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Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren: So verhalten Sie sich richtig

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 1. Oktober 2021

Was ist ein Anhörungsbogen?

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder einem Rotlichtverstoß erhalten Sie einen Anhörungsbogen

Nach einer begangenen Ordnungswidrigkeit gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) erhält der Verkehrssünder noch vor der Zustellung des Bußgeldbescheids einen Anhörungsbogen. Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Rotlichtverstöße zählen u.a. zu solchen Verstößen im Straßenverkehr. Der Anhörungsbogen ist vor allem dafür da, dem Fahrer grundsätzlich die Gelegenheit zu geben, sich zu der Sache zu äußern.

Der Anhörungsbogen enthält alle wichtigen Informationen zum Tatbestand. Das können sein: Zeit und Ort des Verstoßes und um welchen Verstoß es sich handelt. Aber auch wie viel Sie zu schnell gefahren sind und wo die Polizei Sie geblitzt hat oder, wo beispielsweise der Unfall in dem Zusammenhang passiert ist. Weiterhin gibt der Anhörungsbogen bereits die Höhe des zu erwartenden Bußgeldes laut Bußgeldkatalog an und es werden darin kurze Angaben zu den Zeugen gemacht, also den Polizeibeamten, die den Betroffenen „erwischt“ haben. Zumeist stehen hier aber nur die Nachnamen und Kürzel zum Schutz der Beamten.

In einigen Fällen sind auch Beweismittel auf den Anhörungsbogen aufgedruckt, das kann zum Beispiel das berühmte „Blitzerfoto“ sein.

FAQ: Anhörungsbogen

Welche Funktion hat der Anhörungsbogen?

Wird jemandem eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat vorgeworfen, muss ihm die Möglichkeit gegeben werden, sich zur Sache zu äußern. Im Bußgeldverfahren geschieht das vor dem Erlass des Bußgeldbescheids durch Zusendung des Anhörungsbogens. Außerdem dient er der Fahrerermittlung.

Wie sieht ein Anhörungsbogen aus?

Unser Muster verschafft Ihnen einen Überblick, wie der Anhörungsbogen, welcher von der Bußgeldstelle verschickt wird, üblicherweise aussieht.

Muss ich den Anhörungsbogen ausfüllen?

Sie sind allenfalls verpflichtet, Angaben zur Person zu machen (Name, aktuelle Adresse, Geburtsdaten). Zum Tatvorwurf selbst müssen Sie sich aber nicht äußern.

Darf ich angeben, dass jemand anders gefahren ist und den Verkehrsverstoß begangen hat?

Hüten Sie sich davor, falsche Angaben zu machen. Wer wider besseres Wissen so etwas behauptet, macht sich u. U. wegen falscher Verdächtigung nach § 164 StGB strafbar.

Spezielle Informationen zum Anhörungsbogen

Muster für Anhörungsbogen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung:

Adresse der Behörde
Straße
Telefon, FaxName des Kfz-Halters
Straße
PLZ

 

Anhörung des Betroffenen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit

Sehr geehrte/r Herr/Frau XX

Ihnen wird vorgeworfen, am XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr in Stadt, Straße, Abschnitt als Führer/in des Pkw, Fabrikat XX, Kennzeichen XXXXXX folgende Verkehrsordnungswidrigkeit(en) nach § XX StVO begangen zu haben:

Kennzahl und Tatbestand und dazugehörige Tatbestandsergänzung:

XXXXXXX Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um XX km/h

Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): XX km/h
Verletzte Vorschriften:
§ XXX, Abs. XXX

Bemerkungen (insbesondere Tatfolgen):
Messtoleranz von XX km/h wurde berücksichtigt
Archiv XXX
Geschwindigkeitsmessanlage XXXXXXXX

Beweismittel:
Foto

Zeugen:
XXXX und XXXX

Regelsatz gemäß Tatbestandskatalog:
Bußgeld: XX Euro
Punkte: X
Fahrverbot: XX Monat(e)

Nach § 55 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWIG) wird Ihnen hiermit Gelegenheit gegeben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen.

Der Erlass des Bußgeldbescheides ist mit Kosten (Gebühren und Auslagen) verbunden. Sie betragen im Regelfall: XX Euro.

Anhörungsbogen als Muster

Beispiel eines Anhörungsbogens zum Download

Gerne können Sie dieses Muster zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF-Format zum Download:

  • Kostenloser Download
  • Muster als PDF-Dokument
  • Beispielhafte Vorlage

Wichtig ist, dass sich der Vorwurf im Anhörungsbogen gegen eine bestimmte Person richtet – das ist in der Regel immer der Halter des Autos, mit dem der Verstoß gegen das geltende Verkehrsrecht begangen wurde. Das resultiert aus der sogenannten Kennzeichenanzeige, da die Bußgeldbehörde anhand des amtlichen Kennzeichens am Auto zunächst nur den Halter des Kfz ausfindig machen kann. Weil der Halter nun dementsprechend als einziger Ansprechpartner gilt, erhält auch er den Anhörungsbogen.

Beispiel: Haben Sie am 15. Januar eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen, ist diese verjährt, wenn der Bußgeldbescheid nicht bis zum 14. April bei Ihnen eingetroffen ist. Haben Sie allerdings am 20. Februar den Anhörungsbogen erhalten, beginnt die Verjährungsfrist von neuem und Ihr Verkehrsvergehen wäre erst am 19. Mai tatsächlich verjährt.
Denn: Da der Tag des Ablaufens der Frist dem Tag des Verstoßes maßgeblich vorausgeht, läuft die Frist also immer einen Tag vorher ab.

Sollten Sie den Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht?

Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!
Anhörungsbogen ausfüllen oder nicht? Die Angaben zur Person sind Pflicht!

Die Frist in der Sie den Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren ausfüllen müssen, beträgt in der Regel eine Woche. Der Betroffene ist verpflichtet, den Bogen mitsamt den Angaben zu seiner Person zurückzusenden (§ 111 OwiG). Nicht verpflichtet ist der Adressat dagegen, Angaben zur Sache zu machen. Da sich in diesem Fall niemand selbst bezichtigen muss, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.

Wenn Sie den Anhörungsbogen nicht beantworten, dann sind weitere Sanktionen zu erwarten. Dabei kann eine Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches drohen oder die Vorladung des Halters zur Vernehmung/Anhörung bei der Polizei oder in der Bußgeldstelle.

Sollten nun nicht Sie als Halter der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sein, so können Sie auf dem Anhörungsbogen den tatsächlichen Täter benennen. Dazu sind Sie jedoch, im Gegensatz zur Angabe Ihrer eigenen Personalien, nicht verpflichtet.

Schon am Ort des Geschehens kann die Polizei eine Anhörung im Bußgeldverfahren vornehmen. Doch zum Schutze der Selbstbelastung haben Sie im Wesentlichen das Recht zu schweigen. Dies sollten Sie auch in Anspruch nehmen. Vor allem dann, wenn Sie planen, in der Angelegenheit einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Aus Ihrem Schweigen dürfen die Behörden keine Schlüsse gezogen werden, die die Zuständigen Ihnen zur Last gelegt könnten.

Der Anhörungsbogen ist noch nicht die Aufforderung zur Zahlung der Geldbuße. Dies erwartet Sie erst, wenn Sie den Bußgeldbescheid erhalten. Die Zustellung des Bußgeldbescheids erfolgt in der Regel nach zwei bis vier Wochen, insgesamt hat die Behörde allerdings drei Monate dafür Zeit.

Der Anhörungsbogen unterbricht die Verjährung

Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate
Die Frist für die Verjährung einer Ordnungswirdigkeit beträgt laut § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG drei Monate

Die Frist für die Verjährung wird nach § 33 Absatz 1 Nr. 1 OwiG durch die Versendung des Anhörungsbogens unterbrochen. Normalerweise beträgt die Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten drei Monate ab dem Zeitpunkt der Tat. Innerhalb dieser Zeit muss also der Bußgeldbescheid bei Ihnen eintreffen. Doch die Verjährungsfrist von drei Monaten beginnt nach der Versendung des Anhörungsbogens wieder von vorn.

