Geschwindigkeitsüberschreitung

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit außerorts:

Verstoß
Strafe
Punkte
FahrverbotFVerbot
…bis 10 km/h10 €
…11 - 15 km/h20 €
…16 - 20 km/h30 €
…21 - 25 km/h70 €1
…26 - 30 km/h80 €1
…31 - 40 km/h120 €1
…41 - 50 km/h160 €21 Monat1 M
…51 - 60 km/h240 €21 Monat1 M
…61 - 70 km/h440 €22 Monate2 M
über 70 km/h600 €23 Monate3 M

Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts:

Verstoß
Strafe
Punkte
FahrverbotFVerbot
...bis 10 km/h15 €
...11 - 15 km/h25 €
...16 - 20 km/h35 €
...21 - 25 km/h80 €1
...26 - 30 km/h100 €1
...31 - 40 km/h160 €21 Monat1 M
...41 - 50 km/h200 €21 Monat1 M
...51 - 60 km/h280 €22 Monate2 M
...61 - 70 km/h480 €23 Monate3 M
...über 70 km/h680 €23 Monate3 M

Strafen bei spezifischen Verkehrssituationen:

Verstoß
Strafe
Punkte
FahrverbotFVerbot
Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)Geschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW)20 €
Geschwindigkeit, trotz Bahnübergang,
besonderen Verhältnissen auf Straßen oder schlechten Sichtverhältnissen nicht angepasst
100 €1
...mit Gefährdung 120 €1
...mit Sachbeschädigung145 €1
Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand80 €1
Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss behindert wurde20 €
Illegale Kraftfahrzeugrennen
...als Teilnehmer400 €23 Monate3 M
...als Veranstalter500 €
Radarwarn- oder Laserstörgerät betrieben oder betriebsbereit mitgeführt75 €1zusätzlich Beschlagnahme und Vernichtung des Gerätes möglichzusätzlich Beschlag- nahme und Vernichtung des Gerätes möglich

Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitung

Ratgeber Geschwindigkeits­überschreitung

Icon GeschwindigkeitsüberschreitungDeutsche Autofahrer nehmen es mit der Geschwindigkeit oftmals nicht allzu genau und Rasen kann fast schon als Volkssport angesehen werden. Denn es gibt kein anderes Vergehen, das so oft für einen Bußgeldbescheid oder ein Fahrverbot verantwortlich ist wie die Geschwindigkeitsüberschreitung und so hagelt es tagtäglich Bußgelder, Punkte oder Fahrverbote. Doch ein Vergehen gegen das Tempolimit ist kein Kavaliersdelikt und kann schnell eine teure Angelegenheit werden. Aber mit welchen Strafen müssen Temposünder rechnen? Wann droht ein Fahrverbot? Gibt es Unterschiede zwischen der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts? Und was ist besonders für Fahranfänger wichtig, die 20, 10 oder 5km/h zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden? Unser Ratgeber zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitung liefert viele wichtige Informationen und Antworten.

Höchstgeschwindigkeit außerorts

Auto und GeschwindigkeitDer Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitung unterscheidet, ob man innerorts oder außerorts zu schnell gefahren ist. Doch welche Geschwindigkeit ist außerorts überhaupt erlaubt? Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften liegt laut StVO bei 100 km/h, darüber hinaus gilt für KFZ-Fahrer auf Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Hierbei handelt es sich, wenn nicht durch Verkehrsschilder anders vorgegeben, um eine empfohlene maximale Geschwindigkeit, also keine definierte maximal zulässige Geschwindigkeit. Doch viele Autofahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeitsvorgaben, entsprechend werden diese Autofahrer auch häufig geblitzt – außerorts wie innerorts.

Wer bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, muss für das Vergehen laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts zwischen 10 und 30 Euro Geldstrafe zahlen. Wer noch schneller unterwegs ist, muss mit deutlich höheren Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen. Ab 41 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit wird nicht nur geblitzt, außerorts blüht dem Fahrer dann auch ein Fahrverbot. In unserer Bußgeldtabelle sehen Sie im Detail das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Bußgeldkatalog Höchstgeschwindigkeit außerorts.

Höchstgeschwindigkeit innerorts

Wer innerorts geblitzt wird, weil er zu schnell gefahren ist, muss im Vergleich zum Vergehen außerorts laut Bußgeldrechner mit höheren Bußgeldern rechnen. Der Grund hierfür ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften ein anderes Gefahrenpotential vorliegt als außerorts. Die StVO schreibt als zulässige Höchstgeschwindigkeit für PKWs innerorts 50 km/h vor.

Zu schnell gefahren und geblitzt? Innerorts werden Geschwindigkeitsvergehen durch fest installierte Blitzer (stationäre Blitzer) sowie durch mobile Geschwindigkeitsüberwachungen mittels Lasermessung festgestellt. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts kann es schnell richtig teuer werden, wobei für Verkehrssünder, die bis zu 20 km/h zu schnell waren, Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro fällig werden. Punkte oder gar ein Fahrverbot sieht der Bußgeldkatalog bei diesen Vergehen noch nicht vor. Doch wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h und mehr überschritten, werden die Bußgelder sprunghaft teurer und obendrein gibt es Punkte in Flensburg. Ab 31 km/h zu schnell innerorts winkt dann das Fahrverbot, welches mindestens für einen Monat ausgesprochen wird. Aus der Bußgeldtabelle können Sie das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote) für den Bußgeldkatalog Höchstgeschwindigkeit innerorts entnehmen.

