Ärztliches Gutachten zur Fahreignung

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 17. November 2020

Bitte beachten Sie: Dieser Artikel behandelt ausschließlich das ärztliche Gutachten nach § 11 Satz 2 FeV bzw. § 13 und § 14 FeV. Ein solches verkehrsmedizinisches Gutachten kann angeordnet werden, wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen und darüber entschieden werden soll, ob jemanden die Fahrerlaubnis erteilt bzw. verlängert wird. Im Text wird nicht die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) thematisiert, die bei schweren Verkehrsverstößen wie Alkoholfahrten oder zu bei zu vielen Punkten in Flensburg angeordnet wird.

Ärztliches Gutachten über die Fahreignung
Das Gutachten über die Fahreignung wird von einem Facharzt durchgeführt.

Gibt es Zweifel an Ihrer Fahreignung?

Hat die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an Ihrer Fahreignung, kann sie zur Vorbereitung ihrer Entscheidung über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis ein ärztliches Gutachten anfordern. Ebenfalls hängt die Frage, ob sie Beschränkungen oder Auflagen anordnet, häufig vom Ergebnis des ärztlichen Gutachtens ab.

FAQ: Ärztliches Gutachten

Wann wird ein ärztliches Gutachten von Ihnen verlangt?

Sobald die zuständige Behörde an Ihrer Fahreignung zweifelt, kann Sie ein ärztliches Gutachten anordnen. Dies kann Sie sowohl als Anwärter auf den Führerschein treffen als auch als Inhaber einer Fahrerlaubnis.

Welche Gründe können ein ärztliches Gutachten rechtfertigen?

Hier erfahren Sie, welche Gründe zur Anordnung eines ärztlichen Gutachtens führen können.

Was kommt auf Sie zu, wenn Sie sich weigern, das ärztliche Gutachten erstellen zu lassen?

In einem solchen Fall kann Ihnen die Entziehung der Fahrerlaubnis drohen. Schließlich kann sich die zuständige Behörde dann nicht von Ihrer Fahreignung überzeugen und zweifelt sie entsprechend weiterhin an.

Welche Gründe gibt es für ein ärztliches Gutachten?

Es gibt viele Anlässe, warum die Führerscheinstelle von Ihnen ein ärztliches Gutachten verlangen kann. Das Spektrum reicht dabei von körperlichen Erkrankungen wie Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems über psychische Erkrankungen bis hin zu Alkohol- und Drogenauffälligkeiten.

Im entsprechenden Schreiben der Behörde werden Sie zu den genauen Anlässen für die Zweifel an Ihrer Fahreignung informiert. Ihnen wird auch mitgeteilt, innerhalb welcher Frist Sie das ärztliche Gutachten durchführen müssen. Ein solches Gutachten kann mehrmals und zu verschiedenen Sachverhalten angeordnet werden.

Häufige Gründe für ein ärztliches Gutachten sind:

  • Körperlichen Erkrankungen
  • Psychischen Erkrankungen
  • Arzneimittel-, Alkohol- und Drogenkonsum

Wer kann ein ärztliches Gutachten durchführen?

Ruft die Führerscheinstelle Sie zu einer solchen Untersuchung auf, werden Sie darüber informiert, wer das Gutachten durchführen kann.

Je nach Einzelfall sind das:

  • Fachärzte mit verkehrsmedizinischer Qualifikation
  • Ärzte des Gesundheitsamts
  • Betriebsärzte bzw. Arbeitsmediziner
  • Fachärzte für Rechtsmedizin
  • Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF)

Grundsätzlich gilt, dass der untersuchende Facharzt nicht Ihr behandelnder Arzt sein darf. Haben Sie sich nach diesen Vorgaben für einen Gutachter entschieden, müssen Sie diese Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde mitteilen. Diese nimmt dann Kontakt zum Arzt auf, der das ärztliche Gutachten durchführt. Dabei wird erörtert, welche Fragen in Bezug auf die Fahreignung geklärt werden sollen.

Die Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) bieten zum Thema „Ärztliches Gutachten zur Fahreignung“ häufig Beratungen an. Aufgrund ihrer Erfahrungen im Bereich medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) können dort auch verkehrsmedizinische Gutachten erstellt werden. Die Kosten erfragen Sie am besten vor Ort.

