Feste und mobile Blitzer in Berlin: Temposündern auf der Spur

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Aktuell gibt es in Berlin 22 feste Blitzer

Blitzer in Berlin: Momentan gibt es 22.

Blitzer in Berlin: Momentan gibt es 22.


Die Straßen der Hauptstadt wiesen eine große Auslastung auf. Trotz unzähligen Möglichkeiten durch öffentliche Verkehrsmittel, nutzen viele Berliner oder auch Pendler aus Brandenburg ein eigenes Kfz um beispielsweise den Weg zur Arbeit zurückzulegen.

Wenn es dann morgen mal etwas schneller gehen muss, treten einige Kfz-Fahrer aufs Gaspedal und überschreiten die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten. Viele werden dabei erwischt, es gibt aktuell 22 stationäre Blitzer in Berlin.

Wo genau stehen die Standblitzer in Berlin? Welche Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog drohen Temposündern? Diesen Fragen geht der nachfolgende Ratgeber auf den Grund. Außerdem versorgen wir Sie mit aktuellen Meldungen rund um Blitzer in Berlin.

Aktuelle Meldungen zum Blitzer in Berlin

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Wie funktionieren Ampelblitzer in Berlin?

Wenn eine Ampel in Berlin länger als drei Sekunden rot war, löst der Blitzer ein Photo aus.

Wenn eine Ampel in Berlin länger als drei Sekunden rot war, löst der Blitzer ein Photo aus.

Jährlich werden in der Hauptstadt dutzende Rotlichtverstöße registriert. Dieser entsteht, wenn Kfz-Fahrer eine Ampel überfahren, obwohl diese bereits rot leuchtet. Dabei ist der einfache von einem qualifizierten Rotlichtverstoß zu unterscheiden.

Um letzteren handelt es sich, wenn die Ampel schon länger als eine Sekunde rot war. Neben einem Bußgeld erhält der Betroffene in diesem Fall auch ein Fahrverbot gemäß Bußgeldkatalog. Es handelt sich dabei um einen temporären Entzug der Fahrerlaubnis für maximal drei Monate.

Um einen Rotlichtverstoß aufdecken zu können, sind einige „Blitzerampeln“ in Berlin im Einsatz. Es handelt sich dabei in aller Regel um Messgeräte, welche fest in einem Kreuzungsbereich installiert sind.

Unter der Fahrbahn ist meist eine Induktionsschleife verlegt, welche von der Haltelinie bis ungefähr zur Höhe der Ampelmasten reicht. Wird die Induktionsschleife überfahren, obwohl die Ampel bereits auf Rot geschaltet war, löst eine Kamera beim Überfahren der Haltelinie aus.

Fährt der Betroffene weiter, fertig der an der Ampel stehende Blitzer in Berlin eine weitere Aufnahme an. Dadurch kann bewiesen werden, dass der Fahrzeugführer in den Gefahrenbereich der Kreuzung eingefahren ist und nicht nur die Haltelinie ein Stück zu weit überquert hat.

Eine Blitzerampel in Berlin kann häufig nicht nur kontrollieren, ob ein Rotlichtverstoß vorliegt. In einigen Fällen ist auch eine Geschwindigkeitsmessung möglich.

Mobile Blitzer in der Hauptstadt

Viele Blitzer in Berlin kommen aber auch ausschließlich für die Geschwindigkeitsmessung zum Einsatz. Dabei werden die Messgeräte immer wieder von geschulten Beamten mobil eingesetzt. Im Gegensatz zu einer stationären Blitzersäule in Berlin, deren Standort in aller Regel bekannt ist, tritt hierbei ein Überraschungseffekt ein.

Oft kommt eine Lasertechnik zum Einsatz, wenn Blitzer in Berlin mobil genutzt werden. Diese Strahlen sind mit dem menschlichen Auge in der Regel nicht zu erfassen. Durch den sich verringernden Abstand zwischen Messgerät und Fahrzeug kann das Tempo ermittelt werden.

Kam es zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung, wird der Betroffene in aller Regel direkt von den Messbeamten mit dem Verstoß konfrontiert, da bei dieser Messmethode weder ein Foto noch ein Video angefertigt werden und diese somit nicht als Beweismittel in Betracht kommen.

