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Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren: So verhalten Sie sich richtig

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 2. November 2021

Was ist ein Anhörungsbogen?

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen

Nach einer begangenen Ordnungswidrigkeit gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) erhält der Verkehrssünder noch vor der Zustellung des Bußgeldbescheids einen Anhörungsbogen. Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Rotlichtverstöße zählen u.a. zu solchen Verstößen im Straßenverkehr. Der Anhörungsbogen ist vor allem dafür da, dem Fahrer grundsätzlich die Gelegenheit zu geben, sich zu der Sache zu äußern.

Der Anhörungsbogen enthält alle wichtigen Informationen zum Tatbestand. Das können sein: Zeit und Ort des Verstoßes und um welchen Verstoß es sich handelt. Aber auch wie viel Sie zu schnell gefahren sind und wo die Polizei Sie geblitzt hat oder, wo beispielsweise der Unfall in dem Zusammenhang passiert ist. Weiterhin gibt der Anhörungsbogen bereits die Höhe des zu erwartenden Bußgeldes laut Bußgeldkatalog an und es werden darin kurze Angaben zu den Zeugen gemacht, also den Polizeibeamten, die den Betroffenen „erwischt“ haben. Zumeist stehen hier aber nur die Nachnamen und Kürzel zum Schutz der Beamten.

In einigen Fällen sind auch Beweismittel auf den Anhörungsbogen aufgedruckt, das kann zum Beispiel das berühmte „Blitzerfoto“ sein.

FAQ: Anhörungsbogen

Welche Funktion hat der Anhörungsbogen?

Wird jemandem eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat vorgeworfen, muss ihm die Möglichkeit gegeben werden, sich zur Sache zu äußern. Im Bußgeldverfahren geschieht das vor dem Erlass des Bußgeldbescheids durch Zusendung des Anhörungsbogens. Außerdem dient er der Fahrerermittlung.

Wie sieht ein Anhörungsbogen aus?

Unser Muster verschafft Ihnen einen Überblick, wie der Anhörungsbogen, welcher von der Bußgeldstelle verschickt wird, üblicherweise aussieht.

Muss ich den Anhörungsbogen ausfüllen?

Sie sind allenfalls verpflichtet, Angaben zur Person zu machen (Name, aktuelle Adresse, Geburtsdaten). Zum Tatvorwurf selbst müssen Sie sich aber nicht äußern.

Darf ich angeben, dass jemand anders gefahren ist und den Verkehrsverstoß begangen hat?

Hüten Sie sich davor, falsche Angaben zu machen. Wer wider besseres Wissen so etwas behauptet, macht sich u. U. wegen falscher Verdächtigung nach § 164 StGB strafbar.

Keine Lust zu lesen? Der Anhörungsbogen im Video erklärt

Video: Was hat es mit dem Anhörungsbogen auf sich?

Spezielle Informationen zum Anhörungsbogen

Muster für Anhörungsbogen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung:

Adresse der Behörde
Straße
Telefon, FaxName des Kfz-Halters
Straße
PLZ

 

Anhörung des Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit

Sehr geehrte/r Herr/Frau XX

Ihnen wird vorgeworfen, am XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr in Stadt, Straße, Abschnitt als Führer/in des Pkw, Fabrikat XX, Kennzeichen XXXXXX folgende Verkehrsordnungswidrigkeit(en) nach § XX StVO begangen zu haben:

Kennzahl und Tatbestand und dazugehörige Tatbestandsergänzung:

XXXXXXX Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um XX km/h

Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): XX km/h
Verletzte Vorschriften:
§ XXX, Abs. XXX

Bemerkungen (insbesondere Tatfolgen):
Messtoleranz von XX km/h wurde berücksichtigt
Archiv XXX
Geschwindigkeitsmessanlage XXXXXXXX

Beweismittel:
Foto

Zeugen:
XXXX und XXXX

Regelsatz gemäß Tatbestandskatalog:
Bußgeld: XX Euro
Punkte: X
Fahrverbot: XX Monat(e)

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWIG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen.

Der Erlass des Bußgeldbescheides ist mit Kosten (Gebühren und Auslagen) verbunden. Sie betragen im Regelfall: XX Euro.

Anhörungsbogen als Muster

Beispiel eines Anhörungsbogens zum Download

Gerne können Sie dieses Muster zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF-Format zum Download:

  • Kostenloser Download
  • Muster als PDF-Dokument
  • Beispielhafte Vorlage

Wichtig ist, dass sich der Vorwurf im Anhörungsbogen gegen eine bestimmte Person richtet – das ist in der Regel immer der Halter des Autos, mit dem der Verstoß gegen das geltende Verkehrsrecht begangen wurde. Das resultiert aus der sogenannten Kennzeichenanzeige, da die Bußgeldbehörde anhand des amtlichen Kennzeichens am Auto zunächst nur den Halter des Kfz ausfindig machen kann. Weil der Halter nun dementsprechend als einziger Ansprechpartner gilt, erhält auch er den Anhörungsbogen.

Beispiel: Haben Sie am 15. Januar eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen, ist diese verjährt, wenn der Bußgeldbescheid nicht bis zum 14. April bei Ihnen eingetroffen ist. Haben Sie allerdings am 20. Februar den Anhörungsbogen erhalten, beginnt die Verjährungsfrist von neuem und Ihr Verkehrsvergehen wäre erst am 19. Mai tatsächlich verjährt.
Denn: Da der Tag des Ablaufens der Frist dem Tag des Verstoßes maßgeblich vorausgeht, läuft die Frist also immer einen Tag vorher ab.

Sollten Sie den Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht?

Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!
Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!

