Führerscheinklassen im Detail

Welcher Führerschein ist für die unterschiedlichen Fahrzeugarten erforderlich?

Zum Verkehr auf öffentlichen Straßen ist jeder zugelassen, soweit nicht für die Zulassung zu einzelnen Verkehrsarten eine Erlaubnis vorgeschrieben ist. (§ 1 Fahrerlaubnis-Verordnung)

Führerscheinklassen in der Übersicht

Führerscheinklassen in der Übersicht

Die Fahrerlaubnis-Verordnung regelt alle wesentlichen Gesetze, die für das Erlangen bzw. den Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis wichtig sind. Aufgrund der Fülle an verschiedenen Kraftfahrzeugen wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts Führerscheinklassen eingeführt. Damals beschränkten sich die Fahrerlaubnisklassen auf vier Arten: Krafträder, Kraftfahrzeuge über 2,5 Tonnen, Kraftwagen bis 2,5 Tonnen mit jeweils zehn sowie mehr Steuer-PS. Steuer-PS war zur damaligen Zeit eine Einheit, die die Pferdestärke beschrieb, für welche Steuern erhoben wurden.

Mit der neuen Verordnung im Fahrerlaubnisrecht, welche seit dem 19. Januar 2013 gilt, existieren nun insgesamt 16 einzelne Führerscheinklassen in Deutschland. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, welche Fahrzeuge Sie als Inhaber einer bestimmten Führerscheinklasse steuern dürfen und welche nicht.


Hier finden Sie eine Übersicht der Führerscheinklassen:
Führerscheinklasse Kraftfahrzeugtyp
AMZwei- und dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge
A1Krafträder mit bis zu 125 ccm Hubraum und bis zu 11 kW Leistung
A2Krafträder bis 35 kW Leistung, deren Ausgangsleistung nicht mehr als 70 kW beträgt
AKrafträder sowie dreirädrige Kraftfahrzeuge
BKraftfahrzeuge mit bis zu 3.500 kg Gesamtmasse
B17Kraftfahrzeuge mit bis zu 3.500 kg Gesamtmasse
Mindestalter für Erlangung der Fahrerlaubnis: 17 Jahre
Schlüsselzahl B96Kraftfahrzeuge und Anhänger, die in der Kombination ein zulässiges Gesamtgewicht zwischen 3.500 und 4.250 kg besitzen
BEFahrzeuge aus der Klasse B sowie Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 750 und 3.500 kg
C1Kraftfahrzeuge mit einer Gesamtmasse zwischen 3.500 kg und 7.500 kg
C1EKombination aus einem Kraftfahrzeug gemäß C1 und einem Anhänger über 750 kg sowie Fahrzeug der Klasse B und ein Anhänger über 3.500 kg
CKraftfahrzeuge mit über 3.500 kg Gesamtmasse
CEKombination aus einem Kraftfahrzeug gemäß C und einem Anhänger über 750 kg
D1Kraftfahrzeuge bis 8 m Länge, die zwischen 8 und 16 Personen befördern können (Fahrer nicht eingeschlossen)
D1EKombination aus einem Kraftfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg
DKraftfahrzeuge, die mehr als 8 Personen befördern können (Fahrer nicht eingeschlossen)
DEKombination aus einem Kraftfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger über 750 kg
LLand- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bis 40 km/h sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler, Futtermischwagen und andere Flurförderfahrzeuge bis 25 km/h
TLand- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bis 60 km/h sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler, Futtermischwagen und andere Flurförderfahrzeuge bis 40 km/h
Quad-FührerscheinVierrädiges Kraftfahrzeug mit Sitzbank ("Quad")
Mofa-FührerscheinEinspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (ohne Tretkurbeln), Höchstgeschwindigkeit beträgt max. 25 km/h
PersonenbeförderungsscheinFahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung mit Taxi, Mietwagen, Krankentransporter & Co.

Insgesamt 16 neue Führerscheinklassen entstanden mit der Änderung der Richtlinie am 19. Januar 2013. Die 3. EG-Führerscheinrichtlinie regelt die Fahrerlaubnisklassen, eine neue Fassung der EU definierte die Klassen 2013 neu.

Führerscheinklassen: alt und neu

Vor der EU-Richtlinie gab es teilweise andere Führerscheinklassen. So unterschieden sich beispielsweise DDR-Führerscheine von BRD-Scheinen und von den Fahrerlaubnisklassen des Saarlands. Um dieses Wirrwarr zu beseitigen, gibt es hier eine Führerscheinklassen-Übersicht über alle alten und neuen Fahrerlaubnisklassen:

Alte FührerscheinklasseNeue Führerscheinklasse
1A
1aA2
1bA1
2C, CE oder D, DE, D1, D1E (abhängig von Gesamtgewicht und Beförderung)
3B, BE, C1, C1E oder D, DE, D1, D1E (abhängig von Gesamtgewicht und Beförderung)
4AM
5L

Die EU-Führerscheinklassen sollen die Führerscheine europaweit vereinheitlichen. Aus diesem Grund wurden 2013 16 neue Führerscheinklassen definiert. Im Zuge dieser Reform fielen auch einige Führerscheinklassen weg bzw. wurden mit neuen zusammengeführt. Wenn Sie einen alten Führerschein besitzen und wissen möchten, welche Klassen Sie nun nach einem Umtausch erhalten, lesen Sie im Ratgeber Führerschein umschreiben.

Führerscheinklasse S

Diese Führerscheinklasse war bis zum 18. Januar 2013 gültig. Sie enthielt beispielsweise Quads oder Trikes, welche folgende Anforderungen erfüllen müssten:

  • Kleinkraftfahrzeuge bis zu 45 km/h
  • bei Fremdzündungsmotoren: nicht mehr als 50 ccm
  • bei Verbrennungsmotoren: maximale Nutzleistung von bis zu 4 kW
  • bei Elektromotoren: maximale Nenndauerleistung von bis zu 4 kW
  • bei vierrädrigen Leichtkraftzeugen: Leermasse bis zu 350 kg (ohne Batterien bei Elektrofahrzeugen)

Diese Klasse war unbefristet gültig. Wer einen Pkw-Führerschein der Klasse B besaß, durfte automatisch Fahrzeuge der Klasse S fahren. Wer jedoch nicht bis zum 18. Lebensjahr warten wollte, konnte die einzelne Führerscheinklasse S auch mit 16 Jahren absolvieren. Ab Januar 2013 wurde die Klasse S aufgelöst und ging in die Fahrerlaubnisklasse AM über, so dass nun die gleichen Richtlinien gelten. Das bedeutet, dass jeder mit der Klasse B auch Quads fahren kann. Jedoch gibt es keine gesonderte Prüfung mehr für die Führerscheinklasse S.

