Zeugenfragebogen erhalten – Was ist jetzt zu tun?

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Was ist ein Zeugenfragebogen und wer bekommt ihn?

Der Zeugenfragebogen trifft in der Regel vor dem Bußgeldbescheid ein

Der Zeugenfragebogen trifft in der Regel vor dem Bußgeldbescheid ein

In der Regel trifft vor dem Bußgeldbescheid der sogenannte Anhörungsbogen ein. Und zwar immer dann, wenn ein Fahrer einen Verkehrsverstoß begeht. Sie haben aber einen Zeugenfragebogen im Briefkasten und wissen nicht, was Sie jetzt tun können? Dieser Ratgeber soll Abhilfe schaffen.

In den meisten Fällen erhält der Halter eines Pkw den Anhörungsbogen immer dann, wenn mit seinem Fahrzeug eine Ordnungswidrigkeit laut Verkehrsrecht begangen wurde. Das können zum Beispiel ein Rotlichtverstoß oder eine Geschwindigkeitsüberschreitung sein. Der eigentliche Fahrer jedoch, der die Ordnungswidrigkeit vermutlich begangen hat, bleibt davon zunächst unberührt. Der Anhörungsbogen ist in erster Linie dafür da, dem Fahrer im Wesentlichen die Gelegenheit zu geben, sich zu dem Vorfall zu äußern.

Bevor eine Behörde den Bußgeldbescheid verschicken kann, muss zuerst der Fahrer ermittelt werden. Dafür ist auch die Mithilfe des Fahrzeughalters erforderlich. Schließlich belassen die Behörden eine Ordnungswidrigkeit nur ungern straffrei. Doch wer zahlt bei einem Zeugenfragebogen das Bußgeld? Der Fahrer, denn in Deutschland haftet der Halter grundsätzlich nicht für die Ordnungswidrigkeit, die durch einen anderen Fahrer begangen wurde (sogenannte Fahrerhaftung).

Wann erhalten Sie einen Zeugenfragebogen?

Wenn die Bußgeldbehörde den Fahrer nicht identifizieren kann, dann wird an den Halter ein Zeugenfragebogen versendet

Wenn die Bußgeldbehörde den Fahrer nicht identifizieren kann, dann wird an den Halter ein Zeugenfragebogen versendet

Einen Zeugenfragebogen erhält ein Betroffener in der Regel dann, wenn die Behörden bereits wissen, dass der Halter den Verstoß nicht begangen hat.

Das kann im Nachhinein geschehen, wenn Sie schon im Anhörungsbogen bekräftigt haben, dass nicht Sie als Besitzer des Kfz nicht gefahren und auch nicht der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sind.

Es kann in seltenen Fällen aber auch passieren, dass die Behörde selbst feststellt, dass Halter und Fahrer nicht ein und dieselbe Person sind. Zeigt das Blitzerfoto zum Beispiel eine weibliche Person, der Halter ist jedoch männlich, so kann dies der Fall sein und der Halter erhält sofort den Zeugenfragebogen.

Bereits im Anhörungsbogen kann der Betroffene den tatsächlichen Fahrer benennen. Dann ist das Ermittlungsverfahren gegen Sie beendet und wird stattdessen gegen den Verkehrssünder eröffnet. Eine weitere Möglichkeit ist aber auch, dass ein Zeugenfragebogen bei einer Ordnungswidrigkeit versendet wird, wenn sich die Behörde nicht sicher ist, dass zum Tatzeitpunkt der Fahrzeughalter auch Fahrzeugführer war.

Welche Informationen zum Beispiel ein Zeugenfragebogen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ein Zeugenfragebogen enthalten kann, sehen Sie im nachfolgenden Zeugenfragebogen-Muster:

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Adresse der Behörde
Straße
PLZ

Adresse des Betroffenen
Straße
PLZ
Geboren am: XX.XX.XX
Aktenzeichen: XY

Zeugenfragebogen

Sehr geehrte(r) Herr/Frau XY

Der/dem Führer(in) des PKW mit dem Kennzeichen XXXXXX wird vorgeworfen, am XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr in Stadt, Kreis XY, Straße/Autobahn folgende Ordnungswidrigkeit begangen zu haben:

Sie überschritten die zulässige Hochgeschwindigkeit außerhalb um 35 km/h
Zulässige Geschwindigkeit: 100 km/h.
Festgestellte Geschwindigkeit (abzüglich Toleranz): 135 km/h

§ XX Abs. XX

Beweismittel: Radarmessung und Frontfoto
Zeuge: XY, Polizeistation, Filmnummer: XXXXXXXXXX

Teilen Sie bitte die Personalien und Anschrift der verantwortlichen Person auf der Rückseite dieses Schreibens mit. Sie vermeiden dadurch weitere Ermittlungen.

Senden Sie diesen Fragebogen innerhalb einer Woche nach Zugang zurück, selbst wenn Sie von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen.

Falls nicht festgestellt werden kann, wer zur Tatzeit das Fahrzeug führte, kann der Halterin oder dem Halter des Kraftfahrzeuges gemäß § 31a der Straßenverkehrszulassungsordnung ein Fahrtenbuch auferlegt werden.

Im Auftrag,

XY

Zeugenfragebogen als Muster

Beispiel eines Zeugenfragenbogens zum Download

Gerne können Sie dieses Muster zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF-Format zum Download:

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Zeugenfragebogen: Aussage verweigern – Chance auf Verjährung?

Sie haben das Recht, auf dem Zeugenfragebogen die Aussage zu verweigern, z. B. wenn der Fahrer ein naher Verwandter ist

Sie haben das Recht, auf dem Zeugenfragebogen die Aussage zu verweigern, z. B. wenn der Fahrer ein naher Verwandter ist

Die Verjährung einer Ordnungswidrigkeit beträgt drei Monate. Nach dieser Frist können Sie in der Regel nicht mehr von der zuständigen Behörde für die Tat belangt werden. Während jedoch die Frist durch die Versendung eines Anhörungsbogens aussetzt und von neuem beginnt, wird diese bei einem Zeugenfragebogen nicht unterbrochen und läuft ab Zeitpunkt der begangenen Ordnungswidrigkeit fort.

Hat der Halter keine Angaben auf dem Zeugenfragebogen gemacht bzw. den Zeugenfragebogen nicht ausgefüllt, so kann es sein, dass zunächst ein weiterer amtlicher Brief ins Haus flattert, also eine Erinnerung daran, die Angaben zu machen. Es kann dabei auch vorkommen, dass Sie als Adressat des Zeugenfragebogens als Zeuge zum Vorsprechen in die Behörde oder sogar ins nächste Polizeipräsidium vorgeladen werden.

Zudem droht gemäß §31 a der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) das Risiko einer Fahrtenbuchauflage, wenn die Behörde aufgrund der fehlenden Mitwirkung des Fahrzeughalters keinen Fahrer ermitteln konnte. In der Regel geschieht dies aber in den seltensten Fällen bei der ersten Aussageverweigerung.

Weiterhin kann die Bußgeldstelle zum zügigen Voranschreiten der Ermittlung weitere Maßnahmen erheben und die Polizei bitten, den Täter im direkten Umfeld des Halters ausfindig zu machen. Zur Ermittlung des Fahrers kann die Polizei notfalls auch gegen die bei Ihnen wohnhaft gemeldeten Personen vorgehen, bei Ihnen klingeln oder bei der Passbehörde Passfotos von verdächtigen Personen anfordern und diese zum Beispiel mit dem Blitzerfoto abgleichen.

Die Personen, die die Polizei hierbei befragt, müssen jedoch im Rahmen des Zeugnisverweigerungsrechts keine Auskunft geben. Im Allgemeinen kann es sich lohnen, hierbei einen Rechtsanwalt zurate zu ziehen, da er auf den individuellen Einzelfall und alle Eventualitäten eingehen kann.

Zeugnisverweigerungsrecht: Sie haben die Möglichkeit bei einem Zeugenfragebogen ein Zeugnisverweigerungsrecht in Anspruch zu nehmen, wenn zum Einen Sie selbst der Fahrer waren oder zum Anderen ein naher Angehöriger der tatsächliche Fahrer ist, so müssen Sie keine Angaben zur Sache machen. Sie sollten jedoch nicht absichtlich eine falsche Person wahrheitswidrig benennen. Das gilt als falsche Verdächtigung und wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder aber mit einer Geldstrafe geahndet.

Zeugenfragebogen bei Firmenwagen

Ist also die Identität eines Fahrers unklar, so verschickt die Behörde einen Zeugenfragebogen. Dies ist auch die reguläre Vorgehensweise, wenn der Halter eine GmbH und das Auto in dem Falle ein Firmenwagen ist. Wird hierbei allerdings nur eine juristische Person, also die GmbH oder die AG an sich angesprochen bzw. adressiert, so ist diese unnatürliche Person nicht verpflichtet, Angaben zur Sache zu leisten. Wird hingegen ein gesetzlicher Vertreter mit dem Zeugenfragebogen angeschrieben, so besteht eine Auskunftspflicht. Es sei denn, es handelt sich bei dem Fahrer zum Beispiel um den Ehegatten oder einen anderen nahen Verwandten. Auch der Ex-Lebenspartner oder -Ehegatte ist davon ausgenommen.