Die Behörde prüft das ärztliche Gutachten.
Nachdem Sie sich für einen Facharzt entschieden haben, prüft die Führerscheinstelle Ihre Unterlagen und nimmt Kontakt zum Arzt auf.

Medizinisches Gutachten – Was erwartet Sie?

Die Untersuchung ist weniger umfangreich als eine MPU. Es geht auch nicht darum, eine Prognose zu erstellen, stattdessen soll die gegenwärtige Situation in Bezug auf Ihre Fahreignung abgeklärt werden. Je nach Einzelfall können verschiedene Methoden zum Tragen kommen.

Körperliche und psychische Erkrankungen

Erfährt die Führerscheinstelle von Erkrankungen, welche die Verkehrssicherheit gefährden könnten wie beispielsweise Epilepsie oder orthopädische Erkrankungen, kann sie ein verkehrsmedizinisches Gutachten anordnen, um die Zweifel an Ihrer Fahreignung abklären zu lassen.

Im Fokus der Untersuchung stehen, z. B.:

  • allgemeiner Gesundheitszustand
  • der Bewegungsapparat
  • die Sinnesfunktionen
  • die Reaktionsfähigkeit
  • die Belastbarkeit
  • das Nervensystem
  • die „psychische Verfassung“
  • ggf. labortechnische Untersuchungen
  • regelmäßiger Konsum bestimmter Arzneimittel

Der Arzt wird Sie entsprechend Ihrer Krankheit begutachten und in Fragen zur Fahrtauglichkeit beraten. Möglicherweise kann er Sie auch bei der Wiedererlangung des Führerscheins unterstützen und Sie darüber informieren, unter welchen Umständen Sie ein Auto führen dürfen. Gemäß § 11 FeV Satz 6 haben Sie stets das Recht, ein fachärztliches Gutachten für den Führerschein einzusehen.

Ärztliches Gutachten zu Drogen- und Alkoholkonsum

Ärztliches Gutachten bei Drogen
Häufig wird ein ärztliches Gutachten wegen Drogenkonsum angeordnet.

Bezweifelt die Fahrerlaubnisbehörde Ihre Fahreignung aufgrund von Alkohol oder Drogen, geht es in dem Gutachten darum, Fragen zu Ihren Konsumgewohnheiten und deren Auswirkung auf Ihre Fahrtauglichkeit abzuklären. Neben dem Gespräch und der Feststellung Ihrer allgemeinen Gesundheit stehen dann häufig labormedizinische Untersuchungen an.

Diese können sein:

Anhand der Laborergebnisse und des Gesprächs soll der Arzt herausfinden, ob ein regelmäßiger Konsum von Alkohol oder Drogen vorliegt. Häufig werden dazu Drogenscreenings durchgeführt bzw. bei Verdacht auf Alkoholabhängigkeit entsprechende Blutuntersuchungen. Der Facharzt kann Ihnen dabei helfen, einen unbegründeten Verdacht auszuräumen. Aber auch, wenn eine Alkoholabhängigkeit oder Drogenkonsum (z. B. Cannabis) vorliegt, kann der Arzt Sie bei der Wiedererlangung des Führerscheins unterstützen.

Was kostet das ärztliche Gutachten?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Die Kosten sind stark davon abhängig, wer das Gutachten erstellt und welche Untersuchungen durchgeführt werden. Der Einzelfall ist für ein fachärztliches Gutachten entscheidend.

Die Gebühren erfragen Sie am besten im Vorfeld bei der entsprechenden Stelle. Dort können Sie sich individuell zu Ihrem Fall beraten lassen und ggf. einen Termin vereinbaren. Aber generell gilt: Für ein ärztliches Gutachten tragen Sie die Kosten selbst.