Führerscheinklasse M

Die Führerscheinklassen wurden geändert

Der Führerschein Klasse M ist durch eine EU-Richtlinie weggefallen

Die Führerscheinklasse M fiel außerdem mit der neuen EU-Richtlinie weg. Sie enthielt beispielsweise Fahrräder mit Hilfsmotor oder Mofas. Sie besaßen folgende Merkmale:

  • Kleinkrafträder mit bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • mit elektrischer Antriebsmaschine oder Verbrennungsmotor
  • bis zu 50 ccm Hubraum
  • oder Fahrräder mit Hilftsmotor, welche die gleichen Merkmale im Gebrauch wie Fahrräder aufweisen
  • bis zum 31. Dezember 2001 erstmals angemeldet: Krafträder bis zu 50 ccm Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 45 km/h
  • bis zum 31. Dezember 2001 erstmals angemeldet: dreirädrige einsitzige Kraftfahrzeuge, welche zur Beförderung von Gütern bestimmt sind, bis zu 50 ccm Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 45 km/h sowie einem Leergewicht bis zu 150 kg
  • Kleinkrafträder, welche bis zum 28. Februar 1992 in der DDR das erste Mal angemeldet wurden

Diese Führerscheinklasse gehört genauso wie S zu den Klassen, welche mit dem Besitz von B automatisch gefahren werden durften. Bei dieser Klasse galt: Wer einen Führerschein egal welcher Klasse besaß, durfte mit Fahrzeugen der Klasse M fahren. Wer vor 2013 ein Mofa fahren wollte und keinen anderweitigen Führerschein besaß, musste die Führerscheinklasse einzeln erwerben. Dies durfte jede Person ab 16 Jahren.

Eine Ausnahme bildeten dabei jedoch alle diejenigen, welche vor dem 1. April 1965 geboren wurden. Sie durften auch ohne eine Prüfbescheinigung auf beispielsweise Mofas fahren.

Nach Januar 2013 wurde aus der Klasse M die Führerscheinklasse AM. Diese ist nun mit in der Klasse B enthalten. Jedoch gelten Trikes als Ausnahme, so dass diese nur mit einem A- oder A1-Führerschein gefahren werden dürfen.

Fahrerlaubnisklassen: Alt und neu im Detail

Bis zum Jahr 1999 gab es alte Führerscheinklassen, welche jeweils mit Ziffern benannt wurden. Klasse 3 war etwa die heutige Fahrerlaubnisklasse B. Mit der Vereinheitlichung aufgrund der Europäischen Union fielen diese 7 Klassen weg und wurden durch 15 unterschiedliche Führerscheinklassen ersetzt, welche fortan mit Buchstaben benannt wurden.

Ab dem 19. Januar 2013 wurden die bestehenden Fahrerlaubnisklassen ergänzt und eine neue Klasse hinzugefügt. Alle Führerscheinklassen finden Sie im Folgenden im Detail beschrieben.

Führerscheinklasse AM

Auch Motorräder werden in den Führerscheinklassen definiert

Fürs Motorrad gibt es verschiedene Führerscheinklassen

Der Buchstabe „A“ in der Führerscheinklasse AM soll deutlich machen, dass die frühere Klasse S nun von einer nationalen auf eine europäische Klasse geändert wurde. Damit wurde die Klasse der EU-Richtlinien entsprechend angepasst.

Diese Fahrerlaubnisklasse definiert zweirädrige Kleinkrafträder, also Mopeds. Sie dürfen nur maximal 45 km/h fahren und eine elektrische Antriebsmaschine oder einen Verbrennungsmotor mit einem Hubraum bis 50 ccm besitzen. Im Falle von Elektromotoren darf ihre maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW übersteigen. Bei diesen Werten sind Fahrzeuge mit Beiwagen bereits eingeschlossen. Außerdem gilt dies auch für Fahrräder mit einem Hilfsmotor.

Außerdem zählen noch dreirädrige Kleinkrafträder in die Führerscheinklasse AM hinein, welche nicht mehr als 45 km/h fahren dürfen. Der Hubraum darf den Wert von 50 ccm bei Fremdzündungsmotoren nicht übersteigen. Sollte es sich um ein Kleinkraftrad mit einem Verbrennungsmotor handeln, darf dieses Fahrzeug nur eine maximale Nutzleistung von bis zu 4 kW vorweisen. Bei Krafträdern, welche durch einen Elektromotor betrieben werden, darf die maximale Nenndauerleistung die 4 kW-Grenze nicht überschreiten.

Als dritte und letzte Führerscheinklasse sind die vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuge anzuführen. Auch sie dürfen die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h nicht übersteigen. Bei Fremdzündungsmotoren muss der Hubraum nicht mehr als 50 ccm besitzen. Leichtkraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren dürfen eine maximale Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW aufweisen. Wird das Fahrzeug mit einem Elektromotor betrieben, darf seine Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW übersteigen. Außerdem muss bei Elektrofahrzeugen beachtet werden, dass die Leermasse nicht mehr als 350 kg betragen darf. Bei diesem Wert ist die Masse der Batterien nicht hineinzurechnen.

Die Führerscheinklasse AM ersetzt die damaligen Klassen S und M. Das Mindestalter für den Besitz eines Führerscheins ist 16. Eine Ausnahme bilden dabei die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, bei denen eine Sonderregelung gilt. Bis Ende April 2018 dürfen 15-Jährige in diesen Bundesländern bereits eine Prüfung ablegen und diesen Führerschein erwerben. Dieses Projekt soll testen, ob Jugendliche mit 15 Jahren für die Führerscheinklasse AM geeignet sind.

Wer einen Führerschein der Klasse A, A1, A2, B oder T besitzt, ist berechtigt, mit einem Moped zu fahren.

Führerscheinklasse A1

Die Führerscheinklasse A1 gilt für Krafträder mit einem Hubraum von bis zu 125 ccm und einer Motorleistung von bis zu 11 kW. Eine Neuerung ist, dass das Verhältnis von Leistung und Gewicht maximal 0,1 kW/kg besitzen darf. Dies würde beispielsweise für ein Kraftrad mit 11 kW Motorleistung bedeuten, dass es mehr als 110 kg Leergewicht aufweisen muss. In diesen Werten ist der Beiwagen bereits eingeschlossen.

Außerdem definiert die Führerscheinklasse A1 auch dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern und einem Hubraum bis zu 50 ccm bei einem Verbrennungsmotor. Bei anderen Motoren darf die Höchstgeschwindigkeit nicht 45 km/h und die Leistung nicht 15 kW übersteigen.

Wer einen A1-Führerschein besitzt, ist außerdem berechtigt, Fahrzeuge der Klasse AM zu fahren.

