Alkohol in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

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Wieso Fahranfänger auf Alkohol in der Probezeit verzichten sollten

In der Probezeit ist der Führerschein bei Alkohol am Steuer schnell wieder weg.

In der Probezeit ist der Führerschein bei Alkohol am Steuer schnell wieder weg.

Endlich nicht mehr auf die Eltern angewiesen sein, frei und unabhängig entscheiden, wann und wo die Reise hingeht – für Menschen in jungen Jahren bedeutet der Führerschein ein unglaubliches Gefühl von Freiheit. Doch viele vergessen, dass sie erst einmal die zweijährige Probezeit überstehen müssen, in der Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) strenger geahndet werden.

Gerade Fahranfänger fallen durch ihre Unerfahrenheit und ihren Leichtsinn des Öfteren negativ im Straßenverkehr auf. Meist handelt es sich um Geschwindigkeitsüberschreitungen, durch die – wie es scheint – die jungen Autofahrer ihre Grenzen austesten möchten. Hierdurch wird die Sicherheit im Straßenverkehr verletzt, weshalb diese und andere Verstöße hart geahndet werden.

Das Gleiche gilt für Alkohol am Steuer in der Probezeit. Viele Fahranfänger nehmen es auf die leichte Schulter, wenn sie nach einer durchzechten Partynacht noch schnell eine Runde mit dem Auto drehen oder nach Hause fahren wollen.

Doch darf in der Probezeit überhaupt Alkohol getrunken werden? Welche Promillegrenze ist bei Alkohol in der Probezeit maßgeblich? In diesem Ratgeber bekommen Sie Antworten auf diese Fragen und erfahren, welche Strafen der Bußgeldkatalog in der Probezeit bei Alkohol am Steuer vorsieht.

Führerschein auf Probe: Ist Alkohol erlaubt?

Auch wenn oft etwas anderes behauptet wird: Alkohol in der Probezeit ist absolut tabu. Die sogenannte Null-Promille-Grenze gilt seit 2007 außerdem nicht nur für Fahranfänger in der Probezeit, sondern auch für Autofahrer unter 21 Jahren. Kraftfahrer mit mehr Jahren an Erfahrung müssen sich an die in Deutschland gesetzlich festgesetzte Promillegrenze von 0,5 halten.

In der Regel handelt es sich beim Fahren mit mindestens 1,1 Promille um eine Straftat. Eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) kann normalerweise ab 1,6 Promille angeordnet werden. Kam es bei einem Vergehen mit Alkohol in der Probezeit zu einem Unfall, so kann die MPU auch schon bei einer geringeren Promillezahl verlangt werden.
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Wie wird Trunkenheit am Steuer in der Probezeit bestraft?

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
Verstoß gegen die 0,0 Promillegrenze250 €1Hier prüfen
Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze
... beim 1. Mal500 €21 Monat1 MHier prüfen
... beim 2. Mal1000 €23 Monate3 MHier prüfen
... beim 3. Mal1500 €23 Monate3 MHier prüfen
Gefährdung des Verkehrs unter Alkoholeinfluss (gilt ab 0,3 Promille)3Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder GeldstrafeHier prüfen
Alkoholgehalt im Blut ist über 1,09 Promille3Entziehung des Führerscheins, Freiheitsstrafe oder GeldstrafeHier prüfen

Alkohol in der Probezeit ist kein Kavaliersdelikt.

Alkohol in der Probezeit ist kein Kavaliersdelikt.

In der Probezeit wird zwischen schwerwiegenden Vergehen (A-Verstößen) und weniger schwerwiegenden Vergehen (B-Verstößen) unterschieden.

Ein A-Verstoß oder zwei B-Verstöße führen bereits dazu, dass die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert wird. Zusätzlich wird ein Aufbauseminar angeordnet.

Alkohol in der Probezeit wird als A-Verstoß angesehen. Wer dementsprechend zu tief ins Glas schaut, sich danach noch hinters Steuer setzt und erwischt wird, zahlt einen hohen Preis.

Fahranfänger, die gegen die Null-Promille-Grenze verstoßen, werden neben den Maßnahmen zur Probezeit mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro sowie einem Punkt in Flensburg konfrontiert.

