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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 2. August 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.
Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt “Fahren unter Drogeneinfluss”. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

FAQ: Wiederholungstäter

Wann gelten Temposünder als Wiederholungstäter?

Die Einordnung als Wiederholungstäter erfolgt bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres.

Welche Folgen hat die Bewertung als Wiederholungstäter?

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall ergänzend zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog einen zusätzlichen Monat Fahrverbot vor.

Werden auch mehrere Handyverstöße als Wiederholungstat gewertet?

Nein, dies gilt eigentlich nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer allerdings wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ggf. mit härteren Sanktionen aufgrund von Beharrlichkeit rechnen.

Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 200 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 40 Euro weniger. Grund hierfür ist natürlich die Höhe der relativen Überschreitung der Geschwindigkeit. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 10 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 680 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 30 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze seitdem bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.01.2014 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Mai desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im Januar diesen Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.
Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot
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804 Kommentare

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  1. MIA sagt:

    Hallo … Ich wurde am 9.4. außerorts auf der Bundesstraße mit 26 km/h zuviel geblitzt. Am 14.4. auf der Autobahn mit vermutlich 34 km/h zuviel. Heute kam ein Anhörungsbogen zum 9.4. Von dem anderen habe ich noch nichts. Zähle ich als Wiederholungstäter?

    Danke für eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo MIA,

      in der Regel läuft die Frist erst ab Rechtskraft eines Bescheids.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Danlial sagt:

    Hallo,
    Ich bin am 8.4.2018 mit 0,65 Promille erwischt worden und am 6.5.2018 mit vielleicht über 1,1 Promille.

    Was kann alles auf mich zukommen.?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Danlial,

      wie hoch genau die Strafen ausfallen, wenn Sie wiederholt wegen alkoholisiertem Fahren aufgefallen sind, können wir Ihnen nicht sagen. Die Polizei hat bei Wiederholungstätern einen größeren Ermessensspielraum. Fest steht, dass sich die Strafen spürbar verschärfen. Das verhängte Fahrverbot wird in der Regel um weitere drei Monate verlängert, während die anderen Strafen verdoppelt werden können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Xetra sagt:

    Hallo im Januar diesen Jahres wurde mein Fahrverbot inkl. 1 Punkt in eine Geldstrafe umgewandelt, allerdings der Punkt bleibt bestehen. Nun wurde ich im März wegen zu geringen Abstand geblitzt. Strafe 100 € und einen Punkt. Muss ich nun mit einem Fahrverbot rechnen, oder gelte ich nicht als Wiederholungstäter?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Xetra,

      wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal wegen desselben Delikts auffällig wird, gilt als Wiederholungstäter und hat folglich mit strengeren Strafen zu rechnen. Ob Sie von der zuständigen Behörde als Wiederholungstäter eingestuft werden, lässt sich anhand der Informationen allerdings nicht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Alejandro sagt:

    Hallo,

    ich musste im Juni 2017 und im November 2017 meinen Führerschein abgeben. Nun bin ich 2x mit 32kmH und 41 kmH geblitzt worden. Was erwartet mich? Endgültiges Fahrverbot?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alejandro,

      fallen Sie wiederholt auf, kann die Behörde härtere Sanktionen anordnen. Die Entziehung der Fahrerlaubnis droht in der Regel erst dann, wenn Ihre Kraftfahreignung aufgrund von wiederholten, erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen in Frage gestellt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Rainer sagt:

    Hallo ich bin außerhalb geschlossener Ortschaft mit 37 km/h Zuviel geblitzt worden
    Also mit 107 in einer 70 Zone
    Habe den Führerschein das zweite mal vor ca 8-9 Jahren abgegeben und seitdem nicht mehr geblitzt worden
    Was erwartet mich an Strafe ??
    Ich verstehe das so das man nur ein Fahrverbot bekommt wenn man 2x schneller als 26 km/h in einem Jahr war
    Ist das so richtig?

  6. Sam sagt:

    Hallo.

    Ich bin am Freitag von Dortmund nach Augsburg gefahren und wurde innerhalb von 3km “Gefühl ” können auch mehr gewesen sein gute 10 Minuten vielleicht.. 2 mal geblitzt.. definitiv nicht mehr als 20km/h

    Am Sonntag auf der Rückreise wurde ich nochmal geblitzt mit Max. 10km/h zuviel…

    Mit was muss ich rechnen..?

