Mit Epilepsie Autofahren - Fahrerlaubnis 2018

Mit Epilepsie Autofahren – ist das erlaubt oder vom Gesetz her verboten?

Autofahren und Epilepsie: Passt das zusammen?

Dürfen Sie mit Epilepsie Autofahren? Ja, wenn Sie die BAST-Leitlinien einhalten.

Dürfen Sie mit Epilepsie Autofahren? Ja, wenn Sie die BAST-Leitlinien einhalten.

Nicht alle Menschen haben das Glück, unversehrt zu sein und sich bester Gesundheit zu erfreuen. Liegt eine bestimmte Krankheit, müssen häufig Medikamente eingenommen werden, welche die Symptome lindern und zu einem größeren Wohlbefinden des Patienten beitragen sollen.

Wer sich Arzneimittel verabreicht, sollte jedoch dringend auf den Beipackzettel schauen, um in Erfahrung zu bringen, ob die Fahrtauglichkeit hierdurch beeinträchtigt wird.

Und wie sieht es bei chronischen Krankheiten wie der Epilepsie aus? Dürfen Epileptiker Autofahren oder ist das Risiko, sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr zu gefährden zu groß?

Was ist Epilepsie und wieso ist ein epileptischer Anfall beim Autofahren so gefährlich?

Wer ein Kraftfahrzeug führt, übernimmt eine Menge Verantwortung, sind doch große Konzentration und in Gefahrensituationen auch ein schnelles Reaktionsvermögen gefragt, um Sach- und Personenschäden zu vermeiden. Im Straßenverkehr ist jeder Autofahrer extrem gefordert.

Schwierig kann es werden, wenn eine chronische Krankheit wie Epilepsie vorliegt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar eintretende Anfälle, Krämpfe und sogar Bewusstseinsstörungen auftreten, die den Betroffenen die Kontrolle über den eigenen Körper verlieren lassen.

Genau das macht das Führen eines motorisierten Fahrzeuges so bedrohlich, wird das Auto bei solchen Anfällen doch meist nicht mehr vom Fahrer kontrolliert.

Epilepsie und Autofahren: Wer entscheidet darüber, ob die Fahrtauglichkeit gegeben ist?

Liegt eine epileptische Erkrankung vor, sollten Sie daher ganz genau auf Ihren Körper achten.

Unterstützung erhalten Epilepsie-Patienten von ihrem Arzt. Er muss sie über ihre Anfallsfreiheit bzw. ihre Tauglichkeit, ein Fahrzeug zu führen, informieren. Seine Entscheidung gründet er auf die Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung herausgegeben vom Bundesamt für Straßenwesen (BAST-Leitlinien). Es hält fest:

Wer epileptische Anfälle erleidet, ist nicht in der Lage, den Anforderungen zum Führen von Kraftfahrzeugen beider Gruppen gerecht zu werden, solange ein wesentliches Risiko von Anfallsrezidiven besteht.“ (Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Mensch und Sicherheit, Heft M 115, S. 28)

Ob eine Kraftfahreignung erteilt wird, ist unter anderem davon abhängig, welche Beeinträchtigungen auf körperlicher und psychischer Ebene vorliegen. Dies ist vor Erteilung der Fahreignung abzuklären.

Haben Sie einen Anfall erlitten oder wurde bei Ihnen Epilepsie diagnostiziert, müssen Sie einmal im Jahr zum Arzt und sich neurologisch untersuchen lassen, um Ihre Fahrerlaubnis zu behalten. Ist seit dem letzten Vorfall schon einige Zeit vergangen, muss diese Untersuchung nicht mehr jährlich erfolgen. Es können größere Pausen dazwischen eingelegt werden.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen zwei Gruppen:

  • Gruppe 1: Personenkraftwagen und Motorräder bis 3,5 Tonnen (Führerschein der Klasse A, A1, A2, B, BE, AM, L, T)
  • Gruppe 2: Lastkraftwagen, Fahrgastbeförderung und ggf. Gefahrguttransport ab 3,5 Tonnen (Führerschein der Klasse C, C1, CE, C1E, D, D1, DE, D1E)

Epileptiker der Gruppe 2 müssen ohne epileptische Behandlung fünf Jahre anfallsfrei sein.

Epileptiker der Gruppe 2 müssen ohne epileptische Behandlung fünf Jahre anfallsfrei sein.

Autofahren bei Epilepsie ist der Gruppe 1 erlaubt, wenn …

  • nach einem ersten Anfall, der nicht selbst verschuldet auftrat innerhalb von sechs Monaten kein weiterer Krampf oder ähnliches eintritt
  • innerhalb von drei Monaten nach einem provozierten Anfall (Schlafmangel, Medikamente etc.) sich kein weiterer Zwischenfall ereignete
  • Sie ein Jahr anfallsfrei sind, nachdem mehrere Anfällen auftraten. Dann ist Autofahren auch nach einem epileptischen Anfall erlaubt.

