Geblitzt und jetzt? Fragen und Antworten zum Thema

Geblitzt: Die 11 häufigsten Fragen zur Geschwindigkeitsüberschreitung

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Fragen und Antworten zu Geschwindigkeitsverstößen

Geblitzt: Innerorts sind die Strafen höher

Geblitzt: Innerorts sind die Strafen höher

Tagtäglich begehen Temposünder zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen in Deutschland. Dabei ist ihnen meist nicht bewusst, welche Folgen das Verhalten auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben kann. Der Bußgeldkatalog 2018 sieht für Temposünder mitunter harte Maßnahmen in Form von Kosten oder Fahrverboten vor, welche das Verhalten der Schnellfahrer ändern sollen.

Häufig fragen sich Betroffene nachdem sie geblitzt wurden, wie teuer nun der Bußgeldbescheid wird. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist oftmals eine kostenintensive Angelegenheit.

Meist können Sie mit hohen Bußgeldern, Punkten in Flensburg, Fahrverboten oder sogar mit dem Führerscheinentzug rechnen. Wie hoch jedoch Ihre Strafmaß ausfällt, hängt vom Vergehen ab.

Kosten für Blitzer:

Die Kosten für Blitzer sind je nach Vergehen unterschiedlich. Wenn Sie geblitzt wurden und Näheres über die einzelnen Blitzer-Strafen wissen wollen, wählen Sie bitte hier die passende Kategorie aus:

Spezifische Ratgeber zum Thema „Geblitzt“:

1. Wurde ich geblitzt?

Oftmals fragen sich Verkehrsteilnehmer, ob sie geblitzt wurden oder nicht. Das kann daran liegen, dass moderne Geräte keinen typischen Blitz mehr anzeigen, um die Verkehrsteilnehmer nicht zu erschrecken.

Eine häufige Frage ist außerdem, ob nun der Betroffene geblitzt wurde oder der „Nebenmann“, der sich mit seinem Kfz neben dem Autofahrer befand. Dies kann nie pauschal gesagt werden. Daher empfiehlt es sich, abzuwarten, bis der Bußgeldbescheid kommt. Die Behörden haben in der Regel 3 Monate Zeit, um diesen zuzuschicken.

2. Wie und wo darf geblitzt werden?

Beamte stellen mobile Blitzer oft an besonderen Unfallschwerpunkten auf, damit die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit seitens der Fahrer kontrolliert wird. Dabei gibt es verschiedene Abstände, die ein Blitzer zu einem Verkehrsschild, das die Geschwindigkeit begrenzt, haben muss. Jedes Bundesland regelt diese Entfernung für sich, so dass es keine einheitlichen Abstandsregelungen gibt. Insgesamt betrachtet, müssen aber zwischen Blitzer und Verkehrsschild Abstände zwischen 150 und 200 Metern liegen. Diese Distanz darf in Ausnahmefällen aber auch geringer ausfallen, z.B. wenn es sich um eine unübersichtliche Einmündung handelt.

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Darf immer nur von vorn geblitzt werden? Nein, im Gegensatz zu unseren Nachbarn wie Österreich ist es in Deutschland zwar unüblich von hinten geblitzt zu werden, dennoch ist es aber rechtens. Hierbei kann jedoch oft von einem Bußgeld abgesehen werden, da der Fahrer auf dem Blitzerfoto nicht abgebildet ist. Dies hängt aber vom jeweiligen Fall des Betroffenen ab.

3. Geblitzt: Welche Toleranz wird abgezogen?

Geblitzt: Die Toleranz wird bereits abgezogen

Geblitzt: Die Toleranz wird bereits abgezogen

Folgende Toleranz ziehen Behörden bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab:

  • unter 100 km/h gefahren: 3 km/h von der Differenz zur Höchstgeschwindigkeit
  • über 100 km/h gefahren: 3 Prozent von der Differenz zur Höchstgeschwindigkeit

Der Toleranzabzug ist größer, wenn die Geschwindigkeitsüberschreitung in einer Videoaufzeichnung aus einem fahrenden Polizeiauto festgestellt wurde. Besitzt das Polizeifahrzeug beim Nach- oder Vorausfahren einen ungeeichten Tacho beträgt der Toleranzabzug etwa 20 Prozent von der abgelesenen Geschwindigkeitsüberschreitung.

