Führerscheinklasse L: Der Staplerschein

Gabelstapler und andere Flurförderzeuge steuern

Um einen Gabelstapler zu steuern, ist ein Staplerschein notwendig

Um einen Gabelstapler zu steuern, ist ein Staplerschein notwendig

Für die Ausübung mancher Berufe ist ein Staplerschein der Führerscheinklasse L notwendig. Mit diesem dürfen Sie nämlich Gabelstapler und andere sogenannte Flurfördergeräte steuern. Aber Achtung: Für das innerbetriebliche Steuern von Flurförderzeugen benötigen Sie einen Stapelschein gemäß der berufgenossenschaftlichen Grundsätze BGG 925, BGV D 27 und BGV A1.

Soll die Flurfördermaschine dagegen im öffentlichen Verkehr und nicht zur gewerblichen Nutzung gefahren werden, ist ein Führerschein der Klasse L nötig. Wir informieren Sie zunächst über den innerbetrieblichen Staplerschein, den Sie innerhalb vom Unternehmen benötigen. Anschließend geben wir Ihnen die notwendigen Hinweise zum Erwerb der Führerscheinklasse L; diesen benötigen Sie auf öffentlichen Straßen oder falls Sie privat Flurförderzeuge steuern.

Was sind Flurförderzeuge?

Der Besitz von einem Staplerführerschein berechtigt sie zum innerbetrieblichen Führen von Flurförderzeugen, auch Flurfördergeräte genannt. Damit ist nicht nur das Steuern von Gabelstaplern gemeint, auch wenn der Staplerführerschein auf unter dem Namen „Gabelstaplerführerschein“ bekannt ist. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) definiert Flurfördergeräte wie folgt:

„Flurförderzeuge (…) sind Fördermittel, die ihrer Bauart nach dadurch gekennzeichnet sind, dass sie

  • mit Rädern auf Flur laufen und frei lenkbar
  • zum Befördern, Ziehen oder Schieben von Lasten eingerichtet
  • zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt sind.“

Flurförderzeuge können auch eine Vorrichtung haben, mit der man Lasten heben kann. Dies wird „Hubeinrichtung“ genannt. Wer einen betrieblichen Staplerschein besitzt, darf die verschiedensten Arten von Flurförderzeugen im Unternehmen steuern; z.B. Stapler, Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Transport oder Hubwagen. Die Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge überschreitet 6 km/h nicht.

Sobald Sie auf öffentlichen Straßen – und nicht nur im Unternehmen – Flurförderzeuge wie z.B. einen Stapler fahren, benötigen Sie auch den Führerschein Klasse L. Der betriebliche „Staplerführerschein“ muss in diesem Fall aber zusätzlich vorliegen.
Teilnehmer bei der Ausbildung für den Staplerführerschein

Teilnehmer bei der Ausbildung für den Staplerführerschein

Welche Voraussetzungen muss ich für den L-Führerschein mitbringen?

Wenn Sie bei Ihrer Arbeit mit dem Führen von Flurförderzeugen beauftragt werden, müssen Sie gemäß der Richtlinie BGV D 27 mindestens 18 Jahre alt sein und eine Unterweisung zum Fahren von Flurförderzeugen erhalten haben. Die Ausbildung muss nach dem BGG 925 – einer Verordnung aus den Berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen – verlaufen.

In diesem Regelwerk sind Ausbildungsinhalte für den Staplerschein sowie Formalitäten für die Prüfung festgelegt. Um den Staplerschein zu erhalten, muss der Antragssteller auch eine medizinischer Untersuchung vornehmen lassen. In dieser muss die körperliche Tauglichkeit zum Führen von Flurförderzeugen bestätigt werden. Bestandteil der medizinischen Untersuchung ist beispielsweise ein Sehtest und ein Reaktionstest.

Nach der Unterweisung kommt die Prüfung

Der Erwerb des Staplerscheins erfordert nicht zuletzt ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtsnahme und die Fähigkeit, die technischen Zusammenhänge beim Steuern von den Flurförderzeugen zu erlernen. In der Prüfung, die nach der Unterweisung erfolgt, muss der Anwärter auf den L-Führerschein dieses Wissen beweisen.

