Umweltplakette und Umweltzone

Bußgeldkatalog Umweltplakette und Umweltbelastung

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbot
Unnötige Lärm- und Abgasbelästigung10 €
Unnützes Hin- und Herfahren innerorts20 €
Straße beschmutzt oder mit einer Flüssigkeit benetzt und trotz möglicher Gefährdung den Zustand nicht beseitigt oder kenntlich gemacht10 €
Durch mangelnde Umsicht andere Verkehrsteilnehmer beschmutzt10 €
Gegenstand auf der Straße liegengelassen trotz möglicher Gefährdung60 €1
Umweltzone verkehrswidrig befahren (ohne Umweltplakette)80 €

Ratgeber: Umweltzone und Umweltplakette

Abgasbelästigung durch Autos

Abgasbelästigung durch Autos

Verkehrslärm ist belästigend, doch nur die Wenigsten können sich der Lärm– oder auch Abgasbelästigung entziehen. Dabei hat jeder einzelne Fahrzeugführer durch sein Verhalten großen Einfluss auf die entstehende Geräuschkulisse und Umweltbelastung. Allein schon mit einer bewussten Fahrweise bei niedriger Motordrehzahl, dem Vermeiden von extrem lauter Musik, unnötigem Hupen, laufen lassen des Motors oder Kavalierstarts werden unnötige Belästigungen vermieden.

In der StVO findet man allgemeine „Spielregeln“, an die sich alle Verkehrsteilnehmer zu halten haben, andernfalls drohen Konsequenzen, die in diesem Fall im Bußgeldkatalog für Umweltschutz und Sauberkeit klar geregelt sind. Der Aspekt der Sauberkeit bezieht sich im Verkehrsrecht auf die Verschmutzung von Straßen, Geh- und Radwegen. So dürfen weder Gegenstände auf der Fahrbahn liegen bleiben noch andere Verkehrsteilnehmer mutwillig beschmutzt werden. Worauf Sie zu achten haben und mit welchen Strafen bei einem Verstoß zu rechnen ist, zeigt Ihnen unser Ratgeber.

Unnötige Umweltbelastung im Verkehr: Tipps und Informationen

Bei der Nutzung eines Fahrzeugs ist jeder Fahrzeugführer laut Verkehrsrecht dazu angehalten, die Umwelt nicht mehr als nötig zu belasten. Entsprechend sollten unnötiger Lärm und unnötige Abgasbelästigung verhindert werden. Dabei ist vielen Autofahrern gar nicht bewusst, wie man sowohl die Lärmbelästigung als auch die Abgasbelästigung minimieren kann.

Wie lassen sich Lärm- und Abgasbelästigung verhindern?

Gerade als Autofahrer gibt es zahlreiche Situationen, in denen man die Lärmbelästigung und Abgasbelästigung verhindern kann, wie folgende Beispiele zeigen:

  • unnötiges Laufen lassen des Motors (z.B. beim Scheibenkratzen im Winter)
  • unnötiges Aufheulen lassen des Motors
  • unnötiges, lautes Schließen der Fahrzeugtüren oder der Motorhaube
  • Anfahren mit quietschenden Reifen bzw. Kavaliersstart
  • unnötiges Hupen
  • unnötig laut Musik im Auto hören
  • unnötiges bzw. unnützes Hin- und Herfahren innerhalb geschlossener Ortschaften

Wer denkt, dass es sich hierbei aber nur um Anregungen handelt, denen man aus Rücksichtnahme auf Mensch und Natur nachkommen sollte, der irrt. Nicht umsonst gibt es den Bußgeldkatalog für Umweltschutz und Sauberkeit, in dem genau die Bereiche Lärmbelästigung und Abgasbelästigung thematisiert werden. In der StVO gibt es entsprechende Vorschriften, was Fahrzeugführern im Sinne der Lärmbelästigung und Abgasbelästigung nicht erlaubt ist.

Lärm- und Abgasbelästigung: Was sagt sie StVO?

In der StVO ist das Thema Lärmbelästigung und Abgasbelästigung durch die Benutzung von Fahrzeugen in § 30 Umweltschutz und Sonntagsfahrverbot geregelt. So heißt es:

Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelästigungen verboten. Es ist insbesondere verboten, Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig laut zu schließen. Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden.

Unnötiger Lärm wird auch verursacht durch

  1. unnötiges Laufenlassen des Motors stehender Fahrzeuge,
  2. hochjagen des Motors im Leerlauf und beim Fahren in niedrigen Gängen,
  3. unnötig schnelles Beschleunigen des Fahrzeugs, namentlich beim Anfahren,
  4. zu schnelles Fahren in Kurven,
  5. unnötig lautes Zuschlagen von Wagentüren, Motorhauben und Kofferraumdeckeln.
Hohe Abgasbelastung

Durch unnötiges Laufenlassen des Motors entsteht eine hohe Abgasbelastung

Vermeidbare Abgasbelästigungen treten vor allem bei den in Nummer 1 bis 3 aufgeführten Ursachen auf.

Nach der StVO handelt ordnungswidrig wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die vorangegangenen Paragraphen verstößt. Die Ordnungswidrigkeiten können mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden.

Neben der StVO ist es auch nach dem Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin (LimSchG) unzulässig, Motoren unnötig im Standbetrieb laufen zu lassen. Dort heißt es:

Jeder hat sich so zu verhalten, dass schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden, soweit dies nach den Umständen des Einzellfalls möglich und zumutbar ist.

Es ist nicht zulässig, lärm- oder abgaserzeugende Motoren unnötig zu betreiben.“ (in der Regel handelt es sich immer dann um einen unnötigen Betrieb, wenn das angetriebenen Gerät – in diesem Falle das Fahrzeug / Auto – nach der Inbetriebnahme des Motors nicht unmittelbar benutzt wird.

Von 22.00 bis 6.00 sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen (ganztags) ist es verboten, Lärm – beispielsweise durch den Standbetrieb von Motoren – zu verursachen, durch den jemand in seiner Ruhe bzw. Nachtruhe erheblich gestört wird.

Bußgeldkatalog: Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung der Vorschriften?

Eine unnötige Lärmbelästigung und Abgasbelästigung ist kein Kavaliersdelikt. Die Missachtung bzw. der Verstoß gegen die genannten Vorschriften der StVO stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können daher entsprechend der jeweiligen Bußgeldtabelle geahndet werden. Auch wenn das Bußgeld nicht sonderlich hoch ausfällt (Punkte oder ein Fahrverbot drohen nicht) und im Vergleich zu anderen Verkehrsdelikten eher selten ein Bußgeldbescheid verhängt wird, sollte jeder Verkehrsteilnehmer sich an die Regeln halten. Im Folgenden finden Sie Auszüge aus dem Bußgeldkatalog Umweltschutz und Sauberkeit.

  • Unnötige Lärm- und Abgasbelästigung: 10 Euro Bußgeld
  • Unnützes Hin- und Herfahren innerorts: 20 Euro Bußgeld

Wer sich über Verkehrsteilnehmer beschweren will, die unnötig Lärm verursachen oder die Umwelt belasten, kann sich sowohl an die Polizei als auch den Bereich Umwelt und Natur wenden.

