Fahranfänger-Versicherung 2017: Hier finden junge Fahrer die beste Kfz-Versicherung

Das sollten Sie über die Autoversicherung für Fahranfänger wissen

Fahranfänger müssen in der Versicherung oft deutlich mehr zahlen

Fahranfänger müssen in der Versicherung oft deutlich mehr zahlen

Jeder, der Auto fährt, startet als Fahranfänger. Im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) waren am 1.1.2015 1.646.235 Personen mit Führerschein in der Probezeit erfasst.

Die Freude, Auto fahren zu dürfen, trübt sich, wenn der Versicherungsschutz kalkuliert werden muss. Gerade Fahranfänger müssen rechnen. Denn wer die Details kennt, die den Versicherungsschutz teuer oder günstig machen, fährt besser. Pauschale Empfehlungen sind nicht möglich. Die Angebote und Versicherungsmöglichkeiten sind ausgesprochen vielfältig. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was für ihn in seiner individuellen Situation die richtige Wahl ist. Vergleichen ist in der Kfz-Versicherung für Anfänger deshalb Pflicht!

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Die Risiken in der Kfz-Versicherung für Fahranfänger liegen in der Natur der Sache

Fahranfänger sind aus Sicht der Versicherer ein risiko- und damit kostenträchtiger Personenkreis. Die Gründe dafür ergeben sich aus der Unfallstatistik.

Die Autoversicherung für Fahranfänger ist meist teurer, da junge Fahrer häufiger in Unfälle verwickelt sind

Die Autoversicherung für Fahranfänger ist meist teurer, da junge Fahrer häufiger in Unfälle verwickelt sind

Die Kenntnis über die Unfallstatistik sollte bewusstseinsschärfend und vielleicht unfallverhütend wirken. Denn:

  • Der Anteil der 18 – bis 25-jährigen Kfz-Nutzer an der Gesamtbevölkerung in Deutschland von circa 82. Mio. Menschen beträgt 7,7 %.
  • Ihr Anteil an den im Jahr 2013 verletzten Unfallopfern liegt bei überproportionalen 17,6 % (66.504 von 374.142 Personen)!
  • Ihr Anteil an den im Jahr 2013 zu Tode gekommenen Unfallopfern liegt bei 14,9 % (493 von 3.339 Personen)!
  • Fahrer dieser Alterskreise sind mehr als doppelt so häufig in Verkehrsunfälle verwickelt wie die übrige Bevölkerung.

Es ist klar, dass die Versicherer die Versicherungsprämien nach dem Schadensrisiko kalkulieren und junge Fahrer damit höhere Prämien entrichten müssen als ältere Fahrer. Die Gründe liegen in der Natur der Sache. Junge Fahrer verfügen noch nicht über die notwendige Fahrpraxis, um Unfallrisiken zu erkennen und zu vermeiden, sie fahren in Unterschätzung der Risiken riskant, geben ihrem Gefühl von jugendlicher Freiheit und Stolz zu viel Raum und unterschätzen die Wirkung von Alkohol.

Beispielprämienrechnung der Autoversicherung für Anfänger

Hinweis: Die Auswahl der Versicherer ist nicht repräsentativ!

Beispiel-Eckdaten:

  • Modell: Opel Corsa 1,0, 60 PS/44 KW, Benziner, Baujahr 2005,
  • gewählte Versicherungsart: Kfz-Haftpflicht

BeschreibungBußgeldPunkteFahrverbotFVerbot
Fahren ohne Sicherheitsgurt (auch in Reisebussen!)30 €
1 Kind nicht nach Vorschrift gesichert (zum Beispiel Anschnallpflicht beachtet und mit Gurt gesichert, aber ohne Kindersitz)30 €
...mehrere Kinder35 €
1 Kind ohne jede Sicherung (ohne Gurt und Kindersitz)60 €1
...mehrere Kinder70 €1
Schutzhelmpflicht nicht beachtet15 €
Vor der Fahrt Scheiben nicht ausreichend vom Eis befreit oder freie Sicht anderweitig mehr als zulässig eingeschränkt10 €
Fahren mit beeinträchtigtem Gehör (zu laute Musik)10 €
Nutzung eines Mobil- oder Autotelefons ohne Freisprecheinrichtung:
...als Kraftfahrer bei laufendem Motor60 €1
...als Radfahrer25 €
Die Ausrüstung des Fahrzeugs ist nicht an die Wetterverhältnisse angepaßt (z. B. ohne Winterreifen gefahren)60 €1
...mit Verkehrsbehinderung80 €1

