Führerschein mit 17: ein Jahr früher zur Pkw-Fahrerlaubnis

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 30. August 2019

Vom Modellversuch zum Dauerrecht: Begleitetes Fahren

Auto-Führerschein mit 17: Erfahrungen sammeln durch begleitetes Fahren.

Auto-Führerschein mit 17: Erfahrungen sammeln durch begleitetes Fahren.

Fast jeder vierte Unfall im Straßenverkehr, bei dem Personen zu Schaden kommen, wird von einem jungen Pkw-Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren verursacht. Wird die Zahl in einen Vergleich gesetzt, ist sie noch gravierender: Der Anteil der jungen Pkw-Fahrer unter allen Autofahrern beträgt gerade einmal 10 Prozent (Stand: 2013, ADAC).

Das Bundesland Niedersachsen startete aus diesem Grund am 19. April 2004 einen Modellversuch. Der Führerschein für Begleitetes Fahren ab 17 Jahren (BF17) konnte von diesem Zeitpunkt an, nur in Niedersachsen erlangt werden. Weitere deutsche Bundesländer schlossen sich dem Modellversuch an, da sie von der enormen Resonanz und den äußerst positiven Erfahrungen der niedersächsischen Behörden überzeugt waren. Im Sommer 2005 schaffte der Bund die gesetzliche Grundlage, damit alle Bundesländer entscheiden können, ob sie den Führerschein mit 17 in ihrem Land anbieten wollen.

Spezielle Informationen zum Führerschein mit 17:

Junge Fahrer, welche am niedersächsischen Modellversuch teilnahmen und den Führerschein ab 17 erlangten, verursachten ab dem 18. Lebensjahr 28,5 Prozent weniger Unfälle und begingen 22,7 Prozent weniger Verkehrsverstöße als die “herkömmlichen” Fahranfänger. (Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft und Verkehr)

Innerhalb von drei Jahren nahmen 63.000 niedersächsische Jugendliche an dem Modellversuch BF17 teil.

Das begleitete Fahren leistet auch in Deutschland einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Daniel Hirche, Verkehrsminister Niedersachsen

Das erkannte auch die Bundesregierung und setzte einen Gesetzesentwurf in Kraft, der den Führerschein mit 17 bis zum August 2010 erlaubte. Kurz vor Ablauf dieser Frist wurde aus dem Modellversuch das Dauerrecht. Ab dem 1. Januar 2011 ist das BF17 in der StVG verankert und kann von Jugendlichen in Anspruch genommen werden.

Begleitetes Fahren: so funktioniert es

Die Grundvoraussetzung beim Führerschein BF17 ist ein Begleiter. Dieser muss verschiedene Bestimmungen erfüllen, um mitfahren zu können. Die Begleitperson muss bei jeder Fahrt im Auto Platz nehmen und kann so mit seinen Erfahrungen als Kfz-Fahrer zu einer guten Verkehrssicherheit des Fahranfängers beitragen.

Begleitetes Fahren kann derjenige in der Fahrschule erlernen, welche eine normale Fahrausbildung zum Führerschein der Klasse B (Pkw) und eine damit verbundene praktische Prüfung absolviert. Diese Ausbildung kann bereits mit 16 ½ Jahren begonnen werden. Nach der erfolgreichen Teilnahme der theoretischen und praktischen Prüfung in der Fahrschule bekommt der Fahranfänger eine sogenannte Prüfbescheinigung. Diese fungiert zusammen mit dem Personalausweis als Fahrerlaubnis und muss folglich bei jeder Fahrt mitgeführt werden.

Der BF17-Führerschein darf ab dem 18. Lebensjahr zu einem EU-Führerschein gewechselt werden, welcher dann die Pkw-Klasse bestätigt. Außerdem ist der Fahranfänger damit berechtigt, allein Auto zu fahren. Dabei vollzieht die Führerscheinstelle den Wechsel. Hier muss die gültige Prüfbescheinigung vorgelegt werden und kann dann den Kartenführerschein mitnehmen.