Eine Ausnahme für das Mindestalter von 18 Jahren für den Staplerschein besteht in gewissen Ausbildungsberufen. Für den Fall, das Minderjährige beispielsweise eine Ausbildung zum Lagerfacharbeiter machen, dürfen Sie auch schon vor dem Erreichen des 18. Lebensjahres Gabelstapler steuern. In diesem Fall muss aber laut BGG 925 jemand anwesend sein, der bereits den Staplerführerschein besitzt und den Azubi bei der Fahrt von Gabelstapler und anderen Flurförderzeugen beaufsichtigt.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung ist in mehrere Module unterteilt. Um den Staplerschein zu erhalten, muss das erste Modul bearbeitet werden. Im ersten Modul muss ein theoretischer und ein praktischer Teil absolviert werden. Während die Teilnehmer im theoretischen Teil die relevanten Sicherheitsbestimmungen für das Fahren von Flurförderzeugen erlernen, müssen sie im praktischen Teil selbst ein Fahrzeug steuern. Am Ende dieser grundlegenden Ausbildungsstufe erhalten die Teilnehmer bei bestandener Abschlussprüfung ein Zertifikat – den Staplerschein. Aber Achtung: Vollständig ist der Staplerschein erst, wenn auch eine Beauftragung vom Chef vorliegt.  Auf dieser muss ein Lichtbild des Fahrers angebracht werden.

Die Ausbildungsstufe 1 umfasst mindestens 10 Stunden Theorie. Weitere 10 bis 12 Stunden entfallen auf die praktische Anwendung des erlernten Wissens. Die Module 2 und 3 müssen dann absolviert werden, wenn die betrieblichen Flurförderzeuge besondere Anforderungen an den Fahrer stellen, beispielsweise wenn mit Gabelzinken ausgestattete Erdbaumaschinen gesteuert werden sollen. In einer Ausbildungsgruppe sollten nicht mehr als 20 Personen sein, damit der Kursleiter auf die Fragen und Probleme von jedem ausreichend eingehen kann. Die Ausbildung und die Prüfung kann auch vor Ort im Unternehmen erfolgen.

Kosten für den Staplerschein

Den Staplerschein können Sie beispielsweise bei der Prüforganisation TÜV ablegen. Der Stapelschein, den Mitarbeiter benötigen, um ihre Arbeit zu erledigen, kostet um die 100 Euro. Die Kosten hierfür trägt im Idealfall der Arbeitgeber.

Die Führerscheinklasse L berechtigt Sie zum Steuern von Arbeitsmaschinen

Die Führerscheinklasse L berechtigt Sie zum Steuern von Arbeitsmaschinen

Die Kosten für einen Führerschein der Klasse L, den Sie benötigen, um die Flurförderzeuge auch im öffentlichen Verkehr zu steuern, sind abhängig von Ihren Vorkenntnissen sowie den Preisen Ihrer regionalen Fahrschule. Da für den Erwerb des L-Führerscheins keine Fahrstunden erforderlich sind, sondern laut Verkehrsrecht eine theoretische Ausbildung genügt, sind die Kosten auch hier im moderaten Bereich anzusiedeln. Sofern Sie bereits einen Führerschein der Klassen AM oder A1 besitzen, reduziert sich die Anzahl der benötigten Theoriestunden – und damit auch die Kosten für den Erwerb.

Im öffentlichen Verkehr: Führerschein Klasse L ist obligatorisch

Der Führerschein der Klasse L kann ab dem Erreichen des 16. Lebensjahres absolviert werden. Mit diesem dürfen Sie auch auf öffentlichen Straßen Flurförderzeuge steuern, vorausgesetzt, die Einhaltung der StVO ist gewährleistet. Denn mit einem Führerschein Klasse L – umgangssprachlich auch „Gabelstaplerführerschein“ genannt – darf das gesteuerte Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 40 – 25 km/h bauartbedingt nicht überschreiten – mit einem solchen Fahrzeug dürfen Sie natürlich nicht auf die Autobahn fahren. Folgende Fahrzeugtypen dürfen Sie mit dem L-Führerschein steuern:

  • Zugmaschinen, die für Landwirtschaft und Forstwirtschaft eingesetzt werden, und die bauartbedingt nicht schneller als 40 km/h sind
  • Selbstfahrende Futtermischwagen und Arbeitsmaschinen wie Stapler mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Es dürfen Anhänger angekoppelt werden.
Der Führerschein der Klasse L ist unbegrenzt gültig und muss nie verlängert werden. Eine Gewichtsbegrenzung der Ladung besteht nicht, sofern der Stapler nur bis zu 25 km/h schnell fahren kann.

