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Wird die Blaue Plakette jemals eingeführt?

Von Thomas R.

Letzte Aktualisierung am: 27. Februar 2024

Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

Alle wichtigen Infos rund um die Einführung der neuen Umweltplakette

Im Februar 2018 urteilte das Bundesverwaltungsgericht, dass Dieselfahrverbote in Städten grundsätzlich zulässig sind. Hamburg ging voraus und untersagte Dieselfahrzeugen in zwei Straßenabschnitten die Fahrt. Zwar ist von der blauen Umweltzone die Rede, bislang gibt es aber noch keine blaue Plakette. Zur Kontrolle der Euronorm muss die Polizei einen Blick in die Zulassungsbescheinigung werfen.
Blaue Plakette: Ab wann muss mit der Einführung gerechnet werden?
Blaue Plakette: Ab wann muss mit der Einführung gerechnet werden?

13 Millionen Dieselfahrzeuge könnten in naher Zukunft aus deutschen Städten ausgeschlossen werden und dürften diese dann schlichtweg nicht mehr befahren. Begründet ist dies in der viel zu hohen Belastung durch Stickoxid (NOx), zu der die Diesel-Motoren einen großen Teil beitragen.

Europaweit darf ein NOx-Grenzwert von maximal 40 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht überschritten werden. Stickoxide können unter anderem die Ursache für Kreislauf- und Herzerkrankungen sein, sie greifen die Schleimhäute an und lösen teilweise auch Asthma aus. Trotzdem kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Überschreitungen des Grenzwerts.

Aus diesem Grund sah sich die EU-Kommission im Jahr 2015 gezwungen, ein sogenanntes Verletzungsverfahren gegen Deutschland einzuleiten. Dass eine Lösung in puncto Umweltbelastung durch Stickoxide her muss, steht demnach außer Frage. Teil der Bewältigung dieses Problems könnte die Einführung einer sogenannten „blauen Umweltplakette“ sein.

Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Wann genau kommt die blaue Umweltplakette? Wo liegen die Unterschiede zur grünen Feinstaubplakette? Wer bekommt die blaue Plakette? Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserem Ratgeber. Außerdem informieren wir Sie über die Konsequenzen, die mit der blauen Plakette zusammenhängen, und zeigen mögliche Alternativen auf.

FAQ: Blaue Plakette

Gibt es eine blaue Umweltplakette?

Nein, derzeit gibt es die Umweltplakette nur in Grün, Gelb und Rot. In eine Umweltzone dürfen Sie nur mit einer grünen Plakette fahren.

Welche Fahrzeuge würden die blaue Plakette erhalten?

Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 6, Benziner der Abgasnorm Euro 3 und Elektroautos würden die blaue Umweltplakette bekommen.

Wann kommt die blaue Umweltplakette?

Momentan ist die Einführung einer blauen Umweltplakette noch nicht geplant, da keine gesetzliche Grundlage existiert, welche eine Euro-6-Plakette rechtfertigen würde.

Alles Wichtige zur Umweltzone in diesem Video

Was bdeutet das Verkehrszeichen Umweltzone genau und welche Ausnahmen gibt es?

Blaue Plakette: Was hat es damit auf sich?

Neben den gängigen Plaketten in rot, gelb und grün könnte möglicherweise in absehbarer Zukunft noch eine Umweltplakette in blau hinzukommen. Städte wie Berlin, Leipzig oder Freiburg verfügen bereits seit längerer Zeit über eine Umweltzone und dürfen ausschließlich mit Fahrzeugen befahren werden, die eine grüne Plakette aufweisen.

Augenscheinlich konnte die Belastung der Umwelt dadurch jedoch nicht genügend reduziert werden, weshalb das Umweltbundesamt darüber nachdenkt, neue Umweltzonen einzuführen. Deutschland kann es sich nicht mehr leisten, dass die NOx-Grenzwerte immer wieder überschritten werden, weshalb es nun den Dieselfahrzeugen an den Kragen geht.

Wer bekommt die blaue Umweltplakette?

Blaue Plakette: Welche Autos erhalten sie?
Blaue Plakette: Welche Autos erhalten sie?

Die neue Umweltzone dürfte ohne blaue Plakette nicht mehr befahren werden. Doch welches Auto würde eine blaue Plakette erhalten und welches nicht? Sollte der Plan des Umweltbundesamtes Wirklichkeit werden, hätten folgende Fahrzeuge Glück:

  • Dieselfahrzeuge (Abgasnorm Euro 6)
  • Benzinfahrzeuge (Abgasnorm Euro 3)
  • Elektroautos

Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5 hätten demnach schlechte Karten. Selbst wenn Sie über eine grüne Umweltplakette verfügen und zurzeit noch überall gefahren werden können, dürften sie in einigen deutschen Städten nicht mehr genutzt werden, wenn die blaue Plakette für Dieselfahrzeuge kommen sollte.

Um nachzuprüfen, ob Ihr Benziner oder Diesel eine blaue Plakette erhalten würde, genügt ein Blick in den Fahrzeugschein bzw. in die Zulassungsbescheinigung Teil I unter Punkt 14. Dort ist nämlich die dazugehörige Abgasnorm des Kfz vermerkt.

Blaue Plakette durch Nachrüsten: Ist das möglich?

Sollten sie feststellen, dass ihr Auto lediglich über die Abgasnorm Euro 4 oder Euro 5 verfügt, überlegen einige Fahrer, ob es nicht möglich wäre, eine Nachrüstung vornehmen zu lassen und so den Anforderungen der Euro-6-Plakette zu entsprechen. Leider verhält es sich oft so, dass sie schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

Als im Jahr 2008 die ersten Umweltzonen eingeführt wurden, hatten viele Autobesitzer zumindest die Möglichkeit, ihr Fahrzeug mit einem Diesel-Partikelfilter (DPF) nachrüsten zu lassen, um eine grüne Plakette zu erhalten. Die Nachrüstung konnte vergleichsweise einfach durchgeführt werden, was bei dem Umbau, der notwendig wäre, um die blaue Plakette bzw. Euro 6 zu erhalten, nicht der Fall ist.

Es müssten nicht nur entsprechende Katalysatoren eingebaut, sondern auch die Motorsteuerung entsprechend umgebaut werden. Zwar wäre die Nachrüstung aus technischer Sicht möglich, stünde jedoch in keinem Verhältnis zum damit verbundenen Aufwand sowie den Kosten einer solchen Aktion. Bei einigen Fahrzeugen würde eine Nachrüstung sogar mehr kosten als das betroffene Kfz eigentlich wert ist.

Wann kommt die blaue Plakette?

