Strafzettel aus dem Ausland – Bußgeld wird häufig auch in Deutschland vollstreckt

Bußgelder aus dem Ausland – zahlen oder nicht?

Wenn Sie mit Ihrem Auto im Ausland unterwegs sind, müssen Sie sich an das Verkehrsrecht des jeweiligen Landes halten, sonst drohen Ihnen – wie in Deutschland auch – Bußgelder. Doch was ist zu beachten, wenn Sie sich einen Strafzettel im Ausland geholt haben?

Den Strafzettel nicht bezahlen ist unklug; es droht Ihnen laut § 90 des OWiG ein Vollstreckungsverfahren. Seit einigen Jahren gibt es ein Vollstreckungsabkommen innerhalb der EU: ab einer Bagatelle-Grenze von 70 € werden ausländische Geldbußen auch in Deutschland von den zuständigen Behörden vollstreckt. Doch selbst wenn das eigentliche Bußgeld geringer ist, beachten Sie: es kommt eine Bearbeitungsgebühr hinzu, die noch zur eigentlichen Geldbuße gerechnet werden muss. Haben Sie den Strafzettel nicht bezahlt, droht Ihnen im Zuge eines Vollstreckungsverfahrens eine Haftstrafe!

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen über Bußgelder aus europäischen Ländern:

Weitere auslandsspezifische Themen:

EU-weite Datenabfrage möglich

Bußgeld aus dem Ausland

Bußgeld aus dem Ausland

Seit Sommer 2013 gilt die EU-Richtlinie zur „Erleichterung des grenzüberschreitenden Austauschs von Informationen über die Straßenverkehrssicherheit gefährdende Verkehrsdelikte“. Einfach gesagt: die zuständigen Behörden in allen Ländern der EU erhalten Zugriff auf die Daten des Fahrzeughalters. Sie können somit ohne großen Aufwand ermitteln, an wen Sie den Strafzettel senden müssen. Allerdings darf diese Datenbank mit dem Namen „Eucaris“ nur bei bestimmten Verstößen genutzt werden, beispielsweise bei Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer oder Rotlichtverstößen. Bei anderen Delikten kann allerdings auch ein Bußgeld gegen Sie erhoben werden, nur können die Behörden die Fahrzeughalter-Datenbank dann nicht abfragen. Gerade dann kann es sehr lange dauern, bis der Bußgeldbescheid im heimischen Briefkasten eintrifft: auch zwei Jahre nach der Urlaubsreise kann noch ein Strafzettel bei Ihnen ankommen.

Halterhaftung und Fahrerhaftung


In manchen Ländern, wie z.B. Italien wird bei Vergehen im Straßenverkehr grundsätzlich der Fahrzeughalter belangt – auch wenn der Fahrzeugfahrer sich von diesem unterscheidet. Das Kraftfahrt-Bundesamt allerdings weist die ausländischen Behörden daraufhin, dass die Daten nur zur Ermittlung des Schuldigen benutzt werden dürfen. Falls Sie als Fahrzeughalter also einen Bußgeldbescheid aus Italien bekommen, und nachweislich nicht selbst gefahren sind, weil Sie z.B. gar keinen Urlaub mit dem Auto unternommen haben, wird das Bundesamt für Justiz die Vollstreckung nicht durchführen, außer das jeweilige Delikt ist auch in Deutschland mit der sogenannten Halterhaftung belegt. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie sich hier beraten lassen.

Schnell bezahlen lohnt sich

Wenn Sie sofort zahlen, können Sie Ihr Bußgeld ein wenig verringern. In manchen Ländern des europäischen Auslands erhalten Sie nämlich einen Rabatt, wenn Sie innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen:

  • In Großbritannien erhalten Sie auf manche Verstöße 50 % Rabatt, wenn sie innerhalb von 14 Tagen zahlen
  • In Spanien erhalten Sie 50 % Rabatt auf das Bußgeld, wenn Sie innerhalb von 20 Tagen zahlen
  • Dies gilt auch für Bußgelder aus Italien: wenn Sie nach 60 Tagen nicht bezahlt haben, dann verdoppelt sich das Bußgeld!
  • Auch in der Türkei, in Belgien, Frankreich, Griechenland und Slowenien gibt es länderspezifische Rabatte für Geldstrafen

Bußgelder fallen auch im Ausland an

Wenn Sie im Ausland Punkte sammeln, werden diese auf dem jeweiligen Landeskonto aufgeschrieben – es gibt kein länderübergreifendes Punktekonto! Bußgelder müssen Sie allerdings überall bezahlen. Wenn Sie sich ein Fahrverbot einhandeln, so gilt dies nur im betreffenden Land. Ein Fahrverbot, welches sie in Ihrem Heimatland haben, gilt allerdings international. In Deutschland müssen Sie Ihre Papiere ohnehin für die Dauer des Fahrverbots abgeben; ohne diese dürfen Sie nicht fahren.

Aus dem Ausland einen Bußgeldbescheid erhalten

Aus dem Ausland einen Bußgeldbescheid erhalten

Informationen über spezifische Verkehrsvergehen im Ausland finden Sie auf diesen Seiten (Bitte wählen Sie auf den jeweiligen Seiten den Tab „Ratgeber“ und scrollen etwas nach unten, um zu den gewünschten Informationen zu gelangen):

288 Kommentare

  1. geheim geheim sagt:

    hallo, ist der EU-führerschein den es seit einiger Zeit gibt überall gültig (Österreich)

  2. Marnmahr sagt:

    Was ist denn Hafterhaltung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dies bedeutet, dass auch der Halter, auf den das Fahrzeug zugelassen ist, eine Strafe gemäß Bußgeldkatalog bekommen kann. In Deutschland beispielsweise bei Überladung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. F. Dehling sagt:

    Hallo,

    habe aktuell ein Mahnschreiben für einen (angeblichen ) Strafzettel in Austria erhalten.Dieser Strafzettel wurde lt.Behörde
    an uns gesendet.Proböematik ist ,dass wir in der Zeit im Urlaub waren und das Einschreiben nicht erhalten haben.
    Jetzt besteht die Behörde darauf den Strafzettel+Mahngebühren zu bezahlen, ohne das wir den Strafzettel jemals bekommen haben/werden (da ein wiederholte Sendung angeblich nicht möglich wäre!).Welche Möglichkiten bestehen in diesen Fall für uns? MfG F.D.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Dehling,

      Sie können auch gegen einen österreichischen Bußgeldbescheid Einspruch erheben. Die Zustellung eines Einschreibens muss normalerweise vom Empfänger quittiert werden, dies war anscheinend nicht der Fall. Weisen Sie die Behörden darauf hin.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. king sagt:

    Ich habe einen Bußgeld auf holländisch für 140 €
    Wegen wildes Campen vor Ort bekommen.
    was passiert wenn ich das ignoriere.
    wohne in Deutschland.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ein Bußgeldbescheid muss in der jeweiligen Landessprache ausgestellt sein, damit er rechtskräftig ist. Somit können Sie den Bußgeldbescheid ignorieren. Um ganz sicher zu gehen, ist ein Gespräch mit einem Anwalt aber doch zu empfehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Christoph sagt:

        Hallo, Ich habe aus dänemark einen Bescheid bekommen der komplett auf Dänisch ist und ich nichts lesekn klann, was soll ich machen? Ich bin zu schnell gefahren, das stimmt aber für 18km/h zu schnell 400€ ist das gerechtfertigt?

        Danke

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Christoph,

          in Dänemark gibt es weit höhere Bußgelder die aufgrund von Verkehrsordnungswidrigkeiten verordnet werden. Die Verordnung ist dabei strenger und dementsprechend gerechtfertigt.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. gitte sagt:

    bin am 25.12.2014 durch Frankreich (Thionville) gefahren- meine Geschwindigkeit angeblich 118Kmh-abzgl. des Toleranzwertes 6 = 112Kmh, erlaubt 110Kmh, Bußgeld 45€ zahlbar innerhalb 6Wochen
    gleiche Strecke 3 Stunden später (Troyes) kurz vor Abfahrt der Autobahn, ich fuhr 138Kmh, erlaubt 130Kmh,abzgl. Toleranz 6Kmh , verbleiben 2Kmh zu schnell = Bußgeld 45€ zahlbar innerhalb 6 Wochen.

    Frage : ist das rechtens oder wilde Abzocke ?

    Danke für Ihre Auskunft im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wenn Sie auf Straßen im Ausland unterwegs sind, gelten für Sie die dortigen Vorschriften. Ist der Bußgeldbescheid von einer amtlichen Stelle verfasst, so müssen Sie diesen auch bezahlen, da sonst ein Vollstreckungsverfahren eingelegt werden könnte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Andreas sagt:

    Guten Tag,

    hier eine recht spezielle Frage, die mir google leider nicht beantworten kann. Wann verjährt eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Schweden?

    Wäre super, wenn Sie mir da weiterhelfen könnten!

    Vielen Dank und Grüsse

  7. Rane sagt:

    Hallo,
    ich bin in Frankreich 77 kmh statt 70 kmh gefahren. Abzüglich Toleranz von 5 kmh also 72kmh.
    Bußgeld 68.- €; bei baldigem Bezahlen 45 €, ab 76 Tagen 180 €.
    Das Schreiben kam auf deutsch. Ich habe es nicht bezahlt, da ich dachte und denke, dass erst ab 70.- € in Deutschland vollstreckt werden darf.
    Jetzt kam die erneute Zahlungsaufforderung in französisch über 180.- mit der Drohung, das Bußgeld in Deutschland eintreiben zu lassen.
    Frage: Ist das in Ordnung, da doch eigentlich nur Bußgelder über 70.- € eingetrieben werden dürfen?
    MfG
    R.N.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rane,

      Bußgelder im Ausland ab 70 Euro können in der Regel von deutschen Beamten vollstreckt werden. Das haben Sie also falsch verstanden. Im zweiten Abschnitt dieses Artikels steht Ihre Antwort.

      Ein Delikt im Ausland, welches über 70 Euro Bußgeld kostet, kann also von deutschen Beamten „eingetrieben“ werden. Da Sie nun über 70 Euro liegen, kann das Geld von der deutschen Justiz eingetrieben werden. Die Geldbuße ist also richtig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Jacob sagt:

        Hallo bussgeldkatalog.org,

        das Bußgeld von Rane beträgt doch 68 Euro und ist somit unter 70 Euro.

        Somit müsste er doch nicht bezahlen oder bin ich jetzt bekloppt?

        LG

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jacob,

          das Bußgeld beträgt offenbar 180 Euro und liegt damit weit über der 70-Euro-Grenze.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • alex sagt:

      Hallo

      wie ist den der stand jetzt September 2015?
      Kan nochmal eine Aufforderung ?

  8. Nico sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Busgeldbescheid aus Österreich erhalten in dem ich den Abstand zu Vordermann nicht einhielt. Habe Einspruch eingelegt und Einsicht in das Beweisvideo. Habe 3 Bilder erhalten…auf denen der Vordermann mehr mittig zwischen linker und Mittelspur fährt. Auch weitere Erklärungsversuche wurden nicht anerkannt, wie dass der Vordermann eben zum Überholen auf die „linke Spur“ gewechselt sein und in meinen Sicherheitsabstand eingefahren ist. Nun soll ich 198€ zahlen – muss ich dass? Was kann passieren, wenn ich es nicht tue? Gibt es eine Verjährungsfrist?

    Ich hoffe auf eine positive Antwort,

    Nico

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico,

      wenn Sie den Bußgeldbescheid nicht zahlen, kann irgendwann eine gerichtliche Vorladung auf Sie zukommen. Es wäre zu empfehlen, einen Anwalt zurate zu ziehen. Die Verjährungsfrist gilt laut EU-Recht nur bis zum Erhalt des Bußgeldbescheides.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Robin sagt:

    Hallo,

    unsere Firma hat ein Bußgeldbescheid aus Frankreich erhalten, zu der Zeit fuhr ich das Fahrzeug. Zur Last gelegt wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung mit erhöhtem Bußgeld 375,00 EUR, anstatt 90 EUR da auf ein angebliches erstes Schreiben nicht geantwortet wurde. Wir haben allerdings davor kein Schreiben erhalten. Was können wir tun?.

    Außerdem ist das Schreiben auf französisch verfasst, hat es damit überhaupt Gültigkeit.

    vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!

    Robin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      der Bußgeldbescheid muss in diesem Fall auf deutsch ausgestellt werden, da er sonst keine Gültigkeit besitzt. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, wäre es sinnvoll, sich anwaltlich beraten zu lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. tizfab sagt:

    Hallo habe ein Strafzettel bekommen vor einem Jahr falsch geparkt in Italien muss ich bezahlen welche fristen gelten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ja, bezahlen müssen Sie grundsätzlich auch einen italienischen Bußgeldbescheid.
      Über die Fristen sollten Sie im Schreiben informiert worden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Roland sagt:

    Ich habe gerade einen Bussgeldbescheid aus Spanien (Mallorca) per mail von meinem Autovermieter bekommen. Dieser ist auf spanisch, wahrscheinlich, weil es ein spanischer Mietwagen war. 99 km/h bei 90. Macht 100,-. Zusatzlich verlangt der Vermieter 35,- Bearbeitungsgebühr, was er ganz geschickt in seinen Mietverträgen eingebaut hat. Meine Fragen: Wie bezahlt man das eigentlich? Ich werde aus dem spanischen Anschreiben nicht so recht schlau. Dann wird oft von einem Nachlass gesprochen, wenn man sofort bezahlt. Wie wird so etwas gehandelt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roland,

      ein ausländischer Bußgeldbescheid, der Sie in Deutschland erreicht, sollte auf deutsch verfasst sein. Tatsächlich ist es bei einem ausländischen Bußgeldbescheid möglich, dass bei der Missachtung des Bußgelds das Geld durch ein Vollstreckungsverfahren eingetrieben wird. Die Behörden kooperieren hier. Ob in Ihrem Fall aber ein gültiger Bußgeldbescheid vorliegt, den Sie auch bezahlen müssen, hängt von weiteren Faktoren ab. Bitte lassen Sie sich durch einen Anwalt beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Oli sagt:

    Moin moin,

    ich wurde vor fast einem Jahr in Frankreich geblitzt und habe auch dementsprechend Post erhalten. Der Brief wurde komplett auf französisch verfasst. Ist das nun rechtskräftig oder nicht? Wenn es nicht rechtskrätig ist können die franzosen dennoch sich auf die strafe zurück befassen und mich zur kasse bitten, bei der Einreise ins Land,obwohl die strafe auf französisch verfassst wurde?

    mfg

    Oli

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Oli,

      ein Bußgeldbescheid aus Frankreich muss streng genommen auf deutsch verfasst sein, wenn er nach Deutschland gesendet wird. Es ist trotzdem eher nicht zu empfehlen, einen Bußgeldbescheid zu ignorieren, da im schlimmsten Fall ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet werden wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Sebastian G. sagt:

    Hallo,

    Bin heute aus dem Italienurlaub zurück gekommen und hab heute am gardasee einen Strafzettel von 85 € bekommen und drunter steht 59,90€ und irgendwas mit 30% ? Leider alles auf Italienisch ….

    Was soll ich machen ??

    Vielen Dank für die Antworten schon mal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      ein Bußgeldbescheid aus dem Ausland sollte auf deutsch verfasst sein, sonst müssen Sie ihn nicht bezahlen. Die 30 Prozent bezieht sich wahrscheinlich auf die Aufforderung, innerhalb einer Frist zu bezahlen, da sonst das Bußgeld um 30 % erhöht wird.
      Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, konsultieren Sie einen Anwalt, es ist nicht empfehlenswert, einen Bußgeldbescheid schlichtweg zu ignorieren. Bezahlen müssen Sie ihn aber wohl nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Björn sagt:

    Hallo,
    wir wurden letztes Jahr in Appezell in der Schweiz mit 16 km/H abzgl. aller Toleranzen geblitzt.
    Nun war die Polizei bei uns um die Identität festzustellen da wir auf den ersten Mahnbescheid nicht reagiert haben da die Schweiz kein EU-Mitgliedsstaat ist. Nun€ kam heute der Bescheid über 440 Franken, also knapp 420 Euro.
    Müssen wir zahlen? Einreisen in die Schweiz wollen wir eh niewieder!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      grundsätzlich muss auch ein Bußgeld aus dem Ausland bezahlt werden, sonst kann ein Vollstreckungsverfahren drohen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/schweiz/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Björn sagt:

        Ich werde durch den Link leider nicht schlau!

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Björn,

          ganz unten finden Sie Informationen über die Kooperation von Deutschland und der Schweiz bei der Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten. Um detaillierte Auskünfte zu erhalten, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, denn wir dürfen hier keine Rechtsberatung abgeben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. petra sagt:

    Hallo.habe einen bussgeldbescheid aus Italien bekommen wegen geschwindigkeitsüberschreitung.das ganze ist jetzt ein jahr her.gibt es eine Verjährung ?
    LG petra

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Petra,

      bei derartigen Bußgeldbescheiden sollten Sie vor allem darauf achten, dass Sie einen amtlichen Bußgeldbescheid erhalten haben. Betrüger haben in den letzten Jahren immer wieder Bußgeldbescheide aus Italien verschickt, um sich selbst zu bereichern. Die lange Dauer bis zur Ankunft des Bußgeldbescheids könnte darauf hinweisen, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Österreicherin sagt:

    Hallo! Bin gerade in Schweden mit meinem österr. Auto und habe eine Parkeringsanmärkning von Norrköping erhalten – 700SEK ??!! Ganz schön viel für Fehlparken! Oder vielleicht nur deshalb so hoch damit es von Ausländern eingetrieben werden kann (>70€)??
    Glaube das ist der Grund: Anteckning: Uppställd före vägmärke P. Und ganz viel blabla natürlich nur in Schwedisch.
    Ich nehme an ich habe vor Anfang einer Parkzone, zu nahe an einer Kreuzung, geparkt. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht…
    Gibt es da irgendeine Chance das zu ignorieren?
    Danke & lg!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      innerhalb der EU kooperieren die einzelnen Länder untereinander, um die Bußgelder nach einer Verkehrsordnungswidrigkeit einzutreiben. Achten Sie aber darauf, dass der Bußgeldbescheid von offizieller Stelle ausgestellt wurde, sonst müssen Sie ihn nicht bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Waldprinz2712 sagt:

    Hallo,
    mein Auto ist in der vorletzten Woche in Belgien abgeschleppt worden, weil ich im Parkverbot geparkt habe. Ich habe den Wagen beim Abschlepphof ausgelöst und dort 180 € bezahlt (ich nehme an, daß es sich hierbei „nur“ um die Abschleppkosten handelt, weiß dies aber nicht sicher).
    Nun habe ich habe heute von einer Polizeiinspektion in Belgien ein Schreiben (auf belgisch) bekommen, in dem ich wohl darauf hingewiesen werde, daß ich zudem noch ein Bußgeld zu bezahlen habe. Es ist allerdings kein (!) Geldbetrag angegeben, sondern lediglich ein Bogen beigefügt, in dem die Personalien des Fahrzeughalters sowie (falls abweichend) vom Fahrer des Fahrzeugs abgefragt werden und mir die Möglichkeit gegeben wird, Stellung zu nehmen und Fotos etc. zu meiner Entlastung beizufügen (falls ich das richtig übersetzt habe).
    Muß ich auf diese Aufforderung reagieren und antworten (die Halterangaben liegen den Behörden doch bereits vor ?) und wie kann ich in der Folge ggf. prüfen, ob mir die richtigen Beträge (ggf. noch das Bußgeld und nicht nochmal die Abschleppkosten) in Rechnung gestellt werden (Höhe ?)
    Verstoßen habe ich wohl gegen folgenden Paragraphen: KB 01.12.1975 Art.5 + 65.5.1 + 70.2.1.1 – E1 – Overtreding 1ste graad.