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53 Kommentare

  1. Olaf sagt:

    Hallo,
    darf ich mit der Klasse B welcher die Kasse L beinhaltet mit Flurförderberechtigung einen 25to Gabelstapler auf öffentlich zugänglichen Straßen für Gewerbliche Zwecke befahren? Oder dient die Klasse L ausschließlich nur für Land und Forst?

    antworten

    #3806 DEKRA schrieb am 10.06.2015 12:11

    Hallo Olaf,
    bitte schau dir das BG-Infoblatt zu dem Thema Gabelstapler im öffentlichen Straßenverkehr an. Darin findest du alle nötigen Informationen und Anforderungen an den Fahrer und das Fahrzeug.

    #3812 Olaf schrieb am 13.06.2015 20:51

    Hallo und Danke für die Antwort,
    mir geht’s darum, ob ich mit dem FS Kl L Gabelstapler ohne Gewichtsbegrenzung auf öffentlichen Straßen fahren darf, weil in der Klasse steht es schwammig

    „zu Forst und Landwirtschaftlichen zwecken……….Gabelstapler usw. Mein Arbeitgeber fordert, dass ich einen 25 To Gabelstapler fahre ( mit Ladung über 60 To Eigengewicht) und ich kann mir nicht Vorstellen, dass der Gesetzgeber dies mit der Klasse L erlaubt, oder?

    antworten

    #3813 DEKRA schrieb am 15.06.2015 08:43

    Hallo Olaf,
    das kommt drauf an, für Stapler mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 6 km/h und über 7,5 t benötigen Sie die Klasse C (als Klasse 2). Sollten Sie ihren Führerschein vor dem 01.01.1989 erteilt bekommen haben dürfen Sie mit Klasse L (alt Klasse 5) Stapler über 6 km/h bis 25 km/h ohne Gewichtsbegrenzung fahren.

    Diese Informationen finden Sie in dem BG-Infoblatt „Gabelstapler im öffentlichen Straßenverkehr“ auf Seite 3.

    Währe Hilfreich den kompletten Auszug zur Klasse L zu vermitteln, weil Ihre Darstellung, die von DEKRA widerspricht.

    Bitte um Antwort

    MfG Olaf

  2. Thomas sagt:

    Ich habe mein Stablerschein 2005 gemacht.
    Ist dieser immer gültig oder muss er nach einem Gewissen Zeitraum aufgefrischt werden.
    Da ich Grenzgänger bin und in Luxemburg arbeite.
    In Luxemburg muss der Führerschein alle 5 Jahre aufgefrischt werden.
    Gruß Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      der Führerschein der Klasse L ist unbefristet gültig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Werner S. sagt:

        Achtung mit der Aussage der Führerschein ist unbefristet gültig, Der Führerschein ist ein offizielles Dokument mit dem die Fahrerlaubnis der jeweiligen Klasse nachgewiesen wird. In der BRD haben wir bei den Führerscheinen eine Befristung von 15 Jahren , nach diesen 15 Jahren muss der Führerschein neu Beantragt werden. Bei Vorbesitz ist der Stichtag das Jahr 2033.
        Um den Staplerschein zu verlängern Bedarf es einer jährlichen Schulung eines Gabelstaplerausbilders.
        Dieser gibt dann einen stempel in den Bedienerschein.
        ACHTUNG: DIe Berufsgenossenschaften sind da im Schadenfall sehr streng und gehen sofort in Regress.

