Alkohol und Drogen am Steuer

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Alkohol Bußgeldkatalog

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze
... beim 1. Mal500 €21 Monat1 MHier prüfen
... beim 2. Mal1000 €23 Monate3 MHier prüfen
... beim 3. Mal1500 €23 Monate3 MHier prüfen
Gefährdung des Verkehrs unter Alkoholeinfluss (gilt ab 0,3 Promille)3Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder GeldstrafeHier prüfen
Alkoholgehalt im Blut ist über 1,09 Promille3Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder GeldstrafeHier prüfen

Drogen Bußgeldkatalog

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbot
Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr
...beim 1. Mal500 €21 Monat1 M
...beim 2. Mal1000 €23 Monate3 M
...beim 3. Mal1500 €23 Monate3 M
Gefährdung des Verkehrs unter Drogeneinfluss3Entziehung der Fahrerlaubnis, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

Bußgeldrechner für Alkohol

Alkohol und Drogen am Steuer Ratgeber

Alkohol und Drogen am Steuer beeinträchtigen die Verkehrssicherheit

Alkohol und Drogen am Steuer beeinträchtigen die Verkehrssicherheit

Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss Auto fährt, ist eine Gefahr für die allgemeine Verkehrssicherheit und gefährdet das Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Zudem sieht der Bußgeldkatalog Alkohol bzw. Bußgeldkatalog Drogen für Autofahrer empfindliche Strafen, wie Fahrverbot, Führerscheinentzug, hohe Geldstrafen bis hin zu Gefängnisstrafen, vor. Welche Strafen bei Alkohol am Steuer / Drogen am Steuer im Detail blühen und wie sich der Alkoholgenuss und Drogenkonsum auf die Fahrtauglichkeit auswirken, zeigt unser Ratgeber.

Bußgeldkatalog Alkohol in der Analyse

Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse des Alkoholeinflusses auf die Fahrtüchtigkeit, sieht das Verkehrsrecht Strafen bei Alkohol im Straßenverkehr vor. Bei Verstoß müssen Fahrer mit einem Bußgeld und Punkten im Punkteregister in Flensburg sowie unter Umständen einem Führerscheinentzug oder gar Strafverfahren rechnen. Darüber hinaus können die Führerscheinbehörden bei Alkohol am Steuer bzw. Drogen am Steuer eine Nachschulung / ein Aufbauseminar oder eine MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) fordern. Beim Thema Alkohol am Steuer gibt es verschiedene Promillegrenzen, die im Folgenden kurz vorgestellt und anschließend unter dem Gesichtspunkt des Bußgeldkatalog Alkohol genauer analysiert werden:

  • Bis zu 0,5 Promille ist das Autofahren straffrei, solange keine Anzeichen von Ausfallerscheinungen ersichtlich sind
  • Bei einer Blutalkoholkonzentration zwischen 0,3 bis 1,09 Promille gilt man als relativ fahruntüchtig
  • Ab einer Blutalkoholkonzentration von mehr als 1,1 Promille wird die absolute Fahruntüchtigkeit angenommen, auch wenn kein Fahrfehler oder andere Anzeichen der Fahrunsicherheit vorliegen
Für Alkohol am Steuer gilt die 0,5-Promillegrenze

Für Alkohol am Steuer gilt die 0,5-Promillegrenze

Bis zum 1. April 2001 gab es noch die 0,8 Promillegrenze, die aber durch eine Änderung der Bußgeld-Katalogverordnung abgeschafft und auf 0,5 Promille gesenkt wurde. Die 0,5 Promillegrenze bedeutet aber keinesfalls, dass man die Erlaubnis hat, sich bis an diesen Wert heran zu trinken. Denn kommt es bei einer niedrigen Alkoholkonzentration im Blut zu einem Fahrfehler oder einer Fahruntüchtigkeit, können bereits ab 0,3 Promille Bestrafungen oder der Führerscheinentzug zum Tragen kommen.

Bußgeldrechner Alkohol: Welche Strafe bei wie viel Promille?

  • ab 0,3 bis 0,49 Promille: Liegen keine Anzeichen von Fahrunsicherheit vor und kommt es zu keinem Unfall, ist man straffrei und nicht bußgeldbewährt. Wer jedoch während der Trunkenheitsfahrt einen Fahrfehler begeht, durch Ausfallerscheinungen (wie beispielsweise Orientierungslosigkeit (Schlangenlinien fahren), erheblicher Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit, Bewegungsanormalitäten (Torkeln), keine Pupillenreaktion bei Veränderung der Helligkeit der Umgebung, verwaschene Aussprache und Wahrnehmungsfehler) auffällt oder an einem Unfall beteiligt ist, macht sich strafbar.An dieser Stelle sei mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass 0,3 Promille sehr schnell erreicht sind. Das kann – abhängig von der körperlichen Konstitution – bereits nach zwei Gläsern Wein oder Bier der Fall sein. Vielen Autofahrern ist es gar nicht bewusst, dass sie sich schon bei einem geringeren Blutalkoholwert von unter 0,5 Promille wegen Trunkenheit im Verkehr bzw. Alkohol am Steuer strafbar machen können und sich zu verantworten haben. Wenn dem Fahrer nachgewiesen werden kann, dass der Fahrfehler bzw. Unfall alkoholbedingt zustande kam, kann das laut Bußgeldtabelle Alkohol einen Führerscheinentzug, Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld nach sich ziehen. Zudem droht Wiederholungstätern eine MPU.
  • 0,5 bis 1,09 Promille: Dieser Promillebereich wird grundsätzlich als Ordnungswidrigkeit geahndet, da eine relative Fahruntüchtigkeit vorliegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der alkoholisierte Fahrer einen alkoholtypischen Fahrfehler geleistet hat oder in einem Unfall verwickelt ist.
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Wie sieht das Strafmaß aus?

  • Bußgeld (mind. 500 Euro)
  • Fahrverbot (1 bis 3 Monate)
  • 2 Punkte in Flensburg
Alkohol am Steuer ist mit hohen Strafen im Bußgeldkatalog bedacht.

Alkohol am Steuer ist mit hohen Strafen im Bußgeldkatalog bedacht.

Das Strafmaß ist dabei davon abhängig, ob der Fahrer ein Wiederholungstäter ist oder nicht. Bei einem Erstverstoß beträgt das Bußgeld 500 Euro, hinzu kommen ein Monat Fahrverbot sowie laut Punktekatalog 2 Punkte in Flensburg. Liegt bereits eine oder mehrere Straftaten (Alkoholfahrten) in der Vergangenheit vor, so erhöht sich das Strafmaß auf 1.000 Euro bzw. 1.500 Euro, 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot. Im Wiederholungsfall wird darüber hinaus noch eine MPU von der Führerscheinbehörde gefordert. Im Einzelfall können die Regelsätze des Bußgeldbescheides abweichen und entsprechend kann die Geldstrafe höher oder niedriger ausfallen.

  • ab 1,1 Promille: Ab einem Blutalkoholwert von 1,1 Promille gilt jeder Kraftfahrer als absolut fahruntüchtig, unabhängig davon, ob Fahrfehler oder sonstige Ausfallerscheinung auftreten. Bei solch einer Blutalkoholkonzentration ist es reiner Zufall, dass es nicht zu einem Personen- oder Sachschaden kommt. Zugleich kann der alkoholisierte Fahrer keinen Gegenbeweis zur Fahruntüchtigkeit erbringen. Wer ab 1,1 Promille im öffentlichen Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt, macht sich strafbar und der Täter hat mit hohen Strafen zu rechnen.

Wie sieht das Strafmaß aus?

  • Empfindliche Geldstrafe, wobei es sogar zu einer Freiheitsstrafe kommen kann
  • Mindestens 6 Monate Führerscheinentzug (Länge der Sperrfrist liegt im Ermessen des Gerichts sowie dem Blutalkoholwert)
  • 3 Punkte in Flensburg
  • Wiederholungstäter müssen zudem zur MPU

Bei einem Promillewert zwischen 1,1 und 1,5 kommt es meist zu einem Führerscheinentzug von sechs bis neun Monaten, bei 1,5 bis 2,0 Promille schätzungsweise zwischen neun und elf Monaten und ab 2,0 Promille (Trunkenheit im Straßenverkehr) bis zu 18 Monaten oder mehreren Jahren. Im letzten Fall kann unter Umständen eine zwölfmonatige Alkoholabstinenz verhängt werden. Das Fahrverbot kann auch ohne zeitliche Begrenzung angeordnet werden.

Wer sich mit 1,6 Promille hinters Steuer setzt, muss nicht nur mit den genannten strafrechtlichen Sanktionen rechnen, sondern darüber hinaus ist eine MPU zwingend erforderlich, bevor man seinen Führerschein wieder erwerben kann. Das gilt übrigens auch für Fahrradfahrer. Ist der betroffene Radfahrer im Besitz eines Führerscheins, so wird dieser entzogen.

Besonderheit: Die Null-Promillegrenze

Für Fahranfänger gilt die 0,0-Promillegrenze

Für Fahranfänger gilt die 0,0-Promillegrenze

Für Fahranfänger in der Probezeit sowie für Führerscheininhaber unter 21 Jahren gilt seit dem 1. August 2007 die Null-Promille-Regelung, also ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Wer ordnungswidrig gegen diesen Gesetzesentwurf handelt und unter Alkoholeinfluss die Fahrt antritt oder während des Führens eines Kraftfahrzeugs alkoholische Getränke zu sich nimmt, erhält ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro und den Eintrag von 1 Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei, auch wenn die festgestellte Blutalkoholkonzentration unterhalb der 0,5 Promillegrenze liegt.

Der Täter muss zudem eine kostenpflichtige Nachschulung bzw. ein Aufbauseminar absolvieren und obendrein verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre. Ein Fahrverbot ist nicht vorgesehen. Abschließend zur 0 Promille-Grenze soll noch einmal betont werden, dass diese nicht nur während der Probezeit gilt, sondern bis zum 21. Lebensjahr läuft.

Wird die Fahrerlaubnis beispielsweise mit 17 Jahren erworben und ist nach zwei Jahren die Probezeit abgelaufen, darf sich nicht mit Alkohol ans Steuer gesetzt werden. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres hat die Null-Promille-Regelung bestand. Danach treten die Regelungen der 0,5 Promillegrenze in Kraft.

Bußgeldkatalog Drogen in der Analyse

Die Strafen im Bußgeldkatalog für Drogen liegen in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro.

Die Strafen im Bußgeldkatalog für Drogen liegen in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro.

Genau wie Autofahrten unter Alkohol ist auch das Fahren unter Drogen und anderen berauschenden Mitteln streng verboten und wird bestraft. Bei Drogen am Steuer gibt es aber im Vergleich zum Alkohol keine Grenzwerte (Promillegrenze), vielmehr spielt im Bußgeldkatalog Drogen die konsumierte Menge eine Rolle. Wie sieht das Strafmaß aus? Laut Bußgeldrechner Drogen gehören u. a. Cannabis, Heroin, Kokain, Morphin, Amphetamine und Ecstasy zu den berauschenden Mitteln. Wer mit Drogen am Steuer erwischt wird bzw. unter Drogeneinfluss gefahren ist, muss gemäß der Bußgeldtabelle Drogen mit folgenden Konsequenzen rechnen:

  • Beim ersten Vergehen: 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • Beim zweiten Vergehen: 1.000 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • Beim dritten Vergehen: 1.500 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Zudem wird als Folge auf den Bußgeldbescheid fast immer eine MPU angeordnet. Wenn beim Autofahrer Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen oder es unter Drogeneinfluss zu einem Verkehrsunfall kommt, muss der Fahrer mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Dann drohen neben Bußgeld und Punkten zudem ein Führerscheinentzug, Freiheitsstrafen und gegebenenfalls Schadenersatzforderung.

Vorsicht bei chronischem Drogenkonsum

Wird ein chronischer Drogenkonsum durch das ärztliche Gutachten nachgewiesen, wird der Führerschein auch dann entzogen, wenn man nüchtern unterwegs ist. Die Begründung für diese Maßnahme lautet, dass der Person nicht zugetraut wird, die Teilnahme am Straßenverkehr und den Drogenkonsum sicher zu trennen.

Weiche Drogen im Straßenverkehr

Weiche Drogen (z. B. Joint) sind im Straßenverkehr verboten

Weiche Drogen (z. B. Joint) sind im Straßenverkehr verboten

Der Konsum von Cannabisprodukten wie Marihuana oder Haschisch, werden zu den weichen Drogen gezählt. Diese werden in Verkehrskontrollen am häufigsten festgestellt, danach folgen Amphetamine und Ecstasy. Doch generell sind im Straßenverkehr vier Szenarien in Verbindung mit Cannabisprodukten denkbar.

  • Der reine Besitz von Cannabis wird nachgewiesen (ohne Konsum und Beteiligung am Straßenverkehr)
  • Maßnahme: In diesem Fall muss nicht mit einem Führerscheinentzug gerechnet werden. Es kann aber passieren, dass ein Drogenscreening angefordert wird, um den Nachweis der Drogenfreiheit zu belegen.
  • Der reine Besitz von Cannabis im Straßenverkehr (ohne Hinweise auf Konsum)
  • Maßnahme: Um den Drogenkonsum widerzuspiegeln, wird ein ärztliches Gutachten eingefordert.
  • Der Konsum von Cannabis wird nachgewiesen (ohne Beteiligung am Straßenverkehr)
  • Maßnahme: Um den Drogenkonsum widerzuspiegeln, wird ein ärztliches Gutachten eingefordert.
  • Der Konsum von Cannabis in Verbindung zum Straßenverkehr wird nachgewiesen
  • Maßnahme: Ein Führerscheinentzug droht, wobei es davon abhängt, wie lange der Konsum zurückliegt und welche Menge / Konzentration konsumiert wurde. Zudem wird ein ärztliches Gutachten oder eine MPU angeordnet.