A1 war eine der Führerscheinklassen mit Beschränkungen. Vor Januar 2013 mussten die Fahrzeuge von Fahrern unter 18 Jahren eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h besitzen. Diese Regelung entfällt nun.

Das Mindestalter zum Ablegen einer Prüfung beträgt 16 Jahre. Wer mindestens zwei Jahre im Besitz der Führerscheinklasse A1 ist, braucht nur noch eine praktische Prüfung absolvieren, um die Fahrerlaubnisklasse A2 zu erreichen. Diese Regelung soll dazu führen, dass Motorradfahrer erst einmal Erfahrung auf einer kleineren Maschine sammeln.

Wer sein Leichtkraftrad vor dem Stichtag (19. Januar 2013) zugelassen hat, muss das Verhältnis von 0,2 kW/kg nicht beachten.

Führerscheinklasse A2

Alte und neue Führerscheinklassen im Überblick

Alte Führerscheinklassen wurden in neue übertragen

Die Fahrerlaubnisklasse A2 definiert Krafträder mit einer Leistung bis zu 35 kW. Außerdem darf das Verhältnis von Leistung und Leergewicht nicht die Grenze von 0,2 kW/kg übersteigen. Auch hier ist der Beiwagen bereits eingenommen.

Besitzer eines gültigen A2-Führerscheins sind außerdem berechtigt, Fahrzeuge der Klasse AM und A1 zu fahren. Das Mindestalter der Führerscheinklasse A2 beträgt 18 Jahre. Auch hier gilt die Regel, dass Führerscheinbesitzer der Klasse A2 nach zweijährigem Besitz nur noch eine praktische Prüfung ablegen müssen. Das bedeutet, dass Motorradfahrer mit A2-Führerschein nicht mehr Automatisch zum Fahren der Klasse A berechtigt sind. Der Stufenführerschein wurde mit der neuen EU-Richtlinie abgeschafft.

Führerscheinklasse A

Mit dem Führerschein der Klasse A dürfen Krafträder mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm gefahren werden. Außerdem gilt die Regelung auch für Motorräder mit mehr als 45 km/h zulässiger Höchstgeschwindigkeit. In diesen Werten ist der Beiwagen bereits eingeschlossen.

Des Weiteren zählen dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Leistung über 15 kW hinein. Die Führerscheinklasse A gilt auch für Krafträder mit symmetrischen angeordneten Rädern und einem Hubraum von mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren. Außerdem gehören in die Klasse noch Motorräder, welche eine höhere Geschwindigkeit als 45 km/h erreichen sowie eine Leistung von mehr als 15 kW aufweisen.

Das Mindestalter für die Fahrerlaubnisklasse A unterteilt sich in drei Stufen:

  1. ab 20 Jahren: mit zweijährigem Vorbesitz der Fahrerlaubnisklasse A1
  2. ab 21 Jahren: für dreirädrige Fahrzeuge (Trikes) ab 15 kW
  3. ab 24 Jahren: direkter Zugang ohne Vorbesitz der Klasse A

Die Führerscheinklasse A beinhaltet die Klassen AM, A1 und A2.

Führerscheinklasse B

Die Führerscheinklassen wurden dem EU-Recht angeglichen

Die Führerscheinklasse B gehört zu den EU-weiten Führerscheinklassen

In dieser Führerscheinklasse befinden sich Kraftfahrzeuge, welche nicht in den Klassen AM, A1, A2 und A inbegriffen sind. Die besitzen eine zulässige Gesamtmasse bis zu 3.500 kg. Außerdem haben nur maximal 8 Personen, außer dem Fahrer, in dem Pkw Platz.

Laut Landesrecht dürfen zuständige Behörden in den eigenen Bundesländern entscheiden, ob ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienste, des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes einen Führerschein ohne theoretische Prüfung besitzen dürfen. Die Voraussetzung ist dann der zweijährige Besitz des Führerscheins der Klasse B sowie die Einweisung für das Gerät und eine praktische Prüfung. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse von 4,75 t. In diesem Wert ist der Anhänger bereits mit inbegriffen, das bedeutet, dass die Kombination aus Fahrzeug und Anhänger diesen Wert nicht übersteigen darf.

Aufgrund der erneuerten Fassung der 3. EG-Richtlinie, welche die Führerscheinklassen vereinheitlicht, wird nun bei Anhängern keine gesonderte Fahrerlaubnis gebracht. Der Anhänger darf nicht mehr als 750 kg wiegen bzw. in Kombination mit dem Pkw nicht über 3.500 kg kommen. Der alte BE-Führerschein wurde nun auch abgeändert. Die neue Richtlinie ordnet den Anhängern von Pkw eine neue Schlüsselzahl zu.

Das Mindestalter, um den Führerschein Klasse B zu erhalten, ist 18 Jahre. Aufgrund einer Sonderregelung können bereits 17-Jährige diesen Führerschein dank dem Modell „Begleitetes Fahren“ erlangen. Außerdem berechtigt diese Führerscheinklasse das Fahren von Fahrzeugen der Klasse AM und L.

Schlüsselzahl 96

Die Schlüsselzahl ist keine eigene Fahrerlaubnisklasse. Fahrzeugfahrer müssen eine Fahrschulung in einer Fahrschule absolvieren, welche sie dann für die neue Schlüsselzahl B96 zertifiziert. Diese wird dann auf dem Führerschein eingetragen.

Voraussetzung für die Schlüsselzahl ist der Besitz der Führerscheinklasse B bzw. kann parallel zur Fahrerlaubnis der Klasse B absolviert werden. Außerdem muss der Fahrer mindestens sieben Stunden in einer Fahrschule praktizieren, um die Schlüsselzahl zu erlangen.

Die Schlüsselzahl 96 besagt, dass der Fahrer einen Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 750 kg fahren darf bzw. die Gesamtmasse diesen Wert übersteigen kann, sofern die Kombination aus Pkw und Anhänger zwischen 3.500 und 4.250 kg liegt.

Führerscheinklasse BE

Die Fahrerlaubnisklasse BE ist eine Kombination aus einem Zugfahrzeug und einem Anhänger oder Sattelanhänger. Das Gewicht des Anhängers muss zwischen 750 und 3.500 kg liegen. Das Mindestalter für diese Führerscheinklasse liegt bei 18 Jahren. Bei der Sonderform „Begleitetes Fahren ab 17“ kann auch die Führerscheinklasse BE erlangt werden. Außerdem ist der Erhalt der Führerscheinklasse in einer Ausbildung wie etwa dem Berufskraftfahrer enthalten.

