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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. November 2021

Entzug der Fahrerlaubnis? Hinweise zu Sperrfrist, Wiedererteilung, Kosten und Co.

Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern
Der Führerscheinentzug droht nicht nur Autofahrern

Ist ein Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell unterwegs, droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Beide Maßnahmen können jedoch nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen eintreten. Auch wer mehrfach mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss ein Fahrverbot oder den Führerscheinentzug befürchten. Eines davon ist jedoch weitreichender, langwieriger und kostenintensiver als das andere.

Die Unterschiede und die Folgen beider Maßnahmen sollen in diesem Ratgeber erklärt werden. Was Sie tun können, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, lesen Sie außerdem in diesem Artikel.

FAQ: Führerscheinentzug

Wann kann es zum Führerscheinentzug kommen?

Mögliche Gründe für einen Führerscheinentzug sind Drogen und/oder Alkohol am Steuer, Straftaten im Straßenverkehr oder das Erreichen von acht Punkten auf dem Flensburger Punktekonto.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Führerscheinentzug und Fahrverbot?

Bei einem Führerscheinentzug wird Ihnen die Erlaubnis, ein Kfz im Verkehr zu steuern, generell aberkannt. Bei einem Fahrverbot müssen Sie Ihren Führerschein temporär abgeben, erhalten ihn jedoch in der Regel nach maximal drei Monaten automatisch wieder zurück.

Wie bekomme ich nach einem Entzug meinen Führerschein zurück?

Wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, erhalten Sie diese nur durch eine Neuerteilung zurück. Sie können die neue Fahrerlaubnis bereits sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist beantragen. Allerdings müssen Sie in der Regel gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie z. B. das Bestehen einer MPU.

Spezifische Ratgeber zum Thema Fahrerlaubnisentzug:

Informationen zum Führerscheinverlust

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben oder er Ihnen gestohlen wurde, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Führerscheinverlust, wie und wo Sie einen neuen Führerschein beantragen können.

Keine Lust zu lesen? Die Entziehung der Fahrerlaubnis im Video erklärt

Video: Wann müssen Sie den Führerscheinentzug fürchten?

Führerscheinentzug versus Fahrverbot

Wer ein besonders schweres Vergehen im Straßenverkehr begeht oder mehrfach einen Fehltritt verursacht, muss in der Regel mit diversen Maßnahmen rechnen, die das deutsche Straßenverkehrsrecht regelt. Die beiden schwersten Maßnahmen im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Am Rande soll hier auch der Freiheitsentzug als Folge von schweren Vergehen im Strafrecht erwähnt werden, welcher auch als Maßnahme im Rahmen des Straßenverkehrs angeordnet werden kann.

Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem dienen sie der Verkehrserziehung der Verkehrsteilnehmer und sollen durch ihre besondere Schwere abschrecken. Die Strafen sind besonders für Vielfahrer ärgerlich, welche aus beruflichen Gründen auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dennoch sind die Maßnahmen unerlässlich für das reibungslose Verhalten im Straßenverkehr.

Das Fahrverbot

Der größte Unterschied vom Fahrverbot zum Entzug der Fahrerlaubnis ist die zeitliche Begrenzung. Ein Fahrverbot kann nur mindestens für einen Monat und höchstens für 3 Monate verhängt werden.

Sie müssen zwar auch Ihren Führerschein abgeben, jedoch ist die Wiedererteilung hier einfacher gestaltet. Nachdem Ihnen ein Delikt zur Last geworfen wird, weshalb ein Fahrverbot verhängt wird, haben Sie in der Regel 2 Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht, werden der Bußgeldbescheid und das damit verhängte Fahrverbot rechtskräftig. Prinzipiell haben Sie vier Monate Zeit, um den Führerschein abzugeben.

Diese Vier-Monats-Frist besteht jedoch nur, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre nicht schon einmal Ihren Führerschein verloren haben. Das Dokument muss bei der im Bußgeldbescheid genannten Stelle abgegeben werden. Dies kann eine zuständige Behörde oder auch die hiesige Polizeidienstelle sein. Wer nicht von der Vier-Monats-Frist Gebrauch machen kann, muss seinen Fahrausweis direkt nach der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung abgeben.

In der Zeit des Fahrverbots darf kein Fahrzeug bedient werden. Auch Mofas, für die kein Fahrausweis benötigt wird, dürfen nicht gefahren werden. Sollten Sie dies dennoch tun und Sie werden kontrolliert, können Sie mit

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann bei verschiedenen Vergehen drohen
  • einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr,
  • einer Geldstrafe oder
  • dem Entzug der Fahrerlaubnis

rechnen.

Der Fahrausweis kann nach Ablauf des Fahrverbots per Post, also per Nachnahme, verschickt werden. Dieses Verfahren ist aber mit einer Gebühr für den Versand verbunden. Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrausweis direkt bei der Behörde bzw. Institution abzuholen, bei welcher er auch abgegeben wurde.

Der Führerscheinentzug

Das Gegenteil zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Maßnahme wird auch Führerscheinentzug genannt, obwohl es juristisch richtig ist, von einer Führerscheinabgabe zu sprechen. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die “Aberkennung” der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, schwere Unfallflucht oder aufgrund der Punkteüberschreitung im Fahreignungsregister.

Beim Fahrverbot wird der Fahrausweis, also das Dokument per se, abgegeben. Der Führerscheinentzug oder Führerscheinverlust definiert das “Abgeben” der Erlaubnis, Fahrzeuge führen zu dürfen.

Der Führerscheinentzug wird durch ein Gericht oder die Verwaltungsbehörde angeordnet. Sobald das Urteil rechtswirksam ist, ist der Fahrausweis ungültig. Er wird entweder von den zuständigen Beamten einbehalten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit versehen. Zusätzlich wird eine Sperrfrist verhängt. Diese beträgt mindestens 6 Monate, dauer häufig jedoch noch länger. Bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist darf der Verkehrsteilnehmer einen Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.

Jedoch kann sie in der Regel nicht ohne weiteres wieder erlangt werden. Meist stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Bedingungen. Diese sind als Voraussetzungen zu verstehen, welche erfüllt sein müssen, damit die Fahrberechtigung wieder erlangt werden kann. Als Beispiele sind hier eine MPU, also eine medizinisch-psychologische Untersuchung, oder eine Nachschulung für die jeweiligen Führerscheinklassen zu nennen.

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen
Wer am Straßenverkehr teilnimmt, muss nicht nur mit Bußgeldern sondern auch mit einem Führerscheinentzug rechnen

Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien eingeordnet:

  1. Entzug der Fahrerlaubnis per Gericht: Nach einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist verhängt. Sechs Monate vor deren Ablauf kann die Fahrberechtigung neu beantragt werden.
  2. Entzug der Fahrberechtigung per Führerscheinstelle: Nach einem schweren Vergehen im Straßenverkehr, beispielsweise nach dem Erreichen der Höchstpunktzahl in Flensburg, prüft die Führerscheinstelle etwaige Bedingungen, unter denen die Neuerteilung geknüpft ist.

Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis

Die Beamten können den Fahrausweis bereits vorläufig einbehalten, wenn die Beamten “Gefahr in Verzug” sehen. Dieser Begriff kommt aus dem Verfahrensrecht und bezeichnet die Befugnis der zuständigen Behörden, den Führerschein vorläufig zu entziehen, wenn sie der Meinung sind, dass ein Schaden eintreten würde. In diesen Fällen kommt es häufig zum vorläufigen Führerscheinverlust:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit Tötung oder schwerer Verletzung eines Menschen oder Verursachung eines bedeutenden Schadens an fremdem Eigentum
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Vollrausch

Führerscheinentzug: Ab wann ist der “Lappen” weg?

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer
Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Die Entziehung der Fahrerlaubnis kann aus verschiedensten Gründen angeordnet werden. In diesem Kapitel werden die meisten Gründe aufgezählt. Außerdem sollen hier auch die möglichen Folgen erläutert werden, damit Sie rechtzeitig wissen, was auf Sie zukommt.

Drogen und Alkohol: Führerscheinentzug

Wer Alkohol trinkt und sich an Steuer eines Fahrzeugs setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern besonders auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund führte der Bund empfindliche Strafen für dieses Vergehen ein. Die höchste Maßnahme ist der Führerscheinentzug wegen Alkohol.

Die Promillegrenze liegt zwar bei einem Wert von 0,5. Gefährdet eine Person jedoch den Verkehr und andere Teilnehmer, kann sie bereits ab 0,3 Promille zur Rechenschaft gezogen werden. Neben einer Freiheits- oder Geldstrafe ist auch die Entziehung der Fahrberechtigung eine mögliche Folge des Vergehens.

Die absolute Fahruntüchtigkeit ist gesetzlich bei einem Wert von mehr als 1,1 Promille gegeben. Hier droht sofort der Führerscheinentzug bei Alkohol.

Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen, auch wenn nur geringe Mengen an Alkohol im Blut nachgewiesen werden.

Die Folgen einer Fahrt unter Alkohol und Drogen sind häufig die Teilnahme an einer MPU und/oder der Führerscheinverlust. Die Themen Cannabis und Führerschein werden auch oftmals in Verbindung gebracht, wenn es darum geht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall und die hiesigen Behörden an. Es kann nicht pauschal gesagt werden, was bei welcher Menge von Drogen im Körper angeordnet wird.

Der Führerscheinentzug wegen Alkohol droht nur bei besonders schweren Vergehen oder Wiederholungstätern. In der Regel wird “nur” ein Fahrverbot verhängt. Beim Führerscheinentzug wegen Drogenbesitz oder Konsum ist dies jedoch anders. Hier kommt es häufiger zu dieser schwerwiegenden Maßnahme.

Zusätzlich kann zur Wiedererlangung des Führerscheins, also wenn Sie Ihren Führerschein verlieren, ein sogenannter Abstinenznachweis gefordert werden. Hierbei müssen Sie in einem bestimmten Zeitraum, regelmäßig zu Tests, um nachzuweisen, dass Sie keine Drogen oder Alkohol konsumiert haben.

Fahrverbote werden im Gegensatz zum Führerscheinentzug wegen Alkohol bereits ab dem ersten Verstoß gegen die Promillegrenze verhängt. Hierbei handelt es sich um ein Fahrverbot von einem Monat. Beim zweiten und dritten Vergehen muss bereits mit einem Fahrverbot von 3 Monaten gerechnet werden. Die Staffelung der Fahrverbote ist bei Drogen am Steuer gleich.

Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung

Ein Führerscheinverlust im eigentlichen Sinne ist bei der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht üblich. Hier werden in der Regel “nur” Fahrverbote ausgesprochen. Umgangssprachlich wird aber auch bei dieser Maßnahme vom Führerscheinentzug wegen zu hoher Geschwindigkeit gesprochen.

Die Fahrverbote dauern einen bis 3 Monate. Folgende Staffelung gibt es dabei:

Dauer des Fahr­verbotsInnerorts - Führer­schein­ent­zugAußerorts - Führer­schein­ent­zug
1 Monatab 31 km/h zu schnell*
ab 41 km/h zu schnell*
2 Monateab 51 km/h zu schnellab 61 km/h zu schnell
3 Monateab 61 km/h zu schnellab 71 km/h zu schnell
* ab 26 km/h für Wiederholungstäter (zweimal mindestens 26 km/h zu schnell innerhalb eines Jahres)

Für Wiederholungstäter gelten spezielle Regeln: Wer innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreitet, muss den Fahrausweis für einen Monat abgeben. Bekommen Sie aufgrund des Bußgeldkatalogs für eines der beiden Vergehen ein Fahrverbot, wird dieses um einen Monat verlängert. Der Zeitraum von einem Jahr beginnt mit dem ersten Vergehen über 26 km/h.

Grundsätzlich ist der Führerscheinentzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ärgerlich. Vielfahrer bzw. Fahrer, die auf das Fahrzeug angewiesen sind, trifft dies jedoch am härtesten. Was also tun, wenn die Fahrerlaubnis entzogen werden soll?
Oftmals kann von einem Führerscheinentzug bei zu hoher Geschwindigkeit abgesehen werden. Dies ist jedoch abhängig vom jeweiligen Gericht und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden. Sollten Sie also Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt im Verkehrsrecht dringend zu empfehlen.

Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei welchen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen:

  • Augenblickversagen: Ein sonst konzentrierter Fahrer hat für eine kurze Zeitspanne den Verkehr und seine Regeln außer Acht gelassen.
  • Existenzgefährdung: Kraftfahrer, die selbstständig sind, also ein eigenes Unternehmen besitzen, brauchen den Fahrausweis, um das Unternehmen weiterführen zu können.
  • Arbeitsplatzgefährdung: Fahrer, welche sich in einer Beschäftigung befinden, droht der Verlust der Arbeitsstelle und der Existenz, wenn der Führerschein verloren wird.
  • Zeitablauf: Liegt ein langer Zeitraum zwischen Vergehen und Gerichtsurteil kann vom Fahrverbot abgesehen werden bzw. das Fahrverbot verkürzt werden. Der Zeitraum liegt in der Regel bei 2 Jahren. Dieser Fall ist jedoch nur wirksam, wenn der Fahrer die lange Verfahrensdauer nicht selbst herbeigeführt hat.
  • Notstandssituation: Manchmal kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden, wenn der Fahrer eine notstandsähnliche Situation zu befürchten hatte. Als Beispiel ist hier etwa eine persönliche oder berufliche Ausnahmesituation zu nennen: Ein Taxifahrer wurde von einem Gast genötigt, sich zu beeilen und wurde vom Fahrverbot freigesprochen.
  • Umstand: Wenn der Fahrer aufgrund von persönlichen Umständen zur Eile gezwungen wurde. Hier sind Fälle anzuführen, in denen der Richter “Gnade” walten ließ, weil die betroffene Person eine querschnittsgelähmte Rollstuhlfahrerin ist, welche auf einem Dorf lebt und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln in die nächstgrößere Stadt fahren muss.
  • Tatumstände: Der Fahrer hat die Tat aufgrund von besonderen Umständen im Einzelfall begangen. Dies kann beispielsweise ein Einsatzleiter der freiwilligen Feuerwehr sein, welcher im Einzelfall schneller fahren musste. Bei dieser Fallgruppe muss es sich um einen besonderen Einsatz für die Gemeinschaft handeln.
  • Verbotsirrtum: Liegt ein vermeidbarer Verbotsirrtum vor, kann vom temporären Führerscheinverlust abgesehen werden. Als Beispiel sei hier eine verwirrende Beschilderung zu nennen. Wenn also nicht deutlich wird, ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, kann oftmals von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen werden.
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen
Wenn die Fahrerlaubnis entzogen wird, können Probleme bei der Arbeit entstehen

Diese Fallgruppen haben sich oftmals “bewährt”, jedoch kann hier nur im Einzelfall entschieden werden. Aus diesem Grund sind sie nicht die Regel. Gelegentlich entscheiden Gerichte zu Gunsten des Verkehrssünders, wenn er einen bestimmten Beruf wie Arzt oder Anwalt ausübt. Dennoch gibt es auch viele Urteile, die dies wieder verneinen würden. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, dass ein Anwalt zurate gezogen wird. Erst mit seiner Beratung können die Chancen beim Entgehen des Fahrverbots erhöht werden.

Neben diesen Fallgruppen haben sich auch weitere Methoden bewährt. Nimmt der Fahrer beispielsweise an einem Aufbauseminar teil, kann vom Führerscheinentzug abgesehen werden. Dies geschieht in der Regel nur im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen, die der Kraftfahrzeugfahrer ergreift. Ist zusätzlich eine Besserung des Verhaltens im Straßenverkehr zu erkennen, kann auch hier der Führerschein nicht verloren werden.

Die Chancen auf ein Absehen sind besonders hoch, wenn der Temposünder zum ersten Mal von einem möglichen Führerscheinverlust betroffen ist. Die Chancen sinken, wenn der Fahrer bereits das beispielsweise dritte Fahrverbot zu befürchten hat.

Wer seine Fahrberechtigung im Zuge einer Geschwindigkeitsüberschreitung verliert, verliert lediglich die Erlaubnis mit der Klasse, mit welcher er die Tat begangen hat, zu fahren. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrer, welcher mit einem Pkw zu schnell gefahren ist, nur seine Berechtigung zum Führen der Klasse B für Pkw verliert. Ist er Berufskraftfahrer, kann er seinen Beruf weiter ausüben, da ihm diese Klasse erhalten bleibt. Diese Regelung ist nicht bei einem Führerscheinentzug wegen Alkohol oder Drogen möglich.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Absehen vom Fahrverbot immer eine Bußgelderhöhung zur Folge hat.

Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll das für den betreffenden Tatbestand als Regelsatz vorgesehene Bußgeld angemessen erhöht werden.(§ 4 Absatz 4 Bußgeldkatalog-Verordnung)

Führerschein verloren nach einem Rotlichtverstoß

Auch ein Rotlichtverstoß stellt ein besonders schweres Verkehrsvergehen dar. Beim Überfahren einer roten Ampel können Gefährdungen für andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Fahrradfahrer oder Fußgänger entstehen. Aus diesem Grund werden bei diesem Vergehen auch Fahrverbote verhängt. Wer eine rote Ampel überfährt und dadurch eine Gefährdung darstellt, kann mit einem Führerscheinentzug von einem Monat bestraft werden. Diese Regelung gilt bereits bei einem Rotlichtverstoß, bei dem die Ampel unter einer Sekunde rot anzeigte.

Von einer Gefährdung wird nach deutschem Recht gesprochen, wenn der Tatverursachende “dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet” (§ 315c Strafgesetzbuch). Von letzterem wird gesprochen, wenn der Wert der Sachbeschädigung in der Regel 750 Euro übersteigt.

Wird eine Ampel überfahren, welche schon länger als eine Sekunde rot anzeigte, können in manchen Fällen sogar eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren und die Entziehung der Fahrberechtigung die Folge sein. Hier kommt es jedoch auf die Schwere der Tat an, nach der beurteilt wird, welche Folge der Fahrer zu befürchten hat und ob der Führerschein verloren wird.

Auch hier hat der Fahrer, dem die Fahrerlaubnis entzogen werden soll, Optionen, um diesem zu entgehen. Die größte Fallgruppe stellt hier das Augenblickversagen dar. Es sind Gerichtsurteile bekannt, bei dem der Angeklagte beweisen konnte, dass er in Folge von

  • Irritationen,
  • Verwechselungen oder
  • zeitweiliger, einfach fahrlässiger Unaufmerksamkeit wegen einer Ablenkung

gehandelt hat. Die Chancen bei diesen Fällen steigen, wenn die Zeiträume zwischen dem Aufleuchten des roten Lichts und dem Überfahren der Haltelinie größer werden. Hier geht das Gericht davon aus, dass der Fahrzeugführer nicht grob pflichtwidrig handelte, sondern wegen der eben genannten Folgen den Rotlichtverstoß verursachte.

Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß
Führerscheinentzug droht auch bei einem Rotlichtverstoß

Das Bayrische Oberlandesgericht urteilte jedoch bei einem Fall, bei dem der Angeklagte Fahrer blindlings dem Vordermann folgte und so über die rote Ampel fuhr, dass hier nicht von einem sogenannten Mitzieheffekt ausgegangen werden kann. Das bedeutet, dass bei diesem Grund dennoch der Fahrausweis entzogen werden kann.

Eine beliebte Rechtfertigung für das Überfahren einer roten Ampel ist der Umstand der Blendung infolge von Sonnenstrahlung oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs in der Dunkelheit. Diverse Gerichtsurteile deuten darauf hin, dass bei diesem Grund nicht von einem Fahrverbot angesehen werden kann. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit der umliegenden Gegebenheiten anzupassen haben.

Führerscheinentzug in der Probezeit

Auch in der Probezeit kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies geschieht in der Regel, wenn 3 A-Verstöße bzw. 6 B-Verstöße begangen werden.

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegendes Vergehen, welches beispielsweise Unfallflucht, Nötigung oder Alkohol am Steuer sein kann. B-Verstöße hingegen sind weniger schwerwiegende Vergehen: abgefahrene Reifen, Parkverstöße oder Handy am Steuer. Die Reihenfolge, damit Fahranfänger ihren Führerschein verlieren, ist wie folgt:

A-Verstoß → 1. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit (Verlängerung der Probezeit) → 2. A-Verstoß in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinverlust

2 B-Verstöße (Verlängerung der Probezeit) → 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit → erneute 2 B-Verstöße in der verlängerten Probezeit ⇒ Führerscheinentzug

Mit der Entziehung der Fahrberechtigung wird eine Sperrfrist verhängt. Diese kann von 6 Monate bis zu 5 Jahren andauern. Sechs Monate vor Ablauf der Frist kann die Neuerteilung der Fahrerlaubnis beantragt werden werden.

Ob dafür eine erneute Fahrschulausbildung absolviert werden muss oder an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung sowie einem Aufbauseminar teilgenommen werden muss, ist vom Einzelfall abhängig.

Wird die Fahrberechtigung wieder erlangt, beginnt die Probezeit von neuem. Begeht der Fahranfänger dann Verkehrsvergehen können die Strafen in der Regel höher als gewöhnlich ausfallen. Neben dem Führerscheinentzug in der Probezeit kann es auch zu einer Freiheitsstrafe kommen.

Der Führerschein kann auch verloren werden, wenn ein Fahranfänger nicht am Aufbauseminar teilgenommen hat. Dann geht das Gesetz davon aus, dass er nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen.

Der Führerscheinentzug bei Straftaten

Wir wollen möglichst früh kriminelle Karrieren stoppen. Mit dem Entzug der Fahrberechtigung treffen wir die Heranwachsenden, die gerade die Freiheit der eigenen Mobilität erleben, empfindlich und regen zum Nachdenken an. (Hans-Peter Uhl, CSU, im Interview mit der Tageszeitung “Die Welt”)

Als Alternative zur Freiheits- und Geldstrafe wollen die CDU/CSU und SPD den Führerscheinverlust künftig auch bei Straftaten durchsetzen. So könnten Menschen, die einen Diebstahl begehen, bald ihre Fahrerlaubnis entzogen bekommen. Die Diskussion befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium. Der Führerschein kann also nicht verloren werden, wenn Fahrer eine Straftat begehen.

Über 8 Punkte bedeuten einen Führerscheinentzug

Ergeben sich acht oder mehr Punkte, gilt der Inhaber einer Fahrberechtigung als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen und die Fahrerlaubnis ist zu entziehen. (§ 4 Absatz 5 Straßenverkehrsgesetz)

Infolge der Änderung der Gesamtpunktzahl für das Fahreignungs-Bewertungssystem kann ein Fahrzeugführer nun insgesamt 8 Punkte erhalten, bis der Fahrausweis und die Fahrberechtigung entzogen werden. Diese Maßnahme der Punkteerlangung soll der Verkehrserziehung dienen und zielt auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen der Fahrer ab. Studien einiger europäischer Länder zeigten, dass die Punktesysteme erst dann wirksam sind, wenn den Fahrern am Ende die Fahrberechtigung entzogen werden kann.

Bevor es zum Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte kommt, muss die zuständige Behörde eine Ermahnung (bei 5 Punkten) und eine Verwarnung (bei 7 Punkten) verschicken. Wird nach der Verwarnung dann ein weiterer Punkt im Fahreignungsregister erlangt, ist die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Hier bei spielt das Tattagprinzip eine entscheidende Rolle.

Sollten Sie die 6-Punktegrenze überschreiten, ohne dass Sie eine Ermahnung erhielten, muss der Punktestand auf 5 reduziert werden. Gleiches gilt bei der Erreichung von 8 Punkten. Erhalten Sie keine Verwarnung vorher, wird Ihr Punktestand auf 7 Punkte herabgesetzt.

Sollten Sie Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen, werden die Punkte nicht verschoben. Sie gelten trotzdem ab dem Tag, an dem das Vergehen begangen wurde.

Nachdem ein Autofahrer 8 Punkte erreicht und den Führerschein verloren hat, folgt die Sperrfrist. Erst sechs Monate vor deren Ablauf darf er die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen.

Sollten Sie in diesem Zeitraum dennoch ein Fahrzeug führen, gilt dies als Fahren ohne Fahrerlaubnis und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Jedoch können Sie nach dem Führerscheinentzug wegen zu vieler Punkte fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge bedienen:

  • motorisierte Krankenfahrstühle für körperlich behinderte Personen mit Elektroantrieb, einer Leermasse bis zu 300 kg (inklusive Batterien), einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 500 kg, einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 15 km/h und einer maximalen Breite von 1,10 m sowie
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler, welche für die Land-und Forstwirtschaft bestimmt sind und nicht mehr als 6 km/h erreichen sowie einachsige Zug- und Arbeitsmaschinen, welche mit Holmen gelenkt werden

Zusätzlich zu diesen Fahrzeugen können Sie trotz Führerscheinentzug noch weitere führen. Es gibt Fahrzeuge, welche mit einer gültigen Prüfbescheinigung gefahren werden dürfen. Die Voraussetzung der Prüfbescheinigung bilden eine Ausbildungsbescheinigung (wird nach einer gewissen Anzahl an Fahr- bzw. Theoriestunden in einer Fahrschule erlangt) und eine Theorieprüfung. Damit können Sie folgende Fahrzeuge führen:

  • Mofas, also einspurige, einsitzige Fahrräder mit Hilfsmotor (auch ohne Tretkurbeln) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit auf ebener Bahn von 25 km/h,
  • zweispurige und elektrisch angetriebene Mobilitätshilfen, welche durch Gewichtsverlagerung gelenkt werden, sogenannte Segways,
  • Krankenfahrstühle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 10 km/h

Die Sperrfrist beim Führerschein

Nach einem Führerscheinentzug beginnt in der Regel die Sperrfrist vom Führerschein. In diesem Zeitraum darf der Verkehrssünder keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Die Länge der Sperrfrist hängt vom individuellen Fall ab. Die Sperrfrist vom Führerschein wurde eingeführt, damit ein Betroffener, der charakterlich nicht geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das Strafgericht gibt also eine Prognose ab, welche Zeit der Angeklagte benötigt, damit eine Besserung aus seinem Verhalten zu erkennen ist. Die Sperrfrist dauert im Durchschnitt etwa 9 bis 11 Monate.