    MfG Sam

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sam,

      die ersten beiden Geschwindigkeitsverstöße werden wahrscheinlich nicht einzeln geahndert. Allerdings wird das Regelbußgeld erhöht, das für den gewerteten Verstoß vorgesehen ist. Sofern Sie nicht mehr als 20 km/h zu schnell gefahren sind, droht Ihnen in der Regel ein Bußgeld in Höhe von maximal 35 Euro pro Vergehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Jana sagt:

    Hallo,

    Im Januar diesen Jahres wurde ich bei einem Rotlichtverstoß von 1 sec geblitzt und muss meinen Führerschein deswegen abgeben .

    Heute wurde ich geblitzt in einer 30iger Zone mit ca 26 km/h zu viel. Das erste mal überhaupt mit 26 km/h zu viel.
    Gilt dies jetzt auch als Wiederholungstat? Und muss ich erneut ein Fahrverbot befürchten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jana,

      es handelt sich ja um verschiedenartige Verkehrsverstöße. Daher greifen die normalen Strafen. In der Regel kommen da also 100 Euro Bußgeld und ein Punkt zusammen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Daniel sagt:

    Hallo.
    Ich musste letztes Jahr meinen Führerschein wegen 2mal über 26kmh für 4 Wochen abgeben.
    Heute wurde ich leider weil ich gepennt habe erneut geblitzt.
    War in einer 70er Zone mit ich denke mal so 105-110kmh laut Tacho.
    Womit muss ich rechnen?
    Danke

  9. Mirco sagt:

    Hallo,
    Ich wurde innerhalb eines Jahres nun 3x geblitzt.
    Durch den zweiten Verstoß muss ich den Führerschein bereits abgegeben. (1monat).
    Nun ist heute der dritte bescheid eingetroffen mit 57kmh zu schnell auf der Autobahn.
    Was hat das ganze nun für Konsequenzen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mirco,

      das können wir leider nicht genau vorhersagen, letzten Endes entscheidet das die zuständige Bußgeldstelle. Vermutlich wird sich das Fahrverbot verlängern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Recep sagt:

    Hallo ich habe ein laufendes verfahren wegen abstand messung 03/18
    wo ich ein Bussgeldbescheid mit einem Punkt und 100 eur bussgeld bekommen habe wo ich wiederspruch eingelegt habe
    jetzt wurde ich innerorts mit 30 Km/h zuschnell geblitzt ohne toleranzabzug
    bin ein wiederholungstäter droht mir eine strafe?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Recep,

      als Wiederholungstäter gilt, wer zweimal innerhalb eines Jahres bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 26 km/h erwischt wird. Die Sanktionen verschärfen sich bei Wiederholungstätern für gewöhnlich. Wer wegen verschiedener Delikte aufgefallen ist, gilt nicht als Wiederholungstäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Jürgen sagt:

    Hallo,
    ich wurde vor ca. 5 Jahren mit 1,3‰ von der Polizei angehalten. Folge: 12 Monate Fahrverbot und 30 Tagessätze.
    Nun wurde ich wieder mit 0,8‰ auf dem Roller angehalten. Musste auf der Wache pusten. Führerschein habe ich auch wieder bekommen. Nun meine Frage: Werde ich eine MPU machen müssen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      eine MPU wird in der Regel ab 1,6 Promille angeordnet. Aber auch schon bei geringeren Werte kann es zu einer Anordnung kommen, wenn es wiederholt zu Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss kommt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Daniel sagt:

    Hallo,

    ich wurde gestern Abend auf der A40 zwei Mal hintereinander (ca. 1-2 KM Abstand) geblitz. Erlaubt waren 100 und ich war jeweils zwischen 20 und 10 KM/h zu schnell. Mit was muss man bzgl. des zwei Mal geblitzt werdens rechnen?

    Gruß

  13. Robert sagt:

    Hallo,

    ich schäme mich ein wenig, weil es Unachtsamkeit und Verwirrung war.

    Ich wurde letzte Woche 2x an einem Tag innerorts mit 24 und 27 km/h zuviel geblitzt worden nach Abzug Toleranz. Da ich mich 800km entfernt von meinem Wohnort auf hielt und mich im hohen Norden null auskannte war ich der Annahme in einer 70er Zone unterwegs zu sein (lange Allee ähnliche gerade Straße mit vereinzelten Häusern in sehr großen Abständen). Jedoch war es keine 70er Zone sondern innerorts.

    Was erwartet mich betreffend zwei Blitzern an einem Tag, beide Bescheide ohne Busgeld oder Punkte liegen vor / somit denke ich dies wird momentan berechnet und noch zugestellt.

