Erfasst vom Blitzer: Lohnt ein Einspruch?

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →

Wann es sich lohnt, einen Einspruch gegen den Blitzer einzulegen

Für einen Einspruch gegen den Blitzer darf der Bescheid nicht älter als zwei Wochen sein.

Für einen Einspruch gegen den Blitzer darf der Bescheid nicht älter als zwei Wochen sein.

Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen die allgemeine Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer am Straßenverkehr erhöhen. Abgesehen von den Tempo-30-Zonen zwecks Lärmschutz sind diese auch durchaus sinnvoll, geschehen doch viele Unfälle durch Raserei.

Doch nicht nur ein Zusammenprall kann einen Kfz-Fahrer teuer zu stehen kommen: Auch Blitzer und Radarfallen sorgen dafür, dass Temposünder zur Kasse gebeten werden. Die Einnahmen durch Bußgeldbescheide erreichen jährlich eine Millionenhöhe.

Um die Messung von einem Geschwindigkeitsmessgerät als Grundlage für einen Bußgeldbescheid nutzen zu können, muss dieses den Vorgaben der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) entsprechen.

Doch diese Vorgaben erfüllen längst nicht alle Blitzer. Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid hat in einem derartigen Fall gute Chancen auf Erfolg.

Wie genau Betroffene dabei vorgehen sollten und ein Beispiel, wo ein Einspruch bei einem Blitzer schon in der Vergangenheit zum Erfolg geführt hat, lesen Sie im nachfolgenden Ratgeber.

Kosten für Blitzer

Die Kosten für Blitzer sind je nach Vergehen unterschiedlich. Wenn Sie geblitzt wurden und Näheres über die einzelnen Blitzer-Strafen wissen wollen, wählen Sie bitte hier die passende Kategorie aus:

Geblitzt und Einspruch einlegen: PoliScan Speed als Paradebeispiel

Wie bereits erwähnt, müssen Geschwindigkeitsmessgeräte den Vorgaben der PTB entsprechen. Ist dies nicht der Fall, kann gegen die Aufnahme vom Blitzer ein Einspruch eingelegt werden. Ist der Einspruch erfolgreich führt das zur Straffreiheit.

So erging es vielen Kfz-Fahrern, die gegen Messungen des Blitzers PoliScan Speed vorgegangen sind. Ein Gutachter konnte vor dem Amtsgericht Mannheim darlegen, dass Messwerte zur Messwertbildung genutzt wurden, die nicht den Vorgaben der PTB entsprachen.

Im Rahmen der Verhandlung kam zudem heraus, dass die Bundesanstalt Kenntnis von diesem Vorgang hatte und nichts unternahm. Dadurch könnten dutzende Bußgeldbescheide zu Unrecht erlassen worden sein.

Ist also der PoliScan Speed als Beweismittel mitsamt Blitzerfoto aufgeführt, kann sich ein Einspruch gegen den Bescheid u. U. lohnen. Dazu ist es allerdings ratsam, einen Anwalt für Verkehrsrecht zu konsultieren. Dieser kann entsprechend Akteneinsicht beantragen und somit feststellen, welche Messwerte verwendet wurden.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →
Der beschriebene Fall zeigt, warum bei einem Blitzer der Einspruch mitunter anzuraten ist. Grundsätzlich hat jeder Betroffene das Recht, diesen einzulegen und sich somit gegen fehlerhafte Messungen zu wehren bzw. die Strafe abzuwenden.

Einspruch gegen einen Blitzer: Die Begründung muss stichhaltig sein

Wollen Sie wegen einem bestimmten Blitzer Einspruch einlegen, ist es empfehlenswert, einen Anwalt zu konsultieren.

Wollen Sie wegen einem bestimmten Blitzer Einspruch einlegen, ist es empfehlenswert, einen Anwalt zu konsultieren.

Wollen Sie wegen einem Blitzer Einspruch einlegen, sollte dieser gut begründet werden. Stellt sich dadurch heraus, dass die Messung tatsächlich fehlerhaft war, bleiben die Blitzer-Konsequenzen für Sie aus. Grundsätzlich muss ein Einspruch innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheids eingelegt werden.

Danach erlangt das Schreiben der Behörde samt Sanktionen die Rechtskraft und kann somit juristisch nicht mehr angefochten werden. Der Betroffene muss die Strafe dann antreten bzw. das Bußgeld bezahlen.

Es ist also wichtig, dass Sie die Frist von zwei Wochen einhalten. Gegen einen Blitzer kann der Einspruch schriftlich an die Behörde gerichtet werden, die den Bußgeldbescheid ausgestellt hat. Mögliche Fehler bei einem Blitzer, die ein solches Vorgehen begründen können, sind:

  • Gerät war nicht vorschriftsgemäß geeicht,
  • mehrere Fahrzeuge auf einem Bild, sodass eine eindeutige Zuordnung der Messwerte nicht gegeben ist,
  • spiegelnde Oberfläche oder
  • das Messgerät wurde falsch aufgestellt bzw. fehlerhaft bedient.

Brauchen Sie bei einem Blitzer für den Einspruch einen Anwalt?

Viele Betroffene fragen sich, wenn sie wegen einem Blitzer Einspruch einlegen wollen, ob dafür ein Anwalt vonnöten ist. Grundsätzlich können Sie das Schreiben an die Behörde selbst verfassen. Allerdings kann ein Rechtsbeistand Akteneinsicht beantragen und somit Messfehler, die zu Ihren Ungunsten ausgelegt wurden, aufdecken.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (100 Bewertungen, Durchschnitt: 4,20 von 5)
Loading...

Verfasse einen neuen Kommentar

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten.
Hier kostenlos prüfen →

Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2018 des VFBV e.V. zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.