Promillegrenze: Wann das Autofahren nach dem Feierabendbier verboten ist

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Promillegrenze in Deutschland

Überschreitung der Promillegrenze: Bei einem Unfall sind oft Personenschäden zu beklagen.

Überschreitung der Promillegrenze: Bei einem Unfall sind oft Personenschäden zu beklagen.

Der Besitz eines Kraftfahrzeugs stellt für einige Menschen eine enorme Erleichterung im Alltag dar. Viele Strecken können so schneller zurückgelegt werden, eine Abhängigkeit vom öffentlichen Nahverkehr besteht nicht.

Da ist es für Führerscheinbesitzer von großer Bedeutung, dass sie diesen auch behalten. Allerdings kommt es immer wieder zu Situationen, in denen die Fahrerlaubnis aufs Spiel gesetzt wird. Überhöhte Geschwindigkeiten und Rotlichtverstöße fallen dabei genauso ins Gewicht wie die Missachtung der Promillegrenze.

Doch wie hoch ist die Promillegrenze/Alkoholgrenze fürs Auto eigentlich? Wie genau sich bei Alkohol am Steuer die Grenze gestaltet, welche Folgen es hat, wenn Sie nach übermäßigem Alkoholgenuss beim Fahren erwischt werden und wie sich die Promillegrenzen in Europa gestalten, erfahren Sie im nachfolgenden Ratgeber.

Das Wichtigste zur Promillegrenze im Überblick

Promillegrenzen in Deutschland im Überblick.

Promillegrenzen in Deutschland im Überblick.

Alkohol am Steuer: Die Promillegrenze soll Unfälle verhindern

Im Straßenverkehr kann es zu folgenschweren Unfällen kommen. Gerade, wenn hohe Geschwindigkeiten im Spiel sind, steigt das Unfallrisiko für alle Beteiligten. Daher kommt jedem Kfz-Fahrer eine besondere Verantwortung für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu.

Daher ist es wichtig, dass sich der Fahrzeugführer vor jeder Fahrt fragt, ob er in der Lage ist, den Wagen sicher ins Ziel zu bringen und somit niemanden zu gefährden. Dummerweise steigt gerade bei Alkoholkonsum die Risikobereitschaft.

Die eigene Wahrnehmung wird getrübt, sodass sich einige Betroffene sogar im Vollrausch noch zutrauen, den Pkw fahren zu können. Allerdings ist die Reaktionsfähigkeit meist derart gemindert, dass auf unvorhergesehene Ereignisse nicht adäquat reagiert werden kann.

Nicht selten fallen Unbeteiligte diesem Übermut zum Opfer, wenn es zu einem Unfall kommt. Das schlimmste Ausmaß nimmt eine Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss an, wenn jemand zu Tode kommt.

Um solch sinnlose und folgenschwere Zusammenstöße zu verhindern, gibt es Promillegrenzen in Deutschland. Diese gelten nicht nur für Auto- sondern auch für Fahrradfahrer. Im folgenden Abschnitt reisen wir in das Jahr 1953 zurück, in dem erstmalig eine Promillegrenze beschlossen wurde.

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Spezifische Ratgeber zur Promillegrenze:

Geschichte der Promillegrenze fürs Auto in Deutschland

Promillegrenze: Die Geschichte beginnt im Jahr 1953.

Promillegrenze: Die Geschichte beginnt im Jahr 1953.

Für das Auto wurde eine Promillegrenze in Deutschland erstmalig im Jahr 1953 durch den Bundesgerichtshof festgelegt.

Recht spät möchte man meinen, war doch damals schon in Ansätzen wissenschaftlich nachgewiesen, wie sich Alkoholgenuss auf das Fahrverhalten auswirken kann. Und auch die Höhe des Grenzwerts überrascht: 1,5 Promille.

Zudem wurden alkoholisierte Autofahrer nur dann bestraft, wenn sie mit Überschreitung der Promillegrenze auch einen Unfall verursacht hatten. Wer sich dabei also nichts zu Schulden kommen ließ, konnte auch mit diesem für heutige Verhältnisse utopischen Wert ein Kfz führen.

In den 1960er Jahren war dann ein deutlicher Anstieg der Unfallopfer, welche aufgrund einer Alkoholfahrt zu beklagen waren, zu beobachten. Dementsprechend wurden immer mehr Stimmen laut, die eine Absenkung der Promillegrenze forderten. Unter ihnen auch der damalige Bundesjustizminister Gustav Heinemann im Jahr 1967.

