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Geschwindigkeitsüberschreitung

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 30. August 2021

Bund und Länder haben sich auf neue Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen geeinigt. Welche Erhöhungen geplant sind, erfahren Sie in unserer News: “StVO-Novelle: Bußgeld für Geschwindigkeitsüberschreitung wird doppelt so teuer!“.

Pkw: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts – aktuelle Bußgelder:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFverbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h10 €eher nicht
… 11 - 15 km/h20 €eher nicht
… 16 - 20 km/h30 €eher nicht
… 21 - 25 km/h70 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h80 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 31 - 40 km/h120 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 41 - 50 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h240 €21 Monat1 MHier prüfen
… 61 - 70 km/h440 €22 Monate2 MHier prüfen
über 70 km/h600 €23 Monate3 MHier prüfen
Die StVO-Novelle sieht andere Geschwindigkeitsbußgelder vor. Hier können Sie die Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße außerorts gemäß der StVO-Novelle nachlesen.
*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen können Sie in der nächsten Tabelle nachlesen. Sie gelten aktuell aber noch nicht.

Pkw: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts – geplante Bußgelder durch StVO-Novelle:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFverbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h20 €eher nicht
… 11 - 15 km/h40 €Hier prüfen
… 16 - 20 km/h60 €Hier prüfen
… 21 - 25 km/h100 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h150 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 31 - 40 km/h200 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
… 41 - 50 km/h320 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h480 €21 Monat1 MHier prüfen
… 61 - 70 km/h600 €22 Monate2 MHier prüfen
über 70 km/h700 €23 Monate3 MHier prüfen
* Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
>>> alter Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße (außerorts)
Achtung: Diese neuen Bußgelder für eine Geschwindigkeitsüberschreitung werden aktuell noch nicht angewandt. Sie sollen jedoch noch vor der nächsten Bundestagswahl in Kraft treten. Aktuell gelten diese alten Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts.

Pkw: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts – aktuelle Bußgelder:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h15 €eher nicht
... 11 - 15 km/h25 €eher nicht
... 16 - 20 km/h35 €eher nicht
... 21 - 25 km/h80 €1Hier prüfen
... 26 - 30 km/h100 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
... 31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 - 50 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 - 60 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
... 61 - 70 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
über 70 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen
Die StVO-Novelle sieht andere Geschwindigkeitsbußgelder vor. Hier können Sie die Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße innerorts gemäß der StVO-Novelle nachlesen.
*Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen können Sie in der nächsten Tabelle nachlesen. Sie gelten aktuell aber noch nicht.

Pkw: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts – geplante Bußgelder durch StVO-Novelle:

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h30 €eher nicht
... 11 - 15 km/h50 €Hier prüfen
... 16 - 20 km/h70 €Hier prüfen
... 21 - 25 km/h115 €1Hier prüfen
... 26 - 30 km/h180 €1(1 Monat)*(1 M)*Hier prüfen
... 31 - 40 km/h260 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 - 50 km/h400 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 - 60 km/h560 €22 Monate2 MHier prüfen
... 61 - 70 km/h700 €23 Monate3 MHier prüfen
über 70 km/h800 €23 Monate3 MHier prüfen
* Ein Fahrverbot gibt es in der Regel nur, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt.
>>> alter Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße (innerorts)
Achtung: Diese neuen Bußgelder für eine Geschwindigkeitsüberschreitung werden aktuell noch nicht angewandt. Sie sollen jedoch noch vor der nächsten Bundestagswahl in Kraft treten. Aktuell gelten diese alten Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts.

Pkw mit Anhänger: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h15 €eher nicht
… 11 - 15 km/h25 €eher nicht
… 16 - 20 km/h70 €1Hier prüfen
… 21 - 25 km/h80 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h95 €1Hier prüfen
… 31 - 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
… 41 - 50 km/h240 €21 Monat1 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h440 €22 Monate2 MHier prüfen
über 60 km/h600 €23 Monate3 MHier prüfen
Die StVO-Novelle sieht andere Sanktionen vor. Hier können Sie die geplanten Bußgelder gemäß der StVO-Novelle nachlesen.

Pkw mit Anhänger: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
… bis 10 km/h20 €eher nicht
… 11 - 15 km/h30 €eher nicht
… 16 - 20 km/h80 €1Hier prüfen
… 21 - 25 km/h95 €1Hier prüfen
… 26 - 30 km/h140 €21 Monat1 MHier prüfen
… 31 - 40 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
… 41 - 50 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
… 51 - 60 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
über 60 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen
Die StVO-Novelle sieht andere Sanktionen vor. Hier können Sie die geplanten Bußgelder gemäß der StVO-Novelle nachlesen.
Weitere Bußgelder für Pkw mit Anhänger finden Sie in unserem Anhänger-Bußgeldkatalog.

Lkw über 3,5 t: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h15 €eher nicht
... 11 bis 15 km/h25 €eher nicht
... 16 bis 20 km/h70 €1Hier prüfen
... 21 bis 25 km/h80 €1Hier prüfen
... 26 bis 30 km/h95 €1Hier prüfen
... 31 bis 40 km/h160 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 bis 50 km/h240 €21 Monat1 MHier prüfen
... 51 bis 60 km/h440 €22 Monate2 MHier prüfen
... über 60 km/h600 €23 Monate3 MHier prüfen
Im Zuge der StVO-Novelle ist eine Erhöhung der Bußgelder zum Spätsommer 2021 vorgesehen. Die geplanten Bußgelder finden Sie hier!

Lkw über 3,5 t: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts

VerstoßStrafePunkteFahrverbotFVerbotLohnt ein Einspruch?
... bis 10 km/h20 €eher nicht
... 11 bis 15 km/h30 €eher nicht
... 16 bis 20 km/h80 €1Hier prüfen
... 21 bis 25 km/h95 €1Hier prüfen
... 26 bis 30 km/h140 €21 Monat1 MHier prüfen
... 31 bis 40 km/h200 €21 Monat1 MHier prüfen
... 41 bis 50 km/h280 €22 Monate2 MHier prüfen
... 51 bis 60 km/h480 €23 Monate3 MHier prüfen
... über 60 km/h680 €23 Monate3 MHier prüfen
Im Zuge der StVO-Novelle ist eine Erhöhung der Bußgelder zum Spätsommer 2021 vorgesehen. Die geplanten Bußgelder finden Sie hier!

Weitere Bußgelder für eine Geschwindigkeitsübertretung mit dem Lkw, Bus oder Wohnmobil finden Sie in hier:

 
Außerdem: Können Sie eigentlich auch mit einem Fahrrad eine Geschwindigkeitsüberschreitung begehen?

Strafen bei spezifischen Verkehrssituationen:

Ver­stoßBuß­geldPunktePktWeitere Folgen
Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)Geschwin­digkeit in verkehrs­beruhig­tem Bereich nicht ein­gehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)20 €
geplantes Bußgeld: Inner­orts beim Rechts­abbie­gen nicht Schritt­ge­schwin­dig­keit ge­fahren (LKW)70 €1
Geschwin­digkeit trotz Bahn­übergang,
beson­deren Verhält­nissen auf Straßen oder schlech­ten Sicht­verhältnissen nicht angepasst
100 €1
... mit Gefähr­dung 120 €1
... mit Sachbe­schädigung145 €1
Kinder, Hilfsbe­dürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbe­reitschaft oder ungenü­genden Seiten­abstand80 €1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungs­lose Verkehrsfluss behindert wurde20 €
Radarwarn- oder Laser­störgerät betrieben oder betriebs­bereit mitgeführt75 €1zusätzlich Beschlagnahme und Vernichtung des Gerätes möglichzusätz­lich Beschlag­ nahme und Ver­nich­tung des Ge­rätes mög­lich

FAQ: Geschwindigkeitsüberschreitung

Welche Bußgelder drohen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?

Wenn Sie außerorts zu schnell gefahren sind, droht Ihnen laut Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 10 bis 600 Euro. Sind Sie innerorts zu schnell gefahren, kostet Sie das zwischen 15 und 680 Euro Bußgeld. Ab 21 km/h zu schnell gibt es sowohl außer- als auch innerorts einen Punkt. Ein Fahrverbot droht außerorts ab 41 km/h zu viel und innerorts ab 31 km/h zu viel. Details zu den Bußgeldern für Geschwindigkeitsüberschreitungen finden Sie in unseren Geschwindigkeitstabellen.

Ab wann werden Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt?

Theoretisch können Sie bereits ab 1 km/h zu schnell geblitzt werden. Je nach Blitzer und gefahrener Geschwindigkeit wird aber eine Toleranz von 3 km/h oder 3 bis 5 % der gefahrenen Geschwindigkeit abgezogen. Hier erfahren Sie mehr zum Toleranzabzug.

Wann verjährt eine Geschwindigkeitsüberschreitung?

Gemäß § 26 StVG verjährt eine Geschwindigkeitsüberschreitung nach 3 Monaten, wenn Sie innerhalb dieser Zeit keinen Bußgeldbescheid erhalten haben. Danach nach 6 Monaten. Diese Frist kann aber z. B. unterbrochen werden, wenn der Fahrer (= Täter) in dieser Zeit z. B. einen Anhörungsbogen bekommt. Hier erfahren Sie mehr über die Verjährungsfristen.

Geschwindigkeits­überschreitung nach § 3 Abs. 1, 2 & 4 StVO

Mit dem Auto bei hoher Geschwindigkeit unterwegs? Das Unfallrisiko steigt durch die Geschwindigkeitsüberschreitung.
Mit dem Auto bei hoher Geschwindigkeit unterwegs? Das Unfallrisiko steigt durch die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Deutsche Autofahrer nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht allzu genau und Rasen kann fast schon als Volkssport angesehen werden. Denn es gibt keine andere Ordnungswidrigkeit, die so oft für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und so hagelt es tagtäglich Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote.

Doch ein Verstoß gegen das Tempolimit ist kein Kavaliersdelikt und kann schnell eine teure Angelegenheit werden.

Aber mit welchen Strafen müssen Temposünder rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und einer außerorts? Und was ist besonders für Fahranfänger wichtig, die 20, 10 oder 5 km/h zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung liefert viele wichtige Informationen und Antworten.