Harte Drogen im Straßenverkehr

Konsumenten von harten Drogen wie beispielsweise Heroin, Methadon, Ecstasy, Amphetamine usw. verlieren auch dann ihren Führerschein, wenn sie nicht unter Drogeneinfluss gefahren sind. Auch in diesem Fall traut es der Gesetzgeber dem Betroffenen nicht zu, ein Kraftfahrzeug zu führen.

Fahrverbot vs. Führerscheinentzug: Wo ist der Unterschied?

Bei einer Ordnungswidrigkeit, im Falle von Alkohol am Steuer bis 1,09 Promille, wird ein Fahrverbot erteilt, wobei die Dauer ein bis drei Monate beträgt. Prinzipiell bleibt die Fahrerlaubnis aber bestehen. Entsprechend wird der Führerschein nach Ablauf des Fahrverbots einfach zurückgegeben. Beim Führerscheinentzug kommt es mindestens zu einer Sperre von sechs Monaten, wobei dem Betroffenen die Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen entzogen wird. Das bedeutet, dass die Sperre mindestens für sechs Monate und maximal für fünf Jahre gültig ist. Nach Ablauf der Sperrfrist muss der Führerschein neu beantragt und ausgestellt werden.

Im Härtefall kann es passieren, dass sowohl die theoretische als auch praktische Führerscheinprüfung neu abgelegt werden muss. Beim ersten Fahrverbot wird dem Fahrer eine Frist von vier Monaten eingeräumt, den Führerschein abzugeben. Ab dem zweiten Verstoß kann der Betroffene den Zeitpunkt für die Abgabe nicht wählen. Beim Führerscheinentzug ist die Fahrerlaubnis in der Regel sofort weg.

Sperrfristverkürzung

Ersttäter, die zum ersten Mal mit Alkohol im Straßenverkehr auffällig geworden sind, können die Sperrfrist durch eine Teilnahme an einem speziellen Seminar verkürzen. Voraussetzung ist, dass man unter 1,6 Promille hatte und bisher verkehrsstrafrechtlich nicht in Erscheinung getreten ist. Für den Bereich zwischen 1,6 bis 1,99 Promille kann es zu einer Sperrfristverkürzung kommen, wenn man vor der Teilnahme am Seminar erfolgreich an einer MPU teilgenommen hat. Ab 2 Promille gibt es dagegen keine Aussicht auf eine Sperrfristverkürzung.

Autofahren unter Alkoholeinfluss: Die Auswirkungen

Betrunken Autofahren erhöht das Unfallrisiko

Betrunken Autofahren erhöht das Unfallrisiko

Unter Alkohol nimmt die Fahrtüchtigkeit rapide ab und die Wahrnehmung der alkoholisierten Autofahrer verändert sich sehr stark. Die bekanntesten Auswirkungen sind dabei eine mangelnde Koordination sowie eine eingeschränkte Reaktionszeit. Der Alkohol im Blut sorgt dafür, dass der Gleichgewichtssinn gestört ist und die Bewegungsabläufe nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Doch es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Auswirkungen, die für das Fahren unter Alkohol typisch sind.

  • Eingeengtes Blickfeld / Tunnelblick: Der alkoholisierte Fahrer nimmt nur solche Ereignisse wahr, die direkt vor ihm stattfinden. Alles, was außerhalb des direkten Blickwinkels liegt, wird während der Trunkenheitsfahrt übersehen.
  • Getrübte räumliche Wahrnehmung: Der Alkohol stört das feine Zusammenspiel zwischen Augen und Sehnerv. Die Folge ist, dass die räumliche Wahrnehmung bzw. das dreidimensionale Sehen falsch ist. So kommt es, dass die Einschätzung sowohl von Geschwindigkeiten als auch Entfernungen absolut unzuverlässig ist. Im Straßenverkehr hat das folgenschwere Auswirkungen wie beispielsweise zu dichtes Auffahren, zu spätes Bremsen oder falsche Einschätzung von Verkehrslücken.
  • Vergrößerte Lichtempfindlichkeit: Unter Alkoholeinfluss ist die Reaktion der Pupillen nicht so wie sie sein sollte. Bei einem direkten Lichteinfall kommt es zu einer langsameren Verengung der Pupillen, mit der Folge, dass mehr Lichtstrahlen auf die Netzhaut treffen. Gerade bei Nachtfahrten und Alkohol am Steuer treten beim Fahrer verstärkt Blendeffekte durch den Gegenverkehr auf.
  • Rotlichtschwäche: Die Rotlichtschwäche ist eine weitere typische Auswirkung bei Trunkenheit am Steuer. Vor allem Ampeln und Bremslichter werden wesentlich schlechter wahrgenommen, was im Straßenverkehr zu dramatischen Folgen führen kann.
  • Unscharfes Sichtfeld: Unter Alkohol ist die Fokussierung durch die Augen langsamer, so dass der Sehapparat zwischen Nah- und Fernsicht nicht schnell genug umschalten kann. Entsprechend dauert es länger, bis ein Objekt scharf gesehen wird und für einen kurzen Moment ist das Bild verschwommen. Bei funktionstüchtigen Augen werden Objekte dagegen so schnell fokussiert, das man die Unschärfe gar nicht wahrnimmt. Beim Fahren unter Alkohol ist die Fokussierung sehr stark verzögert und die Folge ist ein verschwommenes, unscharfes Sehen was durchaus bis zum „Doppelsehen“ gehen kann.
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Angesichts dieser extrem gefährlichen Auswirkungen von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit, wird Alkohol am Steuer (bzw. Trunkenheit am Steuer) in nahezu jedem Land der Welt als Straftat geahndet. Wie hoch das Strafmaß ausfällt, hängt von der Alkoholkonzentration im Atem und/oder der ermittelten Blutalkoholkonzentrationen ab. Anhand des Bußgeldkatalog Alkohol kann man das Strafmaß für eine Trunkenheitsfahrt in Erfahrung bringen.

Alkohol am Steuer: Typische Fahrfehler

Es gibt eine Reihe typischer Fahrfehler, die von einem alkoholisierten Autofahrer begannen werden. Dazu zählen:

  • Trotz Dunkelheit ohne Licht fahren
  • Rotlichtverletzungen
  • Aufblendlicht trotz Gegenverkehr
  • Fahren in Schlangenlinien
  • Benutzen der falschen Straßenseite
  • Anfahren eines Autos (oder anderen Objektes) beim Ein- und Ausparken

Alkohol am Steuer: Welche Fahrfehler bei welchem Promillewert?

Welche Auswirkungen haben die verschiedenen Promillewerte auf die Fahrtauglichkeit? Fest steht, dass schon kleinere Mengen Alkohol im Blut zu Einschränkungen im Fahrverhalten führen. Folgende Übersicht gibt einen Überblick, mit welchen typischen Fahrfehlern ab welchem Promillewert gerechnet werden muss:

  • ab 0,3 Promille können erste Einschränkungen im Fahrverhalten auftreten. Die Reaktionsgeschwindigkeit lässt nach und die Konzentrationsfähigkeit nimmt deutlich ab. Zudem häufen sich die Fehleinschätzungen, da sich das Sehfeld verkleinert und Geschwindigkeiten und Abstände falsch wahrgenommen werden. Typische Fahrfehler in diesem Promillebereich sind riskante Überholmanöver oder ein zu geringer Sicherheitsabstand.
  • Ab 0,5 Promille treten verstärkt Sehbeeinträchtigungen auf. Klassische Beispiele sind der Tunnelblick und die Rotlichtschwäche. Hinzu kommen noch eine verlangsamte Reaktionszeit sowie Gleichgewichtsstörungen. Ab der 0,5 Promillegrenze ist das Unfallrisiko achtmal so hoch. Typische Fahrfehler in diesem Promillebereich sind verlangsamte Reaktionen auf unerwartete Verkehrssituationen sowie Fehler bei Kurvenfahrten.
  • Ab 0,8 Promille nimmt beim Fahrer die Risikobereitschaft deutlich zu. Dagegen sinken die Konzentrationsfähigkeit und die Selbstkontrolle, außerdem halbiert sich die Reaktionsgeschwindigkeit. Während die Reaktionszeit beim nüchternen Fahrer im Durchschnitt bei ca. 0,8 Sekunden liegt, beträgt sie bei einem Autofahrer mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,8 Promille bereits 1,6 Sekunden. Zudem kommt es zum verschärften Auftreten des Tunnelblicks. Auch Lenkbewegungen sind gestört und Verkehrsschilder werden übersehen. Die Unfallwahrscheinlichkeit ist jetzt 34 Mal höher.
  • Ab etwa 1,0 bis 1,2 Promille treten erste Koordinationsstörungen und Sprachschwierigkeiten auf. Der Tunnelblick verschärft sich weiter und zudem nimmt beim betrunkenen Autofahrer die Risikobereitschaft und Aggressivität weiter zu. Die Augen passen sich nur noch sehr langsam an die verschiedenen Lichtverhältnisse an und die Umwelt wird nur noch verschwommen oder gar doppelt wahrgenommen. Typische Fahrfehler in diesem Promillebereich sind Missachtung der Vorfahrt, versehentliches Wechseln auf die Gegenfahrbahn oder das Streifen von Objekten am Straßenrand (bspw. parkende Autos).
  • Ab 1,6 Promille treten beim Alkoholsünder deutliche Ausfallerscheinungen auf.

Die Angaben sind ungefähr und können individuell verschieden ausfallen. Die Alkoholverträglichkeit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt von Faktoren wie Geschlecht, Körpergewicht und Körpergröße ab. Die Alkoholgewöhnung spielt ebenfalls eine besondere Rolle. Wenn regelmäßig eine gewisse Alkoholmenge konsumiert wird, dann gewöhnt sich der Körper an den Alkohol und die sogenannte Toleranzgrenze steigt. Es gibt immer mal wieder den Fall, dass Autofahrer mit einem sehr hohen Promillewert angehalten werden und dabei keinerlei Ausfallerscheinungen zeigen. Hier liegt dann aber meist ein ernsthaftes Alkoholproblem bzw. eine Alkoholsucht vor.

Autofahren unter Drogeneinfluss: Die Auswirkungen

Die genauen Auswirkungen des Drogenkonsums auf die Fahrtauglichkeit lassen sich nur schwer vorhersehen. Vor allem wenn es zu einem sog. Mischkonsum kommt, bei dem verschiedene Drogen oder Drogen mit Alkohol kombiniert werden. Im Folgenden finden Sie ein paar typische Auswirkungen von Drogen (Beispieldrogen) auf das Fahrverhalten und die Fahrtüchtigkeit:

Cannabisprodukte (Marihuana, Haschisch)

  • Reaktionszeit verlängert sich
  • Motorische Reaktion vermindert sich
  • Raum- und Zeiteinschätzungen sind gestört

Ecstasy

  • Verstärkte Aktivität und Nervosität
  • Konzentration ist gestört
  • extreme Blendempfindlichkeit

LSD

  • Selbstkontrolle geht verloren
  • Fahrunsicherheit durch Auftreten von Schwindelgefühlen
  • örtliche Orientierungslosigkeit
  • starke Halluzinationen

Opiate

  • Leistungsfähigkeit geht drastisch zurück
  • kein Interesse gegenüber sozialen Normen und Verkehrsregeln
  • Kreislauf kann zusammenbrechen

Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen haben zum Vorschein gebracht, dass durch den erhöhten Konsum von Ecstasy und Amphetaminen die Fahrtüchtigkeit deutlich beeinträchtigt wird. Allen voran die Kombination zweier Drogen und zusätzlichem Alkoholkonsum oder einer Droge mit Alkohol stellt eine besonders hohe Gefährdung dar. Zudem erhöhen Drogen am Steuer die Risikobereitschaft und „Drogenfahrer“ sind insgesamt auch häufiger unter hohem Alkoholeinfluss unterwegs.

Genaue Angaben über die Auswirkungen von Drogen im Straßenverkehr erhalten Sie in den zahlreichen Suchtberatungsstellen Deutschlands. So finden Sie zum Beispiel auf der Internetpräsenz des Drogeninformationsprojekts DrugScouts detaillierte Informationen über die Auswirkung berauschender Substanzen auf den menschlichen Körper und die damit verbundene Fahrtüchtigkeit. Die Beratungsstellen bieten Betroffenen aber nicht nur Informationen über Rauschmittel, sondern helfen und unterstützen ebenfalls bei der Bewältigung von Drogenproblemen, beraten in Bezug auf die MPU und leisten wichtige Aufklärungsarbeit um Schäden aufgrund von Drogen zu minimieren.

Alkoholtest: Ablauf und weitere wichtige Informationen

Das Pusten beim Alkoholtest ist nicht verpflichtend

Das Pusten beim Alkoholtest ist nicht verpflichtend

Damit die Polizei überhaupt einen Alkoholtest machen darf, muss es eindeutige Anhaltspunkte für den Konsum von Alkohol geben. Anhaltspunkte sind Auffälligkeiten bei der Fahrweise (z.B. unsicheres Fahren) oder der Person (lallen, Geruch nach Alkohol – Alkoholfahne). Ist das gegeben, dürfen die Polizisten einen Alkoholtest machen, der zur „Feststellung von Tatsachen“ dient und der für das potentielle Verfahren wichtig ist. Das ist durch den Paragraph 81a der Strafprozessordnung festgelegt.

