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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 9. September 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Entzug der Fahrerlaubnis? Hinweise zu Sperrfrist, Wiedererteilung, Kosten und Co.

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern
Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Ist ein Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell unterwegs, droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Beide Maßnahmen können jedoch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eintreten. Auch wer mehrfach mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss ein Fahrverbot oder den Führerscheinentzug befürchten. Eines davon ist jedoch weitreichender, langwieriger und kostenintensiver als das andere.

Die Unterschiede und die Folgen beider Maßnahmen sollen in diesem Ratgeber erklärt werden. Was Sie tun können, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, lesen Sie außerdem in diesem Artikel.

FAQ: Führerscheinentzug

Wann kann es zum Führerscheinentzug kommen?

Mögliche Gründe für einen Führerscheinentzug sind Drogen und/oder Alkohol am Steuer, Straftaten im Straßenverkehr oder das Erreichen von acht Punkten auf dem Flensburger Punktekonto.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Führerscheinentzug und Fahrverbot?

Bei einem Führerscheinentzug wird Ihnen die Erlaubnis, ein Kfz im Verkehr zu steuern, generell aberkannt. Bei einem Fahrverbot müssen Sie Ihren Führerschein temporär abgeben, erhalten ihn jedoch in der Regel nach maximal drei Monaten automatisch wieder zurück.

Wie bekomme ich nach einem Entzug meinen Führerschein zurück?

Wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, erhalten Sie diese nur durch eine Neuerteilung zurück. Sie können die neue Fahrerlaubnis bereits sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist beantragen. Allerdings müssen Sie in der Regel gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie z. B. das Bestehen einer MPU.

Spezifische Ratgeber zum Thema Fahrerlaubnisentzug:

Informationen zum Führerscheinverlust

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben oder er Ihnen gestohlen wurde, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Führerscheinverlust, wie und wo Sie einen neuen Führerschein beantragen können.

Keine Lust zu lesen? Die Entziehung der Fahrerlaubnis im Video erklärt

Video: Wann müssen Sie den Führerscheinentzug fürchten?

Führerscheinentzug versus Fahrverbot

Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen, die das deutsche Straßenverkehrsrecht regelt. Die beiden schwersten Maßnahmen im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Am Rande soll hier auch der Freiheitsentzug als Folge von schweren Vergehen im Strafrecht erwähnt werden, welcher auch als Maßnahme im Rahmen des Straßenverkehrs angeordnet werden kann.

Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem dienen sie der Verkehrserziehung der Verkehrsteilnehmer und sollen durch ihre besondere Schwere abschrecken. Die Strafen sind besonders für Vielfahrer ärgerlich, welche aus beruflichen Gründen auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dennoch sind die Maßnahmen unerlässlich für das reibungslose Verhalten im Straßenverkehr.

Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung. Ein Fahrverbot kann nur mindestens für einen Monat und höchstens für 3 Monate verhängt werden.

Sie müssen zwar auch Ihren Führerschein abgeben, jedoch ist die Wiedererteilung hier einfacher gestaltet. Nachdem Ihnen ein Delikt zur Last geworfen wird, weshalb ein Fahrverbot verhängt wird, haben Sie in der Regel 2 Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht, werden der Bußgeldbescheid und das damit verhängte Fahrverbot rechtskräftig. Prinzipiell haben Sie vier Monate Zeit, um den Führerschein abzugeben.

Diese Vier-Monats-Frist besteht jedoch nur, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre nicht schon einmal Ihren Führerschein verloren haben. Das Dokument muss bei der im Bußgeldbescheid genannten Stelle abgegeben werden. Dies kann eine zuständige Behörde oder auch die hiesige Polizeidienstelle sein. Wer nicht von der Vier-Monats-Frist Gebrauch machen kann, muss seinen Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung abgeben.

In der Zeit des Fahrverbots darf kein Fahrzeug bedient werden. Auch Mofas, für die kein Fahrausweis benötigt wird, dürfen nicht gefahren werden. Sollten Sie dies dennoch tun und Sie werden kontrolliert, können Sie mit

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
  • einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr,
  • einer Geldstrafe oder
  • dem Entzug der Fahrerlaubnis

rechnen.

Der Fahrausweis kann nach Ablauf des Fahrverbots per Post, also per Nachnahme, verschickt werden. Dieses Verfahren ist aber mit einer Gebühr für den Versand verbunden. Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrausweis direkt bei der Behörde bzw. Institution abzuholen, bei welcher er auch abgegeben wurde.

Der Führerscheinentzug

Das Gegenteil zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Maßnahme wird auch Führerscheinentzug genannt, obwohl es juristisch richtig ist, von einer Führerscheinabgabe zu sprechen. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die “Aberkennung” der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, schwere Unfallflucht oder aufgrund der Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister.

Beim Fahrverbot wird der Fahrausweis, also das Dokument per se, abgegeben. Der Führerscheinentzug oder Führerscheinverlust definiert das “Abgeben” der Erlaubnis, Fahrzeuge führen zu dürfen.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. Zusätzlich wird eine Sperrfrist verhängt. Diese beträgt mindestens 6 Monate, dauer häufig jedoch noch länger. Bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.

Jedoch kann sie in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung, oder eine Nachschulung für die jeweiligen Führerscheinklassen zu nennen.

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen
Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet:

  1. Entzug der Fahrerlaubnis per Gericht: Nach einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist verhängt. Sechs Monate vor deren Ablauf kann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.
  2. Entzug der Fahrberechtigung per Führerscheinstelle: Nach einem schweren Vergehen im Straßenverkehr, beispielsweise nach dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg, prüft die Führerscheinstelle etwaige Bedingungen, unter denen die Neuerteilung geknüpft ist.

Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Die Beamten können den Fahrausweis bereits vorläufig einbehalten, wenn die Beamten “Gefahr in Verzug” sehen. Dieser Begriff kommt aus dem Verfahrensrecht und bezeichnet die Befugnis der zuständigen Behörden, den Führerschein vorläufig zu entziehen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Schaden eintreten würde. In diesen Fällen kommt es häufig zum vorläufigen Führerscheinverlust:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit Tötung oder schwerer Verletzung eines Menschen oder Verursachung eines bedeutenden Schadens an fremdem Eigentum
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Vollrausch

Führerscheinentzug: Ab wann ist der “Lappen” weg?

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer
Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann aus verschiedensten Gründen angeordnet werden. In diesem Kapitel werden die meisten Gründe aufgezählt. Außerdem sollen hier auch die möglichen Folgen erläutert werden, damit Sie rechtzeitig wissen, was auf Sie zukommt.

Drogen und Alkohol: Führerscheinentzug

Wer Alkohol trinkt und sich an Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund führte der Bund empfindliche Strafen für dieses Vergehen ein. Die höchste Maßnahme ist der Führerscheinentzug wegen Alkohol.

Die Promillegrenze liegt zwar bei einem Wert von 0,5. Gefährdet eine Person jedoch den Verkehr und andere Teilnehmer, kann sie bereits ab 0,3 Promille zur Rechenschaft gezogen werden. Neben einer Freiheits- oder Geldstrafe ist auch die Entziehung der Fahrberechtigung eine mögliche Folge des Vergehens.

Die absolute Fahruntüchtigkeit ist gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille gegeben. Hier droht sofort der Führerscheinentzug bei Alkohol.

Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen, auch wenn nur geringe Mengen an Alkohol im Blut nachgewiesen werden.

Die Folgen einer Fahrt unter Alkohol und Drogen sind häufig die Teilnahme an einer MPU und/oder der Führerscheinverlust. Die Themen Cannabis und Führerschein werden auch oftmals in Verbindung gebracht, wenn es darum geht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall und die hiesigen Behörden an. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet wird.

Der Führerscheinentzug wegen Alkohol droht nur bei besonders schweren Vergehen oder Wiederholungstätern. In der Regel wird “nur” ein Fahrverbot verhängt. Beim Führerscheinentzug wegen Drogenbesitz oder Konsum ist dies jedoch anders. Hier kommt es häufiger zu dieser schwerwiegenden Maßnahme.

Zusätzlich kann zur Wiedererlangung des Führerscheins, also wenn Sie Ihren Führerschein verlieren, ein sogenannter Abstinenznachweis gefordert werden. Hierbei müssen Sie in einem bestimmten Zeitraum, regelmäßig zu Tests, um nachzuweisen, dass Sie keine Drogen oder Alkohol konsumiert haben.

Fahrverbote werden im Gegensatz zum Führerscheinentzug wegen Alkohol bereits ab dem ersten Verstoß gegen die Promillegrenze verhängt. Hierbei handelt es sich um ein Fahrverbot von einem Monat. Beim zweiten und dritten Vergehen muss bereits mit einem Fahrverbot von 3 Monaten gerechnet werden. Die Staffelung der Fahrverbote ist bei Drogen am Steuer gleich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel “nur” Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen.

Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des Fahr­verbotsInnerorts - Führer­schein­ent­zugAußerorts - Führer­schein­ent­zug
1 Monatab 21 km/h zu schnellab 26 km/h zu schnell
2 Monateab 51 km/h zu schnellab 61 km/h zu schnell
3 Monateab 61 km/h zu schnellüber 70 km/h zu schnell

Für Wiederholungstäter gelten spezielle Regeln: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dieses um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h.

Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich. Vielfahrer bzw. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden. Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen.

Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen:

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast genötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter “Gnade” walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Diese Fallgruppen haben sich oftmals “bewährt”, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird. Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden.

Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden. Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden.

Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist. Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat.

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat, zu fahren. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw verliert. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat.

Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden.(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung)

Führerschein verloren nach einem Rotlichtverstoß

Auch ein Rotlichtverstoß stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Beim Überfahren einer roten Ampel können Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Fahrradfahrer oder Fußgänger entstehen. Aus diesem Grund werden bei diesem Vergehen auch Fahrverbote verhängt. Wer eine rote Ampel überfährt und dadurch eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Führerscheinentzug von einem Monat bestraft werden. Diese Regelung gilt bereits bei einem Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel unter einer Sekunde rot anzeigte.

Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende “dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet” (§ 315c Strafgesetzbuch). Von letzterem wird gesprochen, wenn der Wert der Sachbeschädigung in der Regel 750 Euro übersteigt.

Wird eine Ampel überfahren, welche schon länger als eine Sekunde rot anzeigte, können in manchen Fällen sogar eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und die Entziehung der Fahrberechtigung die Folge sein. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an, nach der beurteilt wird, welche Folge der Fahrer zu befürchten hat und ob der Führerschein verloren wird.

Auch hier hat der Fahrer, dem die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, Optionen, um diesem zu entgehen. Die größte Fallgruppe stellt hier das Augenblickversagen dar. Es sind Gerichtsurteile bekannt, bei dem der Angeklagte beweisen konnte, dass er in Folge von

  • Irritationen,
  • Verwechselungen oder
  • zeitweiliger, einfach fahrlässiger Unaufmerksamkeit wegen einer Ablenkung

gehandelt hat. Die Chancen bei diesen Fällen steigen, wenn die Zeiträume zwischen dem Aufleuchten des roten Lichts und dem Überfahren der Haltelinie größer werden. Hier geht das Gericht davon aus, dass der Fahrzeugführer nicht grob pflichtwidrig handelte, sondern wegen der eben genannten Folgen den Rotlichtverstoß verursachte.

Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß
Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Das Bayrische Oberlandesgericht urteilte jedoch bei einem Fall, bei dem der Angeklagte Fahrer blindlings dem Vordermann folgte und so über die rote Ampel fuhr, dass hier nicht von einem sogenannten Mitzieheffekt ausgegangen werden kann. Das bedeutet, dass bei diesem Grund dennoch der Fahrausweis entzogen werden kann.

Eine beliebte Rechtfertigung für das Überfahren einer roten Ampel ist der Umstand der Blendung infolge von Sonnenstrahlung oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs in der Dunkelheit. Diverse Gerichtsurteile deuten darauf hin, dass bei diesem Grund nicht von einem Fahrverbot angesehen werden kann. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit der umliegenden Gegebenheiten anzupassen haben.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Auch in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn 3 A-Verstöße bzw. 6 B-Verstöße begangen werden.

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegendes Vergehen, welches beispielsweise Unfallflucht, Nötigung oder Alkohol am Steuer sein kann. B-Verstöße hingegen sind weniger schwerwiegende Vergehen: abgefahrene Reifen, Parkverstöße oder Handy am Steuer. Die Reihenfolge, damit Fahranfänger ihren Führerschein verlieren, ist wie folgt:

A-Verstoß → 1. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit (Verlängerung der Probezeit) → 2. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinverlust

2 B-Verstöße (Verlängerung der Probezeit) → 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit → erneute 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinentzug

Mit der Entziehung der Fahrberechtigung wird eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monate bis zu 5 Jahren andauern. Sechs Monate vor Ablauf der Frist kann die Neuerteilung der Fahrerlaubnis beantragt werden werden.

Ob dafür eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden muss oder an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie einem Aufbauseminar teilgenommen werden muss, ist vom Einzelfall abhängig.

Wird die Fahrberechtigung wieder erlangt, beginnt die Probezeit von neuem. Begeht der Fahranfänger dann Verkehrsvergehen können die Strafen in der Regel höher als gewöhnlich ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug in der Probezeit kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Der Führerschein kann auch verloren werden, wenn ein Fahranfänger nicht am Aufbauseminar teilgenommen hat. Dann geht das Gesetz davon aus, dass er nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Wir wollen möglichst früh kriminelle Karrieren stoppen. Mit dem Entzug der Fahrberechtigung treffen wir die Heranwachsenden, die gerade die Freiheit der eigenen Mobilität erleben, empfindlich und regen zum Nachdenken an. (Hans-Peter Uhl, CSU, im Interview mit der Tageszeitung “Die Welt”)

Als Alternative zur Freiheits- und Geldstrafe wollen die CDU/CSU und SPD den Führerscheinverlust künftig auch bei Straftaten durchsetzen. So könnten Menschen, die einen Diebstahl begehen, bald ihre Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die Diskussion befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium. Der Führerschein kann also nicht verloren werden, wenn Fahrer eine Straftat begehen.

Über 8 Punkte bedeuten einen Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

Sollten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, werden die Punkte nicht verschoben. Sie gelten trotzdem ab dem Tag, an dem das Vergehen begangen wurde.

Nachdem ein Autofahrer 8 Punkte erreicht und den Führerschein verloren hat, folgt die Sperrfrist. Erst sechs Monate vor deren Ablauf darf er die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen.

Sollten Sie in diesem Zeitraum dennoch ein Fahrzeug führen, gilt dies als Fahren ohne Fahrerlaubnis und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch können Sie nach dem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedienen:

  • motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen mit Elektroantrieb, einer Leermasse bis zu 300 kg (inklusive Batterien), einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 500 kg, einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h und einer maximalen Breite von 1,10 m sowie
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler, welche für die Land-und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h erreichen sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, welche mit Holmen gelenkt werden

Zusätzlich zu diesen Fahrzeugen können Sie trotz Führerscheinentzug noch weitere führen. Es gibt Fahrzeuge, welche mit einer gültigen Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Die Voraussetzung der Prüfbescheinigung bilden eine Ausbildungsbescheinigung (wird nach einer gewissen Anzahl an Fahr- bzw. Theoriestunden in einer Fahrschule erlangt) und eine Theorieprüfung. Damit können Sie folgende Fahrzeuge führen:

  • Mofas, also einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (auch ohne Tretkurbeln) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn von 25 km/h,
  • zweispurige und elektrisch angetriebene Mobilitätshilfen, welche durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, sogenannte Segways,
  • Krankenfahrstühle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 10 km/h

Die Sperrfrist beim Führerschein

Nach einem Führerscheinentzug beginnt in der Regel die Sperrfrist vom Führerschein. In diesem Zeitraum darf der Verkehrssünder keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt vom individuellen Fall ab. Die Sperrfrist vom Führerschein wurde eingeführt, damit ein Betroffener, der charakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das Strafgericht gibt also eine Prognose ab, welche Zeit der Angeklagte benötigt, damit eine Besserung aus seinem Verhalten zu erkennen ist. Die Sperrfrist dauert im Durchschnitt etwa 9 bis 11 Monate.

Nach Ablauf der Sperrfrist vom Fahrausweis wird dieser nicht direkt wieder zugestellt. Er muss neu beantragt werden. Weiter können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss.

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen
Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Das zuständige Führerscheinamt prüft dann in eigener Verantwortung, was der Angeklagte benötigt, um seinen Fahrausweis wiederzuerlangen bzw. ob der Betroffene die erforderliche Fahreignung zurückerlangt hat, um ein Fahrzeug bedienen zu dürfen.

Wurde der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen, also konnte der Autofahrer in der Zeit keinen Gebrauch von seiner Fahrerlaubnis machen, wird die verbleibende Sperrfrist demnach definiert. Setzt der Richter beispielsweise eine Sperrfrist von 12 Monaten an und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil betrug 6 Monate, muss der Beklagte noch eine Sperrfrist von weiteren 6 Monaten abwarten. Der Zeitraum der vorläufigen Sicherstellung des Fahrausweises wird bereits beim Urteil berücksichtigt.