Nach Ablauf der Sperrfrist vom Fahrausweis wird dieser nicht direkt wieder zugestellt. Er muss neu beantragt werden. Weiter können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss.

Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen
Um die Führerschein-Wiedererteilung zu erwirken, muss das Amt eine Prüfung durchführen

Das zuständige Führerscheinamt prüft dann in eigener Verantwortung, was der Angeklagte benötigt, um seinen Fahrausweis wiederzuerlangen bzw. ob der Betroffene die erforderliche Fahreignung zurückerlangt hat, um ein Fahrzeug bedienen zu dürfen.

Wurde der Fahrausweis bereits vor der Gerichtsverhandlung entzogen, also konnte der Autofahrer in der Zeit keinen Gebrauch von seiner Fahrerlaubnis machen, wird die verbleibende Sperrfrist demnach definiert. Setzt der Richter beispielsweise eine Sperrfrist von 12 Monaten an und die Zeit zwischen dem Führerscheinentzug und dem Gerichtsurteil betrug 6 Monate, muss der Beklagte noch eine Sperrfrist von weiteren 6 Monaten abwarten. Der Zeitraum der vorläufigen Sicherstellung des Fahrausweises wird bereits beim Urteil berücksichtigt.

Die Sperrfrist beginnt in der Regel an dem Datum, an dem das Gericht zum letzten Mal den Sachverhalt des Betroffenen prüfte. Dieser Tag ist für den Anfang der Sperrfrist festgesetzt:

  • Verfahren wurde vor dem Amtsgericht beendet: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung
  • Verfahren wurde mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet1: Datum des Erlasses des Strafbefehls
  • Verfahren wurde in der Hauptverhandlung in einer Berufungsinstanz beendet2: Datum, an dem das Berufungsurteil gesprochen wurde
  • Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil wurde zurückgenommen: Datum der Beendigung der Hauptverhandlung

1: Dies ist der Fall, wenn kein Einspruch eingelegt wurde bzw. ein eingelegter Einspruch zurückgenommen wurde.
2: In diesem Fall wird die Sperrfrist im Berufungsgericht neu festgesetzt. Zwar wird die vorhergehende Zeit des Führerscheinentzugs in der Regel berücksichtigt, jedoch muss eine Sperrfrist mindestens 3 Monate betragen. So kann es möglicherweise passieren, dass die restliche Sperrfrist auf mindestens 3 Monate verlängert wird.

Die letzte Tatsachenentscheidung des Gerichts wird außerdem bereits zur Sperrfrist vom Führerschein mitgezählt. Erlässt das Gericht das Urteil an einem 16. eines Monats, endet die Sperrfrist am 15. eines Monats.

Ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann 6 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Die Zeit begründet sich darin, dass die Bearbeitungszeit eines Antrags bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde in der Regel sehr hoch ist.

Laut § 69a Strafgesetzbuch kann die Sperrfrist mindestens 6 Monate und höchstens 5 Jahre betragen.

Das Mindestmaß der Sperre beträgt ein Jahr, wenn gegen den Täter in den letzten drei Jahren vor der Tat bereits einmal eine Sperre angeordnet worden ist. (§ 69a Absatz 3 StBG)

Die isolierte Sperrfrist

Wenn eine Fahrerlaubnis nicht entzogen werden kann, wird von einer isolierten Sperrfrist gesprochen. Das bedeutet, wenn der Betroffene keine Fahrberechtigung besitzt, kann ihm dennoch eine Sperrfrist verhängt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon ausgeht, dass die Person eine gewisse Zeit warten muss, um eine Fahrberechtigung beantragen zu können.

Die lebenslange Sperrfrist

In manchen Fällen kann die Sperrfrist lebenslang andauern. Dies ist jedoch sehr selten und wird in Folge von diesen Straftaten verhängt:

  • regelmäßige Trunkenheitsfahrten
  • das Auto wird als Waffe für Straftaten wie zum Beispiel Überfälle genutzt
  • Fahren trotz mehrerer Führerscheinsperrfristen
  • Fahrer ist notorischer Straftäter wie beispielsweise Drängler oder Raser
  • Fahrer reagiert aggressiv auf andere Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise Schläger

Nach Paragraph 69a Strafgesetzbuch kann die lebenslange Sperrfrist immer dann verhängt werden, “wenn zu erwarten ist, daß die gesetzliche Höchstfrist zur Abwehr der von dem Täter drohenden Gefahr nicht ausreicht”.

Die Sperrfristverkürzung

Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden
Sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein neu beantragt werden

Eine verkürzte Sperrfrist ist dann ratsam, wenn Sie beruflich auf den Fahrausweis angewiesen sind. Diverse Institutionen bieten eine Sperrfristverkürzung an. Aber Vorsicht: Nicht an allen Gerichten kann diese erwirkt werden, wenn nicht Schulungsmaßnahmen ergriffen worden sind. Aus diesem Grund ist ein Anwalt zu empfehlen, welcher Auskunft darüber geben kann, bei welchem Gericht die Erfolgschancen hoch sind.

Die Verkürzung der Sperrfrist hängt davon ab, welche Schulungsmaßnahmen Sie ergriffen haben, um dem Gericht eine Besserung des Verhaltens präsentieren zu können. Meist kann die Sperrfrist mit geeigneten Maßnahmen um bis zu 3 Monate verkürzt werden. Hierbei ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Anwalt oder dem Gericht über das Vorhaben der Sperrfristverkürzung zu sprechen. Die Möglichkeit einer Verkürzung wird danach geprüft.

Die Sperrfrist kann aufgehoben werden, wenn sie mindestens 3 Monate betragen hat. Nach Paragraph 69a Absatz 7 kann sie nach mindestens einem Jahr verkürzt werden, wenn der Betroffene in den letzten 3 Jahren bereits eine Sperrfrist angeordnet bekam.

Führerschein zurück mit der Wiedererteilung

Nach dem Führerscheinentzug folgt die Sperrfrist. Ist diese erfolgreich absolviert, kann die Fahrberechtigung wiedererteilt werden. Dies darf bereits 6 Monate vor Ablauf der Frist geschehen. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft nach Empfang des Antrags auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eventuelle Maßnahmen, die der Fahrer erfüllen muss, um erneut einen Fahrausweis erwerben zu können.

In Ausnahmefällen kann die Fahrerlaubnisbehörde eine erneute Fahrerlaubnisprüfung nach § 20 Absatz 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) anordnen. Dies kann geschehen, sobald die Behörde der Meinung ist, dass der Betroffene keine erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mehr nach dem Führerscheinentzug besitzt.

Das Ende der Sperrfrist bedeutet also nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Dies kann erst mit einem Antrag auf Wiedererteilung der Fahrberechtigung geschehen. Dazu müssen Sie den erforderlichen Antrag bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen.

Diese prüft dann, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Fahrausweis wiederzubekommen. Meist ist dies die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese fällt in der Regel an, wenn Sie den Führerschein verloren haben, weil Sie die Höchstanzahl an Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg erreicht haben. Ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, weil der Betroffene an einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit leidet, muss zusätzlich ein Abstinenznachweis erbracht werden.

Ob für Sie eine MPU notwendig wird, um den Fahrausweis durch eine Wiedererteilung zurückzubekommen, hängt vom individuellen Fall ab. Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt oder der Fahrerlaubnisbehörde in Kontakt treten. Der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann stattgegeben werden, wenn die Maßnahmen erfolgreich absolviert wurden. Die Kosten und notwendigen Unterlagen müssen auch bei der entsprechenden Behörde abgefragt werden, da auch dies abhängig vom Bundesland ist.

Führerschein zurück ohne MPU?

Die MPU ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese nicht zahlen kann bzw. ein negatives Gutachten erhält, kann auf die Verjährung nach dem Führerscheinentzug setzen. Laut Gesetz wird die Verjährung mithilfe von Tilgungsfristen erreicht. Laut Paragraph 29 der StVG besitzt jede Straftat oder Ordnungswidrigkeit eine Tilgungsfrist. Läuft diese ab, darf die Tat, die zur Sperre geführt hat, dem Betroffenen nicht mehr vorgeworfen werden.

Bei Straftaten, auf die die (isolierte) Entziehung der Fahrerlaubnis folgt, besitzen eine 10-jährige Tilgungsfrist. Das bedeutet, dass die Verjährung 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust eintritt. Dabei ist es egal, ob der Fahrausweis wegen eines Alkohol- und Drogendeliktes oder aufgrund eines anderen Vergehens verloren wurde.

Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU
Nach dem Führerscheinentzug droht meist eine MPU

Ein Betroffener muss sich das folgendermaßen vorstellen: Das Vergehen wird in einer Akte gesammelt. Beim Führerscheinentzug wird dieses Dokument noch zusätzlich in der Akte verwahrt. Fallen Sie bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch bzw. erhalten ein negatives Gutachten, wird auch dieses in der Akte gespeichert. Alle Unterlagen, welche sich hier befinden, können dem Fahrer angelastet werden. 10 Jahre nach dem Führerscheinverlust tritt die Verjährung bzw. Tilgungsfrist ein. Diese bewirkt, dass die Akte in der Regel gelöscht wird. Das bedeutet, die Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen keine MPU mehr anordnen, da sie praktisch nichts mehr über das Vergehen weiß. Natürlich ist dieses System in der Realität etwas komplexer, dennoch soll es die Sachlage für Verbraucher skizzieren.

Wie also funktioniert das Verfahren: Führerschein zurück ohne MPU? Die 10-jährige Tilgungsfrist hat verschiedene Starttermine, sodass die Verjährung erst nach 15 Jahren eintreten kann:

  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Start am Tag des ersten Urteils
  • bei Entziehung, Versagung oder Verzicht der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Neu-)Erteilung der Fahrerberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen Ordnungswidrigkeiten: Startdatum ist der Tag der Rechtskraft des Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Start der Frist am Tag der Ausstellung der Bescheinigung/beim Verzicht auf die Fahrberechtigung: Frist beginnt am Tag des Zugangs der Verzichterklärung bei der Behörde

Von einer Versagung wird immer dann gesprochen, wenn die Fahrberechtigung aufgrund von einer Erkrankung oder Behinderung entzogen wird. Die Fahrberechtigung geht in diesem Fall davon aus, dass der Betroffene nicht für den öffentlichen Straßenverkehr geeignet ist.

Die Anordnung der MPU selbst kann nicht verjähren. Jedoch verjährt das Vergehen, weswegen die MPU angeordnet wurde. In der Regel beginnt also die Verjährung nach dem Führerscheinentzug erst mit der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, spätestens jedoch fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung des Gerichts bzw. der Rechtskraft dieser.

Die Tilgungsfrist dauert also maximal 15 Jahre und beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung. Nach dieser Zeit kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann dann keine MPU mehr anordnen. In manchen Fällen ist es jedoch üblich, dass eine erneute Prüfung abgelegt werden muss, da die Behörde davon ausgeht, dass der Fahrer nach dieser langen Zeit keine Kenntnisse mehr über das Fahren besitzt.

Der Betroffene darf während dieser Zeit jedoch keine neuen Verstöße begehen. Ist dies der Fall kann sich die Tilgungsfrist verlängern. Sollten Sie vor dem Ablauf der 15 Jahre einen neuen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen, werden Sie zur MPU aufgefordert. Wird die Frist für die MPU nicht eingehalten, versagt Ihnen die Behörde den Fahrausweis und die Tilgungsfrist beginnt von vorn.