Die Polizei bestimmt bei Kontrollen in der Regel den Alkoholgehalt im Atem und nicht den Alkoholgehalt im Blut. Zur Feststellung wird ein elektronisches Messgerät verwendet, in das vor Ort hineingeatmet werden muss. Umgangssprachlich auch „Pusten“ oder „Blasen“ bekannt. Das Atemalkoholmessgerät trägt den Namen Handalkomat und ermöglicht den Beamten, nach wenigen Sekunden einen ersten Anhalt über den Grad der Alkoholisierung zu erfahren. Für den weiteren Verlauf ist dieser Wert sehr wichtig. Wenn sich der Messwert in der Nähe der gesetzlichen Grenzwerte befindet, muss der Fahrer aufgrund eines Anfangsverdachts einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat mit auf die Dienststelle.

Diese Vorgehensweise ist unabdingbar, da eine Alkoholmessung nicht vor Gericht verwertbar ist und immer nur ein Anhaltspunkt ist. Gleichwohl der Messwert mit den Handalkomaten erfahrungsgemäß nur minimal vom verbindlichen Wert der Blutentnahme abweicht.

Alkoholtest: Wann kommt es zur Blutabnahme? Eine Blutentnahme ist nur in besonderen Fällen unabdingbar, wenn beispielsweise eine Fahruntüchtigkeit vorliegt und der erste Messwert durch den Handalkomaten im Bereich einer Straftat liegt. Bei einer Blutkonzentration ab 1,1 Promille ist eine Blutentnahme für den Beschuldigten zwingend. Die Durchführung der Blutprobe erfolgt durch einem Arzt und wird in der Regel auf der Dienststelle durchgeführt, im Notfall aber auch durch einen verständigten Mediziner in einem Krankenhaus. Für die Blutprobe müssen mit Kosten zwischen 50 und 80 Euro gerechnet werden. Hinzu kommen noch Arzt- und Verwaltungskosten, die vom Verdächtigen getragen werden müssen.

Welche Strafe bei Trunkenheit am Steuer auf den Fahrer zukommt, wird dann durch den Bußgeldkatalog, die Bußgeldtabelle bzw. den Bußgeldbescheid festgelegt.

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Alkoholtest verweigern: Um einen drohenden Führerscheinentzug bzw. ein Fahrverbot oder eine drakonische Strafe aus der Bußgeldtabelle Alkohol zu umgehen, haben viele alkoholisierte Fahrer in einer Kontrolle den Gedanken, den Alkoholtest zu verweigern. Das ist auch Ihr gutes Recht und jeder kann das Pusten in das Röhrchen ablehnen. Doch so schnell kommt man aus der Bredrouille natürlich nicht heraus. Die Polizei wird den Fahrer belehren, dass die Messung des Alkoholwertes zwangsweise durchgeführt wird, wobei es dann auf die Dienststelle geht und dem Verdächtigen Blut abgenommen wird. Da es sich hierbei aber um einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit handelt, muss die Entnahme einer Blutprobe immer von einem Richter oder Staatsanwalt angeordnet werden. Nach der Anordnung hat man keine Chance, den Alkoholtest zu verweigern. Wer unbelehrbar ist und sich dennoch strikt der Blutprobe widersetzt, muss mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Drogentest: Ablauf und weitere wichtige Informationen

Wie läuft der Drogentest ab? Meist wird als erstes ein Verhaltenstests durchgeführt, bei dem die Polizei auf äußere Anzeichen achtet, die eindeutig auf den Konsum von Drogen schließen lassen. Typische Indizien sind gerötete Augen, langsame Reaktionen, Gleichgewichtsstörungen oder eine träge Reaktion der Pupillen auf Licht. Vor einigen Jahren wurden anschließend noch ein paar Standardtests durchgeführt, wie beispielsweise das mehrfache Berühren der Nasenspitze mit der Spitze des Zeigefingers oder das einbeinige Stehen für 30 Sekunden.

Diese Methoden gelten jedoch mittlerweile als veraltet, stattdessen wird ein Drogenschnelltest angewandt, mit dem nahezu jedes Dienstauto der Polizei ausgestattet ist. Hierbei wird vom Verdächtigen mit einem Drogenwischtest, der 2003 eingeführt wurde, Schweiß oder Speichel aufgenommen, der direkt an Ort und Stelle analysiert wird. In letzter Zeit setzt sich auch mehr und mehr der Multi-Drogentest durch, bei dem die Polizisten den möglichen Konsum von mehreren Drogen nachweisen können.

Drogentest: Wann kommt es zur Blutabnahme? Da der Drogenschnelltest nicht immer sehr exakt ist und mit einer recht hohen Unsicherheit von durchschnittlich 8 Prozent belastet ist, können bei einem begründeten Anfangsverdacht ein Urintest oder eine Blutproben von einem Richter oder Staatsanwalt angeordnet werden – auch gegen den Willen des Fahrzeugführers. Zur Durchführung der Blutentnahme geht es auf die Polizeidienststelle oder in ein Krankenhaus. Sollte sich der Verdächtige weigern, ist die Erzwingung zulässig, was zudem mit einer vorläufigen Festnahme verbunden wird.

Promillerechner und Alkoholtester: Sinnvoll oder überflüssig?

Wie gut sind Promillerechner?

Wie gut sind Promillerechner?

Nach einer feuchtfröhlichen Feier oder einem Kneipenbesuch stehen viele Autofahrer vor der Entscheidung, ob man noch selber fahren darf bzw. ob die magische Promillegrenze von 0,5 Promille erreicht wurde. Wie gut, dass es diverse Möglichkeiten gibt, um seinen eigenen Promillewert festzustellen. Ob im Internet oder als App für das Smartphone sowie als handliche Messgeräte: Promillerechner gibt es wie Sand am Meer und sie suggerieren dem Nutzer, dass man im Handumdrehen seinen Blutalkohol-Spiegel feststellen kann. Doch wie funktionieren Promillerechner und wie genau sind sie?

Wie funktionieren Promillerechner?

Mit Hilfe eines Promillerechners soll Ihnen angezeigt werden, wie viel Promille Sie beispielsweise nach zwei großen Bieren oder dem ein oder anderen Gläschen Wein intus haben. Dabei müssen verschiedene Parameter wie Geschlecht, Alter, Körpergröße und -gewicht sowie Alkoholgetränk und -menge eingegeben werden und prompt hat man seinen vermeintlich exakten Promillewert bis auf zwei Kommastellen genau errechnet bekommen.

Als Alternative zu den Programmen gibt es verschiedene Messgeräte und Alkoholtester, wie beispielsweise als Automaten oder als kompakte Variante für das Handschuhfach. Hier wird wie bei einer richtigen Alkoholkontrolle in das Gerät gepustet und die Atemalkoholkonzentration (AAK) angezeigt.

Wie genau sind Promillerechner und Alkoholtester?

Generell sollten Sie sehr skeptisch gegenüber den Ergebnissen sein. Allen voran was die Promillerechner betrifft, die man gerne als lustiges Spielzeug ansehen darf, aber die bitte nie allzu Ernst genommen werden dürfen. Zum einen sagen die Promillerechner nichts über mögliche Fahrbeeinträchtigungen oder Ihr tatsächliches Reaktionsvermögen aus, noch werden Faktoren wie die körperliche Befindlichkeit berücksichtigt. Hinzu kommt, dass ein Autofahrer mit Alkohol im Blut Verkehrssituationen falsch einschätzt.

Da hilft es herzlich wenig, wenn der Online-Rechner aber weniger als 0,5 Promille angezeigt hat und dem angetrunkenen Fahrer zur Autofahrt ermutigt. Die einschlägigen Testgeräte als Alternative zum Promillerechner sind da schon die vermeintlich bessere Wahl, wobei aber bei zahlreichen Alkoholtestern in Studien und Experimenten nachgewiesen wurde, dass sie teilweise sehr unzuverlässig arbeiten – auch wenn die Geräte vom Prinzip denen der von der Polizei eingesetzten Alkoholtestern ähneln.

Doch mitunter kommt es zu enormen Abweichungen von mehr als 0,5 Promille. Entsprechend findet man auch in der Regel in der Bedienungsanleitung dieser Alkoholtester entsprechende Hinweise, dass keine verbindlichen Ergebnisse festgestellt werden können, ob eine Person nach dem Alkoholkonsum noch fähig ist, ein Fahrzeug zu lenken. Und im Falle einer Alkoholkontrolle wird es einem angetrunkenen Autofahrer natürlich nicht weiterhelfen, wenn man auf die Ausfallerscheinungen des Alkoholmessgeräts verweist.

Keine Hilfe zur Bestimmung des Promillewerts

Daher der Hinweis: Promillerechner und Alkoholmessgeräte (auch Alkoholtester, Alkomat, Alkoholtestgerät) sind für die Berechnung des eigenen Promillewerts keine verlässliche Hilfe, da sie einfach zu ungenau sind, um den tatsächlichen Blutalkoholwert zu ermitteln. Daher sollten Sie sich niemals auf die Angaben verlassen, zumal bei Trunkenheit am Steuer oder alkoholbedingten Ausfallerscheinungen empfindliche Strafen blühen.

MPU: Informationen zu Inhalt, Kosten und Durchfallquote

Nach Alkohol- oder Drogen-Aufälligkeiten kann eine MPU angeordnet werden

Nach Alkohol- oder Drogen-Aufälligkeiten kann eine MPU angeordnet werden

Die Medizinisch Psychologische Untersuchung, kurz MPU, wird immer dann von der Führerscheinbehörde angeordnet, wenn es beim Führerscheinbesitzer zu Auffälligkeiten im Verkehr gekommen ist. Vor allem bei Alkohol am Steuer (mehr als 1,6 Promille), mehrfachen Alkoholauffälligkeiten oder auch Drogenfahrten kommt es in der Regel zu dieser Untersuchung, die im Volksmund auch unter der Bezeichnung „Idiotentest“ bekannt ist. Sinn und Zweck dieser Untersuchung ist eine Überprüfung, ob der Betroffene überhaupt für das Führen von Kraftfahrzeugen „geeignet“ ist. Trunkenheit am Steuer ist mit über 50 Prozent der häufigste Anlass für den Test, danach folgt der Drogen- und Medikamentenmissbrauch mit rund 20 Prozent. Die Medizinisch Psychologische Untersuchung setzt sich dabei aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Fragebögen
  • Leistungstests
  • Medizinische Untersuchung
  • Psychologische Untersuchung in Gesprächsform

Im Detail bedeutet dies:

  • Fragebögen: Durch die Fragebögen wird das folgende Gespräch mit dem Arzt und Psychologen vorbereitet und darüber hinaus haben sie den Zweck, dass dabei nichts Wichtiges und Grundsätzliches vergessen wird. In den Fragebögen sind vor allem medizinische Fragen sowie Fragen rund um den jeweiligen Vorgang bzw. der jeweiligen Angelegenheit zu beantworten. Hierfür müssen ca. 150 bis 250 Fragen durch Ankreuzen ausgefüllt werden. Wichtig ist zu wissen, dass alle Angaben in den Fragebögen vertraulich behandelt werden, wie übrigens alle anderen Ergebnisse der MPU auch. Sollte es bei den Fragebögen zu Unklarheiten kommen, können diese im Folgenden mit dem Arzt oder Psychologen geklärt werden.
  • Leistungstests: Mit Hilfe bestimmter Testverfahren kann der Betroffene seine Reaktionsgeschwindigkeit sowie die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Leistungstests orientieren sich am jeweiligen Gutachten und sind daher auch nicht immer gleich und standardisiert. Durchgerührt wird diese Untersuchung an speziell für die Verkehrspsychologie entwickelten Testgeräte, wobei Einzelplätze zur Verfügung stehen. So kann sich jeder Teilnehmer ganz auf die Aufgaben konzentrieren. Die nach wissenschaftlichen Maßstäben entwickelten Leistungstests erlauben ein hohes Maß an Vergleichbarkeit.
  • Medizinische Untersuchung: Im medizinischen Teil der Untersuchung verschafft sich der Arzt in einem Untersuchungsgespräch (Anamnese) einen Überblick über die gesundheitliche Vorgeschichte, Medikamenteneinnahme, eventuelle Erkrankungen sowie das aktuelle Befinden des Betroffenen. Generell fällt die medizinische Untersuchung bei Alkohol und Drogen umfangreicher aus, als wenn das Punktekonto in Flensburg überzogen wurde. Wenn die Medizinisch Psychologische Untersuchung beispielsweise wegen Drogen am Steuer angeordnet wurde, werden diverse Fragen zum Umgang mit Drogen gestellt. Der Arzt erkundigt sich z. B., welche Drogen genommen werden oder wurden, wie das Konsumverhalten ausfällt oder ob Therapiemaßnahmen ergriffen wurden. Natürlich verlassen sich die Gutachter nicht ausschließlich auf die Aussagen des Betroffenen, darüber hinaus werden die Aussagen medizinisch durch das Drogenscreening (z. B. Urin- oder Haaranalysen) bzw. Blutproben überprüft. Gerade bei Drogenmissbrauch lässt sich der Konsum anhand von Urin- oder Haarproben problemlos über einen längeren Zeitraum nachweisen. Der medizinische Befund wird mit den zuvor getroffenen Angaben des Betroffenen verglichen.
  • Psychologische Untersuchung: Das persönliche Gespräch mit dem Psychologen steht im Mittelpunkt des Tests. Hier wird der Frage nachgegangen, wie einsichtig sich der Betroffene in seinem verkehrsauffälligen Verhalten zeigt, wie er zu den Ursachen des Verhaltens steht und ob er eine Lösungsstrategie entwickelt oder Konsequenzen gezogen hat, um künftig im Straßenverkehr nicht mehr auffällig zu werden. Jeder sollte sich aber im Klaren sein, dass man in diesem Gespräch weder die juristische Schuldfragen klären will, noch ist eine Rechtfertigung seitens des Betroffenen erwartet. Wichtig ist, dass man keine Geschichte erfindet und sich ganz normal gibt, also keine gewähltere Ausdrucksweise oder dergleichen wählt. In der psychologischen Untersuchung spielt die Glaubwürdigkeit eine sehr wichtige Rolle.