Diese Frage kann noch nicht eindeutig beantwortet werden. Die Rede ist jedoch davon, dass das Umweltministerium noch in diesem Jahr eine Entscheidung treffen wird. Momentan existiert keine gesetzliche Grundlage, welche eine blaue Umweltplakette der Norm Euro 6 rechtfertigen würde.

Zudem bräuchte es in diesem Fall gewisser Ausnahmegenehmigungen und Übergangsfristen, da ansonsten unzählige Diesel auf einen Schlag aus den Städten verbannt werden würden. Kritik an der blauen Plakette gibt es übrigens zuhauf: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hält sie beispielsweise nach eigenen Angaben für „unausgegoren und mobilitätsfeindlich“.
Durch die blaue Plakette sollen die Grenzwerte für NOx endlich eingehalten werden.
Durch die blaue Plakette sollen die Grenzwerte für NOx endlich eingehalten werden.

Auch einige Diesel-Fahrer machten bisher ihrem Ärger über blaue Plakette und neue Umweltzone Luft. Möglicherweise war es genau diese Art der Kritik, die dazu führte, dass die Idee der blauen Plakette im August 2016 erst einmal wieder verworfen wurde. Die Verkehrsminister­konferenz hat nun erst einmal Zeit bis zum Herbst, um Alternativvorschläge auszuarbeiten. Noch wurde also in puncto blaue Plakette nichts Genaues beschlossen.

Welche Städte wären betroffen?

In ihrem Schreiben an die deutsche Regierung zählt die EU-Kommission insgesamt 23 Regionen auf, in denen die NOx-Grenzwerte frühestens im Jahr 2020 eingehalten werden könnten. Ob diese Grenzwerte durch die blaue Plakette allein erreicht werden, ist unklar. Was jedoch bleibt, ist der Fakt, dass Deutschland damit definitiv gegen die EU-weiten Vereinbarungen verstößt und schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden muss.

Ob – und wenn ja – wann die blaue Plakette eingeführt wird, steht noch in den Sternen. Folgende Städte wären jedoch von einem Verbot für Dieselfahrzeuge betroffen:

  • Aachen
  • Berlin
  • Essen
  • Dortmund
  • Freiburg
  • Köln
  • Düsseldorf
  • Hagen
  • Oberhausen
  • Kassel
  • Mainz
  • Hamburg
  • Stuttgart
  • München

Um das Ausmaß einer möglichen Einführung der blauen Umweltplakette zumindest etwas einzuschränken, setzt sich beispielsweise die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dafür ein, dass nicht das gesamte Stadtgebiet von einem Verbot betroffen sein wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit soll dieses eher bestimmte Zonen einschließen, die mit einer besonders hohen Stickoxidbelastung zu kämpfen haben. Die gemessenen Werte müssen dort um jeden Preis gesenkt werden, ob durch eine blaue Plakette oder eine anderweitige Lösung.

Grüne und blaue Umweltplakette: Wo liegen die Unterschiede?

Auch wenn sich die Diskussionen einiger Autofahrer um eine sogenannte „blaue Feinstaubplakette“ drehen, so ist diese Bezeichnung nicht wirklich korrekt. Die im Jahr 2008 eingeführten Umweltplaketten in rot, gelb und grün sollten dafür sorgen, das Vorkommen von Feinstaub in deutschen Städten zu verringern.

Die Umweltplakette der Norm Euro 6 in blau hingegen hat mit Feinstaub wenig zu tun. Vielmehr soll dadurch der Ausstoß von NOx reduziert werden. Zuvor lag der NOx-Grenzwert für Dieselfahrzeuge bei 180 Milligramm pro Kilometer. Seit September 2015 dürfen diese mit der Abgasnorm Euro 6 nur noch 80 Milligramm pro Kilometer produzieren. Dass sich jedoch bei weitem nicht jeder an diese neue Regelung hält, beweist der VW-Abgasskandal.

Mit welchen Konsequenzen wäre die blaue Plakette verbunden?

Blaue Plakette: Diesel und Benziner wären davon betroffen.
Blaue Plakette: Diesel und Benziner wären davon betroffen.

Angaben des ADAC zufolge erfüllen lediglich 500.000 Dieselfahrzeuge in Deutschland die Abgasnorm 6. Wie bereits erwähnt, würden insgesamt 13 Millionen Diesel dadurch aus den Städten verbannt werden. Fahrer, die auf ihr Auto angewiesen sind und keine blaue Plakette dafür bekommen, haben dann nur zwei Möglichkeiten:

  1. Sie müssten ein neues Auto kaufen.
  2. Sie müssten Ihr Auto teuer nachrüsten.

Beide Maßnahmen sind für so manchen Kraftfahrer kaum oder gar nicht zu meistern. Hinzu kommt, dass die Abgasreinigungssysteme zur Nachrüstung weiterentwickelt werden müssten, um einfacher umgesetzt werden zu können. Auch Fördergelder der Bundes­regierung müssten fällig werden, damit diese Anzahl an Fahrzeugen überhaupt erst nachgerüstet werden könnte.

Um die neuen Umweltzonen zu kennzeichnen, die nur mit der blauen Plakette befahren werden dürfen, müssen außerdem neue Verkehrsschilder mit dazugehörigen Aufklebern fürs Kfz her. Ein enormer Kostenaufwand scheint hier unvermeidbar.

Wer sich nicht an die neuen Vorschriften hält und einfach ohne blaue Plakette in der Innenstadt fährt, muss möglicherweise ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen, wie es bei der momentanen Umweltplakette gehandhabt wird. Dadurch würde ein hoher bürokratischer Aufwand entstehen.

Zu guter Letzt hätten Besitzer von Dieselfahrzeugen, welche die blaue Plakette nicht erhalten, weil sie der Norm Euro 6 nicht entsprechen, mit einem gravierenden Wertverlust des Kfz zu rechnen. Es wird wohl niemand mehr großes Interesse an einem Wagen haben, der den verlangten Abgasnormen und Bestimmungen nicht entspricht. Besonders bitter wäre dies für Fahrzeugbesitzer, die sich erst im Jahr 2015 ein Fahrzeug der Norm Euro 5 angeschafft haben.

Blaue Plakette: Für wen bringt sie Vorteile?

Zunächst einmal würde die blaue Plakette Vorteile für Anwohner bringen, die in einer der neuen Umweltzonen leben, da sich die Qualität der Luft verbessern würde. Hersteller von Elektroautos würde die Einführung ebenfalls gelegen kommen, denn viele Fahrer könnten sich dann nach Alternativen zu ihren Dieselfahrzeugen umsehen.