        • Mr M sagt:

          Falsch, Es handelt sich rein um das Führerschein Dokument das abläuft, der Führerschein bleibt bestehen.
          Nagel mich nicht Fest am ja 2033 könnte der stichtag sein, wenn man noch den alten Lila/Grauen lappen oder auch bis zu einem Gewissen Zeitpunkt ich mein vor 2015 noch das Scheckkartenformat ausgestellt bekomen hat.
          Hat man danach aus welchem Grund auch immer ein neues Dokument ausstellen lassen, ist dieses nur noch 15 Jahre gültig und kann bei unbefristetet Klassen ohne weiteren Prüfungs-Nachweis erneut ausgestellt werden. Jeglich ein neus Passbild und gültiger Personalausweiss ist notwendig.
          Bei führerscheinen wie C/C1 (LKW) D/D1 (Bus) die ein Augenärztliches Gutachten bzw. auch Gesundheitscheck darüber hinaus im Gewerblichen der Nachweis über die stetige weiterbildung (Schlüssel 95) notwendig. Auch spielt es dabei eine Rolle ob und wann man 50 wird bzw. ob man nach einem gewissen Stichtag erst den Führerschein C/C1/D/D1 gemacht hat und sowieso für diese Klassen bereits alle 5 Jahre hinrennen muss.

          So und was die BG will steht alle schön auf einem anderen Stück Papier. Im Regelfall jährliche Nachschulung.

  3. Niklas sagt:

    Ich bin 14 Jahre und bin Praktikant in einer Spedition,und hab da mal ne frage:

    Darf ich mit beaufsichtigung eines Lagermitarbeiters einen Gabelstappler oder änliche Geräte Steuern.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niklas,

      für den Staplerschein müssen Sie in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein. Ob für Ihren Betrieb eine Ausnahmeregelung greift, sollten Sie von Ihrem Ausbilder erfahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Stefan S. sagt:

    Hallo zusammen,

    wenn ich einen Elektroschlepper + Anhänger auf öffentlicher Straße für den gewerblichen (innerbetrieblichen) Transport nutzen möchte und dieser bauartbedingt nicht schneller als 12 k/mh läuft.
    Hänger und Zugmaschine sind zugelassen.

    Reicht dann auch die Klasse L?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,
      mit der Führerscheinklasse L dürfen Sie Zugmaschinen, die bauartbedingt nicht schneller als 40 km/h sind und für Forstwirtschaft und Landwirtschaft eingesetzt werden, fahren. Zudem gibt es keine Gewichtsbegrenzung der Ladung, sofern die Zugmaschine nur bis zu 25 km/h schnell ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. juergen sagt:

    Benötigt man für ein Elektrostapler zum Betrieb auf ein Privatgelände(Privatparkplatz der Firma aber nicht abgesperrt) auch ein Führerschein der Klasse L.
    Wie verhält es sich wenn die zu Befahrener Strecke zeitweise Gesperrt wird,für die Fahrt und entladung
    MFG
    j.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      gemäß der Sicherheit und aus Versicherungszwecken sollte ein L Führerschein vorhanden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Arthur P. sagt:

    Hallo Redaktion,

    ich möchte einen 30to Schlepper mit einem 10to Anhänger mit 20km/h durch den innerbetrieblichen Bereich und mit „manuell gedrosselten“ 6km/h über öffentliche Straßen fahren. Für kurze Bereiche der öffentlichen Straßen haben wir eine Sonderzulassung, allerdings nur bis 6km/h.
    Reicht hier eine Beschilderung des Fahrzeugs und eine manuelle Drosselung per sensiblem Fuß? Oder muss hier eine bauartbedingte Drosselung eingebaut sein?

