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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 2. August 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.
Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt “Fahren unter Drogeneinfluss”. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

FAQ: Wiederholungstäter

Wann gelten Temposünder als Wiederholungstäter?

Die Einordnung als Wiederholungstäter erfolgt bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres.

Welche Folgen hat die Bewertung als Wiederholungstäter?

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall ergänzend zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog einen zusätzlichen Monat Fahrverbot vor.

Werden auch mehrere Handyverstöße als Wiederholungstat gewertet?

Nein, dies gilt eigentlich nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer allerdings wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ggf. mit härteren Sanktionen aufgrund von Beharrlichkeit rechnen.

Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 200 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 40 Euro weniger. Grund hierfür ist natürlich die Höhe der relativen Überschreitung der Geschwindigkeit. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 10 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 680 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 30 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze seitdem bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.01.2014 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Mai desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im Januar diesen Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.
Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot
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804 Kommentare

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  1. Micha sagt:

    Hallo,
    Ich wurde vergangenes Jahr im Mai und September außerorts mit jeweils 26km/h und 28km/h zu schnell geblitzt. Habe bei diesen beiden Aktionen jeweils ein Punkt kassiert, zu einem Fahrverbot kam es in diesem Fall nicht. Nun wurde ich vor 4Wochen einmal mit 38km/h zu schnell geblitzt und drei Tage später mit 26km/h zu schnell gelasert (jeweils Außerorts).
    Heute habe ich von der Geschwindigkeitsüberschreitung von 26km/h ein einmonatiges Fahrverbot, innerhalb den nächsten 4 Monaten verhängt bekommen. Nun ist meine Frage, was passiert mit der Geschwindigkeitsüberschreitung von 38km/h, wird mein Fahrverbot nun verlängert?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      vermutlich droht hier ein weiteres Fahrverbot, da Sie insofern als Wiederholungstäter gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Christine sagt:

    Hallo! Ich habe am 15.2. innerorts die Höchstgeschwindigkeit um 33km/h überschritten (1 Monat Fahrverbot -mein erstes- und 2 Punkte). Nun habe ich einen Anhörungsbogen bekommen wegen Mobiltelefon am Steuer (per Video aufgenommen), nochmals 1 Punkt und Geldstrafe. Muss ich mir hier Gedanken machen, dass mein Fahrverbot verlängert werden kann? Oder gilt man nur als Wiederholungstäter, wenn es die gleiche Verkehrsordnungswidrigkeit war?

    Danke und viele Grüße
    Christine

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christine,
      die Regelung für Wiederholungstäter findet in der Regel nur bei zwei Geschwindigkeitsverstößen von mehr als 26 km/h innerhalb eines Jahres Anwendung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. B.M sagt:

    Guten Tag,

    Zitat aus Ihrer HP:

    “Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter…”

    Wie sind die 26 km/h zu verstehen? Ist das der Wert NACH Abzug Toleranz oder der gemessene Wert (vor Abzug Toleranz)?

  4. Torben sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe im Februar diesen Jahres einen Monat meinen Führerschein abgeben müssen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung als Wiederholungstäter aus dem Sommer letzten Jahres (25 kmh zu viel).
    Nun bin ich Ende letzten Monats mit 36kmh zu viel Außerorts geblitzt wurden.
    Habe bereits Post bekommen das ich als Zeuge vernommen werden soll, Auto läuft nicht auf mich…
    mit welchen Konsequenzen habe ich nun zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Torben,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 120 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Gehen die Behörden davon aus, dass Sie aus Beharrlichkeit handeln (aufgrund der mehrfachen Verstöße) kann sich das Bußgeld noch erhöhen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Ali sagt:

    Hallo ich habe vor 9 Jahren wegen Drogen mein Führerschein abgeben müssen und musste eine MPU machen jetzt am Wochenende wurde ich mit 0.6 Promille erwischt nach dem Bußgeldkatalog erwarten mich jetzt ein Monat Fahrverbot 2 Punkte und 500 Euro Geldstrafe meine Frage aber ist muss ich mir sorgen machen wegen dem vofall die über 9 Jahre zurückliegt oder bin ich jetzt ein Wiederholungstäter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ali,

      in der Regel gilt ein Verkehrsteilnehmer bei Drogen am Steuer im Fall desselben Verstoßes, der zuvor innerhalb einer Zeitspanne von zehn Jahren begangen worden ist, als Wiederholungstäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Janek sagt:

    Hallo und zwar wurde ich am 31.05.15 angehalten und der test war positiv auf cannabis bei 7 ng aktiv darauf hin mpu aufbauseminar gemacht und nen Vorbereitungskurs jetz wurde ich am 28.04.17 erneut angehalten und hatte einen tag vorher um 22 uhr einen geraucht und habe mein führerschein erst seit Januar wieder was kann mir da drohen die Kontrolle bzw die Blutabnahme war gegen 18 Uhr