Die Sperrfrist beginnt in der Regel an dem Datum, an dem das Gericht zum letzten Mal den Sachverhalt des Betroffenen prüfte. Dieser Tag ist für den Anfang der Sperrfrist festgesetzt:

  • Verfahren wurde vor dem Amtsgericht beendet: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung
  • Verfahren wurde mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet1: Datum des Erlasses des Strafbefehls
  • Verfahren wurde in der Hauptverhandlung in einer Berufungsinstanz beendet2: Datum, an dem das Berufungsurteil gesprochen wurde
  • Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil wurde zurückgenommen: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung

1: Dies ist der Fall, wenn kein Einspruch eingelegt wurde bzw. ein eingelegter Einspruch zurückgenommen wurde.
2: In diesem Fall wird die Sperrfrist im Berufungsgericht neu festgesetzt. Zwar wird die vorhergehende Zeit des Führerscheinentzugs in der Regel berücksichtigt, jedoch muss eine Sperrfrist mindestens 3 Monate betragen. So kann es möglicherweise passieren, dass die restliche Sperrfrist auf mindestens 3 Monate verlängert wird.

Die letzte Tatsachenentscheidung des Gerichts wird außerdem bereits zur Sperrfrist vom Führerschein mitgezählt. Erlässt das Gericht das Urteil an einem 16. eines Monats, endet die Sperrfrist am 15. eines Monats.

Ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann 6 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Die Zeit begründet sich darin, dass die Bearbeitungszeit eines Antrags bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in der Regel sehr hoch ist.

Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Das Mindestmaß der Sperre beträgt ein Jahr, wenn gegen den Täter in den letzten drei Jahren vor der Tat bereits einmal eine Sperre angeordnet worden ist. (§ 69a Absatz 3 StBG)

Die isolierte Sperrfrist

Wenn eine Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann, wird von einer isolierten Sperrfrist gesprochen. Das bedeutet, wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm dennoch eine Sperrfrist verhängt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgeht, dass die Person eine gewisse Zeit warten muss, um eine Fahrberechtigung beantragen zu können.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

  • regelmäßige Trunkenheitsfahrten
  • das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel Überfälle genutzt
  • Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen
  • Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser
  • Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, “wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht”.

Die Sperrfristverkürzung

Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden
Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden

Eine verkürzte Sperrfrist ist dann ratsam, wenn Sie beruflich auf den Fahrausweis angewiesen sind. Diverse Institutionen bieten eine Sperrfristverkürzung an. Aber Vorsicht: Nicht an allen Gerichten kann diese erwirkt werden, wenn nicht Schulungsmaßnahmen ergriffen worden sind. Aus diesem Grund ist ein Anwalt zu empfehlen, welcher Auskunft darüber geben kann, bei welchem Gericht die Erfolgschancen hoch sind.

Die Verkürzung der Sperrfrist hängt davon ab, welche Schulungsmaßnahmen Sie ergriffen haben, um dem Gericht eine Besserung des Verhaltens präsentieren zu können. Meist kann die Sperrfrist mit geeigneten Maßnahmen um bis zu 3 Monate verkürzt werden. Hierbei ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Anwalt oder dem Gericht über das Vorhaben der Sperrfristverkürzung zu sprechen. Die Möglichkeit einer Verkürzung wird danach geprüft.

Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn sie mindestens 3 Monate betragen hat. Nach Paragraph 69a Absatz 7 kann sie nach mindestens einem Jahr verkürzt werden, wenn der Betroffene in den letzten 3 Jahren bereits eine Sperrfrist angeordnet bekam.

Führerschein zurück mit der Wiedererteilung

Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung nach § 20 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) anordnen. Dies kann geschehen, sobald die Behörde der Meinung ist, dass der Betroffene keine erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mehr nach dem Führerscheinentzug besitzt.

Das Ende der Sperrfrist bedeutet also nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Dies kann erst mit einem Antrag auf Wiedererteilung der Fahrberechtigung geschehen. Dazu müssen Sie den erforderlichen Antrag bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen.

Diese prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Fahrausweis wiederzubekommen. Meist ist dies die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese fällt in der Regel an, wenn Sie den Führerschein verloren haben, weil Sie die Höchstanzahl an Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg erreicht haben. Ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, weil der Betroffene an einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit leidet, muss zusätzlich ein Abstinenznachweis erbracht werden.

Ob für Sie eine MPU notwendig wird, um den Fahrausweis durch eine Wiedererteilung zurückzubekommen, hängt vom individuellen Fall ab. Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt oder der Fahrerlaubnisbehörde in Kontakt treten. Der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann stattgegeben werden, wenn die Maßnahmen erfolgreich absolviert wurden. Die Kosten und notwendigen Unterlagen müssen auch bei der entsprechenden Behörde abgefragt werden, da auch dies abhängig vom Bundesland ist.

Führerschein zurück ohne MPU?

Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht. Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU
Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Ein Betroffener muss sich das folgendermaßen vorstellen: Das Vergehen wird in einer Akte gesammelt. Beim Führerscheinentzug wird dieses Dokument noch zusätzlich in der Akte verwahrt. Fallen Sie bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch bzw. erhalten ein negatives Gutachten, wird auch dieses in der Akte gespeichert. Alle Unterlagen, welche sich hier befinden, können dem Fahrer angelastet werden. 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust tritt die Verjährung bzw. Tilgungsfrist ein. Diese bewirkt, dass die Akte in der Regel gelöscht wird. Das bedeutet, die Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen keine MPU mehr anordnen, da sie praktisch nichts mehr über das Vergehen weiß. Natürlich ist dieses System in der Realität etwas komplexer, dennoch soll es die Sachlage für Verbraucher skizzieren.

Wie also funktioniert das Verfahren: Führerschein zurück ohne MPU? Die 10-jährige Tilgungsfrist hat verschiedene Starttermine, sodass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintreten kann:

  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Start am Tag des ersten Urteils
  • bei Entziehung, Versagung oder Verzicht der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Neu-)Erteilung der Fahrerberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten: Startdatum ist der Tag der Rechtskraft des Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Start der Frist am Tag der Ausstellung der Bescheinigung/beim Verzicht auf die Fahrberechtigung: Frist beginnt am Tag des Zugangs der Verzichterklärung bei der Behörde

Von einer Versagung wird immer dann gesprochen, wenn die Fahrberechtigung aufgrund von einer Erkrankung oder Behinderung entzogen wird. Die Fahrberechtigung geht in diesem Fall davon aus, dass der Betroffene nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.

Die Anordnung der MPU selbst kann nicht verjähren. Jedoch verjährt das Vergehen, weswegen die MPU angeordnet wurde. In der Regel beginnt also die Verjährung nach dem Führerscheinentzug erst mit der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, spätestens jedoch fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung des Gerichts bzw. der Rechtskraft dieser.

Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.

Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen. Ist dies der Fall kann sich die Tilgungsfrist verlängern. Sollten Sie vor dem Ablauf der 15 Jahre einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen, werden Sie zur MPU aufgefordert. Wird die Frist für die MPU nicht eingehalten, versagt Ihnen die Behörde den Fahrausweis und die Tilgungsfrist beginnt von vorn.

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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist
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848 Kommentare

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  1. Silvia sagt:

    Hallo liebes Team,
    Ich habe ne Frage ich hab im April 2015 mit der AbstinenzKontrolle angefangen im August 2016 den MPU gemacht und bestanden mit Auflage, ich muss noch ein Jahr Abstinenznachweise vorlegen und nach einem Jahr nochmal zum Nachgespräch zur MPU. Ich darf allerdings jetzt schon Autofahren. Allerdings hat das Landratsamt in Oberbayern gesagt in diesem Jahr darf nichts passieren.
    Vor zwei bekam ich einen Brief von der Polizei, ich werde Beschuldigt im Jahr 2013 ein BTM Verstoßes begangen zu haben.
    Nun meine Frage: kann ich da Probleme bekommen, kann es passieren das ich dadurch den Führerschein wieder abgeben muss. Der BTM Verstoß liegt 3Jahre bevor ich den MPU bestanden habe, wenn es zur Anklage kommt?

    Vielen lieben Dank schon im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silvia,

      das der Verstoß vor der MPU erfolgte, sollte er keinen Einfluss auf Ihren jetzigen Führerschein haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Sebastian sagt:

    Hallo,

    ich wurde in Oesterreich mit 0,46 mg/l (Atemlufttest mittels Alkomat) am Steuer erwischt. Daraufhin wurde mein Fuehrerschein direkt von den Beamten fuer einen Monat einbehalten. Mir wurde ebenfalls das Recht aberkannt, in Oesterreich von einem auslaendischen Fuehrerschein Gebrauch zu machen.

    Ich habe dazu zwei Fragen. Erstens steht in keinem der Schriftstuecke die ich erhalten habe, wo ich meinen Fuehrerschein wieder abholen kann.