Welche MPU Ergebnisse gibt es?

Am Ende der MPU gibt es drei mögliche Ergebnisse:

  • Positiv: Eignungszweifel zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung wurden ausgeräumt
  • Kursempfehlung: Es wurden nicht alle Eignungszweifel ausgeräumt. Defizite lassen sich jedoch durch den Besuch / die Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar (sog. § 70 Kurse) beheben.
  • Negativ: Eignungszweifel zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung wurden nicht ausgeräumt

Das Gutachten der MPU ist jedoch nur eine Empfehlung für die Führerscheinbehörde. Die endgültige Entscheidung über den Führerschein wird letztendlich von ihr getroffen.

MPU: Kosten und Dauer

Die Kosten belaufen sich je nach Fall auf ca. 300 bis 740 Euro und sind vom Betroffenen zu tragen. Zudem können noch Kosten für die Neubeantragung der Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle sowie 500 bis 1.400 Euro für eine mögliche Verkehrstherapie hinzu kommen. Zudem können etwaige Haar- oder Urinanalyse weitere Kosten von mehreren hundert Euro verursachen. Laut ADAC belaufen sich die durchschnittlichen Gesamtkosten für eine MPU auf 1.000 bis 2.500 Euro. Die Untersuchung findet meist beim TÜV oder der DEKRA statt und dauert in der Regel zwischen drei und vier Stunden, kann aber in Ausnahmefällen auch deutlich länger dauern.

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Die Durchfallquote

Viele nehmen die MPU auf die leichte Schulter und gehen mit der „Das schaffe ich sowieso“-Einstellung in die Untersuchung. Doch Vorsicht: Im Schnitt rasselt ein Drittel der Prüflinge durch, was sich aber im Vergleich zur Durchfallquote von vor ein paar Jahren mit über 50 Prozent deutlich gebessert hat. Laut Experten und Fachleuten ist diese Entwicklung guter Verkehrstherapien zu verdanken.

Statistiken und Zahlen zu Verkehrsunfällen mit Alkohol und Drogen

Alkohol und Drogen können zu schweren Verkehrsunfällen führen

Alkohol und Drogen können zu schweren Verkehrsunfällen führen

Alkohol und Drogen gehören wie Rasen immer noch zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Zwar ist in den letzten Jahren die Anzahl der Verunglückten bei Alkoholunfällen kontinuierlich gesunken, aber immer noch sterben viel zu viele Menschen.

2012 kamen laut Statistik des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) 338 Personen bei Alkoholunfällen zu Tode, während es insgesamt 18.983 verletzte Verkehrsteilnehmer (leicht und schwer verletzt) gab. Im Vergleich zum Vorjahr war die Anzahl von alkoholbedingten Unfällen mit Personenschaden insgesamt um 4,8 Prozent rückläufig, während sich die Zahl der Getöteten um 15,5 Prozent reduzierte. Dennoch ist jeder elfte Verkehrstote im Jahr 2012 an den Folgen eines Alkoholunfalls verstorben.

Im Jahr 2010 verstarben auf deutschen Straßen dagegen 346 Personen in durch Alkohol bedingten Verkehrsunfällen, was einen Anteil von 9,5 Prozent aller Verkehrstoten in diesem Jahr ausmachte. Anfang des Jahrtausends sah es aber noch deutlich schlimmer aus, verloren doch im Jahr 2000 1.022 Personen (13,6 Prozent aller Verkehrstoten) durch Alkoholunfälle ihr Leben.

1992 waren sogar mit über 2.100 Verunglückten mehr als doppelt so viele Tote zu beklagen. Die seit Jahrzehnten positiv anhaltende Entwicklung ist aber nicht der besseren Einsicht der Verkehrsteilnehmern geschuldet, sondern vielmehr der Tatsache, dass die Fahrzeuge beispielsweise durch elektronische Assistenzsysteme immer sicherer werden und bei vielen Autos schon serienmäßig verbaut sind. Zudem wurden in ganz Deutschland diverse Unfallschwerpunkte auf Landstraßen als auch innerorts entschärft und selbstverständlich hat auch die Absenkung der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 seinen Beitrag geleistet. Dennoch auf keinen Fall ein Grund, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen.

Es ist statistisch erwiesen, dass bei einem alkoholisierten Fahrer die Gefahr achtmal höher ist, einen Verkehrsunfall mit tödlichen Ausgang zu verursachen.

Statistik: Verunglückte unter Alkoholeinfluss der letzten Jahre

  • 1992: 2.102 Getötete; 55.030 Verletzte (Schwer- und Leichtverletzte)
  • 1995: 1.716 Getötete; 53.265 Verletzte
  • 2000: 1.022 Getötete; 35.742 Verletzte
  • 2005: 603 Getötete; 27.833 Verletzte
  • 2008: 523 Getötete; 24.587 Verletzte
  • 2009: 440 Getötete; 21.735 Verletzte
  • 2010: 342 Getötete; 18.874 Verletzte
  • 2011: 400 Getötete; 19.809 Verletzte
  • 2012: 338 Getötete; 18.983 Verletzte

Quelle: Destatis

Junge Fahrer als größte Risikogruppe

Junge Fahrer sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts immer noch die Risikogruppe Nummer Eins für Verkehrsunfälle mit Alkohol. So gehen ein Drittel aller Unfälle mit Personenschaden auf das Konto alkoholisierter Fahrer in der Altersgruppe der 18 bis 24 jährigen. Die alkoholbedingten Verkehrsunfälle ereignen sich auffallend häufig am Wochenende. Doch durch die Einführung der Null-Promillegrenze für Fahranfänger ist die Zahl gesunken, weswegen der DVR für alle Verkehrsteilnehmer ein striktes Alkoholverbot fordert.

Drogenunfälle steigen rasant

Während die Entwicklung bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden seit vielen Jahren rückläufig ist, sieht es bei den Drogen leider weniger erfreulich aus. Hat sich die Zahl im Zeitraum von 1975 bis 1990 kaum verändert (von 323 auf 341 Unfälle mit Personenschaden), ist seit 1991 eine rapide Zunahme zu erkennen. Von 1991 bis 2011 ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss von Drogen / berauschender Mittel stark gestiegen und hat um über 300 Prozent zugenommen, von 434 auf 1.440 Unfälle. Im Jahr 2010 verstarben insgesamt 43 Personen durch Drogeneinfluss bedingte Verkehrsunfälle.

Promillegrenzen im Ausland

Im EU-Ausland gelten zum Teil andere Promillegrenzen

Im EU-Ausland gelten zum Teil andere Promillegrenzen

Egal in welchem Land man mit dem Auto unterwegs ist, die Prämisse  muss immer „Don’t drink and drive“ heißen. Natürlich gibt es auch in ganz Europa eine Promillegrenze, die meist wie in Deutschland bei 0,5 Promille liegt. So auch in den beliebten Urlaubsländern Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Aber es gibt auch Schwankungen. So ist man in Großbritannien oder Malta beim Thema Alkohol am Steuer ein bisschen toleranter und die Obergrenze liegt nach wie vor bei 0,8 Promille. Andere europäische Länder verfolgen dagegen ein striktes Alkoholverbot. So müssen Autofahrer vor allem in einigen osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Tschechien oder Russland völlig nüchtern sein.

Promillegrenzen in Europa

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Promillegrenzen in Europa:

  • 0,0 Promille gilt in: Albanien, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Weißrussland
  • 0,2 Promille gilt in: Norwegen, Polen, Schweden, Estland
  • 0,3 Promille gilt in: Bosnien, Serbien, Montenegro
  • 0,4 Promille gilt in: Litauen
  • 0,5 Promille gilt in: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Färöer, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Mazedonien, Monaco, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweiz, Slowenien, Spanien, Türkei, Zypern
  • 0,8 Promille gilt in: Großbritannien, Malta

Trunkenheit am Steuer: Welches Strafmaß in Europa

Gerade im Ausland ist es dringend ratsam, sich an die Promillegrenzen zu halten, denn es drohen mitunter saftige Strafen. Zwar zeigt man sich in Großbritannien beim Alkohol am Steuer angesichts der 0,8 Promillegrenze noch toleranter als nahezu im Rest Europas, doch dafür wird ein Verstoß richtig teuer. Wer in Großbritannien mit Trunkenheit am Steuer erwischt wird, muss laut Alkohol Bußgeldtabelle mit einer Strafe von bis zu 5.980 Euro rechnen.

In Schweden werden Bußgelder ab 40 Tagessätze angesetzt, die sich nach dem Einkommen des Fahrers richten. In Dänemark muss man nach einer Trunkenheitsfahrt dagegen mit einer Strafzahlung von mindestens einem Monatseinkommen rechnen. Aber auch in Ungarn, wo striktes Alkoholverbot hinterm Steuer herrscht, wird man ordentlich zur Kasse gebeten und muss mit einer Geldstrafe von mindestens 970 Euro rechnen.

In den beliebten deutschen Reiseländern und Urlaubszielen wie Spanien (ab 500 Euro), Italien (ab 530 Euro), Österreich (ab 300 Euro), Portugal (ab 250 Euro), Frankreich (ab 135 Euro) oder Kroatien (ab 90 Euro) schwanken die Bußgelder mitunter deutlich, wobei die Spannweite der Geldstrafe letztendlich auch vom ermittelten Blutalkoholwert abhängt. Doch neben der Geldstrafe kommen noch weitere Unannehmlichkeiten auf alkoholisierte Autofahrer zu. Natürlich wird auch die Weiterfahrt im Regelfall untersagt und wer das Bußgeld nicht sofort begleichen kann, muss in manchen Ländern mit einer Fahrzeugsicherstellung rechnen. Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinwirkung als Kfz-Fahrer einen Unfall – womöglich mit Verletzten – verursacht, dem droht obendrein noch eine Haftstrafe.

Promillegrenzen in USA, Australien und Kanada

Natürlich ist Trunkenheit am Steuer auch in den USA, Australien und Kanada (driving under the influence = DUI) ein ernster Delikt, der im schlimmsten Fall zu einer Haftstrafe führen kann. Doch wie sehen die Promillegrenze und der Bußgeldkatalog Alkohol in den jeweiligen Ländern aus?

  • In den USA liegt die Promillegrenze unserem Bußgeldrechner zufolge bei 0,8 wobei für Berufskraftfahrer (0,4 Promille) sowie für Fahrer unter 21 Jahren (0,2 Promille) schärfere Grenzwerte gelten. Bei Verstoß gibt es eine Geldstrafe, die je nach Bundesstaat variiert, zudem wird in der Regel ein Fahrverbot ausgesprochen und es kann zu einem Gefängnisaufenthalt kommen.
  • In Australien liegt die Promillegrenze bei 0,5 wobei für Fahranfänger und Berufskraftfahrer ein striktes Alkoholverbot am Steuer existiert. Mit Ausnahme von New South Wales und ACT, wo für Berufskraftfahrer 0,2 Promille erlaubt sind. Bei Verstoß gibt es eine Geldstrafe von bis zu 2.906 Euro und / oder eine Haftstrafe.
  • In Kanada liegt die Promillegrenze bei 0,8 wobei für einige Provinzen der Grenzwert bei 0,5 Promille liegt. Für Fahranfänger und Fahrer zwischen 16 und 21 Jahren gilt absolutes Alkoholverbot am Steuer (Null-Promille-Regelung). Bei Verstoß blüht Ersttätern ein Bußgeld von 440 Euro, zudem sind ein Fahrverbot und eine Haftstrafe möglich.

Ob in Deutschland oder im Ausland: Im Zweifelsfall das Auto, Motorrad oder Fahrrad immer stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi umsteigen. Zudem ist es ratsam, dass Sie sich vor Reiseantritt sicherheitshalber über die verschiedenen Verkehrsregeln des Landes informieren.

Alkoholfahrt auf dem Fahrrad

Alkohol auf dem Fahrrad ist bis 1,6 Promille erlaubt

Alkohol auf dem Fahrrad ist bis 1,6 Promille erlaubt

Die Promillegrenze bei Radfahrten ist deutlich höher als bei Autofahrten. Doch wie viel Promille sind erlaubt? Welche Strafen drohen bei einem Verstoß? Und warum ist betrunken Fahrradfahren so gefährlich? Die Antworten gibt es im Folgenden.

Wie viel Promille sind auf dem Fahrrad erlaubt?

Radfahrer dürfen im Vergleich zu Autofahrern (Promillegrenze 0,5) bis zu einem Wert von 1,6 Promille straffrei fahren. Sollten Sie in eine Kontrolle kommen und keine Anzeichen von Ausfallerscheinungen (Fahrfehler, Unfall) aufweisen, dürfen Sie ungestraft weiterfahren.