    Viele Dank für jedwede Hilfe !
    Lg,

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie haben wohl einen Anhörungsbogen zugeschickt bekommen, ein ähnliches Verfahren gibt es in Deutschland ja auch. Allerdings sollte der Bußgeldbescheid und andere Dokumente auf Deutsch verfasst sein, damit Sie auch bezahlt werden müssen. Sie sollten sich fachkundig beraten lassen, entweder von Ihrem Anwalt oder Sie rufen einmal bei der örtlichen Bußgeldstelle an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Wolfgang sagt:

    Ich habe heute aus Spanien vom Ministerio del Interior zwei Bußgeldbescheide wg. Geschwindigkeitsüberschreitungen am 9.3.15 auf Mallorca erhalten (einmal 102 statt 90 km/h, ein zweites Mal 104 statt 90 km/h an unterschiedlichen Orten mit einem Zeitunterschied von 38 Minuten, eine Entfernung, die in dieser Zeit meines Erachtens nicht zurückzulegen ist) und soll jeweils 100€ bezahlen. Die Schreiben sind auf Spanisch verfasst und somit für mich nicht zu verstehen. Erkenne lediglich, dass von 50% Rabatt die Rede ist, wenn ich innerhalb von 20 Tagen zahle. Weder ist ein Zahlungsempfänger angegeben noch irgendwelche Kontendaten, Bankvebindungen erkennbar. Muss ich bezahlen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      generell muss ein Bußgeldbescheid, der ins Ausland geschickt wird, in der jeweiligen Landessprache verfasst sein, damit Sie ihn auch bezahlen müssen. Trotzdem ist vom Ignorieren dieses Schreibens abzuraten. Wenden Sie sich an Ihre örtliche Bußgeldstelle oder einen Anwalt und lassen Sie sich beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Conny sagt:

    Hallo,

    War 2010 zusammen mit 2 Freunden in Kroatien mit dem Motorrad unterwegs, dabei erhielten ir wgen falsch parken einen Strafzettel.
    Als wir auf der Suche nach der Polizei einen Taxifahrer nach dem Weg fragten sagte dieser wir sollen den Zettel wegwerfen und nichtbeachten.
    Heute habe ich einen Bußgeldbescheid erhalten, ca. 5 Jahre später.
    Wie lange dauert es bis dieses vergehen verjährt?
    Es handelt ich um einen Betrag von ca. 15€.

    Muss ich bezahlen oder kann ich das Schreiben ignorieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Conny,

      bis ein Bußgeld verfällt, können mehrere Jahre vergehen. Aus diesem Grund können Sie nicht davon ausgehen, dass das Bußgeld nicht mehr aktuell ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Martin sagt:

    Guten Tag,

    ich habe vor ca. einem halben Jahr Urlaub in Südafrika gemacht.
    Dabei war ich auch mit dem Mietwagen unterwegs.

    Vor ein paar Tagen habe ich ein Einschreiben in Englischer Sprache der Autovermietungsfirma erhalten, dass noch eine Strafe von 550 Rand wegen Falschparkens zu entrichten wäre.

    Nun muss ich dazu sagen, dass ich tatsächlich diesen Strafzettel bekommen hatte und dieser Wird ja in der Regel vom Autovermieter direkt über die hinterlegte Kreditkarte verrechnet. Allerdings wurde mir am gleichen Tag meine Kreditkarte gestohlen, sodass ich diese dann auch gleich gesperrt habe und für die Autovermietung damit auch nicht mehr belastet werden konnte.

    Ich dachte, ich warte die Situation ab, bis ich zurück in Deutschland bin. Allerdings habe ich, bis vor ein paar Tagen auch nichts mehr dazu gehört.

    Wie gesagt, der Brief des Einschreibens ist in Englischer Sprache, mit der Aufforderung, die fälligen 550 Rand (ca 39€) zu überweisen. Allerdings kann ich mit den angegebenen Kontoinformationen der Bank aus Südafrika überhaupt nichts anfangen, da weder IBAN noch BIC angegeben sind.

    Nun zu meiner Frage:
    Muss ich denn überhaupt auf diese Zahlungsaufforderung reagieren?
    Was kann passieren, wenn ich es weiterhin ignoriere?

    Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      schlimmstenfalls kann ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet werden, um die Forderungen zu begleichen. Da es sich um eine vergleichsweise kleine Forderung handelt, ist dies nicht sehr wahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Martin sagt:

        Guten Tag,

        vielen Dank für Ihre Antwort. Aber wäre ein Vollstreckungsverfahren überhaupt rechtens?
        Wie gesagt, habe ich lediglich eine Zahlungsaufforderung in Englischer Sprache erhalten und nach meiner Kenntnis muss diese in der Landessprache der angeschriebenen Person ausgestellt werden.

        Dies hatten sie auch bereits in einem Kommentar oben vom 05. Januar erwähnt „ein Bußgeldbescheid muss in der jeweiligen Landessprache ausgestellt sein, damit er rechtskräftig ist.“ Oder ist dies ein andere Situation.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Martin,

          doch, grundsätzlich haben Sie recht. Der Bußgeldbescheid muss in der Landessprache ausgestellt werden. Bei Wiedereinreise in das betreffende Land könnten allerdings die Forderungen geltend gemacht werden, wenn Sie den Bußgeldbescheid einfach ignorieren. Sie sollten mit dem Bußgeldbescheid eine Rechtsmittelbelehrung erhalten haben und dementsprechend auf den Bescheid reagieren.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Ursula sagt:

    Bin Anfang April auf Mallorca mit meinem Leihwagen geblitzt worden, 10 kmh zu schnell = € 100
    Vorgestern kam die „Multa“, 50% abziehen innerhalb von 20 Tagen ist die Regel, das geht nun nicht mehr. Oder kann ich diese 50% nach dieser Zeit noch abziehen? 10 kmh = € 100 ist schon mehr als heftig, oder.
    Gibt es keine Möglichkeit, die Strafe an einer mit Spanien zusmmenarbeitenden Bank zu bezahlen?
    Danke für Info

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ursula,

      Sie können das Bußgeld auch von einer deutschen Bank aus einzahlen. Achten Sie darauf, dass die offizelle Behörde der Absender des Bußgeldbescheids ist, so dass Sie keinen Betrügern zum Opfer fallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Herbert sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog-Team,

    ich hätte ein paar Fragen bzgl. Folgendem an Sie:

    Ich habe am 12.06.15 einen Bußgeldbescheid bzgl. einer Geschwindigkeitsübertretung vom Juli 2013 aus Italien (örtliche Polizei – VENEZIA) mit foldender Überschrift erhalten: „Zustellungsvorbescheid einer Gerichtsurkunde | Zahlungsmitteilung“. Die Geschwindikeitsübertretung beträgt 25 km/h. Die Eingeforderte Summe beträgt – unter der Vorraussetzung, dass diese innerhalbt von 5 Tagen gezahlt wird – 188,21 EURO, statt 224 EURO. 3 Punkte werden auf das Vergehen angerechnet. Das Dokument umfasst 3 Seiten. Ein Bild der Radarerfassung ist nicht beigefügt.

    Erscheint das beschriebene Dokument als glaubwürdig, auch angesichts der langen Wartezeit bis zur Zustellung?
    Wie verhält es sich mit den Punkten der über mich angelegten italienischen Akte, d.h. wann verfallen diese bzw. sind diese im langen Wartezeitraum bereits verfallen?

    Letzte Frage unabhängig vom Obigen:

    Werde ich in einem Busgeldbescheid bzgl. einer Geschwindigkeitsübertretung in Deutschland immer darüber informiert, ob mir Punkte in Flensburg eingetragen wurden, oder erhalte ich stets lediglich die Mitteilung bzgl. dem zu zahlenden Straf-Betrag?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herbert,

      vorab: um eine professionelle Rechtsberatung zu erhalten, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Hier nur einige grundlegende Punkte: Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung im Ausland sollten Sie normalerweise keine Punkte erhalten. Das Vergehen muss aber noch nicht verjährt sein, auch wenn es bereits mehrere Jahre her ist. Ob Sie allerdings tatsächlich das Bußgeld bezahlen müssen, sollten Sie mit einem Anwalt klären. Sofern das Dokument von der zuständigen Behörde verfasst wurde und auch auf Deutsch für Sie zum Lesen parat ist, müssen Sie davon ausgehen, dass der Bußgeldbescheid bezahlt werden muss.
      Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in Deutschland erhalten Sie im Bußgeldbescheid einen Hinweis darauf, ob Punkte anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • edith f. sagt:

        habe am 13. 6. 2015 von der gleichen behörde ?? comune di venezia, einen bescheid erhalten mit ähnlichem inhalt. war zu diesem zeitpunkt ( juli 2013 ) auch an diesem ort, also es kann durchaus sein, daß dieser verkehrsverstoß tatsächlich von mir begangen wurde.
        was mich irritiert ist, daß kein datum auf diesem brief und dem umschlag zu finden ist. also die zahlungsfrist ( 5 tage nach erhalt des schreibens ) nicht nachzuvollziehen ist und die androhung von verdoppelung des bußgeldes jeder grundlage entbehrt.
        ich bitte um ihren kommentar, bald ,bitte,
        edith f.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Edith,

          die Anfechtung eines solchen Bußgeldbescheids ist sicherlich vielversprechend. Sie sollten den Bußgeldbescheid nicht einfach ignorieren, sondern z.B. durch einen Einspruch darauf reagieren. Lassen Sie Ihre Möglichkeiten durch einen Anwalt prüfen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Marcel sagt:

    Hallo bussgeldkatalog.org-Team,

    vom „Centraal Justitieel Incassobureau“ erhielt mein Vater zuletzt einen Bußgeldbescheid, laut dem er angeblich die zulässige Geschwindigkeit um 27km/h überschritten hätte und deshalb pünktlich 246.-€ überweisen solle ansonsten würde der Betrag um 50% erhöht und dann nochmal um 100%…
    Das Schreiben verweist darauf das in den Niederlanden der Verantwortlich für ein „Kfz-Kennzeichen-Delikt“ ist auf dessen Namen das Kfz-Kennzeichen zugelassen ist.
    Gefahren war aber ich, mein Vater war währenddessen zu Hause in Deutschland dafür gibt es auch mindestens einen Zeugen.
    Laut deutschem Recht heißt es meins Wissens aber „Keine Strafe ohne Schuld“.

    Wenn mein Vater nun Berufung gegen den Bußgeldbescheid einlegt bekommt das „Centraal Justitieel Incassobureau“ dann doch irgendwie raus das ich gefahren bin?

    Falls Sie es nicht rausbekommen und mein Vater nicht zahlt, für wieviele Jahre sollte er sich dann besser nicht in den Niederlanden blicken lassen?

    Was schreibt man an besten in diese Berufung? Einfach das er dem Bußgeldbescheid widerspricht mit der Begründung das er nicht gefahren ist?

    Als Adresse für die Berufungsschrift ist nur eine Postadresse angegeben,
    CVOM
    Afdeling Mulder
    Postbus 50.000
    3500 MJ Utrecht Niederlande

    soll man die Berufungsschrift dann sicherheitshalber per Einschreiben mit Rückschein verschicken, reicht ein Standardbrief oder ist dafür auch eine alternative Faxadresse bekannt wo man sich dann nach dem faxen nen Sendebericht als Nachweis ausdrucken kann?

    Viele Grüße
    Marcel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      laut Rechtsdienstleistungsgesetz dürfen wir keine individuellen Aussagen machen und keinen Rat geben, wie es weitergehen soll. Sie können den Einspruch aber per Einschreiben verschicken, damit Sie belegen können, dass dieser angekommen ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Marcel sagt:

    Am 11.06.2014
    Wurden wir in Italien geblitzt 57.70€
    Der Bußgeldbescheid kam am 19.06.2015
    Soviel ich weiß brauchen wir den nicht bezahlen da nach dem Foto 11.06.14 360 Tage vergangen sind und das schreiben nach 368 Tagen kam
    Bitte um Antworten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      Sie können sich nicht darauf verlassen, dass der Bußgeldbescheid bereits verjährt ist, auch wenn das Vergehen bereits länger als ein Jahr her ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Marc sagt:

        Liebe Redaktion,

        Marcel hatte in seinem Beitrag die 360 Tage-Regelung angesprochen. Gibt es diese überhaupt und welche Rechtsgrundlage kann man nennen?
        „Laut Rechtsdienstleistungsgesetz dürfen Sie keine individuellen Aussagen machen und keinen Rat geben, wie es weitergehen soll.“
        Ich finde, ein „ja“oder „nein“ und ein Verweis auf eine Grundlage würde Marcel und anderen vermutlich schon weiterhelfen und mit Sicherheit keine individuelle Aussage darstellen.
        Ich bitte, diese Mail nicht zu löschen, denn von einer Diskussion lebt ein Forum bzw. sollte vom Admin bei allem Verständnis für Angst vor Regressansprüchen wegen Falschberatung nicht in 99% aller Fälle mit:
        „um sicherzugehen, solltest Du einen RA konsultieren“ beantwortet werden.

        Grüße

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Marc,

          das ist durchaus korrekt und daher danke für Ihren Einwand. Allerdings ist jeder Fall anders gelagert, weshalb jeder selbst entscheiden sollte, wie er sich im entsprechenden Fall verhalten will. Ruhe habe Betroffene in der Regel, wenn sie zahlen. Zu beachten sind auch immer die Verjährungsfristen der einzelnen Länder. Dieses beträgt bei einem Verkehrsvergehen in Italien fünf Jahre. Die Italiener treiben Ihre Bußgelder auch systematisch ein, das bedeutet, dass sie Inkasso-Unternehmen beauftragen. Wer wieder in das Land will, muss außerdem damit rechnen, dass die Polizei das Bußgeld und eine saftige Nachzahlung verlangt. Tatsächlich ist der Gang zum Anwalt mit entsprechender Erfahrung wirklich empfehlenswert, wenn man sich wehren möchte. Aufpassen sollten Betroffene zudem auf das Kleingedruckte im Schreiben. Oftmals handelt es sich nicht um ein offizielles Vollstreckungsgesuch – dann wird von „gütiger Einigung“ gesprochen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Sebastian sagt:

    Heißt das, dass Ich z.B. in Holland 250 km/h bei 130 km/h fahren kann und nur ein Bußgeld zahlen muss ohne Konsequenzen für meinen Führerschein zu fürchten? Ich möchte hier niemanden ermutigen dies zu tun, aber würde gerne das System verstehen.

    Vielen Dank im Voraus,

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      keinesfalls. Da die Niederlande zur EU gehören, kann man auch dort Ihren Führerschein einziehen und ihn dann der deutschen Behörde überstellen. In Deutschland haben Sie dann zunächst auch ein Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Alex sagt:

    Ich habe vorhin einen Strafzettel auf griechisch über 80€ an meinem Auto gefunden. Laut lokalen Anwohnern sowie Straßenschildern und -Verlauf darf man dort umsonst parken solange man will. Nur findet jeden Donnerstag eben in dieser Straße ein Markt statt und während dieser Zeit ist es verboten dort zu parken. Ein dementsprechendes Hinweisschild gibt es aber nicht. Gibt es eine Möglichkeit diesen Strafzettel anzufechten und wenn ja wie?
    Liebe Grüße und vielen Dank,
    Alex

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      Sie können sich von einem Anwalt beraten lassen und dementsprechend dann einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid verfassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. mayr sagt:

    Bekamen eine Feststellung einer Übertretung der strassenverkehrsornung am 10.06.2015 aus Italien auf deutsch geschrieben für ein vergehen am 13.09.2014 . Höchstgeschwindigkeit 90, aufgenommene Geschwindigkeit 96, Überschreitung 6 . Ist es sinnvoll das schreiben zu ignorieren oder gleich bezahlen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ignorieren sollten Sie einen ausländischen Bußgeldbescheid nicht, er ist auch gültig. Beachten Sie auch, dass die Kosten oft geringer ausfallen, wenn Sie sofort zahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Rhinefire sagt:

    Mir wurde am 17.07.2015 ein Bußgeldbescheid von DGT aus Spanien per Post zugestellt. Der Bescheid wurde am 03.07.2015 ausgestellt und ist komplett auf spanisch geschrieben. Das einzige, was ich mit meinen nicht vorhandenen Sprachkenntniseen verstanden habe, sind zwei Dinge:
    1. Ich soll am 23.05.15 während meines Spanien-Urlaubs 88km/h, statt der erlaubten 80km/h gefahren sein.
    2. 100,– Euro werden mir in Rechnung gestellt.
    Wer oder was ist DGT? Auf dem Schreiben findet sich keinerlei Hinweis auf eine Bankverbindung. Was passiert, wenn ich nicht zahle? Wird dann eine deutsche Behörde das Bußgeld bei mir eintreiben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rhinefire,

      die Dirección General de Tráfico ist eine Straßenverkehrsbehörde in Spanien. Seit Oktober 2010 können spanische Bußgelder auch in Deutschland vollstreckt werden. Aus diesem Grund werden hier dann auch die deutschen Behörden aktiv. Sie können das Bußgeld online auf der Seite der DGT zahlen. Zahlreiche Institutionen bieten Ihnen Hilfestellungen, wie Sie das Bußgeld online zahlen können, da es die Internetplattform nicht auf Deutsch gibt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Sandra sagt:

    Hallo liebe Radation von bussgeldkatalog.org,

    wir haben heute ein Bußgeld aus Spanien / Mallorca in Höhe von 100 Euro für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 11 km/h erhalten. Wir waren dort mit einem Leihwagen unterwegs. Der Bescheid ist komplett auf spanisch.
    Müssen wir das Bussgeld bezahlen? Kann es zu Problemen kommen, z.B. mit dem Autoverleiher? Wir leihen dort seit 20 Jahren 2mal jährlich ein Auto aus und möchten keinen Ärger.
    Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.

