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Probezeit und Fahranfänger

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 3. September 2021

Bußgeldkatalog Probezeit

TatbestandKonsequenzen
1. A-Verstoß in der ProbezeitProbezeitverlängerung um weitere zwei Jahre, Aufbauseminar
A-Verstoß, der in Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen stehtBesonderes Aufbauseminar
2. A-Verstoß in der ProbezeitVerwarnung, Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung
3. A-Verstoß in der ProbezeitFahrerlaubnisentzug
1. B-Verstoßkeine Probezeitmaßnahmen
2. B-VerstoßProbezeitverlängerung um weitere zwei Jahre, Aufbauseminar
3. B-Verstoß in der Probezeitkeine Probezeitmaßnahmen
4. B-Verstoß in der ProbezeitVerwarnung, Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung
5. B-Verstoß in der Probezeitkeine Probezeitmaßnahmen
6. B-Verstoß in der ProbezeitFahrerlaubnisentzug

Ratgeber: Fahranfänger in der Probezeit

Bestimmungen des Bußgeldkatalogs für die Probezeit
Bestimmungen des Bußgeldkatalogs für die Probezeit

Hat ein Neuling die Führerscheinprüfung bestanden, ist die Freude groß. Doch diese wird zumindest ein bisschen getrübt, da für Fahranfänger bzw. junge Autofahrer eine Probezeit gilt. Diese hat eine Dauer von zwei Jahren, in der sich Führerscheinneulinge peinlichst genau an das Verkehrsrecht und die in Deutschland geltenden Verkehrsregeln halten sollten.

Andernfalls drohen, zusätzlich zu den allgemeingültigen Sanktionen des Bußgeldkatalogs, ein kostspieliges Aufbauseminar für Fahranfänger und eine deutliche Verlängerung der Probezeit.

In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, warum es eine Probezeit überhaupt gibt, welche Verstöße bzw. Unfallursachen die häufigsten sind, mit welchen Konsequenzen und Maßnahmen bei Verkehrsverstößen beim Führerschein auf Probe zu rechnen ist und wie sich laut Bußgeldkatalog die Sanktionen für Fahranfänger und Fahrer außerhalb der Probezeit unterscheiden.

FAQ: Probezeit

Wie lange dauert die Probezeit?

In der Regel dauert die Probezeit zwei Jahre und beginnt mit dem erfolgreichen Absolvieren der praktischen Fahrprüfung. Sie kann allerdings um zwei Jahre verlängert werden, wenn sich Fahranfänger schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten leisten.

Was sind A- und B-Verstöße in der Probezeit?

Es handelt sich dabei um schwerwiegende und weniger schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten. Unsere Ratgeber zum A-Verstoß und zum B-Verstoß liefern Ihnen jeweils einige Beispiele.

Welche Konsequenzen haben A- und B-Verstöße?

Wann welche Probezeitmaßnahmen eingeleitet werden, können Sie unserer Tabelle entnehmen.

Keine Lust zu lesen? A- und B-Verstoß im Video erklärt

Video: Was passiert, wenn Sie einen A- oder B-Verstoß in der Probezeit begehen?

Warum gibt es eine Probezeit für Fahranfänger?

In den ersten zwei Jahren bekommen Fahranfänger den Führerschein auf Probe. Die Bewährungsphase wurde von der Bundesregierung am 1. November 1986 eingeführt und am 1. Januar 1999 um den Zusatz erweitert, dass sich die Probezeit bei einem PKW-Führerschein von zwei auf vier Jahre verlängert, wenn sich der Führerscheinbesitzer einen schwerwiegenden Verkehrsverstoß geleistet hat.

Der Sinn der Probezeit ist dabei ganz einfach: Denn gerade Fahranfängern verursachen immer wieder schwere Unfälle, die durch die Einführung der Probezeit reduziert werden sollen. Zum einen sind die hohen Unfallzahlen der Unerfahrenheit der Fahranfänger geschuldet, zugleich sollen die frischen Führerscheinbesitzer verstärkt sensibilisiert werden.

Vor allem Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Alkoholfahrten tauchen in der Gruppe der Fahranfänger nach wie vor überdurchschnittlich häufig auf. Entsprechend gelten für Fahranfänger, die in der Probezeit geblitzt werden, verschärfte Regelungen.

Warum wird der Führerschein für Fahranfänger zunächst auf Probe ausgestellt?
Warum wird der Führerschein für Fahranfänger zunächst auf Probe ausgestellt?

Zudem gilt für junge Fahrer unter dem 21. Lebensjahr die Null-Promille-Grenze, während die Grenze für Fahrer über 21 Jahre, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden, derzeit bei 0,5 Promille liegt. Ist die zweijährige Probezeit ohne besondere Vorkommnisse bestanden, gelten für die Führerscheinbesitzer im Falle von Verstößen die gängigen Regelungen und Sanktionen im Bußgeldkatalog.

Wie Statistiken belegen, überstehen mehr als 80 Prozent der Fahranfänger die Probezeit ohne Vorkommnisse. Jeder Führerscheinbesitzer muss die Probezeit nur einmal durchlaufen.

Spezielle Informationen für Fahranfänger im Ausland:

Probezeit beim Führerschein mit 17

Die Probezeit beim Führerschein mit 17 ist identisch zu der „normalen“ Probezeit eines jeden Fahranfängers. Wer sich an die Verkehrsregeln der StVO hält, hat die Probezeit nach zwei Jahren bestanden. Wer in Deutschland “Begleitetes Fahren” beantragt, fährt auch dann unter einer zweijährigen Bewährung, wenn zuvor der Führerschein der Klasse A1 gemacht wurde.

Der Führerschein mit 17 verlängert jedoch die Probezeit nicht. Das heißt: Wer mit 16 bereits seinen Führerschein gemacht hat und sich somit schon seit einem Jahr in der Probezeit befindet, so beträgt diese bei Bestehen der Führerscheinprüfung für begleitetes Fahren auch nur noch ein weiteres Jahr. Im Alter von 18 Jahren wäre die Probezeit des Fahranfängers dann beendet.

Beim normalen Kfz-Führerschein für PKW (Klasse B) wird durch die Probezeit des Klasse-A1-Führerscheins die erneute Bewährungszeit sogar gänzlich aufgehoben.

Unabhängig vom Führerschein mit 17 bzw. dem begleiteten Fahren muss eine wichtige Regelung beachtet werden, denn: Wer ohne Sondergenehmigung, die ohnehin nur in den seltensten Fällen erteilt wird, ohne eine der eingetragenen Begleitpersonen mit dem Auto fährt und erwischt wird, muss den Führerschein zwar nicht abgeben, allerdings sieht der Bußgeldkatalog einen Bußgeldbescheid in Höhe von 70 Euro sowie 1 Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg vor.

Zudem muss an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilgenommen werden. Die Fahrerlaubnis der Klasse B wird dabei widerrufen und kann frühestens nach sechs Monaten und der Ableistung des Aufbauseminars auf Antrag neuerteilt werden.

Die Begleitperson beim Führerschein mit 17 darf überdies maximal einen Punkt in Flensburg haben, muss mindestens 30 Jahre alt und mindestens fünf Jahre ununterbrochen im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse sein.

Probezeit-Verkürzung

Von 2004 bis Ende 2010 hatten Fahranfänger die Chance, die zwei Jahre andauernde Probezeit zu verkürzen. Hierfür war die freiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger, das in bestimmten Fahrschulen angeboten wurde, erforderlich. So ließ sich die Probezeit um ein Jahr verkürzen. Doch diese Regelung galt nur in bestimmten Fällen und wurde nur in wenigen Bundesländern angeboten.

Wann wird für die Probezeit eine Verlängerung angeordnet?
Wann wird für die Probezeit eine Verlängerung angeordnet?

Probezeit-Verlängerung

Führerscheinneulinge, die sich schwere bzw. wiederkehrende Verkehrsverstöße leisten, müssen mit einer Verlängerung rechnen. In diesem Fall wird die Probezeit von zwei auf vier Jahre verdoppelt.