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich die Luftqualität in Deutschland durch die blaue Plakette wirklich derart verbessert, wie angepriesen. Erinnern wir uns zurück an die Einführung der Umweltplaketten in rot, gelb und grün, lässt sich schnell feststellen, dass diese Aktion mit einigen Kosten und Aufwendungen verbunden war, die Umweltbelastung jedoch nur bedingt verringern konnte.

Blaue Plakette: Gibt es Alternativen?

Viele Autofahrer empfinden die blaue Plakette als Strafe. Vor allem diejenigen, die sich im Jahr 2015 noch Diesel mit der Abgasnorm 5 zugelegt haben, hätten darunter zu leiden, dass ihre relativ neuen Kfz jetzt schon wieder als veraltet gelten würden. Abgesehen davon, ob dadurch das gleiche Ergebnis erzielt werden kann, existieren folgende Alternativen zur blauen Umweltplakette:

Blaue Plakette: Eine Alternative stellt die Förderung von Radfahrern in den Städten dar.
Blaue Plakette: Eine Alternative stellt die Förderung von Radfahrern in den Städten dar.
  • Weniger Dieselfahrzeuge zulassen: Wären die Steuern für mit Diesel betriebene Autos entsprechend hoch, würde dies einige Fahrer abschrecken.
  • Elektromobilität stärker fördern: Geplant ist, dass sich bis zum Jahr 2020 knapp eine Million Elektroautos ihren Weg durch Deutschland bahnen können. Die Anzahl der Ladestationen, die Preise sowie die Reichweite der elektrischen Wägelchen lassen jedoch immer noch zu wünschen übrig.
  • Anzahl der umweltfreundlichen Fahrzeuge erhöhen: Busse, Taxen, Polizei und Feuerwehr – wären sie alle mit umweltschonenden Fahrzeugen unterwegs, würde dies ebenfalls einen Teil zur Bekämpfung der Stickoxidbelastung beitragen.
  • Städte fahrradfreundlicher gestalten: Fahren mehr Personen mit dem Rad und lassen das Auto stehen, führt dies ebenfalls zu einer geringeren Umweltbelastung. Des Öfteren war außerdem die Rede von Förderungen, die Arbeitnehmer und -geber erhalten sollen, wenn sie erwiesenermaßen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
  • Abgasreinigung in Tunneln durchführen: Anstatt lediglich die schadstoffbelastete Luft aus dem Tunnel herauszuschleusen, könnte diese auch direkt von Abgasen befreit werden.
Generell sollten Autohersteller die Abgaswerte nicht manipulieren, sondern wirklich verringern: Aufgrund der verfälschten Werte war es unmöglich, die NOx-Werte korrekt zu kalkulieren, weshalb sie letzten Endes wohl überschritten wurden und die mögliche Einführung der blauen Plakette erst notwendig machten. Wären Autohersteller von vornherein ehrlich gewesen, was die Emissionen der Fahrzeuge angeht, hätten bereits andere Maßnahmen getroffen werden können.

Blaue Plakette: Pro und Contra

Im Folgenden haben wir die Pro- und Contra-Argumente zum Thema „blaue Plakette“ für Sie zusammengefasst. Ob diese letzten Endes wirklich eingeführt wird oder nicht, bleibt wohl abzuwarten. Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich jedoch dagegen aus.

Pro blaue PlaketteContra blaue Plakette
✓ bessere Luftqualität✕ 13 Millionen Dieselfahrzeuge würden aus deutschen Städten ausgeschlossen werden
✓ mehr Personen würden sich für Elektroautos interessieren, was wiederum einen positiven Aspekt auf die Umwelt hat✕ teure Nachrüstungsmaßnahmen müssten ergriffen bzw. das betroffene Kfz verkauft werden
✕ gravierender Wertverlust bei einem möglichen Verkauf, da sich kaum noch Personen für ein solches Fahrzeug interessieren würden
✕ Weiterentwicklung der Abgasreinigungssysteme & Fördergelder durch die Regierung, um eine so hohe Anzahl an Fahrzeugen nachrüsten zu können
✕ neue Verkehrsschilder inkl. Aufkleber fürs Auto
✕ hoher bürokratischer Aufwand, wenn Fahrer ohne blaue Plakette in die Stadt einfahren und dies geahndet werden muss
✕ Autohersteller würden auf einigen Fahrzeugen sitzenbleiben

Über den Autor

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Thomas R.

Thomas hat einen Abschluss in Politikwissenschaften von der Universität Jena. Er gehört seit 2018 zum Team von bussgeldkatalog.org und verfasst News und Ratgeber zu verschiedenen Themen im Verkehrsrecht.

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56 Kommentare

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  1. d.geier
    Am 25. März 2024 um 8:39

    Man das dauert mir alles viel zu lang! blaue🔵 umweltzone jetzt❗und bitte auch in potsdam, nicht nur berlin❗

  2. DermitdemDiesellacht
    Am 28. Januar 2020 um 12:44

    Macht sich eigentlich jemand Gedanken darüber, was die Produktion, Nutzung und anschließende Entsorgung eines E-Autos für die Umwelt bedeutet und das der Emissionsausstoß um ein vielfaches höher ist als bei einem Benziner/Diesel? Diese Werte sind übrigens im Hinblick auf Solar Panels auch recht interessant..
    Der Strom, mit welchem die Super Umweltfreundlichen und sicheren E-Autos, welche man durch den kleinen Geräuschpegel sehr schlecht bis gar nicht wahrnehmen kann, muss ja auch irgendwoher kommen. Gut, für Menschen, welche bis zur Steckdose denken ist das kein Problem.
    Aber irgendwie kollidiert das doch mit dem Ausstieg aus der Atomenergie?! Und Kohlekraftwerke sind ja auch böse.
    Meine Frau wird sich freuen, wenn sie Ihren Föhn und oder Glätteisen nur noch bei mittelmäßig bis starkem Wind oder durch Sonnenenergie nutzen kann. Und für die Bundesligawochenenden müssen wir dann einen Sturmgenerator anschmeißen welcher dann die Windräder betreibt und die Wolken vor der Sonne vertreibt.

    Doch anstatt Atomkraftwerke so sicher wie möglich zu machen und den Wirkungsgrad der Kohlekraftwerke wenigstens mal zu normalisieren wird heiter auf beidem rumgetrommelt und kräftig für E-Autos geworben, da dieser Markt ja noch nicht gesättigt ist.
    Und die, die am lautesten nach dem Umweltschutz brüllen haben benzinbetriebene Rasenmäher, Laubbläser, nen Generator, kloppen im Sommer als erste die Klimaanlage auf Anschlag, fahren für eine Schale frische Erdbeeren im Januar in den Aldi, LIDL, REWE oder EDEKA, fliegen 3x/Jahr in Urlaub und basteln sich dann ein buntbemaltes Plastikschild für die Umweltdemo.

