Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

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Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt „Fahren unter Drogeneinfluss“. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

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Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 200 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 40 Euro weniger. Grund hierfür ist natürlich die Höhe der relativen Überschreitung der Geschwindigkeit. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 10 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 680 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 31 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.01.2014 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Mai desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im Januar diesen Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

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Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung

Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

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534 Kommentare

  1. Pablo C. sagt:

    Hallo ich habe im Dezember meine Führerschein für einen Monat abgegen (innerorts 38 zu schnell). Heute bin ich in eine abstandsmessung gekommen . Da ich mit hoher Geschwindigkeit fuhr habe ich keine Vollbremsung gemacht so fern bin lediglich vom Gas und de Vordermann aufgerollt – keine lichthupe oder ähnliches… denke das ich ca. 150km hatte Abstand ca. 15-20 m.
    Mit welcher Strafe muss ich rechnen? Bin ich wiederholungstäter ? Danke !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pablo,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 180 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Als Wiederholungstäter gelten Sie nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Diego J. sagt:

    Hallo. Ich (35 Jahre) musste vor 4 Jahren meinen Führerschein für 1 Monat wegen Alkohol am Steuer (0,54 Promille) abgeben. Jetzt wurde ich bei einer Verkehrskontrolle mittels Urintest positiv auf THC, Kokain und Amphetamin getestet. Kokain und Amphetamin kommen von einer Geburtstagsfeier 3 Tage vorher und werden von mir nicht regelmässig konsumiert. Die Zeit vom letzten Konsum von THC bis zur Kontrolle waren ca. 12 Stunden. Ich rauche regelmässig Joints, 4 bis 5 mal in der Woche, immer abends und nie direkt vor dem Autofahren. Das Ergebnis der Blutprobe steht natürlich noch aus, da die Kontrolle erst gestern war. Kann man ungefähr sagen, mit welcher Strafe ich rechnen muss? Muss ich zwingend mit einer MPU rechnen? Danke.

  3. Torben sagt:

    Hallo,

    Ich wurde im Januar 2016 26 kmh zu schnell geblitzt, bekam dafür 70 € und 1 punkt. Nun wurde ich am 30.7.2017 erneut mit 23 kmh zu schnell geblitzt. Zwischendurch war nichts außer 1 mal 12 kmh zu viel. Ist hier mit einem fahrverbot zu rechnen?

    Viele Grüße
    Torben

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Torben,

      im Normalfall sollte die Wiederholungstäterregel bei Ihnen keine Anwendung finden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Muric sagt:

    Hallo,
    ich bin schon lange raus aus dem Probezeit.
    ich wurde vor unter 2 Jahren außerorts (100 km/h) nach Toleranz 31 km/h geblitzt.
    Jetzt wurde ich in einer 50 er Zone, nach Toleranz mit 71 km/h geblitzt.
    Womit hab ich zu rechnen ?

  5. Sergiu sagt:

    Hallo, mir wollte man den Schein abnehmen als wiederholubgstäter, da ich von meinem Führerschein abhängich bin und damit mein Geld verdie, habe ich die dreifache Strafe bezahlt und es war erledigt …… das war jetzt vor 1, 2 Monate
    Jetzt wurde ich wieder außerorts im einer 70 Zone mit zirka 85 km/h geblitzt

    Womit muss ich jetzt rechnen
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sergiu,

      neben den herkömmlichen Sanktionen können unter Umständen härtere Folgen drohen, da Sie zum wiederholten Male negativ aufgefallen sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Tobias B. sagt:

        Wurde jetzt zum 4ten mal geblitzt heute war es in einer 30 Zone mit 45 or etwas mehr wurde da vor innerorts in 50 Zone geblitzt mit 60
        Muss ich mit Fahrverbot rechnen ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Tobias,

          die Wiederholungstäter-Regel greift erst dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres mehrmals mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab jeweils 26 km/h erwischt werden. Doch auch bei mehreren geringeren Verstößen kann eine härtere Sanktion angeordnet werden, dies liegt dann im Ermessen der Behörde.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Manni sagt:

    Hallo habe im märz ein Bußgeld bezahlt für 36kmh zu schnell Aust der Autobahn.
    Nun wurde ich im August erneut mit 30 km/h zu schnell geblitzt. Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manni,

      wie Sie dem obenstehenden Text entnehmen können, gilt Folgendes: Wurden Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit mehr als 26 km/h geblitzt, gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen mit einem (zusätzlichen) einmonatigen Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Chris sagt:

    Ich würde innerhalb eines Jahres 2x geblitzt und muss nun meinen Führerschein für 4 Wochen abgeben. Leider wurde ich kurz bevor ich ihn abgeben musste nochmal innerorts mit 73 km/h geblitzt, wo nur 50 km/h erlaubt waren. Da es sich um eine Landstraße handelte und der Blitzer direkt am Ortseingang stand, habe ich zu spät gebremst. Muss ich nun mit einer Verlängerung des Gahrverbotes rechnen?

