?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Moritz,

      in der regel wird dies mit 100 Euro und 1 Punkt in Flensburg belegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  117. Mathias sagt:

    Hallo,hier in der Stadt wurden neue 50 bei nässe Schilder montiert, bin mir aber nicht sicher ob diese schon hingen, ich wurde innerorts bei erlaubten 7o km/h (50 km/h bei nässe) abzüglich der Toleranz mit 64 km/h von einem mobilen Blitzer-Fahrzeug geblitzt. Die Straße war zwar feucht, es hatte aber zu derzeit nicht geregnet. Gibt es eine Regelung wie stark die Fahrbahn durch Wasser beeinträchtigt sein muss, bevor der Blitzer auf 50 km/h eingestellt werden darf? ..und/oder wo informiere ich mich am besten über den Montage Zeitraum bezüglich der Schilder? LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mathias,

      ein „Bei Nässe“ – Schild findet nur dann Anwendung, wenn die gesamte Fahrbahn mit Wasser bedeckt ist. Feuchte Straßen oder vereinzelte Pfützen zählen grundsätzlich nicht. Ziehen Autos eine Sprühfahne hinter sich her, deutet das aber definitiv auf Nässe hin.

      Zum Aufstelltag der Schilder können Sie sich bei dem zulässigen Ordnungsamt bzw. der Stadtbehörde informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  118. Nicole sagt:

    Hallo, in Stuttgart in den Cannstatter Strasse stehen 2 Laserblitzsäulen im Abstand von circa 300Meter. Es handelt sich um eine 3spurige Strasse auf welcher durchgehend 50Km/h erlaubt sind. Nun meine Frage: Sofern beide Säulen auslösen, zählt dies dann als ein oder zwei Vergehen? Die Geräte stehen wie gesagt keine halbe Minute Fahrweg auseinander

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,
      in einem solchen Fall müsste in der Regel je nach Einzelfall entschieden werden, ob es sich um Tatmehrheit oder Tateinheit handelt. Bei letzterem wird nur ein Vergehen gewertet, bei Tatmehrheit wären es dementsprechend zwei.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  119. Jan M. sagt:

    Hallo
    Ich bin am 09.09.15 mit 42km/h zuviel außerorts geblitzt worden. Der Fall ist erledigt und ich hab Strafe verbüßt.
    Nun bin ich am 28.05.16 mit 33km/h zuviel außerorts wieder geblitzt worden. Muß ich da mit einem Fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,
      ab zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb von 12 Monaten können Sie als Wiederholungstäter angesehen werden und müssen in der Regel mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  120. Kate sagt:

    Hallo,

    Wirkt ein Blitzgerät auf dem A11 Autobahn? Wie hoch ist die Buße für 36 km zuviel auf dem Autobahn?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kate,

      in der Regel werden Geschwindigkeitskontrollen auf der Autobahn genauso durchgeführt, wie auf allen anderen Straßen auch – entweder durch stationäre oder durch mobile Blitzgeräte. Lag die Überschreitung außerorts vor, ist bei 31 bis 40 km/h zu schnell mit einem Bußgeld von 120 Euro und einem Fahrverbot von einem Monat zu rechnen. Passierte dies innerorts kommen in der Regel 160 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot auf Sie zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  121. Max H. sagt:

    Als was zählt eine Geschwindigkeitsüberschreitung bis 20 kmh in der Probezeit?

    Ab wie vielen Geschwindigkeitsbegrenzung (bis 20kmh) in der Probezeit, wird die Probezeit verlängert?

    Mit freundlichen Grüßen
    Max H.