    Ich bedanke mich im Voraus an das Redaktionsteam

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      es sollten die regulären Bußgelder anfallen. Als Wiederholungstäter gelten Sie nur dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres wiederholt ab 26 km/h geblitzt wurden. Der erste Verstoß muss außerdem rechtskräftig sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Robert R. sagt:

    Hallo Bußgeldkatalog-Team,

    Führerschein ist für mich Arbeitsgrundlage und ich wurde letzte Woche 2x an einem Tag an 2 unterschiedlichen Uhrzeiten (1,5 Stunden Unterschied) an ein und derselben Stelle (Straße) innerorts mit 24kmh und 27kmh nach Abzug Toleranz geblitzt.

    Wir fuhren einem vorausfahrenden Pkw hinterher und waren uns sicher in einer 70er Zone unterwegs zu sein – nach Recherche von ortsansässigen wurde mir mitgeteilt, dass öfter die 70er Schilder bei vermehrten Verkehrsaufkommen mit 50er oder 30er Schildern überhangen werden – war für mich was ganz neues, dies zu hören, da weder Menschen noch Fahrzeuge auf der K16 Osterholz-Scharmbeck zu sehen waren.

    Mit was habe ich zu rechnen, da mich bereits beide Blitzerbescheide ohne Bußgeld, Punkte, Fahrverbot erreicht haben, welches sicher nach der wöchentlichen Einspruchsfrist festgelegt und an mich versandt werden.

    Ich danke im Voraus für eure Bemühungen

    MfG

  15. Janet P. sagt:

    Hallo,

    ich würde im Dezember 2016 mit (nach Abzug der Toleranz) 25 km/h zu schnell außerorts geblitzt.
    Es kam ein Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren, welchen ich nicht aufgefüllt habe.
    Ende März (28.03) 2017 kam dann der Bußgeldbescheid (1 Punkt und Geldstrafe), welchen ich sofort Anfang April (03.04.17 per Überweisung) gezahlt habe.

    Leider wurde ich jetzt am 09.04.2018 wieder geblitzt.
    Laut Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren mit 25 km/h zu schnell außerorts (nach Abzug der Toleranz).
    Anfang Mai kam der Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren und jetzt eine Erinnerung, weil ich nicht reagiert habe.

    Gelte ich als Wiederholungstäter (Weil bis das erste Verfahren beendet war bereits April 2017 war /bzw. weil es beide male 25 km/h waren) und muss evtl. mit einem Fahrverbot rechnen ?
    Sollte ich auf den Anhörungsbogen reagieren ?

    Danke für eure Rückmeldung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janet,

      die Wiederholungstäter-Regel greift, wenn Sie innerhalb von zwölf Monaten zwei Mal mit mehr als 25 km/h, also ab 26 km/h geblitzt wurden. Das ist bei Ihnen anscheinend nicht der Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Artem L. sagt:

    Hallo.

    Frage ich wurde schon oft geblitzt und bekomme immer bei einem weiteren Blitzer eine erhöhte Geldstrafe…
    Wann verfällt sowas? Wie lange muss ich quasi die Füße still halten?

    Ich weíß die dummen Kommentare könnt Ihr euch sparen (fahr doch nicht zu schnell und bla bla bla).. Ich möchte das nur wissen…

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Artem,

      früher begangene Ordnungswidrigkeiten können zu Ihrem Nachteil verwendet werden – in Ihrem Fall wurde ein höheres Bußgeld angesetzt. Eine “Frist der Verjährung” besteht hier nicht – es liegt im Ermessen der Behörde. Zudem kann ein zusätzliches Fahrverbot angeordnet werden, wenn Sie Ihre Pflichten als Kraftfahrzeugführer beharrlich verletzen. Das ist etwa der Fall, wenn Sie innerhalb von zwölf Monaten zwei Mal ab 26 km/h zu schnell waren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. hihi sagt:

    Hallo,
    mein Freund wurde im November 2017 mit 42 km/h zu schnell geblitzt. Musste daraufhin seinen Führerschein einen Monat abgeben. Heute, 19.06.2018 wurde er wieder mit ca. 100 km/h beblitzt. Zugelassen war 70 km/h und es war mit einem Transporter.
    Mit was muss er rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,
      ist der Transporter als Pkw zugelassen, sieht der Bußgeldkatalog mindestens ein Bußgled von 80 Euro sowie einen Punkt vor. Darüber hinaus kann durch die Regelung für Wiederholungstäter ein einmonatiges Fahrverbot folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Rainer sagt:

    Hallo,

    Ich wurde bei dem Durchfahren einer Rettungsgasse mit dem Motorrad angehalten und erhielt eine Anzeige, 200,-€ Strafe und zwei Punkte.