Höchstgeschwindigkeit und sonstige Strafen

Hohe GeschwindigkeitDer Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen sieht aber noch jede Menge weitere Strafen vor, die sich auf spezifische Verkehrssituationen beziehen. Wer beispielsweise an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell gefahren ist, muss mit einem höheren Bußgeld rechnen. In den genannten Beispielen wären es nach der aktuellen Bußgeldtabelle 100 Euro sowie 1 Punkt. Ebenfalls teuer wird es, wenn man durch zu schnelles Fahren in der unmittelbaren Nähe von Kindern, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen deren Gesundheit gefährdet. Dann lautet das Strafmaß im Bußgeldkatalog 80 Euro und 1 Punkt. Aber auch wer mit Schneeketten zu schnell unterwegs ist und die erlaubten 50 km/h um 10 km/h überschreitet, bekommt laut Bußgeldrechner ein Bußgeld in Höhe von 15 bis 20 Euro aufgebrummt. Werden über 60 km/h zu schnell gefahren, wird man mit 600 bis 680 Euro zur Kasse gebeten und obendrein gibt es noch 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot. Um nicht geblitzt (innerorts oder außerorts) zu werden und Bekanntschaft mit dem Bußgeldkatalog oder dem Bußgeldrechner zu machen, rüsten sich viele Autofahrer mit entsprechenden Radarwarner aus, was aber ebenfalls verboten ist und eine Geldstrafe nach sich zieht. Folgende Bußgeldtabelle zeigt häufige sonstige Geschwindigkeitsvergehen und nennt das jeweilige Strafmaß (Kosten, Punkte, Fahrverbote).

Geschwindigkeit: Regelungen durch die StVO

Zu schnelles Fahren, egal ob innerhalb geschlossener Ortschaften oder außerhalb geschlossener Ortschaften, ist nach Angaben des ADAC die häufigste Unfallursache. Da ist es wenig verwunderlich, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen zugleich auch der häufigste Verstoß gegen das Verkehrsrecht bzw. die Verkehrsregeln sind. Umso erschreckender ist es, dass viele PKW-Fahrer oft gar nicht wissen, welche Höchstgeschwindigkeiten erlaubt sind. Um sein Wissen zum Thema Geschwindigkeit / Höchstgeschwindigkeit aufzufrischen, finden Sie im Folgenden den § 3 der StVO, der sich mit der Geschwindigkeit befasst.

Demnach gilt:

  1. Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegen kommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.
  2. Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern.
    • 2a) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.
  3. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen:
        - innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge:

    50 km/h

      - außerhalb geschlossener Ortschaften

    • 3a) für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t bis 7,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen, Personenkraftwagen mit Anhänger, für Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t mit Anhänger sowie Kraftomnibusse, auch mit Gepäckanhänger: 80 km/h,
    • 3b) für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t, alle Kraftfahrzeuge mit Anhänger, ausgenommen Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Wohnmobile jeweils bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t, sowie Kraftomnibusse mit Fahrgästen, für die keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen: 60 km/h,
    • 3c) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t: 100 km/h.
  4. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Autobahnen sowie auf anderen Straßen mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Sie gilt ferner nicht auf Straßen, die mindestens zwei durch Fahrstreifenbegrenzung oder durch Leitlinien markierte Fahrstreifen für jede Richtung haben.
  5. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt für Kraftfahrzeuge mit Schneeketten auch unter günstigsten Umständen 50 km/h.

Zu Schnell: wann droht ein Fahrverbot?

fahrverbotWer geblitzt wurde und deutlich zu schnell gefahren ist, hat sofort Angst um seinen Führerschein. Doch ab wann gibt es für Temposünder ein Fahrverbot? Und wie lange ist der Lappen bei welcher Geschwindigkeit weg? Der Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitung sieht klare Regelungen vor und so wird bei folgenden Vergehen ein Fahrverbot ausgesprochen:

  • 1 Monat Fahrverbot ab 31 km/h innerhalb bzw. ab 41 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • 2 Monate Fahrverbot ab 51 km/h innerhalb bzw. ab 61 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg
  • 3 Monate Fahrverbot ab 61 km/h innerhalb bzw. über 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften zuzüglich Bußgeld und Punkte in Flensburg

Im Folgenden finden Sie noch weitere detaillierte Strafmaßnahmen aus dem Bußgeldkatalog.