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janek,

      beim 2. Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr drohen in der Regel ein Bußgeld von 1000 Euro, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Außerdem wird üblicherweise eine MPU angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Marcos sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe vor 2 Jahren meinen Führerschein für 1 Monat (+ 2 Punkte) abgeben müssen (Alkohol am Steuer 0,54%)
    und bin vor 3 Wochen ausserort (70km/h erlaubt) mit 33 km/h zu schnell (1 Punkt) geblitz worden.
    Droht mir dieses mal wieder ein Fahrverbot wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung und den noch vorhandenen 2 Punkten
    –> Wiederholungstäter / oder wird Alkolholeinfluss und Geschwindigkeitsüberschreitung getrennt???
    Vielen Dank

    MfG Marcos

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcos,

      das wird getrennt voneinander behandelt. Sie erhalten vermutlich die übliche Buße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Daniel sagt:

    Hallo,
    Ich bin heute Innerorts mit 70km/h geblitzt worden. Bin im Dezember letzten Jahres auf der Autobahn mit 41 km/h wo, 100km/h erlaubt waren, geblitzt worden. Habe einen Punkt bekommen und 4 Wochen Fahrverbot und habe das Bußgeld bezahlt. Gilt das auch schon als Wiederholungstat?

    Vielen Dank für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Schmü sagt:

    Hallo,
    ich wurde in diesem Jahr zweimal geblitzt. Einmal wurde ich mit 31 km/h (nach Toleranzabzug) außerorts “gelasert” (war im April 2017) und einmal wurde ich auf der Autobahn jetzt im Mai geblitzt, da waren 80 erlaubt und ich bin zwischen 100 und 120 km/h gefahren, genau kann ich das nicht sagen, da mein Tacho Toleranz hat ab 100 km/h und ich schon gebremst hatte. Sollte es passieren das ich aber doch wieder über 25 km/h bin, ist der Führerschein dann einen Monat weg? Auch wenn es in zwei verschiedenen Landkreisen war? Bin bisher immer Punktfrei gewesen.
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Tat müssen Sie mit einem zusätzlichen Monat Fahrverbot rechnen, wenn Sie um mehr als 25 km/h zu schnell gefahren sind. Es ist dabei unerheblich, in welchen Landkreisen Sie geblitzt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Lukas sagt:

    Hallo,

    Meine Freundin wurde 3x geblitzt:
    1x im Juli 2016, 26km/h zu viel, 1 Punkt und Bußgeld
    1x im Januar 2017, 27 km/h zu viel, 1 Punkt und Bußgeld und 1 Monat FV (Wiederholungstäter, Viermonatsfrist)
    1x im Februar 2017, 26 km/h zu viel, 1 Punkt und Bußgeld und 1 Monat FV

    Ich bin über das zweite FV überrascht, da ich dachte, dass jeweils zwei Vergehen “aufsummiert” werden. Kann das so argumentiert werden oder wird ab jetzt jedes Vergehen >25km/h innerhalb von 12 Monaten mit einem weiteren Monat FV geahndet?

    Vielen Dank!

    VG,
    Lukas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      es geht immer darum, ob innerhalb der letzten 12 Monate mindestens ein Vergehen über 25 km/h erfolgt ist. Das Fahrverbot ist also korrekt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Jonas sagt:

    Ich wurde im April 2016 mit 27kmh zuviel außerorts geblitzt. Das Urteil ist aber erst am 27.05.16 Rechtskräftig geworden. Jetzt wurde ich leider innerhalb dieser woche zweimal an unterschiedlicher Stelle mit über 40 kmh zuviel geblitzt. Was kann mich da erwarten? Ich bin eigentlich auf den Führerschein angewiesen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jonas,

      bei einer zweimaligen Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit um 26 km/h oder mehr gilt der Fahrer in der Regel als Wiederholungstäter. Sieht der Bußgeldkatalog aufgrund der Höhe der Übertretung ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses üblicherweise um einen weiteren Monat. Mehr Informationen zu den Folgen einer Geschwindigkeitsüberschreitung finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. David sagt:

    Hallo

    Im Dezember musste ich für einen Monat meinen Führerschein abgeben wegen zu schnellen fahren und hatte dann 4punkte insgesamt . Gestern würde ich mit dem Motorrad gelasert und rausgezogen und war 42kmh mit Abzug außerorts zu schnell.
    Also muss ich wieder einen Monat den Führerschein abgeben.
    Muss ich noch mit mehr rechnen ? Mpu ?
    Besteht die Möglichkeit den Zeitpunkt der Abgabe des Führerscheins zu verschieben da meine Frau im 8 Monat schwanger ist ?

