30-Zone

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Bußgeldkatalog 30er Zone: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts

VerstoßBußgeldPunkteFahrverbotFVerbot
...bis 10 km/h15 €
...11 - 15 km/h25 €
...16 - 20 km/h35 €
...21 - 25 km/h80 €1
...26 - 30 km/h100 €1
...31 - 40 km/h160 €21 Monat1 M
...41 - 50 km/h200 €21 Monat1 M
...51 - 60 km/h280 €22 Monate2 M
...61 - 70 km/h480 €23 Monate3 M
...über 70 km/h680 €23 Monate3 M

Bußgeldrechner für 30er Zone

In der 30er Zone geblitzt?

Blitzer in einer Tempo-30-Zone sind nicht selten

Blitzer in einer Tempo-30-Zone sind nicht selten

Die 30er Zone ist eine Idee aus Niedersachsen und wurde 1983 in der Innenstadt von Buxtehude eingeführt. Aufgrund der schnellen Steigerung der Verkehrssicherheit und der daraus resultierenden positiven Erfahrungen beschloss das deutsche Parlament zwei Jahre später, die Tempo-30-Zone auch in anderen Städten einzuführen.

Auch andere Länder adaptierten die Idee der 30er Zone. In der Schweiz waren 40er Zonen beliebt; dies änderte der Bundesrat aber ab, als er den Erfolg in Deutschland und Österreich bemerkte. Das Europäische Parlament möchte bis zum Jahr 2020 ein europaweites Tempolimit einführen. Eine Bürgerinitiative kämpft zwischenzeitlich für die Ausweitung der 30er Zonen in der EU.

Die Funktion und gesetzliche Grundlage der Tempo-30-Zone in Deutschland

Die Tempo-30er-Zone erfüllt drei grundlegende Funktionen. So soll die 30-Zone die Verkehrssicherheit erhöhen. Aufgrund eines Verkehrssicherheitsprogrammes führte Berlin vor fast allen Schulen und Kitas die 30er Zone ein. Hier ist die Drosselung der Geschwindigkeit besonders wichtig, da Schulkinder meist wenig auf den Verkehr achten und die Wahrscheinlichkeit sinkt, einen tödlichen oder verletzenden Unfall zu verursachen.

Zudem zeigten Studien, dass Autofahrer in einer Tempo-30er-Zone öfter dazu bereit sind, abzubremsen, wenn sie ein Kind am Straßenrand sehen.

Berliner Straßen messen etwa 5300 Kilometer. Ein Viertel davon sind 30er Zonen.

Zudem soll eine 30-Zone Emissionen reduzieren. In der Zone reduzieren sich nicht nur die Abgase, sondern auch der Lärm. Aus diesem Grund ist die 30er Zone besonders in verkehrsberuhigten Wohngebieten beliebt. Ob die Tempo-30-Zone aber wirklich Abgase reduziert, ist noch unklar. Einige Studien belegen diese Theorie; andere Forscher fanden jedoch Beweise, dass die These nicht stimmt.

Der dritte Grund für die Einführung von 30er Zonen auf der Straße ist, dass dieser Bereich die Wohn- und Aufenthaltsqualität verbessert. Wie bereits erwähnt, ist die 30-Zone besonders in Gegenden beliebt, die viele Wohnhäuser aufweisen. Die verminderten Geräuschimmissionen verbessern die Lebensqualität der Anwohner.

Trotzdem ergab eine Studie, dass 87 Prozent der Fahrzeugfahrer die Höchstgeschwindigkeit in einer 30-Zone überschreiten.

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Die 30-Zone in der StVO

Die 30er Zone ist in der StVO geregelt

Die 30er Zone ist in der StVO geregelt

Paragraph 45 der Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt die Verkehrszeichen und -einrichtungen in Deutschland. Absatz 1c bestimmt die Tempo-30er-Zone. Darin wird angeordnet:

