Lkw-Führerschein: schwere Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen fahren

Der Guide zum Führerschein der Klasse C

Mit dem Lkw-Führerschein unterwegs

Mit dem Lkw-Führerschein unterwegs

Wer über die Ausbildung zum Berufskraftfahrer nachdenkt, kommt um die Führerscheinklassen C, CE, C1 und C1E nicht vorbei. Die Klasse C1 steht für leichtere Lkw von 3.500 bis 7.500 kg zulässiger Gesamtmasse. Die Klasse C, auch als Lkw-Führerschein bezeichnet, definiert Lkw, welche über der Begrenzung des zulässigen Gewichts liegen. C1E und CE bezeichnen jeweils die Erweiterungen um schwerere Anhänger, sogenannte Lastzüge. Die C-Klassen unterliegen bestimmten Befristungen der Gültigkeit.

Dies ist jedoch nicht mit der Befristung des Führerscheins zu verwechseln, welche im Januar 2013 eingeführt wurde. Diese besagt, dass alte Führerscheine, welche vor diesem Monat erworben wurden, spätestens im Januar 2033 umgetauscht werden müssen. Dabei wird jedoch nicht die Fahrerlaubnis erneuert, sondern lediglich der Führerschein. Dieser Tausch soll der Dokumentenfälschung vorbeugen. Parallel zu dieser Befristung besitzen Lkw-Führerscheinklassen noch eine begrenzte Gültigkeit zum Führen der Kraftfahrzeuge.

Der Führerschein der Klasse C wird grundsätzlich nur auf 5 Jahre erteilt. Danach muss ein neues ärztliches bzw. augenärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. Die Verlängerung sollte spätestens einen Monat vor Ablauf beantragt werden.

Alle Führerscheinklassen rund um den Lkw sind nur begrenzt gültig. Diese Befristung wurde bereits 1999 eingeführt und dient dazu, die Sicherheit auf deutschen Straßen zu erhöhen. Denn Lkw-Fahrer müssen sich in regelmäßigen Abständen einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.

Welche Lkw-Fahrerlaubnisklassen gibt es?

Lkw-Führer­scheinWas darf ich fahren?Ein­ge­schlos­sene Füh­rer­schein­klas­senVor­aus­setz­ung für den Füh­rer­schein
CKraftfahr­zeuge mit über 3.500 kg Gesamt­masseC1Vorbesitz des Führer­scheins Klasse B,
Mindest­alter 21 Jahre
C1Kraftfahr­zeuge mit einer Gesamt­masse zwischen 3.500 kg und 7.500 kg und Anhänger bis 750 kg-Vorbesitz des Führer­scheins Klasse B,
Mindest­alter 18 Jahre
C1EKombi­nation aus einem Kraftfahr­zeug gemäß C1 und einem Anhänger über 750 kg (max. 12 t) BE, D1E (wenn Klas­se D1 im Vor­be­sitz)Vorbesitz des Führer­scheins Klasse C1,
Mindest­alter 18 Jahre
CEKombi­nation aus einem Kraftfahr­zeug gemäß C und einem Anhänger über 750 kgBE, C1E, T, DIE (wenn Klas­se D1 im Vor­be­sitz), DE (wenn Klas­se D im Vor­be­sitz)Vorbesitz Lkw-Führer­schein Klasse C,
Mindest­alter 21 Jahre

Führerschein der Klasse C: Was darf ich fahren?

Der Lkw-Führerschein wird auch Führerschein für 7,5-Tonner genannt und beinhaltet Fahrzeuge mit folgenden Eigenschaften:

  • zulässige Gesamtmasse: über 3.500 kg
  • Beförderungsbestimmung: maximal 8 Personen (außer Fahrer)
  • Anhänger: maximal 750 kg
  • Ausschluss: Fahrzeuge der Klassen AM, A1, A2 und A

Außerdem sind Sie mit dem Lkw-Führerschein berechtigt, Kraftomnibusse ohne Fahrgäste zu fahren. Die Fahrten dürfen jedoch lediglich der technischen Überprüfung des Zustandes des Busses dienen.

Die Klasse C schließt die Fahrerlaubnis C1 für Lkw von 3.500 bis 7.500 kg zulässiger Gesamtmasse ein.