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Arthur,

      das können wir Ihnen leider nicht beantworten. Das hängt von der Sonderzulassung ab. In der Regel ist schon eine bauartbedingte Drosselung notwendig und wenn ein Schild mit 6 km/h auf dem Fahrzeug sein muss, darf dieses tatsächlich auch nicht schneller fahren können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Tom sagt:

    Hallo zusammen,
    unsere Stapler auf Arbeit sind im öffentlichen Verkehrsraum (kein Tor und keine Schranke).Was mich jetzt brennend interessiert wie sind denn die Strafen wenn etwas passiert -Unfall etc. Was hat das für Auswirkungen für meinen Führerschein ( Punkte,Geldstrafe ) und was ist wenn der Staplerfahrer theoretisch schwarz fährt.
    Es wäre schön wenn ihr mir helfen könntet .
    Danke im voraus Tom

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      dass Sie kein Tor bzw. keine Schranke haben, ist nicht zwingend ein Beleg dafür, dass es sich um einen öffentlichen Raum handelt, auf dem die StVO gilt. Es ist auch denkbar, dass es ein Betriebsgelände ist. In diesem Fall nehmen Sie mit dem Stapler nicht am öffentlichen Straßenverkehr teil. Theoretisch gäbe es dann auch keine Auswirkungen auf Ihren Führerschein. Betrieblich könnten aber Sanktionen verhängt werden. Die Versicherung Ihres Arbeitgebers müsste bei einem Arbeitsunfall einspringen. Handelt es sich um öffentlichen Raum, gelten dieselben Regeln wie sonst auch. Je nach Verstoß kommen dann entsprechende Punkte oder Geldbuße auf Sie zu. Sollte ein Staplerfahrer „schwarz“ fahren, wäre dies „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ und demzufolge eine Straftat, welche mit Haftstrafe oder Geldstrafe geahndet wird. Der Führerschein L ist aber im B-Führerschein enthalten. Wer also B-Führerschein besitzt darf auch Stapler fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Hanna sagt:

    Hallo :)

    Ich hab da mal eine Frage
    Ich hab den LKW Schein und auch berufskraftfahrer darf ich damit einen Stapler fahren? Weil ich jetzt nur was von klasse L gelesen habe ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hanna,

      wollen Sie einen Gabelstapler innerbetrieblich steuern, benötigen Sie einen Staplerschein – dieser kostet um die 100 Euro. Für das Fahren eines Gabelstaplers im öffentlichen Verkehr benötigen Sie die Führerscheinklasse L – die Kosten sind auch hier recht moderat, da nur theoretischer Unterricht abgehalten wird. Wenn Sie bereits einen Führerschein der Klasse AM oder A1 besizen, verringern sich die nötigen Theoriestunden sogar. Die Kosten für den Staplerschein und für den Führerschein in der Klasse L werden teilweise auch von Arbeitgebern übernommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Steffen sagt:

    Habe da mal eine frage in meinem Fahrausweis für Gabelstapler steht TCM FD 1.5 Diesel, Gabeln darf ich da auch Gas-Elektro und einen kommissionierer Fahren sag schon mal danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffen

      mit einem vollständigen Führerschein der T-Klasse ist dies möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Niklas sagt:

    Kann Man mit dem Staplerschein auch einen Radlader auf der straße Bedienen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niklas,

      mit dem Führerschein der Klasse L dürfen Sie sogenannte Flurfördergeräte und Baumaschinen (wenn diese die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 25 km/h nicht überschreitet) steuern. Allerdings muss für die Nutzung eines Radladers im öffentlichen Straßenland eine Sondergenehmigung vorliegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Nico sagt:

    Hallo, ich bin 17 und habe Klasse BE, was auch Klasse L beinhaltet. Darf ich mit unserem Traktor jetzt einfach so fahren oder muss ich es davor der Versicherung melden?
    Falls es wichtig ist: Ich habe seit einem Jahr den A1 (ohne Unfall), der Traktor hat 60 kW, läuft 35 km/h und hat eine grüne Nummer.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico,

      mit der Führerscheinklasse T ist es möglich mit einem Traktor zu fahren. Die Führerscheinklasse L ist der Staplerführerschein. Sofern beide klassen auf Ihrem Führerschein vermerkt sind, dürfen Sie mit diesen auch fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Robert G. sagt:

    Hallo,
    Darf mein Vorgesetzter mir ein vorübergehende Fahrerlaubnis erteilen bis mein Ersatzführerschein für Flurfahrzeuge angekommen ist und darf man mit der zugeteilten Erlaubnis fahren?