Die Prüfbescheinigung für den Führerschein ab dem 17. Lebensjahr behält bis zu drei Monate nach dem 18. Geburtstag seine Gültigkeit. Danach ist sie abgelaufen und muss spätestens an diesem Zeitpunkt gewechselt werden, wenn der Fahranfänger mit einem Auto fahren möchte.

Der Führerschein ab 17 schließt automatisch die Klasse AM für Leichtkrafträder wie Mopeds und Mofas sowie die Klasse L für Zugmaschinen und selbstfahrende Arbeitsmaschinen ein. Wer diese Fahrzeuge fährt, muss immer seine Prüfbescheinigung sowie seinen Ausweis dabei haben. Außerdem ist beim Führen dieser Fahrzeuge keine Begleitung nötig.

Die Probezeit beim BF17

In der Probezeit kann das Handy am Steuer ernste Konsequenzen haben.

In der Probezeit kann das Handy am Steuer ernste Konsequenzen haben.

Die Probezeit ist wie bei den anderen Klassen auf 2 Jahre angesetzt. Mit der Erteilung der Prüfbescheinigung beginnt die Probezeit vom BF17.

Sollte der Fahranfänger bereits mit 16 Jahren eine Fahrausbildung in der Klasse A1 absolviert haben, beginnt für ihn die Probezeit ab der Erteilung dieser Fahrerlaubnis. Das bedeutet, dass er, sofern er den Führerschein ab 17 erlangt, zu diesem Zeitpunkt bereits die Hälfte der Probezeit abgeschlossen ist. Dies ist natürlich nur möglich, wenn sich der Fahranfänger bis zu dieser Zeit keinen Verkehrsverstoß geleistet hat, welcher die Probezeit verlängert.

Verkehrsverstöße in der Probezeit

In der Probezeit wird zwischen A- und B-Verstößen unterschieden. Erstere bilden dabei die schwerwiegenden Verstöße wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht, illegale Autorennen oder fahrlässige Tötung. B-Verstöße sind vergleichsweise weniger schwerwiegend. Beispiele hierfür sind Überladung, Fahren ohne Betriebserlaubnis oder mit abgefahrenen Reifen.

Ein einmaliger A-Verstoß verpflichtet zur Teilnahme an einem Aufbauseminar und verlängert zudem die Probezeit auf insgesamt 4 Jahre. Ein weiterer A-Verstoß in der verlängerten Probezeit zieht eine Verwarnung nach sich. Der dritte A-Verstoß führt in der Regel zum Führerscheinentzug und einer 3-monatigen Sperrfrist. Zwei B-Verstöße sind mit einem A-Verstoß gleichzusetzen.

Fahranfänger können auch beim Modell “Begleitetes Fahren” Punkte in Flensburg erlangen. Die Anzahl der Punkte richtet sich nach dem begangenen Verstoß und kann im Bußgeldkatalog 2019 nachgelesen werden.

Wer sich in der Probezeit befindet bzw. unter 21 Jahren ist, darf keinen Alkohol zu sich nehmen, sofern er sich in der nachfolgenden Zeit noch hinter das Lenkrad setzen und das Auto bedienen möchte. Sollte ein Fahranfänger in der Probezeit dennoch gegen die 0,0-Promillegrenze verstoßen, muss er mit harten Strafen wie einem kostenintensiven und speziellen Aufbaukurs für Fahranfänger rechnen.

Führerschein mit 17 versus Pkw-Führerschein mit 18

Begleitetes Fahren ab 17 unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von der “normalen” Führerscheinklasse B. Das Mindestalter beträgt anstatt 18 Jahre beim Regelfall, 17 Jahre für den Führerschein ab 17. Außerdem muss beim BF17 ein Begleiter bei jeder Fahrt im Auto anwesend sein. Noch ein Unterschied bildet die Antragstellung. Hier muss neben dem Zusatzblatt des Formulars für Begleitetes Fahren auch ein Antrag pro Begleiter eingereicht werden.