Was meinen Sie: Sollten Verstöße härter bestraft werden?

Welche Höchstgeschwindigkeit gilt außerorts?

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit außerorts beträgt 100 km/h

Der Bußgeldkatalog unterscheidet eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und eine Übertretungen des Tempolimits außerhalb geschlossener Ortschaften. Doch welche Geschwindigkeit ist außerorts überhaupt erlaubt?

Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften liegt laut § 3 Absatz 3 Ziffer 2 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) bei 100 km/h (für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen), darüber hinaus gilt für Kfz-Fahrer auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

Hierbei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders vorgegeben, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit, also keine fest definierte Geschwindigkeitsbegrenzung. Stehen hier jedoch Schilder, die eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgeben, so ist diese verbindlich, die Empfehlung der Richtgeschwindigkeit ist aufgehoben. Doch viele Autofahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben, entsprechend werden diese auch häufig geblitzt – außerorts wie innerorts.

Wer bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist und auf der Autobahn geblitzt wurde, muss für den Verstoß laut Bußgeldkatalog zwischen 10 und 30 Euro Bußgeld zahlen. Wer noch schneller unterwegs ist, muss mit deutlich höheren Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

Wird ein Fahrer außerorts mit 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit und mehr geblitzt, blüht ihm zudem ein Fahrverbot. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Detail die jeweils drohenden Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote) die der Bußgeldkatalog bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts bereithält.

Spezielle Informationen zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts:

Welche Höchstgeschwindigkeit gilt innerorts?

Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Bußgeldkatalog "Geschwindigkeitsüberschreitung". Einfach auf das Bild klicken.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Bußgeldkatalog “Geschwindigkeitsüberschreitung”. Einfach auf das Bild klicken.

Wer innerorts geblitzt wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Vergleich zu einem Verstoß außerorts laut Bußgeldrechner und -katalog mit höheren Bußgeldern rechnen.

Der Grund hierfür ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften ein anderes Gefahrenpotenzial vorliegt als außerorts. § 3 Absatz 3 Ziffer 2 StVO schreibt innerorts eine zulässige Höchstgeschwindigkeit für Pkw, Motorrad und alle anderen Kraftfahrzeuge von 50 km/h vor.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts kann es schnell richtig teuer werden, wobei für Verkehrssünder, die bis zu 20 km/h zu schnell waren, Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro fällig werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot wegen geringer Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Verstößen noch nicht vor.

Doch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h und mehr überschritten, steigen die Bußgelder Schritt für Schritt an und obendrein drohen Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote.

Der Bußgeldtabelle am Anfang des Ratgebers können Sie die jeweiligen Sanktionen (Geldbuße, Punkte, Fahrverbote) aus dem Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts entnehmen.

Zu schnell gefahren und geblitzt? Innerorts wie außerorts werden durch fest installierte (stationäre) Blitzer die jeweiligen Strafen für ein Geschwindigkeitsverstöße ermittelt und geahndet – sowie durch mobile Geschwindigkeitsüberwachungen mittels Lasermessung.

Geschwindigkeitsüberschreitung in besonderen Verkehrssituationen

Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsüberschreitungen aber noch weitere Sanktionen vor, die sich auf spezifische Verkehrssituationen beziehen.

Wer beispielsweise an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell gefahren ist, muss mit einem höheren Bußgeld wegen unangepasster Geschwindigkeit rechnen. In dem genannten Beispielen wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Ebenfalls teuer wird es, wenn sich ein Fahrer durch zu schnelles Fahren in der unmittelbaren Nähe von Kindern, älteren oder hilfebedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann drohen als Sanktion laut Bußgeldkatalog 80 Euro und ein Punkt.

Aber auch, wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist und die erlaubten 50 km/h um 10 km/h überschreitet, bekommt laut Bußgeldrechner ein Bußgeld in Höhe von 20 bis 30 Euro aufgebrummt. Mit Schneeketten dürfen Sie im Übrigen weder innerorts noch außerorts schneller fahren als 50 km/h (§ 3 Absatz 4 StVO).

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung über 70 km/h droht ein Bußgeld zwischen 600 bis 680 Euro und obendrein gibt es noch zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Um nicht geblitzt zu werden – innerorts oder außerorts – und Bekanntschaft mit den laut Bußgeldkatalog oder Bußgeldrechner drohenden Sanktionen zu machen, rüsten sich viele Autofahrer mit einem entsprechenden Radarwarner aus, was aber ebenfalls verboten ist und ein Bußgeld selbst ohne Geschwindigkeitsüberschreitung nach sich zieht. Unsere Bußgeldtabelle zeigt häufige sonstige Geschwindigkeitsvergehen und nennt die jeweiligen Sanktionen (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regelungen durch die StVO

Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit stark beeinflussen.
Eine hohe Geschwindigkeit kann die Verkehrssicherheit stark beeinflussen.

Zu schnelles Fahren, egal ob innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften, zählt nach Angaben des Statistischen Bundesamts zu den häufigsten Unfallursachen. Zudem sind Geschwindigkeitsüberschreitungen zugleich auch der am häufigsten registrierte Verstoß gegen durch das Verkehrsrecht vorgegebenen Verkehrsregeln – was nicht zuletzt auch den flächendeckenden Geschwindigkeitskontrollen zu verdanken ist.

Einige Pkw-Fahrer wissen oft gar nicht, wann Sie eine Strafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts oder außerorts riskieren.

Um Ihr Wissen zum Thema Geschwindigkeit und Höchstgeschwindigkeit aufzufrischen, finden Sie im Folgenden den § 3 StVO, der alle Regelungen zur Geschwindigkeit enthält. Demnach gilt:

(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.

(2a) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen

1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h,
2. außerhalb geschlossener Ortschaften

a) für

aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen,
bb) Personenkraftwagen mit Anhänger,
cc) Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie
dd) Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger,

80 km/h,

b) für

aa) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t,
bb) alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie
cc) Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen,

60 km/h,

c) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t 100 km/h.

Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen (Zeichen 330.1) sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung (Zeichen 295) oder durch Leitlinien (Zeichen 340) markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.

(4) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.” (§ 3 StVO)

Spezielle Informationen zum Thema Fahrverbot bei Geschwindigkeitsüberschreitung:

Zu schnell unterwegs: Wann droht ein Fahrverbot?

Geschwindigkeitsüberschreitung: Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.
Geschwindigkeitsüberschreitung: Neben Bußgeldern und Punkten kann auch ein Fahrverbot drohen.

Wer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat sofort Angst um seinen Führerschein. Doch ab wann gibt es für Temposünder ein Fahrverbot? Und wie lange ist der “Lappen” bei welcher Geschwindigkeitsübertretung innerorts oder außerorts weg? Der Bußgeldkatalog sieht bei der Geschwindigkeitsüberschreitung klare Regelungen vor.

Bei folgenden Verstößen wird ein Fahrverbot ausgesprochen:

  • ein Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • zwei Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • drei Monate Fahrverbot ab 61 km/h innerhalb bzw. über 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg

Im Folgenden finden Sie noch weitere detaillierte Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog:

Fahrverbot: Innerorts zu schnell gefahren

Zugegebenermaßen muss ein Fahrer seit der StVO-Novelle gar nicht mal so schnell in geschlossenen Ortschaften unterwegs sein, damit er seinen Führerschein aufs Spiel setzt und ein Fahrverbot ausgesprochen bekommt. Denn wer bereits mit 21 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt laut Bußgeldrechner den Führerschein für einen Monat abgenommen. Das wären also in einer Tempo-50-Zone 71 km/h.

Obendrein gibt es ein Bußgeld von 80 Euro sowie einen Punkt. Ebenfalls ist ein Kfz-Fahrer seinen Führerschein für einen Monat los, wenn er mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. In diesem Fall sieht die Bußgeldtabelle zuzüglich 200 Euro Bußgeld und zwei Punkte vor. Wer die Höchstgeschwindigkeit um 51 bis 60 km/h überschreitet und geblitzt wird, muss mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es drei Monate Fahrverbot. Hinzu kommen natürlich noch jeweils empfindliche Bußgelder sowie Punkte in Flensburg. Folgende Übersicht zeigt noch einmal, wann bei Geschwindigkeitsverstößen innerhalb geschlossener Ortschaften seit der Einführung der StVO-Novelle ein Fahrverbot ausgesprochen wird und wie hoch die übrigen Sanktionen ausfallen:

  • mit bis zu 10 km/h zu schnell geblitzt: kein Fahrverbot, 30 Euro Bußgeld, kein Punkt
  • mit 11 bis 15 km/h zu schnell geblitzt: kein Fahrverbot, 50 Euro Bußgeld, kein Punkt
  • mit 16 bis 20 km/h zu schnell geblitzt: kein Fahrverbot, 70 Euro Bußgeld, kein Punkt
  • mit 21 bis 25 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • mit 26 bis 30 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 100 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts müssen Sie den Führerschein zeitweise abgeben?
Ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts müssen Sie den Führerschein zeitweise abgeben?

Der Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog zur Geschwindig­keitsüberschreitung außerorts verrät, dass der Führerschein seit der StVO-Novelle ab einer Geschwindigkeits­übertretung von 26 km/h und mehr eingezogen wird. Genau wie bei den Tempovergehen innerhalb geschlossener Ortschaften werden auch in dieser Bußgeldtabelle mit steigender Geschwindigkeit die Sanktionen empfindlicher.

Wer mit 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren ist, muss ebenfalls für einen Monat seinen Führerschein abgeben, hinzu kommt noch ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro sowie zwei Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und geblitzt wird, erhält gemäß Bußgeldkatalog ein Fahrverbot für einen Monat zuzüglich 240 Euro Bußgeld und zwei Punkte.

Zwei Monate muss ein Fahrer dagegen auf die Fahrerlaubnis verzichten, wenn er mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Fälle kommen natürlich noch ein hohes Bußgeld sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht verdeutlicht noch einmal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsvergehen außerhalb geschlossener Ortschaften seit der Einführung der StVO-Novelle ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

  • mit 26 bis 30 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: ein Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte

Sonderfall: Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechten Sichtverhältnissen

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei Nebel und anderen Sichtbehinderungen ist besonders gefährlich.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung bei Nebel und anderen Sichtbehinderungen ist besonders gefährlich.

