Führerschein/Fahrerlaubnis: Kosten – Was kostet ein Führerschein?

Kosten für Führerschein im Vorfeld planen

Übersicht über die Kosten der Fahrerlaubnis

KostenpunktHöhe der Ausgaben* in Euro
Grundgebühr200
Fahrstunden1.500
Lernmaterialien50
Prüfungsgebühren von Fahrschule und Behörde 200
Fahrerlaubnisantrag35
Verschiedenes (Erste-Hilfe-Kurs, mediz. Untersuchungen, Passbilder?40
* Die hier angegebenen Beträge sind lediglich Zirkaangaben, die je nach Region und Fähigkeiten des Fahranfängers variieren können.

Mit welchen Führerschein-Kosten muss ich rechnen?

Mit welchen Führerschein-Kosten muss ich rechnen?

Gerade für Jugendliche, die ihren ersten Autoführerschein machen, ist die gewissenhafte Planung ihrer Führerschein-Kosten wichtig. Schließlich soll ein tendenziell geringes verfügbares Budget nicht überschritten werden und eine Preisexplosion vermieden werden. Aber auch bei einem LKW-Führerschein oder anderen Fahrerlaubnissen, die für die berufliche Qualifikation auch im fortgeschrittenem Lebensalter noch benötigt werden, lohnt sich eine rechtzeitige Planung der Kosten für den Führerschein. 

So erstellen Sie sich einen guten Überblick über die erwartbaren Kosten. Zudem erkennen Sie besser, wo sich noch Möglichkeiten zum Sparen ergeben, denn Sie können vor dem Abschluss eines Vertrags mit einer Fahrschule die Preise für die Leistungen von verschiedenen Anbietern vergleichen und sich für das attraktivste Angebot entscheiden.

Exakte Berechnung der Führerschein-Kosten ist im Vorfeld nicht möglich

Außerdem können Sie sich gegebenenfalls von Ihrem Arbeitgeber die Führerschein-Kosten erstatten lassen, wenn Sie die betreffende Qualifikation für die Ausübung ihrer Arbeit benötigen. Um dies in die Wege zu leiten, ist die Planung der erwartbaren Führerschein-Kosten im Vorfeld ebenfalls empfehlenswert. Wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, welche Kosten bei dem Erwerb einer Fahrerlaubnis zu berücksichtigen sind, in welchem Bereich sich diese bewegen sollten, und geben Ihnen eine Reihe von Tipps zum Sparen an den Führerschein-Kosten.

Die Kosten für den Autoführerschein

Was kostet ein Führerschein? Diese Frage stellen sich viele Jugendliche und junge Erwachsene, die die Absicht haben, ihre erste Fahrerlaubnis zu erwerben. Tatsächlich lässt sich vorab jedoch schlecht abschätzen, welche Führerschein-Preise auftreten werden. Eine Pauschalgebühr zu prognostizieren ist unmöglich, da jede Fahrschule eigene Tarife anbietet und jeder Fahrschüler einen unterschiedlichen Übungsbedarf hat und dementsprechend weniger oder mehr Fahrstunden bis zur Prüfung braucht.

Berücksichtigen Sie also, dass eine exakte Berechnung der Führerschein-Kosten im Vorfeld nicht möglich ist; es können allenfalls Prognosen aufgeführt werden. Wie teuer der Führerschein letztendlich ist, stellt sich erst im Verlauf der Ausbildung heraus, wenn der individuelle Übungsbedarf ersichtlich wird. Aus diesem Grund sollten Sie ein großzügig bemessenes Budget veranschlagen, so dass Sie nicht in die Bredouille geraten, aufgrund von Geldmangel auf eigentlich benötigte Übungsstunden zu verzichten.

Das Missglücken der Führerscheinprüfung oder etwaige Bußgelder aufgrund von Fehlern, die sich in die Fahrpraxis eingeschlichen haben, sind in diesem Fall langfristig teurer als eine Investition in eine hochwertige Ausbildung und genügend praktische Fahrstunden. 

Doch um konkret zu werden: Was kostet ein Autoführerschein? Grundsätzlich setzen sich die Autoführerschein-Kosten aus diesen Bestandteilen zusammen:

  • Grundgebühr für die Anmeldung in einer Fahrschule
  • Kosten für die theoretischen Stunden
  • Kosten für die praktischen Fahrstunden
  • Kosten für den obligatorischen Sehtest
  • Kosten für die Anmeldung zur Prüfung sowie die praktische und theoretische Führerscheinprüfung selbst
  • Kosten für den Erste-Hilfe-Test
  • Kosten für privat angeschafftes Lernmaterial zum Vorbereiten auf die Prüfung
  • Kosten für die Führerscheinstelle, z.B. für die Erteilung des Führerscheins, Anfertigung von Passbildern etc.
Achtung: Nicht in jeder Führerscheinklasse fallen all diese Posten an! Die Mofa-Führerschein-Kosten beispielsweise fallen auch deswegen recht moderat aus, weil hier kein Sehtest oder Erste-Hilfe Test benötigt wird und keine praktische Prüfung notwendig ist.

Was kostet ein Führerschein?