Gut zu wissen: Die höchste gesetzliche Promillegrenze wurde im Jahr 1953 in Deutschland eingeführt. Sie betrug 1,5.

Doch erst am 14.06.1973 wurden im Bundesrat 0,8 Promille als Grenze festgelegt. Nachdem auch der Bundesrat seine Zustimmung gab, wurde ein entsprechender Paragraph im Straßenverkehrsgesetz (StVG) aufgenommen.

Ab dem 26.07.1973 galt dann die Promillegrenze von 0,8. Wer mit einem Wert zwischen 0,8 und 1,29 Promille erwischt wurde, beging eine Ordnungswidrigkeit. Diese wurde mit einer Geldbuße von bis zu 3.000 Mark geahndet.

Im Regelfall sollte ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten dazukommen. Auch ein entsprechender Straftatbestand wurde geschaffen: Wer mit 1,3 Promille oder mehr ein Kfz führt, kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe sanktioniert werden.

Da die Zahl der alkoholbedingten Unfälle und Tötungen im Straßenverkehr konstant hoch bleib, wurde am 1. Mai 1998 schlussendlich die neue Promillegrenze von 0,5 eingeführt. Allerdings wurde das Fahrverbot weiterhin erst bei einem Wert ab 0,8 verhängt. Seit dem 1.April 2001 droht nun auch das temporäre Verbot zum Fahren bei 0,5 Promille.

Übrigens: Mit Einführung der 0,5-Promillegrenze war nun endlich ein starker Rückgang der Verkehrsunfälle, welche unter Alkoholeinfluss entstanden, zu verzeichnen.

Promillegrenze in Deutschland laut Gesetz

Wie bereits beschrieben, wurde die Promillegrenze im Jahr 1973 in das Straßenverkehrsgesetz (StVG) integriert. Die entsprechenden Vorschriften befinden sich in § 24a StVG. In den Absätzen 1-4 heißt es:

  1. Ordnungswidrig handelt, wer im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt.
  2. Ordnungswidrig handelt, wer unter der Wirkung eines in der Anlage zu dieser Vorschrift genannten berauschenden Mittels im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt. Eine solche Wirkung liegt vor, wenn eine in dieser Anlage genannte Substanz im Blut nachgewiesen wird. Satz 1 gilt nicht, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.
  3. Ordnungswidrig handelt auch, wer die Tat fahrlässig begeht.
  4. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu dreitausend Euro geahndet werden.

Im Vergleich zur Summe bei der Einführung des Paragraphen hat sich die Geldbuße auf einen Maximalwert von 3.000 Euro erhöht. Eine Ordnungswidrigkeit ist noch die am geringsten ins Gewicht fallende Folge einer Überschreitung der Promillegrenze. Auch im Strafgesetzbuch ist dieser Tatbestand definiert. Dazu später mehr.

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Alkohollimit in Deutschland: Wie berechnet man die Promille eigentlich?

Alkohol und Promille: Ob die Grenze erreicht ist, können Sie ausrechnen.

Alkohol und Promille: Ob die Grenze erreicht ist, können Sie ausrechnen.

Nun sieht das Gesetz nicht vor, dass jeder Autofahrer absolut abstinent in Bezug auf alkoholische Getränke bleiben muss, wenn er vorhat, am selben Tag noch sein Kfz zu nutzen. Doch wann ist die Grenze von 0,5 Promille eigentlich erreicht?

Bevor wir mit einer Formel darauf eingehen, soll zunächst erläutert werden, was mit dem Begriff „Promille“ überhaupt gemeint ist. Dabei handelt es sich um die Angabe vom Alkoholgehalt im Blut des Betroffenen.

Durch einen einfachen Bluttest lässt sich dieser Wert bestimmen. Berücksichtigung findet dabei das Verhältnis vom Alkohol zur Körperflüssigkeit. Um die Blutalkoholkonzentration zu berechnen und zu erfahren, ob Sie die Promillegrenze überschritten haben, kann die sogenannte Widmark-Formel zu Rate gezogen werden:

Promillewert = Alkoholmenge in Gramm
(Körpergewicht in Kilogramm x Anteil der Körperflüssigkeit)

Da der Anteil der Körperflüssigkeit bei Männern und Frauen unterschiedlich hoch ist, müssen Sie dies bei dieser Formel bedenken. Für Männer gilt ein Wert von 68 %, bei Frauen 55%. Daher wirkt sich der Konsum vom Alkohol bei beiden Geschlechtern unterschiedlich stark auf den Promillewert aus.

