Motorradführerschein – die Kosten für die Fahrschule

Kosten für den Motorradführerschein

Was kostet ein Motorradführerschein?

Was kostet ein Motorradführerschein?

Über neun Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Motorradführerschein. Die Kosten für eine solche Fahrausbildung sind allerdings hoch, sodass viele Menschen es sich nicht leisten können, einen Führerschein der Klasse B und einen für das Motorrad zu bezahlen. Oft wird das Zweirad hintangestellt und erst einmal die Fahrerlaubnis in der Klasse B erworben.

Fällt die Wahl doch auf den Motorradschein, sollten die Kosten vorab bedacht werden. Dabei kommen mehrere Posten zusammen – die Fahrschule fürs Motorrad und die Prüfungsgebühr sind dabei die größten.

Wie hoch diese ausfallen, wie die Kosten vom Führerschein fürs Motorrad gering gehalten werden können und was Sie sonst noch beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Fahrschule fürs Motorrad – diese Kosten kommen auf Sie zu

Ein Zweirad bietet gerade bei der Parkplatzsuche einige Vorteile gegenüber größeren Fahrzeugen. Des Weiteren schwärmen viele Motorradfahrer von der Freiheit, die das Gefühl des Fahrtwindes am Körper assoziiert. Daher machen viele als Direkteinstieg den Führerschein fürs Motorrad. Die Kosten entstehen dabei vor allem in der Fahrschule. Folgende Kostenfaktoren erwarten Sie dabei:

  • Sehtest
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Anmeldegebühr in der Fahrschule
  • Übungsfahrten
  • Sonderfahrten
  • Lernmaterial für die theoretische Prüfung
  • Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis


Beim Führerschein fürs Motorrad variieren die Kosten je nach Anbieter. Die Preise in den Fahrschulen für die Anmeldung oder die einzelnen Übungsstunden bzw. Sonderfahrten können je nach Standort abweichen. Die Gesamtsumme richtet sich in besonderem Maße nach der Anzahl der benötigten Fahrstunden. Wer schnell lernt, kann hier eine Menge Geld sparen.

Bei einer Übungsstunde handelt es sich in der Regel um ein 45-minütiges Fahrtraining. Die meisten Fahrschulen bieten diese Übungseinheit als Doppelstunde an. Im Durchschnitt kostet eine solche Doppelstunde zwischen 40 und 50 Euro.

Die Sonderfahrten sind deutlich länger und bestehen aus Nachtfahrt, Autobahnfahrt und Überlandfahrt. Auch preislich heben sie sich von den „normalen“ Fahrstunden ab und sind etwas teurer. Sie sind für den Führerschein fürs Motorrad verpflichtend. Ohne absolvierte Sonderfahrten kann keine Zulassung zur praktischen Prüfung erfolgen.

Zusätzlich zu den Motorradführerschein-Kosten in der Ausbildung, fallen noch Gebühren für die praktische Fahrprüfung und die Theorieprüfung bei TÜV oder DEKRA an. Fallen Sie durch die Prüfungen, muss die Prüfungsgebühr erneut entrichtet werden. Für die theoretische Prüfung beträgt die Gebühr 20,83 Euro. Die praktische Fahrprüfung kostet 112,81 Euro.

Was kostet ein Motorradführerschein der Klasse A?

Die Kosten für den Motorradführerschein hängen vom Können des Fahrschülers ab.

Die Kosten für den Motorradführerschein hängen vom Können des Fahrschülers ab.

Die Klasse A ist die höchste Führerscheinklasse für das Zweirad. Sie umfasst die Klassen A2, A1 und AM. Daher ist die Fahrausbildung sehr umfangreich. Die oben genannten Kosten entstehen auch hier in vollem Umfang. Für einen Direkteinstieg muss der Führerscheinanwärter mindestens 24 Jahre alt sein.

Sollten Sie diese Klasse als direkten Eintieg absolvieren, sind meist einige Fahrstunden vonnöten, was den Preis zusätzlich in die Höhe treibt. Es empfiehlt sich daher, die Fahrstunden möglichst nah nacheinander zu belegen, damit das Gelernte besser behalten und umgesetzt werden kann.

Die Frage „Wie teuer ist ein Motorradführerschein?“ kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Summe hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie zum Beispiel den Preisen der Fahrschule und der benötigten Anzahl an Übungsstunden ab.

Vorhandene Fahrerlaubnis senkt die Motorradführerschein-Kosten:Ein beliebtes Modell ist es, den Führerschein fürs Auto (Klasse B) zusammen mit dem Führerschein fürs Motorrad zu machen. So muss nur eine Theorieprüfung abgelegt werden und die Fahrschule gewährt eventuell einen Rabatt.

Wenn Sie die Klasse A2 mindestens zwei Jahre besitzen, entfällt die Theorieprüfung für den A-Führerschein. Sie können direkt die praktische Fahrprüfung ablegen. Dadurch sinken die Führerschein-Kosten für ein Motorrad dieser Fahrzeugklasse.

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4 Kommentare

  1. Robert sagt:

    Habe alle Führerscheinklassen ( ausser Motorrad) und Jahre lange Erfahrungen im Straßenverkehr,
    jetzt möchte ich aber noch ein Motorrad Führerschein.
    Verstehe nicht warum ich wieder in die Fahrschule gehen muss und teures Geld bezahlen soll .
    Eine Fahreignungsprüfung für Motorrad beim TÜV wäre meiner Meinung nach ausreichend

  2. steiner sagt:

    Das würde ich auch begrüßen.Möchte auch den Motorad führerschein.

  3. steiner sagt:

    Ja würde das selbe sagen

  4. Hans sagt:

    Davon rate ich dringend ab. Ein Motorradfahren ist nicht zu vergleichen mit dem Fahren eines Fahrrad oder Rollers. Die Maschinen sind ziemlich wuchtig und schwer, das Fahren will gelernt sein, vor allem die Kurventechniken haben es in sich.

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