Auffahrunfall – Was nach dem Auffahren auf ein anderes Kfz zu tun ist

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 19. September 2019

Was tun bei einem Auffahrunfall?

Was ist bei einem Auffahrunfall zu tun?
Was ist bei einem Auffahrunfall zu tun?

Auffahrunfälle sind keine Seltenheit auf Deutschlands Straßen. Denn für einen Auffahrunfall genügt ein kurzer Moment Unachtsamkeit. Ein Blick auf das auffällige Werbeplakat und schon werden die plötzlich aufleuchtenden Bremslichter des Vorausfahrenden übersehen.

Es knallt, das Blech der Fahrzeuge verformt sich quietschend und der Schreck fährt tief in die Glieder. Nun ist guter Rat teuer. In der ersten Verwirrung kann es eine echte Herausforderung sein, die Gedanken zu ordnen und die korrekten Schritte einzuleiten.

FAQ: Auffahrunfall

Was muss ich nach einem Auffahrunfall tun?

Bewahren Sie zunächst einmal Ruhe. Das richtige Vorgehen nach einem Verkehrsunfall können Sie unserer Checkliste entnehmen.

Ist es immer notwendig, die Polizei zu rufen?

Bei einem Personenschaden ist die Polizei immer zu alarmieren, bei einem größeren Sachschaden ist dies ebenfalls ratsam. Bei kleineren Unfällen mit Bagatellschaden muss die Polizei nicht zwangsläufig hinzugezogen werden.

Stimmt es, dass immer der Auffahrende die Schuld am Unfall trägt?

Nein, dass lässt sich so pauschal nicht sagen. Bremst der Vordermann abrupt und ohne triftigen Grund, so kann ihm zumindest eine Teilschuld angelastet werden.

Die ersten Schritte nach dem Auffahrunfall

Auch wenn es nach einem Auffahrunfall schwerfällt, die erste Regel lautet: Ruhe bewahren! Außerdem sollten Sie es vermeiden, mit dem Unfallgegner in einen Streit zu geraten. Denn bei einem Unfall es gibt einiges zu erledigen.

Checkliste Auffahrunfall:

  • den Warnblinker anstellen, Warnweste überziehen und die Unfallstelle mit dem Warndreieck absichern (Abstand 100 bis 400 Meter, je nach Geschwindigkeit des Verkehrs; Bergkuppen und Kurven beachten)
  • eventuelle Personenschäden feststellen, gegebenenfalls die Notruf absetzen, Erste Hilfe leisten und die Polizei rufen
  • Daten wie die Adresse und Informationen zur Versicherung austauschen, gegebenenfalls durch Fotos den Unfall sowie die Schäden am Fahrzeug dokumentieren
  • wenn mit dem Auto ein Auffahrunfall im Ausland geschehen ist, den Europäischen Unfallbericht ausfüllen
Auffahrunfall: Dank Checkliste richtig reagieren

Hier finden Sie die Checkliste zum kostenlosen Download

Gerne können Sie diese Checkliste zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im PDF-Format zum Download:

  • Kostenloser Download
  • Muster als PDF-Dokument
  • Ausdrucken & Mitnehmen
  • Panik am Unfallort vermeiden!

Muss bei einem Auffahrunfall die Polizei gerufen werden?

Bei einem Auffahrunfall mit Personenschaden ist es zwingend erforderlich, die Polizei zu alarmieren. Liegt kein Personenschaden vor, kann darauf verzichtet werden. Automobilclubs wie der Auto Club Europa raten dennoch dazu, die Beamten zu verständigen, damit der Schaden von offizieller Stelle dokumentiert wird und so eventuelle spätere Unstimmigkeiten etwa mit der Versicherung oder den anderen Beteiligten ausgeschlossen werden können. Auch wenn in den Auffahrunfall ein Fahrzeug verwickelt ist, das in einem anderen Land zugelassen ist, sollte die Polizei herangezogen werden.

