Motorradführerschein: die passende Führerscheinklasse für alle Motorradfans

Der Führerschein der Klasse A ist der schwerste seine Klasse

Führerscheinklasse A fürs Motorrad

Führerscheinklasse A fürs Motorrad

Über 4 Millionen Krafträder fahren auf Deutschlands Straßen. Vergleichend mit der Bevölkerungsanzahl würde dies bedeuten, dass 2015 jeder 20. Deutsche ein Motorrad besitzt. Natürlich besitzen mehr Menschen ein Auto, jedoch ist das Motorrad ein schönes Hobby.

In Deutschland gibt es vier Führerscheinklassen für Motorradfahrer. Am 19. Januar 2013 erließ die deutsche Regierung eine neue Fassung der 3. EG-Richtlinie, welche die Führerscheinklassen definiert und an die Europäische Union angepasst. Dabei erlebten gerade die Klassen der Motorräder einen großen Wandel.

Motorradführerschein von AM bis A

Insgesamt gibt es 16 Führerscheinklassen, von denen vier den Krafträdern zuzuordnen sind. Alle Klassen sind unbefristet gültig. Die Führerscheinklasse AM (z.B. Mofa) beinhaltet:

  • Fahrräder mit Hilfsmotor (auch Mofa) und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h,
  • Mopeds und Mokicks (auch mit Beiwagen) und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h,
  • Kleinkrafträder mit drei Rädern und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h sowie
  • Leichtkraftfahrzeuge mit vier Rädern, sogenannte Quads, und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h.

Der Motorradführerschein A1 kann mit 16 Jahren erworben werden und untergliedert folgende Fahrzeuge:

  • Krafträder (auch mit Beiwagen), einem Hubraum von maximal 125 ccm und einer Motorleistung von maximal 11 kW sowie
  • Kraftfahrzeuge mit drei symmetrisch angeordneten Rädern und einer Leistung von maximal 11 kW.

Die Motorradklasse A2 kann nach einer Zeit von mindestens zwei Jahren erweitert werden, sofern ein Führerschein A1 erworben wurde. Das bedeutet, dass lediglich eine praktische Prüfung ausreicht, um die nächst höhere Klasse zu erreichen. Zum Führerschein der Klasse A2 gehören:

  • Krafträder (auch mit Beiwagen), welche eine Motorleistung von maximal 35 kW besitzen

Diese drei Führerscheinklassen sind im Motorradführerschein A eingeschlossen. Das bedeutet, dass jeder mit einem Motorrad und einem Führerschein der Klasse A auch alle Fahrzeuge der Klassen AM, A1 und A2 fahren darf.

Was ist der Führerschein Klasse A?

Führerschein um Motorrad zu fahren

Führerschein um Motorrad zu fahren

Der Motorradführerschein befähigt alle ab dem entsprechenden Mindestalter zum Führen folgender Fahrzeuge:

  • Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einem Hubraum von mehr als 50 ccm und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 45 km/h sowie
  • Kraftfahrzeuge mit drei Rädern und einer Leistung über 15 kW, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und einem Hubraum von mehr als 50 ccm bei Verbrennungsmotoren.

Zusammenfassend bedeutet das, dass alle Begrenzungen, welche in den Klassen AM, A1 und A2 definiert werden, für den Führerschein der Klasse A aufgehoben sind.

Der alte Führerschein fürs Motorrad

Vor der Reform im Jahr 2013 bestand die Motorradklasse aus M für Mopeds unter 50 ccm, S für Drei- und Vierräder unter 50 ccm, A1 für Leichtkrafträder unter 125 ccm sowie der Führerschein A beschränkt für Motorräder unter 25 kW und A unbeschränkt für alle Krafträder. Dies wurde erneuert und mit den anderen EU-Führerscheinklassen vereinheitlicht.

Mit folgenden alten Führerscheinklassen können Sie Motorräder der Klasse A bedienen:

Alte FührerscheinklasseDatum der Erstausstellung
1vor dem 1. Dezember 1954
130. November 1954 bis 1. Oktober 1960 (nur im Saarland)
130. November 1954 bis 1. Januar 1989
1nach dem 31. Dezember 1988
1avor dem 1. Januar 1989
1anach dem 31. Dezember 1988
2vor dem 1. Dezember 1954
230. November 1954 bis 1. Oktober 1960 (nur im Saarland)
2vor dem 1. April 1980*
2nach dem 31. März 1980*
2nach dem 31. Dezember 1985*
3 (a+b)vor dem 1. Dezember 1954
330. November 1954 bis 1. Oktober 1960 (nur im Saarland)
3vor dem 1. April 1980*
331. März 1980 bis 1. Januar 1989*
3nach dem 31. Dezember 1988*
4vor dem 1. Dezember 1954
430. November 1954 bis 1. Oktober 1960 (nur im Saarland)

*nur dreirädrige Fahrzeuge bzw. eine Kombination dessen und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 750 kg (Quelle: Anlage 3 FeV)

Wer einen Führerschein besitzt, der zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 18. Januar 2013 ausgestellt wurde, erhält folgende Führerscheinklassen bei einem Wechsel auf den neuen EU-Führerschein und muss zusätzlich folgende Richtlinien beachten:

Alte FührerscheinklasseBesonderheiten
A (beschränkt)Zuteilung von A bei einem zweijährigen Vorbesitz der Klasse
A, B, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DENur Fahrzeuge mit drei Rädern (und Anhänger bis 750 kg Gesamtmasse)

(Quelle: Anlage 3 FeV)

Die neue EU-Richtlinie vom 19. Januar 2013 sieht vor, dass jede Fahrerlaubnis nach 15 Jahren erneuert werden muss. Dabei wird ausschließlich vom Dokument gesprochen und nicht der Fahrerlaubnis als solche. Dies soll Fälschungen entgegen wirken. Wer einen gültigen Führerschein vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt bekommen hat, muss diesen spätestens am 19. Januar 2033 in einen EU-Führerschein umtauschen. Wer bereits eine EU-Fahrerlaubnis besitzt, muss diese jede 15 Jahre erneuern. Dafür brauchen Sie lediglich ein neues Passbild und müssen eine Gebühr bei der Fahrerlaubnisbehörde entrichten.

Wer seinen Führerschein bei der zuständigen Behörde erneuert, bekommt die aktuellen Klassen auf dem Dokument vermerkt. Wenn eine Person also beispielsweise eine Fahrerlaubnis besitzt, welche vor 1989 ausgestellt wurde, und die Motorradklasse 1a absolviert hat, bekommt nun die Klasse A2 zugesprochen.

Außerdem gibt es diverse Möglichkeiten, die Fahrerlaubnis zu erweitern, welche im nachfolgenden Abschnitt erklärt werden sollen.

Erweiterung der alten Führerscheine auf die Führerscheinklasse A

Der Führerschein fürs Motorrad kann leicht mit einer Praxisprüfung erweitert werden. Besitzt eine Person eine Fahrerlaubnis fürs Auto oder der alten Klasse 4, welche vor dem 1. April 1980 ausgegeben worden sind, kann derjenige nach einer verkürzten praktischen Prüfung die Führerscheinklasse A2 erwerben. Nach einer weiteren Praxisprüfung darf die Fahrerlaubnis auch auf die die Führerscheinklasse A erweitert werden. Dies gilt auch für Personen, welche einen alten 1b-oder A1-Führerschein besitzen.