Bildnachweise: iStockphoto.com/AlexRaths (Vorschaubild), iStockphoto.com/AlexRaths, istockphoto.com/okapistudio, iStockphoto.com/diego_cervo

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Ärztliches Gutachten zur Fahreignung
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211 Kommentare

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  1. Katrin sagt:

    Hallo habe folgende Frage zum Thema Fahrverbote.Ich lese hier ganz viel über Fahrverbote bei Epilepsie was ja absolut einleuchtend ist. Aber soviel ich auch suche finde ich nichts im Netz und unter rechtlichen zu meiner Frage.Punkt 1 ich habe keine Epilepsie kann aber sein das mir derartige Antiepileptika verordet werden aufgrund einer Trigeminusneuralgie Klar machen die Pillen sicher auch Müde in der Anfangszeit aber wie verhält es sich in so einem Fall mit den Fahrverboten wie gesagt ich habe und hatte nie epileptische Anfälle . Sollte der Fall rechtlich dasselbe sein wie bei epileptikern werde ich dann lieber die Schmerzen ertragen und die pillen sein lassendamit ich weiterhin fahren darf.Ich fahre seit 1991 Unfallfrei.Vielen Dank im Voraus.

  2. S. sagt:

    Hallo meine Freundin hat so h beim Führerschein angemeldet und jetzt schreibt die Führerscheinstelle erhöhtes agresions Verhalten vor, obwohl sie sich nichts zuschulden lassen hat, soll sie ein ärztliches Gutachten machen, kann man dagegen angehen
    Vg

    Ich muß noch hinzufügen das sie seit 7 Jahren Mofa fährt

  3. E. Kerscher sagt:

    Hallo,
    leider habe nach 40 Jahren unfallfreien Fahren ein Problem mit d. Verkehrsbehörde wegen meiner Medikamenteneinnahme bekommen.
    Habe keinen Unfall gebaut weder sonst noch was , jetzt will das Landratsamt meine Fahrtüchtigkeit überprüfen nur weil ich Medikamente nehme usw. Ich bin schließlich schon über eine Million Kilometer gefahren ohne Unfall nur weil ich einen Herzprobleme u. einige Stands habe usw.
    wollen die mich schikanieren. Wer kann mir einen Tip geben.

  4. Daniel L. sagt:

    Hallo,

    vor ca. 2 Monaten musste ich ein fachärztliches Gutachten (Verdacht auf Drogenkonsum) abgeben. Dieser ist natürlich negativ ausgefallen, also für mich positiv. Jedoch gab ich bei der Befragung an in Behandlung zu sein und depressive Episoden zu haben. Nachdem ich das ärztliche Gutachten abgegeben hatte, bekam ich einen neuen Brief von der Führerscheinstelle mit der Aufforderung ein weiteres Gutachten zu erstellen. Nun ist meine Frage, ob es überhaupt rechtens ist, dass 2 mal direkt hintereinander so ein Gutachten angefordert werden kann?

  5. Vadim sagt:

    Hallo ich wollte wissen wie lange so ein Gutachten gültig ist, wenn man es bestanden hat und bei der Führerscheinstelle abgegeben hat. Muss man innerhalb einer gewissen Zeit, wenn man den Führerschein noch nicht gemacht hat das Gutachten wiederholen und die Kosten nochmal in Kauf nehmen?
    (In meinem Fall ging es damals um Cannabis, weshalb ich das Gutachten absolvieren musste)

    Vielen Dank im Voraus

  6. Jalleh sagt:

    4mal in die Prüfung durchgefallen. Ich muss untersuchen machen. Ich weise nicht was würde gemacht. Bitte hilfe mir.

  7. Stefan sagt:

    Ergänzende Frage zum Kommentar von gerade eben.

    Darf ich teile des Entlassungsberichtes schwärzen?

  8. Stefan sagt:

    Hallo,

    ich hatte im November 18 einen Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss, meine Fahrerlaubnis wurde sofort entzogen. Gerichtsverfahren,6 Monate Sperrfrist, im September 19 den FS beantragt.
    Jetzt hat die Führerscheinstelle ein Ärztliches Attest verlangt UND den Entlassungsbericht der Psychiatrie (wg Depression) . Nun meinte mein behandelnder Psychologe das der Brief nicht für Dritte weiterzugeben sei.

    Die Dame der FSS meinte wenn ich den Brief nicht abgebe müsse ich mit einem Ärztlichen Gutachten rechnen?