Hierbei kommt es aber immer darauf an, um welche Art von Verstoß es sich handelt. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Verstöße zu einer Verlängerung führen. Entscheidend ist, dass nur dann die Probezeit für den Führerschein verlängert wird, wenn der Verkehrsverstoß einen Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg nach sich zieht. Das ist immer dann der Fall, wenn:

  • in einem Bußgeldbescheid eine Geldbuße von mindestens 60 Euro erhoben wird
  • eine Straftat im Verkehr begangen wurde

Hat ein Fahranfänger den Führerschein auf Probe und leistet sich eine Ordnungswidrigkeit, das mit einem Bußgeld von weniger als 60 Euro geahndet und daher auch nicht in Flensburg registriert wird, hat dies keine Relevanz für die Führerscheinprobezeit. Demnach führen beispielsweise Verkehrsdelikte wie

  • eine Missachtung der Vorfahrt ohne Gefährdung
  • eine Überschreitung der Parkzeit an einer Parkuhr
  • eine Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit mit einem PKW von nicht mehr als 20 km/h

in der Regel zu keiner Verlängerung. Verkehrsverstöße, die eine Verlängerung der Probezeit nach sich ziehen, werden gemäß Anlage 12 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt:

  • schwerwiegende Verstöße (Katalog A)
  • weniger schwerwiegende Verstöße (Katalog B)

Fahranfänger, die sich einen ersten A-Verstoß leisten, müssen mit Maßnahmen rechnen. So verlängert sich die Probezeit um zwei weitere Jahre und es muss an einem Aufbauseminar für Fahranfänger teilgenommen werden. Dagegen führen “erst” zwei Verstöße aus dem Katalog B zu entsprechenden Maßnahme. Auch wenn Fahranfänger sich erst ein B-Delikt leisten und danach mit einem A-Delikt im Straßenverkehr auffällig werden, müssen sie mit den Konsequenzen rechnen.

Katalog A: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

In der FeV gibt es eine klare Regelung, welche Zuwiderhandlungen dem Katalog A zugehörig sind und bei denen bereits der erste Verstoß zu Probezeit-Maßnahmen führt. Es handelt sich hierbei um Straftaten, die in Straßenverkehrsgesetz und Strafgesetzbuch aufgeführt sind, z. B.:

  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Unfallflucht)
  • Nötigung (z. B. durch dichtes Auffahren auf der Autobahn mit Betätigen der Lichthupe)
  • gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (z. B. durch illegale Autorennen)
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Fahren unter Drogeneinfluss
  • fahrlässige Tötung oder Körperverletzung
Schwerwiegende Verkehrsverstöße in der Probezeit führen schnell zu entsprechenden Maßnahmen.
Schwerwiegende Verkehrsverstöße in der Probezeit führen schnell zu entsprechenden Maßnahmen.

Darüber hinaus handelt es sich auch bei einigen schwerwiegenden Ordnungswidrigkeiten um A-Delikte, wie folgende Beispiele aus dem Bußgeldkatalog aufzeigen:

  • Gefährdung anderer durch Vorfahrtmissachtung oder Fehler beim Abbiegen
  • Missachtung des Rotlichts an einer Ampel
  • Geschwindigkeitsübertretungen (Probezeit-Maßnahmen greifen jedoch erst bei Tempoüberschreitungen von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder um mehr als 15 km/h mit einem LKW)
  • Überholen im Überholverbot
  • zu geringer Sicherheitsabstand bei mehr als 80 km/h (weniger als halber Tachowert)
  • Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot
  • Missachtung von Haltezeichen der Polizei
  • Fehlverhalten an Zebrastreifen
  • Fehlverhalten beim Vorbeifahren an Schulbussen
  • Telefonieren mit einem Handy ohne das Nutzen einer Freisprechanlage

Katalog B: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Zu den weniger schwerwiegenden Verkehrsverstößen, bei denen erst zwei Verstöße zu Maßnahmen in der Probezeit führen, zählen u. a.:

  • Fahren mit abgefahrenen Reifen
  • ungesicherte Ladung
  • Gefährdung durch ein nicht vorschriftsmäßig abgesichertes, liegengebliebenes Fahrzeug
  • Mitnahme von Kindern ohne die vorgeschriebene Rückhalteeinrichtung (Kindersitz)
  • Parken auf Kraftstraßen und Autobahnen, wo keine Parkerlaubnis besteht
  • Termin zur HU (Hauptuntersuchung) überziehen um mehr als acht Monate

Hier sollten sich junge Autofahrer und Führerscheinnovizen nicht von der Bezeichnung “weniger schwerwiegend” in die Irre führen lassen. Denn trotz dieser etwas verharmlosenden Bezeichnung, sind diese Verstöße selbstverständlich immer auch gefährlich und können im Einzelfall tragische Folgen mit sich bringen.

Regelungen für die Verlängerung der Probezeit

Welche Regelungen gelten bei der Verlängerung der Probezeit?
Welche Regelungen gelten bei der Verlängerung der Probezeit?

Das Verkehrsrecht sieht für Verstöße von Fahranfängern folgende Stufenregelung vor:

  • Bei einem ersten A-Verstoß oder zwei B-Verstößen wird von der Führerscheinstelle eine Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger verordnet. Zugleich verlängert sich die Probezeit automatisch um zwei weitere Jahre. Die Verlängerung der Probezeit für den Führerschein kann rechtlich nicht angefochten werden.
  • Bei einem erneuten A-Verstoß oder zwei B-Verstößen während der verlängerten Probezeit, erhält der Führerscheinneuling eine schriftliche Verwarnung. Darüber hinaus wird die Empfehlung ausgesprochen, innerhalb von zwei Monaten an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Diese Teilnahme ist jedoch nur freiwilliger Natur und mit Kosten verbunden.
  • Bei einem erneuten A-Verstoß oder zwei B-Verstößen, trotz Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger und trotz schriftlicher Verwarnung, wird der Führerschein entzogen. Es folgt eine sogenannte Sperrfrist, welche mindestens drei Monate andauert.

Aufbauseminar für Fahranfänger: Kosten, Dauer, Inhalt

Ein Aufbauseminar für Fahranfänger wird in der Regel von besonders zugelassenen Fahrschulen angeboten und durchgeführt. Die Kosten liegen zwischen 250 bis 400 Euro. Zum Inhalt der Seminare, die in Gruppen mit bis zu zwölf Teilnehmern durchgeführt werden, gehört das Besprechen der begangenen Verkehrsverstöße. Zudem wird versucht, den Teilnehmern für die Zukunft ein verkehrsrechtskonformes Verhalten zu vermitteln.

Das Seminar hat eine Dauer von neun Stunden und ist im Normalfall in vier Blöcken mit jeweils 135 Minuten aufgeteilt. Weiterer Bestandteil ist eine Fahrprobe mit dem Fahrschullehrer.

Eine gesonderte Prüfung ist von den Teilnehmern nicht zu erbringen. Für die Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger gibt es eine entsprechende Teilnahmebescheinigung. Wenn diese innerhalb einer vorgeschriebenen Frist vorgelegt wird, wird der Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis uneingeschränkt wiedererteilt.

Wenn beim Verkehrsverstoß Alkohol und/oder Drogen im Spiel waren, muss ein besonderes Aufbauseminar absolviert werden, welches von hierfür speziell zugelassenen Psychologen durchgeführt wird und sich auf die Auswirkungen von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr konzentriert.

Was soll das Aufbauseminar für Fahranfänger bewirken?

Sinn und Zweck des Aufbauseminars ist, dass der Fahranfänger (also Verkehrsteilnehmer in der Probezeit) die Ursachen für sein falsches Verhalten im Verkehr erkennt. Zudem sollen mit fachlicher Hilfe durch einen Fahrlehrer und/oder Verkehrspsychologen entsprechende Strategien entwickelt werden, um Wiederholungen zu vermeiden.

Sind Fahranfänger eine Gefahr?

Fahranfänger in der Probezeit: Eine Gefahr im Straßenverkehr?
Fahranfänger in der Probezeit: Eine Gefahr im Straßenverkehr?

Im Schnitt machen jedes Jahr rund 130.000 junge Menschen den Führerschein. Der Großteil dieser Führerscheinnovizen begibt sich direkt nach dem Bestehen der Führerscheinprüfung hinters Steuer und wird zum aktiven Verkehrsteilnehmer. Doch der Besitz des Führerscheins sowie ein eigenes Auto machen aus einem Fahranfänger noch lange keinen versierten, routinierten Kraftfahrer.