    Muss ich den Führerschein abgeben, falls innerhalb eines Jahres eine weitere Ordnungswidrigkeit (Geschwindigkeitübertretung, rechts überholen, über rot fahren, Rettungsgasse durchfahren, Mängelbeseitigung, Trunkenheit, etc) hinzu kommen sollte?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rainer,
      die Regelung für Wiederholungstäter bezieht sich in der Regel ausschließlich auf Geschwindigkeitsüberschreitungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Chiara sagt:

    Hallo, ich wurde kürzlich das 2. Mal (innerhalb von 6 Monaten) mit über 26kmh geblitzt, habe es zugegeben und vor ein paar Tagen abgeschickt, warte noch auf den Bußgeldbescheid indem ja stehen müsste 1Monat Fahrverbot wegen Wiederholung. Jetzt wurde ich gestern wieder mit über 26 geblitzt. Bekomme ich dafür dann nochmal einen Monat? Oder 2? Wird das Fahrverbot sofort verhängt ohne dass ich mir aussuchen kann wann? Und könnte ich jetzt bevor der Brief kommt einen Punkt abbauen um der drohende Strafe zu entgehen bzw sie zu mildern? Könnte man auch mehr Bußgeld bezahlen anstatt des Fahrverbots? Bin sehr verzweifelt!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chiara,

      das liegt auch im Ermessen der Behörden. Das Fahrverbot kann normalerweise innerhalb einer Frist variabel angetreten werden. Wenden Sie sich an das KBA, falls Sie Punkte abbauen wollen. Auf die Strafe hat dies vermutlich keinen Einfluss mehr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Mara sagt:

    Hallo ich habe eine Frage…ich bin am 30.05.18 mit 25 km/ h zu schnell geblitzt wurden. Heute 30.06.18 kam der Bußgeld Bescheid. 70 Euro und 1 Punkt….blöderweise bin ich am 28.06.18 wahrscheinlich mit 70 km/h erlaubt waren 50kmh außerorts geblitzt wurden. Womit muss ich rechnen?Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mara,

      es gelten in der Regel dir normalen Bußgeldsätze, da der Bescheid des ersten Verstoßes noch nicht rechtsgültig war zum Tatzeitpunkt des zweiten Verstoßes.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Sarah sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute angehalten da ich eine rote Ampel missachtet habe, das bedeutet 1 Punkt und 90€.
    Aus einem Vorfall (Geschwindigkeitsüberschreitung um 30kmh)von vor 10 Monaten habe ich aber auch schon einen Punkt erhalten, jetzt bekomme ich wieder einen.

    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?
    Bin ich auch bei sowas Wiederholungstäter?

    Vielen herzlichen Dank

  22. Pascal R. sagt:

    Hallo zusammen,
    hier eine etwas kniffligere Frage ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe vor 6 1/2 Jahren eine MPU machen müssen und zwar die “große” (Alkohl, Btm, Verkehrsrecht). Bin seit dem nicht mehr auffällig gewesen. Nun wurde ich in der 70er zone auserorts mit etwas über 100 km/h geblitzt laut Tacho. Mir wurde damals gesagt durch die mpu hätte ich 10 Jahre Probezeit in der ich keine Punkte kassieren dürfte sonst droht ein erneutes Fahrverbot bzw eine mpu. Kann mir jemand sagen was auf mich zu kommt.

    LG Pascal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pascal,
      eine zehnjährige Probezeit nach der MPU ist uns nicht bekannt. In der Regel müssen Sie ausschließlich mit den regulären Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Thomas sagt:

    Guten Tag,
    Ich wurde in drei Monaten drei mal geblitzt,
    Überall außerorts
    1 x 46km/h
    2x 21km/h
    3x 21km/h

    Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die üblichen Sanktionen für Ihre Geschwindigkeitsübertretungen können Sie dem Bußgeldrechner entnehmen: https://www.bussgeldkatalog.org/bussgeldrechner/

      Sie müssen jedoch bedenken, dass diese Bußen aufgrund der kurzen Zeit höher ausfallen können. Genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht vorhersagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Max F. sagt:

    Ich wurde in probezeit + verlängerung 2 mal geblitzt dadurch musste ich MPU absolvieren
    Inzwieschen erfolgreich bestanden und clean ohne blitzer fotos seit 2 jahren.