    Bin ich verpflichtet mein gesamtes Leben der FSS dazulegen ?

    Gruß

    Stefan

  9. no.hope sagt:

    Hallo,

    mir wurde vor über 10 Jahren der Führerschein mit 19 wegen Drogenfahrt (Cannabis) entzogen, die Fahreignung angezweifelt und seither versuche ich verkrampft die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen.
    Ein EU-Führerschein wurde zwischendurch mal gemacht, aber das Recht damit in DE zu fahren aberkannt.
    Es gab ein weiteres Delikt das die Führerscheinstelle kennt, Besitz von Amfetamin.

    In der Zwischenzeit habe ich aufgrund des FS-Entzuges eine manisch-depressive Störung entwickelt.

    Nun aber zum eigtl. Punkt: Ich scheitere immer am Abstinenznachweis, da ich im Alter von 24 ADHS diagnostiziert bekam und weil das normale Medikament Ritalin (Methylphenidat) für mich nicht funktioniert bekomme ich seit 2018 Amfetamin per Rezept (seit März das Präparat: Elvanse adult retard). Ich gelte als schwerer (& eindeutiger) ADHS-Patient und benötige an manchen Tagen den Beikonsum von ebenfalls medizinisch verordnetem Cannabis, das speziell für ADHS-Patienten indiziert ist.

    Ich stecke im Dilemma, das ich zwar die Medikamente für ein Jahr absetzen könnte, doch kündigt mich dann mein Arbeitgeber, wenn ich derart überdreht und unkonzentriert meiner Arbeit nachgehen muss.
    Auch würde dies meine hart erarbeitete und konditionierte Selbstorganisation & Lebensführung wieder ins Chaos stürzen.
    Vermutlich auch meine aktuelle Beziehung jäh beenden, etc.

    Außerdem ist es doch unsinnig, wenn ich den Führerschein mit einem Abstinenznachweis zurückerhalte der mich drogenfrei durch die MPU bringt, wenn schon die erste Verkehrskontrolle und der garantiert durchgeführte Drogentest (wg. Btm-Einträge?!) positiv ist und die FS-Stelle dann in ihren Akten sieht: drogenfrei MPU abgelegt –> Rückfall –> mangelnde Trennung –> Fahreignung erneut angezweifelt

    Nun soll zwar ein Screening mit Amfetamin möglich sein, jedoch nicht mit Beikonsum von Cannabis.
    Ich habe für 2800€ eine All-Inclusive Beratungsfirma beauftragt, die eine MPU-Garantie verpricht, doch die wollen von den Besonderheiten meines Falles nichts wissen und wünschen sich sogar das ich mein ADHS nicht erwähnen soll.

    Ich bin ratlos und frustriert, die FS-Stelle um Rat fragen ist ja wohl zu gefährlich von Mensch zu Beamten, die Beratungsfirma will auch nix davon wissen…

    Ich habe auch gelesen, das der Gesetzgeber nicht zwingend einen Abstinenznachweis fordert, und die MPU bei entsprechend plausibler Darstellung des sehr speziellen Sachverhaltes auch ohne Abstinenznachweis ein positives MPU-Gutachten rauskommen kann. Stimmt das ?
    Ich meine ich habe schon so oft all die Vorbereitungskurse zur MPU durchlaufen ohne je eine angetreten zu haben.
    Soll ich einfach mal zur MPU gehen, ein negatives Gutachten riskieren aber erhalte womöglich einen Weg aufgezeigt, wie es klappen kann?

    Ich möchte doch nur einen gangbaren Weg zu meinem Führerschein aufgezeigt bekommen.
    Ist ein fachärztliches Gutachten, das aussagt das ich nur unter Einfluss meiner Medikamente ein Fahrzeug sicher führen kann (was jeder in meinem Umfeld und der mich ein paar Tage kennt wohl bestätigen würde) vielleicht der richtige Weg ?

    Oder ist ein Abstinenznachweis entgegen aller Auskünfte die ich bekommen habe bei medizinischer Verordnung eben doch sowohl mit Amfetamin als auch mit Cannabis möglich ?