Leisten sich Fahranfänger ein weiteres Vergehen mit Alkohol in der Probezeit bzw. einen weiteren A-Verstoß, wird die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen und eine Verwarnung ausgesprochen.

Wurde beispielsweise im Zuge der Polizeikontrolle bei Ihnen als Fahranfänger ein Wert von 0,6 Promille festgestellt und es handelt sich um Ihr zweites Vergehen, wird es zudem richtig teuer: Ein Bußgeld von 1.000 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot von drei Monaten kommen dann auf Sie zu. Beim dritten Mal sind es bereits 1.500 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ebenfalls ein dreimonatiges Fahrverbot.

Der zweite A-Verstoß in der verlängerten Probezeit führt schließlich zum Entzug der Fahrerlaubnis. Dementsprechend kann der Führerschein in der Probezeit bei Alkohol schneller wieder weg sein, als viele Fahranfänger meinen.
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45 Kommentare

  1. Ibrahim sagt:

    Hallo ich wurde gestern von der Polizei erwischt war im Auto drin in der Parkplatz hatte 0.9 Promille Alkohol ich war schon mal in aufbauseminar mir wurde schon 2 Jahre verlängert wegen Autounfall was könnte jetzt passieren? Was erwartet mich grad meine Führerschein habe ich noch bei mir

    Mit freundlichen Grüßen
    Önal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ibrahim,

      damit handelt es sich um den 2. A-Verstoß. Sie werden eine Verwarnung und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischer Beratung erhalten. Beim nächsten A-Verstoß wird die Fahrerlaubnis entzogen. Handelte es sich beim ersten Verstoß ebenfalls um ein Alkoholdelikt, kommen auf Sie 1000 Euro Bußgeld, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zu. Ist dies Ihr erstes Vergehen in Verbindung mit Alkohol, bleibt es bei 500 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot. Sollte die Führerscheinbehörde den Verdacht auf eine Alkoholproblematik haben, ist auch eine MPU denkbar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Leo sagt:

    Hallo hatte gestern einen Unfall. Bin 21 Jahre alt und hatte beim pusten am Unfall oft 1.4 Promille, bin In der Probe Zeit hatte davor 2 Jahre und wurde mir verlängert auf 4 Jahre und hatte jetzt einen Unfall
    Welche Strafen drohen mir den.

    Mit freundlichen Grüßen leo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leo,

      in der Regel gilt Alkohol hinterm Steuer als A-Verstoß in der Probezeit. Die dieser in der verlängerten Probezeit stattfand, ist nebnen den Sanktionen bezüglich des Vergehens auch mit einer Verwarnung sowie der Empfehlung zur Teilnahme an verkehrspsychologischer Beratung zu rechnen.
      Bei einem Wert ab 1,1 Promille handelt es sich zudem üblicherweise auch um eine Straftat, die mit Punkten, einem Fahrverbot und auch mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Da hier ein Unfall geschehen ist, kann dies zudem auch die Anordnung einer MPU nach sich ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Christina sagt:

    Hallo,
    ich bin 19 Jahre alt und noch in der Probezeit und wurde am Wochenende von der Polizei aufgehalten. Diese stellte dann eine Atemalkoholkonzentration von 0,89 Promille fest.
    Leider wurde ich einige Tage danach mit dem Handy aufgehalten.
    Was droht mir jetzt für eine Strafe?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christina,

      beide Verstöße sind unabhängig voneinander zu betrachten. Bei der Alkoholfahrt haben Sie gegen die 0-Promille-Regel verstoßen – da der Wert sogar über 0,5 Promille liegt, folgt ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von einem Monat. Zudem werden Probezeitmaßnahmen eingeleitet – die Probezeit verlängert sich auf vier Jahre und Sie müssen zum Aufbauseminar. Für den Handyverstoß erhalten Sie ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Jan sagt:

    Hallo, ich hatte am Wochenende ein Unfall. Ich bin 18 Jahre alt und in der Probezeit. Ich hatte 1.2 Promille außerdem waren noch 3 weitere Personen im auto. Was geschieht jetzt genau?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      Ihnen droht der Fahrerlaubnisentzug. Ein Richter wird über das genaue Strafmaß entscheiden. Außerdem wird Ihre Probezeit verlängert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Madlen sagt:

    Hallo,
    Ich war gestern Abend mit meinem Freund bei Freunden, das es mir nicht gut ging hat mir ein Kunpel eine braune Flasche gegeben mit Hustensaft, als ich eine halbe Stunde später mit dem Auto angehalten wurde sind 0,5 Promille festgestellt wurden. Was kommt jetzt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Madlen,

      befinden Sie sich noch in der Probezeit, gilt für Sie die Null-Promille-Grenze. Ab 0,5 Promille kommen ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot von einem Monat auf Sie zu. Außerdem wird die Probezeit verlängert und ein Aufbauseminar angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Anonym sagt:

    Vor 4 Monaten wurde ich im Verkehr kontrolliert, die Beamten meinten ich sei verpflichtet, ein Alkohol test zu machen die habe ich verweigert. Paar min. Daraufhin haben die ein Gerichtsbeschluss bekommen das sie mir Blut abnehmen dürfen, bin 19 Jahre alt. Und noch in der probezeit. Festgestellt wurde 0,3 Promille die x 2 = 0,6 Promille. Habe auch seit 4 Monaten auch kein Schein mehr. Jetzt habe ich demnächst ein Gerichts Termin. Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Ihren Angaben entnehmen wir, dass Ihnen eine Gefährdung des Verkehrs unter Alkoholeinfluss vorgeworfen werden könnte. Neben der Entziehung des Führerscheins droht eine Freiheits- bzw. Geldstrafe. Außerdem hat dies Auswirkungen auf die Probezeit, welche verlängert wird. Des Weiteren wird ein spezielles Aufbauseminar angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Mike sagt:

    Hallo ich hätte eine Frage ich wurde vor knapp 5 Jahren mit 0,1 Promille erwischt in der Probezeit und habe Bußgeld + Aufbauseminar + Probezeitverlängerung bekommen. Vor einer Woche wurde ich bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle mit genau 1 Promille erwischt. Erwartet mich eine MPU und werde ich als Wiederholungstäter gesehen und wie viel Geldstrafe erwartet mich. Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      wahrscheinlich werden Sie nicht als Wiederholungstäter gewertet, da der erste Verstoß unter 0,5 Promille war. Eine MPU wird in der Regel ab 1,6 Promille angeordnet, je nach Einzelfall jedoch auch schon früher. Wahrscheinlich erwartet Sie eine Geldstrafe von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Sollten Sie auffällig geworden sein, kann die Strafe jedoch erhöht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Anonym sagt:

    Hallo ,
    Ich wurde vor ein paar Wochen angehalten, mit einem blutwert von 1.19 promille. Der Führerschein wurde mir direkt entzogen. Bin 19 Jahre alt und noch in der probezeit.komme aus dem Saarland. Die Verhandlung wird vor Gericht kommen.
    Welche strafe erwartet mich/ wie lange wird der führerschein ungefähr weg sein ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anonym,

      das kann nur der Richter entscheiden. Dabei kommt es auch darauf an, ob nach Jugendstrafrecht verhandelt wird. In der Probezeit gilt zudem ein 0-Promillegrenze. Möglich wäre auch die Anordnung einer MPU.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Lars sagt:

    Hallo!
    Ich bin 20 und hatte schon einen Unfall (ohne alkohol) habe dadurch probezeitverlängerung bekommen und eine nachschulung gemacht.
    Nun wurde ich gestern angehalten und hab 1.4 gepustet.
    Was kommt auf mich zu?
    Mit freundlichen Grüßen Lars

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lars,

      bei einem Alkoholgehalt im Blut von über 1,09 Promille wird der Verstoß als Straftat geahndet. Es fallen drei Punkte in Flensburg an, außerdem droht die Entziehung des Führerscheins, eine Freiheits- oder Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Salim sagt:

    Hallo,
    wurde zweimal in der Probezeit mit Alkohol erwischt
    (0,2 und 0,05)
    Was droht mir alles in Allem ?
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Salim,

      ein rechtskräftiger Verstoß gegen die 0-Promillegrenze gilt als A-Verstoß. Beim ersten kommt es zur Verlängerung der Probezeit samt Anordnung eines Aufbauseminars, beim Zweiten erhalten Sie eine Verwarnung und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Bei dritten Verstoß folgt der Fahrerlaubnisentzug. Ansonsten ist die übliche Strafe unter 0,5 Promille zu erwarten – das sind 1 Punkt und 250 Euro Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Georg S. sagt:

    Guten Tag,

    Ich wurde gestern mit 0.52 Promille angehalten.