Doch Vorsicht: Diese Formel dient zwar der Orientierung, eine 100%ige Sicherheit für die Richtigkeit des Ergebnisses ist allerdings ausgeschlossen. Nicht berücksichtigt wird nämlich die Trinkgeschwindigkeit, welche sich ebenfalls auf die Blutalkoholkonzentration auswirkt.

Wenn Sie keinen Taschenrechner oder die entsprechende Formel parat haben, schafft unser Promillerechner Abhilfe. Mit diesem können Sie in einfachen Schritten ermitteln, welcher Promillewert zu erwarten ist. Bedenken Sie allerdings, dass es sich um einen Richtwert handelt, der keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit erhebt.

Wie wirkt sich Alkohol auf den Körper aus?

Nicht nur auf die Promillegrenze sollte bei Genuss von alkoholischen Getränken geachtet werden. Die Nebenwirkungen von überhöhtem Konsum sind nämlich nicht zu unterschätzen. Daher existieren unterschiedliche Grenzwerte (für gesunde Erwachsene), die sich in einzelne Kategorien einteilen lassen. Diese stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

  • Risikoarmer Konsum: Ein Glas Wein am Tag ist gut für die Gesundheit – ein weit verbreiteter Glaube. Grundsätzlich ist diese Aussage nicht ganz richtig. Als risikoarmes Trinken gelten für Männer und Frauen Grenzwerte: Erstere sollten pro Tag maximal zwei Gläser Bier (0,25 Liter) und die Damen maximal ein Glas Bier trinken. Auch ein Glas Schnaps (4 Zentiliter entspricht diesem Richtwert). Empfohlen wird außerdem mindestens an zwei Tagen der Woche komplett auf Alkohol zu verzichten.
  • Riskanter Konsum: Trinken Sie häufiger als oben beschrieben, kann es sich schon um einen riskanten Alkoholkonsum handeln. Dies ist auch dann der Fall, wenn Sie sich in einen Rausch trinken. Diesen erreichen Frauen bereits mit der Einnahme von vier alkoholischen Getränken. Bei Männern sind es fünf. Stellen Sie fest, dass Ihnen dies öfter passiert, sollten Sie Ihre Trinkgewohnheiten genau beobachten.
  • Schädlicher Konsum: Die Übergänge von einem riskanten zu einem schädigenden Konsum sind fließend. Dabei verliert der Betroffene langsam die Kontrolle darüber, wie viel Alkohol er konsumiert. Auch der Verzicht auf alkoholische Getränke fällt immer schwerer.
Nicht nur die Promillegrenze ist in Bezug auf Alkohol zu beachten. Auch wenn Sie sich nach dem Alkoholgenuss nicht ins Auto setzen, können gesundheitliche Folgen auftreten.
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Körperliche Folgen bei unterschiedlichen Promillewerten

Wird die Promillegrenze überschritten, ist eine angemessene Reaktionsfähigkeit nicht mehr gewährleistet.

Wird die Promillegrenze überschritten, ist eine angemessene Reaktionsfähigkeit nicht mehr gewährleistet.

ab 0,3 Promille
  • Risikobereitschaft steigt
  • Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsvermögen lassen nach
  • Die Sehleistung wird leicht vermindert
ab 0,8 Promille
  • Enthemmung und Selbstüberschätzung
  • Störung des Gleichgewichtssinns
  • Reaktionszeit um bis zu 50% vermindert
  • Ausgeprägte Konzentrationsschwäche und Tunnelblick
1,0 bis 2,0 Promille
  • Auch das räumliche Sehen ist stark beeinträchtigt
  • Reaktionsfähigkeit nimmt immer mehr ab
  • Störung bei der Sprache („Lallen“)
  • Starke Orientierungs- und Gleichgewichtsstörungen
  • Enthemmung und auftretende Aggressionsbereitschaft
2,0 bis 3,0 Promille
  • Verwirrtheit
  • Erbrechen
  • Muskelerschlaffung
  • Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen
ab 3,0 Promille
  • Bewusstlosigkeit
  • Schwache Atmung
  • Unterkühlung
  • Gedächtnisverlust
  • Reflexlosigkeit
ab 4,0 Promille
  • Auftretende Lähmungen
  • Unkontrollierte Ausscheidungen
  • Komatöser Zustand
  • Atemstillstand bis hin zum Tod
Bei den Promillegrenzen für das Auftreten dieser Beschwerden handelt es sich nur um Richtwerte. So können einige Beeinträchtigungen bei manchen Menschen deutlich früher auftreten und somit zu lebensbedrohlichen Situationen führen.
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Alkoholsucht und Folgeerkrankungen

Wird stetig eine neue Alkoholgrenze festgelegt, ist dies ein erstes Anzeichen dafür, dass der Betroffene im Begriff ist in eine Alkoholsucht abzurutschen. Das Genussmittel wird zum ständigen Wegbegleiter, ohne geht nicht mehr.