    Und zweitens werde ich aufgefordert mich zu rechtfertigen. Ausserdem kann ich fuer die Vernehmung einen Rechtsbeistand meiner Wahl beiziehen. Ist das Ratsam? Ich werde zu der Vernehmung auf jeden Fall nicht hingehen, da diese in Oesterreich stattfindet und ich meinen Wohnsitz in Deutschland (Berlin) habe.

    Vielen Dank fuer die Hilfe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      ja. Das Einholen anwaltlichen Rates kann hier nicht schaden. Ein Rechtsanwalt kann Ihnen genau sagen, wie Sie in Ihrem Fall vorzugehen haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Thomas sagt:

    Hallo liebes Team,

    ich bin vor ein paar Tagen in eine Polizeikontrolle vor einem Festival geraten, jedoch bin ich das Auto nicht gefahren.
    Bei mir wurden 2 XTC Tabletten und 1g Pilze gefunden, als der Polizist mir dann eine Strafanzeige geschrieben hat, wurde ich auch gefragt ob ich einen Führerschein besitze, was ich bejate. Nun ist meine Frage was ich von der Führerscheinstelle zu befürchten hat, obwohl ich ja nichtmal gefahren bin und das aktuell auch nicht tue.
    Derzeit bin ich noch in der Probezeit und wohne in BW, wo das ganze auch vorgefallen ist.

    Ich hoffe ihr könnt mir Auskunft geben was jetzt passieren wird.

    MfG

    Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      auch wenn Sie nicht selber fahren, aber mit Drogen erwischt werden, kann die Fahrerlaubnisbehörde eine Überprüfung durchführen. In der Regel wird dann ein fachärztliches Gutachten angefordert, welchem zu entnehmen ist, ob der Betroffene Drogen konsumiert. Hat die Behörde Zweifel daran, dass Sie zwischen Rauschmitteleinnahme und Verkehrsteilnahme nicht trennen können, wird im Normalfall eine MPU angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Peter sagt:

    Guten Morgen,

    im September 2008 wurde mit wegen Trunkenheit am Steuer (1,3 Promille), der Führerschein mit dem Hinweis innerhalb von 8 Monaten keine neue Erlaubnis beantragen zu können. Ich bin zuvor, 11 Jahre, nie auffällig gewesen. Ich habe mich in der Zeit sehr gut daran gewöhnt ohne Führerschein zurecht zu kommen und sich jetzt nie wieder einen beantragt. Auch aus Angst vor den Kosten und der MPU. Jetzt möchte ich aber gerne wieder einen Führerschein haben. Was würden sie empfehlen, welches Vorgehen wäre am sinnvollsten. Macht es Sinn noch ein Jahr zu warten bezüglich der Verjährungsfrist oder wäre die dann noch gar nicht abgelaufen ? Freue mich auf eine Rückmeldung.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      leider können wir keine Rechtsberatung anbieten. Grundsätzlich verjähren die Punkte frühestens nach 10 Jahren. Zudem müssen Sie damit rechnen, erneute Theorie- und Praxisprüfungen absolvieren zu müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Londi sagt:

    Hallo zusammen,

    bei mir wurde im vergangenen Oktober eine Drogenfahrt mit 1,4ng THC festgestellt. In einem angeordneten “verkehrspsychologischem” Gutachten habe ich daraufhin wahrheitsgemäß gelegentlichen Konsum eingeräumt. 700€ Strafe sowie 1 Monat Fahrverbot sind bereits abgeleistet, zudem kann ich die letzten 6 Monate Abstinenz nachweisen.
    Morgen wird mir dann nun dennoch der Führerschein entzogen. Wie lange könnte in etwa meine Sperrfrist sein?

    MfG Londi

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Londi,

      das ist tatsächlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, weshalb wir dazu keine verlässliche Aussage machen können. Vermutlich wird es sich aber im Bereich von elf Monaten abspielen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. KeRo sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe vor etwa zwei Jahren wegen einer Trunkenheitsfahrt (1.09 Promille) mit Unfall meinen Führerschein verloren.
    Zu der Zeit befand ich mich in der Probezeit und musste ihn für 11 Monate abgeben.
    Bevor ich ihn neu beantragen kann muss ich ein besonderes Aufbauseminar machen.

    Nun meine Frage: Gibt es irgendwelche Fristen in der ich dieses Seminar machen muss?
    Ich befinde mich die nächsten 2 Jahre noch im Ausland und habe finanziell nicht die Möglichkeit diesen zu machen.

    Wie muss ich vorgehen? Kann ich einfach zum Seminar gehen, danach zum Verkehrsamt und meinen Führerschein neu beantragen? Oder muss ich ihn gar neu machen? Kann ich im Ausland einen neuen Führerschein machen und was passiert wenn ich damit kontrolliert werden würde in Deutschland.

    Ich weiss, ich habe viele Fragen aber ich wäre übere eine bestmögliche Beantwortung extrem froh!

    LG
    KeRo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo KeRo,

      wenn Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen worden ist, können Sie selbst entscheiden, wann Sie entsprechende Kurse absolvieren. Eine erneute Führerscheinprüfung ist allerdings nicht notwendig. Sie können den Führerschein auch im Ausland neu machen, wenn Ihr Hauptwohnsitz mindestens sechs Monate im entsprechenden Land gelegen und die Sperrfrist abgelaufen ist. Wenn es sich um ein europäisches Land handelt, sollt dieser Führerschein auch von den deutschen Behörden akzeptiert werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • KeRo sagt:

        Guten Tag,

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Das erleichtert mich in der Tat.

        Kurze Frage noch:
        Spielt es eine Rolle zu welchem Verkehrsamt ich nach dem Seminar gehe?

        Den Schein habe ich damals in Schleswig-Holstein verloren wohne nun jedoch in der Schweiz nahe Baden-Württemberg.

        Vielen Dank

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo KeRo,

          die Auflagen werden zentral gespeichert. Sie müssen zu dem Amt, das für Ihren Wohnort zuständig ist. Dieses kann dann die Daten entsprechend abrufen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Markus sagt:

    Hallo ich muss meinen Führerschein für 2 Monate abgeben es ist ein enzug der Fahrerlaubnis.
    Und ich muss ihn dann neu beantragen. Meine Frage ist, wie muss die beantragung aussehen?
    Auf was muss ich achten?
    Danke schon mal im Vorraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      ein echter Führerscheinentzug beträgt immer mindestens sechs Monate. Es ist wahrscheinlicher, dass es sich um eine Fahrverbot von zwei Monaten handelt. Dann erhalten Sie den Führerschein automatisch von der Behörde nach Ablauf der Frist wieder. Das kann postalisch erfolgen oder Sie holen ihn selbst bei der Behörde ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. fox sagt:

    Hallo habe meine FS 1998 wegen 10 punkten in der probezeit abgeben müssen. und bin 2007 das letzte mal wegen drogenverstosses verurteilt wurden,kann ich ohne weiteres meinen FS jetzt wiederbekommen .nach der tilgungsfrist oder drehen die mir einen strick aus der letzten sache daraus.grüsse u. danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fox,

      es kann sein, dass die Fahrerlaubnisbehörde aufgrund der Verurteilung ein ärztliches Gutachten oder eine MPU fordert.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Anni sagt:

    Hallo liebes Bußgeldteam,

    ich komme aus Bayern und mir wurde dieses Jahr im Mai der Führerschein wegen Alkohol (1,1%o) am Steuer entzogen. Dabei habe ich auch noch einen Unfall gebaut. Zum Glück sind keine weiteren Personen zu schaden gekommen ( Gott sei Dank ) nur mein Fahrzeug ist Totalschaden. Ich schäme mich auch dafür was ich getan habe. Seitdem habe ich auch keinen Aklkohol mehr angerührt. Vor ca. 10 Jahren hatte ich wegen Fahrerflucht meinen Führerschein für 9monate abgeben müssen. Meine Frage wäre jetzt: was kommt in etwa auf mich zu und wie lange dauert es bis ich Nachricht bekomme?

    Vielen Dank im vorraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anni,

      ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Wie hoch die Sanktionen ausfallen und was genau auf Sie zukommt, wird in einem Verfahren entschieden. Möglich ist die Entziehung des Führerscheins sowie eine Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Eduard sagt:

    Ich hab mein Führerschein entzogen bekommen wegen zu vielen Punkten die Punkte würden erreicht durch zu schnelles fahren mal ein kleiner Unfall und das erlauben des fahren meines Wagens einer Person ohne Führerschein auf was muss man sich nach den 6 Monaten einstellen um den Führerschein wieder zu bekommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eduard,

      nach Ablauf der Sperrfrist können Sie einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Die zuständige Behörde prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit Sie den Führerschein wiederbekommen. Es kann beispielsweise eine MPU angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Daniel sagt:

    Hallo zusammen, ich habe meinen Führerschein 2003, wegen Trunkenheit am Steuer abgeben müssen, bin jetzt seit 5 Jahre Abstinenz, meine Frage wer, könnte ich den Führerschein nächstes Jahr wieder beantragen ? Auch ohne mpu?