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist während der Probezeit ein Vergehen der Kategorie A. Allerdings führt während der Probezeit erst eine Tempoüberschreitung von mehr als 20 km/h zu Probezeit verlängernden Maßnahmen. Sie wird dann um zwei Jahre verlängert und ein Aufbauseminar wird angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  122. Luke sagt:

    Hallo,

    zu meiner Vorgeschichte auf die ich wirklich nicht stolz bin
    2010 habe ich meinen Führerschein erworben
    2011 habe ich 4 Punkte bekommen (Probezeitverlängerung)überholen trotz verbot mit Gefährdung
    2012 habe ich 4 Punkte bekommen
    (1Monat Fahrverbot)
    Rote Ampel
    2013 habe ich 1 Punkt bekommen (Handy)
    So nun (Juli.2016) wurde ich Geblitzt
    Ich hatte bisher noch keinen geschwindigkeitsverstoß
    Habe außerorts auf der Autobahn nun 35KM/h zu viel und nun zu meiner Frage wovor ich Angst habe
    Mir wurde gesagt da ich schon Punkte habe kann es sein das die Strafe noch viel höher wird als die, die auf dem Zettel steht da ich ja erst bestätigen muss das ich gefahren bin und sie dann erst mein bisheriges Konto anschauen, Stimmt das ?
    Ich habe echt Angst das die Strafe noch viel höher wird ?
    Sorry für die Rechtschreibung

  123. furosch sagt:

    Ich wurde auf einer Landstraße ausserorts durch einen privaten Sicherheitsdienst geblitzt ( 9kmh zu schnell, Tempo 60).
    Der Bußgeldbescheid wurde vom Ordnungsamt der Gemeinde ausgestellt, als Bearbeiter im offiziellen Briefkopf ist der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma aufgeführt.
    Frage:
    Dürfen private Sicherdienste im Auftrag der Gemeinde überhaupt Mesungen an Landstraßen ausserorts durchführen und die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma namens der Gemeinde Bußgeldbescheide ausstellen?
    Lt. Gemeindevertreteerbeschluss wurde die Sicherheitsfirma nur mit der Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs innerörtlich beauftragt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo furosch,

      grundsätzlich darf jeder Bürger eine Ordnungswidrigkeit anzeigen, welche von den Behörden verfolgt werden muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • furosch sagt:

        Ihre Antwort auf meine Frage vom 20.07.; 18:13 triffft nicht den Kern der Frage.
        m. w. ist die Verkehrsüberwachung auf überörtlichen Straßen eine hoheitliche Aufgabe und somit Sache der Polizei, es soll der Wegelagerei durch Privatunternehmen nicht Vorschub geleistet werden.
        Es gibt jedoch Bestrebungen des Hessischen Städte- und Gemeindebundes dies zu ändern.
        Deshalb noch einmal die konkrete Frage:
        Dürfen private Sicherheitsunternehmen an überörtlichen Straßen Geschwindigkeitsmessungen durchführen?
        Gibt es eventuell zu diesem Thema Grundsatzurteile?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Furosch,

          grundsätzlich wird das in jedem Bundesland individuell geregelt. Im Jahr 2014 gab es ein Urteil vom Amtsgericht Gelnhausen, in dem herauskam: Die elektronische Aufzeichung einer Privatfirma unterliegt dem Beweisverwertungsverbot. Das bedeutet, dass solche Unternehmen die Aufzeichnungen nicht selbst auswerten dürfen. Der von Ihnen benannte Gemeindevertreterbeschluss scheint auch gegen die Handlungen des Unternehmens zu sprechen. Ein Rechtsanwalt kann erwägen, ob sich in diesem Fall ein Einspruch lohnt.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  124. SCGL sagt:

    Hallo,
    wurde vor 8 Monaten auf der Autobahn geblitzt, folge 110 Euro und 1 Punkt. Heute wurde ich wieder geblitzt(innerhalb 1 Jahr), innerorts 34 kmh zu schnell gefahren ohne Tolleranzabzug, ist mit einem Fahrverbot zu rechnen?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo SCGL,

      wenn Sie innerhalb eines Jahres zweimal mit mehr als 26 km/h geblitzt wurden, gelten Sie als Wiederholungstäter. Daher droht Ihnen sehr wahrscheinlich ein Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  125. Hagenah sagt:

    Guten Abend,

    welche Richtlinien gibt es für das sog. Dreibein?
    Muss es auf festem Grund sein? Mit oder ohne Tarnnetz? Darf es in einem Busch bzw auf Rasen platziert werden?

    Wie sind die Richtlinien für mobile Blitzer in Autos?