Lärmbelästigung: Fahr- und Parkverbote für LKWs

Das Thema der unnötigen Lärmbelästigung und Abgasbelästigung spielt natürlich auch bei LKWs eine große Rolle, wobei für diese neben den oben genannten Regeln auch noch spezielle Fahrverbote gelten. So gilt für LKWs mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen an Sonn- und Feiertagen zwischen 0 und 22 Uhr ein Fahrverbot.

Hintergrund ist dabei einerseits die Minderung der Lärmbelästigung und andererseits sollen die Straßen durch dieses Fahrverbot für LKW für PKWs frei gemacht werden. Feiertage sind in diesem Fall Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam (nur in einigen Bundesländern), Tag der Deutschen Einheit, Reformationstag (nur in einigen Bundesländern), Allerheiligen (nur in einigen Bundesländern) und der 1. und 2. Weihnachtsfeiertag. Für Vergehen gegen das Sonn- und Feiertagsfahrverbots von LKWs sieht der Bußgeldkatalog besonders drakonische Geldstrafe vor.

Laut Bußgeldrechner sind hohe Bußgelder und Punkte hier keine Seltenheit. So gibt es neben einem hohen Bußgeld und dem Bußgeldbescheid zudem 1 Punkt im Verkehrsregister in Flensburg. Ein Fahrverbot durch die Entziehung der Fahrerlaubnis haben LKW-Fahrer aber nicht zu befürchten.

  • Sonntagsfahrverbot nicht eingehalten, verbotswidrig an einem Sonntag oder Feiertag gefahren : 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • das verbotswidrige Fahren an einem Sonntag oder Feiertag als Halter angeordnet oder zugelassen haben: 570 Euro Bußgeld, 1 Punkt

Für LKW verbietet das Verkehrsrecht zudem in reinen allgemeinen Wohngebieten, in Kurgebieten, Sondergebieten zur Erholung und in Klinikgebieten zwischen 22 und 6 Uhr zu parken. Darüber hinaus dürfen LKW auch an Sonn- und Feiertagen nicht innerorts parken.

Bestimmungen über Umweltzonen

In Umweltzonen gelten besondere Bestimmungen

In Umweltzonen gelten besondere Bestimmungen

Im Jahr 2008 wurden die ersten Umweltzonen eingerichtet, um die Luftbelastung durch Stickoxide und Feinstaub zu verringern. Diese Belastung ist in stark befahrenen Gebieten besonders hoch. Da diese Gebiete zumeist auch dicht besiedelt sind, ist ein Schutz der Einwohner von Nöten.

Weil Stickoxide und Feinstaub gesundheitsgefährdend sind und Feinstaub sogar krebsfördernd ist, profitieren die Einwohner von Umweltzonen davon, dass durch die Fahrzeuge mit einer grünen Plakette weniger Schadstoffe in die Luft gelangen. Wie gefährlich der Feinstaub ist, zeigt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Demzufolge gibt es in Europa jährlich 100.000 Menschen, deren Tod der Feinstaub in der Atemluft verschuldet.

Die Umweltzonen, die bundesweit in über 40 Städten und Regionen eingeführt wurden, sind in drei Stufen eingeteilt:

  • Die erste Stufe lässt Fahrzeuge mit roter, gelber und grüner Plakette noch einfahren.
  • Die zweite Zone darf nur von Autos befahren werden, die eine gelbe oder grüne Plakette besitzen.
  • Folglich darf die dritte Zone nur mit einer grünen Umweltplakette befahren werden.

Autofahrer ohne die entsprechende Umweltplakette, die das Verkehrsverbot zur Verringerung schädlicher Abgase ignorieren und trotzdem in die Umweltzone einfahren, werden mit einem Bußgeld von 80 Euro bestraft. Punkte in Flensburg werden dabei nicht eingetragen, da es sich um keine Einschränkung der Verkehrssicherheit handelt.

Zu welcher Schadstoffgruppe ein Fahrzeug gehört, kann der Emissionsschlüsselnummer aus den Fahrzeugpapieren entnehmen. Außerdem ist relevant, ob der Partikelfilter nachgerüstet wurde. Grob gesehen können die Euro-Normen der Diesel-Fahrzeuge den Schadstoffgruppen zugeordnet werden.

  • Euro 1 oder schlechter führt zu keiner Plakette und der Zuordnung zur Schadstoffgruppe 1.
  • Euro 1 mit zusätzlichem Partikelfilter oder Euro 2 erhält die rote Plakette und ist in der Schadstoffgruppe 2.
  • Euro 2 mit Partikelfilternachrüstung oder Euro 3 bekommt die gelbe Plakette und wird in die Schadstoffgruppe 3 eingeordnet.
  • Diesel mit Euro 3 und zusätzlichen Partikelfilter oder Euro 4 erhalten die grüne Plakette und gehören der Schadstoffgruppe 4 an.

In welche Schadstoffgruppe Benzin-Fahrzeuge grob eingeordnet werden, hängt vom Bestehen eines Katalysators ab. Ist kein geregelter Katalysator (nach Anl. XXIII der Straßenverkehrsordnung) vorhanden, erhält das Fahrzeug keine Plakette und gehört der Schadstoffgruppe 1 an. Besitzt das Fahrzeug einen geregelten Katalysator (nach Anl. XXIII der Straßenverkehrsordnung) oder erfüllt mindestens die Euro Norm 1, wird eine grüne Umweltplakette vergeben und das Fahrzeug gehört somit der Schadstoffgruppe 4 an.

Meinungen gegenüber der Einführung von Umweltzonen und Umweltplaketten sind kontrovers. Einerseits befürchten Kritiker wie der ADAC, dass Menschen, die sich kein neues oder mit Partikelfilter nachgerüstetes Fahrzeug leisten können, vom Verkehr ausgeschlossen werden. Sie fordern andere Maßnahmen zur Verbesserung der Atemluft, wie attraktivere öffentliche Verkehrsmittel, mehr Car-Sharing-Angebote und einen weniger stockenden Verkehr durch optimierte Ampelanlagen. Andere Kritiker meinen, dass die Umweltzonen selbst nicht sonderlich hohe positive Auswirkungen auf die Atemluft haben. Stattdessen wird die Gesundheit der Einwohner durch andere externe Faktoren belastet, wie beispielsweise industrielle Abgase oder Heizungsanlagen.

Andererseits wurde beispielsweise in Berlin durch die Einführung der Umweltzone zweiter Stufe ungefähr 20% weniger Stickoxid ausgestoßen und der Ausstoß von Feinstaub sank um mehr als 50 %. Außerdem waren durch Partikelfilternachrüstungen oder Neukäufe von schadstoffarmen Fahrzeugen weniger schadstoffreiche Fahrzeuge am Verkehr beteiligt.

