Der neue Rollerführerschein: Kosten und Voraussetzung auf einen Blick

Das hat sich geändert

Für den Rollerführerschein wird die Führerscheinklasse AM benötigt

Für den Rollerführerschein wird die Führerscheinklasse AM benötigt

Am 19. Januar 2013 änderten sich die Führerscheinklassen in Deutschland. Eine neue Bestimmung, die sogenannte 3. EG-Richtlinie, wurde eingeführt, um die Fahrerlaubnisklassen und den Führerschein an andere europäische Länder anzugleichen. Dabei durchlebte die ehemalige Führerscheinklasse S die größte Veränderung aufgrund der neuen Gesetzgebung. Aus den ehemaligen Klassen M und S wurde die heutige Führerscheinklasse AM.

Nationale und europäische Führerscheinklassen

Im Zusammenhang mit den EU-Richtlinien wurden die Führerscheinklassen vereinheitlicht, um auch in anderen EU-Ländern Gültigkeit zu besitzen. Dennoch steht es jedem Land frei, eigene, sogenannte nationale, Fahrerlaubnisklassen zu etablieren. Zwischen 2005 und 2013 war die Führerscheinklasse S so eine nationale Klasse. Das bedeutet, dass zwar jeder in Deutschland ein Leichtkraftrad wie beispielsweise einen Roller mit dem gewissen Führerschein fahren durfte, jedoch diese Erlaubnis in anderen Ländern unter Umständen nicht anerkannt wurde.

Die ehemalige Führerscheinklasse S

Jeder, der eine Fahrerlaubnis der Klasse S besaß, durfte Leichtmobile und Quads führen, die einem Auto ähnelten. Diese Fahrzeuge durften folgende Merkmale vorweisen:

  • Gewicht: maximal 350 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: maximal 45 km/h
  • Hubraum bei Ottomotoren: höchstens 50 ccm
  • Leistung bei Diesel- oder Elektromotoren: maximal 4 kW

Wer 16 Jahre alt war, durfte die ehemalige Führerscheinklasse S erwerben und somit einen Roller fahren. Außerdem durfte er dreirädrige Krafträder und vierrädrige Kleinkraftfahrzeuge bedienen. Das waren zum Beispiel Quads, Trikes und Microcars. Damit durfte nicht auf der Autobahn gefahren werden. Wer die Führerscheinklasse B besaß, konnte gleichzeitig Fahrzeuge der Klasse S führen.

Die Führerscheinklasse S stand sehr in der Kritik, da gerade die sogenannten Trikes sehr gefährlich sind. Trikes sind offene und motorisierte Straßenfahrzeuge, welche ein Vorderrad und zwei Hinterräder besitzen. Aufgrund der vorgeschriebenen Gewichtsgrenze verbauten viele Hersteller weniger Teile für die Sicherheit ein, um das Gewicht an der Stelle zu sparen. Der ADAC testete einige der Leichtmobile und warnte vor erheblichen Mängeln sowie daraus resultierenden Sicherheitslücken. Die deutsche Wochenzeitschrift Stern nannte sie „Kinder-Killer“. Aus diesem Grund wurde die Führerscheinklasse grundlegend überarbeitet.

Führerschein fürs Mofa

Einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor bis 25 km/h, zu denen auch Mofas zählen, dürfen ohne Führerschein jedoch mit einer Prüfbescheinigung von der Fahrschule gefahren werden. Laut der neuen EU-Richtlinie ab Januar 2013 gibt es keinen Führerschein fürs Mofa. Auch für das Führen von einem Fahrrad mit Hilfsmotor wird kein Führerschein benötigt.

Die Prüfbescheinigung wird durch den Besuch eines Fahrschulkurses erlangt. Am Ende der Ausbildung muss eine theoretische Prüfung abgelegt werden. Die Mofa-Prüfbescheinigung besitzt eine unbegrenzte Gültigkeit und muss bei jeder Fahrt mit dem Fahrrad mit Hilfsmotor oder Mofa mitgeführt werden. Wer diese vergisst und dabei erwischt wird, muss ein Bußgeld von 10 Euro in Kauf nehmen. Eine Ausnahmeregel gibt es jedoch für die Mitnahme der Prüfbescheinigung.