Wer andere Personen befördert, muss sich strengeren Regeln gefallen lassen. Autofahren mit Epilepsie unter diesen Umständen ist für Gruppe 2 erlaubt, wenn …

  • keine Antiepileptika eingenommen werden
  • nach einem ersten Anfall, der nicht selbst verschuldet auftrat innerhalb von zwei Jahren kein weiterer Krampf oder ähnliches eintritt
  • innerhalb von sechs Monaten nach einem provozierten Anfall (Schlafmangel, Medikamente etc.) sich kein weiterer Zwischenfall ereignete
  • Sie ohne Medikamente fünf Jahre anfallsfrei bleiben

Fahranfänger, die gerade in der Fahrschule ausgebildet werden, müssen bei der Beantragung des Führerscheins angeben, dass sie Epileptiker sind. Nachgewiesen werden muss dies durch eine ärztliche Bescheinigung. Ob Sie mit Epilepsie Autofahren dürfen, wird unter Umständen in einem weiteren in Auftrag gegebenen ärztlichen Gutachten geklärt.

Mit welchen Ahndungen müssen Sie rechnen, wenn Sie ohne Erlaubnis Autofahren trotz Epilepsie?

Darf man mit Epilepsie Autofahren? Ja, wenn die Bestimmungen eingehalten werden. Setzen Sie sich über die Regeln hinweg und folgen dem ärztlich erteilten Fahrverbot nicht, müssen Sie mit Ahndungen rechnen, verletzen Sie doch das Verkehrsrecht.

Gelangt Ihr Arzt an diese Information, kann er Ihr Fehlverhalten bei der Straßenverkehrsbehörde melden. Infolgedessen müssen Sie damit rechnen, Ihre Fahrerlaubnis zu verlieren, da Ihnen die Eignung, verantwortungsvoll ein Kraftfahrzeug zu führen, abgesprochen wird.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (63 Bewertungen, Durchschnitt: 4,21 von 5)
Loading...

26 Kommentare

  1. Günter W. sagt:

    ich bin 84 Jahre alt, geistig u. körperlich fit, kein „Opatyp“, treibe regelmäßig 2X in der Woche seit fünfzehn Jahren organisiert Gesundheitssport, NR- NT, laufe seit Jahren alleine die bekannten Jakobswege in Europa mehrere hundert Km am Stück, bin seit Jahren Gasthörer an der UNI, lerne Fremdsprachen, kann mich in 4 Fremdsprachen verständigen, fahre seit 59 sehr gerne mit dem Auto – also, ich fühle mich rundrum wohl, was mir auch Familie, Freunde u. Bekannte bestätigen.
    Vor 5 Jahren hatte ich e i n e n altersepileptischen Anfall, mein Neurologe stellte mich medikamentös gut ein, fuhr danach ein Jahr nicht mit dem Auto und hatte seit dem keinen Anfall mehr. Aber, vielleicht einmal im Jahr, einen sogenannten. „Sekundenaussetzer“, so stellen es meine Angehörigen fest. Ich bestreite das natürlich-
    Ich gehe regelmäßig zu meinem Arzt, der mich auch gründlich untersucht, auch mit Gehirnstrommessungen und anderen typischen Untersuchungsmethoden.
    Nun stehe ich ständig unter Druck meiner Familienangehörigen und das zehrt an meinem Selbstvertrauen und „beschädigt“ mich sehr. “ Du kannst in deinem Alter nicht mehr Autofahren, könntest zu Schaden kommen und auch noch andere Menschen gefährden… „, so ungefähr hört sich das an. Sicher gut gemeint, macht mich aber nicht besser, sondern führt zu Unsicherheiten in meinem Leben-
    Ich unternehme keine großen Fahrten mehr, sondern nur ab und wann mal im Umfeld, immer dann, wenn ich Lust und Laune verspüre oder um etwas Einzukaufen.
    „Weiterfahren oder Nichtfahren“ das ist hier die Frage? Verantwortungsvoll werde ich bestimmt in den nächsten Jahren wieder zurückgeben, versprochen. Wie soll ich mich j e t z t verhalten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Günter,

      in Ihrem Fall empfiehlt es sich, eine unverbindliche Einschätzung Ihrer Fahrtüchtigkeit vornehmen zu lassen. Entsprechende Tests werden beispielsweise vom TÜV durchgeführt – die Ergebnisse werden dabei in der Regel nicht an die Behörden weitergeleitet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Lohmüller sagt:

    Hat mir etwas Klarheit verschafft

  3. I sagt:

    Hallo ich habe seit fast 4 Jahren kein anfall könnte ich mein führschein machen oder muss Mann 7 jahre warten bis kein anfall hat ?