Die StVO schreibt bei schlechter Sicht aufgrund von widrigen Witterungs­bedingungen wie Nebel, Regen oder Schneefall eine Geschwindigkeits­anpassung vor, um die Sicherheit im Straßenverkehr nicht zusätzlich zu gefährden. Demnach liegt dann die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h.

Wer trotz eingetrübter Sichtweite zu schnell fährt und dabei geblitzt oder anderweitig ertappt wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot rechnen.

So wird die Fahrerlaubnis für einen Monat eingezogen, wenn trotz schlechter Sicht- und/oder Straßenverhältnisse

  • die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts bei 21 bis 50 km/h lag
  • die Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts bei 26 bis 60 km/h lag

Mit steigender Geschwindigkeit fallen auch die Sanktionen im Bußgeldkatalog höher aus und so kann der Führerschein bei 71 km/h und mehr bis zu drei Monate eingezogen werden.

Darüber hinaus kann auch dann ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden, wenn Fahrer innerhalb eines Jahres zweimal mit Geschwindigkeits­überschreitungen von 26 km/h oder mehr auffielen. In diesem Fall gelten sie als Wiederholungstäter. Zwar sieht der Bußgeldkatalog seit der Einführung der StVO-Novelle bei Tempoverstößen von 26 km/h ohnehin ein einmonatiges Fahrverbot vor, die Wiederholungstäterregel bleibt jedoch zunächst einmal bestehen. Welche Auswirkungen sich daraus ergeben, bleibt abzuwarten.

Wann tritt das Fahrverbot in Kraft?

Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, jedoch ist es dem Betroffenen für die Dauer des Fahrverbots verboten, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird bei Fahrern, die in den letzten zwei Jahren bereits ein Fahrverbot ableisten mussten, gemeinsam mit dem Bußgeldbescheid rechtskräftig. Der Führerschein muss mit Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbots bei der Ordnungsbehörde abgegeben werden. Mit der Abgabe des Führerscheins beginnt die Verbotsfrist, Fahrzeuge im Verkehr zu führen.

Hinweis: Betroffene können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selbst wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass innerhalb von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Dann gelten sie für die Verkehrsbehörden nämlich als Ersttäter. Wer trotz Fahrverbot ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt, begeht gemäß § 21 StVG eine Straftat. Dieses Vergehen wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet.

Absehen vom Fahrverbot

Höheres Bußgeld statt Fahrverbot nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung? Das ist nur im Einzelfall möglich.
Höheres Bußgeld statt Fahrverbot nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung? Das ist nur im Einzelfall möglich.

In Ausnahmefällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wobei es immer vom jeweiligen Einzelfall abhängt und ob die Begründung objektiv nachvollziehbar ist. Ein „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße eintauschen lässt, gibt es natürlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber dennoch verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, in denen die Verhängung des Fahrverbots – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Geldbuße – zurückgenommen wurde. Zu den Fallgruppen gehören:

  • das sogenannte Augenblicksversagen
  • die Existenzgefährdung bei Selbstständigen
  • der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigten
  • extrem langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Urteil
  • notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung
  • besondere persönliche Umstände
  • besondere Umstände des Einzelfalls bei der Tatbegehung
  • Vorliegen eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Temposünder sollten sich darauf aber niemals verlassen, dass eine dieser Begründungen auch tatsächlich zur Aufhebung der Entscheidung führt, da Gerichte nur in Ausnahmefällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefahr seiner beruflichen Existenz als Grund angibt, bekommt in der Regel den Hinweis, dass zunächst auch der Jahresurlaub eingesetzt werden kann oder alternativ auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen.

Im Einzelfall können sich Betroffene an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden. Zudem kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivberatung mildernd auf das wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung verhängte Fahrverbot auswirken, falls der Richter davon überzeugt ist, dass sich der Betroffene zukünftig im Straßenverkehr vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, wird zur Kasse gebeten. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 km/h, mit 20 km/h oder gar mit 40 km/h zu schnell unterwegs waren, wird vom Bußgeldkatalog eine entsprechende Sanktion vorgegeben. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell gefahren und geblitzt: Was kommt jetzt?

Laser & Blitzer: Die Geschwindigkeitskontrolle findet mit zahlreichen Messgeräten statt.
Laser & Blitzer: Die Geschwindigkeitskontrolle findet mit zahlreichen Messgeräten statt.

Es kommt darauf an, mit welcher Methode die Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde:

Wurde das Vergehen im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle mit Laserpistole gemessen oder durch Videoaufzeichnung aus einem Auto heraus – meist auf Autobahnen der Fall – wird der Fahrer direkt danach angehalten und noch vor Ort über die Sanktionen aufgeklärt. Ein Verwarngeld (bis 55 Euro) können die Fahrer häufig schon vor Ort zahlen.

Über ein Bußgeld werden sie schriftlich in Kenntnis gesetzt. Wer nach einer Verwarnung nicht gleich bezahlen will oder kann, bekommt einen Bußgeldbescheid postalisch zugeschickt. Dann treten aber auch wie beim Bußgeld zusätzlich Gebühren und Auslagen zu den Kosten für die Geschwindigkeitsüberschreitung hinzu.

Alternativ wird zu schnelles Fahren durch stationäre Blitzer auf Film festgehalten. In diesem Fall erhält der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bußgeldbescheid von der Verwaltungsbehörde.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die laut Bußgeldkatalog mit maximal 55 Euro geahndet wird, bekommt der Fahrzeughalter häufig zunächst einen Verwarnungsbogen zugeschickt. Wer dem Verstoß zustimmt und das fällige Verwarngeld innerhalb der festgelegten Frist bezahlt, muss keine weiteren Konsequenzen befürchten und die Angelegenheit darf als erledigt betrachtet werden.

Wenn der Fahrzeughalter das Verwarngeld jedoch nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist bezahlt oder mit dem Vorwurf nicht einverstanden ist, dann wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. An der Höhe der Buße ändert dieses Verfahren jedoch nichts, wobei aber zu beachten ist, dass aufgrund von Verwaltungskosten der zu bezahlende Betrag am Ende erheblich höher ausfallen kann, als das eigentliche Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Liegt die laut Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung zu verhängende Sanktion bei mehr als 55 Euro, so erfolgt die automatische Einleitung des Bußgeldverfahrens. Dem Beschuldigten wird dann oft zunächst ein Anhörungsbogen zugesandt, in dem er sich zu dem Vorwurf äußern kann.

Spezielle Informationen zum Thema Geschwindigkeitsmessung:

Geblitzt: Wie viel Toleranz wird abgezogen?

Bei jeder Messung einer Geschwindigkeitsübertretung wird eine gewisse Toleranz gewährt.
Bei jeder Messung einer Geschwindigkeitsübertretung wird eine gewisse Toleranz gewährt.

Da die Messgenauigkeit von Blitzsystem zu Blitzsystem unterschiedlich ausfallen kann, wird vom gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz abgezogen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird – ganz gleich, ob der Tempoverstoß durch einen Laser, Blitzer oder eine Videoaufzeichnung festgestellt wurde.

Als Faustformel können sich Autofahrer folgende Toleranz-Regelung merken:

  • Bei stationären Blitzer-Anlagen werden 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Messungen von über 100 km/h werden von der Geschwindigkeit 3 Prozent als Toleranz abgezogen.

Im Vergleich zu Videoaufzeichnungen aus fahrenden Fahrzeugen haben stationäre Blitzer grundsätzlich eine geringere Toleranz. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die von einem Fahrzeug per Video festgestellt wird, meist höher aus.

Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, während es bei höheren Geschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Unter Umständen und bei besonders ungenauen Messverfahren kann der Toleranz-Abzug noch größer ausfallen.

Die Grafik zeigt anhand von Rechenbeispielen welche Toleranzwerte verschiedene Methoden zur Geschwindigkeitskontrolle haben und wieviel Kilometer pro Stunde vom Messergebnis abgezogen werden können.
Die Grafik zeigt anhand von Rechenbeispielen welche Toleranzwerte verschiedene Methoden zur Geschwindigkeitskontrolle haben und wieviel Kilometer pro Stunde vom Messergebnis abgezogen werden können.

Tacho längst nicht immer ganz genau

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass selbst bei modernen Autos die Tempoanzeige nie ganz genau funktioniert. Entsprechend kann der Blick auf den Tacho für Fahrer immer nur einen ersten Richtwert geben, wenn sie schnell die Toleranz ermitteln wollen. Generell ist es so, dass die meisten Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene anzeigen und ein paar Prozentpunkte abweichen.

Ein Tacho darf dabei auch laut Gesetz nie weniger anzeigen als die gefahrene Geschwindigkeit, was übrigens von den Fahrzeugherstellern garantiert werden muss.

Als Alternative zum Tachometer kann ein Blick auf das Navigationsgerät helfen, welches in der Regel genauere Angaben bietet und somit in Sachen Toleranz einen besseren Richtwert darstellt.

Den Toleranzabzug nehmen die Behörden jedoch selbstständig vor. Er ist entsprechend in dem jeweiligen Bußgeldbescheid aufgeführt und erfolgt nicht erst auf Hinweis durch den Beschuldigten.

Spezielle Informationen zum Thema Tachogenauigkeit:

Zu schnell unterwegs mit LKW und Omnibus

Für Lkw gelten besondere Begrenzungen bei der Geschwindigkeit.
Für Lkw gelten besondere Begrenzungen bei der Geschwindigkeit.

Die StVO sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung durch LKW oder Omnibusse empfindlichere Sanktionen laut Bußgeldkatalog vor. Die Geschwindigkeit von 50 km/h in geschlossenen Ortschaften dürfen auch LKW mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und darüber hinaus sowie (Kraft-) Omnibusse nicht übertreten. Bei Überschreitungen von 16 bis 25 km/h innerorts droht schon ein Bußgeld in Höhe von 80 bis 95 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsklassen differenziert. So dürfen kleinere LKWs mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Omnibusse maximal 80 km/h schnell fahren, während für schwergewichtige LKWs mit mehr als 7,5 Tonnen höchsten 60 km/h erlaubt sind.