Das Beispiel zeigt zwei Aspekte: Es zeigt einmal den Prämienverlauf für die Kfz-Versicherung beim Auto für Fahranfänger, wenn ein Fahranfänger in den Versicherungsvertrag einbezogen wird. Zunächst zahlt ein 35-jähriger Versicherungsnehmer in der Haftpflicht bei der Europa 369,16 EUR. Versichert sich ein 18-jähriger Fahranfänger eigenständig, steigt die Prämie auf 1.972,51 EUR. Außerdem wird der Fahranfänger in die Schadensfreiheitsklasse SF 0 eingeordnet, die die Prämienhöhe sowieso in die Höhe treibt.

Nutzt der Fahranfänger hingegen das Fahrzeug seines Vaters, zahlt der Vater als Versicherungsnehmer z.B. bei AdmiralDirect lediglich 1.083,53 EUR Haftpflichtprämie. Ergänzend zeigen die Prämienbeispiele in der zweiten Reihe, dass es auch unter den Versicherern in der Autoversicherung für Fahranfänger an Kosten trotz gleicher oder ähnlicher Leistungsmerkmale erhebliche Prämienunterschiede gibt.

Tipp 1: Meldet der Elternteil das Fahrzeug als Zweitfahrzeug an und benennt den Fahranfänger als Fahrer, wird es gleichfalls günstiger, als wenn der Fahranfänger ein eigenes Fahrzeug auf den eigenen Namen versichert. So zahlt der Elternteil bei der WJV (SF ½) 1340,59 EUR oder bei der Hannoverschen 1.534,52 EUR Haftpflichtprämie.

Tipp 2: Der Versicherungsnehmer sollte alle Personen benennen, die das Fahrzeug nutzen. Verursacht ein nicht benannter Fahrer einen Verkehrsunfall, ist das Fahrzeug zwar (im Interesse des Geschädigten) dennoch haftpflichtversichert. Der Versicherungsnehmer muss aber damit rechnen, dass der Kfz-Versicherer mindestens Prämiennachzahlungen oder eine in den AKB vereinbarte Vertragsstrafe einfordert.

Für Fahranfänger sind in der Kfz-Versicherung die Kosten häufig doppelt so hoch

Für Fahranfänger sind in der Kfz-Versicherung die Kosten häufig doppelt so hoch

Allgemein müssen in der Kfz-Versicherung Fahranfänger an Kosten damit rechnen, dass sie das nahezu Doppelte dessen zahlen, was ein älterer Fahrer zahlt. Vergleiche zeigen, dass die Prämien für Fahranfänger in der Versicherung an Kosten im Extremfall bis zu 150 % nach oben ausschlagen, sich manche Kfz-Versicherungen aber auch mit circa 40 % Zuschlag begnügen.

Wer eine günstige Kfz-Versicherung für Fahranfänger sucht, kann erhebliche Kosten sparen, wenn er sich strategisch richtig versichert. Die Beispiele sind von der Prämienhöhe nicht repräsentativ, da Elternteile meist in einer günstigeren Schadensfreiheitsklasse eingeordnet sind, von der dann auch der Fahranfänger profitiert.

Was prägt in der Autoversicherung die Kosten für Fahranfänger?

Die Prämie in der Versicherung für das Auto für Fahranfänger und deren Kosten berechnet sich nach dem Alter und der Erfahrung des Versicherungsnehmers, aus denen sich die Wahrscheinlichkeit kalkulieren lässt, einen Verkehrsunfall zu verursachen. Das Ergebnis sind die Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen).

Fahranfänger beginnen mit der SF-Klasse 0. Diese beinhaltet die höchste Versicherungsprämie. Mit jedem unfallfreien Jahr rückt der junge Fahrer in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse und zahlt dementsprechend weniger Prämie. Die Schadenfreiheitsklassen enden mit der Stufe 35.