Die Frist in der Sie den Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren ausfüllen müssen, beträgt in der Regel eine Woche. Der Betroffene ist verpflichtet, den Bogen mitsamt den Angaben zu seiner Person zurückzusenden (§ 111 OwiG). Nicht verpflichtet ist der Adressat dagegen, Angaben zur Sache zu machen. Da sich in diesem Fall niemand selbst bezichtigen muss, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.

Wenn Sie den Anhörungsbogen nicht beantworten, dann sind weitere Sanktionen zu erwarten. Dabei kann eine Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches drohen oder die Vorladung des Halters zur Vernehmung/Anhörung bei der Polizei oder in der Bußgeldstelle.

Sollten nun nicht Sie als Halter der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sein, so können Sie auf dem Anhörungsbogen den tatsächlichen Täter benennen. Dazu sind Sie jedoch, im Gegensatz zur Angabe Ihrer eigenen Personalien, nicht verpflichtet.

Schon am Ort des Geschehens kann die Polizei eine Anhörung im Bußgeldverfahren vornehmen. Doch zum Schutze der Selbstbelastung haben Sie im Wesentlichen das Recht zu schweigen. Dies sollten Sie auch in Anspruch nehmen. Vor allem dann, wenn Sie planen, in der Angelegenheit einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Aus Ihrem Schweigen dürfen die Behörden keine Schlüsse gezogen werden, die die Zuständigen Ihnen zur Last gelegt könnten.

Der Anhörungsbogen ist noch nicht die Aufforderung zur Zahlung der Geldbuße. Dies erwartet Sie erst, wenn Sie den Bußgeldbescheid erhalten. Die Zustellung des Bußgeldbescheids erfolgt in der Regel nach zwei bis vier Wochen, insgesamt hat die Behörde allerdings drei Monate dafür Zeit.

Der Anhörungsbogen unterbricht die Verjährung

Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate
Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate

Die Frist für die Verjährung wird nach § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG durch die Versendung des Anhörungsbogens unterbrochen. Normalerweise beträgt die Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten drei Monate ab dem Zeitpunkt der Tat. Innerhalb dieser Zeit muss also der Bußgeldbescheid bei Ihnen eintreffen. Doch die Verjährungsfrist von drei Monaten beginnt nach der Versendung des Anhörungsbogens wieder von vorn.

Ausnahme: In diesem Fall unterbricht der Anhörungsbogen nicht die Verjährungsfrist:

Die Formulierung „Vorwurf“ spielt laut Rechtsprechung eine wichtige Rolle. Es sollte im Anhörungsbogen also geschrieben stehen: „…wird Ihnen vorgeworfen…“. Steht allerdings folgendes: „…wurde festgestellt, dass….“, so tritt bei letzterem keine Unterbrechung der Verjährung ein, da nur bei ersterem („…wird Ihnen vorgeworfen…“) auch ein persönlicher Vorwurf gegenüber des Empfängers ausgesprochen wird.

Die Verjährung kann außerdem nur einmal unterbrochen werden. Hat die Polizei Sie also bereits am Tatort angehört, so ist eine weitere Unterbrechung durch die Zusendung des Anhörungsbogens nicht mehr möglich.

Sind der Fahrer, der die Ordnungswidrigkeit begangen hat und der Halter nicht identisch, so tritt die Unterbrechung der Verjährungsfrist nur für den im Anhörungsbogen namentlich Benannten in Kraft. Das ist in der Regel der Empfänger des Schreibens wie zugleich auch der Kfz-Halter. Für denjenigen, der also den Verstoß tatsächlich begangen hat, läuft die Frist weiter.

Anhörungsbogen nicht erhalten

Sollten Sie den Anhörungsbogen nicht erhalten haben, spielt das keine Rolle. Wenn die zuständige Behörde den Postausgang Ihres Anhörungsbogens nachweisen kann, dann gilt die Unterbrechung der Verjährung trotzdem als zulässig.

Es kann aber auch vorkommen, dass der Betroffene keinen Anhörungs- sondern einen Zeugenfragebogen bekommt. Dies geschieht, wenn die Behörden bereits wissen, dass der Halter den Verstoß nicht begangen hat. Das kann auch im Nachhinein geschehen, wenn Sie im Anhörungsbogen bereits bekräftigt haben, dass nicht Sie der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sind. Es kann in seltenen Fällen aber auch passieren, dass die Behörde, zum Beispiel, wenn die Person auf dem Beweisfoto nicht mit dem Geschlecht des Fahrzeughalters übereinstimmt, selbst feststellt, dass Halter und Fahrer nicht ein und dieselbe Person sind.

Handelt es sich bei dem Auto um einen Firmenwagen, so versendet die Bußgeldbehörde in der Regel ebenfalls oft nur einen Zeugenfragebogen. Dieser wird der jeweiligen GmbH als Halterin des Autos zugestellt. Ist dies der Fall, sollten Unternehmen darauf achten, den Zeugenfragebogen innerhalb der Firma nicht an den tatsächlichen Fahrer zum Ausfüllen weiterzureichen. Stattdessen sollte wirklich der Halter den Bogen ausfüllt sowie den tatsächlichen Verursacher angeben. Denn der Zeugenfragebogen ist seinem Namen nach, eben nur für den Zeugen gedacht. Erst, wenn der tatsächliche Fahrer von ihm benannt ist, eröffnet die Bußgeldbehörde auch gegen ihn das Ermittlungsverfahren.