Letztere Geschwindigkeitsbegrenzung gilt übrigens auch für Omnibusse, in denen nicht für jeden Fahrgast ein Sitzplatz angeboten werden kann.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Omnibusse ohne Anhänger ebenfalls bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Voraussetzungen erfüllt, wie beispielsweise das Vorhandensein von einem Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf getrennten Kraftfahrstraßen und Autobahnen auch 100 km/h fahren.

Doch genau wie bei Autofahrern halten sich längst auch nicht alle LKW- bzw. Busfahrer an die Tempovorgaben, so dass in den genannten drei Bereichen auch immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Mit welchen Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu rechnen ist, verdeutlicht unser Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung von LKWs und Omnibussen.

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog:

  • bis 10 km/h zu schnell – 20 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 30 Euro Bußgeld
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, ein Punkt (seit 28. April 2020: zusätzlich ein Monat Fahrverbot)
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 140 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

LKW & Omnibus: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Lkw unterliegen außerorts strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Lkw unterliegen außerorts strengeren Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann drohen folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog:

  • bis 10 km/h zu schnell – 15 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 25 Euro; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 70 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 70 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 80 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 95 Euro Bußgeld, ein Punkt (seit 28. April 2020: zusätzlich ein Monat Fahrverbot)
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

LKW mit gefährlichen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann sind folgende Sanktionen möglich:

  • bis 10 km/h zu schnell – 35 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – 60 Euro, ein Punkt; für mehr als fünf Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 280 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 360 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 760 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

LKW mit gefährlichen Gütern: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen außerorts überschritten, dann können folgende Sanktionen laut Bußgeldkatalog drohen:

  • bis 10 km/h zu schnell – 30 Euro
  • bis 15 km/h zu schnell – 35 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – 120 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – 160 Euro Bußgeld, ein Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte, ein Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – 400 Euro Bußgeld, zwei Punkte, zwei Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – 560 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Fahranfänger

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Beim Autofahren in der Stadt müssen Sie besonders aufmerksam sein.
Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts: Beim Autofahren in der Stadt müssen Sie besonders aufmerksam sein.

Gerade Fahranfänger, die sich noch in der “Bewährungszeit” befinden, sollten bedenken, dass ihnen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb der Probezeit zusätzliche Sanktionen drohen, als Autofahrern, die ihre Probezeit bereits hinter sich haben.

Mit den strengeren drohenden Konsequenzen für die Dauer der Probezeit, die zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins läuft, sollen vor allem junge Fahrer bzw. Fahranfänger zu einem achtsameren Fahren bewegt werden, zumal diese statistisch gesehen aufgrund der Unsicherheit und Unerfahrenheit häufig Unfälle verursachen oder durch zu schnelles Fahren auffallen.

Fahranfänger, die sich erstmals einen schwerwiegenden Verstoß (Kategorie A) oder zwei weniger schwerwiegende Verstöße (Kategorie B) leisten, müssen ein Aufbauseminar besuchen und zudem verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre. Doch wann drohen Fahranfängern Probezeit-Maßnahmen nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung?

Nicht nur ein Bußgeld droht bei Geschwindigkeitsübertretung: Was Fahranfänger wissen müssen

Zählt zu schnelles Fahren zur Gruppe der schwerwiegenden oder zur Gruppe der weniger schwerwiegenden Verstöße? Entscheidend dabei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung der junge Fahrer geblitzt wurde:

  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um einen A-Verstoß und entsprechend muss der Fahranfänger mit Maßnahmen rechnen.
  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von nicht mehr als 20 km/h mit dem PKW oder nicht mehr als 15 km/h mit einem LKW kommen keine zusätzlichen Maßnahmen auf den betroffenen Fahranfänger zu.

Grundsätzlich können Tempoverstöße nur dann zu den vorgesehenen Maßnahmen in der Probezeit führen, wenn sie so schwerwiegend sind, dass es zu einem Eintrag im Fahreignungsregister (FAER) beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg kommt. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn

  • eine Verkehrsstraftat oder
  • eine Ordnungswidrigkeit vorliegt, die mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro sanktioniert wird.

A-Verstöße: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Vorsicht, Führerscheinneulinge: Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann die Verlängerung der Probezeit bewirken.
Vorsicht, Führerscheinneulinge: Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung kann die Verlängerung der Probezeit bewirken.

In der Kategorie A der schwerwiegenden Verkehrsverstöße, von denen bereits einer zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören etwa Verkehrsstraftaten wie:

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Nötigung (beispielsweise durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Autobahn)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (beispielsweise durch illegale Autorennen)

Darüber hinaus zählen auch die viele Ordnungswidrigkeiten zu den A-Verstößen wie beispielsweise:

B-Verstöße: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

In Kategorie B der weniger schwerwiegenden Verstöße, von denen erst bei zweien Probezeit-Maßnahmen zu befürchten sind, gehören beispielsweise:

  • Fahren mit ungesicherter Ladung oder Überladung
  • Fahren mit abgefahrenen Reifen
  • Mitnahme von Kindern ohne Kindersitz

Sie sollten sich nicht von der Bezeichnung “weniger schwerwiegend” täuschen lassen, da auch diese Verstöße im Einzelfall tragische Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Maßnahmen greifen?

Wer während der Probezeit durch zu schnelles Fahren aufgefallen ist, den erwarten ab 21 km/h zu schnell (A-Verstoß) spezielle Probezeit-Maßnahmen, wobei insgesamt drei Stufen zu unterscheiden sind:

  • Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstoß) wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre verlängert und zudem die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.
  • Wer nach der Teilnahme am Aufbauseminar erneut durch einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße auffällig wird, bekommt eine Verwarnung ausgesprochen. Zudem wird dem Fahrer die freiwillige Teilnahme einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen, die aber nicht verpflichtend ist. Werden noch vor dem Ende des Aufbauseminars Verstöße begangen, gibt es noch keine dieser Maßnahmen. Stattdessen soll abgewartet werden, ob sich beim Fahranfänger das Verkehrsverhalten durch die Teilnahme am Aufbauseminar verbessert.
  • Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Verwarnung erneut auffällig wird (einmal A-Verstoß oder zweimal B-Verstoß), bekommt die Fahrerlaubnis entzogen.
Auch wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung für das Aufbauseminar vorlegen kann, muss damit rechnen, dass der Führerschein im Zweifel entzogen wird. Sobald die Bescheinigung vorliegt, wird die Fahrberechtigung normalerweise wieder ausgehändigt.

Raserei im Ausland: Welche Strafe bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung droht

Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ähneln sich in Europa.
Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ähneln sich in Europa.

Wer mit dem Auto auf Reisen ist, drückt gerne mal stärker aufs Gaspedal. Doch das sollte sich jeder Autofahrer zweimal überlegen. Nicht nur, weil das Unfallrisiko sich erhöht, sondern auch, weil im Ausland das Bußgeld-Niveau meist deutlich höher ausfällt als bei uns. Das trifft auch auf zu schnelles Fahren zu. So reißt sich der ein oder andere Urlauber mit einem Verstoß schnell ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse.

Bußgelder für zu schnelles Fahren oft deutlich teurer

Während der Bußgeldkatalog in Deutschland für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu 20 km/h maximal 70 Euro Bußgeld vorsieht, liegen die Sätze im Ausland teilweise wesentlich höher. Ein paar Beispiele gefällig?

Werfen wir einen Blick in die Schweiz. Hier muss ein Fahrer mindestens 155 Euro zahlen, wenn er 20 km/h schneller fährt als erlaubt. Doch auch im beliebten Urlaubsland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich härter sanktioniert als hierzulande. Es werden mindestens 170 Euro aus der Urlaubskasse fällig. Wenn man sich bei Dunkelheit zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien noch einmal um ein Drittel höher aus.

Europäische Bußgeld-Spitzenreiter bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung sind aber wieder einmal die skandinavischen Länder. So werden in Schweden mindestens 250 Euro, in Norwegen sogar 375 Euro Bußgeld fällig. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Österreich kann bei mehr als 50 km/h ebenfalls schon mal empfindliche Bußgelder nach sich ziehen. Entsprechend sollten Sie sich immer mit den wichtigsten nationalen Verkehrsvorschriften des Urlaubslandes vertraut machen, bevor Sie die Reise antreten. So können Sie unliebsame Überraschungen und Stress vermeiden.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen Ausland

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen im europäischen Ausland:

Land20 km/h zu vielmehr als 50 km/h zu viel
BelgienBußgeld ab 115 €ab 300 €
BosnienBußgeld ab 50 €ab 200 €
BulgarienBußgeld ab 25 €ab 300 €
DänemarkBußgeld ab 135 €ab 300 €
DeutschlandBußgeld ab 60 €ab 240 €
EstlandBußgeld bis 120 €ab 800 €
FinnlandBußgeld von 200 €ab 14 Tagessätze
FrankreichBußgeld ab 135 €1.500 €
GriechenlandBußgeld von 100 €350 €
GroßbritannienBußgeld ab 115 €bis 2.900 €
IrlandBußgeld ab 80 €ab 80 €
IslandBußgeld ab 110 €ab 400 €
ItalienBußgeld ab 175 €ab 545 €
KroatienBußgeld ab 65 €ab 400 €
LettlandBußgeld ab 20 €ab 240 €
LitauenBußgeld ab 12 €ab 450 €
LuxemburgBußgeld ab 50 €ab 145 €
MaltaBußgeld ab 70 €ab 70 €
MazedonienBußgeld ab 20 €ab 300 €
MontenegroBußgeld ab 60 €ab 100 €
NiederlandeBußgeld ab 170 €abhängig vom Einkommen
NorwegenBußgeld ab 480 €ab 1.000 €
ÖsterreichBußgeld ab 30 €bis 2.180 €
PolenBußgeld ab 25 €ab 100 €
PortugalBußgeld ab 60 €ab 120 €
RumänienBußgeld ab 120 €ab 270 €
SchwedenBußgeld ab 230 €ab 390 €
SchweizBußgeld ab 160 €ab 60 Tagessätze
SerbienBußgeld ab 25 €ab 50 €
SlowakeiBußgeld ab 35 €ab 350 €
SlowenienBußgeld ab 80 €ab 500 €
SpanienBußgeld ab 100 €ab 600 €
TschechienBußgeld ab 40 €ab 195 €
TürkeiBußgeld ab 40 €ab 80 €
UngarnBußgeld bis 95 €ab 190 €
ZypernBußgeld ab 35 €ab 85 €

Quelle: ADAC (Stand: März 2019)

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann im Ausland zu weit höheren Bußgeldern führen.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann im Ausland zu weit höheren Bußgeldern führen.