Umtausch der alten Führerscheinklassen

Der Lkw-Führerschein erlebte im Laufe der Geschichte viele Wandel. Die Begrenzungen der Fahrzeuge wurden immer wieder verändert. Die neue EU-Führerscheinrichtlinie aus dem Jahr 2013 glich die deutschen Führerscheinklassen samt Lkw-Führerschein an EU-weite Klassen an.

Die neuen EU-Führerscheine müssen alle 15 Jahre in neue getauscht werden. Dafür wird lediglich ein neues Passbild benötigt. Führerscheinbesitzer, welche noch ein altes Dokument vor der Regelung 2013 besitzen, haben bis 2033 Zeit, um ihren Führerschein das erste Mal zu tauschen. Dabei werden die alten Klassen in die neuen Führerscheinklassen umgewandelt.

Die alte Klasse 2 ist gleichzusetzen mit dem Führerschein C. Bei der Umstellung auf einen neuen Führerschein wird die Klasse C mit einer Befristung auf das 50. Lebensjahr erteilt. Danach kann der Lkw-Führerschein im 5-Jahres-Turnus erneuert werden. Außerdem können Sie mit der alten Klasse 2 auch Fahrzeuge der Klasse D führen. Dies jedoch nur, wenn sich keine Fahrgäste im Fahrzeug befinden.

Der Führerschein ab 3,5t und seine Voraussetzungen

Mit dem C-Führerschein fahren Sie 7,5 Tonner

Mit dem C-Führerschein fahren Sie 7,5 Tonner

Der Lkw-Führerschein hat besondere Voraussetzungen. Diese sind gleichzusetzen mit den Bus-Führerscheinklassen. Dazu gehören eine augenärztliche Bescheinigung und eine besondere ärztliche Eignungsprüfung.

Untersuchung des Sehvermögens für den C-Führerschein

Der Sehtest für den 7,5t-Führerschein ist anders als der „kleine“ Sehtest für den Pkw- und Motorradführerschein.

Beim Lkw-Führerschein müssen die Ärzte mehrere Sehtests durchführen. Die alleinige Erreichung einer guten Sehleistung reicht nicht aus, um einen Lkw führen zu können.

Die Untersuchung des Sehvermögens kann von folgenden Personen durchgeführt werden:

  • Augenarzt
  • Arzt mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“
  • Arzt mit der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“
  • Arzt mit einer Begutachtungsstelle für Fahreignung
  • Arzt des Gesundheitsamtes
  • anderweitiger Arzt der öffentlichen Verwaltung

Diese Ärzte stellen eine Bescheinigung für den Bewerber aus, in dem das Gesichtsfeld, das räumliche Sehen, die Augenbeweglichkeit, das Dämmerungssehen, die Blendungsempfindlichkeit und das Farbsehen geprüft wurden.

Außerdem wird die Leistung des Auges gemessen. Dabei ist die Dioptrienzahl nicht wichtig. Der Bewerber um den Lkw-Führerschein muss eine Leistung von mindestens 0,8 auf beiden Augen einzeln besitzen (umgangssprachlich auch 80 Prozent). Dies kann er jedoch auch mit einer Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) erreichen. Beidäugig muss der zukünftige Fahrschüler über eine Leistung von 1,0 kommen.

Sollten Sie einen höheren Wert als +8,0 Dioptrien besitzen, müssen Sie spezielle Kontaktlinsen tragen. Die Korrektur mit einer Brille ist laut Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung nicht zulässig.

Die augenärztliche Untersuchung für die Fahrerlaubnis der Klasse C besteht zusätzlich noch aus folgenden Tests:

  • Farbsehen: Nimmt der Bewerber ausreichende Kontraste wahr? Kann er auch in der Dämmerung sehen?
  • Gesichtsfeld: Kann der Bewerber mindestens 25 Grad nach oben sehen, 30 Grad nach rechts und links sowie 40 Grad nach unten?
  • Stereosehen: Kann der zukünftige Lkw-Führerschein-Besitzer räumlich sehen? Schielt der Bewerber?

