Motorradführerschein – die Kosten für die Fahrschule

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 20. September 2019

Kosten für den Motorradführerschein

Was kostet ein Motorradführerschein?
Was kostet ein Motorradführerschein?

Über neun Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Motorradführerschein. Die Kosten für eine solche Fahrausbildung sind allerdings hoch, sodass viele Menschen es sich nicht leisten können, einen Führerschein der Klasse B und einen für das Motorrad zu bezahlen. Oft wird das Zweirad hintangestellt und erst einmal die Fahrerlaubnis in der Klasse B erworben.

Fällt die Wahl doch auf den Motorradschein, sollten die Kosten vorab bedacht werden. Dabei kommen mehrere Posten zusammen – die Fahrschule fürs Motorrad und die Prüfungsgebühr sind dabei die größten.

Wie hoch diese ausfallen, wie die Kosten vom Führerschein fürs Motorrad gering gehalten werden können und was Sie sonst noch beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

FAQ: Kosten für den Motorradführerschein

Welche Kostenpunkte muss ich einplanen?

Eine Übersicht der einzelnen Anschaffungen und Leistungen, für welche Kosten anfallen, finden Sie hier.

Was kostet die Theorieprüfung?

Für die Führerscheinklasse A fallen bei der Theorieprüfung Kosten in Höhe von 22,49 Euro an.

Was kostet die praktische Fahrprüfung?

Die praktische Fahrprüfung zum Motorradführerschein der Klasse A kostet 121,38 Euro.

Fahrschule fürs Motorrad – diese Kosten kommen auf Sie zu

Ein Zweirad bietet gerade bei der Parkplatzsuche einige Vorteile gegenüber größeren Fahrzeugen. Des Weiteren schwärmen viele Motorradfahrer von der Freiheit, die das Gefühl des Fahrtwindes am Körper assoziiert. Daher machen viele als Direkteinstieg den Führerschein fürs Motorrad. Die Kosten entstehen dabei vor allem in der Fahrschule. Folgende Kostenfaktoren erwarten Sie dabei:

  • Sehtest
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Anmeldegebühr in der Fahrschule
  • Übungsfahrten
  • Sonderfahrten
  • Lernmaterial für die theoretische Prüfung
  • Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis


Beim Führerschein fürs Motorrad variieren die Kosten je nach Anbieter. Die Preise in den Fahrschulen für die Anmeldung oder die einzelnen Übungsstunden bzw. Sonderfahrten können je nach Standort abweichen. Die Gesamtsumme richtet sich in besonderem Maße nach der Anzahl der benötigten Fahrstunden. Wer schnell lernt, kann hier eine Menge Geld sparen.

Bei einer Übungsstunde handelt es sich in der Regel um ein 45-minütiges Fahrtraining. Die meisten Fahrschulen bieten diese Übungseinheit als Doppelstunde an. Im Durchschnitt kostet eine solche Doppelstunde zwischen 40 und 50 Euro.

Die Sonderfahrten sind deutlich länger und bestehen aus Nachtfahrt, Autobahnfahrt und Überlandfahrt. Auch preislich heben sie sich von den „normalen“ Fahrstunden ab und sind etwas teurer. Sie sind für den Führerschein fürs Motorrad verpflichtend. Ohne absolvierte Sonderfahrten kann keine Zulassung zur praktischen Prüfung erfolgen.

Zusätzlich zu den Motorradführerschein-Kosten in der Ausbildung, fallen noch Gebühren für die praktische Fahrprüfung und die Theorieprüfung bei TÜV oder DEKRA an. Fallen Sie durch die Prüfungen, muss die Prüfungsgebühr erneut entrichtet werden. Für die theoretische Prüfung beträgt die Gebühr 20,83 Euro. Die praktische Fahrprüfung kostet 112,81 Euro.

Was kostet ein Motorradführerschein der Klasse A?

Die Kosten für den Motorradführerschein hängen vom Können des Fahrschülers ab.
Die Kosten für den Motorradführerschein hängen vom Können des Fahrschülers ab.

Die Klasse A ist die höchste Führerscheinklasse für das Zweirad. Sie umfasst die Klassen A2, A1 und AM. Daher ist die Fahrausbildung sehr umfangreich. Die oben genannten Kosten entstehen auch hier in vollem Umfang. Für einen Direkteinstieg muss der Führerscheinanwärter mindestens 24 Jahre alt sein.

Sollten Sie diese Klasse als direkten Eintieg absolvieren, sind meist einige Fahrstunden vonnöten, was den Preis zusätzlich in die Höhe treibt. Es empfiehlt sich daher, die Fahrstunden möglichst nah nacheinander zu belegen, damit das Gelernte besser behalten und umgesetzt werden kann.