    Frage1 Stimmt es das wenn ich jetz 10-15 jahre clean sein muss von geschwindigkeitsüberschreitungen bei denen ich mindestens 1 punkt kriege ???
    Frage 2 wenn ich zB 1 Bier trinke muss ich dann auch zur mpu (27jahre)
    Frage 3 stimmt es das ich allgemein die 10-15 jahre überhaupt kein punkt leisten kann sonst muss ich wieder zur mpu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max F.,

      zu Ihren Fragen:

      1. Wir wissen nicht, welche Regelung damit gemeint sein soll. Sie dürfen grundsätzlich nicht berauscht am Verkehr teilnehmen.
      2. Ob Sie eine MPU erhalten oder nicht, können wir nicht vorhersagen.
      3. Wie gesagt: Ob Sie eine entsprechende Auflage erhalten oder nicht, hängt von der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Hannelore S. sagt:

    Hallo, ich wurde vor 29 Monaten mit 26 Km/h zu schnell auf der Autobahn(außerhalb) geblitzt. Dafür habe ich neben dem Bußgeld einen Punkt bekommen. Jetzt nach den 29 Monaten wurde ich mit 32 km/h außerhalb einer Ortschaft geblitzt. Für dieses Vergehen bekomme ich eine Punkt in Flensburg und gelte nach 29 Monaten als Wiederholungstäter. Aufgrund des Wiederholungstatbestandes soll ich ein erhöhtes Bußgeld bezahlen. Ist diese Entscheidung der Behörde noch 29 Monaten angebracht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hannelore S.,

      im Regelfall wird für die Einstufung als Wiederholungstäter ein Zeitraum von einem Jahr gewählt. Warum die Behörde in Ihrem Fall so entschieden hat, können wir Ihnen nicht sagen. Eventuell hat dies mit der Höhe Ihrer Überschreitung zu tun. Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Pascal sagt:

    Guten Tag. Ich musste Ende des letzen Jahres meinen Führerschein abgeben, da ich innerhalb von 12 Monaten 2 mal geblitzt wurde. Der Entzug ergab sich daraus, das ich als Wiederholungstäter galt. Nun würde ich gefilmt wie ich zu nah aufgefahren bin. Bei 116kmh auf der Autobahn habe ich nur 4/10 abstnd gehalten. Normale Strafe: 100€ und 1 Punkt, kein Fahrverbot. Womit muss ich als Wiederholungstäter rechnen?

    Vielen Dank und viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pascal,

      als Wiederholungstäter gemäß der oben genannten Regel gelten Sie bei gleichen Verstößen – also etwa wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitungen. Fallen Sie anderweitig mehrfach auf, kann die Behörde strengere Sanktionen ansetzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • bärbel sagt:

        war vor 3 jahren etwas über 40 km auf der Autobahn zu schnell. Damals hatte ich 1 mo Fahrverbot. Samstag war ich wieder knapp 45 zu schnell statt 120 165.was habe ich zu erwarten.

  27. Ellen sagt:

    Hallo, ich wurde innerhalb 1 Monat 2x mit Handy am Steuer erwischt. Droht mir ein Fahrverbot?

  28. Alicia S. sagt:

    Hallo,
    Ich wurde Anfang Juli zwei mal geblitzt, einmal innerorts mit 15 zu viel.( Da ist der Bescheid schon gekommen) Und einmal auf der Autobahn, mit möglicherweise 40 zu viel (noch kein Bescheid erhalten) und jetzt wurde ich heute mit ca. 65 bei 30 innerorts geblitzt. Mit was habe ich zu rechnen?

  29. Emma sagt:

    Hallo;
    Ich wurde 2 Tage hintereinander geblitzt. Einmal mit 22 km/h und einmal mit 12 km/h zu viel. Kann das schon als wiederholungstäter gelten, bzw wie ist das, wenn ich mehrmals in 12 Monaten geblitzt werde, aber immer unter der 25 km/h grenze?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Emma,

      wie im Text geschrieben, greift die Wiederholungstäterregel erst ab 26 km/h über dem Tempolimit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Sandra R. sagt:

    Hallo!
    In 2 Wochen Urlaub wurde ich 4x in Brandenburg geblitzt.
    2x innerorts €20,- + €25,-
    2x auf der Autobahn / 1. Anhörungsbogen heute online abgeschickt. Beide Mal über 20 km/h zu schnell.
    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?
    Bisher habe ich keine Punkte in Flensburg und war auch selten auffällig.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      ein (zusätzliches) Fahrverbot als Wiederholungstäter erhalten Sie in der Regel dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit mehr als 25 km/h geblitzt werden. Der erste Verstoß muss schon rechtskräftig sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Gudrun sagt:

    Wurde vor 8 Monaten auf der Autobahn mit 165 kmh bei erlaubten 120 kmh geblitzt. –> 1 monat fahrverbot
    Wurde vor 2 wochen wieder auf der Autobahn mit 160 bei erlaubten 120 geblitzt. Frage: Muss ich mit 1 oder 2 Monat Fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gudrun,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht vorhersagen. Da Sie jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit als Wiederholungstäterin gelten, sollten Sie sich auf ein strenges Strafmaß einstellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Micha sagt:

    Hallo,
    Ich musste im Juni meinen Führerschein abgeben da ich 42kmh zu schnell (außerorts) war.
    Nun habe ich mein Führerschein seit 3wochen wieder und wurde mit 15kmh zu schnell (innerorts) geblitzt droht mir wieder ein Fahrverbot ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht einschätzen. Ein erneutes Fahrverbot ist jedoch nicht ausgeschlossen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Wolfgang sagt:

    Guten Tag,
    ich wurde Anfang Juni 2018 geblitzt; außerorts 41 zu schnell. Bußgeldbescheid kam Anfang August 2018.
    Wegen 1 Monat Fahrverbot Einspruch eingelegt (Bescheid noch nicht rechtskräftig). Erfolgsaussicht wohl eher gering.
    Mitte August 2018 außerorts erneut geblitzt mit etwa 40 Überschreitung (lt. Bußgeldkatalog kein Fahrverbot). Bedeutet dies insgesamt 2 Monate Fahrverbot
    (ohne “4-Monatsfrist”) oder 1 Monat Fahrverbot (mit “4-Monats-Frist”)?
    Wird dem Einspruch auf erstem Bescheid ggf. doch stattgegeben – also vom Fahrverbot abgesehen – würde dies übergreifend auch auf den neu zu erwartenden zweiten Bußgeldbescheid wirken?
    Vielen Dank vorab

    l

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      Einsprüche gelten immer nur für den betreffenden Bußgeldbescheid. Ob eine Erhöhung des Fahrverbots stattfindet, kann nicht sicher vorhergesagt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Annika sagt:

    Hallo,
    Ich bin am 11.7. 34 km/h außerorts zu schnell gefahren. Gab 1 Punkt und 150€ Geldbuße. Jetzt habe ich einen erneuten Bescheid bekommen, am 30.7. 32 km/h zu schnell, innerorts.
    Mit welcher Strafe muss ich rechnen und lohnt sich ein Einspruch ?
    Mit freundlichen Grüßen

  35. Alina sagt:

    Hallo, ich muss meinen Führerschein abgeben da ich eine rote Ampel überfahrenden habe – nun wurde ich mit ca. 15 km/h zuschnallt geblitzt (Brief ist noch nicht da) – was habe ich zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alina,

      Sie sollten in der Regel nicht als Wiederholungstäter gelten, da es sich um zwei unterschiedliche Verstöße handelt. Aus diesem Grund sollte mit den regulären Sanktionen zu rechnen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Bernhard sagt:

    Ich habe vor mehr als 1 Jahr meinen Führerschein nach einem mehrmonatigen Entzug neu wiederbekommen und bin seitdem panisch vorsichtig gefahren, denn ich brauche den Führerschein privat wie beruflich dringend. Bis jetzt habe ich keinen einzigen Punkt bekommen – doch nun ist mir auf der Stadtautobahn einer fremden Stadt ein fürchterliches Unglück passiert: Nachdem ich bereits mich mehrmals verfahren hatte, kam ich glücklich auf der richtigen Autobahn an, musste gleichwohl auf Grund der unübersichtlichen Verkehrsführung mich sehr orientieren, wie ich zu fahren hatte. Dabei übersah ich völlig, dass die Geschwindigkeit wohl von 100 auf 80 gesenkt worden war, was zweimal kurz hintereinander wohl angezeigt wurde – als mich mein Begleiter nach dem ersten 80er-Schild darauf aufmerksam machen wollte, passierten wir schon das zweite 80er-Schilde – und es soll geblitzt haben, meint mein Begleiter.

    Nun meine Fragen: Es war eine Schnellstraße innerhalb einer Stadt – das gilt doch sicher als innerorts?
    Und noch schlimmer: Mein Begleiter meint, beim Blitzen sei ich 140 km/h gefahren – das wären 60 km/h zu schnell! Ich kann das gar nicht glauben, denn dann muss ich ja viel schneller als die anderen Autos gewesen sein – doch wenn es stimmt: Muss ich damit rechnen, dass die Tatsache, dass ich meinen Führerschein wegen 8 Punkten u.a. wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen entzogen bekam, mit einbezogen wird und ich jetzt nicht nur mit einem Fahrvebot, sondern erneut mit Führerscheinentzug bestraft werde? Das wäre eine Katastrophe! Kann man überhaupt einen Führerschein zum dritten Mal bekommen, wenn er zweimal entzogen wurde?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

  37. Lori sagt:

    Hallo, ich wurde außerorts geblitzt wegen einer Schule ist da von 7-14 Uhr Tempo 50 statt 70. Ich bin abzüglich Toleranz mit 32kmh also 82 kmh. Geblitzt wurden. Musste vor 1 Jahr ein Bußgeld von 15 Euro zahlen da ich in der 30er zone mit 38 geblitzt wurde. Bekomme ich jetzt ein Fahrverbot.