4. Geblitzt: Wann tritt die Verjährung ein?

Wenn ein Fahrer geblitzt worden ist, bekommt der Halter des Kfz häufig einen Anhörungsbogen zugeschickt. In der Regel hat die Behörde hierfür 3 Monate Zeit. Hält die Behörde den Zeitraum nicht ein, gilt das Vergehen meist als verjährt. Das bedeutet, dass derjenige, der geblitzt wurde, nicht mehr für diese Tat belangt werden darf. Bei diesem Prozess gibt es aber unterschiedliche Verjährungsfristen bzw. Maßnahmen, die diese Fristen anhalten und von vorn beginnen lassen. In den meisten Fällen gelten folgende Verjährungsfristen:

  • Zeit von Begehung der Tat bis zum Erhalt des Bußgeldbescheids: 3 Monate
  • Wird stattdessen ein Anhörungsbogen verschickt, verlängert sich die Verjährungfrist um 3 Monate

5. Außerorts oder innerorts geblitzt? Welche Konsequenzen hat das?

Geschwindigkeitsüberschreitungen werden nach ihrem Ort des Vergehens bewertet. Da innerhalb geschlossener Ortschaften das Risiko höher ist, andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, sind die Strafen hier höher. Werden Sie beispielsweise mit 31 km/h zu viel geblitzt, bekommen Sie innerorts ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Zum Vergleich: Außerorts beträgt das Bußgeld mit der gleichen Geschwindigkeitsüberschreitung 120 Euro und es gibt einen Punkt in Flensburg. Werden Sie also beispielsweise auf der Autobahn geblitzt, zahlen Sie das vorgeschriebene Bußgeld aus dem Bußgeldkatalog 2018 für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts. Es sei denn, Sie wurden auf einer Stadtautobahn geblitzt. Hier müssen Sie die Bußgelder innerhalb geschlossener Ortschaften beachten.

Gleiches gilt auch in Baustellen. Der Bußgeldkatalog sieht keine gesonderten Strafen hierfür vor. Aus diesem Grund gilt hier das normale Strafmaß für innerorts oder außerorts.

6. 2-mal geblitzt worden? Verschärfen sich die Strafen?

Wiederholungstäter müssen in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Wer 2-mal im Jahr geblitzt wird und dabei mindestens 26 km/h zu schnell war, bekommt einen Monat Fahrverbot. Verhängt die Behörde sowieso ein Fahrverbot für ein Delikt, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Dabei ist es egal, ob Sie innerorts oder außerorts geblitzt werden.

7. Geblitzt bei Rot?

Wer an einer roten Ampel geblitzt wird, kann in der Regel mit einem Punkt in Flensburg rechnen.

Wer an einer roten Ampel geblitzt wird, kann in der Regel mit einem Punkt in Flensburg rechnen.

Bei einem Rotlichtverstoß wird folgendermaßen unterschieden:

  • einfaches Rotlichtvergehen: Ampel leuchtete weniger als eine Sekunde rot
  • qualifiziertes Rotlichtvergehen: Ampel leuchtete mehr als eine Sekunde rot

Ein qualifizierter Rotlichtverstoß verursacht höhere Bußgelder, da das Gesetz hier im Gegensatz zum einfachen Rotlichtvergehen von einer höheren Sicherheitsgefährdung für den Straßenverkehr ausgeht. In beiden Fällen müssen Betroffene mit mindestens einem Punkt in Flensburg rechnen. Sollten Sie eine rote Ampel überfahren, dabei geblitzt werden und zusätzlich eine Gefährdung oder Sachbeschädigung verursachen, steigen die Strafen abermals. Die Maßnahmen hierfür sind – abhängig vom Vergehen – ein Bußgeld in Höhe von über 200 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister, ein Monat Fahrverbot und in Einzelfällen der Führerscheinentzug oder eine Geld- und Freiheitsstrafe. Den passenden Bußgeldkatalog 2018 mit allen Strafen finden Sie in unserem Artikel über den Rotlichtverstoß.

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8. Bei Gelb geblitzt?

Oftmals vergehen nur Bruchteile von Sekunden, in denen die Ampel von Gelb auf Rot schaltet. Viele Fahrer haben so das Gefühl bei Gelb geblitzt zu werden. Im Bußgeldkatalog 2018 steht folgendes Vergehen dazu:

Sie missachteten das Gelblicht der Lichtzeichenanlage, obwohl Sie gefahrlos hätten anhalten können. (Quelle: Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog für Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten)

Die StVO besagt, dass die Gelbphase anordnet, dass Fahrer „vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen warten“ sollen (Quelle: § 37 StVO). In dem Falle sollen Fahrer beim Wechsel auf Gelb lieber abbremsen, wenn dies gefahrlos möglich ist. Andernfalls müssen Sie ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro zahlen. Sollten Sie bei Gelb geblitzt worden sein, lohnt es sich aber, erst einmal abzuwarten, ob die Behörde tatsächlich einen Bußgeldbescheid verschickt.