Wer einen A2-Führerschein bzw. die Klasse A beschränkt vor dem Stichtag 19. Januar 2013 absolviert hat, benötigt keine praktische Prüfung, um den A-Führerschein zu erlangen. Zwei Jahre nach der bestandenen Prüfung für die Klasse A2 kann derjenige mit offenen Motorrädern fahren.

Der Direkteinstieg zur Klasse A und dem Führerschein

Die Vorbereitung auf den Führerschein fürs Motorrad

Motorrad fahren mit dem A-Führerschein

Motorrad fahren mit dem A-Führerschein

Bevor der Gang zur Fahrschule ansteht, müssen einige Bescheinigungen eingeholt werden. Einhergehend mit den Dokumenten müssen auch Kurse belegt und Tests bestanden werden. Die Sprache ist vom Erste-Hilfe-Kurs sowie dem Sehtest.

Prüfung über die Erteilung vom Motorradführerschein A

Das erste Dokument in puncto Motorrad und Führerschein ist der Antrag auf die Erteilung der Fahrerlaubnis. Diese muss in einem zuständigen Amt wie beispielsweise der Zulassungsbehörde beantragt werden.

Damit prüft die Behörde, ob der zukünftige Fahrschüler für den Motorradführerschein geeignet ist. Als Erstes ist es wichtig, ob die Person im deutschen Inland wohnt. Die Fahrerlaubnis kann zwar in mehreren Sprachen abgelegt werden, jedoch muss der Wohnsitz in Deutschland gemeldet sein. Als Ausnahme gilt hier jedoch die Regel, dass die Person laut § 7 der Fahrerlaubnisverordnung mindestens 185 Tage im Jahr im Inland wohnt. Studenten, welche ihren ordentlichen Wohnsitz jederzeit im deutschen Inland besaßen, jetzt jedoch den Wohnsitz in eine Hochschule oder Schule in einem Land der EU oder einem anderen Staat, mit dem Deutschland ein Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum getroffen hat, verlegt hat, dürfen auch einen Führerschein beantragen. Studenten, die wiederum in einem EU-Land leben und nur für die Lehre nach Deutschland gezogen sind, dürfen erst ab einer Dauer von 6 Monaten einen Antrag auf eine Fahrerlaubnis stellen.

Außerdem können auch Arbeiter die Fahrerlaubnis in Deutschland beantragen, wenn sie zwar in einem Mitgliedsstaat der EU arbeiten, aber regelmäßig zu ihrem Wohnsitz nach Deutschland zurückkehren.

Außerdem wird derjenige von der Fahrerlaubnis in Detschland ausgeschlossen, der bereits die gleiche Klasse in einem EU-Mitgliedsland erworben hat (EU- oder EWR-Fahrerlaubnis).

Für den Motorradführerschein A ist kein Vorbesitz einer anderen Führerscheinklasse erforderlich.

Die Eignung zum Führen eines Fahrzeugs kann außerdem jederzeit von der zuständigen Behörde eingeholt werden. Dies geschieht in Absprache eines Facharztes mit einer verkehrsmedizinischen Qualifikation. In Ausnahmefällen kann auch eine medizinisch-psychologische Untersuchung erfolgen. Dies ist immer dann ratsam, wenn der Antragsteller bereits wegen Drogen- oder Alkoholmissbrauch aufgefallen ist.

Der Antrag auf die Erteilung der Fahrerlaubnis ist bei der zuständigen Behörde abzugeben. Außerdem ist es wichtig, einen Personalausweis dabeizuhaben, um das Geburtsdatum und den Geburtsort vorzuweisen. Ein Passbild nach den biometrischen Richtlinien muss auch mitgenommen werden. Dieser wird dann für den Führerschein verwendet. Das Passbild muss jedoch nur mitgebracht werden, wenn es sich um die Erstaustellung des Führerscheins handelt.

Der Erste-Hilfe-Kurs

Ein Erste-Hilfe-Kurs muss auch für den Führerschein Klasse A absolviert werden

Ein Erste-Hilfe-Kurs muss auch für den Führerschein Klasse A absolviert werden

Wie beim Führerschein fürs Auto muss auch beim A-Führerschein ein Kurs über lebensrettende Maßnahmen absolviert werden. Laut § 19 FeV soll dieser Kurs theoretische Grundlagen schaffen und diese mit Praxisübungen festigen. Dabei stehen die „Rettung und Lagerung von Unfallverletzten“ im Mittelpunkt.

Der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs ist eine Bescheinigung, welche von folgenden Instanzen 2018 ausgestellt werden darf:

  • amtlich anerkannte Stelle für Erste-Hilfe-Kurse sowie
  • Träger der öffentlichen Verwaltung.

Dies sind insbesondere die Bundeswehr, Polizei und Bundespolizei. Als Beispiele sind hier das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter, der Arbeiter-Samariter-Bund und die Malteser als Organisationen zu nennen, welche einen solchen Kurs anbieten.

Die Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen ist nicht notwendig, wenn Sie alternativ folgende Unterlagen besitzen:

  • ein[..] Zeugnis[…] über die bestandene ärztliche oder zahnärztliche Staatsprüfung oder der Nachweis über eine im Ausland erworbene abgeschlossene ärztliche oder zahnärztliche Ausbildung,
  • ein[..] Zeugnis[…] über eine abgeschlossene Ausbildung in einem bundesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberuf […], in einem der auf Grund des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannten Ausbildungsberufe Medizinischer, Zahnmedizinischer, Tiermedizinischer oder Pharmazeutisch-kaufmännischer Fachangestellter/Medizinische, Zahnmedizinische, Tiermedizinische oder Pharmazeutisch-kaufmännische Fachangestellte oder in einem landesrechtlich geregelten Helferberuf des Gesundheits- und Sozialwesens oder
  • eine[.] Bescheinigung über die Ausbildung als Schwesternhelferin, Pflegediensthelfer, über eine Sanitätsausbildung oder rettungsdienstliche Ausbildung oder die Ausbildung als Rettungsschwimmer (Deutsches Rettungsschwimmer-Abzeichen in Silber oder Gold).

(Quelle: § 19 FeV)

Der klassische Erste-Hilfe-Kurs besteht in der Regel aus 4 Doppelstunden. Viele Institutionen bieten auch Auffrischungskurse, falls die letzte Ausbildung schon zu lange her ist. Diese besteht meist aus zwei oder vier Doppelstunden. Eine Doppelstunde beträgt 90 Minuten.

Voraussetzung für den Erste-Hilfe-Kurs ist der Personalausweis, um sich ausweisen zu können. Außerdem muss die Bescheinigung über den Sehtest mitgebracht werden, sobald ein Teilnehmer eine Brille tragen muss.