    Wenn man sich mal mit den absolut unnormalen Unmengen an Plastikverpackungen und der Tatsache, dass ich wegen dem erhöhten Müll nun 15-50 Cent für eine Tragetasche bezahlen muss, auseinandersetzt, weiß man ja eigentlich schon wo der Hase läuft. Ebenso ist es mit dem Thema Mehrwegflaschen, Dosen etc. Ebenso ist es mit dem Thema “Mülltrennung”
    Der Grundsätzlich gute Gedanke wird durch den direkt folgenden wirtschaftlichen, völlig zerstört. Wenn alle Menschen ein tatsächliches Interesse an einem wirkungsvollen Umweltschutz hätten, würden die meisten Diskussionen entfallen.
    Solange die Mehrheit der Menschen weiter aufhört zu denken, solange gibt es Menschen welche davon profitieren. Wenn auch nur durch den Verkauf einer bundbedruckten Stofftasche mit der Aufschrift “Rettet die Umwelt”

  3. W. Weber.
    Am 5. Januar 2020 um 23:58

    Moin und hallo, ich persöhnlich würde eine blaue Plakette befürworten, da ich zum einen ein E- Fahrzeug habe und zum anderen wenn nicht E – Fahrzeuge die fälschlicherweise einen E- Ladeplatz als “Parkplatz” nutzen und somit jedem Fahrer eines E -Fahzeuges damit die Möglichkeit nehmen ihr Fahzeug zu laden, eine sehr hohe Strafe (nicht unter 50,00€) bis hin zum Abschleppen erhalten würden!
    Denn so wie die momentane Situation ist und da spreche ich aus eigenen Erfahrungen, finde ich die Ladesäulen zu 75% von “Falschparkern” belagert vor und wenn ich mir die Zeit nehme und warte bis der, die Falschparker/in auftaucht werden diese zu 99% teilweise exterm akkressiv, bis hin “ich hau dir auf die Fr….”!
    Solange sich E- Fahzeugfahrer mit solchen Sozial- inkompetenten Hirnis rumschlagen müssen sehe ich schwarz für unsere Zukunft, da die Anzahl der E- Fahrzeuge auf Deutschen Straßen zunehmend wächst, aber die Anzahl der Ladestallen massiev inter her hinkt.
    Genau hier besteht für meine Begriffe allerhöchster Handlungsbedarf, damit auch die Polizei Werkzeuge in die Hand bekommt mit denen sie dann diese “Falschparker” endlich in ihre Schranken weisen können, denn so wie es aussieht geht es wohl nur über die Geldbörse, der erhobene Zeigefinger führt bestenfalls als Anwort zum ausgesteckten Mittelfinger.
    MfG. W. Weber

  4. Dickschiff
    Am 23. Januar 2019 um 17:14

    Super – ich freue mich über meinen “Dicken” –
    Er ist 15 Jahre alt, wiegt 2 Tonnen und säuft 15-18 Ltr. Benzin auf Hundert.
    Aber: es ist ein Euro 3 Sauger – ab jetzt unverkäuflich und die “Blaue” kann kommen :-))

  5. Hans G.
    Am 8. Dezember 2018 um 10:34

    Wieso spricht niemand über Schiffe ? Die größte dreckschleuder der es gibt.

    • Lothar G.
      Am 13. Januar 2019 um 4:24

      Ja , richtig,
      und wichtig ist der Granit Transport von China nach Europa, möglichst schnell per Fluzeug.
      Wie sind die Menschen bloß drauf?

      • Carl
        Am 24. Januar 2024 um 15:25

        Hier hat niemand über Flugzeuge geredet.
        Es wird gemeint, dass die Schiffe keinen Kat haben und dreckig sind.

  6. Lothar G.
    Am 21. November 2018 um 18:23

    Es ist schon verwunderlich, dass jemand sein Auspuff durch einen lauteren sportlichen tauschen darf, um damit eine deutliche
    Lärmerhöhung erreicht. Das grenzt an vorsätzlicher Körperverletzung!
    Betriebserlaubnis entziehen und 1 Jhr. Fahrverbot.

  7. Ric
    Am 4. Oktober 2018 um 15:21

    Hallo, wenn ich das richtig verstehe brauche ich mir mit meinem Benziner (Euro 3) keine Sorgen zu machen? Aber Benziner mit Euro 2 (Fahrzeug eines bekannten ) bekommen Probleme ?

  8. Mapt
    Am 19. September 2018 um 17:43

    Hallo zusammen

    Ich finde den vorschlag gut, weg mit den stinkenden diesel fahrzeugen!!!
    Entweder benziner elektro hybrid

    UND wer sich daran nicht halten sollte: auf der stelle die fahrzeugerlaubniss erlöschen !!!

    Gut gemacht deutschland

  9. Manfred H.
    Am 30. Juli 2018 um 16:04

    Mein Vorschlag:
    Die Städte die ein Fahrverbot aussprechen zukünftig zu boykottieren. Nach Möglichkeit keinen Einzelhandel dort mehr zu bedienen, keine Freizeitangebote dort mehr zu nutzen, keine öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, keine Radwege mehr befahren und auch nach etwaiger Anschaffung eines Fahrzeuges welches das Fahrverbot nicht betrifft (Benziner oder Euro6-Norm) die Städte und ihre Geschäfte und Firmen weiterhin NICHT zu bedienen – quasi auszuhungern; konsequent mit dem Ziel durch dieses Handeln diesen Städten und Kommunen rechtlich zulässigen Schaden zuzufügen mit dem Ziel dass sich ein solches Szenario in den verantwortlichen Köpfen einbrennt.

  10. Herrmann
    Am 1. Mai 2018 um 14:57

    Wählt doch nächstes mal Leute mit Sachverstand.
    Die Umwelt ist wichtig, aber die Willkür gegen die Bevölkerung ohne Zwangsmaßnahmen für die Autoindustrie geht gar nicht.

  11. Meinung
    Am 13. März 2018 um 20:47

    Tja,
    die EU und das Ausland haben es geschafft. Deutschland schafft sich und eine weitere Haupttechnologie weiter ab. Wir palavern brav über blaue Plaketten und alle ausländischen Autohersteller lachen sich kaputt. Wer sich richtig informiert hat, weiß dass VW zwar wiegen Betrugssoftware angemeiert wurde, aber komischerweise sind die Überschreitungen bei unabhängigen Tests deutlich geringer als die der auslänsischen Konkurrenz. Wers nicht glaubt, soll mal die Suchmaschine bemühen.
    Auc der ganze Dieselskandal in den USA hatte rein wirtschaftliche Interessen. Dort kümmert man sich kein Stück um CO2 und fährt dicke Benziner. Wenn mann dann dort auf sparsame Diesel aus der EU schießen kann, kommt das der eigenen Wirtscahft zugute.