    Sandra

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      seit dem Oktober 2010 können spanische Bußgelder auch in Deutschland vollstreckt werden; das bedeutet, dass auch die deutschen Behörden aktiv werden dürfen. Das Bußgeld ist gültig, sodass die Buße bezahlt werden muss. Sollten Sie das Bußgeld nicht zahlen, kann es zu einem Fahrverbot und anderen Sanktionen in dem entsprechenden Land kommen. Der Autoverleiher leitet in der Regel nur Ihre persönlichen Kontaktdaten an die jeweilige spanische Behörde weiter, sodass ihm keine Strafe droht. Sie können den Bescheid auch online zahlen. Hierfür gibt es zahlreiche Hilfestellungen im Internet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Alex D. sagt:

    Hallo,

    Ich habe heute, 1 Monat nach meinem beruflichen Besuch (24.6) in England ein Schreiben erhalten von einem privaten Parkplatzbetreiber “ Premier Park Tenby“, welcher behauptet, dass ich nicht gezahlt hätte oder die Parkzeit überschritten hätte.
    Die Strafe ist mit unglaublichen 100 Pfund beziffert. Und zusätzlich hat Europcar auch schon meine Kreditkarte mit 36 Pfund Strafe belastet.
    Fakt ist ich habe genug bezahlt (5 Pfund für 4 Stunden) und habe auch nicht die Parkzeit überschritten. Quittungen habe ich natürlich darüber nicht mehr. Wie soll ich mich verhalten?

    Grüße
    Alex

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix,

      vielleicht sollten Sie das Gespräch mit dem Parkplatzbetreiber suchen. Europcar erhebt in der Regel eine Gebühr dafür, wenn Sie ein Knöllchen bekommen und das Vermietungsbüro Ihre Kontaktdaten an den Betreiber bzw. den Strafzettel an Sie weiterleiten muss. Wie die Gesetzgebung in einem anderen Land ist, kann Ihnen ein auf internationales Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Abenteurer sagt:

      Hallo,
      Habe gleiches erlebt, 5 Minuten parkzeitüberschreitung in Windsor und 100 Pfund, bei Zahlung innerhalb 14 Tagen 60 pfund. Soll ich zahlen?

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo,

        sofern die Strafe dem Gesetz des Landes entspricht, ist das Bußgeld rechtens. Sie können sich zudem bei einem auf internationales Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt erkundigen.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Uli R. sagt:

    Hallo und guten Tag, folgende Frage: im Juli 2014 wurde ich in Belgien geblitzt, 16km/h zu schnell, ich bekam ohne Einschreiben auf FLÄMISCH drei Monate später einen Anhörungsbogen, auf den ich nicht reagiert habe, sechs Monate später kam eine Zahlungsaufforderung von 120 Euro, alles wieder schön auf FLÄMISCH, mein hiesiger Anwalt meinte, es müsste, wie schon oben erwähnt, in meiner Landessprache deutsch, und sei es auch noch so schlecht, verfasst sein. Daher werde ich die beiden Schreiben, die ja auch ohne Zustellbeweis kamen, ignorieren. Da ich jetzt wieder nach Belgien fahre, nehme ich vorsorglich eine Flexmaschine und 50 Meter Kabel mit, falls mir die Behörde dort eine Parkkralle anmontiert. Parkplatzgebühren zahle ich dort natürlich immer reichlich, aber man weiss ja nie. Haben Sie hier Erfahrungen? VG aus Essen, Dr.Ruppert

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uli,

      wenn Sie in Belgien von den Behörden aufgegriffen werden, kann es sein, dass Sie das Geld nachzahlen müssen. In der Regel können diese Behörden auch ein Fahrverbot für das Land aussprechen, was Sie beachten müssen. Sie sind dann wieder in dem Land, in dem das Recht des Reiselandes gilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Anna S. sagt:

    Guten Tag,
    ich habe unter der Woche in der Schweiz geparkt, angeblich auf einem Anwohnerparkplatz. Die Flächen waren zwar farbig blau markiert (ein Seitenstreifen, ca.50m), aber es war keine Ausschilderung sichtbar. Anschließend hatte ich einen Strafzettel im Wert von 40CHF wegen „nicht anbringen der Parkscheibe am Fahrzeug“.
    Meine Frage: Muss ich den Strafzettel begleichen und falls ja,- kann ich ihn dann in €uro begleichen?

    Besten Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,

      blaue Markierungen bedeuten, dass Sie hier eine blaue Parkscheibe in den Wagen legen müssen. Seit dem deutsch-schweizerischen Polizeivertrag aus dem Jahr 1999 kooperieren Deutschland und die Schweiz, sodass die Bußgelder auch hier geahndet werden können. Sollten Sie nicht zahlen, kann es bei der nächsten Einreise in die Schweiz zu Problemen kommen, da die Ordnungswidrigkeiten eine lange Verfolgungsverjährungsfrist besitzen. Sie müssen die Geldbuße in Euro umrechnen (nach dem aktuellen Umrechnungskurs) und die Summe dann überweisen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Jens G. sagt:

    Hallo
    Ich habe vor 2 Wochen und aktuell heute eine Lenkererhebung aus Österreich bekommen. Der Eine Vorgang war im Dez.2014 der andere wohl im März 2015. Dies ist einmal 7 Monate und das zweite mal 4 Monate her. Woher soll ich wissen ob ich da der Fahrer war bei dem Mietwagen. Muss ich da überhaupt noch reagieren?
    Ich weiss noch nicht mal um was für ein Vergehen es sich handelt. Ein Foto wurde auch nicht beigelegt.
    Wie hab ich mich hier zu verhalten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      Strafen haben Sie lediglich zu befürchten, wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben, da hier österreichisches Recht gilt. In Deutschland gibt es ein Aussage- bzw. Zeugnisverweigerungsrecht, weshalb Sie keine Angaben machen müssen. Da jedoch Ordnungswidrigkeiten in Österreich erst nach drei Jahren verjähren, können die ausländischen Behörden die Strafe vollstrecken, sobald Sie wieder in Österreich sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. André sagt:

    Hallo,
    Ich fuhr diese Woche nach Belgien. Auf der Autobahn fuhr ich bei erlaubten 120 km/h manchmal auch 130 aber nicht permanent. Hinter mir entdeckte ich ein Polizeifahrzeug anrasen mit Blaulicht. ich fuhr zur Seite und ließ das Polizeiauto vorbeifahren. Dieses Polizeifahrzeug fuhr vor mich hin und bremste mich ab auf Tempo 100 (bei erlaubten 120). Die Polizei stellte Blaulicht ab, fuhr ca. 1km vor mir her, niemand überholte und danach fuhr das Polizeiauto wieder von dannen. Kann mir jemand sagen was das zu bedeuten hat? Ich habe nirgends Radar gesehen und mir war auch nicht bewusst, dass ich zu schnell fuhr, da ich permanent auf der 3-spurigen Autobahn überholt wurde (von Fahrzeugen mit belgischem Kennzeichen).
    Danke im Voraus für Ihre Aufklärung

  35. Andre sagt:

    Hallo,
    habe einen kurztrip in wien gehabt und wurde beim 10 minütigen einkaufen erwischt „Parken in der Kurzparkzone“ soll nun 36€ bezahlen hatte extra geschaut ob irgendwo ein schild steht natürlich war keins vorhanden. Bin nun an eine andere stelle gefahren wo weit und breit wieder kein Schild stand und hatte 2 Stunden später wieder einen Strafzettel der wieder besagte „Parken in der Kurzparkzone“ wieder 36€ habe das Auto eine Woche später in Deutschland abgemeldet da es verkauft wurde und nun die Frage, soll ich beide Starfzettel wirklich bezahlen?!
    bzw. wird der Betrag zusammen gerechnet und somit komme ich auf 72€ und damit über Bagatelle-Grenze von 70 €?

    MFG Andre

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andre,

      in Deutschland wird jede Tat für sich bestraft. Ob dies auch in Österreich der Fall ist, kann Ihnen vermutlich ein Anwalt in einem unverbindlichen Erstgespräch mitteilen. Trotz Abmeldung ist die Geldbuße rechtens.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Martha sagt:

    Hallo,
    ein Mitarbeiter unserer Firma wurde in den Niederlanden (Centraal Justitieel Incassobureau) innerhalb einer Minute zweimal geblitzt. Statt der vorgeschriebenen 80 km/h einmal 113 km/h und einmal 116 km/h. Kostenpunkt zusammen 730 €. Die Strafzettel sind in niederländisch geschrieben und ohne Bild. Ich finde das Wucher. Haben wir eine Chance Einspruch zu erheben und wenn ja an wen? Was ich noch anmerken muss. Die ersten Strafzettel haben wir gar nicht bekommen sondern gleich eine Mahnung mit jeweils 15 € Gebühren die noch hinzu kommen. Danke schon einmal für Ihre Hilfe!

    Freundliche Grüße

    Martha

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martha,

      die deutschen Behörden dürfen das Bußgeld auch in Deutschland vollstrecken, weshalb sich irgendwann auch die deutschen Behörden einschalten dürften. Es gibt leider kein Gesetz, dass die Bußgeldbescheide aus anderen Ländern in unserer Sprache übersetzt sein müssen. Wenn Sie noch öfter in die Niederlande reisen wollen, könnte es hier Probleme geben, wenn Sie nicht zahlen. Es gibt jedoch Anwälte, die sich mit dem ausländischen Verkehrsrecht besser auskennen, weshalb wir an dieser Stelle auf diese verweisen wollen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. halil sagt:

    Hallo

    Wenn ein Strafzettel beim Bundesamt für Justiz aus den Niederlanden eingetrieben wird, welche höhe liegt dann den Verfahren zu Grunde? Die ursprüngliche Höhe aus dem ersten Brief oder die mit 100 prozentigen Aufschlag?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      das Bundesamt für Justiz liegen alle Bußgelder zugrunde – also einerseits der ursprüngliche Wert, da sich das BfJ den Bußgeldbescheid auf Deutsch zuschicken lässt, andererseits auch die Gebühren, damit das Amt weiß, welche Summe vollstreckt werden muss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Josef B. sagt:

    Hallo,
    Bin angeblich in Ungarn Anfang August in einer geschlossenen Ortschaft 20 Km mehr als erlaubt gefahren. In einem sehr schlechten Deutsch gemischt mit Englisch wurden mir auf zwei Seiten Vorschriften erläutert, die ein absolut diffuses, für mich unverständliches Bild über die Rechtslage erläutern.Ein Anhörungsbogen fehlt, ebenso wie ein Fotonachweis. Soll nun 30.000 Forint bezahlen.
    Für eine Hinweis, wie ich mich verhalten soll, wäre ich Ihnen sehr verbunden!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      ab einem Wert über 70 Euro (mit Gebühren und Verfahrenskosten) kann das Bundesamt für Justiz den Bußgeldbescheid in Deutschland vollstrecken. Das Bundesamt entscheidet jedoch selbst, welchen Fall sie nachverfolgen wollen. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, kann die Situation eintreten, dass das Geld beim nächsten Ungarnurlaub vollstreckt wird.

      In Ungarn gelten nicht deutsche Gesetze. Ferner muss der Bescheid nicht in einer anderen Sprache als der dortigen Amtssprache verfasst sein. Er ist dennoch gültig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. David sagt:

    Hallo

    Wir sind in polen am Urlaub machen und da es leider kein anderen Parkplatz am hotel gibt. Steht das Auto vorm hotel an der strasse wo man den parkautomaten füttern muss. Täglich stecken wir dort knapp 40 zloty (10 Euro) rein. Jetzt haben wir einen Abend „vergessen“ für 2-3 Std nachzu Münzen. Jetzt sollen wir an der spp city parking Group 10 zloty (2,50 euro) überweisen oder bezahlen. Da wir aber morgen abreisen wollte ich mir das eigentlich ersparen. Kann ich mit einem Brief nach hause rechnen?

    Lg aus Polen und schönen Abend 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      die EU-Mitgliedsstaaten haben ein Abkommen miteinander getroffen, nach dem Verkehrsverstöße auch in anderen Ländern durch die heimischen Behörden vollstreckt werden können. Bußgelder aus Polen können somit auch durch deutsche Behörden eingetrieben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Felix K. sagt:

    Guten Tag,
    leider habe ich vor einigen Tagen einen Brief aus Holland erhalten, welcher mich auffordert, aufgrund von parken ohne Parkschein, 60,50 € an die holl. Behörden zu überweisen. Das Ganze war vor einigen Monaten mit einem Mietwagen in einem Wohngebiet in Holland. Da mir das unverhaltnismäßig viel erscheint, bin ich eigentlich nicht damit einverstanden die Strafe zu bezahlen. Das Geld soll laut Brief bis zum 30.08. überwiesen sein, mit welchen Folgen sollte ich rechnen, falls ich es einfach nicht überweise? Wird das ganze auch hier in De weiter verfolgt, oder kann ich nur in Holland irgendwie belangt werden? Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Felix,

      in den Nachbarländern gibt es – vergleichen mit Deutschland – sehr hohe Bußgelder. Wächst das Bußgeld, durch Mahnungsgebühren etc., auf einen Wert über 70 Euro an, wird der Fall an das Bundesamt für Justiz weitergegeben, welches dann entscheidet, ob es den Bescheid hier in Deutschland vollstreckt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Dies sagt:

    Parken ohne Parkschein in den Niederlanden,
    7 Monate später Bescheid mit normaler Post, €60,90
    Aber falsche Straße,
    Frage: entweder zurück mit dem Hinweis, dass der Empfänger dort nicht wohnt, oder widersprechen wegen Halterhaftung
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dies,

      da wir uns nicht mit dem niederländischen, sondern dem deutsche Verkehrsrecht beschäftigen, kann Ihnen hierzu keine Auskunft erteilt werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Martin G. sagt:

    Hallo,

    ich habe zu Beginn des Jahres ein Schreiben aus Portugal erhalten. Leider war es auf portugiesisch verfasst und ich konnte nur erahnen das es sich um einen Strafzettel aus dem letzten Urlaub handelt. Der geforderte Betrag lag bei 30 Euro. Da ich im Internet herausgefunden habe das die Strafzettel nur gültig sind wenn sie auf Deutsch / Englisch zugestellt werden, habe ich nicht weiter darauf reagiert.

    Nun habe ich erneut ein Schreiben (auf portugiesisch) erhalten. Der Betrag wird nun mit 82,50 Euro (inklusive 52,50 Euro Mahngebühr). Wozu würden sie mir nun raten? In meinen Augen ist die Hohe Mahngebühr nicht gerechtfertigt, da das erste Schreiben für mich nicht verständlich nachvollziehbar war. Vielen Dank im voraus und

    mit freundlichen Grüßen

    Martin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anhand von individuellen Fällen geben. Nur so viel: Steigt das Bußgeld auf eine Summe von über 70 Euro an, kann das Bundesamt für Justiz das Geld in Deutschland vollstrecken. Sollten Sie das Bußgeld nicht zahlen, ist von einer weiteren Reise in dieses Land abzuraten, da es bei einer Wiedereinreise vollstreckt werden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Lisa sagt:

    Hallo, habe 3 Bescheide à 100 Eur aus Spanien erhalten wegen Geschwindigkeitsüberschreitung (zw 12-15 km/h jedesmal). Der Bescheid ist auf Spanisch. Mehrere Fragen tauchen auf:
    1. Der Bescheid muss für eine Rechtsgültigkeit ja in der jew. Landessprache -also auf deutsch- ausgestellt sein. Wohin muss ich mich melden um dies anzufordern?
    2. Auf den Mietwagen waren 2 Fahrer zugelassen. Ich als der Hauptmieter habe die Strafen erhalten. Es kann nach Wochen keiner mehr nachvollziehen wer tatsächlich gefahren ist und die Fotos sind nur von hinten- lassen also keine Personenerkennung zu. Wie widerspreche ich?
    3. Ich habe zwar noch einen deutschen Wohnsitz, meinen Lebensmittelpunkt in einem anderen europ Land (nicht Spanien). Wenn ich mich an besagtem dt. Wohnsitz abmelde, kann auch niemand in Deutschl vollstrecken, oder?

    herzlichen dank für Ihre Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lisa,

      da wir uns vordergründig um das deutsche Verkehrsrecht kümmern, können wir hier leider keine spezifischen Aussagen machen. Zudem verbietet uns das Rechtsdienstleistungsgesetz, außergerichtliche Beratungen durchzuführen. Es kann also ratsam sein, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Tim sagt:

    Hallo,

    ich wohne in Deutschland und wurde in Österreich geblitzt. Auf dem Beweisfoto bin ich nicht erkennbar. Muss hier trotzdem gezahlt werden?

    Danke im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tim,

      in Österreich, wie auch in Deutschland, kann es vorkommen, dass die Behörden noch andere Fotos vom Vergehen in Ihrer Akte haben. Möglicherweise ist es ratsam, hier einen Experten zu konsultieren, der sich im österreichischen Verkehrsrecht auskennt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Michael sagt:

    Hallo,
    habe einen Bußgeldbescheid aus Ungarn bekommen. Ich wäre angeblich 161km/h bei erlaubten 130km/h gefahren, was allerdings nicht stimmen kann. Es ist kein Blitzerfoto enthalten. Ist es möglich dieses von der entsprechenden Behörde einzufordern und dem Busgeldbescheid daraufhin zu widersprechen? Es ist möglich, dass dies durch ein überholendes Fahrzeug zustande kam.