Muss der Versicherer einen Schadenfall bezahlen, rutscht der Versicherungsnehmer in der Schadenfreiheitsklasse um eine oder mehrere Stufen zurück. Was ein Fahranfänger in der Versicherung an Prozent riskiert, ergibt sich aus der Tabelle „Rückstufung im Schadenfall“ des Versicherers (einzusehen in den jeweiligen AKB des Kfz-Versicherers).

Fahranfänger starten in der Versicherung mit 95 Prozent

Fahranfänger starten mit der SF-Klasse 0 mit einem Beitragssatz von mindestens 95 % (Beispiel Allianz, DEVK, HUK: 100 %, teils bestehen noch höhere Beitragssätze). Nach einem Jahr unfallfreiem Fahren steigt er in die SF-Klasse 1 auf und zahlt z.B. nur noch 60 Prozent Beitragssatz. Nach 10 Jahren liegt der Beitragssatz z.B. bei nur noch 36 % und nach 35 unfallfreien Jahren bei 20 % (DEVK).

Wer sich als Fahranfänger günstig versichern will, sollte also die Einstufung in die SF-Klasse 0 möglichst vermeiden. Eine Möglichkeit ist, auf das eigene Auto vorerst noch zu verzichten und das elterliche Fahrzeug mit zu nutzen oder das eigene Fahrzeug als Zweitwagen über ein Elternteil zu versichern.

Praxistipps: So finden Fahranfänger eine günstige Versicherung fürs Auto

Praxistipp 1: Ein Elternteil versichert das Kfz als Zweitfahrzeug

Mit diesen Tipps können Fahranfänger in der Versicherung Kosten sparen

Mit diesen Tipps können Fahranfänger in der Versicherung Kosten sparen

Die SF-Klasse 0 lässt sich vermeiden, wenn ein Elternteil oder ein anderer Verwandter das Kfz als Zweitfahrzeug versichert. Der jugendliche Fahranfänger wird als Fahrer im Versicherungsantrag bezeichnet und in der Versicherungspolice vermerkt. Die Prämie für das Zweitfahrzeug beeinträchtigt nicht die Prämie des Erstfahrzeuges. Der Versicherer stuft das Zweitfahrzeug in die SF-Klasse ½ oder günstiger ein. Beim Angebot der „verbesserten Zweitwagenregelung“, ist sogar die Einstufung in SF 2 (Haftpflicht 55 % Beitragssatz) möglich. Allerdings liegt die untere Altersgrenze aller Fahrer meist bei 23 Jahren.

Will sich der Fahranfänger nach einiger Zeit eigenständig bei demselben oder einem anderen Versicherer versichern, kann er den Zweitwagenvertrag des Elternteils und die bis dahin erworbene SF-Klasse übernehmen. Sein Vertrag beginnt dann nicht mit der SF-Klasse 0. Der Elternteil muss sich mit der Übernahme schriftlich einverstanden erklären.

Praxistipp 2: SF-Klasse eines Großelternteils übernehmen

Es besteht auch je nach Versicherer die Möglichkeit, die SF-Klasse eines nahen Verwandten zu übernehmen. Verzichtet der Großvater altersbedingt auf ein eigenes Fahrzeug, akzeptieren viele Versicherer, dass er seine Schadenfreiheitsklasse an den Fahranfänger überträgt. Dabei sind Fristen zu beachten. Die Übertragung von SF-Klassen ist regelmäßig nur innerhalb von circa 6 bis 12 Monaten möglich, nachdem der Versicherungsnehmer seinen Vertrag gekündigt hat.

Allerdings kann der Fahranfänger nur so viele schadensfreie Jahre übernehmen, wie er bereits den Führerschein besitzt. Insoweit kann es vorteilhaft sein, die SF-Klasse des Großvaters so spät als möglich zu übernehmen, weil der Fahranfänger dann umso mehr SF-Klassen des Großvaters übernehmen kann. Wer also als 18-jähriger den Führerschein erworben hat, kann mit 24 Jahren höchstens sechs SF-Klassen übernehmen. Hatte ein 22-jähriger Fahranfänger sein Auto als Zweitwagen über ein Elternteil versichert, kann er als 26-jähriger vier Schadensfreijahre übernehmen. Günstiger fährt er wiederum dann, wenn er mehr als vier SF-Klassen aus dem Vertrag eines Verwandten übernehmen könnte.