    Müssen die Räder gerade sein? Muss der Wagen parallel zum Bürgersteig stehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hagenah,

      die Richtlinien werden von der Polizei mit einkalkuliert. Exakte Informationen können Sie diesbezüglich und dies wäre empfehlenswerter, wenn Sie diese bei der Behörde erfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  126. Aris sagt:

    Hallo zusammen,

    ich wurde heute in einer 70iger Zone außerorts mit 98 km geblitzter durch eine Laserpistole. Ich habe rotes reflektierendes Licht gespürt. Somit bin ich nochmal zurückgefahren. Der Blitzer stand in einem Gebüsch (nicht ersichtlich gewesen) und war noch mit einem Tarnnetz abgedeckt. Ist dies so zulässig? Lohnt sich ein Einspruch, weil ich kein Beweisfoto gemacht habe? Was kommt auf mich zu?

    Besten Dank
    Aris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Aris,

      sehr wahrscheinlich droht Ihnen ein Bußgeld von 70 Euro und es folgt der Vermerk von einem Punkt in Flensburg. Da wir keine Rechtsberatung anbieten, sollten sich wegen Ihrer weiteren Frage an einen Rechtsberater wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  127. P. sagt:

    Guten Tag!
    Ich bin am 14.7.2016 evtl. geblitzt worden (ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt gemeint war, oder das KFZ neben mir) Wie lange darf max. ein Bußgeld erhoben werden, bzw. ab wann brauche ich nicht mehr mit einer Info rechnen? Oder gibt es da sogar Verjährungsfristen? (Mobiler Blitzer an Autobahnausfahrt)
    Bitte kurze Info an mich! Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo P.,
      sollten Sie wirklich geblitzt worden sein, hat die zuständige Behörde nun drei Monate Zeit, um einen Bußgeldbescheid an Sie zu versenden. Tut sie dies nicht oder der Bescheid wird außerhalb dieser Frist verschickt, ist die Ordnungswidrigkeit in der Regel verjährt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  128. Azi sagt:

    Auf der BAB 7, die ich fast täglich fahre ist vor einer Baustelle die Geschwindigkeit zunächst von 120 auf 100 heruntergeregelt dann auf 80. An einem Tag wurde das 100 Schild ausgetauscht gegen ein 80 -er Schld und es wurde genau in dieser Zone geblitzt. Ist dies zulässig, den am nächsten Tag waren dort wieder 100 erlaubt!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Azi,

      auch an eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung müssen Sie sich halten. Deshalb ist das Blitzen in der Regel auch hier gerechtfertigt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  129. Patrick sagt:

    Hallo ,
    Ich war auf der Autobahn unterwegs mit Ca 270 km/H . Dann wurde es auf 100 km/H begrenzt . Ich habe zügig und recht stark abgebremst (keine Vollbremsung) und wurde Ca laut Auto Tacho mit 152km/H geblitzt . Keine 50 m hinter dem Schild… Was auf mich zukommen wird weiß ich , habe es aber noch nicht amtlich . Habe ich eine changse dort raus zukommen bzw kein Fahrverbot zu bekommen ???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,
      da es uns nicht erlaubt ist, eine Rechtsberatung zu erteilen, würden wir Ihnen empfehlen, sich in diesem Fall an einen Anwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  130. Udo sagt:

    Hallo!
    … das ist ja wirklich eine interessante und immer wieder aktuelle Seite 😉
    Aktueller Anlass meines Kommentares: Ich bin gerade geblitzt worden. Zwar außerhalb einer Ortschaft, aber mit Wohnbebauung und 50km/h Beschränkung. Ich war mit ca. 60 unterwegs – also kein Drama. Aber:
    Die Radarfalle stand im Vorgarten hinter einem Zaun auf Privatgelände. Meine Frage dazu: Ist das erlaubt, dass die Verkehrsüberwachung des öffentlichen Verkehrs von einem Privatgelände gemacht wird??
    Beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Udo,

      zu den Bestimmungen des Aufstellplatzes hat jedes Bundesland eigene Regelungen. In unserem Text zum Thema „Blitzer aufstellen“ haben wir ein paar wesentliche Informationen zusammengetragen. Entscheidend sind vermutlich aber nicht die Besitzansprüche von dem Standort von dem aus geblitzt wird. Wichtig ist, dass der Vorfall beobachtet werden kann und es durch den Standort nicht zu verfälschten Ergebnissen kommt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  131. Dani sagt:

    Ist es zulässig das in einem Ort geblitzt wird in dem das Ortseingangsschild nicht einmal 200m vom Ortsausgangsschild entfernt ist ??
    Gibt es da einen Mindestabstand den die beiden Schilder einhalten müssen??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dani,

      in diesem Fall empfehlen wir Ihnen den Rat eines Anwalts einzuholen. Ohne die genauen Umstände der Messung zu kennen, können wir keine Aussagen treffen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  132. BE sagt:

    Hallo,
    ich hätte gerne erfahren, ob ich zu Recht verwarnt wurde. Folgendes hat sich zugetragen. Ich fuhr auf einer Straße innerorts und bog von dieser in eine andere Straße nach links ab. Kein Verkehrsschild oder eine entsprechende Fahrbahnbeschriftung wies darauf hin, dass es sich bei der anderen Straße um eine 30 km/h-Zone handelte. Nachdem ich abgebogen bin, wurde ich nach ca. 50 – 100 Metern seitlich (von links) geblitzt. Ich war vollkommen überrascht, da ich davon ausgegangen bin, dass man hier 50 km/h fahren darf. Erst zum Ende der Straße hin, also ca. 200 – 300 Meter weiter, konnte ich das Schild wahrnehmen, welches die 30 km/h-Beschränkung aufhob. Am nächsten Tag bin ich dann die gleiche Strecke nochmals gefahren, um herauszufinden, ob ich womöglich doch etwas übersehen habe, aber da war definitiv nichts! Somit lautet meine Frage nun, ob ich hier in diesem Fall erfolgreich gegen das Verwarnungsgeld Einspruch einlegen kann. Es geht mir dabei weniger um die 15,– €, sondern vielmehr ums Prinzip. Was sagen Sie dazu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo BE,

      wir bieten keine Rechtsberatung an und können daher keine Aussagen über die Erfolgsaussichten eines Einspruchs machen. Sie haben immer die Möglichkeit, Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einzulegen. Bezüglich der Frage, ob sich dies lohnt, empfehlen wir Ihnen einen Anwalt zu kontaktieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  133. Franziska sagt:

    Hallo,
    Ich wurde wohl gerade geblitzt,bin mir aber nicht sicher.außerorts war erst 80 und dann 60 km hab ich daran gehalten hinter mir führen auch Welche.kann es auch für den hinter mir gewesen sein?
    War ein rotes aufleuchten vom Blitzer.
    Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franziska,

      wir können Ihnen leider nicht sagen, ob Sie selbst geblitzt wurden oder das Fahrzeug hinter Ihnen. Sollten Sie geblitzt worden sein, wird die Behörde Sie darüber informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  134. Rene sagt:

    Hallo wurde am 18.01.2017 Geplitzt ich schreibe mal den Text rein.
    Sie Überschritten die zulässige Höchstgeschwindikeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 11 km/h. Zulässige Geschwinigkeit: 50 km/h. Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 61 km/h. Nun meine frage wo ist da der Toleranzabzug deute ich da was falsch oder können die nicht rechnen. Verwarnungsgeld sind 25,00 Euro.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rene,

      die Behörden sind nicht dazu verpflichtet, die gemessene Geschwindigkeit ohne Toleranzabzug mitzuteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  135. Sand sagt:

    Moin,

    bin Mitte Januar auf Landstr mit 42 km/h zu viel geblitzt worden, habe heute den Anhörungsbogen bekommen, es gibt darin drei Fotos, dass Kennzeichen, den Fahrer und das Auto. Alle Fotos sind total dunkel, obwohl es genau Mittag war, mein Auto ist nur ungefähr Dreiviertel zu sehen, Faher und Kennzeichen sind deutlicher. Keine Frage, war wohl viel zu schnell aber wie so oft, ich brauch den Lappen fürn Job. Macht da irgendwas Sinn?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sand,

      ob sich ein Einspruch lohnt, besprechen Sie am besten mit einem Anwalt für Verkehrsrecht. Wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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