Genau das Gegenteil ist der Fall und aufgrund fehlender Fahrpraxis und Erfahrungen ist bei Fahranfängern das Unfallrisiko besonders hoch, wie durch zahlreiche Statistiken bewiesen wurde. So kam beispielsweise eine Studie des bayerischen Staatsministeriums des Inneren zu dem Ergebnis, dass ca. 23 Prozent aller Autounfälle mit Todesfolge von jungen Autofahrern zwischen 18 bis 25 Jahren verursacht wurden. Und dabei stellt diese Altersgruppe lediglich 8 Prozent aller Autofahrer dar.

Allein aus diesem Grund braucht über den Sinn oder Unsinn der Probezeit für den Führerschein nicht diskutiert werden. Zumal Fahrschüler während der fahrpraktischen Ausbildungen im Durchschnitt 700 bis 900 Kilometer zurücklegen. Um aber überhaupt über eine gewisse Fahrroutine zu verfügen, benötigen Autofahrer laut dem Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. in etwa 70.000 gefahrene Kilometer.

Alternativ ist die Rede von sieben Jahren Fahrpraxis. Es dauert eben seine Zeit, bis Fahranfänger die verschiedenen und parallel ablaufenden Bewegungsabläufe, die zum Autofahren dazugehören, richtig gut beherrschen – und dabei noch ausreichend und dauerhaft Energie aufbringen, sich entsprechend auf den Verkehr zu konzentrieren.

Gleichzeitiges Kuppeln, schalten und dann auch noch auf die vielen Geschehnisse auf der Straße zu achten, erfordert unbestritten eine gewisse Zeit, bis es sicher funktioniert. Wenn dann auch noch die Musikeinstellung vorgenommen, ein kleiner Snack gegessen oder eine Zigarette angezündet wird, leidet die Aufmerksamkeit sehr stark und es kommt schneller, als der Fahrer gucken kann, zu einem Unfall.

Darüber hinaus müssen Fahranfänger die Einschätzung der verschiedenen Witterungsbedingungen erst noch richtig erlernen, bis sich eine Routine einschleicht. Denn wie sich Schnee, Regen, Eis oder Nebel auf den Bremsweg oder das Lenkverhalten auswirken und wie die Fahrweise an diese Faktoren entsprechend anzupassen hat, ist den meisten Fahranfängern nicht geläufig.

Statistik: Häufige Unfallursachen bei jungen Autofahrern

Geschwindigkeitsüberschreitung, Missachtung der Vorfahrtsregel, Missachtung des Sicherheitsabstandes sowie Fahren unter Alkohol oder Drogen sind einige wenige “Klassiker” unter den Unfallursachen und gehören auch im Lager junger Autofahrer zu den häufigsten Ursachen, wie eine Studie des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e. V. beweist. Im Folgenden finden Sie Zahlen sowie Tipps und Hinweise, wie Fahranfänger (aber auch erfahrene Autofahrer) Unfälle vermeiden können.

In der Probezeit zu schnell gefahren - diese Konsequenzen drohen.
In der Probezeit zu schnell gefahren – diese Konsequenzen drohen.

Unfallursache: Erhöhte Geschwindigkeit

Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Nach den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes waren im Jahre 2016 von knapp 370.000 Unfällen mit Personenschaden insgesamt 47.023 auf nicht angepasste Geschwindigkeiten zurückzuführen. Das entspricht knapp 13 Prozent. Dabei unterschätzen Fahranfänger oftmals, dass auch Kleinwagen über eine hohe PS-bzw. KW-Leistung verfügen und ein schnelles Fahrzeug lässt sich von unerfahrenen Fahrern in unvorhersehbaren Situationen nicht mehr richtig beherrschen. Daher kann der Appell nur lauten, seine Geschwindigkeit der Verkehrssituation anzupassen und am besten den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Doch gerade bei jungen Autofahrern herrscht ein Imponiergehabe, so dass der Reiz und die Neigung, sich als schneller, “cooler” Autofahrer zu präsentieren, besonders groß ist. Diesbezüglich fehlt es leider viel zu oft an der Vernunft, weswegen es hilfreich wäre, wenn auch Beifahrer den Fahrer in die Pflicht nehmen, nicht so schnell und dafür rücksichtsvoller zu fahren. Es reicht schließlich bereits einmal aus, in der Probezeit geblitzt worden zu sein (mit mehr als 20 km/h zu schnell), um an einem teuren Aufbauseminar teilnehmen zu müssen.

Unfallursache: Missachtung der Vorfahrt

Laut Statistik des Statistischen Bundesamtes sind in knapp 14,4 Prozent der Unfälle mit Personenschaden im Jahre 2016 Vorfahrtsregeln missachtet worden. Wie in anderen Bereichen auch sind vor allem junge Autofahrer zwischen 18 bis 25 Jahren Verkehrsversursacher. Um die Vorfahrt zu gewähren und keine anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden, sollten Autofahrer an entsprechenden Kreuzungen erst einmal das Tempo deutlich reduzieren oder – wenn es die Situation/der Verkehr erlaubt – ganz stehen bleiben.

Oder sie nehmen Blickkontakt mit dem anderen Verkehrsteilnehmer auf und versuchen sich so über die Vorfahrt zu verständigen. Denn im Verkehr gibt es immer wieder Situationen, in denen die Vorfahrt auf den ersten Blick nicht ganz klar ist.

Missachtung des Sicherheitsabstands

14 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2016 lag die Ursache in einem zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Das Ergebnis ist der klassische Auffahrunfall. Viele Führerscheinbesitzer in der Probezeit überschätzen ihre Reaktionsfähigkeit oder unterschätzen die eigene Geschwindigkeit. Vor allem bei nasser oder stark verschmutzter Fahrbahn kann sich der Bremsweg schnell mehr als verdoppeln, bis das Auto zum Stehen kommt. Ein Fakt, der vielen gar nicht bewusst ist.

Natürlich wird bzw. sollte jeder Autofahrer, der gerade frisch den Führerschein gemacht hat, wissen, dass der Bremsweg bei schneller Fahrt deutlich zunimmt. Doch in der Praxis auf der Straße hat sich der ein oder andere diesbezüglich schnell verschätzt. Achten Sie daher immer auf ausreichend Abstand zum Vordermann, der laut Faustregel mindestens die Hälfte der Tachoanzeige in Metern entsprechen sollte. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass bei einem Auffahrunfall in der Regel der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs die Schuld und somit auch die Kosten trägt.

Alkohol am Steuer

Autofahren unter Alkoholeinfluss oder nach Drogenkonsum ist und bleibt immer noch eine häufige Unfallursache – leider auch bei jungen Autofahrern. Nicht umsonst gilt für Fahranfänger eine strenge Null-Promille-Grenze, die aber längst nicht jeden abschreckt, obwohl allgemein bekannt ist, dass Alkohol, Drogen aber auch viele Medikamente die Reaktionsfähigkeit bzw. die Fahrtauglichkeit stark einschränken. Auch hier macht sich natürlich die fehlende Erfahrung bemerkbar, da erfahrene Autofahrer selbst leichte, durch Alkohol bedingte Ausfälle immer noch besser kompensieren können. Wer seinen Führerschein auf Probe behalten möchte, sollte sich insbesondere in der Probezeit nie alkoholisiert hinters Steuer setzen.

Während der Probezeit mit Alkohol am Steuer erwischt! Welche Strafen drohen?
Dürfen Sie nach dem Genuss von Alkohol in der Probezeit ans Steuer?
Dürfen Sie nach dem Genuss von Alkohol in der Probezeit ans Steuer?

Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen. Hier müssen besonders junge Autofahrer und Fahranfänger in der Probezeit gehörig aufpassen. Denn laut dem Bußgeldkatalog für Fahranfänger liegt die Promillegrenze nicht wie üblich bei 0,5, sondern bei 0,0 Promille. Diese Regelung gilt aber nicht nur für alle in der Probezeit befindlichen Führerscheinbesitzer, sondern auch für alle, die noch nicht das 21. Lebensjahr abgeschlossen haben.

Wer gegen die Null-Promille-Grenze verstößt, muss neben der jeweils in der Bußgeldtabelle vorgesehenen Sanktionen auch zu einem Aufbauseminar für Fahranfänger, wo über die Folgen aufgeklärt wird, die das Autofahren unter Alkoholeinfluss (aber auch Drogeneinfluss) mit sich bringen. Allerdings nur, sofern es sich um den ersten Alkoholverstoß handelt. Zudem wird sich die Probezeit verlängern, sodass statt der gewohnten zwei Jahre dann vier Jahre auf Probe hinter dem Steuer Pflicht sind.