Regional fallen die Kosten für den Führerschein äußerst unterschiedlich aus. Einige Zahlen sollen dies illustrieren:

  • In Berlin kostet der Erwerb eines Autoführerscheins etwa 1070 Euro
  • In Bayern dagegen werden durchschnittlich fast 1700 Euro für einen normalen PKW-Führerschein fällig!
  • Das goldene Mittelfeld diesbezüglich stellt Hamburg dar: Um die 1300 Euro kostet der klassische B-Führerschein dort.
Die Führerschein-Preise unterscheiden sich regional

Die Führerschein-Preise unterscheiden sich regional

In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Preiskatalog, der die Preise für die einzelnen Leistungen der Fahrschulen festlegt. Die Fahrschulen können die Führerschein-Kosten also selbst festlegen. Aus diesem Grund sollten Sie im Vorfeld genau überprüfen, welche Kosten letztendlich anfallen werden. Da die Fahrschulen ihre Preise für die einzelnen Leistungen explizit aufführen müssen, kann ein solcher Vergleich relativ einfach bewerkstelligt werden.

Auch die Beratung durch den Fahrlehrer ist zunächst kostenlos und sollte unbedingt in Anspruch genommen werden, schließlich ist auch die Auswahl eines sympathischen Fahrlehrers für den schnellen (und damit günstigen) Erwerb des Führerscheins notwendig.

Beim Vergleich der unterschiedlichen Angebote, die die regionalen Fahrschulen für den Führerscheinerwerb anbieten, sollten Sie einige Richtwerte im Kopf behalten, die auf eine angemessene Preisgestaltung der Fahrschule hinweisen.

Experten geben Fahrschülern auf den Weg, dass die Grundgebühr für die Anmeldung in der Fahrschule nicht mehr als das zehnfache einer Übungsstunde kosten soll. Ohnehin ist die Anmeldung mit Kosten bis zu 200 Euro ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil der Führerschein-Kosten, und Sie sollten im Vorfeld genau abklären, welche Leistungen bereits in der Anmeldegebühr enthalten sind. Des Weiteren gilt der Richtwert, dass die Prüfungsgebühren nicht mehr als fünf mal so teuer sein sollten, wie eine Fahrstunde.

Die Kosten für die Übungsstunden fallen am stärksten ins Gewicht

Eine Sonderfahrt (also beispielsweise die gesetzlich vorgeschriebene Nachtfahrt) darf laut Expertenmeinung durchaus bis zu 1,5 mal so teuer sein wie eine normale Fahrstunde.

Durchschnittlich benötigt ein Fahranfänger um die 24 Übungsfahrten, bevor er sich an die Prüfung wagt. Hier gibt es aber natürlich bedeutende Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrschülern! Der eine besteht nach den gesetzlich vorgeschriebenen Übungsstunden problemlos, ein anderer möchte gerne noch ein wenig mehr Fahrpraxis erwerben, bevor er einen Prüfungstermin ausmacht. 

Gerade die Kosten für die einzelnen Fahrstunden fallen beim Gesamtpreis der Führerschein-Kosten am stärksten ins Gewicht. Eine Übungsstunde kostet in Deutschland zwischen 20 und 45 Euro, eine Sonderfahrt schlägt preislich mit bis zu 60 Euro zu Buche. Verpflichtend ist der Besuch von 12 Sonderfahrten, aber auch hier kann der individuelle Übungsbedarf die Kosten noch einmal ansteigen lassen.

Kosten für die Fahrprüfung

Für einen klassischen PKW-Führerschein der Klasse B müssen die Anwärter sowohl eine praktische als auch eine theoretische Prüfung bestehen. Damit die Unabhängigkeit der Prüfungen gewährleistet werden kann, wird diese von Prüforganisationen wie dem TÜV durchgeführt. Die Kosten für die Prüfung überweist die Fahrschule oft direkt an die Prüforganisation. Dennoch sollten Sie vor der Anmeldung in einer Fahrschule prüfen, ob die entsprechenden Kosten schon im Preis inbegriffen sind oder ob sie vor der Prüfung noch zusätzlich entrichtet werden müssen.

Der Preis, den die Prüforganisation für die theoretische Prüfung verlangt, ist mit etwa 20 Euro zwar nicht allzu hoch. Dafür kommt mit etwa 100 Euro Führerschein-Kosten für die praktische Prüfung vor der Erteilung des B-Führerscheins doch noch einmal eine größere Summe auf den Führerscheinanwärter zu. Die genaue Prüfungsgebühr für die einzelnen Führerscheinklassen ist in der Gebührenordnung für den Straßenverkehr festgelegt.

Zusätzliche Kosten bei nicht-bestandener Prüfung kalkulieren

Die Autoführerschein-Kosten können im Vorfeld nur geschätzt werden

Die Autoführerschein-Kosten können im Vorfeld nur geschätzt werden

Nicht jeder besteht die Führerscheinprüfung sofort, und neben die Bedrückung über den persönliche Misserfolg tritt auch die Sorge um erhöhte Führerschein-Kosten auf den Plan. Was kostet ein Führerschein bei dem erneuten Versuch? In diesem Fall fallen erneut die Kosten für die Prüfung an, sofern man nicht einen Tarif gebucht hat, in dem auch das „Durchfallen“ bereits einkalkuliert wurde und ein zweiter Versuch keine zusätzlichen Kosten verursacht.

