Schon wieder eine Blitzer-Peinlichkeit: 540 Fahrer zu Unrecht geblitzt

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News vom 17.03.2017 um 12:20 Uhr

Blitzer-Pannen können auch reibungslos reguliert werden.

Blitzer-Pannen können auch reibungslos reguliert werden.

Köln steht mit Blitzer-Pannen nicht allein dar: Auf der A81 bei Ditzingen löste ein Blitzer 540 Mal unrechtmäßig aus. Doch in diesem Fall zeigen die Behörden, wie problemlos sich solch eine Panne abwickeln lässt.

Die Geschwindigkeitsanzeige versagte

Knapp zwei Stunden lang fiel die Geschwindigkeitsanzeige aus, welche die Höchstgeschwindigkeit des Streckenabschnitts auf 60 km/h – anstelle der dort üblichen 120 km/h begrenzte. Dem Blitzer war das herzlich egal. Die Behörde bemerkte den Fehler recht schnell und leitete alles in die Wege, um die zu Unrecht Geblitzten zu entschädigen. Sie kontaktierte alle 540 Betroffene. Bei 85 von ihnen war die Rechtskraft der Bußgeldbescheide schon eingetreten – sprich sie hatten diesen schon bezahlt.

Doch die Behörde bleibt dran: Sie hat die Wiederaufnahme der Verfahren bereits beim Gericht angefordert, damit alle Betroffenen eine Rückerstattung des Bußgeldes erhalten. Bei 455 zu Unrecht Geblitzten konnte das Verfahren problemlos eingestellt werden. So schnell wird aus einer Blitzer-Panne eine Beweis an Behörden-Professionalität.

Aufgrund des hohen Geschwindigkeitsunterschied zwischen 60 km/h und 120 km/h bescherten die bereits versandten Bußgeldbescheide den Betroffenen sicherlich Bauchschmerzen: Ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h fallen Punkte in Flensburg an, ab 31 km/h zu schnell ein Fahrverbot. Eine Überschreitung von 60 km/h, welche in dieser Situation durchaus erfolgt sein mag, kostet ein Bußgeld von 240 Euro, 2 Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot.

Einspruch gegen illegale Blitzaktionen einlegen

Das Beispiel Kölns hat allen Autofahrern gezeigt, dass es nicht immer so leicht ist, bei fehlerhaften Messungen Recht zu bekommen. Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft und können erfolgreich angefochten werden.

Im ersten Schritt müssen Betroffene stets Einspruch einlegen. Je nachdem, wie sich die Sache anschließend entwickelt, ist ein Anwalt für Verkehrsrecht vonnöten.

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