  • Die 30-Zone darf nur innerhalb geschlossener Ortschaften errichtet werden.
  • “Wohngebiete und Gebiete mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf“ sind besonders hierfür geeignet.
  • Die jeweiligen Straßenverkehrsbehörden ordnen die Errichtung einer 30-Zone in Absprache mit der entsprechenden Gemeinde oder Stadt an.
  • Die Tempo-30er-Zone darf nicht auf Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen errichtet werden. Ferner regelt die StVO, dass sich die Zonen nicht dort befinden dürfen, wo weitere Vorfahrtstraßen sind.
  • Eine 30er Zone darf nur durch Kreuzungen, Einmündungen, Fahrstreifenbegrenzungen, Leitlinien und benutzungsfreundliche Radwege verlaufen, die nicht durch Lichtzeichen, also Ampeln, geregelt werden. Ausnahme: 30er Zonen, die vor dem 1. November 2000 errichtet wurden und Ampeln für Fußgänger besitzen.
  • In einer Tempo-30-Zone muss die Rechts-Vor-Links-Regelung gelten.

In der Tempo-30-Zone zu schnell gefahren

Grundsätzlich gelten für alle Verkehrsteilnehmer, die in der 30-Zone geblitzt wurden, die normalen Bußgelder, die eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts mit sich bringt.

Das Tempo in einer 30er Zone ist auf 30 km/h beschränkt. Achten Sie deshalb besonders in Wohngebieten und vor Schulen auf die runden Schilder mit einer schwarzen „30“ darauf. Oftmals stellen die Beamten hier Blitzer auf, da an diesen Stellen gefährliche Situationen in Folge von einer überhöhten Geschwindigkeit entstehen können.

Geblitzt werden in einer 30-Zone kann nur erfolgen, wenn noch kein beendendes Schild vorhanden ist. Denn eine 30er Zone muss ein Anfangs- und ein ausgegrautes End-Schild (Zeichen 274) besitzen, um korrekt angezeigt zu werden.

Innerhalb geschlossener Ortschaften ist abseits der Vorfahrtstraßen mit der Anordnung von Tempo 30-Zonen zu rechnen. (Quelle: § 39 Abs. 1a StVO)

Wer zu schnell in der 30er Zone unterwegs ist, muss mit folgenden Strafen rechnen:

  • bis 10 km/h: 15 Euro
  • 11 bis 20 km/h: 25 bis 35 Euro
  • 21 bis 30 km/h: 35 bis 80 Euro und ein Punkt in Flensburg
  • 31 bis 50 km/h: 160 bis 200 Euro, 2 Punkte und einen Monat Fahrverbot
  • 51 bis 60 km/h: 280 Euro, 2 Punkte und zwei Monate Fahrverbot
  • ab 61 km/h: 480 bis 680 Euro, 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot
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Dieses 30er Zone-Schild signalisiert, dass die Zone beginnt. Ein graues Verkehrszeichen zeigt das Ende der Tempo-30-Zone.

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Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der 30er Zone kann teuer werden. Erst recht, wenn noch Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot hinzukommen. Bereits 50 in der 30er Zone kostet den Verkehrssünder 35 Euro. Wurden Sie jedoch in der 30-Zone mit 60 geblitzt, erwartet Sie bereits ein Punkt in Flensburg.

Dieser ist immer dann besonders ärgerlich, wenn das Punktekonto in Flensburg bereits 7 Punkte zählt. Dann muss der Betroffene nämlich die Fahrerlaubnis abgeben und darf für mindestens sechs Monate nicht mehr fahren. Was bei einem Fahrerlaubnisentzug zu beachten ist, finden Sie im Ratgeber dazu.

Wiederholungstäter in der 30er Zone

Einträge im deutschen Bußgeldkatalog für eine 30er Zone gibt es nicht weiter. In der Regel gilt das gleiche Bußgeld in einer 30er Zone wie auch auf dem Rest der innerstädtischen Straßen. Vorfahrtsmissachtungen oder Abstandsverstöße können auch hier geahndet werden. Steht also ein Blitzer in einer 30er Zone sieht der Bußgeldkatalog die gleichen Strafen vor, wie beispielsweise auch bei Parkverstößen im normalen Stadtverkehr.

So kann es also auch vorkommen, dass ein Verkehrssünder ein Fahrverbot erhält, obwohl der Bußgeldkatalog für diese Geschwindigkeitsüberschreitung keines vorsieht. Dies ist immer dann der Fall, wenn Sie geblitzt werden in der 30er Zone und Sie mit über 26 km/h unterwegs sind. Passiert dies zweimal in einem Zeitraum von 12 Monaten, kann die Fahrerlaubnisbehörde ein einmonatiges Fahrverbot verhängen.