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466 Kommentare

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  1. Coach sagt:

    Hallo!
    ich wurde von 2 Privatpersonen bei der Polizei angezeigt worden dass ich bei durchgezogener Linie und über Fahrstreifenbegrenzungen überholt habe. Nun habe ich einen Anhörungsbogen erhalten, wo mir diese Tat vorgeworfen wird. Wie kann es grundsätzlich sein, dass sich der bearbeitende Polizist sich selbst als Zeuge listet obwohl er ja nicht dabei war sonst hätte er mich ja gleich rausgezogen und 2. warum können mich 2 Privatpersonen telefonisch anzeigen ohne das sie BEweise haben. Sind private Handyvideos als Beweise zugelassen?
    LG Coach

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Coach,

      grundsätzlich darf jeder eine Anzeige/Meldung bei der Polizei machen, wenn er eine Ordnungswidrigkeit beobachtet. Die Polizei hat daraufhin den Sachverhalt zu prüfen. Inwieweit Bildmaterial als Beweis zugelassen werden kann, ist stets vom Einzelfall abhängig. Warum der Polizist als Zeuge aufgeführt wird, können wir nicht ergründen.
      Wenn der Sachverhalt aber nicht der Wahrheit entspricht, können Sie dies im Anhörhungsbogen mitteilen. Im Zweifel können Sie sich an einen Anwalt wenden, der Sie zu Ihren juristischen Optionen berät.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Babs sagt:

    Wie verhält es sich bei folgendem Fall:
    Man fährt bei erlaubter Geschwindigkeit zu einer Ampel, vor einem ein höheres Auto, das voranfahrende Auto fährt über die Ampel, man fährt bei gelb drüber und es wäre möglich das die Ampel während des überquerens auf rot geschaltet hat(nicht sicher)-man wird geblitzt. Mit welchen Konsequenzen hat man zu rechnen, das Auto wird beruflich gebraucht.(war auch am Weg von der Arbeit)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Babs,

      das könnte ein Rotlichtverstoß sein. Unter einer Sekunde nach dem Umschalten wären das 90 Euro und ein Punkt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Lukas sagt:

    Hallo,
    meine Freundin hat heute ein Schreiben zur Anhörung im Bußgeldverfahren erhalten. Dort wird aufgeführt, dass Sie außerhalb geschlossener Ortschaften mit 112kmh die Geschwindigkeit von 60kmh um somit 52kmh überschritten hat.
    Weiter unten wird dann unter den Zeugen etc. aufgeführt, dass auf Grund dieser Ordnungswidrigkeit ein Fahrverbot vorgesehen ist. Allerdings steht dort nicht von einem Bußgeld.

    Frage: Muss sie dennoch mit einem Bußgeld rechnen und wenn ja, was wird zu erwarten sein?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      es handelt sich bei dem Schreiben um einen Anhörungsbogen, nicht um den eigentlichen Bußgeldbescheid. Das eigentliche Bußgeld können Sie dann dem Bußgeldbescheid entnehmen, welcher nach Auswertung des Anhörungsbogens erstellt und verschickt wird. Welche Sanktionen auf Ihre Freundin zukommen können Sie der Bußgeldtabelle auf https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/ entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. F. Hermann sagt:

    Hallo und Guten Tag,

    mein Fahrzeug wurde in den letzten 24 Monaten 4 mal geblitzt. Meist nur geringe Geschwindigkeitsübertretungen, nur einmal schneller auf der Autobahn, da drohte eventuell ein Punkt.
    Jedes mal konnte die Zahlung abgebogen werden weil z.B. Foto schlecht, Verjährungsfrist eingetreten ist usw.
    Jetzt meine Frage: Wird das irgendwo gespeichert wie oft man geblitzt wird auch wenn man nicht zahlen musste?
    Droht eventuell Ungemach?

    Vielen Dank & Gruß

    F. Hermann

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo F. Hermann,

      im Fahreignungsregister werden nur rechtskräftige Verstöße gespeichert. Auch nur diese dürfen später z. B. für Entscheidungen über Fahrverbote oder die Bußgeldhöhe herangezogen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. PBextra sagt:

    Das ist alles höchst interessant. Wie ist es eigentlich, wenn am Tag vor der Verjährung die Polizei in einem anderen Bundesland intensiv versucht den Täter telefonisch zu erreichen, den Täter aber nicht erreicht, anhand von Fotos aber identifiziert. Tritt damit die Verlängerung der 3-Monats-Frist ein? Wie muss man sich eine “Anordnung zur Anhörung” vorstellen? Wer kann diese Anordnung auslösen?
    Und wenn jetzt zwei Wochen danach weder ein Anhörungsbogen, noch ein Bußgeldbescheid vorliegt. Ist dann wiederum verjährt, weil die Zwei-Wochen-Postwege-Frist nicht eingehalten wurde?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo PBextra,

      mit der Anordnung wird erreicht, dass ein Anhörungsbogen erstellt und versendet wird. Dies wird von der zuständigen Behörde erledigt. Die Ermittlung des Fahrers kann die Verlängerung der Verjährung auslösen, welche dann insgesamt maximal sechs Monate beträgt. Weitere spezifische Fragen kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Biggyi sagt:

    Guten Tag,
    ich wurde geblitzt mit 21 km/h zu schnell innerorts. Jetzt habe ich einen Anhörungsbogen bekommen, in dem steht, dass der Halter des Fahrzeugs als Fahrzeugführer ausgeschlossen sei, warum auch immer. Ich soll jetzt den Fahrer benennen. Ich bin aber sowohl Halterin des Fahrzeugs, als auch Fahrzeugführerin bei der Geschwindigkeitsüberschreitung gewesen. Soll ich mich jetzt selbst belasten oder vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen?
    Danke,
    BS

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Grundsätzlich müssen Sie keine Angaben zur Tat auf dem Anhörungsbogen angeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Hundler sagt:

    Hallo,
    Ich wurde mit 29km/h zu schnell auf der BAB geblitzt. Laut Bußgeld Katalog gibt das 80€ und 1 Punkt.
    Ich hatte aber vor ca. einem Jahr schon eine ähnliche Verletzung. Wo kann ich erfahren ob sie in die 12 Monatsfrist fällt ??
    Und gibt es dann zwingend einen Monat Fahrverbot oder ist dass ein kann?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Sie können lediglich beim KBA einen Punkteauszug anfordern, um zu erfahren, wie lange der Verstoß zurückliegt. Für Wiederholungstäter fällt in der Regel immer ein zusätzlicher Monat Fahrverbot an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. OEkat sagt:

    Ich wurde mit 30 km/h zu schnell geblitzt in Donauwörth, B25, Abschnitt 660, km 3.8, Ri. Nördlingen. Außerhalb geschlossener Ortschaft mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
    Den Anhörungsbogen habe ich vor ein paar Tagen bekommen. Muss ich diesen auf jeden Fall ausgefüllt zurücksenden? Oder soll ich gleich ein formloses Schreiben schicken, in dem ich Einspruch einlege? Oder beides?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      ein Einspruch richtet sich stets gegen einen Bußgeldbescheid, nicht gegen einen Anhörungsbogen. Sie sind dazu verpflichtet, letzteren zurückzusenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Mounee sagt:

    Ich habe heute einen Brief von der Stadt bekommen, in der ich arbeite. Es handelt sich um eine “Verwarnung wegen Geschwindigkeitsüberschreitung / Anhörung”. Ich bin 17 km/h zu schnell gefahren, alle Angaben auf dem Formular passen, und ich habe den Überweisungsschein für die 35 € ausgefüllt und bezahlt – ich weiß, dass ich es war.
    Nachdem das mein “erstes Mal” war, musste ich mich tatsächlich im Internet schlau machen, was ich nun zu tun habe: bezahlen und das Anhörungsformular zurücksenden. Soweit klar.
    Nun meine erste Frage: auf dem Schreiben ist anzukreuzen, ob ich die Geschwindigkeitsüberschreitung zugebe. Hinter den beiden Ankreuzoptionen “Ja” und “Nein” steht in Klammern “bitte begründen”…
    Ich habe “Ja” angekreuzt, da ich definitiv die Fahrerin war; muss ich jetzt ebenfalls eine Begründung dazuschreiben, oder gilt das nur für “Nein”? Ist ein wenig irritierend, ehrlich gesagt.
    Meine zweite Frage ist: das Vergehen war am 30.08.2017, der Brief war ausgestellt am 04.09.2017 und ist erst heute (07.09.2017) bei mir angekommen. Bis ich zuhause war von der Arbeit, hatte die Post schon zu, also muss ich den Bogen morgen abschicken. Ob er dann noch pünktlich ankommt (wegen Wochenende), weiß ich nicht. Daher würde ich gern wissen: wie genau wird im Allgemeinen auf der einwöchigen Frist beharrt, wenn die Überweisung der 35 € bereits morgen früh getätigt wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mounee,

      Sie müssen keine Begründung angeben, wenn Sie den Verstoß zugeben. Sofern das Geld innerhalb einer Woche überwiesen wurde, gilt die Frist in der Regel als eingehalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Adrian sagt:

    Servus,

    Ich habe ein Schreiben zur Anhörung im Bußgeldverfahren bekommen. Muss ich das zu ausfüllende Schreiben per Post wieder zurücksenden, oder reicht das ausfüllen der Online-Anhörung mit den Daten des Schreibens die ich erhalten habe ?

    MfG.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Adrian,

      besteht bei der Behörde die Möglichkeit, die Angelegenheit offiziell online zu klären, ist eine zusätzliche Versendung des Anhörungsbogens per Post nicht nötig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Sunny sagt:

    Hallo, habe während Urlaub Anhöhrung (9kmh über erlaubte Geschwendigkeit) zugeteilt bekommen. Auf Anhörung steht daum 13.07, war nachweisbar zw. 14.07 – 13.08 im Ausland. Am 14.08 hatte Vorwarnungsgeld erfolgreich überwiesen (nachweisbar Kontoauszug). Am 16.08 kam Bußgeldbescheid, da meine Überweisung eindeutlich mit Bußgeldbescheid überschnitten war, habe nicht auf den Brief -Bußgeldbescheid reagiert. Nun kam am 16.10. noch die Mahnung (in der Mahnung wurde die vorherige Zahlung abgerechnet). Muss ich wirklich trotzdem in dem Fall das Bußgeld zahlen? Ich hatte auch shon Erfahrung gehabt, wenn die Zahlung mit Bußgeldbescheid sich überschneidet, erledigt sich automatisch.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sunny,

      da Sie nicht innerhalb der festgelegten Frist überwiesen haben, wurde ein Bußgeldbescheid ausgestellt – das ist die reguläre Vorgehensweise. Ob noch eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand möglich ist und wie Sie am besten vorgehen, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Lars sagt:

    Guten Tag,

    ich wurde am 09.07.17 geblitzt,
    Datum vom “Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren” 25.07.17,
    darauf keine Reaktion meinerseits, seit dem auch nichts mehr gehört, somit ist die Verjährungsfrist eingetreten.
    Heute kommt Post vom 16.11.17 vom Polizeipräsidenten…
    nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird gegen meine Person folgende Beschuldigung erhoben.
    Fahren ohne Fahrererlaubnis
    Sie führten Ihren Pkw ……. im öffentlichen Straßenland, obwohl Sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind.
    Als Anlage Äüßerungsbogen ……
    Meine Führerschein hat mir bis heute niemand weggenommen und ich hab weder einen Fahrverbot noch den Führerscheinentzug.
    Bin dankbar für Ihre Hilfe.
    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lars,

      wenden Sie sich am besten an einen Anwalt – nur dieser kann Akteneinsicht beantragen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  13. Salomon sagt:

    Hallo,

    mir wird zur Last gelegt das ich am 25.08.17 mit 52 Km/h außerorts zu schnell geblitzt wurde. Am 20. September kam der Anhörungsbogen auf den ich nicht geantwortet habe, da ich der Meinung bin das das Bild sehr schlecht ist und man definitiv nicht eindeutig sagen kann das ich das bin.
    Nun bekam ich gestern gegen 23.30 Uhr besuch von der Polizei bzw. meine Frau, da ich nicht anwesend war.
    Ihr wurde mitgeteilt, dass ich geblitzt wurde und heute bitte auf die Polizeidienststelle kommen soll um dies zu unterschreiben. Meine Frage ist muss ich zur Polizei ? Und wäre laut meiner Rechnung am 20. Dezember der Fall verjährt ?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Salomon,

      den Weisungen der Polizeibeamten sollten Sie Folge leisten. Wenden Sie sich in Fragen der Verjährung an einen Anwalt.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  14. annett sagt:

    hallo, wir haben mittlerweile 2018 und ich habe im sommer 2016 (!) eine Anhörung zu einem Bußgeldverfahren bekommen, da ich auf der Autobahn mit 35kmh zuviel geblitzt wurde. Ich hatte mich dazu nicht gemeldet (ich war schwanger, zum Zeitpunkt der Zustellung zwei Wochen im Urlaub und irgendwie ist das bei unserer Rückkehr dann untergegangen) … Ich habe seitdem nie wieder etwas gehört dazu… ist die Verjährungsfrist hier abgelaufen oder läuft diese erst im sommer 2018 ab?? Tatzeitpunkt war April 2016, Zustellung Bescheid Mitte Juni 2016.

    besten dank und schöne grüße
    annett

  15. Rüdiger sagt:

    Hallo,

    ich habe ein Verwahrungsgeld wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 39 km/h im 30ger-Bereich bekommen.
    Es ist nur die Straße angegeben worden und keine Angabe in welcher Höhe. Die Straße hat einen 30ger und 50ger Bereich. Es wurden keine Angaben über die gemessene Geschwindigkeit und Toleranz gemacht. Ist das so richtig? ich muss doch nachvollziehen können, an welcher Stelle gemessen wurde, oder?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rüdiger,

      handelt es sich lediglich um ein Verwarnungsgeld, müssen bezüglich der gemachten Angaben nicht die gleichen Vorgaben erfüllt werden wie bei einem Bußgeldbescheid.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Maphi 1985 sagt:

    Hallo,

    Eine Frage bzgl des anhörungsbogens. An einer Stelle steht hier das dessen Beantwortung Pflicht ist, an anderer Stelle steht ich muss ihn nicht zurücksenden,da die grunddaten des Fahrers der Stelle ohnehin bekannt sind. Was gilt nun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maphi 1985,

      normalerweise müssen Sie zwar Angaben zu ihrer Person machen, jedoch nicht direkt zum Geschehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Toni sagt:

    Hallo! Habe eine Verwarnung mit Verwarnungsgeld /Anhörung bekommen aber der Geschwindigkeit stimmt nicht da ich eine Dashcam habe und genau bei Blitzen 46 km anzeigt (bei 30 km begrenzung) würde mir geschrieben abzug nach Toleranz wäre 46 km das kann aber nicht sein und noch dazu 1meter vor auflösung der Geschwindigkeit hinter ein Baum ist der Blitzer zu sehen das ist für mich reine abzocke.Meine frage wäre muss ich Antworten oder nicht da zwar Foto bei ist aber keine Kennzahl und keine Geschwiindigkeit auf diese Bild zu sehen ist.Bei der richtigkeit wäre nur 25 € fellig und nicht wie geschrieben 35 € ich finde das ein frescheit.Mfg.Toni

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Toni,

      bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die Bußgeldstelle und konsultieren ggf. einen Anwalt für Verkehrsrecht, wenn Sie einen Widerspruch gegen den Bescheid einlegen möchten.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  18. Dominik sagt:

    Hallo zusammen,

    heute den 27.07.18 kam ein Brief mit einer Anhörung im Bußgeldverfahren wegen Nutzung des Handys am Steuer. Im Schreiben steht ich hätte die Tat am 04.04.18 begangen. Das Schreiben selber wurde am 23.07.18 erstellt. Greift hier schon die Verjährungsfrist von 3 Monaten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dominik,

      sofern Sie bis zum Anhörungsbogen nichts von der Sache gehört haben, sollte in der Regel schon eine Verjährung eingetreten sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Vincent sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit 54 innerorts geblitzt, bin mir aber sicher das wir (3 freunde und ich) schon aus dem Dorf draußen waren, außerdem war kurz nach dem Blitzer ein 80er Schild.
    Das Auto gehört meinem Vater und er war zu diesem Zeitpunkt Verreist.
    Auf dem Foto erkennt man einen mich, aber Plaketten verdecken ungefähr auf höhe der Nase die linke Seite meines Gesichtes.
    Was muss mein Vater jetzt angeben?

  20. Claudia sagt:

    Hallo! Ich hatte an meinem Auto ein Knöllchen, dass ich mich laut Paragraph 26 der StVO strafbar gemacht habe und mir dazu eine Anhörung übersendet wird. Dieses Schreiben kam nun, mit dem Tatvorwurf nach Paragraph 14, parken auf öffentlichen Grünflächen und der Aufforderung der Zahlung von 55€. Also keinerlei Anhörung oder Befragung dazu. Ist das rechtens? MfG, Claudia

  21. Evgeni sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Abhörungsbogen ausgeführt und abgeschickt aber seit 2Wochen kriege ich kein Busgelgbescheid, was kann es für einen Grund geben, das sich solange verzögert?

    MfG

  22. luise sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog :)

    ich befuerchte, dass ich echt mist gebaut habe und hoffe da irgendwie heile wieder raus zukommen…..