Ausnahme: In diesem Fall unterbricht der Anhörungsbogen nicht die Verjährungsfrist:

Die Formulierung „Vorwurf“ spielt laut Rechtsprechung eine wichtige Rolle. Es sollte im Anhörungsbogen also geschrieben stehen: „…wird Ihnen vorgeworfen…“. Steht allerdings folgendes: „…wurde festgestellt, dass….“, so tritt bei letzterem keine Unterbrechung der Verjährung ein, da nur bei ersterem („…wird Ihnen vorgeworfen…“) auch ein persönlicher Vorwurf gegenüber des Empfängers ausgesprochen wird.

Die Verjährung kann außerdem nur einmal unterbrochen werden. Hat die Polizei Sie also bereits am Tatort angehört, so ist eine weitere Unterbrechung durch die Zusendung des Anhörungsbogens nicht mehr möglich.

Sind der Fahrer, der die Ordnungswidrigkeit begangen hat und der Halter nicht identisch, so tritt die Unterbrechung der Verjährungsfrist nur für den im Anhörungsbogen namentlich Benannten in Kraft. Das ist in der Regel der Empfänger des Schreibens wie zugleich auch der Kfz-Halter. Für denjenigen, der also den Verstoß tatsächlich begangen hat, läuft die Frist weiter.

Anhörungsbogen nicht erhalten

Sollten Sie den Anhörungsbogen nicht erhalten haben, spielt das keine Rolle. Wenn die zuständige Behörde den Postausgang Ihres Anhörungsbogens nachweisen kann, dann gilt die Unterbrechung der Verjährung trotzdem als zulässig.

Es kann aber auch vorkommen, dass der Betroffene keinen Anhörungs- sondern einen Zeugenfragebogen bekommt. Dies geschieht, wenn die Behörden bereits wissen, dass der Halter den Verstoß nicht begangen hat. Das kann auch im Nachhinein geschehen, wenn Sie im Anhörungsbogen bereits bekräftigt haben, dass nicht Sie der Verursacher der Ordnungswidrigkeit sind. Es kann in seltenen Fällen aber auch passieren, dass die Behörde, zum Beispiel, wenn die Person auf dem Beweisfoto nicht mit dem Geschlecht des Fahrzeughalters übereinstimmt, selbst feststellt, dass Halter und Fahrer nicht ein und dieselbe Person sind.

Handelt es sich bei dem Auto um einen Firmenwagen, so versendet die Bußgeldbehörde in der Regel ebenfalls oft nur einen Zeugenfragebogen. Dieser wird der jeweiligen GmbH als Halterin des Autos zugestellt. Ist dies der Fall, sollten Unternehmen darauf achten, den Zeugenfragebogen innerhalb der Firma nicht an den tatsächlichen Fahrer zum Ausfüllen weiterzureichen. Stattdessen sollte wirklich der Halter den Bogen ausfüllt sowie den tatsächlichen Verursacher angeben. Denn der Zeugenfragebogen ist seinem Namen nach, eben nur für den Zeugen gedacht. Erst, wenn der tatsächliche Fahrer von ihm benannt ist, eröffnet die Bußgeldbehörde auch gegen ihn das Ermittlungsverfahren.

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464 Kommentare

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  1. olfried sagt:

    hallo,
    ich habe mit dem wagen meines vaters eine inerörtliche geschwindigkeitsübertretung gemacht, da ich ihn kutschiert habe wollte er die ganze sache übernehmen. wird auch mit einem pünktchen verbunden sein. nun hat er vergessen den anh.bogen auszufüllen, es kam zum verwandschaftlichen lichtbildabgleich und ich habe die post bekommen, bin aber schlecht zu erkennen. hat es sinn hier noch mal ihn als fahrer anzugeben (icjh kann mich nach zwei monaten auch nicht wirklich mehr erinnern, dass ich an dem tag in der ortschaft mit dem wagen unterwegs war…)? danke und gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Olfried,

      wir können keine Rechtsberatung anbieten und raten in diesen Fällen zu einem Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. carsten sagt:

    Hallo,
    ich bin am 7. Juli 2015 geblitzt worden.
    Ich habe am 28. November 2015 mit Poststempel vom 27. November 2015 eine Anhörung erhalten.
    Der Anhörungsbogen ist auf den 26. August 2015 (!) datiert und mit dem Zusatz versehen, dass “sich die zeitliche Differenz der Zustellung dieses Schreibens um dem Erstellungsdatum aus Handlungen ergibt, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes dienten”
    Das sind jetzt mehr als drei Monate zwischen Erstellung der Anhörung und dem Postausgang, bzw. meinem Posteingang –

    ist das jetzt verjährt, oder nicht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carsten,

      Ihr Fall stellt einen Grenzfall dar. Da wir keine Rechtsberatung bieten dürfen, empfiehlt es sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Frank H. sagt:

    Meine Frage.
    Ich habe einen Anhörungsbogen erhalten und 3 Wochen später erneut den gleichen Anhörungsbogen nochmals mit dem Zusatz „Erinnerung.“
    Setzt der Erinnerungsbogen erneut die Verjährung ausser Kraft?
    In meinem Anhörungsbogen fehlt jegliche Angabe zu der zu erwartetenden Strafe/Buße.
    Handelt es sich hierbei um einen Formfehler?
    Danke & Gruß
    Frank H.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      die Verjährungsfrist kann nur einmal durch einen Anhörungsbogen unterbrochen werden. Die möglichen Sanktionen müssen nicht im Anhörungsbogen vermerkt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Laura sagt:

    Hallo,

    ich wurde am 19.11.15 außerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 30 km/h über zulässiger Geschwindigkeit geblitzt.
    Der Anhörungsbogen erreichte mich mit Poststempel vom 30.11.15 und war komplett korrekt bzgl. meiner Daten ausgefüllt. Da ich die Ordnungswidrigkeit begangen habe macht ein Einspruch keinen Sinn. Die Anhörung beginnt mit folgendem Wortlaut:”Ihnen wird vorgeworfen…”
    Mich würden folgende Fragen interessieren:
    a) Muss ich die Anhörung zurücksenden?
    b) Wann würde die Ordnungswidrigkeit verjähren?
    c) Kommt es auch ohne Rücksendung des Anhörungsbogens zum Zusenden des Bußgeldbescheids?

    Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit hier gibt!

    Grüße Laura

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Laura,

      Sie sind verpflichtet, auf dem Anhörungsbogen Angaben zu ihrer Person zu machen und diesen auch zurück zu senden. Auch ohne Rücksendung kann der Bußgeldbescheid folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Denjo sagt:

    Hallo zusammen,ich hätte mal ne frage. Bin in der 50er Zone mit angeblich 76kmh gelaisert worden. Wurde auch direkt raus gewunken. Ich bin noch in der Probezeit. Der Polizist hat mir aber nie gezeigt das ich auch wirklich 76 gefahren bin. Musste vor Ort mit Ec Karte 35€ zahlen. Auf Nachfrage ob es jetzt ne Anzeige auf sich auf hat. Hat der Polizist mir keine Antwort gegeben. Hab ich denn jetzt noch was zu befürchten oder wollte der Polizist mir mit den 76kmh ein schlechtes Gewissen einreden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Denjo,

      bei Lasermessungen wird in der Regel mehr Toleranz abgezogen – das geringe Bußgeld spricht dafür. Anscheinend wurde Ihre Geschwindigkeitsüberschreitung auf 16 bis 20 km/h zu schnell gewertet. In diesem Fall sollten auch keine Probezeitmaßnahmen folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. bobby sagt:

    auf mich zugelassener pkw wurde geblitzt
    auf dem beweisfoto sind im hintergrund bäume
    im angegebene tatort (strasse, hausnummer) vom tatort dort foto gemacht, befinden sich aber gebäute (garagen)
    ca. 100m – vorher ist eine senke und da könnte das bild gemacht wurden sein
    liegt hier nicht ein falscher beweis vor. auf angegebenen tatort kann der pkw ja die richtige geschwindigkeit gehabt haben
    eine eingabe meinerseits wurde als “einwand führt nicht zur einstellung des verfahrens” abgelehnt

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bobby,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten, bei individuellen Fällen kann ein Anwalt weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Christine sagt:

    Ich wurde gestern nach dem überfahren einer roten Ampel geblitzt. Mein Vater ist Halter des Fahrzeuges und mit ein wenig Glück stellt die Polizei nicht fest, dass es seine Tochter auf dem Bild ist.
    Sollte er nun einen Anhörungsbogen und keinen Zeugenfrgebogen erhalten, muss er ja keine Angaben zur Tat machen sondern nur die Angaben zu seiner Person. Könnte er in diesem Fall verhindern, dass ich eine Verlängerung der Probezeit bekomme wenn er den anschließenden Bußgeldbescheid übernimmt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christine,

      Ihr Vater ist lediglich dazu verpflichtet, Angaben zu seiner Person zu machen – nicht zur Tat. Allerdings können die Polizeibeamten auch anderweitig nach dem Fahrer ermitteln – die Unterscheidung Mann/Frau dürfte auf dem Bild zu erkennen sein.
      Die Punkte-Übernahme ist strafbar – für beide Parteien!