    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

    Danke !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      die Punkte sollten inzwischen verjährt sein. Wurde Ihnen noch keine MPU angeordnet, ist es wahrscheinlich, dass Sie einen neuen Führerschein ohne MPU bekommen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Kobi sagt:

    Hallo
    bin 65 Jahre und Festangestellter Taxifahrer und hatte nach der Umstellung auf neue Punktsystem 4 Punkte nun kammen zweimal wegen zu schnelles fahren 2 Punkte dazu. Kostenpflichtige Abmahnung bei 5 Punkten erhalten.Leider läuft mir das Pech hinterher, Gelernt Langsammer zu Fahren aber nun habe ich zu wenig Abstand gehalten was mich nochmals einen Punkt einbringt macht dann 7 Punkte.Ich kann in Rente gehen (Rente mit 63 und 45 Jahre Eingezahlt)aber die Rente ist weniger als was ich jetzt Verdiene, gibt es eine möglichkeit da etwas zu machen das mir die Fahrerlaubnis erhalten bleibt.Ich gebe ja zu das ich alles immer auf die leichte schulter genommen habe und selber schuld bin,nun aber (hoffe sehr das es nicht zu spät ist)ist meine Exzis.Gefährdet was kann ich machen den ohne Fahrerlaubnis keinen Job und ohne Job kein Geld.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kobi,

      mit sieben Punkten wird der Führerschein nicht entzogen, erst bei acht punkten. Weiterhin ist es möglich, dass die Punkte, welche Sie 2014 aus dem alten Punktesystem mitgenommen haben, inzwischen verjährt sind. Ein Punkteauszug beim KBA kann Ihnen hier Klarheit verschaffen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. S.H. sagt:

    Hallo mein Mann hat vor vielen Jahren die Fahrerlaubnis verloren. Er würde ihm gerne wieder haben. Wie muss er vorgehen wenn er eine MPU umgehen möchte?

    Hier mal ein paar Daten:

    Datum der Entscheidung: 26.02.2004
    Datum der Rechtskraft: 19.03.2004

    Fahrerlaubnisperre bis: 25.12.2005
    Dauer der Sperre für Fahrerlaubnis: 22 Monate

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo S.H.

      nach 15 Jahren kann er einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Der zum Verlust des Führerscheins führende Verstoß sollte dann bereits getilgt sein. Vorausgesetzt es kam in der Zwischenzeit kein neuer Verstoß hinzu bzw. es wurde bisher noch kein Antrag auf Neuerteilung gestellt. Er sollte sich darauf einrichten, dass nach so langer Zeit Fahrstunden bzw. eine Fahrprüfung zur Auflage gemacht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Horst sagt:

    Per Gerichtsurteil gestern, wurde mir die Fahrerlaubnis fuer einen Monat und zwei Wochen entzogen. Ich möchte den Führerschein erst in 2 Monaten abgeben (hinterlegen), ist das möglich ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Horst,

      wenn nichts anderes durch den Richter bestimmt wurde bzw. Sie kein Wiederholungstäter (bereits ein Fahrverbot innerhalb der letzten zwei Jahre) sind, dann sollte die Viermonatsregel auch für Sie gelten. Dann beginnt das Fahrverbot mit Abgabe des Führerscheins bei der Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Volker sagt:

    Hallo, ich habe beim Kraftfahrtbundesamt Akteneinsicht angefordert und die nun bekommen. Oben rechts steht: Fristende 7.8.2017
    Nun hab ich gelesen, dass man bereits 3 Monate vor Ablauf der Frist ein Antrag auf Wiedererteilung stellen kann. Ist das wirklich so?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Volker,

      wie Sie dem oben stehenden Text entnehmen können, gilt Folgendes: Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 3 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Markus sagt:

    Hallo mein Name ist Markus, 22 Jahre alt und bin eigentlich seid Februar dieses Jahres aus der verlängerten Probezeit raus, habe vor 3 Monaten ein schrieben vom Straßenverkehrsamt bekommen, wo ich ein Entzug der Fahrerlaubnisse aller Klassen für 3 Monate bekommen habe weil ich nach den Aufbauseminar weitere 3 A Verstöße begangen habe

    In dem schrieben stand nichts von der mpu und die Kollegin vom Straßenverkehrsamt meinte auch das ich keinen machen müsste als vor ca 3 Monaten war jetzt wieder vor 2 Wochen da und muss letzt jetzt doch eine anscheinend machen.. ist das rechtens?

    Mein Aufbauseminar war am
    5.12.2014-20.12.2014

    Punkt 1 29.10.2015
    geschlossene Ortschaft 21kmh zu schnell

    Punkt 2 24.01.2016
    Geschlossen Ortschaft 22 km/h zu schnell

    Punkt 3 13.10.2016
    Geschlossene Ortschaft 29 km/h zu schnell

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      in der Tat ist eine MPU in dieser Situation möglich – ob sie angeordnet wird, wird im Einzelfall von den Behörden entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Karl sagt:

    Ich wurde am 18.02.2004 mit Alkohol erwischt naja selbst Schuld.
    Am 25.05.2004 verurteilt.
    Ende der Sperre für Fahrererlaubnis 16.02.2007
    Kann ich eine Neuerteilung der Fahrererlaubnis ohne MPU beantragen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karl,

      in der Regel wird empfohlen 15 Jahre zu warten – vorausgesetzt zwischendurch wurde kein Antrag auf Neuerteilung gestellt bzw. es kam zu keinen weiteren Einträgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Kai sagt:

    Hallo. Mal 2 Fragen. 2007 bin ich mit 1.01 Promille und ohne Führerschein angehalten worden. 2013 hab ich dann mein Führerschein erworben. 2015 wurde ich mit 0.64 nochmals angehalten. 1 monat fahrverbot und 500 geldstrafe. Dann kam der Brief von der Führerscheinstelle ich soll Mpu machen. Dies hab ich heut gemacht und der Psychologe meinte ich soll ein Aufbauseminar machen und dann hat sich das erledigt. Nun habe ich der Tante von der Führerscheinstelle dies mitgeteilt. Sie meinte aber das der Kurs nur für Leute ist, denen der Führerschein bereits entzogen wurde und nicht für mich gilt da ich ihn ja bis zum Gutachten behalten darf. Ich soll jetzt MEIN Führerschein abgeben, nur an einem solchen Kurs dran teilnehmen zu können damit ich mein Führerschein wieder bekomme. Nun meine Fragen. 1. War es eigentlich zulässig mich überhaupt nach so langer Zeit zur MPU aufzufordern?
    2. Ist es rechtens das ich erst mein Führerschein abgeben muss nur damit ich den Kurs mache um mein Führerschein zurück zu bekommen?
    Wo ist die Logik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kai,

      der begangene Verkehrsverstoß hatte noch nicht gerechtfertigt, Ihnen den Führerschein zu entziehen. Dennoch sind Sie erneut mit Alkohol am Steuer erwischt worden, was den Verdacht bestärkt, dass eine Alkoholproblematik und somit eine nicht ausreichende Fahreignung vorliegt. Dies soll durch die MPU überprüft werden. Wenn Sie eine MPU besucht haben, sollte ein entsprechendes Gutachten ausgestellt werden, es ist möglich, dass Ihnen dann noch eine Nachschulung abverlangt wird. Das Aufbauseminar hat aber eigentlich nichts mit der MPU zu tun. So richtig verstehen wir also nicht, was bei Ihnen los ist.

      Grundsätzlich hat die Behörde aber das Recht, die MPU zu verordnen, ohne dass zuvor der Führerschein entzogen wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Dörnchen sagt:

    Hallo Zusammen,

    vor über 15 Jahren wurde mir der Führerschein genommen, eher ich habe verzichtet da die Polizisten dies mir so weiß machten, dass wäre besser für mich. Tatbestand: ich wurde mit THC gehalt beim Fahren kontrolliert. Den Führerschein habe ich abgegeben. Jetzt würde ich gerne diesen wieder beantragen ohne MPU, gilt hier der §29 StVG? die Tilgung wurde ja abgelegt. Laut §69a Strafgesetzbuch wäre eine Sperrfrist von max. 5 Jahren möglich gewesen.
    Ist dies so richtig? Auf Eure Antwort wartend einen schönen Sonntag. Viele Grüße

  20. Emi sagt:

    Hallo liebes Bussgeldkatalog-Team,

    nun wurde mir durch das Landratsamt der Führerschein entzogen nachdem ich 8 Punkte in Flensburg gesammelt habe. Wegen schnellem Fahren und 2 Mal Handy am Steuer. Kann ich sobald der Brief mit der Sperrfrist kommt beantragen, dass die Frist verkürzt wird in dem ich freiwillig an einem Aufbauseminar teilnehme? Oder muss die MPU gemacht werden? Wie lang könnte mein Führerschein weg sein? Leider kenne ich mich nicht damit aus.