Die Kursgebühr von etwa 15 bis 30 Euro muss direkt bei der Anmeldung zum Kurs bezahlt werden. Da der Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen wichtig für alle Straßenverkehrsteilnehmer ist, müssen die Kursteilnehmer pünktlich zum Beginn einer jeden Unterrichtsstunde erscheinen. Erst, wenn dies bewerkstelligt wurde, bekommen die Teilnehmer das Zertifikat über die Teilnahme des Erste-Hilfe-Kurses und können die Fahrerlaubnis der Klasse A absolvieren.

Der Sehtest für die Klasse A

Der Sehtest für die Klasse A

Der Sehtest

Neben der Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen wird auch ein Sehtest benötigt. Dieser soll bescheinigen, dass der Verkehrsteilnehmer jederzeit alles um sich herum im Straßenverkehr gut und vor allem scharf sehen kann.

Voraussetzung ist auch wieder der Personalausweis oder ein Reisepass, um sich auszuweisen. Eine amtliche Sehteststelle muss von der Bundesregierung anerkannt werden. In der Regel besitzen die großen Optikerläden eine solche Lizenz. Der Sehtest läuft ganz simpel ab. In etwa zehn Minuten wird die Sehschärfe der Augen ermittelt. Ist die Sehleistung laut Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung auf beiden Augen unter 70 Prozent, gilt der Sehtest als nicht bestanden. Dabei ist die Dioptrien-Zahl des Auges nicht relevant. Der Sehtest kann mit oder ohne Sehhilfe durchgeführt werden. Unter Sehhilfen sind auch Kontaktlinsen neben der Brille gemeint. Wird der Test ohne Brille bestanden, steht dem Motorradführerschein Klasse A nichts mehr im Wege. Sollte der Sehtest mit einer Sehhilfe bestanden werden, wird dies auf der Bescheinigung des Optikers oder Augenarztes eingetragen. Dieser Vermerk landet als sogenannte Schlüsselzahl auf dem Führerschein. Der Verkehrsteilnehmer muss bei jeder Fahrt eine Sehhilfe tragen.

Kommt es zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle und die Sehhilfe wurde vergessen, kann es zu einem Verwarngeld von 25 Euro kommen. Sollte es jedoch zu einem Unfall kommen, kann dies zu einer Straftat wie beispielsweise Körperverletzung werden. Der Hintergrund hierfür ist, dass der Fahrer fahrlässig handelt, indem er ohne Brille unterwegs ist. In der Regel folgen Regressansprüche der Autoversicherung.

Wer bei einem Sehtest ohne Sehhilfe nicht die erforderlichen 70 Prozent Leistung bringt, muss sich zum Augenarzt begeben, um sich beispielsweise eine Brille zuzulegen.

Der Sehtest ist nicht erforderlich, sobald der zukünftige Besitzer vom Motorradführerschein bereits eine Sehtestbescheinigung vom Augenarzt besitzt und diese versichert, dass die Sehleistung von mindestens 70 Prozent mit oder ohne Sehhilfe erbracht wird. Diese Sehtestbescheinigung darf nicht älter als zwei Jahre sein. Wer bereits einen Sehtest beim Optiker erbracht hat, darf diesen auch nur maximal zwei Jahre aufbewahren, um ihn bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde anzuzeigen.

Der Führerscheintest der Klasse A

Das Mindestalter für den Direkteinstieg zum Motorradführerschein A ist 24 Jahre. Vor der Neuregelung im Jahr 2013 betrug das Mindestalter noch 25 Jahre. Wer jedoch einen A2-Führerschein mit 18 Jahren absolviert hat, darf nach mindestens 2 Jahren, also mit 20 Jahren, bereits ein Motorrad mit dem Führerschein A führen. Dies ist aber noch an gesetzliche Bestimmungen gebunden, die im nächsten Abschnitt behandelt werden.

Trikes, also dreirädrige Krafträder ab einer Leistung von 15 kW, dürfen nur mit einem Mindestalter von 21 Jahren gefahren werden. Wer den Motorradführerschein der Klasse A mit 24 Jahren macht, ist also berechtigt, Trikes mit einer stärkeren Leistung zu bedienen. 20-Jährige mit einem Führerschein der Klasse A müssen dann noch ein Jahr abwarten.

Erweiterung vom Führerschein A1 auf A

Auf dem Führerschein ist auch die Klasse A vermerkt

Auf dem Führerschein ist auch die Klasse A vermerkt

Der Führerschein A1 kann mit 16 Jahren erlangt werden. Jedoch dürfen diese Personen nur Leichtkrafträder mit einem maximalen Hubraum von 125 ccm fahren. Laut § 15 Absatz 3 der FeV dürfen Besitzer eines A1-Führerscheins nach mindestens zwei Jahren nur noch eine praktische Fahrprüfung ablegen, um so zur nächsthöheren Klasse zu gelangen. Meist können auch die Fahrstunden gespart werden. Die Anzahl dieser liegen im Ermessen des Fahrlehrers, welche die individuellen Fähigkeiten einschätzt. Kommt er zu dem Entschluss, dass eine Übungsstunde zur Auffrischung der Regeln ausreicht, wird der A2-Führerschein sehr günstig. Den Führerschein auf A1 zu A erweitern ist genauso simpel und wird durch einen nächsten Schritt ergänzt.

Erweiterung vom Führerschein A2 auf A

Sind Sie im Besitz der Fahrerlaubnis A2, müssen Sie lediglich mindestens zwei Jahre nach dem Tag der A2-Praxisprüfung abwarten. Nach diesem Zeitraum bedarf es lediglich einer praktischen Fahrprüfung in der Fahrschule, um den offenen Motorradführerschein A fahren zu können. Auch hier liegt die Übungsstundenanzahl im Ermessen des Fahrlehrers.

Der Theorieunterricht und die Prüfung

Die theoretische Ausbildung besteht aus 12 Doppelstunden Grundstoff, wobei eine Doppelstunde 90 Minuten misst. Weitere 4 Doppelstunden sollen den zusätzlichen Stoff vermitteln. Wird der Motorradführerschein A erweitert, besteht der Grundstoff der Theorie aus lediglich 6 Doppelstunden. Eine Erweiterung kann erfolgen, wenn ein Teilnehmer zwei Führerscheinklassen parallel absolviert.

Beim Aufstieg in eine andere Motorradklasse, beispielsweise von A2 zu A, ist nach zweijährigem Vorbesitz keine Theorie vorgeschrieben.

Die Theorieprüfung besteht aus 30 Fragen, bei denen insgesamt 110 Punkte erreicht werden können. Die Prüfung gilt als nicht bestanden, wenn der Teilnehmer mehr als 10 Fehlerpunkte kassiert. Eine weitere Regel besagt, dass zwei Fragen mit einer Wertigkeit von 5 Punkten auch zu einem Wiederholen der Prüfung führen.

Wer den Führerschein der Klasse A erweitert, muss lediglich 20 Fragen beantworten, von denen ausschließlich 6 Fehlerpunkte geschrieben werden dürfen.

Die Fragen der Theorieprüfung Klasse A behandeln Themen wie etwa Beleuchtung, Fahrbahn- und Witterungsverhältnisse, Dunkel, Geschwindigkeit oder Überholen.