Ein häufiger Fehler in Firmen ist, dass sie den Zeugenfragebogen zum Ausfüllen gleich an den tatsächlichen Fahrer übergeben, sodass dieser sich darum kümmern muss. Dies ist ein zunehmend ungeschickter Zug. Denn der tatsächliche Fahrer verzichtet damit entweder auf sein Zeugnisverweigerungsrecht oder die Firma riskiert eine kostenpflichtige Fahrtenbuchauflage, wenn der Fahrer nicht antwortet, um den Vorwurf gegen sich abzuwehren.

Die Fahrtenbuchauflage ist nicht als Strafe zu sehen, sondern als vorbeugende Maßnahme. Bei ihr muss der Fahrzeughalter oder sein Beauftragter vor jeder Fahrt,

  • deren Beginn mit Datum und Uhrzeit,
  • den Namen und die Anschrift des Fahrzeugführers,
  • das amtliche Kennzeichen,
  • Datum sowie Uhrzeit nach der Beendigung der Fahrt eintragen.

Das Fahrtenbuch ist ständig mitzuführen, wie auch auf Verlangen vorzuzeigen. Die Verwaltungsbehörde legt die Dauer der Auflage fest. Verstöße gegen die Fahrtenbuchauflage werden mit einem Bußgeld geahndet, da dies als Ordnungswidrigkeit zu werten ist.

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145 Kommentare

  1. Gabi R. sagt:

    Ist es möglich, dass der Halter das Busgeld bezahlt auch wenn er nicht gefahren ist. Es wurde ein Zeugenfragebogen an die Gr0ßmutter ( Fahrzeughalter) geschickt, aber auf de Foto ist ersichtlich das der Enkel gefahren ist.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gabi,

      in diesem Fall wird die Polizei wahrscheinlich Ermittlungen einleiten, um den Fahrer festzustellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Nina sagt:

    Hallo,

    mein Mann ist Fahrzeughalter und hat auch keinen Führerschein. Er hat am 12.12.2015 (Datum 09.12.2015) ein Fragebogen für Fahrzeughalter/Fahrzeugmieter erhalten. Tatbestand 33kmh ausserhalb geschlossener Ortschaft am 27.11.2015 zu schnell. Auf dem Foto ist zu erkennen das es eine Frau (ich, könnte aber auch meine Schwiegermutter, Schwester oder Schwägerin sein) war. Wie gehen wir jetzt weiter fort, um den Schaden so gering wie möglich zu halten? Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nina,

      leider dürfen wir keine Einzefallberatung anbieten, da dies eine Rechtsberatung darstellen würde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Isabel sagt:

    Am 02.10.2015 wurde eine Ordnungswidrigkeit begangen (116 km/h festgestellte Geschwindigkeit, zulässig 80 km/h). am 27.11.2015 wurde ein Zeugenfragebogen mit der Aufforderung zur Mitteilung des Fahrzeugführers an mich als Fahrzeughalter versendet. Diesen habe ich nicht beantwortet. Bisher wurde kein weiteres Schreiben zugestellt.

    Ist die o. g. Ordnungswidrigkeit am 02.01.2016 verjährt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Isabel,

      der Zeugenfragebogen unterbricht die Verjährungsfrist des Bußgeldbescheides nicht. Die Ordnungswidrigkeit sollte also am 02.01.2016 verjähren. Handelte es sich allerdings um einen Anhörungsbogen, wird die Verjährungsfrist unterbrochen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Hubert sagt:

    Habe heute einen Fragebogen für überhöhte Geschwindigkeit ausserhalb geschlossener Ortschaft bekommen. Ich bin Halter und Fahrer gewesen. Zu meiner Frage: Muss Ich den Zeugen – Fragebogen ausfüllen oder nicht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hubert,

      ja, der Zeugen-Fragebogen ist auch von ihnen als Halter auszufüllen. Somit geben Sie Auskunft über die Lage und teilen Ihre eigenen Angaben den Behörden mit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Bene sagt:

    Ich wurde mit 33kmh/h nach Toleranzabzug innerhalb geschlossener Ortschaft von hinten geblitzt. Frau ist Halter , ich gefahren. Also es besteht nur ein Foto von hinten.
    1. Läuft es bei Aussageverweigerung zum Fahrtenbuch?
    2. kann mann die Messung anzweifeln vom Traffipax Speedophot?

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bene,

      ob ein Fahrtenbuch geführt werden müsste, liegt im Belange der zuständigen Behörde. Ob ein Messverfahren angezweifelt werden kann und sollte, fällt unter Rechtsberatung. Hierbei informieren sie sich bitte genauer bei einem Anwalt für Verkehrsrecht. Wir können Ihnen diesbezüglich keine Auskunft geben bzw. Empfehlungen aussprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Max sagt:

    Am 30.10.15 wurde mit dem Auto welches auf meinen Vater zugelassen ist ein Geschwindigkeitsverstoß begannen. Er hat am 28.12.15 einen Anhörungsbogen erhalten, aber vom Schweigerecht Gebrauch gemacht (Er war nicht der Fahrzeugführer). Am 12.01.16 kam nun ein Zeugefragebogen an mich, da anhand des Lichtbildes festgestellt wurde, dass er nicht der Fahrer seien kann. Ich konnte auf dem Foto allerdings niemanden genau erkennen und weiß auch nichtmehr wer gefahren ist. Ich habe deshalb um ein besseres Foto gebeten. Dieser Bitte kam die zuständige Landesdirektion nach. Nun frage ich mich aber ob der Anhörungsbogen (an meinen Vater adressiert) auch die Verjährung des eigentlichen Fahrers unterbricht, oder ob am 30.01.16 das Vergehen verjährt ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      sobald in den verfahren polizeilich ermittelt wurde und ein Anhörungsbogen und eine Konversation diesbezüglich vorliegt, ist die Verjährungsfrist unterbrochen worden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Slowcan sagt:

    Die Polizei hat bei uns bereits geklingelt und „sucht“ nach meinem Kind, da der Einladung ins Polizeipräsidium mit dem zeugnisverweigerungsrecht beantwortet worden ist?
    Was passiert bei wenn Kind und Polizei sich nun gegenüber stehen und mein Kind gefahren ist ( aus dem Blitzer Foto erkenntlich ).
    Selbst wenn man diese Person ist, muss man das Gegenwart der Polizei trotzdem nicht zugeben, wie würde es hier weiter gehen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Slowcan,
      der weitere Ablauf ist abhängig vom Stand der Verfahrens. Es ist möglich, dass die Polizisten lediglich eine Aussage Ihres Kindes verlangen. Andererseits ist es jedoch auch möglich, dass Sie Ihr Kind zur Erzwingungshaft abholen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. karana sagt:

    guten tag,
    ich bin der halter des fahrzeuges, welches von mehreren personen gefahren wird. ich habe einen zeugenfragebogen erhalten und kenne die person auf dem foto nicht. kann ich von meinem zeugnisverweigerungstrecht gebrauch machen? und was passiert anschließend?
    vielen dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo karana,

      dies können Sie in Anspruch nehmen und je nachdem ermittelt die Behörde nach dem Verkehrssünder.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Elena sagt:

    Am 24.10.2015 wurde ich mit dem Dienstauto von meinem Lebenspartner geblitzt. Meiner Meinung nach in Zone 50 mit 80 km/h.
    Heute am 1.03.2016 erhielt mein Partner eine Mahnung/Vollstreckungsbescheid.
    Wir haben bis dato nichts von der Behörde bekommen (kein Anhörungsbescheid, etc).
    Bei wem, muss der Anhörungsbescheid nicht angekommen sein (Firma oder Fahrzeugfahrer), damit die Verjährungsfrist anfängt zu laufen?
    Ich gehe auch davon aus, dass ich bei dieser Überschreitung der Geschwindigkeit auch Strafpunkte bekommen habe. Wie kann ich diese dann auf meinen Namen übertragen, weil ich ja auch tatsächlich gefahren bin. Wenn diese Angelegenheit nicht verjährt ist.