    Danke im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      mit dem ungarischen Verkehrsrecht kennen wir uns bisher nicht detailliert aus. Aus diesem Grund ist es ratsam, einen Anwalt für Verkehrsrecht zu konsultieren, der sich im ungarischen Verkehrsrecht vollständig auskennt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Janine sagt:

    Hallo, wir wurden im Urlaub auf der heim fahrt auf der autobahn geblitzt. 130 sind wir gefshren, 120 erlaubt und nach toleranz 123.
    Welche Strafe erwartet mich?
    Vielen Dank

  47. Matthias sagt:

    Hi,

    ich habe einen Strafzettel fürs Falschparken bekommen. Ehrlich gesagt finde ich es lächerlich und unverschämt, dass man den Strafzettel in ungarischer Sprache bekommt, ohne dass auch nur irgendwie eine BIC oder IBAN zu erkennen ist. Andererseits frage ich mich, ob das nicht vielleicht auch in Deutschland so blöd geregelt ist.

    Jedenfalls habe ich jetzt endlich per Mail an die zuständige Behörde die IBAN und BIC herausgefunden. Nun seien statt 5000 HUF schon 18000 HUF fällig. Inwieweit ist sowas in Ordnung? Ich meine, wenn ich vor Gericht stehe, bekomm ich ja sicherlich auch alles in _meiner_ Sprache erklärt. Wie soll man sich sonst zu der Sache äußern???

    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      das Knöllchen ist gültig, auch wenn es in einer anderen Sprache verfasst ist. Dies ist leider die Amtssprache in dem jeweiligen Land. Sollten Sie dort in einem Gericht sein, benötigen Sie einen Übersetzer, da auch die Gerichtsfälle in Ungarn in ungarischer Sprache abgehalten werden. Wenn Sie in ein anderes Land fahren, müssen Sie auch deren Verkehrsregeln beachten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. NoWay sagt:

    Hallo,
    habe in den Niederlanden einen Strafzettel in Höhe von 59,00+1,- ; also isg. 60€ fürs Parken ohne Parkschein bekommen. In holländischer und egnl. Sprache und der Zettel ist kaum zu entziffern, da es stark geregnet hat. Mir erscheint der Betrag unverschämt hoch. Mit welchen Konsequenzen habe ich zu rechnen, wenn ich nicht überweise? Kann man alternativ den Betrag verringern?
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Bußgelder im Ausland sind vergleichsweise teurer als in Deutschland, weshalb viele Betroffene die hohen Summen nicht „gewohnt“ sind. Aufgrund eines EU-Abkommens können Bußgelder aus dem europäischen Ausland, welche die Grenze von 70 Euro übersteigen, auch hierzulande vollstreckt werden. Dies liegt jedoch im Ermessen des Bundesamtes für Justiz. Oftmals ist es möglich, dass der Betrag verringert werden kann, wenn Sie die Summe zeitig überweisen. Der Bußgeldbescheid ist auch dann gültig, wenn er in einer anderen Sprache verfasst ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Tobias sagt:

    Hallo miteinander,

    vor einigen Wochen wurde ich um Urlaub in Ungarn auf einer Landstraße (erlaubt 90km/h) mit 113km/h geblitzt. Da das Auto aber nicht auf mich sondern auf meine Mutter zugelassen ist, hat sie nun die Post bekommen. Nun soll sie bzw. ich ca. 100€ zahlen. Da ich zu schnell war und ich bestraft werden soll steht dabei außer Frage und soll nicht Gegenstand meiner Frage sein.
    Nun habe ich etwas von wegen der Halterhaftung gelesen und habe nun etwas Hoffnung um die Starfe herumzukommen wenn ich das richtig verstanden habe.
    Ist es so, dass wenn meine Mutter bestätigen kann, dass sie zum angegeben Zeitpunkt nicht in Ungarn mit ihrem Auto unterwegs war, dass das nicht weiter verfolgt wird? Oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Über einen Rat freue ich mich.

    Gruß
    Tobias

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      in Ungarn gilt die Halterhaftung. Wenn Ihre Mutter allerdings nachweisen kann, dass Sie zum angegebenen Zeitpunkt nicht mit ihrem Auto in Ungarn unterwegs war, vollstreckt das Bundesamt für Justiz im Falle einer Geschwindigkeitsüberschreitung nicht – für diese gilt in Deutschland die Fahrerhaftung. Allerdings kann Ihrer Mutter eine Fahrtenbuchauflage angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Urlauber sagt:

    Ich wurde in Spanien mit unserem Mietauto beim Parken von zwei Guardia Civil gefragt ob ich der Halter des Fahrzeugs bin und das ich an einer Kreuzung 200 Meter weiter abgebogen wäre. Ich bejahte das, da es stimmte. Daraufhin wollten sie meinen Führerschein und Ausweis. Nur auf Nachfrage konnte ich herausfinden was ich zu bezahlen hatte (200.-Euro). Eine Erklärung das ich falsch abgebogen bin bekam ich nicht wirklich dachte mir aber schon das es nicht erlaubt gewesen ist so abzubiegen. Ich wollte dann sofort bezahlen was aber die Polizisten verneinten. Sie sagten das geht zum Vermieter.
    Muss ich jetzt 200.-€ bezahlen oder bekomme ich die 50% Rabatt die es ja eigentlich bei Sofort bezahlen gibt.
    Besten dank für die Antwort.

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Urlauber,
      in diesem speziellen Fall wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt, der auf das spanische Verkehrsrecht spezialisiert ist. Wir als Verein dürfen keine Rechtsberatung geben.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. alex sagt:

    Hallo

    wir sind von Deutschland nach England gefahren und haben nun einen Initialprotokoll aus Beligien bekommen und einen Strafzettel von Frankreich. Beide gehen an mich, da ich der Fahrzeughalter bin. Allerdings ist mein Mann gefahren.
    Der Strafzettel von Frankreich sind 45 € wenn ich innerhal 45 Tage bezahle. Der aus Belgien, war wohl in einer Baustelle und mein Mann hat die Schilder nicht gesehen, auf alle Fälle war da 50 km auf der Autobahn und er hatte 100.
    Das schreiben ist auf Deutsch. Kann ich einfach sagen, ich bin nicht gefahren, was der Wahrheit entspricht und die Aussage gegen meinen Ehemann verweigern ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      Sie sind lediglich verpflichtet, Angaben zu Ihrer eigenen Person zu machen. Die Aussage gegen Ihren Ehemann müssen Sie nicht machen. Im Zweifel empfiehlt es sich, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. thom sagt:

    Hallo, ich War mit meiner Freundin in Australien. Wir sind mit nen van durch das Land gereist. Ein mal haben wir uns nachts auf einen parklaptz gestellt um zu schlafen. Wir waren fertig von der langen Fahrt. Vorher haben wir geschaut ob es irgendwelche Schilder gibt, dass dort schlafen im Auto verboten ist. Wir haben keine gesehen. Am Morgen wurden wir von ranger und der Polizei geweckt. Es sei verboten: kosten 100 $. Sie haben unsere Personalien aufgenommen. Auch unsere erklärungsversuche, dass wir eigentlich nur eine rast gemacht haben und dort keine Schilder waren, wurden nicht akzeptiert. Wir hätten ja im Internet nachschauen können. Als wir wieder in Deutschland waren, hatten wir schon Post. Die Summe hat sich nun fast verdoppelt. Der Bescheid ist auf englisch. Kann es hier vollstreckt werden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thom,

      in der Regel sind Bußgeldbescheide aus Australien in Deutschland nicht vollstreckbar. Allerdings können ausstehende Bußgelder zur Ablehnung des Visums führen, sollten Sie erneut nach Australien wollen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass das Bußgeld über ein deutsches Inkassounternehmen eingetrieben wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Sandra sagt:

    Vignette für Österreich 1 Tag abgelaufen / Strafverfügung

    Wir waren am 29.08.2014 auf dem Rückweg von Italien mit einem Mietauto. Die Vignette war nicht mehr gültig.
    Am 12.01.2015 bekam ich ein Schreiben/Rechnug von der Autovermietung zu einer Ordnungswidrigkeit. (Die Ordnungwidrigkeit wurde jedoch nicht benannt) – (Bearbeitungsgebühr 29.-EUR – da wohl die Daten / meine Daten an die Österreicher weitergeleitet wurden.)
    Am 22.01.2015 kam dann das Einschreiben/Strafverfügung aus Österreich. Jedoch sollten nicht die 120.-EUR Ersatzstrafe für die Abgelaufene Vigniette bezahlt werden, sondern gleich 300.-EUR!!! Begründung die 2 Wochenfrist zur Zahlung wurde nicht eingehalten.
    Das ist natürlich nicht möglich, wenn die Abfrage erst mal über die Zulassungsstelle und dann den Autovermieter geht und ich nicht Informiert werde! Die Strafverfügung ist bestimmt auch dem Autovermieter zugestellt worden. Hätte der mich Informieren müssen? Vorallen die 2 Wochenfrist kann nie eingehalten werden?

    Habe Einspruch eingelegt, auch mit der bitte der Beweispflicht, dem wurde natürlich nicht nachgekommen.
    Die 120.-EUr wäre ich bereit zu bezahlen, bin etwas ratlos…
    Vielleicht gibt es hier eine Hilfe

    Besten Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      zuerst wird der Halter des Fahrzeugs angefragt. Dies ist die Mietwagenfirma. Da diese Ihre Daten an die Behörde weitergibt, verlangt sie für diese Handlung Gebühren. Dieses Verfahren ist so auch in Deutschland üblich. Da die Bearbeitungszeit bei den Unternehmen länger, verstreicht oftmals die angegebene Frist. Auch dies wird in Deutschland oftmals so praktiziert. Da wir aufgrund des Rechtsdienstleistungsgesetzes keine individuellen Beratung geben dürfen, sollten Sie möglicherweise über die Konsultation eines Anwaltes nachdenken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Angelika sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Strafzettel – wohl von der Stadt Venlo – bekommen und habe 97,– € inklusivee Admistrationskosten zu bezahlen. Auf dem Beleg ist keine Bankverbindung angegeben. Wie muss ich mich verhalten? Warten bis ein Anschreiben kommt oder muss ich direkt in Venlo bezahlen? Muss ich mit höheren Kosten rechnen, falls ich von den NL angeschrieben werde?
    Danke für die Beantwortung.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Angelika,

      ab einer Grenze von 70 Euro kann sich das Bundesamt für Justiz entscheiden, ob es den Bußgeldbescheid in Deutschland vollstreckt. In diesem Fall kommt ein separater Bußgeldbescheid. Sollten Sie zudem in der nächsten Zeit noch einmal in die Niederlande reisen, können die Kosten bei einer Kontrolle oder an der Grenze eingezogen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Det sagt:

    Hallo, ich habe heute eine Zahlungsaufforderung von einem Unternehmen aus England (Euro Parking Collection plc / London) für einen Parkverstoß aus dem Vorjahr 08/2014 in Kroatien erhalten. Es ist auf dem Anschreiben ein Bild von meinem Fahrzeug, wie es auf einem Parkplatz steht, zu sehen.
    Das Geld (50,48 €) soll an diese Firma, jedoch auf ein deutsches Konto gezahlt werden.
    Es wurde als Grund angegeben: Parken ohne Berechtigung / Parkschein.
    Ich war zu dem Zeitpunkt auch in Kroatien, kann mich allerdings nicht erinnern, ob ich zu dem Tag, zu der Uhrzeit wirklich an diesem Ort in Vodice war, eigentlich war ich auf der Insel Murter……….aber Vodice ist da ganz in der Nähe.bzw. diesen Verstoß begangen habe……….
    Das klingt aller etwas seltsam für mich. Haben Sie da einen Rat??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Det,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Sollten Sie Zweifel an der Rechtskraft des Bescheides haben, empfiehlt es sich, einen Anwalt zu konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Urlauberin sagt:

    Hallo
    Ich habe heute mit der normalen Post einen Brief aus Italien bekommen, von der EMO. Strafe 143 € für 18kmh zu schnell.
    Passiert ist das aber im Juni 2014!
    Auf der HP des europäischen Verbraucherschutzes steht:

    Der Art. 201 des italienischen Straßenkodex sieht für die Zustellung ins Ausland eine Frist von 360 Tagen ab Feststellung der Übertretung vor. Aus dem Kontext des Artikels kann man schließen, dass der ausländische Fahrer eines Mietwagens, der z.B. in einer Radarfalle getappt ist, unter Umständen auch noch nach 360 Tagen eine Strafe aus Italien erhalten kann, wenn die Strafe innerhalb der für das Inland vorgesehenen Frist von 90 Tagen der Mietwagenfirma zugestellt wurde und die Mietwagenfirma erst die Identität des Fahrers mitteilen muss.

    Muss ich den Strafzettel nun ernst nehmen?

    Viele Grüsse

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Urlauberin,

      die Angaben sind nicht ganz korrekt: Die Behörden haben 90 Tage Zeit, sich bei dem Vermieter zu melden. Diese haben nun 60 Tage Zeit, die Daten des Vermieters weiter zu geben. Nun stehen den Behörden wiederum 360 Tage zur Verfügung, um dem Fahrer den Bescheid zu schicken. Insgesamt ergibt sich so eine Frist von 510 Tagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Eucha sagt:

    Hallo, ich war im Sommer in Kroatien, da war Parkautomat defekt also habe ich Parkscheibe hingelegt und bin spazieren gegangen, komme zurück liegt ein strafzettel. jetzt ist er zu mir nach deutschland gekommen ich soll 50,48€ zahlen.

    soll ich zahlen oder wiederspruch einlegen? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eucha,

      das Rechtsdienstleistungsgesetz verbietet es uns, Ratschläge in dieser Form zu geben. Ab einer Grenze von 70 Euro kann das deutsche Bundesamt für Justiz die Bußgelder auch bundesweit vollstrecken. Wächst Ihr Bußgeld also mit Mahnungen etc. auf diesen Wert an, erwartet Sie möglicherweise dieses Verfahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Patrick sagt:

    Hallo
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen!

    Wurde heute von der Zivilpolizei auf der Autobahn angehalten wegen „Drengeln“ und von rechts Überholen.

    Nun ja vorab zu sagen ich wohne seit 5 Jahren im Ausland (Luxembourg) und habe auch ein Luxembourgischen Führerschein!

    Alles schön und gut die polizisten haben aufgefordert ihnen zu folgen, und das tat ich dann.
    Auf der ersten blick sah ich dass das Auto nicht so ausgerüstet ist das sie mich filmen könnten!!! also haben sie das Drengeln nur verbal gemeint!
    Polizist fordert mich mein Führerschein und Papiere zu händigen, was ich auch tat!

    Jetzt zu meine Fragen. Sie haben mir kein Bussgeldbescheid gezeigt und ich musste auch nix unterschreiben?! Ist das normal???
    Und was kommt auf mich zu??
    Danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      Sie bekommen wahrscheinlich einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid zugeschickt. Recht zu überholen wird mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft. Das Drängeln kann unter Umständen als Nötigung eingestuft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Omar sagt:

    Liebes Bussgeldkatalog Team,

    ich bin in den Niederlanden anscheinend über eine rote Ampel gefahren. Jetzt habe ich ein Brief bekommen von der CENTRAAL JUSTITIEEL INCASSOBUREAU.
    Das Auto ist auf meine Ehefrau gemeldet, Sie hat den Brief bekommen. Ich bin aber gefahren. Höhe des Bußgeldes: €237,00
    Der Brief ist auf deutsch; Verkehrsdelikt in holländisch beschrieben: niet stoppen voor rood licht: driekleu – rig verkeerslicht.
    In dem Brief steht, dass in den Niederlanden bei einem KFZ-Kennzeichen-Delikt derjenige verantwortlich ist, auf dessen Namen das KFZ-Kennzeichen zugelassen ist.
    In dem Schreiben ist Datum, Uhrzeit, Ort und die Fotofilmnummer des Deliktes aufgeführt.

    Es wird mir die Option gegeben in Berufung zu gehen wenn ich nicht einverstanden bin.
    Wenn ich fragen zum Delikt habe oder ein Foto anfordern will, kann ich das ebenfalls machen.

    Meine Frage:
    – MUSS ich zahlen? Freunde behaupten ich kann die Rechnung ignorieren, sollte mit dem Auto aber nicht mehr nach Holland fahren.
    – Soll ich das Foto anfordern? Oder wäre das taktisch unklug wenn ich nicht bezahlen will.
    – Soll ich in Berufung gehen? Wie? Welche Chancen ergeben sich dadurch?

    Hoffe auf positive Antwort 🙂

    Vielen dank im voraus.

    • Omar sagt:

      Zusätzliche Info:
      Meine Ehefrau war in der Zeit des Deliktes in Deutschland. Das Auto ist auf Sie zugelassen. Ich bin gefahren.

      In einem älteren Beitrag hier finde ich die Info von euch:
      „in Deutschland gilt eine Fahrerhaftung, das heißt, ein Bußgeldbescheid, der sich auf eine Halterhaftung beruft, ist mit dem deutschen Verkehrsrecht nicht konform und braucht deswegen nicht gezahlt zu werden. Sie sollten den Einspruch per Einschreiben verschicken, damit Sie belegen können, dass dieser angekommen ist.“

      Heisst das, dass meine Frau in meinem Fall auch Einspruch erheben soll?
      Diesen Einspruch per Einschreiben verschicken soll?
      Und was soll sie reinschreiben? Soll sie sich auf das deutsche Verkehrsrecht berufen? Dass demnach eine Fahrerhaftung gilt und keine Halterhaftung?

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Omar,

        der Kommentar von uns war leider falsch, weshalb wir die Antwort abgeändert haben. Sollte in den Niederlanden eine umfassende Halterhaftung gelten (und nicht wie bei uns eine eingeschränkte Halterhaftung), ist eine genaue Prüfung notwendig. Jedoch ist dies immer individuell nach Fall zu beurteilen.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Omar,

      laut Rechtsdienstleistungsgesetz dürfen wir als Verband keine individuelle außergerichtliche Beratung anbieten. Aus diesem Grund können wir Ihnen nicht raten, was nun zu tun ist. Ein EU-Abkommen macht es möglich, dass Bußgeldbescheide ab 70 Euro an das deutsche Bundesjustizministerium abgegeben werden können. Das Ministerium entscheidet dann, ob es das Delikt in Deutschland vollstreckt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Jasmin sagt:

    Hallo,

    wir haben Ende September 2015 einen Strafzettel (Zahlungsaufforderung, keine Mahnung) über einen Geschwindigkeitsverstoß vom 20.09.2014 in Mailand, Italien erhalten. Müssen wir das zahlen? Wie sieht es mit der Verjährung aus?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jasmin,

      die Verjährung ist je Land unterschiedlich. Durchschnittlich liegt sie bei drei Jahren; kann aber durch verschiedene Vorgänge pausiert werden. Zitat aus dem Text: „Seit einigen Jahren gibt es ein Vollstreckungsabkommen innerhalb der EU: ab einer Bagatelle-Grenze von 70 € werden ausländische Geldbußen auch in Deutschland von den zuständigen Behörden vollstreckt.“ Wächst das Bußgeld durch Mahnungen etc. auf die Grenze an, kann vollstreckt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Peter sagt:

    Hallo,
    werden Geschwindigkeitsüberschreitungen in Mallorca im Bußgeldbescheid nur durch ein Foto von hinten belegt? Für eine Antwort mein Dank im voraus.