Umweltplakette für Ausländer

Seit März 2007 darf in Deutschland in auserwählten Umweltzonen nur mit einer Umweltplakette gefahren werden. Fährt ein Fahrzeug ohne eine solche Feinstaubplakette in eine Umweltzone, wird ein Bußgeld fällig.

Doch nicht nur deutsche Autofahrer sind von dieser Regelung betroffen. Denn es gilt: Umweltplakette auch für Ausländer. Der Gesetzgeber sieht die Umweltzone und die in diesem Rahmen geltenden Regelungen für Autofahrer als allgemein gültig an, womit die Umweltplakette für ausländische Autos ebenso verbindlich wird.

Dem ausländischen Fahrer ist es derweil möglich, die Umweltplakette bei TÜV und anderen Werkstätten zu erhalten. Einziger Manko ist hierbei, dass diese am Wochenende und Feiertagen geschlossen haben und man sich in solchen Fällen entsprechend im Vorfeld Gedanken machen sollte.
Führt der ausländische Fahrer nicht eine Umweltplakette mit sich und ist in einer Umweltzone unterwegs, muss er mit einem Bußgeld von 80 Euro rechnen. Ob die Autofahrer die Umweltplakette im Ausland als fair ansehen, bleibt dahingestellt.

Motor laufen lassen: Tipps und Informationen

Gerade im Winter ist oftmals zu beobachten, dass Autofahrer den Motor in Leerlauf-Stellung laufen lassen, während man sich dem Schneefegen und Freikratzen der Scheiben widmet, um eine klare, freie Sicht zu haben. Wegen der damit verbundenen unnötigen Umwelt- und Lärmbelästigung droht aber laut Bußgeldkatalog nicht nur eine Geldstrafe in Höhe von 10 Euro, vielmehr kann auch der Motor Schaden nehmen.

Motor laufen lassen beim Eiskratzen: Sinnvoll oder unsinnig?

Motorschaden durch Laufenlassen

„Warmlaufen lassen“ schadet dem Motor

Wohl jeder Autofahrer musste im Winter schon einmal seine Fahrzeugscheiben von Eis und Schnee befreien. Oft genug wird dabei der Motor laufen gelassen, damit sich dieser vorwärmen kann und zugleich die Heizung das Freitauen der Scheiben übernimmt. Was auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar erscheint, ist aber laut Aussagen von Verkehrsclubs und KFZ-Herstellern sowohl wirtschaftlich als auch technisch völlig unsinnig.

  • Das so genannte „Warmlaufen“ des Motors erfolgt im Stand deutlich langsamer als während der Fahrt. Am schnellsten wird die Betriebstemperatur erreicht, wenn im mittleren Drehzahlbereich gefahren wird.
  • Zudem erhöht sich durch den längeren Betrieb im kalten Zustand der Verschleiß am Triebwerk, denn das angereicherte Kraftstoffgemisch schlägt sich an den Zylinderwänden nieder und der Ölfilm wird abgewaschen. Als Folge wird das Motoröl verdünnt, da Benzin in die Ölwanne gelangt.
  • Darüber hinaus kann durch das unnötige Laufen lassen des Motors dieser Schaden nehmen, da keine ausreichende Ölversorgung erfolgt. Auch kommt es bei einem kalten Motor nur zu einer unvollständigen Verbrennung des Kraftstoffs. Die Folgen können neben Motorschäden auch eine Beschädigung der Auspuffanlage sein, zudem ist mit Startproblemen zu rechnen.
  • Ein weiterer Punkt, der klar gegen das Laufenlassen des Motors beim Eiskratzen der Autoscheiben spricht, ist die unnötige Umweltbelastung, denn der Verbrauch im Leerlauf ist extrem hoch. Der Benzinverbrauch bei drei Minuten im Leerlauf entspricht dem Kraftstoffverbrauch, den das Fahrzeug für einen Kilometer benötigen würde.
  • Außerdem stößt der Motor im kalten, stehenden Zustand die doppelte bis dreifache Menge an Schadstoffen aus. Darüber hinaus ist der Motor wegen der hohen Drehzahl besonders laut, was wiederum eine unnötige Lärmbelästigung darstellt.

Somit stellt das unnötige Laufenlassen des Motors im Winter für die Umwelt eine zusätzliche Schadstoffbelastung sowie unnötige Lärmbelästigung für die Nachbarn dar. Hinzu ist es für den Motor alles andere als förderlich.

Wer keine Garage bzw. keinen Tiefgaragenstellplatz hat, wird um das winterliche Ritual des Eiskratzens – am besten ohne Motorunterstützung – am Auto nicht vorbei kommen. Abhilfe verspricht jedoch eine schadstoffarme Standheizung. So werden nicht nur die Autoscheiben frei von Schnee und Eis, sondern der Autoinnenraum ist zugleich schön vorgewärmt. Die Standheizung lässt sich auch nachträglich in das Auto einbauen.

Es gibt aber nicht wenige Autofahrer, die sich gerade an dem Wörtchen „unnötig“ aufhängen, wenn man mit der StVO konfrontiert wird, in der es heißt, dass es verboten ist, „Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen“. Schließlich diene das Warmlaufen lassen des Motors dazu, dass das Eis von den Scheiben entfernt wird. Diesen Personen sei an dieser Stelle vorgehalten, dass es neben der Standheizung auch noch viele weitere, günstigere Methoden für die Eisbefreiung gibt. Angefangen vom Enteisungsspray über den mechanischen Eiskratzer bis hin zur praktischen Abdeck-Isomatte. Man kann es drehen und wenden wie man will: Den Motor während des Abkratzen vereister Scheiben laufen zu lassen ist schlicht und einfach aus Umwelt- und Lärmschutzgründen verboten.

Nicht gleich Vollgas geben

Vollgas geben

Beim Losfahren sollten Sie nichtv gleich Vollgas geben, um den Motor zu schonen

Wurden alle Autoscheiben von Schnee und Eis befreit und kann endlich die Autofahrt beginnen, sollte man dem Motor eine gewisse Zeit zum Erwärmen geben. Zwar erklären die Hersteller, dass vor allem moderne Motoren in neueren Autos sofort nach dem Losfahren Vollgas ohne Probleme vertragen, aber dennoch raten Experten zur Vorsicht. Zumal auch die Motor-Temperaturanzeige nur ein Anhaltspunkt ist, da sich das Kühlwasser im Vergleich zum Motoröl wesentlich schneller erwärmt. So kann es schon Mal bis zu 20 Kilometer dauern, bis das Motoröl die richtige Betriebstemperatur erreicht hat. Bei älteren Autos und Dieselfahrzeugen kann es sogar nach länger dauern. Die Empfehlung vieler Experten lautet daher, dass man frühestens nach 10 Kilometern Vollgas geben soll.

Wann ist Laufen lassen des Motors unnötiger Lärm?

Unnötiges Laufen lassen des Motors ist sowohl ein Unterfall der unnötigen Lärmbelästigung, als auch vermeidbarer Abgasbelästigung. Fahrzeugführer sollten sich grundsätzlich merken, dass das Laufen lassen des Motors unnötig ist,

  • wenn kein ausreichender technischer Grund dafür vorliegt
  • oder wenn es das bei sachgerechter Benutzung notwendige Maß überschreitet.