    Vielen Dank
    Gruß
    David

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      eine MPU ist nicht zu befürchten, allerdings werden Sie dann 6 Punkte haben. Die MPU folgt bei acht Punkten. Außerdem kann es passieren, dass Sie zwei Monate Fahrverbot erhalten. Gemäß Wiederholungstäterregel wäre ein extra Monat zulässig. Da dies Ihr zweites Fahrverbot innerhalb von zwei Jahren ist, können Sie dieses auch nicht verschieben, sondern müsses es direkt nach Rechtskraft antreten. Möglicherweise kann das Fahrverbot umgangen werden, dazu sollten Sie aber einen Rechtsanwalt mit ins Boot holen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Jan sagt:

    Hallo.

    ich bin jetz zwei mal innerhalb eines jahres über 26 km geblitzt worden auf der autobahn …. habe auch schon den bescheid bekommen das ich mein führerschein abgeben muss ,habe das fahrverbot jetz noch nicht angetreten , bin aber jetz nochmal geblitzt worden auf einer landstrasse wo 70 erlaubt war mit 100 km….

    was kommt jetz auf mich zu ?

    MfG

    Jan

  14. Steve sagt:

    Hallo liebes Team,

    wie viele vor mir habe auch ich eine kurze Frage. Im September 2015 wurde ich außerorts mit 49 zu schnell bei erlaubten 100 geblitzt. Im Januar trat ich dann mein 1 monatiges Fahrverbot an welches Ende Februar 16 endete.

    Heute, also am 23.5.17 wurde ich per Laserkontrolle innerorts mit 26 zu schnell kontrolliert. Gilt der Wiederholungstäter Paragraph? oder könnte ich vielleicht mit einem blauen Auge (kein Fahrverbot) aus diesem Schlamassel kommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steve,

      als Wiederholungstäter gilt, wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Steve sagt:

    Hallo liebes Team,

    wie manche auch vor mir geschrieben haben, würde mich interessieren mit welchen Konsequenzen ich zu rechnen habe.

    Im Januar 2016 trat ich ein einmonatiges Fahrverbot an wegen 49 zu schnell außerorst welches aber 22.Februar endete in 2016. Nach mehr als einem Jahr ohne weitere Strafen wurde ich gestern, also 23.05.2017, leider gelasert mit 26 zuviel innerorts. Der Paragraph als Wiederholungstäter zu gelten sollte doch eigentlich nicht anklang finden oder?

    Kann es aber sein das man mir ein erhötes Bußgeld erteilen wird oder sind die “normalen” Strafen zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steve,

      in der Regel sollte die Wiederholungstäter-Regel nicht mehr greifen, weshalb die regulären Sanktionen angebracht wären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Sebastian B. sagt:

    Hallo Leute “kleines” Problem ich wurde anfang diesen Monats mit 8 zu viel geblitzt und heute so schätzungsweise 12 zu viel gelte ich als Wiederholungstäter oder eher nicht.

    Kommt nur mein Verwarngeld und gut ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian B.,

      bei den von Ihnen angegebenen Geschwindigkeiten gelten Sie nicht als Wiederholungstäter. Sie müssen mit den entsprechenden Bußgeldern rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Karolina sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich habe Anfang Mai die Geschwindigkeit um 21kmh (nach Toleranzabzug) Außerorts überschritten. Nun ist es eine sehr knappe Grenze. Denn mit 20 kmh hätte ich noch keine Punkte bekommen. Besteht die Möglichkeit die Punkte umzugehen und ‘nur’ die Geldstrafe zu bezahlen? Ich finde es nicht fair, dass diejenigen, die bis zu 40kmh zu schnell fahren zwar eine höhere Geldstrafe bekommen, aber ebenfalls nur 1 Punkt bekommen.

    Über eine ausführliche Antwort bin ich dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karolina,

      die Behörden werden sich bei der Ahndung an den aktuellen Bußgeldkatalog halten. Dieser sieht ab 21 km/h einen Punkt plus Bußgeld vor. Ein Umgehen ist daher nicht möglich, außer der gesamte Tatvorwurf oder die Messung wäre falsch.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Björn sagt:

    Hallo, ich wurde 2008 mit 1,93 Promille mit dem Auto angehalten. Ich musste damals den Führerschein für 11 Monate abgeben und eine MPU absolvieren.

    Gestern wurde ich mit 1,53 Promille mit den Auto angehalten. Also Wiederholungstäter.

    Womit muss ich rechnen?