Die Theorieprüfung darf mindestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden. Das bedeutet, dass mit der Theorie in der Fahrschule bereits ein halbes Jahr vorher begonnen werden darf.

Der Praxisunterricht und die Prüfung

Sonderfahrt auf der Autobahn für den Führerschein A

Sonderfahrt auf der Autobahn für den Führerschein A

Der Fahrlehrer bestimmt die Anzahl der Übungsstunden und legt diese nach eigenem Ermessen und Erfahrung fest. Dabei beachtet er den Lernfortschritt des Schülers und die persönlichen Fähigkeiten. Jedoch müssen 12 Sonderfahrten absolviert werden. Diese dauern etwa 45 Minuten pro Fahrt. Folgende Fahrten bilden beim Führerschein der Klasse A die Pflichtstunden:

  • 5 Fahrstunden Überland,
  • 4 Fahrstunden Autobahn sowie
  • 3 Fahrstunden bei Dunkelheit.

Wer seinen Führerschein nach zweijährigem Vorbesitz eines niedrigeren Motorradführerscheins aufstockt, benötigt keine praktische Ausbildung. Möchte ein Fahrschüler direkt von der Klasse A1 zur Klasse A aufsteigen, werden die Sonderfahrten reduziert auf 3 Überland-Fahrten, 2 Autobahn-Fahrten und eine Fahrstunde bei Dunkelheit.

Die praktische Prüfung muss innerhalb von zwölf Monaten nach Bestehen der theoretischen Prüfung abgelegt werden. Andernfalls verliert die theoretische Prüfung ihre Gültigkeit. Der Zeitraum zwischen Abschluss der praktischen Prüfung oder – wenn keine praktische Prüfung erforderlich ist – zwischen Abschluss der theoretischen Prüfung und der Aushändigung des Führerscheins darf zwei Jahre nicht überschreiten. Andernfalls verliert die gesamte Prüfung ihre Gültigkeit. § 18 Absatz 2 FeV

Die Praxisprüfung darf frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden. Wer die Führerscheinklasse beispielsweise von A2 auf A erweitert, kann einen Monat vor Ablauf der Frist von zwei Jahren die praktische Prüfung ablegen.

Die praktische Prüfung dauert mindestens 60 Minuten. Bei der Erweiterung von Klasse A2 auf A beträgt die Prüfzeit 40 Minuten.

Motorradführerschein: Kosten für die Ausbildung

Ein Motorradführerschein verursacht Kosten

Ein Motorradführerschein verursacht Kosten

Natürlich verursacht der Führerschein der Klasse A Kosten. Diese fallen jedoch wesentlich geringer aus, wenn sich der Fahrschüler gut auf die Theorieprüfung vorbereitet. Die Wiederholung dieser ist nämlich auch wieder mit zusätzlichen Gebühren und Kosten für den Führerschein der Klasse A verbunden.

Der Sehtest kostet immer 6,43 Euro. Dies schreibt die Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr der Bundesrepublik Deutschland vor. Genau genommen sind die Kosten auf 5,40 Euro festgelegt. Jedoch ist dies nur ein Nettobetrag und steigt mit der Mehrwertsteuer auf 6,43 Euro.

Der Erste-Hilfe-Kurs schlägt mit etwa 15 bis 30 Euro zu Buche. Hierfür gibt es keinen einheitlichen Preis.

Die Fahrschule erhebt in der Regel eine Anmeldegebühr, welche bei etwa 60 bis 200 Euro liegt. Aus diesem Grund sollte die Wahl der Fahrschule gut durchdacht sein. Außerdem lohnt es sich, Preise der hiesigen Fahrschulen zu vergleichen. Des Weiteren erheben die Fahrschulen einen Kostenbeitrag für die Übungsmaterialien. Dieser liegt etwa bei 20 bis 30 Euro.

Diese Kosten für den Motorradführerschein und für die Fahrschule müssen außerdem eingeplant werden:

  • je Übungsfahrt: 30 – 45 Euro
  • je Sonderfahrt: 40 – 60 Euro
  • Gebühr für die Theorieprüfung: 20 – 80 Euro
  • TÜV-Gebühr für die Theorieprüfung: 40 – 50 Euro
  • Gebühr für die praktische Prüfung: 80 – 180 Euro
  • TÜV-Gebühr für die Praxisprüfung: 100 – 120 Euro

Neben diesen Führerschein A-Kosten erhebt die Fahrerlaubnisbehörde eine einmalige Gebühr für die Erstausstellung des Führerscheins. Diese Motorradführerschein-Kosten liegen bei etwa 30 bis 50 Euro.

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83 Kommentare

  1. F. Volker sagt:

    Hallo. Ich habe schon das ganze Internet abgesucht, um eine Frage beantwortet zu bekommen. Jedoch ist nirgends etwas darüber zu lesen. Deshalb frage ich hier mal folgendes nach.
    Angenommen jemand macht mit 18 den Motorradführerschein A2. Fährt dann zwei Jahre mit dem eigenen 48Ps starken Motorrad viele Kilometer. Dann soll der offene Schein A gemacht werden und man fällt durch. Jeder der 2 Jahre lang regelmässig fährt, würde doch in einer nochmaligen Prüfung nicht mehr alles so exakt machen wie es in einer Prüfung verlangt wird. ODER? Wie genau schauen die Prüfer auf die exakte Einhaltung aller Fahrübungen hin? Ich denke es ist doch oberpeinlich wenn ich nach zwei Jahren und um die 6 tausend Km nicht bestehe weil ich nicht 50Km/h sondern 57Km/h an einer Stelle gefahren bin. Ich selber fahre seit 34 Jahren von 100-200Ps Motorräder und da hat sich einiges an Routine eingeschlichen. Aber jetzt sofort ne Prüfung würde ich wohl nicht bestehen weil ich mit Sicherheit nicht zb den richtigen Schulterblick machen würde. Ich sehe und registriere den Verkehr anders mit Fahrerfahrungen als ein Fahranfänger. Wie seht
    ihr das??? Ist schon mal jemand durchgefallen und wenn Ja warum???
    Würde mich für Antworten freuen
    Volker

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Volker,

      aus diesem Grund können Sie vor der Prüfung noch einige Praxisstunden in einer Fahrschule nehmen. Der Fahrlehrer weist dann noch mal auf wichtige Regelungen oder auch Neuerungen in der Gesetzgebung hin.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Max sagt:

    Hallo,
    ich bin gerade 22 und überlege ob ich nun einen Führerschein der Klasse A2 mache (Vorbesitz bis jetzt nur B) oder ob ich noch 1,5 Jahre warte und dann mit der Klasse A beginne und diese dann zu meinem 24. Geburtstag habe.
    Hierfür eine wichtige Frage, die mir vielleicht bei meiner Entscheidung hilft:

    Wenn ich jetzt mit 22,5 oder 23 meinen Führerschein A2 mache, muss ich dann auch 2 Jahre warten, bis ich die Prüfung zur Klasse A anschließen kann, oder könnte ich den dann sofort mit einem Alter von 24 Jahren machen?