Wie sieht das Strafmaß aus?

Wer sich mit einem Promillewert von über 1,6 auf den Sattel setzt, begeht eine Straftat. Wie der Bußgeldkatalog Alkohol vorsieht, drohen 3 Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg sowie eine empfindliche Geldstrafe in der Höhe eines Monatsgehalts. Darüber hinaus wird auch noch eine MPU angeordnet. Wird die Medizinisch Psychologische Untersuchung nicht bestanden, können die Behörden den Autoführerschein entziehen oder ein Radfahrverbot anordnen.

Wer keinen Führerschein besitzt, dem kann verboten werden, diesen in Zukunft überhaupt zu machen. Doch auch alkoholisierten Radfahrern mit weniger als 1,6 Promille droht Ärger, wenn bei der Fahrt alkoholbedingte Fahrfehler (z. B. Schlangenlinien fahren) auftreten oder ein Unfall verursacht wird. In diesem Fall liegt ab einem Promillewert von 0,3 eine Straftat vor und der Täter kann gerichtlich angeklagt werden.

1,6 Promille: Wie viel kann man bis zu diesem Grenzwert trinken?

Es ist unseriös, Angaben zu machen, wie viel jemand trinken kann, bis ein bestimmter Promillepegel erreicht ist. Schließlich müssen bei der Berechnung des Promillewertes noch viele Faktoren wie beispielsweise Gewicht, Geschlecht, Größe, Alkoholmenge oder Alkoholgewohnheiten berücksichtigt werden.

Übrigens: Um 0,1 Promille Alkohol abzubauen, benötigt der Körper eine ganze Stunde!

Radunfälle unter Alkoholeinfluss: Statistik

Nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC) ereigneten sich im Jahr 2011 3.725 registrierte Unfälle mit betrunkenen Radfahrern. Damit hatten insgesamt 5 Prozent aller verunglückten Radfahrer Alkohol im Blut.

Kritik an hoher Promillegrenze für Radfahrer

Die 1,6 Promillegrenze für Radfahrer ist sehr hoch angesetzt, was verständlicherweise für viel Kritik sorgt. Befürworter argumentieren, dass man mit einem Fahrrad nicht so viel Schaden anrichten kann wie mit einem Auto, das bei Trunkenheit am Steuer schnell zu einer tödlichen „Waffe“ werden kann.

Es steht außer Frage, dass ein betrunkener Autofahrer für andere Verkehrsteilnehmer eine deutlich größere Gefahr darstellt als ein betrunkener Radfahrer, dafür ist beim Radfahrer die Selbstgefährdung höher. Daher wird vielerorts für eine Verschärfung der Regelung plädiert. Wer nicht gerade erheblich an Alkohol gewöhnt ist, dürfte ohnehin nicht in der Lage sein, mit 1,6 Promille auf dem Drahtesel zu fahren. Selbst das Aufschließen des Fahrradschlosses, das Aufsteigen auf den Sattel oder allein schon das Wiederfinden des Fahrrads dürfte bei diesem Promillewert sehr schwer sein.

Promillegrenze bei Radfahrern: Welche Vorschläge gibt es?

Der Vorschlag des ADFC lautet, die Promillegrenze für Radfahrer mit 1,1 Promille dem der absoluten Fahruntüchtigkeit für Autofahrer anzupassen. Seitens der Politik will man bislang noch keinen Richtwert nennen, doch in Zukunft könnte sich in diesem Bereich etwas tun. Eine Angleichung der Promillegrenze bei Rad- und Autofahrern hätte aber auch die Gefahr, dass sich viele angetrunkene Verkehrsteilnehmer im Zweifelsfall gleich für das Auto entscheiden. In Europa gelten für Radfahrer übrigens die unterschiedlichsten Promillegrenzen, die teilweise von 0,0 bis 0,8 Promille reichen. In Skandinavien gibt es dagegen gar keine Grenze für Alkohol auf dem Fahrrad.

131 Kommentare

  1. MPU? sagt:

    Hallo,

    ich hab was dummes angestellt. lange rede kurzer sinn. muss zur MPU aufgrund einer trunkenheitsfahrt. das akzeptiere ich auch und so, aber wann darf ich die MPU denn machen? das vergehen war diesen Juni. Danke für ihre Hilfe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie erhalten eine Sperrfrist von den zuständigen Behörden mitgeteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. irtusk sagt:

    Hallo,
    wenn man mit Drogen am Steuer erwischt wurde und sich dies aber nicht bemerkbar machte, gibt es dann trotzdem eine Strafe und Entzug des Führerscheins?
    Vielen dank 🙂

  3. Gerda T. sagt:

    Ich verstehe ganz und gar nicht wieso die Promillegrenze bei 0,5 Promille ist. Ich finde sie sollte bei 0,0 Promille sein!

  4. Meskalin sagt:

    hallo, habe ein Abstandsvergehen in der Probezeit, muss ich damit rechnen dass mein Führerschein mir abgenommen wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      sofern ein schwerwiegendes Abstandsvergehen bestand, kann die Probezeit verlängert werden. Dann wird zudem ein Aufbauseminar angeordnet. Benutzen Sie den Bußgeldrechner und speisen Sie dort die genauen Daten zu Ihrem Abstandsvergehen ein, dann sehen Sie, welche Sanktionen drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Sebastian sagt:

    Hi,

    habe im August 2013 (9 Monate Fahrverbot) nach einer Fahrerflucht mein Führerschein zurückbekommen.
    6 Monate später wegen Trunkenheit am Steuer (1,5 pm) leider wieder abgeben müssen.
    Gestern den Führerschein neu beantragt.
    Die Sachbearbeiterin meinte mpu wird fällig.
    Ihre Kollegin sagte genau das Gegenteil.
    Was soll ich jetzt glauben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      ob eine MPU verhängt wird, das liegt im Ermessen der zuständigen Behörden. Deswegen können wir Ihnen hierzu keine verbindlichen Angaben machen. Sie müssen abwarten, bis Sie hierzu Auskunft erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Heiko sagt:

    Hallo,
    bin gestern morgen in eine Verkehrskontrolle rein gefahren und musste Blasen
    der Test war positiv mit 1,27 pm.
    Bin vorher noch nie mit Alkohol gefahren weiß echt nicht was mich da geritten hat was habe ich jetzt zu erwarten…..

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heiko,

      es liegt in Ihrem Fall eine Straftat vor. Mit welchen Konsequenzen Sie rechen müssen, wird dementsprechend gerichtlich verhandelt. Möglicherweise müssen Sie z.B. eine MPU bestehen, um Ihren Führerschein wieder zu erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. basti sagt:

    Hallo,
    wurde neulich angehalten , musste ein Alkoholtest machen, und mit auf die Dienststelle. Auf der Dienststelle betrug mein wert 1,08 worauf hin mir blut entnommen wurde. Habe mein Führerschein gleich wieder bekommen, und in ca 4 Wochen bekomme ich den Bußgeldbescheid. Welche Strafe erwartet mich??
    Bin Erstmalig unter Alkohol gefahren und nicht mehr in der Probezeit.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Basti,

      bei einem erstmaligen Verstoß gegen die 0,5-Promillegrenze erwartet Sie ein Bußgeld von 500 Euro sowie 2 Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von 1 Monat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Peter sagt:

    Hallo, ich hab da mal ne Frage. Können vor und zum Alkoholgenuß eingenommene Schmerztabletten den Promillewert erhöhen? Wenn ja, in welchem Umfang?

  9. Peter sagt:

    Ich habe eine Frage. Beeinflußt die Einnahme von Schmerztabletten vor und während des Alkoholgenuß den Promillewert? Wenn ja in welcher Form?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      dazu können wir Ihnen keine zuverlässigen Angaben machen. Es ist bekannt, dass Wechselwirkungen zwischen Schmerzmitteln und Alkohol vorliegen, jedoch fallen diese immer unterschiedlich aus. Sie können auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben!

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Crisy sagt:

    Hallo, ich bin gestern in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten und musste einen Speicheltest abgeben . Speicheltest wurde positiv auf Canabis und leicht auf Amphitamin getestet und musste dan zur Blutprobe . Als ich in die allgemeine Verkehrskontrolle kamm war ich total nüchtern und clean und bei voller Verfassung meines Körpers habe auch die Tests gut bestanden.
    Es ist das erste mal das ich mit sowas konfrontiert wurde ! Der Polizist meinte je nach Wert der im Blut nachgewiesen wird könnte die ganze Sache fallen gelassen werden oder ich bekomme 1 Monat Fahrverbot punkte und Geldstrafe . Meine Frage ist ob da nochmehr auf mich zukommen könnte ?
    Bin das erste mal so aufgefallen , und amphitamin hatte ich wirklich zum aller ersten mal konsumiert in form von extasy . Traurigerweise wurde ich 1 tag nach dem ersten konsum der Pille sofort kontrolliert ( schicksaal ) .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Crisy,

      wenn Sie das erste Mal wegen eines Drogenverstoßes aufgefallen sind, müssen Sie 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot befürchten. Dabei ist es egal, ob Sie nur geringe Mengen konsumieren. Sobald Sie positiv auf Drogen getestet werden, wird das Bußgeld verhängt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Sven sagt:

    Moin moin,

    ich wurde im August 2013 positiv auf Kokain getestet als ich auf dem Fahrersitz eines geparkten Autos saß, mir wurde im Januar 2014 dann der Führerschein entzogen. muss ich nun zwingend zur MPU usw oder könnte es sein dass ich meinen Lappen so wiederbekomme nach heutigem Bußgeldkatalog???

    Danke für die schnelle Antwort im vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      in Verbindung mit einem Drogendelikt ist eine MPU möglich, wenn die Führerscheinstelle dies anordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. So ein Mist sagt:

    Ich bin vor kurzer zet zeit angehalten worden und mir ist der Konsum von Cannabis nachgewiesen worden 3,2 Nanogramm nun habe ich mit 500 euro und 1 monat fahrverbot zu rechnen allerdings bin ich nun auch noch mit 60 in einer 30er zone geblitzt worden habe ich nun noch zusätzlich mit anderen konsiquenzen zu rechnen oder werden diese taten strikt auseinander gehalten
    (innerhalb 1es Monats abstand ca)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel werden diese Taten auseinander gehalten und Sie bekommen zwei unterschiedliche Bußgeldbescheide.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Rochau sagt:

    Mein Freund hatte vor ein paar jahren ersatzdrogen in der tasche als er mit den bus fahren wollte er wurde von der polizei kontrolliert und jetzt erst hat er erfahren das sein führerschein weg ist und er bußgeld bezahlen muss! Wie kann das sein da er ja mit dem bus fahren wollte und die ganze zeit nie was deswegen gehört hat

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      bei Drogenbesitz kann die Führerscheinstelle eine MPU verhängen, da in diesem Fall davon ausgegangen wird, dass die betreffende Person zum Führen eines Fahrzeuges nicht in der Lage ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Dieter sagt:

    Bin in den vergangenen tagen bei einer Allgemeinen Verkehrskontrolle positiv auf Cannabis getestet worden. Hatte keine Ausfallerscheinungen und bin ganz normal gefahren. Der letzte Konsum lag ca. 24h zurück war davor aber eher häufig. Was erwartet mich ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      wahrscheinlich müssen Sie nun eine MPU besuchen. Zudem fallen die Sanktionen laut Bußgeldtabelle an: ein Bußgeld von 500 Euro und 2 Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot von 1 Monat,

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Josef sagt:

    Wurde vor 2 Tagen mit 0,9 angehalten,hatte vor 4,5 jahren schon mal fahrverbot mit 0,6 mit was muß ich rechnen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      es liegt der zweite Alkoholverstoß vor: 2 Punkte, 1000 Euro Bußgeld sowie 3 Monate Fahrverbot sind die Folge.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Bibi sagt:

    Ich wurde angehalten in einer allgem. Verkehrskontrolle nachts um 3 uhr. Atemalkohol war 1,19 dann 1,10 ca. 2min spàter und nach bluttest ca. 1,5 std später 1,3 promille. Vorher wwar ich noch nie auffällig. Getrunken hatte ich 2 weißwein hatte wenig gegessen und hatte ibuprophen gennommen wegen kopfweh. Nur so kann ich mir die hohe promille erklären. Mit welcher strafe muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bibi,

      in diesem Fall liegt eine Straftat vor, deren Sanktionen vor Gericht festgelegt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Edmund sagt:

    Wird bei einer Ordnungswidrigkeit Alkohol 0,94 Promille, Ersttäter 500 Euro und 4 Wochen Fahrverbot auch die Führerscheinbehörde benachrichtigt.Normale Verkehrskontrolle

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Edmund,

      ja, die Führerscheinzulassungsstelle ist über einen solchen Verstoß informiert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. tobi sagt:

    Hallo,
    wurde vergangenen Samstag positiv auf Cannabis getestet, das Ergebnis liegt noch nicht vor. Der wert könnte wohl evtl 2-3stellig ausfallen, daher werde ich auf jeden fall 500€ Bußgeld und 2 Punkte zu erwarten haben.

    Hatte 2012 wegen dem Besitz schon eine Auseinandersetzung mit den Gesetzeshütern, welche aber aufgrund von Kleinstmenge (ca 1,5g) fallen gelassen wurde.

    Zählt das trotzdem als 1. Vergehen da ja 2012 kein verstoß gegen Straßenverkehrsordnung und bleibt es somit bei den 500€ und 2 Punkten oder kann ich damit rechnen das mein Lappen wohl endgültig abgegeben werden muss?