Zudem müssen in diesem Fall erneut Fahrstunden genommen werden, welche natürlich weitere Kosten verursachen. Es empfiehlt sich, vor dem Abschluss eines Vertrags mit einer Fahrschule zu prüfen, ob die Fahrstunden nach dem Durchfallen durch die praktische Prüfung teurer sind, denn dies würde eine erhebliche Steigerung der Kosten bedeuten.

Grundsätzlich empfiehlt es sich übrigens nicht, eine Verringerung der Führerschein-Kosten durch den Besuch von möglichst wenigen Fahrstunden zu erlangen. Schließlich erwarten den Führerscheinanwärter letztendlich nur höhere Kosten, wenn in der praktischen Prüfung aufgrund von mangelnde Kenntnissen kein Führerschein erteilt werden darf, und er die deswegen Prüfung wiederholen muss.

Der Fahrlehrer kann gegebenenfalls eine objektive Einschätzung zu den eigenen Fähigkeiten abgeben und beurteilen, ob man schon bereit für die Prüfung ist, oder ob noch Übungsbedarf besteht. Die praktische Ausbildung soll die Fahrschüler fit für den Straßenverkehr machen, so dass nicht kurz nach der Prüfung Punkte in Flensburg anfallen, ein Fahrverbot verhängt wird, oder ein Bußgeldbescheid an den Fahranfänger geschickt wird – ganz davon abgesehen, dass unsicheres Fahrverhalten natürlich auch eine erhebliche Gefährdung der Verkehrssicherheit darstellt. Um in StVO und Verkehrsrecht fit zu sein, ist es deswegen angemessen, in die Übungsstunden genügend Geld zu investieren – sonst zahlt man später stattdessen die Bußgelder aus der Bußgeldtabelle.

Geld sparen mit einem Kombiführerschein

In manchen Führerscheinklassen ist bereits eine weitere Klasse eingeschlossen. Das bedeutet, mit dem Erwerb eines Führerscheins erhält man die Erlaubnis mehrere Fahrzeugklassen zu fahren. Nicht immer ist dies sinnvoll, jedoch sollten Sie im Vorfeld prüfen, ob Sie gleich die kombinierte Führerscheinklasse machen wollen, oder ob der einfache Führerschein für Ihre Bedürfnisse ausreicht. Beim Erwerb eines Kombi-Führerscheins sparen Sie sich eine doppelte Anmeldegebühr – der kombinierte Führerschein jedoch ist aufgrund der zusätzlichen Ausbildungsstunden trotzdem etwas teurer.

Der Vorbesitz mancher Führerscheinklassen verringert die Kosten für den Erwerb von einem neuen Führerschein. Hier sollten Sie im Vorfeld in Ihrer Fahrschule nachfragen, ob Sie durch den Besitz Ihrer bestehenden Führerscheine eine günstigere Ausbildung erhalten können, weil bereits Vorwissen besteht und dementsprechend weniger Theoriestunden notwendig sind. Wer beispielsweise einen Rollerführerschein besitzt, also einen Führerschein der Klasse A1, A2 oder AM, der muss weniger Theoriestunden für den Erwerb eines Führerscheins der Klasse A oder B buchen.

Zusätzliche Kosten fallen dagegen für Fahrschüler an, die beim Programm „Begleitetes Fahren mit 17“ teilnehmen. Hier ist ein kostenpflichtiger Antrag zur Festlegung der Begleitperson bei der Führerscheinstelle einzureichen. Für diesen sind um die 20 Euro zu veranschlagen.

Erste-Hilfe Kurs und Sehtest

Der Sehtest für den Führerschein kostet 6,43 Euro

Der Sehtest für den Führerschein kostet 6,43 Euro

Zu den Kosten für den Führerschein gehört auch der Preis für Sehtest und Erste-Hilfe Test. Angesichts der hohen Kosten für den Führerschein sind diese Bestandteile auf dem Kostenplan jedoch als eher gering zu veranschlagen. Zumindest lassen sie sich gut einplanen, da die Spannweite für diese Preise nicht groß ist.

Der Preis für den Seh-Test ist gesetzlich festgelegt und beläuft sich auf exakt 6,43 €. Diese Sehtest-Führerschein-Kosten können Sie direkt beim Augenarzt entrichten; sollte er einen höheren Preis verlangen, können Sie ihn auf die GebOSt verweisen, die „Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr“. Der Erste-Hilfe Kurs, den Sie z.B. beim roten Kreuz absolvieren können, kostet ungefähr 30 bis 40 Euro.

Neuer Führerschein: Kosten um die 50 Euro

Vor der Ausstellung des Führerscheins muss einige Bürokratie in Kauf genommen werden, die natürlich auch Kosten verursacht. Zunächst muss der Fahrschüler einen Auszug aus dem Verkehrszentralregister in der Führerscheinstelle vorlegen, dieser kostet um die drei Euro. Anschließend kann er einen Antrag auf den Führerschein stellen. Dies kostet etwa fünf Euro. Am teuersten ist letztendlich die Erteilung der Fahrerlaubnis, für die man dann noch einmal ungefähr 30 Euro zahlen muss.