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      Sie müssen mit einem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen mit einer längeren Sperrfrist, zudem mit einer Geldstrafe und der Anordnung zur Teilnahme an einer MPU, um den Führerschein zurück zu erlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Karina sagt:

    Meinem Mann wurde vor 14 jahren der Führerschein wegen Alkohol entzogen.Vor 4 Jahren hat er ihn nach erfolgreicher mpu wieder bekommen. Vor ein paar Tagen wurde er mit 0,8 Promille Atemalkohol erwischt.Mit welcher Strafe muss man rechnen? Wieder Mpu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karina,

      vermutlich bleibt es bei 500 Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von einem Monat, da die Verstöße, welche zum Fahrerlaubnisentzug geführt haben bereits getilgt sein sollten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Bernhard sagt:

    Hallo,
    ich musste im Oktober 2006 meinen Führerschein für ein 1 Jahr abgeben. und habe diesen folglich im Oktober 2007 wieder bekommmen. gestern wurde ich angehalten mit einem wert von 0,64. gelte ich trotz der 10 Jahre als Wiederholungstäter? Was kann mich erwarten?

    Es ist bei einer normalen Verkehrskontrolle geschehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernhard,

      Ein Alkoholverstoß als Ordnungswidrigkeit wird nach fünf Jahren getilgt – als Straftat nach zehn. Sollte die Tilgungsfrist noch nicht vorüber sein, gelten Sie grundsätzlich als Wiederholungstäter. Ist die Frist abgelaufen, finden die Behörden keinen vorherigen Eintrag und Sie gelten als Ersttäter. Was bei Ihnen der Fall ist, können wir leider nicht feststellen, da dies von verschiedenen Faktoren abhängig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Bernhard sagt:

        Hallo noch einmal,

        Ich kann leider nach 11 Jahren nicht mehr sagen wie hoch mein damaliger Promillewert war. Fakt ist ein Jahr Fahrverbot.

        Habe mittlerweile die Blutwerte die sich auf 0,29 bak belaufen, also 0,04 Zuviel. Jetzt soll ich mich dazu äußern.

        Die erste Alkoholfahrt ist definitiv mehr als zehn Jahre her.

  21. Juliane sagt:

    Hi

    Mal ne frage mein Freund ist noch in der Probezeit die schon verlängert wurde .
    Er muss sein Führerschein jetzt für 4 Wochen abgeben da er knapp 30kmh zuviel drauf hatte !

    Sind jetzt grad wieder geblitzt worden außerorts mit ca 28km/h zuviel was droht ihm jetzt im schlimmsten Fall ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Juliane,

      handelt es sich um den zweiten A-Verstoß in der verlängerten Probezeit, droht – neben den regulären Sanktionen – die Entziehung der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Björn sagt:

    Hallo wurde am 20 mai mit ca 41 zu schnell innerorts geblitzt bescheid liegt mir noch nicht vor und wurde gestern außerorts mit 50 km/h zu schnell geblitzt was droht mir ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      da der erste Verstoß noch nicht rechtskräftig ist, gelten Sie vermutlich noch nicht als Wiederholungstäter. Es bleibt also bei der üblichen Buße.
      41 km/h innerorts = 200 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
      50 km/h außerorts = 160 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

      Möglich ist, dass das Bußgeld angehoben wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Tobias sagt:

    Ich absolviere gerade ein Aufbauseminar. Wurde heute, bei einer Geschwindigkeitsmessung von der Polizei angehalten und hätte 13 km/h zu viel. Worauf muss ich mich jetzt noch einstellen? Die Polizei meinte, dass ist kein zusätzliches Vergehen. Somit wird es sich nicht auf meinen Führerschein auswirken oder? Lediglich 25€ Bußgeld?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      handelte es sich um eine Geschwindigkeitsüberschreitung von weniger als 21 km/h, sollten keine weiteren Auswirkungen auf die Probezeit zu befürchten sein. In der Regel fallen nur die herkömmlichen Sanktionen an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Janina sagt:

    Hallo,
    Ich wurde am 09.01.17 innerorts mit 12 km/h geblitzt.
    Am 13.06.17 außerhalb mit 14 km/h geblitzt.

    Und heute nochmal innerorts mit 80(?!) In der 50er Zone, was wird mich erwarten?
    Wäre dankbar für eine Antwort :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janina,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 14 km/h zieht ein Bußgeld von 20 Euro nach sich. Bei einer Überschreitung von 30 km/h drohen hingegen ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Fuhren Sie mindestens 31 km/h zu schnell, erhöht sich das Bußgeld auf 160 Euro. Zusätzliche erhalten Sie in diesem Fall zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Alex B. sagt:

    Hallo !:)

    Letztes Jahr wurde ich in der Probezeit mit 24. kmh zu schnell geblitzt. Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Aufbausemniar wurde ich erneut 4 mal geblitzt, wobei alle Geschwindigkeitsüberschreitungen unter 21 km/h lagen. Muss ich mit weiteren Maßnahmen rechnen?