    Liebe Grüße
    Max

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      es müssen mindestens zwei Jahre zwischen dem Erwerb der Klasse A2 und der praktischen Prüfung zu A liegen. Dies liegt daran, damit Sie Fahrpraxis sammeln. Sie können den Führerschein Klasse A bereits ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters von 24 Jahren erwerben bzw. die Fahrschule beginnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Norbert E. sagt:

    Hallo Leute.
    Bin gerade 50 Jahre alt geworden und möchte gerne mit meinen Kumpels etwas herumfahren. Leider habe ich im August 1983 nur den damaligen 3 er Führerschein gemacht. Fahre z.Zt. nur mit nem Moped mit kl Kennzeichen herum. Was muß ich alles machen und welche Kosten kommen auf mir zu um mit ner kleinen Harley mit zu cruisen?
    Vielen Dank nochmal

  4. Florian W. sagt:

    Hallo!

    Ich bin mitten 30 und würde gerne den Motorradführerschein A (unbeschränkt) machen. Muss ich jetzt erst noch 2 Jahre Probezeit hinter mich bringen mit einem A (beschränkt) oder A2? Oder darf ich gleich unbeschränkt anfangen?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      kommt darauf an: Sollten Sie bereits einen A2-Führerschein besitzen, müssen Sie laut Gesetz mindestens zwei Jahre warten und praktische Erfahrung sammeln. Haben Sie diese Klasse noch nicht erworben, können Sie nun einfach – ohne Warten – die A-Klasse erwerben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Günter sagt:

    Moin moin
    Besitze seit dem 11.09.87 klasse 1b damals 80ccm
    Im neuen EU Führerschein A1 Fahrzeuge bis 125ccm.
    Da ich auch im Besitz von A1 BE C1E CE MLT
    Frage ist muss ich um Offene Klasse zu Fahren alles neu machen oder nur Praktische?
    Eigentlich gibt es auch Quads mit 700ccm offene Klasse welches nicht ins Quartal A fallen.
    Denn noch mit B zu Fahren sind.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Günter,

      wenn man direkt in den A-Führerschein einsteigen möchte sind Theorie- und Praxisprüfungen notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Volker K. sagt:

    Hallo,
    eine Bekannte von mir ist recht klein und kommt mit den gängigen Motorrädern von der Höhe nicht klar ( Die Fahrschule hat keine niedrige Maschine)möchte aber den Führerschein Klasse A machen.
    Ihr wurde gesagt das sie mit einer eigenen Maschine den Führerschein machen kann. Nun haben wir in Unkenntnis der Sachlage für den Anfang eine 34kw Maschine gekauft .
    Jetzt wurde ihr gesagt das sie auf dieser Maschine den Führerschein nicht machen darf sondern das es eine 35kw Maschine sein muß.
    Ist diese Information richtig?
    Vielen Dank im voraus
    Volker

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Volker,

      die Führerscheinklasse A2 erlaubt es, Krafträder bis zu einer Leistung von 35 kW zu fahren. Aus diesem Grund sollte die Maschine für die Klasse A mehr Leistung besitzen, damit Ihre Bekannte zeigen kann, dass Sie auch mit einer größeren Leistung fahren kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Unbekannt sagt:

    Hallo ich hätte da mal eine frage, ich bin 30 jahre alt und besitze den Pkw führerschein. Ich hab mich angemeldet um die A-klasse zu machen heute habe ich von meiner Fahrschule erfahren das die Praktische prüfung 112€ kostet und die Fahrschule bekommt 165€ +dazu fast ungefähr 300€ für eine Praktische prüfung ist das nicht ein bißchen viel. Wenn ich durchfalle ist mit 1nem Schlag 300€ weg! das ist doch ne abzockerei wer soll das den alles bezahlen?!?!!?!?!!

  8. Martin F. sagt:

    Hallo,
    Ich bin 23 Jahre und habe mit 16 den A1 und mit 18 A und B gemacht. Da das alles noch vor 2013 war dürfte ich jetzt quasi ohne Beschränkung jedes Motorrad fahren da ich ja einen unbeschränkten A habe, ist das richtig ?
    Und muss man das dann irgendwie im Führerschein nachtragen lassen ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin F.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      das ist richtig. Sie können es nachtragen lassen, müssen dies aber nicht tun.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Michael sagt:

    Hallo,
    ich besitze seit 1982 den Führerschein der damaligen Klasse 1 B ( heute A1). Wie komme ich am günstigsten zu A2,beziehungsweise danach zu A? Fällt von A1 zu A2 die Theorie weg? Muss ich trotz Mopped und Autoführerschein trotzdem Sehtest und Erste Hilfekurs machen?

    Liebe Grüsse.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      wenn Sie älter als 24 Jahre alt sind, können Sie den A-Schein direkt machen. Der Erste-Hilfe Kurs ist meist erneut zu absolvieren. Der Sehtest kann bis zu zwei Jahre lang gültig sein – dies variiert jedoch von Fahrschule zu Fahrschule. Eine Nachfrage bei einer Schule in Ihrer Nähe kann Ihnen sicherlich den einfachsten Weg aufzeigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Kingston L. sagt:

    Hi und guten Morgen, ich bin 20 Jahre werde am 5.Mai 21 Jahre, hab letzte Woche meinen A Führerschein(offen) bestanden und hab seit 2 Jahren den A2. Den führerschein habe ich auch schon ausgehändigt bekommen. Frage: Darf ich nun schon meine 1000er Maschine offen fahren oder erst am 5. Mai ? Danke für die Antwort im vorraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wenn Sie mindestens zwei volle Jahre Fahrpraxis mit dem A2 Schein nachweisen können, dürfen Sie „offen“ fahren. Da Sie unter 24 Jahren alt sind, müssten Sie diese Fahrpraxis bereits beim Erwerb des Scheins nachgewiesen haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Manuel K. sagt:

    Hallo,

    ich interessiere mich auch für den offenen Klasse A Motorradführerschein ab 24 Jahren. Ich bin jetzt 22,5 Jahre alt und werde im Juni 23 Jahre. Dann könnte ich zum Ende diesen Jahres schon mit dem Führerschein der Klasse A anfangen. Somit könnte ich mir dadurch die Kosten für eine zweite praktische Prüfung bei A2 auf A sparen.
    Jetzt habe ich schon in mehreren Foren gelesen, dass es auch möglich sei, vor erreichen des 24. Lebensjahres mit z.B. 22 Jahren den großen Führerschein A zu machen, mit der Voraussetzung eines vorhandenen Führerscheins. Ich habe im Jahr 2010 den Führerschein der Klasse B, bzw. auch BE gemacht. Dabei ist das führen von dreirädigen KFZ enthalten. Es wäre dann nämlich schon möglich die Klasse A zu erwerben, da ich den Führerschein der Klasse B vor dem 19. Januar 2013 gemacht habe. Somit hätte ich jetzt den vollwertigen Klasse B Führerschein, wo nach der alten Regelung mehrspurige Fahrzeuge aller größen drin enthalten sind. Wäre es dann möglich, auf diesen Führerschein aufzubauen? Ich würde dann ein Vermerk (Schlüsselzahl) auf den Führerschein bekommen, dass ich bis zum erreichen des 24. Lebensjahres nur beschränkte Motorräder fahren dürfte. Aber müsste dadurch nicht noch eine weitere Prüfung ablegen. Die Schlüsselzahl lässt man dann einfach mit 24 Jahren austragen.
    Wäre dies wirklich so? Denn im Internet steht immer wieder, dass man somit eine Gesetzeslücke ausnutzen könnte.