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man im Ausland fahren?

Während auf deutschen Autobahnen auf vielen Abschnitten keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist, sieht es auf dem Rest des Kontinents doch deutlich anders aus und genau wie beim Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsüberschreitungen herrschen auch hier teils strengere Regeln.

In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, während die Beschilderung in Schweden höchstens 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich zeigt, dass die Höchstgeschwindigkeit für Pkw auf der Autobahn in den meisten Ländern (beispielsweise Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt.

Viele weitere Länder gestatten dagegen auch eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind und entsprechend noch keine zwei Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Autobahnen höchsten 110 km/h fahren.

Auf Landstraßen gilt dagegen in vielen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h über die Ländergrenzen hinweg nahezu Standard ist. Werden Sie auf einer Landstraße geblitzt, so erhalten Sie niedrige Sanktionen als innerhalb einer geschlossenen Ortschaft.

Bußgeld bei Geschwindigkeitsüberschreitung: Schnell zahlen kann Rabatte bringen

Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal im Ausland beim zu schnellen Fahren erwischt und geblitzt wurde, kann zum Teil bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Bezahlung einen Rabatt auf die Geldbuße bekommen.

Ein gutes Beispiel ist Italien, wo nur die Mindestbuße zahlen ist, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. Nach einer Geschwindigkeitsüberschretung in Frankreich gibt es dagegen einen Rabatt auf die Buße, wenn der Betroffene diese innerhalb von 15 Tagen ausgleicht. Spanien und Griechenland stellen schnell zahlenden Verkehrssündern die größten ‘Ersparnisse’ in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Nachlass, wenn Sie innerhalb von 10 Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Spanien) das Bußgeld begleichen.

Statistik: Verkehrsunfälle durch zu schnelles Fahren

Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen.
Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen.

Die Geschwindigkeitsüberschreitung stellt die häufigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Autofahrer, wobei Männer doch fast viermal so viele Verstöße begehen wie Frauen. Das belegen auch die alljährlichen Zahlen und Statistiken vom Kraftfahrt-Bundesamt.

  • Häufigste Ordnungswidrigkeit bei Männern: Geschwindigkeitsüberschreitung (2.117.000 Verstöße)
  • Häufigste Ordnungswidrigkeit bei Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (626.00 Verstöße)

Doch auch wenn vielen Autofahrer das Tempolimit innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften ein Dorn im Auge ist und eine lästige Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Gründe, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit sinnvoll ist.

Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen. So wurde allein im Jahr 2015 unter allen Verkehrsunfällen mit Personenschaden 47.024 auf nicht angepasste Geschwindigkeiten zurückgeführt. Das entspricht etwa 12,8 Prozent.

Deutlich schlimmer sieht es beim Tatbestand der Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn aus, wo fast jeder zweite Verkehrstote auf eine solche zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge fällt auf, dass eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeit häufig die Ursache für Verkehrsunfälle ist.

Allein die Daten des Statistischen Bundesamtes und des KBA verdeutlichen, dass eine Geschwindigkeitsüberschreitung zu den Hauptursachen für Straßenverkehrsunfälle zählen. Entsprechend ergeben sich auch der Sinn und die Daseinsberechtigung eines Tempolimits.

Wie aus weiteren Berichten zur Unfallentwicklung auf deutschen Straßen hervorgeht, ist vor allem bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Unfallrisiko fast doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wobei auch hier die erhöhte Geschwindigkeit eine Hauptunfallursache ist.

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

572 Kommentare

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  1. Thomas H. sagt:

    Hallo,
    ich wurde im August diesen Jahres, mit Österrreichischem Kennzeichen, in Hessen innerorts mit 66 km/h geblitzt. In einem Zeitungsbericht von Mitte August geht hervor das ich als Ausländer einen Bußgeldbescheid unter euro 50,- nicht zu bezahlen brauche. Bußgeldbescheid Ordnungsbehörde Euro 35,-.
    Jetzt bekamm ich aber Post vom Regierungspräsidium. Mit Gebühr und Auslagen Euro 63,50 . Frage mussich jetzt bezahlen oder nicht.

    Klein Info für alle Tirol Urlauber und Durchreisende: Auf der Inntalautobahn gilt Tempo 100. Wegen der Luftgüteverordnung ( IGL) sind die Bußgelder bei überhöter Geschwindkeit doppet so hoch als sonst.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,
      normalerweise können Bußgelder erst ab einer Grenze von 70 Euro innerhalb des europäischen Auslandes von den zuständigen Behörden eingetrieben werden. Zwischen Deutschland und Österreich existiert jedoch ein bilaterales Abkommen, weshalb Bußgelder bereits ab 25 Euro vollstreckt werden können. Gemäß § 90 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OWiG) kann im schlimmsten Fall sogar ein Vollstreckungsverfahren auf Sie zukommen, das mit einer Haftstrafe verbunden ist, wenn Sie nicht zahlen. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeber zum Thema “Strafzettel aus dem Ausland”.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Izabela sagt:

    Hallo Bussgeldkatalog,

    ich wurde grad eben von 2 Polizeibeamten angehalten die hinter mir fuhren.. Grund sei das ich an einem Fußüberweg (Zebrastreifen) ein Person nicht ermöglicht habe über den Zebrastreifen zu laufen. Doch das problem an der Sache ist, nachdem ich auf dem Zebrastreifen war mit meine 4 achsen, kam nach 3 Meter auf der Rechtenseite, eine Fußgängerüberführung und da kam er von nichts raus und wollte über den Fußgängerweg laufen. Wie gesagt das geschie nachdem ich mit meinem Fahrzeug 4 achsen auf dem Fußgangüberweg drauf war. So gesehen war noch kein Person vor mir, wo zu sehen war das jemand über den Fußgängerweg laufen wollte.

    Kann ich da ein widerspruch einlegen??

    Ich würde gerne ein Bild schicken, damit man Realistisch den Fall im Blick hat. Aber geht nicht :(

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Izabela,

      Sie haben stets die Möglichkeit, einen Einspruch einzulegen. Es ist allerdings fraglich, in wie weit dieser erfolgreich ist. Grundsätzlich müssen Sie stets an einen Fußgängerüberweg mit einer gewissen Vorsicht heranfahren. Da in Ihrem Fall zwei Polizisten die Situation bezeugen können, könnte ein Einspruch zurückgewiesen werden. Sollten Sie gegen einen Bescheid vorgehen wollen, könnte sich der Weg zum Anwalt empfehlen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. anis sagt:

    hallo

    ich wurde letzten zwei monate 2xmal geblitzt worden beide waren über 26 km/h innerorts und ausserort..ich arbeite an eine überführungsdienst und ist auf meine führerschein angewesen..ich nehme an das ich fahrverbot kriege ..ich wollte einspruch legen und möchte doppelte geld strafe bezahlen so das ich kein fahrverbot kriege..lassen die das gelten?

    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo anis,

      Sie können immer Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen. Da laut Ihrer Schilderung noch keine Bescheide bei Ihnen eingegangen sind, sollten Sie den Eingang dieser abwarten. Sollten Sie ein Fahrverbot erhalten, empfehlen wir Ihnen sich an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Sie bezüglich der Erfolgsaussichten eines Einspruchs sowie für eine Umwandlung eines Fahrverbot beraten. Welche Entscheidung die zuständige Behörde treffen wird, können wir nicht beurteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Ela sagt:

    Hallo,
    ich wurde innerorts (50kmh erlaubt) mit 20 – 25 Kmh zuviel geblitzt. Habe mein Lappen seit fast 1 Jahr. Nun meine frage : Was kommt auf mich zu ? lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ela,

      Ihnen droht ein Bußgeld von 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Da Sie noch in der Probezeit sind, kommen eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar hinzu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Charly sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren von Bussgeldkatalog,

    ich wurde vor paar Tagen außerorts, mit 80km/h auf meinem Tacho geblitzt…
    50km/h waren erlaubt .. was ich leider erst im Nachhinein gesehen habe.

    Mein Problem ist, da ich mein Früherschein seit 2013 besitze, und schon ein Aufbauseminar + MPU hinter mir habe, weiß ich nicht was mir jetzt blüht ..?