Doch welche Sanktionen erwarten Führerscheinneulinge und junge Fahrer inner- oder außerhalb der Probezeit, wenn Sie mit mehr als 0,5 Promille ertappt werden? Laut Bußgeldkatalog müssen Fahranfänger, bei denen ein Blutalkohol von bis zu 0,5 Promille nachgewiesen wird, mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro sowie mit 1 Punkt in Flensburg rechnen, vorausgesetzt es wurde keine Fahrunsicherheit festgestellt. Ältere Führerscheinbesitzer müssen erst ab 0,5 Promille Konsequenzen fürchten.

Der Fahranfänger ist jedoch durch die Punkte in Flensburg auffällig im Straßenverkehr geworden und es muss ein Aufbauseminar für Fahranfänger absolviert werden, außerdem verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre. Sollte der Alkoholwert über 0,5 Promille liegen, drohen neben dem Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit die gleichen Sanktionen wie bei anderen Verkehrsteilnehmern, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden.

In unserem Bußgeldkatalog “Alkohol und Drogen am Steuer” finden Sie eine entsprechende Bußgeldtabelle sowie einen Bußgeldrechner. Neben empfindlichen Geldstrafen und Punkten ist auch ein Fahrverbot zu befürchten. Bei Werten von 1,1 Promille und mehr wird die Trunkenheitsfahrt hingegen bereits als Straftat gewertet. Hier folgt relativ regelmäßig der Fahrerlaubnisentzug. Zudem kann eine MPU verlangt werden, um den Führerschein wiederzuerlangen.

Null-Promille-Grenze während der Probezeit: Warum?

Durch die Null-Promille-Grenze für Fahranfänger und Führerscheinneulinge soll die Sicherheit im Straßenverkehr besser gewährleistet werden. Denn es gibt leider zahllose Beispiele, in denen sich junge Autofahrer nach einem Diskobesuch an- oder betrunken hinter das Steuer setzen und schwere Unfälle verursachen, die nicht selten tödlich enden. Nicht umsonst gehören Alkoholfahrten zu den häufigsten Unfallursachen.

Erfahrene Autofahrer, für die die 0,5-Promille-Grenze gilt, haben in gewissen Verkehrssituationen die nötige Routine, die Anfängern natürlich noch fehlt – und können zudem besser begreifen, warum Alkohol am Steuer so gefährliche Auswirkungen haben kann. Aber auch wenn für erfahrene Autofahrer eine höhere Promille-Grenze gilt, sollte man so vernünftig sein, sich niemals hinters Steuer zu setzen, wenn zuvor Alkohol getrunken wurde – auch wenn es sich nur um vermeintlich geringe Mengen gehandelt hat.

In der Probezeit geblitzt, was ist jetzt zu tun?
In der Probezeit geblitzt, was ist jetzt zu tun?

Geblitzt in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

Viele junge Autofahrer verfallen während der Fahrt mit dem Auto dem Reiz des schnellen Fahrens. Doch eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit kann ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen, wobei aber nicht immer gleich eine Nachschulung droht. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Regelungen, die die StVO für Fahranfänger zum Thema geblitzt in der Probezeit vorsieht.

Übersicht: Geblitzt in der Probezeit und danach

  • Fahranfänger, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit um mehr als 20 km/h erstmalig überschreiten, müssen nicht nur den fälligen Bußgeldbescheid bezahlen und bekommen 1 Punkt in Flensburg, sondern auch zu einem Aufbauseminar für Fahranfänger. Denn eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h ist ein Verstoß aus dem A-Katalog. Demnach reicht es schon aus, wenn Sie mit 71 km/h – nach Toleranzabzug – durch eine geschlossene Ortschaft fahren, in der höchstens 50 km/h erlaubt sind.
  • Für Führerscheinbesitzer, die ihre Probezeit schon hinter sich haben, sieht der Bußgeldkatalog zwar bei der Höhe des Bußgeldes, Anzahl der Punkte oder ggf. der Länge des Fahrverbots keine andere Regelung vor, doch dafür gibt es nicht gleich eine Nachschulung.
  • Wer in der Probezeit geblitzt wird, aber nur eine Verwarnung ausgesprochen bekommt (bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von unter 21 km/h), muss dagegen keine großen Befürchtungen wegen einer Probezeitverlängerung oder verpflichtenden Teilnahme an einem Aufbauseminar haben. Man sollte es aber als ernstzunehmenden Warnschuss verstehen.

Wie hoch das Bußgeld, die Anzahl der Punkte sowie die Dauer des Fahrverbots ausfallen, können Sie in unserem Bußgeldrechner bzw. unserer Bußgeldtabelle aus dem aktuellen Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitung entnehmen. Vor allem Führerscheinneulinge sind gut beraten, sich besonders genau an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.

Rote Ampel überfahren in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

Ein Rotlichtverstoß sollte sich möglichst kein Führerscheinbesitzer während der Probezeit leisten. Denn hierbei handelt es sich um ein schwerwiegenden Verkehrsverstoß, der automatisch zur Probezeitverlängerung sowie verpflichtenden Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger führt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern obendrein auch mit Kosten verbunden. Ganz zu schweigen von dem hohen Bußgeld, die der Bußgeldkatalog für den Rotlichtverstoß vorsieht.

Das Mindestmaß beträgt 90 Euro Bußgeld sowie 1 Punkt, kann aber auch im Falle des Überfahrens einer Ampel, die schon länger als 1 Sekunde rot zeigte, bis zu 360 Euro Bußgeld und 2 Punkte führen. Obendrein ist auch immer mit einem Fahrverbot zu rechnen.

Unfall in der Probezeit: Welche Strafen drohen?

In den Augen des Gesetzgebers zeichnen sich Fahranfänger durch Unerfahrenheit aber auch erhöhte Risikobereitschaft im Straßenverkehr aus. Nicht verwunderlich, dass gerade Führerscheinbesitzer in der Probezeit öfter in Unfälle verwickelt werden. Doch welche Konsequenzen sind zu befürchten? Grundsätzlich muss natürlich unterschieden werden, ob der Fahranfänger den Unfall verursacht hat oder jemand anderes die Schuld trägt.

Wer sich den Vorschriften der StVO entsprechend richtig verhalten hat und selbst das Unfallopfer ist, muss keine weiteren Maßnahmen bezüglich der Probezeit befürchten. Anders ist die Sachlage, wenn Führerscheinneulinge Schuld an einem Unfall sind. Denn meist sind es Verkehrsverstöße wie beispielsweise eine Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstoß oder Missachtung der Vorfahrt, die zu einem Unfall führen.

Und sollte es sich bei der Unfallursache um einen so genannten A-Verstoß handeln, dann muss der Fahrer an einem Aufbauseminar teilnehmen und gleichzeitig kommt es zu einer Verlängerung der Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Ansonsten müssen alle Unfallverursacher – egal ob langjährig erfahrener Autofahrer oder Fahranfänger – mit den gleichen Konsequenzen rechnen, die gemäß Bußgeldkatalog einem Unfall folgen.

Kommt es im Zuge eines selbstverschuldeten Unfalls im Übrigen zu einem Personenschaden, so sind auch strafrechtliche Konsequenzen zu fürchten. Hier käme in etwa der Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung in Betracht.

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

458 Kommentare

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  1. Thomas sagt:

    Guten Tag, ich habe seit 2 Wochen meinen Führerschein,

    leider habe ich heute eine rote Ampel nicht gesehen, da ich von dem noch nie gefahrenen Automatikauto abgelenkt war in der Bedienung.
    Es wurde keiner gefärdet, noch ist irgendwas passiert, da gleich daneben eine Baustelle ist.
    Was kann mir passieren und lohnt es sich in diesem Fall einen Einspruch ein zu legen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      hier finden Sie die Bußgeldtabelle zum Rotlichtverstoß: https://www.bussgeldkatalog.org/rote-ampel/
      Da Sie sich noch in der Probezeit befinden, ging ein rechtskräftiger Rotlichtverstoß mit einer Verlängerung Ihrer Probezeit sowie einer Einladung zu einem Probeseminar einher.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. leo sagt:

    hallo ich wurde mit 33 kmh zu schnell auf der autobahn in einer 100 c geblitzt mit was für einer strafe kann ich rechnen ???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leo,

      Sie müssen damit rechnen, ein Bußgeld von 120 Euro zu erhalten und zudem einen Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Marlene sagt:

    Hallo!
    Ich wurde heute angehalten, weil ich eine SMS am steuer getippt habe, bin noch in der Probezeit. Was kommt auf mich zu und kann das Folgen auf meinen Motorradunterricht haben, den ich gerade nehme? Meine Prüfung ist noch diesen Monat!