Begleitetes Fahren: Voraussetzungen für die Prüfbescheinigung

Tipps und Voraussetzungen zum BF17

Tipps und Voraussetzungen zum BF17

Um den Führerschein mit 17 zu erlangen, müssen vorher einige Regeln beachtet und Anträge eingereicht werden. Was Fahranfänger für das Modell “Begleitetes Fahren” an Voraussetzungen erfüllen müssen, lesen Sie hier.

Die Antragstellung

Die zuständige Führerscheinstelle führt alle nötigen Formulare für den BF17. Deren Bezeichnungen unterscheiden sich in den unterschiedlichen Bundesländern.

Die Begleiter müssen in einem zusätzlichen Antrag eingetragen werden und dieser Eintragung auch jeweils zustimmen. Zusätzlich sind die Begleiter verpflichtet, auf einem eigenen Formular zu vermerken, dass sie sich zur Verfügung stellen und eine Kopie des Führerscheins und des Personalausweises abgeben. Diese Dokumente sind in der Regel auch in der Fahrschule vorrätig und können dort ausgefüllt werden.

Mit diesen Anträgen im Gepäck kann er zur Führerscheinstelle gehen. Fahranfänger des 17. Lebensjahres benötigen über die Dokumente hinaus noch folgende weitere Dokumente bis zur praktischen Prüfung:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • biometrisches Passbild
  • Sehtest vom Optiker oder Augenarzt
  • Bescheinigung über die Teilnahme am Kurs „Lebensrettende Maßnahmen“

Natürlich verursacht die Beantragung vom Führerschein ab 17 auch Kosten. Diese Gebühren sind meist im Internet der entsprechenden Behörde einzusehen oder können dort erfragt werden. Die Gebühren setzen sich aus drei Teilen zusammen: Führerscheinantrag, Ausfertigung der Prüfbescheinigung und Überprüfung der Begleiter. Die Kosten für den Begleitenden Führerschein sind nicht bundesweit einheitlich.

Sobald alle Dokumente geprüft wurden, werden sie von der Führerscheinstelle an die Fahrschule geschickt. Die Fahrschule informiert dann den Fahranfänger, sobald die Bescheinigungen eingetroffen sind.

Sonstige Bescheinigungen

Wie auch bei anderen Führerscheinklassen wie etwa A1 oder B muss ein aktueller Sehtest vorliegen, welcher nicht älter als 2 Jahre sein darf. Beim Sehtest kommt es jedoch nicht auf die Dioptrien-Zahl der Augen an. Lediglich die Sehleistung ist entscheidend. Diese darf den Grenzwert von 70 Prozent nicht unterschreiten. Sollte dies jedoch der Fall sein, muss ein Augenarzt kontaktiert und eine Brille oder Kontaktlinsen für den BF17 getragen werden.

Neben dem Sehtest ist auch der Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen, auch “kleiner Erste-Hilfe-Kurs” genannt, wichtig. Das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter oder die Malteser führen diesen beispielsweise durch. Auch hier lohnt es sich, die Kosten miteinander zu vergleichen. Die Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs muss zur Fahrschule mitgebracht werden.

Begleitetes Fahren: Versicherung erweitern kann Kosten verhindern

Natürlich ist auch die Versicherung ein großes Thema in puncto BF17. Die meisten Fahranfänger sind mit dem Auto ihrer Eltern oder dem sonstiger Verwandter unterwegs, bis sie mit ihrem eigenen Kfz fahren dürfen. Deshalb sollte der Versicherung rechtzeitig die Teilnahme an der Ausbildung vom Begleiteten Fahren mitgeteilt werden. In diesem Fall kann die Versicherung die Police ändern, um auch bei einem Schadensfall richtig haften zu können. Viele Versicherungen haben Klauseln in ihren Verträgen, dass der Fahrer älter als 17 Jahre sein muss. Kommt es zu einem Unfall, kann die Versicherung erhebliche Probleme in diesem Fall verursachen. Deshalb ist es ratsam, der Versicherung die Teilnahme am BF17 mitzuteilen. In vielen Fällen berechnet die Versicherung auch keinen höheren Beitrag.