    • Richter
      Am 17. August 2018 um 19:12

      Welches zukunftssichere Auto soll ich mir kaufen das ich min.die nächsten 10 jahre fahren kann ohne teure nachrüstungen zu kaufen?
      Ich fahre auch mal 1000 Km Tag.

      Fahrverbot in der Innenstadt wenn der Kunde zahlt Lauf ich auch zu ihm.aber wie kommt mein Werkzeug zum Kunde Handkarre.?

      Und nach alle dem beschweren sich die Kunden das unser Std.zu hoch ist.

      Alles Geldmacherei auf höchster Ebene.

  12. Joschi
    Am 9. März 2018 um 13:24

    Moin, zu dieser Situation hätte es nicht kommen müssen:
    Wenn ich heute die Fahrzeuge in der Stadt sehe, dann sehe ich in den meisten SUV’s und Geländewagen mit Allrad für die Großstadt, meist nur eine Person die in dem Dickschiff sitzt…. Wären alle nur mit einem Kleinwagen a la Smart unterwegs, würden die Abgase nicht in dem Maße anfallen!
    Eine Lösung für den Moment kenne ich allerdings auch nicht…
    Zu Bedenken gebe ich jedoch:
    Auch Elektrofahrzeuge produzieren Abgase, nämlich beim Herstellen der elektrischen Energie! Einige dieser vermeintlichen “Saubermänner” erzeugen schon beim Bau soviele Schadstoffe, das man einen alten Diesel davon ein Jahrhundert lang im Leerlauf laufen lassen könnte, ohne soviel Dreck zu produzieren….
    Die Verwertung von 13 Millionen Dieselfahrzeugen (allein in Deutschland) wird zudem die Umwelt auch nicht ungeschoren davonkommen lassen. Und wenn sie nur ins benachbarte Ausland verkauft werden? Sicher hält sich die Umweltverschmutzung dann an unseren Grenzen (an vielleicht dort aufgestellte Verbotszonenschilder)?

    Ich denke das Jeder sich vor der Fahrt mit seinem Fahrzeug fragen sollte, ob diese Fahrt wirklich notwendig ist und fange damit sofort an!

    Leider wohne ich ca. 6 km vom nächsten Supermarkt entfernt…. Nun, ich werde nur noch einmal die Woche dort hinfahren. In der übrigen Zeit bleibe ich zu Hause? Nein, ich habe noch ein Fahrrad :) denn bei mir fährt der Bus nur einmal täglich, und wenn ich mitfahren will, muss ich einen Tag vorher Bescheid geben…. So ist das hier auf dem Land! Also regt Euch nicht auf, wenn der Bus nur jede Stunde kommt!
    Da bringt es dann noch nicht einmal etwas wenn ich mit dem Taxi fahre, denn das Taxi verschmutzt die Luft ja auch, und es muss hierhinkommen, mich dahin fahren wo ich hin muss, und anschließend wieder zum Taxihalteplatz…. Also die Umwelt hat da eher Nachteile dadurch! Mag sein, das das in der Stadt anders ist, da sind die Halteplätze der Taxen dichter beieinander…

    Ich möchte mich bei denen bedanken, die mir bis hierhin gefolgt sind!

    Aber je mehr ich mich mit dieser Problematik beschäftige, desto mehr Probleme tauchen auf….

    Meine Lösung: sich wirklich immer fragen, ob die Fahrerei mit dem Fahrzeug notwendig ist. Vielleicht habt ihr ja mehrere Fahrzeuge zur Verfügung? Dann nutzt bitte das Kleinere!

    In diesem Sinne wünsche ich ALLEN einen schönen Tag

    Josh

  13. Arndt
    Am 7. März 2018 um 15:19

    Ich habe einen Nissan Xtrail mit Tageszulassung 31.8.2017 (Euro 6) im Januar gekauft und warte bis morgen ihn abzuholen da eine AHK nachgerüstet wird. Seit gestern würde mein Fahrzeug (ohne AdBlue) mit Euro 5 Autos gleichgestellt wenn die Regelung mit 2 blauen Plaketten käme. Unglaublich – habe den Wagen noch nicht und werde mit 5ern vielleicht auf ein Level gestellt. (Fahrverbot) 5er hin oder her – ich finde nur der privat PKW – Besitzer muss bluten !!!!!!!. Irrsinn : Ich könnte dann mit meinem Motorrad (kein Kat) oder mit dem 2 -Takt Roller fahren , der garantiert mehr Schadstoffe rauspustet. Eigentlich wollte ich den aus Umweltsicht auslaufen lassen, aber jetzt ist mann evtl. gezwungen so Stinker zu behalten. Ich finde alles sehr übertrieben – aber so sind wir Deutschen oft. Hoffentlich ist die Politik besonnen.
    Übrigens : Diesel musste es sein, da um einen Wohnwagen zu ziehen Benziner in meiner Preisklasse nicht zu finden sind (Drehmoment) – und ein 6 Zylinder oder 3 Ltr. Hubraum kann und möchte ich nicht bezahlen.

  14. Egon
    Am 28. Februar 2018 um 16:02

    Das hier viel schief läuft läuft braucht man wohl hier nicht mehr sagen, aber kommen wir doch einmal zu einem anderen Punkt was Diesel 6 oder auch ein Hybrid Fahrzeug Betrifft. Diesel 6 ist nicht Grundsätzlich Sauber es ist sogar so das dieses Fahrzeug mehr Schadstoffe noch hinten raus bläst wie ein kleiner Diesel. Oder Will mir einer sagen das ein Diesel der 20ltr Verbraucht Säubere ist wie einer mit Euro % und 4Ltr Verbrauch? Zu den Hybrid Fahrzeuge nun das diese eine Berechtigung haben möchte ich nicht bestreiten doch so Sauber sind diese auch nicht. Hier denke ich hat man nur ein Mittel gesucht das ein großes Fahrzeug mit 4ltr Hubraum und einige Hundert KW noch da hinfahren kann das der feine Herr oder Dame direkt vor der Ladentüre Halten kann. Es stinkt bis nach oben und es wird Zeit das die Regierung Ausgewechselt wird.