    Vielen Dank für eine Antwort und Grüße

    Chris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      verstoßen Sie wiederholt gegen die geltenden Regeln, kann die zuständige Behörde je nach Einzelfall härtere Sanktionen ansetzen. Dies liegt jeweils im Ermessen der Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Sara sagt:

    Hallo!
    Meine Mama hat vor über 3 Jahren ihren Führerschein wegbekommen wegen Alkohol. Sie musste auch zur mpu und hat ihren Führerschein wieder bekommen. Das ist knapp 2 Jahre her. Jetzt ist sie wieder gefahren, mit 0.54 Promille. Meine Frage nun: bekommt sie ihren Führerschein in ein paar Wochen wieder oder muss sie wieder eine mpu machen?

  9. Ringo sagt:

    Hallo,

    Ich bin mir unsicher, wurde letztens ausserorts mit 30 km/h zu schnell geblitzt und paar tage später innerorts mit 26 km/h zu schell. Was könnte die Strafe sein bzw. gelte ich wiederholungstäter und muss den Führerschein abgeben???? Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ringo,

      Sie gelten nicht als Wiederholungstäter, da der erste Verstoß zum Zeitpunkt des zweiten noch nicht rechtskräftig war. Sie müssen also nur mit den jeweiligen Ahndungen rechnen – jeweils 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Florian sagt:

    Hallo.

    ich wurde vor 4 Wochen geblitzt. Auf der Autobahn (100km/h) bin ich nach Abzug 21 km/h zu schnell gefahren. Also 1 Punkt und eine Geldstrafe.
    Am selben Tag haben sie mich bei einer Abstandskontrolle geblitzt. Wieder einen Punkt und 75€. Den Bescheid vom Abstandsdelikt habe ich bekommen. Leider noch keinen Bescheid vom schnellen Fahren. Gelte ich somit als Wiederholungstäter? Können die Behörden meinen Führerschein einziehen?

    mfG Florian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      wie Sie dem obenstehenden Text entnehmen können, gelten Sie nur dann als Wiederholungstäter, wenn es sich um zwei gleiche Verstöße handelt – also beispielsweise zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Amir m. sagt:

    Ich wurde innerhalb zwei monaten zweimal geblitzt und einmal innerorts mit 45 zu schnell und auf einer baustelle auf der autobahn mit 43 zu schnell mein erstes vergehen habe ich schon bezahlt aber noch nicht ein monat mein führerschein abgegeben was passiert jetzt wegen dem zweiten fall ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Amir,

      da der erste Bußgeldbescheid bereits rechtskräftig ist, gelten Sie als Wiederholungstäter. Zusätzlich zu den regulären Sanktionen müssen Sie also mit einem weiteren einmonatigen Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Steven sagt:

    Hallo ich habe 2007 ein Unfall gehabt(nicht meine Schuld) mit 0.55 promille. Mai 2008 wurde ich angehalten und hatte eine BAK von 1.21 promille.
    Führerschein Entzug 10 Monate Sperre. MPU positiv bestanden in verbindung mit Kurs für alkoholauffallige Fahrer.

    Ende 2009 Führerschein wieder bekommen. Nie etwas zu Schulden kommen seid dem. Nun wurde ich am 14.9.2017 mit 1.46 promille atemalkohol erwischt. Führerschein beschlagnahmt.

    Gelte ich jetzt als Wiederholungstäter oder wird es wie ein Erstverstoß geandet? Habe auch vor wenigen Tagen meinen Bus Führerschein bestanden. Womit muss ich jetzt rechnen??? Lieben Dank für Antworten. Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steven,

      da die Verjährung der Tat aus 2008 10 Jahre beträgt, gelten Sie in der Tat als Wiederholungstäter und müssen mit einem Bußgeld von mindestens 1000 Euro, 2 Punkten in Flensburg und 3 Monaten Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Hendrik sagt:

    Hallo wurde vor 5 monaten gefilmt und bin da 56kmh zu schnell gefahren ( 80er zone, 136kmh )
    1 monat laufen + geldstrafe
    Gestern wurde ich geblitzt schätzungsweise 170kmh in der 120er zone was kommt da auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hendrik,