    M. f. G.
    Peter B.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      sofern das Kennzeichen sichtbar ist, können die Behörden den Halter des Autos ermitteln. Handelt es sich um eine Mietwagenfirma, kann diese den Fahrer des Fahrzeugs leicht feststellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Walter sagt:

    Musste genau vor einem Jahr in Portugal wegen Nichtanschnallen 120.- Euro bezahlen.
    Jetzt erhielt ein Schreiben (trotz total falschen Namen und weiterer Fehlern in der Anschrift (die Post machte viel Arbeit, die Adresse zu korrigieren) mit der Aufforderung, 232,50 € zu bezahlen. Mehr kann ich aus dem Dokument allerdings nicht entnehmen, das es in portugisch geschrieben ist.
    Dieses Schreiben am Besten ignorieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Walter,

      der Bußgeldbescheid wird dem Bundesjustizministerium übergeben. Sie dürfen dann entscheiden, ob das Bußgeld in Deutschland vollstreckt wird. Aus diesem Grund kann es Sie auch hier ereilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. Peter sagt:

    Guten Tag,

    ich arbeite in einem Transportunternehmen und wir erhalten des öftern Bussgeldbescheide aus Ungarn, meistens Geschwindigkeitsüberschreitungen. In Deutschland besteht die Möglichkeit bei Ordnungswidrigkeiten die Personalien des Fahrers anzugeben. Weiss jemand Bescheid, wie man sich da mit den ungarischen Behörden am besten verhält. BestenDank im Voraus.

  64. Carola sagt:

    Hallo
    Habe in Belgien einen Strafzettel für vergessene Parkgebühren in Höhe von 25€ bekommen. Wird dies auch in Deutschland eingefordert da ja die Bagatellegrenze bei 70€ liegt wenn ich nicht zahle???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carola,

      in der Tat werden nur Beträge, die über 70 Euro liegen ans das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz weitergeleitet. Allerdings zählen Mahnungs- und eventuelle Gerichtskosten hinzu. Das bedeutet, dass der Betrag im Laufe der Zeit auf 70 Euro anwachsen könnte und anschließend weitergeleitet werden könnte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Marco sagt:

    Hallo,
    war im September 2011 in Kroatien mit einem österreichischen Mietwagen unterwegs. Angeblich hätte ich falsch geparkt. Nun, vier Jahre später flattert ein Schreiben eines Rechtsanwalts aus Österreich ein ich solle Summe x überweisen.
    Können Sie mir etwas über Verjährungsfristen in Kroatien sagen?

    Danke und Gruß
    Marco

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marco,

      die Verjährungsfrist in Kroatien beträgt in der Regel 5 Jahre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Alex sagt:

    Hallo Bußgeldkatalog Team

    mein Neffe ( amerikanischer Staatsbürger ) der für einige Zeit hier in Deutschland zu Besuch war, wurde am 14.10.15 mit meinem Fahrzeug, dass in Deutschland zugelassen ist, in Frankreich gleich 2 mal geblitzt ( einmal mit 6KM/h + mit 4KM/h zuviel – jeweils nach Abzug der Toleranz ) dafür habe ich jetzt am 31.10.15 zwei ganz normal zugesendete Briefe von
    „“L´officierdu ministére public – Contróle Automatisé 35911 Rennes Cedex9″“
    bekommen. Diese beinhalten jeweils die dafür vorgesehene Zahlungsaufforderungen, ich soll da jetzt binnen 46 Tagen 45€ bzw. bis zum 76 Tag 68€ bzw. darüber dann mit 180€ begleichen ! Wie soll ich mich da jetzt am besten verhalten – etwa beim „“Antragsformular für die Befreiung – Fall 2″“ die amerikanische Adresse des Neffen angeben obwohl dieser ja ein Familienmitglied ist oder diese Zahlungsaufforderung ganz ignorieren ?! … vielen Dank schon mal im voraus !!

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,
      welche Schritte als nächstes sinnvoll wären, bringen Sie bei einem auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt oder in einem Beratungsgespräch mit Ihrer Rechtsschutzversicherung in Erfahrung.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Sven sagt:

    Hallo,

    ich habe einige Strafzettel wegen Falschparkens in der Schweiz erhalten. Diese sind aus dem Jahr 2014. Muss ich die bezahlen? Oder kann ich es 3 Jahre aussitzen und auch etwaige Mahnungen und Haftandrohungen ignorieren?

    Vielen Dank und freundliche Grüsse
    Sven

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      im Falle von Haftandrohungen empfiehlt es sich, einen Anwalt einzuschalten – leider können wir keine Rechtsberatung bieten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Valentina sagt:

    Hallo,

    heute bekam ich einen Brief per Einschreiben mit Rücksendeschein von einer ungarische Polizeistelle in der Nähe von Budapest. Es ist alles auf ungarisch geschrieben. Was ich aus dem Brief verstanden habe war mein Autokennzeichen, das Datum (16.08.2015), die Uhrzeit und die Angabe von 110 km. Es gibt keine andere Geschwindigkeitsangabe, kein Geldbetrag und keine Bankverbindung. Es ist nur ein Brief – kein Bußgeldbescheid so wie ich es kenne. Wie soll ich mich verhalten? Ich verstehe nicht mal was sie mir vorwerfen!!!

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    Valentina

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Valentina,
      der Bußgeldbescheid – sofern es einer ist – sollte in deutscher Sprache verfasst sein, wenn Sie ihn bezahlen zahlen. Zur Klärung der Umstände empfiehlt es sich, einen Anwalt zu konsultieren und mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. Peter B. sagt:

    Hallo,

    habe 3 Vorhaltungsprotokolle aus Bologna (Italien) erhalten. An einem Datum war ich gar nicht in Italien, sondern in Freiburg.
    An einen Zettel, der an meiner Windschutzscheibe hing, kann ich mich erinnern, konnte ihn aber nicht lesen, da er in italienischer Sprache verfasst war. Ich ging zwar davon aus, dass das eine Verwarnung wegen falschen Parkens war, doch war weder ein Hinweis, wo und wie ich den dort stehenden Betrag überweisen kann, noch war ersichtlich, um welche Sache es überhaupt ging. Als Tourist habe ich im Zentrum geparkt.
    Wie soll ich weiter vorgehen? Soll ich michn an den ADAC wenden?
    Lieben Dank für eine Rückantwort und herzliche Grüße

    Peter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      ein Übersetzer kann Ihnen die Bußgeldbescheide ins Deutsche übersetzen. Ein Anwalt kann Ihnen weiterhin behilflich sein, eventuelle Einsprüche zu prüfen oder einzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Sandra sagt:

    Ich habe innerhalb einer Woche zwei Bußgeldbescheide aus Pisa erhalten (übermittelt von der Regierung der Oberpfalz) weil ich in eine verkehrsberuhigte Zone gefahren bin. Zahlen soll ich jeweils 126€ (Zahlung innerhalb von 5 Tagen 101,70€, nach 60 Tagen 208€). Es wurde auch eine Internetseite angegeben, wo ich die Fotos einsehen kann (Auto ist von hinten drauf).
    Den ersten Bescheid habe ich zähneknirschend bezahlt. Ich wusste nicht, dass ich in einigen Straßen von Pisa ohne Genehmigung nicht einfahren darf und die Schilder ware sehr unverständlich. Dummerweise habe ich mich ziemlich verfahren und bin wahrscheinlich mehrmals in solchen Straßen gelandet. Als ich den zweiten Bescheid erhielt, wendete ich mich direkt an die im Bescheid angegebene Emaildresse und bat um Einstellung. Als Antwort erhielt ich das ich alle Bußgelder zahle muss oder Einspruch einlegen soll. Dieser muss auf italienisch verfasst sein (kann ich nicht) und wenn er abgelehnt wird, dann verdoppelt sich die Strafe. Muss ich wirklich nochmals zahlen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      für mehrere Vergehen – auch unbewusst – fallen in der Regel mehrere Bußgelder an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  71. Josef K. sagt:

    Guten Tag,
    ich habe einen Bescheid aus Spanien (auf Spanisch) bekommen und soll 100€ (das ist die einzige Summe die erkennbar ist) bezahlen. Ich bin auf einer Autobahn (innerorts) 13 k/mh zu schnell gefahren (133 bei 120). Lt. Bußgeld Katalog (Internet) sind dafür 25.- € fällig – wie kommen die auf 100.-€? Vielen Dank für ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      dieser Bußgeldkatalog bezieht sich auf das deutsche Verkehrsrecht. In anderen Ländern gelten andere Bußgelder. Ob der spanische Bußgeldbescheid rechtens ist, kann Ihnen ein Anwalt nach Prüfung des Bescheides sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Tomtom sagt:

    Guten Tag
    Können Sie mir sagen was es mit den Verwarnungsgeld bescheiden aus England von Transport for London
    Epcplc auf sich hat

    • bußgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tomtom,
      die EPC (Europa Parking Collection) plc bearbeitet für verschiedene europäische Behörden die Bußgeldverfahren. In der Regel handelt es sich um nicht bezahlte Maut-Gebühren in London. Dies ist rechtens, da ein ausländischer Bußgeldbescheid auch in Deutschland vollstreckt werden darf. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Verstoß auch vor einem Strafgericht im Tatland – in Ihrem Fall England – verfolgt werden kann (§ 87 Abs. 2 Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen). Bei Mautgebühren handelt es sich um öffentlich-rechtliche Gebühren, die in Deutschland nicht vollstreckt werden können. Ihnen steht daher frei, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Hierfür treten Sie bitte in Kontakt mit einem auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. gustav sagt:

    hallo – habe auf den Azoren/Portugal kutzparkzone übersehen ( 45 euro) -zahlen oder nicht das ist die frage LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gustav,
      normalerweise werden in der EU begangene Strafen erst ab einem Betrag von 70 Euro von deutschen Behörden eingetrieben. Jedoch können bei einem Bußgeldbescheid noch Gebühren hinzukommen, die den Gesamtbetrag schnell von 45 auf 70 Euro erhöhen. In diesem Fall haben sie keine andere Wahl und müssen den Betrag zahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Rudi sagt:

    Hallo,
    ich habe aus Italien einen Strafzettel bekommen und zwei mal Wiederspruch dagegen eingelegt (das Vergehen war nicht nachvollziehbar und das Schreiben kam nicht fristgerecht). Erfolglos. Und das Bußgeld stieg jedes Mal. Inzwischen ist der Urlaub fast fünf Jahre her und somit ist die Verjährungsfrist fast erreicht. Ich plane jetzt auch nicht, in der nächsten Zeit nach Italien zu fahren. Was bedeutet es, wenn die Verkehrssünde verjährt ist? Kann ich nach Ablauf der fünf Jahre in Italien noch Schwierigkeiten bekommen? Ab wann wird gezählt (ab Verkehrsdelikt oder ab dem letzten Schreiben)? Ich erhalte noch Einschreiben, die ich aber nicht abhole. Die Summe ist bereits so absurd hoch – ich fühle mich wie eine Weihnachtsgans, die man ausnehmen möchte. Was würden Sie mir raten?
    Vielen Dank und Grüße
    Rudi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rudi,

      da wir keine Rechtsberatung geben dürfen, können wir in Ihrem individuellem Fall keine Ratschläge geben. Ein Anwalt, der sich mit italienischem Verkehrsrecht auskennt, kann Ihnen sicherlich weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Alossos sagt:

      Hallo Rudi !

      Habe ähnliche Erfahrung gemacht ! Soviel ich weiß ist die Verjährung in Italien 5 Jahre. Ich habe im Dez. 2010 eine Geschwindigkeitübertretung begangen und dann eine Strafverfügung auf italienisch erhalten und nicht bezahlt. Im Nov. 2011 kam dann nochmals diese Zahlungsaufforderung, habe aber auch nicht mehr bezahlt. Da diese Schurken nicht nur extra lange Verjä#hrungfristen haben sondern auch extrem brutal bei Wiedereinreise und Aufgreifen die Strafe exikutieren ( Beschlagnahme des Fahrzeuges und Versteigerung desselben !! ist nicht ausgeschlossen ) lasse ich mich sicher nicht bis Ablauf der 5 Jahre ab Zustellung der 2. Aufforderung dort sehen ! Hast du Informationen ob dann, nach Ablauf der 5 Jahre wirklich Ruhe ist, oder können die dann auch noch unter welchen Titeln auch immer die Strafe einheben, wenn ich mal in Italien unterwegs bin und angehalten werde ?? LG Lois

  75. thomas sagt:

    Hallo,

    ich habe in Belgien wegen Parkens in einer Ladezone einen Strafzettel bekommen.
    Allerdings habe ich einen Behinderten-Parkausweis, der mich in Deutschland zum Parken in Ladezonen für 3 Std. berechtigt.
    Der Parkausweis ist EU-weit gültig – wie genau die Einzelregelungen in Belgien aussehen, weiß ich nicht.

    Hat der Ordnungshüter den Ausweis übersehen oder muss ich tatsächlich mit Bußgeld rechnen – und wenn ja wie viel?

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,
      auch wenn Ihr Parkausweis EU-weit gültig ist, gelten nicht überall die gleichen Richtlinien. In Ihrem Fall würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt zu befragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. Kresimir sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Bußgeldbescheid aus Slowenien erhalten. Im August 15 geblitzt und Januar 16 Bußgeld erhalten. Der Bescheid ist Komplett auf Slowenisch und ein Zusatz Blatt als „Übersetzung“, die ich überhaupt nicht verstehe und nicht einmal genau das drin steht, wie in der Slowenischen Fassung. Zudem wurde mit ein Foto zugesendet, bei dem ich nicht erkennen kann, ob ich oder jemand anderes gefahren ist. Foto komplett Schwarz, Auto nicht erkennbar, nur das Kennzeichen ist leicht leserlich. Zudem steht irgendwas auf der Slowenischen Fassung von 160 € und 80 €, jedoch bei der Deutschen Übersetzung wird davon nichts erwähnt. Die Rechtsmittelbelehrung wird hingewiesen, dass diese auf der Slowenischen Fassung zu entnehmen ist. Sollte ich mir einen Rechtsbeistand nehmen? wie stehen meine Chancen da nochmal raus zu kommen?

    Vorab vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kresimir,
      in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Stefan sagt:

    Hallo,

    es geht um ein Vorhaltungsprotokoll aus Italien wg. eines Parkverstoßes.

    Ich habe gelesen, daß ausländische Behörden nur bei gewissen Verstößen auf EUCARIS zugreifen. Diese wären

    Geschwindigkeitsüberschreitungen
    Missachten der Gurt- und Helmpflicht
    Überfahren einer roten Ampel
    Befahren eines gesperrten Bereiches wie beispielsweise einer Busspur
    Alkohol und Drogen am Steuer
    Handy am Steuer

    Ich lese nichts von einem Parkverstoß. Wie kommen die an meine Daten?

    Danke
    Stefan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      ein Verkehrsordnungswidrigkeit im Ausland, sofern die Behörden diese als solches werten, wird auch in Deutschland nach dem Urlaub geahndet werden. Ihre Daten werden durch Ihr Kennzeichen erfasst worden sein. Ihr Fall könnte demnach Einzelfall abhängig sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. Oliver sagt:

    Hallo!
    Ich als Österreicher wurde von einem Deutschen wegen Nötigung und Beleidigung was auf österreichischem Gebiet unterstellt wird, in Deutschland angezeigt. Diverse Anwälte und Rechtschutz finden es suspekt dass man für ein vergehen im eigenen Land durch das Ausland zur Kasse gebeten werden kann; mit 2000euro und 3Monate Fahrverbot

  79. Klaus sagt:

    Hallo,

    ich bin in der Firma für die OWis zuständig. Ein Kollege war mit seinem Geschäftsauto privat in England und hat am 02.08.15 eine Mautbrücke nicht bemerkt. Das erste Schreiben von „Dart Charge“ vom 18.11. habe ich ignoriert. Jetzt kam eine Zahlungsaufforderung, in der ein Gesamtbetrag von € 161,06 verlangt wird. Muß das bezahlt werden?

    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,
      Bußgelder über 70 Euro werden innerhalb der EU auch in Deutschland eingeholt. Sie müssen den Betrag also bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. Nani sagt:

    Hallo,
    Ich war mit einer Freundin in Irland und meine Freundin hat über ihren Namen dort ein Auto gemietet. Sie war die Hauptfahrerin und ich war diejenige die das per Visa Karte bezahlt hat (da meine Freundin keine hatte).
    Meine Freundin ist auch zu schnell gefahren (100 km/h waren erlaubt, sie ist 113 km/h gefahren). Das Problem hierbei ist nun, dass ich einen Brief von der Behörde aus Irland bekommen habe (nur auf englisch und nichts auf deutsch, so dass es sehr schwierig war dies zu verstehen) und ich angegeben habe, dass meine Freundin die Hautfahrerin war. Dies will die Behörde nicht annehmen und nach langem hin und her hat die Behörde dies jetzt zu einer Strafverfolgung gemacht.
    Was passiert da jetzt genau? Bekomme ich jetzt einen Bescheid aus Deutschland? Komm ich dafür in Haft?

    Liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nani,

      bezüglich der irischen Gesetzeslage ist es nicht ganz klar, inwieweit diese mit den deutschen Behörden kooperieren. Empfehlenswert ist jedoch, bei beiden Behörden nachzufragen um Sicherheit zu bekommen, wie es in ihrem speziellen Fall nun weiter geht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Nani sagt:

        Hm ok aber Irland gehört doch mit in die EU und müssten die dann nicht zusammenarbeiten und mir die Briefe auf deutsch schreiben?
        Danke für die Antwort

        Lg Nani

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Nani,

          nein, Irland ist Ihnen nicht verpflichtet einen Brief auf deutsch zuzustellen. Ein Brief der deutschen Behörden ist auf deutsch verfasst und ein bescheid der irischen Behörden wurde daher nicht.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. Marcel sagt:

    Frage habe ein Strafzettel aus Italien bekommen das ich am 2.10.2012 eine Maut nicht bezahlt habe auf der Autobahn. Über 12.42€ und Maut war laut dem schreiben 4.04€ bezahlen oder weg werfen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,
      ab einem Betrag von 70 Euro wird der Bußgeldbescheid aus dem Ausland auch in Deutschland von den zuständigen Behörden vollstreckt. Selbst wenn sich der Betrag des Bußgeldes weit unter dieser Angabe befindet, kann er durch Bearbeitungsgebühren noch deutlich ansteigen, sodass die Grenze von 70 Euro schneller erreicht ist, als Sie vielleicht annehmen. Sollten Sie den Strafzettel nicht bezahlen, kann es schlimmstenfalls zu einem Vollstreckungsverfahren kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  82. Theresa H. sagt:

    Hallo,
    Habe genauso wie Marcel im obigen Post, eine Zahlungsaufforderung für angeblich nicht bezahlte Mautgebühren in Italien erhalten. Dies liegt laut Strafzettel bereits 3,5 Jahre zurück (6.8.2012). Kann es sein das dieses Vorgehen bereits verjährt ist? Ausserdem erscheint es mir unmöglich, dass die Maut nicht bezahlt wurde.
    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Theresa,

      Bußgeldbescheide aus dem Ausland verjähren nach den dortigen Vorschriften. Ein Fachanwalt kann Ihnen sicherlich sagen, welche Verjährungsfristen in Italien gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  83. Jakob L. sagt:

    Hallo!

    Wie ich gelesen habe, gilt in Italien die Halterhaftung und in Deutschland kann diese nicht vollstreckt werden, wenn kein Fahrer nachgewiesen werden kann.

    Ich arbeite in einer Firma mit einem großen Fuhrpark mit über 100 Autos. Alle Autos haben den gleichen Halter angegeben – den Namen der GmbH und die dazu gehörige Adresse.

    Nun verstehe ich die Sache so, dass die Italiener keine Chance haben, über das Bundesamt für Justiz an den Halter oder an mich (bin denen ja unbekannt) heran zu treten, um das Geld zu kassieren.

    Würde ich mit dem Wagen nochmal nach Italien fahren, habe ich aufgenommen, können die mich sofort vor Ort zur Kasse bitten oder das Fahrzeug einziehen. Was für mich nicht klar ist, ob sie das auch mit jedem anderen Fahrer eines anderen Firmen PKW mit anderem Kennzeichen und gleichem Halter (GmbH) machen können. Da von über 100 Leuten sicher mal einer nach Italien fährt in den nächsten fünf Jahren, möchte ich natürlich nicht, dass da einer Probleme bekommt.

    Mein Arbeitgeber macht es sich mit Anhörungsbögen / Bußgeldbescheiden immer einfach. Er nennt den Behörden nicht den Fahrer oder kommuniziert auf andere Art und Weise mit denen sondern er leitet es einfach an den jeweiligen Dienstwagenfahrer weiter mit der Bitte um Erledigung. Streng genommen müsste ja der Halter gegen den Bescheid aus Italien Einspruch einlegen, damit dieser aufgrund fehlender Halterhaftung in Deutschland später nicht über das Bundesamt für Justiz belangt werden kann. Tut er aber nicht, da er sich keine Arbeit damit machen will.

    Soll ich daher einfach zahlen obwohl man es rechtlich gegen mich eigentlich nie durchsetzen könnte?

    Es geht übrigens darum, dass ich in Florenz angeblich eine Busspur befahren habe. Das Ganze soll 109,91 € kosten!

    Grüsse
    Jakob

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jakob,

      wenn die Halterhaftung gilt, liegt es an Ihrem Arbeitgeber, das Bußgeld zu bezahlen bzw. Einspruch zu erheben. Sie als Fahrer kommen in diesem Kontext nicht als Verkehrssünder in Betracht. Insofern können Sie als Fahrer keinen Einspruch einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. Markus Z. sagt:

    Hallo Bussgeld-Team,
    Staatsanwaltschaft Belgien (Leuven) legt mir zur Last, am 13.09.2015 eine Geschwindigkeitsübertretung auf der Autobahn begangen zu haben. Das erste Schreiben habe ich ignoriert, jetzt wollen Sie bis 27.03.2016 eine Bussgeld von 165 EUR überwiesen haben. Ein Beweisfoto habe ich nicht bekommen. Im Auto waren meine Eltern und meine Frau, also insgesamt 4 Personen. Meines Erachtens gilt in meinem Heimatland (Deutschland) die Verursacherhaftung und nicht die Halterhaftung.
    Ich möchte jetzt Widerspruch einlegen, da es keinen Beweis (Foto) gibt. Oder ist es besser gar nichts zu unternehmen. Wie sehen Sie den Fall ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten und verweisen bei der Beurteilung individueller Fälle auf einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. Tobi sagt:

    Hallo,

    beim Urlaub in Belgien bin ich auf der Autobahn mit einem Streckenkontrollgerät erfasst worden. Zugelassene Geschwindigkeit war 120 km/h. Die korrigierte Geschwindigkeit betrug 125 km/h.

    Es wurde mir ein Initialprotokoll auf dem die Zuwiederhandlung beschrieben ist und ein Antwortformular auf Deutsch geschickt.

    Nachdem das Antwortformular nicht ganz schlüssig ist, auch kein zu Überweisender Betrag beiligt ist nun meine Frage:

    Antwortformular ausfüllen zurückschicken oder abwarten bis ein Schreiben kommt das den Betrag beinhaltet?

    Auf dem Protokoll steht folgender Text:

    Falls Sie mit der Zuwiederhandlung nicht einverstanden sind, füllen Sie bitte das Antwortformular das mit dem Protokoll zugeschickt wurde aus und senden es zurück.

    Falls innerhalb von 15 Tagen keine Antwort erfolgt, wird die Akte als vollständig betrachtet und der Staatsanwalt von Dendermonde zugeschickt.

    mfg Tobi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobi,

      wie es scheint, handelt es sich hierbei erstmal nur um ein Protokoll zur Antwort. Auf welches zu reagieren ist. möglicherweise, je nach belgische Behörden, kann noch ein zusätzlicher Brief bezüglich des Bußgeldes folgen. Bitte informieren Sie sich hierfür bei den betreffenden ausländischen Behörden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  86. Simon sagt:

    Hallo wurde heute in Slowenin bei einem Tempo von 180 kmh auf der Autobahn geblitzt erlaubt war 130 kmh was erwartet mich da.Gibt es Punkte dafür auch in Deutschland.

    LG Simon

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simon,

      je nachdem wie dafür in dem jeweiligen Ausland die Kooperationen sind und was dafür anberaumt werden Punkte fällig. meist ist es aber im Ausland nicht übergreifend der Fall. Ein Bußgeld wird allerdings in der Tat fällig werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  87. Daniela G. sagt:

    Habe ein Strafzettel aus italien erhalten wegen falschparken. Ich bin 2015 weder in Italien noch auf Elba gewesen. Im Strafzettel ist meine Anschrift und mein Nummernschild aber angeblich ein BMW ich fahre aber ein VW was kann ich jetzt tun und wie kann ich feststellen ob der Strafzettel der mit einschreiben geschickt worden ist auch echt ist . Und an wen kann ich mich wenden um mich zu erklären das der Strafzettel falsch ist.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniela,

      ein Bußgeldbescheid muss korrekte Angabe enthalten, um durchsetzbar zu sein. Im Zweifel können Sie sich jedoch an einen Anwalt werden, der sich auf Verkehrsrecht im Ausland spezialisiert hat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  88. Vide sagt:

    Hallo,
    ich habe ein PCN (parking charge notice) eines priv. Parkplatzbetreibers (Urlaub mit einem Mietwagen im Aug 2015) erhalten. Beim ersten Kontakt war mir noch nicht klar, was man mir vorwirft. Nachdem ich bei POPLA (unabhängige Organisation zur Vermittlung zwischen Fahrzeughalter und Parkplatzbetreiber) um Klärung gebeten hatte, wurde mir ein Beweisauszug (ein Logfile) präsentiert, dass besagt, dass ich die Parkzeit um 30 min überzogen hätte und nun (nachdem ich POPLA involviert hatte) 100 engl. Pfund zahlen solle.
    1. Kann ich als Fahrer eines Mietwagens hierzu belangt warden?
    2. Werden PCN Fälle bei Touristen aus Deutschland vor ein engl. Gericht gebracht, wenn sie nicht Halter des Fahrzeugs sind?
    3. Gibt es eine Verjährung bei solchen Fällen?

    Vielen Dank im Voraus

    LG Vide

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vide,

      als Fahrer des Mietwagens können Sie selbstverständlich belangt werden. Bußgelder aus dem europäischen Ausland werden in der Regel nur dann in Deutschland vollstreckt, wenn sie 70 Euro oder mehr betragen. Bezüglich der Verjährung gilt das Recht jenen Landes, in dem der Verstoß begangen wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  89. J.B. sagt:

    Hallo ,
    Ich bin in der letzten Woche in Österreich im dunklen von einem fest installierten Starenkasten geblitzt worden.
    Es war Innerorts und somit 50km/h, hatte aber ca. 95 – 100Km/h drauf so genau weiß ich es nicht mehr.
    Meine Frage ist nun, droht mir in Deutschland ein Fahrverbot oder welche Strafe kann oder habe ich zu erwarten ???

    Vielen Dank im Voraus !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo J.B.,

      die österreichischen Behörden können Ihnen kein „deutsches“ Fahrverbot erteilen. Vermutlich wird es bei einem entsprechend hohem Bußgeld bleiben. Möglich ist auch, dass Sie ein Fahrverbot in Österreich erhalten. Wie das durchgesetzt wird, können Sie dann dem entsprechenden Bußgeldbescheid entnehmen. Mehr Informationen zu dem österreichischen Bußgeldkatalog können Sie in diesem Ratgeber nachlesen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • J.B. sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Antwort.

        In welcher Höhe würde denn der Bußgeldbescheid wohl liegen ?

        Vielen Dank im Voraus !

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo J.B.,

          dies können wir nach dem deutschen recht schlecht beurteilen, da die Umstände für uns auch nicht bekannt sind und daher nur reine Vermutungen zulassen würden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  90. K. Bernhard sagt:

    Hallo,
    unterwegs mit meinem Auto hat meine Tochter am 01-07-2014 in einem Hotel in Bologna übernachtet. Am 22-07-2015 bekam ich einen Schreiben über Regierungspräsidium Gießen von Comune de Bologna, – sie hätte in beschränken Zone geparkt. Am 07-03-2016 bekam ich eine Mahnung, die Summe von 197,61 E zu zahlen. Wurde hier die Zustellungsfrist eingehalten? Hat es einen Sinn einen Rechtsanwalt zu beauftragen?

    Ein netter Gruß und vielen Dank voraus!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernhard,

      ob die Zustellungsfristen eingehalten wurden, hängt von dem italienischen Recht ab. Ein spezialisierter Anwalt kann Ihnen darüber Auskunft erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. Elisabeth sagt:

    Wir haben angeblich in Italien eine verkehrsberuhigte Zone befahren und nach über einem Jahr einen Bußgeldbescheid erhalten. Daraufhin einen ital. Einspruch per Einschreiben gesendet, bis heute keine Reaktion darauf (außer eben die Empfangsbestätigung). Nun, weitere 8 Monate später, eine Mahnung mit Verdoppelung des Betrags aus Bologna.
    Lagen wir falsch mit unserem Einspruch (Begründung: weil Bußgeldbescheid zu spät gelegt)?
    Muss die Behörde nicht auf unseren Einspruch reagieren?
    Was erwartet uns, wenn wir die verlangten 200€ nicht überweisen, falls wir mit unserem Einspruch doch im Recht wären?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elisabeth,

      das kommt natürlich auf die Einspruchsgründe an. Eine Verjährung ist in Italien nach 5 Jahren vorgesehen. Sollten Sie sich ungerecht behandelt fühlen, denken Sie lieber über eine rechtsanwaltliche Beratung nach. In der Regel sind die italienischen Behörden sehr strickt bei der Vollstreckung der Bußgelder. Allerdings kann Italien seine Bußgelder nicht durch deutsche Behörden vollstrecken lassen, denn es hat den Rahmenbeschluss über die Anwendung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung von Geldstrafen und Geldbußen (2005/214/JI) nicht ratifiziert. Stattdessen setzt Italien auf Inkasso-Unternehmen. Letztlich bedeutet das, dass es Ihnen freisteht zu zahlen oder nicht. Sollten Sie aber demnächst wieder nach Italien reisen, können die Behörden bzw. die Polizei das Bußgeld vor Ort einfordern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Elisabeth sagt:

        Vielen Dank für die Antwort! *daumenhoch*
        Wir haben Einspruch gemacht, weil der Bußgeldbescheid nicht innerhalb von 360 Tagen an uns gesendet wurde. Ist das rechtens???? Muss die Behörde in Bologna nicht zumindest in irgendeiner Form auf den Einspruch reagieren, bevor die Mahnung gesendet wird?
        Besten Dank nochmal für die Weiterhilfe!

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Elisabeth,

          in dem von Ihnen beschriebenen Fall haben Sie immer die Möglichkeit, einen Einspruch einzulegen. Klären Sie am besten mit rechtsanwaltlicher Hilfe, wie Sie auf die Ignoranz der Behörde reagieren können.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  92. Erik sagt:

    Hallo liebe Redaktion,

    Ich habe bis vor zwei Wochen als Fsj -ler in Brüssel gelebt, und war dementsprechend auch dort gemeldet. Nun habe ich durch einen Mitbewohnener des Hauses in Brüssel erfahren, dass an meine ehemalige Wohnadresse dort eine Bußgeldforderung über 140€ eingegangen ist, weil ich den Müll vor einigen Wochen an einem falschen Tag dort rausgestellt habe. Als Beweis führt die Behörde einen alten Fahrschein mit meinem Namen an, den sie in dem Müllsack gefunden haben. Das Behördenschreiben ist auf französisch verfasst und ich bin mir jetzt nicht sicher wie ich handeln soll. Zumal ich den Müll am gleichen Tag, ein paar Stunden später wieder ins Haus zurück gestellt habe, also nicht durch die Müllabfuhr entsorgt werden musste.
    Mir erscheint da ein Bußgeld in Höhe von 140€ einfach absurd.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Erik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erik,

      so hoch das Bußgeld auch ist, so hat die Behörde das Recht, es für das Vergehen einzufordern. Das Zurückstellen des Mülls ändert nichts daran, dass der Tatbestand vorher erfasst wurde. Ansonsten steht Ihnen immer frei, sich mit der Sachlage an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann dann klären, ob es möglich ist, hier einen Einspruch geltend zu machen.

      Die Redaktion.

  93. Andreas S. sagt:

    Hallo liebe Redaktion,

    ich habe mit Aufmerksamkeit Ihren Artikel gelesen.
    Ich habe unlängst 2 Bußgeldbescheide aus NL bekommen, die aus einer Fahrt zurück von Amsterdam resultieren.
    Einer in Höhe von 24,00 € + 9,00 € Gebühr, der Andere 30,00 € + 9,00 €. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen betrugen 4 bzw 5 Km/h bei erlaubten 100 km/h.
    Wenn ich Ihren Artikel richtig verstanden habe, wären diese Bescheide wegen der Geringfügigkeitsgrenze von unter 70 € garnicht vollstreckbar, oder gelten da die angedrohten Erhöhungen um bis zu 100 % bei Nichtzahlung bzw. werden die Bescheide gar zusammengezählt?
    Würde es erstmal reichen, bei der zuständigen Behörde Einspruch aufgrund der Geringfügigkeitsgrenze zu erheben?

    Herzlichen Dank für eine Antwort.

    Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,
      bitte wenden Sie sich in diesem Fall an einen Anwalt, da es uns nicht erlaubt ist, eine Rechtsberatung zu erteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  94. ilk sagt:

    hallo habe ne frage ich war letztes Jahr auf Ibiza da habe ich wegen falsch parken ein Strafzettel bekommen in höhe 40€ aber 50% Rabatt. ich hatte einen Mietwagen und ich konnte es nicht bezahlen weil ich wohl keine Identität in Spanien habe und jetzt will ich wieder nach Spanien einreisen.
    Kann mir was passieren

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilk,

      da es sich um ein Bußgeld unter der Bagatellgrenze (70 Euro) handelt, sollte Ihnen nichts passieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  95. Christopher sagt:

    Hallo liebe Redaktion,

    Ich wurde in Spanien geblitzt und habe einen Bußgeldbescheid von 100€ erhalten. Dieser ist auf spanisch verfasst. Ich habe jetzt gelesen, dass ich nicht zahlen muss solange der Bescheid nicht auf deutsch verfasst ist. Entspricht das der Wahrheit?

    Vielen Danke für eure Hilfe.

    Viele Grüße,
    Christopher

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christopher,

      der Bußgeldbescheid muss auf deutsch verfasst sein. Sie sollten das ggf. mit einem Anwalt erörtern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  96. Daniel sagt:

    Hallo liebe Redaktion,

    ich wurde am 18.03 in München mit knapp 15 kmh zu schnell. und zwei Stunden später mit 20 kmh zu schnell in Österreich auf der Autobahn geblitzt. Was erwartet mich da für eine Strafe??