  15. Holger E.
    Am 27. Februar 2018 um 9:43

    Wenn ich das so richtig verfolge sind auch die neueren Benziner betroffen (Euro 4 und 5), welche über Direkteinspritzung, also aktueller Stand der Technik) verfügen. Diese werden ebenfalls KEINE blaue Plakette erhalten. NICHT NUR DIESEL !!! Hingegegen werden Euro3-Benziner, ohne Direkeinspritzung, die blaue Plakette erhalten. Ich denke: Die Einzigen, die wirklich profitieren, ist die Autoindustrie…. und das ist auch politisch so gewollt.

  16. Alfred R.
    Am 22. Februar 2018 um 16:48

    Diesel Dreckschleuder? auf einmal? Bus, Bahn, LKW´s ja das sind die Guten, denn für sie gelten 4 mal höhere Grenzwerte als für PKW´s.
    Die Politiker überlegen den ganzen Tag wie sie geschickt die Leute dazu bringen können Geld für was neues auszugeben. Die Wirtschaft muss angekurbelt werden, das bring mehr Steuer ein.
    Die Blaue Plakette wird es sicher nur für Länder und Städte geben die Geld haben und sich theoretisch neue Autos kaufen könnten.
    In Paderborn sind die Diesel alle sauber, denn die brauchen keine Plakette. Baden Württemberg und Bayern bezahlen den höchsten Länderausgleich. Weil hier das Geld sitzt wird es demnächst da auch die blaue Plakette geben.
    Leute Kauft neue Autos, der Wirtschaft geht es schlecht sie brauchen Geld. Es gibt im Moment Abwrackprämien für Dieselautos von sage und schreibe 11.785 Euro. Na wenn das nicht eindeutig ist?
    Wer auf den Zug nicht aufspringt wird damit bestraft , dass er sein Auto in Städte wie Stuttgart etc. nicht mehr einfahren darf. Irgendwie muss man die Leute ja zwingen können, Geld auszugeben, damit mehr Steuer eingenommen werden können. Leute bitte glaubt nicht, der Diesel sei schmutzig, weil er weniger verbraucht.
    Mit Benzin kann mehr Steuer eingenommen werden, da der Verbrauch höher ist, das ist gut.
    Und das Thema Benzin-Direkteinspritzer, ja, die blasen richtig NOx raus, informiert euch mal. Doch das Thema ist hier im Moment der Diesel, der Benzinskandal wird sicher auch bald kommen, also dann…

  17. Jay-Pi
    Am 14. Januar 2018 um 16:53

    Hallo,
    werden diese Änderungen dann auch weltweit umgesetzt? Im vergangenen Urlaub im schönen Bulgarien fuhren Busse hinter denen man, überspitzt formuliert, nichts mehr gesehen hat. Schafft die USA dann auch alle “spritfressenden Monster” ab? Fahren Schiffe dann auch mit den neusten Abgasnormen auch in nationalen Gewässern?
    Warum steigt Trump aus dem Klimaabkommen aus, wenn dieser doch von hoher Priorität ist?
    Wieso geht man immer Deutschland mit dem Klimaschutz auf die Nerven? Und warum müssen deutsche Verbraucher immer in die Tasche greifen? Die Autobauer halten doch die Normen angeblich nicht ein, wir können die Fahrzeuge schlecht selbst überprüfen und sind daher darauf angewiesen, dass uns saubere Autos zur Verfügung gestellt werden.

    Alle Länder der Welt müssen da ebenfalls mitziehen, sonst profitiert das Klima nämlich überhaupt nicht davon!

    Auch wenn ich mit diesen Aussagen reichlich Kritik ernten werde, so konnten mir diese Fragen noch keiner beantworten.

    • Wolfgang M.
      Am 1. März 2018 um 19:13

      Es ist doch – ganz allgemein – ein Problem, bei dem die ganz “wichtigen Statistiker” gefordert sind. Die drehen zielorientiert alles so hin, dass ihr gewolltes Ergebnis bestätigt wird. Im Klartext: Nicht eine/r dieser Zunft hat (nach meinem Kenntnisstand) auch nur einmal den gesamten Schadstoffausstoß eines Vielfahrers, z.B. nach/in Stuttgart (sogen. Pendler), mit seinem KFZ (angeblich beste Schadstoffklasse) mit einem Stuttgarter Bürger verglichen, der mit seinem schadstoffreicheren KFZ innerorts aber nur selten, wenig fährt und dies auch mit Jahresabbo des VVS unterlegt.
      Das Problem ließe sich anstelle mit Fahrverboten viel sinnvoller derartig lösen oder zumindest beschränken, wenn man z.B. jedem KFZ-Fahrer/Halter ein sogenanntes Fahrkontingent/Gesamtfahrleistung für einen bestimmten Zeitraum zugestehen würde. Wegen der unterschiedlichen Umweltbelastung könnte man dies rechnerisch ausgleichen.
      Ganz sicher darf es aber nicht sein, dass ein “Trotzdem-Stinker” die Umwelt verpesten darf und andere hierfür “büßen” müssen.

  18. Charo
    Am 2. Januar 2018 um 12:26

    Das erbärmliche ist doch das mal wieder die Autofahrer die Leidtragenden sein sollen. Wie sieht es denn in der Schifffahrt aus? Was allein ein Kreuzfahrtschiff an Feinstaub ausstößt darüber spricht mal keiner…
    Wie sieht es mit Holzöfen aus, die in vielen Haushalten als kostengünstige und umweltfreundliche (!) Heizmöglichkeit betrieben werden?
    Und, und, und…
    Fakt ist doch das wir alle schön über den Tisch gezogen werden!

  19. di g.
    Am 26. Dezember 2017 um 18:24

    es geht voran❗✌️🇩🇪☮️

    Weil Diesel verboten wird: Londons Taxen fahren elektrisch

    [Links entfernt]

    blauer punkt❗blauer punkt❗blauer punkt❗
    und merkel muss alle schummeldiesel in e autos & transporter umtauschen❗

  20. di g.
    Am 25. Dezember 2017 um 17:08

    nur euro 6 reicht nicht mehr❗👇

  21. di g.
    Am 25. Dezember 2017 um 16:41

    der atom und kohleausstieg geht mir viel zulangsam.
    und ihr irrweg ist nur panikmache.
    es gibt keine alternative als auf wind wasser und solar zurückzugreifen.
    china muss noch zur reson gebracht werden. genau wie alle anderen verpesterstaaten.
    oder liegt ihnen nichts daran?