Wird auf die Anwesenheit der Beamten verzichtet, um ein drohendes Bußgeld für den Auffahrunfall zu vermeiden, sollte ebenfalls der bereits erwähnte Europäische Unfallbericht ausgefüllt werden. Von Handgeldern oder der Unterzeichnung eines Schuldanerkenntnisses ist grundsätzlich abzusehen.

„Wer auffährt hat Schuld” – stimmt das?

Die Schuldfrage ist bei einem Auffahrunfall nicht immer eindeutig zu klären.
Die Schuldfrage ist bei einem Auffahrunfall nicht immer eindeutig zu klären.

Die Schuldfrage bei einem Auffahrunfall ist oftmals nicht leicht zu klären. So kann sich dies beispielsweise bei Kettenunfällen schwierig gestalten. Die Ansicht, dass der auffahrende Autofahrer stets die volle Schuld am Auffahrunfall trägt, ist ebenso weit verbreitet wie falsch. In besonderen Fällen wie bei Fahrlässigkeit oder Verstößen gegen die Verkehrsregeln kann der vorausfahrende Autofahrer eine Teilschuld tragen. Beispielsweise dann, wenn er eine Vollbremsung unternimmt, weil Kleintiere über die Straße laufen, die er nicht überfahren möchte.

Geschieht an der Ampel ein „Auffahrunfall infolge Bremsens ohne zwingenden Grund und Unaufmerksamkeit“ (Auszug eines Urteils des KG Berlin-Brandenburg; AZ 12 U 70/05) kann der Vorausfahrende ebenfalls eine Teilschuld tragen. Die Schuld bei einem Auffahrunfall trägt also nicht grundsätzlich der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs.

Einem Auffahrunfall vorbeugen

Natürlich ist es immer besser, wenn es nicht zu einem Auffahrunfall kommt. Jeder Verkehrsteilnehmer kann dazu beitragen, das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren. So ist stets der Sicherheitsabstand einzuhalten. Auf diese Weise können Betroffene auch dann noch rechtzeitig zum Stehen kommen, wenn der Vordermann plötzlich bremst. Nicht umsonst gilt die Faustregel: „Abstand gleich halber Tacho.”

Insbesondere auf der Autobahn bedeutet das auch, dass Sie bei Spurwechsel nicht einfach in den Sicherheitsabstand zwischen zwei Fahrzeugen einscheren dürfen. Zudem gilt stets: Vorausschauend fahren bzw. im Falle von Bremsmanövern sollten Sie auch den Abstand zum Hintermann berücksichtigen, damit dieser keine unerwarteten Vollbremsungen unternehmen muss, die den nachfolgenden Verkehr in Gefahr bringen.

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35 Kommentare

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  1. Gündüz sagt:

    Hallo meiner Freundin ist ein Auffahrunfall passiert. Sie ist mit ca 40 km/h auf einer Hauptstraße gefahren. Vor ihr ist ein FirmenWagen gefahren. Sie haben ohne Grund ihre Geschwindigkeit mal erhöht und dann wieder gebremst. Meine Freundin hat sehr genau aufgepasst und ist deshalb auch langsamer gefahren. Auf einmal haben sie eine vollbremsung gemacht und meine Freundin ist mitotal ca. 30 km/h drauf gefahren. Sie wollte noch ausweichen und ist dann mit der Beifahrerseite reingefahren. Wer hat jetzt Schuld?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gündüz,

      das lässt sich nicht so einfach sagen. Vermutlich hat der Fahrer des Transporters eine Teilschuld, wie hoch diese ist, sollte ein Richter feststellen. So wie Sie es beschreiben, könnte es auch ein provozierter Unfall sein. Im besten Fall wenden Sie sich an einen Anwalt. Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, ohne ersichtlichen Grund einfach eine Vollbremsung durchzuführen. Dies verstößt gegen den Vertrauensgrundsatz.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Geissler sagt:

    Hallo
    Ich bin an einer roten Ampel auf ein bereits stehenden PKW aufgefahren.Nun bekam ich Post bon der Polizei und mir wird Fahrlässige Körperverletzung bei VU (Para.229StGB)
    und Strassenverkehrsordnung (Para.49 StVO)zur Last gelegt.
    Mit welcher Strafe muß ich rechnen??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Geissler,

      bei der fahrlässigen Körperverletzung handelt es sich um eine Straftat, welche mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird. Das genaue Strafmaß legt ein Richter anhand der Schwere des Falls bzw. der Verletzungen fest. Gemäß Bußgeldkatalog werden bei Straftaten drei Punkte vergeben. Möglich ist auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Günter Breidbach sagt:

    Die Ampel an einer Kreuzung schaltet auf “grün”. Der vor mir fahrende Lieferwagen fährt an. Ich fahre ebenfalls an ( mit gesichertem Abstand) Nach ca. 3-5 m Fahrstrecke verspüre nich einem heftigen Ruck und höre einen lauten Knall. Hinter mir steht im Abstand von ca. 1,50 m ein PKW, der auf mein Fahrzeug aufgefahren ist. Der Fahrer sagt´dass ich eine Mitschuld habe, da ich gebremst habe(, was nicht zutrifft). Wir sind beide in derselben KFZ-Haftpflichtversicherung, die angedeutet hat, dass eine Mitschuld meinerseits vorliegen würde. Das hätte wohl zu bedeuten, dass ich sowohl mit meiner Selbstbeteilung ( Kasko € 300.00) als auch möglichweise mein Schadensfreiheitsrabatt neu bewertet würde. Meine Frage:
    1. Kann die Versicherung das so einfach machen ?
    2. Ist denn der Unfallgegner nicht verpflichet, so rechtzeitig zu bremsen, dass er nicht auffährt und das bei min. Geschwindigtkeit?
    Danke für Ihre Beratung vorab.
    Mfg
    Breidbach

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Günther,

      wenn ein Mitverschulden Ihrerseits vorliegt, kann die Versicherung die Selbstbeteiligung verlangen und den Schadensfreiheitsrabatt hochsetzen. Entsprechende Bestimmungen finden sich im Vertrag mit der Versicherung. Der Unfallverursacher ist verpflichtet den Mindestabstand einzuhalten, damit er rechtzeitig bremsen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Lutz P. sagt:

    Ich bin auf der Autobahn im Stau bei Tempo ca 70/80 km/h auf das Vorderfahrzeug aufgefahren. 2 Verletzte , ich auch und 3 defekte Autos.
    Mit welcher Strafe muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lutz,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Sie können sich an einen Anwalt wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Gümüs sagt:

    Halloo,
    hatte gestern einen Auffahrunfall an der Ampel.
    Vor mir wollte ein Transporter über die Kreuzung, als der genau an der Ampel war und die Ampel von grün auf gelb wechselte machte er eine Vollbremsung obwohl er die Kreuzung noch locker überqueren konnte. Nach der Vollbremsung kam der transporter zum stehen aber mit den Hinterreifen auf der anhalte Linie, daraufhin machte ich natürlich auch eine Vollbremsung, aber da leider die Straße uneben war und die Fahrbahn leichte wölbungen hatte bin ich trotz einer Vollbremsung und einhaltung von 2 Fahrzeuglängen nicht zum stehen gekommen.
    Bin dann bei ihm hinten rauf.
    Später als die Polizei kam hat sich auch raus gestellt, dass der Fahrer vom Transporter alkoholisiert unterwegs war. Er musste sein Fahrzeug abstellen und mit zur Polizeirevier. Die Polizeibeamten haben trotzdem mich als Verursacher eingestuft was ich überhaupt nicht verstehen kann:(. Habe übrigens 2 Familienangehörige Zeugen die bei mir im Fahrzeug saßen und eine unbekannte Zeugin die am Unfallort neben mir an der Ampel stand.