Sofern für den Führerschein noch Passbilder angefertigt werden sollen, kann man getrost von einer Gebühr von um die 50 Euro ausgehen, die in der zuständigen Behörde als Führerschein-Kosten fällig werden. Internationale Führerscheine kosten um die 20 Euro. Sie sind weltweit gültig und können direkt bei der Erteilung des normalen Führerscheins in der zuständigen Behörde beantragt werden.

LKW-Führerschein – Kosten

Genauso wie für den PKW-Führerschein sind die Kosten für den LKW-Führerschein (C-Führerschein) nicht einheitlich zu bestimmen, da sie von vielen verschiedenen Faktoren abhängig sind. Im Wesentlichen fallen allerdings die selben Posten wie für den Autoführerschein auch beim LKW-Führerschein an. Jedoch sind die Übungsstunden deutlich teurer, so dass durchaus mit einem Gesamtpreis von um die 3000 Euro gerechnet werden kann.

Allerdings kommt für diese Kosten oft der Arbeitgeber auf – zumindest wenn sich der Arbeitnehmer im Gegenzug verpflichtet, mehrere Jahre im Betrieb zu verbleiben. Kündigt er doch vorzeitig, so kann der Arbeitgeber eine Rückerstattung der Kosten für den Führerschein verlangen. Für Arbeitssuchende, die sich durch eine weitere Qualifikation in Form eines LKW-Führerscheins neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt schaffen wollen, kommt eine Finanzierung der Führerschein-Kosten durch die ARGE in Frage.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass alle fünf Jahre erneut zusätzliche Kosten für den LKW-Führerschein auf die Inhaber zukommen, schließlich muss der Führerschein verlängert werden. Hierbei besteht ein Kostenfaktor in der Anfertigung der erforderlichen medizinischen Gutachten und bei den Kosten für den ausführlichen Sehtest. Dafür sind um die 100 Euro zu veranschlagen. Gewerblichen LKW-Fahrern wird diese Summe meistens von ihren Arbeitgebern erstattet.

Mofa-Führerschein: Kosten im niedrigen Bereich

Für den Mofa-Führerschein fallen die Kosten eher moderat aus, denn hier ist keine praktische Prüfung erforderlich. Auch die Anzahl der Theorie-Stunden ist gering. Wie viel kostet ein Führerschein für das Mofa also? Normalerweise müssen Sie hier mit Kosten um die 100 Euro rechnen.

Staplerschein-Kosten

Einen Staplerschein macht wohl niemand in seiner Freizeit zum Vergnügen. Der Staplerschein ist Teil der beruflichen Qualifikation und dementsprechend wird üblicherweise der Arbeitgeber oder die ARGE für die Kosten aufkommen. Die Kosten für den Staplerschein belaufen sich auf um die 100 Euro.

Spartipps: Reduktion der Führerschein-Kosten

Die Kosten für den Führerschein hängen vor allem von der Anzahl der benötigten Übungsstunden ab

Die Kosten für den Führerschein hängen vor allem von der Anzahl der benötigten Übungsstunden ab

An einer guten Ausbildung zum sicheren Autofahrer sollten Sie nicht sparen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich nicht, bei den Übungsstunden zu knausern. Doch wenn Sie folgende Punkte beherzigen, können Sie den einen oder anderen Euro sparen – schließlich soll nach dem Führerschein auch noch genug Geld für ein Auto übrig sein:

  • Vergleichen Sie, bevor Sie einen Vertrag abschließen. Unterschiede von über 600 für die Führerscheinkosten bei zwei unterschiedlichen Fahrschulen in der selben Stadt sind keine Seltenheit! Falls es möglich ist, für die Fahrstunden auch bis zur Nachbarstadt zu fahren, berücksichtigen Sie ebenfalls die Angebote dort.
  • Berücksichtigen Sie, ob in der Anmeldegebühr schon der ein oder andere Posten inbegriffen ist, oder ob Sie noch einmal drauf zahlen müssen.
  • Es ist sinnvoll, sich vor dem Beginn der praktischen Ausbildung bereits mit der Theorie zu beschäftigen. So fängt man bei der ersten praktischen Stunde nicht von vorn an und kann die kostenpflichtigen Stunden effektiver nutzen.
  • Falls Sie mehrere Menschen kennen, die zum selben Zeitpunkt wie Sie den Führerschein machen wollen, können Sie bei der Fahrschule anfragen, ob man Ihnen einen Mengenrabatt gewähren kann.
  • Wenn Sie privat für die Prüfung üben, brauchen Sie weniger Vorbereitungsstunden. Aber natürlich dürfen Sie ohne Fahrerlaubnis nicht am öffentlichen Verkehr teilnehmen! Es gibt jedoch Verkehrsübungsplätze, auf denen Sie für wenige Euro Eintritt Auto fahren dürfen. Beachten Sie jedoch, dass das Auto auf dem Weg zum Verkehrsübungsplatz natürlich von einem Führerscheininhaber gesteuert werden muss.
  • Die Vorbereitung auf den theoretischen Teil der Prüfung gestaltet sich dagegen unkomplizierter. Übungsmaterialien zur Prüfungsvorbereitung können Sie in der Bücherei entleihen – das kostet kaum etwas. Auch im Internet lässt sich inzwischen ein vielfältiges Übungsmaterial für die Führerscheinprüfung finden.
  • Ein weiterer Tipp zur Vorbereitung: Die Lektüre vom Bußgeldkatalog sensibilisiert Sie für das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Auch mit unserem Bußgeldrechner erreichen Sie dieses Ziel.
  • Bitten Sie Ihren Fahrlehrer stets um ein Feedback, so dass Sie wissen, wo Sie noch nachbessern müssen, um die Prüfung zu bestehen. Lassen Sie sich von ihm empfehlen, wie viele Fahrstunden sie noch absolvieren sollten, bevor die Prüfung bevorsteht. So geben Sie weder zu viel noch zu wenig für die Fahrstunden aus. Denn die praktische Vorbereitung ist wichtig, um eine sichere und souveräne Fahrpraxis zu erwerben.
  • Viele ehemalige Fahrschüler raten, zwischen den einzelnen Übungsstunden nicht allzu viel Zeit vergehen zu lassen, so dass sich eine gewisse Routine beim Fahren einstellt, die die Vertiefung des Wissens fördert.
  • Falls die Fahrschule Ihren Erwartungen nicht entspricht und Sie sich schlecht auf die Prüfung vorbereitet fühlen, können Sie jederzeit wechseln – Ihre bisherige Fahrschule muss Ihre neue Fahrschule über die abgeleisteten Stunden informieren, so dass Sie in der neuen Fahrschule nicht von vorne anfangen müssen. So sparen Sie sich die zusätzlichen Kosten, die anfallen würden, wenn die Prüfung nicht bestanden wurde, weil die Vorbereitung mangelhaft war. Machen Sie sich im Vorfeld mit den Durchfallquoten der Fahrschüler Ihrer anvisierten Fahrschulen vertraut – sind diese gering, ist dies ein Indiz für die hohe Qualität der Ausbildung.
Der finanzielle Aspekt spielt beim Erwerb des Führerscheins eine große Rolle, schließlich geht es um viel Geld. Gleichzeitig sollten Sie bereit sein, für eine hochwertige Ausbildung einen angemessenen Preis zu bezahlen. Schließlich benötigen Sie diese gute Ausbildung nicht nur um die Prüfung zu bestehen, sondern auch für ihre alltägliche Fahrpraxis. Aus diesem Grund sollte ein günstiger Preis nie der einzige Grund sein, sich für eine bestimmte Fahrschule zu entscheiden.

 

Den Führerschein finanzieren

Was kostet ein Führerschein und wo lässt sich sparen?

Was kostet ein Führerschein und wo lässt sich sparen?

Es gibt verschiedene Modelle zur Finanzierung des Führerscheins. Wer die Summe nicht im Vorfeld angespart hat, kann einen Kredit aufnehmen. Oftmals rentiert sich dies wegen der hohen Zinsen jedoch nicht.

Sinnvoller ist es, einen gewissen Betrag für die Grundgebühr anzusparen und im Vorfeld anzuzahlen, während die Kosten für die einzelnen Fahrstunden erst kurzfristig beglichen werden. So werden die Führerschein-Kosten nicht auf einmal fällig, sondern sind portioniert leichter zu stemmen. Übrigens muss das Arbeitsamt Empfängern von Hartz 4 den Führerschein bezahlen, wenn sich durch den Erwerb der Fahrerlaubnis ein Arbeitsverhältnis ergibt.

Am sinnvollsten ist zur Finanzierung des Führerscheins das rechtzeitige Ansparen der benötigten Summe. So können die Fahrschüler ohne Geldsorgen die Übungsstunden und die Prüfung absolvieren. Etwa jeder vierte Prüfling besteht die Führerscheinprüfung beim ersten Versuch nicht. Ihr Erspartes sollte in diesem Fall auch für einen weiteren Versuch auslangen.

Denn wer zu diesem Zeitpunkt eine lange Pause einlegt, riskiert es, das bereits erworbene Wissen wieder zu vergessen, und muss mit der Prüfungsvorbereitung erneut bei Null anfangen. Deswegen ist es gut, für den Fall der Fälle genug Geld auf die Seite gelegt zu haben, um sofort die noch bestehende Vorbereitung intensivieren zu können. Zudem sollten Sie genügend Geld für ausreichend Übungsstunden zumindest einplanen, auch wenn Sie es letztendlich gar nicht benötigen.

Ist ein Führerschein im Ausland billiger?

Viele Dienstleistungen sind im Ausland günstiger als in Deutschland. Gilt das auch für den Führerschein? Ist es überhaupt sinnvoll, sich dieses Dokument im Ausland erteilen zu lassen? Eher nicht. Denn ein Führerschein aus einem EU-Mitgliedsland wird in Deutschland nur dann dauerhaft anerkannt, wenn Sie mindestens ein halbes Jahr in dem Land gelebt haben, in dem der Führerschein erteilt wurde. Diese Beschränkung führt dazu, dass sich die deutlich günstigeren Führerschein-Kosten im Ausland (in Polen oder Tschechien sind Führerscheine bis zu 50 Prozent günstiger!) nicht wirklich rentieren. Vom „Führerscheintourismus“ ist aus diesem Grund abzuraten.