    Wie kann ich vorgehen ? Soll ich mit der Führerscheinstelle reden ? Oder mit einem Anwalt reden ?
    Oder mit Anwalt zur FS-Stelle ?

    Bitte helft mir, meine Depressionen werden von Jahr zu Jahr immer schlimmer, alle Beziehungen gehen nach spätestens 2 Jahren wegen dem Dauerthema Führerschein in die Brüche. Meine 9-jährige Tochter kann ich kaum sehen, weil sie unerreichbar mit Bus & Bahn 60km weit weg wohnt und meine Ex sich seit einem Jahr nun komplett weigert auch nur die Hin-oder Rückfahrt zu übernehmen und nur meint: “Dein Pech, wenn man auch keine Freunde hat die einen Fahren würden, du führerscheinloser Penner” – Dabei leidet doch vor allem meine Kleine, das sieht sie nicht.

    Mein ganzes Leben ist kaputt wegen dieser Jugendsünde, die Familie will kaum mehr etwas mit mir zu tun haben, weil ich es nicht schaffe den FS zurückzubekommen. Die sagen: “Jeder Depp hat den in max. 2 Jahren wieder, du schaffst es in 10 nicht”
    Im Job werden natürlich auch alle anderen befördert oder auf Auslandseinsätze geschickt, mich würde man zwar gerne schicken, kann man aber ja nicht, weil ich nicht fahren darf.

    Habe auch schon oft übers Auswandern oder dauerhafte Versetzung ins Ausland nachgedacht.
    Dann seh ich nur leider meine Tochter gar nicht mehr :(

    Was soll ich tun ? Ich weiß einfach nicht mehr weiter…
    Oh, womöglich wichtig: Lebe in Bayern, kann aber (dank meinem AG, der zumindest ein bisschen Verständnis & wohl auch Mitleid hat) für die MPU ein ganzes Jahr in jedes beliebige Bundesland versetzt werden und dort meinen Wohnsitz und meine Lebensmitte haben, falls das was hilft.

    P.S. Die 15 Jahresfrist abwarten fällt als Option aus, habe beinahe jedes 2.te Jahr einen FS-Antrag gestellt und die Zeit wurde immer jeweils wieder auf 15 Jahre verlängert.

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo no.hope,

      bitte beachten Sie, dass wir keine rechtliche Einschätzung zu Sonderfällen geben dürfen. Wenden Sie sich daher bitte ggf. an einen Anwalt, um den Sachverhalt prüfen und einschätzen zu lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Frank W. sagt:

    Hallo ich musste meinen Führerschein abgeben nachdem ich auf ein fest war und dort zusammengebrochen bin wurde ins Krankenhaus gebracht und bin nächsten Tag gegen ärztlichen Rat nachhause gegangen der Arzt hatte dann einen Brief geschrieben wo drin stand das ich eleptische Anfälle gehabt haben soll was aber nicht an dem war außerdem hatte ich 1,7promill. im Blut bin aber kein kfz gefahren was kann ich jetzt noch machen

  11. Melli sagt:

    Hallo, mein Freund hat seinen Führerschein wegen Alkoholkonsum abgeben müssen.
    Laut MPU Stelle wollen die keinen Abstinenznachweiß, aber die wollen das er einen Psychologen aufsucht.
    Leider gibt uns keiner eine vernünftige Auskunft welchen Arzt man da nehmen soll. Ist das egal oder muss man sich da festgelegte Ärzte suchen ? Wenn ja, welcher kommt da in Frage?

    Lg

  12. Timo sagt:

    Guten tag. War am 28.8 zur untersuchung. Wann kann ich mit dem Gutachten oder der Rechnung rechnen?

  13. Elke sagt:

    Hallo, mein Mann (LKW-Fahrer) soll ein Gutachten machen lassen, weil bei der Gesundheitsprüfung (50 Jahre) ein zu hoher Blutdruck gemessen wurde.
    Ein Gutachten, nur weil EINMAL Blutdruck gemessen wurde und der Wert hoch war. (Alles andere war ok) Das empfinde ich als überzogen. Hoher Blutdruck ok, dann kann man Tabletten nehmen. Da ist man ja nicht gleich nicht fähig. Das sind Existenzsorgen, die dann mit so einer Aktion verursacht werden. Da ist der Wert sicher bei dem Gutachter nicht im Normbereich.