    Ich befinde mich in der Probezeit. Vorstrafen im Verkehr nicht vorhanden. Bin 24 Jahre alt.

    Mit welcher Strafe ist zu rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Georg,

      beim ersten Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze fallen – wie der obigen Tabelle zu entnehmen ist – ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot an. Des Weiteren wird die Probezeit verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar wird angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Jonas sagt:

    Hallo wurde vorgestern angehalten, hatte über 0,5 Promille genauer 0.66 wo ich angehalten worden bin und 0.56 bei der Wache.
    Ist das erste mal. Was passiert jetzt genau? Muss ich zur MPU oder zum Aufbauseminar? Danke im vorraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jonas,

      beim ersten Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze fallen ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot an. Des Weiteren wird die Probezeit verlängert und ein Aufbauseminar wird angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Soner sagt:

        Ich bin 19 und in der Probezeit bleibt es dann beim aufbausrminar oder muss ich zur MPU ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Soner,

          bei über 0,5 Promille bleibt es bei der üblichen Strafe für Kraftfahrer. Zudem kommen Probezeitmaßnahmen wie Verlängerung der Probezeit sowie Aufbauseminar hinzu. Eine MPU wird in der Regel erst ab einem Wert von über 1,1 Promille vergeben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Paul M. sagt:

    Hallo,

    ich bin gestern mit meinem Mofa kontrolliert worden. Ich bin mit dem Mofa nicht gefahren sondern nur den Berg runtergerollt, hatte keinen Schlüssel bei mir und der Motor ist nicht gelaufen. Dann musste ich pusten und ich hatte 0,8 Promille. Die Polizisten meinten es ist egal ob der Motor läuft und kein Schlüssel da ist es ist trotzdem Fahren unter Alkoholeinfluss. Musste dann auf die Wache und noch einmal pusten. Ich bin 18 Jahre und noch in der Probezeit. Mit was muss ich rechnen und wann?

    Mit freundlichen Grüßen Paul

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paul,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 500 Euro, einem Punkt in Flensburg und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Zudem verlängert sich Ihre Probezeit um zwei Jahre und Ihnen wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Paul M. sagt:

    Hallo,
    ich wurde letztens aufgehalten mit dem Mofa. Ich bin das Mofa nicht gefahren sondern nur auf dem Mofa den Berg runtergerollt, ohne Zündschlüssel und ohne Motoraktivität, und der Polizist meinte das ist egal bin trotzdem gefahren. Hatte dann auf der Wache 0.8 Promille. Was kommt jetzt auf mich zu? Ich bin noch in der Probezeit!

    Grüße Paul

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paul M,

      die übliche Strafe. Vermutlich 500 Euro, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot – zusätzlich noch die Verlängerung der Probezeit sowie die Anordnung eines Aufbauseminars.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Tom sagt:

    Hallo habe gestern einen Unfall (ohne Person Schäden bin in einen Baum gefahren )hatte 1,93 Promille und bin in der Probezeit die auch schon verlängert wurde weil ich mal zuschneie geblitzt wurde was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      da Ihr Alkoholghalt über 1,09 Promille lag, haben Sie eine Straftat begangen. Ihnen drohen der Entzug des Führerscheins, drei Punkte in Flensburg und eine Haft- oder Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Michelle sagt:

    Hallo.
    Ich bin von der Polizei angehalten worden und hatte 1,4 Promille und bin noch in der Probezeit. Dies war auch das erste mal und es entstand keinerlei von Schäden auf der Straße.
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michelle,

      beim Fahren mit mindestens 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Es drohen drei Punkte in Flensburg sowie die Entziehung des Führerscheins und eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Das Strafmaß wird in einem Gerichtsverfahren festgelegt. Unter Umständen kann des Weiteren eine MPU angeordnet werden. Hinzu kommen die oben genannten Auswirkungen auf die Probezeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Daniel sagt:

    Hallo,

    ich hatte letzte Woche einen Unfall gehabt, in dem ich in einen Baum gefahren bin. Mein Kollege war mit im Auto und wir haben uns beide leicht verletzt. Also nichts schlimmes… Gott sei dank.