Wer vor dem 1. April 1965 geboren ist, darf auch ohne eine Prüfbescheinigung von der Fahrschule ein Mofa oder Hilfsmotor-Fahrrad führen. Natürlich muss ein Ausweis mitgenommen werden, um das Alter für die Behörden zu verifizieren.

Diese Prüfbescheinigungspflicht besteht jedoch nicht mehr, wenn der Fahrer des Fahrzeugs eine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Die Ausbildung, um die Prüfbescheinigung zu erlangen, besteht aus 6 Doppelstunden mit jeweils 90 Minuten für den theoretischen Teil und einer 90-minütigen Doppelstunde für die Fahrpraxis. Nach dem erfolgreichen Abschluss der theoretischen Prüfung wird die Prüfbescheinigung ausgehändigt.

Das Mindestalter

Das Mindestalter für die Prüfbescheinigung ist 15 Jahre. So kann also jeder ab dem 15. Lebensjahr ein Fahrrad mit Hilfsmotor bzw. ein Mofa fahren. Die theoretische Prüfung in der Fahrschule darf drei Monate vor dem 15. Geburtstag absolviert werden.

Jedoch regelt die Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (FeV) eine Ausnahme, welche das Mindestalter betrifft.

Wird ein Kind unter sieben Jahren auf einem Mofa […] mitgenommen, muss der Fahrzeugführer mindestens 16 Jahre alt sein. (§10 Absatz 4 FeV)

Die Führerscheinklasse AM

Ein Mopedführerschein verursacht Kosten.

Um den Rollerführerschein zu bekommen, müssen Sie z.T hohe Kosten in Kauf nehmen

Gemäß der 3. EG-Richtlinie, welche am 19. Januar 2013 in Kraft getreten ist, wurden die Führerscheinklassen S und M zur Klasse AM vereint. Es wurden nicht nur alle Fahrzeuge der Führerscheinklassen in AM übernommen, sondern auch ihre Merkmale verändert. Den Rollerführerschein als solches gibt es nun nicht mehr. Er wurde gemäß den europäischen Bestimmungen mit anderen EU-Ländern vereinheitlicht. Das „A“ in der Bezeichnung der Führerscheinklasse weist darauf hin, dass die Klasse nun gemäß europäischer Richtlinien angepasst wurde.

Welche Fahrzeuge beinhaltet der AM-Führerschein?

Folgende Fahrzeuge sind in AM enthalten:

  • Krafträder
  • zweirädrige Krafträder
  • dreirädrige Krafträder
  • vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge

Diese vier Fahrzeugtypen werden in der Fahrerlaubnis-Verordnung noch weiter definiert.

Krafträder

Unter Krafträder versteht die FeV Fahrzeuge, welche lediglich eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h erreichen können. Dabei muss der Verbrennungsmotor einen Hubraum von einer maximalen Größe von 50 ccm besitzen. Natürlich kann auch ein Elektromotor verbaut sein. In beiden Fällen muss jedoch das Kraftrad Merkmale von Fahrrädern aufweisen.

Als Beispiel sind hier Fahrräder mit Hilfsmotoren zu nennen.

Zweirädrige Krafträder
Unter diese Gruppen fallen alle Fahrzeuge, welche eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h erreichen können. Der Hubraum des Verbrennungsmotors muss auf 50 ccm begrenzt sein. Falls es sich um eine elektrische Antriebsmaschine handelt, darf die Nenndauerleistung 4 kW nicht übersteigen.

Hiermit sind Mopeds, Roller oder Mokicks gemeint. Auch Beiwagen dürfen mitgeführt werden.

Dreirädrige Krafträder

Auch bei dieser Art der Krafträder ist die Geschwindigkeit auf 45 km/h gedrosselt. Der Hubraum der Fremdzündungsmotoren darf höchstens 50 ccm groß sein. Die maximale Nutzleistung ist auf 4 kW bei anderen Verbrennungsmotoren beschränkt. Handelt es sich um einen Elektromotor darf die Nenndauerleistung 4 kW nicht übersteigen.

Als Beispiel seien hier die Minitrikes zu nennen.

Vierrädrige Krafträder

Der Mopedführerschein ist unbegrenzt gültig.