Sind es also keine 50 km/h in der 30-Zone gewesen, sondern eher 60 km/h müssen Sie aufpassen. Diese „Wiederholungstäter-Regelung“ gilt jedoch nicht nur in der 30-Zone. Sind Sie beispielsweise in der Tempo-30-Zone 26 km/h zu schnell und dann noch einmal auf der Autobahn, droht das Fahrverbot.

Parken in der 30er Zone

Die StVO kennt keine besonderen Regelungen für das Parken in der 30er Zone. Auch hier gilt es, Halte- und Parkverbote zu beachten. Selbst die Bußgelder für die 30er Zone zu dieser Thematik sind nicht anders als in anderen Bereichen der Ortschaft.

Es gelten also auch hier normale Vorschriften für das Parken in der 30er Zone. Achten Sie jedoch besonders auf Parkbuchten und die Begrenzungslinien der Parkplätze. Zusätzlich ist es ratsam, die Halte- und Parkverbotsschilder zu beachten, um Bußgelder zu vermeiden.

39 Kommentare

  1. Robert T. sagt:

    Ich bin in einer Zone 30 geblitz worden, nach dem ich vor einer Rechts vor Links Kreuzung runter geschaltet habe , habe ich danach wieder Hoch geschaltet, bin dabei mit 37 km/h geblitzt worden, nach Abzug der Toleranz von 3 km/h bleiben 4 km/h über, das zeigt mein Tacho überhaupt nicht an, dafür soll ich jetzt 15 € bezahlen, das ist schon mehr als Làcherlich

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      ja, das ist richtig. Bis zu 10 km/h sind 15 Euro fällig. Die Höchstgeschwindigkeit in einer 30er Zone beträgt 30 km/h, was ein normaler Tacho anzeigen sollte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Müller sagt:

    Der Ort des Geschehens war Luth. Wittenberg, Möllensdorfer Str. , Höhe Schwimmbad. Als Handelsvertreter fahre ich grundsätzlich nach Vorschrift und auf Autobahnen nie schneller als 130 kmh. Doch diese Stelle ist eine Abzuockfalle der übelsten Art. Auf der o.g. Strasse kommend, schnurgeradeaus mit erlaubten Tempo 70 kmh, fuhr ich mit eingeschalteten Tempomat. Nun wird man an besagter Stelle heruntergebremst auf 50 kmh und 30 Meter weiter auf 30 kmh. Innerhalb dieser 30 Meter muss man also die Geschw. um 40 kmh reduzieren. Kurz hinter dem 30iger Schild stand der Blitzer hinter einer Mauer.
    Als ich das 50iger Schild sah nahm ich den Tempomat raus und schon war ich in dem 30iger Bereich und hatte noch 59 kmh drauf und peng …!
    Das ist eine speziell zum Abzocken gemachte Situation.

  3. Andreas K. sagt:

    Ich habe einen Bußgeldbescheid bekommen mit einer Geldbuße von 80.- + Gebühr & Auslagen insgesamt 108,50.-
    Dazu gab es noch einen (1) Punkt 🙁

    Mir wird zur Last gelegt das ich innerorts in einer 30er Zone 19 km/h (abzüglich Toleranz) zu schnell unterwegs war.
    Im Bußgeldkatalog wird aber geschrieben, alles zwischen 16-20 km/h kostet 35.- und das war es.

    Was stimmt hier nicht!?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Andy K

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      sofern Sie ohne Anhänger unterwegs waren können wir uns die Höhe des Bußgelds und den verhangenen Punkt nicht erklären. Es empfiehlt sich für Sie, einen Anwalt zu kontaktieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Daniel sagt:

    was passiert wenn man mit 53 km/h minus 3km/h in der Probezeit geblitzt wird ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      mit Toleranzabzug müssen Sie mit einem Bußgeld von 35 Euro rechnen. Wenn Sie nach Abzug der Toleranz jedoch mehr als 21 km/h zu schnell gefahren sind (etwa, wenn Sie doch 54 km/h gefahren sind), müssen Sie mit 80 Euro Bußgeld, einem Punkt in Flensburg, einem Aufbauseminar und der Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre rechnen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  5. Niklas sagt:

    Ein Freund von mir wurde mit 56km/h (nach Toleranzabzug) in einer 30 Zone geblitzt, er ist noch in der Probezeit.
    Was muss er jetzt genau bezahlen? 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niklas,

      er muss mit 100 Euro und einem Punkt rechnen. Außerdem muss er an einem Aufbauseminar teilnehmen und die Probezeit wird verlängert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Michael sagt:

    Hallo, bin in einer 20er Zone mit ca 40 kmh geblitzt worden. Gelten da die gleichen Bussgelder wie in der 30 Zone oder wird da prozentual draufgeschlagen?