Führerscheinklasse C1

Die neuen Führerscheinklassen sind sehr übersichtlich

Führerscheinklassen für Lkw

Die Führerscheinklasse C1 enthält keine Fahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A. Außerdem müssen die Lastkraftwagen eine zulässige Gesamtmasse zwischen 3.500 und 7.500 kg besitzen. Sie dürfen nicht für mehr als 8 Personen, außer dem Fahrer, ausgelegt sein. Der Anhänger an diesem Kraftfahrzeug darf den Wert von 750 kg nicht übersteigen.

Das Mindestalter für diese Fahrerlaubnisklasse beträgt 18 Jahre.

Führerscheinklasse C1E

Die Führerscheinklasse C1E beschreibt Fahrzeuge, welche in Kombination miteinander gesehen werden:

  1. Fahrzeug der Fahrerlaubnisklasse B zusammen mit einem Anhänger oder Sattelanhänger: Die zulässige Gesamtmasse muss zwischen 3.500 und 12.000 kg liegen.
  2. Fahrzeug der Klasse C1 zusammen mit einem Anhänger oder Sattelanhänger: Die zulässige Gesamtmasse muss zwischen 3.500 und 12.000 kg liegen.

Auch diese Führerscheinklasse kann wie die Klasse C1 mit 18 Jahren erworben werden. Sie schließt die Klassen BE sowie D1E ein. Letzteres jedoch nur, wenn der Fahrer berechtigt ist, die Klasse D1E zu führen.

Führerscheinklasse C

Die Führerscheinklasse C definiert alle Kraftfahrzeuge, welche ein Gewicht über 3.500 kg vorweisen. Außerdem dürfen sie nicht mehr als 8 Personen, ohne den Fahrer, befördern. Ein Anhänger darf die zulässige Gesamtmasse von 750 kg nicht übersteigen.

Das Mindestalter für diese Führerscheinklasse beträgt entweder 18 oder 21 Jahre:

  • 18. Lebensjahr: sofern der Fahrer eine Ausbildung in diesem Bereich anstrebt bzw. absolviert oder eine Grundqualifikation erfolgreich beendet hat
  • 21. Lebensjahr: direkter Einstieg

Wer die erforderlichen Prüfungen für diese Führerscheinklasse abgeschlossen hat, darf danach auch Fahrzeuge der Klasse C1 fahren.

Führerscheinklasse CE

Diese Fahrerlaubnisklasse ist eine Kombination aus einem Lastkraftwagen sowie einem Anhänger oder einem Sattelanhänger. Dieser muss die Gesamtmasse von 750 kg übersteigen.

Die Führerscheinklasse CE besitzt die gleichen Voraussetzungen für Fahrer wie die Klasse C. Sie schließt die Klassen C1E, BE, T sowie D1E und DE mit ein. Die beiden letzten Beispiele jedoch nur, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis zum Führen der Klasse D1 und D berechtigt ist.

Führerscheinklasse D1

Die Fahrerlaubnisklassen gelten auch für die Personenbeförderung

Es gibt mehrere Fahrerlaubnisklassen zur Fahrgastbeförderung

Die Führerscheinklasse D1 beschreibt Fahrzeuge, welche für die Personenbeförderung bestimmt sind. Sie schließt alle Fahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A aus. Des Weiteren darf die Fahrzeuglänge nicht mehr als 8 m betragen. Das Fahrzeug muss zwischen 8 und 16 Personen befördern. Ausgenommen ist hier der Fahrer. Auch findet der Anhänger in der Regel Verwendung. Dieser darf nicht mehr als 750 kg wiegen.

Das Mindestalter für die Fahrerlaubnisklasse D1 beträgt 18 und 21 Jahre. 18-Jährige können diese Klasse erwerben, sofern sie eine Berufsausbildung in dieser Richtung absolvieren bzw. abgeschlossen haben. Der direkte Einstieg in diese Klasse findet mit 21 Jahren statt.

Führerscheinklasse D1E

Diese Führerscheinklasse definiert die Kombination von einem Fahrzeug Klasse D1 mit einem Anhänger, welcher mehr als 750 kg zulässiges Gesamtgewicht besitzt. Die Vorgaben für das Mindestalter betragen auch hier 18 und 21. Wer eine Fahrerlaubnis Klasse D1E erworben hat, ist außerdem berechtigt, Fahrzeuge der Klasse BE und C1E zu fahren. Letzteres jedoch nur, wenn sie Inhaber eines Führerscheins mit der Klasse C1 sind.

Führerscheinklasse D

Fahrzeuge für die Führerscheinklasse D dürfen jeweils mehr als 8 Personen befördern. Ausgenommen ist auch hier der Fahrer. Außerdem sind sie berechtigt, einen Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 750 kg zu fahren. Inhaber dieser Fahrerlaubnisklasse sind auch berechtigt, Fahrzeuge der Klasse D1 zu fahren.

Wer diese Führerscheinklasse erwerben möchte, muss ein folgendes Mindestalter ausweisen:

  1. 18 Jahre: Dies gilt für Personen, die sich derzeit in einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer im Linienverkehr bis 50 km befinden bzw. diese abgeschlossen haben.
  2. 20 Jahre: Dies gilt für Personen, die sich während oder nach einer Berufsausbildung in der Richtung befinden.
  3. 21 Jahre: Dies gilt für Personen, welche die Grundqualifikation erfolgreich abgeschlossen oder eine beschleunigte Grundqualifikation im Linienverkehr bis 50 km absolviert haben.
  4. 23 Jahre: Dies gilt für Personen, welche nur für die Klasse D eine beschleunigte Grundqualifikation mit Ausbildung und Prüfung abgeschlossen haben.
  5. 24 Jahre: direkter Einstieg

Führerscheinklasse DE

Die Fahrerlaubnisklasse DE kombiniert alle Fahrzeuge, welche der Klasse D untergeordnet sind, mit einem Anhänger. Dieser darf die Gesamtmasse von 750 kg übersteigen.

Das Mindestalter bzw. deren Voraussetzung für diese Führerscheinklasse ist die gleiche wie die der Klasse D. Mit der Fahrerlaubnisklasse DE können Fahrer außerdem D1E, BE sowie C1E fahren. Letzteres jedoch nur unter der Bedingung, dass der Fahrzeugführer auch zum Fahren der Klasse C1 berechtigt ist.

Führerscheinklasse T

Die 16 neuen Führerscheinklassen gibt es nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa

In Deutschland gibt es für forstwirtschaftliche Fahrzeuge extra Führerscheinklassen

Die Fahrerlaubnisklasse T schließt alle land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeuge ein. Die Klasse unterteilt sich in Zugmaschinen und selbstfahrende Arbeitsmaschinen bzw. Futtermischwagen. Zugmaschinen dürfen nicht schneller als 60 km/h fahren. Sollte der Fahrer einer solchen Maschine unter 18 Jahren alt sein, darf die maximale Höchstgeschwindigkeit lediglich 40 km/h betragen. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen bzw. selbstfahrende Futtermischwagen müssen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h vorweisen. Natürlich sind auch hier Anhänger vorgesehen. Außerdem dürfen die Fahrzeuge nur für land- und forstwirtschaftliche Zwecke verwendet werden.