Der fortschreitende Verlust der Kontrolle über das eigene Trinkverhalten ist nur eines der Symptome von Alkoholismus. Dazu gehören beispielsweise auch eine höhere Toleranz für alkoholische Getränke, Leugnen der Sucht und Entzugserscheinungen, wenn der Konsum verringert wird.

Schlussendlich ist eine Grenze von Alkohol, die der Körper abbauen kann, gegeben. Alles, was darüber hinausgeht, kann bleibende Schäden verursachen. Die häufigsten Folgeschäden von Alkoholismus sind:

  • Leberzirrhose: Besonders die Leber, welche eigentlich für den Abbau vom Alkohol zuständig ist, hat unter anhaltendem Konsum zu leiden. Sie vergrößert sich und wird irgendwann zur sogenannten „Fettleber“. Mit der Leberzirrhose findet der Verfall des Organs seinen Höhepunkt. Dieser Zustand gilt als irreversibel.
  • Gicht: Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselkrankheit, die zu einer Niereninsuffizienz führen kann. Schaltet das Organ die Funktion komplett ab, führt dies zum Tod des Patienten.

Diese Krankheitsbilder müssen nicht zwangsläufig bei jedem Alkoholiker auftreten. In einigen Fällen ist es noch nicht zu spät, die Sucht zu bekämpfen und somit die schwerwiegenden Folgen abzuwenden.

Dann muss ein Entzug angetreten werden. Dieser kann stationär oder ambulant erfolgen. Wichtig ist, dass der Betroffene dabei Unterstützung durch Familie und Freunde erhält.

Mit wie viel Promille darf man noch mit dem Auto fahren?

Die Promillegrenze für Pkw-Fahrer im Straßenverkehr liegt laut StVG für bei 0,5. Allerdings ist generell bei Alkoholkonsum von einem Gebrauch des Kfz abzuraten.

Abbau von Alkohol im Körper

Alkoholgrenze überschritten? Trotz Führerschein sollten Sie auf das Autofahren verzichten.

Alkoholgrenze überschritten? Trotz Führerschein sollten Sie auf das Autofahren verzichten.

Der Abbau vom Alkohol erfolgt über die Leber. Dabei können ungefähr 0,1 Promille pro Stunde abgebaut werden. Um zu berechnen, ob ihr Alkoholspiegel schon unter der Promillegrenze liegt, wenn Sie mit dem Auto fahren wollen, können Sie die weiter oben erwähnte Widmark-Formel nutzen.

Vom Promillewert können Sie dann entsprechend der vergangenen Stunden den abgebauten Wert abziehen.

Beim Autofahren die Alkoholgrenze beachten: Bedenken Sie den Restalkohol

0,5 Promille als Grenze für Alkohol am Steuer gelten natürlich auch noch, wenn Sie am Abend zuvor getrunken haben. Sollten Sie sich also beispielsweise am Donnerstagabend nach der Arbeit mit den Kollegen noch einige Biere in einer nahegelegenen Kneipe genehmigt haben, ist nicht auszuschließen, dass die am Morgen darauf noch Restalkohol im Blut aufweisen.

Geraten Sie in eine Verkehrskontrolle durch die Polizei und die Beamten stellen durch den Alkohol fest, dass ein Verstoß gegen die Promillegrenzen im Straßenverkehr vorliegt, können Sie sich nicht damit rausreden, dass Sie den Alkohol schon am Vorabend konsumiert haben.

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Wie lässt sich Alkohol schneller abbauen? Mythen im Überblick

Gute Ratschläge, wie Sie den Alkoholabbauprozess beschleunigen können, um fürs Autofahren die Promillegrenze zu unterschreiten, gibt es unzählige gute Ratschläge von Freunden, Bekannten oder im Internet.