  7. Svenja sagt:

    Hallo,
    bin in einer Baustelle 30 kmh erlaubt, mit 60 -65 kmh geblitzt worden.
    Ich wollte auf den nächsten Parkplatz, der einige Meter entfernt war, weil meine 6 jährige Tochter mir sagte ihr wäre schlecht sie müßte brechen.
    Habe ich Chancen gegen das Bußgeld und Führerscheinentzug anzugehen.
    Das ist mir gestern erst passiert. Habe noch nix schriftl. vorliegen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Svenja,

      ob von einem Bußgeld abgesehen wird, unterliegt einer Einzelfallentscheidung. Es empfiehlt sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Thomas sagt:

    Ich bin vor 2 Jahren zwischen Bronkow und Calau auf der Autobahn mit 166 Kmh geblitzt worden 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte und 160 EURO
    Bin vor Gericht gezogen und habe gewonnen also Kein Fahrverbot
    Haben ein Gutachten vom Blitzer machen lassen.
    Vertreten hat mich RA Freund aus Chemnitz / Super

  9. Rita sagt:

    Hallo,
    Bin heut in sallhausen geblitzt worden mein tacho zeigte 53 an.
    Zone 30 Lärmschutz……
    auf der Gegenfahrbahn Geschwindigkeit 50kmh…
    wo ist die Logik
    Mein kleines Auto macht mit 50 nicht mehr Lärm alsmit 30
    Warum steht dort nicht Lärmschutz30LKW?
    sowie andere Einfahrt von Annahütte da stehen vielmehr Häuser
    Da liegt schon eine Vermutung nah….

  10. Andreas sagt:

    Hallo.

    nachdem ich im September für 1 Monat meine Führerschein abgegeben habe wegen 2 x mehr als 21 km außerhalb geschloßener Ortschaft innerhalb von 1 Jahr bin ich im Dezember in einer Zone 30 geblitzt worden.
    Nach Toleranzabzug 53 km/h. Also 23 km/h

    Was kann jetzt kommen außer der 80 € und 1 Punkt ???
    Kann das evtl. ein längeren Fahrverbot nach sich ziehen ??

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Andreas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      in der Tat können die Behörden den Tatbestand der „Beharrlichkeit“ geltend machen. Allerdings ist dies kein Muss: Es liegt im Ermessen der zuständigen Behörde. In diesem Fall können die Strafen höher ausfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Margitta sagt:

    Hallo,
    auf einer normalen 50 er Straße tauchte plötzlich ein 30 er Schild auf, ohne ersichtlichen Grund!!
    Ich habe sofort meine Geschwindigkeit gedrosselt, wurde aber sofort bei Tempo 44 geblitzt, 25 Euro Bußgeld!
    Ich habe Einspruch einegelegt, es war überhaupt nicht möglich, so schnell mein Tempo zu drosseln.
    Jetzt wurde mein Einsruch abgelehnt und mein Bußgeld verdoppelt, zuzüglich 3,50 Bearbeitungsgebühr (53,50).
    Ist dies rechtlich möglich?
    Ich bitte um eine schnelle Antwort
    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Magitta,

      es ist durchaus möglich, dass nach einem Einspruch sich das Bußgeld erhöht. Insbesondere dann, wenn sie eine ungeschickte Formulierung gewählt haben, die nahelegt, dass Sie möglicherweise vorsätzlich gehandelt haben. Wie die Verdopplung in Ihrem Fall zustande kam, lässt sich von uns leider nicht nachprüfen. Gegebenenfalls fragen Sie bei der Behörde nach.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Stefanie R. sagt:

    Hallo, ich wurde von einem stationären Blitzer in der 30-er Zone geblitzt. Beim abbremsen vor Schreck hatte ich ungefähr 53 km/h. Ich bin leider noch in der Probezeit. Was steht mir nun bevor?
    Danke für die Antwort und liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      sofern Sie mit weniger als 21 km/h zu schnell fuhren – also nicht mehr als 53 km/h – droht lediglich ein Bußgeld von 35 Euro. Überschritten Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h, drohen ein Punkt in Flensburg, 80 Euro Bußgeld, eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und eine Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. susanne s. sagt:

    ich bin gestern in der 30.Zone geblitz worden hatte laut Tacho so um die 48 kmh drauf .Was wird mich das kosten ? Dake für die Antwort .Gruß Susanne

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,
      in diesem Fall müssen Sie in der Regel mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Anastasia S. sagt:

    Was passiert wenn man mit 60 km/h in der 30er Zone geblitzt wird (ohne Toleranzabzug), jedoch schon ein Aufbauseminar hinter sich hat und die Probezeit schon um 2 Jahre verlängert wurde?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anastasia,
      30 km/h innerorts zu schnell werden normalerweise mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft. Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Probezeit gelten ab 21 km/h als A-Verstoß. In Ihrem Fall haben Sie einen A-Verstoß in der verlängerten Probezeit begangen und müssen dementsprechend mit einer Verwarnung sowie der Empfehlung der Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Ronaldo sagt:

    Ich wurde in der 30er Zone mit ca. 55kmh geblitzt, ist das Aufbauseminar ein muss, oder könnte es passieren, wenn man das erste mal geblitzt wurde, das man keins machen muss? (bsp: 1-2 kmh über 21kmh) Habe wahrscheinlich 23kmh zuviel als ich geblitzt worden bin, habe jedoch den ersten verstoß in der Probezeit ,Aufbauseminar pflicht oder nicht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ronaldo,

      wird während der Probezeit ein Aufbauseminar angeordnet, muss dieses auch absolviert werden. In der Regel wird ein Aufbauseminar bei einem A-Verstoß angeordnet. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h kann dies daher durchaus der Fall sein. Die Anordnung wird Ihnen üblicherweise durch den Bußgeldbescheid mitgeteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Björn S. sagt:

    Hallo, bin mit 49 aufm Tacho in ner 30er Zone geblitzt worden. womit muss ich rechnen? Der Tacho zeigt doch gewöhnlich auch mehr an als es wirklich ist? Bin noch in der Probezeit. Danke für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,
      in der Regel kommt ein Bußgeld von 35 Euro auf Sie zu. Erst ab 21 km/h zu schnell hat eine Geschwindigkeitsüberschreitung Auswirkungen auf Ihre Probezeit. Wir würden Ihnen empfehlen, den Bußgeldbescheid abzuwarten, in dem Ihnen die gemessene Geschwindigkeit inklusive möglicher Abzüge mitgeteilt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Jacqueline A. sagt:

    Eine Frage, ich bin innerorts in einer 30 Zone geblitzt worden, mit denke ich 49 kmh…..Einen Tag später :@ genau dieselbe Stelle, aber mit ca 55 kmh…. Habe ja gelesen, dass Wiederholungstäter 1 Monat laufen müssen, aber ich habe gelesen, dass der erste Bescheid rechtskräftig sein muss, dass der 2.Bescheid in Kraft treten kann, oder so ähnlich…. Der erste tritt doch aber erst in Kraft, wenn ich ihm in Briefkasten habe, oder, da konnte ich beim 2.Vergehen ja noch garnichts vom ersten wissen 😉 was wird mich erwarten, Toleranz lass ich jetzt mal aussen vor, lieber rechne ich höher 🙂 Danke fürs antworten…. Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jacqueline A.,

      in der Regel tritt die Rechtskraft eines Bußgeldbescheids ein, wenn nach der Zustellung und der Einspruchsfrist kein Einspruch eingelegt wurde. Das sind üblicherweise 14 Tage nach Zustellung. Bei einem Einspruch ist dies erst der Fall nach der Entscheidung über diesen.