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Was bei einem Führerscheinentzug zu tun ist
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856 Kommentare

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  1. Klaus sagt:

    Hallo,

    Führerschein nach Trunkenheitsfahrt verlorgen, MPU angeordnet. Alle möglichen Maßnahmen unternommen, Abstinenznachweise, Vorbereitungskurs etc., Führerschein beantragt, Antrag eingegangen wird bearbeitet…..
    jetzt Schreibne von der Führerscheinstelle bekommen, dass sie ärztliche Bescheinigungen über meinen Bluthochdruck, sowie Zustand vom Facharzt aufgrund früherer Depressionen/Panikattacken haben möchten, nach Übersendung der Arztbescheinigungen erfolgt dann die Anordnung zur MPU…..müssen solche Arztbescheinigungen vorgelegt werden????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,
      die Führerscheinstelle kann die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis an gewisse Auflagen und Bedingungen knüpfen, die Sie erfüllen müssen, bevor Sie Ihren Führerschein wiedererlangen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. corina sagt:

    Hi,
    Ich habe meinen FS im Juni 2001 wegen eine Trunkenheitsfahrt abgegeben.
    Im März 2016 habe ich eine MPU gemacht und bestanden.
    Jetzt muss ich aber eine Probefahrt mit einem Sachverständigen machen.
    Man sagte mir auch wenn die Verjährungsfrist von 15 Jahren abgelaufen ist muss man die theoretische und die praktische Prüfung ablegen.So ist es in Sa-Anh.
    Ist das rechtens? Wo steht das und wo kann man das überprüfen lassen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo corina,

      nach 15 Jahren verjährt die Straftat, wegen der die MPU veranlasst wurde (wenn in dieser Zeit keine neuen Verstöße begangen werden). Es kommt durchaus vor, dass die Führerscheinbehörde bei Neubeantragung fordert, die theoretische und praktische Prüfung erneut abzulegen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Fahrkenntnisse in der langen Zeit nicht verloren gegangen sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Marc sagt:

    Mir wurde 2014 nach einer Fahrt unter Drogeneinfluss der Führerschein entzogen, nach Abstinenzzeit und bestandener MPU habe ich heute meine vorläufige Fahrerlaubnis wiederbekommen.
    Die Dame auf der Straßenverkehrsbehörde sagte mir auf Nachfrage, dass auf dem neuen Führerschein als Austellungsdatum nun der 18.04.2016 stehen wird, ist das korrekt so? Hatte den Führerschein vor dem Entzug ja bereits 6 Jahre… Ich frage deswegen, weil es ja beispielsweise, wenn man ein Auto mieten möchte nicht nur von Belang ist wie alt man ist, sondern auch wie lange man im Besitz der Fahrerlaubnis ist.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      da Sie allerdings eine Wiedererteilung des Führerscheins bekommen habe, ist das aktuelle Datum korrekt und sollte so auch angegeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Daniel sagt:

    Guten Tag,

    Ich musste meinen Führerschein wegen Punkteüberschreitung abgeben (Entzug mit Neuerteilung und Sperrfrist von 90 Tagen). Ich habe die Neuerteilung direkt an dem Abgabetag meines Führerscheines mit allen geforderten Dokumenten (Führungszeugnis, Neuantrag für Fahrerlaubnis, Lichtbild, Sehtest und Erste Hilfe Gutachten) eingereicht. Jetzt bin ich genau zur Halbzeit Sprich 45 Tage vor meiner Wiedererteilung auf die Führerscheinstelle gefahren um zu erfragen ob irgend etwas fehlte… wie es so kommen sollte hat eine Unterschrift gefehlt(Hierbei wurde ich aber nicht benachrichtigt). Diese haben ich geleistet jedoch habe ich jetzt Angst das der Antrag länger als 45 Tage dauert. Wenn der Führerschein am Tag der Wiedererteilung nicht fertig ist wie sollte ich weiter vorgehen, stellt mir die Behörde einen Vorläufigen Führerschein aus ?…. Will nicht noch länger warten, da ich auch Beruflich darauf angewiesen bin :/

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      das sollten Sie direkt mit der Behörde klären. Es gibt die Möglichkeit, einen vorläufigen Führerschein zu erhalten, ob dies in Ihrem Fall aber möglich ist, können wir Ihnen leider nicht sagen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Andreas sagt:

    Hallo busgeldkatalog ich habe 1-2 fragen ich habe heute den Brief bekommen wegen Führerscheinentzug da ich am 29.02 eine Fahrt mit atemalkoholkonzentration von 0.45 mg/l hatte in der verlängerten probeweise u d zuvor geblitzt wurde wo ich über 21 kmh zu schnell war und die Empfehlung bekommen habe zu einen verkehrspsychologe. 1stets wie lange muss ich warten bis ich neu Beantragung stellen kann. Und 2tens steht im Brief das sie mir bis zum 03.05.2016 die Gelegenheit zur außerung geben u d wann muss ich dann mein Führerschein abgeben?

    • Axel sagt:

      Hallo zusammen,
      ich wurde nach einer positiven Urinprobe bei einer Polizeikontrolle vom Landratsamt aufgefordert, eine MPU mit 4 screenings bis zum 31.07.2007 durchzuführen. Die Einverständniserklärung dafür habe ich nicht abgegeben und daraufhin kam am 09.10.2006 ein Schreiben indem stand,
      da wir die Einverständniserklärung nicht zurück erhalten haben, betrachten wir den Vorgang als erledigt.
      Eine erneute Anmeldung ist jederzeit möglich.
      2009 wurde ich dann zu einer 1000€ Geldstrafe, wegen fahren ohne gültige Fahrerlaubnis verurteilt.
      Nun meine Frage, ab wann geht die Verjährungsfrist los?
      Kann ich bei der Führerscheinstelle eine Akteneinsicht bekommen oder anfragen, ob ich irgendwelche Auflagen habe?
      Was kann ich tun, ohne die Verjährungsfrist zu stören???
      Danke schon mal im Voraus…
      Gruß Axel

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Axel,

        nach einem Führerscheinentzug und ohne Teilnahme an einer MPU, kommt es in der Regel zu einer Verjährungsfrist von 10 Jahren. Die Anordnung zur MPU kann nicht verjähren, jedoch das Vergehen. Je nach Beginn der Rechtskraft des Führerscheinentzugs kann es zu einer Tilgung- bzw. Verjährungsfrist von maximal 15 Jahren kommen. Kommen während dieser Zeit jedoch neue Verstöße hinzu, kann sich die Tilgungsfrist verlängern.

        Stellen Sie vor Ablauf der Tilgungsfrist einen Antrag auf Neuerteilung des Führerscheins, kann die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Sie erneut zur Teilnahme an einer MPU auffordern.

        Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde kann Ihnen bezüglich des Sachstandes Auskunft erteilen und Sie über alle weiteren Maßnahmen oder Auflagen informieren.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      handelt es sich um ein Fahrverbot oder um einen Entzug der Fahrerlaubnis. Bei ersten hätten Sie einen Zeitraum von vier Monaten Zeit den Führerschein in Gewahrsam zu geben (vorausgesetzt, dass ist Ihr erstes Fahrverbot innerhalb von zwei Jahren). Bei letzterem müssen Sie den Führerschein nach dem 3. Mai abgeben, weil dann der Bescheid rechtskräftig ist. Fahren Sie dennoch, wäre die “Fahren ohne Fahrerlaubnis”. Im Dokument müsste zudem etwas zur Sperrfrist stehen, falls nicht sollten Sie bei der Behörde nachfragen, wie lange Sie warten müssen. In der Regel ist dies ein Zeitraum zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. zubek a. sagt:

    Hallo Ich habe 2007 meinen Motorrad und Autoführerschein beim Strassenverkehrsamt wegen einer Psychose abgegeben. In 2005 habe ich wieder positive Beurteilung vom Arzt bekommen und dürfte ich wieder Auto und Motorrad fahren.Da Ich länger als 2 Jahre kein Auto gefahren bin sagte Strassenverkehrsamt dass ich Führerschein neu machen muss. Das habe ich gemacht und seit 1.05.2010 habe ich wieder meinen Autoführerschein.Aber Motorrad darf ich nicht fahren.Ich habe gehört dass diese 2 Jahre Frist weggefallen ist. Bekomme ich noch jetzt meinen Motorradführerschein wieder ohne erneut Prüffung zu machen und Fahrschule zu besuchen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zubek A.,

      die Auflagen und Anforderungen zur Wiedererlangungen des PKW-Führerscheins gelten in Ihrem Fall auch für den Motorradführerschein. Da es sich um zwei verschiedene Führerscheinklassen handelt, muss auch für den Motorradführerschein erneut eine Prüfung abgelegt werden. Eien Fahrschule kann Sie hier über die genaue Vorgehensweise informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Gerd sagt:

    hallo, liebe Redaktion,
    1979 hatte ich den PKW und Motorradführerschein gemacht. Kurz danach kam ich zur Bundeswehr und absolvierte dort als Militärkraftfahrer die Klassen BCE. Diese Klassen hatte ich nie Zivil umschreiben lassen und besitze auch noch die Bescheinigung der BW.. Später wurde mir der Zivilführerschein entzogen und eine MPU glaube ich, gab es zu der Zeit noch nicht. Aber ich zog aus diesem Kreis fort und machte später einen neuen PKW-Führerschein mit allen erforderlichen Unterlagen. Der mir vor 3 Jahren zu meiner Schande entzogen wurde. Ist es möglich, um Unbequemlichkeiten und Unkosten zu vermeiden, den alten Führerschein ( den von 1979 ) zu beantragen, oder den BW-Führerschein umschreiben zu lassen ? m.f.G.Gerd

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gerd,

      dies ist sehr unwahrscheinlich, dass dies zulässig ist, da Ihnen der Führerschein entzogen wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Dirk sagt:

    Hallo,
    wenn einem der Führerschein wieder erteilt wurde, gibt es eine neue Probezeit?
    7 Monate nach dem wieder erteilen nun das: 26 zu schnell ausserhalb (1 Pkt./80 €).

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      eine Probezeit ist in der Regel nur bei einer Ersterteilung der Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Michael L. sagt:

    Hallo
    Ich habe meinen Führerschein 1999 durch Alkoholfahrt verloren. MPU war im Oktober 2000. Da bin ich durchgefallen, habe mich nicht erneut um Wiedererteilung bemüht.
    Im Februar 2006 wurde ich wegen Trunkenheit im Strassenverkehr ( per Fahrrad, ohne Führerschein ) verurteilt. Seit dem habe ich auch keine Neuerteilung beantragt.
    Ab wann könnte ich einen Antrag auf Wiedererteilung ohne eine MPU zu absolvieren stellen.

  10. Britta sagt:

    Hallo,

    ich bin mit Alkohol am Steuer am 21.04.16 erwischt worden. Beim Pusten waren es 1,1….Anschließend wurde mir noch Blut abgenommen. Der Führerschein wurde mir sofort entzogen.
    Bis heute habe ich noch keine Post erhalten. Wie ist die weitere Vorgehensweise? Was erwartet mich im besten und im schlimmsten Fall ?

    Gruß Britta

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Britta,

      die Auswertung kann durchaus etwas dauern. danach wird entscheiden, ob und wann eine MPU gemacht wird und wie das weitere Bußgeld und die Punktevergabe ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Der Trottel sagt:

    Hallo, ich habe genau vor 10 Jahren mein Füherschein, nach 1,9promille verloren. Hab da auch nie was gemacht und wollte auch nie zur MPU. (Die war angeordnet). Nun hoffe ich auf den Führerschein, noch mal Neu machen nach 10 Jahren ohne MPU. Nun wurden mir aber 28 Fahren, ohne Lappen nach gewiesen. Ein Fahrverbot bekam ich laut Auszug und Urteil nicht aber 52 Punkte. Kann ich mit 52 Punkten versuchen, ob ich das OK bekomme, mein Führerschein zu machen?Wenn nein, wie lange würde das dauern, bist die 52 Punkte weg sind? Ein Abbau in der Fahrschule kommt nicht in Frage, weil das Geld fehlt. Hoffte, auf Hilfe vom Amt, den Führerschein zu machen, wegen Job Aussicht. Habt Ihr da ein Rat oder Tip? LG der Trottel

  12. Manu sagt:

    Hallo, ich habe kein Füherschein, aber wegen Schwarzfahren, vor einem Jahr, 12 Punkte. Mir wurden 6 Fahrten nachgewiesen. Kann ich mit 12 Punkten, trotzdem den Füherschein machen?Laut Urteil und Auszug aus Flensburg, gab es kein Fahrverbot. Danke für die Info. Manu

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manu,
      seit der Punktereform im Jahr 2014 ist es nicht mehr möglich, 12 Punkte in Flensburg zu haben. Bei 8 Punkten handelt es sich seitdem um die maximale Anzahl, bei welcher der Führerschein in der Regel entzogen wird. Beim Fahren ohne Führerschein handelt es sich um eine Straftat; wenn Ihnen sechs Fahrten nachgewiesen werden können, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie ohne Weiteres zur Führerscheinprüfung zugelassen werden. Möglicherweise stellt die zuständige Behörde Ihre Fahreignung in Frage und verlangt von Ihnen die Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Wir würden Ihnen empfehlen, sich weitere Informationen direkt von der Führerscheinbehörde geben zu lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Simone sagt:

    Und noch ein speziellerer Fall: Habe 2005 meinen Führerschein wg. Trunkenheit verloren, Bußgeld wurde festgesetzt und natürlich gezahlt, Führerschein wurde eingezogen. In den letzten Jahren habe ich kein Auto gebraucht, habe im Ausland gelebt. Jetzt, hier in Deutschland, brauche ich dringend meinen Führerschein zurück, um mobil für den Job zu bleiben. Wie sind die Chancen, dass das einigermaßen glatt über die Bühne geht? Gilt auch hier die Tilgungsfrist? Habe nie, weder vor , während noch nach der Sperrfrist eine Wiedererteilung beantragt. …. und trinke seither keinen Schluck Alkohol mehr. Schocktherapie war also erfolgreich. Vielen Dank für eine rasche Antwort, ach ja, muss ich die Neuerteilung (oder was auch immer) in Hamburg (dort wurde der FS eingezogen) beantragen? Wo genau?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simone,

      vermutlich wollen Sie den Führerschein ohne MPU zurück. Die Tilgungsfrist beträgt zwar 10 Jahre, allerdings beginnt diese nicht immer direkt nach dem Verstoß bzw. dem Füherscheinentzug zu laufen, so dass es häufig 15 Jahre sind, die gewartet werden müssen. Stellen Sie dann zu früh den Antrag auf Neuerteilung, kann die Tilgungsfrist unterbrochen werden. Am besten informieren Sie sich beim KBA durch eine Punkteabfrage, dort erfahren Sie in der Regel den Tilgungszeitpunkt. Sind Sie zeitnah auf den Führerschein angewiesen, wird vermutliche eine MPU nicht zu umgehen sein. Aber auch nach 15 Jahren kann die Führerscheinbehörde Ihnen weitere Auflagen z. B. wie Fahrschulstunden auferlegen. Das ist aber stets vom Einzelfall abhängig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. marci sagt:

    oktober 2015 wurde ich erwischt unter drogenkonsum am Steuer
    januar 2016 habe ich meinen führerschein abgeben.
    da ich meinen führerschein schnell haben möchte muss ich mpu und besonderes aufbauseminar machen
    da ich in der probezeit war hat das welche folgen?
    und wie soll ich am besten mit allem vorgehen und mich melden um das gut hinter mir zu haben?
    da ich jung bin habe ich kein großes wissen darüber, bitte um rat

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marci,

      am besten wenden Sie sich in einem persönlichen Gespräch an die zuständige Bußgeldbehörde. Diese wird Ihnen die weiteren Schritte genau erklären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Phi sagt:

    Ich bin aus Österreich, im November 2014 hatte ich einen Unfall in DE dabei wurde bei mir minimaler Drogenkonsum festgestellt. Mir wurde in DE die Fahrerlaubnis für 4 Monate entzogen. In Ö habe ich alle Tests gemacht und durfte den FS behalten. Die Frist ist längst abgelaufen und so habe ich mal einen Antrag auf das Wiedererlangen der Fahrerlaubnis gestellt.
    Die wollen jetzt dass ich MPU machen muss usw. Das ganze kostet mich nochmals fast 600EUR! Ich habe schon ein Bussgeld von 1.700EUR bezahlt. Kurzum – ich habe das Geld nicht für MPU usw.
    Kann ich meinen Antrag zurücknehmen und einfach die Frist abwarten? Ich muss ja in DE nicht Auto fahren…
    In Österreich darf ich ja nach wie vor Auto fahren
    Danke für eine kurze Info!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Phi,
      wenn Sie die von Ihnen verlangte MPU nicht absolvieren, wird dem Antrag in der Regel auch nicht zugestimmt. Aus diesem Grund ist es natürlich möglich, Ihren Antrag zurückzuziehen und abzuwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Steve sagt:

    Hallo
    ich habe 2006 meinen FS verloren wegen Alkohol . Wurde zur mpu verdonnert . Habe diese 3 mal absolviert und nie bestanden , zuletzt vor knapp 6 Jahren . Habe nun dieses Jahr 2016 Neuverteilung beantragt und bekam ein Schreiben das ich nur die Prüfung in der fahrschule neu ablegen muss und mehr nicht . Keine mpu oder sonstiges . Habe nurnun mitteilen müssen welche fahrschule ich auswähle um die Prüfung zu machen . Kann mir jetzt im nachhinein nochmal mpu auferlegt werden oder abstinentznachweise oder ähnliches ?
    danke für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steve,
      es ist durchaus möglich, dass Sie Glück hatten und keine MPU absolvieren müssen. 15 Jahre nach dem Vergehen kann die Behörde jedoch eine solche von Ihnen verlangen, von daher werden Sie sich wohl überraschen lassen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Steve sagt:

        Ich habe nun nachträglich nach 3 wochen ein schreiben bekommen das ich eine mpu absolvieren soll . Ich verstehe nur nicht wie soetwas möglich sein kann da sie ja meine akte in der hand gehabt haben müssen denn sie haben mir ja im ersten brief genau geschrieben wielange mein schein schon weg ist . War auch mit dem ersten schreiben bei einem anwalt der auf solche sachen sperzialisiert ist und dieser meinte das dieses schreiben wo mir gesagt wird das ich nur die prüfung ablegen muss , wasserdicht ist und die an diesem schreiben nicht vorbei kommen oder mir nachträglich was auferlegen können . Ich war fast eine std bei ihm und er hat alle paragraphen usw überprüft .Was ist das denn für eine vorgehensweise ? Das ist alles nicht nachvollziebar von der fsstelle . Was ist nun richtig ? Das was mein anwalt sagte oder das landratsamt ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Steve,

          das kommt auf den Einzelfall an. Es ist aber korrekt, dass die Behörde auch nach 10 Jahren noch eine MPU anordnen kann. Erst nach 15 Jahren ohne Vorfälle und Verwaltungsakte können Sie den Führerschein sicher ohne MPU neu beantragen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • Steve sagt:

            Danke für ihre schnelle antwort . Werde nochmals mit dem neuen schreiben bei meinem anwalt anfragen . Finde es nur sehr unlogisch das ganze denn ich habe an das landratsamt für neuerteilung des führerscheines beim ersten schreiben eine rechnung bekommen das der führerschein in druck geht und die anmeldung bei der fahrschule fix ist , und habe bei der fahrschule auch schon die unterlagen erhalten für 40€ und bin zudem auh schon am lernen gewesen . Meiner meinung nach ist das ein fehler der führerscheinstelle , denn dieser ablauf ist höchst fragwürdig denn normalerweise muss man als erstes darauf hingewiesen werden unter welchen vorraussetzungen man den fs bekommt und danach ert anmeldung bei der fahrschule und nicht umgekerrt wie in meinem fall .

  17. viktoria sagt:

    Guten Tag,

    ein Bekannter von mir wurde mit 1,56 Promille angehalten.
    War das 2. mal, jedoch liegt das erste mal schon sehr lange her (weiß es nicht genau schätze so in den 90er) und war damals noch in seinem Heimatland Polen (Sperrfrist und dann wieder Führerschein erhalten).
    Nun wurde die Fahrerlaubnis entzogen. 3x MPU gemacht und nicht bestanden.
    Jedoch vergehen dieses Jahr schon 10 Jahre (in den 10 Jahren nicht auffällig geworden). Im Internet liest man viel und ich bin mir unsicher.
    Deshalb meine Frage:
    Ab wann kann man den Führerschein neu machen und ab wann ohne MPU?

    Beste Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Viktoria,

      in der Regel kann es funktionieren, nach insgesamt 15 Jahren (innerhalb der 5 Jahre nach der Tat darf derjenige nicht auffällig werden, erst dann beginnt die zehnjährige Ablauffrist) den Antrag auf den Führerschein neu zu stellen. Nach dieser langen Zeit wird aber auch häufig gefordert, die theoretische und praktische Prüfung noch einmal abzulegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Malte sagt:

    Hi, ich habe in der Probezeit meinen dritten A-Verstoß begangen.

    Ich würde zwei mal beim zu schnell Fahren geblitzt und bin nun letztens bei Rot über die Ampel gefahren, es kam zum Unfall.

    ASF und die Empfehlung für die Beratung habe ich bereits mitgenommen.
    Auch das mein Führerschein entzogen wird hat man mir schon mitgeteilt.

    Wie lange werde ich ohne klar kommen müssen und auf was muss ich mich evtl. noch gefasst machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Malte,

      die Probezeit verlängert sich zudem um weitere zwei Jahre und eine Nachschulung wird anberaumt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Diana sagt:

    hallo,

    ich habe am 11.2.2009 meinen führerschein durch alkohol mit pkw unfall (keine verletzten!!) verloren. ich war im besitz der klassen b,be,c1, c1e und c/ce. geldstrafe und 11 monate sperre hatte ich. 2010 habe ich zwei mal eine wiedererteilung beantragt und auch die MPU gemacht. leider beide male negativ, trotz passender blutwerte führerschein gruppe, mpu vorbereitung und psychologischer hilfe (nach empfelung aus 1. mpu).
    die MPU gutachten liegen/lagen der damaligen führerscheinstelle nicht vor. ich bin nun seit fast 4 jahren in einem anderen landkreis wohnhaft und es wird erzählt, das es möglich wäre den führerschein ohne mpu neu zu machen, stimmt das?
    was würde auf mich zu kommen wenn ich eine widererteilung beantrage?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Diana,

      sofern der Führerschein entzogen wurde und eine MPU angesetzt wurde, muss diese zuerst fehlerfrei bestanden werden, damit der Führerschein wieder erteilt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. selcuk sagt:

    Hallo, mir wurde der Schein 2010 in Österreich entzogen. Grund: Cannabiskonsum Folgen: mit Urintest, und sollte einige Termine beim Psychologen einhalten. Jedoch war ich in dieser zeit bei meiner vorbereitung für die geplante auswanderung in die Türkei. Nun lebe ich seit 2010 in der Türkei und mich würde es interessieren ob es möglich ist meinen Schein wieder zu bekommen ? Es sind ja schon viele Jahre vergangen und bin ja nicht mehr in Österreich. Mir ist auch nicht bekannt ob mein verbot nun nur in Österreich gilt oder genrell Fahrverbot ? L.g.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Selcuk,
      es kommt darauf an, wo Sie Ihren Führerschein erworben haben. Wenn Sie ihn in der Türkei gemacht haben, gilt der Führerscheinentzug lediglich in Österreich und Sie können in der Türkei ohne Bedenken Auto fahren. Haben Sie ihn jedoch in Österreich gemacht, gilt der Führerscheinentzug generell und Sie müssen in der Regel eine neue Führerscheinprüfung in der Türkei ablegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Torsten sagt:

    Hallo, ich habe folgendes Problem.
    2002 wurde mir der Führerschein in der Probezeit wegen Alkohol 0,7 Promille entzogen. Es wurde angeordnet ein Seminar zu besuchen. Das Seminar habe ich erfolgreich besucht. Nach Abgabe meiner Teilnahme an diesem Seminar, wurde mir unterstellt. Das ich den Abgabetermin überschritten habe. Darauf wurde mir mein Führerschein nicht ausgehändigt. Ich habe mir einen Anwalt genommen um zu beweisen das ich in den Zeitraum das Seminar besucht habe. Vor Gericht stand es Aussage gegen Aussage. Ich habe zwar in dem Zeitraum das Seminar besucht, konnte aber nicht aussagekräftig beweisen ihn in der Führerscheinstelle laut Abgabetermin abgegeben zu haben. Ich wahr in der Beweis Pflicht.
    Darauf hin wurde mir eine MPU mit einer 1 Jährigen Ärztliche Untersuchung auf Alkohol aufgebrummt, um meinen Führerschein wieder zu erlangen. Ich habe keins von beiden Seiten dem besucht oder einen Antrag zu Wiedererlangung meines Führerscheins beantragt.
    2008 wurde ich mit 1,7 Promille auf meinem Fahrrad getestet. Darauf hin darf ich nicht mal ein Fahrrad im Straßenverkehr benutzen.
    Jetzt zu meiner Frage: Wann kann ich ohne MPU oder Abgabe einer Ärztlichenuntersuchung meinen Führerschein wieder bekommen?
    Ich bedanke mich schon im voraus für die Hilfe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Torsten,

      wenn Sie es schaffen, 15 Jahre lang nicht mit Ordnungswidrigkeiten aufzufallen, darf die Behörde die Einträge gegen Sie nicht weiter verwenden. Dann können Sie auch ohne MPU den Führerschein neu beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. jörg g. sagt:

    hallo, viele gute tips hier,,meine frage, 1984 wurde mir mein fs( 1&3)wegen einer straftat,alkohol und hasch für drei jahre entzogen, ende 1998 habe ich eine wiedererteilung beantragt, termin für mpu,aber nicht wahrgenommen,2005 eine verurteilung wegen fahrlässiger körperverletzung,darauf 3 jahre bewährung,,,frage a. sind bei mir die verjährungsfristen erfüllt,,oder wird die letzte verurteilung da mit reingerechnet?..ersmal danke, vlt. habt ihr ja ein guten tip für mich.bestes dem tem..jörg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg G.