Praxistipp 3: Sondertarife nutzen

Einige Versicherer bieten die SF-Klasse ½ sofort an, wenn bereits ein Elternteil bei diesem Versicherer oder auch bei irgendeinem anderen deutschen Versicherer versichert sind (z.B. HUK-Coburg).

Praxistipp 4: Nutzung von Familientarifen

Ist ein Elternteil bereits bei einem Versicherer versichert, kann der Nachwuchs statt der Versicherung als Zweitfahrzeug alternativ im Rahmen einer Familienversicherung (z.B. Axa, DA Direct, ADAC u.a.) mit einer besseren Schadensklasse als 0 starten (z.B. ½). Der Fahranfänger wird selbst Versicherungsnehmer. Er zahlt zwar in der Regel mehr als der Elternteil in der Zweitwagenversicherung, spart aber immer noch.

Praxistipp 5: Die Kfz-Versicherung belohnt Begleitetes Fahren

Wer als Fahranfänger mit 17 Jahren den Führerschein erwirbt und am Begleiteten Fahren teilnimmt, kann nicht nur unter Aufsicht eines Beifahrers länger Fahrpraxis üben, sondern fährt auch versicherungsmäßig günstiger. Die Versicherer belohnen diese Erfahrungssammlung beim Führerschein mit 17 in der Versicherung, wenn sich der Fahranfänger selbst versichert, aber auch wenn er sich über ein Elternteil versichert. Die Ersparnis bewegt sich meist im unteren dreistelligen Bereich.

Praxistipp 6: SF-Klasse des Rollers oder Motorrades nutzen

Fahranfänger können in der Versicherung auch die SF-Klasse eines Motorrads nutzen

Fahranfänger können in der Versicherung auch die SF-Klasse eines Motorrads nutzen

Verzichtet ein Elternteil oder ein naher Verwandter auf die Nutzung seines Rollers oder Motorrades, kann er seine SF-Klasse gleichfalls übertragen. Der Roller muss aber mindestens 50 ccm Hubraum haben. Bei Kleinkrafträdern besteht diese Möglichkeit nicht. Aber auch der Übertrag der eigenen SF-Klasse vom Motorrad auf das Auto kann sich lohnen, wenn die Prämie für das Auto aufgrund dessen höherer Leistung insgesamt günstiger ist, als wenn die SF-Klasse beim Motorrad belassen würde.

Praxistipp 7: Fahrerkreis nicht einschränken

Sofern das Fahrzeug vorn mehreren Fahrern benutzt wird, kann es günstiger sein, eine Altersspanne der in Betracht kommenden Fahrer anzugeben. Maßgebend sind dann das Geburtsdatum des jüngsten und des ältesten Fahrers. Dann darf jeder fahren, der in diese Altersspanne fällt, also auch der Freund oder Arbeitskollege. Im Versicherungsantrag wird dazu meist die Rubrik „beliebiger Fahrerkreis“ angeboten.

Praxistipp 8: Fahranfängerautos sind risikobehaftet

Es gibt typische Fahranfängerautos. Diese Modelle sind statistisch häufiger an Unfällen beteiligt und bedingen dadurch höhere Versicherungsprämien. Ihr Risiko zeigt sich darin, dass alle Fahrzeuge in „Typklassen“ eingestuft werden. In der Haftpflichtversicherung gibt es die Typklassen 10 bis 25. Je höher die Einstufung in eine solche Typklasse, desto höher ist das Schadensrisiko und damit die Versicherungsprämie.

Im Übrigen bestimmen der Modelltyp, das Baujahr und natürlich die PS/KW-Zahl des Fahrzeuges die Typklasse. Als typische Fahranfängerautos gelten Opel Corsa, Fiat Punto, Ford Fiesta, VW Polo, VW Lupo (Quelle: Kraftfahrtbundesamt 2013).

Wer den Kauf eines Fahrzeuges für einen Fahranfänger überlegt, sollte das in Betracht kommende Fahrzeug vorab auf die Einordnung in eine Typklasse überprüfen. Die Website www.typklassen.de zeigt mit der einfachen Suche anhand der Schlüsselzahlen von Hersteller und Fahrzeugtyp oder mit der komplexen Suche anhand von Namen und Werten, in welche Typklasse ein Fahrzeug eingeordnet wird. Keine Einflussmöglichkeit hat der Versicherungsnehmer auf die Regionalklassen. Auch sie bestimmen die Prämie. Ein Fahrzeug wird dort regional eingeordnet, wo der Versicherungsnehmer seinen Wohnsitz hat.