      Behörden gehen in der Regel von einem Wiederholungstäter aus, wenn innerhalb eines Jahres zwei Mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begangen wurde.
      Für die Verstöße können Sie mit einem Bußgeld von 35 Euro für den ersten und 80 Euro plus einem Punkt für den zweiten rechnen. Sie müssen hier die Zustellung der Bescheide abwarten, um die genaue Höhe der Sanktionen zu erfahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Birgit sagt:

    Hallo, ich habe eine grundsätzliche Frage: in unserem Wohngebiet ist als Zufahrtsstrasse eine 30 Zone, von der die einzelnen Wohnstrassen als verkehrsberuhigte Bereiche bzw Spielstrassen abgehen.
    In der 30 Zone gilt ja eigentlich rechts-vor-links. Wie verhält es sich nun mit einmündenden Spielstrassen? hat die Strasse mit 30-Zone dann Vorfahrt? Oder der von rechts kommende PKW aus der Spielstrasse?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Birgit,
      Fahrzeuge, die aus einer Spielstraße kommen, müssen stets warten. In Ihrem Fall hätten also die Fahrzeuge Vorfahrt, die sich auf der Straße mit 30er-Zone befinden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Jochen L. sagt:

    Ich bin in einer 30er Zone mit PKW + Wohnanhänger mit 7 km/h zu schnell geblitzt worden. Das Bußgeld wurde mit 20€ festgelegt. Laut Bußgeldkatalog wären aber nur 15€ fällig. Muss ich die 20€ trotzdem zahlen und wenn ja, warum?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jochen,
      laut Bußgeldkatalog werden 20 Euro fällig, wenn Sie mit PKW und Anhänger bis 10 km/h innerorts zu schnell unterwegs waren. Mehr Informationen zum Thema Anhänger finden Sie in unserem Ratgeber.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. marcella sagt:

    Ich bin innerorts in einer 30 kmh Zone geblitzt worden,als ich einen stehenden Bus in einer Haltestelle überholt habe.natürlich mit 30 kmh zuviel.was erwartet mich????????? Herzliche Grüße aus Magdeburg
    Marcella

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcella,

      für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h erhalten Sie 100 Euro Bußgeld und einen Punkt. Ein Fahrverbot wäre ebenfalls möglich, wenn Sie innerhalb der letzten 12 Monate bereits über 26 km/h geblitzt worden sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Ilona sagt:

    Hallo, einen Punkt habe ich in Flensburg, der ende Januar 2017gelöscht wird.
    Habe jetzt die zulässige Höchstgeschwindigkeit, innerhalb geschlossener Ortschaften um 27 km/h überschritten.
    Zulässige Geschwindigkeit30km/h. Fester Blitzer.
    Der Wagen war geliehen.Der Besitzer wurde angeschrieben und er bestätigte der Bußgeldstelle, dass ich den wagen steuerte. Daraufhin wurde ich dann angeschrieben und ich bestätigte, die Person auf dem Foto zu sein, mein Fehlverhalten.
    Einige Zeit später erhielt ich die gleichen Unterlagen noch einmal, ( wieder mit Foto ), die ich wiederum, gewissenhaft ausfüllte, und bestätigte, DIE Person zu sein.
    Diesmal erwähnte ich, mit Benennung des Datums, nunmehr zum 2x diese Unterlagen gewissenhaft ausgefüllt zu haben, und mit dem wiederholten Geständnis, auch DIE betreffende Person zu sein…(Gedanken = Fahrtenbuch ??) Zur Bestätigung, anwesenden Zeugen benannt, und Unterschrift zeichnen lassen, dann via Einschreiben, an die Bußgeldstelle gesandt.
    Resultat : Geldbuße = 150,-€ und ein Punkt in Flensburg.
    Dazu der Satz : “ FAER : Die Voreintragung im Verkehrszentralregister sind Bußgelderhöhend berücksichtigt worden.“ !?
    Was ist denn da passiert ?
    Danke Ilona

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilona,

      die Behörden haben die Möglichkeit, das Bußgeld zu erhöhen, wenn es im Vorfeld bereits Verstöße gab. Ob sie dies tut bzw. in welchem Umfang, liegt im Ermessen der Behörde. In Ihrem Fall hat sie also beschlossen, dass das Bußgeld gemäß Bußgeldkatalog nicht ausreicht. Eine Erhöhung der Geldbuße ist beispielsweise ebenfalls möglich, wenn Vorsatz vorliegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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