Im Folgenden wollen wir Ihnen einige davon aufzählen und erklären im Anschluss, inwiefern diese Tipps und Tricks überhaupt Sinn ergeben und anwendbar sind:

  • Durch das Trinken von viel Kaffee und Wasser kann der Abbauprozess beschleunigt werden
  • Sport treiben und den Alkohol ausschwitzen
  • Nickerchen machen – im Schlaf wird mehr Alkohol abgebaut
  • Vitamintabletten schaffen einen Ausgleich zu dem Genussmittel und gleichen es somit aus
  • Eine kalte Dusche wirkt Wunder, auch beim Alkoholabbau
  • Wenn Sie sich übergeben, scheiden Sie dadurch eine Menge Alkohol aus
  • Fettiges Essen saugt den Alkohol aus dem Blut und führt so zu einem geringeren Promillewert

Und was glauben Sie, welche Methode ist wohl am hilfreichsten? Richtig, gar keine. Die meisten dieser Tipps können maximal dagegen helfen, den sogenannten „Kater“ nach dem Trinken zu mindern.

Der Abbau vom Alkohol kann hingegen nicht beschleunigt werden, es gilt weiterhin, dass sich der Wert nur um 0,1 Promille pro Stunde reduziert. Je nach Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht und konsumierter Menge kann der Prozess sogar noch mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Alkohollimit für Lkw-Fahrer

Die aktuelle Promillegrenze beim Autofahren liegt, wie bereits erwähnt, bei 0,5. Doch wie sieht es bei Berufskraftfahrern aus? Dürfen diese sich auch nach dem Genuss von Alkohol noch hinters Steuer setzen oder existiert ein generelles Verbot?

Überraschenderweise gilt auch für LKW-Fahrer die 0,5 Promillegrenze. Dies verwundert ein wenig, da sich die Kraftfahrer doch während einer Fahrt in Ausübung ihres Berufs befinden. Dementsprechend kann der Arbeitgeber intern eine 0,0-Promillegrenze festlegen.

Promillegrenze für Busfahrer

Gibt eine besondere Promillegrenze für Busfahrer? Laut der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) müssen sich Mitglieder des Betriebspersonals, die zum Fahrdienst im Linienverkehr eingesetzt sind, an die Null-Promillegrenze halten und während des Dienstes und vor Dienstantritt gänzlich auf Alkohol verzichten.

Alkoholpromillegrenze für Fahranfänger

Die Promillegrenze für Fahranfänger liegt bei 0,0.

Die Promillegrenze für Fahranfänger liegt bei 0,0.

Der Weg zur Fahrerlaubnis kann sich mitunter schwierig gestalten. Wollen Sie beispielsweise den Führerschein der Klasse B machen, sind einige Pflichtstunden in Praxis und Theorie zu absolvieren. Auch die Suche nach einer geeigneten Fahrschule ist nicht immer einfach.

Am Ende der Ausbildung stehen dann natürlich noch die theoretische und praktische Fahrprüfung. Beide sind bei einer Prüforganisation (DEKRA oder TÜV) abzulegen. Eine Mindestanzahl von zu absolvierenden Fahrstunden gibt es nicht, einige Fahrten sind dennoch Pflicht.

Ist dann endlich die praktische Fahrprüfung bestanden, ist die Freude meist groß. In der Regel fährt der Führerscheinneuling in den nächsten Wochen besonders häufig mit dem Pkw, um mehr und mehr Fahrpraxis zu sammeln.

Doch wie verhält es sich mit der Promillegrenze, wenn der Führerschein gerade erst erworben wurde? § 24c StVG liefert die Antwort:

  1. Ordnungswidrig handelt, wer in der Probezeit nach § 2a oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres als Führer eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht.
  2. Ordnungswidrig handelt auch, wer die Tat fahrlässig begeht.
  3. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

Für Fahranfänger herrscht mit dem Auto also eine Alkoholgrenze von 0,0. Der Konsum des Genussmittels ist strikt untersagt, wenn danach noch gefahren werden soll. Wird gegen diese Vorgabe verstoßen, sind ein Bußgeld von 250 Euro sowie ein Punkt in Flensburg die Folge.

Doch damit nicht genug: Ein Verstoß gegen die 0,0-Promillegrenze in der Probezeit wird als schwerwiegendes Vergehen angesehen. Es handelt sich um einen sogenannten A-Verstoß. Dieser hat eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und die Verpflichtung zu einer Teilnahme an einem Aufbauseminar, welches aus eigener Tasche gezahlt werden muss, zur Folge.

Wieviel Promille darf ein Autofahrer unter 21 haben?

Nicht nur in der Probezeit liegen die Promillegrenzen für Auto und Motorrad bei 0,0. Hat der Fahrer das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet, gilt dieser Wert ebenfalls. Ein Verstoß wird gemäß Bußgeldkatalog sanktioniert.