    Vor genau 3 Monaten bin ich mit dem Mietwagen (von der Firma angemietet) einer Kollegin, zu schnell ueber Rot gefahren (laenger als 1 Sekunde rot).
    Sie hat bereits den Anhoerungsbogen erhalten und wird nun aufgefordert Angaben zu ihrer und/ oder meiner Person zu machen. Ihnen ist allerdings noch nicht bekannt, dass der Halter nicht der Fahrer gewesen ist.

    Wenn meine Kollegin jetzt meine Daten angibt, bin ich ja bereits ausfindig gemacht worden und die Verjaehrung gilt nicht mehr so wirklich oder?

    Oder kann ich dann immer noch alle schreiben ignorieren und darum herum kommen?

    Dazu bin ich auch noch Fahranfaengerin und als Studentin wuerde mich dieses Verfahren ein Vermoegen kosten, was ich nicht aufbringen kann.

    Ich bitte freundlichst um einen guten Rat und Hoffnung
    Gruesse Luise

  23. JJK sagt:

    Ich wurde geblitzt in einer Baustelle nachts. In der Baustelle war 60 km/h, normal ist an der Straße 120 km/h. Die Baustelle und alle gelben Markierungen waren zu Ende und ich habe beschleunigt. Wurde dann bei 100 km/h etwa geblitzt, weil die Baustelle einige hundert meter weiter noch weiter ging und wieder die Markierungen da waren.

    Übermorgen ist das 3 Monate her. Heute, also 2 Tage vor Fristende, war ein Bußgeldbescheid bzw. Anhörungsbogen im Briefkasten des Fahrzeughalter – ich bin aber nur Fahrer, nicht Halter. Ich wohne nicht an der selben Adresse… nicht mal im selben Bundesland und das auch nicht erst seit gestern sondern schon lange.
    Die Frist wird ja nur unterbrochen, wenn es zur richtigen Adresse kommt, was es ja nicht ist.

    Muss der Anhörungsbogen angefüllt werden und wenn da mit was? Also ja klar, Personalien, nicht zum Tatbestand, aber wie genau? Ein Beispiel wäre super. Danke.

  24. Frank sagt:

    Hallo,

    ich habe heute einen Anhörungsbogen mit einem Lichtbild erhalten, jedoch verdeckt die Sonnenblende das Gesicht.

    Tatvorwurf ist zu schnell gefahren. Nachts auf einer kaum befahrenen Strecke ist in einer Ortsdurchfahrt die Geschwindigkeit auf 30km/h begrenzt.

    Lediglich das Kinn und etwas vom Mund ist zu sehen. Ein guter Freund hat mich auf dem Bild nicht erkannt.

    Der Tattag liegt schon vier Wochen zurück.

    Wie soll ich jetzt verfahren?

    Gruß & Danke

    Frank

  25. Frank H. sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Anhörungsbogen bekommen, Nachts in der 30 Zone zu schnell.

    Auf dem beigefügten Bild ist außer meinem Kinn und der Unterlippe nichts von mir zu sehen.

    Ein Freund konnte den Fahrer nicht erkennen.

    Wir reagiere ich jetzt?

    Viele Grüße

    Frank H.

  26. Mathias sagt:

    Was passiert denn, wenn mein Sohn mit meinem Auto geblitzt wurde, ich bei der Zeugenanhörung (“…es wurde festgestellt…”) aber den tatsächlichen Fahrer nicht benennen will?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mathias,

      ist der eigentliche Fahrer ein Familienangehöriger müssen, sind Sie nicht dazu verpflichtet dazu eine Aussage zu machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Altan sagt:

    Ich habe anhörungs bogen erhalten ich bin der Fahrzeug Halter ich habe nur meine Name geschrieben und zürük Geschick heute be kommt meine Sohn von Polizei eine zeugen Einleitung was passiert jetzt mit mir

  28. Andreas sagt:

    Hallo zusammen, bin bei rot über eine Fußgängerampel. Die Polizei stand mit Fahrzeug in der Nähe und sind mit dann hinterher gefahren und haben mich angehalten. Er hat auf “Gefährdung” hingewiesen, da diese Ampel auch von Schulkindern genutzt wird. Die Schule ist aber 2 Straßen weiter und es waren keine Kinder auf der Straße. Ich bin auch nicht schnell gefahren. Habe ich irgendeine Chance aus dieser Nummer rauszukommen? Danke

  29. Tina sagt:

    Hallo, ich fahre einen Firmenwagen und habe wegen einer kleinen Geschwinsigkeitsübertretung einen Zeugenfragebogen erhalten. Vom Bild als ist klar, dass ich nicht selbst gefahren bin. Wenn ich jetzt das Verwarnungsgeld einfach überweise, brauche ich den Fragebogen nicht zurücksenden. Bleibt das dann als Ordnungswidrigkeit bei mir in der Akte oder wo auch immer oder geht das nirgendwo ein ? Wird das zentral erfasst ? und wenn ich direkt bezahle auch ? Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tina,

      wenn Sie nicht selbst gefahren sind, können Sie dies angeben und ggf. den tatsächlichen Fahrer benennen. In Deutschland gilt Fahrerhaftung. Wenn Sie den Bußgeldbescheid erhalten und bezahlen, akzeptieren Sie diesen. Je nach Höhe/Punkten wird dies dann normalerweise auch registriert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Uli sagt:

    Hallo,
    ich habe als Fahrer direkt den Anhörungsbogen erhalten. Ich bin nicht Halter des PKW und habe auch sonst eigentlich keine “offizielle” Verbindung dazu. Ist die Befragung zulässig bzw. was passiert, wenn ich nicht antworte? Kann die Behörde nur aufgrund des Fotos davon ausgehen/wissen, dass ich gefahren bin?