    MfG Alex

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von maximal 20 km/h sind im Normalfall keine weiteren Auswirkungen zu befürchten. Im Einzelfall kann die zuständige Behörde allerdings auch bei mehreren geringfügigeren Verstößen härtere Sanktionen anordnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Pablo C. sagt:

    Hallo ich habe im Dezember meine Führerschein für einen Monat abgegen (innerorts 38 zu schnell). Heute bin ich in eine abstandsmessung gekommen . Da ich mit hoher Geschwindigkeit fuhr habe ich keine Vollbremsung gemacht so fern bin lediglich vom Gas und de Vordermann aufgerollt – keine lichthupe oder ähnliches… denke das ich ca. 150km hatte Abstand ca. 15-20 m.
    Mit welcher Strafe muss ich rechnen? Bin ich wiederholungstäter ? Danke !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pablo,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 180 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Als Wiederholungstäter gelten Sie nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Diego J. sagt:

    Hallo. Ich (35 Jahre) musste vor 4 Jahren meinen Führerschein für 1 Monat wegen Alkohol am Steuer (0,54 Promille) abgeben. Jetzt wurde ich bei einer Verkehrskontrolle mittels Urintest positiv auf THC, Kokain und Amphetamin getestet. Kokain und Amphetamin kommen von einer Geburtstagsfeier 3 Tage vorher und werden von mir nicht regelmässig konsumiert. Die Zeit vom letzten Konsum von THC bis zur Kontrolle waren ca. 12 Stunden. Ich rauche regelmässig Joints, 4 bis 5 mal in der Woche, immer abends und nie direkt vor dem Autofahren. Das Ergebnis der Blutprobe steht natürlich noch aus, da die Kontrolle erst gestern war. Kann man ungefähr sagen, mit welcher Strafe ich rechnen muss? Muss ich zwingend mit einer MPU rechnen? Danke.

  28. Torben sagt:

    Hallo,

    Ich wurde im Januar 2016 26 kmh zu schnell geblitzt, bekam dafür 70 € und 1 punkt. Nun wurde ich am 30.7.2017 erneut mit 23 kmh zu schnell geblitzt. Zwischendurch war nichts außer 1 mal 12 kmh zu viel. Ist hier mit einem fahrverbot zu rechnen?

    Viele Grüße
    Torben

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Torben,

      im Normalfall sollte die Wiederholungstäterregel bei Ihnen keine Anwendung finden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Muric sagt:

    Hallo,
    ich bin schon lange raus aus dem Probezeit.
    ich wurde vor unter 2 Jahren außerorts (100 km/h) nach Toleranz 31 km/h geblitzt.
    Jetzt wurde ich in einer 50 er Zone, nach Toleranz mit 71 km/h geblitzt.
    Womit hab ich zu rechnen ?

  30. Sergiu sagt:

    Hallo, mir wollte man den Schein abnehmen als wiederholubgstäter, da ich von meinem Führerschein abhängich bin und damit mein Geld verdie, habe ich die dreifache Strafe bezahlt und es war erledigt …… das war jetzt vor 1, 2 Monate
    Jetzt wurde ich wieder außerorts im einer 70 Zone mit zirka 85 km/h geblitzt

    Womit muss ich jetzt rechnen
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sergiu,

      neben den herkömmlichen Sanktionen können unter Umständen härtere Folgen drohen, da Sie zum wiederholten Male negativ aufgefallen sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Tobias B. sagt:

        Wurde jetzt zum 4ten mal geblitzt heute war es in einer 30 Zone mit 45 or etwas mehr wurde da vor innerorts in 50 Zone geblitzt mit 60
        Muss ich mit Fahrverbot rechnen ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Tobias,

          die Wiederholungstäter-Regel greift erst dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres mehrmals mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab jeweils 26 km/h erwischt werden. Doch auch bei mehreren geringeren Verstößen kann eine härtere Sanktion angeordnet werden, dies liegt dann im Ermessen der Behörde.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Manni sagt:

    Hallo habe im märz ein Bußgeld bezahlt für 36kmh zu schnell Aust der Autobahn.
    Nun wurde ich im August erneut mit 30 km/h zu schnell geblitzt. Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manni,

      wie Sie dem obenstehenden Text entnehmen können, gilt Folgendes: Wurden Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit mehr als 26 km/h geblitzt, gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen mit einem (zusätzlichen) einmonatigen Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Chris sagt:

    Ich würde innerhalb eines Jahres 2x geblitzt und muss nun meinen Führerschein für 4 Wochen abgeben. Leider wurde ich kurz bevor ich ihn abgeben musste nochmal innerorts mit 73 km/h geblitzt, wo nur 50 km/h erlaubt waren. Da es sich um eine Landstraße handelte und der Blitzer direkt am Ortseingang stand, habe ich zu spät gebremst. Muss ich nun mit einer Verlängerung des Gahrverbotes rechnen?