Auswahl der Begleitperson für den Führerschein mit 17

Begleitetes Fahren setzt eine Begleitperson voraus

Begleitetes Fahren setzt eine Begleitperson voraus

Der größte Unterschied vom BF17 und einem herkömmlichen Pkw-Führerschein ist die Begleitperson. Diese muss bei jeder Fahrt neben dem Fahrer sitzen.

Die Begleitperson soll als Helfer fungieren und nicht in das Fahren des Fahranfängers mit einem Führerschein ab 17 eingreifen. Eher soll die Begleitung Ratschläge geben und den Anfänger auch einmal loben.

Der junge Fahrer hat die Fahrschule bereits durchlaufen, deshalb kennt er zwar die Regeln, verfügt aber noch nicht über die nötige Erfahrung, die eine Begleitperson mit sich bringt.

Außerdem muss die BF17-Begleitperson noch weitere Bestimmungen laut § 48a der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) erfüllen:

  • über 30 Jahre alt
  • seit mindestens 5 Jahren Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B
  • nur maximal ein Punkt im Fahreignungsregister zum Zeitpunkt der Antragstellung

Die Fahrerlaubnis der Begleitung kann auch ein anderweitig gültiges EU- oder EWR-Dokument sowie ein schweizerischer Führerschein sein. Den Führerschein mitzuführen ist Pflicht bei jeder Fahrt des Fahranfängers mit einem Führerschein mit 17. Die Begleitperson und vielmehr ihre Eignung als diese Funktion wird von der Fahrerlaubnisbehörde geprüft.

Es können unbegrenzt viele Personen in der Prüfbescheinigung des Begleitenden Führerscheins eingetragen werden. Jedoch muss auch für jede Eintragung eine Gebühr gezahlt werden.

Außerdem definiert § 48a Abs. 4 FeV folgende Regelungen für das Modell „Begleitetes Fahren“ und deren Begleitperson:

Die begleitende Person soll dem Fahrerlaubnisinhaber

  1. vor Antritt einer Fahrt und
  2. während des Führens des Fahrzeugs, soweit die Umstände der jeweiligen Fahrsituation es zulassen,

ausschließlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, um ihm Sicherheit beim Führen des Kraftfahrzeugs zu vermitteln. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe soll die begleitende Person Rat erteilen oder kurze Hinweise geben. (Quelle: § 48a Abs. 4 FeV)

Die BF17-Begleitperson soll den Stress mindern, der durch unbekannte Situationen bei Fahranfängern auftritt. Sie entlasten den Fahrer durch wichtige Hinweise. Kommt es dennoch zu einem Unfall, haftet der Begleiter in der Regel nicht, da er lediglich Ratschläge geben soll und deshalb nicht haftbar gemacht werden kann.

Genauso wie der BF17-Fahranfänger muss auch die Begleitperson eine Promillegrenze einhalten. Zwar liegt die bei letzterem bei 0,5 Promille, dennoch muss sich der Begleiter daran halten, um nicht selbst ein Bußgeld zu kassieren. Außerdem darf der Begleiter auch keine Drogen konsumieren. Bei diesem Verstoß ist mit einem Bußgeld zu rechnen. Außerdem wird der Führerschein mit 17 bzw. die Fahrerlaubnis des Anfängers in der Regel widerrufen und gesperrt.

Begleitetes Fahren: Ohne Begleitperson droht ein Bußgeld

Wer einen Führerschein mit 17 besitzt und ohne Begleitperson unterwegs ist, muss nicht nur ein Bußgeld bezahlen. Das Fahren ohne Begleitperson gleicht der Strafe für Fahren ohne Fahrerlaubnis. Laut § 21 Straßenverkehrsgesetz kann eine Geldstrafe sowie eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr verhängt werden. In der Regel werden jedoch eine Geldbuße von 70 Euro und ein Punkt vergeben. Außerdem verhängt die Fahrerlaubnisbehörde einen Widerruf des Führerscheins. Dieser wird erst wieder neu erteilt, sobald ein Aufbauseminar für Fahranfänger absolviert wurde. Verursacht der Fahranfänger einen Unfall und ist ohne Begleiter unterwegs, wird die Fahrerlaubnis widerrufen. Trotz Widerruf bleiben die Führerscheinklassen, welche vor dem Führerschein mit 17 erlangt wurden, bestehen.