      Sie gelten in diesem Fall als Wiederholungstäter und müssen mit einem zusätzlichen Monat Fahrverbot rechnen. Konkret kommen als folgende Sanktionen auf Sie zu:
      – 160 Euro Bußgeld
      – 2 Punkte in Flensburg
      – 2 Monate Fahrverbot

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Andrea B. sagt:

    hallo ich bin im februar 2 mal innerhalb von 2 wochen geblitzt worden 1x 26 kmh zu schnelö und 21 kmh zu schnell . jeweils 1 punkt und Geldstrafe bezahlt kein fahrVerbot.
    Jetzt bin ich mi 24 kmh zu schnell gefahren muss ich mit einem fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      die Wiederholungstäter-Regel greift erst dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres mehrmals mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab jeweils 26 km/h erwischt werden. Doch auch bei mehreren geringeren Verstößen kann eine härtere Sanktion angeordnet werden, dies liegt dann im Ermessen der Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Christoph sagt:

    Hallo. Ich habe eine Frage bzgl des Ermessensspielraums der Behörden. Ich musste 2015 meinen Führerschein abgeben da ich einmal 1 Punkt und einmal 2 Punkte (Hin- und Rückweg – gleiche Strecke) bekommen habe. Knapp ein Jahr später (2016 – Wiederholungstäter) war ich 26 zu schnell und habe wieder abgeben müssen. Aktuell wurde ich wieder geblitzt mit 23 zu viel (Anhörungsbogen steht aus) Normalerweise bedeutet dies ja 1 Punkt und 80,-€. Ich wäre insgesamt bei Fünf Punkten in Flensburg. Da jetzt ich jetzt drei Vergehen mit mindestens einen Punkt in den letzten drei Jahren hatte ist es wohl so das mir aufgrund der kurzen Abstände hintereinander trotzdem der Führerschein entzogen werden kann. Ich würde gerne wissen wie das in der Praxis aussieht. Kommt das in meinem Fall häufig vor oder habe ich noch nichts zu bedenken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,
      wiederholte Regelverstöße können im Einzelfall auch härter sanktioniert werden. Das liegt im Ermessen der zuständigen Behörde. Die Frage, wie die Behörde ihr Ermessen jeweils ausübt, lässt sich nicht pauschal beantworten.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Christoph D. sagt:

    Hallo. Ich habe eine Frage bzgl des Ermessensspielraums der Behörden. Ich musste 2015 meinen Führerschein abgeben da ich einmal 1 Punkt und einmal 2 Punkte (Hin- und Rückweg – gleiche Strecke) bekommen habe. Knapp ein Jahr später (2016 – Wiederholungstäter) war ich 26 zu schnell und habe wieder abgeben müssen. Aktuell wurde ich wieder geblitzt mit 23 zu viel (Anhörungsbogen steht aus) Normalerweise bedeutet dies ja 1 Punkt und 80,-€. Ich wäre insgesamt bei Fünf Punkten in Flensburg. Da jetzt ich jetzt drei Vergehen mit mindestens einen Punkt in den letzten drei Jahren hatte ist es wohl so das mir aufgrund der kurzen Abstände hintereinander trotzdem der Führerschein entzogen werden kann. Ich würde gerne wissen wie das in der Praxis aussieht. Kommt das in meinem Fall häufig vor oder habe ich noch nichts zu befürchten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      da dies im Ermessen der jeweiligen Behörde liegt, können wir hierzu leider keine verlässlichen Angaben machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Aziz sagt:

    Hallo,
    Ich bin Aziz 19 Jahre alt.
    Ich würde zwei mal geblitzt in einem Jahr
    Erst : am 15.04.2017 mit 41km/h schneller innerhalb geschlossene Ortschaft.
    Zweiter: am 17.08.2017 mit 21 km/h auch innerhalb geschlossene Orstahaft..
    Ich bin ein groß idiot manchmal konzentriere ich mich nicht auf meine Geschwindigkeit.
    Ich möchte fragen ob Ich ein Widerholungstäter bin oder nicht.. ?
    Ich habe auch ein andere Frage.
    Ich gehe nach Haus für Urlaub am 18.10.2017 für 1 Monat oder mehr ? Was soll ich dann machen wenn ich ein Fahrverbot bekommen werde ?
    Ich bin wirklich verloren und weißt ich nicht was soll ich tun..
    Danke

    Lb
    Aziz

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Aziz,

      Sie sollten nicht als Wiederhilungstäter gelten. Dies ist nur der Fall, wenn Sie innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal ab 26 km/h zu schnell waren. Müssen Sie zum ersten Mal ein Fahrverbot ableisten, haben Sie vier Monate Zeit, um dieses anzutreten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Haydsr sagt:

    Hallo ich habe einen frage können Sie mir vielleicht weiter helfen. Vor 2 Jahren habe ich mpu gemacht wegen schnell fahren keine Drogen oder Alkohol nach 2 Jahren später bin ich jetz geblitz und 1 Punkte bekommen meine Frage ich bin nicht mehr Probe zeit und 0 punkte in Flensburg aber letzen bin ich geblitz geworden mit 1 punkte würde mir wieder mpu verlangen danke

  19. Kendal sagt:

    Schönen guten Tag,

    Ich wurde vor 5 Monaten mit 37 kmh geblitz und muss nun in ein Aufbau Seminar dazu Probezeit auf 4 Jahre verlängert. Nun wurde ich erneut geblitzt mit 26 kmh zu schnell womit habe ich zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kendal,

      hierbei handelt es sich um Ihren insgesamt zweiten A-Verstoß. Neben den herkömmlichen Sanktionen werden Sie deshalb kostenpflichtig verwarnt. Sie gelten außerdem als Wiederholungstäter, weshalb ein (zusätzliches) einmonatiges Fahrverbot anfällt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Yusuf T. sagt:

    ich muss zum zweiten mal Mpu machen wegen hohere Geschwindigkeit.
    zum ersten mal musste ich mpu wegen Alkohl machen habe es aber zum ersten mal geschaftt musste danach zum alkohlkurs.

    Nach 3 jahren muss ich mpu wegen hohere Geschwindigkeit machen.Letztes jahr wurde ich von Polizei angehalten weil man Auto zu tief war.

    Komme ich zum 2ten mal ohne Vorbereitung durch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yusuf,

      eine MPU kann mit und ohne Vorbereitung absolviert werden. Zu den Erfolgsaussichten können wir natürlich keine pauschalen Angaben machen. In der Regel empfiehlt es sich, einen Vorbereitungskurs zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. H. sagt:

    Hallo. Heißt es, dass man theoretisch jeden Tag die Geschwindigkeit um 19km/h überschreiten kann? Man bekommt doch nur ein A-Verstoß, wenn man die Höchstgeschwindigkeit um mindestens 20km/h überschreitet.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo H,

      ab 21 km/h gilt eine Geschwindigkeitsüberschreitung als A-Verstoß. Dies ist jedoch kein Freibrief für das ständige Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit. Fallen Sie wiederholt auf, kann die Behörde strengere Sanktionen anordnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Ö. K. sagt:

    Hallo. Muss meinen Führerschein für einen Monat abgeben da ich innerhalb eines Jahres 2x die 25 km/h überschritten habe. NuMöglichkeiten habe ich nun? eder geblitzt auf einer Autobahn Baustelle. Erlaubt 80, gefahren bin ich 140. Welche Möglichkeiten habe ich nun? Ich bin aus beruflichen Gründen auf den Führerschein angewiesen. Vielen Dank im voraus.

  23. R.Kasten sagt:

    Ich werde also dafür bestraft, dass ich bei einem Delikt Widerspruch eingelegt habe, es sich aufgrund dessen um 2 Monate verzögert hat, und ich dann versehentlich wieder mit mehr als 25km/h geblitzt werde nach 14 Monaten . Ich werde für den Widerspruch betraft, kann das sein ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo R.,

      entscheidend ist das Datum der Rechtskraft des ersten Verstoßes. Der Eintritt der Rechtskraft wird durch einen Einspruch nach hinten verschoben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Maik sagt:

    Hallo
    Ich wurde 2 mal innerhalb eines Monats geblitzt,mit dem LKW.
    Einmal mit 16 zu viel außerhalb Geschlossener Ortschaft Toleranz abgezogen.Das sind ein 1 Punkt und 75€ das weiß ich schon.Jetzt wurde ich wieder geblitzt innerhalb geschlossener Ortschaft Toleranz abgezogen mit 17 zu viel.Das wären dann quasi ein Punkt und 80€. Jetzt meine frage: bin ich jetzt wiederholungstäter und was könnte jetzt auf mich zu kommen?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, gelten Sie dann als Wiederholungstäter, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit mehr als 26 km/h geblitzt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Lutz D. sagt:

    Ich habe vor ca. 4 Wochen einen Bußgeldbescheid bekommen für zu wenig Abstand einhalten (22 Meter statt 53,5 Meter) mit 1 Punkt. 4 Wochen später kam erneut einen Bescheid zu schnell fahren außerhalb geschlossener Ortschaften ( 122 kmh statt 100 kmh ). Laut Bußgeldkatalog ebenfalls 1 Punkt.
    Ich weiß wenn innerhalb 1 Jahres das gleiche Vergehen erfolgt wird der Führerschein für 4 Wochen entzogen. Meine Frage lautet nur, ist das bei 2 unterschiedlichen Vergehen das gleiche ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lutz,

      das kann nicht pauschal beantwortet werden, da dies stets Sache der bearbeitenden Instanz ist. Der Begriff „Wiederholungstäter“ und „Beharrlichkeit“ beziehen sich zwar auf die gleichen Vergehen; wenn die Behörde jedoch der Ansicht ist, dass ein Fahrverbot angebracht ist, ordnet sie dieses auch an. Wenn dem so wäre, dann hätte man Sie jedoch in der Regel bereits im Bußgeldbescheid darüber informiert.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  26. Jana S. sagt:

    Hallo, wurde letzte Woche auf der Autobahn geblitzt und auf der gleichen Strecke vielleicht 2 Minuten später nochmal. War ca. 30 km/h zu schnell. Mit was muss ich rechnen? Da ich in 20 Jahren nie das Tempo überschritten habe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jana,

      da Sie noch keinen Bußgeldbescheid für den ersten Verstoß bekommen hatten, als Sie das zweite Mal geblitzt wurden, gelten Sie nicht als Wiederholungstäterin. Somit müssen Sie jeweils mit den normalen Bußen rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Sven S. sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe eine Frage undzwar wurde ich am 29.10.2017 mit 30kmh ohne Abzüge zu schnell geblitzt habe natürlich noch kein Bescheid bekommen. Jetzt wurde ich gestern mit 50 kmh zu schnell geblitzt 2 Punkte 1 monat Fahrverbot. Bekomme ich jetzt für das erste vergehen auch ein Fahrverbot da es innerhalb eines jahres 2 mal über 26 kmh zu schnell war?

    Mit freundlichen Grüßen
    Sven S.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      die Wiederholungstäterregelung greift erst dann, wenn der erste Verstoß rechtskräftig ist. Da der Bescheid noch nicht gekommen ist, trifft dies nicht zu. Sie bekommen für Ihre Verstöße also jeweils eine eigene Buße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Dave N. sagt:

    Guten Abend,
    mir wurde per Videobeweis mitgeteilt das ich Außerorts(Autobahn) mit Toleranzabzug 26kmh zu schnell gefahren.Ich befinde mich in der Probezeit bzw wurde der mir verlängert.
    Mit was kann ich in den meisten Fällen rechnen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Dave N.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dave,

      dies ist ein A-Verstoß. Beim zweiten A-Verstoß erhalten Sie eine Verwarnung und die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Beim dritten A-Verstoß während der Probezeit wird Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Micha S. sagt:

    Hallo,

    leider werde ich nicht ganz schlau aus der Wiederholungsregelung.
    Wurde vor 8 Jahren mal wegen fahren unter Alkohol angehalten 0,71 Promille straffe 500€ und 1 Monat Führerschein weg + 2 punkte KEINE MPU
    Jetzt November 2017 das selbe 0,70 Promille mit was muss ich rechnen?
    Zählt das als wiederhung?

    Gruß Micha

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha S.,

      grundsätzlich können für Sanktionen keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden. Der Bußgeldkatalog gilt zwar als Maßstab, die genaue Sanktion liegt jedoch auch immer im Ermessen der ausstellenden Behörde.

      Insofern können wir Ihnen auch leider nicht sagen, ob Sie eine MPU erhalten werden oder nicht. Sie müssen Sie jedoch darauf einstellen, als Wiederholungstäter sanktioniert zu werden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  30. Jürgen sagt:

    Ich würde dir 8 Monaten mit 29 kmh zu schnell geblitzt. Jetzt mit Anhänger 26 kmh zu schnell. Anhänger hat 100 kmh Zulassung, Gewicht des ziehenden KFZ reicht um 100 kg nicht. Nachdem was ich bisher gelesen habe bin ich Wiederholungstäter und gehe wohl bald zu Fuss. Richtig ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      das kann grundsätzlich nicht pauschalisiert werden. Wiederholungstäter bedeutet, dass die üblichen Sanktionen härter ausfallen. Die letztendliche Strafe ist jedoch stets Sache der ausstellenden Behörde. Sie müssen leider Ihren Bußgeldbescheid abwarten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  31. Zemo sagt:

    Hallo hatte vor 5 jahre ein unfall mit alkohol 0.4 promille und jetzt vor 3 monaten wurde ich mit 1.1 promile angehalten . Was erwartet mich.