    Gruss Lori

  38. Michael sagt:

    Hallo,
    Ich musste vor ca. 5 Jahren meinen Führerschein für 1 Monat abgeben.
    Nun wurde ich im August 2018 geblitzt, das ein Fahrverbot im Raum steht.
    Damals durfte ich mir den Zeitpunkt der Abgabe des Führerscheins aussuchen.
    Dürfte ich dies im erneuten Fall auch wieder?
    Vielen Dank

  39. Hubert H. sagt:

    Hallo,
    Ich bin innerhalb eines Jahres zwei Mal geblitzt worden.
    1. Innerorts mit 22 km/h zu viel.
    2. Außerorts mit 27 km/h zu viel. (Um 1km/h über 26!)
    Droht mir ein Fahrverbot?
    Wenn ja, lohnt sich ein Einspruch?
    Danke
    Hubert Hargassner

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hubert,

      als Wiederholungstäter gelten Sie nur, wenn Sie innerhalb von zwölf Monaten zweimal mit mehr als 26 km/h geblitzt worden sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Marco sagt:

    Hallo,
    ich bin als Wiederholungstäter erneut geblitzt worden. Einmal im August 2017, dann nochmal im März 2018, jeweils außerorts mit genau 26km/h zu schnell. Wie es bei Wiederholungstaten ist, sieht der Bußgeldbescheid ein Fahrverbot vor. Soweit so gut.
    Nun habe ich blöderweise auf einer Landstraße ein 70er Schild übersehen und bin mit Hänger mit 89km/h geblitzt worden. Das war letzten Monat, August 2018.
    Laut Bußgeldkatalog erwartet mich ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 70€ vor. Jetzt frage ich mich, ob das Fahrverbot bzw. eine eventuelle Verlängerung dessen aufgrund des Punktes verhängt wird, oder, wie es meiner Recherche nach in § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung steht, bei einer Überschreitung von 26km/h.
    Kurzum: Erwartet mich ein weiteres Fahrverbot?
    Vielen Dank
    Marco

  41. Maxi sagt:

    Ab wann beginnt denn der Zeitraum, für das eine Jahr um als Wiederholungstäter zu gelten, zu zählen, am Tag an dem ich geblitzt wurde, oder an dem Tag wo der Bussgeldbescheid wirksam geworden ist?

  42. Martin sagt:

    Hi,
    Ich würde geblitzt und musste 1 Monat abgeben. 9 Monate später war ich 25 zu viel geblitzt worden ohne Fahrverbot.

    Also je ein Punkt.

    Jetzt kam ein Brief ich wär Wiederholungstäter und bekam weitere 4 Punkte on top.

    Kann man sich da währen??

    Vor allem 4 pt ontop finde ich krass! Man hat doch nur 8 oder?

  43. Marielle sagt:

    Hallo
    Ich wurde vor 2 Wochen geblitzt
    Außerorts mit 100kmh in einer 70er zone

    Nun wurde ich wieder geblitzt außerorts mit ca 155kmh in einer 120er zone

    Ich habe noch keine Post bekommen
    Mache mir aber nun sorgen, dass ich meinen Führerschein abgeben muss

  44. Tilo sagt:

    Hallo
    Ich wurde letztes Jahr im Juni geblitzt mit 30 km/h zu schnell dann nochmal mit 42 km/h am 16.9.2017 hatte dann 1 Monat Fahrverbot von Februar 2018bis März

    Heute den 22.10.18 wieder geblitzt mit 45 km/h zu schnell
    Was passiert jetzt ? Danke im Voraus