    • tobi sagt:

      oh und hinzuzufügen ist die frage ob es überhaupt bei den 500€ und 2 punkten bleibt, da ich definitiv einen astonomischen thc wert im blut gehabt habe oder ob mein lappen allein deswegen schon weg sein dürfte.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobi,

      dies liegt im Ermessen der Zulassungsstelle. Die Verordnung einer MPU kann leider nicht ausgeschlossen werden. Die Strafen für den 1. Drogenverstoß im Straßenverkehr steigen jedoch auch nicht an, wenn ein ausgeprägter Drogenkonsum festgestellt wurde, es bleibt bei 500 Euro, 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Tanja sagt:

    Mein „Mann“ hat mit 18 Jahren (1975) erstmals wegen Trunkenheit am Steuer – mit Crash, aber ohne Fremdpersonenschaden – seinen Führerschein abgegeben müssen. Irgendwann hatte er diesen wieder und unterhielt von 1985 bis 1997 ein Transport-Unternehmen.
    Ca. 1999/2000 musste er wieder seinen Schein wegen Trunkenheit am Steuer – mit Crash, aber ohne Fremdpersonenschaden – abgeben.

    Was muss er jetzt in die Wege leiten, um seinen Führerschein wieder zu erlangen und wie viel wird jede „erklimmbare Stufe“ dorthin kosten bzw. wo kann man kostenlos nachfragen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tanja,

      muss Ihr Mann eine MPU absolvieren, bevor er den Führerschein erneut erhält? In vielen Städten gibt es MPU-Beratungen, in denen ihr Mann sich diesbezüglich beraten lassen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Steven sagt:

    Hallo,

    Vor kurzem war die Polizei bei uns zu hause und mein vater hat sie ohne beschluss reingelassen. Die fanden bei mir cannabis, als ich dann mit dem auto nach hause kamwaren die noch da und haben mich zum test mitgenommen. Es wurden bei mir im Blut 6 nanogramm und 54 von dem abbauprodukt festgestellt.
    Jetzt musste ich meinen Führerschein abgeben 170€strafe zahlen und die frau beim Straßenverkehrsamt , konnte mir nichts genaues sagen. Sie meinte nur das ich in 1 monat post bekomme, den Führerschein aber wahrscheinlich für 6-12 Monate nicht wieder bekomme (Abstinenz muss ich nachweisen)…wieso?
    Und wo ich das alles machen kann, konnte die Frau mir auch nicht sagen.
    Was soll ich jetzt tun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steven,

      um genauere Auskunft zu Ihrem Fall zu erhalten, ist der richtige Ansprechpartner für Sie die Führerscheinzulassungsstelle. Dort wird Ihr Fall bearbeitet, Sie erhalten dort genauere Auskunft zu Ihrer Sperrfrist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Mischi sagt:

    hallo liebes team ich bin gestern von der polizei angehalten worden …musste drogentest machen …. erst orin dann blut verdacht lag bei thc /btm ….bin in der probezeit aber nie negativ aufgefallen und habe ein sauberes führungszeugniss…. womit muss ich rechnen bzw wie kann mann dem entgegenwirken …
    ( drogentest war positiv bei thc alles andere wurde nicht nachgewiesen deswegen auch im anschluss die blutprobe im krankenhaus …)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mischi,

      bei dem ersten Drogenverstoß fällt ein Bußgeld von 500 Euro an. Dazu kommen zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • mischi sagt:

        auch dann wenn ich in der probe bin ???
        wie gesagt der gebrauch und besitz hat niht stattgefunden lediglich der test war positiv …. hab den konsum auch sofort eingestellt und es ist auch kein thema mehr für mich glg michi

        • mischi sagt:

          bzw würde mich auch interessieren woher ihr das so genau entnehmen könnt. Nicht das ich euch nicht glaube aber warum ist mann sich da so sicher, gibt es da eine instanz die das genau festlegt oder wird das immer individuell entschieden.

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Mischi,

            im Bußgeldkatalog sind für Verkehrsordnungswidrigkeiten die Sanktionen festgelegt. An diesen kann man sich orientieren. Sobald eine Straftat vorliegt, kann die Sanktion ganz anders aussehen.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Mischi,

          in der Probezeit hat dieses Vergehen auf Ihren Probezeitführerschein Auswirkungen. Die Probezeit wird um 2 Jahre verlängert und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • mischi sagt:

            heisst also wenn ich das richtig verstanden habe … das ich in meinem fall (probezeit… nie aufällig gewesen.. keine vorstrafen oder ähnliches) das ich meinen führerschein behalten darf … also droht mir keine MPU …höchstens evtl ein abstinenz nachweiss ?
            fahrverbot? Punkte ? …
            verlängerte probezeit ist aber sicher ?
            glg mischi

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Mischi,

            wie bereits erwähnt, erhalten Sie zusätzlich zu den Probezeitmaßnahmen auch zwei Punkte und ein Fahrverbot von 3 Monaten. Wahrscheinlich fällt noch keine MPU an und Sie dürfen somit den Führerschein behalten. Die Behörde kann natürlich – sofern sie die Notwendigkeit sieht – schon eine MPU verhängen, aber Sie müssen nicht unbedingt damit rechnen.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • Mischi sagt:

            Hallo zsm
            habe heute endlich den brief vom Landrat bekommen wo drin steht … ich zitiere : EINSTELLUNGSMITTEILUNG
            Sehr geehrter herr …..
            das gegen Sie eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren habe ich vor Erlaß eines Bußgeldbescheides gem § 46 Abs. 1 des Gesetztes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in Vebindung mit §170 Abs. 2 der Strafprozessordnung (StPO) eingestellt .

            … mehr steht nicht drin …. kommt da noch was oder bin ich mit dem schrecken davon gekommen …. habe mit verschiedenen Rechtsanwälten telefoniert und alle sagen etwas anderes …. der eine sagt Blutwerte zu gering der andere sagt noch 8 wochen warten die nächsten sagen das alles eingestellt würde und ich weder von der Führerscheinstelle noch von der Staatsanwaltschaft was hören werde und ich einfach glück hatte … wie sieht eure Meinung dazu aus ….

            beste grüße

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Mischi,

            das sieht so aus, als wäre das Verfahren eingestellt worden.
            Sie können direkt im Büro des Landrats anrufen, und dort nachfragen, dann haben Sie vollständige Sicherheit.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. daniela w. sagt:

    Mein Sohn musste vor 8 Jahren den Führerschein wegen Drogen am Steuer abgeben. Gestern wegen Alkohol 1,7 . Mit welcher Strafe muss errechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniela,

      Alkoholfahrten ab 1,1 Promille gelten als Straftat und werden aus diesem Grund nicht wie Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeldverfahren verfolgt, sondern enden vor Gericht. Dort legt man das Strafmaß fest.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Stefan sagt:

    Hallo,

    Hatte vor 7 Jahren eine Alkoholfahrt mit 1,23 Promille. Dies ist ja eine Straftat.
    Und ich habe einen neuen Führerschein bekommen.
    Jetzt wurde ich mit 0,56 Promille angehalten. Gelte ich jetzt als Wiederholungsfall? Mit welcher Strafe muss ich rechnen? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      Sie haben einen wiederholten Alkoholverstoß begangen. Dies zieht ein Bußgeld von 1000 Euro nach sich, außerdem 2 Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von 3 Monaten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Julien sagt:

    Hallo,

    Und zwar wurde ich am Freitag von den Cops Kontrolliert führerschein Fahrzeugpapiere halt das übliche. Dann musste ich pissen war natürlich poistiv hatte 3-4 std vorher was gerraucht dann haben die mich mitgenommen um einen Bluttest zu machen(hätte beide verweigern sollen ich weiß aber war so durcheinander hab einfach zu gestimmt) was kommt jetzt auf mich zu da ich auch noch in der Probezeit bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julien,

      ein Drogenverstoß führt mindestens zu einer Verlängerung der Probezeit und dem obligatorischen Besuch eines Aufbauseminars. Dazu kommt ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Auch eine MPU kann die Folge eines Drogenverstoßes sein, und die Tat kann auch vor Gericht gebracht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Michi sagt:

    Guten Tag,

    ich habe vor 2 Monaten 1,3 Promille am Steuer gehabt (gegen 13h30 gefahren und gepustet).
    Der Brief kam 15 Tage später, meinen Führerschein habe ich gleich am nächsten Tag abgegeben.
    Bin Ersttäter, habe keinen Unfall verursacht.
    Mit welcher Geldstrafe und Punkteabzug kann ich rechnen?
    Wie lange bin ich meinen Führerschein los?
    Wird es eine Verhandlung vor Gericht geben? MPU?
    Wie lange dauert es in der Regel bis einen Bescheid gegeben wird?
    Mit was für einen Strafmaß kann ich rechnen?

    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michi,

      eine Trunkenheitsfahrt ab 1,1 Promille ist eine Straftat. Deswegen wird das Vergehen vor Gericht verhandelt. Aussagen über das Strafmaß sind aus diesem Grund nicht prognostizierbar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Sebo sagt:

    Hallo,

    Bin in der Probezeit und wurde positiv auf thc getestet und hatte gleichzeitig 0,8 Promille im Blut.

    Mit welchen Folgen habe ich zu rechnen ?
    Einige Personen sagten mir ich habe meinen Führerschein mindestens 12 Monate weg.
    Ist das korrekt?
    Was sind eurer Meinung nach die Folgen ?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebo,

      Sie müssen mit der Verlängerung der Probezeit rechnen. Zudem müssen Sie an einem besonderen Aufbausemianr für Fahranfänger teilnehmen. Ein Fahrverbot wird zudem angeordnet. Ob es zu einem Führerscheinentzug kommt, kann Ihnen die zuständige Staatsanwaltschaft bzw. Behörde beantworten, da es sich hierbei um eine Straftat handelt. Das Strafmaß wird individuell berechnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. B.Eike sagt:

    Wurde im Dezember 2014 von der Polizei angehalten,wegen Drogenbesitz(o,o4gramm Heroinanhaftung an Papier)zu 1000€ und
    500€ und 1.Monat Fahrverbot wegen Drogen am Steuer verurteilt.
    Muss ich jetzt mit einer Mpu rechnen??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eike,

      eine MPU folgt in der Regel nur dann, wenn Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Dies ist eine Maßnahme, die Ihnen die Fahrerlaubnis zurückbringen soll. Da Sie Ihren Führerschein noch haben, ist dies nicht nötig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Schlacky sagt:

    Bin am 13.August nach einen Unfall im stehenden Verkehr an einer Ampel mit
    0,66 Promille getestet worden. Habe bei dem Fahrbahnwechsel, linke Abbiege-
    spur das Auto leicht berührt.Ich bin 75 Jahre alt und habe vor über 30 Jahren
    ein Alkohohldelikt. Mit was für eine Strafe muß ich rechnen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Schlacky,

      eine Gefährdung des Verkehrs unter Alkohol stellt eine Straftat dar. Ihnen drohen drei Punkte in Flensburg, der Entzug der Fahrerlaubnis sowie eine Freiheits- oder Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Bärbel sagt:

    Liebes Bussgeldkatalogsteam,

    Ich habe leider eine große Dummheit begangen und bin vorigen Freitag mit knapp 0,6 Promille am Steuer erwischt worden. Ich bin vor 12 Jahren im Urlaub schon einmal mit ungefähr der gleichen Überschreitung der Promillegrenze erwischt worden. Jetzt meine Frage: Verjährt so etwas nach einer gewissen Anzahl von Jahren oder muss ich mit einer Bestrafung wie im Bußgeldkatalog nach 2 maliger Überschreitung der Promillegrenze rechnen???
    Vielen Dank für eine Antwort und
    mit freundlichen Grüßen
    Bärbel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bärbel,

      in der Regel wird diese Tat nach 10 Jahren aus Ihrer Akte gelöscht, sodass die Führerscheinstelle Sie nicht mehr wegen dieses Delikts bestrafen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Bärbel sagt:

        Liebes Bußgeldkatalogteam,

        Erstmal vielen Dank für die Antwort;-))

        Das wäre ja wirklich toll-habt ihr den Stein plumpsen gehört, der mir grade vom Herzen gefallen ist? 1 Monat Fahrverbot lässt sich ja irgendwie überbrücken- aber 3 Monate wären da schon schwieriger zu handeln ……..Dann hoffe ich mal das Beste;-))

        DAAANKE
        Bärbel

  30. bedrock sagt:

    Hallo Bussgeldkatalogteam.

    Wurde vor 3,5 jahren bei der durchfahrt in Deutschland mit geringer menge
    (3g Marihuana) erwischt.Hab 2500 euro strafe bekommen.
    Frage ist wann dies verjährt.?
    Danke im vorraus für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Verjährung tritt nach frühestens sechs Monaten und spätestens drei Jahren ein. Es gibt jedoch Maßnahmen, die die Verjährung unterbrechen und von vorn beginnen lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Ich eben sagt:

    Hallo, wurde vor knapp 3 Jahren mit 0.9 Promille erwischt. (500 euro, 4 Punkte und 1 Monat FV..)
    Nun wollte ich mal fragen, wann diese Punkte ( auf 2 herab gerechnet ) wieder gelöscht werden ? Also welche Tilgungsfrist hier gilt.