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Alkoholgrenze am Steuer vom Fahrrad

Bei Alkohol im Straßenverkehr ist die Promillegrenze nicht nur für Kfz-Fahrer von Bedeutung. Auch Radfahrer nehmen an selbigem Teil und müssen sich daher an die Vorgaben halten und dürfen einen bestimmten Wert nicht überschreiten.

Dieser ist allerdings deutlich höher angesetzt. Gilt die Promillegrenze von 0,5 für Autofahrer laut Verkehrsrecht, werden Radler erst bei einem Wert ab 1,6 belangt. Und die Strafen fallen hier heftig aus: Geldstrafe, drei Punkte in Flensburg und die Anordnung einer MPU.

Auch wenn der Radfahrer keinen Führerschein besitzt, kann er für diesen Verstoß Punkte in Flensburg erhalten. Diese werden entsprechend gespeichert und können zu Problemen führen, wenn eine Fahrerlaubnis erworben werden soll.

Die Promillegrenze bei Alkohol bzw. Drogen ist auch mit dem Fahrrad zu beachten. Während der Genuss letzterer berauschender Mittel stets eine Strafe nach sich zieht, liegt die Grenze bei alkoholischen Getränken bei einem Wert von 1,6 Promille.

Kenn dein Limit: Kampagne für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol

Ein persönliches Alkohollimit sollte sich jeder Mensch setzen, um nicht in eine Anhängigkeit zu geraten.

Ein persönliches Alkohollimit sollte sich jeder Mensch setzen, um nicht in eine Anhängigkeit zu geraten.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) steht in der Pflicht, über die Risiken vom Alkoholkonsum aufzuklären. Mit der Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ versucht sie, dieser gerecht zu werden.

Dabei wird nicht nur darauf hingewiesen, welche scherwiegenden Konsequenzen es haben kann, wenn nach Überschreiten der Promillegrenze mit dem Auto gefahren wird. Auch das Krankheitsbild des Alkoholismus wird thematisiert und die Sucht beleuchtet.

Im Rahmen der Aufklärungsarbeit hat die BZgA Tipps für einen gesundheitsbewussten Alkoholkonsum aufgestellt, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen wollen:

  1. Trinken Sie täglich nicht mehr als ein Standardglas Alkohol.
  2. Verzichten Sie an mindestens zwei Tagen pro Woche auf Alkohol.
  3. Vermeiden Sie es, sich zu betrinken.
  4. Verzichten Sie auf Alkohol am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr und beim Sport.
  5. Kein Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit.
  6. Geben Sie Kindern keinen Alkohol und kontrollieren Sie den Alkoholkonsum von Jugendlichen.
  7. Achten Sie als älterer Mensch besonders auf Ihren Alkoholkonsum.
  8. Vermeiden Sie es, Alkohol und Medikamente miteinander zu kombinieren und klären Sie, wann Ihre Gesundheit Ihnen verbietet, Alkohol zu trinken.
Wenn Sie diese Tipps von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beherzigen, laufen Sie nicht Gefahr, in eine Alkoholsucht abzugleiten und im Rahmen dieser womöglich die Promillegrenze im Straßenverkehr zu überschreiten.

Alkoholgrenze in Deutschland überschritten: Diese Strafen drohen

Wer die max. Anzahl der Promille am Steuer überschreitet, macht sich einer Ordnungswidrigkeit nach § 24a StVG schuldig. Auch das Strafgesetzbuch (StGB) sieht Sanktionen vor, auf die wir im weiteren Textverlauf gesondert eingehen werden.

Laut StVG wird der Verkehrssünder mit einem Bußgeld von bis zu 1.500 Euro belegt. Geschah der Verstoß vorsätzlich, kann sich die Summe sogar auf 3.000 Euro erhöhen. Zudem wird ein Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten angeordnet.

Dabei handelt es sich um einen temporären Entzug der Fahrerlaubnis. Um das Fahrverbot anzutreten, müssen Sie Ihren Führerschein bei der zuständigen Polizeistelle abgeben oder diesen postalisch zuschicken.

Mit dem Verzicht auf die Mobilität durch ein Kfz, müssen sich die meisten Verkehrssünder nach einer Überschreitung der Promillegrenze schlicht abfinde. Ein Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe umzuwandeln, ist nur in Härtefallen möglich. Dies erfordert aber immer eine Einzelfallentscheidung des zuständigen Richters.