Fahrverbot: Innerorts zu schnell gefahren

innerorts autofahrenZugegebenermaßen muss man schon ziemlich schnell in geschlossenen Ortschaften fahren, damit man seinen Führerschein aufs Spiel setzt und ein Fahrverbot ausgesprochen bekommt. Denn erst wer mit 31 km/h zu schnell unterwegs war, bekommt laut Bußgeldrechner den Führerschein für einen Monat entzogen. Das wären also in einer 50-Zone satte 81 km/h. Obendrein gibt es ein Bußgeld von 160 Euro sowie 2 Punkte. Ebenfalls ist man seinen Führerschein für einen Monat los, wenn man mit 41 bis 50 km/h zu schnell war. In diesem Fall sieht die Bußgeldtabelle zuzüglich 200 Euro Bußgeld und 2 Punkte vor. Wer die Höchstgeschwindigkeit um 51 bis 60 km/h überschreitet und geblitzt wird, muss mit zwei Monaten Fahrverbot rechnen, ab 61 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es drei Monate Fahrverbot. Hinzu kommen natürlich noch jeweils empfindliche Geldstrafen sowie Punkte in Flensburg. Folgende Übersicht zeigt noch einmal, wann bei Geschwindigkeitsvergehen innerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird und wie es ausfällt:

  • mit 31 bis 40 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte

Fahrverbot: Außerorts zu schnell gefahren

außerorts autofahrenDer Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts verrät, dass der Führerschein ab einer Geschwindigkeitsübertretung von 41 km/h und mehr eingezogen wird. Genau wie bei den Tempovergehen innerhalb geschlossener Ortschaften wird auch in der Bußgeldtabelle mit steigender Geschwindigkeit das Strafmaß intensiver. Wer mit 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren ist, muss für einen Monat seinen Führerschein abgeben, hinzu kommt noch ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro sowie 2 Punkte. Auch wer mit 51 bis 60 km/h zu schnell übers Land fährt und geblitzt wird, erhält ein Fahrverbot gemäß Bußgeldrechner für einen Monat zuzüglich 240 Euro Bußgeld und 2 Punkte. Zwei Monate muss man dagegen auf die Fahrerlaubnis verzichten, wenn man mit 61 bis 70 km/h zu schnell  geblitzt wurde. Bei über 70 km/h gibt es ein Fahrverbot für drei Monate. Für die beiden letzten Fälle kommen natürlich noch hohe Geldstrafe sowie Punkte hinzu. Folgende Übersicht verdeutlicht noch einmal, wann und für wie lange bei Geschwindigkeitsvergehen außerhalb geschlossener Ortschaften ein Fahrverbot ausgesprochen wird:

  • mit 41 bis 50 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 51 bis 60 km/h zu schnell geblitzt: 1 Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit 61 bis 70 km/h zu schnell geblitzt: 2 Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte
  • mit über 70 km/h zu schnell geblitzt: 3 Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte

Sonderfall: Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechten Sichtverhältnissen

autofahren bei nebel auf straßeDie StVO schreibt bei schlechter Sicht aufgrund von widrigen Wetterbedingungen wie Nebel, Regen oder Schnellfall eine Geschwindigkeitsanpassung vor. Demnach liegt dann die Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h. Wer trotz eingetrübter Sichtweite zu schnell fährt und geblitzt wird, muss neben einem Bußgeld und Punkten auch mit einem Fahrverbot rechnen. So wird die Fahrerlaubnis für einen Monat eingezogen, wenn

  • die Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts bei 31 bis 40 km/h lag
  • die Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts bei 41 bis 50 km/h lag

Mit steigender Geschwindigkeit fällt auch das Strafmaß im Bußgeldkatalog höher aus und so kann der Führerschein bei 71 km/h und mehr bis zu drei Monate eingezogen werden.

Darüber hinaus kann auch dann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn Fahrer innerhalb eines Jahres zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h auffallen. Zudem kann ein Fahrverbot verhängt werden, wenn man dreimal innerhalb eines Jahres als Temposünder Punkte bekommen hat. In beiden Fällen spielt es dann auch keine Rolle, wenn einzelne Vergehen nicht zum Führerscheinentzug geführt hätten.

Wann tritt Fahrverbot in Kraft?

Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, bleibt die Fahrerlaubnis zwar bestehen, jedoch ist es dem Betroffenen für die Dauer des Fahrverbots verboten, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Die Wirksamkeit des Fahrverbots wird mit dem Bußgeldbescheid rechtskräftig, wobei der Führerschein nach Wirksamkeit für die Dauer des Fahrverbots bei der Ordnungsbehörde abgegeben werden muss. Mit der Abgabe des Führerscheins beginnt die Verbotsfrist. Folgendes Beispiel verdeutlicht den Vorgang: Wird der Führerschein am 7. Mai 2013 abgeben, dann endet das einmonatige Fahrverbot am 7. Juni 2013 um 24 Uhr.

Hinweis: Betroffene können den Zeitpunkt für den Fristbeginn des Fahrverbots in einem Zeitraum von vier Monaten selber wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass innerhalb von zwei Jahren kein Fahrverbot ausgesprochen wurde. Wer trotz Fahrverbot ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führt, begeht gemäß §21 StVG eine Straftat. Dieses Vergehen wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer hohen Geldstrafe geahndet.