    Danke und viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elena,

      der Bescheid müsste bei der adresse ankommen, bei der das Auto bzw. der Halter gemeldet wurde. Sie müssen sich persönlich mit der Behörde auseinandersetzen, um die gegebenen Umstände zu klären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Oliver sagt:

    Ich wurde mit einem Mitwagen geblitzt. Auf dem Fragebogen sind nur Angaben zur festgestellten Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug), aber nicht zur tatsächlich gemessenen Geschwindigkeit gemacht. Wie kann ich sicher sein, dass der Toleranzabzug korrekt durchgeführt wurde, d.h. habe ich Anspruch auf die Information, wie schnell ich tatsächlich gefahren sein soll?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Oliver,

      auf dem Zeugenfragebogen muss die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit nicht angegeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Bianca B. sagt:

    Ich wurde geblitzt. Mein Mann ist FahrzeugHalter nach dem Schreiben der Behörde betrug das Bußgeld 20 €. Wir haben nicht gezahlt und mich als Fahrer angegeben. Heute erhielt ich einen Bußgeldbescheid in Höhe von 48,50€. Kann ich Einspruch einlegen? Warum entstehen so hohe Kosten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bianca,

      bei der Erstellung eines Bußgeldbescheides entstehen zusätzliche Kosten. Diese Gebühren dürfen bis zu 28,50 betragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. JR sagt:

    Hallo. Ich habe einem Freund mein Auto geliehen. Er wohnt in Thailand und war hier zu Besuch. Er wurde geblitzt und jetzt habe ich den Bescheid für die Ordnungswidrigkeit erhalten. Verfolgt die Bußgeldstelle die Sache auch im Ausland, wenn ich nun seine thailändische Adresse angebe? Vielen Dank vorab.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo JR,
      in der Regel werden solche Vergehen nur innerhalb der EU und erst ab einem Betrag von 70 Euro verfolgt. Da Ihr Freund in Thailand lebt, kann es durchaus sein, dass die Ordnungswidrigkeit nicht weiter verfolgt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. maco sagt:

    guten abend mein chef kamm zu mir und zeigte mir ein strahfzettel mit foto ..foto war nicht gut zu erkennen. da nur ich und mein chef das auto fahren habe ich den fragenbogen mit meine daten ausgefühllt.nach hinein war mir klar das ich es nicht gewesen bin ..habe es mein chef gesagt .hat gesagt es hätte schon verschickt aber würde wiederrufen.hats aber nicht gemacht
    jetzt ist mir eine einladung als zeuge vom amtsgericht geschickt worden was tun

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hall Maco,

      wenn Sie bereits eine Ladung als Zeuge erhalten haben, sollten Sie diese nicht ignorieren und den Termin wahrnehmen. Bei einem Anwalt können Sie sich in Bezug auf das weitere Vorgehen Rat einholen und klären, was zu tun ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Lena sagt:

    Es kam ein Anhörungsbogen über die Nutzung g eines Mobiltelefons am Steuer versehentlich wurde das Feld ausgefüllt, nicht Fahrer gewesen zu sein. Dieses wieder durchgestrichen & nun hat die Person, welche fälschlich angegeben wurde einen Bescheid bekommen, wie ist das zu händeln?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lena,

      jene Person, welche den Bescheid fälschlicherweise bekommen hat, kann einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. mark sagt:

    hallo,

    ich wurde vor ca. 2 Wochen von der Polizei angehalten. es wurde ein Drogen und alkoholtest gemacht und es stellte sich heraus, dass sich noch thc in meinem blut befand, da ich einige tage zuvor Cannabis konsumiert habe. das Auto mit dem ich gefahren bin war nicht mein Auto. jetzt meine frage: auf der bussgeldkatalog.org-seite steht, dass die Behörden dem Fahrzeughalter einen bogen schicken wenn der Fahrer ermittelt werden muss. die Polizei hat an dem tag meine Personalien aufgenommen. sprich der Fahrer ist bereits bekannt. erhält der halter des fahrzeugs bescheid über diesen vorfall?? ich bedanke mich schonmal herzlich für eine antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      je nachdem welche Adresse angegeben wurde und ob die Personen familiär bedingt in einem Haushalt leben, wird der Halter ebenfalls über den Bußgeldbescheid informiert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Mark r. sagt:

        Danke für die Antwort, der fahrzeughalter steht in keiner Verbindung zu mir. Es handelt sich beim fahrzeughalter um den Opa meiner Freundin. muss ich damit rechnen dass er Bescheid kriegt ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Mark,

          in der Regel, wenn der Fahrer bekannt ist und die Adressdaten vorliegen, besteht oft keine Notwendigkeit den Fahrzeughalter über die Ordnungswidrigkeit zu informieren. Das Bußgeldverfahren betrifft dann nur den Fahrer. Kommt es jedoch zu Problemen bezüglich der Zustellung des Bußgeldbescheids oder während des Verfahrens, kann hier auch der Fahrzeughalter angeschrieben werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. jan sagt:

    Hallo,

    gibt es einem Zeitraum in dem man sich als Fahrzeughalter grds. erinnern müsste wer das Fahrzeug geführt hat sollte man einen Zeugenfragenbogen zur Festellung des Führers erhalten? Oder kann man irgendwann sagen dass man sich nichtmehr erinnern kann?

    Vieln dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      wenn Sie sich nicht mehr erinnern können, sollten Sie dies auch im Zeugenfragebogen anmerken – einen Mindestzeitraum, innerhalb welchen Sie sich erinnern müssen, gibt es nicht. Allerdings können die Behörden Ihnen eine Auflage zur Führung eines Fahrtenbuchs auferlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. erdal sagt:

    hallo,

    habe einen fragebogen zur fahrerermittlung wegen einer ordnugswidrigkeit „sie parkten nicht am rechten fahrbahnrand‘
    Paragraph 12 abs. 4, Paragraph 49 stvo: paragraph 24 stvg; –bkat“ bekommen.

    ich war nicht der falschparker!
    was wenn ich sage „ich wars nicht“ was kann da passieren?
    wie soll ich dagegen angehen?

    danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erdal,

      in der Regel gibt Ihnen der Fragebogen die Möglichkeit zur Ordnungswidrigkeit Stellung zu nehmen. Ihre Angaben müssen wahrheitsgemäß sein, da sie zur weiteren Ermittlung herangezogen werden. Die zuständige Behörde prüfte diese dann im Zuge des Bußgeldverfahrens. Wird Ihnen ein Bußgeldbescheid zugestellt und Sie denken, dieser ist ungerechtfertigt, können Sie innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen den Bescheid einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Kale sagt:

    Hallo,

    Bei uns gibt es ein Problem. Meine Schwester und ich benutzen das Auto von mein Vater, eher fährt sie als ich. Nun wurde ich geblitzt, wir bekamen einen anhörungsbohen nach hause, mein vater gab es an meine schwester und sie achtete nicht richtig aufs foto und dachte sie wär die geblitzte prson weil sie eig die woche in dem das gescahh das auto am meisten gefahren ist und auch auf der autobahn gewesen ist.
    Nun erzählte sie mir, dass sie so und so hich auf x autobahn geblitzt wurde und die anhörungsbogen ausgefüllt geschickt hat, dann meinte ich nein das war bestimmt ich weil ivh auch nach dem gescehen umgekehrt bin und die beamten gefragt hatte ob ich wirklich geblitzt wäre, also wusste ich das mich ein blitzterbrief erwartet. Ich bin in dieser zeit kaum zu hause gewesen da mein studiumsplatz etwas weit ist kam ich nur spätabends nachhause, naja wir dachten wir kriegen bestimmt noch ein brief um die aussage zu verbessern, doch es kam nichts. Später kam ein polizist und gab an das sie herausgefunden haben dass ich das bin und natürlich habe ich das auch so zugegeben,
    Die falsche aussage war ja nicht absichtlich und jetzt frag ich mich ob für den tat irgendwie ein strafe dazu kommt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kale,

      wenn sie dies mit dem Polizisten geklärt haben und das Missverständnis geregelt haben, bzw. erklärt haben, wie es zu dieser Aussage kam, sollte Ihnen in der Regel deswegen keine zusätzliche Strafe drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Marco sagt:

    Hallo,
    ich habe en Zeugenfragebogen erhalten und bin ich der Fahrer. Ich möchte gegen diesen Vorgang Einspruch einlegen. Sollte ich das jetzt machen oder nach Erhalten des Bußgeldbescheids?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marco,

      generell besitzen Sie das Recht, sich selbst im Zeugenfragebogen nicht zu belasten. In diesem Fall sollten Sie nur die grundlegenden Einträge machen und der Behörde den Bogen zurücksenden. Das sollte vor dem Erhalt des Bußgeldbescheids geschehen, da Sie sonst verdächtig wirken können.