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zemo,

      Sie müssen mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg, Fahrverbot und evtl. MPU rechnen. Wie hoch das Bußgeld sein wird, hängt von der jeweiligen Behörde ab.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  32. Jens sagt:

    Hallo,

    ich wurde nach Abzug der Toleranz mit 27km/h Innerorts zu schnell gelasert. Macht es Sinn gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen bzw. gibt es ggf. die Möglichkeit 25km/h einzugestehen?

    Normalerweise werde ich nicht geblitzt, da ich jedoch ca. 50tkm im Jahr fahre ist dort ein gewisses Restrisiko ggf. doch noch über 26km/h zu schnell geblitzt zu werden.

    VG und danke
    Jens

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      bitte konsultieren Sie diesbezüglich einen Anwalt für Verkehrsrecht, da wir eine Rechtsberatung machen dürfen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  33. Nico M. sagt:

    Guten tag,
    ich bin aus der Probezeit und wurde die letzten 3 Monate drei mal geblitzt. Allerdings immer unter 21 Km/h.
    Jetzt zur Frage:
    Bekomme ich bei irgendeiner Anzahl an Wiederholungen (Unter 21 Km/h) größere Probleme als eine Geldstrafe? 😁

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico M.,

      die Behörde könnte irgendwann Beharrlichkeit annehmen, wenn Sie wiederholt gegen die Verkehrsregeln verstoßen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  34. Fahri sagt:

    Hallo
    Ich bin in der Probezeit im Zweitem Jahr , ich wurde zweimal Geblitzt innerhalb (11km) zu viel mit Toleranz abzug (Im Erstem Jahr der Probezeit )und im Zweitem Jahr der Probezeit wurde ich am 28.11.2017 wieder Geblitzt Außerhalb mit 94 erlaubt 70 ( mit toleranz abzug 21km zu schnell ) laut Bussgeldbescheid 70 Euro und 1 Punkt + Aufbauseminar und 2 Jahre Probezeit verlängerung. Was kann man da machen ??

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fahri,

      wir dürfen Ihnen keine Rechtsberatung anbieten. Konsultieren Sie diesbezüglich einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  35. Jens sagt:

    Hallo

    Kurze Frage : habe meinen Führerschein wegen Geschwindigkeitsüberschreitung Anfang Mai abgeben müssen (außerorts 41kmh zu schnell) Wurde jetzt letzte Woche wieder geblitzt, außerorts mit 27 km/h zu schnell. Muss ich jetzt meinen Führerschein wieder abgeben da ich Wiederholungstäter bin ?

    Vielen Dank für die Hilfe.

    Viele Grüße
    Jens

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      zur Ihrer genauen Sanktion können wir keine Aussagen treffen, da dies letzten Endes Sache der ausstellenden Behörde ist. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie ein erneutes Fahrverbot erhalten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  36. Eli. sagt:

    Hallo,
    Ich wurde auf der Autobahn mit 27kmh zuviel (erlaubte 80) geblitzt.
    2 Tage später wurde ich innerorts mit 7kmh zu viel geblitzt….

    Was erwartet mich?
    So wie ich das verstanden habe, wäre ich erst ein Wiederholungstäter bei 2x über 25kmh…

    Bin ich noch glimpflich davon gekommen?

    Vielen Dank 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eli,

      genaue Sanktionen lassen sich nicht pauschal vorhersagen, da dies auch stets Sache der ausstellenden Behörde ist. Sie fallen zwar nicht in die Kategorie „Wiederholungstäter“, Sie könnten jedoch als „beharrlich“ eingestuft werden. Sie müssen wohl leider den Bußgeldbescheid abwarten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  37. Kim sagt:

    Hallo, mein Freund wurde mit einem kamerawagen auf der Autobahn mit 98kmh zu schnell erwischt (120 erlaubt )
    Folge: 3 Monate Führerschein Abgabe, Punkte und 1260 Euro Strafe.
    Ein paar Wochen später wurde er in der Ortschaft mit Abzug von Toleranz mit 89kmh (50 erlaubt) geblitzt.