      in der Regel wird eine MPU für ein Vergehen bzw. eine Straftat im Straßenverkehr angeordnet. Nachfolgende Verstöße oder andere Straftaten, die nicht im Straßenverkehr begangen wurden, werden normalerweise nicht nachträglich angerechnet. Eine MPU-Anordnung verjährt nicht im eigentlichen Sinne, nur das Vergehen welches die Anordnung hervorgerufen hat.
      Es ist zum empfehlen, dass Sie sich bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde informieren, welche Auflagen Sie für die Neuerteilung des Führerscheins erfüllen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • jörg g. sagt:

        liebe bussgelder; ich habe antwort von dem kba erhalten,0punkte und folgendes ,”eintragung in der überliegefrist”darunter steht :Datum der Verzichts/unanfechtbarkeit ist der 22.o5 2001… bedeutet?…vielen und lieben dank euch,,,

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Jörg,
          “Überliegefrist” meint die Speicherung des Löschvorgangs der Punkte für ein Jahr. So kann bei neuen Verstößen gegen die StVO rekonstruiert werden, wie viele Punkte Sie zum Tatzeitpunkt hatten. Mehr Informationen können Sie unserem Text zur Überliegefrist entnehmen. Das Datum der Unanfechtbarkeit steht in der Regel dafür, dass Sie ab diesem Tag die Entscheidung nicht mehr anfechten können.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • jörg sagt:

            vielen lieben dank …154 euro gebühren bei der stadt bezahlt,seh-test gemacht,fs is genehmigt,ohne pflichtstunden ,,, danke für eure tips.. jetzt ist theorie angesagt,,

  23. Dennis sagt:

    Hallo, habe meinen Führerschein 2004 wegen Alkohol und Drogen abgeben müssen. Darf ich trotzdem mit einem Mofa fahren? Hatte die Prüfbescheinigung in der 9. Klasse abgelegt.
    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      der Entzug des Füherscheins betrifft alle Fahrerlaubnisklassen für die dieser gültig ist. Da ein Mofa keine Fahrerlaubnis erfordert, darf dieses nach einem Führerscheinentzug geführt werden. Es sei denn, das Führen eines Mofas wurde im Urteil zum Führerscheinentzug ausdrücklich untersagt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Tomasz sagt:

    Guten Tag
    10-2010 wurde ich mit 1,87 Promille umfal gehabt (nich aus meine schuld, keine Opfer), natirlich Führerschein weg 12 monate und MPU
    ab 3-01-2011 regelmesige Terapi bis 05-05 2011 , ab 10-06-2011 bis 14-05-2012 ,4 Urinkontrole alle 4 negativ dan gleich zeitig Sehstörung (Sehtest nich geschaft) antrag auf Neubeantragung abgelent. Nach 4 Jahren Sehtest geschaft, 23-02-2016 und 13-05-2016 2 Haarprobe die Substanz ETHYLUCURONID nich nachweisbar ,24-06-2016 MPU positiv .
    Jetz komm die Frage krige ich Fahrerlaubnis wider oder muss ich wider neue Prüfung machen oder was andres kann noch kommen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tomasz,

      nach einem Entzug der Fahrerlaubnis müssen die Neuerteilung des Führerscheins beantragen. Den erforderlichen Antrag müssen Sie bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen. Hier gelten die gleichen Anfordertungen wie bei der Ersterteilung des Führerscheins. Die Fahrerlaubnisbehörde wird Sie dann alle Bedingungen zur Wiedererteilung sowie eventuell auch abzulegenden Prüfungen informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Andreas sagt:

    Hallo,
    ich habe im Mai diesen Jahres meinen Führerschein nach §20 FeV neu gemacht. Erstmalig habe ich den Führerschein 1983
    gemacht. Welches Datum kann ich bei der Fahrzeugversicherung auf die Frage “Führerschein seit” angeben?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      dann sollte das neue und aktuelle Datum angegeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Meik sagt:

    Hallo,
    Habe am 21.06. ein schreiben des zuständigen Straßenverkehrsamtes bekommen, dass sie mir den Führerschein entziehen wollen da ich am 29.02. positiv mit 40ng/ml Ampethamine und 2ng/ml MDMA positiv getestet wurde. Habe noch keinen Bußgeldbescheid oder sonstiges über diesen Vorfall bekommen. Hatte nun eine Woche Zeit um Stellung zu nehmen habe aber eine Fristverlängerung bekommen da ich noch im Urlaub war und mir rechtlichen Beistand einholen wollte. Bin bisher nie negativ in Erscheinung getreten und brauche meinen Führerschein zwingend für die Arbeit werde ansonsten meinen Job verlieren und muss die begonnene Meisterschule auch abbrechen. Besteht irgendwie die Möglichkeit durch erhöhtes Bußgeld, spezielle Auflagen oder sonstiges dem Führerscheinentzug zu entgehen oder es zumindest auf ein Fahrverbot einzugrenzen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Meik,

      wie dürfen leider keine Rechtsberatung durchführen, daher ist es in diesem Fall sehr ratsam, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann die Sachlagen mit Ihnen besprechen und Sie in Bezug auf das weitere Vorgehen beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Birgit sagt:

    Hallo,
    Ich habe 1995 meinen Führerschein Klasse 3 abgeben müssen, dann 1999 MPU bestanden und Klasse B neu gemacht. Kann ich die Klassen BE und C1E aus meinem alten 3er wieder bekommen ohne erneute Prüfung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Birgit,

      wenn die Klasse Ihres alten Führerscheins bei der Neuausstellung nicht übertragen wurden, sollten Sie sich an zuständige Führerscheinbehörde wenden. Diese kann Ihnen mitteilen, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um die Klassen BE und C1E erneut zu erhalten und ob eine erneute Prüfung notwendig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Jens sagt:

    Guten Tag,
    Mein Fall ist so glaube ich nicht ganz « alltäglich » und mich würde interessieren was ich tun kann/sollte , bzw. wohin ich mich wenden sollte. Ende 2004 bekam ich wg. Alkohol ( 1,7 Prom. :-()die Fahrerlaubnis für 9 Monate entzogen. Hatte vorher keinerlei Verkehrssünden/Straftaten begangen.Da ich zu diesem Zeitpunkt meinen Wohnsitz in Chile hatte, wurde der chilenische FS mit dem Vermerk « nicht gültig auf dt. Staatsgebiet « versehen. Dummerweise führte ich neben dem chilenischen FS auch den dt. Führerschein mit. Die Polizei durchsuchte meine Geldbörse fand den dt. FS und entzog mir diesen für die Dauer von 9 Monaten. Da ich in Chile lebte war das kein so großes Problem für mich. Jetzt bin ich aber Anfang diesen Jahres nach Frankreich umgezogen. Hier darf ich mit meinem chilenischen FS 1 Jahr fahren , bevor ich den franz. Oder einen anderen FS neu machen muss.
    Jetzt frage ich mich, ob ich ggfs. meinen vor 12 Jahren eingezogen dt. FS wiedererlangen kann – ohne MPU und/oder einer nochmaligen Führerscheinprüfung.

    Herzlichen Dank für Ihre Meinung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      eine nochmalige FS-Prüfung in Deutschland ist in der Regel nicht notwendig, wenn bereits ein Führerschein erworben worden ist. Es gibt zudem die Möglichkeit, den Führerschein ohne MPU nach 15 Jahren zurück zu erhalten. Eine MPU-Anordnung verjährt in der Regel nach 15 Jahren. Dabei ist allerdings wichtig, dass in dieser Zeit keine Verwaltungsakte (z. B. neue Verstöße bzw. kein Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis) stattgefunden haben. Wenn Ihr Hauptwohnsitz in Frankreich liegt und Sie dort den EU-Führerschein erwerben, können Sie mit diesem dann auch in Deutschland fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      um den entzogenen deutschen Führerschein wiederzuerlangen, muss, gemäß der Anordnung, eine MPU gemacht und bestanden werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. mario sagt:

    hallo!!
    1996 fahrverbot von 6 monaten wegen punkte führeschein abgegeben.leider wurde ich in dieser zeit erwischt beim fahren ohne.resultat,2jahre fahrverbot und 800dm geldstrafe,2004 mpu absolviert leider negativ.
    meine frage,verjährunsfrist 15 jahre ab 2004 ohne mpu?
    herzlichen dank für ihre antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      Die Verjährungsfrist liegt bei 15 Jahren, nach der Anordnung. Wenn aber eher eine MPU vorher gemacht und bestanden wird, ist der Antrag auf Neuerteilung schneller möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Kambez sagt:

    Hallo,
    Ich habe im Juli. 2003 meinen Führerschein wegen Trunkenheit ( 2,6 Pm) am Steuer verloren.
    Im März dieses Jahres bin ich zum Verkehrsamt gegangen um zu fragen ob ich jetzt bis zu meinem Tot damit Leben soll wenn ich meinen Führerschein zurück haben möchte trozdem MPU machen muss? Man hat mir gesegt, nein, entweder MPU ( was auch ider Regel etwa ein Jahr dauert) oder noch zwei Jahre warten.
    Ist es überhaupt rechtens dass man mit 2,6 PM für15 Jahre gesperrt wird????
    Im Voraus herzlichen Dank.
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kambez,

      da das Fahren unter Alkohol ein schwerwiegendes Vergehen im Straßenverkehr ist und zudem Menschenleben gefährdet, ist diese Regelung durchaus berechtigt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Memo sagt:

    Hallo, Mein Führerschein wurde entzogen in der Probezeit wegen schlechtem auffallen ( Blitzer, schnelles fahren )
    hab bis jetzt nur einen punkt bekommen.

    was kommt auf mich zu
    Aufbauseminar?`
    MPU?
    muss ich meine Führerschein nochmal neu machen bei der Fahrschule alles nochmal neu / Theorie wie Praxis ?

    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Memo,

      die Konsequenzen, die Sie hierbei zu erwarten haben, sind davon abhängig, welche Art von Verstoß Sie begangen haben. Der folgenden Tabelle können Sie diese jeweiligen Konsequenzen in Ihrem Fall entnehmen:

      https://www.bussgeldkatalog.org/probezeit/

      die Redaktion von bussgelkatalog.org

      • Sebastian sagt:

        Hallo,
        habe im Internet Mephedron bestellt – Lieferung wurde falsch zugestellt – Polizei wurde informiert – Hausdurchsuchung – Strafbefehl.
        Bei der Hausdurchsuchung wurde kein Mephedron gefunden, es wurde keine Blut- bzw. Urinprobe durchgeführt.
        Reicht das für einen Führerscheinentzug oder muss mir tatsächlich der Konsum nachgewiesen werden?
        Die beschlagnahmte Substanz kommt für den Konsum logischerweise nicht in Frage aber aus dem email-Verkehr des beschlagnahmten Rechners geht hervor, dass ich auch schon zuvor Mephedron bestellt habe.
        Was ich tatsächlich bekommen habe, ist ja bei den Internetshops aber mehr als fraglich und kann im nachhinein natürlich auch nicht mehr festgestellt werden.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Sebastian,

          in der Regel muss Ihnen der Konsum nachgewiesen werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die genannten Untersuchungen und Entnahmen von Blut- bzw. Urinprobe noch erfolgen. Auch ein ärztliches Gutachten zur Feststellung eines möglichen Konsums kann gefordert werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Gregor sagt:

    Hallo,
    ich hätte mal ne frage und zwar meine Frau hat damals vor 20 Jahren den Führerschein verloren, wegen zu schnellen fahren und einmal mit Alkohol am Steuer und die Punkte haben sich gehäuft. Muss meine Frau komplett den Führerschein neu machen, oder nur MPU oder kein MPU oder kriegt Sie den Führerschein ohne Probleme. Wenn nicht,
    muss meine Frau sich bei Landratsamt (Führerscheinstelle) melden, wenn sie Ihr Führerschein wieder will oder wie läuft das.

    Ich bedanke mich schon im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gregor,

      wenn Ihre Frau in den letzten 20 Jahren nicht auffällig geworden ist (Fahren ohne Führerschein, Punkte etc.) und auch keinen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis gestellt hat, ist eine mögliche MPU (sollte diese angeordnet worden sein) bereits verjährt. Wenn sie den Führerschein wieder haben will, müsste sie beim Landratsamt einen Antrag auch Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Die Behörden entscheiden dann, unter welchen Bedingungen Sie diesen ausgehändigt bekommt. Nach 20 Jahren ohne Fahrpraxis kann es aber sein, dass Fahrstunden bzw. Führerscheinprüfungen verlangt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Andrusch sagt:

    Hallo, ich sehe hier mit den 10 oder 15 Jahren nicht durch.

    Zu meinem Fall: Nach Auskunft des KBA liegen meine Entscheidungen seitdem 18.06.2016 in der Überliegefrist. D. h. diese Daten werden nur mir zur Auskunft erteilt.