Praxistipp 9: Kaskoversicherung für ältere Autos ist verzichtbar

Jeder Kfz-Halter ist gesetzlich verpflichtet, sein Fahrzeug in der Haftpflicht zu versichern. Die Kaskoversicherung hingegen ist eine freiwillige Versicherung. Es gibt sie in der Form der Teilkasko und Vollkasko.

Vollkasko ist nur sinnvoll, wenn das Auto neuwertig ist und insbesondere finanziert wird. Dann wird der Kreditgeber zur eigenen Absicherung ohnehin auf dem Abschluss einer Vollkaskoversicherung bestehen.

Bei älteren Autos ist eine Kaskoversicherung verzichtbar. Grund ist, dass im Schadensfall nur der Wiederbeschaffungswert ersetzt wird. Ist ein Fahrzeug nur 1.500 EUR wert, wird im Schadensfall maximal dieser Wert ersetzt. Deshalb muss auch die Prämie für eine Teilkaskoversicherung im Verhältnis zum Wert des Fahrzeuges stehen.

Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die Teilkasko nur elementare Schadensfälle ersetzt. Diebstahl, Brand, Sturm- und Hagelschäden oder der Zusammenstoß mit Haarwild sind überschaubare Risiken des Fahreralltags. Wird das Fahrzeug hingegen durch einen Dritten beschädigt, ersetzt ohnehin dessen Haftpflichtversicherung den Schaden.

Wie findet man eine günstige Kfz-Versicherung für Fahranfänger?

Die „günstige“ Kfz-Versicherung für junge Fahrer gibt es nicht. Jede Versicherung bestimmt sich nach den individuellen Gegebenheiten des Versicherungsnehmers. Wer eine günstige Kfz-Versicherung für Fahranfänger sucht, ist auf Vergleiche angewiesen. Jeder Vergleich ist eine anstrengende Aufgabe. Die Prüfung von Angeboten erfordert nämlich die Angabe einer Vielzahl von individuellen Faktoren.

Tipp: Wichtig ist, auf die objektiven Grunddaten zu achten. Teils ergeben sich höhere Prämien dadurch, dass ein Versicherer höhere Mindestversicherungssummen (7.500.000 EUR für Personenschäden, 1.120.000 EUR für Sachschäden und 50.000 EUR für Vermögensschäden) ansetzt als ein Wettbewerber.

Um eine günstige Autoversicherung zu finden, sollten Fahranfänger mehrere Angebote vergleichen

Um eine günstige Autoversicherung zu finden, sollten Fahranfänger mehrere Angebote vergleichen

Angebotsvariante 1: Soll das Fahrzeug als Zweitfahrzeug versichert werden, empfiehlt es sich, beim Versicherer des Erstfahrzeuges ein Angebot einzuholen. Dieses bietet die Grundlage für weitergehende Vergleiche.

Angebotsvariante 2: Ein Weg, eine günstige Kfz-Versicherung für Fahranfänger zu finden, besteht darin, Vergleichsportale zu nutzen. Allerdings sind auch die Ergebnisse solcher Vergleichsportale mit Bedacht zu interpretieren. Besonders herausgestellte Angebote können darin begründet sein, dass sie als Werbeangebote bevorzugt vorgestellt werden. Ihr objektiver Gehalt lässt sich prüfen, wenn die persönlichen Daten bei wenigstens zwei Versicherungsportalen eingegeben und die Ergebnisse miteinander verglichen werden.

Angebotsvariante 3: Eine weitere Möglichkeit besteht darin, auf der Website von Direktversicherern zu recherchieren. Hier sind günstige Beiträge zu erwarten, da Direktversicherer kein Filialnetz unterhalten.

Angebotsvariante 4: Wer Schwierigkeiten hat, seine individuelle Situation zu erfassen, kann und sollte sich in einer Filiale eines Versicherers vor Ort informieren und beraten lassen. Im persönlichen Gespräch lassen sich oft individuelle Lösungen finden.

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