    Vielen Dank für eine Antwort
    Uli

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uli,

      die Pflicht zu antworten besteht nicht. Ggf. wird die Behörde dann weitere Ermittlungen einleiten, also z. B. die Abgleichung mit dem Foto durch Polizeibeamte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. heindaddl sagt:

    Guten Abend,

    ich bin ( mir wird vorgeworfen ) am 02.09.18 auf einer AB in der Nähe von Köln eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben (habe ich auch) . Heute , am 03.12.18 war der anhörungsbogen in der Post . Die Daten beim Autovermieter wurden schon am 25.09. 18 angefragt. Wann sind die 3 Monate Verjährungsfrist abgelaufen, wenn das vergehen am 02.09. war ?

    Gruss

    Hein

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo heindaddl,

      es wäre Akteneinsicht nötig, um diese Frage zu beantworten. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Martin sagt:

    Hallo,
    Am 13.10.2018 wurde das Fahrzeug geblitzt. Zunächst wurde dem Halter ein Zeugenfragebogen zugestellt, da auf dem Foto ersichtlich war, dass es sich bei dem Halter nicht um den Fahrer handelte. Am 12.01.2019 (Samstag) wär die Angelegenheit verjährt. Nun wurde einem Angehörigen des Halters ein Anhörungsbogen zugestellt (“Ihnen wird zur Last gelegt…”). Im Brief steht als Datum der 07.01.2019, auf dem Poststempel steht der 10.01.2019 (Donnerstag). Zugestellt wurde der Brief erst nach dem Verjährungszeitpunkt. Zählt bei der Verlängerung der Verjährungsfrist nun der Poststempel oder das tatsächliche Zustellungsdatum?

    Vielen Dank!

  33. ansaun sagt:

    Guten Tag,
    ich habe am 09.11 eine Ordnungswidrigkeit begangen. Außerhalb 22 km/h zu schnell, nach Toleranzabzug.

    Post kam am 16.11.2018. Fahrer ist nicht gleich Halter.

    Nach Ihrer Erklärung hier auf der Seite, verjährt die Ordnungswidrigkeit nun zum 16.2.2019 richtig? Danach hat der Halter nichts mehr zu befürchten oder? Das Beweisfoto ist ohnehin sehr schlecht und unscharf.

    Sollte ich nun einfach hoffen und bis zum 16.2 nichts unternehmen?

    Vielen Dank für die Antwort und mit freundlichen Grüßen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo ansaun,

      die Verjährungsfrist kann auf mehrfache Weise unterbrochen werden. Bei einem sehr schlechten Beweisfoto kann sich unter Umständen ein Einspruch lohnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Stefan sagt:

    Hallo,

    ich habe im Oktober eine schriftliche Verwarnung wegen eines angeblichen Parkverstosses erhalten.
    Auf dem Anhörungsbogen habe ich zur Sache Stellung genommen und zugegeben, dass ich selbst das Fahrzeug zur fraglichen Zeit benutzt hatte, im Feld “Angaben zur Person” aber lediglich vermerkt, dass die aus der Halterabfrage resultierenden und auf der Vorderseite der Verwarnung angedruckten Daten korrekt sind.
    Jetzt habe ich von der Bußgeldstelle einen Bescheid bekommen, dass das Verfahren eingestellt sei, ich jedoch die Kosten des Verfahrens tragen müsse, da es der Behörde nicht möglich gewesen sei, den Fahrer vor Ablauf der Verjährungsfrist zu ermitteln.

    Kann das rechtens sein?

    Gruß,
    Stefan

  35. Michael sagt:

    Hallo,

    Ich bin auf einer Autobahn mit Beschränkung 100kmh mit 141kmh (nach Toleranzabzug) geblitzt worden. Ich habe tatsächlich weder eine 100kmh Begrenzung gesehen, noch glaube ich dass ich so schnell gefahren bin.

    Gibt es Chancen mit einem Einspruch erfolgreich zu sein?

    Vielen Dank für eure Antwort.
    Michael

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      es kann viele Faktoren geben, die einen Einspruch erfolgreich machen können. Wie es in Ihrem speziellen Fall aussieht, kann Ihnen aber am besten ein Anwalt sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Anne sagt:

    Muss ich im Anhörungsbogen also lediglich Punkt 1 ausfüllen. Und Punkt 2 bis 4 nicht.?

  37. Mike sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Anhörung (Ordungswidrigkeit, 29 km/h zu schnell) bekommen. Das Auto ist auf meine Frau zugelassen, das Schreiben ist aber direkt an mich adressiert und ich werde angesprochen. Es wird nach dem Fahrer zum Tatzeitpunkt gefragt, auf dem Bild bin ich nur seitlich zu sehen. Muss ich als “Nicht-Halter” nun reagieren? Hat es Konsequenzen für den Halter (meine Frau) wenn ich nicht reagiere. Ich würde gerne “keine” Angaben machen und abwarten was der nächste Schritt ist.

    Vielen Dank
    Mike

  38. Marina sagt:

    Hallo, ich habe gestern einen Anhörungsbogen wegen einer Abstandsmessung erhalten und diesen online ausgefüllt bzw. angegeben, dass ich die Person auf dem Bild bin und die Schuld auch zugegeben. Hätte ich besser keine Angaben machen sollen?

    Grüße Marina

  39. Mattes sagt:

    Anhörung im Bußgeldverfahren

    Mir wird vorgeworfen, das ich bei einer Geschwindigkeit von 96km/h den erforderlichen Abstand von 48m nicht eingehalten habe. Mein Abstand betrug wohl 20m und damit 5/10 des halben Tachowertes.
    Beweismittel ist ein Foto von mir und meinem Kennzeichen ohne weitere Angaben auf dem Bild, als Zeuge ist ein Polizist genannt.

    Bei Angaben von mir kann es sein, das das Verfahren eingestellt wird. Ich kann mich absolut gar n icht mehr an den Sachverhalt erinnern, weiss aber zu 100% das dies ein reines Zufallprodukt ist, da ich gerade den Abstand gewillt bin einzuhalten.