    Danke schonmal.

    Gruß
    Manuel K.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manuel,

      der Direkteinstieg in den A-Führerschein geht in der Tat erst ab 24 Jahren. Früher bekommen Sie den A-Schein, wenn Sie bereits zwei Jahre oder länger den A2 besitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Nicole S sagt:

    Hallo,

    Ich würde auch gerne klasse A machen. Mein ausgesuchtes Motorrad hat 550 qm3 und 50 ps.
    DArf ich damit die Prüfung ablegen?

    LG, Nicole

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,
      mit Krafträdern, die über einen Hubraum von mehr als 50 ccm und eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h aufweisen, dürfen Sie normalerweise die Prüfung ablegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Mikkie sagt:

        Hallo Redaktion,

        für die Klasse A (direkt) ist als Prüfungsfahrzeug vorgeschrieben:

        bis 01.01.2019
        Leistung > 44 KW
        Hubraum>595 ccm
        Leermasse50KW
        Hubraum>595ccm
        Leermasse>175kg

        MfG

  13. Marcel sagt:

    Hallo
    ich habe da auch mal ne frage?
    Habe den a2 führerschein vor2jahren absolviert, bin jetzt dan 24 jahre alt muss ich dan trotz meine 24 jahre den a führerschein noch machen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      es ist richtig, dass nach zwei Jahren der A2 Führerschein erweitert werden kann. Sofern A1 bisher schon geprüft wurde, reicht dann eine praktische Prüfung aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.

  14. Björn sagt:

    Hallo,
    ich habe noch den rosa farbenen Führerschein.
    Damals habe ich den Motorradführerschein „offen „gemacht jedoch mit Beschränkung 2 Jahre nur Motorräder bis 34PS fahren zu dürfen.
    Jetzt habe ich über 14 Jahre kein Motorrad mehr gefahren.

    Muss ich die Beschränkung austragen bzw. muss ich einen neuen Führerschein beantragen , um Motorräder mit mehr als 34 Ps fahren zu dürfen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      Sie können sich bezüglich der weiteren Vorgehensweise an Ihre zuständige Führerscheinstelle wenden. Dort können Sie erfragen, ob die Beschränkung ausgetragen werden muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. denis sagt:

    was darf ich alles fahren mit A 79.03,79.04

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denis,

      mit den genannten Zusatzziffern dürfen Sie dreirädrige Fahrzeuge der Klasse A (Trikes), die für den Straßenverkehr zugelassen sind, fahren. Der Zusatz 79.03 beschränkt die Fahrzeuge der Klasse A auf das Führen von Trikes. Der Zusatz 79.04 erlaubt das Führen von Anhängern mit diesen dreirädrigen Fahrzeugen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Katrin sagt:

    Hallo mein Sohn jetzt 15 möchte gern den Führerschein machen. Mein Frage ist das nun ein Moped bis 25 km/H oder kann er auch bis 45 km/H machen. Bin leider kein Zweiradfahrer und deshalb ein bisschen ratlos.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katrin,

      Ihr Sohn hat die Möglichkeit die Fahrerlaubnis der Klasse M für ein Mofa zu machen. Das Mofa darf dann nicht schneller als 25 km/h fahren und nur einen Hubraum von höchstens 50 ccm besitzen.

      Nur in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist es mit 15 bereits möglich einen Moped-Führerschein der Klasse AM zu erlangen. Hier darf die Höchstgeschwindigkeit 45 km/h und einen Hubraum von 50 ccm nicht überschreiten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Alicja sagt:

    Anfrage bezüglich Erweiterung Fahrerlaubnisklasse A2 auf A

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin am 01.03.1961 geboren und habe meinen PKW Führerschein seit 1981.
    Am 14.10.2014 habe ich meinen Führerschein Klasse A2 bestanden.

    Meine Frage lautet: Wann kann ich frühestens einen Führerschein Klasse A erwerben?
    Ich möchte die Prüfung so gestalten, dass ich nur noch die praktische Prüfung absolvieren muss.

    Für eine fachkundige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar, da ich diesbezüglich schon verschiedentliche Auskünfte erhalten habe.

    Vielen Dank im Voraus
    Alicja

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alicja,

      diesbezüglich sollten Sie sich, aufgrund Ihres gesonderten Falles an die Führerscheinstelle und eine dafür ausgelegte Fahrschule wenden. Diese kann Ihnen genauere Auskunft geben, ob und wann in Ihrem Fall die Erweiterung stattfinden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Knuth sagt:

    Hallo zusammen,
    Ich bin 1964 geboren und bin seit 1989 den Führerschein Klasse 3.
    Ich möchte den Motorradführerschein machen .
    Kann ich direkt den unbegrenzten A machen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Knuth

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Knuth,

      es ist möglich, dass Sie den unbegrenzten A-Führerschein nun machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Valentino sagt:

    Hallo, ich werde nächsten Monat 24 jahre alt und will unbedingt Motorrad fahren. Kann ich dann direkt den Führerschein Klasse A machen und mich sofort auf ne 1000er schwingen? Mfg: vale

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Valentino,

      wenn Sie ordnungsgemäß den Führerschein für die vollständige Klasse a machen, dann ist es möglich, dass Sie ungedrosselte Maschinen fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Markus sagt:

    Guten Tag zusammen,
    ich habe 1991 die Klasse 1b und 1993 Klasse 3 gemacht. 2005 wurde der Führerschein neu ausgestellt und nun habe ich die Klassen A1,BE sowie MSL eingetragen. Nun möchte ich gerne meine A1 aufstocken. Kann ich direkt auf die Klasse A aufstocken oder nur auf A2 ? Ist eine theoretische Prüfung erforderlich ? Würde die Sache gerne kurzfristig in Angriff nehmen daher bin ich für zeitnahe Antworten dankbar.
    Viele Grüße und Danke im Vorraus
    Markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      Sie können sofort den Führerschein der Klasse A erwerben. Dabei sind aber sowohl eine praktische als auch eine theoretische Prüfung notwendig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Franz sagt:

    Hallo, ich habe seit ca. 40 Jahren den Führerschein Kl. 3. Jetzt möchte ich den Motorradfürerschein machen. Da soll es jetzt eine Möglichkeit geben nur die praktische Prüfung machen zu müssen. Wieviel kostet mich diese Prüfungsmöglichkeit. Bin schon die letzten Jahre immer wieder mit Roller, Moped und 125 er Motorrad gefahren, habe also schon etwas Praxis.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franz,

      die Preise variieren zwischen Region und Führerscheinklasse. Am besten Sie erkundigen sich bei der Fahrschule Ihrer Wahl.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Gabriele R. sagt:

    Hallo, ich habe seit Dezember 1980 meinen Führerschein.
    Im September 1995 machte ich den 1 a Motorradführerschein. Bin bis heute nicht gefahren möchte aber gerne aufstocken um mir einen Twin Chopper mit ca. 35 PS zu kaufen. Was muß ich dafür tun?