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Ute sagt:

    Hallo,
    Ich habe am 9.10. 2015 eine Ordnungswidrigkeit begangen (Parkzeitüberschreitung im Bereich eines Parkscheinautomaten länger als 30 min). Bin Halterin und Fahrerin. Hatte dann den entsprechenden Hinweis am Auto und war auch bereit, die entsprechende Zahlung zu tätigen. Am 10.12.2015 habe ich ein Schreiben mit der Geldbuße plus Kosten des Verfahrens erhalten – ohne vorher einen Anhörungsbogen erhalten zu haben. Ich habe ja seit Oktober darauf gewartet und wäre sofort bereit gewesen, wegen der Ordnungswidrigkeit zu zahlen – habe ich ja völlig eingesehen. Wie erhalte ich die Information (z.B. aus der Postausgangsstelle der Bußgeldstelle?), dass tatsächlich ein Anhörungsbogen verschickt worden ist? Oder geht da gar nichts? Ordnungswidrigkeiten-Geldbuße seh ich ein- aber nicht Kosten des Verfahrens. Ich wusste ja nicht mal von einem…
    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ute,

      bei Parkverstößen gilt in Deutschland die Halterhaftung. Diese besagt, dass der Halter des Fahrzeugs für ein Verstoß im stehenden Verkehr zuständig ist. Aus diesem Grund muss auch keine Ermittlung des Schuldigen durch einen Anhörungsbogen erfolgen. Grundsätzlich können beim Bußgeldbescheid Gebühren von bis zu 28,50 Euro erfolgen: https://www.bussgeldkatalog.org/bussgeldbescheid/gebuehren/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Karin sagt:

    Wurde Anfang November beim Überfahren einer roten Ampel geblitzt, habe heute den Anhörungsbogen erhalten. Da der Verstoß eindeutig ist, habe ich nicht vor diesen zu leugnen. Fällt die Strafe höher aus, wenn ich den Verstoß zugebe, oder bleibt es bei Strafe nach Bußgelkatalog?

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karin,
      normalerweise macht es keinen Unterschied, ob Sie den Verstoß zugeben oder nicht. Die Strafe, mit der Sie laut Bußgeldkatalog zu rechnen haben, bleibt bestehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Timo sagt:

    Hallo

    Ich habe eine Frage zum Anhörungsborgen.
    Und zwar steht hier das ich in jedem Fall verpflichtet bin unrichtige Angaben zu meiner Person im Anhörungsborgen zu berichtigen oder zu vervollständigen und die Verletzung dieser Pflicht nach §111 OWig mit Geldbuße bedroht sei.
    Nun sind die Angaben sowohl zu meinem Namen als auch zum Fahrzeug und Tatvorwurf alle korrekt.
    Muss ich den Anhörungsborgen dann trotzdem noch ausfüllen und abschicken oder kann ich nun einfach warten bis der Bußgeldbescheid eintrifft? Nicht das ich am Ende deshalb mehr bezahlen muss.

    Gruß Timo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Timo,

      auch wenn alles korrekt ist, sind Sie verpflichtet, den Anhörungsbogen zurück zu schicken.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Olga sagt:

    Hallo,
    Ich habe vor kurzem die Geschwindigkeit innerorts überschritten um 7 km/h. Zusätzlich hätte ich wohl am Steuer telefoniert. Als der Anhörungsbogen zum Fahrzeughalter kam (mein Lebensgefährte), hat er ausgefüllt, dass ich am Steuer gesessen haben müsste, da es vom Zeitpunkt her nur so gewesen sein kann. Nun hatte dieser erste Anhörungsbogen kein Bild dabei, es stand nur da, dass man ein Foto und die Lasermessung und natürlich den Beamten als Zeugen hätte. Als eine Woche später Post für mich kam, war wieder ein Anhörungsbogen dabei (ob ich die Tat zugebe etc.), aber wieder kein Foto. Da ich grundsätzlich nicht am Steuer telefoniere, würde ich gerne das dazugehörige Foto sehen. Ich bin Studentin und habe keine Rechtschutzversicherung. Da ich bisher keine Punkte in Flensburg habe, würde mir der eine Punkt der mir droht erstmal nicht gravierend auffallen (aber wäre natürlich nicht schön). Ist es jetzt sinnvoll, ein Foto anzufordern und das anzufechten, oder kommen danach womöglich noch höhere Kosten auf mich zu? Ich kann mir definitiv keinen Anwalt usw. leisten.
    Danke im Voraus für die Informationen!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Olga,

      das Foto bzw. die Beweismittel sind in der Regel erst dem Bußgeldbescheid beigefügt. Im Anhörungsbogen haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, sich entsprechend zum Vorfall zu äußern. Sie sind allerdings nicht dazu verpflichtet. Sie müssen sich also nicht selbst belasten. Sollte es zum Bußgeldbescheid kommen, gibt es noch die Möglichkeit, in einer bestimmten Frist Einspruch einzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Dr. H. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Am 19.12.15 (14.12./17.12.15) erhielten wir Anhörungsbogen /Schriftl. Verwarnung mit Verwarnungsgeld. Angeblich hätte ein Fahrer unseres Aiutos falsch geparkt (§41 Abs. 1 iVm Anlage 2, § 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 521. 1 BKat; § 19 OWiG).Zu dieser Zeit stand unser Auto vor der Haustür, ich selbst als Fahrer kaufte ca., 20 min früher bdi der Tedlekom einen Router (Bankunterlagen als Beweismittel): 11.28 h geparkt – aber 11.04.39 bei Telekom bezahlt. Beim Berliner Verkehr müßte ich nicht einmal mit einem Hubschrauber diese Zeit erreichen. Meine Frau selbst fährt seit 1988 nicht mehr.Das Telekomgeschäft liegt ca. 3,5 km von unserer Wohnungh entfernt. Im 24 min müßter ich also nach Maßgabe der Polizei meine Wohnung erreicht haben und mit dem Auto über 10 km entgegengesetzt durch den Innenstadtverkehr gefahren sein. Was soll man machen – § 153 StGB. Viele Grüße h.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dr. H.,
      grundsätzlich können Sie in einem Anhörungsbogen die Situation aus Ihrer Sicht darstellen. Aber wir dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen. Bei rechtlichen und strittigen Fragen empfehlen wir daher den Gang zum Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Chris sagt:

    Ich wurde mit 25 km/h zu schnell außerorts geblitzt. Mein Vater ist Halter des Fahrzeugs. Er hat den Anhörungsbogen bekommen, aber diesen einfach nicht beantwortet. Nun ist diese Bogen zu mir gekommen, obwohl mein Vater keine Angaben gemacht hat. Ist das rechtens? Liegt hier vielleicht ein Fehler vor?

    Gruß Chris

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      ja, das ist rechtens. Es können weitere Ermittlungen bezüglich des Fahrers eingeleitet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Claudia sagt:

    Hallo,

    ich habe am 24.12.2015 einen Bußgeldbescheid bekommen: Geschwindigkeitsüberschreitung um 22 km/h auf der Autobahn 08.08.2015 – 1 Punkt und knapp 100€.