Ein Motorradführerschein ist unbegrenzt gültig

Die letzte Gruppe der Fahrzeugtypen, welche im umgangssprachlich genannten „Rollerführerschein“ definiert werden, sind die Kraftfahrzeuge mit vier Rädern. Selbstverständlich ist auch hier die Geschwindigkeit auf 45 km/h gedrosselt. Bei Fremdzündungsmotoren darf der Hubraum nicht größer sein als 50 ccm. Andere Verbrennungsmotoren müssen mit einer Nutzleistung bis zu 4 kW ausgestattet sein. Sollte das Kraftrad einen Elektromotor besitzen, darf dieser eine maximale Nenndauerleistung bis zu 4 kW aufweisen. Die Leermasse des Fahrzeugs muss höchstens 350 kg betragen. Die Masse der Batterien spielt bei diesem Wert keine Rolle.

Zu diesem Fahrzeugtyp zählen beispielsweise Minicars.

Sonstige Fahrzeugtypen im Rollerführerschein

Neben den vier großen Fahrzeuggruppen, welche in der Führerscheinklasse AM definiert sind, gibt es noch weitere, welche als Ausnahmen gelten.

    • Krafträder, die erstmals vor dem 31. Dezember 2001 zugelassen wurden: Hubraum von maximal 50 ccm, Höchstgeschwindigkeit zwischen 45 km/h und 50 km/h
    • Kleinkrafträder, die erstmals vor dem 28. Februar 1992 zugelassen wurden: Hubraum von maximal 50 ccm, Höchstgeschwindigkeit bis zu 60 km/h
    • Fahrräder mit Hilfsmotor, die erstmals vor dem 28. Februar 1992 zugelassen wurden
    • Fahrzeuge, die erstmals vor dem 1. Januar 1957 zugelassen wurden: Höchstgeschwindigkeit mehr als 40 km/h, Gewicht maximal 33 kg (mit Hilfsmotor, ohne Werkzeug, Kraftstoff, Gepäckträger)*
    • Fahrzeuge, die erstmals vor dem 1. September 1952 zugelassen wurden: Hubraum von mehr als 50 ccm, Höchstleistung des Motors auf 0,7 kW (1 PS) begrenzt

*Die Gewichtsgrenze gilt nicht bei Fahrzeugen mit zwei Sitzen oder drei Rädern.

Wann kann der Rollerführerschein erlangt werden?

Der Führerschein der Klasse AM kann entweder direkt in einer Fahrschule erworben oder durch eine andere Fahrerlaubnisklasse dazu berechtigt werden.

Rollerführerschein mit 16 Jahren

Die erste Möglichkeit ist der direkte Erwerb vom Mopedführerschein. Das Mindestalter hierfür beträgt 16 Jahre. Folgende Stunden müssen in der Fahrschule absolviert werden:

Theoretischer Unterricht14 Doppelstunden
Theoretische Prüfung30 Fragen
Praktischer UnterrichtNicht vorgeschrieben
Dauer der Fahrprüfung30 Minuten

Der theoretische Unterricht für „Roller“ unterteilt sich in 12 Doppelstunden, in denen der Grundstoff vermittelt wird. Eine Doppelstunde besteht aus 90 Minuten. Nach dieser Zeit folgen zwei Doppelstunden, in denen spezifische Inhalte rund um die Führerscheinklasse AM gelehrt werden. Die theoretische Prüfung besteht aus 30 Fragen, wie beim Auto-Führerschein. Es dürfen maximal 10 Fehlerpunkte geschrieben werden.

Die Anzahl des praktischen Unterrichts ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Jedoch praktiziert es in der Regel jede Fahrschule, dass mindestens eine halbe Stunde auf dem Fahrzeug wie einem Roller gefahren wird. Ob nun weitere Unterrichtsstunden genommen werden müssen, weiß der Fahrlehrer am besten. Dieser entscheidet das dann individuell.

Sonderfahrten, so wie sie vom Pkw-Führerschein bekannt sind, gibt es jedoch nicht. Diese Sonderfahrten können beispielsweise Nacht- oder Autobahnfahrten sein.

Nach dem praktischen Unterricht folgt die 30-minütige Fahrprüfung. Wer diese erfolgreich abschließt, erwirbt den Rollerführerschein. Die Fahrprüfung findet überwiegend innerorts statt.

Nach dem Erwerb vom Rollerführerschein folgt keine zweijährige Probezeit. Der Besitz vom Motoroller-Führerschein wird nicht auf eine nachfolgende Probezeit angerechnet.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Erlangung eines Führerscheins der Klasse A1. Damit ist das Führen eines Leichtkraftrades bis zu einem Hubraum von 125 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 80 km/h erlaubt. In der Führerscheinklasse A1 ist der Führerschein für ein Moped integriert.