    Mit freundlichen Grüßen
    Robert

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      eine Fahrerlaubnis darf zur die Führerscheinstelle erteilen und keine Privatperson.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Jens sagt:

    Hallo, was uns hier brennend interessiert,
    ist ein Unternehmer verpflichtet den Staplerschein
    regelmäßig zu kontrollieren?

    MFG

    Jens

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      ein Unternehmer hat ein Interesse, den Führerschein regelmäßig zu kontrollieren. Immerhin fahren seine Mitarbeiter häufig mit einem firmeneigenen Kfz. Der Unternehmer ist somit der Halter und könnte belangt werden, wenn der einen Mitarbeiter ohne Führerschein beauftragt, zu fahren. Zu beachten sind allerdings die Regelungen zum Datenschutz. Sinnvoll ist auch eine Verpflichtungserklärung der Mitarbeiter, einen Führerscheinverlust sofort zu melden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Sibylle sagt:

    Hallo,
    bei uns im Betrieb werden Ameisen und Gabelstapler benutzt. Bei den Ameisen wurden ein paar Mitarbeiter von einer Kollegin kurz eingewiesen und ein paar mal dabei beaufsichtigt. Jetzt haben Mitarbeiter einen Staplerschein gemacht und auf einmal heißt es, auch ohne diesen und wenn man es sich zutraut, darf man auf dem eigenen Gelände bzw. Hallen fahren. Unter eigenem Gelände verstehe ich meinen Privatgrund und nicht das meines Arbeitgebers. Da ich diese Meinung nicht teile, suche ich Infos, um diesen Sachverhalt zu klären.

    MfG Sibylle

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sibylle,

      verkehrsrechtlich gibt es beim Fahren auf privatem Grund keine Bedenken. Allerdings sollte bereits aus arbeitsrechtlichen sowie versicherungsrechtlichen Gründen auf ein Fahren ohne entsprechenden Schein verzichtet werden. Es kommt allerdings auch auf die Fahrzeuge an. Sind diese fahrerlaubnisfrei (bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit beachten) wäre ein Führen auch ohne Schein möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. w. sagt:

    Hallo
    Um einen Gabelstapler zu steuern, ist ein Staplerschein notwendig.
    Ich habe ein Staplerschein in Polen genommen.Muss ich die Prüfung in Deutschland nehmen.
    Ich erhalte auf der Grundlage der deutschen polnischen Kräfte

    bitte feedback

  16. Roger sagt:

    Hallo,
    ich bin im Besitz aller Führerscheinklassen ausser
    D und DE und einen Staplerschein habe ich auch gemacht allerdings ohne die Jährlichen Schulungen .Nun bin ich schon vieleJahre als Staplerfahrer in einem recht großem Betrieb und das Verladen mit einem 7to Stapler behersche ich eigentlich blind.Jetzt habe ich gehört das man zwingend diesen Zettel braucht? Mein Chef sagt das sei nicht nötig da ich ja sowieso alle Führwrscheinklassen besitze und auch die 5Jährigen turnuskurse der Module mache.Nun bin ich ziemlich verunsichert wenn mal etwas passieren würde wer haftet dann?
    Roger

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roger,

      ihre anderen Führerscheine haben nichts mit dem Staplerschein zu tun. Sie sollten unbedingt auf den Führerschein für Gabelstapler bestehen, da im Falle eines Unfalls die Unfallversicherung die Schadensregulierung verweigern kann. Außerdem sind arbeitsrechtliche Konsequenzen möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Rainer sagt:

    ich habe den b fürerschein darf ich damit also auch traktoren fahren die in der regel 32 km/h laufen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rainer,

      der B-Führerschein umfasst auch die Klasse L, nach der Zugmaschinen erlaubt sind, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. W. sagt:

    Hallo
    ich habe ein staplerschein und benötigen ein stempel um gultig zu sein .
    Kann mir jemand sagen von ich denn stempel besorgen kann

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      sofern Sie die Bestätigung meinen, welche die erfolgreiche Teilnahme an den Ausbildungsstufen bezeugt, erhalten Sie diese von dem Ausbildungsbetrieb.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Christian W. sagt:

    Habe einen Staplerschein , werde vom Arbeitgeber genötigt mit dem Stapler ( schneller als 6 Km/h , keine Straßenzulassung ) auf unserem Betriebsgelände zu fahren , was in meinen Augen aber öffentlicher Verkehrsraum ist denn über den Weg ist die einzige Zufahrt für ein anderes Geschäftsgebäude wo jeder Verkehrsteilnehmer zu jeder Zeit fahren kann um zu dem Geschäft zu gelangen ! Welche Strafe blüht mir im schlimmsten Fall ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      für Gabelstapler, die im öffentlich zugänglichen Betriebs-/Werksgelände verkehren, gelten die gesetzlichen Bestimmungen im öffentlichen Straßenverkehr und auch die zusätzlichen behördlichen Bestimmungen für den öffentlich zugänglichen Verkehrsraum. Betriebs-/Werksgelände sind öffentlich, wenn sie von jedermann benutzt werden können, also auch Parkplätze und Verkaufsflächen vor dem Unternehmen. Unter Umständen können Sanktionen auf sie zukommen. Welcher Art diese sind, entzieht sich jedoch unseres Kenntnisstandes.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Beatrix B. sagt:

    Hallo ich habe eine frage und zwar habe ich einen Gabelstaplerschein aber keinen Führerschein ich soll aber mit unseren 6km h gedrosselten Stapler auf den Parkplatz unseres Baumarktes fahren wo jeder Kunde zugang hat kann ich mich irgennd wie da strafbar machen oder zählen die 6 km h zu den Fahrzeugen ohne Führerschein.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Beatricx,

      wird der Gabelstapler im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt, sind die Regelungen des Straßenverkehrsrechts zu beachten. Der Staplerfahrer muss demnach über eine entsprechende Qualifikation verfügen. Als öffentlicher Straßenverkehr gilt auch Betriebsgeländem, welches von betriebsfremden Personen befahren werden kann. Für Stapler bis 6 km/h benötigen Sie jedoch keine Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Sven sagt:

    Hallo!

    Ich besitze einen Traktor mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Dieser wird allerdings weder forst- noch landwirtschaftlich genutzt und hat somit ein schwarzes Kennzeichen. Nun meine Frage: Welche Führerscheinklasse ist für diesen Traktor notwendig?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      die Klassen L und T gelten nur für Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- und forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden. Werden die Fahrzeuge für einen anderen Zweck eingesetzt, etwa gewerblich für einen Bauunternehmer, ist ein Lkw-Führerschein nötig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Jens B. sagt:

    Darf ich als Ausbilder für Gabelstaplerfahrer auch Klasse L ausbilden und prüfen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens B.,

      wahrscheinlich ist das nicht zulässig, wenden Sie sich am besten an die zuständige Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Steffen K. sagt:

    Hallo,

    wir betreiben einen Seitenstapler mit 8,25 to Leergewicht und 15,5 to Gesamtgewicht. Dieser ist gedrosselt von 32 auf 25 km/h. Wir befahren öffentliche Straßen haben aber eine Sondergenehmigung. Dürfen diesen Stapler Personen mit Führerscheinklasse L fahren oder nur mit Klasse C? Und werden hierfür auch die Module benötigt wie beim LKW fahren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffen,

      für das von Ihnen beschriebene Fahrzeug genügt in der Regel ein Führerschein der Klasse L.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Attino P. sagt:

    Hallo,
    ich habe mein staplerschein 2006 gemacht, jetzt nach 12 jahre möchte wieder arbeiten gehen als staplerfahrer, was nun?( war ich selbständig in gastronomie)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Attino,

      der Führerschein der Klasse L ist unbegrenzt gültig. Sie müssen ihn also nicht verlängern o.Ä.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Stefan h. sagt:

    Hallo, soll von meinem Chef aus staplerschein machen. Jetzt war ich bei betriebsärztin und die sagte ich muss augenärztliches Gutachten machen sonst darf ich keinen Schein machen. Fahrschule sagt ich brauche keines sie machen sehtest selbst bei bedarf. Wer hat recht? Grüsse stefan

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