    Vielen Dank für eine Antwort und Grüße

    Chris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      verstoßen Sie wiederholt gegen die geltenden Regeln, kann die zuständige Behörde je nach Einzelfall härtere Sanktionen ansetzen. Dies liegt jeweils im Ermessen der Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Sara sagt:

    Hallo!
    Meine Mama hat vor über 3 Jahren ihren Führerschein wegbekommen wegen Alkohol. Sie musste auch zur mpu und hat ihren Führerschein wieder bekommen. Das ist knapp 2 Jahre her. Jetzt ist sie wieder gefahren, mit 0.54 Promille. Meine Frage nun: bekommt sie ihren Führerschein in ein paar Wochen wieder oder muss sie wieder eine mpu machen?

  34. Ringo sagt:

    Hallo,

    Ich bin mir unsicher, wurde letztens ausserorts mit 30 km/h zu schnell geblitzt und paar tage später innerorts mit 26 km/h zu schell. Was könnte die Strafe sein bzw. gelte ich wiederholungstäter und muss den Führerschein abgeben???? Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ringo,

      Sie gelten nicht als Wiederholungstäter, da der erste Verstoß zum Zeitpunkt des zweiten noch nicht rechtskräftig war. Sie müssen also nur mit den jeweiligen Ahndungen rechnen – jeweils 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Florian sagt:

    Hallo.

    ich wurde vor 4 Wochen geblitzt. Auf der Autobahn (100km/h) bin ich nach Abzug 21 km/h zu schnell gefahren. Also 1 Punkt und eine Geldstrafe.
    Am selben Tag haben sie mich bei einer Abstandskontrolle geblitzt. Wieder einen Punkt und 75€. Den Bescheid vom Abstandsdelikt habe ich bekommen. Leider noch keinen Bescheid vom schnellen Fahren. Gelte ich somit als Wiederholungstäter? Können die Behörden meinen Führerschein einziehen?

    mfG Florian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      wie Sie dem obenstehenden Text entnehmen können, gelten Sie nur dann als Wiederholungstäter, wenn es sich um zwei gleiche Verstöße handelt – also beispielsweise zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Amir m. sagt:

    Ich wurde innerhalb zwei monaten zweimal geblitzt und einmal innerorts mit 45 zu schnell und auf einer baustelle auf der autobahn mit 43 zu schnell mein erstes vergehen habe ich schon bezahlt aber noch nicht ein monat mein führerschein abgegeben was passiert jetzt wegen dem zweiten fall ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Amir,

      da der erste Bußgeldbescheid bereits rechtskräftig ist, gelten Sie als Wiederholungstäter. Zusätzlich zu den regulären Sanktionen müssen Sie also mit einem weiteren einmonatigen Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Ronny sagt:

        45 km/h zu schnell….. 43 km/h zu schnell…. wahrscheinlich schon nach Abzug der Toleranz…. Wenn ich das so lese kann man nur hoffen dass Sie ein möglichst langes Fahrverbot bekommen. Durch so einen rücksichtslosen Kerl wie Sie habe ich vor 20 Jahren meine damals 15 jährige Nichte verloren.

  37. Steven sagt:

    Hallo ich habe 2007 ein Unfall gehabt(nicht meine Schuld) mit 0.55 promille. Mai 2008 wurde ich angehalten und hatte eine BAK von 1.21 promille.
    Führerschein Entzug 10 Monate Sperre. MPU positiv bestanden in verbindung mit Kurs für alkoholauffallige Fahrer.

    Ende 2009 Führerschein wieder bekommen. Nie etwas zu Schulden kommen seid dem. Nun wurde ich am 14.9.2017 mit 1.46 promille atemalkohol erwischt. Führerschein beschlagnahmt.

    Gelte ich jetzt als Wiederholungstäter oder wird es wie ein Erstverstoß geandet? Habe auch vor wenigen Tagen meinen Bus Führerschein bestanden. Womit muss ich jetzt rechnen??? Lieben Dank für Antworten. Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steven,

      da die Verjährung der Tat aus 2008 10 Jahre beträgt, gelten Sie in der Tat als Wiederholungstäter und müssen mit einem Bußgeld von mindestens 1000 Euro, 2 Punkten in Flensburg und 3 Monaten Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Hendrik sagt:

    Hallo wurde vor 5 monaten gefilmt und bin da 56kmh zu schnell gefahren ( 80er zone, 136kmh )
    1 monat laufen + geldstrafe
    Gestern wurde ich geblitzt schätzungsweise 170kmh in der 120er zone was kommt da auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hendrik,

      Sie gelten in diesem Fall als Wiederholungstäter und müssen mit einem zusätzlichen Monat Fahrverbot rechnen. Konkret kommen als folgende Sanktionen auf Sie zu:
      – 160 Euro Bußgeld
      – 2 Punkte in Flensburg
      – 2 Monate Fahrverbot