Absehen von Fahrverbot

In Ausnahmefällen kann von einem Fahrverbot abgesehen werden, wobei es immer vom jeweiligen Einzelfall abhängt und ob man die richtige Begründung parat hat. Ein klassische Muster nach „Schema F“, mit dem sich das Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße eintauschen lässt, gibt es natürlich nicht.

Im Laufe der Jahre haben sich aber dennoch verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, in denen die Verhängung des Fahrverbots – mit oder ohne Ausgleich durch eine Erhöhung der Geldbuße – zurückgenommen wurde. Zu den Fallgruppen gehört:

  • das sogenannte Augenblicksversagen
  • die Existenzgefährdung bei Selbstständigen
  • der drohende Verlust des Arbeitsplatzes bei abhängig Beschäftigen
  • extrem langer Zeitablauf zwischen Vorfall und Urteil
  • notstandsähnliche Situationen bei der Tatbegehung
  • besondere persönliche Umstände
  • besondere Umstände des Einzelfalls bei der Tatbegehung
  • Vorliegen eines vermeidbaren Verbotsirrtums

Temposünder sollten sich darauf aber niemals verlassen, da Gerichte nur in Ausnahmefällen vom Fahrverbot absehen. Wer die Gefahr seiner beruflichen Existenz als Grund angibt, bekommt in der Regel den Hinweis, dass man zunächst seinen Jahresurlaub einsetzen sollte oder alternativ auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen hat. Im Einzelfall kann man sich an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden. Zudem kann sich auch eine verkehrspsychologische Intensivberatung mildernd auf das Fahrverbot auswirken, falls der Richter davon überzeugt ist, dass sich der Betroffene zukünftig im Straßenverkehr vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll verhalten wird.

Geblitzt: Was nun?

Wer zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, wird zur Kasse gebeten. Je nachdem, ob Sie nun mit 10 km/h zu schnell, mit 20 km/h zu schnell oder gar mit 40 km/h zu schnell unterwegs waren, wird vom Bußgeldkatalog die Strafe geregelt. Doch wie geht es nach dem Blitzen weiter?

Zu schnell gefahren und geblitzt: Was kommt jetzt?

geschwindigkeitskontrolleEs kommt darauf an, mit welcher Methode die Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde. Wurde das Vergehen im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle mit Laserpistole gemessen oder wurde man durch Videoaufzeichnung aus einem Auto – meist auf Autobahnen der Fall – erwischt, wird man direkt angehalten und noch vor Ort zur Zahlung eines Bußgeldes aufgefordert. Wer nicht gleich bezahlen will oder kann, bekommt einen Bußgeldbescheid postalisch zugeschickt.

Alternativ wird zu schnelles Fahren durch stationäre Blitzer bildlich festgehalten. In diesem Fall erhält der Fahrzeughalter innerhalb von ein paar Tagen oder Wochen den Bußgeldbescheid von der Verwaltungsbehörde.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die laut Bußgeldkatalog mit maximal 35 Euro geahndet wird, bekommt der Fahrzeughalter einen Verwarnungsbogen zugeschickt. Wer dem Verstoß zustimmt und das fällige Bußgeld innerhalb der festgelegten Frist bezahlt, muss keine weiteren Konsequenzen befürchten und die Angelegenheit darf als erledigt betrachtet werden. Wenn der Fahrzeughalter das Bußgeld jedoch nicht innerhalb der vorgeschrieben Frist bezahlt oder mit dem Vorwurf nicht einverstanden ist, dann wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. An der Höhe des Bußgeldes ändert dieses Verfahren jedoch nichts, wobei aber zu beachten ist, dass aufgrund von Verwaltungskosten der zu bezahlende Betrag am Ende erheblich höher ausfallen kann, als das eigentliche Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung.

Geblitzt: Wie viel Toleranz wird abgezogen?

Da die Messgenauigkeit von Blitzsystem zu Blitzsystem unterschiedlich ausfallen kann, wird vom gemessenen Wert bei der Geschwindigkeitsmessung eine Toleranz abgezogen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird – ganz gleich, ob der Tempoverstoß durch einen Laser, Blitzer oder Videoaufzeichnung festgestellt wurde.

Als Faustformel können sich Autofahrer folgende Toleranz-Regelung merken:

  • Bei stationären Blitzer-Anlagen werden 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen. Bei Messungen von über 100 km/h werden von der Geschwindigkeit 3 Prozent Toleranz abgezogen.

Im Vergleich zu Videoaufzeichnungen aus fahrenden Fahrzeugen haben stationäre Blitzer grundsätzlich eine geringere Toleranz, die bereits bei jedem Blitzer einkalkuliert ist. Entsprechend fällt der Toleranz-Abzug bei Geschwindigkeitsvergehen, die von einem Fahrzeug per Video festgestellt werden, größer aus. Nach Angaben des ADAC können 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h abgezogen werden, während es bei höheren Geschwindigkeiten 4 bis 5 Prozent sind. Unter Umständen und bei besonders ungenauen Messverfahren kann der Toleranz-Abzug noch größer ausfallen.