    Ich bin damals im Auto einer Freundin gefahren. Diese hat am 25.08. einen Anhörungsbogen erhalten, in dem sie Angaben zu meiner Person als Fahrer gemacht hat. Da man mich dann wohl noch immer nicht ausfindig machen konnte, erhielt sie am 22.09. eine Vorladung bekommen und hier ein weiteres Mal meine Daten an die Behörde weitergegeben.

    Aus meiner Sicht ist die Ordnungswiedrigkeit verjährt oder rechne ich hier falsch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Claudia,

      da Ermittlungen zur Identifizierung des Fahrers eingeleitet wurde, sollte die Verjährungsfrist unterbrochen wurden sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Jan sagt:

    Hallo!

    Ich wurde Ende September 2015 als Fahrer des Fahrzeugs der Mutter (Halterin) meiner Freundin außerorts mit 23 km/h (nach Abzug) geblitzt. Der Anhörungsbogen wurde der Mutter meiner Freundin Ende Oktober zugestellt (30.10.), welche diesen ausgefüllt (mit meinen Daten) zurückgeschickt hatte. Wenn wir vom gewöhnlichen Postlauf und Möglichkeit einer behördl. Kenntnisnahme ausgehen, hatte die Straßenverkehrsbehörde am 10.11. +/- meine Daten. Nun der Frageteil: Ab diesem Zeitpunkt hat die Behörde dann nochmals (nach eingetretener Hemmung durch den Anhörungsbogen) 3 Monate Zeit mir einen Bußgeldbescheid zuzustellen, oder kommt erst dann eine Anhörung meinerseits? Anfang Februar 2016 wäre demnach – sofern ich das Alles hier richtig verstanden habe – theoretisch Verjährung eingetreten? Und was gibt es für sonstige Beispiele, die eine Verjährung ohne Wissen des Beschuldigten hemmen können? Anfrage/Zusammenarbeit mit dem Einwohnermeldeamt z.B.? Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      sobald der Anhörungsbogen zugestellt, ausgefüllt und weitergeleitet wurde, ist das Bußgeldverfahren bereits am laufen. Die Anhörung Ihrerseits müsste noch kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Jan sagt:

        Hallo!

        Hieße das dann, dass ein Neubeginn der Verjährungsfrist (auch 3 Monate? habe irgendwo mal was von 6 Monaten ab Frist-Neubeginn gelesen) ab dem Zeitpunkt stattfand, als der ausgefüllte und weitergeleitete Anhörungsbogen (seitens der Mutter meiner Freundin mit meinen Daten) der Straßenverkehrsbehörde zustellt wurde (bzw. diese Kenntnis von diesem genommen hat)?

        “Die Anhörung Ihrerseits müsste noch kommen”

        Für mich bedeutet das dann, dass, sobald Anfang Februar (Fristende, sofern auf 3 Monate abgestellt wird) erst ein Anhörungsbogen oder (schon) ein Bußgeldbescheid mir zugestellt wird, dieser dann verjährt wäre? Habe ich das richtig verstanden?

        Ansonsten noch eine weitere Frage: Wie ich hier bereits mehrfach gelesen habe gibt es interne Vorgänge der Straßenverkehrsbehörde, die eine Verjährung weiterhin hemmen (können), ohne, dass man davon Kenntnis hat? Welche wären das?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jan,

          in der Tat sollte die Sache Anfang Februar verjährt sein. Grundsätzlich können viele interne Vorgänge die Verjährung unterbrechen – etwa ein richterlicher Beschluss oder der Eingang der Akten beim Amtsgericht.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Michael sagt:

    Hallo, ich wurde am 24. August 2015 mit dem Wagen eines Bekannten auf einer dreispurigen und leeren Autobahn mit 150km/h geblitzt. Erlaubt waren 120km/h. Nach Abzug der Toleranz bleiben 25 km/h zu schnell.
    Der Halter bekam zwei Wochen später einen Anhörungsbogen. In den vergangenen Monaten bekamen verschiedene Fahrer Anhörungsbogen. Mein Name, meine Person wurde während der gesamten vergangenen 4 Monate und 14 Tage nie erwähnt.
    Jetzt wurde mein Name genannt und wahrhaftig, mit Datum vom 6. Januar 2016 traf der Anhörungsbogen bei mir ein.
    Die Behörde müßte doch selbst sehen das längst die Verfolgungsverjährung eingetreten ist?
    Kann ich auf dem Anhörungsbogen ankreuzen das ich gefahren bin und reicht es auf die bereits eingetretene Verfolgungsverjährung hinweisen?

    Gruß Michael

    • Marc Gg sagt:

      Hallo,

      ich bin mit 27 km/h zu schnell geblitzt wurden. Jedoch bin ich nicht der Halter des Fahrzeugs. Dieser hat jetzt ein Anhörungsbogen bekommen. Dieser kam erst nach 17 Tagen. Es war kein Foto bei. Das Foto könnte ich Online einsehen. Es war jedoch sehr dunkel und man kann den Fahrer nur sehr schwer erkennen. Geblitzt wurde mit einer PoliScan Speed.

      Wie sollte man in diesen Fall vorgehen.

      Gruß Marc

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Marc,

        auf dem Anhörungsbogen muss der Halter keine Angaben zur Tat machen, sondern nur zu seiner Person. Trifft der Bußgeldbescheid ein, haben Sie danach 14 Tage Zeit Einspruch einzulegen. Da wir keine Rechtsberatung geben dürfen, können wir Ihnen keine Handlungsempfehlungen geben oder einschätzen, ob sich der Einspruch lohnen würde. Bitte wenden Sie sich dazu an einen Rechtsanwalt.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten und verweisen daher an dieser Stelle auf einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. suncica sagt:

    Hallo ich bin in 57 km zu schnell gefahren aber auf anhörung steht nicht kriege ich jetzt fahrverbot oder nicht

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Suncica,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 57 km/h, fällt in der Regel immer ein Fahrverbot an. Ob dies ein oder mehrere Monate andauert, hängt von den äußeren Umständen ab (innerorts/außerorts, Ersttat/Wiederholungstat etc.)

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. John S. sagt:

    Hallo.
    Ich habe einen Anhörbogen als Halter eines Fahrzeuges bekommen indem mit eine Halteverbotverstoß vorgehalten wird.
    Als Zeuge steht in dem Bogen nur: Foto.
    Entweder steht doch da entweder der Name des HiPo. Ich denke, dass das Foto durch einen Privatmann gemacht wurde. Ist nur ein Foto als Beweis zulässig ohne die Benennung der Person die es gemacht hat? Die ist doch auch Zeuge? Hab ich keine Recht darauf zu erfahren wer mich angezeigt hat?
    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo John,
      in diesem Fall wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Vera sagt:

    Hallo,
    wir waren am 08.01. in Gotha und haben unser Auto auf einem Parkplatz zentrumsnah abgestellt. Der Parkscheinautomat war defekt und man mußte stattdessen eine Parkscheibe sichtbar ins Auto legen. Da wir keine hatten, sind wir ein paar Meter weiter in eine Volksbank gegangen und haben da tatsächlich eine Parkscheibe bekommen. Als wir zum Auto zurückkamen, sahen wir noch wie die Politesse zwei Auto weiter ein parkendes Auto fotografierte. Da wir uns unsicher waren, ob Sie unseren Pkw ev. auch fotografiert hatte, haben wir vorsichtshalber Bilder vom parkenden Auto mit Parkscheibe gemacht. Nun haben wir heute eine Schriftliche Verwarnung / Anhörung bekommen, weil wir die Parkscheibe nicht ausgelegt hätten – 10 Euro. Wir können eine schriftliche Äußerung zum Sachverhalt machen, jedoch wird im Text darauf hingewiesen, daß bei einer Ablehnung keine Rückäußerung der Verwaltungsbehörde kommt und ein Bußgeldbescheid erlassen wird, der mit Kosten (Gebühren u. Auslagen) verbunden ist. Was kann ich hier tun, hat es Sinn zu widersprechen.
    Gruß Vera