Übersicht: Stationäre Blitzer in Berlin

Nicht immer müssen Polizeibeamte Hand anlegen, wenn es Temposündern an den Kragen gehen soll. In der Hauptstadt gibt es aktuell an 22 Orten fest installierte Blitzer. Diese werden häufig auch als Radarfallen oder Starenkasten bezeichnet und sind in Ihrer Erscheinung eher auffällig, sodass der Überraschungseffekt meist ausbleibt.

Dennoch registrieren auch diese Geräte eine Vielzahl an Tempoverstößen. Der folgenden Übersicht können Sie entnehmen, an welchen Orten sich stationäre Blitzer in Berlin befinden (Stand: August 2018):

  • Britzer Tunnel (A 100)
  • Am Seegraben
  • B1 B5 Frankfurter Allee 187
  • B1 Schloßstraße
  • B2 B5 Straße des 17. Juni
  • B2 Theodor-Heuss-Platz
  • B96 Hallesches Ufer
  • B96 Mehringdamm
  • B96 Reichpietschufer
  • B96 Tempelhofer Damm
  • Bornholmer Straße
  • Bundesallee
  • Ernst-Reuter-Platz
  • Hauptstraße
  • Hermsdorfer Damm
  • Oberlandstraße 54
  • Osloer Straße
  • Prenzlauer Promenade
  • Scharnweberstraße
  • Schildhornstraße
  • Seestraße
  • Siemensdamm (direkt vor der Autobahnauffahrt)
Blitzer stehen in Berlin oft bei Autobahnauffahrten.

Blitzer stehen in Berlin oft bei Autobahnauffahrten.

Auch diese Art der Geschwindigkeitsmessung wird meist per Lasertechnologie durchgeführt. Das Gerät sendet elektromagnetische Signale aus, welche von einem Fahrzeug reflektiert und somit an das Messgerät zurückgesendet werden können.

Während des Messvorgangs verändert sich der Abstand zwischen Kfz und Blitzer. Dadurch kann die gefahrene Geschwindigkeit ermittelt werden. Liegt diese über dem Tempolimit löst das Gerät aus und das berühmte „Blitzerfoto“ entsteht.

Es gibt auch stationäre Blitzer in Berlin, welche auslösen, ohne dabei einen Blitz zu erzeugen. Diese sogenannten Schwarzlichtblitzer kommen in Tunneln zum Einsatz, damit sich die Betroffenen nicht von dem grellen Licht erschrickt und somit die Verkehrssicherheit gefährden.

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Vom Blitzer in Berlin erwischt: Welche Sanktionen drohen?

Die Kosten für Blitzer sind je nach Verstoß unterschiedlich. Wenn Sie geblitzt wurden und Näheres über die einzelnen Blitzer-Strafen wissen wollen, wählen Sie bitte hier die passende Kategorie aus:

Neue Blitzer in Berlin in Planung

Für das Jahr 2018 sind zehn neue Blitzer in Berlin eingeplant. Vier davon sollen im Osten aufgestellt werden, drei im Bezirk Treptow-Köpenick, welcher damit erstmalig stationäre Blitzer erhält. Unter Kfz-Fahrern stoßen die Geräte zur Geschwindigkeitsmessung auf wenig Gegenliebe.

Oft steht der Vorwurf im Raum, die Stadt würde sich dadurch nur bereichern wollen. Der Leiter des Fachstabs Verkehr im Polizeipräsidium, Frank Schattling, äußerte sich in der „Berliner Zeitung“ diesbezüglich wie folgt:

Die Polizei Berlin will Autofahrer nicht abkassieren. Stationäre Blitzer sollen dort, wo es zu viele Unfälle gibt, für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Wir analysieren die Unfalllage anhand unserer Unfalldatenbank und entscheiden dann anhand dieser Analyse, wo eine stationäre Überwachung erforderlich und sinnvoll ist. Das hat mit Abkassieren wirklich nicht zu tun.

Die Maßnahmen im Jahr 2018 sind allerdings nicht die einzigen Pläne, neue Blitzer in Berlin aufzustellen. Auch für die kommenden Jahre ist die Anschaffung neuer Geräte zur Geschwindigkeitsmessung vorgesehen.

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