    Vielen Dank euch!

  21. Murat sagt:

    Hallo liebes Redaktions-Team,

    Ich bin total verwirrt und weiss nicht was ich glauben soll und was nicht. 1999 wurde mir der Führerschein wg. Btm entzogen ,mit der Entscheidung ( unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis )und der Bemerkung ( Neigung zur Rauschgiftsucht und Amtsaerztliches Gutachten ). Im Jahre 2000 dann wurde ich wg. vorsätzlichem Fahren unter Rauschmitteleinfluss in Tateinheit mit Fahren ohne Führerschein erwischt. Meine allerletzte ( dumme !!! ) Handlung war 2007 , wo ich in drei Fällen mit dem Fahren ohne Führerschein angeklagt worden bin und zu 3 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Meine letzte Tat war 2006 und das Datum der Entscheidung war 2007. Die FührerscheinSperre damals war bis Mai 2008. Es waren keine Betäubungsmittel im Spiel.

    Ich weiss das ich damals sehr dumm gehandelt habe und seitdem auch nichts mehr derartiges mehr getan. Meine Frage… Da ja nur 1999 und 2000 Btm im Spiel waren und 2007 nicht…!!!

    Ab wann könnte ich wieder meinen Führerschein beantragen ohne das dabei eine MPU im Spiel währe ??? Gelten fuer das Fahren ohne Führerschein auch die 15 Jahre oder nur die 10 Jahre ???

    Es ist so, das ich mir die MPU in meiner momentanen Situation nicht leisten kann. Eine nochmalige FührerscheinPrüfung könnte gerade mal so gehen aber beides zusammen auf keinen Fall.

    MfG Murat

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Murat,

      durch das Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde die Tilgungsfrist für die MPU unterbrochen. Es gelten also ab 2007 wieder die 15 Jahre,

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Ines W. sagt:

    Hallo, hab die Seite etwas spät gefunden. Hab morgen 9.30 Uhr MPU-Termin. 2004 mit 2.41 Promille, ohne Unfall, keine Punkte. Habe alles erforderliche zusammen. Nur die Frage: Habe vor Entzug 18 Jahre Fahrpraxis (Moped, Motorrad, Auto),
    nach dem Entzug bis heute 13 Jahre.
    Wie kann ich oder wer kann nachweisen, das bei mir keine Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass die nach §16 Abs. 1 und §17 Abs. 1 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr vorhanden sind.
    Ist doch völliger Quatsch, da müsste ich alle Prüfungen die ich in meinem Leben gemacht habe wiederholen (seit meiner Schulprüfung vor 37 Jahren hat sich eine Menge geändert.
    Die andere Frage: Mein Führerschein ausgestellt 03/2002 existiert noch (FSST, Chipkarte). Muss ich unbedingt einen neuen erteilt bekommen oder kann ich diesen anfordern. Schließlich gilt er noch bis 2027.
    Bitte um eine schnelle Rückmeldung.

    Vielen Dank.

  23. Ines W. sagt:

    Ich möchte nur wissen, ob Theorieprüfung, Fahrprüfung Pflicht ist in meinem Fall.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ines,

      in der Regel sollte Ihnen ein neues Dokument ausgestellt werden. Außerdem wird wohl eine erneute Prüfung angeordnet. Inwiefern Sie dies umgehen können, können wir leider nicht beantworten, da wir an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen. Wir müssen Sie hierbei an einen Anwalt für Verkehrsrecht verweisen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Dave sagt:

    Guten Tag,
    hab da ne Frage und zwar bin ich bereits in einer verlängerten Probezeit(2x über rot) + Aufbauseminar.Anschließend wurde ich ca. 5 Monate später mit 24 zu schnell geblitzt.Vor einpaar Tagen blitzte es wieder.Nur kann ich nicht sagen wieviel ich zu schnell war,tippe auf 21.
    Fürherscheinentzug müsste da ja in kraft treten das ist mir bewusst.Bloß wie könnte man da üngefähr entscheiden?Führerschein komplett von neu anfangen oder nicht??

    Danke im vorraus

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dave,

      Ihnen droht in der Tat ein Führerscheinentzug für mindestens 6 Monate. Frühestens 3 Monate nach Ablauf der Sperrfrist können Sie die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen – sofern Sie die Fahrerlaubnis nicht mehr als zwei Jahre nicht besaßen, sind keine erneuten Prüfungen fällig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. j.b. sagt:

    Grüße an die Redaktion von bussgeldkatalog.org ,
    meine Frage : Wenn ich auf Grund von 2 B-Verstößen (in der Probezeit) ein Aufbauseminar auferlegt bekomme aber die Frist,in der jenes absolviert werden muss, nicht einhalte, wird mein Führerschein (Klasse B) eingezogen? Richtig?
    Was ist nun nötig um den Führerschein wieder zu erlangen? Reicht das Einreichen des Seminarnachweises und der nötigen Unterlagen (Passbild, Erste Hilfe-Nachweis, etc. ) zusammen mit dem Antrag beim Landratsamt? Oder muss ich den Führerschein komplett neu machen?
    Vielen Dank schonmal für eure Mühen!
    mit freundlichen Grüßen j.b.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      allo J.B.,

      die von Ihnen genannten Nachweise sollten in der Tat ausreichen. Es ist nicht notwendig, den Führerschein komplett neu zu machen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Lucas sagt:

    Hallo,
    musste 2014 nach einer Alkoholfahrt (1,08) meinen Fs nach Anordnung des Landratsamtes abgeben.Es war meine 2. Fahrt unter Alkohol (2006;1,6Pr.).
    Nachfolgende Mpu 2014 durchgefallen.
    Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? Erneut Mpu oder zum Psychologen? Bin seit Ende 2014 komplett trocken was auch meine Werte bei der Mpu schon zeigten.Reicht ein Schreiben vom Arzt der mir meine Abstinenz bescheinigt?
    Danke im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lucas,

      wurde eine MPU angeordnet, müssen Sie diese auch absolvieren. Die bloße Bescheinigung der Abstinenz wird in einem solchen Fall kaum ausreichen. Weitere Fragen kann ein Anwalt für Verkehrsrecht beantworten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Kethi sagt:

    Hallo Team….
    habe 1991 meinen Führerschein gemacht, im Juli 2007 mit 1,61 Promille verloren, (wurde wegen kaputtem Rücklicht angehalten) bisher nix beantragt, keine Zwischenfälle , weder in den 16 Jahren mit Schein noch in den letzten 10 Jahren !
    MPU wurde angeordnet….kann ich den jetzt wieder beantragen (ohne MPU) oder doch erst nach 15 Jahren ?
    Sorry….aber irgendwie raff ich das mit den 10 bzw. 15 Jahren nicht !?!
    LG, Kethi

  28. Boris sagt:

    Hallo.
    Am 06.2003 war ich wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt,
    FS wurden entzogen und MPU vorgeschrieben.
    Bis heute habe ich keine MPU und keine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragt.
    Kann ich jetzt Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU beantragen, oder erst nach 06.2018 ?
    Danke im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Boris,

      15 Jahre nach der Erteilung der MPU-Auflage können Sie den Führerschein neu beantragen, ohne eine MPU machen zu müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Hannes sagt:

    Hallo, mal eine Frage. Ich habe mit 15 meine Mofa Prüfbescheinigung gemacht und mit 18 den Führerschein und mit 40 verloren.Habe eine Speere von 5 Jahren, was den Führerschein angeht. Ist da aber dann auch die Mofa Prüfbescheinigung betroffen? Darf ich noch Mofa fahren oder ist das auch tabu? Ansonsten würde ich mir ein eBike zulegen. Mofa wäre nur schöner. Danke für die Hilfe. LG Hannes

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hannes,

      wurde die Fahrerlaubnis entzogen, dürfen Sie in der Regel Mofa fahren, wenn Sie eine Prüfbescheinigung besitzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Rene sagt:

    Hallo,
    Aufgrund von mehreren Punkten wegen Geschwindigkeitsübertretungen und Fahren ohne Führerschein (während eines Fahrverbotes) häufte sich mein Punktestand auf 9 Punkte an. Somit wurde mir im Juli 2014 die Fahrerlaubnis entzogen und eine 6 monatige Sperrfrist verhängt. Im Frühjahr 2016 stellte ich einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis diesen lehnte die Führerscheinbehörde ab mit dem Verweis ich solle binnen 6 Monaten ein Positives MPU Gutachten beibringen. Dieses ist mir finanziell im Moment nicht möglich somit verlängerte ich den Antrag immer um weiterer 6 Monate bei der letzten anstehenden Verlängerung im Mai 2017 fragte ich die Sachbearbeiterin wann ich den die Fahrerlaubnis ohne MPU wieder bekommen würde, darauf hin meinte sie ich solle den aktuellen Antrag schriftlich zurückziehen und im September 2017 einen neuen Antrag stellen, wichtig dabei wäre das genau Datum, einen Tag zu Früh den Antrag gestellt und ich müsse zur MPU deswegen darauf achtgeben. demnach sollte ich ja nächsten Monat meinen Führerschein ohne MPU zurück bekommen.