Sollten Sie eine Rotblindheit oder Rotschwäche vorweisen, muss dies nicht der Verzicht auf den Lkw-Führerschein bedeuten. Liegt der sogenannte Anomaliequotient unter 0,5 werden Sie ausschließlich über die Gefahren der Schwäche aufgeklärt. Gleiches gilt für die Ergebnisse des Dämmerungssehens und der Blendempfindlichkeit. Die Lkw-Führerschein-Kosten für das augenärztliche Gutachten belaufen sich auf etwa 80 bis 90 Euro.

Wessen Werte nicht zweifelsfrei festgestellt werden können, muss noch ein zweiter Augenarzt zurate gezogen werden. Bewerber mit einer fortschreitenden Augenkrankheit müssen regelmäßig zum Augenarzt und die Bescheinigung abgeben.

Die augenärztliche Bescheinigung darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein.

Die ärztliche Untersuchung für den Lkw-Führerschein

Die ärztliche Untersuchung ist für den Lkw-Führerschein Pflicht

Die ärztliche Untersuchung ist für den Lkw-Führerschein Pflicht

Laut Anlage 5 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) müssen sich Anwärter vom Führerschein C einer Eignungsprüfung unterziehen. Dabei muss der Arzt prüfen, ob eine Erkrankung vorliegt, „die die Eignung oder die bedingte Eignung“ ausschließt.

Der Arzt untersucht Sie hinsichtlich Ihrer Vorgeschichte und prüft, ob bereits ein Fahrfähigkeit einschränkender Unfall oder eine Krankheit vorliegen. Außerdem wird Ihr Gewicht, Ihre Größe sowie der Puls und Blutdruck gemessen.

Der Arzt ist außerdem in der Pflicht, den allgemeinen Gesundheitszustand zu notieren sowie alle Körperbehinderungen. Das Herz sowie der Kreislauf werden für den Lkw-Führerschein noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Außerdem prüft der Arzt, ob eine Bluterkrankung oder eine Erkrankung der Nieren vorliegt. Danach misst der Arzt den Anteil des Blutzuckers, um eine Zuckerkrankheit entweder auszuschließen oder festzustellen. Ist Letzteres der Fall, muss die Insulindosis geprüft und notiert werden. Als nächstes werden das Nervensystem und deren mögliche Störungen untersucht.

Ein großer Punkt in der ärztlichen Untersuchung für den Lkw-Führerschein ist die Prüfung nach psychischen Erkrankungen sowie einer Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelsucht. Findet der Arzt Anzeichen für eine Sucht, kann die Person keinen Führerschein der Klasse C erlangen bzw. muss einen erneuten Test absolvieren, um wieder für den Führerschein C in Frage zu kommen.

Außerdem wird das Gehör getestet, um auch alle Gefahren im Straßenverkehr hören bzw. verstehen und verarbeiten zu können. Liegt eine schwere Störung des Hörvermögens vor, gilt die Untersuchung als nicht bestanden. Der letzte Punkt ist in der Regel Prüfung auf Erkrankungen mit einer erhöhten Tagesschläfrigkeit. Hier eingeschlossen sind Schlafstörungen.

Sollte der Arzt noch Bedenken für die positive Bescheinigung des Bewerbers besitzen, kann er sich in Ausnahmefällen auch mit anderen Ärzten beraten. Außerdem kann er weitergehende Untersuchungen anordnen, um bestimmte Thesen zu belegen.

Die ärztliche Untersuchung für den Lkw-Führerschein kann der Betriebsarzt, ein Hausarzt oder auch eine Institution wie der TÜV durchführen.

Mit dem Erste-Hilfe-Kurs zur Fahrerlaubnisklasse C

Der Erste-Hilfe-Kurs für Lkw- sowie Busfahrer unterscheidet sich grundlegend von dem Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen. Letzteres ist jedoch Pflicht für den Erste-Hilfe-Kurs. Beide werden auch umgangssprachlich „kleiner“ und „großer“ Erste-Hilfe-Kurs genannt. Beide Unterweisungen bauen aufeinander auf und sind wichtig für den Lkw-Führerschein.

Der Erste-Hilfe-Kurs ist viel umfangreicher und umfasst 8 Doppelstunden à 90 Minuten. Der Kurs wird an zwei Tagen durchgeführt und behandelt Themen wie die Herz- und Lungen-Wiederbelebung. Außerdem lernen Sie, wie Sie auf Vergiftungen, Verbrennungen, etc. reagieren müssen.