  23. Manu sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin gerade dabei den Motorradführerschein Klasse A direkt zu machen. Jetzt kann ich ja die praktische Prüfung einen Monat vor meinem 24. Geburtstag absolvieren. Nun meine Frage: ist es zulässig bzw. möglich nach bestandener Prüfung in dem Monat bis zum 24. Geburtstag schon gedrosselte Maschinen, also entsprechend der Klasse A2 fahren, oder geht das trotzdem erst mit 24 ?

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manu,

      Krafträder, die von der Führerscheinklasse A erfasst sind, dürfen Sie erst fahren, wenn Ihnen die Fahrerlaubnis auch tatsächlich erteilt wurde. Fahrzeuge der Klasse A2 dürfen Sie nur fahren, wenn Sie die dafür erforderliche Fahrerlaubnis (jetzt schon) besitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Manu sagt:

        Bis jetzt besitze ich keinen Motorradführerschein, lediglich den Autoführerschein. Also ist es nicht möglich in der Zeit zwischen bestandener A-Prüfung (im besten Fall 1 Monat vor dem 24. Geburtstag) und dem 24. Geburtstag selbst bereits mit z.B. einem vorläufigen Führerschein o.ä. bereits A2 Motorräder zu fahren, habe ich das so richtig verstanden?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Manu,

          das ist korrekt. Da Sie den A-Führerschein erwerben, sind die übrigend inklusiven FS-Klassen auch erst mit dem A-Führerschein gültig.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Michael H. sagt:

    Hi meine Frage ich habe seid 1990 den mopetführerschein (AM) und seit 1998 den autoführerschein und wollte jetzt einen motorradführerschein (A) machen muss ich den komplett machen oder brauche ich nur noch eine pracktsche Prüfung machen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael H.,

      eine theoretische und praktische Prüfung müssen Sie für die neue Führerscheinklasse auf jeden Fall ablegen. Da Sie bereits im Besitz einer Fahrerlaubnis sind, können sich die theoretischen und praktischen Fahrstunden reduzieren. In diesem Fall können Sie sich an die Fahrschule wenden und erfragen, welche Stunden Sie noch absolvieren müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Christina sagt:

    Hallo!

    Ich habe 2000 den A1 gemacht.. Darf ich eine 125er immer noch nur gedrosselt fahren?? (bis wieviel PS?)
    Und kann ich den Führerschein auch direkt für Klasse A machen?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christina,
      mit einem Führerschein der Klasse A1 dürfen Krafträder mit einem Hubraum von maximal 125 ccm sowie einer Motorleistung bis 11 kW gefahren werden. Normalerweise wird von A1 erst einmal auf A2 erweitert, wobei lediglich eine praktische Prüfung verlangt wird. Sie haben jedoch die Möglichkeit, im Alter von 24 Jahren den Führerschein der Klasse A ganz normal zu erwerben (sprich: durch eine theoretische und eine praktische Prüfung, inklusive Fahrstunden). Ansonsten können Sie die Klasse A durch eine praktische Prüfung erwerben, nachdem Sie zwei Jahre im Besitz der Klasse A2 waren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Michael R. sagt:

    Hallo,
    seit 08/1989 habe ich den Führerschein Kl 1a und 1b. Führerschein Kl 3 habe ich seit 08/1986. Bin nach wie vor in Besitz des „rosa“ Führerscheins. Bin von 1989 bis ca. 1991 Motorrad gefahren (34 PS) und möchte jetzt wieder mit einem Zweirad unterwegs sein. Allerdings mit einer Maschine mit 55 PS. Dazu brauche ich ja wohl den Führerschein Klasse A? Kann ich umschreiben lassen und mir den Scheckkarten Führerschein holen oder muss ich noch einmal in die Fahrschule?
    Vielen Dank und beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      im Führerschein 1a ist bereits die Klasse A inbegriffen. Sie können also einfach Ihren Führerschein in eine Scheckkarte umtauschen. Für weitere Informationen dazu können Sie auch unseren Ratgeber zum Thema „Führerschein umschreiben“ lesen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Felix E. sagt:

    Hallo,
    Ich werde im September 2017 24 Jahre alt und möchte im Frühjahr 2017 meinen Motorradschein machen. Muss ich trotzdem A2 machen oder ist es möglich, dass ich A mache und bis September gedrosselt fahre?

    Beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix E.,

      die Fahrerlaubnis der Klasse A berechtigt Sie auch zum Führen von Fahrzeugen der Klasse A2.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. M. Horst sagt:

    Ich habe eine Frage zu meinem EU Führerschein!
    In meiner Fahrerlaubnis steht in
    Spalte 9-A
    Spalte 10- 18.03.11
    Spalte 11- ist leer
    Spalte 12- 79.05, 79.04
    Was hat das zu bedeuten und was darf ich damt fahren?
    Lg. aus M. von Horst

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo M. Horst,

      die Zahlen in den Spalten sind Gültigkeitsdaten und Schlüsselzahlen, die die Fahrerlaubnis einschränken oder erweitern können. Die Spalte 9 zeigt an welche Führerscheinklassen Sie besitzen. Sie dürfen also auch die Klasse A fahren
      In der Spalte 10 wird das Erteilungsdatum angegeben und in Spalte 11 bis wann die jeweilige Fahrerlaubnis gültig ist. Ist diese Spalte leer, bestehen keine Beschränkungen der Gültigkeitsdauer.
      Die Schlüsselzahl 79.04 besagt, dass Sie Fahrzeugkombinationen aus dreirädrigen Fahrzeugen und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 750 kg fahren dürfen. Die Schlüsselzahl 79.05 erlaubt Ihnen Krafträder der Klasse A1 mit einem Leistungsgewicht von mehr als 0,1 kW/kg zu führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Janine sagt:

    Hallo,

    ich möchte die Klasse A mit Direkteinstieg machen; vorgeschriebenes Alter hierfür 24 Jahre.
    Kann ich den Führerschein bereits WÄHREND des 24. Lebensjahr machen, sprich mit 23? Siehe Führerschein Auto Klasse B, den man bereits mit 17,5 Jahren machen kann.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Janine,

      die theoretische Prüfung darf frühestens drei Monate vor Ihrem 24. Geburtstag erfolgen, die praktische frühestens einen Monat vor Ihrem Geburtstag.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. f. rene sagt:

    guten tag,

    ich habe jetzt genauer auf meinen führerschein geschaut und mir ist da was aufgefallen was ich nicht ganz kapiere danke.

    ich habe die klassen

    AM, A, B, C1, C, BE, c1e, CE, F

    der der führerschein klasse A steht was dabei was ich nicht ganz verstehe,

    79.03, 79.04

    da ich den AM, und A (Habe ich aber nicht gemacht den Motorradschein, moped schon)

    darf ich jetzt alle Motorräder fahren?