Mopedführerschein mit 15 Jahren

Der Motorroller-Führerschein

In einigen Bundesländern gibt es den Motoroller-Führerschein bereits für 15-Jährige

In den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist für 15-Jährige das Fahren von einem Moped mit Führerschein gestattet. Dies bestimmt die dritte Verordnung über Ausnahmen von den Vorschriften der Fahrerlaubnis-Verordnung. Sie trat am 1. Mai 2013 in Kraft und endet am 30. April 2018.

Die Verordnung besagt, dass die drei Bundesländer in einem Pilotprojekt das Mindestalter für den Rollerführerschein auf 15 Jahre senken dürfen. Laut der EU-Verordnung ist es den Mitgliedsstaaten in Europa erlaubt, dass das Mindestalter entweder auf 14 Jahre gesenkt oder auf 18 Jahre angehoben wird. Deutschland entschied sich für das 15. Lebensjahr und prüft damit eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen. Diese Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Absenkung des Alters aus Gründen der Sicherheit nicht zu empfehlen ist.

Bis April 2018 haben 15-Jährige aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen noch die Möglichkeit, den Führerschein für ein Kleinkraftrad, also den Rollerführerschein, zu erwerben.

Rollerführerschein mit 14 Jahren

Das Mindestalter für den Rollerführerschein beträgt 16 Jahre bzw. 15 Jahre in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Natürlich dürfen Bewerber bereits drei Monate vor dem 15. Geburtstag in den drei Bundesländern, welche die Ausnahmeregelung durchführen, eine Prüfung ablegen. Jedoch darf dann erst ab dem 15. Geburtstag Roller gefahren werden.

Klasse AM: Führerschein zusätzlich zu einer anderen Klasse

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass die Führerscheinklasse AM gefahren werden darf, sofern eine andere gültige Fahrerlaubnis im Besitz ist. Die Führerscheinklassen A, A1, A2, B und T berechtigen auch zum Fahren eines Fahrzeugs gemäß der Klasse AM.

Wie teuer ist ein Rollerführerschein?

Ein Rollerführerschein verursacht wie ein Führerschein fürs Auto Kosten. Diese hängen von der tatsächlichen Fahrstundenanzahl ab. In der Regel hat der Mopedführerschein einen Preis von etwa 150 bis 250 Euro. Die Kosten vom Rollerführerschein hängen natürlich von der Fahrschule ab bzw. vom Standort dieser. Außerdem müssen unterschiedliche Faktoren einberechnet werden. Die Mopedführerschein-Kosten sind in der Regel:

      • Fahrschulgrundgebühr
      • Lehrmittel
      • Entgelt für Vorstellung der Theorie- und Praxisprüfung
      • Sehtest
      • Lebensrettende Sofortmaßnahmen-Kurs
      • Gebühren für den Führerscheinantrag
      • Passbilder
      • Gebühren für Tüv/Dekra für die Theorie- und Praxisprüfung

Neben den Kosten für den Mopedführerschein muss auch über das Durchfallen einer Prüfung nachgedacht werden. Sobald dieser Fall eintritt, werden erneut Gebühren fällig. Oft ist es billiger, noch eine weitere Fahrstunde vor der Praxisprüfung zu absolvieren, als nach dieser Nachholstunden zu buchen.

Ein weitere Tipp, um beim Führerschein der Klasse AM Kosten zu sparen: Es lohnt sich immer, zwei Führerscheinklassen gleichzeitig zu erlernen, da die Grundgebühr nur einmal anfällt. Beim Führerschein für einen Roller oder einem Auto macht dies jedoch keinen Sinn, da in der Fahrerlaubnisklasse B bereits AM integriert ist.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Auch für die Führerscheinklasse AM wird ein Führerschein benötigt.

Für den Führerschein Klasse M müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Neben den AM-Führerschein-Kosten sind auch die Voraussetzungen dafür wichtig. Auf jeden Fall muss ein Sehtest bestanden sowie ein Kurs für lebensrettende Maßnahmen erfolgreich absolviert werden. Außerdem müssen der Personalausweis und ein Passbild mitgebracht werden sowie ein Antrag für den Führerscheinklasse ausgefüllt werden.