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Tabelle zu den Sanktionen bei Überschreitung der Promillegrenze

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze
... beim 1. Mal500 €21 Monat1 MHier prüfen
... beim 2. Mal1000 €23 Monate3 MHier prüfen
... beim 3. Mal1500 €23 Monate3 MHier prüfen
Gefährdung des Verkehrs unter Alkoholeinfluss (bereits ab 0,3 Promille)3Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder GeldstrafeHier prüfen
Alkoholgehalt im Blut ab 1,1 Promille3Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder GeldstrafeHier prüfen

MPU angeordnet: Die Promillegrenze wurde überschritten

Eine weitere Nebenfolge der Überschreitung der Promillegrenze ist die Anordnung einer medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese wird dem Verkehrssünder in aller Regel ab einem Wert von 1,6 Promille auferlegt.

In einigen Bundesländern kann die Anordnung allerdings bereits ab einer Promillegrenze von 1,1 erfolgen. Der Ablauf einer MPU gliedert sich in drei Teile: medizinische Untersuchung, Leistungs- und Reaktionstest und die verkehrspsychologische Untersuchung.

All diese Teilbereiche muss der MPU-Teilnehmer durchlaufen und bestehen. Erfüllt er die Anforderungen nicht und fällt beim umgangssprachlich bezeichneten „Idiotentest“ durch, muss die Untersuchung erneut abgelegt werden.

Dies ist vor allem in finanzieller Hinsicht oft äußerst ärgerlich, da eine MPU eine Menge Kosten verursachen kann. Wird ein entsprechender Vorbereitungskurs belegt, kann schnell eine Summe im hohen dreistelligen Bereich zusammenkommen.

Übrigens: Liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit (ab 1,1 Promille) vor, kann es zum Führerscheinentzug kommen. Damit einher geht in aller Regel die Anordnung einer MPU.

Promillegrenzen: Anwendung im Strafrecht

Die Promillegrenze ist auch im Strafrecht relevant.

Die Promillegrenze ist auch im Strafrecht relevant.

Wie bereits erwähnt, ist das Überschreiten der Promillegrenze nicht nur in Bezug auf eine Ordnungswidrigkeit relevant. Auch im Strafrecht lassen sich entsprechende Bestimmungen finden. So geht der Gesetzgeber bereits ab 0,3 Promille von einer relativen Fahruntüchtigkeit aus.

Kommt es dann zu einer auffälligen Fahrweise oder gar einem Unfall, treffen den Verkehrssünder nicht nur die Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog sondern auch strafrechtliche Konsequenzen.

§ 315c Strafgesetzbuch (StGB) befasst sich mit der Gefährdung im Straßenverkehr:

(1) Wer im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel […] nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen […] und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
[…]
(3) Wer in den Fällen des Absatzes 1

  1. die Gefahr fahrlässig verursacht oder
  2. fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Wird also der Straßenverkehr gefährdet, weil die Promillegrenze überschritten wurde, kann den Täter eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren erwarten. In minder schweren Fällen kann das Gericht es auch bei einer Geldstrafe belassen.

Für diesen Straftatbestand muss allerdings eine Gefährdung vorliegen. Doch auch eine Alkoholfahrt ohne Schäden kann strafrechtliche Konsequenzen bedeuten. Diese sind in § 316 StGB definiert:

(1) Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist.

(2) Nach Absatz 1 wird auch bestraft, wer die Tat fahrlässig begeht.

Das Überschreiten der Promillegrenze kann nicht nur als Ordnungswidrigkeit gesühnt werden. Es ist auch möglich, dass den Täter strafrechtliche Maßnahmen erwarten. Das Höchstmaß dabei ist fünf Jahre Freiheitsentzug.

Promillegrenzen in Europa: Eine Übersicht

Billigfluggesellschaften und Sonderangebote von Fernbussen verleiten viele Menschen dazu, die Reise in ein Urlaubsland nicht mehr mit ihren eigenen Kfz anzutreten. Nicht selten wird vor Ort dennoch ein Kfz benötigt.

In der Regel lässt sich dieses schnell beschaffen. Viele Mietwagenangebote lassen sich sogar bequem von zuhause einholen, sodass am Reiseziel der Wagen oftmals schon bereitsteht. Daher ist es von großer Bedeutung, sich vor Reisebeginn mit den Verkehrsregeln am Urlaubsort vertraut zu machen.

Promillegrenze in Dänemark

Dänemark gehört zu den beliebten Reisezielen der Deutschen. Auch die Anreise mit dem eigenen Pkw ist hier möglich. Wenn es um Alkohol am Steuer geht, gilt in Dänemark derselbe Richtwert wie hierzulande: Die Promillegrenze von 0,5.