    Soll ich mich ausführlich äussern oder nur Personenangaben machen.

  40. heike g. sagt:

    Guten Morgen:-)

    Am 13.05.2018 wurde ich geblitzt, mit Datum vom 25.05.2018 bekam ich einen Anhörungsbogen,
    den ich postwendend unterschrieben zurückgeschickt habe. Seitdem habe ich bis heute nichts mehr gehört.
    Greift da auch eine Verjährungsfrist?

    Viele Grüsse!

  41. Karsten sagt:

    Hallo,
    muss einem Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung als Beweismittel zwingend das Blitzerfoto beigefügt sein oder reicht die Angabe „Poliscan… Film Nr…. Bild-Nr … / Zeuge: …. POK / PP… Adresse…“?
    In Ihrem Beitrag zu möglichen Formfehlern im Bußgeldbescheid heißt es nur ganz allgemein, dass „Beweismittel“ beigefügt sein müssen.
    (Falls das einen Unterschied macht: Dem vorausgegangenen Anhörungsbogen war ein Foto beigefügt, dieses war allerdings sehr unscharf – woraufhin ich den Bogen zunächst ohne Angaben zur Sache zurückgeschickt habe).
    MfG

  42. Lucas sagt:

    Hallo ich wurde mit einem Firmenwagen geblitzt und mein Unternehmen hat mir eine Anhörung gegeben, das Bußgeld habe ich bezahlt und ich habe keine Ahnung wie ich mich jetzt weiter verhalten soll?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lucas,

      ist das Bußgeld bezahlt, gilt das Bußgeldverfahren in der Regel als abgeschlossen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Frank sagt:

    Hallo,
    ich habe dreieinhalb Monate nach einer begangenen Geschwindigkeitsüberschreitung in Höhe von 13 km/h den entsprechenden Bußgeldbescheid erhalten. Ein vorausgehenden Anhörungsbogen habe ich nicht erhalten. Insofern wäre aus meiner Sicht der Bußgeldbescheid verjährt und ein Einspruch demzufolge sinnvoll. Wie sieht es mit der Nachweispflicht der Behörde aus, dass der Anhörungsbogen versendet wurde? Was muß im Falle einer Abgabe an die StA nach erfolgtem Einspruch die Behörde im Detail belegen ? Ich kann letztlich ja nicht beweisen , dass ich den Anhörungsbogen nicht erhalten habe. Für mich besteht die Gefahr, das mir mein Einspruch teuer zu stehen kommt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      bitte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, wenn Sie eine Einschätzung bezüglich Ihrer Einspruchschancen wünschen. Eine Rechtsberatung dürfen wir an dieser Stelle nicht leisten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Fabian sagt:

    Ich wurde am 21.01.20 mit dem Auto meines Vaters von einem Rotlichtblitzer geblitzt, am 30.01. erhilt mein Vater einen Anhörungsbogen am 20.02. erhilt ich einen Anhörungsbogen.

    Wann verjährt die Straftat nun für mich am 30.04 oder am 20.05?

  45. Jasmin sagt:

    Hallo,
    Ich habe einen Anhörungsbogen erhalten bzgl einer Geschwindigkeitüberschreitung.

    Laut Katalog habe ich mit 60€ zu rechnen.

    In dem zugesendeten Brief ist keine Angabe der zu erwartenden Sanktion gedacht worden.

    Was heißt das genau ?

    Mit freundlichen Grüßen

  46. Nancy sagt:

    Eine Bitte:
    Sie schreiben “Sollten Sie den Anhörungsbogen nicht erhalten haben, spielt das keine Rolle. Wenn die zuständige Behörde den Postausgang Ihres Anhörungsbogens nachweisen kann, dann gilt die Unterbrechung der Verjährung trotzdem als zulässig.”
    Können Sie mir bitte den entsprechendne Paragraphen nennen.
    Danke sehr.

  47. Annette sagt:

    Hallo
    ich habe auf der Autobahn einen Polizeiwagen überholt, der schon vorher ständig um mich rum gefahren ist, vor mir, neben mir, hinter mir. Dann fuhr er vor mir – wo 100 km/h erlaubt war – und er drosselte runter auf 70km/h – im Überholverbot, das ich aber nicht gesehen habe, weil er mich irritiert hat. Habe ihn zum Schluss überholt, und zack, da hatten sie mich.
    Was kann ich tun? Wird man mir beim Anhörungsbogen glauben?

  48. G.S sagt:

    Hallo liebes Bussgeldteam!
    Was kann ich tun,wenn ich ein AnhörungsBogen von der Polizei kriege, weil ich ein „Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz“ als Fahrzeugführer eines E Bikes begangen habe?

  49. Nina sagt:

    Folgender Fall.
    Die Firma bekommt einen Zeugenfragebogen, mehr als zwei Monate nach einem Vorfall. Kurz vor Beendigung der 3-Monatigen Frist
    bekommt plötzlich die Tochter des Chefs einen Anhörungsbogen. Die 3-Monatsfrist für uns als Firma läuft in 1 Woche aus. Ist für uns als Firma der Fall
    in 1 Woche erledigt, also kommt da noch was? Die Tochter hat eine Woche Zeit um zu antworten, dann wären wir schon über der 3-Monats Frist. Oder
    ist unsere Verjährung ebenfalls unterbrochen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nina,

      wir dürfen leider keine Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher an einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Theo sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Rotlichtverstoss begangen, die Beweisfotos zeigen das es unter 1 Sek. war, trotzdem lautet der Busgeldbescheid auf 118 Euro + Gebühren ( 25 Euro + 3,50 Euro). Im Busgeldkatalog finde ich für diesen Verstoss immer nur 90 Euro, ist das rechtens?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Theo,

      wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich am besten an die Bußgeldbehörde oder einen Anwalt für Verkehrsrecht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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