    Hab noch keine Punkte etc auf meinem Konto

    Liebe Grüße

    Daniel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      es ist wahrscheinlich, dass Sie für beide Vergehen ein gesondertes Bußgeld erwartet. Dem deutschen Bußgeldkatalog entsprechend kommt vermutlich 25 Euro Strafe für das Vergehen in München auf Sie zu. Der Verstoß auf der österreichischen Autobahn wird ca. 30 Euro ausmachen. Punkte in Flensburg drohen der geschilderten Lage entsprechend noch nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. Jutta sagt:

    Hallo, wir haben die Parkzeit in Dänemark um 5 Minuten überschritten und hatten ein Knöllchen am Auto. Nirgendwo aber ist ersichtlich, wohin wir das Geld überweisen können. Es gibt keinerlei Hinweis auf eine Kontonummer. Was tun?
    Danke schon jetzt für die Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jutta,

      in diesem Fall empfiehlt es sich, erst einmal abzuwarten. Unter Umständen erreicht Sie ein Bescheid hier in Deutschland. Sofern Sie den Betrag vor Ort zahlen möchten, können Sie sich an die örtliche Polizei wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  98. Kai sagt:

    Guten Tag, habe einen Starfzettel wegen Überschreitung der Höchstparkdauer in Ungarn erhalten.
    Wie kann ich den bezahlen ? Zudem ist kein Betrag eingetragen, der Zettel ist auf ungarisch und hilft mir natürlich wenig weiter.
    Haben Sie eventuell gute Ratschläge für mich? Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kai,

      ein ausländischer Strafzettel sollte um gültig zu sein, in deutscher Sprache verfasst sein. Sie müssen den Vorwurf und die Rechtsbelehrung verstehen können. Im Zweifel kann Ihnen ein Verkehrsanwalt weiterhelfen. Wenn aber nicht klar und deutlich auf dem Dokument steht, welche Summe Sie wohin überweisen sollen, kann von Ihnen auch nicht verlangt werden, das aufwändig zu recherchieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  99. Lukas sagt:

    Wie sieht das denn mit den Bußgelderhöhungen aus? Also wenn das erste Bußgeld insgesamt 68€ beträgt und wegen nichtbezahlens auf über 70€ erhöht wird.
    Hintergrund:
    Wurde vor einem Jahr in Frankreich mit 5 km/h geblitzdingst, erstes Schreiben 68€, jetzt kam ein Einschreiben: 180€, allerdings auf Französisch also schon mal nicht rechtsgültig und zudem nicht von der Empfängerperson unterschrieben.
    Und jetzt gerade noch einmal das gleiche aus Holland: 8 km/h 42€

    Wie mit dem BigMac Index kann man am jeweiligen Land ablesen wie pleite es gerade ist….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      es ist nicht unüblich, dass zusätzliche Gebühren anfallen. Mahngebühren oder Verwaltungsgebühren können daher durchaus hinzukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  100. Bakir sagt:

    Hallo, habe heute einen schreiben bekommen wurde in Belgien geblitzt auf einer 120km/h Autobahn wurde gemessen 149km/h und korrigiert 140km/h heißt das Toleranz von 9km/h ?? Wie hoch wird das Bußgeld ?? Vielen Dank im Vorraus .. LG Bakir

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bakir,

      ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h sind in Belgien Bußgelder über 100 Euro fällig. In der Tat scheint es so, als würden 9 km/h Toleranz abgezogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  101. r4x4erik sagt:

    Hallo,

    Ich habe mein deutsches Fahrzeug für längere Zeit an einen ungarischen Freund verliehen.
    Dieser war damit in Ungarn unterwegs und hat dann öfters vergessen, auf der ungarischen Autobahn die Maut und in Budapest die Parkgeühren zu bezahlen.

    In den letzten Monaten habe ich jetzt jede Menge Zahlungserinnerungen, Zahlungsaufforderungen, Mahnungen und Ankündigungen des Rechtsweges von der einer deutschen „Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH“, einer englischen „contractum Ltd“ einer englischen „Euro Parking Collection plc“ sowie zuletzt von einer ungarischen Rechtsanwältin erhalten.
    Insgesamt handelt es sich schon um mehrere 1000 Euro…

    Es wurde immer eine Zahlung gefordert, aber in keinem einzigen Schreiben wurde gefragt wer zum besagten Zeitpunkt das Fahrzeug gelenkt hat.
    Fragen:
    1.) Können diese Strafen & Ersatzgebühren von mir rechtlicht zulässig eingefordert werden ohne das jemals gefragt wurde wer der Lenker war?
    2.) Oben steht unter „Halterhaftung und Fahrerhaftung“, dass wenn man als Fahrzeughalter einen Bußgeldbescheid aus dem Ausland bekommt, nachweislich aber nicht selbst gefahren ist, wird das Bundesamt für Justiz die Vollstreckung nicht durchführen. Aber wenn niemand fragt wer eigentlich mit dem Fahrzeig gefahren ist, woher weiß, dies dann das Bundesamt für Justiz die Vollstreckung?
    3.) Kann mir zugemutet werden auf jedes einzelne Schreiben zu Antworten und die betreffene Partei darauf hinzuweisen, dass nicht ich mit dem Fahrzeug gefahren bin?
    4.) Welche Vorgangsweise ist hier zielführend?

    Besten Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Halterhaftung kann auch in Deutschland geltend gemacht werden, wenn es sich beispielsweise um Parkverstöße handelt – dies ist bei Ihnen der Fall. Es empfiehlt sich in Ihrem Fall, einen Rechtsanwalt, welcher im Verkehrsrecht spezialisiert ist, zu kontaktieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  102. Eva sagt:

    Hallo,

    ich habe heute einen Strafzettel in Spanien (Sitges) bekommen, da ich auch noch nach Ablaufen meines Parktickets weiter geparkt hatte. Soweit richtig, wenn auch sehr ärgerlich, weil ich heute extra nochmal zum Auto gelaufen bin, um das Ticket zu verlängern, es ging aber für einen ganzen Tag nicht.
    Nun habe ich einen Zettel über 36 Euro Bussgeld bekommen. Auf dem Zettel steht alles auf Spanisch.
    Noch dazu wurde die letzte Zahl meines Kennzeichens vergessen (?). Ausserdem steht noch die Automarke und -farbe drauf. Mehr nicht. Soll ich den Zettel bezahlen? Wenn ja, wo und wie? Können die Behörden mir überhaupt einen Bescheid schicken, wenn die letzte Zahl meines Kennzeichens nicht auf dem Zettel steht?

    Danke schon mal für die Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eva,
      in der Regel müssen Sie die Strafe nicht zahlen, wenn das Kennzeichen falsch angegeben ist. Diese Regelung variiert jedoch von Land zu Land und kommt auf die jeweilige Behörde an. Zudem werden Vergehen, die Sie im Ausland begangen haben, normalerweise erst ab einem Betrag von 70 Euro in Deutschland verfolgt. Wir würden Ihnen empfehlen, in Deutschland auf den Bußgeldbescheid zu warten. Dieser ist dann auch auf Deutsch verfasst und Sie können dementsprechend reagieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  103. Markus sagt:

    Guten Tag,
    wir waren heute in Venlo und haben dort geparkt, leider waren beide, in Sichtweite aufgestellten Automaten aus, bzw. defekt.
    Ich habe dann eine Parkscheibe ins Auto gelegt. Als wir zurück kamen, hatten wir einen Strafzettel am Auto.
    Zu Zahlender Betrag incl. den nicht gezahlten Parkgebühren 61,90€
    Wir sind dann zur Polizei in Venlo gefahren, sie sagten, damit haben Sie nichts zu tun, das regelt die Gemeinde Venlo. Aber es sei soi dass mann nicht dort hätte parken sollen, wenn der Automat defekt ist.

    Sind diese Aussagen richtig und 60€ Strafe ist doch Wucher. Wie kann ich dagegen angehen und verspricht mein Unterfangen erfolg zu haben?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, vielen Danke.
    Gruss Markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      in der Regel kann die zuständigen Behörde Auskunft über die ausgestellten Strafzettel und Verwarnungsgelder geben, auch wie diese sich zusammensetzen. Daher sollten Sie sich hier an diese wenden.

      Leider können wir keine Rechtsberatung bieten. Ob sich ein Einspruch lohnt, kann ein Rechtsanwalt ermitteln.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  104. Elleuch sagt:

    Hallo.
    Ich komme aus Tunesien.
    Ich bin nach deutschland geflogen für studium, und ich bin in deutschland 2 jahre geblieben.
    Am 2003 ich bin nach tunesien geflogen weil meine fater war krank, und ich musste ihm besuchen. Meine fater ist leider starb, und das wegen ich könnte nicht wieder zurick nach deutschland fliegen; so ich bin in tunesien geblieben von 2003.
    Als ich in deutschland gewesen bin, ich habe eine strassenbahn strafe gehabt, und habe ich noch nicht bezahlt. ich habe auch keine kundigung f¨r das zimmer wo ich wohne gemacht.
    Meine frage: Wie kann ich wissen ob ich solle etwas zahlen oder nicht? und was soll ich machen wenn ich zahlen möchte.
    Danke sehr.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elleuch,

      bitte wenden Sie sich hierbei an die Behörde der Stadt, bei denen das Fahren der öffentlichen Verkehrsmittel ohne Fahrschein geahndet wird. diese können ihnen zu Ihrem speziellen Einzelfall ausführlich Auskunft geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  105. Hans Helmut P. sagt:

    Ich habe von einer Bezirkshauptmannschaft in Österreich eine „Anonymverfügung“ erhalten nach der ich 30,00 € Strafe zahlen soll weil ich angeblich innerhalb einer Ortschaft um 7 km/h zu schnell gefahren bin. In der Rechtmittelbelehrung wird darauf hingewiesen, dass dagegen kein Rechtmittel möglich ist. Nach meiner Information werden Strafen aus dem Ausland in Deutschland erst ab einer Höhe 70,00 € eingetrieben. Also kann ich doch den Bescheid doch einfach ignorieren, Oder? Ich bitte um Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans Helmut,
      es ist richtig, dass Strafzettel aus dem Ausland erst ab einer Grenze von 70 Euro auch in Deutschland verfolgt werden. Jedoch muss eine Bearbeitungsgebühr zu den 30 Euro hinzugerechnet werden. Entscheiden Sie sich dazu, den Strafzettel nicht zu bezahlen, kann im Zuge eines Vollstreckungsverfahrens in der Regel sogar eine Haftstrafe gegen Sie erlassen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  106. Belinda sagt:

    Guten Morgen

    Ich habe mit meinem Freund einen Mietwagen in Italien gmietet.Ich bin als alleinige Fahrerin eingetragen gewesen.Meine „Reisebegleitung“ hat ebenfalls das Fahrzeug gefahren und ist dabei in der Schweiz geblitzt worden.Von der Mietwagenfirma habe ich eine Aufforderung zur Zahlung einer Bearbeitungsgebühr, wegen der Ordnungswidrigkeit in der Schweiz, bekommen und beglichen.
    Nun gibt es ein „Bussl“ aus der Schweiz in Höhe von ca. 200 Euro.Ich bin weder gefahren noch Halter des Fahrzeugs.Was gilt es zu tun?
    Was kann passieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Belinda,

      in einigen Ländern gilt die Halterhaftung. Alle Bußgeldbescheide muss in diesem Fall also der Halter zahlen und nicht der Fahrer. Überprüfen Sie die Unterlagen der Autovermietung. Es kann sein, dass Sie für den Mietzeitraum als Halter eingetragen waren. Es besteht die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Der kann Ihnen sagen, ob sich hier ein Einspruch lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  107. Robin sagt:

    Hallo, ich habe nun leider auch Post bekommen.
    Meine Freundin hat ein Motorrad auf sich zugelassen.
    Sie selbst hat jedoch gar keinen Motorradführerschein.
    Nun kam ein Bußgeldbescheid von 90€ bei uns an.
    Geblitzt wurde der oder die Fahrer/in in Frankreich.
    Der Bescheid ist in deutscher Sprache.
    Meine Freundin ist nachweislich nicht gefahren.
    Was haben wir nun für Möglichkeiten?
    Ein Bild zur möglichen Fahrereridentifizierung wurde nicht zugesandt.
    Es ist gut möglich, dass das Motorrad zu diesem Zeitpunkt in Frankreich unterwegs war.
    Das wollen wir nicht abstreiten.

    Ist es jetzt schlauer zu zahlen, oder welche Möglichkeitens Regen uns zur Verfügung.
    Eine Verkehrsrechtschutz haben wir beide nicht.

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      generell sollte der Anhörungsbogen mit der Schilderung der Tat ausgefüllt werden, bzw. sollten Sie sich bezüglich der Vorkommnisse im ausland mit den Behörden auseinander setzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  108. Helmut S. sagt:

    Habe heute per Einschreiben einen Bescheid aus Kroatien bekommen , wegen Falschparken , mit Foto .
    das ganze war im Juli 2012 ,
    und heute am 2.6.2016 kommt der Antrag auf Vollstreckung . ca 200 €
    Ist die Sache nicht längst verjährt ??
    Muss ich zahlen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Helmut,
      in der Regel beträgt die Verjährung solcher Vergehen in Kroatien fünf Jahre. Aufgrund eines Vollstreckungsabkommens innerhalb der EU können Bußgelder aus dem europäischen Ausland auch in Deutschland ab einem Betrag von 70 Euro eingetrieben werden. Um sich in Ihrem Fall abzusichern, würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt um Rat zu fragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  109. hannes sagt:

    habe strafe aus italien erhalten , tatzeit 13 monate her, ist es bereits verjährt? danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hannes,

      Bußgeldbescheide aus Italien sind auch nach 510 Tagen noch gültig. Eine Verjährung hat also noch nicht stattgefunden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  110. Elke sagt:

    Liebe Redaktion,

    wir haben bei unserem Aufenthalt in Wien eine Ordnungsstrafverfügung des Magistrat der Stadt Wien erhalten, wegen Falschparken : „in einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone und das Parkometergesetz wie folgt verletzt: Parkschein/ gültiger Parkschein fehlt“. Für uns war dort nicht ersichtlich, dass es sich um eine Kurzparkzone handelt, es waren auch keine Parkscheinautomaten im gesamten Bereich auffindbar, wo wir einen gültigen Parkschein hätten lösen konnen.
    Macht es Sinn, gegen diesen Beschein Widerspruch einzulegen? Was passiert, wenn wir nicht zahlen?

    Vielen Dank für Ihre Auskunft.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elke,

      diesbezüglich und zu Ihrem speziellen Fall können wir Ihnen leider keine Empfehlung aussprechen. Daher sollten Sie sich an einen Rechtsberater wenden, welcher Ihnen genaue Informationen mitteilen kann, wie Sie in dieser Situation reagieren sollten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  111. Eki sagt:

    Hallo zusammen,
    Ich wurde lt. Sixt in Barcelona geblitzt, ca. 80 km/h zu schnell gefahren. Wie lange dauert es in etwa, bis ich ein Schreiben aus Spanien bekomme?
    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      leider können wir hier keine konkreten Aussagen treffen – die Verjährung des Bußgeldes aus Spanien beträgt jedoch maximal ein Jahr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  112. Jörg sagt:

    Hallo,

    wir haben einen Bußgeldbescheid aus Italien erhalten. Aus 09.07.2012. Also knapp vier Jahre her.
    Es geht um eine angeblich nicht bezahlte Mautgebühr.
    Wie ist hier die Verjährungsfrist in diesem Fall?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      die Verjährungsfrist für Bußgeldbescheide wegen nicht bezahlter Maut beträgt in Italien zehn Jahre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  113. Isabelle sagt:

    Liebe Bußgeldkatalog-Redaktion, 

    super dass man hier so viele Infos auch zu Bußgeldern im Ausland findet. 

    Ich war vor ziemlich genau einem Monat mit einem Auto, das auf den Vater einer Bekannten zugelassen ist, in Österreich unterwegs und bin dort geblitzt worden. Nun erging gegenüber dem Vater / Halter eine Anonymverfügung. Wenn ich als Fahrerin diese nun nicht innerhalb eines Monats (oder gilt doch eine andere Frist?) begleiche, wie läuft das Verfahren weiter? Wird dann durch die österreichischen Behörden versucht, den Fahrer zu ermitteln, und wie lange ist hierfür die (Verjährungs-)Frist? Erhöht sich dann das Bußgeld signifikant, wenn ich erst nach Fahrerermittlung den Bußgeldbescheid erhalte, oder bleibt dieses zunächst gleich? 
    Ich möchte nicht, dass jemand anderes Ärger für meinen Verstoß bekommt, sehe es aber auch nicht ein, klaglos zu bezahlen, da ich für die Strecke wirklich eine angemessene Geschwindigkeit gefahren bin und mE völlig willkürlich beschränkt war. 

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir hier weiterhelfen könnten. 

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Isabelle,

      da ein Verstoß vorliegt, ist eine Vollstreckung durch das Bundesministerium der Justiz wahrscheinlich, sofern das Bußgeld 70 Euro oder mehr beträgt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  114. Bayirli sagt:

    Hallo,

    habe Strafzettel aus Ungarn bekommen. Angeblich habe ich kein Maut bzw ohne Vignette eine gebührenpflichtige Straße benutzt. Da ich ganz sicher bin dass ich gekauft habe, habe ich vergliechen und stellte fest das sie die letzte Nummer von meine Kennzeichen falsch getippt hat. Habe Belege hier.
    Meine Frage wäre; wo kann ich Widerspruch machen und muss ich mein Widerspruch ungarisch machen?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      der Einspruch sollte auf ungarisch formuliert sein. Der Adressat ist der Versender des Bußgeldbescheids.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  115. Roland sagt:

    Hallo,

    wir haben einen Bussgeldbescheid aus Frankreich wegen eines Geschwindigkeitsverstosses erhalten. Wir waren aber nie in Frankreich, weder zu einem anderen Zeitpunkt noch mit dem angegebenen Fahrzeug.

    Was tun?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roland,

      möglicherweise liegt hier eine Verwechslung vor. Dann sollten Sie sich an die Behörde richten, welche Sie angeschrieben hat. Diese sollte das genau überprüfen, anhand Ihrer Angaben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  116. caterina sagt:

    Hallo Bußgeldredaktion,

    mein Sohn war 2012 mit meinem Auto in Italien und 2013 kam ein Bußgeldbescheid aus Florenz (Einfahrt in eine verkehrberuhigte Zone), den ich auch sofort bezahlt habe.
    Gestern kam nun eine Mahnung über einen angeblich nicht bezahlten Bußgeldbescheid aus 2013 über ebenfalls einen Vorgang aus 2012 in Florenz , allerdings mit einen anderen Vorgangsnummer. Ist es sinnvoll dem zu widersprechen, mit dem Hinweis, ich hätte schon bezahlt? Ich habe damals nur einen Bescheid bekommen. Wie soll ich nach der langen Zeit nachvollziehen können, ob er tatsächlich ein oder zweimal geblitzt wurde? Das Foto bei „emu“ hat kein Datum/Uhrzeit.

    Ab wann beginnt die 5jährige Verjährungsfrist zu laufen? Beginnt sie mit der Mahnung neu? Wird die Autonummer oder der Name gespeichert?
    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo caterina,

      diesbezüglich können wir Ihnen keine Empfehlung aussprechen, wie Sie am besten für Ihren speziellen Fall reagieren sollten. Daher sollten Sie sich an an einen Rechtsberater wenden, welcher Ihnen eine gute Auskunft geben kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  117. Schreiben aus Italien wegen Umzugs nicht zugestellt und nun bei der Inkasso Firma sagt:

    Servus,

    Vor 3 Jahren, im Juni 2013 waren wir im Urlaub in Italien… Und erst vor ein paar Tagen kam die Strafe von einer Inkasso Firma in Deutschland, weil die Italiener mich nach dem Umzug innerhalb einer Stadt im November 2013 nicht mehr finden konnten.