    danke

  31. Swen sagt:

    Hallo,
    ich habe folgende Frage ich habe den Führerschein A1 seit 08.2008 und habe auch den B Führerschein und jetzt ist meine Frage da ich den A Führerschein machen will muss ich da noch mal eine Theorieprüfung ablegen und eine Praktischeprüfung obwohl ich den Füherschein a1 schon so lange besitze? Aber wenn ich aufsteige von A1 auf A2 dann keine theoretische Prüfung mehr machen muss und das gleiche dann bei dem Aufstieg von A2 auf A.
    Bekomm ich den irgendwas angerechnet? Fahrstunden ,Theoriestunden da ich schon den Führerschein der Klasse a1 habe. Im oben genannten Artikel steht „Den Führerschein auf A1 zu A erweitern ist genauso simpel und wird durch einen nächsten Schritt ergänzt.“ und was für ein schritt wäre das den?
    Fahrlehrer und Führerscheinzulassungstelle konnten mir da keine genauere Auskunft geben.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Swen,

      der Theorieunterricht entfällt, wenn Sie von A1 zu A2 oder/und von A2 zu A aufsteigen und die Fahrerlaubnis der jeweils niedrigeren Klasse bereits mindestens 2 Jahre besitzen. Wenn Sie bei Besitz von A1 und B die Fahrerlaubnis Klasse A erlangen wollen, entfällt der Theorieunterricht und Praxisunterricht nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Dominic H. sagt:

    Hallo habe mal eine Frage.

    Wenn ich seit 6 Jahren im Vorbesitz einer Fahrerlaubnisklasse B bin und nun A erweitern möchte, muss ich dann den Nachweis über einen Erste Hilfe Schein erbringen? Obwohl ich diesen 2011 bei ersterteilung des Führerscheines schon vorgelegt habe ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dominic,

      der Nachweis über die Erste-Hilfe-Schulung muss nicht noch einmal vorgelegt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Angelo sagt:

    Ich habe seit 1995 den Klasse 3 Führerschein. Ich spiele jetzt mit dem Gedanke einen Motorradschien zu machen. Muss ich, unabhängig ob A2 oder A, sowohl die Theoretische als auch Praktische Prüfung ablegen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Angelo,

      grundsätzlich müssen Sie eine theoretische sowie eine praktische Fahrprüfung abgelegen. Wenden Sie sich am besten an Ihre Fahrschule. Diese kann Ihnen die Einzelheiten erläutern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. San G. sagt:

    Hallo liebes Team von Bussgeldkatalog.org,

    ich finde nirgends eine Antwort auf folgende Frage:
    Aus dienstlichen Gründen habe ich Mitte Juni diesen Jahres den FS der Klasse C und CE erworben. Jetzt habe ich mich entschieden, privat den FS der Klasse A zu machen (Alter Mitte 30).
    Frage: Kann man die theoretischen Unterrichtsstunden Basisstoff B auch für den FS A anrechnen lassen, auch wenn es bei zwei unterschiedlichen Fahrschulen gemacht wird?
    Die theoretische Prüfung würde ich selbstverständlich komplett ablegen, mir geht es nur um die Unterrichtsstunden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo San G.,

      grundsätzlich gibt es da Möglichkeiten. Dies sollten Sie aber mit der Fahrschule klären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Serdar sagt:

    Hallo
    ich habe meine Klasse 3 führerschein 18.12.1984 in Hessen / Groß- Gerau gemacht
    Welchen Klassen entspricht der alte Führerschein Klasse 3.? Ich habe EU Führerschein aber ist A und A1 nicht eingetragen wo muss ich melden für eintragen?
    mfG.

  36. Chris sagt:

    Hallo
    ich habe 2015 mit 21 (Klasse B bereits vorhanden) den Motorradführerschein mit einer ungedrosselten Maschine gemacht und Klasse A mit SZ 80 eingetragen bekommen.
    Kann ich, nachdem nun zwei Jahre vergangen sind, ungedrosselte Motoräder fahren oder muss ich das Alter von 24 erreichen?

    Besten Gruß, Chris

  37. Alexander sagt:

    Servus,
    Ich bin 50 Jahre, besitze den B-schein und den CE (den alten 2er, ich darf alle LKW-Klassen fahren, der Schein ist aktiv, aber ohne die Module). Zudem WAR ich vor 20 Jahren Rettungsassistent mit Ausbildung und Zertifikat.

    Ich will nun direkt in den A-Schein gehen um eine historische Harley (1200 ccm) fahren zu können.

    Frage:
    1. muss ich die Theorie in der Fahrschule nochmal machen?

    2. muss ich die Theorieprüfung vor dem TÜV erneut machen?

    3. muss ich einen Ersten-Hilfe_Kurs erneut machen?

    Danke für Antwort

  38. Kathrin sagt:

    Hallo ,ich hab da ne frage. Also ich möchte gern den Führerschein a machen und bin jetzt 23 1/2 jahre. Der ist ja dann eingeschränkt und muss dann 2 jahre fahren um einen uneingeschränkten Status zu bekommen. Muss ich nach diesen 2 Jahren dann noch eine weitere Prüfung absolvieren oder bekomme ich den Status auch ohne prüfung ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kathrin,

      ab einem Alter von 24 Jahren ist der Direkteinstieg in die Klasse A möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei einer Fahrschule Ihrer Wahl.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Iven sagt:

    Hallo,
    1992 habe ich den Führerschein für Auto und Motorrad erworben. Motorrad die ersten 2 Jahre beschränkt.
    2002 wurden in den neuen EU-Führerschein nur die Klassen A1 und A beschränkt eingetragen.
    Darf ich trotzdem Motorrad (unbeschränkt) fahren, obwohl es nicht eingetragen wurde?
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Iven,

      in der Regel wird die Klasse „A beschränkt“ nach zwei Jahren in A umgewandelt. Insofern sollte dies kein Problem sein, Sie sollten jedoch lieber auf Nummer sicher gehen und sich diesbezüglich noch einmal an die Fahrerlaubnisbehörde wenden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  40. A1-Führerschein sagt:

    Guten Tag,

    eine wirklich gute und aufwendige Auflistung der verschiedenen Motorradführerscheinklassen mit wirklich guten theoretischen Inhalten.
    Ich würde gerne noch eine Kleinigkeit hinzufügen und zwar zum A1-Führerschein. Es stimmt das man mit dem A1-Führerschein ein Leichtkraftrad mit einem maximalen Hubraum von 125ccm und einer max. Leistung von 11kw (15ps) bewegen darf, allerdings muss man bei sehr leichten Leichtkrafträdern (z.b. Enduros) aufpassen dass man das Leistungsgewicht von 0,1kw/kg nicht überschreitet. Für den theoretischen und rechtlichen Teil ist Ihr Artikel wirklich super und empfehlenswert!

  41. Martin sagt:

    Habe früher den MotorradSchein 1b gemacht für die 125ccm möchte jetzt aber auf die Große A Klasse aufsteigen brauch Ich da nur Praxisprüfungern machen und kann Ich die direkt offen fahren oder nur beschränkt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      um den Führerschein 1b auf A zu erweitern, muss in der Regel die gesamte Ausbildung durchlaufen werden. Anders sieht es bei A2 aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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