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Andrea B. sagt:

    hallo ich bin im februar 2 mal innerhalb von 2 wochen geblitzt worden 1x 26 kmh zu schnelö und 21 kmh zu schnell . jeweils 1 punkt und Geldstrafe bezahlt kein fahrVerbot.
    Jetzt bin ich mi 24 kmh zu schnell gefahren muss ich mit einem fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      die Wiederholungstäter-Regel greift erst dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres mehrmals mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab jeweils 26 km/h erwischt werden. Doch auch bei mehreren geringeren Verstößen kann eine härtere Sanktion angeordnet werden, dies liegt dann im Ermessen der Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Christoph sagt:

    Hallo. Ich habe eine Frage bzgl des Ermessensspielraums der Behörden. Ich musste 2015 meinen Führerschein abgeben da ich einmal 1 Punkt und einmal 2 Punkte (Hin- und Rückweg – gleiche Strecke) bekommen habe. Knapp ein Jahr später (2016 – Wiederholungstäter) war ich 26 zu schnell und habe wieder abgeben müssen. Aktuell wurde ich wieder geblitzt mit 23 zu viel (Anhörungsbogen steht aus) Normalerweise bedeutet dies ja 1 Punkt und 80,-€. Ich wäre insgesamt bei Fünf Punkten in Flensburg. Da jetzt ich jetzt drei Vergehen mit mindestens einen Punkt in den letzten drei Jahren hatte ist es wohl so das mir aufgrund der kurzen Abstände hintereinander trotzdem der Führerschein entzogen werden kann. Ich würde gerne wissen wie das in der Praxis aussieht. Kommt das in meinem Fall häufig vor oder habe ich noch nichts zu bedenken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,
      wiederholte Regelverstöße können im Einzelfall auch härter sanktioniert werden. Das liegt im Ermessen der zuständigen Behörde. Die Frage, wie die Behörde ihr Ermessen jeweils ausübt, lässt sich nicht pauschal beantworten.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Christoph D. sagt:

    Hallo. Ich habe eine Frage bzgl des Ermessensspielraums der Behörden. Ich musste 2015 meinen Führerschein abgeben da ich einmal 1 Punkt und einmal 2 Punkte (Hin- und Rückweg – gleiche Strecke) bekommen habe. Knapp ein Jahr später (2016 – Wiederholungstäter) war ich 26 zu schnell und habe wieder abgeben müssen. Aktuell wurde ich wieder geblitzt mit 23 zu viel (Anhörungsbogen steht aus) Normalerweise bedeutet dies ja 1 Punkt und 80,-€. Ich wäre insgesamt bei Fünf Punkten in Flensburg. Da jetzt ich jetzt drei Vergehen mit mindestens einen Punkt in den letzten drei Jahren hatte ist es wohl so das mir aufgrund der kurzen Abstände hintereinander trotzdem der Führerschein entzogen werden kann. Ich würde gerne wissen wie das in der Praxis aussieht. Kommt das in meinem Fall häufig vor oder habe ich noch nichts zu befürchten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      da dies im Ermessen der jeweiligen Behörde liegt, können wir hierzu leider keine verlässlichen Angaben machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Aziz sagt:

    Hallo,
    Ich bin Aziz 19 Jahre alt.
    Ich würde zwei mal geblitzt in einem Jahr
    Erst : am 15.04.2017 mit 41km/h schneller innerhalb geschlossene Ortschaft.
    Zweiter: am 17.08.2017 mit 21 km/h auch innerhalb geschlossene Orstahaft..
    Ich bin ein groß idiot manchmal konzentriere ich mich nicht auf meine Geschwindigkeit.
    Ich möchte fragen ob Ich ein Widerholungstäter bin oder nicht.. ?
    Ich habe auch ein andere Frage.
    Ich gehe nach Haus für Urlaub am 18.10.2017 für 1 Monat oder mehr ? Was soll ich dann machen wenn ich ein Fahrverbot bekommen werde ?
    Ich bin wirklich verloren und weißt ich nicht was soll ich tun..
    Danke

    Lb
    Aziz

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Aziz,

      Sie sollten nicht als Wiederhilungstäter gelten. Dies ist nur der Fall, wenn Sie innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal ab 26 km/h zu schnell waren. Müssen Sie zum ersten Mal ein Fahrverbot ableisten, haben Sie vier Monate Zeit, um dieses anzutreten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Haydsr sagt:

    Hallo ich habe einen frage können Sie mir vielleicht weiter helfen. Vor 2 Jahren habe ich mpu gemacht wegen schnell fahren keine Drogen oder Alkohol nach 2 Jahren später bin ich jetz geblitz und 1 Punkte bekommen meine Frage ich bin nicht mehr Probe zeit und 0 punkte in Flensburg aber letzen bin ich geblitz geworden mit 1 punkte würde mir wieder mpu verlangen danke