Hinweis: Tacho längst nicht immer ganz genau

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass selbst bei modernen Autos die Tempoanzeige nie ganz genau funktioniert. Entsprechend kann der Blick auf den Tacho für Fahrer immer nur einen ersten Richtwert geben, wenn man schnell die Toleranz ermitteln will. Generell ist es so, dass die meisten Tachos ein höhere Geschwindigkeit als die tatsächlich gefahrene anzeigen und es ein paar Prozentpunkte Abweichungen gibt. Ein Tacho darf dabei auch laut Gesetz nie weniger anzeigen als die gefahrene Geschwindigkeit, was übrigens von den Fahrzeugherstellern garantiert werden muss.

Als Alternative zum Tachometer kann ein Blick auf das Navigationsgerät helfen, welches in der Regel genauere Angaben bietet und man somit in Sachen Toleranz einen besseren Richtwert bekommt.

Zu schnell mit LKW und Omnibus

lkw und omnibus geschwindigkeitHöchstgeschwindigkeit für LKW und Omnibus

Die StVO sieht für LKWs und Omnibusse empfindlichere Strafe im Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitung vor. In geschlossenen Ortschaften dürfen LKWs mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 bis 7,5 Tonnen und darüber hinaus sowie (Kraft-) Omnibusse maximal 50 km/h fahren. Bei Überschreitungen von 16 bis 25 km/h innerorts droht schon ein Bußgeld in Höhe von 80 bis 95 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg.

Bei der geltenden Höchstgeschwindigkeit auf einspurigen Bundes- oder Landstraßen wird nach Gewichtsklassen differenziert. So dürfen kleinere LKWs mit einem zulässigem Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen und Omnibusse maximal 80 km/h schnell fahren, während für schwergewichtige LKWs mit mehr als 7,5 Tonnen höchsten 60 km/h erlaubt sind. Letzte Geschwindigkeitsbegrenzung gilt übrigens auch für Omnibusse, in denen nicht für jeden Fahrgast ein Sitzplatz angeboten werden kann.

Auf Kraftfahrtstraßen oder Autobahnen, bei denen die Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit für LKWs mit über 3,5 Tonnen sowie Omnibusse ohne Anhänger bei 80 km/h. Werden von Omnibussen spezielle Voraussetzungen erfüllt, wie beispielsweise ein Geschwindigkeitsregler, dann dürfen diese auf getrennten Kraftfahrtstraßen und Autobahnen auch 100 km/h fahren.

Doch genau wie bei Autofahrern halten sich längst auch nicht alle LKW- bzw. Busfahrer an die Tempovorgaben, so dass in den genannten drei Bereichen auch immer wieder Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Mit welchen Konsequenzen (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) die Sünder zu rechnen haben, verdeutlicht folgender Bußgeldkatalog für die Geschwindigkeitsüberschreitung von LKWs und Omnibussen.

LKW / Omnibusse Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann gibt es folgende Strafen

  • bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 20 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 30 Euro Bußgeld
  • 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 140 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – innerhalb: 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

LKW / Omnibusse Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit dem LKW oder Omnibus überschritten, dann gibt es folgende Strafen

  • bis 10 km/h zu schnell – außerhalb: 15 Eurolkw geschwindigkeit außerorts
  • 11 – 15 km/h zu schnell – außerhalb: 25 Euro; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt – außerhalb: 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – außerhalb: 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – außerhalb: 95 Euro Bußgeld, 1 Punkt, Fahrverbot möglich*
  • 31 – 40 km/h zu schnell – außerhalb: 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – außerhalb: 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

*Ein Fahrverbot wird ausgesprochen, wenn es innerhalb eines Jahres zu zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 26 km/h oder mehr gekommen ist. Als Stichtag gilt die Rechtskräftigkeit des Bescheides (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

LKW mit gefährlichen Gütern Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann gibt es folgende Strafen

  • bis 10 km/h zu schnell – innerhalb: 35 Euro
  • 11 – 15 km/h zu schnell – innerhalb: 60 Euro, 1 Punkt; für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – innerhalb: 160 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – innerhalb: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 26 – 30 km/h zu schnell – innerhalb: 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – innerhalb: 360 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – innerhalb: 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – innerhalb: 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – innerhalb: 760 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

LKW mit gefährlichen Gütern Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von kennzeichnungspflichtigen Kraftfahrzeugen mit gefährlichen Gütern oder Omnibussen mit Fahrgästen überschritten, dann gibt es folgende Strafen

  • bis 10 km/h zu schnell – außerhalb: 30 Euro
  • bis 15 km/h zu schnell – außerhalb: 35 Euro;  für mehr als 5 Minuten Dauer oder in mehr als zwei Fällen nach Fahrtantritt: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 16 – 20 km/h zu schnell – außerhalb: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 21 – 25 km/h zu schnell – außerhalb: 160 Euro Bußgeld, 1 Punkt
  • 26 – 30 km/h zu schnell – außerhalb: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 – 40 km/h zu schnell – außerhalb: 320 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 41 – 50 km/h zu schnell – außerhalb: 400 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • 51 – 60 km/h zu schnell – außerhalb: 560 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h zu schnell – außerhalb: 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Zu schnell gefahren: Konsequenzen für Fahranfänger