Die Frage „Wie teuer ist ein Motorradführerschein?“ kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Summe hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie zum Beispiel den Preisen der Fahrschule und der benötigten Anzahl an Übungsstunden ab.

Vorhandene Fahrerlaubnis senkt die Motorradführerschein-Kosten:Ein beliebtes Modell ist es, den Führerschein fürs Auto (Klasse B) zusammen mit dem Führerschein fürs Motorrad zu machen. So muss nur eine Theorieprüfung abgelegt werden und die Fahrschule gewährt eventuell einen Rabatt.

Wenn Sie die Klasse A2 mindestens zwei Jahre besitzen, entfällt die Theorieprüfung für den A-Führerschein. Sie können direkt die praktische Fahrprüfung ablegen. Dadurch sinken die Führerschein-Kosten für ein Motorrad dieser Fahrzeugklasse.

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6 Kommentare

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  1. Robert sagt:

    Habe alle Führerscheinklassen ( ausser Motorrad) und Jahre lange Erfahrungen im Straßenverkehr,
    jetzt möchte ich aber noch ein Motorrad Führerschein.
    Verstehe nicht warum ich wieder in die Fahrschule gehen muss und teures Geld bezahlen soll .
    Eine Fahreignungsprüfung für Motorrad beim TÜV wäre meiner Meinung nach ausreichend

  2. steiner sagt:

    Das würde ich auch begrüßen.Möchte auch den Motorad führerschein.

  3. steiner sagt:

    Ja würde das selbe sagen

  4. Hans sagt:

    Davon rate ich dringend ab. Ein Motorradfahren ist nicht zu vergleichen mit dem Fahren eines Fahrrad oder Rollers. Die Maschinen sind ziemlich wuchtig und schwer, das Fahren will gelernt sein, vor allem die Kurventechniken haben es in sich.

  5. Franzi sagt:

    Keine Frage ,fahren lernen ist ein muß. Aber warum noch einmal das ganze Theoriegedöns? Fahre seit etlichen Jahren Mp3 wie viele andere ohne Motorradführerschein auch. Als Jugendlicher hatte ich n Fuffi und somit etwas Fahrkenntnis. Im Internet fand und findet man immer wieder mp3unfaller mit wenig Kilometer. Ich wäre dafür das jeder der ein 2 oder 3rad fahren möchte praktische Pflichtstunden absolviert und nach 2 Jahren nachgewiesener Fahrpraxis ( was schwer zu beweisen ist , wie auch bei den anderen Klassen für Zweirräder) sich wie bei der Erweiterung auf eine höhere Klasse ,nach ein paar weiteren Pflichtstunden zur praktischen Prüfung anmelden kann .Ich bin mir sicher das dann auch unsere Blechlawinen etwas reduziert werden.

  6. Norbert sagt:

    Zur Theorie

    Grundsätzlich würde ich auch sagen, das bei erfahrenen Autofahrern die Theorieprüfung eigentlich nicht gebraucht wird. Aber spätestens, wenn man den Stinkefinger oder gar blockieredne Fahrmanöver entgegengehalten bekommt, weil man beim Überholen kurz die Hupe betätigt, zeigt es mir, das wir uns einige Macken angewöhnt haben. Vorallem da ich vor 2 Wochen erst einen kleinen Unfall hatte, als ich zusammen mit 2 weiteren Fahrzeugen einen LKW überholte, die 2 Fahrzeuge wieder einscherten, das 2. sogar bremste, während ich weiter links geblieben bin und die beiden überholen wollte. Und der 2. der nach dem Einscheren auch noch angebremst hat, dann ohne zu blinken wieder ausschert und mich am vorderen Kotflügel erwischt mit seinem hinteren Kotflügel. Bischen Blechschaden, keine Verletzten, nichts großartiges. Hätte ich gehupt, wie es erlaubt ist, wäre es nicht passiert. Aber irgendwann wird es einem zu blöd, angeblinkt zu werden, beleidigt zu werden oder gar in Gefahr gebracht durch kurze Schlenker.

    Inzwischen denke ich, jeder sollte die Möglichkeiten im Internet mal nutzen und versuchen die Theorie fehlerfrei zu bestehen, am besten Mehrfach um sicher zu sein nicht eine besonders leichten Fragebogen gelöst zu haben. Und dann mal überlegen, blöde Angewohnheiten abzulegen. Daher halte ich die Theoriewiederholung nicht für das schlechteste. Bin selbst Motorradfahrer aus der Zeit als es noch keine Abstufungen gab.

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