  22. di g.
    Am 24. Dezember 2017 um 11:28

    es geht nicht um das schneller durch die stadt kommen, sondern um die sicherheit!
    und wenn natürlich nur noch die neuen euro 6c diesel unterwegs sein dürfen bleibt die luft ein wenig sauberer.
    desweiteren soll der nahverkerhr, bus, bahn, sbahn und straßenbahn kostenlos für alle sein, auch mit fahrrad!
    was wiederum mehr zum umsteigen bewegen würde.
    aber dafür soll es von mir aus auf der gesammten autobahn keine begrenzung geben. dafür aber übersll verstärkte und bessere lärmschutzwände.

  23. Helga B.
    Am 29. Oktober 2017 um 10:08

    Es ist fast unglaulich, alle Autos werden mehr oder weniger niedergemacht, aber kein Wort wird über Autos mit Autgas (LPG) verloren. Ich fahre seit über 12 Jahren mit Autogas, das ich 2005 bei Km-Stand von ca 157 000 km eingbaut bekam: BRC-System. Dieses Jahr musste ich den Tank erneuern – ‘Verfalldatum’ 10 Jahre! Mein Km-Stadt ist jetzt ~229 890 km. Und ich fahre einen Citroën Xantia.
    Ich kann das Gerede über e-Autos schon garnicht mehr hören. Etwas unsinnigeres gibt es nicht. Und keiner regt sich über die Gülle der Bauern auf, die real die Natur tötet.
    Wie steht es nun mit den Plaketten für LPG-Autos? WIe sind da die Werte? Ganz ohne Benzin geht es ja nicht (Startvorgang).

    • di g.
      Am 24. Dezember 2017 um 14:00

      hallo!
      bei wiki steht dazu: das autogasanlagen seit 1.10.2017 keine einzelabnahmen mehr erlaubt sind!

  24. Maus
    Am 21. Oktober 2017 um 15:30

    Nein, das hast Du falsch verstanden: Beim Verbrennen von 1 l Benzin entstehen ( aus diesem Benzin) 2,3 kg CO2. Das ist ein naturwissenschaftlicher Fakt. Das Verbrennungsprodukt ist in der Tat schwerer als das Benzin selbst. Dies ist nun einmal nicht wegzudiskutieren. Mit den Energieaufwendungen bei der Förderung des Öls usw. hat das nichts zu tun – das kommt alles noch dazu! Auch entstehen noch weitere Verbrennungsprodukte zusätzlich zum CO2, z.B. Stickoxide ( meistens nicht ganz korrekt als “NOx” bezeichnet). Wenn man die Fakten ein wenig kennen würde, käme ein Großteil der unsinniger Argumente gar nicht vor – – – eine Lösung für das ganze Problem hätte man aber immer noch nicht. LG Christian

  25. Der Entsorger
    Am 3. September 2017 um 22:45

    Zitat: Philip M.
    “Auf jeden Liter verbrauchtes Benzin entfallen automatisch rund 2,3 Kilogramm CO2”.
    Lese ich das richtig ? Ich weiß nicht ob Benzin schwerer als Wasser ist, wenn denn unmerklich, aber 1 Liter Wasser hat bei mir rund 1 Kilogramm Gewicht. Oder ist hier auch schon die Herstellung mit drin, na dann besorg ich mir ein Auto was mit Schweröl fährt. Die Herstellung, wenn es sie dann gibt, erübrigt sich hier wohl.

    Komisch

    • Hans
      Am 17. September 2018 um 15:26

      Warum entstehen aus 1 Liter Benzin (ca. 0,75kg) rund 2,3 kg CO2?
      Weil bei der Verbrennung von Kohlenstoff (Atommasse 12) zu CO2 je Kohlenstoffatom zwei Sauerstoffatome (Atommasse je 16) hinzukommen. Aus 12g Kohlenstoff werden so 44g CO2, also mehr als das 3,6 fache an Masse. Das dabei aus 0,75l Benzin nicht sogar 2,75kg CO2 werden liegt einfach daran, das Benzin nicht nur aus Kohlenstoff besteht.
      Beim Wasserstoff (Atommasse 1, der andere Energieträger im Benzin) sieht es noch extremer aus hier entstehen aus 2g Wasserstoff 18g Wasser (H2O) also die 9 fache Masse. Nur der Wasserdampf stört halt keinen, daher wird der auch seltenst angegeben.

  26. Klaus W.
    Am 17. August 2017 um 13:36

    Die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen deuten darauf hin, dass E-Mobilität alles andere als ökologisch ist.
    Der Lithiumabbau ist enorm naturzerstörend und dem Abholzen der Regenwälder gleichzusetzen. Das Ganze findet dann in Sklavenarbeit in der Dritten Welt statt. Die Herstellung der Akkus benötigt unvorstellbar viel Energie, die nie wieder im Leben eines Akkus ausgeglichen werden kann. Die Entsorgung ist völlig ungeklärt und bislang ein Rätsel. Man stelle sich vor: alle 6-8 Jahre weltweit für 1,5 Milliarden Autos ein neuer Akku. Und wo soll der Strom herkommen. Rein regenerativ geht gar nicht, da die Grundlastfähigkeit fehlt. Und ob regenerative Energie wirklich ökologisch ist, ist auch noch fraglich, da enorm viel graue Energie benötigt wird und auch z.B. die Nutzung der Biomasse sehr fragwürdig ist. Wir verbrennen Lebensmittel und durch die Flächenkonkurrenz verhungern woanders Menschen. Ist das ein Fortschritt? Das Fazit ist, dass z.Zt. ca. 2500 neue Kohlekraftwerke weltweit in Bau oder Planung sind. Allein in China bis 2030 sind es 1000 Kohlekraftwerke und 60 Atomkraftwerke und das wird für die E-Mobilität nicht reichen. Kurzum – das ist ein Irrweg. E-Mobilität wird die Umweltstörung noch extrem erhöhen. Wenn man es in 30 Jahren merkt, wird es für den Planeten zu spät sein.

    • Syntheseclown
      Am 9. Februar 2018 um 13:55

      Sehr richtig. Im Moment ist der”Klimagewinn” gering, weil sämtliche Strukturen auf Verbrennungsmotoren bzw. fossile Brennstoffe ausgerichtet sind. Aber auch Daimlers Dreirad war am Anfang eher ein Spielzeug. Wenn wir noch nicht soweit sind, wirklich zu gewinnen, wird es aber Zeit, verstärkt zu forschen. Lithium-Akkus sind noch nicht das letzte Wort und die Speicherung z.B. von Solarenergie in andere Energieform ebenfalls nicht.
      Für Biomasse müssen übrigens keine Lebensmittel “verbrannt” werden. Ernteabfälle, Gülle etc. tun es auch.

