Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

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Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt „Fahren unter Drogeneinfluss“. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

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Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 200 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 40 Euro weniger. Grund hierfür ist natürlich die Höhe der relativen Überschreitung der Geschwindigkeit. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 10 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 680 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 31 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.01.2014 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Mai desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im Januar diesen Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

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Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung

Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

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658 Kommentare

  1. Pascal sagt:

    Guten Tag. Ich musste Ende des letzen Jahres meinen Führerschein abgeben, da ich innerhalb von 12 Monaten 2 mal geblitzt wurde. Der Entzug ergab sich daraus, das ich als Wiederholungstäter galt. Nun würde ich gefilmt wie ich zu nah aufgefahren bin. Bei 116kmh auf der Autobahn habe ich nur 4/10 abstnd gehalten. Normale Strafe: 100€ und 1 Punkt, kein Fahrverbot. Womit muss ich als Wiederholungstäter rechnen?

    Vielen Dank und viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pascal,

      als Wiederholungstäter gemäß der oben genannten Regel gelten Sie bei gleichen Verstößen – also etwa wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitungen. Fallen Sie anderweitig mehrfach auf, kann die Behörde strengere Sanktionen ansetzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Ellen sagt:

    Hallo, ich wurde innerhalb 1 Monat 2x mit Handy am Steuer erwischt. Droht mir ein Fahrverbot?

  3. Alicia S. sagt:

    Hallo,
    Ich wurde Anfang Juli zwei mal geblitzt, einmal innerorts mit 15 zu viel.( Da ist der Bescheid schon gekommen) Und einmal auf der Autobahn, mit möglicherweise 40 zu viel (noch kein Bescheid erhalten) und jetzt wurde ich heute mit ca. 65 bei 30 innerorts geblitzt. Mit was habe ich zu rechnen?

  4. Emma sagt:

    Hallo;
    Ich wurde 2 Tage hintereinander geblitzt. Einmal mit 22 km/h und einmal mit 12 km/h zu viel. Kann das schon als wiederholungstäter gelten, bzw wie ist das, wenn ich mehrmals in 12 Monaten geblitzt werde, aber immer unter der 25 km/h grenze?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Emma,

      wie im Text geschrieben, greift die Wiederholungstäterregel erst ab 26 km/h über dem Tempolimit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Sandra R. sagt:

    Hallo!
    In 2 Wochen Urlaub wurde ich 4x in Brandenburg geblitzt.
    2x innerorts €20,- + €25,-
    2x auf der Autobahn / 1. Anhörungsbogen heute online abgeschickt. Beide Mal über 20 km/h zu schnell.
    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?
    Bisher habe ich keine Punkte in Flensburg und war auch selten auffällig.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      ein (zusätzliches) Fahrverbot als Wiederholungstäter erhalten Sie in der Regel dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit mehr als 25 km/h geblitzt werden. Der erste Verstoß muss schon rechtskräftig sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Gudrun sagt:

    Wurde vor 8 Monaten auf der Autobahn mit 165 kmh bei erlaubten 120 kmh geblitzt. –> 1 monat fahrverbot
    Wurde vor 2 wochen wieder auf der Autobahn mit 160 bei erlaubten 120 geblitzt. Frage: Muss ich mit 1 oder 2 Monat Fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gudrun,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht vorhersagen. Da Sie jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit als Wiederholungstäterin gelten, sollten Sie sich auf ein strenges Strafmaß einstellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Micha sagt:

    Hallo,
    Ich musste im Juni meinen Führerschein abgeben da ich 42kmh zu schnell (außerorts) war.
    Nun habe ich mein Führerschein seit 3wochen wieder und wurde mit 15kmh zu schnell (innerorts) geblitzt droht mir wieder ein Fahrverbot ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht einschätzen. Ein erneutes Fahrverbot ist jedoch nicht ausgeschlossen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Wolfgang sagt:

    Guten Tag,
    ich wurde Anfang Juni 2018 geblitzt; außerorts 41 zu schnell. Bußgeldbescheid kam Anfang August 2018.
    Wegen 1 Monat Fahrverbot Einspruch eingelegt (Bescheid noch nicht rechtskräftig). Erfolgsaussicht wohl eher gering.
    Mitte August 2018 außerorts erneut geblitzt mit etwa 40 Überschreitung (lt. Bußgeldkatalog kein Fahrverbot). Bedeutet dies insgesamt 2 Monate Fahrverbot
    (ohne „4-Monatsfrist“) oder 1 Monat Fahrverbot (mit „4-Monats-Frist“)?
    Wird dem Einspruch auf erstem Bescheid ggf. doch stattgegeben – also vom Fahrverbot abgesehen – würde dies übergreifend auch auf den neu zu erwartenden zweiten Bußgeldbescheid wirken?
    Vielen Dank vorab

    l

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      Einsprüche gelten immer nur für den betreffenden Bußgeldbescheid. Ob eine Erhöhung des Fahrverbots stattfindet, kann nicht sicher vorhergesagt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Annika sagt:

    Hallo,
    Ich bin am 11.7. 34 km/h außerorts zu schnell gefahren. Gab 1 Punkt und 150€ Geldbuße. Jetzt habe ich einen erneuten Bescheid bekommen, am 30.7. 32 km/h zu schnell, innerorts.
    Mit welcher Strafe muss ich rechnen und lohnt sich ein Einspruch ?
    Mit freundlichen Grüßen

  10. Alina sagt:

    Hallo, ich muss meinen Führerschein abgeben da ich eine rote Ampel überfahrenden habe – nun wurde ich mit ca. 15 km/h zuschnallt geblitzt (Brief ist noch nicht da) – was habe ich zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alina,

      Sie sollten in der Regel nicht als Wiederholungstäter gelten, da es sich um zwei unterschiedliche Verstöße handelt. Aus diesem Grund sollte mit den regulären Sanktionen zu rechnen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Bernhard sagt:

    Ich habe vor mehr als 1 Jahr meinen Führerschein nach einem mehrmonatigen Entzug neu wiederbekommen und bin seitdem panisch vorsichtig gefahren, denn ich brauche den Führerschein privat wie beruflich dringend. Bis jetzt habe ich keinen einzigen Punkt bekommen – doch nun ist mir auf der Stadtautobahn einer fremden Stadt ein fürchterliches Unglück passiert: Nachdem ich bereits mich mehrmals verfahren hatte, kam ich glücklich auf der richtigen Autobahn an, musste gleichwohl auf Grund der unübersichtlichen Verkehrsführung mich sehr orientieren, wie ich zu fahren hatte. Dabei übersah ich völlig, dass die Geschwindigkeit wohl von 100 auf 80 gesenkt worden war, was zweimal kurz hintereinander wohl angezeigt wurde – als mich mein Begleiter nach dem ersten 80er-Schild darauf aufmerksam machen wollte, passierten wir schon das zweite 80er-Schilde – und es soll geblitzt haben, meint mein Begleiter.

    Nun meine Fragen: Es war eine Schnellstraße innerhalb einer Stadt – das gilt doch sicher als innerorts?
    Und noch schlimmer: Mein Begleiter meint, beim Blitzen sei ich 140 km/h gefahren – das wären 60 km/h zu schnell! Ich kann das gar nicht glauben, denn dann muss ich ja viel schneller als die anderen Autos gewesen sein – doch wenn es stimmt: Muss ich damit rechnen, dass die Tatsache, dass ich meinen Führerschein wegen 8 Punkten u.a. wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen entzogen bekam, mit einbezogen wird und ich jetzt nicht nur mit einem Fahrvebot, sondern erneut mit Führerscheinentzug bestraft werde? Das wäre eine Katastrophe! Kann man überhaupt einen Führerschein zum dritten Mal bekommen, wenn er zweimal entzogen wurde?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

  12. Lori sagt:

    Hallo, ich wurde außerorts geblitzt wegen einer Schule ist da von 7-14 Uhr Tempo 50 statt 70. Ich bin abzüglich Toleranz mit 32kmh also 82 kmh. Geblitzt wurden. Musste vor 1 Jahr ein Bußgeld von 15 Euro zahlen da ich in der 30er zone mit 38 geblitzt wurde. Bekomme ich jetzt ein Fahrverbot.

    Gruss Lori

  13. Michael sagt:

    Hallo,
    Ich musste vor ca. 5 Jahren meinen Führerschein für 1 Monat abgeben.
    Nun wurde ich im August 2018 geblitzt, das ein Fahrverbot im Raum steht.
    Damals durfte ich mir den Zeitpunkt der Abgabe des Führerscheins aussuchen.
    Dürfte ich dies im erneuten Fall auch wieder?
    Vielen Dank

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