Der „große“ Erste-Hilfe-Kurs darf spätestens 3 Monate nach dem Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen absolviert werden.

Der Kurs kostet etwa 30 bis 40 Euro, somit bezahlen Sie für beide Unterweisungen etwa 50 bis 80 Euro.

Weitere Voraussetzungen für die Fahrerlaubnis der Klasse C

Mit dem Führerschein Klasse C können auch Feuerwehr-Fahrzeuge gefahren werden

Mit dem Führerschein Klasse C können auch Feuerwehr-Fahrzeuge gefahren werden

Der Vorbesitz der Klasse B ist eine Grundvoraussetzung für das Erlangen des Lkw-Führerscheins. Mit der Ausbildung für den C-Führerschein darf direkt nach der bestandenen Praxisprüfung begonnen werden.

Das Mindestalter für den Lkw-Führerschein liegt bei 21 Jahren. Jedoch gilt die Ausnahmeregel, dass das Mindestalter auf 18 Jahre vermindert werden kann, wenn sich der Bewerber in einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer befindet.

Bis er das 21. Lebensjahr erreicht, darf er jedoch nur im deutschen Inland und im Rahmen deines Ausbildungsverhältnisses Fahrzeuge der Klasse C bedienen. Diese Auflagen entfallen natürlich, wenn er das 21. Lebensjahr erreicht hat.

Das Mindestalter ist für diejenigen ist seit Mai 2014 auf 18 Jahre herabgesetzt, welche Einsatzfahrzeuge

  • der Feuerwehr,
  • der Polizei,
  • einem nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienstes,
  • des Technischen Hilfswerkes sowie
  • sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes

führen möchten. Die Auflagen hier besagen, dass die Lkw-Führerschein-Besitzer diese Fahrzeuge jedoch nur für Einsatzfahrten, von Vorgesetzten angeordnete Übungsfahrten und Prüfungen auf der Straße gefahren werden dürfen.

Neben diesen Fahrzeugen ist es 18-Jährigen auch erlaubt, Fahrzeuge der Klasse C zu Reparatur- oder Wartungszwecken einer gewerblichen Werkstatt zu fahren. Dies jedoch nur, wenn der Lkw-Führerschein-Inhaber die Fahrzeuge auf Anordnung des Vorgesetzten auf der Straße fährt, um sie zu überprüfen.

Außerdem benötigt der Bewerber seinen Personalausweis sowie ein biometrisches Passbild, um die Klasse C beim zuständigen Fahrerlaubnisamt zu beantragen.

Ein Kraftfahrzeug der Klasse C kann nur gewerblich genutzt werden, wenn auch eine Grundqualifikation nach Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) erfolgte. Diese Qualifikation kann auch beschleunigt werden. Diese Regelung trat im September 2009 für den Güterkraftverkehr in Kraft. Wer seinen Führerschein vor dieser Zeit erlangt hat, muss keine Grundqualifikation nachweisen. Jedoch müssen diejenigen eine Pflicht zur Weiterbildung nachweisen, welche einen Umfang von 35 Stunden aufweist. Diese Weiterbildung muss jede 5 Jahre wiederholt werden.

Die Führerscheinklasse C in der Fahrschule erlernen

Wer alle Bescheinigungen beisammen hat, kann diese entweder bei einer Behörde abgeben, um die Klasse entsprechend zu beantragen. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, dass die Fahrschule den Papierkram übernimmt und die Beantragung durchführt. Dies muss vorher mit der Fahrschule abgeklärt werden, damit Sie auch nach der praktischen Prüfung Ihren Führerschein in der Hand halten können.

Die theoretische Ausbildung kann ein halbes Jahr vor dem Erreichen des Mindestalters begonnen werden. Die Theorieprüfung darf frühestens 3 Monate vor dem Geburtstag stattfinden. Die Praxisprüfung kann frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalter abgelegt werden.

Der Theorieunterricht

Der Führerschein der Klasse C ist für Lkw

Der Führerschein der Klasse C ist für Lkw

Die Theorie besteht aus 6 Doppelstunden Grundstoff sowie 10 Doppelstunden Zusatzstoff, welcher sich spezifisch um den Lkw-Führerschein dreht. Besitzen Sie die Klasse C1 bzw. D1, können Sie den Zusatzstoff auf 4 Doppelstunden reduzieren. Bei Vorbesitz des D-Führerscheins vermindert sich der spezielle Unterricht auf 2 Doppelstunden. Eine Doppelstunde dauert jeweils 90 Minuten.