    Liebe Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marlene,

      Sie haben einen B-Verstoß begangen, der keine direkten Auswirkungen auf den Probezeit-Führerschein hat. Sie erhalten einen Punkt in Flensburg; Ihre Zulassung zur Führerscheinprüfung sollte dies jedoch nicht gefährden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Peter sagt:

    Guten Tag,

    habe heute ein schreiben bekommen muss 35 euro wegen ordnungswidrigkeit nach 24StVG zahlen bin in der probezeit. Im schreiben steht das es kein eintrag im verkehrzentralregister gibt. Wird trozdem noch was auf mich zu kommen ?
    Wie aufbauseminar oder so was.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      da Sie kein Bußgeld, sondern nur ein Verwarngeld zahlen müssen, müssen Sie wohl keine Konsequenzen bezüglich Ihrer Probezeit in Kauf nehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Inge sagt:

    Meine Tochter ist auf der Autobahn wegen nicht eingehaltenen Abstand geblitzt worden. Sie hatte bei 104 km/h nur 2/10 des Abstands eingehalten ca 9 m. Da ich Halter bin bekam ich den Bescheid. Wie geht dies jetzt von statten und welche Strafe hat sie zu erwarten. Wird ihr die Fahrerlaubnis entzogen. Den dies steht im jetzigem Bescheid der an meine Person gerichtet ist. DANKE im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Inge,

      tatsächlich kann ein Abstandsverstoß laut Bußgeldkatalog zu einem Fahrverbot führen.
      Sollte der Bußgeldbescheid irrtümlich an die falsche Person gesandt worden sein, können Sie Einspruch einlegen. Dann prüfen die Behörden den Fall erneut.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Henrijette sagt:

    Ich bin heute beim Überfahren einer Roten Ampel geplitzt worden. Ich bin mir nicht sicher ob das noch unter einer Sekunde war oder nicht. Außerdem bin ich noch in der Probezeit. Bisher hatte ich noch keinen Unfall und wurde sonst nicht geblitzt. Was erwartet mich jetzt? Vielen dank im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henrijette,

      bei einem Rotlichtverstoß wird die Probezeit generell verlängert (um 2 Jahre), auch ein Aufbauseminar müssen Sie besuchen.
      Welche Sanktionen aus der Bußgeldtabelle anfallen könnten, können Sie mit unserem Bußgeldrechner ermitteln oder hier nachlesen: https://www.bussgeldkatalog.org/rote-ampel/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Petra sagt:

    Mein Sohn ist mit meinem Auto in der Probezeit in der 70er Zone ausserorts mit laut Bescheid 113 Stkm geblitzt worden .Was kommt auf ihn zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Petra,

      neben den üblichen Sanktionen für eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts muss Ihr Sohn nun ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen. Nach einen A-Verstoß wird außerdem die Probezeit um 2 Jahre verlängert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Kevin sagt:

    Hallo.

    Ich wurde mit 68 km/h in einer 50er Zone geblitzt und bin in der Probezeit. Ich habe das Verwarnungsgeld in Höhe von 30,00EUR bezahlt, kommt noch etwas auf mich zu, oder kann ich in Ruhe durchatmen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      dieses Vergehen hat noch keinen direkten Einfluss auf Ihre Probezeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Mark sagt:

    Hallo,
    Bevor ich nun nach meiner bestandenen Prüfung in den Verkehr mich einbringe wollte ich mich mal informieren was es so für Vergehen geben kann etc.
    Verstehe ich das richtig, dass wenn man 21 km/h zu schnell ist es sich um ein A-Delikt handelt und darunter es sich nur um eine Geld Strafe handelt aber um kein b- Delikt ? Also meine Frage ist ab welcher Geschwindigkeit handelt es sich um ein B-Delikt ?
    Danke für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist grundsätzlich ein A-Delikt.
      Die Maßnahmen bezüglich der Probezeit fallen jedoch erst ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Mark sagt:

        Also bezahle ich, wenn ich unter 21 kmh geblitzt worden bin einfach nur das übliche Bußgeld und das wars?
        Vielen Dank für die Antwort.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Mark,

          richtig, Sie zahlen den Bußgeldbescheid und der Fall sollte erledigt sein.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Jens sagt:

    Hallo,

    ich bin noch in der Probezeit und ich wurde vor 2wochen geblitzt dort war ich außer Orts 23km/h zu schnell, nun wurde ich heute denke ich mal wieder geblitzt dort waren es ich denke mal um die 30km/h außer Orts zu schnell.

    was wird auf mich zukommen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      neben den Sanktionen aus der Bußgeldtabelle müssen Sie als Fahranfänger damit rechnen, dass nun bereits zwei A-Verstöße festgestellt wurden, das bedeutet: Ihr Führerschein kann entzogen werden, kommt es zu einem weiteren A-Verstoß innerhalb der verlängerten Probezeit. Sie müssen auch ein Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Stefanie sagt:

    Hallo,

    ich hab da mal eine frage bezüglich fliesendem Verkehr und Geschwindigkeit.
    Es wird einem immer so schön gesagt man soll sich dem fliesendem Verkehr angleichen, weil man ja sonst selbst eine Gefährdung im Verkehr sei.
    Wenn man also als Führerscheinneuling innerorts und/oder außerorts 10-15 h/Km schneller als erlaubt unterwegs ist um den fliesenden Verkehr nicht zu stören passiert einem nichts (ausser das übliche Bußgeld natürlich)wenn man dann pech haben sollte und geblitzt wird?
    Und wie oft düfte es einem wenn in der Regulären Probezeit von 2 Jahren passieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      auf Ihren Führerschein hat eine solche geringe Geschwindigkeitsüberschreitung keinen Einfluss. Natürlich sollte ein solches Vergehen dennoch tunlichst vermieden werden – die Geschwindigkeitslimits existieren ja nicht umsonst.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Stefanie sagt:

    Hallo zusammen,

    ich hab da eine frage! ich bin heute morgen in einer 30 er Zone mit ca 50 geblitzt wurden ich war auch total erschrocken da ich mich ja immer an die Geschwindigkeit halte. Ich bin noch in der Probezeit und das ist mein 1. Vergehen was kommt jetzt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      Sie werden einen Bußgeldbescheid erhalten. Es wird wohl bei einem Verwarngeld von etwa 30 Euro bleiben.
      Erst eine Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h hat Einfluss auf Ihren Probezeit-Führerschein und würde zur Verlängerung Ihrer Probezeit führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. jan-eric sagt:

    hallo,
    ich wurde auf der Autobahn in einer Baustelle geblizt in der man max. 100km/h fahren darf ich wurde mit ca 140km/h geblizt. Habe seit März 2014 meinen Führerschein und bin noch in der Probezeit. was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan-Eric,

      bei dieser Geschwindigkeitsüberschreitung fällt neben den regulären Sanktionen, welche Sie der Bußgeldtabelle entnehmen können, eine Verlängerung der Probezeit an, und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Salih sagt:

    Hallo alle zusammen, ich hab mal gehört, dass man in der probezeit so oft geblitzt werden kann wie man möchte außer man soll die 21 km uberstreiten? Stimmt das ? Und kann ein kleiner unfall ein punkt kosten? Oder nur bei vorfahrt nehmen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Salih,

      sobald Sie die 21 km/h überschreiten, müssen Sie in jedem Fall mit einer Verlängerung der Probezeit rechnen. Sollten Sie immer wieder Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit begehen, geht die Behörde irgendwann von Vorsatz oder Beharrlichkeit aus – und auch dies kann besonders harte Sanktionen nach sich ziehen, bis zur Verordnung einer MPU! An die Geschwindigkeitslimits sollte man sich also immer halten, auch wenn der Führerschein nicht unmittelbar gefährdet ist.
      Bei einem Unfall kann es einen Punkt geben. Das hängt vom Einzelfall ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Tony sagt:

    Hallo,
    ich wurde mit 0,44/Mille erwischt, bin 19 Jahre Alt und noch in der Probezeit.
    Habe nun einen Brief von der Ordnungs- und Standesamt Bußgeldbehörde erhalten in dem steht das ich ein Bußgeld von 280€ zu Zahlen habe, dazu kommt noch 1 Punkt. War’s das? Denn von Probezeitverlängerung steht nichts drin. Oder erhalte ich noch einen Brief vom Landratsamt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tony,

      zur Verlängerung der Probezeit und zum Aufbauseminar erhalten Sie noch gesondert Post.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Peter sagt:

    Hallo, ich habe noch 2 Monate bis zum Ende meiner Probezeit, in dieser Zeit wurde ich 2mal geblitzt (1mal außerorts mit 16km/h zu viel und 1mal innerorts 8 km/h zu viel). Heute ein drittes Mal innerorts mit ~18km/h zuviel. Muss ich außer dem Bußgeld mit weiteren Maßnahmen rechnen? Und was wenn es vllt. doch 21km/h zuviel waren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      wenn die 21 km/h nicht überschritten wurden, bleibt es wohl bei den Bußgeldern. Falls Sie die 21 km/h einmal überschritten haben, wird die Probezeit verlängert und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Michael sagt:

    Hallo
    wurde statt mit erlaubten 30 mit 48 kmh ge blitzt. Außerdem bin ich auf meinem Motorrad freihändig gefahren. Was erwartet mich?
    (befinde mich in der Probezeit)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      die Geschwindigkeitsüberschreitung hat keinen Einfluss auf Ihre Probezeit, es fällt nur ein Bußgeld an. Das freihändig Fahren könnte als fahrlässige Pflichtverletzung gewertet werden, was hohe Sanktionen nach sich ziehen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. chris sagt:

    Geblitzt mit 17kmh zu viel und Handy am Ohr.
    Im Anschreiben sind das Bild und beide Verstöße aufgelistet.
    Ebenfalls liegt ein Aussageformular für die Fahrzeugführerdaten bei, aber keine Angaben zu Strafe oder Folgen.
    Bin noch in der Probezeit.
    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      die beiden Verstöße haben noch keine direkte Auswirkung auf den Probezeitführerschein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Henrik sagt:

    Hallo,

    bin in der Probezeit über eine Rote Ampel gefahren. Außerdem war das ein mobiler Blitzer. Kann der überhaupt Rote Ampeln blitzen ? Was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henrik,

      ja, ein vermeintlicher Geschwindigkeitsblitzer kann auch Rotlichtdelikte feststellen. Sie müssen mit Sanktionen gemäß der Bußgeldtabelle rechnen; zudem ist ein Rotlichtverstoß ein A-Verstoß, was bedeutet, dass Ihre Probezeit verlängert wird und Sie eine Einladung zu einem kostenpflichtigen Aufbauseminar erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Alberto sagt:

    Wurde von 6 Wochen in einer 30er Zone mit ca. 55 km/h geblitzt. 3 wochen später von einem Rot Blitzer erneut. Das schreiben ist schon da und es war länger als 1 Sekunde. Bin noch in der Probezeit, was blüht mir? Wie Teuer wird das? Beide Schreiben sind da aber hab noch nicht reagiert.
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alberto,

      Sie sollten sich um die Begleichung der Bußgelder kümmern, da sonst ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet werden kann! Mit unserem Bußgeldrechner können Sie die verschiedenen Höhen der Bußgelder miteinander vergleichen.
      Sie haben nun zwei A-Verstöße in der Probezeit begangen. Ihre Probezeit wird um zwei Jahre verlängert, und Sie müssen ein Abbauseminar besuchen (kostenpflichtig). Beachten Sie, dass bei einem weiteren A-Verstoß der Führerschein weg ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Till sagt:

    Hallo,

    Ich bin im Februar mit 24km/h zu schnell geblitzt worden (innerorts)
    Vorgestern habe ich erfahren das ich nochmal mit 28km/h (innerorts) geblitzt worden bin.
    Was kommt auf mich zu ?
    Muss ich dann den Führerschein neu machen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Till,

      nein, aber da Sie in der Probezeit nun zwei A-Verstöße begangen haben, wird die Probezeit verlängert und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen. Bei einem dritten A-Verstoß in der Probezeit kann der Führerschein entzogen werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Sören sagt:

    Hallo Ich habe noch 10 tage Probezeit hatte nun aber das Problem das eine Ampel kurz vor mir auf gelb sprang. Dadurch das es nass war bin ich über die Haltelinie gerutscht. Und der Blitzer hat ausgelöst. Muss ich jetzt mit einem Aufbauseminar rechnen? und mit was für einem Bußgeld habe ich zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sören,

      ein Rotlichtverstoß zählt als A-Verstoß, weshalb sich die Probezeit um zwei Jahre verlängert und ein Aufbauseminar angeordnet wird. Das Bußgeld richtet sich danach, ob die Ampel kürzer oder länger als eine Sekunde Rot leuchtete. Die Bußgelder finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/rote-ampel/. In der Regel kommt zuerst ein Anhörungsbogen, bei dem Sie noch einmal spezielle Angaben zur Tat machen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Melih sagt:

    Hallo,

    Ich bin während der Probezeit beim Rückwärtsfahren an ein Auto geraten. Was für Folgen werden mich treffen? (Punkte / Seminar / Verlängerung??)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melih,

      hierbei handelt es sich um einen A-Verstoß, weshalb Sie ein kostenpflichtiges Aufbauseminar für Fahranfänger absolvieren müssen. Zudem verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Zudem kommt ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg auf Sie zu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Nicole sagt:

    Hallo,
    ich habe im April meine MPU bestanden und mein Führerschein wieder erhalten. Bin somit 2 Jahre wieder in der Probezeit. Jetzt wurde ich angehalten und der Polizist meinte ich bekomme eine Anzeige wegen 2 hinten abgefahrenen Reifen, habe aber keine Mängelkarte bekommen. Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      der Mangel an Ihrem Fahrzeug kann mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet werden. Da Sie sich in der Probezeit befinden, verlängert sich diese vermutlich um zwei weitere Jahre. Darüber hinaus kann die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet werden.

      Die Mängelkarte wird oft auch per Post zugestellt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Silvana sagt:

    Mein Sohn hat seid Januar 2015 den Führerschein nun hat es ihn doch erwischt mit dem Auto seines Chef …. und wurde mit Rot blitzt … ich dachte schon es ist mit meinem Auto gewessen , was droht ihm sein Chef hat schon alles zu ihn schicken lassen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silvana,

      die Strafe richtet sich nach mehreren Faktoren:

      1. Einfacher Rotlichtverstoß: War die Ampel weniger als eine Sekunde rot, liegt das reguläre Bußgeld bei 90 Euro. Hinzu kommt ein Punkt in Flensburg. Lag eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder kam es sogar zu einem Unfall liegt das Bußgeld bereits zwischen 200 und 240 Euro inkl. zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot.

      2. Qualifizierter Rotlichtverstoß: War die Ampel bereits länger als eine Sekunde lang rot, liegt das Bußgeld (abhängig von Gefährdungslage und Ausgang) zwischen 200 und 360 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot.

      3. Da sich Ihr Sohn noch in der Probezeit befindet, kann er davon ausgehen, dass diese sich um zwei weitere Jahre verlängert. Darüber hinaus kann die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet werden. Hat er bereits zuvor schon andere Verstöße begangen, sind auch schwerere Sanktionen möglich.