9. Geblitzt in der Probezeit? Welche Auswirkungen hat ein Geschwindigkeitsverstoß für Fahranfänger?

Geblitzt in der Probezeit

Geblitzt in der Probezeit

Wenn ein Fahranfänger geblitzt wird, muss er nicht sofort eine Verlängerung der Probezeit oder ein Fahrverbot befürchten. Die Maßnahmen im aktuellen Bußgeldkatalog unterscheiden hierbei nach der überschrittenen Geschwindigkeit:

  • höchstens 20 km/h
  • mindestens 21 km/h

Wer in der Probezeit geblitzt wird und dabei die Höchstgeschwindigkeit um weniger als 21 km/h überschreitet, muss neben dem zu zahlenden Bußgeld keine Probezeit-Maßnahmen befürchten. Die Bußgelder richten sich nach dem aktuellen Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen, welcher für alle Fahrzeugfahrer gilt.

Wird ein Fahranfänger geblitzt und ist dabei aber mehr als 20 km/h zu schnell, kann dies weitreichende Folgen für die Probezeit und den Geldbeutel des Fahrers haben. Ist dies der erste A-Verstoß, wird die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre verlängert. Wer zweimal in der Probezeit geblitzt wird, oder öfter, muss mit schwereren Konsequenzen rechnen. Außerdem verpflichtet die zuständige Fahrerlaubnisbehörde den Fahranfänger zu einem kostenpflichtigen Aufbauseminar. Befinden Sie sich bereits in der verlängerten Probezeit schickt die Behörde eine kostenpflichtige Verwarnung zu.

Wer in der Probezeit zum dritten Mal mit über 20 km/h geblitzt wird, muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Rubrik zur Probezeit.

10. Geblitzt mit dem Handy am Ohr? Müssen Verkehrsteilnehmer jetzt doppelt zahlen?

Grundsätzlich dürfen Fahrzeugfahrer das Handy bei laufendem Motor nicht bedienen. Das bedeutet, dass Sie auch keine Chatnachrichten lesen oder schreiben dürfen. Laut Bußgeldkatalog 2018 müssen Betroffene ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro zahlen, wenn Sie dagegen verstoßen. Zusätzlich trägt die Behörde einen Punkt in Flensburg ein. Fahrradfahrer müssen 25 Euro zahlen.

Werden Sie jedoch geblitzt mit einem Handy am Ohr, liegen zwei Vergehen vor. Zum einen die Geschwindigkeitsüberschreitung und zum anderen die Missachtung des Handyverbots. In diesem Fall wird von einer Tateinheit gesprochen. Das bedeutet, dass Sie zwei Vergehen in der gleichen Zeit begangen haben. Häufig müssen Betroffene den Regelsatz für das teurere Delikt zahlen und die Hälfte vom zweiten Verstoß. Doch nicht immer geht die Behörde von einer Tateinheit, sondern von von der Tatmehrheit aus. Eine Tatmehrheit ist es immer dann, wenn beispielsweise ein Fahrer außerorts geblitzt wird und innerorts einen Rotlichtverstoß begeht. In diesem Fall bekommt er zwei Bußgeldbescheide zugeschickt.

11. Geblitzt ohne Führerschein – Welche Maßnahmen kommen auf Betroffene zu?

Im Fahreignungsregister in Flensburg werden Punkte zwar eingetragen, aber die Behörden gleichen nicht ab, ob der Betroffene überhaupt eine Fahrerlaubnis besitzt. Jedoch fällt dies spätestens bei der polizeilichen Kontrolle auf, wenn die Behörden den Führerschein und die Fahrzeugpapiere verlangen.

Wer keine Fahrerlaubnis besitzt und dennoch ein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug bedient, begeht eine Straftat. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden.