Die Theorieprüfung besteht aus einem Fragebogen mit 37 Fragen. Ab 11 Fehlerpunkten sind Sie automatisch durchgefallen. Sollten Sie zwei Fragen à 5 Fehlerpunkten falsch beantworten, gilt Ihre Prüfung auch als nicht bestanden.

Der Praxisunterricht

Es gibt keine Regelung über die Anzahl der Fahrstunden, welche zur Grundausbildung gehören. Die Zahl bestimmt der Fahrlehrer und richtet sich nach den individuellen Lernfortschritten bzw. den persönlichen Fähigkeiten im Umgang mit dem Fahrzeug.

Die Sonderfahrten sind jedoch in der FeV festgehalten:

Mit Vorbesitz folgender KlassenAnz­ahl an Über­land­fahrtenAn­zahl an Fahr­ten auf der Auto­bahnAn­zahl an Fahr­ten in der Dun­kel­heit
B523
C1311
C & CE*833

*Anzahl der Sonderfahrten, wenn der Bewerber beide Klassen gemeinsam absolviert

Eine Fahrstunde für den Führerschein der Klasse C besteht aus 45 Minuten.

Die Fahrprüfung dauert mindestens 75 Minuten. Die Inhalte sind u.a.:

  • Abfahrtkontrolle
  • Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften
  • Fahren auf der Auto und Kraftfahrstraße

Der Lkw-Führerschein und seine Kosten

Die Führerscheinklasse C und deren Kosten sind nicht definiert, sodass es zu vielen unterschiedlichen Preisen in den Fahrschulen kommt. Diese sind auch stark abhängig vom Ort der Fahrschule. Deshalb lohnt es sich, die Kosten für den Lkw-Führerschein bei verschiedenen Fahrschulen zu vergleichen.

Der Lkw-Führerschein verursacht Kosten

Der Lkw-Führerschein verursacht Kosten

Die Fahrschule erhebt meist einen Grundbetrag, in dem die Lkw-Führerschein-Kosten für den theoretischen Unterricht bereits enthalten sind. Der Grundbetrag liegt zwischen 200 und 500 Euro. Die Sonderfahrten für den Führerschein der Klasse C kosten etwa 60 bis 100 Euro. Außerdem ist noch eine Unterweisung nötig, in der der Fahrlehrer das Fahrzeug erst einmal vorstellt und alle technischen Bewandtnisse erklärt. Diese schlägt etwa mit 30 bis 60 Euro zu Buche.

Die Prüfungs-Kosten für den Führerschein C teilen sich in Prüfgebühren und Vorstellungskosten. Die Vorstellungskosten für die theoretische Prüfung betragen 20 bis 50 Euro, für die Praxisprüfung 120 bis 160 Euro. Die Prüfgebühren für den C-Führerschein kosten etwa 21 Euro für die Theorie- und rund 140 Euro für die Praxisprüfung.

Zusätzlich werden noch Gebühren für den Führerscheinantrag fällig, welche sich bei der Führerscheinklasse C auf etwa 40 bis 80 Euro belaufen. Es kann sich lohnen, die Führerscheinklassen C und CE gleichzeitig zu erlernen. Damit können nicht nur Kosten, sondern auch Zeit gespart werden.

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13 Kommentare

  1. Hans P. sagt:

    Hallo . Meine Frage wäre ich war im Vorbesitz der alten fs klasse 3 also c1 und c1e , ce mit schlüsselzahl 79 bis 12 t . Habe jetzt die classe c noch gemacht . Jetzt habe ich im Führerschein c , ce schlüsselzahl 79 <12000kg ich würde gern wissen was das bedeutet ? Vieleicht Hänger bis 12 t , ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      mit CE 79 können Sie folgendes fahren:

      – Dreiachsige Züge mit einem Zugfahrzeug der Klasse C1 – sofern der Zug die Gesamtmasse von 12 t nicht übersteigt
      – Züge mit einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und zulassungsfreien Anhängern – hier darf die Gesamtmasse des Zuges über 12 t liegen
      – Dreiachsige Züge mit einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger, dessen zulässiges Gesamtgewicht über dem Leergewicht des Zugfahrzeuges liegt