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vera,

      da, auch wenn nur kurz ohne Parkscheibe geparkt wurde, dies als Verstoß gilt, sollte das Bußgeld dafür dementsprechend gezahlt werden. Da wir keine Rechtsberatung geben können, empfiehlt es sich im weiteren vorhaben sich an einen Rechtsberater zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Steffi sagt:

    Hallo
    Ich bin in einer 30 Zone mit 30kmh geblitzt worden !
    Was steht mir jetzt bevor ?
    Ich bin nicht mehr in der Probezeit.
    Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt beim Eishockey Training kurz vor der Halle habe ich den Anrufs seines Trainers bekommen der mir sagte das mein Sohn einen Unfall hatte darauf habe ich Gas gegeben da mein Sohn erst 5 jahre ist.
    Könnte ich deswegen Einspruch einlegen und würde dies überhaupt etwas bringen ?
    Droht mir jetzt Fahrverbot bin nämlich aus beruflichen Gründen auf meinen Führerschein angewiesen

    MfG Steffi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steffi,

      diesbezüglich müssten Sie sich an einen Rechtsberater wenden, da wir keine Rechtsberatung geben dürfen, wie Sie in ihrem gesonderten Fall weiter vorgehen.
      Wenn Sie allerdings in einer 30 Zone ca. 27 km/h zu schnell gefahren sind, darin wurden nun die Toleranzabzüge einkalkuliert, dürfte nur ein hohes Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg auf Sie zu kommen und sofern Sie nicht noch weitere Verstöße vorzuweisen haben, kein Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Thor sagt:

    Ich erhielt mit Datum 12.01.2016 eine Mahnung zu einer Geldbuße aus einem Parkvergehen erhalten. Allerdings habe ich weder einen Anhörungsbogen noch einen Bußgeldbescheid erhalten. Der Bußgeldbescheid wird in der Mahnung mit dem 29.09.2015 datiert, die Verkehrsordnungswidrigkeit mit dem 05.06.2015.

    Nach heutigem Telefonat mit der Bußgeldstelle räumte der Sachbearbeiter ein, er könne eine geänderte Adresse zwischen Bußgeldbescheid und Mahnung sehen. Liegt hier nicht in jedem Fall eine Verjährung vor?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thor,

      möglicherweise kann die nicht angegebene oder geänderte Adresse Ursache sein, dass Ihnen zeitnah schon mehrere bescheide zugestellt wurden. Demnach müssten Sie sich nochmals genau an die Behörden wenden, da diese alle Informationen bezüglich Ihrer Person im Detail vorliegen haben müsste.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Jana sagt:

    Hallo,
    mein Sohn hat in der Probezeit trotz sperrlinie überholt.. Bekam 2 Jahre Verlängerung und Aufbauseminar.
    Ein Jahr später wurde er mit 17 Km/h zu schnell auf der Autobahn geblitzt. 30,-€.
    Jetzt 1 Jahr später wurde er mit 35 Km/h außerhalb der Ortschaft geblitzt.
    Was hat er zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jana,

      sofern sich Ihr Sohn noch in der verlängerten Probezeit befindet, muss er mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen die üblichen Ahndungen für den Verstoß.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Stefan sagt:

    Was ist für die Verjährungsfrist ausschlaggebend – das Datum, zu dem ein Anhörungsfragebogen erstellt wird, oder das Datum an dem man es auf dem Postweg zugestellt bekommt? Das Vergehen (zu nahe aufgefahren) ist am 12.102015 passiert, ich als Halter bekam dann im November oder Dezember einen Anhörungsfragebogen zugeschickt. Hatte angegeben dass ich nicht der Fahrer war und keine Angaben über den Fahrer machen kann. Die Behörde hat den Fahrer nun ermittelt (Familienangehöriger), und einen Anhörungsfragebogen geschickt – Ausstellung am 8.1.2016 also noch innerhalb der Verjährungsfrist, aber Zustellung ist erst am 14.1. erfolgt was ja nach dem Ablauf der Verjährungsfrist wäre. Sollte die Zustellung ausschlaggebend sein, ist es ratsam dann in der Stellungnahme gleich darauf zu verweisen, dass das Vergehen länger als 3 Monate her ist?

    Vielen Dank im voraus für Ihre Auskunft, und viele Grüße, Stefan.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      das Datum der Ausstellung ist ausschlaggebend. Erst, wenn mehr als zwei Wochen zwischen Ausstellung und Zustellung liegen, wird das zweite Datum relevant.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Becky sagt:

    Hallo,
    mein Freund wurde am 26.12.2015 innerorts mit 25 kmh zu schnell geblitzt. Ich weiß dass er mit 80€ und 1 Punkt rechnen muss.
    Allerdings hat er schon einen Punkt wegen schon mal zu schnellem fahren vor knapp zwei Jahren und letztes Jahr bekam 3 Punkte wegen Alkohol am Steuer und 9 Monate Fahrverbot.
    Wenn er jetzt diesen Punklt dazu bekommt, hat er sonst etwas zu befürchten, wie dass er den Führerschein wieder abgeben muss oder so? Oder bleibt es dann bei dem zusätzlichen Punkt und der Geldstrafe?
    Könnte ich diesen Punkt nicht einfach auf mich nehmen, da ich noch keine habe? Oder geht das nicht, weil man ihn deutlich auf dem Foto sieht?
    LG Becky

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Becky,
      in diesem Fall hätte Ihr Freund fünf Punkte auf seinem Flensburger Konto und muss daher mit einer kostenpflichtigen Ermahnung rechnen. Außerdem wird er normalerweise darauf hingewiesen, dass er an einem freiwilligen Fahreignungsseminar teilnehmen kann, um einen Punkt abzubauen. Mit einem erneuten Fahrverbot wird er in der Regel nicht konfrontiert. Sollten Sie den Punkt auf sich nehmen, so machen Sie sich strafbar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Leni sagt:

    Hallo,
    ich bin außerhalb geschlossener Ortschaften mit 61 kmh zu schnell geblitzt worden – Toleranz hier schon abgezogen, wird jedoch im Schreiben nicht aufgezeigt wieviel. Erlaubt waren 100kmh.
    Jetzt würde ich wegen 1 kmh die doppelte Stafe und die doppelte Zeit Fahrverbot erhalten (2 Monate, anstatt 1 Monat). Ich habe mir in fast 30 Jahren Führerscheinzeit nie etwas zu schulden kommen lassen oder wurde geblitzt, auch keinen Punkt in Flensburg. Jetzt ist dieses 1 kmh natrülich doppelt ärgerlich für mich.
    Welche Möglichkeiten gäbe es, den angegebenen Messert (61 kmh zu schnell) um dieses 1 kmh zu mindern bzw. mindern zu lassen? Im Voraus vielen Dank für Ihre zeitnahe Rückmeldung.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leni,
      in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Stefan sagt:

    hallo ich bin in Berlin auf der Landsberger Allee geblitzt worden mit 71km/h , erlaubt sind dort 60 km/h.

    Heute kam der Bfrief und da steht drin es wären nur 50 km/h zulässig wegen geschlossener Ortschaften.
    Ich fahre seit Jahren dort lang und es sind überall 60er Schilder. Es sind transitstrecken und die Kilometerbegrenzung sind dort angehobene
    Wie verhält man sich nun?