    Mit was muss ich da rechnen und habe ich gewinnchancen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      eine Einschätzung Ihrer Chancen dürfen wir nicht vornehmen und müssen an dieser Stelle an einen Anwalt verweisen. Grundsätzlich haben Sie als Autofahrer die Pflicht, so zu fahren, dass Sie jederzeit rechtzeitig abbremsen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Abdil sagt:

    Halloo,
    hatte gestern einen Auffahrunfall an der Ampel.
    Vor mir wollte ein Transporter über die Kreuzung, als der genau an der Ampel war und die Ampel von grün auf gelb wechselte machte er eine Vollbremsung obwohl er die Kreuzung noch locker überqueren konnte. Nach der Vollbremsung kam der transporter zum stehen aber mit den Hinterreifen auf der anhalte Linie, daraufhin machte ich natürlich auch eine Vollbremsung, aber da leider die Straße uneben war und die Fahrbahn leichte wölbungen hatte bin ich trotz einer Vollbremsung und einhaltung von 2 Fahrzeuglängen nicht zum stehen gekommen.
    Bin dann bei ihm hinten rauf.
    Später als die Polizei kam hat sich auch raus gestellt, dass der Fahrer vom Transporter alkoholisiert unterwegs war. Er musste sein Fahrzeug abstellen und mit zur Polizeirevier. Die Polizeibeamten haben trotzdem mich als Verursacher eingestuft was ich überhaupt nicht verstehen kann:(. Habe übrigens 2 Familienangehörige Zeugen die bei mir im Fahrzeug saßen und eine unbekannte Zeugin die am Unfallort neben mir an der Ampel stand.

    Mit was muss ich da rechnen und habe ich gewinnchancen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Abdil,

      dem Auffahrenden wird meist vorgeworfen, dass er zu schnell war oder zuwenig Abstand ließ. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Sie keine Schuld oder nur eine geringe Teilschuld trifft, sollten Sie den Gang zum Anwalt nicht scheuen. Wir dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Birigt sagt:

    Hallo, ich stehe an einer Tankstelle neben einem Aut re. an der Tanksäule und fahre dann , parallel zum Eingang der Tankstelle und halte da an. Da fährt der Wagen, der vorher li. von mir stand los, ohne nach rechts oder vor sich zu sehen los und fährt mir in die Seiten tür. Er hat die Schuld vor Ort und Polizei zugegeben. Mein Auto stand. Jetzt möchte die Vericherung eine Teilschuld bei mir anzeigen. Von einem Protokoll vor Ort hat man abgesehen, weil die die Polizisten feststellten, das die Schuldfrage einwandfrei klar war. Wie will die Versicherung jetzt wegen einer Teilschuld ermitteln ?

  8. Mustafa sagt:

    Hallo folgendes problem war auf der autobahn “unbegrenzt” 3 spurige fahrbahn..
    Ich fuhr mit ~230 km/h auf der linken spur mit ungefähr 150 metern sicherheitsabstand zum vordermann..
    Fahrzeug auf der mittleren Fahrbahn nutz den sicherheitsabstand aus und schert mir in spur rein (mit 130 km/h laut aussagen) gesagt getan trotz durchgetretener bremse auffahrunfall mit ca 180 km/h …
    1 Zeuge hat ebenso ausgesagt das er mir in die spur rein geschert ist
    Wer ist nun in dem Fall schuldträger …

    Mit freundlichen Grüßen

  9. Caro sagt:

    Hallo,

    Mein Verlobter war am Samstag mit meinem Auto auf dem Weg zur Arbeit und hat Abstand zum Vordermann eingehalten. Dieser machte plötzlich eine Vollbremsung, da er auf der Gegenfahrbahn ein Eichhörnchen sah.
    Mein Verlobter bremste auch sofort und versuchte auf die freie Gegenfahrbahn auszuweichen. Leider reichte es nicht mehr aus und es krachte.
    Der vorher fahrende gab zu das es ein Fehler doch von ihm sei, auch gegenüber der Polizei.
    Nun hab ich den großen Schaden.
    Gibt es vielleicht doch eine Möglichkeit das nicht ich auf meinem Schaden sitzen bleibe.

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Caro,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Pat sagt:

    Hallo,

    mir ist heute auch ein Auffahrunfall passiert. Ich stand an einer Kreuzung (musste also halten) und wollte rechts abbiegen. Hinter mir stand ein Auto. Ich bin angefahren und habe aber dann gesehen das von links ein Auto schnell angefahren kommt und habe gebremst. Das Auto hinter mir fuhr daraufhin auf mich auf. Wie liegt die Lage hier? Lag eine Teilschuld bei mir weil ich doch nochmals gebremst habe?