      Es ist KEIN Irrweg, aber ein Weg, der beschritten werden muss. Schon deshalb, weil fossile Brennstoffe nur begrenzt vorhanden sind. Daran ändern auch neue Gewinnungsverfahren nichts.

  27. heinrich
    Am 5. August 2017 um 10:36

    Autofahrer sind verunsichert. Hersteller müssen verpflichtet werden co2 und nox anzugeben

  28. Theodoridis G.
    Am 17. Juli 2017 um 21:27

    Der Grüne förtert falsche Blaue Plakette,für euro 6 diesel,weil auch eine Vebrennungs Motor ist nur reine elektro Autos sollen die Blau Plakette bekommen und die Vebrennuns Motoren grün Bleiben egal euro 4 oder euro 5 oder 6

    • di g.
      Am 24. Dezember 2017 um 13:40

      e autos bekommen schon das [ K🕔ENNZEICHEN E]❗
      brauchen also keine blaue plakette❗
      es geht auch um die luftreinhaltung. noch nicht mitbekommen❓sonst währe das ja alles quatsch.
      und ausserdem stinken diesel wie 2takter und hören sich auch scheiße an.
      ausserdem ist in spätestens 40 jahren das öl eh alle. ich darf es noch miterleben.

  29. Fred Feuerstein
    Am 17. Juni 2017 um 17:55

    Wie wäre denn mal der Gedanke, dass Fahrzeuge die bewusst alle Umweltregeln verletzen aus dem Verkehr gezogen werden würden? Ich wohne in einem Gebiet in dem manche Nachbarn ein Fahrzeug des VK Konzerns fahren, das bedeutet.. ich bin daher schon mal einer höheren, betrugsmässig veranlassten Schadstoffbelastung ausgesetzt was meine Gesundheit und die meiner Kinder beeinträchtigt.

    Da wird nicht nur die Umwelt geschädigt, sondern es wird auch noch betrogen was das Zeug hält, von offenbar jedem Fahrzeug aus dem Konzern. Und die Kunden… -?- die interessiert es offenbar einen feuchten Kehricht, zwei haben die Softwareänderungen durch Tuner wieder rückgängig machen lassen.

    Ich werde aber mit meinem 2-Jahre alten Diesel zugespamt…

  30. Philip M.
    Am 7. April 2017 um 23:18

    So. Bitte jetzt alle Grünen Fundus Politiker PS-Junkies etc. sofort auf die Schulbank. Still sitzen und zuhören.
    1. Stunde Chemie:
    “Auf jeden Liter verbrauchtes Benzin entfallen automatisch rund 2,3 Kilogramm CO2, auf jeden Liter Dieselöl rund 2,6 Kilogramm CO2.” Punkt. Alles andere ist dummes Gefasel. Mit den neuen Vorgaben von 80 mg/km bitte mal nachrechnen.
    Sind bei 6,5 l auf Hundert km schon ca 180 mg.
    Kein Auto mehr zugelassen mit mehr als ca. 3 Liter Verbrauch. Lol. Flugzeuge lol. Züge: Doppel lol. Schiffe: 100 x lol. Esel: zuviel Methan?

    Man fragt sich, wie lange es dauern wird, bis alle Umweltpolitiker und Reporter dies kapiert haben werden und die dauernde Irreführung der Öffentlichkeit ein Ende findet.
    PS: zum letzten mal für die Verblendeten: ca. 80 % des Feinstaubs entstehen durch Bremsabrieb, Reifenabrieb, Abrieb am Asphalt und Aufwirbelung. AUCH BEIM GRÜNEN ELEKTROAUTO!!!!!!. So jetzt noch scbnell ab in den Mathe-Grundkurs: Dreisatz lernen!!!

    • Christian
      Am 28. April 2018 um 17:49

      Hallo Philip M.

      Endlich mal wer der nicht so vollkommen verblödet ist und es auf den Punkt bringt. Der Feinstaub ist
      von Reifen, VOR allem Brems und Aphaltabrieb. Und ja auch E Autos haben Gummireifen, Bremsen
      und fahren aus Asphalt. Wer das leugenen will bitte nur zu. Aber eines ist nicht ganz stimmig.

      Stephen Hawking hatte noch eine Abhandlung über Feinstaub vor seinem Tod veröffendlicht. Es sind sogar
      85-88% des Feinstaubs das durch Bremsen, Reifen und Asphalt endsteht. Und noch was Leute. Wie alt wollt
      ihr werden. Früher wurden Menschen nur 35.40 Jahre alt.

      Nun werden die meisten 80-90 und dann macht man sich noch gedanken über Feinstaub? Ich lach mich tod.
      Wenn ich zu Fett bin und an herzproblemen leide (Ausser vererbt oder durch unfälle) bin ich meist selbst drann
      schuld und nicht die Autos. Bewegung hilft da.

      Zum nächsten: Ich Arbeite als Reifenmontuer. Was meint ihr wieviel Feinstaub ich Inhalieren darf wenn ich Täglich
      an 40 Autos die Räder wechsel. Da sagt kein Umweltschützer was das wir Mitarbeiter davor geschützt werden müssen.

      Würde in den Städten soviel Feinstaub sein wie bei mir in der Werkstatt würde ich sagen jap da muss was gemacht werden.
      Aber wenn ich in Stuttgart unterwegs bin finde ich die Luft recht angenehm sauber wie auf meinem Arbeitsplatz.

    • Jens H.
      Am 1. November 2017 um 20:51

      Richtig, Philip. Genau so ist es. Und mal ganz nebenbei angemerkt: der sogenannte Feinstaub ist erst durch diese ganze DPF & Co Sch… entwickelt worden.
      Auf hochdeutsch: es ist ein Hausgemachtes Problem.

      Man stelle sich hinter einen alten Diesel (z.B. Bulli oder so) bei laufendem Motor, nehme ein Tempo und halte es an das Endrohr. Oh Schreck, schwarz!
      Dann mit einem neuem Tempo die Nase schnäuzen. Oops, auch schwarz.

      Das gleiche nun mit einem aktuellen Fahrzeug. Die Tempos werden fast weiß bleiben.
      Das liegt aber nur daran, das die Feinstaubpartikel so mikroskopisch klein gehäckselt werden, dass sie ungehindert in die Lunge kommen können.
      Bei den Ausdünstungen der alten Diesel wurde der Dreck nämlich durch die Nasenhaare gefiltert und waren somit weniger schädlich als der Mist aus den “so sauberen” Fahrzeugen von heute.

      Es ist am Ende eine staatlich gesteuerte Zwangsenteignung, Abzocke und Verarschung am Bürger, sowie eine Vitaminspritze für die Autoindustrie und Wirtschaft.

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