    Meine Frage: Kann das überhaupt sein? Ich lese immer nur von den 10 oder 15 Jahren nie aber etwas ähnliches wie in meinem Fall.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rene,

      aus der Ferne können wir dies leider nicht beantworten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie hierzu beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Stev sagt:

    Hallo hatte meinen Führerschein Anfang 2015 wegen alk abgeben müssen und hab ihn Ende 2015 wieder bekommen und bin jetzt vor 3 Tagen beim Rotlicht Verstoß erwischt worden. 1 Monat ist Fahrverbot hat der Polizist gemeint . Bleibt es bei einem Monat oder wird das länger und habe ich die 4 Monate Zeit mein fs abzugeben ?

  32. Martin sagt:

    Hallo, habe durch Alkohol den Führerschein entzogen bekommen, habe Einspruch eingelegt und dabei ein Gerichtsurteil erreicht,das ich wenigstens da ich Landwirt bin den Führerschein L bekomme ! Soweit alles gut, als ich den Antrag bei der Führerscheinstelle für den Führerschein L beantragte, bekam ich von dieser Stelle eine MPU verordnet, anstatt den Führerschein der Klasse L.
    Meine Frage ist, darf ein Sachbearbeiterin von der Führerscheinstelle über einen Gerichtsentscheid, Staatsanwaltentscheid darüber hinweg entscheiden und dieses Urteil einfach ignorieren???

    Danke in Vorraus über Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      vorab: Bitte bedenken Sie, dass wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen – dies vermag nur ein Anwalt. Eine Anordnung zur MPU stet nicht per se im Widerspruch mit dem von Ihnen erlangten Urteil, da eine MPU keinem Führerscheinentzug gleichkommt, vielmehr um eine Auflage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Michael B. sagt:

    Hallo zusammen
    Mir wurde der Führerschein aufgrund (Parkrempler mit Unfallflucht ) entzogen.
    Keine Personenschäden, Alkohol und Drogen waren nicht im Spiel, keine Punkte,
    kein Wiederholungstäter usw. also Erstäter.
    Voraussichtliche (Verfahren läuft noch) Dauer der Speerzeit 9 Monate + Geldstrafe.
    Meine Frage lautet, bekomme ich meinen alten Führerschein nach der Speerfrist wieder,
    oder muss ich Ihn komplett neu machen und wer entscheidet das…
    Ich weiß dass ich 10-12 Wochen vor Beendigung der Speerfrist einen neuen Führerschein bei der Behörde beantragen muss.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      Sie sollten Ihre alten Fahrerlaubnisklassen wiederbekommen. Erst, wenn Sie mehr als 2 Jahre ohne Führerschein waren, werden in der Regel erneute Prüfungen verlangt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. BG sagt:

    Hallo, habe selber eine Aufstellung aus Flensburg angefordert im Dezember 2016 und festgestellt dass ich nun 8 Punkte habe. Von der Führerschein stelle habe ich aber bisher in keiner Weise was gehört.

    Greift hier diese Regel de ich hier gelesen habe dass ich automatisch wieder auf 7 Punkte gesetzt werde da keine Verwarnung erfolgt ist?

    Und hat diese Regel unabhängig davon bestand dass ich nach dem alten System schon mal von 18 auf 17 Punkte runter gesetzt wurde und dadurch den Führerschein behalten durfte.

    Hierbei ist zu sagen dass ich ein fleißiger Sammler und Abbauer von Punkten bin wegen Geschwindigkeit und einmal Körperverletzung.

    Danke und Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo BG,

      der Punkteauszug kann auch Punkte enthalten, die bereits getilgt wurden. Wenn Sie 8 Punkte erreicht haben, erhalten Sie einen Bescheid, der die Entziehung der Fahrerlaubnis anordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Tobias sagt:

    Hallo , ich wurde gestern in Frankreich mit 54 km/h zu schnell rausgezogen. Musste dann Euro 750 bezahlen und den Führerschein abgeben. Nun muss ich aus Berufsgründen mit dem LKW ständig nach Italien , England usw. Kann ich auf der Behörde mir ein Ersatzdokument/ Führerschein anforden ? Der vorgang in Frankreich kann bis zu 3 Monaten dauern.
    Danke für die schnelle Antwort

  36. Keranovic sagt:

    Hallo habe eine frage,mein Mann hat ein Fahrverbot von 1 Jahr bekommen,im Brief steht :
    Die Verwaltungsbehlrde darf Ihnab für die Dauer von 1 Jahr keine neue Fahrerlaubnis erteilen.
    Kann er nach dem Jahr wieder bekommen oder muss er wieder die Prüfung machen?
    Danke in vor raus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      Ihr Mann kann drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist einen Antraf auf Wiedererteilung des Führerscheins stellen. Eine Prüfung ist in der Regel nicht nötig, allerdings kann eine MPU-Auflage erteilt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Max sagt:

    Ich habe meinen Führerschein nach 1,9Promille Fahrt und MPU und Strafe etc., Anfang diesen Jahres wiederbekommen und wollte nun Fragen, bis wie viel Promille ich jetzt fahren dürfte. Wie bei der Probezeit?

  38. Sabrina sagt:

    Hallo,
    Habe 1 Punkt wegen überhöhter Geschwindigkeit, nun drohen mir weitere 7. Kann/muss ich davon ausgehen, dass mir der Führerschein entzogen wird?

  39. Josef W. sagt:

    Was sagen Sie dazu? Entzug der Fahrerlaubnis wg. Btm. – rechtskräftiges Urteil 06.2002 -15 Jahre keinen Antag gestellt-nicht straffällig geworden-neuen Antrag auf Wiedererteilung gestellt-vor 1 Monat-zur Führerscheinstelle zitiert worden-will Haarprobe von mir. Habe mit meiner Fahrschule schon auf theoretische Prüfung gelernt und bin prüfungsreif. Sehe ja ein, dass die Kenntnisse verlernt sind und eine theoretische und praktische Prüfung verlangt werden und auch weiß ich dass nach 15 Jahren keine MPU verlangt werden kann. Die Füherscheinakte in die ich Einsicht hatte, waren immer noch die alten EInträge da. Aufgrund der Vergangenheit will sie eine Haarprobe. Die Akte wird jetzt geschreddert, aber sie begründet ihre Entscheidung für die Haarprobe auf die Vergangenheit. Das darf sie gar nicht. Habe weder Alkohol noch Drogenprobleme. Was soll ich tun? Freue mich auf eine Antwort. Bin aus Bayern. Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann Sie kompetent beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Sonnenschein sagt:

    Vor 4 Jahre habe ich mein Schein abgeben müssen. Demnächst fange ich mit MPU an, kriege ich mein Schein wieder (ABCE) oder muss ich zur Fahrschule und alles von Anfang an?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonnenschein,

      eine erneute Ausbildung in der Fahrschule ist in der Regel nicht nötig. Die Behörde kann jedoch in bestimmten Fällen eine erneute praktische Prüfung fordern.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Joe sagt:

    hab meinen Führerschein vor 11 Jahren wegen Alkoholfahrt abgeben müssen. Kann ich ihn einfach wieder beantragen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joe,

      wurde keine MPU verlangt und ist die Sperrzeit abgelaufen, sollte dies möglich sein. Weitere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Laura sagt:

    Hallo,

    Ich habe da eine Frage: Und zwar habe ich waehrend der Fahrprobezeit die 2 jahre lang ging den Führerschein abgeben weil ich viel zu oft geblitzt wurde. Das ist mittlerweile schon 4 Jahre her. Ich lebe zurzeit im Ausland/ Serbien. Meine Frage ist, ob ih meinen Fueherschein zurück bekommen konnte oder muesste ich ihn neu machen?