    Mit freundlichen Grüßen
    Charly :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Charly,

      eine weitere MPU ist aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung zwar möglich (sofern Sie gehäuft wegen Geschwindigkeitsverstößen auffällig geworden sind), aber relativ unwahrscheinlich. Ihnen droht ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Andy sagt:

    Hallo, ich wurde außerhalb mit 96 in einer 70-er Zone geblitzt. Im Katalog steht nun “in der Regel” Fahrverbot nur bei wiederholten Vorkommen… muss ich mit Fahrverbot rechnen?, es gab keinen Verstoß in den letzten 3 Jahren. Danke und Grúß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andy,
      nur wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begangen haben, gelten Sie als Wiederholungstäter. Da Sie sich in den letzten drei Jahren keinen Verstoß geleistet haben, sollte normalerweise kein Fahrverbot auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Henry sagt:

    Hallo,

    Gelten grüne ortsschilder – für innerorts oder außerorts – dort herrscht ein Tempolimit von 50

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henry,
      grüne Ortsschilder zeigen in der Regel lediglich an, dass sich rechts oder links davon eine Ortschaft befindet. Es gilt die zuvor angegebene Geschwindigkeit auf der jeweiligen Straße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. jo sagt:

    Hallo ich bin 30km/h zu schnell gefahren und war am Handy :%
    Gelten hier die 100€ für Geschwindigkeitsüberschreitungen und die 60€ fürs Handy oder ist irgendwas Extra?
    Danke

  9. Ben sagt:

    Hallo,
    in Sachsen ist der Mindestabstand eines Blitzers zur Geschwindigkeitsbegrenzung mit 150 m geregelt, wie ich herausgefunden habe. Wenn das Gerät nun in einer Entfernung von 30-50 m misst und selbst relativ genau 150 m hinter der Begrenzung steht würden doch die 150 m Abstand unterschritten werden und die Messung somit ungültig werden oder?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ben,

      die Richtlinien der meisten Bundesländer sehen die Einhaltung eines bestimmten Mindestabstands der Geschwindigkeitsmessung zu dem Verkehrsschild vor, das die Geschwindigkeit beschränkt. Dementsprechend sollte allein der Abstand zum Verkehrsschild entscheidend sein. Für weitere Informationen sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Akin sagt:

    Bin ausversehen in einer 30 Zone 50 gefahren und befinde mich noch in der Probezeit. Was kommt auf mich zu, wenn ich tatsächlich geblitzt worden bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Akin,

      wenn Sie wirklich nur 20 km/h zu schnell waren, bleibt es bei einem Bußgeld in Höhe von 35 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Dennis sagt:

    Hallo

    Vor einigen Wochen wurde ich mit 50 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts geblitzt worden, daraus folgte 1 Monat Fahrverbot und eine Geldstrafe (der Einspruch vom Anwalt läuft aktuell noch).
    Gestern habe ich Post bekommen con der Polizei, da dort eine Anzeige wg gefährlichem Überholmanöver gegen mich erstattet wurde. Sollte in dieser Sache zu meinen Lasten entschieden werden, mit welcher Strafe kann ich rechnen? Könnte dies zu FÜhrerscheinentzug oder nur zu Geldstrafe führen?
    Gruss, Dennis

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      welche Sanktionen festgelegt werden, hängt davon ab, wie das Überholmanöver bewertet wird. Der Tabelle auf https://www.bussgeldkatalog.org/ueberholen/ sind weitere Informationen zu entnehmen. Handelt es sich beispielsweise um ein Überholen bei unklarer Verkehrslage und Überholverbot, drohen ein Bußgeld von 150 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei zusätzlicher Gefährdung sind sogar Geldstrafe, Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Rico sagt:

    Hallo, hab hier schonmal einen Kommentar verfasst der gelöscht wurde.
    Kurze Story: ich wurde im Jahr 2016 im Juli und im August geblitzt auserorts je 34 zu viel. Ein Fall wurde fallen gelassen, also hatte ich einmalig 120 Euro und 1 Punkt. (Hatte vorher keine Punkte), deswegen sollte ich auch noch kein wiederholungstäter sein, weil bei einem Fall nur der Anhörungsbogen kam und kein Bußgeldbescheid.

    Etwas später als ein halbes Jahr hats leider richtig geblitzt, in einer 50er Zone war ich ca 120 kmh schnell in etwa, weik ich spät dran war.
    Normalerweise sind dort 70 aber da war eine Baustellenausfahrt und 50.
    Ein Anhörungsbogen kam bisher noch nicht, inzwischen sind 8 Wochen vergangen.
    Mit was habe ich zu rechnen? Lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rico,

      für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h innerorts müssen Sie mit einem Bußgeld von 480 Euro, 2 Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen. Da Sie aufgrund der Überschreitung vor einem halben Jahr als Wiederholungstäter gelten, addiert sich noch ein zusätzlicher Monat Fahrverbot hinzu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Christian sagt:

    Hallo,
    ich wurde gelasert und danach Rausgewunken.

    Jedoch war ich mit dem Auto von meinem Vater unterwegs.
    Sie haben meine Personalien aufgenommen.

    Meine Frage ist jetzt wer Bekommt den Brief vom Verstoß?

    mit freundlichen Grüßen
    Christian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      da Ihre Personalien aufgenommen wurde, sollten Sie den Bescheid erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Memo sagt:

    Hallo,

    Wurde auf 30er zone mit postauto (DHL) mit 55-56km geblitz und bin noch in der probezeit was kommt auf mich zu.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Memo,

      waren Sie innerorts maximal 25 km/h zu schnell, wird ein Bußgeld von 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg angesetzt. Ab 26 km/h steigt das Bußgeld auf 100 Euro, auch hier droht ein Punkt in Flensburg. Da es sich um einen A-Verstoß handelt, wird zusätzlich die Probezeit um zwei Jahre verlängert. Des Weiteren müssen Sie ein Aufbauseminar besuchen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Marius sagt:

    Hallo,

    folgende Situation: Auf einer Landstraße mit Geschwindigekeitsbegr. 100 km/h (2 Spuren, sprich eine Spur für jede Richtung) habe ich heute außerorts einen Überholvorgang durchgeführt welcher erst innerorts kurz nach Ortseingang beendet wurde. Innerorts befand ich mich immer noch kurz auf der Gegenspur.
    Nach dem Überholvorgang habe ich, im Innen-Rückspiegel einen mobilen Blitzer/Radar auf Stativ gesehen (welcher jedoch schon im 50 km/h Bereich aufgebaut war. Einen Blitz habe ich bei meiner Aktion nicht bemerkt. Aus diesem Grund kann ich auch nicht sagen wie viel zu schnell ich nach dem Überholvorgang noch war.

    Folgende Fragen:
    a) Kann ein mobiler Blitzer auch die Gegenspur erfassen?
    b) Kann ein mobiler Blitzer tagsüber ohne Blitz funktionieren, so dass es der “Geblitze” nicht merkt?
    c) Ist es zulässig so kurz nach einem Geschwindigkeitswechsel von 100 km/h (ohne Überholverbot) auf 50 km/h zu blitzen.
    d) Welche Möglichkeiten hätte ich gegen ein mögliches Fahrverbot vorzugehen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marius,

      auf die Fragen a und b kann ein klares “Ja” gegeben werden. Es ist möglich. Ob dies bei Ihnen der Fall war, können wir Ihnen nicht sagen, ohne das Modell genauer zu kennen. Frage c: Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt direkt nach dem Schild. Sie müssen also so vorausschauend fahren, dass Sie mit Passieren des Ortseingangsschildes die korrekte Geschwindigkeit haben. Ihre letzte Frage kann Ihnen besser ein Anwalt unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation beantworten. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, ein Fahrverbot zu umgehen, wenn bestimmte Voraussetzungen (z. B. Härtefall) erfüllt sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Sebastian sagt:

    Hallo und guten Abend,

    ich wurde am 12.02.2017 mit 122 km/h (zulässige Höchstgeschwindigkeit 100km; außerorts) und am 26.03.2017 mit 81 km/h (zulässige Höchstgeschwindigkeit 60 km; außerorts) geblitzt und habe jeweils 1 Punkt erhalten.
    Heute wurde ich erneut mit ca. 62-65km/h (zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km; innerorts) geblitzt.
    Zudem habe ich noch 1 Punkt (Geschwindigkeit) aus November 2015 auf meinem Punktekonto.
    Was wird mich erwarten… erneut 1 Punkt oder sogar ein Fahrverbot?

    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Sebastian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      in der Regel wird ein zusätzlicher Monat Fahrverbot verhangen, wenn Sie innerhalb eines Jahres 2x die Geschwindigkeit um 26 km/h oder mehr übertreten. Im Einzelfall kann bei wiederholten Verstoßen aber auch anders entschieden werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. harry h. sagt:

    Hallo .
    folgendes,Bin innnerhalb von 12 Monaten geblitzt worden.
    das erste mal ausserorts mit 38 km zu schnell toleranz schon abgezogen ,habe Bussgeld von 180 € bekommen und ein Punkt .
    das zweite mal innnerorts 24 km zu schnell ,Toleranz schon abgezogen.
    mit was muss ich für das zweite mal Rechnen ?

    Danke für Ihre Info

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo harry h.,

      gemäß Bußgeldkatalog erhalten Sie ein Bußgeld von 80 Euro sowie einen Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Phillipp sagt:

    Hallo,

    Bin letztens auf der Autobahn geblitzt worden zulässige Geschwindigkeit war 120km aber der Blitzer war auf 60km begrenzt ich habe aber nirgends eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60km gesehen und der fließende Verkehr war auch bei 100-120km. Meine Frage: ist sowas überhaupt rechtens und mit was für einer Strafe muss ich rechnen bin gut 40km zu schnell gewesen und bin noch in der Probezeit.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Phillipp,

      die Sanktionen können Sie der Tabelle unter dem Reiter “Bußgeldkatalog” auf dieser Seite entnehmen. Sie haben die Möglichkeit, Einspruch einzulegen und Ihre Sicht der Dinge darzustellen. Bei weiteren Fragen sollten Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Lukas sagt:

    Moin,

    bin vor einigen Tagen das erste mal geblitzt worden.
    Es war in einer 30er Zone jedoch wollte ich schnell nach Hause und bin bestimmt gut 60 gefahren. Ich befinde mich zur Zeit noch in meiner Probezeit.
    Womit kann ich rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      das wären ein Punkt und 100 Euro Bußgeld, wobei letzteres verdoppelt werden kann, falls Ihnen Vorsatz vorgeworfen wird. Darüber hinaus wird Ihre Probezeit verlängert und Sie müssen zum Aufbauseminar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Thomas sagt:

    Hallo ich bin vorhin auf der Autobahn in einer Baustelle geblitzt worden, mit ca 120km/h in einer 80 Zone. Was erwartet mich?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      40 km/h zuviel sind 120 Euro sowie ein Punkt. Da es sich in einer Baustelle abspielte, kann das Bußgeld auch höher ausfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Andreas H. sagt:

    Hallo zusammen,
    bitte um euren Rat. Ich wurde im Mai außerhalb geschlossener Ortschaften mit 129km/h geblitzt obwohl nur 100km/h erlaubt waren. 29km/h zu viel und 80€ mit einem Punkt. Jetzt wurde ich jedoch ein zweites mal im Juni mit 73km/h innerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt. Diesmal 23km/h zu viel, laut Bußgeldrechner ebenfalls 80€ und ein Punkt.
    Frage: Bin ich jetzt somit ein Wiederholungstäter und muss mit einem Fahrverbot rechnen? Werde leider aus der Abbildung nicht so ganz schlau, da da nur steht ab mehr als 25km/h zu schnell.