    Meine Fragen:
    1.) Kann die Fahrerlaubnisbehörde noch einen MPU anordnen? Muss ich bei der Wiedererteilung angeben, weshalb der FS entzogen wurde?
    2.) Kann ich auch eine Ersterteilung beantragen, da im ZFER keine Daten zu meinem früheren FS (vor 1999) hinterlegt sind?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrusch,
      zwar verjähren Punkte in Flensburg für Straftaten nach 10 Jahren, die MPU ist jedoch an eine Verjährung von 15 Jahren gebunden. Daher ist es durchaus möglich, dass die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU an die Neuerteilung der Fahrerlaubnis knüpft. Es ist in der Regel ebenfalls möglich, dass Sie die Gründe für den Führerscheinentzug angeben müssen. Wenn es sich um keine Ersterteilung handelt, sollten Sie dies auch nicht angeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Marc sagt:

    Hallo,

    ich habe 2009 meine Fahrerlaubniss abgeben müssen durch einen Drogendelikt.
    Bin aber leicht verwirrt was ich nun machen soll. In dem damilegen Schreiben stehen 3 Absätze:

    1. Eine neue Fahrerlaubniss darf, unabeschadet der übrigen Vorraussetzungen, erst nach Vorlage eines positiven med.-psychologicschen Eignungsgutachtens erteilt werden.

    2. Nach der Begutachtungs-Leitlinien zur Kraftfahreignung ist im Falle der Abhänngigkeit von Berauschenden Mitteln
    (alkohol, BTM u.a) eine MPU untersuchung nur sinnvoll, wenn der nachweis über eine dauerhafte Abstinenz (mindestens ein Jahr) erbracht werden kann.

    3. Darüber hinaus wird aber auch im Falle des Missbrauchs von ‘berauschenden Mitteln eine Vorbereitung, z.B durch ein vorheriges Beratungsgespräch bei einer Begutachtungsstelle für Fahreignung oder bei einem Verkehrstherapeuten, empfohlen, um eine kostenintensive Negative-Entscheidung zu vermeiden. In der Regel ist auch in diesem Fall ein Abstinenznachweis (etwa 6 Monate) zu erbringen, evtl. auch der Nachweis einer (verkehrs-)therapeutischen Aufarbeiteung.

    Meine Frage ist jetzt was trifft da nun zu ? MPU ja oder nein oder nun doch nur punkt 3.?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      für Sie wurde ein MPU angeordnet, die erfolgreich absolviert werden muss. Darüber hinaus wird für ein Jahr ein Abstinenznachweis verlangt. Dieser muss vorliegen bevor die MPU absolviert werden kann.

      Im letzten Punkt wird empfohlen vor der MPU bereits eine Beratung wahrzunehmen, die als Vorbereitung auf die MPU gewertet werden kann. Nehmen Sie an dieser Beratung vor der MPU teil muss dennoch ein Abstinenznachweise von mindestens sechs Monaten erbracht werden.

      Die ausstellende Behörde kann Ihnen bei Fragen zum Vorgehen weitere Informationen mitteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Jörg sagt:

    Hallo,habe 2004 meine Fahrerlaubnis abgeben müssen das ist jetzt 12 Jahre her und wollte fragen ob ich ein Fahrrad mit hielfsmotor oder eine Mofa bis 25kmh fahren darf.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      sofern Sie Ihren Führerschein abgegeben haben, dürfen Sie keine motorbetriebenen Fahrzeuge im Straßenverkehr fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Sven sagt:

    Hallo liebes Bußgeldkatalog-Team,
    ich habe 2005 meinen Führerschein gemacht und hatte einen Führerscheinentzug 2008. Folglich wurde mir ein neuer Führerschein ausgestellt mit Austelldatum 2008.
    Nun wurde mir von einem Familienmitglied die Versicherung meines Autos übertragen.
    Die Versicherung richtet sich nach dem Austelldatum des Führerscheins. Damit gehen mir aber 3-4 SF Klassen verloren.
    Gibt es da eine Möglichkeit das nachweisen zu können? Oder kann man da dann nichts machen?
    Danke und Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      da können Sie nichts machen. Wenn der Führerschein entzogen und neu ausgestellt worden ist, gilt das neue Ausstellungsdatum.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Josef W. sagt:

    Hallo alle miteinander! Bin aus Bad Reichenhall, Bayern. Habe das mit dem FS. eigentlich schon abgehakt.Bin Gott sei dank, und zufällig auf diese Seiten -15 Jahre warten- nach Rechtskraft vom Urteil- ohne MPU den FS wieder erteilen zu lassen. Damals in den 90 ger Jahren hatte ich 3 mal MPU gemacht 2x positiv 1 mal negativ und 1999 den FS nochmal neu bzw. Prüfung gemacht. 2002 am 17.06. wurde das Urteil wegen einer erneuten Trunkenheitsfahrt rechtskräftig. Btm. 2009 hatte ich nochmal unerlaubten Anbau. In den ersten 5 Jahren nach Rechtskraft vom Urteil und auch die letzten 9 Jahre war bis auf das mit dem unerlaubten anbau gar nichts weder verkehrsrelevant noch irgend etwas anderes. Heute war ich im LRA. FS-Stelle und habe einfach mal gefragt. Der Beamte wollte mich auf`s Glatteis führen und hat mir geraten gleich bei der Gemeinde den Antrag zu stellen. Die paar Tage bis die 15 Jahre voll sind, gehen auch noch vorbei. Er sagte Prüfung in jedem Fall. Weis jemand ob dann noch irgend welche Repressalien oder Abstinenz- nachweise erfolgen können. Bin seit längerer Zeit ziemlich fit (E-bike) keinen Alkohol.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      nach 15 Jahren kann keine MPU mehr angeordnet werden. Eine erneute Prüfung ist aber möglich. Abstinenznachweise sind eher unwahrscheinlich, weil die alten Einträge getilgt sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Josef W. sagt:

        Danke für die Antwort. Habe sogar noch das erweiterte Führungszeugnis beantragt und es ist ohne Einträge. Denke auch wenn du ahnungslos den FS bei der Gemeinde beantragst und den Antrag wieder zurückziehst, sagte mir der nette Mann von der Führerscheinstelle, dass ein Aktenvermerk stattfindet und ich glaube, dass du dann trotzdem Schwierigkeiten zu erwarten hast. Kenne auch 2 Fahrlehrer die keine Ahnung haben und das mit den 15 Jahren nicht gewusst haben. Der eine sagte, wenn du mit Btm. was hattest, können die auch nach 15 o. 20 Jahren noch MPU anordnen. Mal sehen, am 17.06.2017 ist es so weit. Macht sich der Mann von der FS-Stelle strafbar, wenn er die alten Sachen in seine Entscheidungen einbringt? Oder mündlich bzw. schriftlich erwähnt? Im Landratsamt wird nichts gelöscht, sogar wenn du mit 13 Jahren beim Schwarz fischen erwischt worden bist. Mache mir jetzt keinen Kopf mehr, warte bis nächstes Jahr und dann schauma amoi wos passiert. Schönen Tag noch und ich schwinge mich auf mein E-bike.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Josef,
          nach Ablauf der Tilgungsfrist wird die Akte in der Regel gelöscht. Von diesem Prinzip her darf die Führerscheinstelle die jeweiligen Vergehen nicht mehr in ihre Entscheidungen miteinbeziehen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Josef W. sagt:

    Hallo, Ich bin’s nochmal aus Bayern. Ist es ratsam nach Ablauf der 15 Jahren (bei mir ist es der 17.6.2017) noch ein paar Tage verstreichen zu lassen bis ich den Antrag stelle? Habe die Befürchtung, dass es evtl. zu Überlagerung kommen könnte!? Wahrscheinlich bin ich zu übervorsichtig oder habe zuviel Angst. Kein Wunder, was ich bereits für Repressalien über mich ergehen lassen musste. Danke+einen schönen Tag

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef W.,

      wann Sie sich entscheiden den Antrag zu stellen, ist Ihnen überlassen. Sind Sie sich unsicher, könnte der Rat eines Anwalts hier eventuell hilfreich für Sie sein. Dieser kann Sie entsprechend beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. J.Thomas sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog.org,

    ich muss jetzt ein Ärztliches Gutachten für die Führerscheinstelle beibringen, ob ich Alkoholabhängig bin. Vorangegangen ist eine Straftat im Privaten Bereich mit Alkohol, nicht aber im Straßenverkehr. Zuvor wurde mir mal vor 18 Jahren wegen Alkohol der Führerschein entzogen im Strassenverkehr. Nach einem Positiven Gutachten, wo keine Abstinenz gefordert wurde, hat man mir alle Führerscheine wieder erteilt. Seit dieser Zeit bin ich nie mehr wieder im Strassenverkehr auffällig geworden, obwohl ich Zigmal konntrolliert wurde. Des weiteren habe ich jetzt schon zum vierten mal meinen Führerschein(LKW/KOM) verlängern lassen, und da wurde auch immer Kontrolliert ob man Suchtproblematiken hat oder nicht. Kein Amtsarzt stellt ein Positives Dokument aus, wenn Alkoholmissbrauch oder schwere Alkoholabhängigkeit vorliegt.
    Ich habe zwar einen Anwalt hinzugezogen, und der meinte ich solle schon zugeben, das ich etwas Trinke. Damit gebe ich zu, so teilte er mir das mit, das ich Alkoholabhängig bin. Und genau da liegt der Hund begraben. Auch wenn ich jetzt weniger Trinke wird das gegen mich verwendet werden. Nach ICD 10 gibt es drei Gruppen von Alkoholabhängigen. Da kann ich ja gleich meinen Führerschein abgeben. Für was dann noch ein Ärztliches Gutachten? Oder habe ich durch das Gutachten Chancen mich nicht einer Abstinenz Auflage zu unterziehen? Und wenn ja, welche Rechtlichen Möglichkeiten habe ich danach mich dagegen zu wehren? Oder sehe ich hier alles nur Schwarz? Danke für die Auskunft

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo J. Thomas,

      das ärztliche Gutachten soll in der Regel die Fahrtauglichkeit und die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr attestieren. Zum Attest gehört bei einem Alkoholvergehen auch ein Abstinenznachweis.

      Wir dürfen keine Rechtsberatung durchführen, daher ist es ratsam, wenn Sie eine weitere Meinung eines Rechtsanwaltes einholen. In der Regel wissen Anwälte welche Vorgehensweise angebracht sind und können Sie dementsprechend auch beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Babsi G. sagt:

    Hallo, ich habe am 21. d.J. meinen FS verloren. 1,0 Promille. Das ist natürlich nicht zu entschuldigen. Ich besaß meinen FS 44 Jahre, unfallfrei. Bei meiner Trunkenheitsfahrt entstand weder Personen – noch Sachschaden. Ich bin weder Schlangenlinien gefahren noch habe ich eine rote Ampel überfahren, ich saß auch nicht mehr im Auto als ein Polizist vorbeikam und den Alkohol roch. Er zog den Führerschein ein , bis heute habe ich keine Anzeige o.ä. bekommen
    Wie lange kann es bis zur Verhandlung dauern ? Was kann auf mich zukommen? Ich habe auch noch keine Punkte in Flensburg. Ich will hier nichts beschönigen, das, was ich getan habe, ist wie gesagt, nicht zu entschuldigen und ich schäme mich dafür, nicht auszudenken, wenn etwas passiert wäre , ich würde meines Lebens nicht mehr froh werden. Wer kann mir helfen bzw einen Rat geben ?

    • Josef Winkler sagt:

      Hallo Babsi! Geh doch mal zur Polizeidienststelle und frag was los ist. Denke mit 1-3 Monate Fahrverbot und 500-1000 € Geldstrafe maximal bist Du dabei. Mpu. kann ich mir schlecht vorstellen. Erst ab 1.6 promille ,oder wenn etwas passiert ist auch schon mit weniger. Fragen kostet nichts und wenn Du freundlich bist, sind die Polizisten auch hilfsbereit. Viel Glück und probier’s, die kochen auch nur mit Wasser. Gruß aus Berchtesgaden!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Babsi G.,

      in der Regel sollten Sie, wenn Ihr Führerschein durch die Polizei einbehalten wurde, ein Schreiben von der zuständige Behörde erhalten.
      Überlicherweise wird dies innerhalb von drei Monaten nach dem Vergehen zugestellt. In diesem Schreiben wird dann der Tatvorwurf erläutert.
      In Ihrem Fall können Sie jedoch bei der Führerscheinstelle oder der Polizeidienststelle, die den Führerschein einbehalten hat, nachfragen, was mit Ihrem Führerschein geschehen ist.

      Bei einem erstmaligen Verstoß gegen die 0,5 Promillegrenze müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus kann es auch zur Anordnung einer MPU kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Vincenzo M. sagt:

    Hallo Alle!! Ich habe einen riesen Problem und bekomme keine klare Antwort (auch von meinem Anwalt)

    Also, Ich bin Luxemburger Staatsgehörige, Ich habe meine Hauptadresse in Luxembourg, und ein 2 Haus in Deutschland. Mein Führerschein ist Luxemburgisch.