  32. Nicole W. sagt:

    Hallo,
    ich habe einen guten Freund, der letzte Woche einen Verkehsunfall mit 1,66 Promille innerorts hatte, es entstand Sachschaden. Er ist noch in der Probezeit mit welchen Konsequenzen muß er nun rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      er hat eine Straftat begangen, weshalb ein Strafverfahren eingeleitet wird. Das Urteil fällt dann individuell aus: von einer Geldstrafe, Freiheitsstrafe bis hin zum Führerscheinentzug.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Toni sagt:

    Hallo erstmal

    Team der redaktion, wahrscheinlich werden sie glauben das ich nicht lesen kann aber ich muss ihnen diese frage stellen weil einfach soviel darüber Kursiert.

    Die frage: Was kommt auf mein bruder zu

    …der bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten und getestet wurde(positiv), zudem ist mein Bruder erstäter und in der Probezeit und hat zwar thc konsum aber lediglich geringe Mengen. Auserdem ist es sein allgemein erstes Vergehn.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Toni,

      Ihrem Bruder drohen ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg, die Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Im Einzelfall kann unter Umständen auch eine MPU angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Dajean sagt:

    Guten tag mein freund wurde thc im Blut festgestellt in der Probe Zeit er musste 1 Monat Lappen abgeben und Bußgeld bezahlen . Kanne es sein das er jetzt noch mpu machen muss oder nur einmal denn test ?????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dajean,

      bei Drogen am Steuer wird in der Regel eine MPU verordnet. Dies hängt jedoch davon ab, was Ihnen bisher im schreiben mitgeteilt und angeordnet wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. cindy sagt:

    Mein freund wurde 2014 angehalten und wurde erstmalig positiv auf thc getestet. nach dem bluttest wurden 1,6ng thc nachgewiesen. nun haben wir allerdings nicht nur 500 euro strafe, 2pkt. und 1 monat fahrverbot bekommen, sondern zusätzlich eine mpu. ist das rechtens? die mpu wurde angetreten, drogentests waren alle negativ und trotzdem wurde der führerschein nun ganz entzogen.. kann denn das sein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cindy,
      bei Drogen am Steuer wird in den meisten Fällen neben den im Bußgeldkatalog aufgeführten Strafen fast immer eine MPU angeordnet. Ob der Führerschein entzogen wird, hängt davon ab, wie lange der Konsum zurückliegt und welche Menge konsumiert wurde. Nach einer erfolgreich absolvierten MPU und ggf. Abstinenznachweisen kann der Führerschein jedoch in der Regel neu beantragt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Martin sagt:

    Hallo,
    ich habe vor 18 Jahren meinen Führerschein für 1 Monat wegen Alkohol abgeben müssen. Gestern wurde ich mit 0,8pm angehalten. Zählt das jetzt als Widerholungstat? Muss ich eventuell mit einer MPU rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      beim zweiten Mal wird ein höheres Bußgeld von bis zu 1000 Euro fällig. 2 Punkte in Flensburg und sehr wahrscheinlich müssen Sie Ihren Führerschein für bis zu 3 Monate abgeben. MPU könnte auch angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Dummbatz sagt:

    Hallo,
    Ich bin vor 2 Tagen mit 1.4 promille angehalten worden und musste pusten, bluttest machen etc.
    Vor ca. 8 Jahren müsste ich den Lappen schon einmal für einen Monat abgeben wegen überschreiten der promillegrenze.

    Den Führerschein haben die Beamten einbehalten.
    Mich interessiert jetzt mit welchen Konsequenzen ich jetzt rechnen muss.
    Bekomme ich den Schein wieder?
    In welcher Region wird sich das Bußgeld ca. bewegen?
    Ist eine MPU wahrscheinlich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dummbatz,

      mit 1,4 Promille sind Sie im Bereich der Straftat. Es wird zur Verhandlung kommen und eine entsprechende Geldbuße vom Richter festgelegt. Wie hoch diese ausfällt, lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Eine Entziehung der Fahrerlaubnis ist sehr wahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Andy sagt:

    Ich werde mit €630 bei 0,6 pm zur Kasse gebeten. Überall lese ich aber von €500
    Wie kann das sein? Verstecken sich in d. geforderten Bußgeld evtl. noch Gebühren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andy,

      Gebühren für den Bearbeitungsaufwand und Verwaltung kommen in der Regel mit hinzu und werden ihnen entweder im Bußgeldbescheid oder von den Behörden detailliert aufgeschlüsselt. Im Notfall auch auf Nachfrage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Ich hasse mein leben sagt:

    Hallo,
    Wurde gestern angehalten und positiv auf thc im blut getestet, sie haben ca 3g cannabis und ca 12 pollnische böller im auto nach durchsuchung gefunden ,wurde das erstemal angehalten bzw das erste mal mit sowas in verbindung gebracht,was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      da wir keine Rechtsberatung geben können, kontaktieren Sie hierzu bitte einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Maik R. sagt:

    Hallo ich wurde vor 3 wochen angehalten mit 1,29 atemalkohol danach war ich noch zum blut abnehmen wurde auch gleich der fs entzogen womit muss ich rechnen da es auch das erste mal gewesen ist. bekomme ich den FS wieder. wann bekommt man bescheid. MFG Maik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,

      der Bescheid sollte innerhalb von 3 Monaten bei Ihnen eintreffen. Ein Alkoholgehalt von über 1,09 Promille beim Autofahren gilt als Straftat, Sie müssen also mit einer Freiheits- oder Geldstrafe rechnen. Zudem wird eine Sperrfrist verhängt, innerhalb welche Sie den Führerschein nicht neu beantragen können. Eine Anordnung zur MPU ist ebenfalls wahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Maik R. sagt:

        Das heisst ich muss dann mein führerschein neu machen oder bekomme ich den nach der sperrfrist wieder.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Maik,
          nach Ablauf der Sperrfrist können Sie Ihren Führerschein neu beantragen. Wenn Sie alle Auflagen erfüllen (z. B. Teilnahme an einer MPU), dann wird er Ihnen erneut ausgestellt. Sie müssen die Prüfung nicht noch einmal ablegen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Dr.Trax sagt:

    Hallo zusammen
    ich habe folgende frage und zwar wurde ich mit 1,4 Promille und mit Cannabis im Blut angehalten, habe Post bekommen in der stand 9 Monate Fahrverbot und 1200€ Strafe, bin das erste mal überhaupt im Straßenverkehr aufgefallen. Fahre seit 8 jahren.

    Jetzt zu meiner frage bekomm ich noch ein schreiben bezüglich MPU?
    Habe mir Anwalt genommen der Einspruch gegen die 9 Monate und 1200€ einlegen will. Am 18.10.16 ist Gerichts Termin.

    P.s Höchstwahrscheinlich wird dauerhafter Konsum von Cannabis nachgewiesen weil es so ist. Besteht dennoch die Chance keine MPU machen zu müssen? Weil erste mal aufgefallen und hab auch direkt Einsicht gezeigt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dr. Trax,

      eine Anordnung der MPU ist in diesem Fall sehr wahrscheinlich, da Sie gleich mit mehreren berauschenden Substanzen im Blut erwischt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Dr.Trax sagt:

        auch wenn das verfahren wegen Cannabis eingestellt wurde? Hab da auch Post zu bekommen wo es drin hieß das, dass fahren unter Alkohol Einfluss schwerwiegender ist, und die zu erwartende strafe höher wäre als beim verfahren wegen Cannabis Konsum, dennoch MPU? Weil 1,4 Promille und erst Täter sollte normal nicht zur MPU führen, es wurde niemand in den 50m fahrt geschädigt.

        • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Dr. Trax,

          ab 1,6 Promille wird in der Regel die MPU angeordnet. Die Führerscheinstellen können jedoch eine MPU auch schon bei niedrigeren Promillewerten anordnen. Besteht seitens der Behörde beispielsweise die Annahme, dass der durch die Trunkenheitsfahrt auffällig gewordene Verkehrsteilnehmer ein Alkoholproblem hat, kann es auch bei einer niedrigeren Blutalkoholkonzentration zur Anordnung der MPU kommen. Hier ist stets der Einzelfall entscheidend.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. xxxlxxx sagt:

    Servus,

    Ich bin letztes Jahr im März in eine Polizeikontrolle gekommen. Ich habe zu dem Zeitpunkt Canabis einstecken. Darauf wurde ich mitgenommen zur Polizeistation.
    Pisstest positiv ==> Bluttest mit sehr sehr geringen Konzentrationen (Ich rauchte wirklich nur sehr selten) 1,0 ng/l aktives THC im Blut und 2,0 ng/l Thccarbonsäure(Es wird gelegentlicher Konsum vorgeworfen). Nun sind 1 1/2 Jahre vergangen und jetzt muss ich ein ärztliches Gutachten machen lassen. Ich rauche schon lange nichtmehr und daher wird der Test negativ ausfallen. Aber ich fühle mich diskriminiert und würde gerne verweigern die 500€ (für das Drogenscreening etc.) zu zahlen. Gab es solche Fälle bereits? Bzw. kann man sich die 500€, was für mich eine enorm hohe Summe ist, zurückverlangen bei Negativausfallen des Tests?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo xxxlxxx,

      da wir keine Rechtsberatung anbieten können, bitten wir Sie sich in diesem Fall an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann Sie bezüglich des weiteren Vorgehens beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Julius sagt:

    Hallo,
    ich habe den Führerschein auf Probe und wurde auf einer offentlichen Party mit 3 Joints(ca 1,5g) erwischt.Sie haben weder ein Drogentest noch was anderes gemacht(dies ist nun kanpp 4 Monate her).Ich habe natürlich seitdem nichts mehr geraucht und will es auch nicht mehr, da mir der Führerschein wichtig ist.
    Ich habe bis jetzt nur eine Vorladung bekommen aber mein Anwalt meinte dass ich da nicht hingehen muss.
    Was muss ich erwarten?
    MPU oder Drogentest(s)?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julius,
      wir würden Ihnen empfehlen, mit Ihrem Anwalt zu besprechen, was zukünftig auf Sie zukommen kann, da er mit Ihrem persönlichen Fall und den individuellen Umständen besser vertraut ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. justus sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Antrag auf Neuerteilung bei der Führerscheinstelle vor 9 Wochen abgegeben. Ich muss definitiv eine MPU machen. Wie lange muss ich denn wohl noch warten bis die Aufforderung kommt? Und wie lange wird es wohl dauern zwischen erhalt dieses Schreibens und dem Tag der MPU?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Justus,

      am besten erfragen Sie dies bei der Behörde selbst. Diese wird sicher selbst einschätzen können, wie lange die Sachbearbeitung Ihres Falles andauern wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Gerald A. sagt:

    Beim Alkohol-Ersttäter ist die MPU erst ab 1,6 Promille vorgesehen, beim z.B. THC-Konsumenten bereits ab einem Nanogramm pro Milliliter am Steuer. Dies erscheint zwar auf den ersten Blick ungerecht, dies muss man aber wissen, wenn man kifft, Gerald A..

  46. Peter sagt:

    Hallo liebes Bußgeldkatalog-Team,

    ich habe mal eine grundsätzliche Frage. Ich dachte bis dato immer, dass wenn man gegen die 1,09 Promille Grenze verstößt, dass man dann immer eine MPU ablegen muss. Ich entnehme hier aber Ihren Kommentaren, dass das im Ermessen der Behörden liegt. Ist es also vorstellbar, dass man mit beispielsweise 1,23 Promille erwischt wird, aber keine MPU ablegen muss? Irgendwie unvorstellbar. Und wie lange ist dann der Führerschein weg? Ich höre immer ab 1,09 Promille mind. ein Jahr. Liegt die genaue Zeit auch im Ermessen der Behörden?

    Danke und schöne Weihnachten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      in der Regel liegt die Anordnung einer MPU tatsächlich im Ermessen der zuständigen Behörde. Sie kann durchaus eine MPU verlangen, wenn der Wert nur knapp über 0,5 Promille liegt. Sind Fahrer bereits vorher wegen Alkohols hinter Steuer aufgefallen oder besteht der Verdacht einer Alkoholkrankheit, kann dies der Fall sein. Allerdings ist dies eine Einzelfallentscheidung.

      Der Bereich 0,5 bis 1,09 Promille wird als Ordnungswidrigkeit behandelt, Werte darüber sind in der Regel Straftaten, die anders geahndet werden. Ab einem Wert von 1,6 Promille wird üblicherweise eine MPU angeordnet.

      Auch wie lange der Führerschein abgegeben werden muss, hängt in der Regel von der Schwere des Verstoßes ab und ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat handelt. Bei einer Straftat liegt der Führerscheinentzug bei mindestens sechs Monaten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Jürgen sagt:

    Hallo!