Gerade Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, sollten bedenken, dass ihnen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung eine härtere Strafe droht, als Autofahrern, die ihre Probezeit hinter sich haben. Mit den für die Probezeit, die zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins läuft, härteren Sanktionen sollen vor allem junge Fahrer bzw. Fahranfänger zu einem achtsameren Fahren bewegt werden, zumal diese statistisch gesehen oftmals schwere Unfälle verursachen oder durch zu schnelles Fahren auffallen. Fahranfänger, die sich ein schwereres Vergehen (Katalog A) oder zwei weniger schwere Vergehen (Katalog B) leisten, müssen ein Aufbauseminar besuchen und zudem verlängert sich die Probezeit. Doch wann drohen Fahranfängern Probezeit-Maßnahmen in Bezug auf Geschwindigkeitsüberschreitungen?

Geschwindigkeitsübertretung: Was Fahranfänger wissen müssen

Zu schnelles Fahren gehört sowohl zur Gruppe der schwerwiegenden als auch zur Gruppe der weniger schwerwiegenden Vergehen. Entscheidend dabei ist, mit welcher Geschwindigkeitsüberschreitung man geblitzt wurde.

  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 20 km/h mit dem PKW oder um mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um ein A-Delikt und entsprechend muss der Fahranfänger mit Maßnahmen rechnen.
  • Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von nicht mehr als 20 km/h mit dem PKW oder nicht mehr als 15 km/h mit einem LKW handelt es sich um ein B-Delikt und entsprechend muss der Fahranfänger mit keinen Maßnahmen rechnen.

Grundsätzlich können Tempoverstöße nur dann zu den besonderen vorgesehenen Maßnahmen für die Probezeit führen, wenn sie so schwerwiegend sind, dass es zu einem Eintrag im Verkehrszentralregister beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg kommt. Das ist immer dann der Fall, wenn

  • eine Verkehrs-Straftat oder
  • eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro vorliegt.

A-Delikte: Was sind schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Im Katalog A der schwerwiegenden Vergehen, von denen bereits ein Verstoß zu Probezeit-Maßnahmen führt, gehören Verkehrsstraftaten wie beispielsweise:

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Nötigung (beispielsweise durch Betätigung der Lichthupe oder dichtes Auffahren auf der Autobahn)
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (beispielsweise durch illegale Autorennen)

Darüber hinaus zählen auch die meisten Ordnungswidrigkeiten zu den A-Delikten wie beispielsweise:

B-Delikte: Was sind weniger schwerwiegende Verkehrsverstöße?

Im Katalog B der weniger schwerwiegenden Vergehen, von denen erst zwei Verstöße zu Probezeit-Maßnahmen führen, gehören Verkehrsvergehen wie beispielsweise:

Hinweis: Man sollte sich nicht von der Bezeichnung „weniger schwerwiegend“ täuschen lassen, da auch diese Verstößen im Einzelfall tragische Folgen haben können.

Geblitzt in der Probezeit: Welche Maßnahmen greifen?

Wer während der Probezeit durch zu schnelles Fahren aufgefallen ist (einmal mit mehr als 20 km/h bzw. zweimal mit weniger als 20 km/h), den erwarten spezielle Probezeit-Maßnahmen, wobei man insgesamt drei Stufen unterscheiden kann.

  • Bei der ersten Auffälligkeit (einmal A-Delikt oder zweimal B-Delikt) wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre verlängert und zudem wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.
  • Wer nach der Teilnahme am Aufbauseminar erneut durch einen A-Delikt oder zwei B-Delikte auffällig wird, bekommt eine Verwarnung ausgesprochen. Zudem wird dem Fahrer die freiwillige Teilnahme einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen, die aber nicht verpflichtend ist. Werden noch vor dem Ende des Aufbauseminars Verstöße begangen, gibt es noch keine dieser Maßnahmen. Stattdessen soll abgewartet werden, ob sich beim Fahranfänger das Verkehrsverhalten durch die Teilnahme am Aufbauseminar verbessert.
  • Wer nach Ablauf von zwei Monaten nach der Verwarnung erneut auffällig wird (einmal A-Delikt oder zweimal B-Delikt), bekommt die Fahrerlaubnis entzogen.

Wer trotz Anordnung keine Teilnahmebescheinigung am Aufbauseminar vorlegen kann, muss damit rechnen, dass der Führerschein entzogen wird.

Raserei im Ausland: Welche Strafen blühen?

Wer mit dem Auto auf Reisen ist, drückt gerne mal stärker aufs Gaspedal. Doch das sollte sich jeder Autofahrer zweimal überlegen. Nicht nur, weil das Unfallrisiko erhöht wird, sondern auch, weil im Ausland das Bußgeld-Niveau meist deutlich höher ausfällt als bei uns. Das trifft auch auf zu schnelles Fahren zu. So reißt man sich mit einem Verstoß schnell ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse.