      Genaueres können Sie dem Bußgeldbescheid entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. donovan sagt:

    hallo,
    wurde in der 100 zone mit 140 geblitzt was erwartet mich jetzt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo donovan,
      es erwarten Sie bei 40 km/h zu viel außerorts ein Bußgeld von 120 Euro und 1 Punkt in Flensburg. Unter der Voraussetzung, dass in der Vergangenheit keine weiteren Verstöße begangen wurden.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. gregor sagt:

    hallo
    ich bin während der probezeit bei 140 kmh zu dicht aufgefahren, bin im 4/10 bereich zu dicht gewesen. was bedeutet das für mich sprich Bußgeld und probezeit verlängerung ? danke für die antwort im vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gregor,

      bei einem Abstandsvestoß bei 140 km/h in der Probezeit müssen Sie mit einem Bußgeld von 180 Euro, einem Punkt in Flensburg, der Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und der Anordnung an einem Aufbauseminar rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Rico sagt:

    Hallo,
    Ich bin in der Probezeit und wurde Innerorts mit 10 – 15 km/h zu schnell geblitzt.
    Dazu mit dem Auto meiner Freundin auf das ich nicht versichert bin.
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rico,

      Ihre Freundin ist lediglich der Halter des Fahrzeugs; sie sind der Fahrer. Da Sie keinen Unfall o.Ä. verursacht haben, ist das Thema “Versicherung” hier irrelevant. Sie müssen mit einem Bußgeld zwischen 15 Euro (bis 10 km/h) und 25 Euro (11 bis 15 km/h) rechnen. Ein Geschwindigkeitsverstoß ist ein A-Verstoß, der aber erst ab einer Differenz von 21 km/h Maßnahmen nach sich zieht. Sie müssen also keine Verlängerung der Probezeit etc. befürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Lukas sagt:

    Ich wurde heute in einer 30er Zone mit etwa 55-65km/h geblitzt da es für mich nicht klar erkennbar war das es sich um einer 30er Zone handelt. Das Auto ist nicht auf mich zugelassen sondern auf eine Person die sich nicht mehr in der Probezeit befindet. Ich befinde mich noch in der Probezeit. Mit was kann ich rechnen und ist es möglich oder ratsam zu sagen ich bin nicht gefahren und die Strafe kann die Person außerhalb der Probezeit für mich übernehmen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      Ihnen drohen 2 Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von 160 Euro, ein Monat Fahrverbot und die Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Es empfiehlt sich in Ihrem Fall, einen Anwalt zu befragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Barbinho sagt:

    Hallo,

    Ich habe heute Post bekommen und sei laut diesem brief ùber eine rote Ampel gefahren sie war länger als eine Sekunde rot. Ich bin noch in der probezeit was habe ich jetzt zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Barbinho,

      da es sich dabei um ein A-Verstoß handelt, müssen Sie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und der Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Hinzu kommen die üblichen Strafen für das Rotlichtverstoß: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Dennis sagt:

    Hallo!
    Ich wurde heute morgen auf einer Straße, auf der nur 30 Km/h erlaubt sind mit 50, vielleicht aber auch etwas unter 50 geblitzt. Was wird passieren?

  32. David sagt:

    Wurde in einer 30er zone mit etwa 50-65 kmh geblitzt ( hab leider nicht aufs tacho geguckt deswegen keine genaue angabe ) jetzt die frage was kommt auf mich zu mit was muss ich rechnen ???
    PS: bin noch in der probezeit und war in einem firmenwagen unterwegs….

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      sollten Sie mehr als 20 km/h zu schnell gewesen sein, wird die Probezeit verlängert und Sie müssen an einem kostenpflichtigen Aufbauseminar teilnehmen. Zusätzlich müssen Sie ein Bußgeld zahlen und möglicherweise mit Punkten und einem Fahrverbot rechnen. Das sehen Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/ Ihr Arbeitgeber wird den Anhörungsbogen erhalten, da er Halter des Fahrzeugs ist. Er wird diesen dann vermutlich an Sie weiterreichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Dina sagt:

    Hallo,
    ich wurde beim rot-fahren geblitzt. Dies ist mir leider schon mal passiert, damals wurde meine Probezeit um 2 Jahre verlängert dazu hatte ich ein Aufbauseminar absolvieren müssen und Bußgeld zahlen müssen.
    Also bin ich immer noch in der Probezeit und es ist mir leider ein erneutes mal passiert :-( dazu muss ich aber sagen das ich nicht schnell gefahren bin (nicht über 15 km/h).

    Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dina,

      ein Rotlichtverstoß ist ein A-Verstoß. Sie erhalten nun eine kostenpflichtige Verwarnung und eine Empfehlung der Teilnahme an einer verkehrspsychologischer Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. thomas sagt:

    Hallo ich bin über eine gelbe Ampel gefahren die hat aber dann auf rot geschaltet und ich bin um 0,8 Millisekunden über 1 sekunde gewesen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die Straßenverkehrsordnung ordnet an, dass “Gelb” bedeutet, dass Sie warten und auf das nächste Lichtzeichensignal warten sollen. In diesem Falle sollten Verkehrsteilnehmer also stehen bleiben, sobald dies gefahrlos möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Alexander sagt:

    Guten Morgen,

    Ich würde in diesen Jahr 2 mal geblitzt
    Das erste mal war ich 23 zuviel habe 1Punkt bekommen.
    Würde aber vor 1-2wochen nochmal geblitzt 29kmh mehr als erlaubt schon nach Toleranzabzug was wird jetzt passieren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      Sie müssen mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von 100 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Patrick sagt:

    Ich wurde jetzt zum zweiten mal in der Probezeit geblitzt. Der Herr aus dem Fahrzeug meinte es wäre 27 zu viel bei erlaubten 50 km/h (innerorts). Davon wird noch die Toleranz abgezogen. Mein alter Fahrlehrer meinte am Telefon das ich auf jeden Fall meinen Führerschein abgeben muss, da ich beim ersten mal bereits mit 23 km/h zu viel erwischt wurde. Was passiert nun ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      in der Tat gelten Sie erst bei einer wiederholten Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h als Wiederholungstäter – dafür wird meist ein zusätzlicher Monat Fahrverbot verhängt. In Einzelfällen wird stattdessen das Bußgeld erhöht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Christof sagt:

    Hallo, ich wurde gestern von einem Festen Blitzer geblitzt(50-max53 kmh in einer 30er zone).

    Das Problem ist, dass auf dem Foto wahrscheinlich zu sehen ist das ich ein handy in der Hand habe.
    Was erwartet mich dann?
    Falls ich nicht zu schnell war, was passiert dann mit dem Handy.
    Muss ich dann ein Aufbauseminar machen?

    Geblitzt wurde ich schon öfter, jedoch nie über 21kmh.

    B Verstoß habe ich auch noch keinen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christof,

      in Ihrem Fall gilt die sogenannte Tateinheit. Das bedeutet, das lediglich der schwerere Verstoß geahndet wird. Wenn Ihre Geschwindigkeitseinschätzung korrekt ist, fuhren Sie nach Abzug der Toleranz höchstens 20 km/h zu schnell. Dies wird mit einem Bußgeld von 35 Euro bestraft. In diesem Fall würde für Sie also die Strafe fürs Handy am Steuer anfallen (B Verstoß): 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

      Fuhren Sie doch um mehr als 21 km/h zu schnell, wiegt die Geschwindigkeitsüberschreitung schwerer (A Verstoß), dann bekämen Sie ein Bußgeld von 80 Euro, einen Punkt in Flensburg und eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einen Aufbauseminar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Ronny sagt:

    Guten Morgen,

    Meine Freundin hat seit 1 Jahr den Führerschein und wurde Rot geblitzt,leider weiss Sie nicht ob sie unter 1 Sekunde gewesen ist.Was könnte auf sie zukommen bei den 2 Varianten ( unter 1 Sekunde und über 1 Sekunde?)

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ronny,

      in beiden Fällen droht Ihrer Freundin, da sie sich noch in der Probezeit befindet, eine Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Hinzu kommen ein Bußgeld und Punkte. War die Ampel weniger als eine Sekunde lang rot, sind die 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Leuchtete die Ampel länger rot, drohen 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Fabian sagt:

    Hallo,

    Und zwar wurde ich vor 7 Monaten geblitzt und habe ein Aufbauseminar bekommen welches ich absolviert habe.
    Jetzt zu meiner Frage, wenn ich mit meinen Motorrad erwischt werde und mein db Killer am Auspuff “rausgefallen” ist was droht mir dort, weil soweit ich gelesen hab gibts dafuer ja keine Punkte mehr ergo sollte ja nix großartiges kommen außer eben die 90 Euro, oder habe ich da was falsch verstanden?

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fabian,
      ein manipulierter Auspuff in der Probezeit gilt als B-Verstoß. Bleibt es bei diesem einen, drohen Ihnen vorerst keine weitere probezeitrelevanten Ahndungen. Was Ihnen hingegen blüht, ist ein Bußgeldbescheid über 90 Euro wegen Fahrens ohne Betriebserlaubnis, da die Umwelt wesentlich beeinträchtigt wird.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Julius sagt:

    Ich musste bereits ein Aufbauseminar besuchen und meine Probezeit wurde verlängert. Heute wurde ich mit ungefähr 10 km/h innerorts zu viel geblitzt.