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256 Kommentare

  1. Nico j. sagt:

    Hallo, ich wurde gestern Innerorts mit 74kmh von der Polizei gelasert 24 km/h zuviel mit Toleranzabzug bin ich bei 21kmh zuviel das während der Probezeit… ich hab noch 6 Monate Probezeit und war vorher noch nie auffällig gewesen. Laut Internet müsste ich mit einem Bußgeld,Punkt,Verlängerte Probezeit und einem Aufbauseminar rechen.
    Meine Frage nun ist ob ich vielleicht nochmal Glück habe und mit einem dicken blauen Auge davon komme oder nicht.
    Da bei 20kmh mit Toleranzabzug nur ein Bußgeld Fällig wäre laut Internet und ab 21 km/h halt ein Bußgeld, Punkt etc.
    Ist ziemlich ärgerlich 1 km/h drüber zusein wegen den 6 Monaten Probezeit:/

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h in der Probezeit gilt als A-Verstoß. Der erste A-Verstoß hat eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und die Pflicht zur Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger zur Folge. Mehr Informationen zur Probezeit finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/probezeit/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Martina N. sagt:

    Hallo,

    mein Auto ist plötzlich mitten auf der Kreuzung ausgegangen. Die Ampel ist natürlich auf rot gesprungen und ich wurde geblitzt. Was kann ich nun machen und überhaupt nachweisen, dass dies der Fall war?
    Bin noch in der Probezeit.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martina,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Sie können sich an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Kiwi4433 sagt:

    Hallo.
    Mein Freund und ich sind Auto gefahren. Ich saß auf dem Beifahrersitz und er ist gefahren. Er hat aber kein Führerschein.
    Wir wurden ca mit 50 in einer 30er Zone geblitzt. Kontrollieren die Behörden wer auf dem Beifahrersitz sitzt?
    Was kommt jetzt auf uns zu?
    Vielen Dank schonmal. LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kiwi4433,

      Ihr Freund kann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis belangt werden. Sie können belangt werden, weil Sie die Fahrt zugelassen haben. Die Folgen für sie beide können von einer Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe reichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Sunny sagt:

    Hallo,

    ich wurde gestern in einer wahrscheinlich 50 er (bin mir nicht zu 100 pro sicher, habe vorher nur 70 er Schilder gesehen und evtl ein Ortseingangsschild übersehen) Zone geblitzt und hatte denke ich Ende 70 Anfang 80 auf dem Tacho, bin aber vorher nur 1 mal geblitzt worden mit 11 km/h zuviel in den ganzen Jahren in dem ich meinen Führerschein besitze. Jetzt habe ich etwas bedenken meinen Führerschein abgeben zu müssen und natürlich vor den Punkten …

    Wie verhält es sich da, wenn man noch nie straffällig in dem Sinne geworden ist ?

    Freue mich über Antworten

  5. Rudi sagt:

    muß auf dem foto die gefahrene geschwindigkeit zu erkennen sein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Halo Rudi,

      auch ohne Angabe auf dem Foto kann ein Bußgeldbescheid gültig sein. Im Zweifel können Sie den Bescheid durch einen Anwalt prüfen lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Ikke835 sagt:

    Hallo,

    ich bin am 01.04.2017 geblitzt (100 km zone autobahn, 147 gefahren).

    Am 28.04.2017 habe ich eine Anhorungsfragenbogen bekommen. Seit 28.04.2017 habe ich nichts mehr gehort.

    Nun ist die verjahrungstermin 3 monaten (inklusiv Ahorungsfragenbogen termin)

    Wann ich am 28.07.2017 noch keine Post erhalten habe, ist die tat richt verjahrt? Wann ich die Bussgeldbescheid mit eine postsdatum spater als 28.07.2017 bekomme ist die tat auch verjahrt?

    Freue mich uber Antworten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in Ihrem Fall sollte die Verjährung am 27.07.2017 eintreffen. Relevant ist allerdings, dass der Bescheid bis zu diesem Stichtag erstellt wurde – er kann also durchaus auch später bei Ihnen eintreffen. Erst, wenn zwischen Erhalt und Ausstellung mehr als 14 Tage liegen, ist das Datum der Zustellung relevant.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Memo sagt:

    Wurde auf der autobahn mit 145km geblitz auf 120er zone was kommt auf mich zu bin in der probezeit

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Memo,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Weiterhin verlängert sich Ihre Probezeit um zwei Jahre und Ihnen wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet. Fuhren Sie nach Abzug der Toleranz um weniger als 21 km/h zu schnell, droht lediglich ein Bußgeld von 30 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Doreen sagt:

    Gibt es einen Unterschied ob man nur als Pkw oder Pkw mit Anhänger mit etwas mehr als 500kg geblitzt wird?
    Nach Toleranzabzug ist die Geschwindigkeit um 17 km/h innerorts ( 30 km/h erlaubt) überschritten. Nach Erhalt des Anhörungsbogens erhielten wir vom Landratsamt in Sachsen die Auskunft, dass es 1 Punkt gibt, weil Anhänger mitgeführt wurde. Auf aufgedruckten Foto ist der Anhänger nicht zu sehen.
    Kann ich Foto anfordern als Beweis bzw. in Anhörung zum Sachverhalt schon Einspruch erheben.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Doreen,

      der Tabelle auf https://www.bussgeldkatalog.org/anhaenger/ können Sie entnehmen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Anhänger anders sanktioniert werden. Einspruch können Sie erst dann einlegen, wenn der Bußgeldbescheid vorliegt. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie zum weiteren Vorgehen beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Selma sagt:

    Hallo, ich wurde vor 4 Monaten auf der Autobahn mit 19 km/h geblitzt, hatte keinen Eintrag und musste 30€ zahlen. Heute wurde ich wieder auf der Autobahn geblitzt, jedoch weiss ich nicht genau wie schnell ich war. Womit müsste ich rechnen??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Selma,

      wie hoch das Bußgeld ausfällt, hangt davon ab, wie hoch die Geschwindigkeitsüberschreitung war. Ohne nähere Angaben können wir diese Frage also nicht beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Tony sagt:

    Hallo,
    Ich wurde gestern auf der b6 geblitzt mit ca. 100 km/h wo anscheinend nur 70 gefahren werden darf. Jedoch hab ich das 70er Schild nicht gesehen und erst nach dem Blitzer kam ein Schild auf dem 70 drauf steht mit Zusatz das es auf eine bestimmte Länge beschränkt ist. Zudem sind die vor mir so schnell gefahren das die ziemlich weit entfernt waren, sprich ich habe die mit meinen 100 nicht eingeholt, weshalb ich mir eigentlich sicher bin das da keine 70 waren. Zudem bin ich noch in der Probezeit und das war das erste mal das ich geblitzt wurde. Was würde da auf mich zukommen und kann ich da Einspruch einlegen und sagen das ich das Schild nicht gesehen habe?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tony,

      bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Ein Einschätzung, ob sich ein Einspruch in Ihrem Fall lohnt, kann nur ein Anwalt vornehmen. Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h drohen ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg. Weiterhin müssen Sie damit rechnen, dass sich Ihre Probezeit um zwei Jahre verlängert und dass Sie an einem Aufbauseminar teilnehmen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Sabrina sagt:

    Hallo ich habe eine Frage!
    Ich bin gerade bissel am Boden zerstört!
    Ich war in einer 50er zone wo auf meiner strecke ein rotblitzter steht unterwegs!
    Ich hatte zwischen 55kmh -60kmh auf der uhr(nicht ganz sicher)
    Es war grün und ich bin natürlich gefahren aber während ich über die weise linie bin hat es auf gelb umgeschaltet und da hat es mich geblitzt!
    Ich bin allerding noch in der probezeit und habe jetzt natürlich angst!
    Mit was könnte ich denn jetzt rechnen was mir passiert! 😞
    Und was würde passieren wenn es gleich auf rot geschaltet hat! (Was ich nicht mehr sehen konnte habe nur von grün auf geld gesehen)

    Danke schon mal für eine antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sabrina,

      sofern die Ampel noch gelb leuchtete, als Sie in den Ampelbereich fuhren, müssen Sie lediglich mit einem Bußgeld von 10 bis 15 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. daniel sagt:

    Ich wurde zum ersten mal in der Probezeit geblitzt, mit 68 km/h innerorts geblitzt. Bekomme ich jetzt 1 Monat Fahrverbot oder so etwas ähnliches ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 18 km/h innerorts führt lediglich zu einem Bußgeld von 35 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Kleiner Handschuh sagt:

    Meine Frage:
    Habe letztes Jahr meine Führerschein für 4 Wochen abgegeben müssen ( 2 mal in einem Jahr geblitzt worden über 25 km/h).
    Was passiert wenn ich jetzt wieder über 25 km/h geblitzt werde? Und wie lange habe ich „Bewährung“?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      fahren Sie erneut mit mehr als 25 km/h zu schnell, droht neben den üblichen Sanktionen ein zusätzlicher Monat Fahrverbot. Diese Zusatzbestrafung entfällt nach Ablauf von 12 Monaten nach Ihrer letzten Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Rumi sagt:

    Hallo,

    Ich habe eine Frage,
    Ich bin gestern die 50er zone mit 60 gefahren.
    Da stand auf der rechten Seite ein wagen mit Blitzer. Es kam aber kein Blitz aus dem Wagen.
    Meine Frage ist jetzt wie ich es heraus finden kann, ob ich geblitzt worden bin.
    Liebe Grüße

  15. Farid sagt:

    Hallo, ich wurde bei der Ampel geblitzt, 30iger Zone es war orange rot und 2 Wochen später auf Autobahn bzw Land wo man 100 fahren durfte bin ich leider etwas drüber gewesen, 110 vlt auch 120, was kommt jetzt auf mich zu??