Wird dagegen verstoßen, geht dies richtig ins Geld: Für eine Fahrt unter Alkoholeinfluss, bei der ein Fahrer erwischt wird, wird bis zu ein Monatsverdienst als Strafzahlung fällig. Die genaue Höhe wird im Einzelfall festgelegt.

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Promillegrenze in Finnland

Über die Promillegrenzen in Europa sollten sich Urlauber vorab informieren.

Über die Promillegrenzen in Europa sollten sich Urlauber vorab informieren.

Finnland bietet eine ähnlich große Fläche wie Deutschland, ist aber weniger dicht besiedelt. Ein Segen für alle Fans von schönen Landschaften. Wer den Urlaub zu einem Shoppingtrip machen möchte, ist in der Hauptstadt Helsinki gut aufgehoben.

Genehmigen Sie sich am Abend Alkohol, sollten Sie danach die Finger vom Steuer lassen. Auch in Finnland gilt die Promillegrenze von 0,5. Wer sich nicht daran hält, bekommt eine Strafe ab 15 Tagessätzen.

Promillegrenze in Frankreich

Durch die geografische Nähe und den Reiz von Croissants und Baguettes verbringen die Deutschen auch häufig ihren Urlaub in Frankreich. Ob am Strand oder in der Stadt, das Land hat viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Wer bei einem Gläschen Wein und einer Käseplatte den Abend gemütlich ausklingen lässt, sollte lieber auf das Autofahren verzichten. Auch die Franzosen dulden Trunkenheit im Straßenverkehr nicht, die Promillegrenze liegt bei 0,5. Bei einem Verst0ß ist mit einer Geldbuße ab 135 Euro zu rechnen.

Promillegrenze in Italien

Pizza, Pasta & Scaloppa – Neben kulinarischen Highlights hat Italien noch einiges mehr zu bieten: In der Hauptstadt Rom können Besucher den Trevi-Brunnen besichtigen, eine Münze hineinwerfen und dann der Legende nach eines Tages in die Stadt zurückkehren.

Große Attraktion für viele Touristen ist auch der Vatikan. Der Wohnsitz vom Papst, welcher von Gläubigen als Vertreter Gottes auf Erden angesehen wird, zieht viele Besucher an. Auf dem Petersplatz hält der Pontifex in regelmäßigen Abständen Messen ab.

Wer sich zu diesem göttlichen Moment Alkohol genehmigt, sollte aufpassen: In Italien gilt ebenfalls eine Promillegrenze von 0,5. Halten sich Kfz-Fahrer nicht daran, drohen Geldstrafen, die ab 530 Euro beginnen.

Promillegrenze in Österreich

Auch unser Nachbar Österreich lockt viele deutsche Touristen an. Durch die geografische Nähe kann die Reise hier oft mit dem eigenen Kfz angetreten werden. Doch auch hier muss nach dem Bier oder Wein am Abend Vorsicht an den Tag gelegt werden:

Die Promillegrenze liegt ebenfalls bei 0,5. Als Sanktion für Fahren unter Alkoholeinfluss ist eine Geldstrafe ab 300 Euro vorgesehen. Auch hier gilt: Wer getrunken hat, sollte das Fahrzeug lieber stehen lassen.

Promillegrenze in Polen

Nicht nur die günstigen Zigaretten locken viele Urlauber nach Polen. Das Land hat auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zudem werden vermehrt Studenten angezogen, die beispielsweise in Warschau ein Auslandssemester absolvieren.

Wollen Sie nicht von unerwarteten Auslagen im Urlaub überrascht werden, sollten Sie sich, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, an die Verkehrsregeln in Polen halten. Diese sehen unter anderem eine Promillegrenze von 0,2 vor. Bei Missachtung folgt eine Geldstrafe ab 145 Euro.

Promillegrenze in Schweden

Richtig teuer wird es, wenn Autofahrer in Schweden gegen die dort herrschende Promillegrenze von 0,2 verstoßen. Mit einer Geldstrafe ab 40 Tagessätzen ist in dem skandinavischen Land zu rechnen. Eine enorme Belastung für den Geldbeutel also.

Dieses Geld ist sicherlich besser investiert, wenn Sie das vielseitige Land erkunden oder einen Shoppingtrip nach Stockholm unternehmen.

Europaweit existieren also für Alkohol am Steuer Grenzwerte. Eine Missachtung kann nicht nur zu schwerwiegenden Unfällen führen, sondern belastet auch den Geldbeutel erheblich.
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