    Nun meine Frage: Ich bin 19 Jahre alt, noch in der Probezeit und hatte einen Promillenwert von 0.93 nach dem Blutergebnis.
    Meinen Führerschein haben die netten Herren schon eingesackt… Was droht mir jetzt ? Wird mein Führerschein komplett eingezogen oder werde ich mit einem Fahrverbot bestraft ?

    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      eine Rechtsberatung dürfen wir nicht vornehmen. Sie können sich mit Ihren Fragen an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Serkan sagt:

    Hallo ich wurde gestern abend angehalten unter alkoholeinfluss ich bin in der probezeit und 0,23 drin was sind die folgen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Serkan,

      Alkohol am Steuer in der Probezeit gilt als A-Verstoß. Der erste A-Verstoß hat eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre zur Folge. Außerdem besteht die Pflicht, ein Aufbauseminar für Fahranfänger zu besuchen. Informationen über die weiteren Sanktionen können Sie der Tabelle auf dieser Seite entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Aylin sagt:

    Hallo, ich wurde gestern angehalten und hatte einen Promillewert von 1,6, ich bin 18 Jahre alt, in der Probezeit und es war mein erstes Vergehen. Wird der Führerschein bei diesem Vergehen auf jeden Fall entzogen oder kann auch „nur“ ein Fahrverbot und eine Geldstrafe auf mich zukommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Aylin,

      bei einem Alkoholgehalt im Blut von mehr als 1,09 Promille droht in der Regel unter anderem die Entziehung der Fahrerlaubnis. Die weiteren Sanktionen können Sie der Tabelle auf dieser Seite entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Marius sagt:

    Hallo
    Ich hatte einen Unfall und hab eine Laterne von einem Parkplatz ungefähren dabei war mein reifen zerstochen
    4h später als die Polizei bei mir daheim geklingelt hatte habe ich 0,8promile noch geblasen, hab aktuell noch nicht was ich im Blut hatte
    Mit was kann ich rechnen?

    • Marius sagt:

      Bin noch in fern probezeit

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marius,

      Alkohol in der Probezeit gilt als A-Verstoß. Der erste A-Verstoß hat eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre zur Folge. Außerdem besteht die Pflicht, ein Aufbauseminar für Fahranfänger zu besuchen. Die weiteren Sanktionen können Sie der Tabelle auf dieser Seite entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Jan sagt:

    Hallo
    Bin 19 Jahre alt also noch in der 0,0 Promille Grenze drinnen aber nicht mehr in der Probezeit
    Habe einen Unfall mit 1.28 Promille im Blut (restalkohol) gehabt, bei dem ich leider eine zweite Person in einem anderen Auto verletzt habe.
    Was erwarten mich für strafen außer Führerscheinentzug? Wie lang bekomme ich Führerscheinsperre? Wie lange verlangte sich meine neue Probezeit? Wie sieht es mit MPU und Psychologenstunden aus?
    Und vorallem mit welcher Art von Strafe kann ich rechnen? (Schüler ohne Einkommen)
    Danke schon mal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      Wenn Sie nicht mehr in der Probezeit sind, dann kann Ihre Probezeit auch nicht verlängert werden. Zunächst wird es ein Strafverfahren geben, in dem es zum Führerscheinentzug kommt. Die Dauer der Sperrfrist wird anhand der Umstände festgelegt. Ob eine MPU angeordnet wird, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Da kommt es auf das Bundesland und die individuellen äußeren Faktoren an. Es ist aber durchaus möglich. Zudem müssen Sie mit einer Geldstrafe rechnen. Wie viel das sein wird, legt aber ebenfalls der Richter fest. Dabei wird auch Ihr Einkommen berücksichtigt. Außerdem sollten Sie mit einem Zivilprozess rechnen, in dem die verletzte Person ihren Anspruch auf Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld durchsetzen wird. Die Kosten dafür sollte allerdings die Haftpflicht übernehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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