    Vielen Lieben Dank für eure Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      die Wiederholungstäterregel greift, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 25 km/h auffallen. Da dies beim zweiten Mal nicht der Fall war, sollten Sie mit keinem zusätzlichen Fahrverbot rechnen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Carola sagt:

    Hi,

    mal eine frage, ich habe gestern drei Bussgeldbescheide von der CJIB erhalten, mit jeweils exakt der gleichen Geschwindigkeits- Übertretungsadresse (wo der Blitzer stand) jedoch mit verschiedene Uhrzeiten 11:48,11:50,und 11:51 Uhr mit verschiedenen Geschwindigkeiten und verschiedenen Bussgledbeträgen. Hier muss doch ein Fehler vorliegen, oder? Kann man dreimal geblitzt werden an exakt der selben Stelle und muss dann auch drei mal zahlen? Danke für eure Hilfe. VG Carola

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carola,

      hier liegt offenbar ein Fehler vor. Sie sollten über einen Einspruch nachdenken und dort dies als Begründung anführen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Thomas sagt:

    Hallo zusammen

    Ich wurde heute geblitzt, 50 waren erlaubt.
    Bin ein Berg runter gerollt habe leicht gebremst und ich hatte ca 72 km/h auf mein Tacho.
    Was kostet es mich?

    Und das Blitzen war so Hell und Grell da habe ich mich übelst erschrocken. Dürfen die das eigentlich das der Blitz so Hell und Grell eingestellt ist?
    VG Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      sofern Sie nach Abzug der Toleranz um mehr als 21 km/h zu schnell fuhren, drohen Ihnen ein Bußgeld von 70 bis 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Fuhren Sie um weniger als 21 km/h zu schnell, beträgt das Bußgeld 30 bis 35 Euro und es fällt kein Punkt an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Thomas sagt:

    Hallo,

    Ich wurde außerorts mit 91kmh in der 70er geblitzt.
    Ist es sinnvoll widerspruch einzulegen wenn ich einen Zeugen habe der neben mir saß und ich mir nicht sicher bin ob der mindestabstand zum Begrenzungsschild eingehalten wurde?
    Ich stand bereits auf der Bremse und war schon auf andie 80 runter gebremst.

    lG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Ob sich ein Einspruch lohnt, kann ein Anwalt für Verkehrsrecht einschätzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Arno sagt:

    Hallo liebes B.Team
    Ich habe heute morgen, von ihnen, so ein Paket um 37.20€ gekauft um nachsehen zu können wieviele Punkte ich in Flensburg habe. Und mit Kreditkarte bezahlt. Habe bis jetzt nach fast 3 Stunden noch immer keine rück- mail bekommen. Obwohl es geschrieben steht innerhalb von 5 min bekommt man eine Antwort per e- mail.
    MfG Arno

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Arno,

      der Service wird von einem anderen Anbieter und nicht von bussgeldkatalog.org angeboten. Setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Anbieter in Kontakt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Cornelia B. sagt:

    Hallo,

    Habe mal eine Frage !
    Ich bin heute vermutlich in einer 50er Zone außerorts mit 90 geblitzt worden! Auf der B100 Richtung Halle/Saale!! Habe seit 96 mein Führerschein und bin 1997 mal geblitzt worden, dann 2011 wegen zu geringem Abstand auf der Autobahn und seit dem habe ich mir nix weiter zu schulden kommen lassen!! Bis heute halt!! Was würde da auf mich zu kommen nach dem neuem Bußgeldgesetz!! Ich hoffe KEIN FAHRVERBOT!!

    Ich bitte um schnelle Antwort

    L.G. Conny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cornelia,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 40 km/h wird mit einem Bußgeld von 120 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Fuhren Sie nach Abzug der Toleranz mindestens 41 km/h zu schnell, müssen Sie in der Tat mit einem Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Armin sagt:

    Bin jetzt einmal außerorts mit 25 kmh zu schnell geblitzt worden was kommt auf mich zu außer 70€ Strafe und 1 Punkt (bin in der Probezeit)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Armin,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h handelt es sich um einen A-Verstoß. Zusätzlich zu den herkömmlichen Sanktionen wird Ihre Probezeit um zwei Jahre verlängert. Außerdem müssen Sie an einem Aufbauseminar teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Katrin sagt:

    Hallo
    Ich wurde an einem Tag gleich 2 mal geblitzt und habe es überhaupt nicht mitbekommen.
    Beim ersten blitzen waren es abzüglichTolleranz 36 kmh zu viel und beim zweiten waren es
    abzüglichTolleranz 17 kmh ( darüber hab ich den BußgeldBescheid ).
    Muss ich nun mit Fahrverbot rechnen? Es war das Auto meines Mannes .

    Gruß Katrin

  29. sarah sagt:

    hallöchen,
    Ich bin Gestern mit 80 über die Landstrasse bei Dorsten gefahren.
    daraufhin folgte eine 30er Zone .
    ich weiss nicht ob ich diese noch mit 70 überschritten habe als es geblitzt hat .
    davor war noch ein blitzer da lag ich glaub ich mit knapp 10 kmh drüber.
    Hinzu kommt noch das ich 7 tage vor meiner beendigung der Probezeit bin :(
    danke schonmal im voraus .
    LG Sarah

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      grundsätzlich gelten Geschwindigkeitsüberschreitungen von min. 21 km/h und drüber in der Probezeit als A-Verstoß. Bei Ihrem ersten A-Verstoß müssen Sie sich, neben dem Bußgeld für das zu schnelle Fahren, auf die Verlängerung Ihrer Probezeit und die verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar einstellen. Sind Sie unter 21 km/h zu schnell geblieben, sollte neben dem Bußgeld keine weitere Sanktion auf Sie zukommen. In jedem Fall müssen Sie den Bußgeldbescheid abwarten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  30. marco sagt:

    kann man auch in raten die strafen behzalen?

  31. Tilo sagt:

    Hallo,

    dieses Jahr hat es in sich.
    Ich habe bereits 2 mal nicht auf die Geschwindigkeit geachtet und wurde geblitzt, das erste mal im April mit 28 zu viel bei 50 innerorts. Nun das zweite mal mit 124 in 80er Zone ausserorts.
    Diese beiden Verstoesse wuerden fuer sich allein jeweils mit 1 Pkt, 100e, kein Fahrverbot bzw. 2 Pkt, 160e, 1 Monat Fahrverbot geahndet.

    Mit wie vielen Pkt, welchem Bussgeld und welchem Fahrverbot muesste ich nun als Wiederholunstaeter rechner?

    Vielen Dank und Gruss
    Tilo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tilo,

      da Sie als Wiederholungstäter gelten, ist ein zusätzliches einmonatiges Fahrverbot zu erwarten. Verstoßen Sie wiederholt gegen die Regelungen der Straßenverkehrsordnung, kann außerdem ein höheren Bußgeld angesetzt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Harold G. sagt:

    Hallo,
    Diensttag *** habe ich einen Geschwindigkeitsverwarnung innerorts im Sauerland bekommen auf der B62. Meine geschwindigkeit war 87, also 37 zu schnell ,wo 50 erlaubt ist. Mein Bussgeld war € 430,33!!!! Ich sollte sofort mit der EC Karte zahlen. Können Sie mir sagen ob dies und der betrag korrekt ist.
    Herzliche Grüsse,

    Harold G.
    Niederlande

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Harold G.,

      das Ihnen verhangene Bußgeld klingt verdächtig hoch und ist für Ihre Geschwindigkeitsüberschreitung nicht angebracht. Wir sind jedoch keine offizielle Behörde, sondern ein unabhängiger Informationsdienst. Wenn Sie Zweifel an der Sache haben, dann schalten Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht ein.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  33. Karl-Heinz D. sagt:

    Sie haben sicherlich von der großen Radargeschichte in Wittlich auf der BAB gehört (vor einer Baustelle). Über 900 an einem Tag.Ich war am 17.10. dabei.Hierzu ist anzumerken, der Blitzer war direkt am ersten 80kmH Schild. Ich wurde mit bereinigten 125 kmH
    geblitzt und dies zum ersten mal in meinem nunmehr über 45jährigen Autofahrerleben. Was habe ich zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karl-Heinz D.,

      bei gefahrenen 125 km/h und erlaubten 80 km/h werden in der Regel 2 Punkte, 160 Euro Bußgeld plus Bearbeitungsgebühren und ein Monat Fahrverbot fällig. Dies sind die Angaben laut Bußgeldkatalog, die tatsächliche Sanktion ist stets Sache der ausstellenden Behörde.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  34. Karl-Heinz D. sagt:

    Wie geht die Freischaltung von heute 16:36 Uhr?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karl-Heinz D.,

      unsere Kommentare werden zunächst von Hand geprüft und beantwortet, bevor wir diese freischalten. Deshalb kommt es zu Verzögerungen.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  35. Daniel K. sagt:

    Hallo,
    ich wurde im in den letzten 3 Monaten zwei mal geblitzt. Das erste mal, mit 36km/h zu schnell, auserorts (Toleranz abgezogen). Nun das zweite mal mit 25km/h zu schnell auserorts (Toleranz abgezogen). Da das zweite mal mit 25Km/h war, und nicht 26km/h sollte ich kein Fahrverbot erwarten?

    Vielen Dank und Gruß
    Daniel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel K.,

      ob ein Fahrverbot verhangen wird oder nicht, bleibt Sache der bearbeitenden Behörde. Deswegen können wir keine definitiven Aussagen machen. Ein Fahrverbot ist jedoch nicht automatisch ausgeschlossen, nur weil ein km/h weniger gefahren wurde, als dies für die Kategorie “Wiederholungstäter” üblich wäre. Sie müssen den entsprechenden Bußgeldbescheid abwarten.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

  36. Dennis sagt:

    Hallo,

    ich wurde Anfang des Jahres an einer Ampel geblitzt und bin jetzt mit etwa 35 zu viel geblitzt worden. Was erwartet mich?