    Ich habe eine Aufforderung zur MPU erhalten. Ich habe meine Prüfstelle angegeben und die Unterlagen liegen wohl auch der Stelle schon vor.
    Allerdings ziehe ich jetzt in einen anderen Landkreis (noch vor dem MPU Termin).
    Muss ich den Antrag nun zurück ziehen oder erteilt mir auch dir Behörde des alten Landkreises die Fahrerlaubnis?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      grundsätzlich haben Sie das Procedere bereits mit Antragsstellung angestoßen, weshalb es eigentlich möglich sein sollte, die MPU und Wiedererteilung der Fahrerlaubnis im alten Landkreis zu realisieren. Am besten sprechen Sie aber nochmal mit der Behörde, wie Sie sich genau verhalten sollten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. chris sagt:

    hallo

    ich wurde bei einer verkehrskontrolle rausgewunken und gefragt ob ich bereit wäre ein alkohol und drogentest mit zu machen. Dem Alkoholtest stimmte ich zu, dem Drogentest aber nicht. Daraufhin meinte der Polizist : “ Wir können auch gleich ins K.haus fahren zum Blut abnehmen “
    Meine Frage :
    Nach dem ich den Alkoholtest bestanden habe mit 0,0 P. ,,, musste ich sofort den Drogenscreen machen per Urinprobe. Ist das erlaubt zwei Tests unmittelbar hinter einander ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      den Test bei den Polizeibeamten dürfen Sie ablehnen. Einen Test im Krankenhaus können Sie aber in der Regel nicht umgehen. Haben die Beamten einen Anfangsverdacht, können durchaus beide Tests (Alkohol und Drogen) durchgeführt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • chris sagt:

        da ich vorher noch nie mit sowas auffällig wurde in der vergangenheit, hoffe ich doch mit einer geldstrafe und 4 wochen fahrverbot. Macht das beim Bluttest und strafe ein unterschied wenn ich die letzten wochen fast täglich etwas konsumiert habe ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo chris,
          im Betäubungsmittelgesetz sind drei verschiedene Begrifflichkeiten in puncto Menge definiert: Geringe Menge, Normale Menge und Nicht geringe Menge. Anhand dieser Angaben werden in der Regel die Schwere des Verstoßes und daher auch die Strafe bemessen. Haben Sie fast täglich Drogen konsumiert, spricht dies normalerweise auch für eine größere Menge bzw. Strafe.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Bernhard sagt:

    Bin gestern Nacht in eine Kontrolle gekommen und hatte 0,86 Promille Alkohol. Mir wurde gesagt und wie ich auch hier lesen kann, bekomme ich 1 Monat Fahrverbot und 500 Euro Strafe und zwei Punkte. Und damit kann ich auch leben ich habe ja einen Fehler gemacht. Und mit sagte der Polizeibeamte, dass ich dann den Bußgeldbescheid bekomme und dann könne ich mir binnen 4 Monaten aussuchen wann ich den Führerschein für einen Monat abgebe. Ich habe das erste mal den Führerschein weg und nun meine Frage wie gut stehen die Chancen den Führerscheinentzug auf November zu verlegen? Gibt es da wenn man beruflich auf den Führerschein angewiesen ist (bin Berufskraftfahrer) auch Ausnahmeregelungen? Gruß Bernahrd

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernhard,

      ist dies Ihr erstes Vergehen dieser Art, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Sie Ihren Wunschzeitraum gestattet bekommen. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht. Explizite Ausnahmeregelungen gibt es nicht, die Umstände können sich jedoch günstig auf Ihre Verhandlungsposition auswirken. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie diesbezüglich eingängig beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Damir sagt:

    Hallo , mir wurde am 30.oktober 2016 der Führerschein bei eine verkeskontrolle entzogen mit 1.17 promille , das ist jetz schon ca 4 monate her und ich hab immer noch kein bescheid bekommen wie lange ich letz endlich denn Führerschein abgeben muss. Mein Anwalt hat der Staatsanwaltschaft auch zugestimmt das ich mit der strafe einverstanden bin. Vor ca 6 wochen und immer noch kein brief da wie lange ich denn Führerschein abgeben muss wie lange dauert das in der regel kann doch nicht sein das ich 4 monate auf die antwort warten muss. Lg damir

  51. michaela sagt:

    hallo, bei mir wurde eine Hausdurchsuchung wegen anabolika gemacht, dann wurde ich beim amtsarzt vorgeführt und auf doping getestet (Steroide) waren positiv, muss ich nun mit dem entzug der fahrerlaubnis rechnen? wie gesagt Steroide, keine drogen oder alkohol!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michaela,

      eigentlich nicht. Mit Doping-Mitteln verstoßen Sie zwar gegen das Arzneimittelgesetz, aber nicht gegen das Betäubungsmittelgesetz wie das beispielsweise bei THC gegeben ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Gustav sagt:

    Hallo, ich wurde vor einer Woche kontrolliert und getestet. der test war Positiv auf THC. Ich habe vor der Kontrollen ca. 2-3 Stunden vorher geraucht. der wert wird sicher bei 3-4 ng sein. ich bin vorher noch nie aufgefallen sei es in der Probezeit oder danach. das war das erste mal. was erwartet mich außer 500 € strafe??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gustav,

      das kommt auf die Behörden an. Es könnte auch ein Führerscheinentzug folgen. Dann wäre eine MPU denkbar. Kommt es nicht dazu sind es 500 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Mannix sagt:

    Hi,hatte vor 4 j.Thc Vergehen- mit 1 monat, 500 euro und punkten geahndet -in einem angrenzen Landkreis.von dort auch diesen O-Wi-Beschluss erhalten.Soweit alles ok und auch genehmigt..2 tage später von meinem Stva (anderer kreis) Beschluss mit komplettem Entzug aller…(Incl.Taxischein)erhalten.incl.112 euro gebühren für den Brief. plus ne Einladung zur MpU.müsste mein lappen nicht in dem anderen Kreis liegen?zusätzlich beinhaltet das Schreiben meines Stva’s ein falsches Kennzeichen,was meinem ähnelt aber falsch ist.geht da was ? lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mannix,

      ein reiner Rechtschreibfehler oder Zahlen- bzw. Buchstabendreher im Bußgeldbescheid führt häufig nicht nur Ungültigkeit. Wir dürfen Ihnen keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Sie sollten sich in Ihrem speziellen Fall an einem Anwalt für Verkehrsrecht wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Tino sagt:

    Hallo Alle zusammen.

    Wurde im Januar angehalten und musste einen Urintest machen. Kokain und THC waren positiv, dann Bluttest. Führerschein habe ich erstmal wieder bekommen.

    Der Konsum lag ein paar Tage zurück vom THC sowieso, aber Kokain ca 2-3 Tage. Bin nüchtern gefahren, aber das spielt ja dann immer keine Rolle.

    Nun letze Woche von der Führerscheinstelle ein Bußgeldverfahren erhalten, wo drinne stand:

    Anhörung im Bußgeldverfahren
    Ihnen wird vorgefworfen halt Datum und Uhrzeit sowie der Ort folgende Vehrkersordnungswidrigkeiten nach § 24 StVG begagngen zu haben.

    Sie führten das Kraftfahrzeug unter Wirkung des berauschenden Mittels ( Benzoylecgonin 150 ng/ml )

    Beweismittel Zeugen Polizei und Gutachten.

    Als Hinweis steht noch : Wegen der vorgenannten Ordnungswirdikeit ist im Tatbestandskatalog als nebenfolge die Anordnung eines Fahrverbots vorgesehen.

    Auf der Rückseite konnte man noch seine Angaben machen Person und ob man die Tat selber begangen hat.

    Habe es ausgefüllt und nun ist meine Frage

    Was kommt auf mich zu und was kann ich machen ?

    Bin über Hilfe sehr dankbar.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tino,

      das klingt danach, als ob Sie noch mit einem „blauen Auge“ davonkommen können. Demnach wird es vermutlich beim Bußgeld, zwei Punkten und einem Fahrverbot bleiben. Denkbar wären auch Fahrerlaubnisentzug und MPU gewesen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Steffen P. sagt:

    In den USA ist bis 5 Nanogramm erlaubt. Wir müssen genau das selbe fordern

  56. Rina sagt:

    Hallo,

    Geht um eine mir sehr nahe stehende Person.
    2008 Führerscheinentzug wegen Trunkenheit am Steuer (1.9 Pm nach Bluttest) und unerlaubten Entfernens des „Unfallortes“ (Fahrzeug rammte eine Straßenlaterne)

    Lt. Schreiben welches dann kam wurde die Fahrerlaubnis entzogen und der Führerschein eingezogen.
    Ebenfalls wurde eine Geldstrsfe a 55 Tagessätzen verhängt + Verhandlungskosten die getragen werden mussten.

    Nun stand dort „Die Verwaltungsbehörde wird angewiesen,Ihnen vor Ablauf von 13 Monaten keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen“

    Nun ist das ganze schon fast 10 Jahr her.
    Was genau bedeutet dies?
    Verstehe ich richtig,das mein Bekannter nach Ablauf von 13 Monaten schon den FS hätte bei der zuständigen Behörde neu beantragen können? Und wie sieht die Regelung dort wegen MPU aus? Im Schreiben steht davon nichts,Das diese Notwendig ist…oder entscheidet das allein die Behörde?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rina,

      das Schreiben bedeutet, dass eine Sperrfrist von 13 Monaten verhängt wurde. In dieser Zeit ist es nicht möglich, die Fahrerlaubnis wiedererteilt zu bekommen. Danach kann ein Antrag bei der zuständigen Behörde gestellt werden. Diese entscheidet dann anhand von Aktenlage und der Umstände, welche zum Entzug geführt haben, ob die Fahrerlaubnis wieder aufgehändigt werden kann oder ob es noch Auflagen gibt. In diesem Fall kann von einer MPU ausgegangen werden, da der Promillewert bei über 1,6 lag. Erst mit positiven Gutachten kann dann die Fahrerlaubnis wiedererteilt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. P1chon sagt:

    Ich bin vor Ostern Nacht in eine Kontrolle gekommen und hatte 0,86 Promille Alkohol.
    Mir wurde gesagt und wie ich auch hier lesen kann, bekomme ich 1 Monat Fahrverbot und 500 Euro Strafe und zwei Punkte. Aber ich habe keinen Brief noch nicht erhalten, wie lange es dauert, um anzukommen?

    Danke!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel erhalten Sie den entsprechenden Bußgeldbescheid innerhalb von drei Monaten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. don sagt:

    Hallo ich 21.05.2017 Sonntag Eine hauswand fahren mit meine auto und ich unfallstelle geflüchtet und ich zu hause gefahren und kommt polizei ich macht alkoholtest 1.6 promille aber erst mal .Meine führerschein weg und ich fahren mit polizei blut test machen Was warten ich ; papier noch nicht kommt mir .
    Danke schön

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo don,

      hier wurde die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit überschritten. In Betracht käme eine Strafe wegen Trunkenheit im Verkehr gemäß § 316 StGB.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Don sagt:

        Und fuhrerschein wie viele monate weg ca:. ??? Und strafe ??

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Don,

          diese Entscheidung liegt im Ermessen des zuständigen Richters und vermag von unserer Seite aus nicht eingeschätzt werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. michael sagt:

    Hi, ich habe ja schon ein paar Fragen gestellt, aber heute auf der Führerscheinstelle ist was passiert, Womit ich nicht gerechnet habe.

    Letzten August wurden nachdem ich mit 1,53 Promille von der Autobahn abgekommen. dann kam der Schrieb das ich 3 Monate vor ablauf der Sperre, 10 Monate und 50 Tagessätze den Antrag stellen kann.
    Wie ich es schon erwähnt hatte, hatte ich am Abend vorher getrunken, den hohen Wert erklär ich mir so, dass ich abends noch ne Antidepressiva wegen meiner Panikattacken, ausgelöst durch soziale Phobie genommen habe.
    Heute hab ich alles abgeben wollen, Krankheiten muss man auf dem Antrag ja auch angeben. Das habe ich auch gemacht, wie auch schon am Unfallort, im Krankenhaus, und bei der polizeilichen Befragung ne Woche später.
    Also war es bekannt, sonst hätte ich es mit Sicherheit nicht angegeben.
    Wie es konkret weitergehen soll hat man mir nicht gesagt.
    Als erstes soll ich ein Attest vom Hausarzt bringen, ob ich überhaupt fahrtauglich bin, und dann vielleicht von nem Psychiater…
    Ich habe Therapie gemacht, und war beim Psychiater, die wussten alle,daß ich mit dem Auto fahre, und keiner hat da bedenken geäußert.
    Die mpu möchte ich möglichst nicht machen. Der Grund ist der: die Leberwerte sind zu hoch, und waren sie auch zum Zeitpunkt des Unfalls, aber ich denke Alkoholkonsum o.k. Autofahren o.k. nur nicht gleichzeitig. Also hätte ich die mpu längst machen können.

    Jetzt meine Fragen:
    1. Der Hausarzt kann nen bluttest machen, aber er kann nur sagen, daß ich gerne mal was trinke. dann kommt ne mpu, also nochmal länger auf den Schein warten, aber was meine Panik angeht, kann der doch nicht beurteilen.
    Also ist das doch unnütz, oder kann er es doch?

    2. Was mache ich, wenn die soziale Phobie der grund ist, mir den Lappen nicht mehr zu geben? Nützt dann ein Anwalt was, schließlich hat sich keiner der Psychiater, ist ne größere Praxis, mit zwei Chefs und einigen Aushilfen, also hatte ich über die Zeit fünf verschiedene, zweimal ne Verhaltenstherapie bei verschiedenen Therapeuten, Selbsthilfe und keiner hat sich gestört, daß ich mit dem Auto gefahren bin.
    Und jetzt wurde ich wegen der Sache zum Hausarzt geschickt.
    Das ist doch widersprüchlich, oder? Und bringt mich der mpu wieder nen Schritt näher.
    Das war jetzt recht ausführlich, sorry, kürzer gings nicht.
    Ich hoffe es kann jemand was dazu sagen, auf das war ich so gar nicht gefasst.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      so wie Sie das schildern, werden Sie wohl um eine MPU nicht herumkommen können. Zunächst war Ihr Promillewert ziemlich hoch und außerdem könnten Ihre Panikattacken eine Untersuchung rechtfertigen. Stellen Sie sich also emotional auf die MPU ein. Zunächst sollten Sie aber erstmal das Attest vom Hausarzt beibringen. Er wird wissen, was zu tun ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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