Beratung von der Fahrschule in Anspruch nehmen

Um sich eine Aufstellung der Kosten für den Führerschein anfertigen zu lassen, sollten Interessierte in ihrer Fahrschule die konkrete Frage „Was kostet der Führerschein?“ stellen und sich einen individuellen Kostenplan erstellen lassen. So können Sie die Angebote der verschiedenen regionalen Fahrschulen vergleichen und sich das attraktivste Angebot aussuchen. Zudem verfügen Sie dann bereits im Vorfeld über eine Prognose zu den Kosten und können sicherstellen, dass Sie Ihr Budget nicht überschreiten. Bei den Kosten für den Staplerschein und auch bei den Kosten für den LKW-Führerschein sollten Sie im Vorfeld bei Ihrem Arbeitgeber nachfragen, ob er die Kosten für Sie übernehmen kann.

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40 Kommentare

  1. Rena W. sagt:

    Hallo. Mein Sohn hat bereits zweimal die Prüfung f. Klasse M nicht geschafft. ( Er hat ein Handicap. ) Er wollte es jetzt im Frühjahr nochmal versuchen. Heute hat die Fahrschule die Rechnung über 150.–€ geschickt. Darf sie das ? Er hat ja die Prüfbescheinigung ( noch ) nicht. Muss ich jetzt bezahlen und ihn dann neu anmelden ? Sicher nicht mehr bei dieser Fahrschule !!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rena,
      auch wenn Ihr Sohn die Prüfungsbescheinigung noch nicht erhalten hat, müssen Sie die Gebühren für Theoriestunden oder die Anmeldegebühr für Prüfungen etc. natürlich trotzdem bezahlen. Wie hoch dieser Wert letzten Endes ist, hängt von der Fahrschule ab. Neu anmelden müssen Sie Ihren Sohn in der Regel nicht. Die Anmeldung zur Prüfung übernimmt in vielen Fällen der Fahrlehrer selbst. Wenn die Prüfung nicht bestanden wird, ist es ganz natürlich, dass die Kosten für den Führerschein steigen, woran die Fahrschule jedoch keine Schuld trifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Simon Barth sagt:

    Benötige ich tatsächlich für einen Staplerführerschein einen PKW Führerschein, da die Firma BASF, wo ich mich beworben habe das fordert. Ich habe mich als Lagerarbeiter beworben. Meine Frage : Ich darf mich doch weigern und BASF kann mich doch nicht zwingen einen Führerschein zu machen ? Was passiert wenn ich ihn nicht mache. Ich müsste ihn natürlich selber bezahlen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simon,

      generell ist ein Pkw-Führerschein keine zwingende Voraussetzung um den Staplerführerschein zu machen. Wenn bei der Stellenausschreibung ein Pkw-Führerschein gefordert ist, kann die Firma Sie zwar nicht zwingen diesen zu machen, sie kann Sie aber auf Grundlage dessen nicht einstellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Khaoula sagt:

    Hallo.
    Mein Freund will gerne sein Führerschein machen, er kommt aus Syrien und hat dort ein internationalen Führerschein der aber in Deutschland nicht gültig ist. Er ist am November 2015 nach Deutschland eingereist, so mit sind die 6 Monate um die er fahren könnte.
    Für ihn wird es leichter sein Führerschein in Arabischer Sprache zu schreiben.
    Ich will wissen wie wir anfangen sollen und wie viel er bezahlen muss ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Khaoula,

      diesbezüglich sollten Sie sich bei einer Fahrschule erkundigen und gegebenenfalls einer Verwaltungsbehörde. Möglicherweise wird der Schein verlängert oder er kann hier einen Führerschein bei einigen Fahrschulen neu machen. Der Preis diesbezüglich kann sehr variieren. Daher ist eine pauschale Festlegung nicht möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. H. Heinrich sagt:

    Wieviel kostet der Anfängerführerschein im Durchschnitt in Brandenburg ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo H. Heinrich,
      die Kosten für einen Anhängerführerschein sind von mehreren Faktoren abhängig. In der Regel liegen sie zwischen 400 und 600 Euro. Wir würden Ihnen empfehlen, direkt vor Ort bei der Fahrschule Ihrer Wahl nachzufragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Dahlke sagt:

        Wenn man aber mindestens 12 Sonderfahrten machen soll (1Std.ca. 60 Euro)…kommt der Preis 400-600 Euro für den Führerschein absolut nicht hin!?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Dahlke,

          hier wurde vorausgesetzt, dass bereits die Klasse B absolviert wurde. Für die Erweiterung auf BE sind nur 5 Sonderfahrten notwendig. Für genaue Preisinformationen fragen Sie bei der entsprechenden Fahrschule nach.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • Peter H. sagt:

            Herr Heinrich fragte nach den Kosten eines „Anfängerführerscheins“. Anfänger. Nicht Anhänger.
            Es gibt keinen „Anfängerführerschein“.

