Mitverschulden beim Autounfall – Wer muss haften?

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Wann erhalten Sie eine Teilschuld am Kfz-Unfall?

Ein Mitverschulden bei einem Autounfall ist nicht selten.

Ein Mitverschulden bei einem Autounfall ist nicht selten.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – vielleicht das Übersehen eines Verkehrsschilds oder das Überfahren einer roten Ampel – und schon ist er passiert: der Verkehrsunfall.

Egal, ob dabei Personen verletzt wurden oder lediglich ein Blechschaden an einem oder beiden beteiligten Fahrzeugen vorliegt, die Frage nach der Schuld ist immer ein wichtiges Thema.

Denn besonders für die Versicherung bzw. die Zahlung des Schadens durch den Verursacher kann das Mitverschulden der Unfallbeteiligten wichtig sein.

Aber wie verhält es sich, wenn beide Verkehrsteilnehmer den verursachten Unfall zu verschulden haben? Wann ist beim Autounfall von einer Teilschuld die Rede?

Der folgende Ratgeber soll Sie darüber aufklären, wann ein Mitverschulden eines Geschädigten beim Autounfall vorliegt und wie die Versicherung den Schadensersatz regelt.

Wann liegt ein Mitverschulden vor?

Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wird das Mitverschulden definiert. Demnach besagt § 254:

Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgewirkt, so hängt die Verpflichtung zum Ersatz sowie der Umfang des zu leistenden Ersatzes von den Umständen, insbesondere davon ab, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist.“

Aus diesem Grund muss zunächst die Schuldfrage beim Autounfall geklärt werden. Die Thematik des Mitverschuldens kann am besten mit einem Beispiel erklärt werden. Ein Autofahrer parkt in zweiter Reihe auf einer Fahrbahn, die aufgrund des parkenden Wagens stark verengt wird. Ein zweites Auto möchte am parkenden vorbeifahren, fährt aber wegen der engen Straßenverhältnisse so nah vorbei, dass der Außenspiegel des stehenden Fahrzeugs abbricht.

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Da in diesem Fall der Fahrer des vorbeifahrenden Autos zwar Beschädigungen an einem anderen Wagen veranlasst hat, dieser andere Wagen jedoch nicht nur verbotenerweise in zweiter Reihe parkte, sondern zudem auch eine Verkehrsbehinderung darstellte, wird beiden eine Teilschuld am Unfall zugesprochen. Obwohl dem Auto, das geparkt hat, ein Blechschaden zugefügt wurde, hat der Fahrer dieses Wagens ein Mitverschulden zu verantworten.

Beim Unfall eine Teilschuld zugesprochen: Wer zahlt was?

Die Teilschuld an einem Unfall kann Ihnen bei Unachtsamkeit zur Last gelegt werden.

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Bei der Begutachtung des Unfallschadens – besonders wenn es auf eine Schadensbegleichung durch die Versicherung hinausläuft, ist eine objektive Einschätzung der Lage wichtig.

Aus diesem Grund sollte zu einem Unfall immer die Polizei hinzugerufen werden, auch wenn es sich lediglich um einen Blechschaden handelt. So kann die Haftung bzw. die Mithaftung oder das Mitverschulden des Geschädigten objektiv geklärt werden.

Einigen sich die Haftpflichtversicherungen der beiden Unfallfahrzeuge auf eine Teilschuld laut Versicherung zu je 50 % beider Unfallbeteiligten, so müssen beide lediglich zur Hälfte die Schäden zahlen. Ähnliches gilt auch, wenn einer der beiden Beteiligten eine größere Schuld am Unfall trägt. Die Teilschuld am Autounfall kann auch durch andere Quoten, z.B. 70 und 30 % oder 60 und 40 % geregelt werden.

Welches Mitverschulden vorliegt, entscheiden das Polizeiprotokoll, die Zeugenaussagen sowie die Versicherungen der Involvierten. Anders sieht das bei einer Vollkaskoversicherung aus. Hier lässt sich ein Unfallschaden auch bei Mitverschulden zu fast 100 % übernehmen. Das geschieht durch die Kombination von Vollkasko- und Haftpflichtversicherung.

Durch das sogenannte Quotenvorrecht kann dadurch weitaus mehr von der Versicherung auch bei Teilschuld am Unfall übernommen werden, als dies lediglich mit einer Haftpflichtversicherung der Fall wäre.

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