      Vor einem Einspruch empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und sich beraten zu lassen. Grundsätzlich sollten Sie dabei aber bis zum Erhalt des Bußgeldbescheids warten. Dann ist das Verfahren abgeschlossen und Sie können auch das Recht der Akteneinsicht zu Ihrem vollen Vorteil nutzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Samet sagt:

    Hallo ich hab auch so ein zeugenfragebogen bekommen aber da steht nicht drinn wie schnell ich gefahren bin und so und wollte mal halt fragen wieso es nicht drinn steht ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Samet,

      da es sich um den bisherigen Fragebogen für die Aussage handelt, geht es dabei, dass hier die Umstände und die Personen vorerst überprüft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. GC sagt:

    Ein Bekannter aus Norwegen wurde auf der Autobahn mit 60 km/h zuviel geblitzt. Verfolgt die Bußgeldstelle die Sache auch im Ausland? Er ist KFZler und auf sein Auto angewiesen, wir haben daher Angst von einem Fahrverbot.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo GC,

      Norwegen kann das Bußgeld in Deutschland nicht eintreiben. Es ist aber möglich, dass er entsprechende Post bekommt. Auch drohen ihm bei Nichtzahlung strafrechtliche Konsequenzen, sollten er sich vor Ende der Verjährung wieder in Norwegen erwischen lassen. In der Regel beträgt die Verjährungsfrist ein Jahr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. mark sagt:

    Hallo. Ich soll angeblich am 23.6.2016 geblitzt worden sein nach Aussage meines chefs. Dieser behauptet bereits den Fragebogen bekommen zu haben. Ist das so schnell möglich? Schließlich war dies erst letzte Woche. Wenn ja, bekomme ich bei den behörden Auskunft darüber? Mein Chef behält sich alle Angaben zur sache nämlich vor.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      sollten Sie einen Verkehrsverstoß begangen haben, kann Ihnen die zuständige Bußgeldstelle oder Behörde in der Regel Auskunft darüber geben. Die Fragebögen sowie der Bußgeldbescheid, werden üblicherweise, wenn der Fahrer nicht eindeutig ermittelt werden kann, an den Halter des Fahrzeugs versendet.
      Da wir keine Rechtsberatung durchführen dürfen, ist es in diesem Fall eventuell auch ratsam, dass Sie sich an einen Anwalt wenden und die weitere Vorgehensweise mit diesem abklären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Jp sagt:

    Ich habe einen Bußgeldbescheid geschickt bekommen an die Adresse meines Vaters. (Mein Name)
    Angeblich wurde ich geblitzt mit seinem Auto. Was aber nicht stimmt.
    Jetzt habe ich den selben Bescheid noch mal bekommen an meine Adresse wo ich wohne, ich wohne schon seid 10 Jahren nicht mehr im Elternhaus.
    Ich habe natürlich gleich wiederspruch eingelegt, denn die gefahrene Person ist die Freundin von meinem Vater.
    Nun meine Frage, wie kommt die Bußgeldstelle auf mich? Wurden vom Halter eventuell falsche Angaben gemacht???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jp,
      da es sich auf dem Blitzerfoto um eine weibliche Person handelt, ist es möglich, dass die Bußgeldstelle Ihren Vater ausgeschlossen und direkt auf Sie geschlossen hat. Welche Angaben der Halter gemacht hat, können wir Ihnen nicht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Roman sagt:

    Guten Tag,

    Wir erhielten nach über 17Wochen nun einen Zeugenfragebogen.
    Da wir kein Fahrtenbuch riskieren wollen, aber auf eine Verjährung hoffen, wollen wir die Antwort verzögern, aber nicht verweigern.
    Im Schreiben ist 1Woche als Frist genannt, aber wir hoffen dass wir nach über 2 Monaten diese Frist dehnen können, da man nach so langer Zeit schon viel Zeit benötigt um sich an den Vorwurf zu erinnern.

    Wie schnell kann man von uns verlangen zu antworten?

    Grüße,

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Roman,
      in der Regel sollte nach 17 Wochen bereits Verjährung eingetreten sein. Der Zeugenfragebogen unterbricht die Verjährungsfrist nicht. Wie Sie in Ihrem Fall nun weiter vorgehen sollten, besprechen Sie am besten mit einem Anwalt, da wir keine Rechtsberatung geben dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Dornenbusch sagt:

    Hallo, ein Freund aus Nicaragua ist auf dear Autobahn mit ca 50 kmh zuviel geblitzt worden.
    Er reist morgen allerdings schon wieder ab.
    Kann er in Nicaragua belangt werden oder hat es Konsequenzen bei seinem nächsten Urlaub?
    Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dornenbusch,

      eine Verfolgung in Nicaragua durch deutsche Behörden ist in der Regel nicht möglich.
      Dennoch kann dies Konsequenzen für den nächsten Aufenthalt Ihres Freundes in Deutschland haben. Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, ist dieses in Deutschland gültig und kann vollstreckt werden. Auch das ausstehende Bußgeld kann dann sofort vollstreckt und von Ihrem Freund verlangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Dornenbusch sagt:

        Was macht man dann am besten, zahlen und ggf das Fahrverbot abwarten ….?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Dornenbusch,

          wir dürfen Ihnen leider keine Rechtsberatung geben. Die Vollstreckungsverjährung beträgt drei Jahre. Allerdings müsste zunächst ein Bußgeldverfahren gegen Ihren Freund eröffnet werden und ein fristgerechter Bußgeldbescheid (innerhalb von drei Monaten nach der Tat, spätestens aber nach 6 Monaten) ergehen. Wenn Sie einen Zeugenfragebogen erhalten haben, müssen Sie den eigentlichen Fahrer nicht benennen. Allerdings können die Behörden Ihnen dann eine Fahrtenbuchauflage geben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Jäger sagt:

    Was passiert, wenn der Fahrer den Verstoß zugibt, aber den Anhörungsbogen nicht unterschreiben kann, weil er für ein Viertel Jahr im Ausland und nur schwer zu erreichen ist?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jäger,

      möglicherweise kann dieser auch die Unterschrift und den Bogen via Fax oder eingescannten schreiben schicken. Andernfalls können weitere Schreiben und Ermahnungen folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Feila sagt:

    Hallo,
    Ich habe einen Zeugenfragebogen erhalten. Vor vier Wochen soll ich 26km/h außerorts zu schnell gefahren sein, allerdings kann ich mich nicht mehr erinnern und der Fahrer könnte auch meine Schwester gewesen sein. Wenn ich schreibe, dass ich mich nicht erinnern kann und die Behörde mir dann ein Foto zusendet oder andere Ermittlungen einleitet, kommen dann Mehrkosten auf uns zu?

    • redaktion bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Feila,

      im Zweifel kann es zu einer Fahrtenbuchauflage kommen, sollte sich nicht klären lassen, wer der Fahrer des Wagens war. Allerdings begründet der Umstand als solcher (nicht zu wissen, wer der Fahrer ist) keine Mehrkosten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. nina sagt:

    Muss man den Zeugenfragebogen zu einem Bußgeldbescheid ausfüllen oder kann man diesen ignoriern und nur das Geld an die Behörde überweisen? Es handelt sich um eine Geschwindigkeitsübertretung außerhalb geschlossener Ortschaften um 16km/h. Bei dem betreffenden Auto handelt es sich um ein Firmenfahrzeug.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nina,

      ein Zeugenfragenbogen muss in der Regel ausgefüllt werden – sonst kann eine Fahrtenbuchauflage drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Lina sagt:

    Hallo,
    Ich habe auch mal eine Frage. Darf die Polizei zur Personenermittlung bei den Nachbarn klingeln? Nachdem ich von meinem Zeugnisverweigerungrecht Gebrauch gemacht habe, waren sie sehr empört und haben das Blitzerfoto in der Nachbarschaft gezeigt. Da der Fahrer eine Sonnenbrille trug, war er anhand des Passfotos vom Einwohnermeldeamt nicht eindeutig zu erkennen. Dieser Aufwand wegen 70€! Darf die Polizei deshalb in der Nachbarschaft „ermitteln“? Vielen Dank für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lina,

      die Ermittlungsbehörden sind gehalten alle rechtlich möglichen Maßnahmen zur Ermittlung des Fahrers zum Tatzeitpunkt zu ergreifen und alle Ermittlungen zur Aufklärung des Falls durchzuführen. Dazu gehört auch die Befragung der Nachbarschaft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Christian sagt:

    Hallo,
    ich fahre einen Firmenwagen und habe von der Firma am 9.9. einen Zeugenfragebogen erhalten wobei der Verstoß am 22.06. war. Das bedeutet die Verjährungsfrist ist in 2 Wochen bereits eingetroffen. Wie verhalte ich mich richtig?
    Den Zeugenfragebogen gar nicht beantworten oder Aussage verweigern … ?? Bitte um Hilfe, vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      wie Sie sich hierbei richtig verhalten, hängt von den jeweiligen Umständen ab. Es ist zunächst richtig, dass der Zeugenfragebogen die Verjährung nicht unterbricht. Sofern Sie der gesetzliche Vertreter der Firma sind, müssen Sie antworten. Waren Sie selbst oder ein Ihnen naher Verwandter der Fahrer, so können Sie von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen und müssen keine Angaben zur Sache machen. Gegebenenfalls droht der Firma dann eine Fahrtenbuchauflage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Martin sagt:

    Hallo,
    ich habe als Halter einen Zeugen-Fragebogen erhalten.
    „Dem verantwortlichen Fahrzeugführer wird folgendes zur Last gelegt: 141723 Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 33km/h – zulässige Geschwindigkeit 60km/h.“
    Ich habe den Bogen mit meinen Personalien ausgefüllt und die Ordnungswidrigkeit zugegeben.
    Gefahren bin ich nicht sondern eines meiner Kinder (Probezeit).
    Jetzt hat sich die Polizei sich gemeldet und gemeint – sie glauben nicht, dass ich es war (Foto).
    Habe ich etwas zu befürchten, wenn ich jetzt sage, ich war es nicht ?
    Angaben zum Fahrer müsste ich ja nicht machen oder?
    Vielen Dank für eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      in Bezug auf nahe Angehörige steht Ihnen ein Zeugnisverweigerungsrecht zu. Sie müssen in dem Fall also keine Angaben machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Tom sagt:

        Ist es nicht eine falsche Aussage, wenn ich mich selbst als Fahrer bekenne, aber mein Kind gefahren ist und ich es weiß?
        Dann hätte ich schon was zu befürchten?!
        Die einzige Möglichkeit wäre doch gewesen, das Verweigerungsrecht wegen der Verwandtschaft.
        Oder liege ich da falsch?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Tom,

          bei enger Verwandtschaft besteht das Recht, die Aussage zu verweigern, also keine Angaben zum Fahrer zu machen. Eine Falschaussage ist nicht zulässig.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Freetz sagt:

    Hallo,

    haben folgendes Problem:

    Mein Partner hat sich das Firmenfahrzeug ausgeliehen und wir sind damit abwechselnd gefahren. Nun bin ich mit 35 zu schnell auf der Autobahn (80 wegen Wind, Schild übersehen) geblitzt worden. Das war am 9.3.16.
    Am 24.3.16 kam ins Unternehmen ein Zeugefragebogen an. Mein Partner, Verantwortlicher im Unternehmen, hat diesen Bogen ignoriert. In der Zwischenzeit hat die Polizei im Ort des Unternehmens angerufen und herausgefunden (mein Partner hatte nun Urlaub), dass er sich das Auto ausgeliehen hatte. Die ArbeitsKollegen haben die private Adresse aber nicht herausgegeben. Zwei Wochen später klingelte die Polizei (wir wohnen in einem anderen Ort)bei uns. Ich habe nicht aufgemacht. Das war am 5.08.2016. Am 12.08.16 haben sie erneut geklingelt. Wieder nicht geöffnet. Meine Frage ist nun: Ab wann ist die Angelegenheit verjährt? Ab welchem Tag kann ich für die Ordnungswidrigkeit nicht mehr belangt werden?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Freetz,

      Die Verjährungsfrist von Ordnungswidrigkeiten beträgt drei Monate und beginnt an dem Tag zu laufen, an dem die Ordnungswidrigkeit begangen wurde. Sollte allerdings in der Zwischenzeit ein Bußgeldbescheid eintreffen, tritt keine Verjährung ein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Silberdistel sagt:

    Im Anhörungsbogen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung (25 kmh innerhalb geschlossener Ortschaften) können unter Punkt 4 für den Betroffenen *freiwillige* Angaben zur Sache gemacht werden, u.a. „ich war zur Tatzeit Fahrzeugführer“ bzw. „ich war zur Tatzeit nicht Fahrzeugführer“.

    Welche Konsequenz KÖNNTE es nach sich ziehen, hier eine falsche Rubrik anzukreuzen (also „war nicht Fzg-Führer“ obwohl ich gefahren bin, bzw. „war Fzg-Führer“ obwohl ich nicht gefahren bin) ? Die Angabe ist ja erstens freiwillig, bzw. eine falsche Angabe könnte ich ja deshalb ankreuzen um mich oder einen nahen Angehörigen zu schützen! Ist dies erlaubt, oder unterscheidet hier das Gesetz zwischen „Zeugnisverweigerung“ und „absichtlicher Falschaussage“? Welche Konsequenz würde in letzterem Fall drohen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silberdiestel,

      Sie sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, Angaben zur Sache zu machen. Insoweit gilt auch das Zeugnisverweigerungsrecht. Vor einer Falschaussage sollten Sie sich allerdings hüten. Dies ist eine Straftat und hat im Zweifel schwerere Folgen als das Bezahlen eines rechtmäßigen Bußgeldes. Sollten Sie sich unsicher sein, kann es auch sinnvoll sein, mit einem Anwalt den bestimmten Fall zu erörtern, ggf. ergeben sich Möglichkeiten, einen Einspruch einzulegen und so die Buße abzuwenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Khastavi sagt:

    Bei mir ist auch so dass meine Frau mit meinem Auto das Rotlicht vorbeigefahren ist.
    Ich bekam ein Zeugenfragebogen aber habe nicht reagiert und nach 2Wochen noch eins als Erinnerung.
    Ist das richtig dass ich nicht Antworten soll weil sie meine Frau ist?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Khastavi,

      Sie dürfen in Ihrem Fall vom Recht der Zeugnisverweigerung Gebrauch machen und müssen den Zeugenfragebogen nicht ausfüllen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Lilly sagt:

    Mein Sohn ist am 15.7.16 26 kmh zu schnell gefahren. Der Zeugenfragebogen kam recht schnell und wurde von mir nicht zurückgesendet. Gestern 18.10.16 war nun ein Anhörungsbogen für meinen Sohn im Briefkasten. Ausstellungsdatum 10.10.16, allerdings erst am 18.10 bei uns. Frist wäre ja der 15.10 gewesen vor Verjährung. Was ist nun am besten zu tun?
    LG und Danke für einen Tip

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lilly,

      vermutlich ist der Bescheid noch nicht verjährt. In der Regel ist das Ausstellungsdatum bzw. das Datum der Anordnung eines Anhörungsbogens entscheidend. Dieser wäre nach Ihren Angaben noch fristgerecht. Das Zustellungsdatum erhält erst dann Bedeutung, wenn zwischen Absende- und Zustellungsdatum eine hohe Differenz liegt. Bei solch knappen Bescheiden, ist nicht immer klar zu sagen, ob ein Verjährung vorliegt. Ein Anwalt mit Schwerpunkt Verkehrsrecht kann Sie dazu weiter beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Karina sagt:

    Hallo,
    Mein Vater hat ein zeugenfragebogen erhalten, da mein Vater der Fahrzeughalter ist und ich das Auto am tat Zeitpunkt gefahren bin. ES müssen 15€ überwiesen werden und der zeigenfragebogen ausgefüllt werden. Meine frage ist, ist die Sache dann damit erledigt oder bekomme ich nachdem ich den Bogen ausgefüllt habe noch irgendetwas zu geschickt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karina,

      der Zeugenfragebogen ist von Ihrem Vater auszufüllen. Er kann Sie als Fahrerin benennen. Im Anschluss erhalten Sie eine Verwarnung, welche Sie entsprechend zahlen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Karina sagt:

    Hallo,
    Ich habe bereits einen Betrag von 15€ den ich bezahlen muss. Kommt in Anschluss ein weiteres Verwarnungsgeld ??
    Auf der ersten Seite steht: den zeugenfragebogen brauchen sie nicht zurück senden,wenn der Betrag in Höhe 15€ innerhalb einer Woche überwiesen wird.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karina,
      wenn Sie den Betrag von 15 Euro innerhalb einer Woche bezahlen, sollte in der Regel kein weiteres Verwarnungsgeld auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Herrmann sagt:

    Hallo,

    ich wurde im November geblitzt (45 km/h zu schnell außerorts). Allerdings handelte es sich hierbei um einen Mietwagen, welcher ein Freund gemietet hatte und ich aber für eine Zeitgefahren bin (leider eben dann auch beim Blitzer).

    Die Mietwagenstation hat nun meinen Freund angeschrieben, dass eine Ordnungswidrigkeit begangen wurde und die seine Daten an die Behörde gegeben wurden.

    Meine Frage ist, wie der weitere Prozess hier ist. Erhält mein Freund nun einen Zeugenfragebogen oder direkt ein Anhörungsbogen? Ich will ihn nicht in Schwierigkeiten bringen, daher wird er mich darauf nennen als Fahrer zu dem Zeitpunkt. Was würde ich dann erhalten von der Behörde (direkt einen Bußgeldbescheid oder einen Anhörungsbogen)?

    Mir geht es nicht darum die Strafe zu umgehen, ich würde das Ganze nur gern bis ins nächste Jahr „hinauszögern“ und daher ware es mir recht, wenn man 2x 14 Tage warten könnte mit einer Rückmeldung an die Behörde.