Bußgelder für zu schnelles Fahren oft deutlich teurer

Höchstgeschwindigkeiten in europaWährend der Bußgeldkatalog in Deutschland für zu schnelles Fahren mit 20 km/h maximal 35 Euro Bußgeld vorsieht, liegen die Sätze im Ausland teilweise wesentlich höher. Ein paar Beispiele gefällig? Werfen wir einen Blick in die Schweiz. Hier muss man mindestens 145 Euro zahlen, wenn man 20 km/h schneller fährt als erlaubt. Doch auch im beliebten Urlaubsland Italien werden Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich härter bestraft als hierzulande, werden doch ab 170 Euro aus der Urlaubskasse fällig. Wenn man sich bei Dunkelheit zum Rasen verleiten lässt, fällt das Bußgeld in Italien noch einmal um ein Drittel höher aus. Europäische Bußgeld-Spitzenreiter bei Tempovergehen sind aber wieder einmal die skandinavischen Länder. So werden in Schweden mindestens 290 Euro, in Norwegen sogar ab 480 Euro Bußgeld fällig. Entsprechend sollte man sich immer mit den wichtigsten nationalen Verkehrsvorschriften des Urlaubslandes vertraut machen.

Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen Ausland

Im Folgenden finden Sie die europäische Bußgeldtabelle und eine Übersicht der Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen im europäischen Ausland.

  • Belgien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Bosnien-Herzegowina Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Bulgarien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Dänemark Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 335 Euro
  • Deutschland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 240 Euro
  • Estland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 800 Euro
  • Finnland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell 14 Tagessätze
  • Frankreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 135 Euro; über 50 km/h zu schnell 1.500 Euro
  • Griechenland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Großbritannien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 120 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.990 Euro
  • Irland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 80 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 80 Euro
  • Island Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 90 Euro
  • Italien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 170 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 530 Euro (Mindestbuße tagsüber, zwischen 22-7 Uhr ein Drittel höher)
  • Kroatien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 65 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 660 Euro
  • Lettland Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 110 Euro
  • Litauen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 10 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 290 Euro
  • Luxemburg Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 145 Euro
  • Malta Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 70 Euro
  • Mazedonien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 20 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 45 Euro
  • Montenegro Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 70 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Niederlande Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 160 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 510 Euro
  • Norwegen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 430 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 940 Euro
  • Österreich Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 30 Euro; über 50 km/h zu schnell bis 2.180 Euro
  • Polen Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 25 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 100 Euro
  • Portugal Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 120 Euro
  • Rumänien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 150 Euro
  • Schweden Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 270 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 450 Euro
  • Schweiz Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 150 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 60 Tagessätze
  • Serbien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 130 Euro
  • Slowakei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 350 Euro
  • Slowenien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 50 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 300 Euro
  • Spanien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 600 Euro
  • Tschechien Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 60 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 200 Euro
  • Türkei Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 55 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 75 Euro
  • Ungarn Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell bis 100 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 190 Euro
  • Zypern Bußgeld: mit 20 km/h zu schnell ab 35 Euro; über 50 km/h zu schnell ab 85 Euro

(Quelle: ADAC, Stand 03.2013)

Geschwindigkeiten: Wie schnell darf man im Ausland fahren?

Während auf deutschen Autobahnen auf vielen Abschnitten keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt ist, sieht es auf dem Rest des Kontinents doch deutlich anders aus und genau wie beim Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen herrschen auch hier strengere Regeln. In Norwegen gilt mit minimaler Ausnahme auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, während die Beschilderung in Schweden höchstens 110 oder 120 km/h erlauben. Der Vergleich zeigt, dass die Höchstgeschwindigkeit für PKWs auf der Autobahn in den meisten Ländern (beispielsweise Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien, Türkei) bei 120 km/h liegt, viele weitere Länder gestatten dagegen auch eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Fahranfänger, die noch in der Probezeit sind und entsprechend noch keine zwei Jahre Fahrerfahrung haben, sollten sich besonders in Frankreich in Acht nehmen. Denn dort dürfen Fahranfänger auf Autobahnen höchsten 110 km/h fahren.

Auf Landstraßen gilt dagegen in vielen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 oder 90 km/h, während innerhalb von Ortschaften ein Tempo von 50 km/h nahezu Standard ist.

Bußgeld: Schnell zahlen kann Rabatte bringen

bußgeld zahlenWer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal im Ausland beim zu schnellen Fahren erwischt und geblitzt wurde, kann bei direkter Zahlung vor Ort oder zeitnaher Bezahlung einen Rabatt auf die Geldbuße bekommen. Ein gutes Beispiel ist Italien, wo man nur die Mindestbuße zahlen muss, wenn binnen 60 Tagen gezahlt wird. In Frankreich gibt es dagegen einen Rabatt auf die Geldstrafe, wenn man diese innerhalb von 15 Tagen ausgleicht. Spanien und Griechenland stellen schnellzahlenden Verkehrssündern die größten ‘Ersparnisse’ in Aussicht. So gibt es 50 Prozent Nachlass, wenn man innerhalb von 10 Tagen (Griechenland) bzw. 20 Tagen (Spanien) sein Bußgeld begleicht.