Der Gesetzgeber hat beim unnötigen Laufen lassen des Motors eine Einschränkung dem Zweck und nicht der Zeit nach angeordnet.

Dürfen Taxen Motor laufen lassen?

Gerade Anwohner, die unmittelbar an einem Taxistand wohnen, stellen sich die Frage, ob die Taxifahrer den Motor der Taxen laufen lassen dürfen, um bei tiefen Minusgraden nicht frieren zu müssen und um den Fahrzeuginnenraum für Passagiere zugleich vorzuwärmen.

Gibt es für Taxis eine Sonderregelung?

Nein, die StVO schreibt für jeden Fahrzeugfahrer vor, dass das unnötige Laufen lassen des Motors verboten ist. Auch Taxifahrer riskieren eine Bekanntschaft mit dem Bußgeldkatalog Umweltschutz und Sauberkeit, wenn sie gegen die StVO verstoßen. Bei laufenden Motor auf einen Fahrgast zu warten ist genauso verboten wie beim Kratzen der vereisten Scheiben.

Der Bußgeldrechner sieht in diesem Fall daher die gleichen Strafen wie für normale Autofahrer vor. Es gibt auch keine Sondergenehmigungen für Taxifahrer während des Winters und so gibt es auch in den jeweiligen Taxiordnungen entsprechende Regelungen. Eine Standheizung würde das Problem zwar lösen, doch allerdings haben nur die wenigsten Unternehmen in ihren Fahrzeugen diese einbauen lassen.

Auf der anderen Seite ist es jedoch nachvollziehbar, dass gerade im kalten Winter längere Wartezeiten dazu führen, dass die Temperaturen im Taxi schnell sinken können. Die Folge ist, dass der Fahrer friert und sich Fahrgäste über unterkühlte Sitzplätze ärgern. Entsprechend wird es in der Regel toleriert, wenn Taxifahrer an Taxiständen am Bahnhof oder Flughafen den Motor laufen lassen, während sie auf Kundschaft warten, damit keine kalten Füße oder Erkältungen riskiert werden.

Bedingung ist aber immer, dass Anwohner nicht gestört werden dürfen. Taxifahrer, die in Wohngebieten an Taxiständen stehen, müssen sich aber wohl oder übel an die Vorschriften der StVO halten und sind dazu angehalten, während der Wartezeit den Motor auszuschalten. Darüber hinaus ist übrigens auch sonstiger unnötiger Lärm zu vermeiden.

Sauberkeit auf Straßen: Worauf Verkehrsteilnehmer achten müssen

Hundehaufen auf Straße

Jeder Verkehrsteilnehmer ist zu Sauberkeit verpflichtet – auch Fußgänger mit Hunden

Jeder Verkehrsteilnehmer ist dazu verpflichtet, seinen Beitrag zur Sauberkeit der Straße zu leisten. Das trifft gleichermaßen auf Fahrzeugführer von Nutzfahrzeugen oder Autos, Besitzern von Hunden oder Pferden oder aber auch auf Passanten zu. Auch wenn die Zigarettenkippe oder der Hundehaufen auf dem Gehweg nicht unbedingt ein große Gefahr darstellt, ist eine Beseitigung verpflichtend. Andernfalls winkt ein Bußgeld.

Ein deutlich höheres Risiko geht vor allem von Landwirten aus, die beispielsweise ihre Ernte einbringen und hierfür mit Nutzfahrzeugen die Straßen nutzen. Dabei passiert es nicht selten, dass irgendwelche Gegenstände auf der Fahrbahn landen. Größere Hindernisse können insbesondere in unvorhersehbaren Verkehrssituationen, in denen ausgewichen werden muss, ein großes Risiko darstellen. Doch wie wird das Thema Sauberkeit bzw. Verschmutzung der Straße in der StVO geregelt? Welche Pflichten haben Verkehrsteilnehmer diesbezüglich?

Was ist unter Straßenbeschmutzung zu verstehen?

Ob Straße, Rad- oder Gehweg: Wir alle benutzen diese, um damit letztendlich unser Leben zu organisieren. Dabei gehen wir stets davon aus, dass die unterschiedlichen Wege jederzeit ungehindert genutzt werden können. Egal, ob man nun zur Arbeit fährt, mit dem Fahrrad zum Einkaufen fährt oder einfach nur um einen kleinen Spaziergang um den Block zu machen. Da die Wege öffentliche Einrichtungen im Gemeingebrauch sind, heißt es, dass jeder diese Einrichtung seiner Widmung entsprechend benutzen kann. Eine Beschmutzung jeglicher Art ist dabei aber zu unterlassen. Doch was heißt überhaupt Beschmutzung?

Unter Ver- bzw. Beschmutzen einer Straße, eines Gehwegs oder Radwegs ist das Aufbringen von flüssigen oder festen Gegenständen zu verstehen, die nicht zum bestimmungsgemäßen Aufbringen vorgesehen sind. Es handelt sich um Fremdstoffe oder Fremdkörper, die im Normalfall nicht auf der Straße, dem Radweg oder Gehweg anzutreffen sind. Mit Gegenständen sind dagegen räumliche Objekte gemeint, die ihrem Umfang nach den Verkehr erschweren oder gefährden können. Dazu gehören eben nicht nur große Gegenstände auf der Fahrbahn wie Reifenteile, Baumstämme oder verlorengegangene Erde eines landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuges, sondern selbstverständlich auch Hunde- und Pferdekot.

Straßenverschmutzung: Was sagt die StVO?

Beschmutzung von Straßen mit Flüssigkeit

Beschmutzung von Straßen mit ölhaltiger Flüssigkeit

In der StVO ist das Thema Straßenverschmutzung/verunreinigte Straße gesondert behandelt, wie folgender Auszug unmissverständlich verdeutlicht.

Es ist verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der für solche verkehrswidrigen Zustände Verantwortliche hat sie unverzüglich zu beseitigen und sie bis dahin ausreichend kenntlich zu machen. Verkehrshindernisse sind, wenn nötig mit eigener Lichtquelle zu beleuchten oder durch andere zugelassene lichttechnische Einrichtungen kenntlich zu machen.

Im Sächsischen Straßengesetz heißt es zum Thema „Verunreinigung und Beschädigung“ ferner:

Wer eine Straße über das übliche Maß hinaus verunreinigt, hat die Verunreinigung ohne Aufforderung unverzüglich zu beseitigen; andernfalls kann der Träger der Straßenbaulast – in Ortsdurchfahrten die Gemeinde – die Verunreinigung auf Kosten des Verursachers beseitigen. Weiter gehende bundes- oder landesrechtliche Vorschriften bleiben unberührt.