    Womit hat er jetzt zu rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kim,
      zusätzlich zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog muss Ihr Freund wahrscheinlich auch mit einem weiteren Monat Fahrverbot rechnen. Denn laut Ihren Angaben greift die Regelung für Wiederholungstäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Bianca sagt:

    Hallo, mein Freund hat im Januar 2016 erfolgreich eine MPU wegen Alkohol am Steuer absolviert und bestanden. Nun wurde er heute innerorts mit ca. 85 km/h geblitzt. Laut Bussgeldkatalog droht ihm hierfür eine Strafe von 160 EUR und 2 Punkten. Muss er aufgrund der bereits absolvierten MPU noch etwas anders befürchten oder sind hier die Strafen anders/härter?
    Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bianca,
      im Einzelfall kann die Fahrerlaubnisbehörde aufgrund hoher oder wiederholter Verstöße die Fahreignung anzweifeln. Diese Entscheidung hängt aber von den jeweiligen Umständen ab, eine pauschale Antwort ist daher nicht möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Davut sagt:

    Hallo.
    Ich bin innerhalb von 2 jahren . 3 mal geblitzt worden.
    Einmal mit 33 km/h ausserhalb.
    Einmal mit 25 km/h innerhalb
    Einmal mit 22 km/h innerhalb
    Muss ich mit Fahrverbot rechnen.
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Davut,

      solche Fragen können nicht pauschal beantwortet werden, da der Einzelfall zu prüfen ist und die zuständige Behörde dies entscheiden muss. Ausgeschlossen ist ein Fahrverbot jedoch nicht – Sie müssen wohl leider den Bußgeldbescheid abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Kevin L sagt:

    Hallo , ich wurde dieses jahr im august, mit 150 kmh (erlaubt 100) geblitzt (autobahn) ich musste den schein dann für 4 wochen abgeben …
    Heute wurde ich innerorts in einer 30 zone mit ca. 55 kmh geblitzt. Was erwartet mich jetzt ??
    Danke im vorraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      in der Regel kommen bei diesem Verstoß ein Punkt und 80 Euro Bußgeld plus Bearbeitungsgebühren auf Sie zu. Ob Sie bereits als Wiederholungstäter gelten oder nicht, muss die zuständige Behörde entscheiden – in solch einem Fall würde Ihre Sanktion dann strenger ausfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Vanny sagt:

    Ich wurde jetzt am 1.12 innerorts mit ca. 10-15 km/h zu viel geblitzt, erlaubt war 50 .
    Heute wurde ich auf der Autobahn mit ca 25-30 km/h zu viel geblitzt, erlaubt waren 100.
    Ich wurde leider auch Anfang Oktober auf der Autobahn mit 6km/h geblitzt, erlaubt war 100, das war aber nur eine Geldstrafe von 10 € .
    Bin ich jetzt ein Wiederholungstäter?? Bzw bin ich jetzt meinen Führerschein los ??? :(..

    Vielen lieben Dank schon mal:)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vanny,

      die Wiederholungstäterregel gilt nur bei zwei Überschreitungen innerhalb eines Jahres von mindestens 26 km/h.

      Das Team von Bussgeldkatalog.org

  42. Reiner sagt:

    Hallo.
    Ich bin am 10.10.17 auf der Autobahn in der 100 er Zone mit 150 geblitz worden mir drohte 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte.Mein Anwalt hat dies jedoch auf eine höhere Geldbuße und 2 punkten umwandeln können.
    Jetzt bin ich leider am 30. 11. innerorts in der 30 er zone mit 53 geblitzt worden mit was muß ich nun rechnen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Reiner,

      die Strafe, die laut dem Bußgeldkatalog fällig wäre, kann durch die Behörde erhöht werden. Wenden Sie sich zur genauen Beurteilung an Ihren Anwalt.

      Das Team von Bussgeldkatalog.org

  43. Zander sagt:

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage zu der Geschwindigkeit die als Grundlage für eine Wiederholungstat gilt.
    Ist es die gemessene oder die abzüglich er Toleranz? Ich wurde 2x innerhalt eines Jahres gemessen.
    Einmal mit 22 km/h zu schnell abzüglich Toleranz und auch das zweite mal mit 22 km/h abzüglich Toleranz.
    Das Bussgeld wurde aufgrund dessen „angemessen erhöht“.
    Zählt das als Widerholungstat oder darf das Bussgeld trotzdem erhöht werden. Beide male ausserhalb der Ortschaft und ohne Fahrverbot.

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zander,

      in der Regel gelten Sie nicht als Wiederholungstäter. Dennoch kann das Bußgeld erhöht werden.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  44. frank v sagt:

    ich wurde im dezember 2017 mit 120 geplitzt,erlaubt 100,im januar 2018 mit 90 geplitzt ,erlaubt 70 und nochmal im januar 50,erlaubt 30 vorm bahnübergang ich wurde schon oft gepitzt aber im jahr 2017 nur 2 mal

  45. Andreas sagt:

    Hallo zusammen,

    ich wurde innerhalb von 12 Monaten zwei mal mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt und habe bereits mein vierwöchiges Fahrverbot inkl. Punkte erteilt bekommen (bzw. muss den Führerschein nun innerhalb der nächsten vier Monate abgeben).