    Fahrzeughalter ist meine Schwester , Foto ist schlecht und man erkennt mich kaum

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      in der Regel wird die Geschwindigkeit dann kontrolliert, wenn auch auf den Strecken zeitweise die innerörtlichen Vorgaben gelten, was bedeutet, dass die 60 Km/h aufgehoben werden können und dort bewusst auch kontrolliert wird. 50 km/h ist die übliche Geschwindigkeit für geschlossene Ortschaften. Sie können sich diesbezüglich an einen Fachanwalt wenden, der Ihnen eine genaue Rechtsberatung gibt, zu Ihrem weiteren Vorgehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Thomas sagt:

    Hallo,

    unser Firmenwagen wurde am 17.12.15 vom Zweckverband Töging a Inn geblitzt. Der Anhörungsbogen ist erst am 1.2.16 hier eingetroffen. Nun ist es schwierig, dem Sachverhalt nachzugehen, da schon soviel Zeit vergangen ist. Daher meine Frage:
    Welche Zeitspanne darf zwischen Anhörungsbogen und Verkehrsübertretung liegen? Gibt es hierzu Urteile?
    Danke für die Auskunft
    Thomas Dette

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die Verjährungsfrist endet in der Regel innerhalb von 3 Monaten. Bezüglich des weiteren Vorgehens sollten sie sich für Ihren speziellen Fall an einen Rechtsberater wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Oliver B. sagt:

    Hallo,

    hatte am 09.09.2015 einen Leihwagen. Mit Datum 07.12.2015 wurde mir ein Anhörungsbogen versucht zuzustellen, den ich jedoch aufgrund eines falschen Vornamens nicht annahm und ungeöffnet zurücksandte.

    Am 08.02.216 erhielt ich einen Anruf der örtlichen Polizei mit der Bitte um telefonische Auskunft hierüber.
    Teilte mit, dass ich keinen auf meinen Namen ausgestellten Anhörungsbogen erhalten hätte, jedoch um Zusendung per Mail gebeten, um mir ein Bild des Vorwurfs machen zu können.

    Nun gut, das Foto ist eindeutig, jedoch stellt sich mir die Frage, ob hier nicht längst eine Verjährung eingetreten ist.
    Leider liegen mir weder der Original-Anhörungsbogen des Autovermieters, noch der gelbe Umschlag vor.
    Wie seht Ihr die Rechtslage?

    Beste Grüße Oli

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Oliver,

      leider können wir keine Einzelfällen beurteilen, für eine Rechtsberatung verweisen wir daher auf einen Anwalt. Allgemein lässt sich sagen, dass viele – auch behördeninterne – Vorgänge zu einer Unterbrechung der Verjährung führen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Katja sagt:

    Hallo, wir haben eine Verwarnung/Anhörung bekommen, da mein Mann angeblich auf einem Busparkplatz geparkt hat. Das Auto neben uns hatte keinen Zettel vom Ordnungsamt. Da als Beweismittel Zeuge, Foto angegeben wurde, würde ich das gerne anfordern. Zumal das wirklich nicht ersichtlich war und dort ein Parkscheinautomat stand. LG

  30. Jenni sagt:

    Hallo ! Ich habe Post bekommen uns soll außerorts mit 21 kmh (toleranzabzug schon abgezogen) zu schnell gefahren sein! Das Bild ist hat keine gute Qualität (Schnee/regen) und unscharf..
    Ich bin in Probezeit und mir sicher das es nicht so schnell war ! Leider kann ich mir keinen Anwalt für einen Einspruch sowie ein aufbauseminar leisten. Kann ich das durch nicht beantworten umgehen? Oder sagen keine genaue Identität bestimmbar ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenni,

      gemäß der Radargeräte und der Überprüfung wird die Geschwindigkeitsüberschreitung stimmen. Da Ihre Situation in diesem Fall schwierig ist, bleibt hier Möglichkeit sich mit einem Rechtsberater auseinanderzusetzen bzw. das verordnete Bußgeld zu bezahlen bestehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Niko sagt:

    Ich wurde mit 144 auf der Autobahn geblickt wo 100 erlaubt waren. Der Wagen ist zugelassen auf meine Mutter und sie hat entsprechend von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Ich wohne nicht mehr bei ihr etc, aber trotzdem habe ich nun 2 Wochen vor Verjährungsfrist einen Brief “Anhörung im Bußgeldverfahren” bekommen. Das Foto entstand mitten in der Nacht und ist extrem schlecht. Man sieht keine Brille usw.
    Soll ich besser gar keine Angabe zur Sache machen oder besser einen Haken machen bei “Ich gebe den Verstoß nicht zu, weil… ich mich auf dem Foto nicht erkenne. Ich bin Brillenträger und trage Vollbart..” ?
    Und wie kommen die überhaupt auf mich? Ich wohne nicht mehr zuhause, der Wagen steht nicht bei mir, meine Nachbarn haben nichts gesagt und ich habe 2 andere Autos…
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niko,
      wir können Ihnen nicht beantworten, welche Angaben Sie im Anhörungsbogen machen sollten, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. In dieser Sache würde es sich empfehlen, einen Anwalt zu befragen. Um zu erfahren, wie die Beamten auf Sie gekommen sind, können Sie beispielsweise bei dem Ansprechpartner anrufen, der auf dem Schreiben vermerkt ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Tobias sagt:

    Hallo liebes Team von Bussgeldkatalog,
    Ich habe eine Anhörungsbogen bekommen, wegen Verdacht der Geschwindigkeitsüberschreitung.
    Ich möchte mich nicht äußern.
    Ich bin ja aber verpflichtet, die Personalien anzugeben falls diese auf der ersten Seite nicht korrekt sind. Aber meine Personalien sind auf der ersten Seite von der Behörde komplett aufgeführt.
    Muss ich den Bogen dann unausgefüllt zurückschicken?
    Oder muss ich nichts tun weil die Behörde meine korrekten Personalien schon hat?
    Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,
      Sie müssen in jedem Fall Angaben zur Ihrer Person machen und haben danach etwa eine Woche Zeit, um den Anhörungsbogen zurückzuschicken. Tun Sie dies nicht, dann können weitere Strafen drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Thomas sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine Zeugenanhörung zur Fahrerfestellung zugeschickt bekommen, da mein Fahrzeug angeblich in einen “Verkehrsunfall mit Flucht” verwickelt gewesen sein soll. zur angegebenen Tatzeit stand mein Fahrzeug aber auf einem Parkplatz und ich an meinem Arbeitsplatz. Es ist nichts beschädigt. Es ist kein Foto angehängt.
    Jetzt bin ich mir unsicher wie ich mich zu dem vorfall äußere. Und vor allem warum ich diese Anhörung bekommen habe
    Danke und Lg
    Thomas

  34. Tetiana sagt:

    Guten Abend.

    Ich habe heute in der Innenstadt auf einer Straße geparkt, die keine blaue Schilder “parken mit Parkschein” gehabt hat (bin extra nach vorn und nach hinten gelaufen, um es zu prüfen) . Auch alle Auto vor und nach mir hatten keine Parkscheine hinterm Fenster liegen.
    Aber trotzdem einen straf-Zettel bekommen: ” parken ohne gültigen Parkschein”!
    Habe die Straße extra am Anfang und am Ende fotografiert… Die Fotos beweisen eindeutig, dass Zeichen : parken mit Parkschein -fehlte, wie auch einen parkscheinautomat.
    Wie soll ich weiter vorgehen?
    Sollte ich einen Widerspruch einlegen?

    Vielen Dank in Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tetiana,

      wir können keine Rechtsberatung geben und Ihnen daher nicht sagen, ob Sie Widerspruch einlegen sollten. Besprechen Sie am Besten mit einem Anwalt, wie Sie weiter vorgehen sollen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Heiko sagt:

    Hallo,

    ich habe mit einem Leihwagen der Autowerkstatt einen Geschwindigkeitsverstoß begangen (21 km/h außerorts) und wurde von einem stationären Messgerät geblitzt. Nach ca. 3 Wochen bekam ich einen Anhörungsbogen zugesandt. Meine Fahrerdaten wurden von der Werkstatt übermittelt. Im Anhörungsbogen habe ich meine Personalien angegeben und mich zur Sache nicht geäußert. Der Verstoß ist von meiner Seite unstrittig und ich hatte mich mit dem Bußgeld bereits abgefunden. Das Foto ist zwar keine gute Qualität, aber meine 5-jährige Tochter hat mich darauf sofort erkannt. Als ich gestern die erwartete Behördenpost bekam war darin ein Zeugenfragebogen enthalten in dem stand:

    “Aufgrund der bisherigen Feststellungen kommen Sie für den vorgenannten Verstoß als verantwortlicher Fahrzeugführer nicht in Betracht. Zur Ermittlung der betroffenen Person werden Sie daher als Zeuge gehört und geben, den Namen und die Anschriftdes Fahrzeugführers anzugeben.”