Wer mit dem Führerschein mit 17 alleine fahren will, sollte also beachten, dass dies teuer werden kann und ungewünschte Folgen hat. Bestimmte Verstöße werden im Fahreignungsregister in Flensburg eingetragen und können bei jedem Antrag, welcher bei diversen Behörden gestellt wurde, wieder abgerufen werden.

Führerschein mit 17: Kosten, die einberechnet werden müssen

Der Führerschein mit 17 verursacht Kosten.

Der Führerschein mit 17 verursacht Kosten.

Grundsätzlich kostet der Führerschein mit 17 das gleiche wie eine normale Pkw-Führerschein-Ausbildung. Die Kosten hängen von der Region der Fahrschule ab. In Bayern kostet die Ausbildung des Führerscheins etwa 1.400 bis 1.800 Euro. In Berlin sind es etwa 400 Euro weniger. Aufgrund der großen Preisunterschiede lohnt es sich, vorher Kosten und Fahrschulen zu vergleichen.

Außerdem kommen noch Kosten für den Sehtest und den Erste-Hilfe-Kurs auf Fahranfänger für den Begleitenden Führerschein zu. Die Eintragung pro Begleitperson im Führerschein mit 17 kostet etwa 5 bis 15 Euro. Hier enthalten sind die Eintragung und die Überprüfung der Personen. Die Gebühr für die Prüfungsbescheinigung kostet etwa 6 bis 8 Euro.

Begleitetes Fahren ab 17 im Ausland: Ist der Führerschein da gültig?

Das Modell “Begleitetes Fahren” gibt es auch im Ausland. Erfolgreiche Beispiele sind etwa Frankreich, Kanada und einige Bundesstaaten in den USA.

Wer eine deutsche Prüfbescheinigung erworben hat, kann in diesen Ländern jedoch kein Auto fahren. Die Prüfbescheinigung vom Modell “Begleitetes Fahren ab 17” wird im Ausland nicht als gültige Fahrerlaubnis anerkannt.

Eine Ausnahme von dieser Bestimmung des BF17 ist Österreich. Hier wird die Prüfbescheinigung anerkannt, da das Modell der sogenannten L-17-Ausbildung in dem Land gleicht. Dies gilt auch andersherum. Österreichische Fahranfänger, die im Besitz einer solchen L-17-Bescheinigung sind, dürfen auch ein Fahrzeug in Deutschland führen.

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207 Kommentare

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  1. Siegmar H. sagt:

    Ich habe mich als Begleitfahrer bei meiner Tochter eintragen lassen trotz zweier Punkte und wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Nun ist noch ein Punkt übrig und ich wollte mich nachtragen lassen, bekam von der Führersteinstelle aber die Auskunft, daß das nicht mehr geht, da ich bereits abgelehnt sei. Hätte ich mich erst jetzt eintragen lassen hätte es kein Problem gegeben. Ist das richtig so und kann man da etwas dagegen tun?

  2. Michael sagt:

    Hallo, könntet ihr es bitte unterlassen, falsche Informationen zu verbreiten? Im Artikel ist die Rede davon, dass das Fahren ohne Begleitperson angeblich unter §21 StVG fallen würde, ohne dass ihr ansatzweise begründen könnt, wie ein Auflagenverstoß bei einer vorhandenen Fahrerlaubnis der Klasse B ein Fahren ohne Fahrerlaubnis der Klasse B sein kann und warum der Gesetzgeber einen Enzug der Klasse B vorschreibt, wenn angeblich Klasse B nicht vorhanden ist. Die Rechtslage lässt keinerlei Vermutungen und Interpretationen zu, relevant ist hier ausschließlich §6e Abs 2 StVG und keinesfalls §21 StVG.

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