Wie lange ist der Rollerführerschein gültig?

Der Mopedführerschein ist unbegrenzt gültig. Das bedeutet, dass er ein Leben lang Gültigkeit besitzt.

Infos für Besitzer des alten Führerscheins

Wenn der Führerschein vor dem 1. April 1980 erteilt wurde, dürfen Inhaber Fahrzeuge der Klasse A1 fahren. Sobald der Führerschein ausgetauscht wird, trägt die Behörde dies auf dem neuen Schein ein. Nach der neuen Regelung ab Januar 2013 sind nämlich Führerscheine nur noch 15 Jahre gültig. Danach muss die Fahrerlaubnis erneuert werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass auch eine neue Prüfung abgelegt werden muss. Nur der Führerschein als Dokument muss erneuert werden.

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241 Kommentare

  1. Stefanie H. sagt:

    Huhu
    Ich habe mit 18 den Führerschein für die klasse m gemacht nun bin ich 26.
    Leider is mein Führerschein damals beim Umzug verloren gegangen
    Würde mir jetz aber gerne wieder ein mopet mit 45km/h zulegen

    Wo bekomme ich meinen Führerschein wieder her u wenn es solange her ist würd der mir einfach ausgestellt oder muss ich da die ganze Prüfung neu machen

    U wenn i früher m hatte is das jetz einfach am oder muss man da ein komplett neuen Führerschein machen

    Lg

  2. Katharina sagt:

    Hallo,
    ich habe gerade einen Artikel gelesen und dort steht dass für 50ccm Schaltmopeds genau die gleichen Regelungen wie für herkömmliche Roller gelten.
    Ich habe mir vor kurzem ein 50ccm Schaltmoped (Generic Trigger 50) gekauft und diese schafft ca. 55 km/h (original vom Händler), muss ich nun damit rechnen dass ich im Falle einer Polizeikontrolle Ärger bekomme oder gibt es eine Geschwindigkeitstoleranz.
    Vielen Dank im Vorraus.

    LG Katharina

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katharina,

      mit einem Führerschein der Klasse AM dürfen nur Roller bis 45 km/h und nicht mehr als 50 ccm Hubraum gefahren werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Fronzel sagt:

      Wichtig ist was die eingetragene Höchstgeschwindigkeit ist
      das darfst du dann fahren
      also bei mir steht 50 km/h drin fahren tut er 56
      gemacht ist nichts weder legal noch illegal
      somit für mein Verständniss alles im Lack

  3. Birgit H. sagt:

    Hallo, ich habe damals mit 18 den Führerschein gemacht, damit ich Roller fahren kann. Mitlerweile bin ich 49 und würde gerne das Auto bis 45 kmh fahren, aber hab ja auch eine Namensänderung durch Heirat und viele Umzüge hinter mir, wobei mir mein Führerschein abhanden gekommen ist. Muss ich den Führerschein jetzt noch mal machen
    Lg Birgit

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Birgit,

      weder durch Heirat noch durch eine Namensänderung verlieren Sie in der Regel die Fahrerlaubnis. Erkundigen Sie sich bei der Führerscheinstelle, die einen Registereintrag über Ihre Fahrerlaubnis haben müsste, wie Sie einen neuen Führerschein bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Benedikt sagt:

    Hallo, Ich besitze eine Prüfbescheinigung die mich berechtigt bis 25 kmh zu fahren, so wie ich gehört und gelesen habe kann ich die jetzt umschreiben lassen und darf dann bis 45 kmh fahren. inwieweit stimmt dass nun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benedikt,

      für Kleinkrafträder bis 45 km/h brauchen Sie den Führerschein der Klasse AM. Da die Mofa-Prüfbescheinigung kein Führerschein ist, kann sie auch nicht in einen solchen umgeschrieben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Stefan K. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, Ich möchte mir wahrscheinlich Ligier Ambera162 Diesel / 45km/h höchst Geschwindigkeit -505 cm3 -Baujahr 2005 -Leergewicht 345kg zulegen.Jetzt die Frage kann ich diesen mit AM Führerschein fahren? Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen dankbar. MfG. Stephan K.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stephan K.,

      im Regelfall sollten für das Gefährt ein AM-Führerschein ausreichend sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Steffi sagt:

    Hallo,

    meine Mutter möchte siche ein Seniorenmobil kaufen. 3 Räder, 25 km/h . Sie hat keinen Führerschein, da sie vorher einen Roller bis 25 km/h hatte und den aufgrund ihres alters fahren durfte. Das Seniorenmobil braucht Führerscheinklasse AM. Darf man den, wenn mann vor 1965 geboren ist ohne Führerschein fahren? Ich verstehe die neuen Richlinien nicht.