Das Mindestalter zum Erlangen dieser Führerscheinklasse liegt bei 16 Jahren. Wer im Besitz dieser Klasse ist, darf auch Fahrzeuge der Fahrerlaubnisklassen AM und L fahren.

Führerscheinklasse L

Die Führerscheinklasse L definiert folgende Fahrzeuge bzw. Kombinationen:

  • Zugmaschinen, welche höchstens 40 km/h schnell sind
  • Kombinationen aus diesen und Anhängern, welche höchstens 25 km/h schnell sind
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler, Futtermischwagen, etc., welche nicht schneller als 25 km/h sind
  • Kombinationen aus diesen Maschinen und Anhängern

Auch hier beträgt das Mindestalter 16 Jahre.

Alle Führerscheinklassen mit Prüfbescheinigung

Einspurige Fahrräder mit Hilfsmotor bis 25 km/h bedürfen keiner Fahrerlaubnis, jedoch eine Prüfbescheinigung. Diese wird nach einem Besuch eines Kurses und einer theoretischen Prüfung erlangt.

Gleiches gilt auch für Mofas. Personen, welche vor dem 1. April 1965 geboren sind, müssen keine Prüfgenehmigung mitführen. Dafür aber ihren Personalausweis, um ihr Alter auszuweisen. Die Mofa-Prüfbescheinigung ist unbegrenzt gültig und schließt keine anderen Fahrerlaubnisklassen ein.

Des Weiten dürfen auch Sitze für die Mitnahme von Kindern an den Fahrzeugen angebracht werden. Die Kinder müssen jedoch unter 7 Jahre alt sein. Sobald ein Fahrer ein Kind mitnimmt, muss der Fahrzeugführer mindestens 16 Jahre alt sein und die gängigen Sicherheitsregeln beachten.

Auch elektronische Mobilitätshilfen, welche elektrisch angetrieben werden, benötigen keine Fahrerlaubnis.

Außerdem benötigen ältere motorisierte Krankenfahrstühle keine Fahrerlaubnis. Diese dürfen jedoch höchstens 10 km/h schnell fahren. Auch sie brauchen eine Prüfbescheinigung.

Freie Führerscheinklassen in Deutschland

Die Führerscheinklassen werden auch auf dem neuen Führerschein vermerkt

Die Führerscheinklassen werden auch auf dem neuen Führerschein vermerkt

Motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen dürfen ohne eine Fahrerlaubnis bedient werden. Dabei müssen Sie folgende Merkmale erfüllen:

  • Elektroantrieb
  • Leermasse bis zu 300 kg mit Batterien
  • Gesamtmasse bis zu 500 kg
  • Höchstgeschwindigkeit bis zu 15 km/h
  • maximale Breite von 110 cm

Außerdem sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und Co. fahrerlaubnisfrei, sofern sie für die Land- und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h fahren können. Mit hinein zählen einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, die an Holmen gelenkt werden.

Aktuelle Führerscheinklassen: Beschränkungen und Veränderungen

Die wohl größte Änderung in der 3. EU-Führerscheinrichtlinie ist die Gültigkeitsdauer von Führerscheinen. Sie beträgt nun 15 Jahre. Dies betrifft jedoch nur due Führerscheine, welche ab dem 19. Januar 2013 erstellt wurden. Wer noch eine Fahrerlaubnis besitzt, welche vor dem Stichtag ausgestellt wurde, hat bis 2033 Zeit, um diese auszutauschen. Diese Methode soll den Schutz gegen Fälschungen wahren. Es müssen keine Prüfungen wiederholt werden. Ferner wird jede 15 Jahre ein neuer Führerschein mit exakt den gleichen Daten ausgestellt.

Beschränkungen für einige Fahrerlaubnisklassen

Einzelne Führerscheinklassen sind mit Beschränkungen versehen. Diese stehen meist mit dem Mindestalter in Verbindung.

FührerscheinklasseMindestalterBeschränkung
B, BE17 Jahre
  • Fahrer darf nur im Inland fahren bis er 18 Jahre alt ist
C, CE18 Jahre
  • Fahrer darf nur im Inland fahren bis er 21 Jahre alt ist
  • Fahrer darf außerdem nur im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses fahren
D1, D1E18 Jahre
  • Fahrer darf nur im Inland fahren bis er 21 Jahre alt ist
  • Fahrer darf außerdem nur im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses fahren*
D, DE18 Jahre, 20 Jahre, 21, Jahre, 23 Jahre
  • Fahrer darf nur im Inland fahren bis er 21 Jahre alt ist
  • Fahrer darf außerdem nur im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses fahren*
*entfällt, wenn die Ausbildung abgeschlossen ist

Führerscheinklassen: Motorrad

16 verschiedene Fahrerlaubnisklassen gibt es in Deutschland

In Deutschland gibt es 16 verschiedene Fahrerlaubnisklassen

Die Motorrad-Führerscheinklassen sind nun in AM, A1, A2 und A untergliedert. Der Aufstieg von der Klasse A1 in A2 soll durch das neue System erleichtert werden. Wer Erfahrungen sammelt, soll einen leichteren Zugang zur nächsthöheren Motorisierung erhalten. Der Umfang der weitergehenden Ausbildung richtet sich nun individuell nach den Fähigkeiten des Fahrers. Nach zwei Jahren benötigt er lediglich eine praktische Prüfung, um die Fahrerlaubnisklasse A2 zu erreichen.

Das Mindestalter für den direkten Einstieg in die höchste Führerscheinklasse der Motorräder ist um ein Jahr, auf 24 Jahre, gesunken. Wer von der Klasse A2 in A aufsteigen möchte, kann dies nun nicht mehr automatisch nach zwei Jahren. Ferner muss der Fahrer nach zwei Jahren eine praktische Prüfung absolvieren, um die Führerscheinklasse A zu erhalten. Jedoch besteht keine Ausbildungsverpflichtung, so dass keine extra Fahrstunden bezahlt werden müssen.

Die Fahrerlaubnisklasse A berechtigt jetzt auch zum Führen eines Trikes. Die dreirädrigen Kraftfahrzeuge dürfen jeweils mehr als 50 ccm Hubraum besitzen, mehr als 45 km/h fahren und eine Leistung von mehr als 15 kW haben. Jedoch ist das Fahren von Trikes erst ab 21 Jahren möglich. Jedoch sind diese Regelungen nur für Inhaber des neuen Führerscheins ab Januar 2013 gültig.