    Danke & VG,
    Herrmann

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Herrmann,
      ein Zeugenfragebogen wird in der Regel nur dann versendet, wenn die zuständige Behörde bereits weiß, dass der Fahrzeughalter den Verstoß nicht begangen hat. Ob dies der Fall ist, können wir Ihnen nicht sagen. Normalerweise würde Ihr Freund zunächst einen Anhörungsbogen erhalten, in dem er Angaben dazu machen kann, wer das Fahrzeug zum Tatzeitpunkt geführt hat. Dazu ist er jedoch nicht verpflichtet. Gibt er Sie als Fahrer an, erhalten Sie normalerweise ebenfalls einen Anhörungsbogen, in dem Sie sich zu der Sache äußern können. Im Anschluss wird Ihnen dann der eigentliche Bußgeldbescheid zugestellt. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie direkt einen Bußgeldbescheid erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Sarah sagt:

    Hallo!
    Ich habe einen Zeugenfragebogen zugeschickt bekommen (zu schnelles Fahren am 12.09.2016) auf dem ich keine Person und noch nichtmal mein Kennzeichen erkennen konnte. In dem Brief stand aber drin, das es nicht möglich ist, dass ich die Fahrerin war. Ich habe um ein besseres Foto gebeten und heute kam es an. Ich bin tatsächlich nicht die Fahrerin. Kann ich jetzt meine Aussage verweigern und am 11.12.16 ist der Tatbestand verjährt?
    Liebe Grüße!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      wurde bis dahin kein Anhörungsbogen erstellt, sollte die Tat tatsächlich verjährt sein. Ein Aussageverweigerungsrecht besteht grundsätzlich immer. Sie müssen sich oder andere nicht belasten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Didi sagt:

    Jemand in der WG hat sich ohne mein Wissen mein Auto geliehen und ist damit geblitzt worden. Wir haben das inzwischen besprochen und geregelt. Ist es möglich, dass ich das Bußgeld bei Eintreffen des Bescheids einfach bezahle und damit ist die Angelegenheit erledigt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Didi,

      in der Regel wird ein Bußgeldbescheid an den Fahrzeughalter versandt. Diesen können Sie dann begleichen, wenn Sie keinen Einspruch einlegen wollen.

      Kann der Fahrer nicht eindeutig ermittelt werden oder ist es eindeutig, dass der Halter nicht der Fahrer war, wird zunächst ein Anhörungs- oder ein Zeugenfragebogen zugeschickt. Sie haben hier die Möglichkeit, Stellung zum Verstoß zu nehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Yvonne sagt:

    Hallo,
    ich wurde am 04.09.2016 auf der Autobahn geblickt, da es sich um einen FirmenFahrzeug handelt , ging der Zeugenfragebogen an die Firma.
    Am 29.09.2016 wurde er mit meinen Daten ausgefüllt und den gleichen Tag noch zurück, bis jetzt kam noch keine Antwort.Was nun ? Ist es schon verjährt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yvonne,

      die Verjährungsfrist beträgt hier drei Monate. Der Zeugenfragebogen unterbricht die Verjährungsfrist nicht, anders als der Anhörungsbogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Brigitte sagt:

    Hallo,
    ich wurde am 27.11.2016 auf der Autobahn geblitzt (24km/h zu schnell, mein Mann ist der Halter und saß neben mir. Ich bin als Fahrer auf dem Foto zu erkennen mein Mann ist als Beifahrer weiß überstrichen nicht zu erkennen. Muss mein Mann den Zeugenfragebogen ausfüllen und zurückschicken?. Was passiert wenn er es nicht tut und auch nach einer nochmaligen Aufforderung nicht reagiert?. Der Zeugenfragebogen hat das Datum 31.12.2016.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Brigitte,

      Ihr Mann ist dazu verpflichtet, der Zeugenfragebogen zurückzusenden – Angaben zur Tat muss er allerdings nicht machen. Die Polizei kann weitere Ermittlungen anstellen, z.B. bei einem Hausbesuch persönlich nachfragen, wer das Kfz geführt hat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. DT sagt:

    Hallo,

    falls man in einem Zeugenfragebogen einen Fahrer angegeben hat, dieser den Strafzettel aber ohne Angabe von Gründen nicht bezahlt, kann die Stadt dann mich als Halter belangen? Oder bekommt der Fahrer die Mahnung?

    Vielen Dank im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo DT,

      hierbei kommt es auf die Art des Verstoßes an. Es gibt Verstöße, bei denen es eine Halterhaftung gibt – in Ihrem Fall sollte dies aber nicht gegeben sein, da Sie sonst keinen Zeugenfragebogen erhalten hätten. Haben Sie den eigentlichen Fahrer angegeben, ist es an den Behörden, gegen ihn ein Bußgeldverfahren einzuleiten. Gegen Sie wird entsprechend kein Verfahren eingeleitet. Ein Bußgeld müssen Sie nicht befürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. TW08 sagt:

    Hallo!

    Ich habe einen Zeugenfragebogen vorliegen, der eigentlich genau wie das hier aufgezeigte Muster aussieht. Anschließend findet sich jedoch der Satz: „Den Zeugenfragebogen brauchen Sie nicht zu beantworten, wenn der Betrag in Höhe von 30€ innerhalb einer Woche unter Angabe des Verwendungszwecks XXX auf das Konto XXX überwiesen wird.“
    Bedeutet das, man kann in dem Fall den Bogen einfach nicht zurückschicken und das Geld bezahlen? Wird dann trotzdem weiter nach dem tatsächluchen Fahrer gesucht?

    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo TW08,
      wenn Sie den Bogen nicht zurücksenden und den jeweiligen Betrag überweisen, geht die zuständige Behörde in der Regel davon aus, dass Sie den Verstoß begangen haben. Nach einem anderen Fahrer wird dann normalerweise nicht mehr gesucht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Marc sagt:

    Ich wurde von einem Rotlicht blitzer erwischt aber nach dem der anhörungungs Bogen kam stand drinne das man mich als Fahrer ausschließt , wenn ich jetzt die Aussage verweigere sprich mich auf mein Aussage Verweigerungsrecht beziehe was kann dann passieren oder sollte ich lieber direkt zu geben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      Sie haben immer das Recht, die Aussage zu verweigern. Es kann aber sein, dass, wenn die Untersuchungen nichts ergeben, die Beamten auf Sie zurückkommen. Strafbar machen Sie sich erst, wenn Sie Falschaussagen tätigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Domenik sagt:

    Ich hab den Bogen, mit den Angaben des tatsächlichen Fahrers erst nach 1/12 Montaten zurück gesendet. Nun sagt die Behörde ich hätte mir zulange Zeit gelassen und die Geldstrafe und der Punkt bleiben auf mir sitzen. Kann ich dagegen irgendetwas tun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Domenik,

      wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben, haben Sie zwei Wochen für den Widerspruch Zeit. Danach wird dieser rechtskräftig und das Bußgeld sowie die Nebenfolgen sind gültig verhängt. Konnten Sie die Widerrufsfrist aufgrund äußerer Umstände nicht einhalten, gibt es die Möglichkeit zur Wiedereinsetzung in den vorigen Stand – dies muss aber begründet (z.B. durch lange Abwesenheit, Urlaub, Krankenhaus etc.) sein. Möglicherweise ist auch eine Einspruch möglich, wenn in der Rechtsmittelbelehrung die Widerrufsfrist nicht erwähnt worden ist. Dies sollten Sie dann aber mit einem Anwalt erörtern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Michael sagt:

    Hallo,
    ich bin leider mit meinem PKW in eine stationäre Radarfalle geraten. Im dem mir jetzt zugegangenen Anhörungsbogen wird mir allerdings vorgeworfen, dass ich als als Führer eines Kleinkraftrades (Mofa, Moped, Mokick) diese Ordnungswidrigkeit begangen haben soll.
    Bin ich durch diesen offensichtlich falschen Tatvorwurf „aus dem Schneider“ oder muss ich damit rechnen, später trotzdem ein – korrigiertes – Bußgeldverfahren gegen mich zu erhalten?
    Wie soll ich mich verhalten (Anhörungsbogen ausfüllen, abwarten…) ?

    Vielen lieben Dank

  48. Pepus sagt:

    Hallo liebes Team,

    ich wurde vor nicht alt so langer zeit mit dem Auto meines Freundes geblitzt. Er(mein Freund)hat im Bogen angegeben das er nicht wisse wer der Fahrzeugführer zum Zeitpunkt des Geschehens war. Nun stell ich die frage, womit kann mein jetzt kumpel rechnen (im schlimmsten Falle)?