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Hans sagt:

        Ich habe ja jetzt auch die Klasse C , was darf ich da für ein Hänger anhängen ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Hans,

          mit der Klasse C dürfen Sie Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3500 kg führen, die zur Beförderung von nicht mehr als 8 Personen, außer dem Fahrzeugführer, gebaut und ausgelegt sind. Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmassen von nicht mehr als 750 kg dürfen angehängt werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Steffen sagt:

    Hallo,
    sind auch die privat genutzen C1E und C1 auf 5 Jahre begrenzt – sprich alle 5 Jahre die ärztliche Untersuchung?
    oder wird das nur bei gewerblich genutzten Führerscheinen verlangt – zusätzlich zu den Modulen, welche ja auch alle 5 Jahre fällig sind.

    Ich denke Passend dazu das Zitat von oben:
    ###
    Alle Führerscheinklassen rund um den Lkw sind nur begrenzt gültig. Diese Befristung wurde bereits 1999 eingeführt und dient dazu, die Sicherheit auf deutschen Straßen zu erhöhen. Denn Lkw-Fahrer müssen sich in regelmäßigen Abständen einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.
    ###

    Führer waren die privat genutzen C1 & C1E bis 45 (oder 50 – bin mir nicht mehr sicher) Jahre alte Personen durchgehend gültig, richtig?
    Jeder Führerschein egal ob C, CE, C1 oder C1E, welcher seit 2013 neu absolviert wird, ist nur 5 Jahre gültig und muss durch ärztliches Attest erneuert werden.
    Ist das so korrekt?

    VG
    Steffen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffen,

      bei Personen, die noch einen alten Führerschein der Klasse 3 besitzen, sind die Klassen C1 und C1E unbefristet gültig. Nach der neuen Regelung werden jedoch alle Lkw-Klassen grundsätzlich nur für fünf Jahre erteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Andreas sagt:

    Hallo, Bis jetzt habe ich bei einem Zaunbau Firma mit einem 10 Tonen schweren LKW gefahren.
    Ich bin seit kurzem in einem Abwasser – Kanal-/Rohrsanierung Betrieb und wir fahren natürlich mit scheren LKW’s.
    Selbstfahrende Maschinen und Spüler.(Kanaldurchspülung)
    Die Frage ist : gilt hier die so genannte „Handwerker Ausnahmeregelung“ nicht ?
    Viele Grüße

    Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      alle Fahrer, die ein Fahrzeug der Fahrerlaubnisklassen C1, C1E, C oder CE im gewerblichen Verkehr auf öffentlichen Straßen einsetzen, unterliegen dem BKrFQG. Ausnahmen bestehen für bestimmte Handwerker und vergleichbare Beschäftigte. Zu den Voraussetzungen gehört es unter anderem, dass es sich bei den beförderten Gütern um Material oder Ausrüstung mit Bedeutung für die Berufsausübung des Fahrers handelt. Außerdem darf das Führen des Kfz nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellen. Weitere Informationen sind § 1 Abs. 2 BKrfQG zu entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Christoph sagt:

    Hallo, ich bin jetzt fast 19 und mache den C-Schein für die Feuerwehr da darf man ihn ja mit 18 Jahren machen.Mein frage ist darf ich jetzt auch bei mir in der Firma unsern LKW fahren der hat ca 12T leergewicht ( ein 3-Achser von Mercedes voll 26 t) wenn ich den C-Schein habe aber noch nicht 21jahre bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      erkundigen Sie sich am besten direkt bei der Führerscheinbehörde. In der Regel müsste der Schein jedoch auf die Feuerwehr beschränkt sein.

      Das Team von Bussgeldkatalog.org

  5. Bassam sagt:

    Hallo, nächste Woche habe ich Theorieprüfung für 3 Klassen sind B+C+CE, kann ich weiß wie viele Frage bekomme ich?
    Grüße

  6. jörg sagt:

    hallo ,ich habe meinen Führerschein 2 jahre lang nicht verlängern lassen möchte das nun nachholen ist das noch möglich oder ist mein Führeschein klase c ehemalig klasse 2 erloschen?

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