    Liebe Grüsse:)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Laura,

      hierzu müssten Sie sich bei der zuständigen Führerscheinstelle in Verbindung setzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. GJ sagt:

    Hallo,
    vor 3 Jahren habe ich beim fahren geparkte Autos beschädigt und mich vom Unfallort entfernt. Der Lappen war dann für 2,5 Jahre weg und natürlich Bußgeldstrafe. Vor einem halben Jahr war es so weit, konnte endlich den Führerschein beantragen. Dann bekamm ich erst ein Bescheid über die Punkte, es sind 8. Das Vergehen geschah kurz vor 24.00h und kurz nach 24.00h und wird als zwei wiederholende sich Vergehen jeweils mit 4 Punkten aufgelistet. Dann kam ein Bescheid über eine MPU, die habe ich gemacht, natürlich negativ. Dann einen zweiten Versuch gestartet und auch negativ. Der Antrag auf Fürerschein ist bis Dezember verlängert. Bei psychologischen Untersuchung will man mir die ganze Zeit einreden dass da Alkohol im Spiel war. Mußte mir so Sachen anhören wie:”Mit Ihrem Herkunftshintergrund sollen Sie gar kein Alkohol trinken” oder “Würden sie eine Vehrkehrstherapie machen und nich eine Verhaltenstherapie, dann wüssten Sie was sie antworten sollen”. Bei dem Ersten negativem Gutachten ist von mir verlangt worden, dass ich meine Therapie weiter mache. Ich habe eine Bescheinigung mitgebracht, dass ich noch über 10 Stunden frei habe. Trotzdem bei dem zweiten verlagt man von mir das gleiche nur zusätzlich soll ich meiner Psychologin das negative Gutachten vorlegen. Ich weiß gerade nicht was ich machen soll, denn es kann sich so Jahre lang ziehen. Ich weiß auch nicht was passiert wenn der verlängerte Antrag auf Führerschein abläuft? Man wird in die finanziele Probleme gedrengt. Diese Beihilfe zur MPU kostet auch 1000€. Man wird doch nicht vernünftiger dadurch dass man Ärmer wird!!! Können Sie mir bitte kurz schreiben was ich jetzt noch machen soll, kann? Wo mir geholfen werden kann, den Führerschein wieder zu bekommen?? Aufgeklärt bin ich auch nicht von niemanden und im Internet kann man Verschiedenes nachlesen z.B. Man soll das negative Gutachten auf keinen Fall der Führerscheinstelle zusenden. Ich habe es gemacht.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo GJ,

      wurde eine MPU-Auflage gefordert, erhalten Sie den Führerschein nur dann zurück, wenn Sie diese erfolgreich absolvieren: Daran führt kein Weg vorbei. Die Hilfe durch eine Vorbereitung ist dabei sehr zu empfehlen. Ansonsten bleibt es Ihnen nur übrig, zehn bis 15 Jahre abzuwarten, bis Sie den Führerschein ohne MPU zurückerhalten können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Hans sagt:

    Habe vor 11 Jahren Meine Führerschein abgeben müssen wegen 1,63 promille auf dem Fahrrad und unberechtigter Blutabnahme ohne richterliche Anordnung. Habe eine MPU-Auflage bekommen, was genau muss ich tun um meinen Führerschein zurückzubekommen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans,

      Sie müssen bei der zuständigen Führerscheinstelle einen Antrag auf Wiederausstellung des Führerscheins stellen. Je nach den genauen Umständen kann es bis zu 15 Jahre dauern, bis Sie Ihren Führerschein ohne MPU zurückerhalten können. Die Behörde legt fest, welche weiteren Auflagen Sie erfüllen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Johann sagt:

    Moin moin,
    ich sollte nach einem Unfall, den ich aber nicht verursacht habe, Urin und Blut abgeben, weil die Verkehrsbehörde wissen wollte ob ich Probleme mit Mariuhana hab.Im Krankenhaus wurde damals eine Blutprobe genommen, mit den Werten 5,7 Ng THC und 16 Ng Cooh. Hätte mich aber 500,- € gekostet, die ich nicht hatte. Deshalb habe ich den FS freiwillig abgegeben um die entziehungskosten von 150,- € zu sparen.Bin jetzt kräftig am sparen, weil ich davon ausgehe das bei einem Antrag auf Wiedererteilung eine MPU gefordert wird.
    Meine Frage
    Ist der Zeitraum der beantragung auf Widererteilung egal, oder sollte ich da einen gewissen Zeitraum beachten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      in der Regel nicht. Das Einzige, was nach der Anordnung einer MPU beachtet werden muss hinsichtlich Fristen, ist die Sperrzeit. Sie können nach der Anordnung nicht direkt die Fahrerlaubnis wieder beantragen, sondern müssen erst eine bestimmte Periode abwarten. Abgesehen davon ist es Ihnen frei gestellt, wann Sie sich um eine neue Fahrerlaubnis bemühen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  46. René sagt:

    Zitat:”Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.”

    Frage: Ich habe letztens Erfahren das diese Frist auf 10 Jahre herrabgesetz worden sein soll. Stimmt das?

  47. Daniel N. sagt:

    Guten Tag!
    Bitte beachten Sie, dass seit einer Gesetzesänderung diesen Sommer ein Fahrverbot für Straftaten (nicht für Ordnungswidrigkeiten, da ändert sich nichts) nach § 44 StGB für die Dauer von bis zu *sechs* Monaten verhängt werden kann, und neuerdings sogar dann, wenn die Anlasstat nichts mit dem Straßenverkehr zu tun hat: “Auch wenn die Straftat nicht bei oder im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers begangen wurde, kommt die Anordnung eines Fahrverbots namentlich in Betracht, wenn sie zur Einwirkung auf den Täter oder zur Verteidigung der Rechtsordnung erforderlich erscheint oder hierdurch die Verhängung einer Freiheitsstrafe oder deren Vollstreckung vermieden werden kann.” (§ 44 Abs. 1 S. 2 StGB)
    Freundliche Grüße!

  48. Anonym sagt:

    Gestern bin ich mit 0,8 Promille gefahren und bin zu schnell in eine kurwe gefahren dabei wurde das Auto so beschädigt das ich ein abschleppdienst bräuchte.

    Vor ca. 1 und halb Jahren wurde mein Führerschein mir wieder zurückgegeben ich habe ihn schon mal wegen Alkohol wärend der Probezeit verloren.

    Was passiert jetzt ?
    Zum 2.mal den Führerschein in der Probezeit wegen Alkohol verloren.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      im Wiederholungsfall können die Strafen höher ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug ist auch eine Freiheitsstrafe möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Simone sagt:

    Hallo,
    Ich habe in meiner Probezeit einen Unfall gebaut und jemandem die Vorfahrt genommen. Anschließend habe ich eine Anordnung zu einem Aufbauseminar bekommen und konnte nicht die Teilnahmebescheinigung in der genannten Frist vorlegen.
    Ein Monat nach der Frist werde ich nun fertig sein mit dem Aufbauseminar.
    Ich habe eine Entziehung der Fahrerlaubnis bekommen und auf meinen Führerschein ,freiwillig‘ verzichtet.
    Nun muss ich einen Antrag auf Neuerteilung stellen und noch 6-8 Wochen warten bis dieser bearbeitet wurde. Darf ich nun ab dem Tag, an dem ich meine Teilnahmebescheinigung habe wieder fahren oder wirklich warten bis es bearbeitet wurde? Und ist es ein normaler Vorgang dass man bei Fristablauf kein Fahrverbot sondern eine Entziehung der Fahrerlaubnis erhält?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simone,

      bei Nichtteilnahme an einem Aufbauseminar kann in der Tat die Fahrerlaubnis entzogen werden.
      Sie dürfen erst dann wieder fahren, wenn Ihnen die Fahrerlaubnis neu erteilt wurde. Die Teilnahmebescheinigung reicht nicht aus.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Diana sagt:

    Hallo,

    ich habe leider folgendes Problem.
    Musste letztes Jahr meinen Führerschein wegen zu vieler Punkte abgeben und anschließend den MPU Test machen, den ich erfolgreich bestanden habe.

    Jetzt wurde ich gestern von der Autobahn Polizei angehalten weil ich zu schnell gefahren bin. ( ich muss hinzufügen, ich dachte es wäre unbegrenzt)

    Bin also 57 km/h zu schnell gefahren.

    Was nun ?

    Erneut MPU?

    Falls ja, nochmal das selbe verfahren?
    Also 6 Monate Fahrverbot und anschließend die selbe Prozedur, oder doch einen Punkteabbaukurs?

    Ich hoffe Sie können mir etwas Gewissheit verschaffen.

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Diana,

      Sie erhalten laut Bußgeldkatalog vermutlich ein Bußgeld von 240 Euro, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Weitere Maßnahmen hängen vom Einzelfall und der Anzahl der bereits bestehenden Punkte ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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