    Viele Grüße
    Steffi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffi,

      in diesem Fall sollte es so sein, dass Ihre Mutter einen entsprechenden Führerschein benötigt. Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Straßenverkehrsamt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. petra sagt:

    hallo,für einen Führerschein benötige ich eine mpu
    brauche ich sowas auch bei einem kleinen Roller

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo petra,
      wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, dürfen Sie unter bestimmten Voraussetzungen dennoch mit einem Roller fahren. Dazu benötigen Sie allerdings eine entsprechende Prüfbescheinigung. Dabei sind Sie jedoch auf die Kulanz der entsprechenden Stelle angewiesen, da Sie schließlich keinen Führerschein vorlegen können, um eine solche zu erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Antonello P. sagt:

    Sehr geehrte Damen Und Herren

    Habe gelesen das die Klassen A ,A1,A2,AM , den EU Richtlinien angepasst worden sind.
    Können sie mir erklären warum in den anderen EU Länder mit den Roller Führerschein in Verbindung mit den Auto Führescheins, statt 50ccm bis zu 125ccm gefahren darf.

    Ich war in Sardinien in Urlaub, wollte mir einen Roller bis 50ccm ausleihen weil ich gedacht hatte mehr darf ich sowieso nicht.
    Falsch gedacht der Herr erklärte mir das ich bis 125ccm fahren darf ,mehr laut gesetzt nicht. Er sagte auch das es in der ganze EU so währe. Er selber hat nicht verstehen können warum in Deutschland andere Gesetzte Für Führerschein Klassen sind wie in Italien .
    MfG Antonello P.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Antonello,

      in Deutschland ist die Klasse AM im B-Führerschein enthalten. Mit diesem dürfen Sie unter anderem leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge führen (nicht mehr als 45 km/h schnell, nicht mehr als 50 ccm). Dies wurde vom Gesetzgeber so festgelegt. Warum das so ist, müssen Sie beim Gesetzgeber nachfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Ralf sagt:

    Hallo
    Ich hatte vor 37 Jahren ein Prüfbescheinigung für Mofa hintergelegt der mir damals 30DM gekostet hatte.Irgendwann ist mir der Prüfbescheinigung abhanden gekommen.Obwohl mir gesagt worden ist,das nach 10 Jahren nicht mehr nachvollziehbar ist wird gelöscht oder vernichtet.Gibt eventuell irgend eine anderen möglichkeiten ein Prüfbescheinigung zu bekommen ohne das ich von vorne anfangen kann?Ich bin jetzt 52J.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      diesbezüglich sollten Sie sich an die Stelle wenden, welche Ihnen die Prüfbescheinigung ausgestellt hat. Sofern Sie dort keine Hilfe erhalten, können Sie beim TÜV nachfragen, ob Sie in der entsprechenden Datenbank der bestandenen Mofaprüfungen verzeichnet sind. Ist dies nicht der Fall, werden Sie um eine erneute Prüfung leider nicht herum kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Hallo sagt:

    Ich bin 35 alt muß ich eine Führerschein Klasse A M machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hallo,

      Sie sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, irgendeine Führerscheinprüfung abzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Matze sagt:

    Hallo erstmal,

    Ich habe folgende Frage, ich habe von einen Bekannten von mir ein selbstgebautes Dreirad (aus mehreren Fahrrädern ein Dreirad geschweißt und so) gekauft, dieses Dreirad wurde ich gerne mit einen E Motor versehen, der maximal 25kmh fährt, dafür bräuchte ich eine Prüfbescheinigung dann, dass ich damit fahren darf. Wenn ich es richtig verstanden habe. Aber wer gibt mir das ok, dass ich diesen selbstgebauten Dreirad auf Straßen bzw. Fahrradwege( ja Fahrradwege, weil ich auch im Normalbetrieb mit Pedale fahre.)fahren darf?

    Liebe Grüße Matze

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matze,

      richtige Ansprechpartner in diesem Zusammenhang sind beispielsweise der TÜV oder die DEKRA.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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