Führerscheinklassen: neu und vereinfacht

Die Anhängerregelung für die Führerscheinklasse B wurde vereinfacht. Nun darf jeder mit einer Fahrerlaubnis Klasse B einen Anhänger über einer Gesamtmasse von 750 kg fahren, wenn die Summe von Auto und Anhänger nicht größer als 3.500 kg ist. Die neue Schlüsselnummer „96“ kann zusätzlich erworben werden und die zulässige Masse des Anhängers auf 4.250 kg erhöhen. Damit entfällt die Bestimmung, dass die Masse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs nicht überschreiten darf. Die Schlüsselnummer kann durch eine Fahrerschulung, auf welche keine Prüfung folgt, erlangt werden.

Des Weiteren wurde die Regelung bezüglich eines Automatikautos verändert. Bei einem Führerschein der Klasse B ohne Automatikbeschränkung wird bei den Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E und DE auf eine Automatikbeschränkung verzichtet, sofern der Inhaber des Führerscheins eine Prüfung mit einem Automatikgetriebe abgelegt haben sollte.

Das ändert sich für Besitzer einer Fahrerlaubnis vor 2013

Es bleibt grundsätzlich alles gleich. Jedoch bekommen Altbesitzer neue Führerscheinklassen nach aktueller Ordnung hinzu. Fahrer, welche nach alter Richtlinie die Klasse M fahren dürfen, können jetzt auch Fahrzeuge der Fahrerlaubnisklasse AM führen. Wer einen Führerschein der Klasse A1 besitzt, darf, gleichwohl er noch nicht 18 Jahre alt ist, ungedrosselte Leichtkrafträder bedienen. Besitzer der Klasse A beschränkt können künftig auch Motorräder der Klasse A2 fahren.

Geltungsdauer der Fahrerlaubnis

FührerscheinklasseZeitraum
C1, C1EGültig bis 50. Lebensjahr, ab dem 45. Lebensjahr alle fünf Jahre gültig
C, CEFünf Jahre
D, D1, DE, D1EFünf Jahre

Alle nicht genannten Fahrerlaubnisklassen sind unbegrenzt gültig.
Nach diesen fünf Jahren muss sich jeder Fahrer einer ärztlichen Untersuchung unterziehen, welche u.a. einen aktuellen Sehtest beinhaltet.

Führerscheinklassen: Kosten

Die Kosten für eine Fahrerlaubnis sind von Bundesland zu Bundesland unterschieden. Da es keine einheitliche gesetzliche Regelung gibt, kann praktisch jede Fahrschule ihren eigenen Preis anbieten. Bei der Führerscheinklasse B beispielsweise kommen zusätzlich zum Theorieunterricht, noch Überland-, Autobahn- und Nachtfahrt-Fahrstunden dazu. Gebraucht werden mindestens 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten sowie 3 Nachtfahrten. Die Theorieprüfung kostet in der Regel 25 Euro, die praktische rund 80 Euro. Dann kommen noch Kosten für die Lehrmittel, eine Prüfgebühr, das Passbild und Gebühren für den Führerscheinantrag dazu. Alles in allem kostet ein Führerschein Klasse B etwa 1.200 bis 2.000 Euro.

Günstiger wird es, wenn gleich mehrere Führerscheinklassen zusammen absolviert werden. Denn die Grundgebühr wird nur einmal fällig.

256 Kommentare

  1. leon sagt:

    Hallo
    Darf man mit den B17 auch Anhänger fahren? Wenn a, wie lang dürfen diese sein und wie schwer?
    Vielen Dank!

  2. Steffen G. sagt:

    Hallo,ich musste 2008 aus beruflichen Gründen meinen alten grauen Lappen auf Scheckkarte umschreiben lassen.
    Hatte 1979 die Klasse 4 und 5 gemacht,1981 die Klasse 1 und 3 –
    In der CE Spalte steht unter 10: 10.09.81 – unter 11: 30.09.12 – unter 12: 79 (C1E>12000kg,L<3)
    Ich bin 1962 geboren.
    Versteh ich das richtig,das ich seit dem 30.09.12 nicht mehr berechtigt bin ein Fahrzeug bis 7,5t zul. Gesamtgewicht zu fahren? Was darf ich alles noch fahren? Brauche die Fahrerlaubnis nur im privaten Bereich,nicht beruflich!
    Für eine Antwort bedanke ich mich im Voraus.

  3. Karsten sagt:

    Hallo,

    in meinem Führerschein stehen jetzt die Führerscheinklassen A1 und A mit den Schlüsselnummer 79.03 und 79.04.
    Was das bedeutet ist mir klar, nur bleiben einige Fragen offen..
    wenn ich jetzt A1 ohne die Beschränkung (als Zweirad) fahren möchte, gilt dann auch das Stufenführerscheinprinzip?
    oder muss ich den A1 Führerschein dann „komplett“ neu machen?

    Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karsten,

      mit Ihrem gegenwärtigen Führerschein haben Sie aus Gründen des Besitzstandsschutzes die Erlaubnis Trikes zu führen. Wollen Sie Krafträder fahren, müssen wie üblich die Fahrschule besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. jens q. sagt:

    meine frage ist, braucht man in einem auto mit selbstfahrsystem auch einen führerschein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      bis sich das autonome Fahren auf unseren Straßen durchsetzt, wird es wahrscheinlich noch eine Zeit dauern. Unter Umständen wird dann kein Führerschein mehr nötig sein. Die Zukunft wird es zeigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Ingo S. sagt:

    Hallo.Ich möchte den Führerschein D1 machen. Habe seit 1989 den Führerschein. Brauche ich dafür eine IHK Prüfung?

  6. Thomas H. sagt:

    Hallo. Ich habe die Führerscheinklasse C, C und einen Personbeförderungsschein. Darf ich einen Trecker mit Anhänger fahren, auf dem Personen sitzen und muss der Anhänger angemeldet sein oder genügt ein Wiederholungskennzeichen vom Trecker ? Ich möchte das nicht gewerblich nutzen, sondern nur auf einer Geburtstagsfeier eine kleine Runde mit den Kids durch unser Dorf drehen. Vielen Dank für eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      in Wiederholungskennzeichen genügt nur dann, wenn es sich um einen Anhänger handelt, der von der Zulassung befreit ist. Laut § 3 FZV (Fahrzeug-Zulassungsverordnung) sind dies unter anderem lof-Anhänger (land- und forstwirtschaftliche Anhänger) mit einer Betriebsgeschwindigkeit bis 25 km/h hinter Zugmaschinen oder selbstfahrenden Arbeitsmaschinen. Haben Sie den Führerschein der Klasse CE, ist die Klasse T inbegriffen. Damit dürfen Sie unter anderem Zugmaschinen, die aufgrund ihrer Bauart eine Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h erreichen können mit angekoppeltem Anhänger fahren. Eine Beförderung von Personen auf einem Anhänger ist in § 21 Abs. 2 StVo geregelt. Dort heißt es: „Auf der Ladefläche oder in Laderäumen von Anhängern darf niemand mitgenommen werden. Jedoch dürfen auf Anhängern, wenn diese für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden, Personen auf geeigneten Sitzgelegenheiten mitgenommen werden. Das Stehen während der Fahrt ist verboten, soweit es nicht zur Begleitung der Ladung oder zur Arbeit auf der Ladefläche erforderlich ist.“ Gibt es Sitzgelegenheiten, ist eine Genehmigung der zuständigen Behörde notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Michael G. sagt:

    Hallo,
    ich habe meinen Führerschein am 12.3.1986 gemacht und würde gerne eine 125er fahren. Sind da mittlerweile Änderungen in der Regelung in Sicht oder muss ich immer noch einen neuen Führerschein machen? Wenn ja, beschränkt sich die Sache dann auf die Pflicht-Fahrstunden und eine praktische Prüfung oder muss ich trotz meiner über 30 Jahre Führerschein-Besitz doch das volle Programm durchziehen? Ich habe zumindest gehört, dass sich da etwas ändern soll.
    Vielen Dank für die Antwort im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      Sie müssen in der Tat einen A1, A2 oder A-Führerschein erwerben. Sie müssen dazu sowohl eine Theorie- als auch eine Praxisprüfung ablegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Hoffmann sagt:

    Meine Tochter möchte mit 16 1/2 den Führerschein Klasse B zum begleiteten Fahren erwerben, um mit 17 Jahren fahren zu können. Schließt der Klasse B Fürerschein auch Klasse M oder jetzt AM mit ein?
    Könnte sie mit 17 Jahren eine Simson S51 oder S53 (Bj. 1996) fahren, die ca. 60 km/h laufen oder muß die erste Inbetriebnahme der Simson vor 02/1992 liegen, damit hierbei kein Fahren ohne Führerschein vorliegt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Klasse B schließt die Klasse AM mit ein. Damit darf Ihre Tochter zweirädrige Krafträder fahren, die nicht schnelle als 45 km/h fahren und dessenHubraum maximal 50 ccm beträgt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Egzon sagt:

    Hey also wie ich jetzt verstanden habe darf ich mit meiner mofa prüfbescheinigung die ich seit 2011 habe mit einem microcar fahren der 45kmh fährt da ja jetzt klasse mofa und klasse s zusammen sind oder

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Egzon,

      die Mofa-Prüfbescheinigung wird nicht reichen. Sie benötigen die Führerscheinklasse AM.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Martin Z. sagt:

    Hallo habe mal eine frage habe führerschein klasse b wollte mal fragen kann ich da 125 ccm fahren habe mein führerschein gemacht 2006

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      dies ist nicht erlaubt, Sie benötigen dazu den Führerschein der Klasse A1.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. im Auftrag sagt:

    Hallo zusammen, inzwischen bin ich etwas verwirrt was die Führerscheinklassen angeht. Ich habe im herbst 2010 meinen Motorradführerschein mit über 25 Jahren in der Klasse A2 gemacht. Hätte ich den Führerschein nach zwei Jahren umschreiben müssen oder ist es selbstverständlich das ich nach diesen zwei Jahren Motorräder mit unbegrenzter Leistung fahren darf und das Gewicht des Krads auch nicht weiter beachtet werden muß? Oder ist inzwischen sogar eine neue praktische Prüfung notwendig? Eine weitere Frage betrifft den Verlust des Führerscheins. Würde ich diesen identisch dem „Verlorenen“ neu ausgestellt bekommen oder würden gar bereits erworbene Klassen wegfallen? freundliche Grüsse

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Umschreibung auf die A-Klasse sollte in Ihrem Fall automatisch erfolgen, da Sie ihn vor dem 20.01.2013 erworben haben. Lassen Sie Ihren Führerschein neu ausstellen, erhalten Sie dieselben Klassen wie vorher.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Leon sagt:

    Hallo
    Ich habe ein Auto:
    Technisch zulässige Gesamtmasse in kg: 2183
    Im Zulassungsmitgliedstaat zulässige Gesamtmasse in kg: 2183
    Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeuges in kg (Leermasse): 1750

    Außerdem ein Wohnwagen:
    Technisch zulässige Gesamtmasse in kg: 1500
    Im Zulassungsmitgliedstaat zulässige Gesamtmasse in kg: 1500
    Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeuges in kg (Leermasse): 1130

    Das sind dann zusammen:
    -3683 kg
    -3683 kg
    -2880 kg

    Mit welchem Führerschein darf ich dieses Gespann fahren? Können Sie mir bitte alle Führerscheine sagen, mit denen ich fahren dürfte?
    Danke

  13. Thomas sagt:

    Hallo Ich habe mal eine Frage weil ich habe ein Führerschein Klasse AM und jetzt mache B Erweiterung habe ich den A1 mit drinnen wenn ich bestehen sollte oder extra machen die klasse ?????

  14. E. Stefan sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage zur Führerscheinklasse AM. Mein Sohn hat den Führerschein begleitetes Fahren mit 17 gemacht und wird im Juli 18. Ich habe einen Roller mit 50 ccm und mit 50 km/h eingetragen. Die erste Zulassung war am 05.01.2001 darf er diesen Roller fahren, ich habe gelesen das wäre möglich mit der Zulassung vor Dezember 2001.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      in der Tat ist dies gemäß § 76 Absatz 8 der Fahrerlaubnis-Verordnung erlaubt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Markus sagt:

    Hallo, bei mir ist in der Klasse A, sowie Klasse T ein *)
    Was genau bedeutet das? Habe meinen österreichischen Führerschein am 4.12.02 auf den deutschen Scheckkartenführerschein umschreiben lassen. War da allerdings schon 23 Jahre in Deutschland.
    Danke für ihre Auskunft

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      das ist in der Regel in der Datumsspalte gedruckt und ist ein Platzhalter für das Gültigkeitsdatum. Das eigentliche Datum finden Sie handschriftlich oben links.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Reiner G. sagt:

    Hallo ihr da,
    in meinem neuen Führerschein steht neben anderem Firlefanz bei A1 12.12.1989 /79.03,79.04 und bei A das selbe.
    bin 52 Jahre und habe Fahrpraxis mit 80er und Trike mit 34 Ps und selbst redend den B,C1 mit 171,BE mit 79.06,C1E und L mit dem Zusatz 174.
    Meine Fragen nun:darf ich ne 125er fahren,wenn NEIN, was muss ich tun um dieses zu dürfen ?
    was muss ich machen damit ich ein mittleres bzw. großes Motorrad fahren darf ?
    was bedeutet beim L der Zusatz 174 , und beim BE 79.06 ?
    was beim C1 die 171?

