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31 bis 40 km/h zu schnell: Droht hier schon ein Fahrverbot?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 1. August 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Welche Sanktionen drohen, wenn ich 31 bis 40 km/h zu schnell fahre?

37 km/h zu schnell außerorts gefahren: Welches Bußgeld droht?
37 km/h zu schnell außerorts gefahren: Welches Bußgeld droht?

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung, egal in welcher Größenordnung, kann Konsequenzen nach sich ziehen. Auch wenn Sie die Geschwindigkeit um 31 bis 40 km/h überschreiten, können Bußgeld und Punkte in Flensburg die Folge sein. Aber droht hier ebenfalls ein Fahrverbot?

Welche Sanktionen genau auf Sie zukommen, hängt immer davon ab, wo genau der Geschwindigkeitsverstoß stattgefunden hat, also ob innerhalb oder außerhalb einer Ortschaft. Das heißt, wenn Sie 31 bis 40 km/h außerorts zu schnell gefahren sind, erwarten Sie andere Sanktionen als innerorts. Außerdem ist entscheidend, ob Sie mit einem Pkw mit oder ohne Anhänger oder mit einem Lkw gefahren sind.

FAQ: 31 bis 40 km/h zu schnell

Droht ein Fahrverbot, wenn ich 31 bis 40 km/h zu schnell unterwegs bin?

Innerorts wird normalerweise ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h ein einmonatiges Fahrverbot verhängt. Außerorts ist dies in der Regel erst bei einem Tempoverstoß von 41 km/h der Fall.

Welches Bußgeld droht, wenn ich 31 bis 40 km/h zu schnell fahre?

Fahren Sie innerhalb geschlossener Ortschaften 31 bis 40 km/h zu schnell, droht ein Bußgeld von 160 Euro. Außerhalb geschlossener Ortschaften liegt das Bußgeld bei 120 Euro. Einen Überblick erhalten Sie hier.

Wie viele Punkte erhalte ich, wenn ich 31 bis 40 km/h zu schnell bin?

Werden Sie außerorts mit 31 bis 40 km/h zu viel auf dem Tacho geblitzt, erhalten Sie einen Punkt in Flensburg, innerorts sind es hingegen schon zwei Punkte.

Bußgeldtabelle: 31 bis 40 km/h zu schnell außerorts

VerstoßBußgeldPunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
31 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
32 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
33 km/h zu schnell 120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
34 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
35 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
36 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
37 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
38 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
39 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
40 km/h zu schnell120 €
(200 €)**
1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
* In der Regel müssen Sie nur mit einem Fahrverbot rechnen, wenn Sie sich innerhalb von einem Jahr zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr geleistet haben.
** Geplante Änderungen durch die StVO-Novelle

Bußgeldtabelle: 31 bis 40 km/h zu schnell innerorts

VerstoßBußgeldPunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
31 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
32 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
33 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
34 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
35 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
36 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
37 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
38 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
39 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
40 km/h zu schnell160 €
(260 €)*
21 Monat1 MHier prüfen
* Geplante Änderungen durch die StVO-Novelle

Bußgeldrechner für eine Geschwindigkeitsüberschreitung

31 bis 40 km/h zu schnell außerorts gefahren

Fahren Sie 31 bis 40 km/h zu schnell auf der Autobahn, kann das ein Bußgeld von 120 Euro und einen Punkt in Flensburg zur Folge haben. Zusätzlich kann ein Fahrverbot von einem Monat auf Sie zukommen, wenn es sich bei dem Verstoß bereits um Ihre zweite Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr innerhalb eines Jahres handelte. In diesem Fall gelten Sie schließlich als Wiederholungstäter. Haben Sie sich im Vorfeld nichts zuschulden kommen lassen, müssen Sie jedoch nicht mit einem Fahrverbot rechnen.

31 bis 40 km/h zu schnell innerorts unterwegs

Wenn Sie innerorts 31 bis 40 km/h zu schnell gefahren sind, drohen Ihnen schärfere Sanktionen. Denn hier werden in der Regel ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot fällig.

Wann verjähren zwei Punkte? Die Eintragung zu einer Ordnungswidrigkeit, die mit zwei Punkten in Flensburg geahndet wurde, verjährt nach fünf Jahren.

31 bis 40 km/h zu schnell gefahren: Muss ich meinen Führerschein abgeben?

35 km/h zu schnell auf der Autobahn: Droht hier ein Fahrverbot?
35 km/h zu schnell auf der Autobahn: Droht hier ein Fahrverbot?

Wiederholungstäter aufgepasst: Wenn Sie innerhalb von zwölf Monaten zweimal schneller als 26 km/h (außerorts oder innerorts) unterwegs sind und geblitzt wurden, gelten Sie als Wiederholungstäter und erhalten einen Monat Fahrverbot. Sieht der Bußgeldkatalog für den jeweiligen Tempoverstoß ohnehin ein Fahrverbot vor, wird das zusätzliche Verbot addiert.