  49. alexander sagt:

    Meine Frau ist Halter des PKW, unser Sohn wurde geblitzt. Meine Frau hat vom Aussageverweigerungsrecht gebrauch gemacht.
    Nun hat das Ordnungsamt mich als Fahrer angeschrieben. Da ich nicht gefahren bin und auch nicht sage das unser Sohn gefahren ist. Wie geht es nun weiter?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      die Behörde wird nun versuchen ausfindig zu machen, wer tatsächlich gefahren ist. Sollte sie den Fahrer nicht finden, kann es zu einer Fahrtenbuchauflage kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Nicki sagt:

    Falls es durch die Polizei zu Ermittlungen des Fahrers bei geltendgemachtem Zeugnisverweigerungsrecht kommt, entstehen dadurch Kosten? Und wenn ja, können diese Kosten zusätzlich dem eventuell ermittelten Fahrer oder Halter auferlegt werden?
    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicki,

      die Kosten der Ermittlung des Täters sollten durch die Gebühren beim Bußgeldbescheid gedeckt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Martin sagt:

    Hallo mein Sohn wurde auf der Autobahn mit meinem Wagen geblitzt. Es waren 23kmh zu viel. Da er sich noch in der Probezeit befindet droht Ihm eine Verlängerung der Probezeit und ein Aufbauseminar. Ich als Halter habe einen Zeugefragebogen erhalten und soll den Fahrer benennen. Das Beweisbild zeigt das das der Sohn war. Kann ich die Schuld auf mich nehmen und ankreuzen das ich gefahren bin, obwohl das Beweisbild sehr deutlich ist? Welche Konsequensen können dadurch für mich entstehen? Ist das eine Falschaussage?

    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Sie können sich mit Ihren Fragen an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Elke sagt:

    Mein Freund wurde am 17.04.17 auf der Autobahn geblitzt.Fahrzeughalter bin ich.Beweisfotos liegen vor.
    Die überschrittene Geschwindigkeit beträgt 24 km/h nach Toleranzabzug. (zulässige Höchstgeschwindigkeit 120 km/h).
    Gestern bekam ich als Halterin einen Zeugenfragebogen. Lohnt es sich die Aussage zu verweigern (Zeugnisverweigerungsrecht)und was passiert dann?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elke,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Sie können sich mit Ihren Fragen an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. Nicole sagt:

    Ich bin am 10.02.17 auf der Autobahn mit 50km zuschnnell geblizt worden. Am 14. April kam der Zeugenfragebogen an meinen Mann. Dieser wurde erstmal nicht beantwortet. Am 05.05. und 09.05. Versuchte die Polizei mich Zuhause anzutreffen, was ihnen aber nicht gelang. Am 08.05. versendete mein Mann den Zeugenfragebogen mit gebrauch seines Zeugen- und Aussageverweigerungsrecht.

    Ist die Verjährungsfrist am 11.05.2017 abgelaufen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      solange Sie keinen Anhöhrungsbogen erhalten haben, sollte die Verjährung nach drei Monaten eingetreten sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Lukas sagt:

    Hallo,
    wurde Anfang März mit meinem Dienstwagen innerorts mit 24kmh zu viel geblitzt. Nun kam der Zeugenfragebogen zu meinem Arbeitgeber der ihn sofort an mich weiterleitete. Anfang Juni sind die 3Monate rum sind und Verjährung tritt ein!
    Ich weiß, ihr dürft keine Rechtsberatung machen, aber was passiert wenn ich auf den Zeugenfragebogen erstmal nicht reagiere?
    Dann kommt eine Mahnung, auf die ich reagiere, Bußgeldbescheid abwarte und Widerspruch wegen Verjährung einlege!!??
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Sie können sich an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Lukas sagt:

        Hi,
        OK.Dann einfach die Frage, was passiert wenn ich auf den Zeugenfragebogen nicht reagiere?
        Danke

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Lukas,

          für das Ausfüllen des Zeugenfragebogens ist derjenige zuständig, der den Bogen erhalten hat, in Ihrem Fall der Arbeitgeber.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. sabrina F. sagt:

    Habe einen Bußgeldbescheid bekommen wegen 22km zuviel. Auf dem foto ist absolut nichts zuerkennen und weis auch nicht wer gefahren ist.
    Hat jemand einen guten text den ich schreiben kann?
    Ich danke schonmal

    Liebe Grüße s.f.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sabrina,

      legen Sie einfach die Situation dar und beschreiben Sie die Umstände.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Sissy sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Anhörung erhalten mit einem Tatvorwurf der länger als 3 Monate her ist.
    Auf Nachfrage sagte man mir das die Firma einen Zeugenfragebogen erhalten und ausgefüllt zurück gesandt hat.
    Ist die Verjährung dadurch nicht mehr gegeben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sissy,

      der Zeugenfragebogen unterbricht die Verjährung in der Regel nicht. Es empfiehlt sich in Ihrem Fall, einen Anwalt zur Hilfe zu nehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Melina sagt:

    Hallo, ich habe eine Frage
    Ich wurde vor etwa 2 wochen mit 17 km/h zu schnell geblitzt. Meine Mutter bekam den zeugefragebogen, weil sie die Halterin ist. Das Bußgeld habe ich direkt an dem Tag überwiesen an dem ich bzw. meine mutter den Brief erhalten hat. Muss jetzt auch der Fragebogen ausgefüllt werden oder ist die Sache mit der Geldüberweisung damit erledigt. Denn auf dem Brief steht „Bitte geben Sie die Peronnalien der gefahrenen Person an… Sie müssen den Fragebogen NICHT zurücksenden wenn innerhalb der 1 woche das Geld bezahlt wird“.? Hab ich ja innerhalb von 7 tagen gemacht.

    Vielen dank schonmal für Ihre Antworten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melina,

      die Frage haben Sie sich selbst beantwortet. Haben Sie überwiesen, ist die Sache geklärt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Franz sagt:

    Hallo,
    ich bin in der Schweiz mit 2km/h Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt worden. Falls Ihr nur Auskunft für Deutschland geben könnt würde ich euch bitten meinen Fall auf deutsches Recht zu beziehen.
    Meine Freundin ist Halter und hat einen Busgeldbescheid bekommen. Diesen habe ich von meinem Konto aus überwiesen. Das Geld konnte nicht zugeordnet werden und wurde an mich zurück überwiesen. Jetzt hat meine Freundin ein weiteres Schreiben bekommen mit extrem hoher Bearbeitungsgebühr. Mein Plan ist, dass meine Freundin Einspruch einlegt und sagt dass Sie nicht gefahren ist. Des Weiteren würde sie mich als Fahrer nennen. Bekomme ich dann einen Busgeldbescheid ohne Bearbeitungsgebühr oder gibt es keine Möglichkeit an dieser vorbei zu kommen?
    Falls diese Frage eine Rechtsberatung ist: Verfallen bereits entstandene Bearbeitungsgebühren nachdem der eigentliche Fahrer ausfindig gemacht werden konnte.
    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franz,

      zunächst ist zu klären, ob Ihre Freundin überhaupt noch Einspruch einlegen kann. Wie in Deutschland auch können Sie sich damit nicht beliebig lange Zeit lassen. Die Bearbeitungsgebühren sollten im Normalfall bestehen bleiben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Daniel sagt:

    Hallo,
    am 05.07.2017 wurde ich auf der Autobahn mit Tempo 142km/h (nach Toleranzabzug) bei erlaubten 120km/h geblitzt. Meine Freundin (Fahrzeughalterin) war damals auch mit mir unterwegs. Am 10.08.2017 kam der Zeugenfragebogen der Behörde, welcher datiert war mit 04.08.2017. Meine Freundin hat den Zeugenfragebogen Online ausgefüllt und der Ermittlungsbehörde übersandt, das war auch am 10.08.2017. Seitdem hat sich die Behörde nicht mehr bei mir gemeldet. Ist die Angelegenheit nun für mich erledigt? Wäre dankbar für eine Antwort.
    Viele Grüße D.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      es ist möglich, dass die Angelegenheit nun verjährt ist. Allerdings kann es im Einzelfall verschiedene Gründe für eine Aussetzung des Verjährungsfrist geben, sodass keine generelle Aussage getroffen werden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Tom sagt:

    Hallo,
    es wurde auch bei uns geblitzt in der Baustelle.
    Das Auto läuft auf die Ehefrau. Gefahren ist jemand anderes (sehr enger Verwandtschaftsgrad). Geblitzt wurde mit 36 km/h zuviel in Baustelle (außerorts). Auf dem Beweisfoto ist nur ein komplett unterbelichteter Schattenriss als Person zu sehen. Die Behörde schreibt selbst:“aufgrund der bisherigen Feststellungen konnte die/der verantwortliche Fahrer/in nicht ermittelt werden“. Die fahrende Person ist also nicht erkennbar. Ein Zeugenfragebogen ist beigefügt. Die Ordnungswidrigkeit erfolgte vor 4 Wochen. Wird hier trotzdem die Sache weiterverfolgt, wenn man vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch macht, obwohl das Foto derart miserabel ist, oder stellt man in diesen Fällen dann gleich das Ganze von Seiten der Behörde wegen schlechter Erfolgsaussicht ein, wenn eine Verweigerung des Zeugnisses abgegeben wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      wenn die Bedingungen für die Zeugnisverweigerung vorliegen, kann dieses Recht wahrgenommen werden. Es lässt sich aber keine generelle Aussage darüber treffen, ob in einem solchen Fall die Ermittlungen eingestellt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Merve sagt:

    Hallo,

    Ich wurde mit dem Fahrzeug von meine Vater geblitzt. Mein Vater hat ein Zeugenfragebogen erhalten. Ich habe mich beraten lassen, ein Anwalt meint, dass ich Garnichts machen soll. Wir sollen das Schreiben nicht wahrnehmen.. und warten bis die selbst auf mich kommen .. was meinen Sie bekommen wir Sanktionen wenn wir es so tuen ?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Merve,

      wir dürfen Ihnen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass die Behörden weitere Maßnahmen zur Fahrerermittlung anstreben können. Unter Umständen kann Ihren Vater die Pflicht, ein Fahrtenbuch zu führen, auferlegt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Anikó sagt:

    Hallo,

    ein Bekannter von mir hat eine Firma in Ungarn, welche sich mit Transportieren von Produkten nach Deutschland beschäftigt. Die Firma (gleichzeitig auch Adressat der Briefe) erhält regelmäßig Zeugenfragebogen von verschiedenen Polizeibehörden, normalerweise wegen Ordnungswidrigkeiten wie Höchstgeschwindigkeitsüberschreitung oder Überholverbotsverletzung. In manchen Briefen wird die Firma zur Angabe des Namens und Adresse des Kfz-Fahrers aufgefordert, in anderen Briefen wird ihr aber auch die Möglichkeit angeboten, den Zeugenfragebogen nicht ausfüllen zu müssen, wenn sie innerhalb bestimmter Tage eine Strafe von 15 bis 25 Euro bezahlt. Die Firma präferiert das letztere Verfahren, also sie möchte im Weiteren keine Informationen über die jeweiligen Fahrer (Angestellte) ausgeben, sondern sie ist bereit, die Strafe zu bezahlen.

    Wie kann das erreicht werden, dass die Behörden in seinen Schriften immer auch diese Möglichkeit der Firma anbieten? Falls die Firma zu der Angabe der Daten des Fahrers trotzdem verpflichtet ist, was sind die Konsequenzen, wenn sie diese Pflicht nicht erfüllt und sie die Daten nicht ausliefert?

    Mfg,

    Anikó

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anikó,

      dass eine entsprechende Geldbuße gezahlt wird statt einen Zeugenfragebogen ausfüllen zu müssen, ist nicht die Norm. Wahrscheinlich handelt es sich bei besagten Fällen um eher kleine Delikte mit einer vergleichsweise geringen Geldstrafe, weshalb Ihnen diese Möglichkeit gegeben wird. Es gibt jedoch keinen Antrag oder Ähnliches, durch welchen Sie immer von dieser Methode Gebrauch machen können.

      Grundsätzlich müssen auf einen Zeugenfragebogen/Anhörungsbogen Angaben zum Fahrer gemacht werden, die schriftliche Stellungnahme hingegen ist freiwillig. Werden solche Bögen nicht oder unvollständig beantwortet, verhängen die Behörden in der Regel eine zusätzliche Sanktion in Form einer Geldstrafe. Sollten sich Betroffene weiterhin weigern, Angaben zu tätigen, dann ist eine Fahrtenbuchauflage wahrscheinlich. Dann sind Sie dazu verpflichtet, entsprechend Buch über die Nutzung Ihrer Firmenwagen zu führen und dies auf Verlangen vorzuzeigen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. Gisela sagt:

    Guten Tag, ich habe eine Frage. Ich habe heute einen Zeugenfragebogen zugeschickt bekommen. Der Führerin des PKW wird eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen. Beweisfoto ist auch beigefügt. Aber ich komme als Fahrzeugführer nicht in Betracht.
    Merkwürdig, ich bin es aber gewesen. Soll ich die Aussage verweigern und so eine Bußgeldzahlung vermeiden?
    Danke für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gisela,

      es ist uns untersagt, eine Rechtsberatung zu erteilen.

      Grundsätzlich können Sie die schriftliche Aussage verweigern, Sie sind jedoch immer dazu angehalten, die korrekten Personalien des tatsächlichen Fahrers anzugeben und den Bogen fristgerecht zurück zu senden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  64. Jens sagt:

    Hallo, ich bin scheinbar mit einem Leihwagen am 10.10.2017 geblitzt worden (21 km/h zu schnell / innerorts).
    Am 15.01.18 erhielt ich ein Schreiben der Behörde mit Datum vom 21.12.2017 (Anhörung im Bußgeldverfahren) mit einem Roten Erinnerungsstempel darauf „Bitte ausgefüllt zurücksenden, Sachbearbeiter, 11.01.2018.
    Vorher habe ich nix erhalten.

    Was soll/muss ich tun? Ist es nicht bereits verjährt?

    Gruß Jens

    • Bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      die Frist der Verfolgungsverjährung beträgt drei Monate, solange kein Bußgeldbescheid verschickt worden ist. Da das Schreiben aber bereits am 21.12.2017 verfasst sein sollte, müssen Sie bei der Bußgeldstelle nachweisen, dass der Brief erst am 15.01.2018 bei Ihnen eingetroffen ist.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  65. Hadi sagt:

    Hallo,
    gestern war das Ordnungsamt bei mir zur Fahrerermittlung. Die Person auf dem Blitzerfoto ist 43km/h innerhalb geschlossener Ortschaft zu schnell gefahren und sieht mir (erschreckender weise) sehr ähnlich. Da ich den Fahrzeughalter nicht kenne, seit langem nicht geblitzt wurde und ich das Auto auf dem Blitzerfoto werder kenne, noch gefahren bin, kann ich es nicht gewesen sein.
    Der Fahrzeugführer wohnt in der selben Ortschaft wie ich und hat den selben Nachnamen..
    Der Beamte vom Ordnungsamt hatte ein Bild von mir aus dem Internet dabei (Landesbesten Ehrungen). Und es mit dem Blitzerfoto verglichen.
    Er gab an, in seinem „Bericht“ schreiben zu wollen, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fahrzeugführer gewesen bin….
    Was kann ich nun machen???
    Wie kann es sein das dass Ordnungsamt mich verdächtigt, obwohl ich gar kein Bezug zu dem Fahrzeughalter habe?

    Danke für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hadi,

      in Ihrem Fall wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Verkehrsrecht, der Sie über das weitere Vorgehen beraten kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Ulrike sagt:

    Hallo,
    ich habe ein Fahrzeug gefahren, dessen Halter ich nicht bin und wurde geblitzt. Die Behörde hat dem Fahrzeughalter jetzt einen Zeugen – Anhörungsbogen zugesandt. Der Fahrzeughalter ist aber zwischen zeitlich verstorben. Ich habe weder mit dem Fahrzeughalter in einem Haushalt gewohnt, noch bin ich direkt mit ihm verwandt gewesen.

    Was soll ich machen? Verjährt das Ganze nach drei Monaten?

    Gruß Ulrike

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ulrike,

      Eins vorweg: Es ist uns gesetzlich untersagt, eine Rechtsberatung zu erteilen.

      Die dreimonatige Verjährungsfrist greift hier in der Regel nicht – sie würde dann gelten, wenn Sie drei Monate lang von der Sache gar nichts gehört hätten. Wenn Sie Informationen über die Behörde haben, dann sollte dieser mitgeteilt werden, dass der Fahrzeughalter verstorben ist – sonst geht diese davon aus, dass nicht kooperiert wird und verhängt weitere Sanktionen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Mohamed sagt:

    Hallo,
    ein näher verwandter ist meinem Fahrzeug am 23.12.17 geblitzt worden wo ich im Urlaub war, habe das schreiben am 14.01.18 erhalten und nicht drauf geantwortet heute am 08.03.18 die wollen jetzt unverzüglich Name und Anschrift von Fahrzeugführer haben.
    Kann ich von meinem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch machen?
    Muss ich mit Konsequenzen rechnen?

    Besten dank im vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mohamed,

      grundsätzlich besteht bei nahen Verwandten ein Zeugnisverweigerungsrecht. Allerdings sollten Sie sich auch dessen bewusst sein, dass Sie damit für die Behörden den Kreis der möglichen Fahrer deutlich einschränken und somit möglicherweise einen Hinweis liefern. Bei weiteren Fragen können Sie sich von einem Anwalt für Verkehrsrecht beraten lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Buer sagt:

    Hallo.
    Und zwar hab ich zur zeugenbefragung einen brief bekommen unwissentlich hab ich angegeben das ich Fahrzeug Führer war. (Dachte dann ist es erledigt) Obwohl es mein Freund war.
    Nun hab ich eine vorladung bekommen als Zeugin da dazu auszusagen. Wie verhalte ich mich dort am besten.? Zählt das auch zur falschaussage ?
    Freundliche grüße

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