    Für Aufklärung wäre ich Ihnen sehr dankbar !

    mit bessten Grüßen
    Reiner

  17. Uwe B. sagt:

    Hallo,
    ich bin noch in Besitz des rosa Führerscheins Klasse 1, 1a, 1b, 3, 4, 5 und befasse mich aus gegebenem Anlass erstmals mit den neuen FS-Klassen und bin doch etwas verwirrt.
    Ich bin seit neuestem im Besitz einer Zugmaschine mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 T (Unimog).
    Wenn ich es richtig verstehe, darf ich nun mit diesem Fahrzeug einen Anhänger fahren bis zu einem Gesamtgewicht (Zugmaschine und Anhänger) von 12 Tonnen unabhängig von der Achszahl des Anhängers.
    Ist das so korrekt?

    Viele Grüße
    Uwe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      dies sollte unter gewissen Umständen möglich sein. Allerdings sollten Sie sich noch einmal bei der zuständigen Führerscheinstelle erkundigen, um auf Nummer sicher zu gehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Niklas P. sagt:

    Guten Tag,
    Ich hätte da mal 2 Fragen. Ich besitze den Führerschein klasse L.
    1. Darf ich Mofas bis 25km/h fahren?
    2. Es gibt bei uns im Betrieb einige LKW´s die auf 40km/h gedrosselt sind. Darf ich diese auch fahren? die werden in der Landwirtschaft zum Silo und/oder Gülle fahren eingesetzt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niklas,

      ein Moped können Sie in der Regel mit dem L-Schein nicht führen, da ein Moped seiner Bauart nach nicht zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt ist. Sofern Sie die LKW nicht schneller als 25 km/h fahren, können Sie diese führen, sofern sie ebenfalls eindeutig für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. A. Wilde sagt:

    Ich habe einen 50ccm Roller Aprilia SR50LC, Bj. 1997 gekauft, der nachdem er jetzt wieder läuft, auf ca. 70 km/h kommt.
    Er ist aber (angeblich) nicht „entdrosselt“, also alles Original.
    Darf den meine Tochter mit dem Führerschein B (Fahren mit 17) fahren?
    Dürfen wir den überhaupt so fahren, mit kleinem Moped-Kennzeichen?
    Ich habe seit 1981 den 3er und 1er Führerschein.
    Bedanke mich für eine Antwort im Voraus.
    MfG A. Wilde

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo A. Wilde,

      beim begleiteten Fahren ist die Fahrerlaubnisklasse AM (§ 6 Absatz 1 FeV) mit eingeschlossen. Die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ist dabei jedoch zu hoch.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Frank H. sagt:

    Hallo als ich gelesen hatte das es beim Führerschein Tausch auch den A1 mit drinn ist dachte ich auch erst ja toll dan darf ich ja auch mal 125ccm Roller oder Motoorrad Fahren. Aber wo ich dann gelesen habe, das es nur für dreirädrige Fahrzeuge gillt, da dachte ich mir nein es Lohnt sich nicht jetzt Umzutauschen, weil so ein Dreirädrigen Roller kostet ja mal so ebend 10000 Euro. Und da denke ich mir mal so es lohnt sich nicht mann sollte mal an den Gesetzten mal was ändern, und welches Land brauch schon 16 Verschiedene Führerschein Klassen. Sowas kann es nur in Deutschland geben.
    Mein vorschlag wehre, mofa für die leute so lassen mit 25 Kmh die den Mofaschein noch nicht Brauchten. Und mit einen Mofa Führerschein so z.b. 35 – 40 Kmh, und das das 50 ccm Moped oder Roller so auf 75 – 80 Kmh zu machen. Ok dann müsste mann vielleicht mit der 50 ccm Roller zum Tüv und Anmelden wenn die so rund 80 Kmh fahren dürften, aber immer noch besser als die 45 Kmh, weil mann damit eh nur den Verkehr Behindert.
    So das wollte ich einfach mal los werden ich weis zwar das sich da sowieso nichts Ändern wird, so wie in anderen Ländern ich sage mal z.b. Italien so wie ich weis dürfen die da viel Schneller Fahren als wie hier in Deutschland. Es geht mir jetzt irgendwie um die Raserei, aber ich seh es doch selber wenn ich mit meinen 50 ccm Roller fahre wenn Steigungen kommen dann kann man ja schon bald Absteigen und den roller Schieben. Deshalb müsste mann über diese Punkte mal nachdenken was man da so Ändern kann. Soll mal das Verkehrs Ministerium mal ein Paar gedanken darüber machen.

  21. Hermann K. sagt:

    Hallo,

    habe folgende Führerscheine AM, A1, A2, A, B, C1, C1E, L, T. Erstellt wurde der Führerschein, damals Klasse 1,3 1969.
    Unter Nr 12 der Füherscheinkarte steht :bei C1E: 95 (26.09.16), bei L: 174,175.
    Frage: Muß ich zum Führen von Fahrzeugen der Kombination C1E zur medizinischen Untersuchungund Sehtest, ich habe gehört, dass das für Altführerscheine der damaligen Klasse 3 nicht gelten würde ??

    Viele Grüße und Danke für Antwort
    Hermann

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hermann,

      die Schlüsselnummer 95 besagt Folgendes: „Kraftfahrerin/Kraftfahrer, die/der Inhaberin/Inhaber eines Befähigungsnachweises ist und die Befähigungspflicht nach dem Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr bis zum … erfüllt [zum Beispiel: 95(01.01.2014)]“. Bis zum 26.09.2016 durften Sie demnach die betreffenden Fahrzeuge der Klasse C1E führen. Nach diesem Datum müssen Sie die entsprechenden Unterlagen vorlegen, damit Sie weiterhin Lkw fahren dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Otto sagt:

    Habe klasse b.e am,l will eine 125cc fahren darf ich das

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Otto,

      für ein 125ccm-Motorrad benötigen Sie die Führerscheinklasse A1.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Thomas S. sagt:

    Ich habe 1986 den (im Zivilleben) Klasse 3 Führerschein (incl. Klase 4 +5) und am 01.02 1991 den Klasse 2 bei der Bundeswehr gemacht. Nun wollte ich meinen alten rosa Lappen umschreiben lassen. Da ich Beruflich einen 5t LKW fahren muß (gelegtlich mit Anhänger einen Bauwagen ohne Zulassung bis Vmax 25Km/h) könnte ich auf den Klasse 2 verzichten.
    Welche neuen Führerscheinklassen würde ich dann bekommen und welche Fahrzeuge dürfte ich dann fahren ? Wie lange sind diese neuen Klassen gültig und worauf müßte ich dann bei einer Verlängerung achten?

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