  16. pfoti sagt:

    bei jemandem wurde schon mal die Probezeit durch Geschwindigkeitsüberschreitung um zwei Jahre verlängert.Jetzt wurde er wieder geblitzt,wegen zu geringem Abstand ,weniger als 4/10 des halben Tachowertes. V=125km/h Abstand trockene Straße 20m auf der Autobahn. mit welcher Strafe ist zu rechnen?

  17. Anonym sagt:

    Fallbeispiel für Seminar:

    Ein Mann ohne gültige Fahrerlaubnis wird in einem Wagen geblitzt, laut den Berechnungen bei einer Überschreitung wird ihm ein Bußgeld angehängt, aber keine Punkte etc.
    Muss der Fahrer damit rechnen dass, heraus kommt dass er keine Fahrberechtigung hat?
    Und wenn ja mit was für Konsequenzen muss er rechnen?

    Danke im Voraus–

    Ich muss meine Antwort am 13.1 abliefern, freue mich über eine schnelle Antwort.
    :D

  18. son sagt:

    Hi wurde am ende des letzten jahres in 50 zone ein mal mit 68 km am 24.11 und am 12.12 50 zone mit 63 km geblitz innen.orts mit einem sprinter was.kommt auf mich zu ?

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo son,

      für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 11-15 km/h innerorts müssen Sie 25 Euro und von 16-20 km/ 35 Euro zahlen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  19. Donn sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute mit 112 bei 70 außerorts von der Polizei herausgewunken (mobiler Laser mit Stativ, glaube Riegl die fg21-p).

    Was mich wunderte:
    – Vor mir ist im Abstand von 50-100 Meter ein Kumpel vorweggefahren mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Warum ziehen die nicht den Ersten raus?
    – Ich wurde mit 374 Meter Abstand zur Pistole auf kerzengrader Strecke gelasert. Verdammt spitzer Winkel mit Motorrad zwischen mir und Pistole. Ich habe gelesen, dass bewegte Fahrzeuge neben dem gelaserten Objekt zu Verfälschungen der Messung führen kann?
    – Die Kollegen der Polizei waren irgendwie offensichtlich eine Ausbilderin und ein Schüler, wobei der Schüler an der Pistole stand. Darf das denn so sein?
    – Der abzulesende Wert an der Pistole war 112 km/h. Muss da dann nicht noch die Toleranz abgezogen werden?

    Irgendwie dubios die Erfahrung heute.

    Kann mir jmd sagen, welche der Punkte oben relevant sein können für einen Widerspruch?

    Danke, Gruß Donn

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Donn,

      wir dürfen keine Rechtsberatung geben. D.h., wir können Ihnen keine Einschätzung bezüglich eines möglichen Einspruches geben. Hierzu müssten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden, der Ihren Fall für Sie prüfen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. tina sagt:

    Hallo ich bin noch in der probezeit und mit einer Geschwindigkeit von 92 km/h bei erlaubten 70km/h geblitzt wurden. Bin zum ersten mal geblitzt wurden. Muss ich jetzt zur nachschulung und verlängert sich die Probezeit?

  21. Lena sagt:

    Hallo,

    Bin im Januar mit 22 km/h (nach Abzug der Toleranz) drüber auf der Autobahn geblitzt worden.
    Nun bin ich heute, 3 Monate später mit 40 km/h (Toleranz nicht abgezogen) auf der Autobahn geblitzt worden.
    Muss ich meinen Führerschein nun für einen Monat abgeben?
    Was kann ich tun, denn ich bin auf meinen führerschein aus beruflichen Gründen angewiesen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lena,

      es kann durchaus sein, dass Ihnen der Führerschein für einen Monat entzogen wird. Eine kostenlose Rechtsberatung dürfen wir Ihnen leider nicht anbieten. Allerdings kann Ihnen bei Ihrer Frage sicherlich ein Anwalt weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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