Sauberkeit auf Straßen: Pflichten der Verkehrsteilnehmer

Grundsätzlich hat jeder Verkehrsteilnehmer die Pflicht, für die Sauberkeit der Verkehrswege zu sorgen. Entsprechend ist auch das Beschmutzen der Fahrbahn zu vermeiden. Sollte es dennoch zu einer Verschmutzung kommen, muss die Gefahrenstelle immer bis zur Beseitigung kenntlich gemacht werden. Eine allgemeingültige Festlegung, wie diese Kennzeichnung auszusehen hat, gibt es nicht.

Die Polizei rät, dass neben Verkehrszeichen auch eine Warnleuchte oder ein Warndreieck in Betracht kommen können. Für die Absicherung ist in der Regel immer derjenige verantwortlich, der die Gefahrenstelle geschaffen hat. Sollte es aufgrund mangelnder Sauberkeit der Straße bzw. verschmutzter Fahrbahn oder nicht abgesicherten Gefahrenstelle zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten kommen, muss der Verursacher der Verunreinigung mit einem Strafverfahren wegen „fahrlässiger Körperverletzung“ oder „gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr“ rechnen. Wenn es sich dagegen „nur“ um folgenlose Verstöße handelt oder „nur“ Fremdschaden entsteht, kann ein Bußgeld erhoben werden.

Sauberkeit der Straße: Welche Bußgelder drohen bei Verstoß?

Der Bußgeldkatalog Sauberkeit und Umweltschutz reglementiert die verschiedenen Verstöße der Straßenverschmutzung. In der Regel liegt laut Bußgeldtabelle das Bußgeld bei Verstößen bei 10 Euro. Verkehrsteilnehmer, die jedoch Gegenstände auf der Fahrbahn liegen lassen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro bestraft. Hinzu gibt es noch 1 Punkt in Flensburg.

  • Straße beschmutzt oder mit einer Flüssigkeit benetzt und trotz möglicher Gefährdung den Zustand nicht beseitigt oder kenntlich gemacht: 10 Euro Bußgeld
  • Durch mangelnde Umsicht andere Verkehrsteilnehmer beschmutzt: 10 Euro Bußgeld
  • Gegenstand auf der Straße liegengelassen trotz möglicher Gefährdung: 60 Euro Bußgeld, 1 Punkt

Straßenverkehrslärm

Kraftfahrzeuge wie Autos, Busse, Lastwagen oder Motorräder dürfen nicht beliebig laut sein. Doch was ist „laut“ in diesem Zusammenhang überhaupt? Antwort auf diese Frage liefern die EU-einheitlichen Geräuschgrenzwerte für die Typ-Zulassung, die bereits 1970 eingeführt wurde und die bei einer beschleunigten Vorbeifahrt in 7,5 Meter Entfernung gilt. Folgende Übersicht zeigt die geltenden Geräuschgrenzwerte für verschiedene Fahrzeugarten:

  • PKW: 74 Dezibel
  • Bus mit mehr als 150 KW: 80 Dezibel
  • LKW mit mehr als 150 KW: 80 Dezibel
  • Motorrad mit mehr als 75 cm³: 80 Dezibel

Die Geräuschgrenzwerte eines homologierten Kraftfahrzeugs sind im Fahrzeugbrief vermerkt, wobei zwischen dem Standgeräusch und Fahrgeräusch unterschieden wird. Per Gesetz ist jedoch nur die Einhaltung des Fahrgeräuschs vorgeschrieben. Für Neufahrzeuge wurde der zulässige Höchstwert im Laufe der Zeit immer wieder abgesenkt. Für ältere Fahrzeuge gilt jedoch der für den Zeitpunkt der Erstzulassung gültige Grenzwert.

Die Lärmbelästigung durch den Straßenverkehr wird vor allem durch die Anzahl der Kraftfahrzeuge sowie durch deren Fahrleistung, Roll- und Antriebsgeräusche aber natürlich auch durch das jeweilige Verhalten des Fahrers bestimmt. Generell ist zu beobachten, dass der Verkehrslärm eine steigende Tendenz hat.

So können Sie Verkehrslärm reduzieren

Benzingeld sparen

Mit der richtigen Fahrweise können Sie Benzingeld sparen

Jeder Verkehrsteilnehmer kann mit seiner Fahrweise bzw. seinem -verhalten die Abgasbelästigung und Lärmbelästigung gehörig beeinflussen. Hierbei hilft oft schon ein Blick auf den Drehzahlmesser, denn je höher die Drehzahl desto stärker ist der Lärm/die Lärmbelästigung. Das verdeutlicht auch folgendes Beispiel. So verursacht ein PKW mit 4.000 U/min genau so viel Lärm wie 32 PKW mit 2.000 U/min. Zudem sollten Sie zum Wohle einer geringeren Lärmbelästigung auf folgendes verzichten:

  • das unnötige Fahren mit niedrigen Gängen
  • das Ausdrehen der Gänge
  • das Hochjagen des Motors im Leerlauf
  • Kavalierstart (auch Angeberstart oder Ampelstart genannt)

Dadurch wird mutwillig mehr Lärm erzeugt, wobei vor allem viele Motorradfahrer unnötig laut fahren. Und immer dran denken: Leise fahren, bedeutet Kraftstoff sparen.

Tipps für umweltfreundliches Autofahren

Viele Autofahrer sind zwar daran interessiert, beim Fahren eine möglichst geringe Lärmbelästigung und Abgasbelästigung zu verursachen und zudem ökonomischer zu fahren, doch längst nicht alle Autofahrer wissen, wie man umweltfreundlicher Auto fährt. Dabei sollte man sich aber immer nur dann ein Auto kaufen, wenn man auch wirklich darauf angewiesen ist. Es gibt viele und vor allem günstigere Alternativen zum eigenen Auto wie beispielsweise Car-Sharing, das Umsteigen auf Bus und Bahn, Fahrradfahren oder vielleicht auch elektrische Unterstützung. Aber wer nicht auf sein Auto verzichten will und kann, sollte sich folgende Regeln merken, mit denen man Benzin sparen und den Geldbeutel schonen kann sowie die Umwelt weniger belastet.

  • Auto nicht „warm laufen“ lassen

Wurde der Motor gestartet, sollten die Fahrt umgehend beginnen. Das gilt selbstverständlich auch für den Winter. Erst das Auto von Schnee und Eis befreien, dann Motor starten und losfahren. Das oftmals zu beobachtende Laufen lassen des Motors während des Eiskratzens ist nicht nur unsinnig, sondern zudem sieht der Bußgeldkatalog eine Geldbuße vor. Darüber hinaus kann der Motor Schaden nehmen.

  • Mit niedrigen Drehzahlen fahren

Um Sprit zu Sparen und die Lärmbelästigung einzudämmen, sollten Sie früh hochschalten und generell niedertourig, also mit geringen Drehzahlen, fahren. Der Motor nimmt dadurch keinen Schaden und zugleich wird kostbares Benzin gespart. Viele, vor allem moderne Motoren, können schon bei unter 2.000 Umdrehungen hochgeschaltet werden und bei Tempo 30 im 3. oder 4., bei Tempo 50 bis 60 im 4. oder 5. Gang gefahren werden.