  45. Nina sagt:

    Hallo, ich habe am 3.08.2016 die Geschwindigkeit überschritten – 80 € Geldstrafe bezahlt und 1 Punkt bekommen. Nun wurde ich am 13.08.2018 wider außerhalb geblitzt, nach Toleranzabzug hatte ich die Geschwindigkeitsüberschreitung von 36 km. Dafür müsste ich eigentlich 1 Punkt + 120 € Geldstrafe bekommen. Im Bußgeldbescheid standen jedoch 173,50 € – die Sachbearbeiterin meinte, 28,50 € wären fürs Verfahren zu zahlen + 25 €, da ich eine Wiederholungstäterin wäre. Im Bußgeldkatalog 2018 steht jedoch, dass wenn zwischen beiden Geschwindigkeitsüberschreitungen über 12 Monate liegen, gelte ich als keine Wiederholungstäterin. Am Telefon meint die Sachbearbeiterin, dass sie doch bis zu 2,6 Jahre auf Vorantragungen zurückgreifen darf. Meine Frage ist, hat sie wirklich recht, bin ich eine Wiederholungstäterin oder soll ich dem Bußgeldkatalog 2018 glauben ? Ich bedanke mich im voraus, Grüß Nina

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nina,

      das Bußgeld kann sich tatsächlich bei Vorvergehen erhöhen. Bei Wiederholungstaten, die innerhalb von 12 Monaten nach dem letzten Verstoß begangen werden, wird zusätzlich ein Fahrverbot erteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Nina sagt:

        Leider haben Sie einige Details in meinem Fall übersehen – zwischen meinen beiden Geschwindigkeitsüberschreitungen liegen genau 2 Jahre und 10 Tage. Einen Fahrverbot habe ich nicht bekommen, sondern 1 Punkt + 120 € + die zusätzlichen Gebühren von 25 € (angeblich Wiederholungstäterin …?) + 28,50 € Bearbeitungsgebühren (Insgesamt 173,50 €). Die Sachbearbeiterin meint, obwohl es zwischen beiden Geschwindigkeitsüberschreitungen über 2 Jahre liegen, gelte ich als Wiederholungstäterin. Meine Frage ist: Hat die Sachbearbeiterin recht oder bin ich doch keine Wiederholungstäterin ? Danke für Ihre Hilfe !

        • Thomas sagt:

          Wenn Sie die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb von 12 Monaten gemacht hätten, würde zu dem erhöhten Bußgeld noch zusätzlich ein Fahrverbot auf Sie zukommen. Dadurch, dass die erste Geschwindigkeitsüberschreitung jedoch mehr als 12 Monate zurückliegt, gibt es “nur” das erhöhte Bußgeld – ohne Fahrverbot. Bei 2,6 Jahren wären das 2 Jahre und um die 7 Monate, 2 Jahre und 10 Tage sind also noch 6 1/2 Monate zu wenig und damit wohl noch im Rahmen der Wiederholungstat. Ob das mit den 2,6 Jahren allerdings so stimmt, kann ich Ihnen als User nicht sagen.

  46. Jörg sagt:

    hallo,

    ich wurde letztes Jahr 2 x mit mehr als 26kmh geblitzt und musste folglich einen Monat den Führerschein abgeben, nun bin ich letzte Woche (Okt. 2018) erneut mit 31kmh zu schnell /außerorts) geblitzt worden – was passiert nun – nur Punkt und Strafe oder wieder Führerschein weg?
    Danke und Gruß
    Jörg

  47. Sam N. sagt:

    Hallo,

    ich habe 3mal geblizt :
    – 20.05.2018 29 km/h zu schnell außerorts. ( Bußgeld + Punkte )
    – 04.10.2018 ca. 28 zu schnell außerorts ( Post noch nicht da ! )
    – 06.10.2018 27 zu schnell innerorts ( Nur Anhörung ist da )

    Was passiert jetzt? Was zu erwarten?
    Danke im Voraus.

  48. Sascha sagt:

    Nabend
    Ich würde innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt einmal mit 14 und 18 kmh ausserorts zu schnell und habe noch probezeit
    Womit habe ich zu rechnen..?
    Danke für antworten

  49. Bernd sagt:

    Hallo,
    Ich habe 2004 meinen Führerschein in der Probezeit wegen Cannabis abgeben müssen.
    Nach erfolgreicher Mpu (beim zweiten Mal)
    den Führerschein 2011 wiederbekommen.
    Nun Alkohol beim pusten 1,26 Promille.
    Bluttest steht noch aus.
    Handelt es sich um eine Wiederholungstat?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernd,

      das Fahren ab 1,1 Promille gilt als Straftat. Die Sanktionen werden vom Gericht festgelegt. Frühere Auffälligkeiten können dabei berücksichtigt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Leo sagt:

    Hallo ,

    ich wurde vor Monaten mit dem Handy erwischt .

    143.5 € und einem Punkt

    Und am 28.09.2018 bin über rot gefahren?

    Also was ist mit ,wenn man 3 Punkte innerhalb einem Jahr hat ?!
    Ich habe Keine probezeit

    Liebe Grüße
    Leo

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