Statistik: Verkehrsunfälle durch zu schnelles Fahren

unfälle durch hohe geschwindigkeitZu schnelles Fahren stellt die häufigste Ordnungswidrigkeit dar. Das betrifft sowohl männliche als auch weibliche Autofahrer, wobei Männer doch fast viermal so viele Verstöße begehen wie Frauen. Das belegen auch die Zahlen und Statistiken vom Kraftfahrt-Bundesamt.

  • Häufigste Ordnungswidrigkeit Männer: Geschwindigkeitsüberschreitung (2.277.000 Verstöße)
  • Häufigste Ordnungswidrigkeit Frauen: Geschwindigkeitsüberschreitung (627.00 Verstöße)

Doch auch wenn für viele Autofahrer das Tempolimit innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften ein Dorn im Auge ist und eine lästige Angelegenheit darstellt, gibt es gleich mehrere gute Gründe, warum eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit sinnvoll ist. geschwindigkeitsüberschreitung als unfallursache

Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen. So wurde allein im Jahr 2012 bei allen tödlich verunglückten Fahrern in 37 Prozent der Fälle eine überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache festgestellt. Noch deutlich schlimmer sieht es auf den Autobahnen aus, wo fast jeder zweite Verkehrstote auf Geschwindigkeitsüberschreitung zurückzuführen ist. Aber auch beim Blick auf die Unfallstatistik ohne Todesfolge fällt auf, dass eine Missachtung der Höchstgeschwindigkeit häufig die Ursache für Verkehrsunfälle ist. So waren im Jahr 2012 von insgesamt 362.993 Fahrern fast 50.000 durch zu hohes Tempo verunglückt. Erfreulich dabei ist, dass im Vergleich zum Jahr 2009 die Zahl gesunken ist. Damals waren es noch ungefähr 56.000.

Allein diese Werte des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen, dass zu schnelles Fahren bzw. Geschwindigkeitsüberschreitungen die Hauptursache für Verletzungen von Personen bei Unfällen im Jahr 2012 sind. Entsprechend ergeben sich auch der Sinn und die Daseinsberechtigung eines Tempolimits.

Wie aus weiteren Berichten zur „Unfallentwicklung auf deutschen Straßen“ hervorgeht, ist vor allem bei jüngeren Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren das Unfallrisiko fast doppelt so hoch wie in allen Altersgruppen. Wobei auch hier die erhöhte Geschwindigkeit die Hauptunfallursache ist.

12 Kommentare zum Bußgeldkatalog

  1. Anne sagt:

    Hey .. ich wurde vor ein paar Monaten in Bielefeld außerhalb einer Ortschaft mit 39km/h zu schnell gefahren. 100 waren erlaubt. Jetzt habe ich einen Brief bekommen das ich 268.39 Euro zahlen soll und ein Monat fahrverbot. Mir kommt die Strafe sehr hoch vor. Kannst. Jemand etwas dazu sagen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anne,

      die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen sehen Sie oben. Wahrscheinlich schlagen die Bearbeitungsgebühren für den Bußgeldbescheid nochmal ordentlich zu Buche.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Christopher sagt:

    Hallo ich hab mal ne frage da jetzt der neue punkte regeln da sind und jetzt schon bei 8punkte fs entzug ist was heisst das für die die den fs schon länger haben und 10punkte haben wurde die punkte auch halbiert also heisst das das ich jetzt nur noch 5punkte hab

  3. Lucas sagt:

    Hallo,
    Wurde neulich innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit 21 kmh zu viel geblitzt. nun wollte ich wissen welche maßnahmen auf mich zu kommen, da ich noch in der probezeit bin.
    mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lucas,

      eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein A-Verstoß, weshalb sich Ihre Probezeit um 2 Jahre verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet wird. Außerdem wird bei 21 km/h zu viel ein Bußgeld von 80€ und ein Punkt auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Ralf sagt:

    Hallo,
    wurde heut mit Motorrad in Österreich Außerorts mit 96 km/h zu viel angehalten. Hab ich in Deutschland auch mit einer Bestrafung zu rechnen, wenn ja welche?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      in Deutschland bekommen Sie keine Bestrafung. Das werden die österreichischen Behörden übernehmen. Diese können Sie aber natürlich auch in Deutschland verfolgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Marita Hatarik sagt:

    Hallo

    Ich habe einen Klein-LKW und würde gerne wissen ob ich damit bei Geschwindigkeitsüberschreitungen unter LKW oder PKW falle!

    Grüß Marita

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marita,

      normalerweise sind Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 7,5 t PKWs. In Ihren Fahrzeugpapieren finden Sie eventuell weitere Auskünfte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Sarah sagt:

    Hallo,

    ich bin mir nich sicher ob ich vor zwei Wochen geblitzt worden bin. Gibt es eine Möglichkeit das heruaszufinden? Also wo genau wann welche Blitzer standen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sarah,

      im Nachhinein ist das schwierig. Sie müssen den Bußgeldbescheid abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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