  • Auf Reifendruck achten

Ein zu geringer Reifendruck lässt den Spritverbrauch unnötig ansteigen. Wird schon mit einem Reifendruck von 0,5 bar unter der vom Hersteller angegebenen Empfehlung gefahren, erhöht sich der Spritverbrauch um bis zu 6 Prozent. Zudem nutzen sich die Reifen durch einen zu niedrigen Reifendruck ab.

  • Vorausschauend fahren

Nicht nur aus Gründen einer erhöhten Sicherheit ist es wichtig, den Verkehr vor sich aufmerksam zu beobachten, sondern auch um die Abgasbelästigung und Lärmbelästigung zu verringern. Schaltet die Ampel beispielsweise auf Rot, sollten Sie rechtzeitig vom Gaspedal gehen und mit Hilfe der Schubregelung langsam auf die Ampel zu rollen.

  • Im Stau Motor aus

Geht es im Straßenverkehr mal wieder nicht vorwärts, Motor aus! Diese Regel gilt nicht nur im Stau, sondern auch an Ampeln während einer Rotphase.

  • Leise und verbrauchsarme Autos kaufen
Mit verbrauchsarmen Kfz können Sie eine Menge Sprit sparen

Mit verbrauchsarmen Kfz können Sie eine Menge Sprit sparen

Schon bei der Anschaffung sollten Sie darauf achten, dass das Auto leise ist. Zudem unbedingt auf den Spritverbrauch achten, wobei hier die Angaben der Hersteller nicht immer ganz korrekt sind. Dabei kann es sich schnell rentieren, beim Kauf etwas mehr Geld in ein sparsames Auto zu investieren. Oftmals rechnet sich der Preisaufschlag schon nach wenigen tausend gefahrenen Kilometern.

  • Leise Reifen kaufen

Bei der Anschaffung neuer Reifen einen genauen und prüfenden Blick auf das Reifenlabel werfen. Hier werden wichtige Informationen wie Angaben zum Spritverbrauch oder Rollwiderstand dargestellt. Lassen Sie sich beraten und nehmen Sie Testberichte von unabhängigen Institutionen und Fachmagazinen beim Vergleich zu Hilfe.

  • Kurzstrecken vermeiden

Schnell ins Auto springen und zum Bäcker an die Ecke fahren – das ist natürlich bequem, doch belastet Umwelt und Auto gleichermaßen. Am besten sollte das Auto so selten wie möglich benutzt werden, gehen doch immerhin 20 Prozent des CO2-Ausstoßes auf das Konto der Autofahrer. Für Kurzstrecken können Sie – wenn möglich – auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen. Oder ruhig auch mal zum Bäcker an der Ecke laufen. Da tut man zugleich auch der Gesundheit etwas Gutes.

  • Unnötiges Gepäck aus Auto nehmen

Vor allem im Kofferraum wird oftmals unnötiges Gewicht wie leere Wasser- oder Bierkästen gelagert. Aber auch nicht benötigte Gepäckträger jeglicher Art (Ski-, Fahrrad-, Dachgepäckträger) stellen einen unnötigen Ballast dar und lassen den Spritverbrauch aufgrund des erhöhten Gewichts ansteigen.

  • Rußpartikelfilter nachrüsten und auf Auspuff achten

In vielen älteren Fahrzeuge, die mit Diesel betrieben werden, lassen sich Rußpartikelfilter nachrüsten. So werden die Emissionen von ungesundem Feinstaub vermindert. Zudem sollten Sie auch immer auf einen einwandfreien Auspuff achten. Ein defekter Auspuff kann schnell zur unnötigen Lärmbelästigung werden.

  • Klimaanlage ausschalten

Eine aktivierte Klimaanlage ist ein absoluter Spritfresser und verursacht auf 100 Kilometer einen zusätzlichen Benzinverbrauch von bis zu 0,6 Liter.

  • Sprit-Spar-Kurse besuchen
Fahrgemeinschaften reduzieren die Umweltbelastung durch Kfz

Fahrgemeinschaften reduzieren die Umweltbelastung durch Kfz

Um zu lernen, wie man ökonomisch und ökologisch am besten Autofahren kann, gibt es viele Anbieter so genannter Sprit-Spar-Kurse, die oftmals von Umweltorganisationen unterstützt oder initiiert sind. Diese Kurse werden häufig sogar kostenlos angeboten. Im Internet werden Sie unter dem Schlagwort „Spritsparkurs“ schnell fündig werden.

  • Fahrgemeinschaften bilden

Sie sollten so oft wie es geht, Fahrgemeinschaften bilden. Ob nun zur Arbeit, zum Sport oder um die Kinder von der Schule abzuholen. Die Umwelt-Bilanz eines voll besetzten Autos ist natürlich deutlich besser, als wenn drei oder vier Autos die gleiche Strecke mit jeweils nur einem Fahrer zurücklegen.

Unnötiges Hupen als Lärmbelästigung

Die Hupe, die in der StVO offiziell als Schallzeichen bezeichnet wird, wird von vielen Autofahrern zweckentfremdet. Doch dabei hat der Gesetzgeber die Nutzung der Hupe eindeutig geregelt, zumal unnötiges Hupen auch eine Lärmbelästigung darstellt.

Wann darf man hupen?

Die Hupe fungiert als akustisches Warnsignal und darf nur unter gewissen Umständen benutzt werden.

  • Hupen innerorts ist nur bei einer Gefährdungssituation erlaubt
  • Hupen außerorts ist nur bei einer Gefährdungssituation erlaubt und darüber hinaus darf durch ein kurzes Hupen ein Überholvorgang angekündigt werden

Für die Lichthupe gelten laut Bußgeldkatalog und StVO übrigens die identischen Vorschriften.

Bußgeld für unnötiges Hupen

Unnötiges Hupen stellt im Verkehrsrecht eine Ordnungswidrigkeit dar, für die laut Bußgeldtabelle ein Bußgeld in Höhe von 5 Euro ausgesprochen werden kann. Das Bußgeld kann im Einzelfall aber deutlich höher ausfallen, wenn durch unnötiges Hupen für den Verkehr eine Gefahrensituation entsteht. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Passanten oder Radfahrer durch unnötiges Hupen aufgrund ihrer Schreckhaftigkeit stürzen oder sich anderweitig verletzen.

Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmesituationen, in denen eigentlich die Rede von unnötigem Hupen ist, die aber von Polizisten toleriert werden. Beispiele hierfür sind u.a. das traditionelle Hupkonzert nach einer Hochzeit oder im Rahmen eines Autokorsos nach einem sportlichen Erfolg. Aber grundsätzlich gilt, dass man die Hupe nur bei Gefahrensituationen oder zum Ankündigen des Überholmanövers außerorts betätigen sollte.