    Mit welchen Konsequenzen habe ich zu rechnen, wenn ich jetzt von meinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch mache? Oder kann ich eher davon ausgehen, dass das Verfahren eingestellt wird?

    Vielen Dank für eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heiko,
      leider lässt sich nicht pauschal beantworten, wie die Behörde nun vorgehen wird. Grundsätzlich können Sie erst einmal von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Ob die Behörde darauf hin das Verfahren einstellt, lässt sich nicht eindeutig sagen, ist aber eher unwahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Mark sagt:

    Ich wurde heute in einer verkehrsberuhtigten Zone angehalten. Der Beamte behauptete ich sei nicht – wie vorgeschrieben – Schrittempo gefahren sondern schneller. Ich habe dieses angezweifelt, da aufgrund von zahlreichen Verkerhshindernissen und künstlichen Strassenerhebungen man ohnehin nur Schrittempo fahren kann. Ich habe einen Geschwindigkeitsnachweis verlangt. Der Beamte sagte mir, dass der Gesetzgeber der Polizei hier die Möglichkeit gibt aufgrund von Schätzungen Verwarngelder zu verhängen und mich gefragt ob ich sofort via EC Karte zahlen oder Widerspruch einlegen möchte. Ich habe mich für eine dritte Variante entschieden und auf einen Zahlschein bestanden. Kann ich jetzt noch Widerspruch einlegen, und falls ja wie ? Leider ist auf dem Zahlschein lediglich §§ 55, 57 OWIG angeben aber keine Adresse an die man einen Widerspruch senden kann.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      grundsätzlich haben Sie immer die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Einspruch einzulegen. Die entsprechende Adresse sollte auf dem Bescheid stehen. Sie können einen Bußgeldbescheid von einem Anwalt prüfen lassen, wenn Sie Zweifel an der Rechtsmäßigkeit des Bescheides haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Bigi sagt:

    Mein Sohn hat Führerschein auf Probe und ist mit dem Auto vom Vater geblitzt worden.23 km zu schnell außerhalb geschlossener Ordschaft.
    Anhörungsbogen ist gekommen wenn wir ihna ausfüllen und den Halter als Fahrer angeben wird das kontoliert oder schicken die dann den Bußgeld Bescheid direkt an den Halter raus.
    Oder ist es ratsam keinen Fahrer anzugeben, da mehrer mit dem Auto fahren.

    Danke für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bigi,

      es kommt darauf an, an wen der Anhörungsbogen gerichtet worden ist. In der Regel sind Sie nicht dazu verpflichtet Angaben zur Sache zu machen. Sie müssen also keinen Fahrer nennen. Es genügt, wenn Sie die Personendaten prüfen bzw. korrigieren und an die Bußgeldstelle zurücksenden. Wird Ihnen allerdings konkret vorgeworfen, die Tat begangen zu haben, sollten auch mitteilen, dass Sie nicht der Fahrer waren, sollte dies zutreffen. Die Bußgeldstelle versucht dann in Ihrem Umfeld den fahrer ausfindig zu machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Mace sagt:

    Hallo

    ich habe heute einen Anhörungsbogen erhalten. Datum des Schreibens 25.02. Mir wird zu Last gelegt am 05.10.15 zu schnell gewesen zu sein. Ist das nicht bereits verjährt? Ich war auf der A8 48km/h zu schnell. Grund war das die Digitalbrücken 60 km/h vorschrieben, wegen Nebel. Es war aber nicht neblig(sonst hätte man mich wohl nicht blitzen können bzw. nichts auf dem Bild erkannt) darum bin ich die üblichen und dort regulär erlaubten +-100 km/h gefahren. Wie sollte ich reagieren?

    Würde mich über eine Antwort freuen.
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mace,
      die Verjährung bei Ordnungswidrigkeiten beträgt in der Regel 3 Monate. Dementsprechend müsste die Tat bereits verjährt sein. Bei der letzten Frage würden wir Ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt zu befragen, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Hunzelmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Ich habe eine Anhörung im Busgeldverfahren erhalten, indem das Rotlicht bei einer Fußgängerampel missachtet wurde. Beweismittel: Messung mit Lasergerät und Foto. Die Angaben zu meiner Person und das Foto stimmen. Allerdings bin ich der Meinung mit einem anderen Fahrzeug mit Anhänger rechts daneben von mir, noch bei gelb gefahren zu sein! Es blitzte insgesamt viermal und ich befürchte, dass deshalb diese Messung fehlerhaft nachteilig sich für mich auswirken könnte indem die besagte 1 Sekundenzeit, eventuell fälschlicherweise interpretiert wird und mir dadurch schlimmeres als 90 Euro Bußgeld und ein Punkt drohen könnten. Soll ich meine Befürchtung im Anhörungsbogen dazu bereits jetzt, angeben, oder abwarten bis der tatsächliche Busgeldbescheid kommt? Jedenfalls wusste ich dass dort ein Blitzer steht und es war Leichtsinn noch bei Gelb zu versuchen über den Weg zu kommen. Ich danke Ihnen für eine hilfreiche Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hunzelmann,

      es ist möglich, im Anhörungsbogen Angaben zur Tat zu machen, dazu verpflichtet sind Sie aber nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Hunzelmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich habe eine Anhörung im Busgeldverfahren erhalten, indem das Rotlicht bei einer Fußgängerampel missachtet wurde. Beweismittel: Messung mit Lasergerät und Foto. Die Angaben zu meiner Person und das Foto stimmen. Allerdings bin ich der Meinung mit einem anderen Fahrzeug mit Anhänger rechts daneben von mir, noch bei gelb gefahren zu sein! Es blitzte insgesamt viermal und ich befürchte, dass deshalb diese Messung fehlerhaft nachteilig sich für mich auswirken könnte indem die besagte 1 Sekundenzeit, eventuell fälschlicherweise gemessen und deshalb falsch interpretiert wird und mir dadurch schlimmeres als 90 Euro Bußgeld und ein Punkt drohen könnten. Soll ich meine Zweifel im Anhörungsbogen dazu bereits jetzt erläutern, oder abwarten bis der tatsächliche Busgeldbescheid kommt? Jedenfalls wusste ich dass dort ein Blitzgerät steht, deshalb war es Leichtsinn noch bei Gelb zu versuchen über den Fußgängerweg zu fahren. Ich danke Ihnen im Voraus für eine hilfreiche Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hunzelmann,

      inwiefern Sie Ihre Zweifel angeben und die Vermutungen äußern, ist uns nicht möglich eine Empfehlung auszusprechen. für Ihren speziellen Fall ist es dagegen dann eher von vorteil diese Frage an eine Rechtsberatung weiterzugeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Tereh sagt:

    Hallo,

    wurde im Feb. an einer Ampel geblitzt und habe ewig auf den Brief gewartet. Gestern kam mein Vater ins Zimmer, der beim putzen unter der Kommode dann den Brief fand. Mein Problem, der Brief kam schon vor zwei Wochen. Habe einen Brief verfasst um mich zu entschuldigen, da die Angaben auf dem Anhörungsbogen stimmen habe ich nur die Unterschrift darunter gesetzt.

