41 bis 50 km/h zu schnell gefahren: Welche Folgen hat das?

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Wer innerorts 41 bis 50 km/h zu schnell fährt, muss im Falle einer Verkehrskontrolle u.a. 200 Euro Strafe zahlen.

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Die Umgebung der Fahrbahn bedingt die Sanktionen

Wenn Sie als Verkehrsteilnehmer 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren sind, müssen Sie laut Bußgeldkatalog in der Regel mit einem Bußgeld sowie weiteren Sanktionen rechnen. Nicht nur die Höhe ist in diesem Zusammenhang entscheidend, sondern auch die Umgebung, in der Sie zum Zeitpunkt der Geschwindigkeitsüberschreitung mit Ihrem Fahrzeug unterwegs gewesen sind.

Auf der Autobahn drohen beispielsweise andere Bußgelder und Sanktionen, als wenn Sie innerhalb einer Ortschaft zu schnell fahren. Welches Strafmaß innerorts und außerorts gilt, wenn Sie 41 bis 50 km/h zu schnell unterwegs sind, und welche Toleranzgrenzen in diesem Fall gestattet werden, erfahren Sie in diesem Ratgeber.


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Bußgeldtabelle: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

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Bußgeldtabelle: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

VerstoßBußgeldPunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
41 km/h zu schnell160 €21 Monat1 MHier prüfen
42 km/h zu schnell160 €21 Monat1 MHier prüfen
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Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

Mit 50 km/h zu schnell unterwegs zu sein, kostet innerorts im Falle eines Bußgeldes in der Regel mehr als außerorts.

Mit 50 km/h zu schnell unterwegs zu sein, kostet innerorts im Falle eines Bußgeldes in der Regel mehr als außerorts.

Wie werden Geschwindigkeitsverstöße innerorts sanktioniert und was gilt außerorts?

Fahren Sie beispielsweise 41 km/h bis 50 km/h zu schnell und sind innerorts unterwegs, dann kann Ihnen in der Regel ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro in Rechnung gestellt werden. Außerdem kommt es in diesem Fall dazu, dass der Punktestand auf Ihrem Punktekonto in Flensburg um zwei Punkte erhöht wird. Ferner sind die zuständigen Behörden berechtigt, Ihnen aufgrund des begangenen Verstoßes für den Zeitraum eines Monats ein Fahrverbot aufzuerlegen.

Sind Verkehrsteilnehmer 42 km/h zu schnell innerorts unterwegs, gilt ebenfalls das oben beschriebene Strafmaß. Fahren PKW-Fahrer 45 km/h zu schnell und sind innerorts auf dem Weg, gelten auch die oben genannten Sanktionen. Wer mit seinem PKW innerorts 47 km/h zu schnell ist, innerorts geblitzt wird und einen Bußgeldbescheid erhält, wird beim Lesen des Schreibens ebenso feststellen, dass er 200 Euro Bußgeld zahlen muss, zwei Punkte in Flensburg erhält und einen Monat auf das Fortbewegen von Kraftfahrzeugen verzichten muss. Es kann also teuer werden, wenn Sie 41 bis 50 km/h zu schnell innerorts fahren.

Außerorts können hingegen andere Sanktionierungsmaßnahmen getroffen werden. Im Gegensatz zu Verstößen innerhalb geschlossener Ortschaften oder im innerstädtischen Bereich, fallen Sanktionen bei Geschwindigkeitsvergehen außerhalb geschlossener Ortschaften im Allgemeinen etwas geringer aus.

Fahren Sie beispielsweise 41 km/h zu schnell und sind außerorts auf Tour, kostet das Bußgeld in der Regel 160 Euro. Weiterhin müssen Betroffene in diesem Fall mit zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Gleiches gilt dementsprechend auch für Autofahrer die 42 km/h zu schnell außerorts auf Achse sind.

Auch wer auf der Autobahn zum Beispiel mit 43 km/h zu schnell fährt, muss mit den oben beschriebenen Sanktionen rechnen. Das heißt, auch wenn Sie mit 45 km/h zu schnell auf der Autobahn fahren sind Sie im Falle eines Bußgeldbescheids vom oben genannten Bußgeld sowie den zusätzlichen Sanktionierungsmaßnahmen betroffen.

Fahren Verkehrsteilnehmer 45 km/h zu schnell und werden außerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt, gilt für diese das Gleiche. Wer mit 41 bis 50 km/h zu schnell auf der Autobahn fährt, dessen Bußgeld beträgt zwar 40 Euro weniger, aber sowohl die veranschlagte Punkteanzahl als auch die Dauer des Fahrverbots, ändern sich im Vergleich zu einem innerorts begangenen Geschwindigkeitsverstoß nicht.

Wenn Sie 50 km/h zu schnell fahren, dann werden bei der Berechnung 3 km/h aus Toleranz abgezogen.

Wenn Sie 50 km/h zu schnell fahren, dann werden bei der Berechnung 3 km/h aus Toleranz abgezogen.

Gibt es bei Verstößen gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit eine Toleranzgrenze?

In der Regel gibt es bei jedem gemessenen Geschwindigkeitsvergehen einen Toleranzabzug. Hintergrund ist, dass die eingesetzten Messgeräte – wie zum Beispiel das Gerät „Multanova-6f-digital“ – nicht immer fehlerfreie Ergebnisse liefern. Außerorts wird bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h eine Toleranz von 3 km/h abgezogen.

Wer also zum Beispiel außerorts mit 50 km/h zu schnell geblitzt wird, liegt nach Abzug der Toleranz nur noch bei 47 km/h. Bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h ist der Toleranzabzug bei Blitzern höher. In diesem Fall werden 3% von der Gesamtgeschwindigkeit runtergerechnet.

Generell ist der Toleranzwert also nicht einheitlich, sondern hängt zum einen von der jeweils gefahrenen Geschwindigkeit ab, zum anderen aber auch von den eingesetzten Messgeräten. Auch schlechte Sichtverhältnisse spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle. Das letzte Wort haben daher immer die zuständigen Richter.

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