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Peter,
            das ist uns bewusst. Jedoch haben wir dies für einen Tippfehler gehalten und versucht, Herrn Heinrich auf diesem Wege trotzdem die gewünschte Information zukommen zu lassen.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Leah sagt:

    Hallo
    Ich habe jetzt seit 7 Wochen meinen bf17 Führerschein. Jetzt habe ich gelesen dass meine Eltern (Begleitpersonen) nicht auf dem Beifahrersitz sitzen müssen. Stimmt dass?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leah,

      es ist gesetzlich nicht geregelt, wo die Begleitperson sitzen soll. Generell ist der Beifahrersitz aber zu empfehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. M. Bessrich sagt:

    Hallo Bußgeldkatalog.org-Redaktion,

    Meine Frage :

    Sind in den Beispielhaften Preisen von Bayern, Berlin, Hamburg die Zusätzlichen Kosten

    (wie:
    Grundgebühr für die Anmeldung in einer Fahrschule
    Kosten für die theoretischen Stunden
    Kosten für die praktischen Fahrstunden
    Kosten für den obligatorischen Sehtest
    Kosten für die Anmeldung zur Prüfung sowie die praktische und theoretische Führerscheinprüfung selbst
    Kosten für den Erste-Hilfe-Test
    Kosten für privat angeschafftes Lernmaterial
    Kosten für die Führerscheinstelle)

    schon mit eingerechnet oder sollen diese Preise einen Gesamtpreis darstellen?

    Danke im voraus.
    M.Bessrich

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo M.Bessrich,

      die beispielhaften Kosten stellen die durchschnittlichen Gesamtkosten dar. Allerdings können diese Kosten sich je nach Fahrschule und angeschafften Material unterscheiden und auch sehr variieren. Mit welchen Gesamtkosten Sie zu rechnen haben, können Sie bei den Fahrschulen anfragen und dann vergleichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Stefan sagt:

    Hallo Bußgeldkatalog.org-Redaktion,

    welche Zeit darf zwischen theoretischer und praktische Prüfung liegen? (1 Jahr?, Stimmt das?)
    Wie verhält sich das, wenn eine Erkrankung dazwischen kommt? Verfallen dann die absolvierten Fahrstunden und muss wieder vorne anfangen?

    Danke im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      in der Tat darf nicht mehr als ein Jahr zwischen beiden Prüfungen liegen. Überschreiten Sie diesen Zeitraum, müssen Sie die theoretische Prüfung erneut absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Stefan sagt:

        Hallo Bußgeldkatalog.org-Redaktion,

        zunächst vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Verfallen auch die abgeleisteten Fahrstunden, wenn diese nach Ablegen der theoretischen Prüfung gemacht wurden und die Erkrankung vor dem Ablegen der praktischen Prüfung eintritt?
        Könnte vielleicht die theoretische Prüfung wiederholt werden, ohne dass alle Fahrstunden noch einmal gemacht werden müssen?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Stefan,

          die Fahrschulstunden verfallen nicht. Sie sollten sich allerdings mit den Geschäftsbedingungen der Fahrschule auseinandersetzen, da die Kosten oftmals sich bei langer Dauer erhöhen können.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Patrick S. sagt:

    Hallo, ich möchte demnächst einen Führerschein in Hamburg mache ,mit wieviel kosten muss ich rechnen? Ich bin zur Zeit 17 Jahre.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      welche Kosten auf Sie zukommen, lässt sich – wie Sie unserem Text entnehmen können – nicht genau beziffern. Entscheidend sind unter anderem die Tarife der jeweiligen Fahrschule sowie die Anzahl der benötigten Fahrstunden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Jenny sagt:

    Habe meinen Führerschein abgeben müssen 2004 wegen BTMG. Bin nicht gefahren!. Muß ich den wieder neu machen oder kann ich den wieder neu machen. Ich hab gehört wenn er länger als 10 Jahre weg ist, dann muß man ihn neu machen. Wie kann ich das in Erfahrung bringen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      Sie können einen Antrag auf Wiedererteilung bei der zuständigen Führerscheinstelle stellen. Dort erhalten Sie auch alle weiteren relevanten Informationen. Unter Umständen kann verlangt werden, dass Sie die Prüfung erneut ablegen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Uwe sagt:

    Kann ich von Klasse B auf Klasse AM wechseln, weil ich Klasse B beim zweiten Mal nicht bestanden habe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      das sollte möglich sein. Am besten besprechen Sie dieses Vorhaben mit Ihrer Fahrschule und stellen einen entsprechenden Antrag bei der Führerscheinstelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Hubert sagt:

    Hallo, eine Frage: Ich bin nach einem Motorradunfall seit Mitte 2005 querschnittgelähmt und kann die Finger der rechten Hand nicht mehr bewegen (Plexusläsion rechts).
    Ich habe mit 18 (1988) den Führerschein für PKW (damals Klasse 3) und 1997 den (damaligen) Stufenführerschein für Motorrad (damals Kl.1a) gemacht, der 1999 auf Kl. 1 erweitert wurde.
    Momentan bin ich hauptsächlich öffentlich im Rollstuhl bzw. mit einem Elektrorollstuhl unterwegs. Welche Vorgehensweise wäre notwendig, wenn ich selber wieder einen PKW lenken wollte (ich habe noch meinen Führerschein)?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Huber,