  14. Dan sagt:

    Was ist wenn ich krank geworden bin aber im brief mir eine frist gesetzt worden ist ?
    Mfg

  15. Marko sagt:

    Hallo ich wurde von den polizei beamten angehalten und kontroliert, nach einem urin (schnelltest) ergab sich posotiv auf BTM , jedoch bluttest negativ , jetzt will die führerschein stelle meinen führerschein entziehen , weil ich den konsum vor 1nem jahr zugegeben habe , ich bin aber bereit freiwilig eine haaranalyse abzugeben , da ich weis das ich nie was genommen habe , wie kann ich im schlimsten fall meinen führerschein widerbekommen?

  16. Jenny sagt:

    Hallo, ich habe eine Frage, und zwar habe ich letztes Jahr meinen Führerschein angefangen, wurde aufgefordert ein ärztliches Gutachten mit drogenscreening zu machen, damals wegen Cannabis. Es wurde nichts gefunden und war alles sauber. Jetzt muss ich eine Verlängerung für mein führerschein machen. Muss ich diesen Test denn dann auch nochmal machen? Danke schonmal im voraus für Antworten.

  17. Alexander sagt:

    Hallo,
    der neue Freund meiner Schwester verlor vor einigen Jahren nach einer Alkoholfahrt seinen Führerschein. Nun hat er ihn vor ca. 6-7 Wochen wieder beantragt. Dabei kam heraus, dass es nach Entzug des Führerscheins einen Vorfall gab, bei dem er mit Kokain und Cannabis aufgegriffen wurde. Konsum konnte ihm damals nicht nachgewiesen werden, die Führerscheinstelle fordert jetzt aber aufgrund dieses Vorfalls ein ärztliches Gutachten von ihm. Er hat in der Zwischenzeit über einige Jahre täglich Cannabis (4-5 Joints/Tag) konsumiert ist nun seit ca. 5 Wochen clean. Da er nun erfuhr, dass THC bis zu 12 Wochen im Urin nachweisbar ist, versucht er nun bereits seit 5 Wochen (erfolgreich!), den Arzttermin rauszuzögern. Er will nun vorab privat eine Urinprobe abgeben, und falls die nicht “sauber” ist, per Silikonpenis synthetischen Urin abgeben, nachdem ein Kumpel ihm von einem Arzt erzählte, der da so lax sei, dass er selber seit Monaten trotz Drogenkonsums durchkommt. Meine Fragen nun:
    1. Gibt es da wirklich keine wirksamen Fristen (angeblich hat er Zeit bis 13.9., also mehr als 2 Monate, was ja total sinnlos ist) für die Abgabe der Urinprobe nach Beantragung?
    2. Darf er den Urin bei einem Arzt abgeben, der in einem anderen Bundesland liegt und 150km entfernt ist? Ich hätte gedacht, dass die Abgabe im heimischen Landkreis erfolgen muss und/oder der Arzt sogar vorgeschrieben wird.
    3. Ich will meiner Schwester nicht schaden, da sie schwer in den Typen verliebt ist, aber ich kann das so mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, zumal er bereits angekündigt hat, wenn er den Lappen erst wieder habe, würde er wieder kiffen. Wie geht die Führerscheinstelle mit einem anonymen Hinweis um? Wird das ernst genommen? Wird der Kandidat über den Hinweis informiert, oder macht man lediglich Druck, dass er schneller zur Abgabe “antreten” muss?
    Im voraus herzlichen Dank!

  18. Bitte um Hilfe sagt:

    Hallo Freunde ich hab eine Frage in den Gutachten welche Wirt Gras cocain vestgestellt was ist wen man Tabletten zu sich nimmt in einer Menge die dem Beipackzettel nicht entspricht Wirt das auch festgestellt ? Danke im Foraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,
      eine pauschale Einschätzung dazu ist uns nicht möglich. Es kann aber durchaus möglich sein, dass verschiedene Wirkstoffe bei einer Blutuntersuchung auffallen. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Arzt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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