    Nun wurde ich an Silvester leider erneut geblitzt. Den Bescheid habe ich noch nicht erhalten. Ich bin ca. 100 gefahren (Fuß bereits vom Gas, kann also langsamer sein) in der 70er Zone.

    Was passiert wenn ich nach Toleranz unter/über 26km/h zu schnell war?

    Über = nochmal Wiederholungstäter (ein drittes Mal?!) = welche (zusätzliche) Strafe?
    Unter = kein Wiederholungstäter und keine Punkte/zusätzliches Fahrverbot?

    Danke und Gruß
    Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      es ist möglich, dass Sie wegen Beharrlichkeit ein zusätzliches Fahrverbot bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Sarah sagt:

    Hallo,

    Ein Freund wurde im Dezember mit 31km/h zu schnell auf der Autobahn geblitzt. Nun wurde er innerorts 1 monat später wieder geblitzt, vermutlich 35km/h zu schnell in der 30er Zone. Bekommt er nun 2 Monate Fahrverbot?
    Und sollte er Glück haben und doch „unter 30 km/h“ zu schnell gewesen sein, hat er dann trotzdem Fahrverbot, weil er ein Wiederholungstäter ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      ob er als Wiederholungstäter gilt, kommt darauf an, ob der erste Bußgeldbescheid bereits rechtens ist oder nicht. Innerorts könnte aber auch schon bei weniger als 31 km/h ein Fahrverbot verhängt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Sonnenschein sagt:

    Hallo,

    ich wurde seit 10 Jahren nicht mehr geblitzt, jetzt innerhalb von 8 Wochen 2x jeweils außerorts 1x Autobahn 35 kmh zu schnell und einmal Bundesstraße ca 30 kmh zu schnell.

    Wenn ich hier alles richtig gelesen hab muss ich nun meinen Führerschein abgeben, oder ?

    Vielen Dank

  48. Miya sagt:

    Hallo ich würde letztes Jahr im Oktober geblitz in einer Baustelle auf der Autobahn erlaubt 80 km ich hätte 48 zu viel hab mein führerschein für 1 Monat im Dezember abgegeben. Im Januar hab ich ihn zurück bekommen und gleich 3 Tage später wieder auf der Autobahn geblitzt erlaubt waren 100 km ich war 20 drüber womit muss ich jetzt rechnen?

  49. J.ne sagt:

    Hallo, ich habe vor einem Jahr meinen Führerschein abgeben müssen aufgrund von Alkohol 1.62%… nun wurde ich innerorts mit 34 kmh zu schnell geblitzt. Erwartet mich nur 4 Wochen Führerscheinentzug oder mehr?

  50. Carla sagt:

    Ich wurde 2016 2x geblitzt (26km/h und 31km/h) und musste dann meinen Führerschein einen Monat abgeben bis Mitte Januar. 2017 wurde ich am 10. Dezember geblitzt… mit 21km/h zu viel und musste wieder meinen Führerschein abgeben bis Mitte Januar.
    Und jetzt zwei Wochen nach der Abgabe bin ich innerorts mit 26km/h zu schnell in einen Blitzer gefahren.
    Muss ich jetzt MPU machen?
    Habe insgesamt 4 Punkte.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carla,

      eine MPU kann angeordnet werden, wenn Sie wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Lala sagt:

    Hallo, ich wurde im Oktober 2017 auf der Autobahn an einem Tag zwei Mal innerhalb einer kurzen Strecke (Distanz ca 20 km) geblitzt. Beide Male mit über 26kmh. Meine Stellungnahme, den Sachverhalt zu berücksichtigen, dass die Radarkontrollen innerhalb gleicher und kurzer! Strecke erfolgten, wurde ignoriert. Ich habe zwei gesonderte Bußgeldbescheide erhalten (den ersten bereits im November, den zweiten heute) und jwls 1 Punkt bekommen. Muss ich zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen bzw macht es in diesem Fall Sinn, Einspruch zu erheben?

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lala,

      unter Umständen müssen Sie mit einem Fahrverbot rechnen. Ob ein Einspruch Sinn macht, kann Ihnen am besten ein Anwalt für Verkehrsrecht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Matthias sagt:

    Hallo ich wurde an einem Tag auf einer langen Fahrt 3 mal mit 29- 35 kmh zu viel geblitzt. Habe es leider nicht gemerkt.
    2 Bescheide sind schon rechtskräftig.
    Heute kam die Anhörung zum dritten Fall.
    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      in der Regel müssen Sie als Wiederholungstäter mit einem Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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