  44. Kendal sagt:

    Schönen guten Tag,

    Ich wurde vor 5 Monaten mit 37 kmh geblitz und muss nun in ein Aufbau Seminar dazu Probezeit auf 4 Jahre verlängert. Nun wurde ich erneut geblitzt mit 26 kmh zu schnell womit habe ich zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kendal,

      hierbei handelt es sich um Ihren insgesamt zweiten A-Verstoß. Neben den herkömmlichen Sanktionen werden Sie deshalb kostenpflichtig verwarnt. Sie gelten außerdem als Wiederholungstäter, weshalb ein (zusätzliches) einmonatiges Fahrverbot anfällt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Yusuf T. sagt:

    ich muss zum zweiten mal Mpu machen wegen hohere Geschwindigkeit.
    zum ersten mal musste ich mpu wegen Alkohl machen habe es aber zum ersten mal geschaftt musste danach zum alkohlkurs.

    Nach 3 jahren muss ich mpu wegen hohere Geschwindigkeit machen.Letztes jahr wurde ich von Polizei angehalten weil man Auto zu tief war.

    Komme ich zum 2ten mal ohne Vorbereitung durch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yusuf,

      eine MPU kann mit und ohne Vorbereitung absolviert werden. Zu den Erfolgsaussichten können wir natürlich keine pauschalen Angaben machen. In der Regel empfiehlt es sich, einen Vorbereitungskurs zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. H. sagt:

    Hallo. Heißt es, dass man theoretisch jeden Tag die Geschwindigkeit um 19km/h überschreiten kann? Man bekommt doch nur ein A-Verstoß, wenn man die Höchstgeschwindigkeit um mindestens 20km/h überschreitet.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo H,

      ab 21 km/h gilt eine Geschwindigkeitsüberschreitung als A-Verstoß. Dies ist jedoch kein Freibrief für das ständige Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit. Fallen Sie wiederholt auf, kann die Behörde strengere Sanktionen anordnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Ö. K. sagt:

    Hallo. Muss meinen Führerschein für einen Monat abgeben da ich innerhalb eines Jahres 2x die 25 km/h überschritten habe. NuMöglichkeiten habe ich nun? eder geblitzt auf einer Autobahn Baustelle. Erlaubt 80, gefahren bin ich 140. Welche Möglichkeiten habe ich nun? Ich bin aus beruflichen Gründen auf den Führerschein angewiesen. Vielen Dank im voraus.

  48. R.Kasten sagt:

    Ich werde also dafür bestraft, dass ich bei einem Delikt Widerspruch eingelegt habe, es sich aufgrund dessen um 2 Monate verzögert hat, und ich dann versehentlich wieder mit mehr als 25km/h geblitzt werde nach 14 Monaten . Ich werde für den Widerspruch betraft, kann das sein ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo R.,

      entscheidend ist das Datum der Rechtskraft des ersten Verstoßes. Der Eintritt der Rechtskraft wird durch einen Einspruch nach hinten verschoben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Maik sagt:

    Hallo
    Ich wurde 2 mal innerhalb eines Monats geblitzt,mit dem LKW.
    Einmal mit 16 zu viel außerhalb Geschlossener Ortschaft Toleranz abgezogen.Das sind ein 1 Punkt und 75€ das weiß ich schon.Jetzt wurde ich wieder geblitzt innerhalb geschlossener Ortschaft Toleranz abgezogen mit 17 zu viel.Das wären dann quasi ein Punkt und 80€. Jetzt meine frage: bin ich jetzt wiederholungstäter und was könnte jetzt auf mich zu kommen?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können, gelten Sie dann als Wiederholungstäter, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit mehr als 26 km/h geblitzt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Lutz D. sagt:

    Ich habe vor ca. 4 Wochen einen Bußgeldbescheid bekommen für zu wenig Abstand einhalten (22 Meter statt 53,5 Meter) mit 1 Punkt. 4 Wochen später kam erneut einen Bescheid zu schnell fahren außerhalb geschlossener Ortschaften ( 122 kmh statt 100 kmh ). Laut Bußgeldkatalog ebenfalls 1 Punkt.
    Ich weiß wenn innerhalb 1 Jahres das gleiche Vergehen erfolgt wird der Führerschein für 4 Wochen entzogen. Meine Frage lautet nur, ist das bei 2 unterschiedlichen Vergehen das gleiche ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lutz,

      das kann nicht pauschal beantwortet werden, da dies stets Sache der bearbeitenden Instanz ist. Der Begriff “Wiederholungstäter” und “Beharrlichkeit” beziehen sich zwar auf die gleichen Vergehen; wenn die Behörde jedoch der Ansicht ist, dass ein Fahrverbot angebracht ist, ordnet sie dieses auch an. Wenn dem so wäre, dann hätte man Sie jedoch in der Regel bereits im Bußgeldbescheid darüber informiert.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

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