    Mit was muss ich jetzt rechnen? Bekomme ich eine Verwarnung und eine Empfehlung für eine MPU?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Julius,

      Geschwindigkeitsüberschreitungen werden erst ab 21 km/h zu schnell für die Probezeit relevant. Sie sollten also lediglich ein bußgeld bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Chris sagt:

    Hallo, mein Problem ist etwas komplizierter…hoffe dass ich hier noch antworten bekomme..dazu muss ich sagen dass ich mich in der Probezeit befinde..

    Meine Kollegin und ich mussten zu einer Schulung, haben also einen Leihwagen bekommen der auf sie lief..ich bin den Hinweg gefahren.
    Dabei ist es mir passiert dass ich an einer Baustelle überholen wollte, und ein Fahrer von hinten so schnell kam, dass ich ihn nicht gesehen habe, er musste etwas bremsen, passiert ist allerdings nichts..
    Nun kam zu diesem Sachverhalt ein Schreiben mit Anzeige und Co.
    Was erwartet mich und wie sollte ich mich am Besten verhalten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      es handelt sich dabei wahrscheinlich um den Tatbestand des Überholens bei unklarer Verkehrslage mit Gefährdung anderer. Dabei handelt es sich um ein A-Verstoß. Sie müssen also mit einem Punkt in Flensburg, 150 Euro Bußgeld, der Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre und einer Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. llanes C. S. sagt:

    Hallo ich habe schon ein Punkt wegen Geschwindigkeit und meine probezeit wurde verlängert, wurde ich auch wieder geblitz in 100 er zone mit 120 km/h , was kommt jetzt? Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ilanes,

      sofern Sie weniger als 21 km/h zu schnell fuhren, erwartet sie keine Probezeitmaßnahme sondern lediglich das entsprechende Bußgeld.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Marcel sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen Führerschein seit ca einem halben Jahr.
    Ich wurde vor 2 Monaten mit 14 km/h zu schnell geblitzt. (innerorts, 50 erlaubt)
    Jetzt wurde ich vor ein paar Tagen geblitzt mit (laut Tacho) 65 bei erlaubten 50, auch innerorts.

    Was wird mich nach dem zweiten vergehen erwarten?

    MfG Marcel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      Geschwindigkeitsüberschreitungen von weniger als 21 km/h sind in der Regel nur bei besonderer Beharrlichkeit probezeitrelevant. Sie dürfte also lediglich das entsprechende Bußgeld erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Marcel sagt:

        Vielen Dank,

        wie oft darf ich denn unter 21 km/h geblitzt werden ohne das mir andere Konsequenzen drohen außer Bußgeld?

        Mfg Marcel

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Marcel,
          das ist einzelfallabhängig und liegt im Ermessen der Behörde. Leisten Sie sich zu viele – auch geringfügige Vergehen – können Sie wegen Beharrlichkeit belangt werden. Auch ein Fahrverbot steht dann im Raum.
          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Jan sagt:

    Guten Tag
    vor 2 wochen wurde ich mit Handy am steuer erwischt und der Beamte meinte das 1Punkt fällig sei und ca. 60€ bedeutet also (B-verstoß) also keine auswirkungen aber gestern wirde ich geblitzt (unter 21 km/h) gilt das dann als 2ter b-verstoß ? oder komm ich nochmal mit einem hohen puls weg ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      dabei handelt es sich um einen A-Verstoß. Allerdings fallen in der Regel keine Probezeitmaßnahmen an, wenn es Sie um weniger als 21 km/h zu schnell gefahren sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. T.... sagt:

    Hallo, ich habe einen Unfall gehabt als ich eine Rote Ampel überfahren habe, bin in der Probezeit. Habe einen Brief von der Polizei bekommen wo steht 268.50€ strafe, 1 Monat führerschein abgabe und 2 Punkte! muss ich noch mit einen weiteren Brief rechnen wo steht das ich ASF und Nachschulung machen muss ?!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Tat müssen Sie mit einem solchen Dokument rechnen – dies muss nicht auf dem Bußgeldbescheid stehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • T.... sagt:

        Der Unfall war am 03.10 und der Brief von der Polizei(Bußgeldbescheid) kam am 11.11. Wann ungefähr kommt der Brief wo steht mit ASF und Verlängerung der Probezeit? Als ich den Führerschein abgegeben hab hat der Polizist nix gesagt.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo,

          wir können nicht sagen, wann der Brief zugesandt wird. Eine Nachfrage bei der zuständigen Behörde kann Ihnen jedoch Klarheit verschaffen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Sina sagt:

    Hallo,
    ich wurde während der Probezeit mit 22km/h zu schnell geblitzt. Darauf hin habe ich an einem Aufbauseminar teilgenommen. Nun wurde ich nach beenden des Aufbauseminars erneut mit 21km/h zu schnell geblitzt. MUSS ich an diesem fahrpsychologischen Training teilnehmen?
    Und wenn dies meine einzigen Vergehen innerhalb eines Jahres waren, habe ich dann 2 Punkte in Flensburg?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sina,

      Sie müssen nicht an der verkehrspsychologischen Beratung teilnehmen, es handelt sich lediglich um eine Empfehlung. In der Tat hätten Sie in diesem Fall zwei Punkte in Flensburg.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  47. B..... sagt:

    Hallo,
    ich wurde während der Probezeit von einem Rotlichtblitzer geblitzt. Daraufhin bekam ich einen Bußgeldbescheid von 128,50€. Das ist jetzt einige Wochen her und vor zwei Tagen erhielt ich dann einen weiteren Brief, in dem ich dazu angeordnet werde, an einem Aufbauseminar teilzunehmen. Dazu bekam ich noch 1 Punkt und die Probezeit hat sich um weitere zwei Jahre verlängert, obwohl sie in nicht einmal einer Woche zu Ende gewesen wäre.
    Ist da nicht vielleicht etwas durcheinander geraten? Diese hohe Geldstrafe + ASF+ Verlängerung der Probezeit + 1 Punkt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in der Tat gilt der Rotlichtverstoß als A-Verstoß in der Probezeit – insofern liegen die verordneten Strafen voll und ganz im gesetzlichen Rahmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Max sagt:

    Hallo,
    ich wurde nach meinem Aufbauseminar 2 mal geblitzt einmal mit 9km/h und einmal mit 14km/h.
    Habe nie einen Schrieb erhalten zur freiwilligen Teilnahme an einer Psychologischen Beratung.
    Wurde nun aber ein weiteres Mal geblitzt mit 21km/h zu viel.
    Anhörungsbogen wurde mir schon zugesandt.
    Mit welchen Konsequenzen muss ich jetzt rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Max,

      bei dieser Überschreitung handelt es sich um einen A-Verstoß, der Probezeitmaßnahmen zur Folge hat. Sie müssen also mit einer Verwarnung und der Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung rechnen. Hinzu kommen die “gewöhnlichen” Strafen für das Vergehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Chris sagt:

    Hallo ich wurde heute geblitzt und bin in der Probezeit. Ich bin heute über eine orange Ampel gefahren und wo ich drüber war bin ich geblitzt wurden. Mit was ist jetzt zu rechnen? Habe gehört da gibt es diese Sekunden Regel aber ich weiß nicht was bzw wie die das sehen also ich bin nicht über rot gefahren sondern über orange aber wo ich drüber war ist wohl die Ampel auf rot umgesprungen. Was kommt auf mich zu

    LG CHRIS

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      dabei handelt es sich wohl um einen einfachen Rotlichtverstoß (die Ampel leuchtete weniger als eine Sekunde lang rot). Dabei handelt es sich um einen A-Verstoß. Neben 90 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg müssen Sie mit einer Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und der Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Sabrina sagt:

        Ich habe das gleiche problem…. bekommt man da noch ein fahrverbot oder nur die Verlängerung der probezeit und aufbauseminar und den punkt? Wenn ja Fahrverbot wie lange’.

  50. Sven sagt:

    Hallo,
    ich bin mir nicht sicher ob ich gestern den 5.12.2015 auf der Stadtautobahn in Berlin geblitzt wurde. 60 km/h waren erlaubt und bin ca 80 km/h gefahren. Ich musste schon einmal an einem Aufbauseminar teilnehmen. Meine verlängerte Probezeit endet am 09.12.2015. Mit was müsste ich rechnen, was würde auf mich zu kommen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,
      bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 16-20 km/h müssen Sie mit einer Geldbuße von 30 Euro rechnen. Für die Probezeit wird es erst ab 21 km/h relevant.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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Probezeit und Fahranfänger
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