    Wurde mit 0,66s geblitzt was ja 1Punkt 90€ als strafe anfallen würden…

    Aber da ich den Anhörungsbogen nicht fristgerecht versendet habe, kann laut Internet meine strafe zum Fahrverbot führen.. Stimmt das?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tereh,

      da Sie den Anhörungsbogen zurückgesandt haben, sollten keine zusätzlichen Strafen anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Anna sagt:

    Guten Tag,

    habe eine Frage zu den Verjährungsfristen: bin 28.09.2015 geblitzt worden, hierbei handelt es sich um einen Firmenwagen. Die Behörde hat sich bei dem Unternehmen am 20.10.2015 gemeldet. Die Kollegin hat am selben Tag, Namen der Fahrzeughalter telefonisch mitgeteilt. Ich habe über das Vergehen durch den Anhörungsbogen vom 10.02.2016 erst erfahren. Ist der Frist für nicht längst verjährt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,

      es könnte eine Verjährung sein. Sie können jederzeit Einspruch erheben. Bei weiteren Fragen sollten Sie aber einen Anwalt konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Kevin sagt:

    Guten Tag,

    ich habe vor kurzem einen Anhörungsbogen erhalten.
    Mir wird vorgeworfen, dass ich den erforderlichen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht eingehalten haben soll.
    Da ich bei so einer Autofahrt eigentlich immer großen Abstand halte (gerade auf der A2), kann ich mir nicht vorstellen, dass das stimmt.
    Was passiert nun wenn ich den Verstoß nicht zugebe? Kommt es direkt zum Gerichtsverfahren? Falls ja, dann würde mich der Sprit zum Gericht schon mehr als 75€ kosten…

    Beste Grüße

    Kevin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      Sie sind verpflichtet, den Anhörungsbogen zurückzusenden – allerdings müssen Sie darauf keine Angaben zur Tat machen. In der Regel erhalten Sie daraufhin den Bußgeldbescheid. Zu einem Gerichtsverfahren kommt es erst, wenn Sie Einspruch einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Wilhelm sagt:

    Ich bin auf der Autobahn geblitzt worden. Hatte das Auto meiner Freundin. (Halterin).muss sie mich benennen, wenn Nein wie kann man mich ausfindig machen.Anderer Wohnsitz.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wilhelm,
      Ihre Freundin muss Sie nicht als Fahrer benennen. Um dem wahren Täter auf die Schliche zu kommen, kann die zuständige Behörde jedoch eine Fahrtenbuchauflage veranlassen. Ansonsten könnten Sie natürlich durch das “Blitzerfoto” identifiziert werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Jürgen S. sagt:

    Frage:
    Mein Sohn fuhr auf der Autobahn zu dicht auf mit meinem Fahrzeug (30 m Abstand bei 134 km/h)
    Er ist noch in der Probezeit.Im Zeugenfragebogen des Polizeiverwaltungsamtes habe ich mich als Fahrer angegeben.
    Aufgrund des Photos wird dies aber nicht akzeptiert.
    Wie soll ich mich jetzt gegenüber der örtlichen Polizei , die das Verfahren jetzt bekommen hat , verhalten?

    • Matthias jung sagt:

      Auch ich habe es so gemacht. Wie ist der Fall ausgegangen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jürgen,
      bitte wenden Sie sich in dieser Angelegenheit an einen Anwalt, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Durch die Falschangabe haben Sie sich der falschen Verdächtigung strafbar gemacht und können in der Regel mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Gunter sagt:

    Anhörung nach
    Die Formulierung „Vorwurf“ spielt laut Rechtsprechung eine wichtige Rolle. Es sollte im Anhörungsbogen also geschrieben stehen: „…wird Ihnen vorgeworfen…“. Steht allerdings folgendes: „…wurde festgestellt, dass….“, so tritt bei letzterem keine Unterbrechung der Verjährung ein, da nur bei ersterem („…wird Ihnen vorgeworfen…“) auch ein persönlicher Vorwurf gegenüber des Empfängers ausgesprochen wird.

    Ist folgende Formulierung dem gleichzusetzen und führt diese dann ebenfalls zur Nichtunterbrechung der Verjährung
    Adressiert an Halter;
    dem Führer/ der Führerin wird vorgeworfen….

    Nach Benennung der Tat und den übrigen erforderlichen Angaben folgt
    “Aufgrund der Feststellungen kommen die Halterin/derHalter für den vorgenannten Verstoß als verantwortliche Fahrzeugführerin oder – führer nicht in Betracht.

  47. Tino sagt:

    Mein ehemaliger Chef hat mich als Fahrer seines LKW angegeben. Habe einen Anhörungsbogen bekommen. Auf dem Foto ist kein Gesicht nicht zu erkennen sondern nur die Nase und das Kinn. Wie soll ich mich verhalten? MfG.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tino,

      wenn Sie als Halter des Fahrzeugs eingetragen worden sind, droht Ihnen das entsprechende Bußgeld. Das Blitzerfoto spielt keine Rolle, wenn Sie als Fahrzeughalter eindeutig identifiziert wurden – die Identifikation erfolgt dabei über das Kennzeichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Heiko D. sagt:

    Habe heute 13.4.2016 eine schriftliche Verwarnung /Anhörung bekommen. Die Ordnungswidrigkeit (befahren von Waldwegen) wurde laut dem Schreiben am 15.10.2015 begangen. Meine Frage: muss das nicht innerhalb von drei Monaten kommen und nicht wie hier nach fast einem halben Jahr??
    Oder soll ich die 35 Euro einfach bezahlen und die Sache ist erledigt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heiko,

      in der Regel verjähren Bußgeldbescheide nach drei Monaten. Allerdings können viele behördeninterne Vorgänge zur Unterbrechung der Verjährung führen, sodass der Bescheid auch nach einem halben Jahr noch rechtens ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. I. sagt:

    Hallo,

    ich wurde geblitzt und meine Mutter hat als Halterin zunächst den Anhörungsbogen erhalten. Ein Foto von mir liegt dem Schreiben bei. Das Bild ist relativ unscharf, aber ich kann nicht einschätzen, ob ich für die Behörde als erkennbar gelte. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Für den Fall, dass meine Mutter im Anhörungsbogen angibt, sie wisse nicht, wer gefahren ist – hat sie sich dann strafbar gemacht, wenn die Behörde oder ggf. ein Richter entscheiden sollte, dass ich auf dem Foto eindeutig zu erkennen bin?
    Ich hoffe, die Frage ist verständlich.
    Vielen Dank für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo I.,
      Ihre Mutter muss im Anhörungsbogen nicht angeben, wer gefahren ist. Die Behörde wird jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit weiter ermitteln, um den wahren Fahrer zu identifizieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. S. Faustyna sagt:

    hallo :-)
    ich wurde vor ein paar wochen in einer 50-Zone mit 19km/h (Toleranz abgezogen ) geblitzt.
    Das Auto läuft aber auf meine Mutter, so dass der Brief an sie gerichtet war.
    Jetzt steht im Brief, dass sie ein Verwarnungsgeld von 35 Euro zahlen muss. Auf dem Brief steht oben drauf ”Schriftliche Verwarnung/Anhörung” und dann wird aufgezählt wo, wann und mit wie viel km/h man geblitzt wurde.
    Ist dieser Brief mit einem Anhörungsbogen zu vergleichen oder reicht es einfach wenn wir die Strafe bezahlen ohne anzugeben, dass ich gefahren bin ?
    Auf der anderen Seite gibt es nur einen Teil für den Fall, dass man nicht mit der Verwarnung einverstanden ist. Dann kann man unten noch die Daten zum Fahrer angeben ? Ist man dazu verpflichtet?

    Liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo S. Faustyna,

      mit dem Verwarnungsschreiben verhält es sich ähnlich wie mit einem Anhörungsbogen. Ihre Mutter kann den Behörden mitteilen, dass Sie die Verwarnung nicht annimmt, weil Sie nicht gefahren ist. Darüber hinaus kann Sie Angaben zum tatsächlichen Täter machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • S. faustyna sagt:

        Okay danke für die Antwort .
        Was wäre denn wenn wir die 35 Euro bezahlen , sind wir trotzdem verpflichtet das Anschreiben mit den Angaben zurück zu schicken, oder wird der Fall nicht mehr weiter verfolgt , wenn wir das Verwarnungsgeld einfach bezahlen ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo S. faustyna,
          Ihre Mutter ist in jedem Fall dazu verpflichtet, den Anhörungsbogen zurückzusenden. Tut sie dies nicht, können weitere Strafen auf sie zukommen. Sie muss dabei jedoch keine Angaben zur Tat machen, sondern lediglich zu ihrer Person. Es steht ihr zudem frei, den wirklichen Täter zu benennen oder nicht. Dabei sollte Ihnen jedoch klar sein, dass Ihre Mutter sich strafbar macht, wenn Sie behauptet, selbst gefahren zu sein. Dies wird normalerweise als falsche Verdächtigung gewertet und mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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