50 Kommentare

  1. Flury sagt:

    Ein sehr guter Artikel. Den sollten meine Nachbarn mal lesen. Kann ich die Anzeigen, wenn Sie gegen die Regeln verstoßen bezüglich Umweltschutz?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Flury,

      suchen Sie lieber das Gespräch. Das ist meist effektiver und vermeidet einen Nachbarschaftsstreit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Thea sagt:

    hä also wenn ich am Sonntag auf der Autobahn bin sehe ich immer sehr viele LKWs also von Sonntagsfahrverbot kann da ja kaum eine Rede sein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thea,

      für die Lieferanten bestimmter Güter gelten Ausnahmeregelungen. Diese LKWs dürfen auch am Sonntag die Autobahn benutzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. xxxx yyyyy sagt:

    Hallo,
    ist es verboten ohne dB Killer zu fahren. Welches Bußgeld.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wer ohne dB-Killer fährt, riskiert ein Bußgeld von 20 – 30 Euro, je nachdem ob durch den übermäßigen Lärm andere gefährdet wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. S. Stefanov sagt:

    Hallo,
    ich fahre ein in Ausland angemeldetes Fahrzeug. Ich wusste nicht dass ich auch ein Umweltplakette haben muss. Ich habe vor 3 Tage ein Bussgeldbescheid ueber 80 Euro bekommen. Auf der Internetseite [Link wurde entfernt] steht dass ich 40.- Euro zu bezahlen habe.
    Was ist richtig?
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Stefanov,

      es gibt viele Seiten, die veraltete Bußgelder anzeigen. Laut aktuellem Bußgeldkatalog sind 80 Euro rechtens. Dabei ist es egal, in welchem Land Ihr Fahrzeug gemeldet ist. Jedes Fahrzeug muss eine Umweltplakette vorweisen, sobald der Fahrer eine Umweltzone durchqueren will.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Bernice B. sagt:

        Es gibt Fahrzeuge, inbesondere Wohnmobile, die beim besten Willen nicht nachgerüstet werden können, da es für diese Dieselmotoren derzeit keine Kat’s oder Rußpartikelfilter gibt!
        Deshalb bin ich dafür, die Umweltzonen komplett abzuschaffen und dafür die Automobilindustrie besser zu kontrollieren und zum Bau von umweltfreundlicheren Fahrzeugen zu zwingen.
        Es ist ein Unding, dass die Konzerne selbst Kontrollen durchführen, die an der Realität vollkommen vorbeifgehen.

  5. D. Krane sagt:

    Kann man nun unendlich oft mit einem Fahrzeug ohne grüne Plakette in eine Umweltzone fahren, ohne dass einem der Führerscheinentzug oder eine MPU drohen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Krane,

      theoretisch ist es möglich, dass einer Person auch bei „kleinen“ Vergehen wie einem Parkverstoß oder eben einem Verstoß, wie Sie ihn geschildert haben, nach mehreren Wiederholungen der Führerschein entzogen wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Sebastian Raasch sagt:

    Ich habe einen Bußgeldbescheid erhalten, weil ich ohne eine grüne Plakette innerhalb der Umweltzone „geparkt“ habe. Nimmt ein parkendes Fahrzeug am Verkehr teil? Die Plakette fehlte an meinem Fahrzeug, weil ich einen Frontscheibenwechsel am KFZ hatte. Das KFZ ist eigentlich bauartbedingt in der Umweltzone zugelassen, nur die Plakette fehlte eben. (Inzwischen ist eine Plakette dran.) Muss das Bußgeld rechtsmäßig gezahlt werden? Wenn ja, warum?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herr Raasch,

      ein Fahrzeug ohne Umweltplakette kann auch wenn es parkt in einer Umweltzone angemahnt werden. Das Bußgeld von 80 Euro ist nicht davon abhängig, ob das Fahrzeug theoretisch eine Umweltplakette hatte, sondern ob diese auch tatsächlich angebracht war. Demzufolge können Sie nur auf Kulanz der Behörde hoffen, eigentlich müssen Sie das Bußgeld entrichten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Freddy sagt:

    Hallo,

    Was kostet es denn wenn ich mit meinem Motorrad im Wald fahre? Verbotsschild, keine Schranke. Laufen und Fahrradfahren ist erlaubt. Bin noch in der Probezeit. Zudem war durch das im Wald fahren mein Kennzeichen so verschmutzt dass es die Polizei nicht lesen konnte.

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Freddy,

      ein schlecht lesbares Kennzeichen kostet 5 Euro.
      Jedes Bundesland hat ein Waldgesetz – in diesem steht, unter welchen Umständen man einen Wald mit einem Kraftfahrzeug befahren darf.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Johann sagt:

    Ich habe mein Auto mit der grünen Plakette in der Umweltzone Augsburg
    geparkt.
    Es wurde vom Ordnungsamt ein Zettel angehängt das gegen den Halter
    ein Verfahren eingeleitet wird.
    Das Kennzeichen auf der Plakette ist noch das alte vom Vorbesitzer.
    Wie ist die Rechtslage ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      wenn die Umweltplakette nicht mit dem Autokennzeichen übereinstimmt, fällt ein Bußgeld an. Sie müssen damit rechnen, 80 Euro zahlen zu müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. nnmma sagt:

    Guten Abend,

    reicht es, wenn die Umweltplakette nur hinter der Windschutzscheibe liegt? Alte Plakette mit alter Nummer klebt noch an der Scheibe, habe jetzt also 2 Stück. Muss ich so eine Strafe befürchten?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo nnmma,

      laut Bundes-Immissionsschutzgesetz „ist die Plakette deutlich sichtbar auf der Innenseite der Windschutzscheibe anzubringen.“ (§3 Abs. 2 des 35.BImSchV) Haben Sie z.B. ein neues Kennzeichen, sollte die alte Plakette entfernt werden.

      Bei falscher oder fehlender Plakette kann ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro erhoben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. racer sagt:

    hallo
    hatte mit meinem auto,dass keine umweltplakette hat,eine panne auf der autobahn und habe mich,ohne mein wissen,in die umweltzone schleppen lassen.hatte natürlich 1h später einen strafmandat am wischer kleben.muß ich das bezahlen?lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Racer,

      das ist eine schwierige Situation – immerhin schleppt Sie der Dienst zur nächstgelegenen Werkstatt und oftmals können Sie diese nicht frei wählen. Es ist aber natürlich immer möglich, Einspruch dagegen einzulegen. Hierzu sollten Sie jedoch einen Anwalt fragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Driver sagt:

    Hey
    was passiert wenn ich in der Probezeit mit einer gelben Plakette in eine Umweltzone (Grüne Plaketten-Zone) fahre?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dabei handelt es sich um ein B-Verstoß. Zwei B-Verstöße führen zu einem Fahrverbot. Zusätzlich müssen Sie mit einem Bußgeld von 80 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Alexander sagt:

    Hallo liebes Bußgeld-Team, wie sieht es denn aus bezüglich des fahren ohne Katalysator ( Kat ) bei einem PKW? Steuerhinterziehung? Punkte?
    Probezeit? Was erwartet einen für eine Strafe?