Was droht, wenn ich mit einem Anhänger 31 bis 40 km/h zu schnell unterwegs bin?

Auch hier kommt es auf die Örtlichkeit an. Wenn Sie mit einem Anhänger auf der Autobahn 31 bis 40 km/h zu schnell fahren, drohen Ihnen ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Innerorts drohen dieselben Sanktionen, aber hier zahlen Sie ein Bußgeld von 200 Euro.

Welche Sanktionen drohen, wenn ich mit dem Lkw 31 bis 40 km/h zu schnell fahre?

Sind Sie mit einem Lkw von über 3,5 Tonnen beispielsweise 33 oder 35 km/h außerorts zu schnell gefahren, müssen Sie mit einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Innerorts erwarten Sie mit einem Lkw dieselben Sanktionen, aber Sie zahlen beim Bußgeld 40 Euro mehr.

Fahrverbot: Wann muss ich meinen Führerschein abgeben?

Droht ein Fahrverbot, wenn ich 31 bis 40 km/h zu schnell fahre? Waren Sie beispielsweise mit dem Pkw innerorts 40 km/h zu schnell unterwegs und wurden über die Verhängung eines Fahrverbots informiert, können Sie in der Regel in einem Zeitrahmen von vier Monaten wählen, wann Sie das Dokument abgeben.

Gelten Sie allerdings als Wiederholungstäter, weil Sie innerhalb der letzten zwei Jahre schon einmal ein Fahrverbot absitzen mussten, ist das Datum für die Abgabe des Führerscheins maßgeblich, welches im entsprechenden Bußgeldbescheid steht. Nach Ablauf des Fahrverbots bekommen Sie Ihren Führerschein zurück, ohne diesen neu beantragen zu müssen.

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1 Kommentar

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  1. kurt von O sagt:

    So, habe zum wiederholten Mal die nötigen Worte zum Punkt: “Zu schnell…” gelesen, es stossen ettliche Punkte
    bei mir auf absolutes Unverständniss:

    1) Es wird rein unterschieden in “innerorts” und “Ausserorts”; in meinen Augen ist das eine staatliche Verarsche,
    denn eine Bundesstraße / eine Landstrasse ja sogar ein Feld,Wald- oder auch Wiesenweg sind “Strassen ausserorts”
    (diese dürfen bekannterweise auch mit Traktoren und Flurfahrzeugen befahren werden)……….
    Frage: weshalb wird eine Autobahn (gut ausgebaut und übersichtlich dazu) ebenso wie eine gewöhnliche Landstrasse
    ja sogar wie ein Feldweg gesehen ??? —(entfernt von der Redaktion)
    2) Es gibt schon noch den Unterschied zwischen “Halligalli-Fahrt ins Grüne” und “erzwungener Fahrt” aufgrund dessen,
    dass wie in meinem Falle es sich um eine amtsärztliche Untersuchung (damals bereits die zehnte Untersuchung
    von diversen bestellten Amtsärzten und med. Überprüfungen – wobei die anderen unter aller menschlichen Würde
    im Sand verliefen)…….zu der damaligen Zeit war über Sozialgericht Frankenthal ein amtlicher Betreuer der SKFM
    bestellt und zugestellt, welcher aufgrund dessen dass ich aufgrund vielschichtiger gesundheitlicher wie auch
    körperlicher Probleme bereits 80%G. -schwerbehindert- …….. damit will ich hier anmerken, dass mich eben dieser
    Betreuer auf -jeden Termin- gegenüber Kassen – Gerichte – wichtigen Terminen hätte begleiten sollen…
    allerdings war der Termin in Saarbrücken gegen 11uhr und der Betreuer rief mich telefonisch gegen 8:30uhr
    an und riet mir alleine zu fahren, da zudem der Termin mehrfach verschoben worden war, und den Termin wahrzunehmen.

    zu 2….kann sich Jeder -denkende- vorstellen dass aufgrund Nervosität…gesundheitlicher Probleme (aufgrund schwerer CoPD
    Durchblutungsstörungen Unterbeine sowie hoher Depressivität) die von plumber theoretischer staatskonformer
    Behandlung geforderte 100% korrekte Fahrweise keineswegs einhalten konnte und daher:

    …auf Autobahn anstatt 80km/h mit 107km/h geblitzt worden bin….

    In meinen Augen ist das (entfernt von der Redaktion)….da insbesondere von mir weder ein “80km – Schild” gesehen
    worden ist ….auch keine Baustelle / Engpass oder irgendwelche andere Gefahr für Dritte oder gar mich…

    Frage: Was unterscheidet Beamte von gewöhnlichen Verbrechern? – ausser vielleicht das gewöhnliche Verbrecher
    nicht vom Staat über Steuergelder finanziert werden?? Ja, es gibt sogar Verbrecher welche im Unterschied zu
    Beamten wenigstens ehrlich sind -(entfernt von der Redaktion) !!

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