    Ich komme nur jedes 2 Wochenende nach Deutschland um meine Tochter zu betreuen (daher nicht Deutscher Staatsangehöriger). DIe Mutter, hat gegen mir eine Anzeige gemacht, Ich wäre besoffen Auto gefahren. Das Verfahren vom Gericht lautet 1 Jahr Führerscheinentzug, habe jedoch mein Luxemburgischer Führerschein nach 3 Monate zurückerhalten.

    Meine Frage ist als Luxemburgischer Staatsangehörige. Ist es Führerscheinentzug dann MPU Test, oder Fahreverbot, dann anscheinend kein MPU Test.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!!

    • Josef sagt:

      Hallo Vincenzo! Wär gut den Tathergang zu wissen und auch der Atem-bzw.Butalkohol. Gruß aus Bayern!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vincenzo,
      wurde in Deutschland ein Führerscheinentzug verhängt, hat dies in der Regel keine Auswirkungen auf Ihren luxemburgischen Führerschein. In Luxemburg können Sie weiterhin Auto fahren, in Deutschland ist Ihnen dies jedoch verboten. Möchten Sie wieder Kraftfahrzeuge in Deutschland fahren und es wurde eine MPU angeordnet, müssen Sie diese erst bestehen, bevor Sie dort wieder legal fahren dürfen. Bei einem Fahrverbot wird normalerweise keine MPU angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Thomas sagt:

    Hallo wenn bei einem Wiedererteilung Antrag eine MPU gefordert wird, kann ich den Antrag dann zurückziehen? Und was kostet ein Wiedererteilung Antrag in Baden-Württemberg?
    Gruss Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Sie haben stets die Möglichkeit, einen Antrag zurückzuziehen. An der MPU-Anordnung wird dies vermutlich nichts ändern. Die Kosten variieren je nach Landkreis und Verwaltungsaufwand. Fragen Sie am besten bei der zuständigen Führerscheinstelle nach, mit welchen gebühren Sie rechnen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. chris sagt:

    Führerschein wurde vor ca. 5 Jahren entzogen wg mehrerer Geschwindikeitübertretungen. Habe ihn nie abgegben und war für die Behörden welchen ihn einziehen wollten nie zu erreichen.
    Habe keinen Verlust gemeldet und auch sonst nichts unternommen. Bin nie ohne Lappen gefahren.
    Benötige Führerschein zurück und habe Termin bei Führerscheinbehörde vereinbart. Was erwartet mich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,
      was Sie nun genau erwartet, werden Sie mit Sicherheit bei diesem Termin erfahren. Uns liegen nicht genug Informationen vor, um Ihnen dies mitteilen zu können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Thimo sagt:

    Hallo, hatte 2005 wegen Cannabis am Steuer meinen Führerschein verloren und ihn nach bestandener MPU wiederbekommen, nun bin ich 2016 zu Fuß mit einem joint erwischt worden, ist mein Schein nun entgültig weg oder muss ich noch mal zur MPU oder reichen ggf Abstinenz Nachweise um meinen Schein zu behalten ?

    Vielen Dank um Antwort

  45. joy sagt:

    Hallo ich habe da ne frage.Und zwar wegen der mpu. Muss ich erstmal abwarten bis die Führerscheinstelle mir mitteilt das ich mpu machen muss und dann geh ich zur Vorbereitung und fange mit dem abzietnenz anweis an oder soll ich vorher schon damit anfangen mit den Nachweis?Weiß leider nicht mehr ob ich eins machen muss. Bekomme ich da ne Frist bis wann ich die mpu gemacht habe und mit den nachweisen? Nicht das ich innerhalb in ein halbes jahr mpu bestehen soll und es fielen die ein jährige abzienenzt Nachweis.Bin da total verwirrt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joy,

      in der Regel enthält die Anordnung zur MPU alle Informationen bezüglich der zu erbringenden Nachweise. Ein Abstinenznacheis gehört hier üblicherweise dazu. In der Regel sind auch alle wichtigen Daten und Fristen im Bescheid aufgeführt. Sie sollten hier den Bescheid abwarten und sich gegebenenfalls auch bei der zuständigen Behörde informieren, was Sie zu tun haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Johann sagt:

    Hallo bussgeldkatalog-Team,
    ich bin betrunken mit dem Fahrrad gefahren und wurde kontrolliert (Ergebnis, 2,2). Ich wurde vor Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt, habe aber keine Punkte und keinen Eintrag ins Strafregister bekommen. Das ganze ist 1,5 Jahre her. Vor zwei Monaten habe ich etwas “überraschend” doch noch eine Anordnung zur MPU bekommen. Da mir dafür nur 6 Wochen Zeit blieben, habe ich es nicht geschafft mich antsprechend darauf vorzubereiten. Nach Rücksprache mit der Prüfgesellschaft, dem Straßenverkehrsamt und meinem Psychologen habe ich entschlossen die MPU nicht anzutreten und mir noch 4 Wochen mehr Zeit zu nehmen. Jetzt habe ich ein Schreiben vom Straßenverkehrsamt bekommen. Wie erwartet wird mir die Fahrerlaubnis nun entzogen, da ich nicht innerhalb der Frist von 2 Monaten die MPU nachweisen konnte.

    Jetzt steht folgendes drunter: “Vorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass es Ihnen anheim steht, kostenfrei auf die erteilte Fahrerlaubnis zu verzichten.” Was bedeutet das? Bekomme ich die dann nie wieder? Mein Plan war es eigentlich in 3 Wochen zur MPU zu gehen. Das konnte ich bisher nicht, weil das Straßenverkehrsamt die Unterlagen von der MPU Stelle noch nicht zurück hat.

    Könnt ihr mir weiterhelfen?

    Besten Dank und viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      wenn Sie Ihre Fahrerlaubnis freiwillig abgeben, werden (anders als beim Entzug der Fahrerlaubnis) Ihre Eintragungen im Fahreignungregister nicht gelöscht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Burkhardt sagt:

    Hallo und guten Tag an die Redaktion von bussgeldkatalog.org,
    ich habe einen Stafbefehl wegen fahrlässigen Führens eines Kfz. im Strassenverkehr erhalten, der gemessene Alkoholgehalt betrug 1,32°/oo, der Führerschein wurde einbehalten, ein Blutalkoholtest erhärtete den gemessenen Wert.
    Im o.g. Schreiben wird mir nun eine Geldstrafe in Höhe von 900.- € sowie der Entzug der Fahrerlaubnis mitgeteilt, ebenso wird mir mitgeteilt, dass mir nicht vor Ablauf von 8 Monaten eine neue Fahrerlaubnis erteilt werden kann.
    Ich weiß und mir ist bewußt, dass ich große unverantwortliche Sch…. gebaut habe, was auch durch nichts zu entschuldigen ist. Ich bin seit mehr als 40 Jahren unfallfrei gefahren, habe keinerlei Eintragungen wegen Verkehrsvergehen oder Punkte in Flensburg, hatte auch niemals ein Strafverfahren diesbezüglivh. Ich bin Selbstständig und habe zwei Halbtagskräfte als Angestellte, bin absolut auf das Fahrzeug angewiesen (ja, das hätte ich mir vorher überlegen sollen, stimmt absolut!), wenn ich auf Grund dieses Strafbefehles meine Tätigkeit aufgeben muss, sind drei Arbeitskräfte arbeitslos.
    Gibt es eine Möglichkeit dieses Strafbefehl durch eine Bitte an das Gericht zu ändern, meinetwegen in eine höhere Geldstrafe o.ä.?
    Für eine Antwort währe ich Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Josef W. sagt:

      Hallo Burkhardt! Da hast Du keine Chance. Du kannst froh sein, wenn keine MPU angeordnet wird! In der Regel erst ab 1.6%.
      Außer Du hast Personenschäden oder sonst irgend was krasses verursacht. Möglicherweise kannst Du bei der Führerscheinstelle eine Sondergenehmigung für die Arbeit beantragen. In seltenen Fällen ist das möglich, wenn Du für den Staat arbeitest oder irgend jemanden der einflussreich ist, kennst. Ist kompliziert und in den seltensten, mir persönlich bekannten Fällen, eingetreten. Denen ist das egal ob Du Angestellte hast, oder sonst irgendwie auf Deinen Führerschein angewiesen bist. 8 Monate sind schnell vorbei. Mach es wie ich und kauf Dir ein E-Bike und hör mal eine Zeit lang komplett auf, Alkohol zu konsumieren. Alles gute und denke dran die Zeit arbeitet für Dich.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallp Burkhardt,

      bitte wenden Sie sich bezüglich Ihres Falls an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen eine Rechtsberatung geben und weitere Informationen erteilen, ob dies in diesem Fall möglich ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Manny sagt:

    Hallo,ich habe vor ca.10 Jahren in Frankreich gewohnt und dort den Führerschein gemacht.
    Dieser wurde mir in Deutschland abgenommen,da er zu diesem zeitpunkt in Deutschland Nicht gültig gewesen sein soll.auserdem hatte ich alkohol getrunken.Frage:kann ich diesen Führerschein in Frankreich wieder beantragen auch wenn ich in Deutschland wohne oder brauche ich einen Französischen Wohnsitz…geht das überhaupt?

    Mfg.Manny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manny,
      wir würden Ihnen empfehlen, bei der zuständigen französischen Behörde nachzufragen, ob Sie Ihren Führerschein dort neu beantragen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Feng sagt:

    Hallo,

    ich habe im September 2006 einen Unfall mit 2,46 Promille verursacht. Dabei entstand “nur” Blechschaden. Ich war noch in der Probezeit. Im Dezember 2006 verurteilte mich das Gericht zu einer Geldstrafe, die abgeleistet wurde sowie den Führerscheinentzug für 2 Jahre. Außerdem wurde eine MPU und ein besonderes Aufbauseminar verordnet. Nichts davon habe ich bislang gemacht.
    In 6 Wochen ist dieses Urteil 10 Jahre her. Habe ich das “Glück” und kann den Lappen im Januar wieder beantragen?
    VG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Feng,

      nach 15 Jahren wird der Eintrag aus der Akte gelöscht. Danach kann der Führerschein neu beantragt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Andrea sagt:

    Hallo,

    mir wurde im August 1998 wegen Drogenkonsum die Fahrerlaubnis für PKW in Bayern entzogen. Ich hatte damals die Gelegenheit ihn vorher noch freiwillig abzugegeben bevor ihn das Amt einzieht. Es hieß, wenn ich ihn freiwillig abgebe, würde mir das bei einer Wiedererteilung “zu gute kommen”, wo ich heute jedoch so meine Zweifel daran habe, das diese Aussage stimmte, habe es aber damals dann gemacht. Ich habe dann eine 9 monatige Therapie erfolgreich abgeschlossen, was mir allerdings auch zur Auflage bei einem Gerichtsverfahren gemacht wurde. Seit 2000 lebe und arbeite ich in Hessen. Im März 2002 bin ich dann (hier in Hessen) ohne Fahrerlaubnis gefahren und hatte einen Unfall. Ich hatte zu dieser Zeit noch Bewährung aus Bayern offen, habe für das fahren ohne Fahrerlaubnis eine Geldstrafe erhalten, ein Gerichtsverfahren gab es nicht. Die Geldstrafe und alles andere was die Kfz Versicherung noch forderte, wurde bezahlt. Die F-Behörde in Hessen hat vor längerer Zeit (mit meinem Einverständnis) alle Unterlagen von der F-Behörde aus Bayern angefordert und liegen denen auch vor. Da ich den F-Schein nicht unbedingt brauche oder bisher gebraucht habe, habe ich auch nichts weiter unternommen ihn wieder zu bekommen. Eine genaue Auskunft bekomme ich lt. F-Behörde erst wenn ich den Antrag einreiche, vorher machen die nichts. Was ich aber auf jeden Fall machen muss, ist eine praktische und theoretische Befähigungsprüfung beim TÜV, das ist das einzigste was sie mir per Email mitgeteilt haben.

    Kann mir hier jemand eine genauere Auskunft geben was ich definitiv machen muss, sprich MPU, Neuerteilung oder Wiedererteilung usw.?
    Was hat es mit der 15jährigen Verjährungsfrist auf sich? Es ist ja auch eine finanzielle Frage das ganze und ich würde gerne vorher wissen was auf mich zukommt?

    Kann mir hier jemand weiter helfen oder Tips geben?

    Danke schon mal vorab

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andrea,

      die tatsächlichen Voraussetzungen, die Sie für eine Neuerteilung erfüllen müssen, kann Ihnen nur die Fahrerlaubnisbehörde mitteilen. Ob eine MPU verlangt wird, liegt dann im Ermessen der Behörde. Wurde eine MPU aufgrund des Verkehrsverstoßes angeordnet, muss diese für eine erneute Erteilung des Führerscheins erfolgreich absolviert werden. Diese Anordnung verjährt dann in der Regel nach 15 Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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