      Sie sollten ggf. mit der zuständigen Führerscheinbehörde sprechen. Diese wird vermutlich ein ärztliches Gutachten verlangen – dort wird dann entschieden, ob Ihre Fahrerlaubnis Einschränkungen erhält.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. admir sagt:

    hallo, ich habe eine frage, ob Sie mich erklären können. ich bin 2016 im juli ohne führerschein nach Deutschland gekommen.
    aber ich habe in Mein Heimat (bosnien ) angefangen. ich habe im Rathaus gefragt, Ob ich tatsezlich noch ein führerschein mitbringen kann. rathaus gesagt. JA .. ich habe alles bezahlen. und gestern habe ich antwort gekrigt,dass ich nicht überhaupt mit bosnische führerschein in Deutschland fahren kann und das kann ich nicht für Deutsche fürerschein wechseln.
    meine Frage ist. warum. weil bosnische führerschein guntig ist in Deutschland.
    viele meine Freiundin haben schon Deutsche führerschein bekommen. vielen dank für ihre mühe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Admir,

      Sie können einen Führerschein aus Bosnien und Herzegwoina in Deutschland umschreiben lassen. Laut Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur wird dabei ganz oder teilweise auf die Fahrerlaubnisprüfung verzichtet. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie ein entsprechendes Dokument vorlegen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Hansi sagt:

    Guten Abend ich habe mal eine Frage. Ich habe im Juli meinen Führerschein 15 Jahre weg . Das ich kein MPU mehr machen muss ist mir schon klar. Aber jetzt meine Frage Wie viel praktische Fahrstunden muss ich machen und was würde der mir wieder kosten. Ich hatte vor dem Führerscheinentzug die KLasse 3 . Ich bitte um eine Rückantwort. Dankeschön

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hansi,

      in der Regel wird nur eine erneute praktische Prüfung verlangt. In den meisten Fällen ist keine erneute Ausbildung in der Fahrschule nötig. Die Kosten für die Prüfung hängen von der jeweiligen Führerscheinklasse ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. hassen sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Ich bin neu steudent in die Stadt Dortmund , ich komme aus tunesien , Und ich habe einen tunesischen Führerschein . Ich habe dies Führerschein von ein Monat bekommen
    Ich möchte fragen, ob ich mein Führerschein um ein deutschen führerschein tauschen könnte oder nicht . Oder was solle ich machen um ein gültig führerschein zu haben ,

    Ich danke Ihnen
    MFG.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo hassen,

      wenn Ihr Führerschein in Tunesien gültig ist, dann dürfen Sie damit auch in Deutschland fahren – ist Ihr Hauptwohnsitz jedoch in Deutschland angemeldet, dann dürfen Sie nur für sechs Monate problemlos mit Ihrem tunesischen Führerschein fahren. Danach brauchen Sie einen deutschen Führerschein, Ihr tunesischer Führerschein wird dann nicht mehr anerkannt. Diesen können Sie erhalten, in dem Sie Ihren Führerschein umschreiben und die entsprechenden Prüfungen ablegen.

      Außerdem sollten Sie innerhalb dieser sechs Monate eine offizielle Übersetzung mit sich führen, um Missverständnisse zu vermeiden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  15. Luca sagt:

    Guten abend bußgeldkatalog ich hätte eine Frage was kostet der Führerschein geschätzt in der Umgebung Vaihingen an der Enz vielen dank.
    LG Luca

  16. Mike sagt:

    Hallo, mein Sohn macht schon seit 2Monaten den Führerschein.Theoretische Stunden hat er schon seit 4 Wochen fertig und braucht nur noch eine Autobahnfahrt! So jetzt erst hat die Fahrschule den Antrag im Landratsamt für die Theoretische Prüfung abgegeben und diese hat jetzt bedenken das mein Sohn überhaubt machen darf, da er wegen ADS in Behandlung war! Er nimmt seit er den Führerschein macht keine Medikamente mehr! Aber laut Amt kann es vorkommen das er die Zulassung zur Prüfung nicht bekommt! Wie sieht es aus, haben wir eine Chance die Rückerstattung der Fahrschulkosten von der Fahrschule geltend zu machen!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten und müssen Sie deshalb an einen Anwalt verweisen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Chris sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Aufstieg von A1 auf A2 gemacht. Die Preise waren nicht sehr transparent und man konnte sie nirgends in der Fahrschule einsehen.
    Ich habe 6 Stunden absolviert und die praktische Prüfung bestanden.

    Jetzt auf der Rechnung stehen 6 Stunden a 45 min a 60 Euro (360 Euro) auf der Rechnung. Mit der praktischen Pr. +180 Euro = 540 Euro.
    Aber es wurden doch keine Sonderfahrten gemacht wurden.
    Darf der Fahrlehrer den Preis so hoch setzen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      grundsätzlich liegt die Preisgestaltung beim Anbieter. Nähere Informationen erhalten Sie bei einer Verbraucherberatungsstelle oder einem Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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