    Danke =)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pat,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie kompetent beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Yonca sagt:

    Hallo,

    ich fuhr auf eine rote Ampel zu. Ich bemerkte jedoch danach, dass ich auf der falschen Spur bin und habe den Rückwärtsgang eingelegt, um auf die rechte Spur zu wechseln. Bevor ich sehen konnte, dass hinter mir ein Auto stand, habe ich das Auto von der Fahrerin hinter mir schon angefahren. Wieviel Bußgeld und Punkte steht mir zu? Denn ich habe per Post 120€ Bußgeld und 1 Punkt bekommen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Yonca,

      das kann generell nicht pauschalisiert werden, da die Bewertung des Unfalls stets Sache der bearbeitenden Behörde ist. Sie wurden wahrscheinlich sowohl für das Rückwärtsfahren als auch das Auffahren sanktioniert. Wenn Sie Fragen bzgl. Ihres Strafmaßes haben, können Sie sich auch an die ausstellende Behörde wenden.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  12. Zeynep sagt:

    Hallo meine Tochter hatte gestern einen Auffahrunfall und zwar an einer Ampel. Die Ampel war fur die Autofahrer grun fur Fußgänger rot .Aber eine Dame wollte schnell uber die Straße wo der vordere Fahrer eine voll Bremsung machte und meine Tochter auf den vorderen .Der Schaden ist gott sei Dank nicht groß. Aber wenn trifft die Schuld was sollen wir machen.Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zeynep,

      wurde die Polizei hinzugerufen, ist dem Unfallbericht zu entnehmen, wen die Schuld trifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Peter sagt:

    Der Vordermann meines Vordermanns musste (im dichten Berliner Stadtverkehr) voll bremsen, weil der gestrige Strum einen Tannenbaum auf die Fahrbahn geweht hatte. Mein Vordermann erwischte seinen Vordermann nicht. Ich jedoch fuhr meinem Vordermann hinten auf. Die Polizei stellte weder ein Bussgeld noch eine Ordnungswidrigkeit fest, meinte jedoch, dass der Auffahrende grundsätzlich schuld sei. Stimmt das in diesem Fall oder kann man das auch als Teilschuld werten? Laut Tachoregel hätte ich ca. 15 m Abstand halten müssen (bin knapp 30 kmh gefahren), was im Stadtverkehr völlig unrealsitisch ist. Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten, weshalb wir Ihnen leider keine Einschätzung liefern können. Ein Anwalt kann Sie diesbezüglich beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Jan sagt:

    Ich bin mit meinen moped (45kmh) gegen ein auto gefahren, das ohne zur blinken, stark gebremmst hatt und mitten auf der straße stehen geblieben ist, weil sie 2 Freundinnen am Straßenrand gesehen hat. Ich habe einen Sozius mitgehabt und die Fahrbahn war nass, so konnte ich mein Fahrzeug nicht mehr Bremsen.

  15. Dagmar sagt:

    hallo ich hatte heute einen Auffahrunfall.ich bin in einer Ortschaft mit noch nicht mal 50km/h gefahren .Wollte links abbiegen hab auch geblickt war noch auf gerader Strecke, auf einmal gab es einen lauten Knall und einen heftigen Ruck.Der Hintermann ist auf gefahren linke Seite beschädigt und bei Ihn ist die ganze rechte Seite vorne kaputt.Er behautete bei der Polizei ich hätte
    plötzlich gebremst und wollte sich nicht mehr äussern .Er hat gesagt ,das ich Schuld bin und will einen Rechtsanwalt(Verwandschaft)zufügen..Wie soll ich mich Verhalten Durch die Schäden an den Autos bin ich der Meinung war ihn zu langsam und er wollte überholen .Wer bezaht den Schaden und den Rechtsanwalt für mich????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dagmar,

      wessen Versicherung für die Schäden aufkommt, hängt davon ab, wer den Unfall verursacht hat. Müssen Sie einen Anwalt hinzuziehen, weil die Schuldfrage noch ungeklärt ist, müssen Sie die Kosten in der Regel zunächst selbst tragen, wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung besitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Hassan sagt:

    Ich bin ganz leicht aufgefahren bei einem Auto in Stau und der unfallgegner behauptet Körperverletzung (Schwindel ,Nacken ) und ließ sich von Krankenwagen abholen ich bin in der Probezeit muss ich mit Entzug oder Verlängerung der Probezeit rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hassan,

      ob sich Folgen hinsichtlich der Probezeit ergeben, hängt davon ab, ob der Verstoß, der zum Unfall geführt hat, ein A-Verstoß ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Sarah sagt:

    Hallo,
    ich bin mit geringer Geschwindikgeit einem anderen Auto aufgefahren. Die Polizei wurde verständigt, aber verzichtete darauf, hinzuzukommen, da es keinen Personenschaden gab. Das andere Auto war ein Firmenwagen. Die Unfallgegnerin rief ihre Firma an und sagte mir, dass sie der Sache wohl auch nicht nachgehen, da auch nicht wirklich viel Schaden entstanden ist. Meine Daten habe ich trotzdem hinterlassen. Meine Frage ist, ob ich jetzt trotzdem meine Versicherung informieren muss, obwohl vermutlich nicht mit einer Meldung des Unfallgegners zu rechnen ist?

  18. Tarik sagt:

    Hallo liebe Redaktion,

    ich bin heute auf dem Beschleunigungsstreifen auf der Autobahn meinem Vordermann aufgefahren, der nachfolgende Verkehrsteilnehmer ist mir daraufhin aufgefahren. Grund war, dass sich der vorausfahrende Wagen ohne ersichtlichen Grund abrupt verlangsamt hat, laut Fahrer ging der Motor einfach aus. Der Fahrer hinter mir konnte dies ebenso bezeugen.
    Da wir mitten im Berufsverkehr waren haben wir unsere Daten ausgetauscht und sind weitergefahren, dann funktionierte der Wagen des Vordermanns plötzlich auch wieder.
    Ist ihm hier wenigstens eine Teilschuld zuzuweisen? Womit muss ich nun rechnen?

    Vielen Dank vorab & liebe Grüße

    Tarik

  19. Uwe sagt:

    Hallo zusammen,
    hatte am Montag einen Unfall mit dem Motorrad. Situation: Steh an einer Kreuzung mit Linksabbiegerspur. Es gibt 2 Ampelphasen. Eine für die Linksabbieger und eine für den geradeaus Verkehr inkl. Rechtsabbieger.
    Aus entgegengesetzter Richtung ist die Ampelphase gleich geschaltet. An dieser Ampel steht nur ein Fahrzeug was links abbiegen will und blinkt. Kein Fahrzeug für den Geradeaus Verkehr, kein Fahrzeug das rechts abbiegen will.
    Vor mir 2 Autos!
    Ampel schaltet auf grün und wir fahren los. Auf der Mitte der Kreuzung bremst das vor mir fahrende Fahrzeug abrupt ab (Vollbremsung). Geschätzte Geschwindigkeit 25 – 30 Km/h. Fahrerin dachte, dass das entgegen kommende links abbiegende Fahrzeug sie “streift oder so ähnlich”.
    Motorradfahrer wissen: In der Kurve bremsen, geht gar nicht.
    Habe gebremst und bin auf die linke Seite gefallen und gegen das Fahrzeug gerutscht.
    Kratzer am Fahrzeug der Fahrerin. Sach- und Personenschaden bei mir.
    Ich denke mal das das kein klassischer Auffahrunfall war oder lieg ich da falsch Wie ist da Eure Meinung? Tipps?

    Danke im Voraus

    Uwe

  20. Can sagt:

    Ich war etwas zu schnell deswegen hab ich bei roter ampel eine vollbremsung gemacht bin leicht mkt vorderreifen über die haltelinie gefahren der hinter man hat auch stark gebremst aber kein unfall mit welchen konsequenzen muss ich rechnen danke imm vorraus

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