    Danke und Gruß

  37. Willi sagt:

    Habe im Januar 17 rechtskräftig einen Punkt erhalten für zu schnelles Fahren ausserorts (mehr als 26) im August 16. Jetzt bin ich im November 17 geblitzt worden mit plus 37. Bin ich damit Wiederholungstäter wenn der Punkt im Februar 18 rechtskräftig wird? Wie ist das „Jahr“ definiert, über den Tatzeitpunt oder den Eintrag der Punkte? Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Willi,

      Sie sind kein Wiederholungstäter, da ihr erster Verstoß schon länger als 12 Monate zurück liegt.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  38. Christian sagt:

    moin moin,

    da ich mich den fließenden Verkehr in Richtung Sadteinwärts angepasst habe, wurde ich gestern ausversehen geblitzt ;-). Vermute das dort ja die 50 Kmh gelten. Ich bin so um die 80 bis 85 Kmh gefahren.
    Was kann man da wohl so von erwarten an Strafe?
    Wurde vor 10 Jahren das erste und letzte mal geblitzt. Also müsste ich 0 Punkte haben.
    Vielleicht könnt ihr ja mein Schlechtes gewissen ein bisschen aufmuntern ;-))
    gruß
    Christian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung bis 30 km/h innerorts drohen Ihnen ein Bußgeld von 100 Euro, 1 Punkt in Flensburg und evtl. ein Fahrverbot.
      von 31 – 40 km/h müssen Sie mit einem Bußgeld von 160 Euro, 2 Punkten und einem Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  39. Hans-Heinrich B. sagt:

    Hallo,wurde über 50 Jahre nicht geblitzt und habe jetzt die Seuche am Hals.Wurde am 5.2.2016 außerorts mit 26 km/h zu schnell geblitzt und habe dafür 1 Punkt bekommen.Wurde dann am 4.2.2017 wieder außerorts mit 44 km/h zu schnell geblitzt und habe dafür 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot bekommen.Wurde dann am12.10.2017 wieder außerorts mit 26 km/h zu schnell geblitzt habe wieder einen Punkt und 1 Monat Fahrverbot bekommen,momentan ohne Führerschein.Dieser Anhörungsbogen wurde am 14.11.2017 ausgestellt.Denn leider wurde ich am11.11.2017 außerorts wieder mit 31km/h zu schnell geblitzt,laut Anhörungsbogen vom 22.11.2017.Meine Frage ist nun,was kommt diesmal auf mich zu ? Vielen Dank und beste Grüße.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hans-Heinrich B.,

      die Behörde kann Ihnen weiterhin Beharrlichkeit vorwerfen und das Strafmaß nach Ermessen über den Bußgeldkatalog hinaus erhöhen. Insofern könnte man über das konkrete Strafmaß bloß spekulieren.

      Das Team von Bussgeldkatalog.org

  40. Christoph sagt:

    Hallo ich hab mal ne fragen.ich wurde 2015 geblitzt innerhalb geschlosser Ortschaft.aufbau Seminar gemacht und Probezeit Verlängerung auf 4 Jahre.wurde jetzt ausserhalb geschlossener Ortschaft geblitzt in ner 70 Zone mit ca.100.bin noch in der Probezeit bis März.was droht mir jetzt für eine Konsequenz? Also zum 2 mal in der Probezeit mit Punkt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,

      Sie erhalten in der Regel 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg, evtl. ein Fahrverbot, eine schriftliche Verwarnung und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  41. Necati K. sagt:

    Hallo zusammen
    Besitze einen schweizerischen Führerschein. Habe den Führerschein seit 11 Jahren. Lebe natürlich auch in der Schweiz.
    Wurde auf der Autobahn mit ca.160 km/h geblitzt wo nur 100 Km/h erlaubt ist.
    Womit kann ich rechnen im schlimmsten Fall?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Necati K.,

      bei einer Überschreitung von 60 km/h außerorts sollten Sie mit 240 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  42. Salina sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit etwa 30km/h zu viel in der 70ger Zone außerorts geblitzt hatte auch noch das Handy in der Hand, bin aus der Probezeit raus und wurde vor 3 Jahren wahrscheinlich das letzte mal geblitzt.

    Weis aber nicht ob das Handy man auf dem Bild sieht.
    Was kommt auf mich zu wenn man das Handy sieht und wenn man es nicht sieht?

    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Salina,

      genaue Sanktionen können wir grundsätzlich nicht vorhersagen. Für Ihre Geschwindigkeitsüberschreitung wird in der Regel etwa ein Punkt und 80 Euro plus Bearbeitungsgebühren fällig. Die Handybenutzung am Steuer wird neuerdings mit einem Punkt und etwa 100 Euro Bußgeld geahndet. Wie eine etwaige Verrechnung erfolgt, können Sie dem Ratgeber entnehmen: https://www.bussgeldkatalog.org/geblitzt-mit-handy/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Edi sagt:

    ich wurde mit einem nicht zulassungspflichtigen Anhänger, grünes Kennzeichen, geblitzt. Hatte eine Überschreitung von 17 kmh und soll deshalb 80,00 bezahlen und einen Punkt bekommen.
    Gibt es bei der Strafzumessung einen Unterschied zwischen einem zulassungspflichtigen und nicht zulassungspflichtigen Anhänger?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Edi,

      in der Regel sollten die Strafen sich decken, wenn tatsächlich ausschließlich eine Geschwindigkeitsüberschreitung geahndet wurde.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  44. Markus S. sagt:

    Hallo liebes B. Team,
    Ich wurde außerorts mit 94 (Stand auf dem Tacho kurz nach dem Blitzen) geblitzt. Erlaubt waren hier nur 60. (War allerdings am Ende der 60er Zone so dass das Schild schon sichtbar war und ich beschleunigt habe), (bin seid zwei Wochen aus der Probezeit)
    Mit was für einer Strafe muss ich rechnen ?
    Gruß Markus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      bei Ihrem Geschwindigkeitsverstoß wird in der Regel ein Punkt und 120 Euro Bußgeld plus Bearbeitungsgebühren verhängt. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Lorenzo sagt:

    Hallo,

    ich wurde vor 1 1/2 Jahren während der Probezeit geblitzt mit 45 Km/h zu viel auf Tacho, habe dafür 180€ straffe gezahlt musste 1 Monat Lappen abgeben und hatte einen Aufbauseminar hinter mir und jetzt wurde ich nochmal geblitzt mit 29 Km/h zu viel was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lorenzo,

      welche Sanktionen Sie bekommen, hängt davon ab, ob Sie innerorts oder außerorts gefahren sind. Das Bußgeld beträgt dann 100 bzw. 80 Euro, zudem erhalten Sie einen Punkt in Flensburg und ggf. ein Fahrverbot von einem Monat.

      Die Redaktion von Bussgeldkatalog.org

  46. Bogdan P sagt:

    Hallo Liebe Redaktion,

    Wurde außerhalb geschlossener Ortschaften das erste mal in meinem leben, nach Toleranzabzug mit 26kmh zu schnell geblitzt.

    Im Katalog steht, “In der Regel” gibt es ein Fahrverbot nach dem 2. mal mit 26 kmh zu schnell.
    Worauf muss ich mich zum Thema Fahrverbot einstellen? Ich bin nicht mehr in der Probezeit

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bogdan P,

      da dies Ihr erster Verstoß mit über 26 km/h war, sollte auch kein Fahrverbot angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. khan sagt:

    hallo zusammen,

    ich bin innerhald von 12 monaten 3 mal giblitzt(bez. überschreitung 7kmh außerorts, 13 kmh außerorts, und diesmalige überschreitung um 38 kmh zuviel am Autobahn mit cruise kontrol und leider war ich an kamera genau gucken wann es passierte..) und habe zwei mal auto falsch geparkt (jeweils 10 bis 15 euro )
    muss ich ein Fahrverbot erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Khan,

      wie Sie den Tabellen entnehmen können, müssen Sie (abgesehen von einem regulären Fahrverbot ab einer bestimmten Geschwindigkeit) nur dann mit einem zusätzlichen Fahrverbot rechnen, wenn es zweimal innerhalb eines Jahres zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr kommt. Mehr dazu hier: https://www.bussgeldkatalog.org/wiederholungstaeter/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Jannis sagt:

    Hallo,
    Ich wurde gerade auf dem Rückweg von der Schule geblitzt. Es war innerorts (50 km/h erlaubt) und ich hatte ca 63 km/h auf dem Tacho. Leider bin ich noch ein paar Monate in der Probezeit.
    Was würde da auf mich zukommen?
    Danke schon mal im voraus :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jannis,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung hat nur Auswirkungen auf die Probezeit, wenn sie 21 km/h oder schneller gewesen ist. Darunter fällt lediglich ein Verwarnungsgeld an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Selcan sagt:

    Hallo ,wurde letztes Mal in einer 30 er Zone mit 57 km/h geblitzt und bin noch in der Probezeit .Meine Probezeit ist bald in 3 Monaten fast zuende was könnte auf mich zukommen .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Selcan,

      eine Geschwindigkeitsüberschreiung von min. 21 km/h zu viel in der Probezeit gilt als A-Verstoß, was auf Sie zutrifft. Bei einem ersten A-Verstoß wird neben den üblichen Sanktionen die Probezeit auf vier Jahre verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Stef sagt:

    Bin am selben Tag 2x geblitzt worden (in der Probezeit).
    Beide Male außerorts, das 1. Mal mit 24km/h und das 2. Mal mit 40km/h bei erlaubten 100km/h zu schnell.
    Hatte davor 0 Punkte.
    Womit muss ich rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stef,

      die Konsequenzen in der Probezeit hängen stets davon ab, ob Sie die magische Grenze von 21 km/h überschritten haben. Alles bis zu 20 km/h hat nämlich keine Auswirkungen auf die Probezeit, alles ab 21 km/h gilt als A-Verstoß und wirkt sich auf die Probezeit aus.

      Sanktionen:
      1. A-Verstoß: Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre, Teilnahme am Aufbauseminar
      2. A-Verstoß: Schriftliche Verwarnung, Empfehlung zur Teilnahme an der verkehrspsychologischen Beratung
      3. A-Verstoß: Entziehung der Fahrerlaubnis.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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Geschwindigkeitsüberschreitung
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