    Ich will die Strafe für das Einfahren in die Verkehrsberühigte Zone bezahlen aber.. hier gibt es 2 Punkte:

    1. Die Freunde aus Polen, die den gleichen Verstoß verübt haben – wir sind zusammen mit 2 Autos hintereinander gefahren – haben das Schreiben nach einem Jahr im Juni 2014 bekommen und die Strafe betrug „nur“ 100€ und bei mir ca. 190€ der Grundstrafe. Warum müssen die deutschen Autos / Fahrer 90€ mehr bezahlen als die Polen? Es ist doch alles in der EU!

    2. Bei welchem Behörde in Deutschland muss ich das Versagen der italienischen und der deutschen Beamten klären, um die allen zusätzlichen Kosten (wiederhotles Senden, Inkasso Firma) nicht bezahlen zu müssen. Ich habe keinen Brief früher bekommen.

    Danke für Ihre Antwort im Voraus!

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die erhöhten Kosten könnten unter Umständen mit Ihrem Umzug zusammenhängen, da sich dadurch auch der Aufwand der Behörden erhöht hat. Um die Kosten für das Inkassounternehmen dürften Sie voraussichtlich nicht herumkommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  118. Daniel sagt:

    Hallo,

    wir hatten am Auto einen Strafzettel von 40€ und noch einmal weiter drunter 20€ wegen Falschparken in Slowenien. Konnten aber außer den Summen nichts verstehen, da alles in slowenisch war. Haben dann das örtliche Polizeiamt per Email angeschrieben und einen Infozettel bekommen. nun habe ich hier aber mehrfach gelesen, dass man unter 70€ gar nichts bezahlen muss, da der Betrag zu gering ist und es sich für die Behörden nicht lohnt, das einzutreiben. Kann ich das Ganze also ignorieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,
      oft kommt zu dem eigentlichen Bußgeld noch eine Verwaltungsgebühr hinzu, die schnell dafür sorgt, dass eine Grenze von 70 Euro überschritten wird. Einen Strafzettel aus dem Ausland sollten Sie demnach in der Regel nicht ignorieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  119. Tim sagt:

    Hallo zusammen,

    Vor ca. 14 Tagen bin ich laut dem auf Niederländisch verfassten Schreiben des Niederländischen Inkassobüros cibj 102 km/h auf der Landstraße N281 gefahren. Laut diesem Schreiben liegt dort die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 70 km/h.

    Da mein Navi anzeigte das dort 100km/h erlaubt ist bin ich auch 100 km/h gefahren.

    Das Bußgeld beträgt 338€.

    Nun die Frage ob ich das Bußgeld bezahlen muss, da das Schreiben ja auf Niederländisch verfasst ist. Bei Bedarf schicke ich Ihnen das Schreiben per E-Mail.

    Weiterhin, bin ich noch in der Probezeit weshalb ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen eigentlich pinibel halte.

    Im Vorraus schonmal danke für Ihre Antwort!
    Mit freundlichen Grüßen
    Tim

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tim,

      generell gilt: Ein Bußgeldbescheid muss in der geltenden Landessprache verfasst worden sein (in diesem Fall in Deutsch), damit Sie zur Zahlung verpflichtet sind. Sollten Sie die Geldbuße jedoch nicht zahlen, könnte es bei Ihrem nächsten Besuch der Niederlande großen Ärger geben. Im Zweifelsfall lohnt es sich, einen Rechtsanwalt aus dem Verkehrsrecht um Rat zu bitten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  120. Anette sagt:

    Hallo,
    ich habe soeben ein Einschreiben von der Post abgeholt, in welchem ich beschuldigt werde in einer verkehrsberuhigten Zone zur falschen Zeit wohl unterwegs gewesen zu sein. Das ganze war in Verona, Italien vor einem Jahr (Juli 2015).
    Kostenpunkt: 98 EUR, wenn ich gleich bezahle.
    Muss ich bezahlen? Denn inzwischen bin ich nach Australien ausgewandert und habe keinen Wohnsitz mehr in Deutschland. In sollchen Fällen ärgere ich mich über meinen Nachsendeauftrag!!

    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anette,

      sollen Sie in nächster Zeit nicht wieder in Italien fahren wollen, schadet es Ihnen nicht, wenn Sie den Bescheid nicht bezahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  121. Rudi sagt:

    Guten Tag,

    habe heute eine s.g. Verzeigevorhalt erhalten wegen 12-5 = 7 km zu schnell und Überfahren der Sicherheitslinie, also dem durchgezogenen Mittelstreifen. Ohne Angabe eines Betrages. Muss ich darauf reagieren? Falls ja, muss ich bezahlen hier in D?

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort

    Rudi L.

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rudi,

      es scheint sich dabei lediglich um das schweizer Pendant zum Anhörungsbogen zu halten. Durch diesen erhalten Sie lediglich die Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Deshalb ist darin auch noch kein Betrag festgesetzt, sodass bisher noch keine Zahlungen durch Sie zu veranlassen sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  122. Ronny sagt:

    Hallo,

    gerade in Göteborg ein Ticket über 600SEK bekommen. Hatte zwar ein Parkticket, stand jedoch mit dem Fahrradträger über die Begrenzung hinaus auf dem nachfolgenden Platz 🙁 Auf dem Schein steht Kontrollavgiftsfaktura (Göteborgs Stads Parkeringaktiebolag), Bankverbindung nur eine Plusgiro-Verbindung. Was tun, zahlen, warten oder ignorieren ?

    Danke und Gruß
    Ronny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ronny,

      das Abwarten oder Nichtbezahlen kann unter Umständen Konsequenzen nach sich ziehen, wenn es ein Vollstreckungsabkommen zwischen Deutschland und Schweden gibt.
      Daher sollten Sie sich hier an die ausstellende Behörde in Schweden wenden und versuchen zu erfahren, wie Sie die ausgesprochene Sanktion bezahlen können.
      In Schweden ist es auf den Banken in der Regel möglich Geld auf ein bekanntes schwedisches Konto zu überweisen.
      Eventuell kann Ihnen auch die deutsche Botschaft mit Informationen weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  123. Marcel sagt:

    Hallo,
    habe einen Bussgeldbescheid aus der Schweiz erhalten. Durch eine Lasermessung wurde ein Übertreten der Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn um 17kmh festgestellt. 137kmh statt der 120kmh. Nur ich dieses Jahr überhaupt nicht in der Schweiz und das angegebene Kennzeichen gehört meinem Wohnwagen. Ablesefehler? Was kann ich tun?
    Gruß Marcel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      wir dürfen leider keine Rechtsberatung anbieten, daher möchten wir Sie bitten sich in diesem Fall an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Sie in Bezug auf das weitere Vorgehen, wie einem eventuell möglichen Einspruch, beraten und unterstützend zur Seite stehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  124. Dirk sagt:

    Hallo,
    ich habe auf einem Parkplatz in den Niederlanden einen STrafzettel über 61,10 EUR bekommen, weil ich angeblich kein Ticket gelöst hatte. Ich hatte aber ein Tagesticket gekauft, welches vermutlich beim Schließen der Tür (es war an diesem Tag sehr windig), auf die Seite geweht wurde. Auf dem Strafzettel steht auf niederländisch, dass ich innerhalb 6 Wochen bezahlen muss.
    Eine Bankverbindung ist nicht hinterlegt, also kann ich auch nicht bezahlen.
    Sollte nun ein Bußgeldebscheid per Post kommen, habe ich eine Chance, nicht bezahlen zu müssen, wenn ich mein Parkticket in Kopie dem Widerspruch beilege?

    Besten Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,
      wir würden Ihnen empfehlen, sich in dieser Angelegenheit an einen Anwalt zu wenden, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  125. Moni sagt:

    Hallo,

    im Mai waren wir in Australien und laut Mietwagenfirma wurden wir ganze drei mal geblitzt. Die Mietwagenfirma hat hierfür auch eine Bearbeitungsgebühr von jeweils 20 € berechnet. Uns wurde gesagt, dass wir die Strafzettel nach Deutschland geschickt bekommen. Bis heute ist nichts angekommen. Ergo konnten wir auch nichts begleichen.
    Nun wollen wir nächstes Jahr nach Neuseeland fliegen, wobei ein Stop in Australien nötig sein wird. Könnte es bei dem Stop in Australien Probleme geben?

    Vielen Dank!
    Monik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Moni,

      in der Tat kann das Bußgeld bei einer Einreise in Australien nachverlangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  126. Sarah sagt:

    Hallo,
    ich habe in Finnland einen Strafzettel bekommen, weil ich keine Parkscheibe verwendet habe (ich habe schlicht das Schild übersehen).
    Die Strafe beträgt 50€ + 14€ Bearbeitungsgebühr. Es steht nichts von einer Erhöhung der Strafe bei Nichtzahlen innerhalb einer gewissen Frist auf dem Ticket.
    Somit kann das Bußgeld in Deutschland nicht eingetrieben werden, oder?
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Sarah.

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      seit einigen Jahren gibt es ein Vollstreckungsabkommen innerhalb der Europäischen Union, wonach ab einer Bagatelle-Grenze von 70 € ausländische Geldbußen auch in Deutschland von den zuständigen Behörden vollstreckt werden können. Ggf. müssten Sie den Betrag bei einer erneuten Einreise aber nachzahlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  127. Peter sagt:

    Hallo,

    wie ist es denn andersherum,wenn ich in DE geblitzt wurde aber wieder im Ausland – in diesem Fall Taiwan – bin?

    Vielen Dank,
    Peter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      wenn Sie in Taiwan wohnhaft und gemeldet sind, kommt es darauf an, ob es ein entsprechende Abkommen zwischen Deutschland und Taiwan zur Identitätsverfolgung gibt. Das ist aber recht unwahrscheinlich. Wurden Sie beispielsweise mit einem Mietwagen geblitzt, wird der Mietwagen-Anbieter aber Ihre Daten weiterleiten. In diesem Fall könnte ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Ein Bußgeldbescheid kann aber in Taiwan, anders als bei vielen europäischen Nachbarländern, nicht vollstreckt werden. Sollten Sie später wieder in Deutschland aufgegriffen werden, könnte aber die Buße bis zum Ablauf der Vollstreckungsverjährung vollstreckt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  128. Manaf sagt:

    Hallo,

    Ich bin letztes Jahr im Juni nach London mit dem Auto gefahren. Nach über einem Jahr jetzt bekomme ich Post von Media Inkasso das ich angeblich geparkthabe ohne gültigen Parkschein. Angeblich habe ich im letzten Jahr drei mal Post von EPC bekommen. Ich habe nie irgend welche Post von denen bekommen !
    Zusätzlich dazu bin ich mir 100% sicher das ich zum besagten Datum nirgends geparkt habe oder überhaupt angehalten habe.

    Ich habe Media Inkasso eine Email geschrieben das ich nie Post von EPC bekommen habe und dass sich der Auftraggeber direkt bei mir melden soll und nicht über ein Inkasso Büro.

    Wo mit müsste ich gegebenen falls rechnen wenn ich weitere Briefe von Dem Inkasso Büro ignoriere. Oder was sollte ich gegebenen falls machen.

    Besten danke schon mal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manaf,

      Schreiben von einem Inkasso-Büro zu ignorieren, kann mitunter teure Konsequenzen haben. Da wir keine Rechtsberatung durchführen können, bitten wir Sie, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann Sie bezüglich der weiteren Vorgehensweise und den Folgen beraten und Hinweise geben, was genau auf Sie zukommen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  129. Max G sagt:

    Hallo liebes Bussgeldkatalog-Team,

    ich habe ein Schreiben von der Italienischen Inkassofirma EMO bekommen, dass ich am 18.07.2015 in Jesolo falsch geparkt hätte und 57,37 € zahlen müsse. Das Schreiben wurde erst am 01.08.2016 verfasst, also auf jeden Fall nach der 360-Tage Frist. Lohnt sich hier ein Widerspruch? Falls ja, wo soll ich diesen hinschicken?

    Vielen Lieben Dank für die Antwort und die tolle Arbeit, die Sie leisten!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max G,

      in diesem Fall ist es ratsam sich an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann Ihnen bei einem Einspruch helfen und Sie bezüglich der weiteren Vorgehensweise beraten.
      Das Schreiben der Inkassofirma sollten auch eine Adresse beinhalten, die für eine Kontaktaufnahme dient.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  130. Nicole sagt:

    Wir haben heute einen niederländischen Bußgeldbescheid in Höhe von 39,00€ erhalten.
    Ich lese immer wieder von einer 70,00€ „Mindestgrenze“. Was hast es damit auf sich?

    Danke im Voraus für die Antwort 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      die Mindestgrenze meint gerade für die ausländischen Bußgeldbescheide das Bußgeld + die anfallenden Verfahrenskosten. Daher kann bei Ihnen durchaus noch der Betrag der Gebühren hinzukommen, wodurch die Mindestgrenze erreicht ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  131. danny sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine Frage bezüglich ausländischer Führerschein, genauer gesagt, ich habe einen Führerschein aus Kroatien, der ein Mitglied der Europäischen Union ist! Ich lebe und in Deutschland arbeiten, wo ich angemeldet, aber ich habe mich gefragt, ob ich brauche einen Führerschein zu ändern? Ist meine Führerschein in Deutschland gültig und Wie lange? dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Danny,

      wenn es sich um einen neuen kroatischen EU-Führerschein handelt, ist dieser von den deutschen Behörden anzuerkennen. Andernfalls sollten Sie den Führerschein in einen EU-Führerschein umtauschen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  132. Sven S. sagt:

    Hallo, meine Frage bezieht sich auf Norwegen. Wurde da leider mit 27 km/h zu viel auf dem Tacho von der Polizei angehalten und soll nun rund 700 € dafür überweisen.

    Kann ich die Briefe die mich zu Hause erreichen werden ignorieren, da ein Vollstreckungsabkommen zwischen Deutschland und Norwegen nicht existiert und die Zahlung nicht tätigen?

    Vielen Dank im Voraus für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      einen ausländischen Bußgeldbescheid einfach zu ignorieren, ist nicht empfehlenswert. Ratsam ist es, den Bescheid auf seine Richtigkeit hin zu überprüfen. Dabei kann Ihnen gegebenenfalls ein Rechtsanwalt behilflich sein. Wer einen Strafzettel aus dem Ausland ignoriert, muss gegebenenfalls bei einer erneuten Einreise mit Komplikationen rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  133. Chris sagt:

    Hallo

    bin abzüglich Korrektur mit 21km/h zu schnell in Belgien gewesen.

    Was muss ich tun?

    Bezahlen? Wenn ja, wie teuer?

    Danke

    Gruß
    Chris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,
      die Strafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Belgien kann zwischen 50 und 2.750 Euro variieren. Welcher Betrag in Ihrem Fall fällig wird, erfahren Sie demnach in der Regel erst, wenn der Bescheid bei Ihnen eintrifft. Aufgrund eines Vollstreckungsabkommens innerhalb der EU können Beträge ab 70 Euro auch in Deutschland von den ausländischen Behörden eingetrieben werden. Wird das Bußgeld nicht gezahlt, kann im schlimmsten Fall eine Erzwingungshaft die Folge sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  134. Sepp sagt:

    Hallo,
    ich habe als Fahrzeughalter eine „Feststellung der Übertretung der Straßenverkehrsordnung“ (gemeint ist wohl Bußgeldbescheid) für eine (geringe) Geschwindigkeitsüberschreitung (82 km statt wohl erlauber 70 km) von der „Comune di Venezia“ jetzt mit Datum 9.9.16 per Einschreiben mit Rückschein erhalten. Die Überschreitung war vor fast 1 Jahr im Nov. 2015. Die Übersetzung in deutsch ist verhältnismäßig schlecht. Das Bußgeld unter Berücksichtigung der 30-%-Ermäßigung beträgt 45,30 €. Ich selbst war nicht der Fahrer und war zu diesem Zeitpunkt nicht in Italien. Gefahren ist vermutlich mein Sohn bzw. meine Schwiegertochter anläßlich eines Urlaubes im Nov 2015.

    Um evtl. späteren Einreiseschwierigkeiten aus dem Wege zu gehen, wollte ich den Betrag auf das angegebene Konto überweisen. Bei dem Überweisungsvorgang wurde die IBAN von meiner Bank als ungültig erkannt. Eine Rückfrage bei meiner Bank ergab, dass die IBAN für italienische Konten 27stellig sein muss, die auf dem angeblichen Bescheid war 33 Stellen lang.
    Ein Hinweis, dass über eine Internetseite die Zahlung auch mit Kreditkarte oder Mastercard möglich sei, habe ich auch versucht. Ich kann zwar die Internetseite aufrufen, eine Bezahlung ist für mich aber wegen der italienischen Sprache nicht möglich.
    Jetzt bin ich mir insb. wegen der nicht überweisungsfähigen IBAN gar nicht sicher, ob es nicht evtl. um eine „Betrugsmasche“ handelt. Allerdings wäre dies ja für die Betrüger unsinnig, wenn sie Kosten für Einschreibebrief mit Rückschein haben, andererseits kein Geld überwiesen werden kann.

    Wegen dieser Schwierigkeiten neige ich dazu, innerhalb der 60-Tage-Frist „Einspruch“ einzulegen, zumal der Bußgeldbescheid von der deutschen Justiz wohl nicht vollzogen wird, da nach deutschem Recht Halterhaftung nicht zulässig ist bei Geschwindigkeitsüberschreitung (anders in Italien). Allerdings ist die „Rechtsbehelfsbelehrung“ im Bescheid auch etwas „hemdsärmlich“ ( 2 Einspruchsmöglichkeiten, mal der Begriff Einspruch mal Berufung, nicht gleich erkennbare Anschrift, wohl nur in italienischer Sprache, nach meiner Recherche allerdings auch englisch zulässig).

    Haben Sie Erfahrung mit ähnlich gelagerten Fällen bzw. eine Verhaltensempfehlung für mich.

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sepp,

      diesbezüglich können wir Ihnen leider keine Empfehlungen aussprechen, da es sich hierbei um eine Rechtsberatung handelt. Wenden Sie sich bezüglich diesen Anliegens bitte an einen Rechtsberater. Dieser kann Ihnen in jedem Fall weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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