  4. G. sagt:

    Ich habe vor 6 Jahren mit meinem Führerschein begonnen… bekam dann , als Beifahrerin einen epileptischen Anfall – da mir das Risiko zu groß war, brach ich ab, obwohl ich nur noch die Prüfungen brauchte… ich setzte eine Menge Geld in den Sand :( jetzt bin ich so prima medikamentös eingestellt, das ich ein GO von meiner Neurologin habe, den Führerschein zu machen. Aber lieber Geld in den Sand setzen, als leben zu riskieren. Denn Gesundheit geht vor – die der anderen und meine natürlich auch . Haltet euch das bitte immer vor Augen. Was nützt euch die Freude am fahren , wenn ihr das Leben von euch und anderen dabei aufs Spiel setzt? Ich hab jetzt 6 Jahre gewartet… hätte ich das ho nicht bekommen? Na und ? Ich hab nen Fahrrad und 2 gesunde Beine 😉

  5. Anni sagt:

    Muß mir der Arzt das Fahrverbot schriftlich erteilen und an die Behörde melden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anni,

      der Arzt erteilt kein Fahrverbot. Er bescheinigt Ihre (Un-)Tauglichkeit für das Führen von Fahrzeugen. Dies muss der Fahrerlaubnisbehörde mitgeteilt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. thilo sagt:

    Hallo ich bin ein junger Mann 30 warscheinlich einen epileptischen Anfall aufgrund zu wenig Schlaf. Hatte aber im Nachgang in 5 eegs 1 mrt und 2 Blut und 1 Nervenwasser gezogen. Nun ist meine Frage es wurde nichts auffälliges gefunden. Ist da es korrekt ohne richtige Diagnose mir ein 6 Monatiges Fahrverbot zu erteilen? Und mich dann einfach unter Druck zu setzen das ich für meine Unterschrift schneller aus dem Krankenhaus entlassen werde ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thilo,

      wir dürfen hier keine kostenlose Rechtsberatung anbieten und müssen Sie deshalb an einen Anwalt verweisen. Dort können Sie beraten und unterstützt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Ahlia sagt:

    Hallo ich bin Ahlia… . Es tut mir jetzt schon leid für meine Schreibfehler … ich bin 14 Jahre alt und leide jetzt schon seid meinem 6-7 lebendes Jahr an epileptischen Anfällen … am Anfang war es nicht so schlimm aber mit meinem 8. lebende Jahren wurde es immer schlimmer… daher habe ich seid ich 9 war Tabletten eingenommen … und vor einem Jahr wieder aufgehört damit… jetzt bin ich 14 Jahre alt und ich mache mir Gedanken über meine Zukunft… ich habe 2017 wieder einen anfall bekommen weil ich auch Klassenfahrt war und ich komplett unter Stress und Schlaflosigkeit stand … meine Fragen sind jetzt:

    1. Wieland muss man mind. mit Epilepsie schlafen ?

    2. Geht das irgendwann wieder weg ?

    3. was kann man noch dagegen tun…?

    4. darf man mit Epilepsie ins schwarzlicht Theater gehen ???

    MfG Ahlia

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ahlia,

      du solltest dich unbedingt an einen Arzt wenden, der dich dann über all diese Fragen aufklären kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Marco sagt:

      Hallo Aliha,

      Ich bin 33 und habe auch Epilepsie seitdem ich 10 bin. Wie „Bußgeldkatalog“ geschrieben hat, brauchst du für deine Fragen einen guten Arzt. Davon gibt es leider sehr wenige in Deutschland. Ich selbst fahre immer einen halben Tag zur Uni-klinik in bonn, wenn ich zum arzt muss. Wenn du Tipps benötigst kannst du mir gern schreiben. „Bußgeldkatalog kann dir auch meine E-mail Adresse zukommen lassen wenn es möglich ist, ohne diese hier zu veröffentlichen. Aufgrund deines Alters solltest du aber auch mit deinen Eltern darüber sprechen.

  8. Fabian K. sagt:

    Hallo,

    Ich war nun 2 Jahre Anfallsfrei, gestern (15.03.18)
    erlitt ich kurz nach der Einnahme meiner Tabletten einen fokalen Anfall während des Theoretischen Fahrschulunterricht. Nun ist die Frage, muss ich nun wieder 2 Jahre warten? Ich habe eine fokale Epilepsie, mit sekundärer Generalisierung ( Selten)

    Da ich leider vom Betrieb gezwungen werde, den Führerschein zu machen, bleibt mir keine Wahl auch, wenn ich kaum fahren werde später. – Verlust des Arbeitsplatzes droht.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fabian,

      Sie müssten sich bei der Fahrerlaubnisbehörde erkundigen. In der Regel kann jedoch (wie im obigen Text erläutert) nach einem Jahr ohne Anfall Auto gefahren werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Martin.w sagt:

    Hallo bin Martin 39 Jahre habe seit 25 Jahre keine Anfälle mehr und habe seit 2011 Führerschein jetzt bekomme ich Post von Führerscheinstelle wegen ein Gutachten zu machen weiß einer ob mein Schein behalten kann und was so Gutachten koste ? LG Martin.w

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      ob Sie den Führerschein behalten können, hängt in der Regel vom Gutachten ab. Wie viel ein solches kostet, erfragen Sie am besten bei einem Arzt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Zottel sagt:

    ich leide auch seit 1995 an Epilepsie. Bei mir ist es so , das mal gut 2 Jahre keine Anfälle auftreten, und dann plötzlich aus dem nichts erneut welche kommen , in der Woche dann 3- 5 Anfälle . Dabei sind auch große Grand mal Anfälle dabei mit Bewusstlosigkeit. Ich fahre seit 1995 kein Auto mehr und auch kein Roller mehr. Auch wenn gleich mir der Arzt es zwischen durch erlaubt hatte. Da ich wie oben schon geschrieben (1 Jahr ) Anfallsfrei war. jetzt ist es so das ich in BAyreut einen Schwerbehinderten Ausweiß beantragt hatte mit einem Markenzeichen G damit ich am öffentlichen Leben wieder teilnehmen kann (Verkehrsmittel nutzen kann) das Markenzeichen G wurde Allerdings Abgelehnt , mit der begründung meine Anfälle würden nicht in die Kategorie fallen in denen ich das Markenzeichen erhalte. Ich Weiss im mom auch nicht weiter. Zum einen zwingen mich meine Anfälle zuhause zu bleiben , traue mich kaum noch aus dem Haus , zum anderen wenn ich meine Medis einnehme werde ich schrecklich müde darauf , deshalb traue ich mich auch kein Auto zu fahren . steht auch übrigens in jedem Epilepsie medikament klar drin , das man kein Auto oder maschienen bedienen soll bei der einnhame.. und es wird einem das markenzeichen, und somit auch das recht auf die wenigen tage die man hat wo man raus gehen könnte und mal etwas machen kann auch genommen. Hier sollte die Politik sich mal gedanken machen.

  11. Familie Weber sagt:

    Hallo, meine Frau hatte vor ca. 6 Jahren einen „leichten Schlaganfall“, und jetzt vor 3 Wochen einen/ihren 1. epileptischen Anfall!

    Dies wäre wohl ein klassischer Fall von einer symptomatischen Epilepsie! Empfehlung der Klinik 1 Jahr Fahrverbot!?!

    Ist das nicht eigentlich ein “ 6-Monats-Fall“ (siehe oben)!

    Viele Grüße Fam. Weber

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Familie Weber,

      wenden Sie sich an Ihren Arzt, das hängt vor allem von medizinischen Fragestellungen ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. S. Weber sagt:

    Hallo,

    ich (45) hatte vor 4 Wochen (m)einen 1. Krampfanfall! Vermutet wird bei mir eine symptomatische Epilepsie, da ich vor ca. 6 Jahren einen „leichten“ Schlaganfall hatte. Beim Neurologen wurde ich auf ein, angeblich gestzlich vorgeschriebenes einjähriges Fahrverbot hingewiesen.

    Bin ich aktuell nicht eigentlich der Gruppe 1 zuzuordnen, daher nicht „nur“ ein halbes Fahrverbot?

    Danke für Ihre Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo S.,

      der Arzt stellt fest, wie schwer Ihre Beeinträchtigungen sind. Gehören Sie zur Gruppe 1, ist das Autofahren nur dann erlaubt, wenn nach einem ersten Anfall, der nicht selbst verschuldet auftrat, innerhalb von sechs Monaten kein weiterer Krampf oder ähnliches eintritt, oder Sie ein Jahr anfallsfrei sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. schildberger sagt:

    hallo ich habe seid meiner Geburt eine chronische Epilepsie und zum Tema Führerschein konnte mir bis jetzt noch niemand was genaues sagen was ich schon weis ist das man ein Jahr Anfalls frei sein Mus aber wo rauf bezieht sich das nur auf die Grand mal Anfälle oder zählen auch die Aussetzer dazu

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      es zählen fast alle Anfalls-Typen dazu: Grand mal, Absencen, myoklonisch-impulsive Anfälle, komplex-fokale Anfälle sowie kürzere Anfälle mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder Reaktionsfähigkeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Sabrina B. sagt:

    Guten Tag, ich hatte eben einen Anfall nach 10 Jahren Anfallsfreiheit. Hatte gestern Abend meine Tabletten vergessen.
    Droht mir jetzt ein Fahrverbot?
    Bin auf den Füherschein angwissen weil ich sonst nicht zur Arbeit komme,da ich schon um 6 Uhr auf der Arbeit sein muss.

Verfasse einen neuen Kommentar