    Mit freundlichen Grüßen

  13. cekati sagt:

    Guten Tag,
    in Essen gab es schon 3 Mal ein Ticket, weil die Mitarbeiter des Ordnungsamtes die grüne Plakette nicht sehen. Sie ist an der Windschutzscheibe oben links eigentlich deutlich sichtbar befestigt. Gibt es eine Vorschrift, wo die Plakette kleben muss??
    Bezahlen mussten wir nichts, aber jedes Mal schreiben und Bilder per Mail schicken, das ist nervig!
    Freundliche Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Umweltplakette sollte sich nicht im Sichtfeld des Fahrers befinden und wird deshalb öfter auf der Beifahrerseite ganz unten in der Ecke angeklebt. Sie muss gut sichtbar sein. Weitere Anforderungen gibt es aber nicht. Besitzt Ihre Windschutzscheibe einen Grünkeilbereich und die Plakette ist in diesem angebracht, kann es auch daran liegen, dass die Behörden sie dort nicht erkennen. Dies ist eine häufige Fehlerquelle.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. megie sagt:

    habe eine grüne plakette da ist aber mein kennzeichen (also die nr.die da drauf geschrieben wurde) nicht mehr lesbar.habe dann eine knolle an meine scheibe kleben gehabt, muß ich jetzt auch 80 € zahlen ? mit freundlichen gruß Megie

  15. Andreas E. sagt:

    war mit einem neuen auto bj 2014 in einer umweltzone. die Plakette war noch nicht geklebt. wie verhält sich das nun? und wie ist das mit den vw Modellen nun, die haben doch falsche angaben zum schadstoffausstoß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      wegen der betroffenen VW-Modelle gibt es noch keine neuen Erkenntnisse, wie es sich hier verhält. Wenn Ihre Bußgeldstelle kulant ist, dürfen Sie die gekaufte Plakette innerhalb einer bestimmten Frist nachreichen. Dies wird jedoch oftmals als Ausrede benutzt, weshalb viele Bußgeldstellen hier keine Kulanz anwenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Martin sagt:

    Es wäre schön wenn es eine karte geben würde wo welche umweltplakette von nöten wäre. Ich habe die gelbe und darf im gesamten Ruhrgebiet nicht von der Autobahn runter oder irre ich mich da. Sprich Randgebieten vom Ruhrgebiet?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      das Umweltbundesamt hat solche Karten herausgegeben. Das Ruhrgebiet ist aber tatsächlich schwierig ohne grüne Plakette.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. VAG_ONLY sagt:

    Ab wann ist der Tatbestand „ünnützes hin- und herfahren erüllt“. Wie soll einem dies nachgewiesen werden, solange sich keiner Beschwerd. Mir wurde letztens ein Bußgeld angedroht, weil ich Nachts im Industriegebiet gefahren bin, dort kam eine Zivilstreife an und meinte ich fahr unnütz herum, wie wollen sie dies beweisen?

    Noch eine Frage: Die Zivilstreife kam um die Ecke „geknallt“ NUR mit Dauerlichthupe (Kein „Halt Polizei“ oder Blaulicht“). Ist das nicht eher Nötigung als ein „Stop Polizei“? Was Wäre wenn ich einfach weitergefahren wäre, hätte ja theoretisch jemand sein können der mir Schaden will.

    Vielen Dank schonmal. (:

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo VAG_ONLY,
      der Tatbestand eines unnützen Hin- und Herfahrens ist normalerweise dann erfüllt, wenn Sie in geschlossenen Ortschaften ohne Notwendigkeit immer wieder die gleiche Strecke abfahren und andere dadurch belästigen. Ob es sich in diesem Fall um Nötigung handelt, besprechen Sie bitte mit einem Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Thomas sagt:

    Eine frage, ich habe ein „neues“ gebrauchtes Auto gekauft und vergessen die neue Umweltplakette anzukleben. Es ist also noch die alte (grüne) umweltplakette an der frontscheibe mit dem alten nr. Schild. Jetzt hab ich einen strafzettel bekommen. Was heisst das jetzt? bekomme ich einen Strafzettel, so als wäre quasie keine plakette im Auto?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die Umweltplakette muss gut sichtbar am Auto angeklebt werden. Andernfalls wird das wie „Fahren ohne Umweltplakette“ gewertet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Daniel sagt:

    Hallo,

    ist es richtig das die Stadt beweisen muss das ich ordnungswidrig in die Umweltzone gefahren bin? Ich habe kein Schild gesehen das die Umweltzone ausweist.

    Danke und Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      wenn Ihnen dieser Verstoß vorgeworfen wird, liegt den Behörden wahrscheinlich Beweismaterial vor. Weitergehend können wir Ihnen keine Rechtsberatung erteilen, kontaktieren Sie daher am Besten einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Maximilian sagt:

    Wie verhält es sich wenn die falsche Umweltplakette am Auto klebt, d.h. wenn das Fahrzeug eigentlich gemäß Abgasnorm nur eine gelbe Plakette bekommt, jedoch eine grüne Plakette an der Windschutzscheibe klebt und dies bei einer Verkehrskontrolle bemerkt wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maximilian,

      wird die Umweltplakette wissentlich gefälscht, kann dies als Urkundenfälschung bewertet werden. In einem solchen Fall droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Jana sagt:

        Wenn die aber nicht gefälscht war, sondern ein Orginal was der Vorbesitzer reigeklept hat, ist das auch Fälschung? Und was passiert wenn ich erwischt werde? Ich aber nicht wusste das es die richtige ist?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jana,

          sofern die Plakette korrekt ausgestellt ist, ist unerheblich, ob sie vom Vorbesitzer stammt. Bei konkreten rechtlichen Fragen (etwa einer unwissentlichen Fälschung) wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Luka W S sagt:

    Wenn ich mit einem nicht heimischen Kennzeichen in einer Umweltzone, ohne Plakette fahre, bin ich dann strafbar? z.B mit einem HH-Schild in Berlin ohne Plakette?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Luka,

      auch Hamburger müssen in Berlin die Umweltzonen beachten. Tun sie das nicht, ist das eine Ordnungswidrigkeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. waterfriend sagt:

    … aber viele ampeln die unnötig zu sehr verkehrsarmer zeit laufen sowie serienmäßig installierte rote wellen und blumenkübel die allesamt zu millionen unnötiger anfahrvorgänge (bundesweit und täglich) zwingen sind natürlich nicht verboten – denn wie immer wird hier mit zweierlei mass gemessen …
    ich bin gerne bereit leise zu fahren – da wo es GEHT.

  23. Jörg S. sagt:

    Hallo,

    wie sieht es aus, wenn künftig beispielsweise das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart greift und ich dennoch mit meinem Diesel (Euro 4-Plakette) dort einfahre:

    Wird das genauso mit 80 EUR bestraft wie das Fahren ohne Plakette ?
    Oder kommt man günstiger davon ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      in der Tat müssen Sie in diesem Fall mit einem Bußgeld von 80 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Christian sagt:

    Habe mit einer gelben Plakette in einer umweltzone geparkt was kommt auf mich zu oder mit was für einer Strafe muss ich da rechnen?

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